BlubberKing - Kommentare

Alle Kommentare von BlubberKing

  • Danke, kidhan und Leinzi, für diese Aktion. Ich bin gern dabei :)

    Bester Film:
    - Die Tribute von Panem - The Hunger Games
    - Die Tribute von Panem - Catching Fire
    - Drive
    - Django Unchained
    - Jackass Presents: Bad Grandpa
    - True Grit
    - Planet der Affen: Prevolution
    - Interstellar
    - Der letzte schöne Tag
    - Feinde - Hostiles

    Bester Animationsfilm:
    - Toy Story 3

    Beste Serie:
    - Chernobyl
    - Hannibal
    - Haus des Geldes
    - Comedystreet
    - Manhunt (2017)

    Bester Schauspieler:
    - Ryan Gosling (Drive)
    - Jeff Bridges (True Grit)
    - Christian Bale (Feinde - Hostiles)
    - James Purefoy (Ironclad - Bis zum letzten Krieger)
    - Antoine Olivier Pilon (Mommy)

    Beste Schauspielerin:
    - Carey Mulligan (Drive)
    - Hailee Steinfeld (True Grit)
    - Rooney Mara (Verblendung)
    - Zoey Deutch (Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie)
    - Emilia Clarke (Ein ganzes halbes Jahr)

    Bester Soundtrack:
    - Interstellar
    - Drive
    - Sing Street
    - Mommy
    - La La Land

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    • Eine gute Idee, kidhan :)
      Vor einigen Jahren habe ich eine Liste über Film-Geheimtipps gemacht, die ich hin und wieder ergänze Es handelt sich aber um keine persönlichen Geheimtipps, sondern Empfehlungen verschiedener Online-Portale. Die Voraussetzung, um auf die Liste zu kommen, habe ich damals lockerer gehalten: Der Film musste unter 1500 Mp-Bewertungen haben :)
      https://www.moviepilot.de/liste/sekret-tipp-blubberking

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      • Bester Film:
        - Butterfly Effect
        - Sin City
        - Kill Bill 1
        - Nur mit Dir - A Walk to Remember
        - The Dark Knight
        - Hannibal (2001)
        - Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs
        - Gladiator
        - School of Rock
        - Der Untergang

        Bester Animationsfilm:
        - WALL•E
        - Die Simpsons - Der Film

        Beste Serie:
        - Rom
        - Comedystreet
        - Breaking Bad
        - Medical Detectives
        - Supernatural

        Bester Schauspieler:
        - Christian Bale (American Psycho)
        - Woody Harrelson (Zombieland)
        - Russell Crowe (Gladiator)
        - Jack Black (School of Rock)
        - Billy Bob Thornton (Bad Santa)

        Beste Schauspielerin:
        - Natalie Portman (Star Wars: Die Rache der Sith)
        - Kate Beckinsale (Underworld)
        - Julia Jentsch (Sophie Scholl - Die letzten Tage)
        - Mandy Moore (Nur mit Dir - A Walk to Remember)
        - Thora Birch (The Hole)

        Bester Soundtrack:
        - Moulin Rouge
        - Der Herr der Ringe
        - Mamma Mia!
        - Requiem for a Dream
        - 28 Days Later

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        • Bester Film:
          - Quo vadis?
          - Ivanhoe - Der schwarze Ritter
          - Des Königs Admiral
          - Sissi
          - Das Gewand
          - Geschichte einer Nonne
          - Ben Hur

          Bester Schauspieler
          - Cary Grant (Der unsichtbare Dritte)
          - Gregory Peck (Des Königs Admiral)
          - John Wayne (Rio Bravo)

          Beste Schauspielerin
          - Deborah Kerr (Quo vadis?)
          - Marlene Dietrich (Zeugin der Anklage)
          - Audrey Hepburn (Geschichte einer Nonne)

          Beste Filmmusik
          - Ben Hur
          - Blondinen bevorzugt
          - Die Glenn Miller Story
          - Quo vadis?

          Lieblingsstar
          - Audrey Hepburn
          - John Wayne
          - Marilyn Monroe
          - Heinz Rühmann
          - Cary Grant

          Lieblingsregisseur
          - Alfred Hitchcock

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          • Zum Thema Blindheit habe ich noch folgende Filme gefunden. Entscheide einfach, wen Du auf die Liste setzen willst.

            - Blumen des Schreckens (1963)
            https://www.moviepilot.de/movies/blumen-des-schreckens
            Ein Meteoritenschauer lässt den Großteil der Menschheit erblinden und eine Pflanzenart ins Riesenhafte wachsen. Diese "Triffids" genannte Pflanzen gewinnen die Fähigkeit, sich fortzubewegen. Sie machen Jagd auf Menschen.
            Es gibt zwei weitere Verfilmungen von John Wyndhams Roman:
            Die Serie "Day of the Triffids" (1981) und das Remake "Die Triffids - Pflanzen des Schreckens" (2009).

            - Bedingungslos (2007)
            https://www.moviepilot.de/movies/bedingungslos-just-another-love-story
            Ein dänischer Thriller mit schwarzem Humor.
            Eine Frau fällt durch einen Autounfall ins Koma. Als sie daraus erwacht, ist sie blind und leidet an einer Amnesie. Wem kann sie trauen?

            - Blind (2013)
            https://www.moviepilot.de/movies/blind--5
            Ein hoch bewerteter Thriller aus Norwegen, der 2014 bei der Berlinale lief.
            "Blind" räumte einige internationale Preise ab, doch dann wurde es leise um den Film.
            Die Protagonistin Ingrid erblindet. Sie verlässt daraufhin nicht mehr ihre Wohnung. Doch etwas Seltsames scheint sich darin abzuspielen.

            - Lichter der Großstadt (1931)
            https://www.moviepilot.de/movies/lichter-der-grostadt
            Der Tramp verliebt sich in ein blindes Blumenmädchen, Er versucht, das Geld für eine Augenoperation aufzutreiben.
            Die Premiere fand 1931 in Berlin statt. Eine riesige Menschenmenge empfing damals Charlie Chaplin am Bahnhof.

            - The Miracle Worker - Wunder geschehen (2000)
            https://www.moviepilot.de/movies/the-miracle-worker-wunder-geschehen
            Der Film ist ein Remake von "Licht im Dunkel", der Lebensgeschichte von Helen Keller. Sie wurde mit zwei Jahren aufgrund einer Hirnhautentzündung taubstumm.
            "The Miracle Worker" wurde von Kritikern und dem Publikum gleichermaßen gelobt. Auf Mp hat der Film eine Bewertung von 7,5.

            - The Music of Silence (2017)
            https://www.moviepilot.de/movies/the-music-of-silence
            "The Music of Silence" ist die Filmbiografie des italienischen Sängers Andrea Bocelli. Er wurde mit einem Grünen Star geboren und erblindete im Kindesalter.
            Bocelli ist der Tenor mit den weltweit meistverkauften Alben.
            Bekannt ist er u. a. durch das Lied "Time to Say Goodbye", ein Duett mit Sarah Brightman.
            https://www.youtube.com/watch?v=4L_yCwFD6Jo

            - Song für Mia (2019)
            https://www.moviepilot.de/movies/song-fur-mia
            Ein Münchner Nachwuchssänger erblindet durch einen Unfall. Der junge Mann verliebt sich in seine Pflegerin, die sich für unscheinbar hält.
            Der Film befindet sich in der ARD-Mediathek:
            https://www.ardmediathek.de/video/filme/song-fuer-mia/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8xODI5ZjVhMy0xYjBiLTQzYTYtOTFlMy04MWNlY2M1NThlMzg
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            • Bester Film:
              - Platoon
              - Aliens - Die Rückkehr
              - Terminator
              - Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
              - Rambo II
              - Zurück in die Zukunft
              - Conan der Barbar
              - Der Name der Rose
              - Die nackte Kanone
              - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

              Bester Animationsfilm:
              - Das letzte Einhorn
              - Die letzten Glühwürmchen

              Beste Serie:
              - Fackeln im Sturm
              - Ein Engel auf Erden
              - Nesthäkchen
              - Ein Stück Himmel
              - Luzie, der Schrecken der Straße

              Bester Soundtrack:
              - Dirty Dancing
              - Flashdance
              - Xanadu
              - Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
              - Top Gun

              Bester Schauspieler:
              - Willem Dafoe (Sgt. Elias) - Platoon
              - Jürgen Prochnow ("Der Alte") - Das Boot
              - Lance Henriksen (Android Bishop) - Aliens - Die Rückkehr
              - Sean Connery (William von Baskerville) - Der Name der Rose
              - Klaus Kinski ("Fitzcarraldo") - Fitzcarraldo

              Beste Schauspielerin:
              - Jessica Lange (Cora Papadakis) - Wenn der Postmann zweimal klingelt
              - Linda Kozlowski (Sue Charlton) - Crocodile Dundee - Ein Krokodil zum Küssen
              - Roxanne Hart (Brenda Wyatt) - Highlander - Es kann nur einen geben
              - Kelly McGillis ("Charlie" Blackwood) - Top Gun
              - Debra Winger (Paula Pokrifki) - Ein Offizier und Gentleman

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              • "Ich saufe nur noch, aber was soll´ s."
                Wer bin ich?

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                • Stimmt, Agnida, "Das Schweigen der Lämmer" hab ich mindestens 5-mal gesehen. Mein Rätsel wird bestimmt schnell gelöst. Ich habe auch schon eine Vermutung, von wem :D
                  "Chuba chut chut."

