50/50 - Freunde fürs ÜberLeben
50/50 (2011), US Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 03.05.2012
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160 Kommentare
Keine
von Jonathan Levine, mit Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen
Regisseur Jonathan Levine verfilmt mit 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben die wahre Leidensgeschichte des Drehbuchautoren mit Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen einfühlsam und zugleich humorvoll.
50/50 – so lautet die Prognose des behandelnden Arztes auf eine Heilungschance, als er den noch nicht mal 30-jährigen Adam (Joseph Gordon-Levitt) mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Bis zu diesem Zeitpunkt führte Adam ein Leben auf der Sonnenseite – mit seinem Job, seiner Freundin Rachael (Bryce Dallas Howard) und seinem besten Kumpel Kyle (Seth Rogen). Und dann das: Ein gewaltiger Tumor befindet sich recht ungünstig an der Wirbelsäule und kann nicht operativ entfernt werden. Eine Chemotherapie soll die nötigen Vorbereitungen treffen. Doch selbst dann beträgt die Chance auf Erfolg nur die besagte 50/50. Das Leben des Ordnung liebenden Adam droht aus den Fugen zu geraten. Seine Freundin distanziert sich, seine Mutter (Anjelica Huston) distanziert ihn durch ihre herrische Art, sein Freund Kyle schlägt unnötig Vorteil aus Adams Situation, und selbst die junge Therapeutin Katie (Anna Kendrick) strahlt nicht gerade die nötige Kompetenz aus, die Adam in dieser Lage so sehr benötigte. Als die Chemo nicht die gewünschten Erfolge zeigt, muss eine Notoperation her. Und die Chance von 50/50 wird auf die Probe gestellt…
Hintergrund & Infos zu 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“ – unter dieser Prämisse sind Produzent Evan Goldberg und die übrigen Beteiligten des Projekts an die schwierige Ausgangslage Diagnose Krebs in 50/50 – Freunde fürs (Über)Leben gegangen. Die Geschichte über den Umgang von Freunden mit der schweren und immer noch häufig tödlich verlaufenden Krankheit Krebs basiert auf den eigenen Erlebnissen von Goldbergs und Nebendarsteller Seth Rogens gemeinsamen Freund Will Reiser, der das Drehbuch zu 50/50 verfasste.
Hauptdarsteller Joseph Gordon Levitt (500 Days of Summer, The Dark Knight Rises) bringt einmal mehr den Facettenreichtum seiner Rollenwahl zum Ausdruck. Seth Rogen darf da weiter machen, wo er mit Beim ersten Mal angefangen hat und neben der bewährten Derbheit auch sensiblere Seiten zeigen, während Anna Kendrick eine Variante der überforderten Natalie aus Up in the Air liefert.
Inszeniert wurde 50/50 von Jonathan Levine, Regisseur solcher Filme wie All the Boys Love Mandy Lane und dem in Sunddance ausgezeichneten The Wackness. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Tragikomödie, Biopic, Drama, Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Seattle
- Handlung
- Affäre, Angst, Angst vor dem Tod, Autofahrt, Beste Freunde, Chemotherapie, Demenz, Flirt, Galerie, Haare schneiden, Haarschnitt, Haschisch, In Flagranti, Journalismus, Journalist, Keks, Krankenhaus, Krankheit, Krebs, Künstler, Malerei, Mitleid, Morphium, Mutter-Sohn-Beziehung, Männerfreundschaft, One-Night-Stand, Psychiatrie, Radiomoderator, Schlussmachen, Schmerz, Seitensprung, Selbstmitleid, Sterben und Tod, Sympathie, Therapeut, Trennung, Ungeselligkeit, Verlassen Werden, Verlieben, Überleben
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Traurig
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Kritiken (23) — Film: 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Mit einer gehörigen Portion Skepsis kann man einem Projekt wie 50/50 entgegentreten, denn Feel-Good-Komödie und Krebsleiden verstehen sich nicht besonders gut und es wäre davon auszugehen gewesen, dass der eine Part dem anderen den Rang abläuft und ihn gnadenlos konterkariert. Doch so unglaublich es scheinen mag, schafft es der Drehbuchautor Will Reiser tatsächlich, eine durchweg positive, zuweilen herzhaft spritzige, witzige Komödie zu schaffen, die weder die Krankheit verharmlost, sie ins Lächerliche zieht oder mit Stereotypen zu kämpfen hat. Das mag zu großen Teilen daran liegen, dass die Geschehnisse im Film lose auf Reisers eigenen Erfahrungen basieren, wobei er sich bewusst dagegen entschieden hat, ein autobiografisches Werk zu verfassen und stattdessen mit der Rolle des Adam quasi einen Jedermann geschaffen hat, so wie jeder von der grausamen Krankheit heimgesucht werden kann und die allermeisten in ihrem näheren Umfeld bereits Berührungspunkte mit dem Krebs gehabt haben. [...]
