500 Days of Summer

(500) Days of Summer (2009), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 22.10.2009

7.6 Kritiker
54 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
8591 Bewertungen
257 Kommentare
500 Days of Summer - Bild 2297224
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von Marc Webb, mit Joseph Gordon-Levitt und Zooey Deschanel

Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. Das ist der Kurzpitch zu (500) Days of Summer. Aber natürlich ist in der charmanten Komödie dann doch alles komplizierter als gedacht. Als Tom Hanson zum ersten Mal auf Summer Finn trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig – sie ist die perfekte Frau. Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an die Liebe. Sie findet: Beziehungen sind kompliziert, also warum sollte man nicht einfach nur Spaß haben? Aber Tom ist verliebt und durchlebt 500 Tage lang die euphorischen Kicks und die quälenden Tiefpunkte der Liebe.

Handlungsbeschreibung von (500) Days of Summer

Tom (Joseph Gordon-Levitt) wollte einmal Architekt werden. Den Glauben daran hat er verloren, nicht aber an die Liebe. Als unerschütterlicher Romantiker träumt er von dem größten aller Gefühle und der bezauberndsten aller Frauen, die sie auslösen und erwidern wird. Und dann steht sie plötzlich vor ihm, mit großen blauen Kulleraugen, die alles zu versprechen scheinen. Und dann doch nichts einlösen. Zunächst zumindest.

Am 8. Januar ist Summer-Anfang, und für Tom geht die Sonne auf. Aus den Wolken, dem Flieger entstiegen, taucht Summer Finn (Zooey Deschanel) als neue Assistentin seines Chef in einer Besprechung auf, und schon ist Toms Radar auf den zauberhaften Neuzugang eingestellt. Doch der junge Mann, der als Autor für Gruß- und Glückwunschkarten stets die passenden Worte finden kann, bleibt stumm. Bis Summer am 11. Januar zu ihm in den Aufzug steigt und das Schweigen bricht. Er hört gerade „The Smiths“, die sie schon immer liebte. Das muss Bestimmung sein, da ist Tom sich völlig sicher.

„Ich liebe alles an Summer“, schwärmt er bereits nach diesem…

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Cast & Crew


Kritiken (24) — Film: 500 Days of Summer

Xander8112: at the movies

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9.0Herausragend

[...]
Eine Liebesgeschichte, die man mögen darf, ein Film, den man mögen sollte, zwei Protagonisten, die aus der Geschichte lernen, also, vielleicht. Gibt es die wahre Liebe? Ja, nein, vielleicht. Wirklich schlauer ist man nicht. Und wenn schon Summer nicht daran glaubt, und dies Tom in den ersten von 500 Tagen deutlich macht – der Zuschauer glaubt an die Liebe, wünscht es Tom, und man kennt es doch auch so aus dem Kino. Man flieht in diese Welt, in der doch alles gut wird, irgendwie, denn wie gesagt: Am Ende wird geheiratet, und während man sich eine Träne der Rührung aus den Augen wischt, läuft der Abspann. Realität und Vorstellung: Würde man einen ähnlichen Effekt wie die Montage im Film erzielen wollen, man sollte eine beliebige RomCom mit Julia Roberts oder so in einem Fernseher daneben laufen lassen. Natürlich, Summer hat uns alle gewarnt. Natürlich hätten auch wir es darauf ankommen lassen. Und doch würden wir sie gerne hassen dafür, aber eigentlich ja auch nicht. Es hat nicht sollen sein.

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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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9.5Herausragend

Es gibt nur wenige Filme im Jahr, die es wirklich verstehen mich zu begeistern und wirklich berühren. Mich persönlich thematisch, visuell und auch akustisch ansprechen und in mir den Wunsch keimen lassen, es wäre mehr als "nur" ein Film.

(500) Days Of Summer ist erfrischend unkonventionell. Der Film springt wie es ihm beliebt zwischen den Titel gebenden 500 Tagen umher ohne genaue Chronologie. Das erscheint auf den ersten Blick etwas unsinnig, macht schlussendlich aber den großen Unterschied aus. So werden Szenen verknüpft die Wochen und gar Monate auseinander liegen und die mit dem neu erschaffenen Kontext und Kontrast zwischen völliger Hingabe und totalem Liebesfrust eine eigene Dynamik gewinnen.
Zooey Deschanel und Joseph Gordon-Levitt sind für sich alleine zauberhaft und in ihren besten gemeinsamen Momenten noch zauberhafter. Aber wirklich Eindruck hinterlassen sie am Ende wenn sie in gereifter Form wieder erscheinen (um es mal spoilerfrei auszudrücken).


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Sascha Eggers

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6.0Ganz gut

Doch die sympathischen Hauptdarsteller, die Erzählweise und der tolle Indiepop-Soundtrack (u.a. mit Regina Spektor, Doves, Black Lips und Zooey Deschanels eigener Band She & Him) machen den Film zu einer der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Bonseibaum

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Der Soundtrack ist wirklich vom feinsten! :D


alex023

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So please please please
Let me, let me, let me
Let me get what I want
This time

*_*


Moviesteve: Podcast

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10.0Lieblingsfilm

Keine ausführliche Kritik, nur ein Kommentar:
Endlich hat ein Film mal wieder all die Erwartungen, die der Trailer bei mir geschürt hatte, vollständig erfüllen können. Nennt mich einen hoffnungslosen Romantiker (obwohl: "this is not a love story!"), aber "(500) Days of Summer" ist einfach wundervoll. Das schönste überlange Indiepop-Musikvideo, das ich je gesehen habe.
Mehr muss man nicht schreiben - einfach ansehen!

