(500) Days of Summer
edit edit group memberships2009
Kinostart: 22.10.2009, Laufzeit 95 Minuten.
Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. Das ist der Kurzpitch zu (500) Days of Summer. Aber natürlich ist in der charmanten Komödie dann doch alles komplizierter als gedacht. Als Tom Hanson zum ersten Mal auf Summer Finn trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig – sie ist die perfekte Frau. Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an di… — Mehr
Junge trifft Mädchen. Junge verliebt sich. Mädchen nicht. Das ist der Kurzpitch zu (500) Days of Summer. Aber natürlich ist in der charmanten Komödie dann doch alles komplizierter als gedacht. Als Tom Hanson zum ersten Mal auf Summer Finn trifft, weiß er, sie ist es! Wunderschön, charmant und witzig – sie ist die perfekte Frau. Es gibt nur ein kleines Problem: Summer glaubt nicht an die Liebe. Sie findet: Beziehungen sind kompliziert, also warum sollte man nicht einfach nur Spaß haben? Aber Tom ist verliebt und durchlebt 500 Tage lang die euphorischen Kicks und die quälenden Tiefpunkte der Liebe.
Handlungsbeschreibung von (500) Days of Summer
Tom (Joseph Gordon-Levitt) wollte einmal Architekt werden. Den Glauben daran hat er verloren, nicht aber an die Liebe. Als unerschütterlicher Romantiker träumt er von dem größten aller Gefühle und der bezauberndsten aller Frauen, die sie auslösen und erwidern wird. Und dann steht sie plötzlich vor ihm, mit großen blauen Kulleraugen, die alles zu versprechen scheinen. Und dann doch nichts einlösen. Zunächst zumindest.
Am 8. Januar ist Summer-Anfang, und für Tom geht die Sonne auf. Aus den Wolken, dem Flieger entstiegen, taucht Summer Finn (Zooey Deschanel) als neue Assistentin seines Chef in einer Besprechung auf, und schon ist Toms Radar auf den zauberhaften Neuzugang eingestellt. Doch der junge Mann, der als Autor für Gruß- und Glückwunschkarten stets die passenden Worte finden kann, bleibt stumm. Bis Summer am 11. Januar zu ihm in den Aufzug steigt und das Schweigen bricht. Er hört gerade „The Smiths“, die sie schon immer liebte. Das muss Bestimmung sein, da ist Tom sich völlig sicher.
„Ich liebe alles an Summer“, schwärmt er bereits nach diesem zarten Erstkontakt seinen Freunden McKenzie (Geoffrey Arend) und Paul (Matthew Gray Gubler) vor. Doch Tage später, genauer gesagt am 22.Tag der Summer-Saison, ist alles vorbei. Glaubt Tom jedenfalls. Ernüchtert erklärt er den Freunden das vorzeitige Scheitern seiner Lebensliebe. Gefragt hat er Summer, wie ihr Wochenende gewesen wäre. „Es war gut“, hat sie ihm geantwortet. Für ihn Beweis genug, dass sie Tom in ihrem Leben nicht braucht und es vielleicht sogar einen anderen gibt. Auch hat sie im Büro nie auf seine ausgesendeten Signale reagiert. Nicht einmal auf „The Smiths“, die doch auf seinem Computer nur für sie spielten.
Sechs Tage später durchbricht ein kleiner Lichtstrahl die dunklen Wolken. Beim Karaoke-Abend der Firma singt die Angebetete Sinatras „Sugar Town“, und Tom ist wieder hin und weg. Doch schnell wird es wieder bitter. „Ich will keinen Freund, ich will nur Spaß und das ernste Zeugs für später aufheben“, gesteht ihm Summer. „Was aber geschieht, wenn du dich verliebst“, fragt Tom geknickt. „Ist mir noch nie passiert, also vermisse ich auch nichts.“ Einige Songs und Biere später hat Tom den Summer-Stop akzeptiert. Nur Freunde, das ist ab jetzt der Deal.
Am nächsten Morgen im Büro kopieren sie gemeinsam. Als Freunde. Doch plötzlich bricht sie die Abmachung. Summer küsst Tom und verschwindet dann wortlos. Und so scheint sich Toms Traum von der großen Liebe tatsächlich zu erfüllen. Auch wenn Tom Summer nicht durchschauen und sie die Beziehung zu ihm nicht in seinem Sinn benennen kann. „Es macht Spaß mit dir, aber etwas Ernstes suche ich nicht“, sagt sie einschränkend und zeigt ihm eines Abends, wie viel Spaß er mit ihr wirklich haben kann.
Sex mit Summer – Tom schwebt über den Wolken. Wildfremde Menschen begrüßen ihn, tanzen mit ihm auf der Straße des Glücks. Die Summer-Festspiele beginnen, und alles ist Harmonie. Sie outet ihren Liebling unter den Beatles, er seinen Lieblingsplatz in Los Angeles. Schließlich nimmt sie ihn erstmals mit zu sich, erzählt, was sie noch niemandem vor ihm anvertraute. Tom ist überzeugt, dass das ein Geständnis ihrer Liebe ist. Doch keiner von beiden spricht es aus. Er nicht, weil er ihre Abweisung fürchtet. Sie nicht, weil sie ihrer Gefühle nicht sicher ist.
Dann, am 259. Summer-Tag, kollidieren Romantik und Realität erneut. Sie versteht nicht, warum er in einer Kneipe für sie eintrat und den aufdringlichen Typen, der sie anmachte und ihn verspottete, niederschlug. „Wir sind doch nur Freunde!“, zündet sie schließlich die Lunte, die ihn explodieren lässt. Wütend weist Tom sie über den Unterschied zurecht, den sie offensichtlich nicht empfinden kann. Stunden später kommt sie im strömenden Regen zu ihm und entschuldigt sich. Es ist eine wunderschöne Versöhnung und der Auftakt zu einem Neubeginn. Für beide und vielleicht auch gemeinsam.
