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Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

Burn After Reading (2008), US Laufzeit 96 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kriminalfilm, Kinostart 02.10.2008


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7.4
Kritiker
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9
Community
16828 Bewertungen
299 Kommentare
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von Ethan Coen und Joel Coen, mit George Clooney und Frances McDormand

In Burn After Reading von den Coen-Brüdern versuchen Brad Pitt und Frances McDormand einen CIA-Agenten zu erpressen und treten damit eine Staatsaffäre los.

Burn After Reading (nach dem Lesen vernichten)! so eigentlich müsste die Anweisung für die Lektüre der Memoiren des suspendierten CIA-Agenten Ozzie Cox (John Malkovich) lauten. Doch daran denken die Fitnesstrainerin Linda Litzke (Frances McDormand) und ihr gutaussehender, aber etwas dümmlicher Kollege Chad Feldheimer (Brad Pitt) natürlich nicht im Traum, als sie zufällig eine CD mit dem offensichtlich brisanten Manuskript in der Umkleidekabine ihres Clubs finden. Die beiden wittern das ganz große Geschäft. Dass aber ausgerechnet die Liebesaffären des sexuell umtriebigen Regierungsbeamten Harry Pfarrer (George Clooney) die Erpressungsversuche behindern würden, konnte natürlich niemand ahnen. Schon bald ist den Amateur-Erpressern eine ganze Horde diverser Geheimdienste auf den Fersen. Und dann kommen auch noch die Russen ins Spiel.

Hintergrund und Infos zu Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?
Die Dreharbeiten zu Burn After Reading fanden im September 2007 in New York City statt. Die Brüder Ethan Coen und Joel Coen führten gemeinsam Regie und entwickelten auch zusammen das Drehbuch zu Burn After Reading. Sie sind außerdem bekannt für ihre Werke True Grit, No Country for Old Men und The Big Lebowski.

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Cast & Crew


Kritiken (29) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.5Sehenswert

Die Geschichte hätte besser sein können, ist aber lustig genug, um stets zu unterhalten. Dieser streng geheime Geheimdienstscheiß, der die ganze Sache ins Rollen bringt, aufrecht erhält und immer weiter zuspitzt, während die es den machtlosen staatlichen Behörden irgendwie am Arsch vorbeigeht (aber nicht richtig)... Ja, hat was... aber der große Burner ist es nun mal auch nicht.

Darum lebt der Film in erster Linie von seinen glänzend aufgelegten Darstellern. Neben Frances McDormand als unglücklicher Dauersingle mit Onlinedatingambitionen, meine Lieblingsfigur Fitnessheini Brad Pitt mit grandioser Frisur (Coens halt), der paranoide Clooney, der unberechenbare Malkovich, die kalte Tilda Swinton und viele viele mehr... skurrile Figuren waren und sind einfach die Coensche Spezialität.

35 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

kobbi88

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Also, zu den besten gehört der auf gar keinen Fall... Das gibts so viele bessere. Millers Crossing, Big Lebowski, natürlich der phänomenale Hudsucker, No Country..., O Brother..., Fargo, Inside Llewyn Davis... Hm, mit seiner 7,5 klar bei den schlechteren dabei ;)

Irgendwo hab ich ne Coen-Liste mit meinem (aktuellen) Ranking der gesehenen Filme :D


kobbi88

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Hier nochmal ein Versuch, so von wegen Service und Bla Bli Blubb - Mein Coen-Ranking:

Hier ist sie. Was für ein Service ;)

http://www.moviepilot.de/liste/personal-ranking-the-coen-brothers-kobbi88


Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

Nach dem äußerst düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk "No Country For Old Men" meldeten sich die Coen Brüder 2008 mit einer Spionage-Verwechslungs-Komödie der etwas anderen Art zurück. "Burn After Reading" befasst sich gekonnt mit dem Idiotismus, dem Unvermögen und der Inkompetenz unserer Gesellschaft. Der Spass kommt dabei, wie in jedem Film der Gebrüder, zu keinem Zeitpunkt zu kurz. Die skurrilen Charaktere, die Dialoge und die Story sind gut durchdacht. Brad Pitt beweist erneut seine schauspielerische Vielseitigkeit und gibt die beste Performance des Films. George Clooney ist spätestens seit "O brother where art thou" ein Garant für viele Lacher. Und John Malkovich zeigt, wie auch in seinem neuesten Film "R.E.D.", dass ihm lustige Rollen besser stehen als manche andere wie in "Con Air". Auch Frances McDormand konnte mir als Angestellte eines Fitness-Centers, die sich mit dem Geheimdienst einlässt, nur um ihre Schönheitsoperationen finanziert zu bekommen, einige Lacher abgewinnen und dem Film die nötige Briese Ironie verpassen. Die Konstellation dieser Charaktere ist sehr raffiniert, denn die Geschichte kann bis zum letzten Moment Überraschungen und einen hohen Unterhaltungswert bieten.
Gestört hat mich allerdings, dass die Coens ihrem Verwechslungsspiel nicht viel neues abgewinnen konnten. Vieles erinnert an "The Big Lebowski". Und, obwohl der Schauplatz Washington gut eingefangen wurde, habe ich mich stets gefragt wo die besonderen Aufnahmen bleiben, durch welche sich die Coen Filme normalerweise auszeichnen.
Was bleibt ist eine in sich äußerst stimmige, unterhaltsame und sehenswerte Komödie, allerdings auch einer der schlechteren Coen-Filme, aber was heißt das schon, denn davon wie man einen schlechten Film macht, haben die Coens null Ahnung.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

