Dänische Delikatessen

De Grønne slagtere (2003), DK Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Komödie, Drama, Kinostart 19.08.2004

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6.7
Kritiker
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7.5
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6216 Bewertungen
88 Kommentare
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von Anders Thomas Jensen, mit Line Kruse und Nikolaj Lie Kaas

Die beiden Metzger Bjarne und Svend haben die Nase voll, ständig von ihrem tyrannischen Chef herumkommandiert zu werden. Deshalb eröffnen sie eine eigene Metzgerei. Doch die Kundschaft lässt auf sich warten. Aus Versehen schließt Svend eines Abends einen Elektriker im Kühlraum ein. Als er am nächsten Morgen den Erfrorenen findet, beschließt er in seiner Panik, die Leiche auf sehr ungewöhnliche Art und Weise zu entsorgen, und auf einmal brummt das Geschäft. Die Leute sind förmlich verrückt nach Svends und Bjarnes neuer Fleischspezialität “Killer Wickies”. Svend sorgt fortan eifrig für Nachschub: Immer mehr ihm unsympathische Menschen verschwinden spurlos. Als Bjarnes geistig behinderter Zwillingsbruder Eigil überraschend aus dem Koma erwacht und bei ihnen in der Metzgerei auftaucht, haben die Beiden alle Hände voll zu tun, ihr dunkles Handwerk geheimzuhalten.

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Kritiken (1) — Film: Dänische Delikatessen

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Mads Mikkelsen beweist in Dänische Delikatessen erneut, dass er mehr kann, als bei Bond einen faden Bösewicht zu geben. Mit viel schwarzem Humor und skurrilen Seitenhieben gelingt ein Film, der Spaß macht - auch wenn er nicht ganz die Qualität von "Adams Äpfel" oder "In China essen sie Hunde" erreicht.

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Kommentare (87) — Film: Dänische Delikatessen


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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

Immer wenn es um skandinavische schwarze Komödien ging, wurde im Freundeskreis dieser Film genannt, weshalb er schon längere Zeit auf meiner Must-See-Liste stand. Gestern war es so weit und mit voller Vorfreude kloppte ich die DVD in den Player. Mads Mikkelsen ist wie immer großartig, ich liebe diesen Mann, wenn auch anders ^^. Allein mit welcher positiven Verrücktheit er wieder einmal seinen Charakter verkörpert, den Schweiß-Svend, ist brilliant und wie Mikkelsen wieder mit Mimik und Gestik spielt, einfach klasse. Ohne Frage besitzt der Film einen gewissen scharzen Humor und vor allem die erste halbe Stunde gefiel mir, was hauptsächlich an diversen Dialogen und dem komplett psycho-naivem Verhalten des Schweiß-Svend lag. Schauspielerisch gibt es nichts zu meckern, doch irgendwie fehlte mir nach einer gewissen Zeit der Humor, ich konnte kaum lachen, obwohl mir gerade dieser rabenschwarze Humor liegt. Manche Szenen waren für meinen Geschmack sehr dramalastig und alles andere als lustig, dazu kommt, dass ich die Nebenhandlung mit dem Zwillingsbruder nicht mochte, seine Figur inbegriffen. Meiner Meinung nach wäre man besser gefahren, hätte man die Story recht linear gelassen und wäre somit bei den Leckereien ^^ geblieben. Das typisch skandinavisch abgefahrene Ende war ok, hat mich jetzt aber auch nicht vom Hocker gerissen. Habe leider etwas mehr erwartet und an "Adams Äpfel" ,mit seinen genialen Dialogen und Figuren, kommt "Dänische Delikatessen" nichtmal ansatzweise ran. Demnächst werde ich mir wohl noch "Flickering Lights" ansehen, ich hoffe dieser gefällt mir etwas besser.

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pischti

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Ich werde Dir berichten, aus dem Freundeskreis ausgeliehen steht er schon im DVD Regal :)


cpt. chaos

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Mir gefiel "Flickering Lights" besser, vor allem aber natürlich "Adams Äpfel"!!! Der hochgelobte "Dänische Delikattessen" hingegen, war so gar nicht mein Fall. Erging mir da ähnlich wie dir; die spaßigen Szenen suchte ich weitestgehend vergeblich, schade eigentlich!


