The Happening heute im TV - Das hat es mit dem Ende des Films auf sich

23.03.2018 - 17:10 Uhr
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© 20th Century Fox
The Happening
Heute Abend zeigt ProSieben M. Night Shyamalans umstrittenen Katastrophenthriller The Happening. Hier könnt ihr nachlesen, wie sich das Ende des Films interpretieren lässt.

Für The Happening erntete M. Night Shyamalan viel Hohn und tatsächlich handelt es sich um ein Werk, das schon mit Blick auf seine eigenwillige Prämisse geradezu prädestiniert dafür ist, das Publikum zu spalten. Schließlich sehen wir nicht alle Tage einen Film, der davon erzählt, dass Menschen von Pflanzen zum Selbstmord verleitet werden und der kleinste Windhauch den baldigen Tod ankündigen kann. Dennoch beziehungsweise gerade deshalb aber lohnt sich eine Auseinandersetzung mit The Happening. Anlässlich der heutigen TV-Ausstrahlung um 23:30 Uhr auf ProSieben deuten wir im Folgenden das kompromisslose Ende des 2008 erschienenen Katastrophenthrillers. Dabei müsst ihr euch natürlich vor Spoilern hinsichtlich The Happening in Acht nehmen.

Darum geht es in The Happening

Im Mittelpunkt der Geschichte von The Happening steht Mark Wahlberg als Biologielehrer Elliot Moore, der mit seiner Familie aufgrund mysteriöser Vorfälle schon bald die Flucht aufs Land antritt. Auf einmal nämlich begehen Personen in Großstädten massenweise Suizid, indem sie beispielsweise von hohen Gebäuden springen. Wie wir erfahren, sind Pflanzen die Schuldigen: Sie setzen ein Nervengas frei, welches zunächst zu Verwirrung und Orientierungslosigkeit führt, bevor das Opfer schließlich sich selbst tötet. Doch haben die Moores Glück, denn sie finden Schutz im Inneren einer Farm, während viele andere ihr Leben lassen müssen.

Mark Wahlberg in The Happening

Am Ende von The Happening ist die Gefahr keineswegs gebannt. Zwar ist einige Monate nach den verheerenden Ereignissen wieder Normalität eingekehrt, doch die letzte Szene zeigt, wie die verstörenden Geschehnisse vom Anfang des Films sich nun in Paris wiederholen. Dies wiederum legt nahe, dass die Giftepidemie sich über den Großen Teich hinaus ausgebreitet und womöglich gar die gesamte Welt ereilt hat.

Das will uns das Ende von The Happening sagen

Oftmals wird The Happening als Ökothriller interpretiert, in dem die Natur gegen die Menschheit zurückschlägt, als Racheakt für unseren (speziell im Westen der Welt) in vielerlei Hinsicht verschwenderischen, rücksichtslosen Lebensstandard. Der Tatsache, dass Mark Wahlberg im Film ausgerechnet einen Biologen verkörpert, kommt eine gewisse Bedeutung zu und das insbesondere im Hinblick darauf, dass Protagonist Elliot Moore - vermeintlich ein Mann der Wissenschaft - offenkundig nicht an die Evolution glaubt. Eben jene bezeichnet er an einer Stelle als "nur eine Theorie".

Zweifellos passieren in The Happening allerlei Dinge, die rational nicht erklärbar sind und denen die Menschheit hilflos gegenübersteht. Aus diesem Grund scheint es auch müßig, darüber zu diskutieren, wie viel oder wenig Sinn das ganze Szenario mit den Killerpflanzen nach Maßstäben der Logik eigentlich ergibt. M. Night Shyamalan jedenfalls dürfte eher Wert auf den symbolischen Charakter seiner Story gelegt haben. In einem Interview (via Gizmodo ) äußerte der Regisseur, The Happening sei gar ein Film über den religiösen Glauben, was er jedoch nicht näher ausführte. Dass zumindest aber eine höhere, wie auch immer geartete, Macht für die Vorkommnisse in The Happening verantwortlich sein muss, liegt auf der Hand.

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