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                  • Bester Film:
                    - Starship Troopers
                    - Pulp Fiction
                    - Forrest Gump
                    - Der mit dem Wolf tanzt
                    - Braveheart

                    Bester Animationsfilm:
                    - Kleines Arschloch
                    - Die Schöne und das Biest

                    Beste Serie:
                    - Medical Detectives
                    - Xena
                    - X-Factor: Das Unfassbare
                    - Twin Peaks

                    Bester Schauspieler:
                    - Anthony Hopkins (Dr. Hannibal Lecter) - Das Schweigen der Lämmer
                    - Brad Pitt (Tristan Ludlow) - Legenden der Leidenschaft
                    - Mel Gibson (William Wallace) - Braveheart
                    - Tom Hanks (Forrest Gump) - Forrest Gump
                    - Willem Dafoe (Bobby Peru) - Wild at Heart

                    Beste Schauspielerin:
                    - Juliette Lewis (Mallory Knox) - Natural Born Killers
                    - Natalie Portman (Padmé Amidala) - Star Wars: Episode 1 - Die dunkle Bedrohung
                    - Emmanuelle Seigner (Die Unbekannte) - Die neun Pforten
                    - Carrie-Anne Moss (Trinity) - Matrix
                    - Mira Sorvino (Amy Benic) - Auf den ersten Blick

                    Bester Soundtrack:
                    - Pulp Fiction
                    - Der letzte Mohikaner
                    - Bodyguard

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                    • Eine gute Frage. Da kenne ich einige:

                      - Pussy Galore ... (James Bond - Goldfinger)
                      - Poppy Puff ... (die Kugelfischdame aus SpongeBob)
                      - Boba Fett ... (Kopfgeldjäger in Star Wars)
                      - Jennifer Pennymarket ... (Sekretärin, Der Wixxer)
                      - Specky ... (das Sparschwein aus Toy Story)
                      - Ned Schneebly ... (School of Rock)
                      - Herr Schniedelwichser ... (ein Fremdenführer aus Bierfest)
                      - Joey Jo-Jo Junior Shabadoo ... (ein Kneipengast bei den Simpsons)
                      - Woody Woodpecker ... (ein Specht, Falsches Spiel mit Roger Rabbit)
                      - Franky Four Fingers ... (ein Juwelierdieb aus Snatch - Schweine und Diamanten)
                      - Mike Glotzkowski ... (der Augapfel auf zwei Beinen, Die Monster AG)
                      - Königin Klitoria ... (Flesh Gordon)
                      - Sportlehrer Stalin ... (Die Nacht der lebenden Loser)
                      - Schwester Gollum ... (eine Krankenschwester aus South Park)
                      - Schleichmann ... (die Schnecke aus Camp Lazlo)
                      - Fat Fuck Frank ... (der Fan eines Pornostars, A Dirty Shame)
                      - Fräulein Prüsselius, genannt Prüsseliese ... (Pippi Langstrumpf)
                      - Lieutenant Shithouse ... (Backfire - Die total verrückte Feuerwehr)
                      - Gaylord Focker ... (Meine Braut, ihr Vater und ich)
                      - Viagra van den Hupen ... (Agentin, Agent Ranjid rettet die Welt)

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                      • Hier noch einige Vorschläge zu Filmtiteln im Befehlston. Such Dir einfach welche raus :)

                        - "Gejodelt wird im Unterhöschen" ... die letzten Worte von Florian Silbereisen im deutschen TV.

                        - "Produce Your Own Damn Movie!" ... "Na gut, Herr Spielberg. Dann frag ich eben den Boll!"

                        - "Küss mich, Dummkopf" ... eine gute Idee, die Frau endlich zum Schweigen zu bringen.

                        - "Schmeißt die Affen raus" ... "Halt die Klappe!!! Mit dir besuch ich nie mehr den Bundestag!"

                        - "Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht" ... ups! Ich glaub, das war der Stecker vom Beatmungsgerät.

                        - "Sleep With Me - Liebe zu dritt" ... das lässt man sich nicht dreimal sagen!

                        - "Klappe Cowboy!" ... "In diesem Saloon gibt es kein Alkoholverbot!"

                        - "Zitronenfalter, halt´s Maul!" ... "Ich hab dir schon zehnmal gesagt: Ich hab ein halbes Spanferkel im Bauch... und keine Schmetterlinge!"

                        - "Fessle mich" ... "..., mein Schatz, und du darfst alles mit mir tun, was du willst." - "Wie wär´s mit Playstation?"

                        - "Das G muss weg" ... "Na ut, wenn´s anders nicht eht."

                        - "Die Chefin: Zieh dich aus" ... so besteigt man die Karriereleiter.

                        - "Runter mit dem Keuschheitsgürtel" ... ein heikler Fall für den Schlüsseldienst.

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                        • Super Listenidee, Alex :D
                          Hier, wie versprochen, noch einige Vorschläge:

                          Du weißt, dass Du Filme liebst, wenn Du weißt ...

                          ... in welchem Film die Darsteller Klo de Cologne verwenden, und zwar in den Duftmarken "Komposthaufen", "Miefige Müllkippe" und "Old Schweiß".
                          (Die Monster AG)

                          ... in welchem Film sich ein Junge aus den gebrauchten Katheterbeuteln und Infusionsschläuchen des Opas einen Dudelsack bastelt.
                          (Kleines Arschloch - Der Film)

                          ... in welchem Film ein Mann Kanzler werden will, um mit andern Parteien zu kollidieren, wobei das Land eine Demografie bleiben soll.
                          (Horst Schlämmer - Isch kandidiere!)

                          ... in welchem Film ein Mann auf die Frage des Beifahrers, wo er gelernt habe, so zu fahren, antwortet: "Grand Theft Auto!"
                          (Die etwas anderen Cops)

                          ... in welchem Film ein Mann verrät, dass er zwei Dinge nicht ausstehen kann: Intoleranz gegen fremde Kulturen und Holländer.
                          (Austin Powers in Goldständer)

                          ... in welchem Film ein Student so sehr an Blähungen leidet, dass es für ihn unmöglich ist, wegen des Gestanks eine Freundin zu finden.
                          (Furz - Der Film)

                          ... in welchem Film Frau Leeloo Minai Lekatariba-Lamina-Tchai Ekbat De Sabat vorkommt.
                          (Das fünfte Element)

                          ... in welchem Film das Waisenmädchen Agnes im Gebet um eine liebe Mami und Daddy bittet... und dass sie ein zahmes Einhorn haben.
                          (Ich - Einfach unverbesserlich)

                          ... in welchem Film eine Apparatur zu sehen ist, mit der man sich selbst ausstopfen kann.
                          (Taxidermia - Friss oder stirb)

                          ... in welchem Film ein Mann einen Krug mit Zigeunertränen mit auf die Reise nimmt, um sich vor Aids zu schützen.
                          (Borat)

                          ... in welchem Film ein Kampfpilot zurückgezogen in einem Indianerstamm lebt und sich jetzt "Tuca Chinchilla", übersetzt "Bonnie Pfotenpuff", nennt.
                          (Hot Shots! - Die Mutter aller Filme)

                          ... in welchem Film ein Opa seinen Enkeln keine Kekse gibt, dafür aber Heineken.
                          (Meine erfundene Frau)

                          ... in welchem Film der Osterhase als Serienkiller sein Unwesen treibt.
                          (Easter Bunny - Kill! Kill!)

                          ... in welchem Film ein Herr Schniedelwichser amerikanische Touristen auf dem Oktoberfest herumführt.
                          (Bierfest)

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                          • Ganz große Klasse, Dein Buch. Ich hab es ja schon gelesen. Das würde ich, ein Deutsch-Muttersprachler, niemals hinbekommen. Dein Leben ist mit Frankreich und Deutschland so verbunden, dass Du mir wie ein Bindeglied zwischen beiden Völkern vorkommst. Ich habe Dir ja schon geraten, das Buch in Übersetzung auch in Frankreich zu veröffentlichen. Bald wird es auf der SPIEGEL-Bestsellerliste sein, ich habe da bereits eine Wette laufen ;) Wer glaubt, dass ich ganz schön hochstaple, sollte sich das Buch erstmal zu Gemüte führen :)

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                            • 8 .5

