Adams Äpfel
Adams æbler (2006), DK/DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 31.08.2006
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205 Kommentare
Keine
von Anders Thomas Jensen, mit Ulrich Thomsen und Mads Mikkelsen
Adams Äpfel – so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid. Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan allem und jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schützlinge. Doch bald entpuppt sich seine Barmherzigkeit als Besessenheit, die keine Widerrede duldet. Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.
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Cast & Crew
-
Anders Thomas Jensen
-
Ulrich Thomsen
-
Mads Mikkelsen
-
Nikolaj Lie Kaas
-
Paprika Steen
-
Nicolas Bro
-
Ali Kazim
Regie
Schauspieler
-
Gyrd Løfqvist
-
Lars Ranthe
-
Ole Thestrup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Kolberg
-
Tomas Villum Jensen
-
Anders Thomas Jensen
- Genre
- Schwarze Komödie, Schicksalsdrama, Groteske
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Dänemark, Landschaft
- Handlung
- Adolf Hitler, Alkoholiker, Apfel, Apfelbaum, Apfelkuchen, Art House-Film, Arzt, Behindertes Kind, Bibel, Brand, Gehirntumor, Geistig Behinderter, Gemeinde, Gewalt, Gewitter, Glaube, Gottesdienst, Gottheit, Gut und Böse, Kirche, Krankenhaus, Krähe, Körperlich Behinderter, Lüge, Neo-Nazi, Pistole, Priester, Raubüberfall, Schießerei, Schlägerei, Schuss in den Kopf, Schwangerschaft, Selbstaufopferung, Skinhead, Suizid, Tankstelle, Tennisspieler, Teufel, Vater-Sohn-Beziehung, Verdrängte Vergangenheit, Vergewaltigung, Witwer, Wunder, Zyniker, Überfall auf Tankstelle
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Adams Äpfel
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- Adams Äpfel: film-zeit.de




















Kritiken (9) — Film: Adams Äpfel
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Pechschwarzer Humor, schwärzer als in zwei Coen-Brüder-Filmen zusammen, das ist das Attribut, in dem sich wohl alle Kritiker einig sind. Auf zauberhafte Weise ist „Adams Äpfel“ zudem vieles nur fast: Fast albern, fast dramatisch, fast unheimlich. Dieses Dubiose macht die Atmosphäre so einzigartig. Elegant verpackt von geradezu steriler Kameraarbeit und hübscher Musik gefallen vor allem die skurrilen Figuren und deren charakterliche Entwicklung, fernab von Hollywood und schelmisch gegen den Strich gebürstet. [...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenDer dänische Film zeichnet sich immer wieder durch einen wirklich pechschwarzen Humor aus, der den Filmen, so auch in diesem Fall, bestens zu Gesicht steht. Wahrlich, es ist schon eine skurrile Geschichte, die uns Regisseur Anders Thomas Jensen, der auch das zugehörige Drehbuch schrieb, vorsetzt. Da ist der Neonazi Adam (Ulrich Thomsen), der nach seiner Entlassung aus dem Knast zu Pfarrer Ivan (Mads Mikkelsen) geschickt wird, der sich auf die Resozialisierung von Straftätern verlegt hat. Adams Aufgabe in neuem Heim: Einen Apfelkuchen aus den Äpfeln backen, die an dem Apfelbaum vor der Kirche wachsen. „Adams Äpfel“ besticht natürlich zunächst einmal durch seine grotesken Charaktere, dort der Pfarrer der kategorisch alles Böse der Welt per se ignoriert, und dort der verblendete Nazi, der eigentlich nichts möchte, als sich aus dem Staub zu machen. Dann sind da natürlich noch Gunnar und Ali, die ebenfalls zur Resozialisierung gerade in der Kirche weilen. Vor dem ganzen schwarzen Humor und den grotesk anmutenden Szenen, die der Film bietet, dessen Drehbuch ebenso exzellent geschrieben, wie umgesetzt ist, sollte jedoch Eines nicht außer Acht gelassen werden: Wenn man sich die ganze Geschichte einmal genauer ansieht, dann ist „Adams Äpfel“ weniger Komödie, denn Drama in christlicher Konnotation. Die ganze Geschichte kann als Parabel auf Versuchung, Erlösung und die Wiederauferstehung gelesen werden. An dieser Stelle wäre dann eine weiterführende Beschäftigung mit der Materie gefragt, man kann dies natürlich aber auch getrost bleiben lassen, und sich stattdessen an einem herrlich skurillen und humorigen Film erfreuen, der jedoch gar nicht mal so einfach ist, wie er sich auf den ersten Blick darstellt. Und so gilt, dass auch „Adams Äpfel“ meine These von der Qualität des dänischen Films zu untermauern weiß