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]It’s bitter, it’s sweet, it’s everything in between and all the little things in life you‘d wish you‘ve never seen. „(500) Days of Summer“ bietet eine begeisternde Fülle witziger und tragischer Einfälle, ohne dass der Film sich und seine Geschichte damit ständig selbst zu überflügeln versucht. Alles harmoniert miteinander, ob Zeichentrickvogel, französisches Kunstkino, Ringo Starr, Interviewfetzen… *(31) Tom und Summer treffen sich am Kopierer. Versuchen sich anzusehen, ohne hinzusehen. Dann kommt Summer auf Tom zu. Und küsst ihn und sie umarmen sich. Während die Maschinen um sie herum die Unterlagen vervielfältigen haben sie etwas Einzigartiges. Ein Kuss ist nie eine Kopie. Immer ein Original.* Die Erzählform ist also längst nicht das einzig Frische an „(500) Days of Summer“, schön ist aber zu sehen, dass gerade sie nicht doch wieder dem Konventionellen geopfert wird, wie es viele Filme wahrscheinlich nach der Hälfte getan hätten, wenn üblicherweise der Überdruss ob der eigenen Originalität einsetzt. Aber was sollen eigentlich diese ständigen Vergleiche?, fragte sich der Autor dieser Worte. Was soll überhaupt dieses ganze Gerede?, dachte er sich. Manchmal, überlegte er, muss es doch genügen, nur eine einzige Sache zu sagen. Und zwar genau diese: „(500) Days of Summer“ ist einfach toll. Ach und der Soundtrack ist auch toll! Ach und…[...]

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

manitu17

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Danke;) jz ist aber erst mal Pate dranxD


manitu17

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ich sag nur: uuiiiii*______* :D:D


HerrLehmann: Das Manifest

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10.0Lieblingsfilm

Zu meiner Überraschung hat die nicht-chronologische Erzählweise wirklich funktioniert. So weiß man zwar von Anfang an, wie die (Fast-)Beziehung der beiden Hauptfiguren enden wird, aber das ist auch nicht das wichtige. Vielmehr erzählt der Film von den unterschiedlichen Erwartungshaltungen, die die Charaktere an Beziehungen haben und zeigt, wann die Beziehung beginnt, genau darunter zu leiden.
Die Erzählstruktur trägt außerdem dazu bei, dass wir die Handlung noch unmittelbarer durch die Augen von Tom erleben, denn wer arbeitet gescheiterte Beziehungen schon chronologisch und geordnet auf?
Die wunderbaren Hauptdarsteller tun ihr übriges, besonders Zooey Deschanel versteht es, Summer so zu spielen, dass man sowohl Toms Faszination für sie verstehen kann, sie aber dennoch nicht als idealisierte Traumfrau sieht, sondern als fehlerhafte und damit nachvollziehbare Figur. Am Ende des Films ist es nahezu unmöglich, sich auf eine Seite der Figuren zu schlagen - beide sind sympathisch und liebenswert und beide machen Fehler. Am Ende bleibt die unspektakuläre, aber für Rom-Coms ungewöhnliche Erkenntnis: Es hat einfach nicht gepasst.

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Khitos: Kälte Reich

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9.0Herausragend

Dem Film umgibt ein Hauch Amélie, was die Kinoerfahrung um einiges süßer gestaltet. Es ist ein unkonventioneller Film, der wirklich alle Register an Kreativität zieht. Es wird hin und her gesprungen in der Erzählung und zwischendurch kommen Sequenzen, Interviews, über das Thema Liebe, was es sei oder nicht sei. Am Ende ist man eine Erfahrung reicher. Das Augenzwinkern am Ende ist etwas unangebracht, vielleicht zu verspielt, aber schadet dem Film als Ganzes nicht wirklich. Joseph Gordon-Levitt ist exzellent in seiner Rolle des…was ist er denn nun? Er ist eigentlich alles: Der Verliebte, der Alleingelassene, der Nichtverstandene, das Wrack, der kleine blaue Zeichentrickvogel. Auf der anderen Seite ist Zooey Deschanel, die eine unangenehme Rolle spielen muss, für die man sie eigentlich hassen sollte und auch größtenteils tut. Doch einer muss diesen Part ja übernehmen. Es ist einer der besten Filme dieses Jahres, mit dem besten Soundtrack des Jahres. (500) Days Of Summer ist ein Stück Leben, welches man erleben muss.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

Mit etwas Product-Placement und allseits beliebter Indie-Mucke ist „(500) Days of Summer“ an sich auch nicht viel mehr als eine moderne Romantik-Komödie, die Till Schweiger gerne eingefallen wäre. Doch die selbstironisch einem klischeehaften Kinotrailer entsprungene Erzählerstimme macht gleich zu Beginn klar: „This is not a love story“. Das Interessante und Besondere am Film ist die Art, wie die Geschichte dieses Versprechen zu halten gedenkt. [...]

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

[...]Während „konventionelle“ Filme des Genres ihre Geschichte für gewöhnlich linear von Anfang bis Ende durchexerzieren, schlägt „(500) Days of Summer“ einen anderen Weg ein. Wie ein Flickenteppich aufgebaut, springt der Film immer wieder sprunghaft von der einen zur anderen Episode innerhalb der 500 Tage währenden Beziehung zwischen Tom und Summer. Dem Regisseur Marc Webb und den Drehbuchautoren Scott Neustadter und Michael H. Weber gelingt es somit die Beziehung zwischen Tom und Summer auf erfrischend kurzweilige und abwechslungsreiche Art und Weise zu erzählen, was nicht zuletzt Resultat des ständigen Wechsels zwischen Freude und Trauer ist, dem „(500) Days of Summer“ ständig unterworfen ist. „(500) Days of Summer“ wandelt stets auf einem schmalen Grat zwischen beschwingter Komödie und melancholischem Melodram. Das der Film diesen Balanceakt jederzeit meistert ohne den Halt zu verlieren, gehört zu den zahlreichen Stärken von „(500) Days of Summer“. Es ist nicht zuletzt der Soundtrack, der sich schnell in den Vordergrund drängt, und neben der musikalischen Untermalung von Sam Mendes „Away We Go“ zu den gelungensten Soundtracks des aktuellen Kinojahres zählt. Hervorzuheben in einer unisono hochkarätigen Trackliste, die von „Simon & Garfunkel“ bis „Wolfmother“ reicht, ist in diesem Zusammenhang sicherlich das melodische „Quelqu'un m'a dit“, das Präsidentengattin Carla Bruni mit ihrer markanten rauchigen Stimme zu passenden Szene gefühlvoll intoniert.[...]

