Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012

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Kritiken (38) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

_Garfield: Blogbusters

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2.0Ärgerlich

Enttäuschend. Lawrence will zwar, kann aber nicht so richtig, die Action ist wirr, verwackelt und verschnitten, die Effekte äußerst schäbig, die Figuren eine einzige Frechheit und selbst wenn ich kein Freund von Logikfehler-Kritik bin, hier ist sie angemessen: Da hockt die Lawrence schon auf 'nem Baum und die Teene-Clique schafft es selbst dann und mit Bogen nicht, sie da herunterzuholen. Und die Veranstalter riskieren kurz zuvor natürlich auch, sie mit Feuerbällen auszuradieren, nur um sie auf die „richtige“ Fährte zu führen. In Nazi-Panem tragen außerdem alle doofe Hüte und sogar Kravitz glitzernden Lidschatten. Tucci ist aber mal wieder ganz toll! Ansonsten gibt’s unangenehmen Schmalz, erstaunlich viele Klischees (ist die Vorlage ähnlich beschissen?) und ein Happy-End, bei dem man zumindest einmal laut lachen darf.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

alex023

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Ja, aus gewissen Umständen, mit diversen Konsequenten, wie sich im weiteren Verlauf dann zeigt. ;-)


alex023

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*Konsequenzen natürlich, sorry, ist spät.


JackoXL: Die Drei Muscheln

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4.0Uninteressant

Neben Remakes, Reboots, Sequels und Comicverfilmungen stehen in den letzten Jahren besonders die aufwendigen Mehrteiler im US-Kino hoch im Kurs. Besonderes Merkmal: Das Zielpublikum scheint klar definiert. Insbesondere Serien wie "Twilight" oder "Harry Potter" richten sich vornehmlich an jüngere Zuschauer, die Jahr für Jahr wieder in die Kinos gelockt werden sollen, um den finanziellen Erfolg der meist kostspieligen Projekte nicht nur zu rechtfertigen, sondern sie zu einem lukrativen Geschäft zu machen (inklusive DVD/BR Einnahmen, Merchandising usw.). Im letzten Jahr startete mit "Die Tribute von Panem: The Hunger Games" das nächste Großprojekt, basierend auf der Romantrilogie von Suzanne Collins, die Fortsetzung "Catching Fire" steht schon in den Startlöchern. Das Feedback der Zielgruppe gibt den Produzenten recht, doch was taugt der erste Teil denn für den Rest der Filmfans?

Gerade denen dürfte eines ganz besonders ins Auge springen, was sich Autorin Suzanne Collins schon bei der Veröffentlichung ihrer Bücher als Kritikpunkt vorwerfen lassen musste: Die Story rund um die "Hunger Games" orientiert sich nicht nur stark an dem japanischen Roman (und dessen Verfilmung) "Battle Royale", sie geht in vielen Punkten eigentlich nur als reines Plagiat durch. Zumindest in diesem ersten Film, der die Todesarena in den Mittelpunkt stellt. Schon "Battle Royale" wies diverse Parallelen zu anderen Werken auf, aber was sich Collins hier erlaubt hat, ist schon ein starkes Stück. Die Story rund um das Reich Panem und seine verschiedenen Distrikte entfernt sich zwar von der etwas mehr in der Realität verankerten "Vorlage" aus Japan, die komplette zweite Filmhälfte wirkt dafür wie eine weichgespülte Milchzahn-Version von ihr. Daher ist der Vergleich fast unumgänglich und der größte Reiz am Film - die eigentlich recht packende Grundprämisse - relativiert sich gnadenlos.

Aber der Reihe nach. Schon die Darstellung des totalitären Dystopie-Staats kann nicht ernsthaft sein Potenzial entfalten. Der bewusst bunt-schrille Stil steht im Kontrast zur eigentlichen Handlung, wirkt eher deplatziert und mehr als einmal recht albern. Das geht bei ernsthaft bissigen Satiren auch mal voll in Ordnung, auch Kubrick's "Clockwork Orange" wirkte zum Teil so, allerdings nur optisch. "The Hunger Games" verwendet viel Zeit zur Einführung und Vorstellung der Szenerie und der Figuren, ohne das dabei viel rumkommt. Die verarmte, herzensgute und trotzdem so taffe Katniss ist die glasklare Sympathieträgerin und Identifikationsfigur, die arroganten und gnadenlosen Snobs aus den Elitedistrikten die Buh-Männer (und Frauen), die Regierung mächtig und böse, das Volk arm und gut, dafür die Hälfte der üppigen Laufzeit zu verbraten so unnötig wie uninteressant. Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence wurde vor gut drei Jahren durch ihre Leistung im kalten Drama "Winter's Bone" bekannt und (zu recht) gelobt wie Oscar-nominiert, startete danach richtig durch und gewann für "Silver Linings" Anfang des Jahres sogar die Trophäe, nur mit so einer Leistung wie hier gewinnt sie nicht mal die goldenen Steckrübe von Meppen (vom Teenie-Publikum direkt gewählte Awards mal ausgenommen). Belanglos durch die Gegend starren, zwischen drei bis vier (sehr ähnlichen) Gesichtsausdrücken wechseln und das über mehr als zwei Stunden, geht flott auf den Pinsel. Die guten Namen im Cast haben aussschließlich Nebenrollen, im Mittelpunkt stehen die Lawrence und andere Schnuckis zum anhimmeln oder richtig gemein finden, wie in einem typischen Highschool-Film. Das liebe Mauerblümchen, ihr schmachtender Möchtegern-Boy-Friend und die blöden Schnösel-Bullys. Das Schema wird zur vollsten Zufriedenheit erfüllt.

