Adams Äpfel

Adams æbler (2006), DK/DE
Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 31.08.2006

7.3 Kritiker
56 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.2 Community
17280 Bewertungen
194 Kommentare
Adams Äpfel - Bild 9151
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von Anders Thomas Jensen, mit Ulrich Thomsen und Mads Mikkelsen

Adams Äpfel – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid. Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan allem und jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schützlinge. Doch bald entpuppt sich seine Barmherzigkeit als Besessenheit, die keine Widerrede duldet. Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.

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Kritiken (10) — Film: Adams Äpfel

Ephigenia: Nightmare-Horrormovies.de

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film aus Dänemark der nicht Perfekt ist, aber doch sympathisch und ruhig sowie sarkastisch unterhalten darf, denen ich einige Schwächen Verzeihen kann. Nur der "Take That" Song 'How deep is your love“, der des öfteren hoch und runter gespielt wird, hat mich irgend wie ganz kalt gelassen, hat aber sein Bezug auf des Pfarrer Charakter und wurde nicht als Schnulze eingesetzt.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Pechschwarzer Humor, schwärzer als in zwei Coen-Brüder-Filmen zusammen, das ist das Attribut, in dem sich wohl alle Kritiker einig sind. Auf zauberhafte Weise ist „Adams Äpfel“ zudem vieles nur fast: Fast albern, fast dramatisch, fast unheimlich. Dieses Dubiose macht die Atmosphäre so einzigartig. Elegant verpackt von geradezu steriler Kameraarbeit und hübscher Musik gefallen vor allem die skurrilen Figuren und deren charakterliche Entwicklung, fernab von Hollywood und schelmisch gegen den Strich gebürstet. [...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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8.0Ausgezeichnet

Der dänische Film zeichnet sich immer wieder durch einen wirklich pechschwarzen Humor aus, der den Filmen, so auch in diesem Fall, bestens zu Gesicht steht. Wahrlich, es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Regisseur Anders Thomas Jensen, der auch das zugehörige Drehbuch schrieb, vorsetzt. Da ist der Neonazi Adam (Ulrich Thomsen), der nach seiner Entlassung aus dem Knast zu Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen) geschickt wird, der sich auf die Resozialisierung von Straftätern verlegt hat. Adams Aufgabe in neuem Heim: Einen Apfelkuchen aus den Äpfeln backen, die an dem Apfelbaum vor der Kirche wachsen. „Adams Äpfel“ besticht natürlich zunächst einmal durch seine grotesken Charaktere, dort der Pfarrer der kategorisch alles Böse der Welt per se ignoriert, und dort der verblendete Nazi, der eigentlich nichts möchte, als sich aus dem Staub zu machen. Dann sind da natürlich noch Gunnar und Ali, die ebenfalls zur Resozialisierung gerade in der Kirche weilen. Vor dem ganzen schwarzen Humor und den grotesk anmutenden Szenen, die der Film bietet, dessen Drehbuch ebenso exzellent geschrieben, wie umgesetzt ist, sollte jedoch Eines nicht außer Acht gelassen werden: Wenn man sich die ganze Geschichte einmal genauer ansieht, dann ist „Adams Äpfel“ weniger Komödie, denn Drama in christlicher Konnotation. Die ganze Geschichte kann als Parabel auf Versuchung, Erlösung und die Wiederauferstehung gelesen werden. An dieser Stelle wäre dann eine weiterführende Beschäftigung mit der Materie gefragt, man kann dies natürlich aber auch getrost bleiben lassen, und sich stattdessen an einem herrlich skurillen und humorigen Film erfreuen, der jedoch gar nicht mal so einfach ist, wie er sich auf den ersten Blick darstellt. Und so gilt, dass auch „Adams Äpfel“ meine These von der Qualität des dänischen Films zu untermauern weiß

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

[...] Nach "Blinkende Lichter" (2000) und "Dänische Delikatessen" (2003) präsentiert Anders Thomas Jensen einen weiteren Film dänischer Schmiede, der sich dem Grotesken, dem Schwarzhumorigen und dem Skurrilen verschreibt. In "Adams Äpfel" prallen einmal mehr grundverschiedene, an Karikaturen grenzende Charaktere aufeinander, da trifft ein mehr oder
weniger überzeugter, pragmatischer Neonazi auf einen mehr oder weniger gutgläubigen, weltfremden Pastor, ein Araber fungiert als dreister Tankstellenräuber, da gibt es eine hochschwangere Alkoholikern, die selbst in der Schwangerzeit munter drauf los säuft und da gibt es der Komplettierung halber noch einen trotteligen Triebtäter. Eine durch und durch illustre Runde, die zudem geschickt die mit den jeweiligen Individuuen verbundenen Erwatungshaltungen des Zuschauers außer Kraft setzt. Der Araber ist weder Opfer noch hilflos, der Neonazi versucht einen Apfelkuchen zu backen, tja, hier verkehren sich die Rollenklischees und driften ab ins Absurde. [...]