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenNatürlich ist die Geschichte des Will Reiser schon ein Filmstoff, wie ihn nur das Leben selbst schreiben kann, aber unter der Regie von Levine wird aus "50/50" trotz Zugeständnissen an die Dramaturgie und einer leicht aufgesetzten Lovestory eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich so richtig gepackt hat und erst einiges später wieder losgelassen hat. Der Cast ist fantastisch und besonders JGL beeindruckt nachhaltig (ich würde sogar so weit gehen und diese Rolle als seine bisher beste bezeichnen). "50/50" ist nicht nur die Geschichte eines persönlichen Schicksals, sondern vor allem auch eine über Männerfreundschaften, die alles und jeden überstehen. Vor allem wir Männer dürften uns nicht selten wiedererkennen.
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Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray
Kommentar löschenDas ergibt einen unterhaltsamen, durchaus nicht kalt lassenden, aber doch problemlos verdaulichen Film zu einem ernsten Thema, dessen Authentizität trotz der „realen“ Vorlage eine behauptete bleibt.
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Arthur A.: www.filmfutter.com
Kommentar löschen50/50 - Freunde fürs (Über)leben ist eine erfrischend amüsante und gleichzeitig sehr menschliche Annäherung an ein ernstes Thema. Lachen ist nun mal die beste Medizin.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschenEin 27-jähriger geht mit Rückenschmerzen zum Arzt und mit der Diagnose Krebs wieder nach Hause. Dies ist nicht gerade die beste Ausgangslage für einen lustigen Film, doch genau das versucht 50/50. Und weil Regisseur Jonathan Levine mit seiner «Krebs-Komödie» jederzeit den richtigen Ton trifft, gelingt das sogar ausgezeichnet - auch wenn der Film keineswegs nur lustig ist. Das verdankt er auch der ausgezeichneten Besetzung: Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen, Anjelica Huston und vor allem Anna Kendrick finden die Balance zwischen Tragik und Komik so perfekt, dass der Film nie geschmacklos oder übertrieben sentimental wird.
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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal
Kommentar löschenDie besten Momente von 50/50 liegen zwischen denen, wo zum lauten Auflachen provoziert wird bzw. zu Herzen gerührt werden soll.
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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times
Kommentar löschenAls eine Komödie über einen jungen Mann mit Krebs muss der Film ernst genug sein, um realistisch rüber zu kommen, gleichwohl leicht genug, um witzig zu sein. [...] 50/50 hält diese Balance erstaunlich gut.
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschen50/50 ist teils urkomisch, teils bitterernst, und in Gänze ergreifend.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDie Leistung eines jeden Darstellers ist schlichtweg makellos.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[…]Autor Will Reiser hat im Drehbuch zu 50/50, auf Drängen seines Freundes Seth Rogen, seine eigene Krebserkrankung verarbeitet und fiktionalisiert. Rogen spielt Adams besten Freund Kyle und damit im Grunde eine Version seiner selbst (wer jetzt behauptet, das gelte für jede von Rogens Rollen, hat vielleicht nicht ganz unrecht, doch in diesem Fall basiert die Figur eben auf ihm). Das ist durchaus mutig, denn auch wenn Rogens Charakter durchaus liebenswürdig ist, zeigt der Film ihn doch auch in Momenten - seine kindliche Freude, wenn Adams verhasste Freundin einen anderen küsst, ist das unterhaltsamste Beispiel - in denen er sich egoistisch und empathielos verhält. Genau solche Momente machen ihn - und fast alle anderen Charaktere - jedoch so lebensecht und 50/50 so sehenswert. Die Figuren agieren nachvollziehbar und benehmen sich wie lebendige, eigenständige Menschen, auch und gerade dann, wenn sie unsympathisch und selbstsüchtig agieren. Auch die Komik von 50/50 resultiert vor allem daraus, dass seine Charaktere in ihrem Versuch, eigene Ängste zu überspielen, das Komische und Absurde in Adams Situation suchen.[…]
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Getreu dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ arbeitet „50/50“ das ernste Thema Krebs humoristisch auf und vollzieht dabei beachtlich erfolgreich die schwierige Gratwanderung zwischen Witz und Ernsthaftigkeit. Die Charaktere sind dabei dezent überzeichnet, wie es besonders in Komödien üblich ist, offenbaren im fortgeschrittenen Verlauf jedoch auch alle ihre Tiefe. [...]