                              "Die Passion Christi" zeigt die letzten 12 Stunden im Leben Jesu.
                              Er hatte Furcht vor dem, was an grausamen Geschehen auf ihn zukäme. "In seiner Todesangst tropfte der Schweiß wie Blut auf den Boden", sagt die Bibel. Das Schwitzen von Blut, in der Medizin Hämhidrose genannt, ist ein Symptom, das bei extremen psychischen Stresssituationen vorkommt, wobei die Kapillaren der Schweißdrüsen platzen.
                              Der Verhaftung im Garten Gethsemane folgten die Verhöre, die bestialische Folterung, das Martyrium auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte Golgatha - Jesus war durch starken Flüssigkeitsverlust und Erschöpfung durch Schlafmangel schwer gezeichnet - und das qualvolle Sterben Jesu am Kreuz.
                              Die Kreuzigung war eine der brutalsten Hinrichtungsarten überhaupt. Große Nägel wurden durch Handgelenke und Fußwurzelknochen getrieben. Nachdem der Verurteilte eine Zeit lang unter großen Schmerzen am Kreuz gehangen war, begann sich die Muskulatur zu verkrampfen. Das hatte zur Folge, dass der Gekreuzigte sich nicht mehr hochziehen konnte. Es traten starke Atemprobleme auf, da nur noch stoßweises Einatmen möglich war. Dies führte zum Erstickungstod, den die Henkersknechte oft durch Brechen der Unterschenkel mit einem Crucifragium, einem fleischklopfähnlichen Hammer, beschleunigten. Damit konnten mit einem einzigen Schlag Schien- und Wadenbein zertrümmert werden.
                              Die ersten Minuten des Films zeigen Jesus nachts in Gethsemane. Die Verhaftung steht unmittelbar bevor. Bei ihm befindet sich der innere Kreis der Jünger, der aus drei Männern bestand: Simon Petrus und die Brüder Johannes und Jakobus. Letztere wurden aufgrund ihres Temperaments auch "Donnersöhne" genannt und waren die Cousins Jesu. Simon Petrus galt als Hitzkopf und war Wortführer von Jesu Anhängern.
                              Trotz der Furcht, die Jesus überfiel, war er von harter Natur. Dass er im Tempel die Tische der Geldwechsler umstieß, weil die Händler mit dem Glauben unlautere Geschäfte machten, entspricht dem Wesen Jesu. Auch in seiner Wortwahl, vor allem den Pharisäern gegenüber, war er oft derb.
                              Mel Gibson ist Regisseur und Hauptproduzent des Films, in dem ausschließlich die lateinische, aramäische und hebräische Sprache vorkommen, die durch Untertitel übersetzt werden.
                              Dem Monumentalwerk werden v. a. drei Vorwürfe gemacht: der des Antisemitismus, der Gewaltverherrlichung und des Zukurzkommens der eigentlichen Botschaft. Trotz teils herber Kritik wurde der Film zu einem finanziellen Erfolg. Allein in den USA sahen "Die Passion Christi" 62 Millionen Menschen. Selbst in muslimisch geprägten Ländern, allen voran Ägypten, zog der Film Menschenmassen in die Kinos.
                              Besonders von jüdischer Seite kam der Einwand, dass "Die Passion Christi" den Juden eine Kollektivschuld am Tode Jesu vorwerfe. Doch zeigt der Film eine große Anzahl Juden, die mit der Verurteilung Jesu nicht einverstanden waren und um ihn trauerten.
                              Als Polizisten Mel Gibson wegen Trunkenheit am Steuer festhielten, fiel er durch antisemitische Äußerungen auf. Ich kann mir vorstellen, dass es Gibson beim Casting wichtig war, für die jüdischen Charaktere blasse und austauschbare Schauspieler zu wählen, denn gerade sie können nicht überzeugen.
                              Gibson selbst gehört dem Katholischen Traditionalismus an, einer erzkonservativen Strömung, die der Meinung ist, dass die katholische Kirche mit ihrer Lehre seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 - 65) falschliegt. Vatikan und Papst werden nicht anerkannt. Gibson ließ auf seinem Gut in Kalifornien eine Kirche bauen, in der die morgendliche Messe auf Latein zelebriert wird. Die Frauen müssen dabei Kopfbedeckung tragen. Der deutsche Film "Kreuzweg" (2014) spielt in diesem Milieu.
                              Vom ABC-Fernsehsender auf die brutalen Szenen angesprochen, antwortete Gibson, dass Menschen, die Gewaltdarstellungen nicht ertragen könnten, "The Passion of the Christ" nicht anschauen oder nach der Hälfte das Kino verlassen sollten. Gibson hatte die Absicht zu zeigen, dass das Christentum auf einem übermenschlichen Opfer beruht. Das Geschehen vor 2.000 Jahren scheint tatsächlich so brutal gewesen zu sein. Doch hätte man die Geißelung Jesu nicht volle 15 Minuten zeigen müssen. Zudem setzt Gibson dem Ganzen noch Härte auf, indem er grausame Szenen einfügt, die so in den Evangelien nicht vorkommen, etwa den Raben, der dem mitgekreuzigten Verbrecher ein Auge aushackt. "Die Passion Christi" mag manchem vorkommen wie ein Splatterfilm. Von der Heilsbotschaft, die man erwartet, fehlt weit und breit jede Spur.
                              Um das Leiden Jesu in seiner Gesamheit aufzuzeigen, wären Rückblenden sinnvoll, die deutlich machen, dass Jesus die große Not dieser Welt selbst durchlebte. So versuchten mehrmals Menschen, ihn umzubringen. Sie wollten ihn steinigen, ein anderes Mal von einem Felsen stürzen, nachdem Jesus in der Synagoge in seinem Heimatort Nazareth gepredigt hatte. Viele hielten Jesus für einen Spinner, sogar anfangs die eigene Familie. Jesus litt auch stark unter dem ihn ständig umgebenden Menschengewühl und versuchte mehrmals, ihm zu entkommen.
                              Die Rückblicke, die dem Zuschauer gezeigt werden, lassen nur bruchstückhaft erahnen, um was es Jesus eigentlich ging. Die Kernaussage der christlichen Lehre, dass der Sohn Gottes für die Sünden der Menschheit starb und sie erlöst hat, geht nahezu unter.
                              Jesusdarsteller Jim Caviezel, selbst gläubiger Christ, erweist sich als Glücksgriff. Caviezel musste während der Dreharbeiten seine eigene Passion durchleben, was sicher einer der Gründe ist, dass sein Schauspiel authentisch und ergreifend wirkt. Als das 70 Kilo schwere Holzkreuz auf Caviezels linke Schulter fiel - die Szene ist im Film zu sehen - renkte es die Schulter aus. Beim Drehen der Bergpredigt schlug der Blitz ein und schleuderte einige Personen, darunter Caviezel, zu Boden. Durch ständige Unterkühlung erlitt der Jesusdarsteller auch noch eine Lungenentzündung.
                              Als Gibson dem aufstrebenden Caviezel die Rolle anbot, sagte Gibson seinem Kollegen voraus, dass es nach dem Dreh mit seiner Karriere bergab gehe. So kam es auch. Gute Rollenangebote blieben aus.
                              Trotz aller Kritik handelt es sich beim Film "Die Passion Christi" um ein imposantes, berührendes Werk mit starken Bildern. Auch auf Cast und Crew schien es Eindruck zu machen, denn einige Mitglieder des Teams sollen nach den Dreharbeiten zum Christentum konvertiert sein, darunter der italienische Schauspieler Luca Lionello, der den Judas spielt.
                              Doch wer war dieser Jesus?
                              Zwischen 7 und 4 v. Chr. geboren, wuchs er in Nazareth in ärmlichen Verhältnissen auf. Er hatte mindestens sechs Geschwister. In seiner Jugend lernte er vom Vater Josef den Beruf des Zimmermanns, der für alle Holzarbeiten am Bau verantwortlich war, daneben auch die Tätigkeit eines Tischlers wie die Fertigung von Möbeln ausübte. Der Vater starb wahrscheinlich schon in der Jugendzeit Jesu. Zur Mutter Maria hatte Jesus ein besonders inniges Verhältnis. Am Kreuz befahl der sterbende Jesus seine Mutter der Obhut des Jüngers Johannes an, weil Jesus wusste, dass Maria bei Johannes gut aufgehoben war.
                              Jesus war schon über dreißig, als er sich von daheim aufmachte, um als Wanderprediger durch Judäa und Galiläa, wo er am See Genezareth wirkte, zu ziehen. In Gleichnissen, also Vergleichen mit alltäglichen Gegenständen, machte Jesus seine Botschaft anschaulich. Aus der zahlreichen Anhängerschaft wählte er 12 Jünger als engere Begleiter, von denen später zehn den Märtyrertod erlitten. Schon bei der Erwählung des Judas Iskariot in den Jüngerkreis wusste Jesus, dass Judas ihn eines Tages verraten würde.
                              Nach christlicher Lehre wirkte Jesus Dutzende Wunder. Er heilte körperlich und seelisch Kranke, etwa von Lepra Befallene, Gelähmte und Blinde. Auch gegenüber den Naturkräften und somit physikalischen Gesetzmäßigkeiten soll Jesus seine Gewalt gezeigt haben, etwa bei der Stillung des Sturms oder dem Gehen über einen See. Die spektakulärsten Wunder waren die Totenerweckungen, von denen in den Evangelien drei erwähnt werden.
                              Jesus forderte in seinen Reden ein Handeln in Gottes- und Nächstenliebe und kein bloßes Erfüllen von Geboten. Mit seinen Worten erzielte er große Wirkung. Die Zuhörer zeigten sich tief beeindruckt.
                              Besonders lagen Jesus die im Leben zu kurz Gekommenen am Herzen. Er behauptete, dass er die absolute Erfüllung geben könne, und bezeichnete sich als Brot des Lebens, das den Hunger stillt.
                              Jesus begegnete Frauen entgegen der Gewohnheit seiner Zeit unvoreingenommen. Er unterhielt sich mit ihnen über Fragen des Glaubens, was zur damaligen Zeit ein Affront war.
                              Der Konflikt Jesu mit den religiösen Gruppierungen der Pharisäer und Sadduzäer war vorprogrammiert.
                              Die Pharisäer hielten sich streng ans Gesetz. Ihnen warf Jesus Heuchelei vor, da sie in ihrem Bestreben, bedingungslos das Gesetz zu erfüllen, kein Erbarmen und keine Liebe kannten. Der Pharisäer ist bis in den heutigen Sprachgebrauch ein scheinheiliger Heuchler geblieben.
                              Die Sadduzäer, Angehörige des konservativen Adels, waren von hellenistischem Gedankengut geprägt. Sie wollten die alte Ordnung aufrechterhalten und sahen in Jesus einen Unruhestifter und Weltverbesserer.
                              Doch auch innerhalb dieser Gruppierungen hatte Jesus seine Anhänger.
                              Die größte Schuld an der Verurteilung Jesu muss man dem jüdischen Hohepriester Kaiphas zusprechen. Er hatte eine persönliche Abneigung gegen Jesus und war der eigentliche Drahtzieher des Komplotts.
                              Die letzten Worte Jesu lauteten: "Es ist vollbracht!" Er sah seinen Auftrag erfüllt. Nach Aussagen der Bibel begann die Erde zum Todeszeitpunkt Jesu zu beben. Schon vorher hatte sich die Sonne verfinstert. Diese Ereignisse lösten unter den römischen Soldaten große Furcht aus.
                              Laut christlicher Lehre erwachte Jesus drei Tage später wieder zum Leben, was die letzte Szene zeigt.
                              Vielleicht wird Mel Gibsons Sequel "The Passion of the Christ: Resurrection" hier wieder einsetzen. Der Film soll im März/April 2021 in die Kinos kommen. Ich freue mich drauf.