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Xander8112: at the movies

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8.0Ausgezeichnet

Bei diesem Film weiß man wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll. Allein die Ausgangsposition - Neonazi soll zur Rehabilitierung einen Apfelkuchen backen - ist ziemlich grotesk, und so geht es eigentlich weiter. Dabei ist der Film nicht durchgängig lustig, sondern bietet auch ziemlich ernste, ja sogar ziemlich brutale Szenen. Beispiel: Adam, zu Beginn noch als tumber Nazi dargestellt, führte mal wieder eine sinnlose, aber für den Zuschauer recht lustige Diskussion mit Ivan, kommt aber keinen Schritt weiter. Diese Nicht-Einsicht von Ivan kann er aber nicht begreifen und schlägt ihn in der Folge brutal zusammen, tritt nach wenn noch am Boden liegt. Dies ist dann wiederum nicht mehr witzig, aber für die Charakterentwicklung aller Beteiligten sehr wichtig. “Adams Äpfel” benötigt dafür keine rührenden Szenen, in denen die Personen zur Einsicht kommen. Hier reichen die Situationen, in die sie geschickt werden.

Nach und nach erfährt der Zuschauer, genau wie Adam, was es mit Ivan auf sich hat - Mutter bei der Geburt gestorben, vom Vater missbraucht, die Frau begann Selbstmord, der eigene Sohn spastisch gelähmt und er selbst hat einen Tumor. Und so erklärt sich dann auch sein Verhalten. Sollte er jemals mit seinem eigenen Schicksal konfrontiert werden, würde er zusammen brechen - und genau das setzt sich Adam als Ziel. Dabei ist es die Überraschung des Films, das nicht nur Adam sich wandelt (womit man ja eigentlich seit Beginn des Films rechnet), sondern auch alle anderen Charaktere eine erstaunliche Wandlung durchmachen.

“Adams Äpfel” ist eine Tragik-Komödie, bei der sich urkomische und ernste Situationen konsequent abwechseln und der Zuschauer so nie weiß, was als nächstes auf ihn zukommt. Eine Empfehlung abseits von Hollywood und einen Blick wert ist er so auf jeden Fall.

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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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8.0Ausgezeichnet

"Adams Äpfel" ist ein guter Tipp für weltoffene Filmfans, die nicht nur an den heile Welt Filmen der amerikanischen Großproduktionen interessiert sind. Tolle Charaktere und eine tolle Geschichte machen "Adams Äpfel" zu einem "must see"!

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.5Ausgezeichnet

Mit seiner dritten Regiearbeit "Adams Äpfel" hat das dänische Multitalent Anders Thomas Jensen ein überaus unterhaltsames Erlösungsszenario zurechtgesponnen: eine mit biblischen Motiven aufgeladene Fabel, die bevölkert wird von einem stark angeschrägten Personal, dem bei aller Seltsamkeit nie das Menschliche abhanden kommt. [...] Komisch, brutal und böse ist "Adams Äpfel" in vielerlei Hinsicht geworden – und auch ziemlich außergewöhnlich.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.0Herausragend

