Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012

  • 6 .5

    Der Saga - Auftakt ist für mein Empfinden der schwächste Teil, jedenfalls bis jetzt (lassen wir uns mal überraschen, wie sich das Finale schlägt). Warum ist das so? Wie ich es schon befürchtet hatte, spiegelt der Film alles wieder, wogegen er eigentlich protestieren möchte. "The Hunger Games" zieht die Massen ins Kino, damit auch die kleinen Mädchen mitgucken dürfen ist der Inhalt - streng genommen für Erwachsene konzipiert - auf FSK 12 getrimmt und schleift somit die Storyline runter auf billige Massenware ohne Ecken und Kanten. Was soll das?! Wenn ich schon das Wort "Dystopie" höre werde ich ärgerlich, aus dem Grund das ein eigentlich ernstes Thema zugunsten des Profits glattgebügelt und verharmlost an Jugendliche verkauft wird. Das ist bei einer Buchvorlage wie dieser natürlich tragisch, denn hier hätte richtig was draus werden können. Die folgenen Teile haben sich zwar gesteigert, trotzdem bleibt ein bitteres Gefühl der Enttäuschung. Warum dann eine überdurchschnittliche Bewertung? Weil der Film trotz aller Kritikpunkte noch gut funktioniert. Er wird nie langweilig, und Woody Harrelson bringt eine gute Portion Humor mit rein, beim Lesen hatte ich mir schon gewünscht das er die Rolle des Haymitch übernimmt, die ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache gut - abgesehen von der Protagonistin, mit der ich nie so ganz warm geworden bin, aber das kann auch dem Drehbuch geschuldet sein.
    6,5 von 10 Punkten.

    • 4

      Panem et circenses, unter diesem Motto würde der Film gerne stattfinden. Doch sind die Bezüge zum original Römischen Reich nur oberflächlich. Natürlich tragen die Figuren so illustre Namen, wie Cato oder Seneca. Damit hat man seine Schuldigkeit getan. Aber "Brot und Spiele", was steckt eigentlich hinter diesem Motto? Das Volk kann und will durch schnöde Unterhaltung politisch ruhig gestellt werden. Soviel ist schon mal klar. Aber eben auch nur mit gefülltem Magen. Wir können das genau in der Geschichte erkennen: Die Französische Revolution wurde maßgeblich ausgelöst durch zwei Missernten, die Russische Revolution hatte ganz ähnliche Ernährungsprobleme. Ist es denn nun glaubhaft, anzunehmen, mit Didi Bohlen und Frankreich sucht den Superstar hätte man eine Revolution verhindert?
      Ganz anders stellt sich die Lage nämlich im Dritten Reich dar, wo es neben Olympia und den leichten Unterhaltungsfilmen im Kino eben auch gelungen war, die Ernährungslage bis weit in den Krieg hinein stabil zu halten. Da hatte man tatsächlich aus dem Scheitern des 1. Weltkriegs gelernt, wo Hunger maßgeblich für Revolution war (Stichwort: Steckrübenwinter 1917). Entsprechend blieben die ganz großen Aufstände auch aus (wobei natürlich auch die Kriegssituation eine Rolle spielt) Also Merksatz:" Wenn eure Kreaturen hungern tun, gebt ihnen aus der Farm ein Huhn!" (Dungeon Keeper).
      Nach dieser historisch begründeten Feststellung muss man sich fragen, ob die Hintergrundgeschichte der Spiele überhaupt noch einen Sinn ergibt. Ich meine nein, auch nach mehrfachem Ansehen des Films und intensivem Nachdenken.
      Da gab es also mal einen Hungeraufstand der Distrikte, der scheiterte. Im Anschluss an die Niederschlagung wurden die Spiele eingeführt, um daran zu erinnern, ohne aber die Ernährungssituation zu verbessern. Hmm, warum sollte das die Massen beruhigen? Im Gegenteil, da jedes Mal darauf hingewiesen wird, werden die Distrikte eigentlich noch zusätzlich gedemütigt. Der Präsident fragt auch noch an einer Stelle, warum man die Spiele veranstaltet und nicht sofort Hinrichtungen vornimmt. Ich verstehe den Sinn aber immer noch nicht. Man sieht ja schon, dass es nach dem Tod eines Kindes zu Aufständen in einem Distrikt kommt. Warum passiert sowas erst jetzt? Soviel zum unrealistischen Hintergrund.
      Abseits davon läuft eine Geschichte ab, die wir so oder so ähnlich schon von "Das Millionenspiel" und - eher actionlastig mit Arnie - "Running Man" kennen.
      Unsere Protagonistin Katniss wird von einer Clownin (warum sieht der futuristische Stil in Filmen oft so lächerlich aus?) und einem unrasierten Penner zu den Spielen gelotst. Neuerliche kleine Ungereimtheit: Es wird erwähnt, dass die Profis aus Distrikt 1 für diesen Tag trainieren und deshalb auch meistens gewinnen. Warum kommen die anderen nicht auf diese Idee?
      Als Moderator steht ein phantastisch dauergrinsender blauhaariger Hagen-Rether-Verschnitt bereit, der auch sehr gut die glattgeleckten, unautenthischen und ekelhaft zynischen Moderationsmaschinen parodiert, die einem heutzutage auf allen Sendern entgegenseuchen. Gibt`n Pluspunkt.
      Die Ausschlachtung der Romanze sowohl vor als auch hinter den Kulissen ergibt bei dieser ganzen Thematik auch wirklich Sinn und passt dementsprechend. Auch wie die Macher der Sendung am Schluss aufs Kreuz gelegt werden passt sehr gut.
      Die Kämpfe in der Arena selbst stellen sich da eher als notwendiges Übel dar. Es bilden sich Zweckgemeinschaften, die auch logisch begründbar sind.
      Mit mehr Schlüssigkeit hätte man durchaus einen akzeptablen Film hinbekommen. So allerdings nicht!