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschenEtwas unausgegorene Dramödie mit einem attraktiven Darstellergespann.
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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenTumor ist, wenn man trotzdem lacht.
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Hans Schifferle: epd Film Hans Schifferle: epd Film
Kommentar löschenIm Spiel von Gordon-Levitt, in der irritierenden, fast schon sinnlichen Unversöhnlichkeit gegenüber der Ex liegt ein Potenzial, das der Film nicht ausnutzt: Andeutungen einer Beziehungsutopie im Angesicht des Todes.
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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschenMit absurder Komik, aber sehr feinfühlig schultert Regisseur Jonathan Levine das ernste Thema.
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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk
Kommentar löschenTragisch und komisch, berührend und fesselnd, schwungvoll und nachdenklich - dieser Film macht Mut!
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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze
Kommentar löschen50/50 - Freunde fürs (Über)Leben ist ein wirklich wundervoller Indie-Film, nach dem man noch länger das dringende Gefühl verspürt, den Menschen, die einem nahestehen, zu sagen, dass man sie liebt.
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Claudia Lenssen: epd Film Claudia Lenssen: epd Film
Kommentar löschen„50/50 – Freunde fürs (Über)Leben“ setzt mehr auf den schwarzen Humor, mit dem über das Unvermögen der Mitmenschen gelacht werden kann, die ihre Egozentrik mit Betroffenheitsfloskeln vernebeln.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenBereits im (deutschen) Verleihtitel wird es deutlich, dass es Drehbuchautor Will Reiser und Regisseur Jonathan Levine nicht nur um Adams Krankheitsverlauf, sondern insbesondere auch um die Unterstützung durch dessen besten Freund Kyle geht. Zwar nimmt sich das Drehbuch besonders nach Rachaels Scheitern und dem Erscheinen der jungen, unsicheren aber überaus verständnisvollen Therapeutin Katherine auf der Leinwand ausgesprochen vorsehbar aus. „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ überzeugt jedoch einerseits dadurch, dass der Film den richtigen Ton trifft: Als Komödie wirkt er niemals albern, die dramatischen Augenblicke werden wohldosiert eingesetzt. Daran haben andererseits zwei Nebenfiguren – Adams Mutter und besonders sein Freund Kyle – einen ganz wichtigen Anteil. Seth Rogen und Anjelica Huston gestalten sie sehr nuanciert und frei von seichten Klischees.
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Oliver Kaever: Programmkino Oliver Kaever: Programmkino
Kommentar löschen50/50 gelingt es, sich ernsthaft mit einem gerade für junge Leute tabuisierten Thema zu beschäftigen, ohne sich aber einen vielleicht typisch amerikanischen, dafür aber nicht unsymptahtischen Grundoptimismus nehmen zu lassen.
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Alle Kritiken (23)
Kommentare (137) — Film: 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben
HeadforHSV Sun, 19 May 2013 17:23:23 -0000
Kommentar löschen'50/50 - Freunde für's (Über-)Leben' macht deutlich, dass man auch einer schlimmen Krankheit wie Krebs mit Humor begegnen kann, ohne dabei albern oder geschmacklos zu wirken. Der Film zeigt auch, wie schwer es, nicht nur für den Krebspatienten selber ,sondern auch noch für seine Familie und Freunde, ist, mit dieser Krankheit umzugehen.