Wenngleich der Film nicht gerade zurückhaltend die christliche Weltsicht durch seine blutgetränkte Handlung dreht und die Person des Pfarrers diverse Tiefschläge einstecken muss, bewahrt sich Jensen stets den Respekt für seine Charaktere und deren Probleme. Adams Äpfel strahlt zu jeder Zeit unmissverständlich den Glauben an ein zutiefst humanistisches Menschenbild aus.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Was Skurril und witzig anfängt wandelt sich irgendwann in "Die Passion Ivans", der als neuzeitlicher Hiob von Gott auf die Probe gestellt wird. Das geht soweit, daß der Film ihm ein Martyium erster Klasser gibt und ihn als Aushilfsjesus kreuzigen und auferstehen lässt. Mit viel Theaterdonner und göttlicher Intervention wird auch der ungläubige Skinhead schließlich eines besseren belehrt und findet zu Gott. Die Figur des Arztes, der den gesamten Film in gewisser Weise der verkommene, moralisch korrupte und schamlose Antipode Ivans ist, gibt sich am Ende geschlagen. Der Teufel Wissenschaft flüchtet und kapituliert vor der Kraft der frohen Botschaft. Diese missionarische Botschaft ist dann doch etwas ärgerlich, zumal dem Film technisch wenig vorzuwerfen ist und auch die Besetzung großartig spielt. Der Film funktioniert dann auch erschreckend gut und erweckt hinreichende Sympathie für den von Mads Mikkelsen kraftvoll gespielten Dorfpfarrer. Schade daß der Film soviel Potential verschenkt, denn am Ende fühlt man sich doch statt in einer schwarzen Komödie doch eher an gottesfürchtige Erbauungsdramen wie "Lilien auf dem Felde" erinnert.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

plomlompom: Filmblogs

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8.0Ausgezeichnet

... Erfreulicherweise scheint jedoch mit "Adams Apfel" diese Vorgabe -- ein bisschen Wahn und Bosheit einfließen lassen, um Kitsch und Versöhnlichkeit auch dem Bourgeois gefahrlos konsumierbar zu machen -- längst zum Selbstzweck verkommen; ein Freibrief, verliehen von der sicheren abschließenden Versöhnung, sich auf dem Weg zu ihr eigentlich jede Derbheit, Geschmacklosigkeit, Hinterhältigkeit, Aggression und Deformation zu leisten, die aus dem angenehm perversen Gehirn von Filmautor Anders Thomas Jensen mal eben lustig heraussprudelt ...

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Kommentare (184) — Film: Adams Äpfel

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xXxWantedxXx

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Bewertung9.0Herausragend

Mit seinen skurrilen Figuren, seinem tiefschwarzen Humor und seiner brutalen Ehrlichkeit ist Anders Thomas Jensen's 'Adam's Äpfel' eine mehr als willkommene Kuriosität aus Dänemark, die vielleicht manchem Zuschauer übel aufstoßen könnte. Doch wer sich auf dieses außergewöhnliche Stückchen Film einlässt, wird auch belohnt.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

momopipi

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Oder anders gesagt, wer schwarze Komödien liebt, der wird den Film vergöttern.


*frenzy_punk<3

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Das mit der Katze hat mich schwer getroffen ... der Kater sah aus wie meiner :(


Dr. Armitage

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Bewertung9.0Herausragend

Gut gegen Böse. Herrlich.

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skinflowers

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Bewertung7.5Sehenswert

Gott sei Dank! Was lange währt, wird endlich gut! Der Apfelkuchen war bestimmt lecker.

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The Strange

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Bewertung7.5Sehenswert

Schöner schwarzer Humor mit tiefgrund und Denkanstössen... teilweise kroteske Szenen geben dem Film das gewisse etwas.

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Nudelapache

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Bewertung9.0Herausragend

Herrlicher, tiefschwarzer Humor. Nehmt euch die Zeit, sonst entgeht euch diese Perle.

"Geht das Ballern mit deine Kirche ok?" "Ja." "Verfluch mich noch mal, das sollten mir früher sagen müssen!"

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Werthenbach

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Bewertung9.0Herausragend

Rabenschwarzer Humor. Ein toller Film.

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graveyardstory

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Bewertung9.5Herausragend

Bitterböse und dabei so dermaßen komisch, einfach klasse!
Ich danke meiner Arbeitskollegin Mona für diesen großartigen Filmtip und freue mich schon auf die anderen "Perlen" aus Dänemark.

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brigerbaerger

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Danke für den "Reminder". Der Film liegt bei mir auch noch irgendwo auf dem Stapel "ungesehen".


graveyardstory

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Na dann wünsch ich schon mal viel Spaß, ich jedenfalls hab mich köstlich amüsiert!


Aristokratin

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Als ich den Namen des Filmes las - ging ich davon aus, dass er mieß wäre.
Was der darauffolgende Trailer bestätigte.
Drei Auszeichnungen dachte ich mir, die am Schluss des Trailers zu sehen sind.
Um so mehr erstaunter war ich als ich den Film zu Ende gesehen habe!
Also einen Film im Vorfeld nach seinen Namen und dem Trailer zu bewerten - kann man eindeutig falsch liegen!