Schloøpselcki

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diese Reihe dänischer Filme hat einfach Klasse. Makabrer schwarzer Humor mit eigenwilligen Charakteren und einer etwas dusseligen Story - vom Feinsten. Allerdings wird mir Mads Mikkelsen nach "Adams Äpfel" und kürzlich "Jagden" doch langsam sehr unheimlich...

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BJRN

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Bewertung6.0Ganz gut

Die letzte halbe Stunde ist leider gänzlich langweilig. Auch hätte ich mir gewünscht das der Anfangshumor einen roten Faden bekommt, leider bleibt er zwischendurch auf der Strecke und wird durch skurrile Handlungen und einen nervigen Charakter ersetzt.

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craax

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Bewertung9.0Herausragend

Dänische Delikatessen v. 2003, Anders Thomas Jensen

Das Seitenstück zu Adams Äpfel von 2005, vom selben Autor mit gleichem Team, in einem Zuge produziert. Wieder geht es um das Innere des Menschen, diesmal jedoch von anderem Zuschnitt und Ansatz her, gröber gehackt. Dänischer Humor ist wie britischer,- nur ohne süffisantes Augenzwinkern, genauso schwarz, aber gleichzeitig biederer – und schonungsloser, also : womöglich, nochrabenschwärzer. Und immer noch genauso köstlich. Ein Filetstück.

Das Innere des Menschen: dem Einen liegt es am Herzen und nimmt es zu sich, aus hegender Not. Der andere macht aus ihm eine äußere Tugend, und, bei Gelegenheit und ungesuchtem Anlaß, zur Geburt einer Geschäftsidee, die sich super verkauft,- solange keiner weiß und mitbekommt, das und von welcher, durchaus eigener, Substanz er zehrt. Alle reißen es aus Händen und halten es, verhältnismäßig preiskonform erhältlich, für köstlich, was sich so sonst niemand traut anzubieten : Fleisch von meinem Fleische, vom Nächsten, der du auch sein könntest.

Normalerweise sind innere Werte nur schwer zu haben, mühsam und selten zu erwerben, und sauer zu bezahlen. – Gibt es sie, verhältnismäßig, einmal zu Schleuderpreisen, kann man davon ausgehen (solange es niemand besser weiß), das es sich quasi um einem Selbstausverkauf handelt (notwendig), denn überall läßt sich nur mit Wasser kochen,- und das wäre geschmacklos (an sich). Schmeckt es also köstlich: muß (sollte) man sich fragen, was und woher von welcher fraglichen, erlaubten oder illegalen, Substanz – dieses einmalige köstliche Geschmacksaroma wohl stammt und herrühren mag?-

Der „schweißige Svend“ macht, wie der Pfarrer, aus der Not eine Tugend, jedoch nicht unbedingt zuerst aus Liebe. Dazu hat er zuviel erlebt, und erzählt, wie es gründet. Auf jeden Fall so übel, das es s o kam, und s o endete. Dabei muß da Erste Mal nicht einmal böse Absicht gewesen sein: auf jeden Fall, hieb- und stichfest, geliefert der Beweis, daß, wenn er seinesgleichen ans Messer liefert (er darf nur nichts davon gewußt haben), Dinge dabei herauskommen, die dem Menschen kostbar schmecken, und für die er Schlange an-steht. Voller Erfolg: sein Inneres konveniert dem Menschen – solange er nicht mitbekommt, das er, wenn er von sich zehrt, sich selbst verzehrt.