Mir persönliche hätte der Film ohne Happy-End besser gefallen, einfach um zu verdeutlichen, wie Krebs das Leben der Betroffenen verändert.
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Alex.de.Large Sun, 19 May 2013 07:36:26 -0000
Kommentar löschen50/50. Genauso ist der Film. Eine lachende und eine traurige Maske, halb Komödie, halb Drama. Aber nicht voneinander getrennt, sondern gut vermischt. Wo in der ersten Hälfte der humoristische Anteil überwiegt, tut dies in der zweiten Hälfte die dramatische Komponente. Doch immer wieder durchbricht die Komödie das Drama, und das Drama die Komödie. Und gerade dadurch entstehen die sowohl lustigsten, als auch bewegendsten Szenen des Films. Hier wirkt erstaunlicherweise Seth Rogens postpräpubertärer Humor in der ersten Hälfte des Films schon fast katalytisch, wenn er eine sehr emotionale Situation durch Seine Derbheit in präpostpubertärem Lachen auflöst. Das ist oft sehr unpassend-passend. Trotzalledem wird hier das Thema "KREBS" relativ realistisch behandelt. Dazu trägt insbesondere auch Joseph Gordon Lewitt bei, der hier sehr differenziert, die an Krebs erkrankte Hauptfigur darstellt. Aber lasst euch nicht vom Thema Krebs abschrecken. Der Film ist wirklich durchgehend unterhaltsam und hat keinerlei Durchhänger, Längen oder deprimierende Phasen. CIAO ;)
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JackoXL Sun, 19 May 2013 09:20:15 -0000
Antwort löschenSkeletor <3 :D
Wilson_Blunt Sat, 18 May 2013 09:07:18 -0000
Kommentar löschenDie eigene Vergänglichkeit erzeugt wohl das unangenehmste Gefühl, dass man sich denken kann. Niemand setzt sich gerne damit auseinander. So lässt auch 50/50 jenes Unwohlsein emporsteigen. das ist unbequem und hat mir kaum Freude bereitet. Nichtsdestotrotz entwickelt sich ein sehr sensibles Drama, das den Zuschauer zum Beobachter unangenehmer Konversationen und Stimmungen des Protagonisten werden lässt. Man fühlt regelrecht die Emotionen des von Levitt gespielten Charakters. Ich ziehe den Hut vor ihm, dem rest des Casts und dem Regisseur. Wertvoll.
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Mary Pickford Tue, 30 Apr 2013 10:59:08 -0000
Kommentar löschenMARY'S LIEBLINGSFILME #2
»50/50«
A tumor? Me? That doesn't make any sense though. I mean... I don't smoke, I don't drink... I recycle...
WAS
Tragikkomödie zum Thema Krebs, wobei die Tragik eher einen größeren Anteil einnimmt. Wer wegen Seth Rogen eine Haudraufkomödie erwartet, ist fehl am Platz.
WER
Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt beweist hier einmal mehr, das er immer besser wird. Sein Spiel ist ganz, ganz großes Kino. Man kann nicht anders als mit seiner Figur Adam mitfühlen, -hoffen und -verzweifeln. Als typischer Sidekick agiert Seth Rogen in altbekanntem Terrain, aber das kann er gut. Ein paar deftige Sprüche hier und da, aber ebenso auch leise Momente mit Herz, er ist definitiv kein Fremdkörper in diesem Film.
Anna Kendrick als Adams unsichere Therapeutin hinterlässt einen ganz besonderen Eindruck. Man kann nachvollziehen, weshalb Adam trotz aller Fettnäpfchen wieder zu ihr geht. Sie ist süß und charmant - man muss sie einfach mögen.
Gesondert erwähnen möchte ich noch Anjelica Huston. Trotz wenig Screentime, schafft sie als Adams überenergische Mutter den Spagat zwischen nervig und dennoch liebenswert. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie Angst um ihren Sohn hat und ihm beistehen möchte. Aus Liebe und nicht aus Kontrollzwang.
WARUM
Nach der ersten Sichtung hat mir der Film gut gefallen und ich hätte wahrscheinlich eher 8-9 Punkte gegeben. Doch ich ertappte mich dabei, wir mir Adam und seine Geschichte im verregneten Seatlle immer wieder im Kopf herumspukten. Noch Tage und Wochen nach dem Kinobesuch.