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doenef

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Brillante Komödie, über die man immer lachen können müsste,...geradezu göttlich gut ist die Szene, in der dieser vermeintliche Nazischerge unter der Predigt die Kirche verlassen will um auf die Toilette zu gehen, ihm dieser Gang aber von Ivan verwehrt wird, der daraufhin folgende Blick von Adam, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht, lohnt sich immer wieder,...dieser verdutzte Blick => EINFACH KÖSTLICH!!!

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mundafinga

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gunnar: „Er hat meinen Kater erschossen!“
Ivan: „Nein, wir dürfen uns nicht immer wegen jeder Kleinigkeit gegenseitig beschuldigen! Er war des Lebens überdrüssig und da war unsere kleine Schießerei eine gute Gelegenheit Abschied zu nehmen...“

Einer der verrücktesten, komischsten und schwärzestens Filme die ich je gesehen habe. Und der beste Film, den ich seit Langem gesehen habe!

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Maracaibo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein wirklich sehr empfehlenswerter Film!

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kahaujiko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

neben dänische delikatessen einer meiner absoluten lieblingsfilme aus unserem kleinen, cineastisch hochbegabten nachbarland. der film ist voll von schwarzem humor und treibt vieles auf die spitze, wobei der zuschauer zunächst erfrischend ahnunglos ist, was es mit dem manisch optimistischen pfarrer auf sich hat. die charaktere sind liebevoll konstruiert und die story entsteht fließend aus sich selbst und wird von einer absurdität in die nächste geleitet. insgesamt hat mich der film königlich amüsiert und wird ewig auf der liste meiner geheimtipps für einen gelungenen filmabend bleiben.

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hablo92

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Bewertung10.0Herausragend

Schwarzer dänischer Humor in Perfektion.
Am besten ist der angepisste Blick von Adam :D
Der Film ist einfach nur geil.

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Alexander Supertramp

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Bewertung9.5Herausragend

Der Film hat mich echt umgehauen! Einfach sau komisch, wie er gegen jegliche moralische Prinzipien verstößt!

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anakyn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auf jeden Fall einer der besseren Filme, die ich in letzter Zeit geschaut habe. Skurril, witzig, nachdenklich, manchmal krass aber alles in allem doch ein recht besonderer Film mit tollen Charakteren. Ich bin bei weitem nicht so bibelfest dass ich alle Ansspielungen und Parallelen verstehen würde, aber die Message kommt dennoch an.

Toller Film wenn man mal genervt ist vom Kino-Einheitsbrei, aber viellleicht nicht unbedingt etwas für spaßige TV-Abende mit Bekannten.

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doctorgonzo

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Bewertung9.5Herausragend

"Der Sündenfall – Weißt du den Grund, warum in den Apfel gebissen hat Adam? - Um der Theologie einen Gefallen zu tun."
Ludwig Feuerbach

Dass man nun gerade einem Geistlichen hier ein gesundes Maß an Realitätsflucht unterstellen darf, kann und muss, ist für Atheisten zwar ein kleines Zusatzschmunzeln wert, ist aber für den rundum gelungenen Film eher marginal.

Wenn nun ein Neo-Nazi Anführer als Bewährungsauflage eine Art Rehabilitationsprogramm in einer Kirchgemeinde unter Aufsicht des eben erläuterten Pfarrers machen muss, in Gesellschaft eines alkoholkranken Ex-Tennisprofis und eines arabischen Tankstellenräubers, beide ohne Spur von Rehabilitation, offensichtlich für jeden, außer dem netten Gottesbediensteten, dann ist dänischer Humor angesagt.

Mit all seiner herzerfrischenden Direktheit, den tiefschwarzen Lachern, der wunderbaren Unbekümmertheit für das, was sich heute political correctness schimpft und einfach grandios verkörperten Figuren.

Dialoge, Gags, aber auch die melancholischen Momente, von denen es nicht nur ein oder zwei gibt, sind von großartigem Timing und einer sehr gelungenen Mischung aus Understatement und Übertreibung geprägt.
Ob man die Bibel nun für Wahrheit, Fikton, wohlmeinendes Märchen oder PR Aktion hält, die Parabel auf das Buch Ijob passt gut und wird auch bis zum Ende durchgehalten.