facepalm

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Sehr schön, ich schließe mich dem an :)


MxMushrooms

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Amen brother


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

"Burn After Reading" ist ein Verwirrspiel der schwarzhumorige Sorte, getragen von tollen Darstellern, allen voran Brad Pitt (saukomisch) und George Clooney, die ihr Beau- Image mal so richtig durch die Mangel nehmen dürfen. Aber der Film bietet mehr, wesentlich mehr. Wie so oft bei den Coens versteckt sich hinter all der Komik auch eine tiefe, sehr düstere, tragische Ebene, die sich allerdings nur dann zeigt, wenn man die Szenen noch einmal Revue passieren lässt. Dass ist zunächst gar nicht so einfach, denn die Coens beherrschen es einfach meisterhaft Erwartungen an Figuren und Handlung zu schüren, nur um dann doch alles anders zu machen. Einige werden diese Unberechenbarkeit mit dem dazugehörigen Kontroll- und Erwartungsverlust nicht mögen, andere finden es einfach nur herrlich, denn so erschaffen die Coens immer wieder etwas Einzigartiges. Etwas was sich neu und unverbraucht anfühlt. So auch bei "Burn After Reading" dessen Handlung den Zuschauer schon etwas verzweifeln lässt, denn es geschieht so viel und bis auf den CIA-Leiter (J.K. Simmons) und dem Zuschauer selbst weiß keiner der Figuren im Film wie alles zusammen passt. Auch hier wird es sicher einige Zuschauer geben die es nicht mögen und andere die es lieben werden, dieses scheinbar wild gesponnene, humoristische Netz der Geschichte zu erforschen. Ein ebenso großer Aspekt von „Burn After Reading“ ist das "coenisieren". Eine geniale Eigenschaft der Coens, die es schaffen auch unsympathische Verlierertypen nicht nur als Witzfiguren darzustellen, was gewiss keine große Kunst wäre, sondern es auch verstehen sie charmant zu inszenieren. So charmant, dass man selbst einen Choleriker wie Walter Sobchak aus "The Big Lebowski" oder eben einen recht debilen Sicherheitsexperten und chronischen Fremdgänger wie Harry Pfarrer (George Clooney) in "Burn After Reading" ins Herz zu schließen. Dass ist wirklich eine große Kunst, die leider immer weniger Filmemacher beherrschen. Ein Hoch auf die Coen- Brüder.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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9.0Herausragend

Den Coen-Brüdern ist es gegeben, selbst das Triviale zur Kunst zu erheben. Irgendwo zwischen Spionagefarce und Screwballkomödie pendelt "Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?", bei der ausgerechnet die Schönlinge Pitt und Clooney zu der Ironie fähigen Selbstdarstellern wachsen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Drei Elemente zeichnen «Burn After Reading» aus: die einzigartigen Figuren, die treffenden Dialoge und das perfekte Timing. Besonders köstlich ist der erstmals in einem Coen-Werk auftauchende Brad Pitt. Er spielt den leicht vertrottelten Fitnesstrainer mit leidenschaftlicher Konsequenz und aufopfernder Hingabe. Aber auch George Clooney wird von den Coens wieder einmal vorzüglich gegen seinen üblichen Ruf besetzt.

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lucas.carvalho.5454021

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9.5? was bekommen dann filme wie pulp fiction von dir? ein 18?


ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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3.5Schwach

[...]"Burn After Reading" dem Vergleich mit anderen Werken der Coens zu unterziehen ist sicher nicht gerade die fairste Methode, da vieles im Film jedoch derart eindeutig gängige Elemente aufwärmt, die zuvor bei voller Hitze kochten und hier nur vereinzeltes Blubbern einsetzt, müssen die Brüder sich dies gefallen lassen. Unter dem Strich ist der Film schon ein wenig mehr, als bloß einfallsloses Selbstzitat, doch auch losgelöst vom Gesamtwerk der Coens ist er schlicht uninteressant, kaum witzig, es mangelt ihm an Bissigkeit, die Charaktere und Story zünden nicht und nicht einmal ein gewisses Vergnügen an der Starbesetzung an sich setzt ein. Handwerklich ist "Burn After Reading" solide bis gut umgesetzt, die Kamerafahrten zu Anfang und am Ende sind nett anzuschauen und in der ganzen optischen Gestaltung erlauben sich die Coens nicht die Mängel, die sich in ihre Story eingeschlichen haben.[...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Fazit: „Burn After Reading“ ist ein intelligenter Film über viele Menschen, die ihre Intelligenz anscheinend mal auf Standby geschaltet haben. Und als eine „Verkettung unglücklicher Umstände“, die zum Glück jede Menge Lacher bietet, funktioniert der Film hervorragend.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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8.0Ausgezeichnet

"Burn After Reading" ist kein ganz großer Wurf. Dafür aber ein glänzend inszenierter Genrestreifen mit nicht allzu großen Ambitionen und statt dessen viel Routine sowie jeder Menge versteckter Widerhaken. Wenn dann obendrein noch - ähm, dings - aus Versehen erschossen wird, dann sollte eigentlich jeder zufrieden sein.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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6.0Ganz gut

[...]Es sollte von daher offensichtlich ein Spaß-Projekt der Coens werden, die die Rollen ihren Schauspielern derart auf den Leib geschrieben haben, dass man diesen die Lust am Schauspielen wirklich in jeder Szene ansieht. Es ist von deshalb umso bedauerlicher, dass das Potential der Story vor diesem Hintergrund vernachlässigt wurde. „Burn after Reading“ hätte ganz ohne Zweifel das Potential zu Mehr gehabt, hätte mit beißender Satire ein Gesellschaftsbild skizzieren können, dass dieser den Spiegel vorhält, doch ist dies nur im Ansatz gelungen. Doch wäre dies mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, wenn der Makel des Verharrens in Ansätzen nicht auch für die restlichen Aspekte gelten würde: Der Humor, der Spaß, die Dialoge – All dies beschränkt sich leider auf (immerhin) gut gemachte Ausgangspunkte. „Wer verbrennt sich hier die Finger“ ist der deutsche Untertitel von „Burn after Reading“. Nach Sichtung des Films muss konstatiert werden, dass es die Coens selbst sind, die sich diesmal verdammt heiße Pfoten eingehandelt haben, denn das war knapp!

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Evie: www.inderzange.de

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6.0Ganz gut

Bis jetzt der schlechteste Coen, den ich gesehen habe. Aber wenn man bedenkt das er trotzdem noch besser ist als manch anderer Hollywoodkram muss man ihm einfach mehr Punkte geben.

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CineKie: CineKie.de

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9.0Herausragend

[...]Der Film ist eine herrlich skurrile Parabel über menschliche Geltungssucht, Selbstüberschätzung, Jugend-/ und Schönheitswahn, Egoismus und nicht zuletzt über eine Gesellschaft, die Liebe und Zuneigung zunehmends mit Sex verwechselt und durch ihn zu ersetzen versucht. Überzeichnet? Ja sicher. Aber im Kern sehr viel wahrer und ehrlicher, als wir es vielleicht einsehen möchten.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Für so eine namhafte Besetzung fällt „Burn After Reading“ sehr alternativ aus. Und das ist gut so, dafür lieben wir die Coens. Die beiden Brüder haben ihre Vielseitigkeit schon längst unter Beweis gestellt und präsentieren diesmal mit ihrer gewohnten Handschrift eine außerordentlich erheiternde und temporeiche Komödie mit Stil, die gekonnt zum schwarzhumorigen Wahnsinn ausartet. Nicht so übersinnlich wie „Ladykillers“, nicht so speziell wie „Fargo“, einfach eine perfekte, ins Gesicht geklatschte Absurdität, welche sich selbst nicht mit einer Auflösung, sondern einfach mit dem Abspann befreit.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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5.0Geht so

