Wilbur Wants to Kill Himself
Wilbur Wants to Kill Himself (2002), DK/GB/SE/FR Laufzeit 105 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 18.09.2003
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von Lone Scherfig, mit Shirley Henderson und Mads Mikkelsen
Wilbur will sich umbringen. Weder sein Verstand noch sein Charme, der insbesondere auf Frauen eine besondere Anziehungskraft ausübt, kommen gegen seine abgrundtief pessimistische Lebenseinstellung an. Lieber wäre er heute schon tot, als morgen noch lebendig. Sein unverbesserlicher optimistischer Bruder Harbour hat sich deshalb Wilburs Wohlergehen zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Die exzentrischen Brüder leben in Glasgow über der heruntergewirtschafteten Second-Hand-Buchhandlung “North Books” – dem einzigen Erbe und Andenken an ihren kürzlich verstorbenen Vater. Nach einem weiteren Selbstmordversuch Wilburs befinden Harbour, der zynische Krankenhaus-Psychologe Horst und vor allem die äußerst einfühlsame Oberschwester Moira, daß Wilbur eine Freundin braucht. Doch kurz darauf ist es nicht Wilbur, sondern der ältere Bruder, der die Liebe findet – in Gestalt der schüchternen, alleinstehenden Mutter Alice, die als Putzfrau nachts im Krankenhaus von Patienten zurückgelassene Bücher sammelt, um sie dann an “North Books” zu verkaufen. Bald schon ziehen Alice und ihre kleine Tochter Mary zu dem ungleichen Brüderpaar, wo sich Alices Schneckenhaus langsam öffnet, Mary eine Familie und Wilbur endlich ins Leben zurückfindet! Auch Harbour war nie zuvor glücklicher – wäre da nicht ein todtrauriges Geheimnis, das er nicht mehr lange für sich behalten kann.
Nach ihrem Erfolgsfilm Italienisch Für Anfänger stellt die dänische Regisseurin und Drehbuchautorin Lone Scherfig erneut ihr Gespür für die richtige Mischung von Humor und Tragik unter Beweis und kreiert mit diesem Film eine aparte Mischung aus Dogma-Film und schwarzhumoriger Tragikkomödie.
HandlungWilbur (Jamie Sives) ist des Lebens müde. Er lebt in Glasgow und will sich umbringen. Auch seine besondere Anziehungskraft auf Frauen und sein Charme können ihn nicht von seiner pessimistischen Lebenseinstellung abbringen. Immer wieder versucht er es, mit…
Wilbur will sich umbringen. Weder sein Verstand noch sein Charme, der insbesondere auf Frauen eine besondere Anziehungskraft ausübt, kommen gegen seine abgrundtief pessimistische Lebenseinstellung an. Lieber wäre er heute schon tot, als morgen noch lebendig. Sein unverbesserlicher optimistischer Bruder Harbour hat sich deshalb Wilburs Wohlergehen zu seiner Lebensaufgabe gemacht. Die exzentrischen Brüder leben in Glasgow über der heruntergewirtschafteten Second-Hand-Buchhandlung “North Books” – dem einzigen Erbe und Andenken an ihren kürzlich verstorbenen Vater. Nach einem weiteren Selbstmordversuch Wilburs befinden Harbour, der zynische Krankenhaus-Psychologe Horst und vor allem die äußerst einfühlsame Oberschwester Moira, daß Wilbur eine Freundin braucht. Doch kurz darauf ist es nicht Wilbur, sondern der ältere Bruder, der die Liebe findet – in Gestalt der schüchternen, alleinstehenden Mutter Alice, die als Putzfrau nachts im Krankenhaus von Patienten zurückgelassene Bücher sammelt, um sie dann an “North Books” zu verkaufen. Bald schon ziehen Alice und ihre kleine Tochter Mary zu dem ungleichen Brüderpaar, wo sich Alices Schneckenhaus langsam öffnet, Mary eine Familie und Wilbur endlich ins Leben zurückfindet! Auch Harbour war nie zuvor glücklicher – wäre da nicht ein todtrauriges Geheimnis, das er nicht mehr lange für sich behalten kann.