Wenn es nach einer gefühlten Ewigkeit endlich zur Sache kommt, kann "The Hunger Games" zwar etwas punkten, doch wie schon erwähnt, das kennt man doch irgendwo her. Nur da in richtig gut. Für das angepeilte Publikum geht es zwar schon verhältnismäßig krass zur Sache, dem Thema jedoch noch lange nicht angemessen genug. "Battle Royale" war nicht nur das zünftigere Pendant, ist auch schwer zu toppen, vor allem war es dort wesentlich galliger, bissiger, mutiger und die Figuren wie die eigentlichen Konflikte in so einer Situation klar besser ausgearbeitet. "The Hunger Games" kann und will gar nicht richtig schocken, das Thema drastisch und schmerzhaft angehen, das soll an klar definierten Punkten etwas rühren, Sympathien und Antipathien unmissverständlich verteilen, alles bitte nicht zu gewagt und noch im Rahmen. Auf ein Ende zusteuern, das allein schon durch den Mehrteilerstatus nicht überraschen kann. Typisches Problem solcher Filme: Hauptfiguren kann praktisch nichts passieren, kommen ja noch Filme, das Ende ist nur ein Zwischenstopp, der Hauptpart eigentlich nur eine Zugabe zum Prolog, denn mehr kann logischerweise nicht passieren. Das soll anfüttern, für sich gesehen satt machen praktisch unmöglich. Zumindest hier, wenn das Highlight nur eine mäßig spannende Variation einer bekannten und guten Geschichte ist.

Zumindest bleibt die Möglichkeit, dass die Fortsetzungen mehr zu bieten haben. Die Arena wäre abgehakt, nun können eigene Ideen kommen. Dann ist in Panem sogar was möglich. Allerdings unwahrscheinlich, dass die nächsten Teile sich mehr an das Publikum allgemein richten, auf wen das Ganze zugeschnitten ist und wohl auch bleibt dürfte kein Thema werden. Denen viel Spaß, für den Rest kommen ja auch noch andere Filme. Hoffentlich...

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Mr. Pink

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Toller Kommentar, Jacko! Sogar noch ziemlich gutmütig, finde ich. Der Film ist eine Zumutung. Sogar Harry Potter ist besser, Twilight sowieso.


Velly

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@Jacko: Meine Aussage war auch nicht nur auf Deinen Kommi bezogen, sondern eher allgemein. Ich finde es halt faszinierend, dass so ein Quark so an Bedeutung gewonnen hat, dass es dauernd zum Vergleich herangezogen wird.


Arthur A.: www.filmfutter.com

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8.0Ausgezeichnet

Trotz all seiner Makel ist Die Tribute von Panem – The Hunger Games ein fesselnder und gelegentlich intelligenter Science-Fiction-Film und ein vielversprechender Start einer neuen Filmreihe. Das Herzstück ist dabei Jennifer Lawrence, deren Katniss als starke, facettenreiche Protagonistin sich unter die legendären Heldinnen der Filmgeschichte einreihen wird.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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3.0Schwach

THE HUNGER GAMES zu mögen, fällt schwer. Das liegt weniger an der grausamen Prämisse, von der der Film erzählt, sondern daran, wie er eben jene selbst verhandelt. Die Frage nach dem „Warum“ dieses Spektakels, bei dem Jugendliche verschiedenster Bezirke das Recht des Stärkeren einfordern und sich gegenseitig ins Jenseits befördern müssen, kann dort, wo man letztlich selbst dem Reiz des inszenierten Überlebenskampfes erliegt, gar nicht mehr gestellt werden.
Zusammengezimmert aus totgerittenen Diktatur-Analogien und dem Motiv der fürsorglichen Schwester, hat sich THE HUNGER GAMES bereits nach wenigen Minuten vollständig der Perspektive seiner Hauptdarstellerin verschrieben, die fortan als Mischung aus Lara Croft und Sophie Scholl die Rebellion des Guten im Bösen verkörpern darf: Kein Pfeil, der nicht gerechtfertigt ist, kein Tod, der nicht zu entschuldigen wäre – im Namen des Guten, und schlussendlich auch für die Liebe. Damit bedient der Film selbst auf fast schon groteske Art und Weise eben jene durch Manipulation hervorgerufene Sucht nach Identifikationsfiguren und der großen Show, die auch den „Tributen von Panem“ zugrunde liegen. Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral.

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Tina Scheidt

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Du hast es sehr gut beschrieben, sehe ich genauso.


oschi

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Genau diese Erkenntnisse habe ich ebenfalls bei der Sichtung gewinnen können. Gut auf den Punkt gebracht.


Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Manches bleibt offen, vieles wird angedeutet, und gerade durch diese Tatsache macht dieser Film doch tatsächlich neugierig auf eine Fortsetzung. Möglich, dass einem als Nichtkenner der Vorlage einiges entgeht oder dass vielleicht einiges gar nicht gezeigt wurde – aber “The Hunger Games” funktioniert auch als eigenständiger Film.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Einer, der mit Abstand eindrucksvollsten Blockbuster des Jahres, der eigentlich gar keiner ist, denn wie hier mit Filmästhetik, Charakterentwicklung und Dramaturgie (größtenteils) umgegangen wird, ist wirklich erstklassig.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Menschenjagd für ein zielgerichtet jugendliches Publikum aufbereitet, aber nicht zwangsläufig harmloser als etwa "The Most Dangerous Game" oder der noch deutlich nahe liegendere "Battle Royale". Die Idee ritueller Teenager-Schlachten als medienwirksames Spektakel eines faschistischen Regimes verfehlt nicht ihre Wirkung, dennoch bleibt der dystopische Zukunftsentwurf des Films (und der Vorlage?) vage und nicht selten auch sehr inkonsistent. Dramaturgisch hätten diese Hungerspiele, deren Vorgeschichte und wirkliche Dimension ebenso rätselhaft bleibt wie die prunkvoll pervertierte Stadt und deren Einwohner, effektivere Schwerpunkte setzen können, so doch die sture Perspektive der Heldin Jennifer Lawrence wenig bis gar nichts über den größeren Entwurf vermittelt. Stichwort Heldin: In der klaren Positionierung des Films, welche der auserwählten Killer-Teens die Sympathien des Zuschauers verdienen und welche dies aufgrund grober Bösewichtsskizzierungen nicht tun, scheut er eine Auseinandersetzung mit schwierigen moralischen Fragen und lenkt den im Kern zutiefst barbarischen, geradezu erschütternden Überlebenskampf in konventionelle Bahnen – bequemes Mitfiebern statt unerträgliches Ausharren, so gesehen eine verschenkte Umsetzung. Trotzdem ist der auch inszenatorisch zwiespältige "The Hunger Games" gerade noch stark genug, um eine Fortsetzung interessant erscheinen zu lassen, die es sich hoffentlich weniger einfach machen wird.