Diese gekonnte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor geht, nicht zuletzt dank der talentierten Besetzung, direkt ins Herz. Das Drehbuch schafft es, stets einen gewissen Respekt zu bewahren, kommt ohne Melodramatik aus und wirkt dadurch erfrischend bodenständig.
Der ständige Wechsel zwischen locker, leichter Komödie und harter Realität steuert zum Ende auf einen dermaßen emotionalen Höhepunkt zu, dass schon mal ein paar Tränchen kullern können, denn bis dahin ist der Ausgang der Krankheit völlig offen.
»50/50« ist ein kurzweiliger Film, der dennoch nachhallt und einem immer wieder durch den Kopf geht. Er ist eine Ode an die Freunschaft, die Familie und das Leben.
You can't change your situation. The only thing that you can change is how you choose to deal with it.
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Amadis Sat, 27 Apr 2013 20:18:37 -0000
Kommentar löschenDem Film gelingt es ausgezeichnet die Balance zu halten zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Die Figuren wirken echt und glaubhaft und es wird sehr gekonnt gezeigt, wie hilflos das Umfeld auf die Krebserkrankung der Hauptfigur reagiert. Zusammen mit dem sehr gut gewählten Filmsoundtrack ergibt sich ein kurzweiliger und interessanter Filmabend.
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Kingnussi Fri, 12 Apr 2013 19:32:05 -0000
Kommentar löschenEin sehr schöner Film. Witzig und traurig.... sollte man sich ansehen!!
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razcal Sun, 17 Mar 2013 14:40:06 -0000
Kommentar löschenschätze die meisten bewertungen hier rühren mehr von betroffenheit anstatt der wirklichen empfindung guter unterhaltung. lachen konnt ich nur einmal wirklich der rest zog sich hin wie kaugummi. seltsamerweise empfand ich den gedanken selber krebs zu haben beim schauen irgendwie reizvoll. das bedarf wohl noch einer genaueren analyse.
muss sagen der film mit dem der hier oft verglichen wird(ziemlich beste freunde glaub ich hieß der) war definitiv unterhaltsamer.die charaktere waren sympathischer.
das die freundin ihn betrügt konnte ich sofort sagen als sie ihren ersten auftritt hatte, die therapeutin spielt das besorgte mauerblümchen katastrophal und die mutter nervt einfach nur. alles in allem lebt der film von der gewollten geheuchelten betroffenheit des zuschauers. ich als selbstdenkender mensch fühle mich an der stelle verarscht und manipuliert und werde mich hüten in die posaune des mitleids einzustimmen und mit dem emotional deformierten doofen mitzuheulen
freak out
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TinaCocaine Sat, 16 Mar 2013 12:54:10 -0000
Kommentar löschenEin wunder-wunder-wunderschöner Film, bei dem ich mein Herz und meine Augen so richtig ausschütten konnte. Die letzten 30 Minuten habe ich fast nur noch geheult, zwischendurch musste ich dennoch sehr lachen, da einige wirklich witzige Gags dabei sind. Ich finde, die Mischung aus Drama und Komödie ist überaus gut gelungen, soundtracktechnisch hätte es nicht besser gemacht werden können, der Film erscheint super warmherzig und die Darsteller sind einfach umwerfend. Einzig und allein, dass mir das Thema Krebs etwas lapidar erzählt scheint, finde ich etwas negativ. Nach "Beim Leben meiner Schwester" auf jeden Fall mein Lieblingsfilm bezüglich dieser Thematik...Spätestens ab jetzt hat es Mister Gordon-Levitt in meine Top 20 der besten Schauspieler geschafft!
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Velly Sat, 16 Mar 2013 14:16:01 -0000
Antwort löschen"Die letzten 30 Minuten habe ich fast nur noch geheult, zwischendurch musste ich dennoch sehr lachen, da einige wirklich witzige Gags dabei sind."
Genau so ging es mir auch!
