"Mitten in die Fresse": Eure Reaktionen zur deutschen Netflix-Serie Dogs of Berlin

Dogs of Berlin
© Netflix
Dogs of Berlin


Mit Dogs of Berlin präsentiert Regisseur Christian Alvart einen Krimi im harten und dreckigen Berlin, doch überzeugen kann die Serie nur wenig. Die Geschichte über die beiden Kommissare Kurt Grimmer (Felix Kramer) und Erol Birkan (Fahri Yardim), die den Mord an einem türkischstämmigen deutschen Fußballnationalspieler aufklären müssen, krankte an vielen Klischees und unnötigen Handlungssträngen. Dennoch konnte sie einige Male für Spannung sorgen. Auch die moviepiloten sind von der Serie wenig begeistert, konnte aber auch einige positiven Aspekte in Dogs of Berlin entdecken.

Dogs of Berlin auf Netflix wirft viele Klischees in einen Topf

Der moviepilot RingoRockstar konnte Dogs of Berlin gar nichts abgewinnen und vergibt ärgerliche 2 Punkte. Auch wenn die Serie 4 Blocks-Vibes hat, kann sie so gar nicht mit dem Vorbild mithalten.

Dogs of Berlin ist eine Serie, die so schlecht ist, dass es frech ist. [...] Dafür wirft Regisseur und Drehbuchautor Christian Alvart Neonazis, arabische Clans, Wettmafia-Paten, sexy Superanwältinnen, Rockergangs, korrupte Polizisten, alkoholkranke Sozialhilfeempfängerinnen, rappende Teenager und frustrierte Ehefrauen in einen Topf, spuckt nochmal rein und fertig ist eine zehnstündige Dramaserie, die sich guckt wie ein Troll-Mash-up von 4 Blocks meets RTL-Nachmittagsprogramm meets Til-Schweiger-Tatort.

Mit 0 Punkten gibt SCHLECKI1961 die niedrigste mögliche Wertung. Auch er bemängelt, dass die Serie jedes noch so große Klischee verarbeitet und kritisiert das Drehbuch und die Dialoge.

Da ist jeder, aber wirklich jeder Tatort besser. [...] Selten so geärgert über eine Serie, in meiner absoluten Flop 5 einen sehr guten Platz erreicht.

Es gibt aber auch moviepiloten, die Dogs of Berlin für nicht komplett misslungen halten. So vergibt TwoLips 5,5 Punkte.

Klischeehaft und irgendwie plakativ mitten in die Fresse. Dabei macht Dogs of Berlin nichts wirklich falsch. Es lässt aber auch viele Chancen aus es wirklich gut zu machen.

Mit 6 Punkten schneidet die Serie bei Mattscheibenvorfall noch einmal besser ab. Auch er sieht viele Klischees, konnte sich die Serie trotzdem gut anschauen und findet sie besser "als der xte langweilige Tatort".

Sicher ist das alles eine Klischee-Parade sondergleichen und ja, die Figuren haben keine Tiefe und auch das Drehbuch grenzt mehr als einmal an Dummheit, aber Dogs of Berlin ist gut genug inszeniert um mich bei Laune halten zu können. Man kann Regisseur Christian Alvart sicherlich viel vorwerfen, nicht jedoch, dass er weder Sinn noch Herz für das Genrekino hätte.

Dogs of Berlin bei Netflix: Schlechte Dialoge, überladene Handlung

Auch auf Twitter kommt Dogs of Berlin nur mäßig an. Sowohl die mit zu vielen Charakteren und Nebengeschichten vollgestopfte Handlung, die schlechten Dialoge als auch die teilweise merkwürdig billig wirkenden Effekte werden stark kritisiert.

Ja, Harald Schmidt konnte definitiv besser mit Greenscreens umgehen, als Dogs of Berlin.

Und das Drehbuch ist nochmal eine ganz andere Baustelle.

Ein ernüchterndes Fazit folgt auf das nächste.

Dennoch sind nicht alle Twitter-User Dogs of Berlin gegenüber negativ eingestellt und finden die negativen Reaktionen überzogen.

Dogs of Berlin ist seit dem 07.12.2018 komplett bei Netflix verfügbar. Dort könnt ihr euch eure eigene Meinung über die zweite deutsche Netflix-Serie bilden und schauen, ob die Krimiserie von Christian Alvart wirklich so schlecht ist.

Wie findet ihr die 1. Staffel der Netflix-Serie Dogs of Berlin?

moviepilot Team
Kayserschmarrn Maximilian Kayser
folgen
du folgst
entfolgen
Deine Meinung zum Artikel "Mitten in die Fresse": Eure Reaktionen zur deutschen Netflix-Serie Dogs of Berlin
73c504b794a74e58a0ce6b9b365a1bdb