      • 0

        Kindergartenfilm!

        • 8

          Eine der wenigen Buchverfilmungen, die ich als wirklich gelungen empfinde. Natürlich fehlt viel und die ein oder andere Storyline verliert hier ein wenig an Bedeutung, wodurch das Teenie Love Triangle ein bisschen in den Vordergrund rutscht, aber tortzdem super Leistung der Schauspieler und das Drehbuch ist auch gut gelungen!

          • 5 .5

            Ein fiktives Gespräch zwischen allen beteiligten am Film:

            Ross: "Haben wir denn auch genug Stars damit die ganzen Leute ohne nachzudenken ins Kino rennen?"
            Lawrence: "Naja, ich bin ja dabei, auch wenn ich nicht mehr zu tun hab als traurig in die Kamera zu schauen und 'n bisschen rumzuschreien."
            Harrelson: " Naja, dann biste ja eigentlich genauso wie Megan Fox."
            Ross: "Ja, aber auf die Fox fahren sie auch alle ab."
            Lawrence: "Ey, dass stimmt. Jetzt muss ich nur noch enge Lederklamotten tragen und keiner den optischen Reizen des Filmes widerstehen."
            Ross: "Ey, dass ist 'ne Perfekte Idee. Und damit sich alle noch mehr wie in 'nem Michael Bay Film werde ich auf den Kameramann verzichten und dir einfach selbst die ganze Zeit mit der Handykamera hinterher rennen."
            Hutcherson: "Geil, und von dem Geld was dann übrig bleibt können wir 'nen zweiten männlichen Nebendarsteller bezahlen. Damit können wir dann ein Beziehungsdreieck wie in dem Supererfolgreichen Twilight erstellen.
            Lawrence: "Ja, können wir bitte Thor nehmen, ich find den Schauspieler so heiß..."
            -Verführerisch zum Regisseur gucken-
            Ross: "Ne, der dreht grade Avengers und ist viel zu beschäftigt. Aber wir könne seinen kleinen Bruder nehmen."
            Agent: "Ja, aber der will ja schon ordentlich Money. Immerhin ist er der Bruder von Thor..."
            Lawrence: "Egal, dann taucht er halt nur fünf Minuten auf. Hauptsache ich darf auch irgendwen vor der Kamera abknutschen. Das hat die Fox bei Transformers ja auch gemacht."
            Ross: "Ja aber Thors Bruder kostet zu viel als das wir 'ne Kuss Szene mit ihm zeigen könnten."
            Hutcherson: "Na, dann kann ich J-Law ja küssen..."
            Ross: "Ja, das ist super! Dann denken alle sie liebt dich, obwohl sie Thors Bruder liebt. Dann haben wir auch mega den fetten Plottwist, der allerdings erst in Teil 2 enthüllt wird."
            Harrelson: "Alles Egal, wo ist denn die Action?"
            Ross: "Ja richtig fettes CGI Gewichse und sauviel Blut... das gefällt den Leuten. Und zum Schock töten wir auch noch Kinder..."
