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Die wahre Geschichte hinter Annabelle

Annabelle im Film und die reale Vorlage
© Warner Bros / warrens.net
Annabelle im Film und die reale Vorlage
09.10.2014 - 09:00 UhrVor 7 Jahren aktualisiert
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Seit Donnerstag läuft der Conjuring-Ableger Annabelle in unseren Kinos. Manche von euch wissen bereits, dass Annabelle ebenso auf einem wahren Fall des Ehepaars Warren basiert. Wir verraten euch die ganze Geschichte.

Filmemacher sind schlechte Menschen! Sie wissen ganz genau, dass der einzige Trost, den sich so manch verängstigter Horrorfan während eines Filmes immer und immer wieder vorbetet, das bekannte Mantra Es ist ja nur ein Film! ist. Sie wollen uns glauben machen, dass zumindest manche Filme nicht nur der Phantasie entspringen und sprechen von einer "wahren Geschichte". Auch Annabelle geht auf einen wahren Fall des Ehepaares Warren zurück, die schon in Conjuring - Die Heimsuchung einen Teil der Geschichte der Dämonen-Puppe Annabelle verrieten.

Die 70er Jahre in den USA: Eine junge Frau namens Donna zieht mit ihrer “Raggedy Ann”-Puppe Annabelle in eine Wohnung, wo sie sich gemeinsam mit ihrer Kommilitonin Anngie die Miete teilt. Die Puppe, die Donna  seit ihrer frühsten Kindheit besitzt, war immer harmlos und unauffällig, doch in der neuen Wohnung fällt ihnen bald auf, dass Annabelle ein gruseliges Eigenleben entwickelt und sich scheinbar eigenmächtig in der Wohnung bewegt, wenn sie niemand beobachtet.

Als die beiden auch noch Botschaften fanden, auf denen in Kinderschrift um Hilfe gebeten wurde, schalteten die beiden Studentinnen ein Medium ein. Die Puppe war tatsächlich besessen. Die Entität stellte sich als Geist eines jungen Mädchens vor, das Jahre zuvor hier ermordet wurde und seitdem einsam und verlassen an diesem Ort gefangen ist. Sie bat darum, in der Puppe wohnen bleiben zu dürfen, da sie Donna und Anngie als ihre Freundinnen sieht. Die beiden Studentinnen waren gerührt, und gaben ihrem Wunsch nach.

Das war ein großer Fehler. Denn der Geist, der von Annabelle Besitz ergriffen hatte, war kein kleines Mädchen, sondern ein böser Dämon, der seinen Weg in die reale Welt sucht. Und nun hatte er die offizielle Erlaubnis der beiden, von ihrem Leben Besitz zu nehmen.

Die echte Annabelle

Einer der ersten, der Annabelles böse Seite zu spüren bekam, war ihr gemeinsamer Freund Lou. Da er die Puppe von Anfang an nicht leiden konnte, war er ihr erstes Opfer. Lou berichtet später davon, wie die Puppe versucht hatte, ihn im Schlaf zu erwürgen, doch wurde dies noch als Albtraum abgetan. Als plötzlich auch aus dem Nichts blutige Kratzer auf seiner Brust auftauchten, war es Zeit, die Warrens hinzuzuziehen.

Die Warrens erkannten schnell die wahren Absichten des Dämons: Er wolle sich so lange Aufmerksamkeit verschaffen, bis er mächtig genug ist, den Puppenkörper zu verlassen und von einem Menschen Besitz zu ergreifen. In nur wenigen Tagen würde er sein Ziel erreicht haben. Die Warrens führten einen Exorzismus durch, aber da die Gefahr bestand, dass der Dämon noch immer in der Puppe haust, nahmen sie Annabelle in ihren Gewahrsam. 

Doch auch dies hätte beinahe tödlich geendet. Auf der Fahrt zurück in ihr Haus spürten die Warrens die Präsenz des Bösen und bemerkten, dass sie besonders bei gefährlichen Kurven die Kontrolle über ihr Auto zu verlieren drohten. Auch zu Hause angekommen zeigte sich bald derselbe Spuk der wandernden Puppe bei ihnen. Auch Gäste, die sich abschätzig über die Puppe äußerten, sollen kurz darauf in teils tödliche Unfälle verwickelt worden sein.

Seitdem wird Annabelle in einem speziellen Behältnis im Privatmuseum der Warrens eingesperrt. Jede Woche kommt ein Priester vorbei, der die Puppe mit Weihwasser benetzt, um ihre bösen Energien im Zaum zu halten.

So zumindest die - buhuhuhu - wahre Geschichte, wie sie die Warrens erzählten. Die ganze Story mit allen gruseligen Details könnt ihr auf der offiziellen Website von Ed & Lorraine Warren  nachlesen.

Was meint ihr? Gruselt ihr euch jetzt doch ein bisschen, oder war die 'wahre' Geschichte vielleicht nur ein Streich an übernervösen Studenten?

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