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Hisayasu S

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Das Fehlen des Erklärbärs fand ich bei PANEM augesprochen gelungen.


FlintPaper

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Es geht ja nicht nur um "Erklärbär", wenn hier die Rede ist von reflektierenden Monologen, die den ganzen Hauptcharakter anders dastehen lassen.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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4.5Uninteressant

[...] Zunächst machen Die Tribute von Panem einen produktions- und inszenierungstechnisch einwandfreien Eindruck und wecken ziemlich schnell das Interesse des Zuschauers, wenn sich nach und nach die Begebenheiten in der dargebrachten dystopischen Welt erschließen, insbesondere was die namensgebenden Hungerspiele anbelangt. Jedoch stellt sich auch schnell Ernüchterung ein, wenn nach einer guten halben Stunde im Grunde noch nichts geschehen ist und die angedeuteten sozialen Verhältnisse oberflächlicher und nichtssagender kaum bleiben könnten. Freilich fällt es schwer, sämtliche oder auch nur viele Aspekte eines Buches in einen Film zu übertragen, jedoch der Weg alles anzudeuten, aber nichts zu erklären ist für meine Sehgewohnheiten definitiv der falsche und abgesehen davon, dass er in den Nachfolgeteilen sicherlich seine Bewandtnis haben wird, macht es für mich auch keinen Sinn, sich beispielsweise in den ersten zwanzig Minuten eingehend mit der Exposition einer Figur zu befassen, die im weiteren Verlauf des Films weder erneut in Erscheinung treten wird noch sonst irgendeinen Nutzen hat. [...]

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ChristiansFoyer: Cellurizon.de

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4.0Uninteressant

[...]Gary Ross’ Inszenierung scheint eher auf dem Wikipedia-Artikel zur Romanvorlage, denn auf selbiger zu basieren: „The Hunger Games“ ist eine wacklige Angelegenheit, in jederlei Hinsicht. Die Kamera wackelt und zappelt (und zwar stellenweise so sehr, als hätte Paul Greengrass Jim Carreys Mimik verschluckt), Narration und Dramaturgie stehen auf wackligem Gebein, die CGI-Effekte wackeln zwischen auffällig eiligem Weggeschwenke und –geblende und ob der höchst durchwachsenen Qualität fingernägelkauenden „draufhalten, wird schon gut geh‘n…“-Shots, die vorgestellte Welt Panems und seiner Distrikte wackelt sich durch interessante Ansätze, aber eine für Nichtkenner der Vorlage irgendwann deutlich vor den Eintaucheffekt des Films tretende Sammlung loser Fäden und illisionsraubender Erklärverweigerungen, die jede Schlüssigkeit zu nichte macht. Und so ist auch das Interesse an „The Hunger Games“ eine wacklige Sache: das ist kein Film ohne Ambition, keiner ohne künstlerische Idee und ohne erzählerischen Anspruch – aber einer, der nicht genügend Gleitmaterial produziert, um durch sein Setting zu flutschen. „The Hunger Games“ verhakt sich am Aufsparen von Plotpunkten und Charaktermotivationen für die Fortsetzungen und das so ungeschickt, wie es kaum einer anderen Literaturverfilmung passiert ist, denn in fast zweieinhalb Stunden ein Gesellschaftskonzept abzubilden, es in wesentlichen Teilen aber unbeantwortet im Raum stehen zu lassen – das ist alles andere, als geschicktes Storytelling. Zu oft, im Großen und Ganzen wie im kleinen speziellen bleibt die Frage stehen: wozu das alles?[...]

[...] Panem, seine Zivilisationsstrukturen und die Natur der Spiele werden nicht klar umrissen und nicht ausschattiert und das ist ein Informationsmangel, der für „The Hunger Games“ trotz seiner Quadrilogiezuarbeit eigentlich nicht optional sein dürfte: was kratzt es im zweiten Teil, wie die Hintergründe des Geschehens zu verstehen sind, wenn der erste Teil unter deren Absenz nicht funktioniert? Literarisch lässt sich das sicher so umsetzen, da kann ein Buch auf über 400 Seiten Hinweise streuen und ausschmücken, ein auf verhältnismäßig straffe 142 Minuten herunter gebrochener Film muss da schnell wenigstens ein bißchen deutlicher und konkreter werden. Dennoch ist „The Hunger Games“ bis zum Beginn der eigentlichen Spiele ein recht guter Film, das Leben in Distrikt 12, die Dekadenz des Kapitols, die mediensatirische Vorbereitung auf die Spiele – auch hier fehlt es an einigem und trotzdem ist das veritabler Filmgenuss mit viel Bling Bling für’s Auge, verrückten Kostümen, irrer Frisurenmode und dem kräftigen Schuss Einfallslosigkeit, mit dem der gesamte Film abgeschmeckt ist, wenn es darum geht, diese optischen Spielereien mit Inhalt zu füllen. Das Sponsorensystem, das Training der Tribute, die Show-Interviews und die gesamte pompöse Inszenierung der Spiele – das wird visuell präsentiert, mehr nicht. Warum das zum Beispiel so einen Affenzirkus und Beliebtheitspush um sie herum auslöst, dass Katniss und Peeta beim gladiatorischen Einmarsch der Tribute in eine Arena einen künstlichen Feuerschweif hinter sich her ziehen – no idea. Wie ist das Ausmaß dieser ganzen Veranstaltung einzuschätzen, wie lüstern nach Mord und Tod und Unterhaltung sind diese puppesquen Bewohner des Kapitols, was sollen diese Hungerspiele eigentlich bezwecken?!?! No idea.[...]