Und dann ist da das sich unmittelbar ergebende Problem mit dem Nachschub: denn was weg ist, ist weg,- und kann nur auf dem Weg der Wiedergeburt erneut beschafft werden. Zum Glück gibt’s davon genug: an unauffällig verschwind-, verschleuderbaren Menschenmaterial (auch wenn denen allmählich klar wird, wie lächerlich das ist, was sie in ihrem Geschäftsgebaren aus sich machen (müssen)),- herrscht kein Mangel. Die Knochenmühle brummt. Mensch in Massen : bietet sich in Fülle,- Gelegenheit. Es ist wie bei der schrecklichen Ersten Liebe: das nächste Mal ist es schon etwas weniger unfreiwillig, und da der tabubrüchige Skandal – völlig unerwartet – regelmäßig ausbleibt,- und alle zeigen, das sie es, genau das, wollen, : warum nicht? - so wird,- der Mensch lernt schnell, erschreckend rasch fix- aus dem Wahn Methode,- und was zuerst ein vorhandenes Fait accompli-Ganzes aus Tugend und Not wär, vertauscht immer rasanter ununterscheidbar die irren Fehlschluß-Plätze. In den Kühlkammern der Menschheit, in denen sie ihre zum Verzehr aufgesparte Natur aufbewahrt,- stapelt sich das ermordete Leben: so gewöhnlich, wie routiniert geschäftsmäßig im Umgang,- keinem bemerkbaren Augenzwinken auch nur auffällig. Völlig im Usus: ob man nun, am Haken aufgespießt gefaßt, eine Schweine- oder Weibshälfte verschiebt. Vielleicht kommt noch als letzte pietäte Erkenntnisverhüllung eine blaue Mülltüte darüber. Der Kundschaft wärs soweit egal: sie kauft ab, Konsumware, vollmundig, eh ihresgleichen. Nur darf der Betrug niemals offenbaren.

Aus Opfern werden Täter,- vice versa. Da kann schon mal Neid erwecken,- zum Beispiel, geschäftlicher. Der ortsangestammt sanktionierte Metzger, mit besten Kontakten zu seinem Rotary, nimmt, detektivischen Spürsinns, Witterung auf, und fügt Puzzleteile zusammen, durchaus korrekt logisch aber unlauter, zumal der Pfarrer mit dem grünen Daumen, der einen Kernumstand versteht und dem zumindest das Vegetative unter der Hand zu blühendem Aufschwung gedeiht,- im rechten Momentg von Grä-eten (verdächtig) sinniert. Und schon ist die Ethikkommission des Bundestages, Lebensmittelkontrolle, unterwegs. Alles scheint perdue. Im Letzten Moment wird der Geschäftspartner gehindert, sich selbst ans Fallbeil zu liefern, und da zuvor im rechten haarscharfen Moment,- der Wahnsinn im ständigen Clinch mit ein wenig Restvernunftanstand gerade einmal ein weniges ins Hintertreffen geriet,- läuft es ab wie üblich: kontrolliert auf guten Verdacht hin,- : ergebnislos. Alles in Fett und Butter,- in Ordnung: Huhn bleibt Huhn,- wo immer her sie mysteriös vom Himmel fielen. Und das mit dem kältegeschockten Liebesnachschub war doch nur Spaß. Und überhaupt: das Geheimrezept war doch die MARINADE. Es tut nämlich gar nicht unbedingt Not, den Nächsten in die Pfanne zu hauen: es kann, es IST möglich, auch um seiner selbst Willen geliebt sein: denn ein jeder hat ein vorzügliches liebenswertes verwertbares Talent, das emotionale Dividende zu tragen rechtfertigen vermöchte.

Das Drehbuch von Anders Thomas Jensen (einem der zur Zeit weltweit Besten) ist komplexer und sehr viel detailfülliger als hier grob skizziert + angedeutet: die Rolle des abgespaltenen Komawerte-Zwillings mit seinem Stoff-Tierfaible , der lernen muß, das zum Leben auch das Verwerten-Müssen gehört, und reines Gutmenschen-Tum zu nichts Gutem allein bereits zum Ende führt,- ist noch gar erwähnt,- auch wenn der sein Bestes über-agiert, anschließend dem Bruder „ermordete“ Hühner zu dessen Herzerwärmung gegenzuofferieren. Die Krematoriumsgehilfin & Rolle der amourösen Zuneigung: nur randlich, aber treffscher (und in Svends Falle ewas gynophob) gestreift. Der alte selbstherrliche Zunftfleischer, das Publikum vor und hinter (und im) Tresen in Einzelausfertigung : das Fernsehen, die Interviews: das gesellschaftliche Erfolgs- und -Belohnungs-Bowlings-System: kaum (hier) angeschnitten aber dort: vortrefflich eingelegt. Die Drehbuch-Geschichte: randvoll gepackt mit Bezügen, Ent-Tarnungen, und spielreichen, unendlich komischen und makaber-absurden Beobachtungen und –Verklausulierungen. Das ist keine Mogelpackung: das ist ein Schlachtplatten-Fest-Tafel-Bankett. Unendliches zu entdecken,- und an Querverweisen, zu real oder irreal existierenden Gesellschaften-, eher als -Individuen, ist sicherlich – beabsichtigt. Sie sind eingeladen, sie zu decouvrieren und auszukosten. Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. Wohl bekomm’s. Mal einmal in anderem einvernehmlichen Sinn, aber herzhaft vom Allerköstlichsten AllerÜnnersten kommend : MAHLZEIT !! Lassen Sie sich’s schmecken! Nach Verdienst!