Nach ihrem Erfolgsfilm Italienisch Für Anfänger stellt die dänische Regisseurin und Drehbuchautorin Lone Scherfig erneut ihr Gespür für die richtige Mischung von Humor und Tragik unter Beweis und kreiert mit diesem Film eine aparte Mischung aus Dogma-Film und schwarzhumoriger Tragikkomödie.
HandlungWilbur (Jamie Sives) ist des Lebens müde. Er lebt in Glasgow und will sich umbringen. Auch seine besondere Anziehungskraft auf Frauen und sein Charme können ihn nicht von seiner pessimistischen Lebenseinstellung abbringen. Immer wieder versucht er es, mit Tabletten und Gas, mit dem Strick oder der Rasierklinge, und es klappt einfach nicht.
Sein unverbesserlich optimistischer Bruder Harbour (Adrian Rawlins) arbeitet in der kleinen Second Hand Buchhandlung “North Books”, die sie von ihrem kürzlich verstorbenen Vater geerbt haben. Er fühlt sich verantwortlich für seinen jüngeren Bruder und hat sich Wilburs Wohlergehen zur Lebensaufgabe gemacht. Nach einem weiteren Suizidversuch Wilburs nimmt er ihn bei sich in der kleinen Wohnung auf.
Nachdem Wilbur ein weiteres Mal versucht hat, sich das Leben zu nehmen, entscheiden Harbour, der zynische Krankenhaus-Psychologe Horst (Mads Mikkelsen) und vor allem die äußerst einfühlsame Oberschwester Moira (Julia Davis), dass Wilbur eine Freundin braucht.
Harbour seinerseits hat gerade die Frau seines Lebens kennengelernt. Die schüchterne, alleinstehende Mutter Alice (Shirley Henderson) jobbt als Putzfrau im Krankenhaus und sammelt dort die von Patienten zurückgelassenen Bücher ein, um sie dann bei „North Books“ zu verkaufen.
Es dauert nicht lange, bis Alice und ihre kleine Tochter Mary (Lisa McKinlay) bei dem ungleichen Brüderpaar einziehen. Sie bringen Harmonie in das Leben der beiden. Alles scheint perfekt: Mary hat eine Familie und Wilbur endlich die Freude am Leben zurückgefunden! Auch Harbour war noch nie zuvor glücklicher.
Während allerdings Wilburs Charme auch der aufblühenden Alice nicht verborgen bleibt und die beiden sich ineinander verlieben, ist das Glück von Harbour nicht von Bestand:
Er erkrankt schwer an Krebs. Und so kommt es, dass der Film am Ende noch eine unvorhergesehene Wendung nimmt.