[...]Die Spiele selbst jedoch sind es dann, die „The Hunger Games“ erschlaffen lassen. Wie gesagt, auch das Vorspiel bleibt vieles schuldig, deutet aber auch einiges an, dass sich in der Arena aufzulösen verspricht. Und dann rennen halt 24 Kids durch den Wald. Bockstark und überraschend heftig noch der Eintritt auf das Kampfesgelände, wo gleich die ersten Kehlen durchschnitten und Leiber aufgeschlitzt werden, danach aber… Statt Hauptfigur Katniss übernehmen hier ganz andere Protagonisten die Führung, nämlich Gevatter coincidence und sein Zögling, das verwunderte »…wait, what?«.[...]

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Die hyperaktive Regie zoomt und wackelt sich reichlich planlos durchs Geschehen und ein überbeschäftigtes Produktionsdesign trägt uns aus einem faux-Nazideutschland in einen faschistischen 80s-Pop-Alptraum, dann schließlich findet der Film endlich seine Mitte. Man fühlt sich tief eingetaucht in eine befremdliche Dystopie, die ihr Geheimnis gerade wegen des Verzichts auf nähere Erläuterung zu wahren weiß. Mittendrin befremden ein wunderbar blauhaariger Stanley Tucci und eine schrille Elizabeth Banks mit ausgesucht exaltierten Darstellungen, fürs Menschliche haben Woody Harrelson und der schöne Lenny Kravitz zu sorgen. Die Intensität gipfelt im Beginn der Spiele: Eine stummgeschaltete Gewaltorgie, in der sich die angestaute Spannung entlädt und die sich zu den großen Sequenzen des Kinojahres zählen darf. Die eigentliche Hatz verliert schnell an Spannung, obwohl die pausbäckig-patzige Jennifer Lawrence den Laden ganz gut zusammenhält; zu wenig spannende Konflikte und zu viel Gerenne durch immergleiche Wald- und Wiesenszenarien nehmen dem laschen Showdown auch noch den letzten Impact. Dennoch, wahrlich kein schlechter Film.

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Mr.Film: City of Cinema

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6.0Ganz gut

Ich muss ehrlich sagen das mich dieser Film überrascht hat. Lange habe ich mich gesträubt bzw. den Film einfach ausgeblendet und ignoriert, doch schlussendlich kam das Interesse. Denn um ehrlich zu sein, die Story klingt recht nett beschrieben. Der Grund, warum ich den Film ausgelassen habe, war aber ebenfalls der Story gewidmet. Die ganze Geschichte ist eine perfekte Steilvorlage für Kitsch und Klischees, und das in Form eines Blockbusters habe ich schon zu oft gesehen. Gleich vorweg: Meine Befürchtungen kamen in dem Film vor - jedoch in einer geringeren Dosis als gedacht. Man konnte die Bestseller-Romane ehrlich gesagt auch nicht ohne Klischees verfilmen, darauf waren die Bücher eben einfach ausgelegt und es wäre von den Produzenten dumm und unlogisch wenn sie da etwas geändert hätten. Auf jeden Fall empfand ich den Film nach den ersten 30 Minuten sehr sympathisch, vornedran Jennifer Lawrence wirkte, obwohl sie wie 'ne 16-Jährige aussieht, immer netter und wie eine perfekte 'Heldin'. Die eigentlichen "Hungerspiele" empfand ich jedoch als zu lustlos inszeniert, da hätte man mal Eier zeigen, auf FSK 16 hochschrauben und etwas deftiges, actionreiches, abliefern müssen. Da gefielen mir die Vorbereitungen auf die Spiele deutlich besser, vor allem Woody Harrelson als Mentor der Tribute des 12. Districts wusste zu gefallen und dem Film seinen kleinen Stempel aufzudrücken. Wie gesagt hing der Film im Mittelteil leider etwas durch, das Ende kommt aus diesem kleinen Tief nicht mehr ganz heraus und bietet damit keinen atemberaubenden Abschluss. Ich bin jedoch gespannt wie die folgenden Teile aussehen werden, ich hoffe man wird wie bei "Harry Potter" etwas düsterer, etwas erwachsener.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Das Mädchen, das in Flammen steht: Die Verfilmung eines dystopischen SF-Jugendbuchs? Da durfte man skeptisch sein. Aber der Film hat gut gepunktet – nicht nur wegen des kommenden Superstars Jennifer Lawrence. Auf der Habenseite: exzellentes Casting, inspiriertes Produktionsdesign und die beeindruckende emotionale Wucht.

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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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4.0Uninteressant

"Die Tribute von Panem" von Gary Ross nach dem ersten Teil der Romantrilogie von Suzanne Collins mit Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen und Josh Hutcherson als Peeta Mellark ist das neue Film-Franchise-Unternehmen Hollywoods. Die Lobeshymnen in den deutschen wie internationalen Medien waren groß; besonders die angebliche Medienkritik des Films an den Castingshows der Fernsehsender wurde allseits gelobt und gerühmt. Nur wenige Kritiker wie Sabine Horst von Epd-Film oder Hans-Ulrich Pönack vom DeutschlandRadio kritisierten den Film für seine abscheulichen Gewaltdarstellungen - sie haben vollkommen Recht. "The Hunger Games" führt hier nur die Erfolgsmaschinerie des Privatfernsehens bis zu einem konsequenten Ende: Das Spiel um Leben und Tod. Die Parallelen zu den Castingshows sind überdeutlich: Kandidaten treten gegeneinander an, ein denkfaules Publikum stimmt über Erfolg und Mißerfolg ab; es kann nur einen Gewinner geben, der aber doch wieder in seinen Distrikt zurück muß. Haben wir hier endlich eine notwendige Medienkritik an diesen Eliminationsspielen, wie Peter Sloterdijk sie nannte? Sollte wir darüber hinwegsehen, daß gerade die betroffenen Fernsehsender – RTL, SAT 1 und Pro 7, flankiert von der Bildzeitung – diesen Film fulminant vermarkten? Ist das Rühren der Werbetrommel für diese Medien ein reinigendes Ritual oder setzt hier die Hollywood-Fiktion nicht dort ein, wo das Reality-TV nicht mehr weiter kann – wegen Menschenwürde, Grundgesetz etc. Aus fernen Ländern liest man immer wieder in den bunten Meldungen der Zeitungen, daß es dort gerade Castingshows gäbe, in denen Kandidaten für ein lebensnotwendiges Organ kämpfen? Die westliche Empörung darüber ist garantiert. Doch was sich in der Realität verbietet, erlaubt die Fiktion nur zu gerne und wir Zuschauer schauen lustvoll zu und bekommen zusätzlich noch etwas medienkritische Moral untergejubelt, damit wir zu unserem eigenen obszönen Begehren in Distanz treten können. Es erinnert an die freiwillige Finanz-Abgabe, die man als Flugzeuggast für den Co2-Ausstoß bezahlen kann, um einen sinnlosen Flug mit gutem Gewissen anzutreten: Ich fliege für ein paar Luxus-Schuhe nach Florenz und zahle dafür einen kleinen Aufpreis für die Umwelt. Oder: Ich sitze im Kino und ergötze mich an sich abschlachtenden Jugendlichen und bekomme gleichzeitig noch den erhobenen Zeigefinger für meine niveaulose Unterhaltung mitgeliefert. Mehr dazu im Video!