Leider noch ein PS: in einigen mp-Anmerkungen finde ich Egils Charakter "überflüssig" genannt. Kann es wirklich sein, das die psychologisch notwendig markierte Persönlichkeits-Spaltung der "Zwillinge" (= gleich ein- und dieselbe "Person") in den verlustverletzten, unempfindlichen Bjarne und die stumm-unvernünftig stammelnde, künstlich komareduzierte "Gewissen-Herzens"-Stimme Egil,- die sich dennoch obwohl schließlich gar zuopfernbereit- dennoch nicht beseitigen läßt,- - unbemerkt geblieben ist? (wieder eins der reich verstreuten Bonscher: Jensens Deduktion des >ethisch< vollkommen indifferenten geschäftsinnigverständnisbereiten "Gesundheits-Apparates") (nimmt wirklich irgendjemand Anstoß an dessen letztendlicher "Verwurstung"?). - Wer "Egil" so auffaßte, rein persönlich beliebig nämlich, hätte die tiefere Symbolträchtigkeit von Jensens Drehbuch noch gar nicht entdeckt: das es sich nicht um eine eingezogene Personen-Camouflage-, sondern um eine überdimensionale Menschheits-Gesellschaftsbefindlichkeits-derModerne-Analyse, ausgeweitet handelt. Was doch gerade das Gute daran ist: wie sich das Größte im Kleinsten spiegeln läßt - perfekt.

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Suki93

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Bewertung9.0Herausragend

Svend:"Weißt du, wer mich angerufen hat?"
Bjarne:"Jemand, der dein Gehirn gefunden hat?"
Ja, wieder ein schön schwarz-humoriges Filmchen! Zwar nicht ganz so lustig wie 'Adams Äpfel' aber dafür macht dieser hier mehr lust auf... Fleisch und Marinade! Natürlich war die schauspieleriche Leistung auch wieder super und die Frisur vom schwitzenden Svend sehr skurril! :)

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Murphante

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Schade eigentlich ... das diese Filme nicht soooo bekannt sind ... aber ich denke wenn man den weiter verbreiten würde ... dieser Humor ist unschlagbar geil :D


Suki93

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Das stimmt! Aber ich werde jetzt fleißig Werbung für die Filme spielen... Die Welt muss davon erfahren! :)


udo.schmitt.77

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Bewertung9.0Herausragend

Ich meine, sowas können nur skandinavische Filmemacher! Es gibt eine Reihe von nordischen Filmen, die so aussergewöhnlich und gut sind, dass Hollywood echte Probleme hat, da mitzuhalten. "Dänische Delikatessen" ist für mich einer der besten Filme auf dem Gebiet Horrorkomödien.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Geschichte um die beiden Menschen zerstückelnden Metzger Bjarne und "Schweiß-Svend" (Mads Mikkelsen), birgt unbestritten gute Ansätze, aber wer auf deftig-makaberen Humor steht und mal entsprechend heftig ablachen will, dem empfehle ich "Adams Äpfel" und mit leichten Abstrichen "Flickering Lights" – zumindest wurde ich von diesen beiden skandinavischen Komödien weitaus besser unterhalten.

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Sta Maz

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehenswert. Die erste Hälfte hat einen fabelhaften schwarzen Humor danach wird es plump und unkreativ. Der Bruder des Hauptdarstellers war der Punkt warum der Film keine 8 bekommen hat. Muss echt net sein.