Weiterführende Informationen
Komische Tragödie – Tragische Komödie
Weitere Informationen im Internet
Filmrezension von Georg Seeßlen auf filmzentrale.com
Des Abgrunds freundliches Gesicht Filmrezension von Jan Brachmann auf berlinonline.de
Filmrezension von Hans-Dieter Seidel auf faz.net
Filmbesprechung auf kneipenbühne.de
Wilbur Wants To Kill Himself
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de
Quellen
Wilbur Wants To Kill Himself – Filmbesprechung von Daniel Schöning auf philotast.de
Wilbur Wants To Kill Himself – Filmbesprechung von Svenja Alsmann auf artechock.de
Cast & Crew
-
Lone Scherfig
-
Shirley Henderson
-
Mads Mikkelsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Horst
-
Susan Vidler
-
Adrian Rawlins
-
Jamie Sives
-
Lisa McKinlay
Regie
Schauspieler
-
Julia Davis
-
Gordon Brown
-
Anders Thomas Jensen
-
Lone Scherfig
- Genre
- Tragikomödie, Schwarze Komödie, Satire, Psychodrama, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Weihnachten
- Ort
- Glasgow
- Handlung
- Allein Stehend, Badewanne, Bruder-Bruder-Beziehung, Buch, Buchhandlung, Charme, Depression, Dreiecksbeziehung, Egozentrik, Erbrechen, Fernglas, Fernglas, Friedhof, Geburtstagsparty, Gruppentherapie, Ironie, Krankenhaus, Krebs, Mutter-Tochter-Beziehung, Nackter Mann, Optimismus, Psychiatrie, Psychologe, Rasierklinge, Reinigungskraft, Rettung, Seil, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Suizid, Todessehnsucht, Ungeselligkeit, Verlieben, Weihnachten
- Stimmung
- Berührend, Ernst, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Wilbur Wants to Kill Himself
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Trailer zum Film Wilbur Wants to Kill Himself
Alle Trailer, Clips & Videos (2)











Kommentare (20) — Film: Wilbur Wants to Kill Himself
Kommentar schreibenMurphante 2011/04/09 01:54:34
Kommentar löschenEine wirklich abgedrehte Story ... auch selbst wenn es für den einen oder anderen beklemmend und geschmacklos sein kann ... mich hat dieser Streifen doch amüsiert ... vor allen Dingen "Mads Mikkelsen" ist mit von der Partie ... erinnert mich ein wenig an "Harold and Maud" ... so mit der Strangulierung und so ^^
Also den kann man aufjedenfall sich anschauen ... für all diejenigen die auf solch schrägen Humor stehen vor allen Dingen ... sollte sich doch jeder vorher über einen Film ein klein wenig mehr informieren ... dann wird es auch kein doofer Filmeabend ... nicht jeder Film ist jedermanns Ding ;)
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lama-photography 2011/02/14 21:32:50
Kommentar löschenAnstrengend anzuschauen...aber es passt zur Stimmung des Films!
Nicht unbedingt das Richtige für einen Filmeabend, aber ansonsten ein guter Film zu der Thematik.
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sikkmeidack 2010/12/20 21:22:31
Kommentar löschenOptimismus ist ein Mangel an Informationen. Das Leben ist kein Nonnen-Eishockey. Nüchtern und pathosarm erzählter, melodramatischer Film, der ohne Rührseligkeiten aber mit viel schwarzem Humor und einem unaufdringlichen sound/music-score das Leben im Allgemeinen und hier im Speziellen sehr schön wider gibt. Grotesker Abtausch von der Lust auf´s Leben und der dringlichen Möglichkeit, es zu beenden. Letztlich ergänzt sich das sehr hilfreich. Leider rutschten hier kleingedruckte Ausführlichkeiten hin und an bei mir in Langeweile. Mads Mikkelsen spielt mit. Dafür gibt es 3 Punkte mehr.
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Grumpy 2010/08/28 19:37:31
Kommentar löschenErneut ein Geheimtipp aus dem Norden Europas. Dieser Film beleuchtet das Leben eines Mannes, der mit seinem Leben nicht klar kommt und daher versucht, sich umzubringen. Dies wird jedoch jedesmal von seinem lebensbejahenden Bruder vereitelt.
Der Zuschauer lernt auf einfühlsame Weise verstehen, was Menschen zu diesem Schritt treibt und zeigt auf, dass oftmals das Leben anders verläuft, als man denkt.
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Hippili 2010/01/07 13:30:15
Kommentar löschenetwas langweilig
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mar (-ion-) 2010/09/10 12:20:57
Antwort löschen*pah*
Stefan Ishii 2009/11/11 17:40:55
Kommentar löschen"Wilbur Wants To Kill Himself" hat mir schon gefallen, nur leider fehlt dem Film die erhoffte Atmosphäre, die dänische Werke häufig haben. Ist ja auch klar: Der Film wurde in Schottland mit größtenteils schottischen Darstellern gedreht.