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Pathione

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Ich bin nicht deiner Meinung. Uninteressant mag er wohl für dich sein, über Geschmack lässt sich nunmal nicht streiten, aber zahlreiche begeisterte Kinobesucher, mich eingeschlossen beweisen wohl das Gegenteil: The Hunger Games ist ein unglaublich gut inszeniertes Epos. Obwohl ich das Buch vorher gelesen hatte, fieberte ich in jeder Minute mit und wunderte mich sogar über die teilweise Verweichlichung der einzelnen Szenen. Der Film wirkt noch relativ prä-pubertär-gerecht und zeigt rein thematisch ein grausames Regime, das über Leben und Tod bestimmen darf. Ein perverses Thema, aber eben auf vertrackte Art und weise aktuell und fast realistisch. Die Leute geilen sich nicht an diesem Blutvergießen auf, wie jene, die innerhalb des Filmes die Spiele verfolgen, sie erschaudern vor dieser Vision.
Abgesehen davon, finde ich mit den wenigen Worten hat sonotcherie den Film sehr gut beschrieben und dich völlig widerlegt. Ich finde deine Ausführungen sehr viel oberflächlicher und mindestens so unüberlegt, wie die Menschen, die du verurteilst.


H_B_C

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Das beweist ja nur, dass Oberflächlichkeit ausreicht, um unkritische Kinozuschauer zu umgarnen. Dieser Film hat absolut nichts mit einer kritischen, tiefgründigen Auseinandersetzung mit den angekratzten Themen zu tun. Visuell und technisch gut gemacht, auch die Schauspieler sind eine ganz andere Liga als beispielsweise in der deutlich schlechteren Franchise "Twilight", das muss man den "Spielen" ja lassen. Allerdings ist es auch nicht schwer, besser als "Twilight" zu sein, allerdings ist daran absolut GAR NICHTS(!) nur ansatzweise realistisch oder lebensnah, geschweige denn tiefgründig, sondern lediglich gut gemachte Massenabfertigungsware und reinem Kommerz als Ziel. Fazit: Nur weil es schlechteres gibt, ist etwas mittelmäßiges noch lange nicht gut. Und ja, das könnten RTL, Sat1, Pro Sieben etc. auch mal lernen!


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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3.5Schwach

„The Hunger Games“ besitzt durchgängig interessante Stärken. Jennifer Lawrence ist eine gute Darstellerin, der restliche Cast ist, vor allem in den Nebenrollen, gut besetzt, die utopische Welt ist abwechslungsreich und die Idee von modernen, medial angeheizten Gladiatorenkämpfen hat durchaus das Potenzial kehlenzuschnürende Eindringlichkeit zu erzeugen. Doch ach, irgendwie haben die Macher ihre Stärken nicht wirklich genutzt.

Die gute Jennifer Lawrence hat Talent, doch ihre Rolle, Heldin Katriss, bleibt durchgängig unterkühlt. Selbst bei Szenen, in denen ihr Charakter eigentlich Wärme und Liebe ausstrahlen müsste, kam bei mir nur ein eisiger Wind an. Die Nebendarsteller leiden derweil darunter, dass ihre Figuren nie mehr sind als statische Schablone. Die größte Stärke des Films ist auch ihre größte Schwäche. Die utopische Welt wirkt wegen ihrer visuellen Vielseitigkeit durchweg erfrischend anders. High-Tech trifft auf Rotton Redneck County, buntskurrile Avantgarde wird mit klinisch sauberem Hochglanz vermischt, das hat was, auch wenn es nie wirklich ein homogenes Ganzes ergibt und die Wechsel zwischen den einzelnen Stilen die Inszenierung hart ins Stocken bringt, aber es wirkt durchweg „mal anders“ und war für mich das beste und interessanteste des Films. Nun hat „The Hunger Games“ folgendes Problem mit seinem Abwechslungsreichtum: es wirkt alles nicht echt. Alles, sei es der Wald, die Heimat von Katriss, sogar Katriss selbst und ihre Feinde und Freunden wirken artifiziell. Regisseur Gary Ross erschuf mit seiner Romanverfilmung eine Welt die sogar dann künstlich wirkt, wenn sie es gar nicht soll.

ACHTUNG: SPOILER

Einen großen Teil zu dieser störenden Künstlichkeit hat die Logik des Films. Auch wenn mich Fans von Buch und Film dafür auspeitschen, aber da werden seit Jahrzehnten diese Todesspiele ausgerichtet, um diese 12 Distrikte an eine uralte, blutige Revolution zu erinnern und ihnen klar zu machen, dass es so eine Revolution nie mehr geben darf und um die Distrikte zu beruhigen, bzw. einzuschüchtern werden jedes Jahr ca. 20 Kinder getötet. Are you serious? Die Distrikte nehmen das hin? Solch ein brutales, inhumanes Vorgehen erzeugt normalerweise Rebellion. Natürlich wird im Film angedeutet, dass es der Heldin gelingt eine solche Rebellion zu starten, aber das wirkt dermaßen aufgesetzt, dass es sich ohne weiteres in die Künstlichkeit des Films einreihen kann. Vielleicht wird es im Roman erklärt, wahrscheinlich im Sequel, aber jetzt wirkt die Erklärung warum und wieso diese Hunger Games ausgetragen werden mehr als befremdlich, na ja, es wirkte sogar regelrecht billig auf mich.