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Punsha

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Film, in dem die Figuren zu deutsch Schweiß-Svend, Häuser-Hans und Wurst-Holger genannt werden, kann man eigentlich nur lieb haben. Ganz den modernen, augenzwinkernden dänischen Produktionen wie „Adams Äpfel“ oder „In China essen sie Hunde“ zugeordnet, ist Anders Thomas Jensens zweiter von drei Langfilmen eine durchaus gelungene Mischung aus schwarzer Komödie und eher konventionellem Familiendrama. Die Story dreht sich dabei um das ungleiche Duo Bjarne (ständig rauchend und bein ... ääh brandgefährlich: Nikolaj Lie Kaas) und Svend (diskutierfreudig, jähzornig, selbstgerecht: Mads Mikkelsen), zwei im Kindesalter verletzte Menschen endlich auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Von ihrem Chef drangsaliert und gedemütigt, beschließen die beiden, der eine Tier-, der andere Menschenhasser, sich von den Fesseln ihrer Kindheit langsam zu lösen und eröffnen aus einer Art pubertären Widerstand ihre eigene Metzgerei. Logisch, dass da nicht alles nach Plan läuft ... glücklicherweise. Trotz dass der makabere Storyverlauf rund um die Metzgerei heute nichts wirklich Neues oder Empörendes mehr darstellt, ist immerhin der typisch groteske Humor so erfrischend wie gewohnt, so lange man ab der zweiten Hälfte herzhaft mit und nicht über Bjarnes plötzlich auftauchenden behinderten Zwillingsbruder Eigil lacht. Ab diesem Punkt entfaltet „Dänische Delikatessen“ seine ehrliche Tragik und seinen menschlichen Grundcharakter, insofern man die Einlagen des geistig Beschränkten nicht als reinen Klamauk interpretiert, was außerdem schwierig werden dürfte, da Mikkelsen und Kaas absolut souverän ihren Mann stehen und keine einzige Miene verziehen. Eine schöne Schlusspointe, die die erworbene Eigenständigkeit und Verantwortung seiner Protagonisten untermauert und somit den finalen Schritt zum Erwachsensein darstellt, setzt einem gelungenen Film die Krone auf. Und dennoch blieb die wichtigste aller Fragen offen: Welcher Wasserball war denn nun der größere?

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poisson

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich liebe diesen Humor :)

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mme.lehmann

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Bewertung4.5Uninteressant

Ich hatte mich SO lange drauf gefreut diesen Film zu gucken und war echt enttäuscht. Erwartet hatte ich witzige Dialoge und eine originelle Geschichte. Und Mads Mikkelsen liefert meistens ja auch ab. Das ist in "Dänische Delikatessen" sogar nicht anders, beide Hauptdarsteller spielen wirklich gut, aber die Geschichte plätschert einfach vor sich hin. Es ist nichts hängen geblieben, von dem ich behaupten könnte, dass es lustig, überraschend oder einfallsreich war. Die Idee an sich ist gut, aber die Beteiligten machen einfach nichts draus. Und diesen Eigil hätte man sich auch verkneifen können.

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r3sortiane

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ein Tier zu töten und dann steckt man ihm das Fleisch höhnisch in seinen Darm. Das ist eine der Freuden von uns Menschen!"
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Was noch mit übertrieben zugespitzten Zwischenmenschlichkeiten sowie einem Verlierer (Svend) und einem Resignierten (Bjarne) beginnt, wird mit der Zeit immer heiterer und komplexer. Trotz der Skurrilität und Groteske der Szenen werden hier doch auch durchaus realistische und nicht eben undifferenzierte Charakterportraits dargestellt - alles ein wenig närrisch, polemisch und überspannt aber stets und ständig bierernst und dadurch gewollt ungewollt witzig. Die Interaktionen zwischen dem notorischen Schwitzer der sich ständig selbst in die Tasche lügt und dem gebrochenen Nihilisten der sich an nichts mehr erfreuen zu können scheint ist immer wieder unheimlich überraschend, kreativ und spaßig - auch hier inbesondere deshalb, weil die beiden zu keinem Zeitpunkt eine Miene verziehen. Wahnsinnig gut, wie wandelbar Mads Mikkelsen als Schauspieler agiert. Erst kürzlich habe ich "Walhalla Rising" mit ihm gesehen - ein Unterschied wie Tag und Nacht. Nikolaj Lie Kaas spielt wie immer solide, allerdings auch ein wenig unschein- und schauspielerisch ersetzbar.