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Nach "Blinkende Lichter" (2000) und "Dänische Delikatessen" (2003) präsentiert Anders Thomas Jensen einen weiteren Film dänischer Schmiede, der sich dem Grotesken, dem Schwarzhumorigen und dem Skurrilen verschreibt. In "Adams Äpfel" prallen einmal mehr grundverschiedene, an Karikaturen grenzende Charaktere aufeinander, da trifft ein mehr oder
weniger überzeugter, pragmatischer Neonazi auf einen mehr oder weniger gutgläubigen, weltfremden Pastor, ein Araber fungiert als dreister Tankstellenräuber, da gibt es eine hochschwangere Alkoholikern, die selbst in der Schwangerzeit munter drauf los säuft und da gibt es der Komplettierung halber noch einen trotteligen Triebtäter. Eine durch und durch illustre Runde, die zudem geschickt die mit den jeweiligen Individuuen verbundenen Erwatungshaltungen des Zuschauers außer Kraft setzt. Der Araber ist weder Opfer noch hilflos, der Neonazi versucht einen Apfelkuchen zu backen, tja, hier verkehren sich die Rollenklischees und driften ab ins Absurde. [...]
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschenBei diesem Film weiß man wirklich nicht, ob man lachen oder weinen soll. Allein die Ausgangsposition - Neonazi soll zur Rehabilitierung einen Apfelkuchen backen - ist ziemlich grotesk, und so geht es eigentlich weiter. Dabei ist der Film nicht durchgängig lustig, sondern bietet auch ziemlich ernste, ja sogar ziemlich brutale Szenen. Beispiel: Adam, zu Beginn noch als tumber Nazi dargestellt, führte mal wieder eine sinnlose, aber für den Zuschauer recht lustige Diskussion mit Ivan, kommt aber keinen Schritt weiter. Diese Nicht-Einsicht von Ivan kann er aber nicht begreifen und schlägt ihn in der Folge brutal zusammen, tritt nach wenn noch am Boden liegt. Dies ist dann wiederum nicht mehr witzig, aber für die Charakterentwicklung aller Beteiligten sehr wichtig. “Adams Äpfel” benötigt dafür keine rührenden Szenen, in denen die Personen zur Einsicht kommen. Hier reichen die Situationen, in die sie geschickt werden.
Nach und nach erfährt der Zuschauer, genau wie Adam, was es mit Ivan auf sich hat - Mutter bei der Geburt gestorben, vom Vater missbraucht, die Frau begann Selbstmord, der eigene Sohn spastisch gelähmt und er selbst hat einen Tumor. Und so erklärt sich dann auch sein Verhalten. Sollte er jemals mit seinem eigenen Schicksal konfrontiert werden, würde er zusammen brechen - und genau das setzt sich Adam als Ziel. Dabei ist es die Überraschung des Films, das nicht nur Adam sich wandelt (womit man ja eigentlich seit Beginn des Films rechnet), sondern auch alle anderen Charaktere eine erstaunliche Wandlung durchmachen.
“Adams Äpfel” ist eine Tragik-Komödie, bei der sich urkomische und ernste Situationen konsequent abwechseln und der Zuschauer so nie weiß, was als nächstes auf ihn zukommt. Eine Empfehlung abseits von Hollywood und einen Blick wert ist er so auf jeden Fall.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Adams Äpfel" ist ein guter Tipp für weltoffene Filmfans, die nicht nur an den heile Welt Filmen der amerikanischen Großproduktionen interessiert sind. Tolle Charaktere und eine tolle Geschichte machen "Adams Äpfel" zu einem "must see"!
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenMit seiner dritten Regiearbeit "Adams Äpfel" hat das dänische Multitalent Anders Thomas Jensen ein überaus unterhaltsames Erlösungsszenario zurechtgesponnen: eine mit biblischen Motiven aufgeladene Fabel, die bevölkert wird von einem stark angeschrägten Personal, dem bei aller Seltsamkeit nie das Menschliche abhanden kommt. [...] Komisch, brutal und böse ist "Adams Äpfel" in vielerlei Hinsicht geworden – und auch ziemlich außergewöhnlich.