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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10.0Herausragend

[...] Die Dialoge sind intelligent und witzig, ohne für einen lauen Gag oder eine humorige Szene gleich Glaubwürdigkeit oder Authentizität aufs Spiel zu setzen. Regisseur Marc Webb, der eigentlich aus der Musikvideo-Ecke kommt, hat die Inszenierung immer wieder mit Gimmicks und Spielereien aufgehübscht [...] Das alles kommt aber nicht als bemühtes “kreatives” Aufbrechen konventioneller Erzählstrukturen rüber, sondern passt fast immer wunderbar in die Story und unterstützt den Erzählfluss statt ihn zu zerstören. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Was macht diesen Film nun so besonders für mich? Die Tatsache, dass er mit sehr viel Liebe zum Detail erzählt ist? Dass er auch die kleinen Macken thematisiert, die viele andere Liebesfilme außen vor lassen? Dass ich in der Story vielleicht auch einen Teil von mir wiederfinden kann? Vermutlich von allem ein wenig, hauptsächlich aber die Tatsache, dass der Film sich von all den anderen Liebesfilmen abhebt – sowohl durch seine Erzählweise als auch durch die Story an sich.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

Am besten ist diese nicht-romantische Komödie, wenn sie ganz bei sich ist, also eigentlich ein Film-Film. Denn so sehr der Film mit seinen Zeitsprüngen, Zwischentiteln und all den anderen Gadgets auch seine filmische Natur hervorwendet und ausstellt, so sehr er sich in Bezügen und Verweisen auf The Graduate austobt, so leicht verliert er sich dann doch darin, allzu bekannte Szenerien aus romantisch gemeinten Komödien wiederzukäuen, ohne sie wirklich zu transzendieren.

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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt

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5.5Geht so

Ein Film ist eben kein Konzeptalbum. In der drei bis fünf Minuten-Form des Popsongs lassen sich einzelne Gefühle perfekt auf den Punkt bringen. Wenn ein Musiker oder eine Band zehn dieser Songs geschickt zusammenfügt, kann das Ganze größer sein als die Summe der einzelnen Teile. In Webbs Konzeptkino ist es genau anders herum. Die Szenen, selbst die gelungenen, verlieren sich im Kalkül eines Filmemachers, der weder den Gefühlen noch den Konventionen des von ihm gewählten Genres traut.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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8.0Ausgezeichnet

Regisseur Marc Webb hat genug Erfahrung mit unglücklichen Liebschaften, um Toms Höllenqualen mit heiter ironischem Abstand nachzuvollziehen. Wer hat die nicht? Sicher wäre der Film aus Summers Perspektive interessanter, aber dann wäre Webb Franzose. Als Independent-Version einer romantischen Komödie ist "(500) Days of Summer" derzeit ziemlich alternativlos, in die Hauptfiguren muss man sich einfach verlieben, und zwischen allerlei bittersüßen Postkartenweisheiten steckt auch viel Wahres.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

Marc Webb's Spielfilmdebüt ist dieses Jahr der erste Film, der seine Zielgruppe verstanden hat und weiß wie sie tickt. Und deshalb verzichtet er auf das übliche Allerlei der Dramödien-Klischees. (500) DAYS OF SUMMER spielt viel lieber mit den Erwartungen, aber auch den Erfahrungen eines Jeden im Kinopublikum, der schon einmal bis hinter beide Ohren verliebt war oder vom Liebeskummer zerfressen wurde. In einen GARDEN STATE-würdigen Soundtrack gepackt, verzaubern Levitt und Deschanel ganz ohne Phrasendrescherei. Liebe kann dir keiner versprechen. Keiner. Wann hat dir das letzte Mal ein so schöner Film auf solch unaufgeregte, erfrischende Art und Weise das Herz zum beben gebracht? Da verzeiht man kleinere Ausflüge in altbewährte Genremuster gerne, versteht sich (500) DAYS OF SUMMER doch eher als Update dieser Gattung. Unbedingt ansehen.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.5Ausgezeichnet

Dieser Film ist romantisch, sehr melancholisch und sehr lustig. Außerdem strotzt er vor tollen formalen Ideen, die Geschichte ist völlig unchronologisch erzählt, einziger Rahmen stellen die 500 Tage dar, in der die Handlung wie bei einer Zeitreise vor und zurück springt. Die Musik passt genial zu den jeweiligen Szenen, die Haupt-und Nebendarsteller machen ihre Sache ebenfalls sehr gut. Wenn man "Liebeskomödie" hört, denkt man sofort an eine Schublade, in die "500 Days of Summer" absolut nicht passt... Wer es gerne konventionell hat, der könnte vielleicht enttäuscht sein. Ich finde, konventionelles Kino gibt es zur Genüge. Dieser Film macht vieles einfach anders. Deshalb und wegen der größtenteils melancholischen Grundstimmung hat er mir so gut gefallen!

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Eine romantische Anti-Komödie deren Zeitsprung-Gimmick tatsächlich eine dramaturgische Funktion erfüllt. Witzig, anrührend und selbstironisch wird das auf und ab einer Beinah-Beziehung thematisiert und seziert, das Spiel mit den unterschiedlichen Erwartungshaltungen fein herausgearbeitet. Die sympathischen Hauptfiguren schaffen Verständnis für beide Sicht- und Verhaltensweisen und werden von Joseph Gordon Levitt und Zooey Deschanel treffend verkörpert.