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                                Da die folgende Inhaltsangabe nur die ersten Minuten des Film beschreibt, ist sie spoilerfrei.
                                Rosie und Alex sind von klein auf beste Freunde. Obwohl es als Teenies zwischen ihnen knistert, werden sie kein Paar. Als Rosie beim ersten Sex - der Partner ist der Tanzpartner zum Abschlussball - schwanger wird und Alex von Dublin in die USA zieht, um Medizin zu studieren, scheint die Freundschaft zwischen beiden zu zerbrechen.
                                Dieser Film ist alles andere als perfekt. Das Drehbuch ist holprig, die Gags zünden nicht und die beiden Hauptfiguren, Rosie und Alex, machen, wenn´s um Beziehungen geht, so viele Fehler, dass man sich bei so viel Dummheit nur an den Kopf fassen kann.
                                Dazu handelt es sich um die Verfilmung eines Romans von Cecilia Ahern, den ich nie lesen werde. "Where Rainbows End" (auf Deutsch: "Für immer vielleicht") ist ein Sammelsurium aus E-Mails und Briefen.
                                Trotzdem habe ich "Love Rosie" hoch bewertet. Wieso?
                                Diese romantische Komödie hat das Herz am rechten Fleck. Sie ist gespickt mit Gefühl und rührenden Momenten. Dabei schreitet die Handlung unaufhaltsam voran. Langeweile kommt nie auf.
                                Lily Collins und Sam Claflin zeigen große Spielfreude. Zwischen beiden stimmt die Chemie. Das spürt man und die Schauspieler bestätigten es im Interview.
                                Besonders Rosie sammelt viele Sympathiepunkte. Sie ist eine ehrliche Haut, ein charmanter Tollpatsch. Den Mist, den Rosie verzapft, sieht man ihr gerne nach.
                                33 zum Teil bekannte Songs peppen die Handlung bestens auf.
                                Was ich aber an "Love Rosie" am besten finde, ist die Botschaft, die der Film enthält. (Spoilergefahr)

                                SPOILER ANFANG

                                Diese vermittelt Rosie selbst, als sie gegen Ende des Films als Trauzeugin auf Alex´Hochzeit eine Rede hält:
                                "Sein Leben zu teilen mit einem ganz bestimmten Menschen ist wohl eine der absolut wichtigsten Entscheidungen, die man treffen muss, wenn nicht die Wichtigste. Suchst du dir den Falschen, wird dir dein Leben grau erscheinen und manchmal... manchmal wird dir das erst bewusst, wenn du eines Tages aufwachst und merkst, dass Jahre vergangen sind ... denn oft begreift man erst viel zu spät, dass das Beste, das einem je passieren konnte, direkt vor seiner Nase sitzt."
                                Diese Worte treffen Alex bis ins Mark und bewirken, dass Rosie und er doch noch zusammenkommen.
                                "Love Rosie" dreht sich letztlich um die Frage: Können Mann und Frau beste Freunde sein? Ich glaube schon. Doch wenn man sich dazu noch sexuell angezogen fühlt, wie es bei Rosie und Alex der Fall ist, sollte man nicht lange fackeln und zum Pärchen werden. Etwas Besseres wird einem nie passieren.

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                                  Die heute 80-jährige Nonne Helen Prejean begleitet schon ihr halbes Leben Häftlinge im Todestrakt. Zuerst tat sie es mittels schriftlicher Korrespondenz, später besuchte sie die Häftlinge persönlich.
                                  1993 schrieb Schwester Helen ein Buch über ihre Erfahrungen mit zwei Todeskandidaten: den Mördern Elmo Sonnier und Robert Lee Willie. Dieses Buch mit dem Titel "Dead Man Walking" - der Ruf des Wärters, wenn der Häftling von der Zelle zum Hinrichtungsraum geführt wird - fand große Beachtung und wurde für den Pulitzer-Preis nominiert.
                                  Zwei Jahre später wurde das Buch unter der Regie von Tim Robbins verfilmt. Der Todeskandidat heißt nun Matthew Poncelet, und seine Geschichte ist eine Mixtur aus den beiden Schicksalen im Buch.
                                  Schwester Helen wurde zu einer bekannten Symbolfigur für den Kampf gegen die Todesstrafe. 1998 war die Nonne für den Friedensnobelpreis nominiert.
                                  In einem weiteren Buch mit dem Titel "The Death of Innocents" beleuchtet sie zwei Fälle, in denen sie sich sicher war, dass die betreuten Todeskandidaten die Morde nicht begangen hatten.
                                  Zunächst sieht man Schwester Helen, die Zivil trägt, bei ihrer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in den Slums von New Orleans. Unerwartet erhält die Nonne einen Brief aus dem Louisiana State Penitentiary, dem größten Hochsicherheitsgefängnis in den USA. Ein Matthew Poncelet, der seit sechs Jahren wegen zweifachen Mordes an einem Teenie-Liebespaar im Todestrakt sitzt, bittet sie um Hilfe in einem Berufungsverfahren. Es kommt zur persönlichen Begegnung, wobei Poncelet der Schwester seine Unschuld versichert. Er zeigt sich als rassistischer, überheblicher Mensch, was es schwer macht, ihn zu mögen. Doch Schwester Helen sichert ihre Hilfe zu.
                                  "Dead Man Walking" ist einer der Filme, die etwas Zeit brauchen, um den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Das Drama lebt von den ins Spirituelle erhobenen Dialogen, die auffallend intensiv geführt werden. In erster Linie die Gespräche der Schwester mit Poncelet, aber auch mit den Angehörigen der Opfer, die Vergeltung für die Tat fordern. Dabei unterstreicht die Kameraführung die Gefühle der Gesprächsteilnehmer, denn das Bild rückt umso näher an ihr Gesicht heran, je tiefgehender die Unterhaltung wird.
                                  Susan Sarandon als gütige Schwester Helen zeigt in diesem Film eine hervorragende schauspielerische Leistung, die 1996 mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin belohnt wurde.
                                  Sean Penn spielt den Todeskandidaten Poncelet ebenfalls glaubwürdig und bewegend. Für mich ist diese Rolle Penns beste. Hilfreich war ihm vielleicht die Knasterfahrung aufgrund einer Schlägerei. Bei der Oscarverleihung musste er sich Nicolas Cage mit "Leaving Las Vegas" geschlagen geben.
                                  Tim Robbins konnte den Preis für die Beste Regie ebenfalls nicht einfahren. Der Konkurrent Mel Gibson war mit seinem Überepos "Braveheart" einfach zu stark.
                                  "Dead Man Walking" ist ein Familienprojekt. Susan Sarandon und Tim Robbins galten 21 Jahre lang, bis zu ihrer Trennung, als Traumpaar. Sean Penn war ein gemeinsamer enger Freund. Daneben besetzte Robbins einige Nebenrollen mit Verwandten und Bekannten.
                                  Robbins und Sarandon sind für ihr politisches Engagement bekannt. Sie unterstützen das linke Lager der Demokraten, im jetzigen Wahlkampf Bernie Sanders.
                                  Aufmerksamkeit erregten Robbins und Sarandon, als sie sich an Demonstrationen gegen die Regierung Bush und den Irakkrieg beteiligten.
                                  Auch "Dead Man Walking" ist politisch motiviert. Robbins, Sarandon und Penn sind Gegner der Todesstrafe. Töten, um zu zeigen, dass Töten falsch ist, ergibt keinen Sinn. Dennoch zeigt Robbins Verständnis für das Empfinden der Angehörigen, die die Todesstrafe als gerechte Vergeltung und Abschreckung sehen. Dem Zuschauer wird keine Meinung zur Todesstrafe aufgezwungen.
                                  Tim Robbins verleiht Poncelet, der von vielen als Bestie gesehen wird, ein menschliches Profil. Mördern sollte - auch wenn die Tat noch so scheußlich war - die Möglichkeit zur Reue und Umkehr nicht genommen werden. Ein solch seelischer Prozess ist zwar eher selten, aber es gibt ihn.
                                  Ein Beispiel ist der Serienkiller "Son of Sam", mit bürgerlichem Namen David Berkowitz, der 1976/77 in New York Liebespaare in ihren Autos überfiel und dabei sechs Menschen erschoss. Manche kennen den Killer aus dem Film "Sommer of Sam" oder der zweiten Staffel von "Mindhunter". Im Gefängnis begann Berkowitz in der Bibel zu lesen, was seine Einstellung änderte. Es kam zu einer aufrichtigen Reue, woraufhin Berkowitz die Angehörigen seiner Opfer um Vergebung bat. Im Knast arbeitet er seitdem als Seelsorger.
                                  Weltweit sitzen etwa 20.000 Menschen im Todestrakt, wo sie auf ihre Hinrichtung warten.
                                  Einige Gedanken zum Ende des Films (Spoilergefahr).

