Oscars 2018 - Dieser Stars hat Hollywood gedacht, und diese wurden nicht erwähnt

05.03.2018 - 11:10 Uhr
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Harry Dean Stanton in Lucky
© XYZ Films
Harry Dean Stanton in Lucky
Wie jedes Jahr gab es bei der Oscar-Verleihung die In Memorian-Sektion, die verstorbener Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen gedenkt. Auch diesmal nicht ohne Versäumnisse.

Neben den Feierlichkeiten um die Preisträger der in der vergangenen Nacht stattgefundenen 90. Oscar-Verleihung wartete die Zeremonie traditionell mit dem In Memorian-Segment auf. Seit 1993 gedenkt die für die Verleihung der Goldjungen zuständige Academy of Motion Picture Arts and Sciences (A.M.P.A.S.) hierin verstorbener Persönlichkeiten aus Film und Fernsehen des vergangenen Jahres. Diesmal begleitete Pearl Jam-Sänger Eddie Vedder mit einem Cover von Room at the Top des ebenfalls 2017 dahingeschiedenen Tom Petty die Montage, welche durch die Nichtbeachtung besonders eines Filmschaffenden überdies Unmut auslöste.

Gedacht wurde, wie Variety  zusammenfasst, bei der diesjährigen Verleihung der Academy Awards u. a. der verstorbenen Regisseure Jonathan Demme (Das Schweigen der Lämmer), John G. Avildsen (Rocky) und George A. Romero (Die Nacht der lebenden Toten). Zu den bekanntesten Schauspielern, die in der knapp vierminütigen Erinnerung Beachtung fanden, gehören der einstige James Bond-Akteur Roger Moore, Martin Landau, Harry Dean Stanton, Sam Shepard, Jeanne Moreau und John Heard sowie Glenne Headly, Rance Howard, Miriam Colon, Don Rickles, Danielle Darrieux, Hiep Thi Le und Joseph Bologna.

In Memorian 2018

Neben den indischen Entertainern Sridevi und Shashi Kapoor erinnerte die Academy überdies an den afrikanischen Filmemacher Idrissa Ouedrago sowie Verantwortliche und Produzenten hinter den Kulissen: Brad Gray, Allison Shearmur, Martin Ransohoff und Jill Messick. Auch Rock 'n' Roll-Vorreiter Chuck Berry fand eine Erwähnung, ebenso wie Komponist Jóhann Jóhannsson, welcher u. a. die Soundtracks zu den Denis Villneuve-Filmen Prisoners, Sicario und Arrival beisteuerte. Das diesjährige In Memorian schloss Jerry Lewis. Die komplette Liste (via Entertainment Weekly):

  • John G. Avildsen
  • Toni-Ann Walker
  • June Foray
  • Walter Lassally
  • Chuck Berry
  • Robert Osborne
  • Jill Messick
  • Harry Dean Stanton
  • Terence Marsh
  • Rita Riggs
  • Mary Goldberg
  • Anthony Harvey
  • Thérèse DePrez
  • Debra Chasnoff
  • Jóhann Jóhannsson
  • Jonathan Demme
  • Michael Ballhaus
  • Les Lazarowitz
  • Idrissa Oeudraogo
  • Joe Hyams
  • John Heard
  • Martin Landau
  • Glenne Headly
  • Eric Zumbrunnen
  • Roger Moore
  • Sam Shepard
  • Allison Shearmur
  • John Mollo
  • Jeanne Moreau
  • Loren James
  • George A. Romero
  • Rance Howard
  • Sridevi
  • Haruo Nakajima
  • Martin Ransohoff
  • Hiep Thi Le
  • Ron Berkeley
  • Joseph Bologna
  • Fred J. Koenekamp
  • Murray Lerner
  • Don Rickles
  • Seijun Suzuki
  • Bernie Casey
  • Shashi Kapoor
  • Tom Sanders
  • Danielle Darrieux
  • Jerry Greenberg
  • Brad Grey
  • Miriam Colon
  • Luis Bacalov
  • Jerry Lewis

Doch in diesem Jahr versäumte die Academy die Erwähnung einiger ebenfalls Verstorbener aus dem vergangenen Jahr. Besonders die Nichtbeachtung von Texas Chainsaw Massacre-Regisseur Tobe Hooper sorgte laut The Wrap  für Verärgerung unter den Zuschauern, die ihrer Wut via Social Media-Plattform wie Twitter Ausdruck verliehen. Zu den "Vergessenen" zählten nach Angaben von Variety überdies der etwa aus diversen Woody Allen-Filmen bekannte David Ogden Stiers, der allerdings erst am Samstag gestorben war, sowie die Schauspielkollegen Dorothy Malone, Powers Boothe, Adam West, Robert Guillaume und John Mahoney. Auch Sängerin und TV-Star Della Reesa, Musiker Chris Cornell und der Komiker und Aktivist Dick Gregory fanden keine Erwähnung.

Tobe Hooper am Set von Texas Chainsaw Massacre


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