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Während der Mittelteil eigentlich makellos ist, wird dem Film letztlich sowohl der etwas lahme Einstieg – der zum Glück nach fünf Minuten ausgemerzt wird – wie auch sein etwas plattes Finale zum Verhängnis. Dies hängt jedoch weniger mit der erzählten Geschichte als vielmehr mit Webbs diesbezüglich ungenügender Charakterzeichnung zusammen. Der Zuschauer, wie auch Tom, wird vor Tatsachen gestellt, zu denen er nicht genügend bis gar keine Hintergrundinformationen enthält, um die Wendung entsprechend verarbeiten zu können. Nichtsdestotrotz ist (500) DAYS OF SUMMER eine der gefälligsten romantischen Komödien der letzten Jahre.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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7.5Sehenswert

Hier und da driftet der Film ab in Niedlichkeit. Aber Marc Webbs Regie zieht ihn schnell wieder aus der Gefahrenzone. Er ist kreativ und benutzt Grafiken und Filmparodien, und wählt sogar genau die richtige Musik um die Gefühle seiner Charaktere zu übermitteln. Noch besser: das Timing ist perfekt und Webb hält alles unter 95 Minuten. Viel zu viele romantische Komödien in letzter Zeit haben schablonenhafte Charaktere die man nicht attraktiv finden und auch nicht mögen kann. Dies ist deren strahlendes Gegenteil, und auf jeden Fall die amüsanteste romantische Komödie die seit letztem Jahr in unsere Kinos kommt.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.5Sehenswert

Die Struktur ist der Hauptgrund, warum diese angenehme, sommer-leichte Ablenkung von einem Film funktioniert. Das Werk hat ein paar witzige Einzeiler, einige lustige Split-Screen-Montagen des erstmalig einen Spielfilm drehenden Marc Webb, der seinerzeit hintergründige und kreative Musikvideos gedreht hat für Green Day, All-American Rejects und Weezer – und den wahren Star des Films: Zooey Deschanel.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (233) — Film: 500 Days of Summer

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J_Universe

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einfach nur entspannend schön und der Soundtrack ist auch klasse!

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flower333

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Bewertung3.5Schwach

Bevor ich den Film sah dachte ich das wird ein guter Film, was die bewertungen hier bestätigen würde. Aber jetzt bin ich einfach nur enttäscht ....

Ein Wort beschreibt diesen Film am besten
L A N G W E I L I G

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blancohw

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Bewertung9.5Herausragend

Ich spare mir an dieser Stelle viele Worte.

Toll.Super.Zooey.Sehenswert.Auchnachdemfünftenmaltoll.
Könnte diese Liste noch lange weiterführen, aber ich belasse es dabei, ihr versteht schon.

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HulktopF

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Bewertung9.0Herausragend

sehr real und zugleich surreal
in mädchen was den spaß sucht,
ein junge der die große liebe sucht.
melancholische momente wechseln stetig mit humorlastigen,manchmal peinlichen momenten.

und die bizarrste tanzszene die ich jeh gesehn hab, die aber tatsächlich dem hochgefühl gleicht,den man nach einer nsacht mit der person ,die man liebt tatsächlich hat.

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MartinAusBerlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"500 Days of Summer" hat eine klare, durchdachte Handlung, die zudem mit schönen Bildern und einem tollen Soundtrack untermalt ist.
Unbedingt ansehen!

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Dopeter

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Bewertung4.5Uninteressant

wtf das ist die große verarsche püre weil einfach es einfach weil kein liebesfilm ist -.-
naja aber selber pech wenn ihr hier sachen durchlest und dann noch schaut, aber falls ihr doch tipp ernst nehmt, dann hier noch was:

alles lüge

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Violent Fiffy

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Hip Hip ...


Jokerface^^

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..
HURRA


Bohne_

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Bewertung10.0Herausragend

ist wohl der schönste Liebesfilm, der eigentlich keiner ist, den ich bisher gesehen habe. Klasse Soundtrack, toller Witz und super Erzählstruktur. Einfach nur ein toller Film.

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AMOvies

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

500 Tage Sommer....ist das nicht fantastisch ? :)
Ist der Sommer nicht genau das, was simbolisch für die wahre Liebe steht ? "500 days of Summer" erzählt von der Begegnng zwischen Mann und Frau. Es geht um die Sehnsucht nach der wahren Liebe, die Frage nach dem warum die Liebe so ist wie sie ist, nach dem Sinn in Allem was so schief läuft. Der Film hat mich durchaus traurig gemacht doch zum Glück hat er auch das aufgezeigt, was ich selber so oft schon erlebt habe :)

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Dass ich 16 war oder zumindest mich zuletzt mal so gefühlt habe, ist inzwischen eine ganze Weile her. Daher kam dieser Beziehungskistenlehrfilm mit all seinen Aufs und Abs, die nun einmal zu einer jeden 08/15-Liebelei gehören, wobei der Streifen grundsätzlich nun noch nicht einmal unbedingt schlecht gemacht sein mag, für mich um Lichtjahre zu spät.
Zumindest ging die Message voll an mir vorbei, da ich ganz offenbar nicht mehr zur Zielgruppe für derartig pubertäre Herzschmerz-Teenie-Liebestragikomödien gehöre.

Also merke: Wenn das nächste Mal so ne blöde Tusse deine inneren Werte nicht erkennt, muss du dir nicht zwangsläufig bei der nächsten Flatrate-Saufparty den Goldenen Drink verpassen. Hey, das Leben geht weiter und es gibt noch viele weitere feuchtfröhliche Events!
;o)))

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hoffman587

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

(500) Days of Summer

Es kam wie es kommen musste, ich hatte es schon immer gewusst, ehrlich. Wie könnte ich anders? Mein erster Gedanke als ich diesen Film (endlich) abschloss, der einzige Gedanke, der mir nach der Sichtung im Kopf rumspukte, das Einzige woran ich denken konnte: Verdammte -beliebiges vulgäres Wort einsetzen -. Verdammt! Wochen oder sogar Monate lang von jungen Buddys angesprochen:"Schau ihn, schau ihn! Schaust du ihn jetzt? Und jetzt? Hast du jetzt endlich Zeit? Komm schon schau ihn!" - Bis sich der alte Mann (das bin ich), dann schließlich doch ein Herz nahm und in die weite Welt losging um sich "500 Days of Summer" zu besorgen von Marc Webb aus dem Jahre 2009, der weg dahin nicht schwer, aber langwierig.
Doch auch ich hatte irgendwann diesen Film in meinen Händen. Von mir immer noch liebevoll als kleines überhypedes Filmchen bezeichnet.