Ebenso kostengünstig wirkten dann auch andere Dinge auf mich. Die zwanghafte Romanze der Helden war mehr eine Pflichtübung als wirklich notwendig. Den eigentlichen Spielen fehlte es oftmals an Intensität. Vielleicht hätte Regisseur Ross Wes Craven diese Szenen inszenieren sollen, oder jemand anderen, der sich mit Teenager-Dezimierungen auskennt. Damit meine ich nicht die Brutalität, die war so schon in Ordnung und für einen FSK12-Film mehr als ausreichend. Viel mehr wirkte das nicht sehr intensiv. Es wirkte wie eine Abhakliste. Der Kerl aus Distrikt 4 war während des Trainingsszenen kaum zu sehen: Tod nach spätestens eineinhalb Minuten. So erzeugt man keine Spannung. So erzeugt man nicht gerade spannungsförderliche Transparenz.

Das „The Hunger Games“ auch so etwas wie einen Schurken braucht ist natürlich Ehrensache. Die gibt es hier zuhauf: Spielleiter, Neo-Patrizier, Präsidenten und natürlich brutale Spielteilnehmer der Marke „Ich bin eine Killermaschine, ich töte gern“. Solche Psychopathen können durchaus für den einen oder anderen markerschütternden Moment sorgen, wenn man ihn aber vergisst richtig einzuführen, ihn dann über weite Strecken irgendwo im Dickicht des Waldes vergisst und ihn am Ende plötzlich zum immer noch mörderischen aber selbst- und systemkritischen Kerl um modelliert, kann auch der beste „I <3 Killing“-Psycho nicht helfen die Widerwärtigkeit der Spiele noch deutlicher und vor allem spürbarer zu machen.

Trotz Toter und der uralten Attitüde von Brot und Spielen wirken die „Hunger Games“ mehr wie ein Trip mit den Pfandfindern. Daran ändern auch Feuerbälle, Fleischwunden, bescheiden getrickste Riesenkampfhunde und tote Kinder, bzw. verliebte Teenager nichts.

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stuforcedyou

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Ja, meine ich. :)


spyron

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Dein Kommentar spiegelt genau meinen Eindruck von dem Film wieder. Sehr gut beobachtet und dokumentiert, auch wenn mich die ganzen Negativseiten jetzt nicht so sehr gestört haben, da ich durch die ganzen Kritiken ungefähr schon einschätzen konnte, was mich erwartet.


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Insgesamt ein Film für Jugendliche, der seinen großen Action-Survivalanteil mit Spuren von Kritik an der realityshowgeilen Gesellschaft würzt und leichte Romantikanteile drüberstreut. Das alles getragen von der reinen Frauenpower von Katniss/Jennifer, erzählt aus ihrer Sicht ohne Anspruch auf Objektivität. Ein lohnendes Erlebnis für mich, echt spannend und professionell gemacht und gefühlsmäßig kann man von verzweifelt traurig bis hin zu herzlich lachend hier alles erleben.

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Kloina1893

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Wird auch nur sehr selten erwähnt, wenn ich mich recht erinnere. Dann ist das ja nur halb so schlimm. ;)


Cupio

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Ich als leidenschaftlicher "Twilight - Hasser" hatte lange einen Bogen um die "Hunger Games" gemacht. Klang für mich immer wie die gleiche Klitsche im weichgespülten "Running Man" Gewand. Austauschbarer, uninspirierter Teenie - Strunz eben. Weit gefehlt!
Im Gegensatz zu "World War Z" waren hier echte Könner am Werk, die es geschafft haben eine niedrige Altersfreigabe zu verhängen und trotzdem durch äußerst raffinierte Schnittechnik, Kamera - und Tonarbeit ein hohes Maß an brutaler Gewalt anzudeuten. Hierdurch fällt auch die Dramaturgie der Action - Szenen nicht auf das Niveau der Tagesschau ab.
Ich hätte es am Ende nur konsequenter gefunden, wenn beide tatsächlich die Beeren gegessen hätte, um vor den Augen der Nation und laufenden Kameras als Symbol der Unmenschlichkeit der Spiele Seite an Seite den Freitod zu erleiden. So rückt eben doch die etwas kitschige Love Story in den Vordergrund.
Und das hatte der Streifen eigentlich nicht nötig!


Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Regisseur Gary Ross leistet Starkes, zumindest in der ersten halben Stunde. Im Sekundentakt wechseln sich Emotionen, Düsternis und wunderschöne Aufnahmen ab. Sobald es jedoch zur eigentlichen Action, der Vorstellung der 24 Jugendlichen und zur anschließenden tödlichen Auseinandersetzung dieser kommt, verlor er wohl seine Willenskraft oder das Geld lockte ihn mehr als die Kunst, seine Zuschauer zu fordern. Inwiefern der Film immer mehr vom ernstzunehmenden Blockbuster zur billigen Unterhaltungsware abdriftet, hat sich vor allem am Verhalten des Kinopublikums gezeigt. Es wurde geklatscht und die Hungerspiele wurden angefeuert anstatt für schockierte Gemüter und nachdenkliche Gesichter zu sorgen. [...]

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Scott Bowles: USA Today

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7.5Sehenswert

Die Action in The Hunger Games ist flott inszeniert, die darstellerische Leistung solide, und da ein Scheitern am Box Office unwahrscheinlich ist, bleibt nur zu sagen: A franchise is born. Lasset die Spiele beginnen!

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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

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3.0Schwach

Die Tribute von Panem - The Hunger Games ist ein kitschiges Spektakel und lässt wahre Gefühle vermissen - mit Ausnahme der starken wie gleich auch berührend verletzlichen Präsenz von Jennifer Lawrence.

