All the Boys Love Mandy Lane
edit edit group membershipsUS 2006
Jonathan Levine ist nicht nur ein knochentrockener, effektiver und spannender Schocker gelungen. Sein Film ist obendrein auch noch ein unbedingt überzeugender, sehr moderner und erstklassig inszenierter Teenagerfilm, mit Figuren so witzig und frech, wie es Jugendliche nun einmal sind. Und mittendrin Mandy Lane: so süß, so attraktiv, so herzensgut und sympathisch – nicht eine Sekunde kommt Zweifel auf, das… — Mehr
Jonathan Levine ist nicht nur ein knochentrockener, effektiver und spannender Schocker gelungen. Sein Film ist obendrein auch noch ein unbedingt überzeugender, sehr moderner und erstklassig inszenierter Teenagerfilm, mit Figuren so witzig und frech, wie es Jugendliche nun einmal sind. Und mittendrin Mandy Lane: so süß, so attraktiv, so herzensgut und sympathisch – nicht eine Sekunde kommt Zweifel auf, dass irgendein Junge nicht immer schon von ihr geträumt haben könnte. Amber Heard spielt dieses perfekte Geschöpf – völlig klar, dass alle verrückt spielen, wenn sie auftaucht. Als sich das It-Girl zu einem Ausflug aufs Land überreden lässt, glauben Red und seine Kumpels, den Jackpot geknackt zu haben. Nur leider gibt es da auch einen Psychokiller, der nicht bereit ist, Mandy zu teilen.
HandlungFemme fataleMandy Lane (Amber Heard) ist nicht nur das hübscheste Mädchen an der High Scholl in Texas, sie ist auch äußerst intelligent und absolut unnahbar. Sie hat keinen Freund und läßt selbst die attraktivsten Jungs der Schule abblitzen. Nur ihr schüchterner Kumpel Emmet (Michael Welch) kommt ihr nahe, der allerdings seine wahren Gefühle vor ihr verbirgt. Nur dem sportlichen Dylan (Adam Powell) gelingt es eines Tages, Mandy auf seine Poolparty einzuladen. Dort passiert allerdings ein Unglück. Dylan will, angestachelt von Emmet, Mandy seinen Mut beweisen und springt vom Dach des Hauses in den Pool. Mit fatalen Folgen, denn bei der Landung im Wasser schlägt er mit dem Kopf gegen die Poolkante und verletzt sich dabei tödlich.
Ausflug aufs LandDylans Tod ist relativ schnell vergessen und Mandy läßt sich von ein paar pubertierenden Jungs zu einem Wochenendausflug einladen. Mandy sagt zu und die drei Kumpels Red (Aaron Himelstein), Bird (Edwin Hodge) und Jake (Luke Grimes) können ihr Glück kaum fassen. Zusammen mit zwei weiteren Mädchen fahren sie kurz darauf zu besagten Ranch und freuen sich auf ein heisses Wochenende. Doch kaum angekommen, tretten die erste Streiterein auf. Jeder der Jungs buhlt um Mandys Aufmerksamkeit, die anderen Mädchen scheinen dagegen nur hübsches Beiwerk zu sein.
Blutige StundenKaum sind die ersten Flaschen Alkohol getrunken und die Stimmung ein wenig gelockert, hat Mandy das Gefühl, dass sie beobachtet werden. Doch sie verdrängt diesen Gedanken schnell – bis Marlin (Melissa Price) das erste Opfer des Killers wird. Brutal wird sie von ihm in der Scheune hingerichtet. Dem ersten Mord folgen nach und nach weitere, bis schließlich nur noch Mandy und der wortkarge Ranch-Angestellte Garth (Anson Mount) am Leben sind. Doch während beide vor dem Serienkiller flüchten, zeigt sich, dass auch die scheinbar liebliche Mandy kein Kind von Traurigkeit ist.
Wissenswertes
Ursprünglich sollte der Film schon 2007 von The Weinstein Company veröffentlich werden, wurde aber wegen Flops wie Tarantinos Grindhouse und anderen Horrorfilmen an Senator Entertainment US verkauft.
Die beiden Produzenten Chad Feehan und Brian Udovich spielen im Film zwei Football-Trainer, Autor Jacob Forman und Produktionsdesigner Thomas Hammock spielen die Verkäufer des Feuerwerks.
Die im Film gezeigte Ranch gehört der Familie von Hilary Duff.
Weiterführende InformationenWeitere Informationen im Internet
Filmkritik auf KultHit.de
weitere Rezensionen auf rottentomatoes.com (engl.)
Pressekritiken auf film-zeit.de (deut.)
Quellen
- Regisseur
- Jonathan Levine
- Autor
- Jacob Forman
- Genre
- Jugendliche Opfer
- Ort
- Schule, Texas
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Erinnerung, wenn der Film im Fernsehen läuft.