                                  SPOILER ANFANG

                                  Schließlich erfährt der Zuschauer, was sich in der Mordnacht zugetragen hat.
                                  Poncelet und sein Komplize sind gleichermaßen schuldig. Poncelet hat den Jungen erschossen, der Kumpel das Mädchen, das beide zuvor vergewaltigt haben.
                                  Doch während der Freund, der aus reichem Hause stammt und sich einen Staranwalt leisten kann, mit lebenslänglicher Freiheitsstrafe davonkommt, erhält Poncelet die Todesstrafe. So ist der Film zugleich eine Anklage gegen das US-amerikanische Justizsystem. Die Zusage, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, erweist sich als blanker Hohn.
                                  Poncelet findet noch den Weg der Umkehr. Unter Tränen bekennt der von Angst gezeichnete Mann seine Schuld. Die Liege im Hinrichtungsraum wird hochgefahren und mit den abgewinkelten Armstützen wirkt der fixierte Poncelet jetzt wie Jesus am Kreuz. Mit gebrochener Stimme bittet der Todgeweihte die Angehörigen um Verzeihung. Möge sein Tod dazu beitragen, dass sie wieder ihren Frieden finden.

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                                    Der Schmetterlingseffekt (Butterfly Effect) sagt aus, dass die kleinste Abweichung in der Vergangenheit einen riesigen Effekt auf die Zukunft hat. Geprägt wurde der Begriff vom Mathematiker und Meteorologen Edward Lorenz, der das Phänomen mit den Worten veranschaulichte: "Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in Brasilien einen Tornado in Texas auslösen?"
                                    Um diesen Gedankengang geht es in "Butterfly Effect".
                                    Der 7-jährige Evan leidet an wiederholten Blackouts. Der behandelnde Arzt rät, ein Tagebuch zu führen.
                                    Die Freizeit verbringt Evan mit seinen gleichaltrigen Freunden Lenny und den Geschwistern Kayleigh und Tommy. Die vier erleben einige tragische Vorfälle.
                                    Mit 13 zieht Evan mit seiner Mutter - der Vater ist in der Psychiatrie - in eine andere Stadt. Gerade für Kayleigh ist es nicht einfach, denn sie und Evan haben sich verliebt.
                                    Als 20-Jähriger stellt Evan, mittlerweile Psychologiestudent, fest, dass er sich durch das Lesen seiner alten Tagebücher in die Blackout-Momente der Kindheit zurückversetzen und die damaligen Geschehnisse neu durchleben kann.
                                    Evan möchte wissen, was aus seinen alten Freunden geworden ist. Er fährt in seine Heimatstadt. Dort führen Lenny, Kayleigh und Tommy ein trostloses Leben, das von den früheren, schrecklichen Erlebnissen gezeichnet ist.
                                    Evan nimmt sich vor, das Leben der Freunde wieder in Ordnung zu bringen, wozu er mithilfe seiner Tagebücher in die Vergangenheit reist, um dort die traumatischen Ereignisse ungeschehen zu machen.
                                    "Butterfly Effect" besitzt keinerlei Längen. Die Handlung geht schnell voran. Durch die Zeitreisen wechseln ständig die Aufenthaltsorte und die Stimmung des Films.
                                    Die Handlung ist komplex, aber gut verständlich. Jahrelang traute sich niemand an das Drehbuch heran. Keiner hatte wohl erwartet, dass dieser Film mit seinem schmalen Budget von 13 Mio. US-$ so erfolgreich werden würde.
                                    Der Film regt zum Nachdenken an. Er wirft Fragen auf wie: Was wäre, wenn man in der Vergangenheit andere Entscheidungen getroffen hätte? Wie hätte sich das auf die Zukunft ausgewirkt? Ich habe damals solche Fragen gedanklich durchgespielt und kam zum Ergebnis, dass es nicht entscheidend ist, in welche Richtung sich mein Leben bewegt. Letztlich wird sich der Kern meines Wesens trotz unterschiedlicher Wege nicht verändern.
                                    Vermeintliche Fehlentscheidungen in der Vergangenheit werden wahrscheinlich überschätzt, weshalb man die Vergangenheit ruhen lassen kann.
                                    Es ist eben so, dass Fehler gemacht werden, wenn man sich schon als Jugendlicher auf einen Beruf festlegen muss. Und auch die Partnerwahl wird oft früh getroffen, zu einem Zeitpunkt, wo Lebenserfahrung und Menschenkenntnis einfach noch zu wenig ausgeprägt sind.
                                    Dass der Film "Butterfly Effect" in den USA bei der Filmtherapie eingesetzt wird, kann ich verstehen. Er soll Menschen helfen, die unzufrieden mit ihrer Lebenssituation sind, und glauben, versagt zu haben.
                                    Die Musik spielt in "Butterfly Effect" eine wichtige Rolle. Die Lieder sind hervorragend auf die Handlung abgestimmt.
                                    Noch einige Worte zum Ende des Film (Spoilergefahr).

                                    SPOILER ANFANG

                                    Letztendlich gelingt es Evan trotz aller Bemühungen nicht, das Leben seiner Freunde und Mutter durch die Zeitreisen positiv zu beeinflussen.
                                    Deshalb entschließt sich Evan zu einem radikalen Schritt und geht ganz an den Anfang zurück, auf einen Kindergeburtstag, wo Kayleigh und Evan sich das erste Mal begegnet sind. Er schüchtert sie dort ein, so dass beide nie Freunde werden.
                                    Es gibt vier alternative Enden des Films, wobei drei auf dem eben beschriebenen Szenario aufbauen.
                                    Ein Video auf YT zeigt die vier Enden, wobei die erste Schlusszene die offizielle ist, die von der Produktionsfirma vorgegeben wurde.
                                    https://www.youtube.com/watch?v=T8zO9rDKmyA
                                    Mein Lieblingsende ist das zweite im Clip, wo der 28-jährige Evan im Gewirr der Großstadt Kayleigh begegnet und auf eine Tasse Kaffee einlädt. Man kann von einem Happy End ausgehen, was ich gut finde.
                                    Das vierte Ende im Video ist das von den Regisseuren Bress und Gruber favorisierte und daher auf dem Director´s Cut zu sehen.
                                    In diesem Finale besucht Evan in einer Zeitreise nicht den Kindergeburtstag, sondern geht noch weiter zurück bis in die Zeit als Fetus im Mutterleib.
                                    Evan begeht Selbstmord, indem er sich die Nabelschnur um den Hals legt und daran erstickt. Die Tat hat zur Folge, dass das Leben von Evans Freunden und seiner Mutter einen glücklichen Verlauf nimmt.

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                                    • 8 .5