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Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto) Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto)

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8.5Ausgezeichnet

Die Tribute von Panem - The Hunger Games ist eine gelungene Umsetzung der bei Teenagern beliebten literarischen Vorlage, die nicht einfach nur deren Themen werktreu erkundet, sondern - was wichtiger ist - auch beweist, dass diese Themen einen sehr erwachsenen Nachklang besitzen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.5Geht so

Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.

Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin Katniss (gespielt von Jennifer Lawrence die im Grunde mit dem gleichen Muffelgesichtsausdruck den kompletten Film relativ emotionsfrei durchspielt) herzlich eindimensional. Weder erfahren wir wer sie ist, wie sie denkt, ob sie denkt - noch offenbart sie über das Retten ihrer Schwester hinaus irgendwelche Qualitäten die sie menschlich interessant machen. Sie redet kaum, sie wirkt beständig angenervt und solange ihr nicht irgendwer sagt was sie tun soll ("zieh dich fesch an, begeister das Publikum, spiel eine Romanze, beeindrucke die Jury, Schmeiss das Wespennest runter") kommt sie auch nicht wirklich aus dem Quark. Das die Chemie zwischen ihr und Peeta-Darsteller Josh Hutcherson sich unter der µ-Grenze befindet, mag im Zeichen ihrer gespielten Liebe beabsichtigt sein, ändert sich aber den kompletten Film nicht und lässt den Charakter des Jungen schon ehe er sich mit Tarnborke bepinselt so blass erscheinen, dass er fast mit dem Hintergrund verschwimmt. Von charmlosen Testosteron-Bolzen Liam Hemsworth der eh nur 5min Screeentome hat ganz zu schweigen - er ist mindestens so fade wie sein Bruder Thor.

Dabei hätte die Story ja Potential. Die Nebenrollen sind durch die Bank interessant und vielversprechend besetzt. Woody Harrelson mag nicht so versifft und versoffen sein wie im Buch, spielt durch pure Präsenz aber die Jungdarsteller in jeder Szene komplett an die Wand. Lenny Kravitz macht das Beste aus seiner kleinen Rolle als Modeschwuppe und Sutherland, Bently und Toby Jones sind genau wie Stanley Tucci und Elisabeth Banks schillernde Figuren, über die man gerne mehr erfahren würde. Und auch wenn die ersten 45min des Films inhaltlich eher fades Geplänkel sind, das wirkt wie die Glamour-Berichte die bei exklusiv und EXTRA über DSDS zu sehen sind (viel Home-Story und kein Singen), unterhalten sie immer noch besser als die eigentlichen Hunger Games. Denn Kids die durch den Wald rennen sind leider nicht wirklich spannend - und ohne die tolle Supporting-Cast setzt noch schneller das große Gähnen ein, wenn sich wieder mal die Frage stellt: Wofür braucht dieser Film für sowenig Handlung so wahnsinnig viel Zeit? Viel Zeit in der nachgedacht werden kann und sich zumindest dem buchunkundigen Zuschauer Fragen aufdrängen. Wie zum Beispiel: Was ist das ganze für ein bescheuertes Weltkonzept? Neben dem Konstrukt der Hunger Games wirkt sogar Death Race und Running Man noch plausibel und wohldurchdacht. Was sollen die Spiele? Wieso halten sie Distrikte von der Rebellion ab? Warum muss das ganze wie American Idol präsentiert werden, wenn jeder weiß das es Zwang ist? Warum lässt der Tod von dutzenden Kids die Distrikte scheinbar kalt und warum flippen sie aus und machen Bürgerkrieg, nur weil das kleine Mädchen stirbt das mit Katniss ca. 4min Screentime hatte, nachdem Katniss sie beerdigt und die Drei Bier Bitte-Geste macht?

Und warum soll ich als Zuschauer länger um einen Charakter trauern, als dieser tatsächlich auf der Leinwand zu sehen war, geschweige denn, dass er außer Kulleraugen irgendeine Tiefe bekommen hätte. Und warum gibts angeblich Nahrungsmangel in einer Welt die aus grünen Wäldern und Feldern besteht? Und wieso ist man auf so primitive Distrikte im Steinzeitlook angewiesen, wenn man die technologie besitzt ein gigantisches Game-Holodeck zu bauen. Und wieso besteht das Finale aus dreimal hin und her-rennen und digitalen Hütehunden die Katniss und Peeta aufs Dach einer Trailer-Park-Burg jagen? Und letztlich... why should I care?

Gary Ross ist zweilfelsfrei ein sympathischer Typ und echter Fan der Romane - aber sein Film ist schaumgebremstes Langweilerkino mit flachen Figuren, die an keiner Stelle zum mitfiebern oder mitleiden motivieren. Technisch ist es bis auf die furchtbare Wackelkamera durchschnittlich bis solide, wenn man vom CGI-Matte-Look von Kapitol-City absieht. Die Innendekos sind durchaus schick anzusehen und Kostüme, wie Make-Up und Frisurendesigns neckisch bis sehenswert. Panem fühlt sich nicht hingeschludert an, es ist kein runtergekurbelter Film. Aber wie Twilight bleibt es letztlich recht formalhaftes Kinderkino ohne Eier.. und schlimmer ohne echte Seele. Denn ohne eine glaubhafte, funktionierende Welt wird nie klar wofür es sich zu kämpfen lohnt. Das zusammengeklaute Motiv-Stückwerk das die Welt von Panem darstellt, ist einfach zu unschlüssig in seiner Vision, zu wischi-waschi um bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und wer Daniel Radcliff mangelndes Talent vorwirft, der hat die blassen Hauptdarsteller dieses Films noch nicht gesehen.

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Hans Em.

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Da kann ich nur sagen: ja, ja und ja. Tatsächlich war es so. Auch wenn ich mich zu einer 6 hinreißen ließ, bleibt festzuhalten - ohne das Buch sonderlich gemocht zu haben, muss man diesem Film angesichts des Sujets Blutarmut in jeder Hinsicht attestieren. Und das Buch hatte wenigstens noch ein paar Konserven auf Lager ..


Rukus

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Ich nehm auch drei Bier!