Die Darstellerriege ist in gleichem Maße anrührend wie spaßig. Mikkelsen und Thomsen sind da nochmal besonders hervorzuheben. Aber auch die kleinen Kurzauftritte von Nikolaj Lie Kaas und Thomas Villum Jensen, den beiden Köchen aus dem deutlich hemdsärmeligeren, aber keinesfalls weniger lustigen "In China essen sie Hunde", sind ein Grinsen wert, wenn man sie denn erkennt.

Schöner Score, schöne Schauplätze, tolle Figuren und eine pechschwarze, aber gleichermaßen melancholische und herzerwärmende Geschichte...

And you come to me on a summer breeze
Keep me warm in your love and then softly leave
And it's me you need to show...

35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Neokraid

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Ein sehr geiler FIlm :)


Finnegan23

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Bewertung10.0Herausragend

Ich habe ihn inzwischen bestimmt 20mal gesehen - das bleibt die Messlatte, es ist bislang keiner drüber.

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RolyK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie nah kann Humor und Dramatik beieinander liegen?
Bereits nach den ersten paar Minuten konnte ich ein Kichern nicht unterdrücken, das - je schwärzer der Humor wurde - zu einem ausgereiften Lachen wurde.
So endlos böse der Film auch ist, so sehr ist er auch ein Märchen. Erst lacht man, dann ist man geschockt. Dann findet man alles irgendwie süß. Es gibt kaum ein Film, bei dem man so viele Gefühlslagen durchleben kann, wie bei "Adams Äpfel".
Zurück bleibt ein Schmunzeln. Und viele Gedanken. Sehr, sehr guter Film!

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dasjenjen

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

unschlagbar in sachen schwarzer humor

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JackoXL

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon erstaunlich, dass das kleine, beschauliche Legoland namens Dänemark immer wieder so beachtliche Filme aus dem Hut zaubert. Sehr großen Anteil daran hat Anders Thomas Jensen, der schon mit "Flickering Lights" und "Dänische Delikatessen" kleine Highlights geschaffen hat. Seine Filme sind immer unterhaltsam, schräg, etwas böse aber dabei immer menschlich und verzichten trotz ihrer Skurilität nie auf ernste Untertöne. Konstant solche Mischungen hinzubekommen ist für mich deutlich größere Kunst als das, was der alte Melancholiger Lars von Trier (meistens) so macht.
"Adams Äpfel" schafft diese Gratwanderung mal wieder wunderbar. Stellenweise derber schwarzer Humor wechselt sich gekonnt mit ernsten Szenen ab, was den Film nie zu weit in eine Richtung abdriften lässt.
Dazu kommt ein hervorragendes Ensemble. Ulrich Thomsen glänzt als beinharter Neonazi ebenso wie Mads Mikkelsen als vollkommen unter Realitätsverlust leidender Pfarrer. Mikkelsen's Figur scheint zu Beginn schlicht und einfach ein unverbesserlicher "Alles-wird-gut"-Trottel zu sein, entpuppt sich im Verlauf des Films aber als gebrochener Charakter, der vom Schicksal gebeutelt die Scheuklappen angelegt hat. Wenn er in Beisein seines spastisch gelähmten Sohnes dessen Behinderung immer noch krampfhaft versucht zu leugnen, entbehrt das nicht einer gewissen Komik, ist aber auch zu tiefst tragisch.
Ausgerechnet der rassistische Gewalttäter Adam muss dann als Stimme der Vernunft herhalten und sich im Laufe der Geschichte als Hirte der kleinen, kaputten Herde entwickeln. Vom Saulus zum Paulus, klassisch, selten glaubwürdig. Eine Hürde, an der Hollywood Produktionen regelmässig scheitern. Hier nimmt man ihm es tatsächlich ab. Spricht für die Qualität des Films.
Wer eine reinrassige Komödie erwartet wird mit "Adams Äpfel" vielleicht nicht rundum glücklich werden und liegt hier auch nicht unbedingt richtig. Wer auf nicht zwangsläufig massentaugliche Genremischungen steht, dem sei er aber wärmstens empfohlen. Ein wunderbares Kleinod, wie so oft bei Anders Thomas Jensen.

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

ihre-herrlichkeit

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Wirklich sehr schön geschrieben. Chapeau!


JackoXL

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Vielen Dank!


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