                                      Filmkritiker Roger Ebert bezeichnete diesen Film als kleinen Schatz ("a small treasure"). Das sehe ich auch so.
                                      Dabei erscheint die Handlung - zumindest auf den ersten Blick - banal. Teenie Jamie lebt bei ihrem Vater, einem verwitweten Pfarrer. Sie besucht die Highschool, wo Jamie durch ihr zurückhaltendes Wesen als unscheinbar gilt. Insgeheim hat sie ein Auge auf den Draufgänger Landon geworfen. Er ist der Mittelpunkt seiner Clique, hat aber für Jamie nichts übrig. Als Landon wegen einer fehlgeschlagenen Mutprobe vom Direktor dazu verdonnert wird, Nachhilfestunden zu geben und sich am Theaterprojekt der Schule zu beteiligen, ist Landon überfordert. Er braucht die Hilfe von Jamie, die die Hauptrolle in der Theateraufführung übernehmen soll.
                                      Der Film basiert auf dem Roman "Zeit im Wind" ("A Walk to Remember") von Nicholas Sparks. Die Handlung wurde von den 50er Jahren in die Gegenwart verlegt und etwas abgeändert.
                                      Ich bin kein Freund von Nicholas Spark-Verfilmungen, weshalb ich "Nur mit Dir" trotz der guten Bewertungen lange vor mich hergeschoben habe. Es war Zufall, dass ich dieses Liebesdrama eines Tages doch zu Gesicht bekam. Und darüber bin ich froh.
                                      "Nur mit Dir" ist ein Film, der polarisiert. In der Gilde der Kritiker noch mehr als beim Publikum. Einige der Rezensenten werfen dem Drama Unehrlichkeit vor. Der Film sei ein perfides Spiel mit den Gefühlen der Zuschauer und komme über den Status eines romantischen Märchens nicht hinaus. Ich sehe es anders. Ein Märchen ist der Film nicht, denn der Konflikt, der sich unerbittlich in den Vordergrund schiebt, würde niemals zu einem Märchen passen. Natürlich werden die Gefühle des Publikums angesprochen, was man bei dieser Art von Film auch erwarten kann. Übermäßig konstruiert wirkt die Handlung auf mich nicht. Ich empfand "Nur mit Dir" - wie auch Roger Ebert - als aufrichtigen Film.
                                      Die Handlung wirft Themen auf, die zum Nachdenken anregen: Vergebung etwa, Vorurteile oder das Wesen der Liebe. Gibt es überhaupt eine wahre Liebe? Die Liebe zu einem Menschen, der einem loyal beisteht, auch wenn es mal eng wird im Leben? Ich glaube schon, auch wenn eine solche Liebe schwer zu finden ist. Doch vielleicht ist die Suche danach der bessere Weg, als in einer Partnerschaft unzählige Kompromisse einzugehen.
                                      Kann sich ein Mensch in kurzer Zeit so ändern, wie es im Film gezeigt wird? Ich meine, ja. Wenn es zu einem radikalen Sinneswandel kommt, dann am wahrscheinlichsten durch einen Mitmenschen, der einem das Leben anders sehen lässt.
                                      Mandy Moore und Shane West spielen die Hauptrollen in dieser Liebesgeschichte. Bei den Teen Choice Awards 2002 gewannen beide Schauspieler als Team in der Kategorie "Choice Chemistry", der besten Chemie zwischen einem Filmpaar. Eine gute Entscheidung, wie ich finde. Selten habe ich ein Pärchen gesehen, bei dem die Harmonie so stimmte wie bei Jamie und Landon. Der liebevolle Umgang miteinander war meiner Meinung nicht mal aufgesetzt, denn auch privat mochten sich Mandy Moore und Shane West. Seit dem gemeinsamen Film haben sie sich immer wieder getroffen.
                                      2017 sprach Mandy Moore in einem Interview mit "Entertainment News" über ihre Gefühle zur Zeit der Dreharbeiten: "Shane war so cool. Alles an ihm ... es gab tatsächlich auch einen Teil von mir, der in Wirklichkeit in ihn verliebt war." 2018 postete Shane West ein Foto, das Jamie und Landon als Liebespaar zeigte, und schrieb darunter: "Für immer!" Mandy Moore antwortete mit einem ähnlichen Bild, dem sie ein Herzchen beifügte.
                                      Dass die beiden sich bis heute mögen, könnte an einer Wesensverwandtschaft liegen. Sie sind auffällig willensstark und unangepasst. Dazu hat die Musik für beide einen hohen Stellenwert.
                                      Mandy Moore war zum Zeitpunkt der Dreharbeiten noch keine 18, doch bereits ein Teenie-Star. Sie hatte drei Alben veröffentlicht, die in den USA mit Platin bzw. Gold ausgezeichnet wurden. Im Jahr, in dem "Nur mit Dir" erschien, wählte sie die Zeitschrift "People" unter die 50 schönsten Menschen der Welt.
                                      Shane West wuchs in einem musikalischen Haus auf. Die Eltern waren Mitglieder einer Punkband. Auch Shane gründete im Teenie-Alter seine eigene Gruppe. Später schloss er sich noch einer Punkband an.
                                      Der Film ist zwar religiös angehaucht - immerhin spielt Jamie eine gläubige Pfarrerstochter -, doch bleiben Glaubensdinge dezent im Hintergrund und gaben auch keinem der von mir gelesenen Kritiker Anlass zum Ärger.
                                      Der Soundtrack ist eine abwechslungsreiche Mischung aus gefühlvollen und peppigen Liedern, wovon fünf von Mandy Moore gesungen werden.
                                      Abschließend ein Gedanke zum Filmende (Spoilergefahr).

                                      SPOILER ANFANG

                                      Auch wenn Jamie stirbt, klingt der Film tröstlich aus. Die Wünsche Jamies haben sich erfüllt. Sie hat sogar ein Wunder erlebt. Landon wurde durch die Begegnung mit seiner großen Liebe zu einem anderen Menschen. Das bringt er in seinen Schlussworten zum Ausdruck:
                                      "Jamie hat mir das Leben gerettet. Sie hat mir alles beigebracht über das Leben, die Hoffnung und über die lange Reise, die vor uns liegt. Ich werde sie immer vermissen. Unsere Liebe ist wie der Wind. Ich kann sie nicht sehen... aber ich fühle sie."

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                                      • Marie, für deine Mülltonne habe ich noch einige Filme. Stampf sie einfach mit hinein :)

                                        - Batman & Robin
                                        Mit diesem Film wechselte Superheld Batman zur Komödie, wo
                                        er nicht hingehört. George Clooney ist als Batman meiner Meinung nach
                                        fehlbesetzt. Batmans Helfer Robin wirkt wie ein Nervtöter.

                                        - Resident Evil 5: Retribution
                                        Der fünfte Teil der Resident-Evil-Reihe ist für mich der schwächste. Der
                                        Film spielt nahezu ausschließlich in der Forschungsstation, aus der sich
                                        die Protagonistin Alice freiballern muss. Das ermüdet mit der Zeit.

                                        - Der Babynator
                                        Vin Diesel gehört nicht ins Komödienfach, obwohl er sich hier ganz gut
                                        aus der Affäre zieht. Die Witze wirken z. T. abgedroschen.
                                        SPOILER.
                                        Das Ende ist ohne Reiz und Überraschungen.

                                        - Der Grinch (2000)
                                        Der turbulente Film versucht mit der Holzhammermethode und viel
                                        Geschrei zu vermitteln, dass Weihnachten das Fest der Liebe ist.

                                        - Aeon Flux (2005)
                                        Die Geschichte wirkt seelenlos und ist ohne Höhepunkte. Aeon Flux
                                        kämpft und ballert sich monoton durch.

                                        - Scary Movie 2
                                        Für mich der schwächste Film der 5-teiligen "Scary Movie"-Reihe. Mit 19
                                        Mio. US-Dollar ist er der am günstigsten produzierte.
                                        Die Gags sind weitgehend auf Vorschul-Niveau. Die Story ist sinnlos und
                                        unlogisch, sofern man überhaupt von einer Story sprechen kann.

                                        - Big Mamas Haus
                                        Der Film wirkt wie eine platte Verkleidungskomödie mit faden
                                        Schauspielern.

                                        Marie, ein Glück, dass deine Mülltonne so groß ist. Da passt einiges rein :)

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                                        • Jetzt lasse ich einen meiner Lieblingscharaktere suchen. Dürfte nicht allzu schwer werden.

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                                          • BlubberKing 13.05.2019, 18:40 Geändert 13.05.2019, 20:29

                                            Ich habe die Gabe wahrzusagen.
                                            Tipp 1: Ich bin Witwe. Mein Mann starb bei der Explosion in einer Fabrik.

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                                            • 7