Mit dem Auftritt des behinderten Bruders Eigil gewinnt der Film ein wenig an Ernsthaftigkeit und Tiefe, wenngleich mir die Darstellung Eigils nicht ganz so gut gefallen hat. Sie wirkte auf mich ein wenig zu spöttisch und überschwenglich. Das Ende des Films (insbesondere die Wasserballszene) ist im wahrsten Sinne des Wortes "köstlich". Wem der Film gefällt, der sollte sich auch den populären Film "Adams Äpfel" und den etwas weniger bekannten Streifen "Delicatessen" mal anschauen.

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ismirwurst

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Derber Humor, Derbe Handlung, Derbe Charaktere.....einfach nur gut!
Kann ich nur empfehlen!

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Bandrix

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass die Dänen im Bereich des Filmes einiges können, ist nicht erst seit gestern bekannt.
Vor allem dank ihres überaus schwarzen Humors sind ihre Filme durchgehend empfehlenswert und einzigartig.
Nicht anders verhält es sich mit der tiefschwarzen Komödie „Dänische Delikatessen“.
Wieder einmal ist Mads Mikkelsen (mein erklärter Lieblingsdäne) mit von der Partie und wieder einmal überzeugt er restlos in der Rolle des seltsam verschrobenen Metzgers Svend.
Zusammen mit seinem Freund Bjarne (Nikolaj Lie Kaas ebenso grandios) eröffnet er eine eigene Metzgerei. Doch beide haben nicht mit dem niedrigen Käuferandrang gerechnet und müssen bald auf besondere Mittel zurückgreifen, die ihnen Erfolg von ungeahntem Ausmaß bescheren...
„Dänische Delikatessen“ ist skurril, besonders, verdammt böse und dabei überaus unterhaltsam.
Die Story wird von Minute zu Minute abgedrehter. Die Charaktere haben allesamt ihre Eigenarten, was sie auch deutlich vom Komödieneinheitsbrei abhebt. So ganz nebenbei wird der Film zum Ende hin sogar ziemlich spannend.
Außerdem nimmt sich „Dänische Delikatessen“ von der Art seines Humors angenehm zurück, bleibt subtil und im Hintergrund. Kein Slapstick und kein Gag der nicht seinen Weg findet.
Wer also nicht genug bekommen kann von dänischem, schwarzhumorigem und vor allem blutigem Material – bitteschön.
Mit „Dänische Delikatessen“ habt ihr euren nächsten Abspieltipp.

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Moe Szyslak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr witziger Film mit einem klasse Aufbau und einer sehr morbiden/makaberen Handlung. Und zugleich eine Mahnung, besser nichts in einer dänischen Metzgerei zu kaufen, es könnte nicht vom Tier stammen... Natürlich ist der Humor so schwarz wie Kopenhagen bei Nacht. Hat mir wieder sehr gut gefallen, was die Dänen da serviert haben, auch wenn mir gegen Ende hin der Film etwas zu arg in ein Bruderdrama abschweifte, was für meinen Geschmack viel zu hart war. Auch war zum Ende hin der Film dann mehr Thriller als Komödie, was auch befremdlich war, nachdem es zuvor so viel zu Lachen gab. Also das hat mir dann fast schon etwas den Spaß verdorben, muss ich ehrlich sagen. Aber irgendwie passt es auch. Und wie bei "Adam's Äpfel" auch schon entpuppt der sich auch in der Nachbetrachtung besser, als ich ihn beim Schauen bewertet hätte, denn der war schon wirklich sehr gut. Geschmackssache zwar, aber wer dänische Komödien mit dunkelschwarzen, bösen und makaberen Humor mag, der kommt auch hier aus seine Kosten. Und ne witzige Pointe am Ende gibts obendrauf. Zudem noch ein wie immer genialer Mads Mikkelsen, der eine abartige Frisur hat, ständig nur am Müll-Labern ist und dauernd schwitzt. Und der leicht gestörte Eigenarten hat. Absolut köstlich, ihm zuzusehen, der Typ ist halt einfach der Hammer.