Marc Webb geht dabei gar nicht so dumm vor. Ein gewitzter Mann, der weiß wie man es anpackt. Immerhin hat der Mann es geschafft seine Zielgruppe anzusprechen und in dieser gibt es so gut wie niemanden, der mit diesem Streifen nichts anfangen konnte, gute Ausnahmen gibts immer. Zielgruppe hierbei zwischen 14-20 Jahren. Die Jugend nun mal. Die leicht beeinflussbare Jugend und ja so geht Webb an sein Werk heran, baut in der Hinsicht auf die geächteten Gefühle seiner jungen Zuschauer, will ihnen Liebe vermitteln. Aber auf Grund meiner weitläufigen Forschungen, fiel Hoffman nicht auf diesen Taschenspielertrick von Marc Webb hinein. Er und sein manipulatives....ach halt doch mal endlich deine verdammte Fresse! Der Film ist einfach schön! Und damit hat sichs.

Webb erzählt die einfach Geschichte von zwei Menschen, zunächst. Von einem Jungen und einem Mädchen. Von Tom und Summer Ihre Beziehung, wenn man das hier überhaupt sagen kann, ihr Auf-und ab, zwischendrin die Liebe. Ein wahrer Rausch der Gefühle. Zwischen Trauer, Glücksgefühlen, Euphorie und Melancholie. Irgendwie wunderbar und irgendwie auch unbeschreiblich.

Webb verwebt dabei intelligent und clever die verschiedenen Zeitebenen miteinander, visuell interessant, und sogar irgendwie recht originell für modernes Kino gemacht, leicht und phantasievoll erzählt mit Witz und Liebe, einfach zuckerig bzw. süß mit anzuschauen. Das es sogar einem Menschen wie Hoffman an seine Jugend erinnert, irgendwie. Mit vielen kleinen stilistischen Mitteln angereichert, und einfallsreich überdacht, hierbei wäre die putzige und sehr liebevolle Musical-Einlage zu bedenken, schon die Szene an sich eroberte mein steinerndes Herz. Dennoch gebe ich zu bedenken, dass das Ganze natürlich prävisionäres Kino in Perfektion ist. Das aber nur am Rande. Alles recht stimmig und bittersüß bzw. schmackhaft und locker-leicht von Webb erzählt, vermischt mit sympathisch ausgearbeiteten Charakteren. Und so verfliegen die Minuten wie die Sekunden einer Liebe. Wirklich sehr charmant und durchaus ansprechend, obwohl ich sicherlich nicht mehr zur eigentlichen Zielgruppe gehöre, aber das sind nur Ausreden meinerseits. Außerdem noch schön und sauber bebildert. Da spürt man förmlich die Liebe, die in der Luft liegt.

Zudem noch ein tolles Filmpaar, mit einem einerseits tollen Joseph Gordon-Levitt (mir eh stets sympathisch), der wieder ein mal zeigen kann was er drauf hat. Einfach die perfekte Besetzung, ohne jetzt hier zu übertreiben, der Junge ist einfach klasse. Und anderseits noch Zooey Deschanel, die auch zu überzeugen weiß. Gemeinsam bilden beide, ein wunderbares Gespann. Schön dabei auch ihre Harmonie, toll, um es einfach zu sagen.
Des weiteren noch ein passend ausgewählter Soundtrack, eigentlich perfekt für den Film und eigentlich auch wundervoll. Seltsam, dass ich so einfühlsam werde.

Abschließend kann ich nur noch sagen, dass "500 Days of Summer" ein wirklich bezaubernder Film ist, der mich sogar teilweise an die eigene Jugend erinnerte, irgendwie jedenfalls. Ein Film, der gute Laune verbreitet und verzaubert. Irgendwie etwas besonderes. Schade eigentlich, ich wollte ihn doch so gern hassen. Halt doch einfach mal den Mund! Der Film ist einfach schön. Ich mag ihn.

bedenklich? 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

hoffman587

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Sehr freundlich wie zuvorkommend. ;)


SoulReaver

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Du kennst mich doch <3


*ulma*

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kurz und knapp:
Ein wundervoller Film ohne Kitsch und übertriebenes Ende!

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Resident Evil Milla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

sekt + dieser film = perfekter mädelsabend

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Violent Fiffy

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(Sekt² + Bier² + Mädels - Bekleidung) * irgendeinFilm = perfekter Männerabend