Nachdem sich die Coen-Brüder im letzten Jahr mit ihrem 4-fach Oscar gekrönten Neo-Western No Country For Old Men fulminant zurückgemeldet haben, präsentieren sie nun im Fahrwasser ihres massenkompatiblen Erfolgs die Komödie Burn After Reading als Kontrastprogramm zu der staubtrockenen Romanadaption. Bunt, durchgeknallt und dank George Clooney, Brad Pitt und Co. mit einem immensen Staraufgebot, katapultierte sich der Streifen am Startwochenende mit einem Einspiel von mehr als 19 Millionen Dollar auf Platz 1 der US-amerikanischen Kinocharts. Die Idee für den Film bekamen Joel und Ethan Coen, als sie sich über eine erneute Zusammenarbeit mit ihren Stammschauspielern Gedanken machten. Das Ergebnis ist eine episodenartige Agentenkomödie, rabenschwarz, bitterböse und extrem lässig. Trotzdem will der Funke an keiner Stelle des Films so recht überspringen. Zu konstruiert wirken Plot und Dialoge, zu uninspiriert die Regie, zu lustlos die Darsteller. Man hat das Gefühl, die Coens seien so naiv, dass sie den Zuschauern einen auf ihre unabstreitbaren Stärken aufbauenden Film präsentieren könnten, ohne jegliche Innovationen, ohne jegliche Frische. So funktioniert Burn After Reading zwar in einem gewissen Rahmen, aber man wird das beschleichende Gefühl nicht los, alles schon einmal in der Form von den Ausnahmeregisseuren gesehen zu haben.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.0Ganz gut

Die Enttäuschung über "Burn After Reading" hat nichts mit dem "ernsteren" oder "erwachseneren" Werk der Coens vom vergangenen Jahr "No Country" zu tun, der ihnen einen Oscar verschaffte. "No Country" baute nicht weniger als "Burn after Reading" auf düsterer, komischer Ironie auf, wobei letzter eine blumenhafte Verkettung zufälliger Entscheidungen ist, welche in Blut auf einem Schlafzimmerschrank enden. Die Enttäuschung liegt eher darin, dass "Burn after Reading" wenig Überraschungen und überraschend mageren Esprit bietet.

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Der Cinephile: Der Cineasten-Blog Der Cinephile: Der Cineasten-Blog

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9.0Herausragend

[...]Dass diese groteske Farce, die ganz nebenbei Klischees von Bourne und co. durch den Kakao zieht, sich nicht aufgrund ihrer seltsamen Erzählstruktur selbst erschießt, ist vor allem den brillanten Darstellern zu verdanken. Diese verstehen es, jeder ihrer völlig absurden Rollen eine realistische Dimension zu entlocken. Das die Coens das Drehbuch mit eben jenen Schauspielern im Kopf geschrieben haben, dürfte auch nicht geschadet haben. Von allen der witzigen Figuren stiehlt aber vor allem Brad Pitt allen die Show. Seine Darstellung des völlig doofen Fitness-Trainers zeigt einmal mehr, warum er zu den besten Schauspielern seiner Generation gehört.[...]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Zu den zwölf Filmen der Coen-Brüder, von denen ich zwar nicht alle gesehen habe, aber die gesehenen zumindest gut finde (”Arizona Junior”, “The Big Lebowsky”, “Oh Brother, Where Are Thou”, “No Country For Old Men“) gesellt sich nun ein 13., die intelligente Komödie “Burn After Reading”. Dabei schlagen die beiden eine gänzlich andere Richtung als bei dem Vorgänger ein und knüpfen so wieder an ihre sehr guten bisherigen Komödien an.

Die Story ist dabei wie gewohnt wendungsreich und voller schwarzem Humor, die Charaktere völlig abgedreht und das Ende mehr oder weniger unerwartet. Die Gags sitzen, die Schauspieler sind in Hochform. Der Film lässt die Sache ganz ruhig angehen - Osborne wird gefeuert, seine Frau will sich scheiden lassen, sie hat nämlich noch eine Affäre - diese Affäre wiederum lernt Linda kennen, und Chad und Linda wollen ja grade Osborne erpressen. Bis dieser Zeitpunkt erreicht ist, vergeht einige Zeit. Der Film lässt sich Zeit, die Charaktere einzuführen, zieht aber dann das Tempo an, die Geschehnisse überkreuzen sich, und das CIA weiß eigentlich gar nicht was da los ist und ist ziemlich ratlos.

“Beobachten Sie sie, was sie so tun. Und berichten Sie mir wieder, was so läuft.”

Am Ende des Films ist man erstmal sprachlos - was ist da grade passiert, und vor allem - warum und was war der Auslöser? Im Grunde geht es um diese CD mit dem “Geheimscheiß”, doch es sind ja letztendlich nur Osbornes Memoiren, doch Chad und Linda wissen das nicht. All die Geschehnisse drumherum, die durch diese Kleinigkeit miteinander verwickelt werden sind Nichtigkeiten - bis zum “großen” Finale, in dem dann jeder merkt - wofür das ganze?