Und diese Schauspieler fand ich manchmal etwas fade. Da fehlte einwenig das gewisse Etwas. Dies hätte eigentlich der wunderbare Mads Mikkelsen übernehmen können; leider kommt seine Figur etwas kurz. Fand ich sehr schade, schließlich ist seine verbitterte, lakonische Art einfach köstlich.
Aber die Handlung von "Wilbur..." und die Charakterisierungen der Personen ist schon super. Teilweise ist mir der Film für meinen Geschmak etwas zu leicht und unernst für ein Drama. Und als eine wirkliche Komödie kann man "Wilbur..." auch nicht bezeichnen. Aber das ist eine persönliche Einschätzung...
Alles in allem ein netter Film.
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Mum Pitz 2009/08/31 19:25:37
Kommentar löschenein ergreifendes drama über das thema selbstmord
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dbeutner 2009/06/07 14:43:12
Kommentar löschenEin sehr leises und zurückhaltendes Drama mit wenigen komödiantischen Elementen - bloß keine Komödie oder gute Tragikkomödie erwarten, wenn man den Film anschaut!
Insgesamt tapst der Film so leise und vorsichtig von Szene zu Szene, dass es etwas schleppend wirkt. Und etwas mehr Salz, äh, Mads Mikkelsen, hätte mich persönlich natürlich auch noch mehr begeistert.
Schön finde ich, wie behutsam in dieser schwierigen Dreiecksgeschichte miteinander umgegangen wird. Wenn Shirley Henderson auch eigentlich nicht wirklich mein Fall ist - in dem Film wurde sie gerade durch ihre zurückhaltende Art immer sympathischer.
Ansonsten: Der dänische Charakter des Films ist recht gering. Er spielt in Schottland, die meisten Darsteller haben schottischen oder britischen Akzent, der Humor kommt kurz und ist mäßig schwarz. Alles nicht vorwerfbar, aber hätte Susanne Bier das inszeniert, es wäre sicherlich nicht lustiger, aber fesselnder geworden.
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JimiHendrix 2009/03/16 23:52:37
Kommentar löschenUngewohnt ernster dänischer Streifen.
Ich war über den fehlenden schwarzen Humor schon sehr überrascht, ich dachte ich bekäme etwas in die Richtung: "Dänische Delikatessen" oder "Adams Äpfel".
Trotzdem war die Idee sehr fantasievoll und hatte viel Gefühl.
Mich erinnerte Wilbur immer an Colin Farrel in "Brügge sehen....und sterben?" er hatte die gleiche Mimik und redete auch ähnlich wie in eben genanntem.
Mads Mikelsen ist natürlich wieder ein kleines Highlight gewesen, er muss eigentlich nur sein makantes Gesicht in die Kamara halten und alles ist gerettet.
Wieder teilweise skurril und liebenswert.
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Blonder 2009/03/11 19:30:58
Kommentar löschenMan nehme ein paar skurrile Typen, etwas Humor, Menschlichkeit und viel Gefühl. Mit solchen Zutaten erschafft man Meisterwerke, wie dieses.
Einfach ein wunderschöner Film, bei dem das eine Auge schmunzelt und das andere weint.
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8martin 2008/11/04 18:03:23
Kommentar löschenWilbur versucht sich ständig umzubringen, sein Bruder Harbour hat alle Hände voll zu tun, dies zu verhindern. Dies ist Stoff genug für eine skurrile Komödie. Als sich Harbour verliebt, nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung. Und selbst die Hinwendung der von beiden Brüdern geliebten Frau zu Wilbur schadet der Story nicht eigentlich. Erst als festgestellt wird, dass Bruder Harbour tot krank ist und bald sterben wird, erkennt man die Ironie des Schicksals, die hinter dem Ganzen steckt.