Sehr treffender Kommentar :-)
Rob Stark Sat, 16 Mar 2013 08:52:07 -0000
Kommentar löschenMeine Erwartungen an den Film waren ziemlich hoch. Das macht dem Film noch schwerer mich zu überzeugen. Von Empfehlungen und guten Bewertungen bis hin zum Trailer. Es war alles ziemlich stimmig. Doch so witzig wie er in dem Trailer gezeigt ist der Film garnicht. An Joseph Gordon-Levitts Seite spielt Seth Rogen. Genau der Richtige für direkte Botschaften und trockenen Humor. Seine Sprüche und Kommentare als bester Freund zu der Situation, in dem der an Krebs erkrankte Adam sich befindet, sind ziemlich offensiv. Genau das macht es witzig. Er wirkt unzuverlässig und unstrukturiert. Trotzdem merkt man seine Bemühungen und den guten Willen.
Die Problemen und Isolation als Krebspatient sind hier vordergründig und lassen, wie ich finde, weniger Platz für lustige Gags. Daher überzeugt "50/50" mehr durch die packende Geschichte als durch den Humor. Die beiden Freunde spielen ihre Rolle super. Auch die junge angehende Psychologin, gespielt von Anna Kendrick, fand ich unerwartet gut.
An machen Teilen des Films fand ich es doch zu vorhersehbar. Das ist eine gängige Kritik, denn als Zuschauer möchte man natürlich geschockt oder überrascht werden. Das muss nicht immer sein, aber die Story hier verläuft trotz kleinen Problemen zu flüssig. Ich kann nicht behaupten, dass der Film eher eine Komödie ist. Aber auch nicht ein 100%iges Drama.
Der Film behandelt eine ernst zu nehmende Thematik, die aber auch die positive Seiten mit sich bringt. Als da wären, einen wahren Freund an der Seite zu haben, ein bessere Beziehung zu den Eltern zu entwickeln und evtl. eine neue Liebe zu finden. Es soll Mut machen, diese Ziele zu erreichen. Finde ich gut und mehr Drama will der Streifen auch nicht mit einbringen. Mir hat lediglich ein wirklich dramatischer Höhepunkt gefehlt. Der einem so richtigen den Boden unter den Füßen wegzieht.
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Thurgood Sun, 24 Feb 2013 14:03:04 -0000
Kommentar löschenDiagnose: Krebs. Der 27-jährige Adam erfährt von seinem Tumor im Rücken und berichtet seinem Umfeld von seiner Krankheit. Jeder versucht dabei auf seine eigene Art dem Erkrankten weiter zu helfen.
Was zunächst schwer nach Drama klingt entwickelt sich zu einer lockeren und bewegende Geschichte, die dabei an keiner Stelle langweilig wird.
Dabei schafft es der Regisseur hervorragend die Balance zwischen Humor und Tragik zu halten.
Besonders positiv ist Joseph-Gordon Levitt als Hauptdarsteller, der hier eine fantastische Performance liefert.
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Nicki Minaj Lover Tue, 19 Feb 2013 17:08:09 -0000
Kommentar löschenJoseph Gordon-Levitt gehört seit Inception zu meinen Lieblingsschauspielern .. das war ein Grund warum ich mir diesen Film anschauen wollte ... der 2te waren die eher positiven Bewertungen ... also habe ich mir den Film auf Lovefilm ausgeliehen ...
jetzt nach dem anschauen bin ich froh ihn ausgeliehen zu haben ... der Film ist wirklich nicht schlecht und recht gut gespielt ... eine gute Mischung von Traurigkeit und Witz ..
für einen kleinen Filmabend der unspektakulär aber gut sein soll empfehle ich ihn gerne jedem weiter ....
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Wall Sun, 17 Feb 2013 22:14:37 -0000
Kommentar löschenSelten einen Film gesehen, der so witzig und gleichzeitig so traurig ist. Bewegende Geschichte, die großartig gespielt ist und Spaß macht.
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pinkmanHIGH Fri, 01 Feb 2013 15:34:11 -0000
Kommentar löschenSo irgendwann musste es passieren. Der erste Film bei dem ich wirklich weinen musste. Joseph Gordon-Levitt hat seine Rolle sehr gut gespielt und Seth Rogen war witzig wie immer. Die perfekte Mischung aus Comedy und Drama. Geheimtipp!
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julu Sun, 27 Jan 2013 12:25:25 -0000
Kommentar löschenIst definitiv keine Komödie.