Der Film ist eine sehr gute Abwechslung zu den lauten Komödien, die aus Angst, zu wenig Aufmerksamkeit zu erreichen auch gerne mal unter die Gürtellinie zielen. “Burn After Reading” ist da ruhiger, unaufdringlicher und grade das macht den Witz aus, das lässt die völlig überzeichneten Charaktere so absurd erscheinen.

“Wir sollten das nicht wiederholen. Was auch immer… das war.”

Fazit: Wenn am Anfang auch etwas zu ruhig, so ist “Burn After Reading” auf seine Art eine sehr gut funktionierende Komödie, die mit einer etwas höheren Gagdichte sogar noch besser wäre - aber vielleicht war das ja auch genau so gewollt, wie es jetzt ist.

http://xander81.wordpress.com/2008/10/03/kritik-burn-after-reading/

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.5Ganz gut

Ich glaube ich werde mit den Coens net so recht warm. Obwohl die Besetzung der absolute Hammer ist und der Trailer mich angesprochen hat, fehlt diesem Film doch eine Menge um wirklich gut zu sein. Positiv ist natürlich die abgedrehte Story, die sich an allerhand Zufälligkeiten und Verwechselungen erötzt. Leider rauscht die Story größenteils an einem vorbei und wollte mich nicht so recht mitnehmen. Die zwei überraschenden Gewalt-Entladungen kamen da einem Wach-Rütteln gleich.
John Malkovich, die jute Frances und Brad Pitt sind absolut hervorragend und mitreißend in diesem Film. Tilda Swinton war dagegen erschreckend blass und Clooney hate gute Momente und schlechte.
Auch fand ich diese Paranoia-Sache am Ende irgendwie plump. Ständig wurden irgendwelche Menschen eingeblendet, die sich ans Ohr fassen und ne Sonnenbrille tragen. Ich dachte eigentlich immer, dass die Coens gerne Klischees verdrehen. Jetzt haben sie wohl ihr eigenes Klischee verdreht.
Positiv bleibt natürlich noch zurück, dass der Film trotz des zähen Anfangs, doch recht kurzweilig ist und dass das Ende einfach mal GÖTTLICH ist!

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Mit „Burn after reading“ schließen die Coens ihre persönliche Idioten-Trilogie mit Clooney ab und denken drüber nach, ab Brad Pitt auch so ein Triptichon der Albernheiten verdient hätte. Soll man das nun ernst nehmen? Müssen Regisseure eigentlich immer das erfüllen, was sie vorher an Erwartungen aufgebaut haben? Eindeutig bringt hier ein „Nein“ viel mehr Spaß.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

(...) Das ist sehr unterhaltsam und die Kürze des Films, das hohe Erzähltempo lassen auch im anfänglichen Chaos keine echte Langeweile aufkommen und doch blieb bei mir der Eindruck zurück, dass sich der Film im Kopf schneller auflösen wird als einige seiner Vorgänger. Man kennt die Methode Coen eben langsam und ein bißchen verlassen sich die beiden hier zu sehr, auf eine Variation altbekannter Zutaten. Er erinnert an die routinierten späten Krimi-Comedy-Fingerübungen von Woody Allen, die auch unterhaltsam anzuschauen sind, bei denen man sich aber auch selten das Gefühl einstellt, sie sobald noch einmal sehen zu wollen.

Gute Unterhaltung auf jeden Fall und wohl der witzigste und überdrehteste Coen-Film seit langem - JK Simmons als hochrangiger CIA-Boss hat eine der witzigsten Schlußsätze überhaupt -, aber der letzte Kick um in einer Liga mit “Fargo”, “Big Lebowsky”, “Barton Fink” oder “O Brother Where Art Thou” mitzuspielen fehlte mir leider.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

So ein bisschen sind die Coen-Brüder mit “Burn After Reading” zwischen Baum und Borke gelandet. Für einen Coen-Kult-Streifen a la “Big Lebowski” ist er weder subtil noch schräg genug, für eine Mainstreamkomödie landet er zu wenige Lacher. Die wenigen Pointen aber lohnen sich. Zumal das Star-Ensemble wirklich großartig ist: Brad Pitt ein Volltreffer als Volltrottel, George Clooney als “serial lover” mit Heimwerkerambitionen, Tilda Swinton als der Tiefkühlschrank unter den rothaarigen Geliebten. (Mehr im Podcast)

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (270) — Film: Burn After Reading - Wer verbrennt sich hier die Finger?


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hablo92

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Bewertung0.0Hassfilm

Verstehe nicht, was an dem Film lustig sein soll. Ich fand ihn total scheiße. Einer der schlechtesten Filme, den ich je gesehen hab.