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Kritiker — Film: All the Boys Love Mandy Lane
Mit “Scream” wurde der Slasher bzw. Teenie-Horror wiedergeboren. Während viele Nachahmer im ersten Ansatz eigentlich gut waren (”Ich weiß was du letzten Sommer getan hast”, “Faculty”, vielleicht auch noch “Düstere Legenden”), wurde die Kuh bis aufs letzte gemolken, bis die Qualität vollends den Bach runterging, letztes Beispiel: “Ich werde immer wissen was du letzten Sommer getan hast”. Dann war im Grunde lange Zeit Ruhe. Hier und da mal ein Teen-Horrorfilmchen, mal ganz gut (”Jeepers Creepers”), dann mal schlecht (äh… “Jeepers Creepers 2″?). Und plötzlich lieben alle Mandy Lane. Mein erster Gedanke: Danke für den nicht eingedeutschten Titel!
“Mandy Lane” ist im Grunde schwer einzuordnen. Stylish, modern kommt er daher, ganz im Stil von “Michael Bays Texas Chainsaw Massacre” oder “The Hills Have Eyes”. Cool siehts schon aus. Richtig cool. Der Soundtrack hingegen ist nicht nur cool, sondern meiner Meinung nach - zumindest die S… — Mehr
Mit “Scream” wurde der Slasher bzw. Teenie-Horror wiedergeboren. Während viele Nachahmer im ersten Ansatz eigentlich gut waren (”Ich weiß was du letzten Sommer getan hast”, “Faculty”, vielleicht auch noch “Düstere Legenden”), wurde die Kuh bis aufs letzte gemolken, bis die Qualität vollends den Bach runterging, letztes Beispiel: “Ich werde immer wissen was du letzten Sommer getan hast”. Dann war im Grunde lange Zeit Ruhe. Hier und da mal ein Teen-Horrorfilmchen, mal ganz gut (”Jeepers Creepers”), dann mal schlecht (äh… “Jeepers Creepers 2″?). Und plötzlich lieben alle Mandy Lane. Mein erster Gedanke: Danke für den nicht eingedeutschten Titel!
“Mandy Lane” ist im Grunde schwer einzuordnen. Stylish, modern kommt er daher, ganz im Stil von “Michael Bays Texas Chainsaw Massacre” oder “The Hills Have Eyes”. Cool siehts schon aus. Richtig cool. Der Soundtrack hingegen ist nicht nur cool, sondern meiner Meinung nach - zumindest die Songs - überragend und gut platziert. Wie ich ja hier vor einem halben Jahr (wie die Zeit vergeht…) schon mal angedeutet hab. Dem Sound an sich ist auch nichts vorzuwerfen - getreu dem Motto “laut schockt gut”, schockt es ganz gut, wenns laut wird. Kurz und bündig, aber effektiv. Schnitt, Regie und Kamera - auch gut. Ok, man sieht nicht alles, es ist dunkel, teils hektische Kameraführung, gewollte Unschärfe - aber wie gesagt, das ist gewollt und passt einfach zum Stil des Films.
Jetzt fragt sich der geneigte Leser vielleicht, ob da noch ein “aber” kommt. Und das kommt.
Und das ist, trotz der Tatsache, das es (im Grunde) ein Horrorfilm ist, die Story und in erster Linie die Charaktere bzw. ihre Motive. Sicherlich, Horrorfilme gewinnen selten einen Oscar für das beste Drehbuch. Aber das Problem bei Mandy ist, dass sie einen ziemlich kalt lässt. Auch wenn sich der Film die erste Hälfte des Films zeitnimmt, um die Charaktere einzuführen und daher recht wenig passiert (ungefähr bei der Hälfte des Films wurde ich von meinem Sitznachbar gefragt, worums überhaupt geht - er hatte nie etwas von dem Film vorher gehört) - auch wenn es zum Film passt und irgendwie ja doch die Spannung steigert, die Hauptpersonen werden einem dadurch nicht sympathischer, d.h. es gibt im Grunde niemanden, mit dem man sich irgendwie identifizieren könnte. Dafür bleiben leider alle etwas blass. Die Identität des Killers wird nach der Hälfte des Films schon gelüftet, was im Grunde nicht weiter schlimm ist, man denkt sich halt “Da kommt noch was” - und da kommt auch was. Aber was dann kommt, verwirrt im Grunde noch mehr und wirft mehr Fragen auf, als das es welche beantwortet. Die Filmfreunde meinen ja, dieser Schlusstwist wäre auch schon ab der Häfte des Films vorhersehbar gewesen. Belege bitte - ich meine das nicht. Aber ich will jetzt auch nicht spoilern.