Surfer Rosa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„(500) Days of Summer“ thematisiert, zumindest nebenbei, Zooey Deschanels schwer greifbare Strahlung, ihr fesselndes, szenenweise verzauberndes, elfenhaftes Charisma und versucht es gleichermaßen auf den Film abfärben zu lassen, sich ihre Merkwürdigkeit und charakterliche, wie äußerliche Arteigenheit zu Nutze zu machen. Und so scheint es, Deschanel spiele sich selbst. Die Lebenskünstlerin, die Künstlerin, die sympathische, personifizierte Extravaganz. Wahrscheinlich ist dem nicht so. Wahrscheinlich ist es der verträumte Wunsch, ein Mensch wie jene, Zooey Deschanel auf den Leib geschriebene, Filmfigur in „(500) Days of…“, Summer Finn, schön, klug, witzig, geheimnisvoll, springe eines Tages tatsächlich zu dir in den Aufzug.
Der Eindruck der sehr persönlichen Verkörperung genügt jedoch, Zooey Deschanel, über ihre spezielle Magie und das exzentrisch romantisch deformierte Abbild ihres Charakters hinaus, als hervorragende Schauspielerin zu würdigen. Sodass sie dem großartig aufspielenden Joseph Gordon-Levitt und seiner Filmfigur Tom, dem unglücklich verliebten Grußkartenschreiber und gescheiterten Architekten, nahezu ebenbürtig wirkt.
Gordon-Levitts Rolle, mit all seinen Schwankungen den Auswirkungen von Liebe, Glück und Ablehnung ist, wie es fast nur ein Indie – Film bietet, zugleich Herausforderung, mit seiner zu vermittelnden emotionalen Palette, und Glücksfall für den jungen Schauspieler. So zeigt„(500) Days“ chronisch ungeordnet Toms verschiedene Phasen des Verliebtseins. Vom Kennenlernen der Liebe im Büro, über die Tour durch IKEA, albernen Minuten im Park und schließlich zum herzlosen Break up. Das ist traurig, witzig und oft sehr schmerzhaft, irgendwie immer emphatisch, ob an den guten oder schlechten Tagen, unter jenen 500.

Exemplarisch „indie“ ist ebenjene Ästhetisierung der Traurigkeit und des einzig wahren Schmerzes („Our young Werther...“), fast immer im Verbund mit der Großstadt, in diesem Falle, wieder einmal L.A., das man aber, bekäme man es nicht gesagt, kaum zu erkennen vermag. Zu warm, in seinen freundlich gezeichneten Linien, die stetig ins verspielt malerische übergehen, naiv wie der Frischverliebte. Wunderbar.
Wunderbar sind seinesgleichen die Assoziationen mit der „Fabelhaften Welt der Amelie“, schon im Intro sehr deutlich, im weiteren Verlauf fast forciert, erschleicht sich die diskrete, märchenhafte Überzeichnung einer jeden Erscheinung, Situation und die Besonderheit eines jeden Charakters, die Erinnerung an Amelies ganz eigenes Paris. Gemeinsam mit der surrealen, im Rausch der Liebe, paradiesischen Darstellung einer permanent sonnendurchfluteten Stadt, in der streckenweise absolut romantisierten Welt zwischen Kultur, Kunst und Kreativität, das immerwarme, über die 500 Tage immergrüne Farbschema und eben diese entkräftende Naivität, später umgewälzt zum Kontrast des narrativen Realismus, annäherndem Zynismus, die zweite Seite, der Liebe, mit Verzweiflung, Sarkasmus, Ironie, Schmerz und Melancholie - alles geht auf in Gordon-Levitts unglaublichem, wahrhaft köstlichen Mienenspiel und Deschanels erschütternder Ausstrahlung. Der übliche RomCom – Regen, zur Unterstreichung emotionaler Düsternis, bleibt dagegen aus.

Zwischen Tom und seiner Partnerin Summer ergeben sich zwangsweise, einem erstklassigen Drehbuch entsprungene, oft erhabene, berührende, immer unterhaltsame, wortwitzige Dialoge. Der O – Ton ist mit Blick auf die tollen Sprechstimmen der Hauptdarsteller, uneingeschränkt zu empfehlen.
Es wird über Architektur gesprochen, über Filme (toller Verweis auf „The Graduate“) und sehr viel über Musik. Die Beatles finden Erwähnung, der Auftritt der Band „The Smiths“, als Initialzündung gegenseitigen Interesses, erinnert ein wenig an die Bedeutung der „Shins“ in „Garden State“. Gesungen wird auch. In einer Karaoke - Bar interpretiert Gordon-Levitt einen Pixies – Song und Zooey Deschanel - Zooey Deschanel singt… zum dahin schmelzen.

„(500) Days of Summer“ ist keine Liebesgeschichte. So wird es gleich zu Beginn klar gestellt. Dennoch ist der Kern des Films die Liebe. Der Unterschied, die Abgrenzung zu „durchschnittlichen“ Filmen, sind die differenzierten Perspektiven unter deren Licht ein kaum greifbares Thema, in den ausgereizten Grenzen Films, seziert wird. Marc Webb führt elegant Regie durch diese tiefgreifende, entsprechend langsame, aber nie langweilige Geschichte. Er lässt Bilder, Gesichter, Münder, Songs, Gebäude, einen Off- Kommentator und Rückblenden sprechen, er lässt weg, fügt zusammen, lässt zusammenfügen und interpretieren, vermeidet eine klare Position seinem Kernthema gegenüber, lässt sie lediglich erahnen und begegnet seiner Botschaft gen Ende mit versöhnlichem Augenzwinkern.

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TheDrPepperPower

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Perfekter Kommentar, perfektes Rating;) Bevor ich den Film sah, hätte ich nie gedacht, dass er besser als mittelmäßig sein würde. Ich bin normalerweise absolut kein Liebesfilm-Fan und auch die verwendete Musik trifft überhaupt nicht meinen Geschmack. Und dennoch hat mich der Film wirklich zu berühren vermocht und ich war beeindruckt vom Schauspiel der beiden. Ganz im Gegensatz zum üblichen Liebesdrama/-komödie scheint man es hier mich realen Menschen zu tun zu haben und nicht mit Cliche-Rollen von Gestalten ala Julia Roberts oder Hugh Grant. Nicht viele Filme vermögen meine Dinosaurierschuppen und meinen von Gewalt, Groteske und Surrealität bestimmten Filmhorizont zu durchdringen, aber dieser hier ist einer der wenigen bemerkenstwerten.


