Mad Max - George Miller verklagt Warner Bros. wegen Fury Road

13.11.2017 - 11:35 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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© Warner Bros.
Mad Max: Fury Road
Zwischen Mad Max: Fury Road-Regisseur George Miller und Warner Bros. läuft ein Rechtsstreit. Hintergrund sind nicht gezahlte Boni seitens des Filmstudios.

2015 wütete George Millers energischer Actioner Mad Max: Fury Road erfolgreich in den weltweiten Kinos. Aktuell findet vor dem Hintergrund des Films ein Rechtsstreit zwischen dem von dem Regisseur mitgegründeten Produktionsunternehmen Kennedy Miller Mitchell und Warner Bros. statt. Nach Angaben des Sydney Morning Herald  reichte Millers australische Firma im Heimatland bereits im September eine Klage gegen das US-Studio auf Grund nicht getätigter Bonuszahlungen in Höhe von sieben Millionen US-Dollar ein.

Die Summe war laut Richter David Hammerschlag Teil einer Abmachung, sofern die Nettokosten von Mad Max: Fury Road 157 Millionen Dollar nicht übersteigen würden - Box Office Mojo beziffert die Produktionskosten auf 150 Millionen Dollar. Im Wesentlichen geht es nun darum, zu prüfen, welche der beiden Seiten das Budget richtig kalkuliert hat. Hammerschlag zufolge ist Warner der Überzeugung, dass George Millers Film mehr als die veranschlagten Kosten verschlungen habe. Kennedy Miller Mitchell werfe dem Studio unterdessen "eine Reihe von Entscheidungen" vor, die "substanzielle Veränderungen und Verzögerungen" nach sich gezogen hätten. Diese würden nun fälschlicherweise in die Kalkulationen mit einbezogen werden.

Tom Hardy und George Miller am Set von Mad Max: Fury Road

Ohne diese Zusatzkosten würde Mad Max: Fury Road unter dem Budget von 157 Millionen Dollar liegen, wie George Millers Unternehmen nach Angaben von Hammerschlag aussagt. Der Vorwurf fälschlich in die Berechnungen eingeflossener Kosten sei ebenfalls Gegenstand der Klage, ebenso wie die vom Studio nicht eingehaltene Abmachung, auf der Suche nach einem Co-Finanzier zunächst Kennedy Miller Mitchell zu fragen. Demnach trat Warner zunächst an Rat Pac Entertainment heran, das 12,5 Prozent der Finanzierung sicherstellten sollte. In einer Stellungnahme kündigte Warner an: "Wir sind anderer Meinung und werden uns energisch gegen diese Vorwürfe verteidigen."

Was sagt ihr zum Rechtsstreit zwischen George Miller und Warner wegen Mad Max: Fury Road?

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