            Produzent: "Naja, das Budget reicht nur noch für After Effects und Ketchup."
            Ross: "Dann drehen wir das mit der 1,3 Megapixel Kamera von meinem 12 Jahre alten Nokia."
            Alle: "Perfekt, so machen wir das!"
            Studio: "Wow, das war ja mega erfolgreich. Aber diese Wackelkamera. Das war ja schlimmer als Transformers. Denn bei Transformers durfte Megan ihren Körper mit Slow Mo und fester Kamera präsentieren. Hier war sogar das verwackelt. Wir brauchen 'nen neuen Regisseur..."

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            • 7

              An sich ein schöner Film ... Ich kenne das Buch leider nicht, daher hab kann ich nur vom Film sprechen. Die vielen Facetten die auf einander treffen waren echt sehenswert, Spannung, Humor, Liebe, Verzweiflung... War eigentlich für jeden was dabei, aber im groben und ganzen ein klassischer Teenager Film ala twilight... Wenn auch nicht ganz so abgeklatscht.

              • 3

                Leider einfach nur schlecht,langweilig und kaum zum Buch gehalten. Der Hype ist unberechtigt.

                • johannes.krafft 24.01.2015, 10:52 Geändert 24.01.2015, 10:53

                  Ohje was war das denn? Den ganzen Film lang wartet man auf die Vermittlung einer Moral, von wegen Auflehnung gegen ein totalitäres Regime...aber nichts da! Die Figuren fügen sich einfach den Perversionen der Oberschicht und spielen auch noch ohne Bedenken mit! Die Besetzung der Hauptrollen mit Muskelbepackten Twilight-ähnlichen Darstellern nehmen dem Film dann noch die letzte Glaubwürdigkeit. Ich kenne das Buch nicht aber diese Verfilmung halte ich sowohl qualitativ als auch inhaltlich definitiv für Problematisch. Da haben ja Nordkoreanische Propagandafilme mehr Substanz! In denen geht es übrigens auch immer um den Kampf gegen einen Bösen Unterdrücker ;)

                  • 7

                    Das Buch hätte hier eher zwei Filme gerechtfertigt. Zu viel Arena und zu wenig Hintergründe erklärt.

                    • 7 .5

                      Solide Verfilmung der Buchvorlage, die ich sehr schätze, mit einer brillanten Jennifer Lawrence und einem tollen Woody Harrelson. Der Film schafft es jedoch über weite Strecken nicht, die Atmosphäre des Romans wirklich einzufangen. Die einzige Szene, die ich als genauso intensiv empfunden habe wie im Roman, ist der Tod von Rue. Die schauspielerische Leistung von Josh Hutcherson fand ich mittelmäßig, überrascht hat er mich dennoch. Liam Hemsworth bleibt blass, aber er hat ja auch kaum Part, und Elizabeth Banks als Effie Trinket ist solide, aber nicht herausragend. Gute Unterhaltung, aber meilenweit von der Spannung der Vorlage entfernt.