Sie werden sich verlieren und wiederfinden, traurig sein und das Glück neu entdecken, bis Toms Träume und Toms Wirklichkeit endlich im Einklang sind. Am 500. Summer-Tag, der eine neue Jahreszeit und eine andere Zeitrechnung einleitet in (500) Days of Summer.
- Cast
- Joseph Gordon-Levitt, Zooey Deschanel, Geoffrey Arend, Chloe Moretz, Matthew Gray Gubler, Clark Gregg — Mehr
- Regisseur
- Marc Webb
- Autoren
- Scott Neustadter, Michael M. Weber
- Genre
- Romanze, Romantische Komödie
- Handlung
- Architekt, Bruder-Schwester Beziehung, Buch, Dach, Fahrstuhl, Feier, Hochzeit, Karaoke, Kino, Kündigung, Musik, Möbel, Pfannkuchen, Postkarte, Restaurant, Schlägerei, Spiegel, Tagtraum, Tanz, Trennung, Unerwiderte Liebe, Verlieben, Verlobungsring
- Stimmung
- Romantisch
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Kritiker — Film: (500) Days of Summer
Keine ausführliche Kritik, nur ein Kommentar:
Endlich hat ein Film mal wieder all die Erwartungen, die der Trailer bei mir geschürt hatte, vollständig erfüllen können. Nennt mich einen hoffnungslosen Romantiker (obwohl: "this is not a love story!"), aber "(500) Days of Summer" ist einfach wundervoll. Das schönste überlange Indiepop-Musikvideo, das ich je gesehen habe.
Mehr muss man nicht schreiben - einfach ansehen!
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.word...
[...]It’s bitter, it’s sweet, it’s everything in between and all the little things in life you‘d wish you‘ve never seen. „(500) Days of Summer“ bietet eine begeisternde Fülle witziger und tragischer Einfälle, ohne dass der Film sich und seine Geschichte damit ständig selbst zu überflügeln versucht. Alles harmoniert miteinander, ob Zeichentrickvogel, französisches Kunstkino, Ringo Starr, Interviewfetzen… *(31) Tom und Summer treffen sich am Kopierer. Versuchen sich anzusehen, ohne hinzusehen. Dann kommt Summer auf Tom zu. Und küsst ihn und sie umarmen sich. Während die Maschinen um sie herum die Unterlagen vervielfältigen haben sie etwas Einzigartiges. Ein Kuss ist nie eine Kopie. Immer ein Original.* Die Erzählform ist also längst nicht das einzig Frische an „(500) Days of Summer“, schön ist aber zu sehen, dass gerade sie nicht doch wieder dem Konventionellen geopfert wird, wie es viele Filme wahrscheinlich nach der Hälfte getan hätten, wenn üblicherweise der Überdruss ob der eigenen Originalität einsetzt. Aber was sollen eigentlich diese ständigen Vergleiche?, fragte sich der Autor dieser Worte. Was soll überhaupt dieses ganze Gerede?, dachte er sich. Manchmal, überlegte er, muss es doch genügen, nur eine einzige Sache zu sagen. Und zwar genau diese: „(500) Days of Summer“ ist einfach toll. Ach und der Soundtrack ist auch toll! Ach und…[...]
Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 6 Antworten
manitu17 2010/03/18 19:58:53
wohaa... da war aber jemand begeistert:D
ich krieg die DVD morgen geliefert:D
Kommentare — Sehenswert 7.4
Bleepe Veep 2010/07/28 01:48:10
Kommentar löschenEin wirklich gelungener, unkonventioneller, liebenswürdiger Film! Ein feinfühliger, lebendiger Humor, Toller Bilder, tiefe Charaktere für die Ewigkeit und perfekt passende Musik. Der Film macht eigentlich alles richtig, ohne dabei in irgend ein Extrem zu geraten. Tragik und Komik reichen sich gleichermaßen die Hand, Harmonie bis ins feinste Detail. Endlich, ENDLICH eine sehenswerte romantische Komödie, eine Genre, dass ich eigentlich hasse. Und auch noch aus Amerika, dass gibt es noch? xD
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
plattfuss69 2010/07/25 21:51:41
Kommentar löschenKommt irgendwie "französisch" rüber, ein Schuss "Amelie", ein bisschen Harry & Sally, und doch ganz was eigenes. Etwas verschroben und irgendwie sehr glaubwürdig. Hübsch die Pointe am Schluss.
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L33D-Critic 2010/07/24 05:08:56
Kommentar löschenDer Film kann mich nicht überzeugen. Die beiden Hauptdarsteller machen ihre Sache zwar nicht schlecht, dafür denke ich ist das Drehbuch für diese Art des Films zu verstrickt. Die unchronologische Erzählweise nimmt dem Film die Spannung vom ersten Moment an. Außerdem waren einige Längen und total uninteressante Abschnitte drin.
Der demotiviert und macht bis zum Schluss keinen Spass. Ich wünsche niemanden eine so trostlose und unkomplette "Beziehung" wie den 2 Protagonisten in 500 D of Summer.
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(500) Days of Summer wird von der moviepilot community mit 7 von 10 Punkten auf Grundlage von 2498 Bewertungen und 129 Nutzerkritiken bewertet.

Doch die sympathischen Hauptdarsteller, die Erzählweise und der tolle Indiepop-Soundtrack (u.a. mit Regina Spektor, Doves, Black Lips und Zooey Deschanels eigener Band She & Him) machen den Film zu einer der besseren romantischen Komödien der letzten Jahre.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten