Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

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Burn After Reading, US 2008

Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger? - Poster
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Kritiker: 7.5 Community: 6.9 5139 Bewertungen

Kinostart: 02.10.2008, Laufzeit 96 Minuten.

“Burn after reading! – Nach dem Lesen vernichten!” so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisante… Mehr

Cast
George Clooney, Frances McDormand, John Malkovich, Tilda Swinton, Brad Pitt, Richard Jenkins Mehr
Regisseur
Ethan Coen, Joel Coen
Autoren
Joel Coen, Ethan Coen
Genre
Schwarze Komödie, Komödie, Gaunerkomödie, Drama

Kritiker — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache... Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

9.0Herausragend

Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

9.5Herausragend

Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.word...

3.5Schwach

[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]

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Alle Kritiken (25)


Kommentare — Ganz gut 6.9

patcharisma

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Bewertung0.0Hassfilm

Dass das eine wahre Gurke sein muss, hatte ich wohl angenommen und lange Zeit einen grossen Bogen darum gemacht. Als ich den Film dann für zwei Euro in der Restseller-Kiste unserer Videothek fand, kaufte ich ihn - wegen Tilda Swinton's Auftritt only, wohlverstanden!

Ergebnis: Die Plastikhülle der DVD ist noch mehr wert als dessen Inhalt. Über das unmögliche Konstrukt einer pseudowitzigen, zusammengeklaubten Geschichte, verliere ich hier nicht mal Worte. Dieser unterirdisch doofe, möchtegern-schräge Stuss ist zuviel verschwendetes Celluloid einer im Moment hippen Crew. Die Coens halten seit ihrer Oscar-prämierten Publikumsverarsche an ihrem lukrativen Rezept fest: Ist der Name erst etabliert, verblödet es sich ungeniert. Die treuen Fans und Stammschauspieler machen bestimmt mit und die Produzenten zahlen sowieso, egal wie langweilig das Ergebnis dann ist.

Dass Brad Pitt ein mieser Schauspieler ist, muss er schon lange nicht mehr beweisen. Er hat weder komödiantisches Talent, noch sonst eines. Hoffentlich ist er privat wenigstens ein toller Vater seiner importierten Kinder. Clooney hat den Buddy-Trottel immer wieder mal drauf, ohne sich gross anstrengen zu müssen und kommt hier noch am besten weg. Malkovich paraodiert sich gerne mal selbst, dass er ja in Wahrheit ja "intellektuell" und "distinguiert" ist, wissen ja die Leute, da fällt ihm kein Zacken aus der Krone.

Am schlimmsten ist aber diese unsägliche, komplett überschätzte Frances MacDormand: Ihr doofes Overacting ist bar jeder Zumutungsgrenze. Dass sie das Blödchen so spielt, das man immerzu daran denken sollte, was für eine "grossartige" Schauspielerin sie in Tat und Wahrheit ja ist, zeugt nicht gerade von grossen Selbstvertrauen.

Fazit: Ein Verblödungs-Komödchen, das in jeder Hinsicht ein Totalausfall und bar jeder Sau ist. Guten Abend.

7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

patcharisma

@Sonse: Hatte eine riesengrosse Vorsage, mach sie doch Du in Zukunft, dann stimmen sie auch, thank you! ;-)
@ die anderen: Danke, dass Ihr mich noch schätzt! It's a joy, thank you very much! ^^


Stormbringer

Harte Kritik, hab ich aber nicht anders erwartet von dir^^
Jetzt bin ich neugierig auf den Film


Fulsome.

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Bewertung9.0Herausragend

Wenigstens war ne OP drin.

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Strikerth

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Bewertung9.0Herausragend

CIA Superior: What did we learn, Palmer?
CIA Officer: I don't know, sir.
CIA Superior: I don't fuckin' know either. I guess we learned not to do it again.
CIA Officer: Yes, sir.
CIA Superior: I'm fucked if I know what we did.
CIA Officer: Yes, sir, it's, uh, hard to say
CIA Superior: Jesus Fucking Christ.

Nach dem sowas von interessevernichtenden Trailer für diesen Film, dachte ich dass ich wohl niemals "Burn After Reading" sehen würde, aber zum Glück würde ich eines besseren belehrt. Vielschichtig, überraschend, cool, brutal und vor allem witzig sind einige der Adjektive die hier zutreffend sind. Die Schauspielerriege ist beeindruckend und enttäuscht in keiner Minute, dass macht vielleicht den Film noch symphytischer als alle seine kleinen Fassetten und Späßchen. Nach dem ich leider von den alten Werken der Coen-Brüder sehr enttäuscht wurde, kann ich heute endlich wieder mit Freude zu noch ausstehenden Filmen der beiden zugreifen.

Harry Pfarrer: Go around the corner, we'll do it in the back.
Katie Cox: You're so coarse.
Harry Pfarrer: Back of the car... not the rear entry situation...

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