Kösti 31

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Bewertung6.5Ganz gut

Glücklicherweise ist "(500) Days of Summer" keine typische Romantikkomödie. Aufgrund der Reviews und Auszeichnungen habe ich mir aber mehr erwartet. Die sequentielle Aufspaltung der 500 Tage hat mir fast so sehr gefallen wie Zooey Deschanel. Insgesamt überwiegt allerdings die seichte Atmosphäre. Da gefiel mir der Film "Liebe mich, wenn du dich traust", der eine ähnliche Gegenbewegung zur Popcorn-RomCom versucht, doch deutlich besser.

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KonTaicho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"(500) days of Summer" in zwei Worten: "lebensnah" und vor allem eines, "ehrlich".

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Toshiro Umezawa

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Bewertung9.0Herausragend

Marc Webbs Regiedebut „(500) Days of Summer“ erzählt von einem Mann und einer Frau. Der Mann, Tom (Joseph Gordon-Levitt), sucht die wahre Liebe, die Frau, Summer (Zooey Deschanel), glaubt nicht daran.

Die erste Filmhälfte der romantischen Indiekomödie sprüht nur so vor Lebensfreude und zaubert dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht, das nicht so schnell wieder vergehen will. Tom ist glücklich, obwohl Summer sich weigert, sich fest an ihn zu binden und der Freundschaft, die längst mehr ist, die Plakette Beziehung anzuheften. Als das Unvermeidliche geschieht und sie ihn verlässt, versinkt Tom in einem tiefen Loch. Er stellt sein bisheriges Leben in Frage und krempelt es von Grund auf um. Zum Schluss hinterlässt der Film, trotz einer traurigeren zweiten Hälfte und einer nur mäßig gelungenen Schlusssequenz, ein wohliges Gefühl im Zuschauer.

Ob Tom und Summer gemeinsam im Park sitzen und austesten, wer sich traut, lauter Penis zu schreien oder im Plattenladen über Summers Lieblingsbeatle – natürlich Ringo – philosophieren, wer nichts mit der Indie-Bewegung anfangen kann, ist in diesem Film falsch aufgehoben. Passend dazu tummeln sich auf dem großartigen Soundtrack allerlei Indiegrößen. Auch Zooey Deschanel selbst steuert mit ihrer Band „She & Him“ ein Stück zum Soundtrack bei.

Filmische Kniffe, wie die anachronistische Erzählweise oder eine Sequenz, in der wir Toms Erwartungshaltung und die ernüchternden tatsächlichen Geschehnisse in einem Split Screen erleben, ergeben ein stimmiges Ganzes. Auch der Einsatz des Off-Erzählers fügt sich gut in das Gesamtbild.

Der Film ist bis in die Nebenrollen toll besetzt. Zooey Deschanel, die Frau mit dem wohl charmantesten Lächeln, und Joseph Gordon-Levitt geben ein unglaublich sympathisches Leinwandpaar ab. Dabei fällt die Identifikation mit Tom, der uns auf seine Gefühlsachterbahnfahrt mitnimmt und aus dessen Sicht wir den Ereignissen beiwohnen, sehr viel leichter. Besondere Erwähnung verdient Chloë Moretz, die – als Toms frühreife kleine Schwester – einige großartige Szenen beiträgt.

Warum der Erzähler anfangs behauptet, „(500) Days of Summer“ erzähle keine Liebesgeschichte, bleibt für mich ein wenig unklar. Das tut jedoch nichts zur Sache. „(500) Days of Summer“ erzählt eine Liebesgeschichte, jedoch eine ganz wunderbare, die den Spagat zwischen Komödie und Drama perfekt meistert und nichts mit dem Schmu gemein hat, den Hollywood sonst wie am Fließband produziert.

+++http://freres-lumiere.tumblr.com/+++

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Dani95

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

(500) Days of Summer ist kein gewöhnlicher Liebesfilm, bei dem alles immer nur perfekt und vor allem wie im Traum verläuft. Oh nein. Es ist viel mehr als das!
Der Film zeigt deutlich und ehrlich was es im Leben mit der Liebe auf sich hat. Dabei liegt eine wundervolle Mischung aus Romantik, Dramatik, Komödie und besonders der Realität vor. (500) Days of Summer wurde als bester Film in der Kategorie Komödie/Musical bei den Golden Globes 2010 nominiert.

Das Drehbuch wurde von Scott Neustadter und Michael H. Weber geschrieben. Sie bekamen den Hollywood Film Festival's Hollywood Breakthrough Screenwriter Award am 26. Oktober 2009.

Tom verliebt sich in Summer und empfindet die große Liebe für sie. Summer sieht das allerdings ganz anders. Sie glaubt nicht an die Liebe und sagt immer wieder, sie sehe Tom nur als Freund an. Aber was ist mit den kleinen, aber feinen Annäherungen, den Küssen, und der immer enger werdenden Bindung zwischen den beiden? Empfindet sie vielleicht nicht doch mehr als nur Freundschaft für ihn?... Diese Gedanken machen Tom sehr zu schaffen.
An einem Tag sieht es so aus als wäre alles wunderbar, doch gleich darauf ist der „ach so schöne Moment“ wieder zerstört. 500 Tage lang geht es in der Beziehung, wenn man dieses Wort für die Bindung zwischen Tom und Summer benutzen kann, auf und ab.
Viel mehr kann man zu der Handlung eigentlich nicht erzählen und vor allem braucht man es auch nicht.

An erster Stelle stehen die beiden Hauptdarsteller Tom, gespielt von Joseph Gordon-Levitt, und Summer, gespielt von Zooey Deschanel. Beide zeigen bzw. bringen eine herausragende und starke Leistung. Auch Joseph Gordon-Levitt wurde 2010 bei den Golden Globes als bester Hauptdarsteller nominiert. Als Nebensteller sind unter anderem noch Chloë Moretz als Toms kleine Schwester und Matthew Gray Gubler als Freund von Tom vertreten. Auch sie überzeugen in ihren Rollen.
Die Regie von Regisseur Marc Webb leistete also ganze Arbeit. Aber das ist nicht das einzige was den Film ausmacht. Denn die Kameraarbeit von Eric Steelberg hat ebenso einen hohen Rang verdient. Das Zusammensetzen von Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die Zeitsprünge zwischen den Tagen oder auch die Szene im Split Screen sind einfach nur faszinierend. Dabei die wundervollen Songs, wie z.B. „A Story of Boy Meets Girl“ von Mychael Dama und Rob Simonson, machen den Film noch umso schöner. Auch die Band The Smiths, unter anderem mit ihrem Song „There Is A Light That Never Goes Out“, tragen in dem Film eine besondere Rolle.