                      • 7

                        Ein sehr kurzweiliger film. Ich habe auch das Buch gelesen und fand vor allem Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen hervorragend. Tolle Schauspielerin. Ansonsten ist durch das Marketing der Produktionsfirma der Film sehr hochsterilisiert worden.

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                        • 3

                          Castingshow trifft »Spartacus«: Mit nervöser Kameraarbeit und Power-Montage aufgestylte Bestselleradaption, in der 24 Teenager ums nackte Leben kämpfen, darunter die großartige Jennifer Lawrence.

                          • 2 .5

                            Musste nach ca. 40 Minuten kapitulieren und habe mittendrin aufgehört. Der Hype hat mich neugierig gemacht und deshalb wollte ich mal reinschauen. Ich kann echt nicht verstehen, weshalb der Film teilweise so gute Kritiken bekommen hat. Keine Spannung, Freakige Kostüme und ne total komische Welt, alles wirkt befremdlich. Also das ist echt nicht dolle, schade.

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                            • 4 .5

                              Kratzt gerade so an 5 Punkten, die ich aber dennoch nicht vergebe. Dafür wurde mir das ganze dann doch zu zäh und langatmig präsentiert.

                              Zumindest hat der Film soweit meine Neugier geweckt, das ich die Fortsetzung heute auch gesehen habe. Und da ich die auch besser fand, merke ich mir mal Teil 3 und 4 auch vor.

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                              • 6 .5
                                Sigrun 21.12.2014, 15:52 Geändert 21.12.2014, 15:53

                                DIE TRIBUTE VON BREMEN - zwei Six-Packs Becks und alles ist gut. Der Film war im Übrigen ein Geschenk von Telekom Entertain.

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                                • 6 .5
                                  Erlkoenig 19.12.2014, 01:14 Geändert 19.12.2014, 01:17

                                  Ich habe bislang einen großen Bogen um diesen Panem-Hype gemacht. Zumindest hätten die Produzenten des Films oder der Autor der Bücher gerne einen wirklichen Hype gesehen. Überall Plakate zum neuen Kinofilm, die Kinozeitschriften voll mit Werbung, Trailer im Kino. Die Bücher überall als Bestseller angepriesen, Aufsteller der Charaktere und Riesenposter in den Buchhandlungen sowie im Kino.
                                  Nuja, für mich auf den ersten Blick eine Mischung aus Teenie-Romanze à la "Twilight" (der Vergleich wurde hier auch bereits gezogen) und "Running Men". Auch erinnert der Film teilweise an "Maze Runner", der in Sachen Survival-Action in die gleiche Kerbe schlägt.
                                  Interessant finde ich den medienkritischen Ansatz von DTvP, wie er auch schon bei "Running Men" zum tragen kommt. Die Sensationslust der Menschen, welche die Medien nährt und ihnen letztendlich ihre Macht über uns gibt. Ein Teufelskreislauf. Auch im Film wurde zu Beginn ein Gedanke gefasst, genau diesen Kreislauf zu durchbrechen - was wäre, wenn keine die Spiele schauen würde? Dann würden diese nicht weiter fortgeführt und die Grausamkeiten hätten ein Ende. Katniss sagt aber wohl richtig, dass das niemals passieren wird. In der Tat denke ich auch, dass die Menschen Elend und Kummer brauchen, an dem sie sich ergötzen können. Einfach damit sie sich selbst besser fühlen und sich immer wieder vor Augen führen können, wie gut sie es eigentlich im Vergleich zu anderen Menschen/Völkern haben.
                                  Aber zurück zum Film an sich: Die Schauspieler waren mittelmäßig bis schlecht, die Action ganz passabel, die Effekte für die heutige Zeit eher mau (siehe die Hunde zum Schluss) und die eingestreute Romantik überflüssig.
                                  Dann frage ich mich, wie man zum Ende hin als Sieger grinsen und jubeln kann, wenn über 20 Teenager bei diesen Spielen den Tod gefunden haben.
                                  Also alles leicht an den Haaren herbeigezogen und damit für mich eher uninteressant.
                                  Dennoch werde ich mir auch die nachfolgenden Teile ansehen - einfach um abzustecken, ob endlich mal ein Nachfolger dem Debutfilm das Wasser reichen kann. Schwer sollte es nicht werden.