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kons.bangeas

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Bewertung7.0Sehenswert

Möchte Man mal an einem Abend entspannt ein Film Gucken der Trotz Anspruch immer noch leicht zu verstehen ist und die Zeit leicht und flockig davon schwebt dann ist Burn after reading der richtige Film für einen schöne entspannten Abend. Komödie Drama Alles ist Drin

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Chev-Chelios

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Bewertung5.0Geht so

Dieser Film lohnt sich nur wegen der Darsteller. Ich fand ihn sehr langatmig und langweilig. Ob Clooney, Pitt oder Malkovich! Eine Top-Besetzung, aber eine schlechte Umsetzung. Da hätte man sicherlich mehr draus machen können. Das einzige positive ist der etwas schräge, schwarze Humor, aber das war es dann auch schon.

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noreply

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ohne viel über den Film vorher zu lesen fing ich an ihn zu schauen. Immer mehr bekannte Gesichter tauchten auf: Da der Film schon ein paar Jahre alt ist, dachte ich, dass er entweder so schlecht war, dass ich die Handlung vergessen haben muss oder dass ich ihn noch nie gesehen habe - dies wird wohl auch seinen Grund gehabt haben. Ab der Hälfte wurde der Streifen dann doch immer besser, lustiger und die Langatmigkeit verschwand vollends.
Beim Abspann blieb nur die ernüchternde Frage, wieso meine Synapsen und mein neuronales Netz eine Halbwertszeit von nur sechs Jahren haben...

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Flunsi

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Glaube nicht, dass dich der Film vor 6 Jahren interessiert hätte. Ausserdem hättest du dich bei dieser Halbwertszeit zumindest an die Hälfte erinnern müssen. :p


noreply

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Doch, nach ca. 1/4 des Films suchte ich in meinem Archiv und fand die deutsche Synchronisation. Als die russische Botschaft vorkam, wusste ich definitiv, dass ich zu vergesslich geworden bin :)


sachsenkrieger

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Witzig, das so viele Kritiken den Film sinnlos, sinnfrei oder sinnentleert nennen. Wirklich witzig, denn die Coens spielen hier nicht nur mit den Charakteren und deren Darstellern, sondern durch die überspitzte Darstellung menschlicher "Doofheit" (ich liebe dieses Wort) spielen sie in gewisser Weise mit den Zuschauern, von denen die meisten (alle?) unwissentlich in nahezu gleicher Manier durchs Leben torkeln.

Immer auf der Suche nach ein wenig Anerkennung, Sex, Respekt, Sex, Geld, Sex, Macht oder irgendeinem anderen Tand, mit dem man sich seine sinnlosen, sinnfreien oder sinnentleerten Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre etwas erträglicher und interessanter gestalten kann. Genauso wie wir jagen auch die seltsamen Figuren dieses Films durchs Leben und treffen eine in ihren Augen immer richtige, aber letztendlich katastrophal falsche Entscheidung nach der anderen.

Das Ende vom Lied ist dann .... das Ende vom Lied. Die knallharten Mädels kommen alle gut aus dem Schneider, die weicheierigen Kerle gehen den Jordan runter. Perfekt!

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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MrDurden

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine Geschichte von grotesker Ahnungslosigkeit von doch irgendwie liebenswerten Charakteren! Ein sehr lustiger Coen-Film, der im typisch skurrilen Stil und mit schwarzem Humor als Fest der Sinnlosigkeit überzeugt!

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milestherimmedbag

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Bewertung0.0Hassfilm

Versteh hier die ganze gute Kritik nicht, aber daran sieht man mal wieder wie unterschiedlich die Meinungen sind. ;)
Dieser Film war wirklich der schlechteste den ich je gesehen habe. Langweilige Story und allgemein einfache Zeitverschwendung. Daran konnte auch die hochkarätige Besetzung durch Brad Pitt, George Clooney oder Tilda Swinton nichts ändern.
Absoluter Flop.

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B-RABBIT

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seh ich ich fast genauso fand den film total schlecht aber anscheinend haben viele den film gefeiert


Dady

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Bewertung7.0Sehenswert

Zwar nicht das beste Werk der Coen-Brüder aber trotzdem sehr spaßig. Diese kurzweilige Agentenkomödie nimmt sich in keinem Moment zu ernst und kann mit ziemlich skurrilen Humor überzeugen. Dazu kommt eine grandiose Besetzung zu der alleine schon 3 Oscarpreisträger zählen. Wer mich besonders überrascht hat war Brad Pitt...dessen aufgedrehter Auftritt mich ein wenig an seine Rolle in "12 Monkeys" erinnerte. Ein Problem des Films ist höchstens das er ein wenig brauch um in Gange kommt und er einige Längen hat. Aber keine Angst mit "Burn After Reading" kann man nicht viel falsch machen.