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Shnu

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine skurrile Geschichte mit noch viel skurrileren Charakteren.
Insgesamt war mir der Film dann aber doch zu unlustig & ruhig. Hatte auf mehr schwarzen Humor alá "In China Essen Sie Hunde" gehofft.

Das Ende bringt einen aber dann doch zum schmunzeln.

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Martyman

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich glaube, der dänische Humor scheint mir zu gefallen... Nachdem ich Kops gesehen hatte, war nun Dänische Delikatessen dran. Die Story klingt total stumpf, und das ist sie auch, aber im positiven Sinne. Mads Mikkelsen ist ein genialer Schauspieler und mimt "Schweiß-Svend" hervorragend. Der Film ist voll mit schwarzem Humor und "doof-lustigen" Pointen. Besonders das Ende mit der Lebensmittelkontrolle finde ich gelungen. Allen voran sorgt "Eiiiiiigiiil" für eine Menge Spaß, auch wenn er einem ja Leid tun kann... Fazit: Eine bitterböse, solide gemachte Komödie aus Dänemark, die einige Brüller beinhaltet und auf jeden Fall sehenswert ist, gerade wenn man mit schwarzem Humor klarkommt...

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Smiyax

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wirklich empfehlenswerter Film (auch wenn ich als allgemeiner Jensen-Fan vielleicht nicht ganz objektiv bin).
Wirklich witzig fand ich ihn allerdings eher bedingt, dafür lebt er von skurrilen Einfällen, kauzigen, abstoßend-sympathischen Charakteren (eine Spezialität des Drehbuchautors) und einer doch irgendwie einfühlsamen Handlung. Das übliche Ensemble mit Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas (der diesmal seine Mitdarsteller wirklich an die Wand spielt), Line Kruse und Co sorgt zudem für eine starke Besetzung.

Fazit: "Dänische Delikatessen" kann zwar nicht mit Höhepunkten wie "Adam Äpfel" und Co mithalten, ist aber trotzdem jedem Fan von schwarzem, aber ein wenig tiefsinnigem Humor zu empfehlen.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Regisseur und Autors Anders Thomas Jensen, der auch das Drehbuch zu "In China essen sie Hunde" lieferte, sorgt mit seinen Delikatessen für schmackhafte Unterhaltung der besonders schwarzen Sorte. Aus Jensens Feder stammte auch das Buch zu "Willbur wants to kill himself", von dem ich nicht ganz so begeistert war. Aber mit "Dänische Delikatessen" hat er mich wieder überzeugt. Ich muß mehr seiner Arbeiten sehen. Sein Markenzeichen: Ein Faible für bizarre Gestalten in seelischer Schräglage. Auch diese Komödie kommt wieder düster und melancholisch daher und überzeugt durch die Geschichte um jammervolle Figuren, verzweifelnde Traurigkeit und in den Wahnsinn treibende Normalität. Was ist überhaupt normal?
Ist es normal, wenn der Pfarrer als Opfer eines Flugzeug-Absturzes die eigene Frau verzehrt hat? Und Bjarnes neue Liebe, die Bestattungsassistentin, ihre Freizeit am liebsten bei den friedvollen Toten verbringt? Wurst-Holger schwelgt in perverser Metzger-Philosophie: "Es hat etwas Mythologisches in den eigenen Darm gestopft zu werden."

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craax

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:) "...Erniedrigenderes // als in den eigenen Darm gestopft zu werden" - wichtig! - Du hast mittlerweile *Adams Äpfel* zu dir genommen?! - dasselbe mMn ohne blaugraue bleierne Einfärbung, genauso oder eher noch köstlicher! ;)


M4tze123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

einfach genial
eigil xD

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FilmFuzzi

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Du meinst wohl EEEEEIIIIIIIIGIIL!



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