Das typische Hollywood-Klischee wird eigentlich nicht wirklich zur Geltung gebracht. Viel mehr wird die Wahrheit, wie es nun mal mit der Liebe laufen kann, gezeigt.
Der Film wird berühren und zum Nachdenken anregen. Er wird einem bei der ein oder anderen Situation zum Schmunzeln bringen, aber dann wiederum zum Verstummen bringen.
Da mich der Film so in seinen Bann gezogen hat, kann ich ihn nur weiterempfehlen und ich hoffe, dass er noch viel mehr Leute gefallen wird.

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L.M.S.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Summer Finn war eine Frau. Größe: durchschnittlich. Gewicht: durchschnittlich. Schuhgröße: etwas über dem Durchschnitt. Alles in allem: Summer Finn, eine Frau, wie jede andere. Nur das sie das nicht war..."
Genau dasselbe, könnte man über diesen Film sagen. 500 Days of Summer, ein Film wie jeder andere. Nur das er das eben nicht ist! Er hat einen Anfang und ein Ende, eine annehmbare Länge von zirka 95 Minuten, Schauspieler und das ganze Zeug, was ein Film so braucht. Doch jeder kleine Aspekt dieses Films, jeder einzelne Song, jeder Witz, jeder traurige Moment, alle vollkommenen Einzelheiten geben sich die Hand und vereinen sich zu einem großen Ganzen.
Joseph Gordon-Levitt muss ich unbedingt das höchste Lob aussprechen.
Wenn er niedergeschlagen ist, ist man selbst niedergeschlagen.
Hüpft er quietschfidel herum, läuft einem selbst das Herz über vor Glück. Er schafft es, den rundum sympathischen Charakter perfekt auszufüllen. Auch Zooey passt einfach in ihre Rolle als freiheitsliebende Summer, sie ist, mit einem Wort, bezaubernd. Wobei man Tom definitiv näher ist, er macht etwas durch, was jedem von uns schon mal passiert ist.
Besonders Szenen, die den Spaß und die Fröhlichkeit der beiden zeigen, egal ob Tom mitten auf der Straße anfängt zu tanzen und alle anderen Leute damit ansteckt, er und Summer bei IKEA rumalbern oder im Park ermitteln, wer sich traut am lautesten Penis zu rufen, sind gelungen und mitreißend.
Außerdem ist der Soundtrack sehr empfehlenswert und Chloe Moretz immer ein angenehmes und cooles "Extra" in Filmen ;)

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Parawhore

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich glaube, was diesen Film besonders macht, sind die 2 Hauptcharaktäre. Summer ist ein "außergewöhnliches" Mädchen, das einfach Spaß und Freude am Leben zu haben scheint, aber unheimliche Angst vor ernsten Bindungen hat. Tom scheint irgendwie unsicher in seiner Art, aber sicher in dem was er macht zu sein. Ich finde die beiden unheimlich sympathisch, besonders Summer. Ich glaube, für mich machen die Eigenschaften der 2 das meiste an diesem Film aus. Eigentlich mag ich Liebesfilme gar nicht, eigentlich schaue ich auch nie wirklich welche. Aber dieser Film hat mich berührt und teilweise auch sehr mitgenommen. Außerdem ist er wirklich super gemacht, ich liebe dieses "Spiel" mit den Zeitsprüngen.
Was wirklich ein riesiger Kritikpunkt ist, ist das Ende. Ehrlich, ich liebe diesen Film, aber das Ende ist meiner Meinung nach ein einziger gewolltundnichtgekonnt-Witz. Ich bereue wirklich sehr, den Film beim ersten Mal zuende gesehen zu haben, denn wenn ich ihn jetzt nochmal schaue, schalte ich ihn vorher aus, denn ich finde einfach, dass das perfekte Ende das Ende der Szene gewesen wäre, bei der sie auf der Bank im Park sitzen und reden. Vielleicht bin ich auch alleine mit meiner Meinung dazu, aber ich hätte das echt bei Weitem besser gefunden als das tatsächliche Ende.
Trotzdem ist dieser Film grandios, endlich mal ein richtig toller Liebesfilm.

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Prechtl

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Bewertung7.0Sehenswert

"500 Days of Summer" ist die Geschichte von Tom, der seine große Liebe findet: Summer. Diese, so wird gleich zu Beginn des Films klar gestellt, sieht das ganze jedoch nicht ganz so ernst wie Tom. Der Film beschreibt ganz einfach 500 Tage im Leben dieser beiden Personen und zugleich den Werdegang ihrer Beziehung; anfangs harmlose Smalltalks in der Arbeit, Dates, Intimes, Liebe, Streit, Trennung, Depression, Versöhnung.
Und die ganze Handlung wird von einem tollen Joseph Gordon-Levitt getragen, der hier eine One-Man-Show abliefert und klar der Mittelpunkt des Films darstellt. Man kauft ihm den unsicheren Verliebten sofort ab. Zooey Deschanel als Summer fand ich persönlich nicht ganz so glücklich gewählt. Ich fand es toll, Chloë Moretz in einer kleinen Nebenrolle als Toms kleinen Schwester Rachel zu sehen, die ihm Ratschläge erteilt, obwohl sie noch ein junges Mädchen ist.
Fazit: Klar ein Film für alle, die die 0815-RomComs schon satt haben und auf der Suche nach einem guten Liebesfilm sind.

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