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Thoasty

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Bewertung9.0Herausragend

Tolle Komödie mit Brad Pitt in einer seiner skurrilsten und besten Rollen. Herrlich sinnlos und zufällig.

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sam_ace_rothstein

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Bewertung7.0Sehenswert

Skurrile Komödie mit noch skurrileren Charakteren. Highlight ist hier sicher Brad Pitt als trotteliger Fitnesscoach Chad. Obwohl die meisten anderen Charaktere auch keine Leuchten sind, sticht Chad hier klar heraus und kann die meisten Lacher verbuchen.

Der Film unterhält gut und liefert einige Gags, trotzdem wird man das Gefühl nicht los, dass mit diesem Wahnsinnscast mehr drin gewesen wäre.

Trotzdem gilt: Wer eine gute und vor allem sinnfreie Komödie für zwischendurch sucht kann mit "Burn After Reading" nicht viel falsch machen.

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RoboMaus

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Bewertung4.5Uninteressant

Platte Story, nur selten witzig, nie spannend - da reissen auch die Superstars Clooney & Pitt nur wenig. Immerhin zeigt Brad Pitt eine beachtliche Leistung als Dumpfbacke und unterstreicht sein Können. Das reicht aber nicht, um dieser Story Leben einzuhauchen.

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jauchzenderjoachim

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Bewertung9.0Herausragend

"Jesus fucking Christ. What did we learn, Palmer? - I don't know, Sir. - I don't fucking know either. I guess we learned not to do it again. - Yes, Sir - I'm fucked if I know what we did."

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Melle2807

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sinnlos, bekloppt, verquer, herrlich, großartig - Ein Geniestreich mit einem Augenzwinkern!

"Und was lernen wir daraus, Palmer?"
"Ich weiß es nicht, Sir..."
"Hmm... Scheiße, ich weiß es auch nicht... Schätze wir sollten das nicht wiederholen?! ... wenn ich nur wüsste was eigentlich..."
"Ja Sir, es ist, ähm... schwer zu sagen."
"...Gott, was für'n riesen Scheißdreck."

;)

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the mo

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:D


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Diese starbesetzte, schwarzhumorige Komödie mag ich, weil der Film so herrlich sinnlos ist. Die Coen-Brüder sind meisterhafte Filmemacher, das sollte allgemein bekannt sein. Mit dem Ende ihrer Geschichten reden sie sich aber oft einfach raus. "No Country for old Men" beginnt, geht weiter und hört dann irgendwann auf - abrupt, mittendrin. Und am Schluss von "The Big Lebowski" ist, außer dass das Abenteuer für einen der Freunde nicht allzu glimpflich ausgeht, alles wieder exakt genauso wie am Anfang. Und genau das wird hier schön überzogen auf die Spitze getrieben. Nach turbulenten, skurrilen anderthalb Stunden ist eine Menge passiert, aber niemand weiß eigentlich so richtig, was los ist. Weder die Figuren aus "Burn after Reading", noch der Zuschauer, vielleicht noch nicht einmal die Regisseure selbst.

Und ich mag den Film wegen Brad Pitt in der Rolle des begriffsstutzigen, dämlichen Fitnesstrainers Chad Feldheimer. In dieser sinnbefreiten Agentenfarce, die mit Figuren bevölkert ist, welche es scheinbar allesamt darauf anlegen, sich gegenseitig an Leichtfertigkeit zu über- und IQ-Punkten zu unterbieten, legt er jedes Mal noch einen drauf. Sein breites Grinsen in der Szene mit George Clooney ist dann ein Moment für die Ewigkeit. Am Ende bleibt hier zwar nicht viel außer einer Menge heißer Luft, "Burn after Reading" ist viel Nichts um Lärm, das allerdings so genial dusselig und aufregend amüsant dargestellt, dass der Unterhaltungsfaktor beträchtlich ist.

"And then there's these other files that are just, like, numbers. Arrayed. Numbers and dates and numbers and numbers and dates. And numbers and...I think that's the shit, man..."

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mad02

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Dann wird das wohl meine nächster Coen den ich schaun werde!