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenWenngleich der Film nicht gerade zurückhaltend die christliche Weltsicht durch seine blutgetränkte Handlung dreht und die Person des Pfarrers diverse Tiefschläge einstecken muss, bewahrt sich Jensen stets den Respekt für seine Charaktere und deren Probleme. Adams Äpfel strahlt zu jeder Zeit unmissverständlich den Glauben an ein zutiefst humanistisches Menschenbild aus.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas Skurril und witzig anfängt wandelt sich irgendwann in "Die Passion Ivans", der als neuzeitlicher Hiob von Gott auf die Probe gestellt wird. Das geht soweit, daß der Film ihm ein Martyium erster Klasser gibt und ihn als Aushilfsjesus kreuzigen und auferstehen lässt. Mit viel Theaterdonner und göttlicher Intervention wird auch der ungläubige Skinhead schließlich eines besseren belehrt und findet zu Gott. Die Figur des Arztes, der den gesamten Film in gewisser Weise der verkommene, moralisch korrupte und schamlose Antipode Ivans ist, gibt sich am Ende geschlagen. Der Teufel Wissenschaft flüchtet und kapituliert vor der Kraft der frohen Botschaft. Diese missionarische Botschaft ist dann doch etwas ärgerlich, zumal dem Film technisch wenig vorzuwerfen ist und auch die Besetzung großartig spielt. Der Film funktioniert dann auch erschreckend gut und erweckt hinreichende Sympathie für den von Mads Mikkelsen kraftvoll gespielten Dorfpfarrer. Schade daß der Film soviel Potential verschenkt, denn am Ende fühlt man sich doch statt in einer schwarzen Komödie doch eher an gottesfürchtige Erbauungsdramen wie "Lilien auf dem Felde" erinnert.
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plomlompom: Filmblogs
Kommentar löschen... Erfreulicherweise scheint jedoch mit "Adams Apfel" diese Vorgabe -- ein bisschen Wahn und Bosheit einfließen lassen, um Kitsch und Versöhnlichkeit auch dem Bourgeois gefahrlos konsumierbar zu machen -- längst zum Selbstzweck verkommen; ein Freibrief, verliehen von der sicheren abschließenden Versöhnung, sich auf dem Weg zu ihr eigentlich jede Derbheit, Geschmacklosigkeit, Hinterhältigkeit, Aggression und Deformation zu leisten, die aus dem angenehm perversen Gehirn von Filmautor Anders Thomas Jensen mal eben lustig heraussprudelt ...
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Kommentare (196) — Film: Adams Äpfel
Kommentar schreibenwilli147 2012/05/24 16:28:51
Kommentar löschen>>SPOILER<<
Also das war eines der tragischsten Enden, die ich je gesehen habe.
Seine zwischenzeitliche Menschlichkeit wirft Adam wieder ab, um ein seelenloser Diener "Gottes" zu werden. Als er in der letzten Szene auch noch anfing "How deep is your love?" von Take That mitzusingen, war ich tief erschüttert. ;)
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moDC 2012/05/20 06:50:59
Kommentar löschenEine tolle schwarze Komödie mit vollkommen schrulligen und interessanten Charakteren, die ich jedoch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Zum einen wird es wohl nicht jedem gefallen, dass der Humor wirklich pechrabenschwarz ist. Zum anderen muss man erwähnen, dass der Film relativ trocken ist und es auch im Vergleich zu anderen Komödien größtenteils sehr ruhig zugeht. Wer damit leben kann oder eventuell sogar genau darauf aus ist, der wird extreme Schwierigkeiten haben, sich das Lachen zu verkneifen (nicht dass das jemand versuchen würde).
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Brigittes Helm 2012/05/17 22:55:03
Kommentar löschenErst wusste ich gar nicht, was ich von dem Film halten soll. Schließlich war ich begeistert. Böse, schwarz, schön. Am Ende habe ich Tränen gelacht und habe mich irgendwie sehr gut gefühlt. Man sollte allerdings zur Religion und ihren Vollstreckern ein eher entspannte Verhältnis haben.
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BattlemasterIZ 2012/05/13 19:01:32
Kommentar löschenRichtig bitterböser Humor :D vorzügliche Schauspieler, Ulrich Thomsen und Mads Mikkelsen haben mich sowas von beeindruckt. wieder so ein Mustergültiger Film aus Dänemark :-)
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Murphante 2012/05/14 17:57:36
Antwort löschenAufjedenfall ... ich liebe SIE ... diese Dänen ^^
die haben noch ein paar andere geile Filme ;-)
Moe 2012/04/15 23:19:35
Kommentar löschenEine sehr gute sänische Komödie, bei der jede Übertreibung doch irgendwie normal wirkt. Allen voran Mad Mikkelsen als Pfarrer war grandios!