                                              Die Freunde David, Eric, Mia, Olivia und Natalie machen sich am Wochenende zu einer abgelegenen Waldhütte auf, um Mia beim Drogenentzug beizustehen.
                                              Die Anfangsbuchstaben der Protagonisten ergeben das Wort "DEMON", womit schon klar ist, worum es hier geht.
                                              In einem Kellerraum entdecken die jungen Leute ein in Menschenhaut gebundenes Buch mit der Aufschrift "Naturom Demonto" ("Das Buch der Toten"). Es ist in einer fremden Sprache geschrieben. Eric liest daraus vor und beschwört dadurch einen besonders bösartigen Dämon.
                                              Ob dieser Film nun ein Reboot oder eine Fortsetzung des Klassikers "Tanz der Teufel" (1981) ist, was hin und wieder diskutiert wird, spielt eigentlich keine Rolle. Regisseur Fede Alvarez erklärte im Interview, er sei der Meinung, dass die Geschichte 30 Jahre nach den Ereignissen in "Tanz der Teufel" spiele.
                                              Wer allerdings den ausgefallenen Humor des Originals erwartet, wird von "Evil Dead" enttäuscht. Dieser Film ist eine düstere Schlachtplatte voller Gewaltexzesse und somit nur hartgesottenen Horrorfans zu empfehlen. 250.000 Liter Kunstblut wurden beim Dreh verbraucht. Mehr davon verwendete man nur in den Filmen "Piranha 3D" und "The Cabin in the Woods".
                                              Die Charaktere bleiben oberflächlich, was gut ist, weil man so mit den Drangsalierten weniger Mitleid verspürt.
                                              Filme mit Dämonen besitzen in der Regel einen hohen Gruselfaktor. Man sollte sie von Spukfilmen unterscheiden, auch wenn diese beiden Subgenres oft durcheinander gemischt werden.
                                              Weitere Dämonenfilme, die ich empfehlen kann, sind "Conjuring 1 und 2", "The Cabin in the Woods", "Constantine", "Insidious", "Hellraiser", "Der Exorzist" oder "Requiem".
                                              In nahezu allen Religionen ist die Existenz von Dämonen unbestritten. In den alten Kulturen von Babylon und Assyrien sah man sie als eine ständige Bedrohung, die abgewendet werden musste. Besonders gefürchtet war der Dämon Pazuzu, den sich die Babylonier und Assyrer in Adlergestalt mit vier Flügeln vorstellten. Dieser Dämon ergreift im Film "Der Exorzist" Besitz von der 12-jährigen Regan.
                                              Die keltische Mythologie kennt die Verehrung von dämonischen Geistwesen wie etwa der gespenstischen Kriegsgöttin Morrigan.
                                              Bei unseren germanischen Vorfahren befragten Seherinnen, die eine hohe Stellung innehatten, die Geister durch Orakel und betrieben Magie, um die Macht dieser Geister, die nichts anderes als Dämonen waren, zu nutzen. Ein Beispiel dafür sind die in althochdeutscher Sprache überlieferten Merseburger Zaubersprüche aus dem 10. Jahrhundert.
                                              In der Bevölkerung des Mittelalters war die Furcht vor Dämonen weit verbreitet. Zum Schutz trugen die Menschen Amulette und versuchten, die bösen Geister mit Zauberformeln oder Weihwasser abzuschrecken. Auch im Haushalt von vermeintlichen Hexen oder Zauberern vermutete man Dämonen in Gestalt von kleinen Kobolden.
                                              Rechtsanwälte und Richter des Mittelalters beschäftigten sich insbesondere mit Dämonologie, um ihr "Wissen" bei Hexenprozessen einzubringen.
                                              Ein bedeutendes Werk der mittelalterlichen Dämonologie stammt vom deutschen Peter Binsfeld. In "Tractus de confessionibus maleficorum et sagarum" (1589) ging Binsfeld von sieben obersten Dämonen aus, von dem jeder über eine der sieben Todsünden herrscht.
                                              Weitere wichtige Werke der Dämonologie waren "Demonolatreiae" des französischen Richters Nicolas Remy, der als Vorsitzender in zahlreichen Hexenprozessen mehr als 900 vermeintliche Hexen auf dem Gewissen hatte, und das Buch "Compendium maleficarum" des italienischen Mönchs Francesco-Maria Guazzo, der durch seine Hetze gegen Martin Luther auffiel, den Guazzo als Sohn einer Nonne und des Teufels bezeichnete.
                                              Nach Meinung der Dämonologen hatten sich in einem ehemaligen himmlischen Krieg ein Drittel der Engel dem Erzengel Luzifer angeschlossen und gegen Gott rebelliert. Sie wurden vom himmlischen Heer unter Führung des Erzengels Michael besiegt und danach als gefallene Engel, Dämonen genannt, aus der himmlischen Welt verbannt.
                                              Einige hochrangige Dämonen sind in der Literatur gut beschrieben und genießen bis heute in Satanistenkreisen hohe Verehrung.
                                              Beim Dämon Astarot handelt es sich um die ehemalige Naturgöttin Astarte, der auch König Salomo durch den Einfluss seiner Frauen gedient haben soll.
                                              Dem hohen Dämon Asmodi werden Eigenschaften wie sexuelle Ausschweifung zugeschrieben. Bei Beschwörungen durch Satanisten soll sich Asmodi als Gestalt mit drei Köpfen (Stier, Mensch und Widder) zeigen.
                                              Der Dämon Behemoth wird als Schädel mit drei menschlichen Gesichtern dargestellt. In den Burgen der Tempelritter finden sich öfter derartige Abbildungen.
                                              Beelzebub gilt als besonders mächtiger Dämon, als Fürst der Dämonen, der nur Satan persönlich unterstellt ist. Deshalb scheuen sich viele Satanisten, diesen Dämon anzurufen. Er wird als besonders Furcht einflössende, riesige Gestalt mit zwei Hörnern und fledermausartigen Schwingen beschrieben. Die Bibel berichtet, dass die Menschen Jesus unterstellten, seine Wunder nur mit Hilfe des Beelzebub tun zu können.
                                              Der Dämon Leviathan, ebenfalls in der Bibel erwähnt, soll die Gestalt eines drachenartigen Ungeheuers haben.
                                              Die Dämonin Lilith findet sich schon in babylonischen Beschwörungstexten als "lilithu". Sie gilt in der Dämonologie als Herrin aller Dämoninnen, die auch als Sukkubi bezeichnet werden. Ihnen wird nachgesagt, in Gestalt äußerst attraktiver Frauen verführerisch, besonders Mönchen und Heiligen gegenüber, aufzutreten. Dies erfährt im Film "Die neun Pforten" von Roman Polanski auch der Bücherfachmann Dean Corso (Johnny Depp), der von einem Sukkubus in Gestalt einer hübschen Blondine verführt wird.
                                              Belial gilt als Dämon der Lüge. Sein Wesen soll besonders falsch und bösartig sein. Der Name Belial ist abgeleitet vom hebräischen Wort "belijaal", die Bosheit.
                                              Heutzutage ist der Glaube an Dämonen noch im Animismus und Hinduismus stark ausgeprägt. In den hinduistischen Heiligen Schriften, den Weden, sind eine Vielzahl böser dämonischer Geschöpfe beschrieben, die dem Menschen Schaden zufügen und die hinduistischen Götter bekämpfen sollen.
                                              In der westlichen Welt hingegen ist die Dämonologie weitgehend in die Esoterik verlagert worden.

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                                              • Stopft am besten noch mehr Krimskrams auf die Filmseiten, sodass sich letztlich niemand mehr auskennt. Das tue ich jetzt schon nicht mehr.
                                                Als das Layout für die Serien geändert wurde, hatte ich gedacht, ich könnte mich dran gewöhnen. Tat ich aber nie. Mit diesen neuen Filmseiten wird es mir genauso gehen.
                                                Wenn ich künftig eine schnelle Information über einen Film brauche, werde ich bestimmt nicht mehr mp aufrufen, um mühsam nach einer Auskunft zu suchen. Zum Glück gibt´s online Seiten, wo die Filme noch übersichtlich behandelt werden.
                                                Dass die Werbung für Online-Shops und Streaming-Dienste gleich zu Beginn des Gewusels einen zentralen Raum einnehmen, habt ihr übrigens im Artikel vergessen.
                                                Und dass den Listen nun endgültig der Todesstoß versetzt wurde, kann einen mehr als traurig stimmen. Gut, viele können mit Listen eh nichts anfangen. Ich aber schon. Kein Schwein wird bis nach unten scrollen, um irgendwo links nach Listen Ausschau zu halten.
                                                Es ist mir schon klar, dass in der Ära des Smartphones Anpassungen gemacht werden müssen, aber die Weise, wie das gemacht wurde, gibt Anlass zur Sorge, ob moviepilot sich auf Dauer halten wird.

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                                                  Wenn du alles verloren hast, was dir wichtig war, was ist dann?
                                                  Willst du den Weg, gebeutelt vom Schicksal, weitergehen oder einfach nur deinen Frieden finden?
                                                  Mit diesen Fragen wird die 17-jährige Mia Hall konfrontiert, als ein Autounfall großes Leid über die Familie bringt.
                                                  Mia selbst liegt im Koma. Es steht ihr frei. Sie darf bleiben oder gehen.
                                                  Das Leben, das sie bisher führte, zieht in Gedanken noch einmal an ihr vorüber. So wie man es von Nahtoderlebnissen kennt, nur nicht in Sekundenschnelle, sondern in 106 Minuten.
                                                  Wir dürfen Einblick in Mias bisheriges Leben nehmen, das, wie wohl jedes Leben, seine Höhen und Tiefen hatte, wobei die Höhen durch die Geborgenheit des Elternhauses überwiegen.
                                                  Da sind die coolen Eltern, wohl die verständnisvollsten seit den Ponderghasts in "Einfach zu haben". Der Vater war früher Schlagzeuger in einer Rockband, die lebenserfahrene Mutter ist Punkrock-Fan geblieben. Mit dem kleinen Bruder Teddy versteht sich Mia außerordentlich gut. Die Halls sind eine glückliche Familie. Sie führen ein offenes Haus, es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen.
                                                  Als Kleinkind nahmen die Eltern Mia mit in ein Musikgeschäft, um ihr eine E-Gitarre zu kaufen. Doch zur Verwunderung der Eltern entschied sich Mia für ein Cello. Es wurde zu ihrer großen Leidenschaft. Besonders liebt Mia Beethoven. Ihr großer Wunsch ist es, nach der High School an der Juillard-Musikakademie in New York aufgenommen zu werden.
                                                  Was jedoch im Mittelpunkt des Films steht, ist Mias erste große Liebe. Zu Adam, der die gleiche High School wie Mia besucht und dort als Bandleader ein begehrter junger Mann ist. Er will später die Musik zum Beruf machen und widmet ihr jetzt schon die meiste Zeit. Natürlich gibt es in dieser zarten Beziehung nicht nur Sonnenschein-Tage.
                                                  Der Film ist durchzogen von einem peppigen Soundtrack. Für die komatöse Mia schreibt Adam einen Song, den er ihr vorspielt: "Heart Like Yours". Besonders den Text finde ich gelungen.
                                                  https://www.youtube.com/watch?v=Lp6MUboaOqw
                                                  Mia wird von Chloë Grace Moretz gespielt. Chloë hat sich für diese Rolle wieder voll ins Zeug gelegt, wie man es von ihr gewohnt ist. Sieben Monate vor Drehbeginn begann sie, Cello zu erlernen und übte in dieser Zeit fleißig. Chloë erleben wir in diesem Film so gefühlvoll wie wohl in keinem ihrer andern. In manchen Szenen scheinen diese Gefühle mit einer zu dicken Schmalzschicht aufgetragen, aber für mich geht das noch in Ordnung.
                                                  Auch die übrigen Rollen sind ausnahmslos gut besetzt, besonders der Vater Denny (Joshua Leonard) und der Großvater (Stacy Keach).
                                                  Den dramatischen Konflikt, den Mia durchlebt, ob sie nach dem Schicksalsschlag bleiben oder gehen will, hätte man deutlicher herausarbeiten können, aber das ist schon Jammern auf hohem Niveau.
                                                  "If I Stay" - so der Originaltitel - ist keine der typischen Teenie-Schluchz-Romanzen. Der Film bleibt nicht an der Oberfläche. Es spricht eine gewisse Lebenserfahrung aus ihm, was ich nicht vermutet hätte.
                                                  Die Zielgruppe sind ganz klar weibliche Teenager, doch dürfte der Film auch außerhalb dieser Gruppe seine Fans gewinnen. So wie mich.