                                  • 7

                                    Die Story ist vom Aufbau her sehr interessant, aber kommt einen doch irgendwie bekannt vor. Nach kurzem Nachdenken kam mir Battler Royal in den Sinn, den ich mal vor einer Weile gesehen hatte. Und das ist dann halt das große Manko des Filmes bzw. Buches, das es einfach nur plagiert ist.
                                    Der Film an sich weiß aber zu unterhalten und speziell Jennifer Lawrence spielt die Katniss souverän, aber trotzdessen ist es nicht ihre beste Leistung. Der beste im Film ist meiner Meinung nach Woody Harrelson, da er mit seiner Performance, wie desöfteren, mitzureißen vermag. Dagegen wirkt Josh Hutcherson wie eine Fehlbesetzung, was aber auch an den dummen Charakter liegen kann, da ich das Buch nicht gelesen habe. So sind die Hungerspiele schön anzuschauen und fallen wesentlich unbrutaler als das Original von Battler Royal aus.

                                    • 4 .5

                                      Vorgeschichte fand ich reativ langweilig auch wenn es nicht verkehrt ist eine Vorgeschichte vor den eigentlichen Spielen zu gestalten. Im ersten Teil geht es darum Sponsoren zu gewinnen. Das hätte man etwas mehr ausarbeiten können zumal man erst relativ spät mitkriegt wofür Sponsoren überhaupt da sind. Lawrence fand ich unglaublich charismalos, während Harrelson und Hutcherson einen guten Job gemacht haben. Die Hunger Games sind auch sehr langatmig und zäh, bis auf den Tode von Rue war auch nichts wirklich gutes dabei. Das Ende hab ich zwar verstanden, fand ich aber nicht gut mit dem hin und her und hin und her. 4,5 weil der Film echt nichts besonderes hat.

                                      • 5
                                        anthes.kami 13.12.2014, 01:22 Geändert 13.12.2014, 01:30

                                        Puhhhhhh! Der Film geht gefühlte 4 Stunden! xD

                                        Also echt, ich war geschockt, als ich nach einer Stunde auf die Filmlänge sah und dachte " WAS?!? So lang noch?!?"

                                        Alles wird viel zu sehr in die länge gezogen und breitgetrampelt, mir fehlen viel mehr offene Szenen mit der Stadt z.b., weite Kameraaufnahmen wo dem Zuschauer die Tragweite der ganzen Reich und Arm Klufft noch drastischer dargestellt wird.

                                        Der Storykonflikt ist gut gewählt und hat auch anschaupotenzial.

                                        Es dauert fast 120minuten bis die Protagonistin warm wirdund ihre Gesichtsmimik endlich etwas...naja einfach überhaupt da ist. ^^"
                                        Aber dann wenigstens ordentlich.

                                        Ich kann mir gut vorstellen, dass das Buch um läääääängen besser ist, als der Film.