Aber auch insgesamt die Zusammenstellung der verschiedenen und eigentlich komplett unpassenden Rollen macht diesen Film liebens- und sehenswert.
Es ist sowohl ein Gute-Laune-Film als auch eine hervorragende schwarze Komödie.
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sachsenkrieger 2012/04/12 23:59:14
Kommentar löschenWe are red, we are white, we are danish Dynamite! Das beste seit der EM 1992 aus unserem Nachbarland. Seitdem bin ich Mads Mikkelsen-Fanboy!
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Maracaibo 2012/04/12 04:28:33
Kommentar löschenAus so einer Einstellung heraus entstehen Kuchen!
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Karmovie 2012/04/09 10:06:57
Kommentar löschenVerstörend und Groteks ein Leckerbissen für Cineasten.
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FilmFuzzi 2012/03/15 01:23:11
Kommentar löschenEine Komödie die mich nicht oft zum lachen gebracht hat, sondern durch die "traurigen" Szenen einen Stoff zum nachdenken übermitteln will. Was dem Film auch gut gelingt! Zum Beispiel: Was bringt es ein Neo-Nazi zu sein, warum diskriminiere ich Geistlich unterlegene Menschen, gibt es eigentlich "Gott" usw....
Besonders hervor sticht Mads Mikkelsen der einen Pfarrer mit einer ganz besonderen Macke spielt ( ich möchte nicht zu viel verraten falls Jemand den Film noch nicht gesehen hat :D )
Außerdem habe ich in der letzten Szene im Krankenhaus auf der Bank fast eine Träne vergossen, da ich das total rührend fand :"(
Alles in einem ein sehr sehenswerter Film der in den emotionalen Szenen trumpft, der dir eine Message mit auf den Weg geben möchte und leider mit den altbackenen Witzen etwas versagt.
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Murphante 2012/03/16 15:13:31
Antwort löschenOkay Okay ... das der Film ne Message verteilt leuchtet mir ein ...
mich hat der Film auch ein wenig gerührt ...
aber hab ich doch einen sehr starken sarkastischen Humor
und fand den schon sehr witzig :D
"Da steht das du Neonazi bist ... so siehst du gar nicht aus wenn man dich so betrachtet" har har har ...
ich find den Pfaffen sooo cool :D
Besonders später die Kehrwendung :D
ein starker Glaube kann Berge versetzen ...
aber ich liebe diesen Mad sowieso ... ;-)
FilmFuzzi 2012/03/16 20:00:18
Antwort löschenJa Mad ist echt genial. der kann alles spielen.
Also bei mir haben die Jokes eher ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert :D
Also es waren nicht die riesen Brüller aber sie waren gut :D
Am geilsten war eh der Ausländer mit seinen komischen Sprüchen und der 1a Grammatik :D
"Geht das Ballern mit deiner Kirche okay?"
"Na klar!"
"Verfluch misch noch mal das sollten mir früher sagen müssen" :D
Alle 4 Antworten zeigen
Murphante 2012/03/16 21:48:49
Antwort löschen:D genauuuu ... WTF ^^ muuuhar har ...
Ich mag all die Filme von denen "China essen sie Hunde" "Pusher" "Dänische Delikatessen" "Flickering Lights"
"Wilbur Wants to Kill Himself" "Exit - Lauf um Dein Leben" ... ja selbst in "Kampf der Titanen" war er ja mit dabei :D
toller Typ dieser Mads Mikkelsen ;-)
FilmFuzzi 2012/03/16 22:34:42
Antwort löschenJap. Ich hab nur old men in new cars gesehen aber die anderen dänischen werd ich mir auch noch reinziehen weil die anfach zuuuu geil sind :D
knusperzwieback 2012/03/10 15:27:07
Kommentar löschenhat mir gut gefallen. Werde ich mir aber sicherlich noch irgendwann ein 2. mal anschauen. War einfach zu abgedreht und mal was ganz anderes.
Hab mich ja lange gedrückt den Film zu schauen. Bescheuerter Titel und blödes Cover. Tja, als ich dann hörte das der Schauspieler von Valhalla Rising mitspielt hab ich dann doch mal ein Auge riskiert und nicht bereut.