Fazit? “Mandy Lane” ist, trotz gewolltem Tiefgang und langer Charaktereinführung immer noch ein Horrorfilm. Horrorfilme mit Logik, Motivation und guter Story sind gut, das unterstütze ich, aber wenn das alles mal nicht ganz so vorhanden ist, dafür aber der Rest stimmt, ist das nicht weiter tragisch für mich. Daher auch 7 Punkte - ich wurde sehr gut unterhalten, der Film war cool, stylish, und dass das nur Unterhaltung und Popcornkino ist, wusste ich vorher.
http://xander81.wordpress.com/2008/06/28/kritik-all-the-boys-love-mandy-lane/
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Mandy Lane. Mandy Lane (Amber Heard) ist ein Mädchen wie gemalt. Sie ist blond, heiß, intelligent - aber keine dieser Highschool-Schlampen. Vielmehr ist Mandy Lane von der schüchternen Sorte und trotz der Appetenz ihrer männlichen Mitschüler bekennende Jungfrau. Genau das macht sie zum Wunsch-Objekt aller Jungs. Mandy Lane zieht mit ihrer unverschämten Schönheit alle in ihren Bann. Auch Dylan (Adam Powell) ist ganz hin und weg und will ihr Herz auf einer Pool-Party auf besondere Weise erobern: mit einem Sprung ins kühle Nass vom Dach. Leider missglückt der Sprung und Dylan stirbt an Ort und Stelle an seinen Verletzungen. 9 Monate später begleitet Mandy eine Clique bei einem Wochenendausflug auf eine Ranch in die Provinz. Die koksenden und kiffenden Teens ahnen dabei noch nicht, dass ein Killer dort sein Unwesen treibt…
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Kommentare (54) — Film: All the Boys Love Mandy Lane
Schubi 2010/09/08 15:20:40
Kommentar löschenZu verbraucht, vorhersehbar und zu nett (trotz dreckigem Look).
Der Großteil der Punkte geht an die gute Musik und erst recht an die zuckersüß-heisse Amber Heard, die Mandy nicht gerade unsympatich spielt. Glaub sogar das ich ohne Amber dem Fim 1 bis 2 Punkte weniger geben würde.
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reveal 2010/09/04 01:38:22
Kommentar löschenOk es sei vorausgeschickt, dass ich allgemein kein Fan von Horror/Splatter/Schnätzelfilmen bin. Genau deswegen bin ich bei solchen Filmen aber auch was Darstellung, Dialoge und Storyline angeht, relativ tollerant.
Also um es (relativ) kurz zu halten: Darstellung ok, Dialoge selbst für einen Horrorfilm ziemlich schwach, der Film hat einige passable Schockmomente. Damit kämen wir zur Story - eigentlich akzeptabel und dann kommt der Twist. Ein Twist ist in den meisten Filmen ja etwas positives, aber der Twist aus diesem Film geht in meine Alltime-Favourites der "What the...?"-Momente ein. Wenn ein Twist kurz vor Ende nichts erklärt, nur unzählige Fragen aufwirft und die einzige mögliche Begründung in die Richtung "Ja ist halt so..." gehen würde, dann ist das nicht nur schlecht, sondern dreist.
Als nüchterner Mensch in vollem Besitz meiner geistigen Kräfte, erwarte ich wenigstens den Versuch, einer billigen Erklärung, selbst wenn man mir nur sagt, "der gute Mikie wurde halt immer an den Stuhl gefesselt und ist deshalb leicht labil" oder "der kleine Hanni hat einmal was schlechtes gegessen und knabbert deshalb gerne Menschen am Schenkel".
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huehnerhabicht 2010/09/04 11:34:09
Antwort löschenUnterschreib ich so. Hab mir den Film vor einigen Monaten mal in der Videothek ausgeliehen, da mir der Titel (lustigerweise) positiv im Kopf herumgeschwirrt ist. Selbst meine Freundin, die bei Filmen nicht halb so kritisch ist wie ich, verteufelt den Film bis Heute. Bei sowas fragt man sich im Nachhinein wirklich, warum man ihn sich angetan hat und was der Regisseur mit so einem Machwerk bezweckt..
xXxWantedxXx 2010/08/21 11:09:47
Kommentar löschen'Mandy Lane' ist auch nicht mehr als ein durchschnittlicher 0815-Slasher. Das einzig wirklich gute sind die recht ansprechende Optik und die einigermaßen guten Darsteller. Ansonsten nur der übliche Mist: schwachsinnige Dialoge, jede Menge Sex und ein achso überraschender Twist am Ende. Kein Reinfall, aber auch nicht empfehlenswert.
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Trotz gemächlicher Entwicklung ist «All the Boys Love Mandy Lane» keinesfalls ein zahmer Teeniefilm. Die Mordszenen sind durchaus erschreckend brutal. Der Film ist aber eben auch eine zynische Sozialstudie der auf Äusserlichkeiten bedachten, sexsüchtigen Schuljugend. Wer ist zu fett? Wer ist hübscher? Wer hat den Längsten? Im munteren Ensemble sticht Amber Heard hervor, die wie eine jüngere Schwester von Scarlett Johansson aussieht. Aber auch die übrigen Darsteller füllen ihre Rollen sehr authentisch aus.
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