                                        Mein Fazit:

                                        6 Punkte, minus einen Punkt für den Wald der dafür unnötig sterben musste, sowas kann man auch animieren, oder tricksen.

                                        Also 5 Punkte von 10

                                        PS:
                                        Das Erinnert mich an folgende Szene:
                                        Ich stehe im Buchladen, vor einigen Jahren und greife zu einem Phantasy-Buch, lese die ersten paar Seiten an und lege das Buch beinahe angewidert wieder weg und frage mich was die Buchhandlung mit so vielen Exemplaren will, das liest doch keiner so schlecht wie das geschrieben ist.

                                        ....

                                        Twilight wurde dann doch ein riesen Hit mit Filmen....
                                        zum Glück gibt es die Verarsche xD

                                        Naja...ich kann den Hype um den Film "Tribute von Panem" nicht verstehen, beim Buch weiß ich es nicht ^^

                                        • 6 .5

                                          Eigentlich hätte ich persönlich garnicht erwartet, das der Film Fortsetzungen bekommt, aber, wir werden sehen ^^

                                          • 3
                                            Murphante 28.11.2014, 16:15 Geändert 28.11.2014, 19:08

                                            Ich bin beruhigt das viele meiner moviepilot Freunden es genauso sehen wie ich.
                                            Viele meinen ja das diese Serie ja auch so toll sein soll ... Eine Bekannte wollt mit mir in den jetzigen Teil der im Kino anläuft ... teilte ihr aber mit das ich die ersten beiden Teile noch nicht kenn ... nun denn ... draufgestürzt und angesehen:

                                            Boahr ... dieses Gefühl das mir überkam ... dort stapften die Kinder in ihren (KZ - ähnlichen ) Distrikten ( Lagern ) ... und wie es in einer Sekte nun mal üblich ist muss man seinem Glauben nachgehen und Opfer bringen ... woHoO ... wir haben eine Story ... toll ... erinnert mich an " Battle Royale" "Running Man" ... im Wettlauf mit der Zeit und natürlich der Zeit heute angepasst ... alles digitalisiert und so hüpfen, springen und zerreißen hässlich mutierte Zombiedackelviecher und jagen die Kinder durch die Wälder oder werden mit Feuerkugeln bombadiert. Als ich gehört hab das für diesen Film extra ein Wald abgebrannt worden ist ... dachte ich dieser Film bekommt nur deswegen schon eine schlechte Bewertung ... pfffff ... soll wohl auch auf der Bonus DvD erklärt worden sein ... hab ich mir aber nicht weiter angeschaut.

                                            Ich will auch nicht viel weiterhin über diesen Film was erzählen, außer vielleicht noch über die Aufmachung und Optik dieses Filmes ... der Typ mit dem Tribal Zauberbart von diesem Schmierlappen ... böäh ... der war ja nu auch mal echt hässlich und hätte mir gewünscht der Pfeil hätte nicht den Apfel erwischt sondern seinen dämlichen Schädel ... aber naja :D
                                            Die werden alle noch ihr Fett abbekommen und keiner wird dann mehr lebend dort rauskommen ...

                                            Ich werd mir den zweiten und dritten Schrägstrich unterteilten Dritten Teil 1 ... oh man auch wieder nur Geldmacherei ... mir anschauen ... aber dafür geh ich nicht ins Kino ...

                                            so denn ... hört auf zu hungern und haut ordentlich rein ;)
                                            krümelige KÄKzzzz Grüße
                                            Euer morphiiii

                                            6
                                            • 4 .5
                                              dbeutner 23.11.2014, 19:39 Geändert 23.11.2014, 20:27

                                              Meine Tochter steht so sehr drauf, also habe ich mich drauf eingelassen. Ich mag ja ihre Begeisterung, allerdings kam ich nach einer guten Stunde nicht umhin immer deutlicher zu äußern, dass /mir/ der Film "nicht ganz so gut" gefällt... Und das, obwohl sie sie für mich sogar auf O-Ton eingelassen hat :-)