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Hauserfritz Tue, 08 Jan 2013 22:32:19 -0000
Kommentar löschenAlso ich liebe den Film. Bis auf die Freundin und die Mutter, die kann man beide in ne Tonne kloppen :) Hat mich super unterhalten mit nem vorhersehbaren aber guten Finish. Hätte mir noch eine Spur mehr Humor erwünscht.
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schwedenretter Mon, 07 Jan 2013 10:41:56 -0000
Kommentar löschenwohlfühlfilm, nur die Freundin ist nicht glaubhaft.
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Anne loves Hollywood Fri, 04 Jan 2013 10:29:44 -0000
Kommentar löschenEin schmaler Grad zwischen Witz und Tragödie... welche leider kurzzeitig überwiegt. Aber auf jeden Fall Daumen hoch für Seth Rogen und Joseph Gorden- Levitt
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T.R.J. Sun, 30 Dec 2012 20:02:43 -0000
Kommentar löschenIch fand den Film sehr schön. Etwas besonderes ist er nicht, aber er hat mich in vielen Punkten an Situationen erinnert die ich selbst durchgemacht habe. Dass dieser Film keinen Anspruch darauf erhebt, wie man sich Verhalten soll, als Jemand der selbst davon betroffen ist oder im engen Kontakt zum Betroffenen steht, finde ich sehr gut.
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cpt. chaos Sun, 30 Dec 2012 17:01:09 -0000
Kommentar löschenKrebs als Türöffner für die schnelle Nummer!? Also ich weiß auch nicht so recht, was ich mir davon versprochen habe, dieses komödiantisch angehauchte Drama anzusehen? Jedenfalls hatte ich mir erhofft, dass man etwas ehrfürchtiger mit dieser brisanten Thematik umgehen würde.
Ich will gar nicht behaupten, dass das Gesehene unglaubwürdig sei, da natürlich jeder Betroffene unterschiedlich auf eine derartige Diagnose reagiert, aber eigenartig ist es allemal. Insbesondere die Darstellung des besten Freundes (Seth Rogen, der zumeist in flachen Komödien anzutreffen ist), der immerzu ans Vögeln denkt und nicht einmal einen Gedanken daran verschwendet, einfach mal die Fresse zu halten! Na klar, er will seinen Freund ablenken und auf andere Gedanken bringen, und so. Aber hey, mal so zwischendurch etwas runterfahren, wäre man auch nicht so schlecht gewesen.
Während ich daher zur Halbzeit dem Film am liebsten frühzeitig den Garaus gemacht hätte, muss ich dann doch einräumen, dass "50/50" in der zweiten Hälfte vieles richtig macht – zumindest hatte ich zwischenzeitig einen dicken Kloß im Hals, was auch nicht jedem Streifen gelingt!
Ob ein Happy End oder ein dramatisches Ende einem solchen Film besser zu Gesicht steht, lasse ich mal dahingestellt – je nachdem, welche Botschaft halt vermittelt werden soll.
Alles in allem kein Überflieger, aber zumindest einer, der noch rechtzeitig die Kurve bekommt!
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pischti Sun, 30 Dec 2012 19:27:17 -0000
Antwort löschenSeth Rogen killt den Film. Ich hasse diesen Vogel der nichts anderes spielen kann als einen durch die Gegend bumsenden Vollidioten.
cpt. chaos Sun, 30 Dec 2012 23:11:40 -0000
Antwort löschenOch, ansonsten stört´s mich nicht weiter, hier wirkt er dann aber doch schon reichlich fehlbesetzt!
Scheint ja letztendlich so beabsichtigt gewesen zu sein...
Shady95 Thu, 20 Dec 2012 20:18:43 -0000
Kommentar löschenEine One-Man-Show von Joseph Gordon-Levitt! Wie der Mann schauspielern kann (seine Mimik!) ist einfach wunderbar.
Anna Kendrick oder Seth Rogen spielen aber auch ausgezeichnet in diesem mitreißenden Film, der sehr gut erzählt ist.
Das Ende ist vielleicht etwas sehr extrem dramatisch, aber die Sitaution in der sich der Protagonist befindet ist auch sehr ernst.
Immer wieder gerne und absolut empfehlenswert!
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