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                                                  • Gerne komme ich der Bitte nach, einige Schwänke aus meinem Leben, die sich um das Thema Film drehen, zu erzählen. Es sind nur einfache Geschichten, aber na ja ...

                                                    - "Die Entdeckung des Horrorfilms" - https://www.moviepilot.de/movies/tarantula-2
                                                    Als Kind übernachtete ich öfter bei meiner Oma.
                                                    Eines samstagabends schauten wir eine ARD-Fernsehshow, während der meine Oma einschlief.
                                                    Nach der Sendung folgte der Horrorfilm "Tarantula", in der eine Riesenspinne großen Appetit auf Menschen hat.
                                                    Während die Oma schlief, sah ich 5-jähriger Knirps meinen ersten Horrorfilm. Er gefiel mir ausgezeichnet.

                                                    - "Date des Grauens" - https://www.moviepilot.de/movies/voll-verheiratet
                                                    Dates hatte ich in meiner Jugend nicht viele. Doch an eins denke ich mit Horror zurück.
                                                    Der Abend begann mit dem Kinobesuch der Komödie "Voll verheiratet". Hier erlebte ich zum ersten Mal, dass ein Film wegen einer technischen Panne, und das kurz vor dem Ende, abgebrochen wurde.
                                                    Also ging ich mit dem Mädel ins Restaurant ein Stockwerk höher. Das Gespräch gestaltete sich schwierig, denn ich hatte keinen Schimmer von Markenklamotten.
                                                    Ich war heilfroh, als der Abend vorüber war.
                                                    Etwas Positives gab es allerdings an diesem Date. "Voll verheiratet" hatte mir tatsächlich bis zum Abbruch des Films gefallen. Hier stimmte, anders als bei unserem Date, die Chemie zwischen Brittany Murphy und Ashton Kutcher.

                                                    - "Gute Nacht" - https://www.moviepilot.de/movies/der-tod-in-venedig
                                                    Nach der Lektüre von Thomas Manns "Der Tod in Venedig" zeigte uns der Deutschlehrer die Verfilmung von 1971. Dazu wurde der Raum abgedunkelt. Der Film schleppte sich dermaßen zäh hin, dass ich einschlief. Zum Glück saß ich gewohnheitsmäßig in der letzten Reihe.
                                                    Als der Film zu Ende war und die Lautstärke im Klassenzimmer zunahm, wachte ich auf.

                                                    - "Die unbeliebte DVD" - https://www.moviepilot.de/movies/deep-impact-2
                                                    Ich habe eine DVD, die ich sehr liebe und oft in der Hoffnung verliehen habe, andere ebenso für den Film zu begeistern.
                                                    Doch immer bekomme ich meine DVD mit einem negativen Kommentar wie "Langweilig" oder "Nach einer halben Stunde abgebrochen" zurück.
                                                    Ich meine den Film "Deep Impact", einen Katastrophenfilm von 1998.

                                                    - "Saloons und Revolverhelden" - https://www.moviepilot.de/movies/mit-dynamit-und-frommen-spruechen
                                                    Mein Vater liebte es, sich nach getaner Arbeit aufs Sofa zu legen und Filme, bevorzugt Western, zu schauen. Häufig gesellten wir Jungs uns dazu, obwohl die Mutter es nicht gerne sah.
                                                    Leider starb mein Vater frühzeitig.
                                                    Wenn ich mir heute einen guten Western wie "Todeszug nach Yuma" oder "True Grit" anschaue, denke ich manchmal "Mensch, Papa, der hätte dir auch gefallen."

                                                    - "Die Galavorstellung" - https://www.moviepilot.de/movies/die-passion-christi
                                                    Als ich an einem Frühlingstag mit einer Bekannten in die Nachmittagsvorstellung des Films "Die Passion Christi" ging, sah ich, dass sich außer uns beiden nur ein einziger Mann ganz vorn im Kino befand. In einem Saal mit über 400 Plätzen wirkt das merkwürdig.
                                                    Trotzdem wurde der Film gezeigt.
                                                    Da ich mir beim Mittagessen zwei Weizenbiere genehmigt hatte, die bald ihre treibende Wirkung entfalteten, musste ich während der Vorstellung zweimal auf die Toilette.
                                                    Ich war froh, dass der Kinosaal so gut wie leer war und ich dabei niemanden stören musste.

                                                    - "Ätsch!" - https://www.moviepilot.de/movies/james-bond-stirb-an-einem-anderen-tag
                                                    Eine Verwandte, sie war damals 17, sagte mir nach dem Kinobesuch des James-Bond-Films "Stirb an einem anderen Tag", des letzten mit Pierce Brosnan, dass sie nur einen Mann heiraten werde, der aussehe wie James Bond.
                                                    Das Mädel ergatterte tatsächlich einen Kerl, der es vom Aussehen her mit James Bond hätte aufnehmen können.
                                                    Doch Pech, dass dieser Typ sie andauernd betrog. Schon nach drei Jahren wurde die Ehe geschieden.
                                                    Und die Moral von der Geschicht, schau allein auf Schönheit nicht!

                                                    - "Der Kristallschädel" - https://www.moviepilot.de/movies/indiana-jones-und-das-koenigreich-des-kristallschaedels
                                                    Indiana Jones´ viertes Abenteuer, in dem er sich auf die Suche nach einem Kristallschädel macht, sah ich in einem Bayreuther Kino, wohin es mich selten verschlägt.
                                                    Der Film lief bereits seit einigen Wochen und wurde daher in einem kleineren Saal gezeigt. Dort waren gerade noch zwei Plätze für meinen Kumpel und mich frei, allerdings in der ersten Reihe.
                                                    Die Leinwand war unverhältnismäßig groß, so dass ich meinen Kopf während der Vorführung nach hinten strecken musste, um einigermaßen den Überblick zu haben.
                                                    Schon kurz nach der Vorstellung konnte ich meinen Nacken kaum noch bewegen. Ich hatte Schmerzen, die von der Halswirbelsäule über den gesamten Schädel ausstrahlten. Dazu war mir schwindelig.
                                                    Es dauerte eine ganze Woche, bis sich die Beschwerden besserten.
                                                    "Das passt ja zu einem Film über einen Kristallschädel", meinte mein Bruder trocken.

                                                    - "Der Silvesterschreck" - https://www.moviepilot.de/movies/der-90-geburtstag-oder-dinner-for-one
                                                    Während der Schulzeit schmiss einer meiner Freunde regelmäßig eine Silvesterparty. Sie verlief immer nach dem gleichen Schema.
                                                    Erst das Büffet, dann Unterhaltung mit viel Alkohol und gegen 23.30 Uhr, noch vor der Silvesterknallerei, der Film "Dinner for One".
                                                    Dieser Klassiker trifft allerdings absolut nicht meinen Humor.
                                                    Während sich alle vor Lachen kringelten, setzte ich zumindest ab und zu ein Lächeln auf, um die gute Stimmung nicht zu verderben.

                                                    - "Das Mädel, das uns gut kannte" - https://www.moviepilot.de/movies/das-glashaus
                                                    Aus unserer gemeinsamen Schulzeit hatte sich eine Clique gebildet, die sich ab und zu an den Wochenenden traf.
                                                    Als wir eines Abends im Haus einer der Mädels zusammen waren, schlug sie einen DVD-Abend vor. Sie wollte aus der Videothek zwei Filme besorgen.
                                                    Wir Jungs nannten einige Trash- oder Horrorfilme, die wir gern gesehen hätten.
                                                    Doch kam das Mädel mit den DVDs "Das Glashaus" und "The Time Machine" zurück.
                                                    Über diese Filmauswahl waren wir nicht besonders glücklich, doch scheint das Mädel uns gut gekannt zu haben, denn wider Erwarten fanden wir die beiden Filme gar nicht schlecht.

                                                    - "Trost" - https://www.moviepilot.de/movies/wir-kaufen-einen-zoo
                                                    Die beste Freundin meiner Mutter war an Brustkrebs gestorben. Ich wusste, wie das meine Mutter belastete und quartierte mich für einige Tage in ihrem Haushalt ein.
                                                    Am zweiten Tag, einem Sonntag, schlug ich vor, den Film "Wir kaufen einen Zoo", der im Fernsehen lief, zu schauen. Meine Mutter war einverstanden.
                                                    Ich merkte, dass ihr die Komödie gut gefiel. Das sagte sie mir hinterher auch.
                                                    Bereits einen Tag später war meine Mutter besser drauf. Sie sprach auch noch mal von dem Film.
                                                    Ich war froh, dass diese Komödie dazu beitragen konnte, die Stimmung meiner Mutter zu verbessern.

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