                                              Es ist halt vom ersten Teil an eine recht schlichte Hollywood-Umsetzung eines Bestsellers - ich weiß nicht, ob die Geschichte im Buch ausdifferenzierter ist, ich vermute es aber ganz stark. Man merkt der Inszenierung an, dass diese von Themenblock zu Themenblock springt, die szenischen Vorhersehbarkeiten bringen Fremdschämfaktoren hinein, und - Jennifer Lawrence ist eines meiner Hauptprobleme. Ich kannte nur den Hype-Namen, jetzt weiß ich, dass ich eine sehr große Abneigung gegen die Frau empfinde. Hat bestimmt etwas mit meiner persönlichen Erfahrung mit dieser Art von Frauentyp zu tun, ist also sehr sehr subjektiv, kann ich aber ja auch nichts dran ändern :-)

                                              Zu dem ganzen Teen-Zielpublikum-Gedöns kommt dann noch hinzu, dass die "Tribute von Panem" in Gänze ja geradezu damit beworben werden, dass die Auflehnung gegen ein totalitäres System ja auch noch Pädagogik enthielte. Zumindest den ersten Teil in sich würde ich da gerade eher ins Gegenteil bewerten: Es gibt praktisch keine Hinterfragung des Faktischen, obwohl so viele Stellen sich dazu angeboten hätten. Echte Konflikte werden auch ausgespart, damit die Heldin entsprechend sauber dasteht. Das ist geradezu schmerzhaft billig.

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                                              • 4 .5

                                                Das war ja mal leider - um das bekannte Rocket-Team zu zitieren - "ein Schuss in den Ofen".

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                                                • 4 .5

                                                  Das Buch ist bestimmt ein Meisterwerk, kein Zweifel, jedoch muss ich leider sagen, dass dieser Film mich nicht so ganz überzeugt hat. Und ich muss mich leider noch unbeliebter machen: Katniss Everdeen entspricht so überhaupt nicht mein Abbild von Spannung. Sie ist einfach von Anfang zu geleckt, kommt teilweise arrogant rüber und besitzt, soweit ich mich erinnern kann, so überhaupt keine Schwächen. Solider Film, dennoch kann ich diesen Hype weder um den Film noch über die Schauspielerin Jennifer Lawrence verstehen.

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                                                  • 8

                                                    Der Film wirkte für mich anfänglich wie eine übliche neue Teenie Trilogie a la Twillight, bis der Moment kommt, als die Tribute in die Arena hochgefahren werden. Als Katniss sich umblickt und die anderen Tribute dort stehen sieht und jedem Moment das Start Signal ertönen wird, Gänsehaut pur. Spätesten nach dem kurz darauffolgendem gegenseitigen abschlachten erkennt man, dass dies reines erwachsenen Kino ist und mit einer Teenie Drama Serie nun gar nichts gemein hat. Ich finde sie Story fantastisch und auch beängstigend realistisch. Man denke um die 2000 Jahre an Rom zurück, Gladiatoren die sich in Arenen für das Publikum umbrachten waren alltäglich. Das dies irgendwann aufgrund mangelnder Nahrung wieder Interesse wecken könnte, ist meiner Meinung im Moment nicht denkbar, aber zu weit her geholt wohl auch nicht. Zum Inhalt des Films. Jennifer Lawrence gefiel mir (wie so häufig :-) richtig gut. Grundsätzlich ist auch an dem Rest des Cast nichts auszusetzen, obwohl nun keiner der anderen Akteure besonders heraussticht. Ich muss auch sagen, für ein Produktionsbudget von ca. 80 Millionen Dollar, sind die Bilder und Effekte hervorragend. Es gibt in dem Bereich wesentlich teurerer Filme, die dies nicht ansatzweise umsetzen können. Wie schon gesagt, die Story ist sowieso mein Ding und das Setting selber, ob in den Distrikten, dem Kapitol oder der Arena, hat mir auch richtig gut gefallen. Auch beim zweiten mal anschauen kann ich daher sagen, The Hunger Games ist noch immer ein richtig guter Film.