So viel verdient Netflix noch immer mit dem Verleih von DVDs und Blu-rays

Das Netflix-N
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Das Netflix-N

Schon seit einigen Jahren ist Netflix ein Synonym für Video-Streaming, nicht zuletzt der Name passt perfekt zum Film- und Seriengenuss über das Internet. Dabei begann die Firma in den USA 1997 als Versand-Videothek, die ihren Kunden Filme auf DVD in die Briefkästen schickte. 2007 führte Netflix auch die Möglichkeit des Streamings ein, die heute die überwiegende Anzahl der Kunden nutzt. Zumindest in den USA gibt es aber weiterhin die Variante, sich Filme via DVD Netflix auch auf DVD und Blu-ray Disc auszuleihen. Dies spült nach wie vor eine beträchtliche Summe in die Netflix-Kassen, wie unsere Kollegen von Filmstarts bei Market Watch entdeckt haben.

So viel verdient Netflix noch mit dem Verleih von DVDs und Blu-rays

Ende 2017 nutzten den Netflix-DVD-Dienst noch 3,4 Millionen US-Amerikaner, die dem Konzern im selben Jahr Einnahmen von 450 Millionen US-Dollar bescherten. Verglichen mit den weltweiten Gesamteinnahmen für 2017 von 11,7 Milliarden zwar eine relativ kleine Summe, für sich genommen im Zeitalter der weltweiten Vernetzung aber ein enormer Betrag. Allerdings ist die Zahl der Scheiben-Kunden von Quartal zu Quartal im Sinken begriffen, wie sich auf Statista nachsehen lässt: Ende 2011 waren es mit 11,2 Millionen noch mehr als drei Mal so viele, in jedem Quartal werden es einige Hunderttausend weniger. Streaming-Abonnenten hatte Netflix in den USA Ende 2017 hingegen 54,8 Millionen, so Statista.

Wie Netflix-CEO Reed Hastings USA Today Anfang März verriet, handelt es sich bei den DVD-Kunden zumeist um Einwohner ländlicher Gegenden der USA oder "ernsthafte Filmfreunde". Hastings könne sich vorstellen, den Dienst noch mindestens fünf weitere Jahre lang aufrechtzuerhalten. Spitzenreiter bei den Ausleihen war im Jahre 2017 übrigens Wonder Woman.

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moviepilot Team
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