Sind die Selbstmordversuche etwa die Rechtfertigung für die Sinnlosigkeit der eigenen Existenz? Der suizidgefährdete Wilbur findet in der Schwägerin eine ihn liebende Frau mit Kind, sein lebensfroher, sympathischer Bruder muss sterben – er braucht Wilbur nicht mehr vom Selbstmord abhalten. Der Spagat zwischen Komödie und Melodram ist vortrefflich gelungen. Immer wenn der Verlauf des Films ins Melodramatische abzugleiten droht, kommt Abhilfe in Form einer komischen Situation oder einer pfiffigen Bemerkung, wie zum Beispiel der Name des behandelnden Therapeuten, der an eine Wurst erinnert oder die üblichen scharfen Krankenschwestern treten in Aktion.
Hätte der Beleuchter noch ein paar Watt mehr eingeschaltet, könnte man von der tollen Depri-Komödie auch noch viel mehr erkennen
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leflo 2008/09/04 15:20:27
Kommentar löschenHmm, an sich alle Zutaten für einen guten Film gegeben: Tolle Schauspieler, eine interessante Geschichte, schöne Bilder. Leider aber hat man irgendwie das Gefühl, dass den Autoren irgendwann die Puste ausgegangen ist, die Geschichte ist schleppend und hält sich sehr lange mit unwesentlichen Nebenhandlungen auf. Eher etwas fürs ausleihen, kein Kaufgrund.
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vianne.faraway 2008/07/18 23:57:30
Kommentar löschensehr schöner, ruhiger film und sehr geiler humor! total sehenswerter film!
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schalli 2008/06/10 11:39:33
Kommentar löschenSchöner Aufhänger, netter Hauptdarsteller, witzige Dialoge, aber leider ein seltsames Konstrukt von Film. Lone Scherfig inszeniert Schottland als wäre es Dänemark und baut sich dadurch ein atmosphärisches Niemandsland, mit dem man eher auf einer Theaterbühne als in einem Film leben kann. Dadurch bekommt der Film eine Schwere mit etlichen Hängern und der späte Einstieg in die eigentliche Geschichte ist dabei leider auch nicht gerade hilfreich. Schwerer noch aber wiegt, dass die Beweggründe der Protagonisten alle nur behauptet sind und zu einem vollkommen emotionslosen letzten Akt führen. Kurzum: Dieser Film ist ein kaltes Konstrukt, dessen gelegentlich aufblitzender Dialogwitz ihn noch gerade so rettet.
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aikifreak 2008/06/05 17:00:17
Kommentar löschenEine melancholische Komödie über den Tod und das Sterben. Für Freunde von skurrilen Dialogen und bizarren Charakteren. Leider ein nicht so ganz gelungener Schluß, der zu den dargestellten Personen irgendwie nicht passen will. Trotzdem: sehr sehenswert!
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annaberlin 2008/06/05 11:54:23
Kommentar löschenEiner meiner Lieblingsfilme. Skurill, menschlich, berührend...Klasse Darsteller. Skandinavisches Kino auf dem Höhepunkt!
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"Leon" 2008/05/31 14:06:10
Kommentar löschenHerrlicher Film. Wandelt zwischen Melancholie und abstraktem (gelegentlich auch düsterem) Humor. Die Dialoge sind spitze. Einzig und allein dass Ende hat mich genervt.
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denise 2008/04/19 09:05:04
Kommentar löschenDer Film wird mit jedem Mal gucken besser!
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jaguarhai 2008/01/12 13:40:05
Kommentar löschenSchöner Film! Sehr sehenswert: Mads Mikkelsen als deutscher Arzt Horst.
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Isdaron 2007/08/24 01:30:34
Kommentar löschenEine schöne Idee: die melancholische Geschichte um Wilburs geplanten Selbstmord. Da ist es fast schon Nebensache, dass der Protagonist fast wie Robbie Williams aussieht...
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