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kronenhummer 2012/03/09 18:09:32
Kommentar löschen„Hier steht, du bist Neonazi. Du siehst gar nicht aus wie ein Neonazi.“
Diese Worte wählt Mads Mikkelsen als Landpfarrer Ivan als er Neonazi Adam, seines Zeichens tätowierter Glatzkopf, in seine Gemeinde einführt. Eine Gemeinde mit einer abgedrehten Figurenkonstellation, die man selten gesehen hat.
Mads Mikkelsen als radikal-liberaler und absolut kompromissloser Pfarrer, der ständig zwischen absoluter Toleranz und überbordendem Verständnis und einer völligen Kompromisslosigkeit und fehlenden Diskussionsbereitschaft hin und her pendelt ist hier der geistige Führer einer Gruppe rund um einen Neonazi, einen muslimischen Tankstellenräuber, der politisch sehr engagiert ist und daher nur multinationale Konzerne ausraubt, den Vergewaltiger und Alkoholiker Gunnar und die nicht minder problembelastete schwangere Sarah.
Jeder in der Gruppe hat sein Ziel, seine Aufgabe. Adams Ziel wird es, einen Apfelkuchen zu backen. Nicht einfach, wenn Würmer und Vögel auch Interesse an diesen Äpfeln haben. Aber die Gruppe würde ja nicht funktionieren, wenn es nicht Mittel und Wege gäbe, diese Konkurrenten zu beseitigen, auch wenn dabei auch der ein oder andere liebgewonnene Weggefährte als Opfer auf der Strecke bleibt.
„Adams Äpfel“ ist wirklich tiefschwärzester Humor, wie er gefällt. Trocken und direkt, so dass einem das Lachen doch mitunter im Halse stecken bleiben möchte. Dabei wunderbar absurd und doch weit entfernt davon, sich wirklich nur auf den reinen Humor zu beschränken.
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Schofferhofer 2012/03/02 00:10:07
Kommentar löschenDer Film bietet:
Schwarzen Humor,
extreme Darstellungen einer Randgesellschaft,
ambivalente Charaktere,
eine Geschichte die sich intelligent entwickelt und steigert,
ein spannendes Finale.
(Spoiler) Und natürlich auch ein kitschfreies Happy End. Sieht man auch nicht besonders oft. (Ende)
Außerdem ist er der einzige Film, der sich mit dem Thema Religion beschäftigt ohne mich dabei zu nerven. Bestes Beispiel: Knowing, da wird einem am Schluss in 5min. eine Botschaft mit dem Holzhammer eingetrichtert ohne das man darauf vorbereitet wurde.
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Detherion 2012/02/29 21:04:42
Kommentar löschenSchwarzer Humor, bei dem mir das erste Mal das Lachen etwas im Halse stecken blieb, so kompromisslos ist die Darstellung. Doch als es dann tatsächlich ans Backen geht, hat das ganze auch etwas Herzerwärmendes. Guter Indie Schinken.
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Peppy 2012/02/26 17:01:47
Kommentar löschenJa, was soll man da noch sagen? Der erste Film solch einer Art, den ich mir angesehen habe. Zuerst war ich leicht verstört von so einer Herangehensweise, aber je weiter man in die Materie ging, desto großartiger fand ich dieses Werk.
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meyerluk 2012/02/18 08:13:32
Kommentar löschenbrutales Zusammenschagen auch am-Boden-liegende, bleibt folgenlos... nur so zur Erheiterung ... mit viel zu überdfrehten Figuren... völlig unauthentisches Kunstgewixe
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Peppy 2012/02/26 16:57:52
Antwort löschenBefürchte du hast diesen Film nicht so recht verstanden.. schade drum.
movie.max 2012/03/04 00:44:52
Antwort löschenFrechheit
muke1a 2012/02/17 18:04:01
Kommentar löschenhehehe, herrlich!
sollte man sich nicht entgehen lassen !
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Dr. Armitage 2012/02/10 13:30:08
Kommentar löschenGut gegen Böse. Herrlich.
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skinflowers 2012/02/06 05:17:05
Kommentar löschenGott sei Dank! Was lange währt, wird endlich gut! Der Apfelkuchen war bestimmt lecker.
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The Strange 2012/02/02 12:27:14
Kommentar löschenSchöner schwarzer Humor mit tiefgrund und Denkanstössen... teilweise kroteske Szenen geben dem Film das gewisse etwas.
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Nudelapache 2012/01/31 19:07:42
Kommentar löschenHerrlicher, tiefschwarzer Humor. Nehmt euch die Zeit, sonst entgeht euch diese Perle.
"Geht das Ballern mit deine Kirche ok?" "Ja." "Verfluch mich noch mal, das sollten mir früher sagen müssen!"
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