Mr. Pink

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@Martin: Danke. Ja, beim ersten Mal kam ich mir mit dem Ende auch schon ein bisschen veräppelt vor. ;)
@mad: Ich habe gesehen, "O Brother..." hat dir ja gefallen und der hier ist ja auch wieder mit Clooney...also sicher eine gute Wahl! :)


RolfMuller

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem unzählige Frauen sich in IHN verliebt haben, ist es auch um mich geschehen.
Brad Pitt muss man für die Darstellung des grenzdebilen Fitnesslehrers einfach lieben.
Das Grenzdebile ist hier auch Thema des Films. Ein Film über die Dummheit der Menschen und die Sinnlosigkeit und Absurdität des Lebens. Ein Film, der eigentlich auch uns, den Zuschauer für dumm verkaufen will. Denn wenn der Film zu Ende ist, fragt man sich tatsächlich was man da jetzt gesehen hat. Sinn ergibt es nicht. Man schaut völlig ratlos, aber lächelnd in die Flimmerkiste. Denn Spaß hat der Film mir bereitet. Verdammt viel Spaß. Vorallem durch Brad Pitt!

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Freak239

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich liebe die Coen Brüder für die meisten ihrer Filme, aber meiner Meinung nach sollten sie ihre Finger komplett von Komödien lassen, falls man diese überhaupt so bezeichnen darf.

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FilmFreak2K13

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Bewertung6.5Ganz gut

War ganz ok, kommt für mich aber bei weitem nicht an „The Big Lebowski“ oder „ O Brother, Where Art Thou?“ ran. Stellenweise spielten die Darsteller zu abgedreht, fast schon Over-Act, und ich hatte das Gefühl als müsste jeder seine Figur auf die Spitze treiben.
Wie der CIA Chef am Ende selbst meinte; Egal was da grad passiert, es darf nie wieder vorkommen.

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Tampopo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ich dachte Sie machen sich vielleicht Sorgen… über die Sicherheit… von ihrem Scheiß.“

Nicht einfach nur Scheiß! Richtig geiler Scheiß!

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Macintosh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die beste Komödie der letzten Jahre!
Ein Film mit Tempo, perfektem Timing und 1a Cast.
Extrem amüsant und für Coen-Fans sowieso Pflicht.
"Gott was für n Riesenscheißdreck"

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The Freewheelin Fonda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

,,HEY!! Hat hier irgendwer seinen Geheimdienstscheiß verloren?!"

Burn after reading gilt als einer der schwächeren Filme der Coen Brothers, ich lehne mich jetzt aber weit aus dem Fenster und behaupte es ist eine ihrer besten Komödien!
Gut ich kann verstehen, dass einige den Streifen langweilig finden, denn er braucht eine Weile um in Fahrt zu kommen!
Doch wenn die ganze CIA- Scheiße losgeht, bekommt man hier ein BEISPIELLOSES Gagfeuerwerk geboten.
Das liegt zum einen daran, dass hier Superstars wie Brad Pitt, George Clooney und John Malkvich PERFEKT in ihren abgefuckten Rollen aufgehen, wie auch an der tollen Story mit den skurilsten Wendungen, die die Coens je in einen Film eingebaut haben.
Die Story ist einfach aber genial, ein paar Vollidioten aus dem Fittnesstudio glauben sie seien im Besitz von krassem Geheimdienstscheiß- Unterlagen. Sie versuchen damit einen Ex- Agent zu erpressen und ahnen nicht, dass sie nur im Besitz von wertlosen Schrott sind. Irgendwann schalten sich dann auch noch die Russen in diesen Fall ein(bei der Szene hatte ich einen Unglaublichen Lachkrampf: Wohin fahren wir? - Zur russischen Botschaft!)
So nimmt dieser Zwischenfall also internationale Bedeutung an und das CIA beginnt, diese Trottel zu beobachten.
Burn after reading ist ab der zweiten Hälfte einfach eine herrliche Freakshow mit einem verdammt lustigen Schauspielensemble, wo man Brad Pitt hat, der den coolsten Tanz aller Zeiten zu seiner Ipod Musik tanzt und einen trinkenden John Malkovich der selten besser war als hier.

SPOILER Das Ende ist dann auch einfach perfekt alle sind tot oder irgendwie aus dem Land raus und das FBI(wies in den USA halt so üblich ist) hat alles überwacht und tut nichts da sich die ganzen durchgeknallten Typen eh selbst erledigen! Ja sowas verdient bei mir ne hohe Punktzahl!

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The Freewheelin Fonda

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No country for old man ist n richtig starker Film, müsste ich nochma gucken aber würde wohl 8,5 Pubkte bekommen.
Millers Crossing muss ich noch kaufen.
Was Fargo angeht, er gehört zu drei modernen Klassikern, die in meiner Dvdsammlung seit über einem Jahr stehen, vor denen
Ich aber ,,Angst" habe, sie könnten meinen Erwartungen nicht entsprechen.
Irgendwann bei passender Stimmung muss ich den mal sehen ;)


H_B_C

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Fargo ist grandios.



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