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Fast & Furious 7 - Autor erklärt ursprüngliches Ende des Films

19.11.2017 - 12:30 Uhr
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The Fate of the Furious - Trailer (English) HD
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© Universal
Paul Walker
In einem Interview mit Collider sprach Fast & Furious-Autor Chris Morgan darüber, wie das Ende des siebten Teils eigentlich angedacht war.

Heute Abend zeigt RTL um 20:15 Uhr Fast & Furious 7. Wer danach wissen möchte, wie das ursprüngliche Ende des Films ausgesehen hätte, findet in dieser News vom 13.04.2017 die Antwort.

Mit dem tragischen Tod von Paul Walker wäre es auch beinahe Fast & Furious 7 zu Ende gewesen, der zu dem Zeitpunkt gerade mal die Hälfte der Dreharbeit hinter sich hatte. Nach einer Auszeit zur Trauer hatte Chris Morgan, seit Tokyo Drift der Autor jedes Films der Reihe, jedoch die Idee, Paul Walker in den Sonnenuntergang fahren zu lassen und ihm über Rückblenden für die gemeinsame Zeit danken. Regisseur James Wan sagte bereits vor zwei Jahren, dass das eigentliche Ende in eine größere Fast & Furious-Welt führen sollte, ohne dabei weiter ins Detail zu gehen, wie das hätte aussehen sollen.

Nun hat sich Collider  mit Chris Morgan zusammengesetzt und direkt gefragt, wie das eigentliche Ende von Fast & Furious 7 hätte aussehen sollen, vor allem in Bezug auf Paul Walkers Charakter Brian. Seine Antwort:

Es war gewissermaßen ein glücklicheres Ende, mit der Andeutung, dass sie einen neuen Heist oder einen neuen Job machen würden. Aber das Kernproblem für Brian, Pauls Charakter, war diese 'Wer bin ich?'-Frage. Er ist ein Typ, der mal ein Bulle und mitten in der Action und Rennfahrer und sowas war, und jetzt hat er eine tolle Frau, ein Kind und ein zweites auf dem Weg. Dann guckt er sich sein Leben an und, es ist keine Midlife-Crisis, aber er sagt sowas wie 'Ich vermisse die Kugeln. Ich vermisse die Action'. Und der Punkt an dem Abenteuer war, am Ende zu zeigen, dass das, was ihm wirklich wichtig ist, die Familie ist und dass er bei ihnen ist. Es würde nicht bedeuten, dass er mit diesen Abenteuern und so aufhören muss, aber der Kontext ist ein bisschen anders, er hat ein anderes Verständnis davon, wer er ist und was im Leben am Wichtigsten ist.

Laut Morgan wurde es nach Walkers Tod tatsächlich von allen Beteiligten in Betracht gezogen, Fast & Furious 7 nicht zu beenden. Als sie den Film dann doch fertig stellten, kam die erneute Überlegung auf, ob es nicht an der Zeit sei, das Franchise zu begraben. Sie einigten sich darauf, nur weiter machen zu wollen, wenn es wirklich eine neue Herangehensweise an den Stoff geben würde. Daraufhin habe Chris Morgan die Idee gehabt, "das verbotenste des ganzen Franchise" zu tun, nämlich Vin Diesel zum Bösewicht machen. Für Morgan sei es eine logische Weiterführung nach dem Verlust von Paul Walker:

Sie verlieren das Fundament ihres Lebens, sie verlieren Dom, sie verstehen es nicht, sie wissen nicht warum und es ist sehr emotional. Das ist ein bisschen drin und wir richten uns an das Publikum und sagen: 'Wir machen dieses Franchise jetzt und Paul ist nicht bei uns, wir fühlen also den Verlust und es ist unheimlich und die Fundamente werden zittern'. Was ist die Antwort darauf? Und ich glaube der Film gibt eine gute, kathartische Lektion darüber, wie man mit Trauer und Verlust umgehen kann und die Hauptsache ist, durchzuhalten und irgendwann kannst du stärker sein und gewissermaßen das Glück finden.

Fast & Furious 8 läuft seit gestern deutschlandweit im Kino.

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