Kinocharts

Planet der Affen - Revolution bleibt US-Spitzenreiter

In den USA scheinen die Menschen zurzeit keine Lust auf Kinobesuche zu haben, denn die Umsätze an den Kinokassen liegen aktuell 24% unter denen des vergleichbaren Zeitraums im letzten Jahr. Nichtsdestotrotz hat Planet der Affen – Revolution es geschafft, auch in der zweiten Woche auf Platz 1 der US-Charts zu landen. Der Film spielte 36 Millionen US-Dollar ein und ließ die Konkurrenz damit ein gutes Stück hinter sich. Die Neustarts der Woche, die Platz 2 bis 4 belegen, erzielten allesamt recht enttäuschende Ergebnisse. The Purge 2 – Anarchy, dessen Zuschauer zu 52 % weiblich waren, kam mit 28,4 Millionen Dollar auf Platz 2. Obwohl das der beste Start eines Horrorfilms in diesem Jahr ist, bleibt der Film von James DeMonaco hinter den Erwartungen und auch hinter dem Startergebnis des Vorgängers (34,1 Millionen Dollar) zurück.

Mit einem Umsatz von 18 Millionen Dollar belegt Planes 2 – Immer im Einsatz Platz 3. Da ein Ergebnis von 20 bis 24 Millionen Dollar erwartet wurde und der erste Teil ebenfalls besser angelaufen war (22 Millionen Dollar), kann Disney nur hoffen, dass der Film dank positiver Mundpropaganda mit einer langen Laufzeit das gewünschte Geld einspielen wird. Auf dem vierten Platz findet sich Sex Tape, der von allen Neustarts den schlechtesten Start hingelegt hat. Die erwarteten 26 bis 29 Millionen Dollar hat die Komödie mit Jason Segel und Cameron Diaz mit ihrem nun errechneten Umsatz von 15 Millionen Dollar nicht mal im Ansatz erlangt. Sony-Vertriebschef Rory Bruer ist enttäuscht. Sie hätten eine “süße und lustige romantische Komödie” gemacht, doch der Titel ist möglicherweise etwas “verwirrend”. Er hofft trotz der eher mittelmäßigen Kritiken auf eine lange Laufzeit. Die Top 5 schließt mit Transformers 4: Ära des Untergangs, der 10 Millionen Dollar einspielte.

Der Film, der in den USA die Top 5 schließt, eröffnet sie in den deutschen Charts. Wie prognostiziert holt sich das Actionspektakel von Michael Bay nicht nur den ersten Platz, sondern schafft mit einem Einspielergebnis von 8,2 Millionen Euro (700.000 Besucher) auch den bisher umsatzstärksten Filmstart in diesem Jahr. Transformers 4: Ära des Untergangs schafft es jedoch nicht, das Startergebnis von Transformers 3 zu toppen, der seinerzeit 9,1 Millionen Euro eingespielt hatte. Einen Platz runter geht es für Tammy – Voll abgefahren. Die Komödie wollten 65.000 Kinogänger sehen, was ihr einen Umsatz von 520.000 Euro einbrachte. Über einen sehr guten Start kann sich auch Regisseur Ralf Westhoff freuen, sein Film Wir sind die Neuen lockte knapp 50.000 Besucher an und bescherte dem Neustart einen Umsatz von 375.000 Euro und somit Platz 3. Auf Platz 4 folgt Das Schicksal ist ein mieser Verräter, der auf ein Einspielergebnis von 315.000 Euro bei gut 40.000 Besuchern kam. Der Kinderfilm Rico, Oskar und die Tieferschatten schließt mit 240.000 Euro die Top 5 der deutschen Kinocharts.

Platz 6 bis 10 der US-Kinocharts:
6. Tammy – Voll abgefahren (7,6 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 71,3 Millionen US-Dollar)
7. 22 Jump Street (4,7 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 180,5 Millionen US-Dollar)
8. Drachenzähmen leicht gemacht 2 (3,8 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 160,7 Millionen US-Dollar)
9. Maleficent – Die dunkle Fee (3,3 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 228,4 Millionen US-Dollar)
10. Earth to Echo (3,3 Mio. US-Dollar; insg. in den USA 32 Millionen US-Dollar)

Quellen:
The Hollywood Reporter
Blickpunkt: Film

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