Das mit der mangelhaften Einführung in die Welt und der inneren Logik des Settings ist mir auch aufgestossen. Schickt jährlich ein paar Kinder in die Arena, oder sonst ... Und schon bin ich wieder bei Demolition Man. *gg*

Mal im Ernst, wenn das in den Romanen auch so ist, macht es das nicht besser. Da frag ich mich eher, wieso man sowas überhaupt liest. Oder ist der Buch-Hype erst nach Ende der Trilogie ausgebrochen? Star Wars hier als Vergleich zu bringen hinkt allerdings ordentlich. A New Hope hat so ziemlich alles, was dieser Film hier nicht hat.


CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Basierend auf den Erfolgs-Romanen von Suzanne Collins haben The Hunger Games weitaus mehr zu bieten als die Abenteuer einiger Zauber-Lehrlinge oder Eifersucht zwischen Werwölfen und Vampiren. Themen wie die Ausbeutung der Massen durch eine kleine Gruppe von Mächtigen und Reichen oder die Faszination für Reality-TV sind heute so aktuell wie nie und verleihen dem Film eine unerwartete Tiefe. Die sozialkritische Studie über die Auswüchse des Kapitalismus liefert nicht nur einem jugendlichen Publikum Stoff zum Nachdenken.

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sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Die Trailer und der Hype liessen Großes erwarten. Der Film enthält Längen, die angesichts der 142 Minuten problemlos in der Postpro durch Schnitte ausgebügelbar gewesen wären. Der Film greift viele Themen - wenn überhaupt - nur am Rande an, was wiederum angesichts der Länge unverständlich ist. Die Spannung hat immer wieder Aussetzer. Ist dies bereits das Ende der Triologie?

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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7.5Sehenswert

The Hunger Games zeigt eine durchgestylte futuristische Welt, in die man trotz aller (vor allem implizierter) Grausamkeit gerne eintaucht. [...] Gary Ross ist eine unsentimentale und erstaunlich eigenständige Interpretation des Romans gelungen, die wohl nicht nur Fans auf die Fortsetzungen gespannt macht.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Dicht erzählt, gut gespielt und trotz der Lauflänge von fast zweieinhalb Stunden ohne Längen. [...] Man könnte anlässlich der Auswahl der Tribute darüber nachdenken, wofür wir junge Menschen zum Beispiel in Afghanistan opfern. Auch so ein zynisches Spiel.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Die geradlinige Struktur und die nüchterne Erzählweise, die Gary Ross aus dem Roman auf den Film übertrug, verstärken den Eindruck, dass Die Tribute von Panem eigentlich auf ein reiferes Publikum abzielt, als es Reihen dieses Formats normalerweise tun. [...] Die Tribute von Panem ist ein langer, aber sehr fesselnder Film.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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9.0Herausragend

Diverse Branchenkenner verorten das Potential der „Panem“-Reihe bereits vor dem Start in einer Größenordnung irgendwo zwischen „Twilight“ und „Harry Potter“ und so wird es vermutlich auch kommen. Was die Qualität des ersten Films betrifft ist der jedoch keinesfalls „irgendwo dazwischen“ sondern sehr weit oben anzusiedeln, was die Möglichkeiten von unterhaltsamem und intelligentem Blockbusterkino angeht.

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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst

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5.0Geht so

Ähnlich wie man in nahezu jeder Szene des Films das taktische Kalkül spürt, visuell bloß nicht zu weit zu gehen, um mit explizitem Naturalismus nicht die Jugendfreigabe zu gefährden, so legt sich der Film immer wieder freiwillig Zügel an und verzichtet darauf, künstlerisch konsequenter und mutiger zu erzählen.

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Sabine Horst: epd-Film Sabine Horst: epd-Film

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2.5Ärgerlich

Am Ende weiß die Inszenierung – und das scheint kein bewusst herbeigeführter Effekt zu sein, sondern schieres Unvermögen – sich selbst nicht mehr vom Blick der Überwachungskameras im Wald abzugrenzen. Es ist, als wolle man Hitler mit Leni Riefenstahl austreiben.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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1.0Ärgerlich

Unfug ist das, zynischer, böser Unfug. Krank. Eine neue Erfolgsserie soll "Harry Potter" und "Twilight" folgen. Der erste Teil ist übel. Geschmacklos. Eine dumpfe Verherrlichung von feinen Extrem-Brutalitäten unter Kindern.

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BlueSquirrel

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:D


Philipp Schiffhorst

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Also mal ganz ehrlich jeder kann seine eigene Kritik schreiben und deshalb sind Filme(meistens) Geschmackssache, aber was Hans-Ulrich Pönack sagt traue ich kein Stück. Wie viele Filme er schon als schlecht bewertet hat(1-2 Punkte) und ich ihn trotzdem echt gut fand ist eigentlich traurig.


Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Gelungene Verfilmung eines Science Fiction-Bestsellers, der deutlich mehr anbietet als die übliche Berieselung der spektakulären Art. Hinter der harten Story verbirgt sich ein Plädoyer für Menschlichkeit, auch unter einem unmenschlichen Regime. Und massive Kritik an einer entarteten Form moderner Fernsehunterhaltung.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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6.5Ganz gut

Dass der Spielverlauf - und somit auch die Erzählung - hergestellt wird und manipulierbar bleibt, bestimmten Interessen zu folgen hat, das ist eine Form von sanfter Medienkritik, die bei einem Blockbuster für jugendliche Medienkonsumenten nicht selbstverständlich ist.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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5.0Geht so

„Die Tribute von Panem“ ist ein ambitionierter, aber letztlich gescheiterter Film: Als Gesellschaftskritik muss er sich Hollywoods Forderungen nach runden Ecken geschlagen geben und bleibt ohne Konsequenzen.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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8.5Ausgezeichnet

Ein grandioses Teen-Drama, neben dem "Twilight" wie Kinderkram wirkt. [...] Smarte Folk-Heldinnen, die sich gegen Unrecht auflehnen und nebenbei eingefahrene Rollenbilder aufmischen, kann es im Kino gar nicht genug geben.

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Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung

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6.0Ganz gut

Man hat dauernd das Gefühl, Ähnliches schon einmal gesehen zu haben. Das ist jedoch nicht die Schwäche, sondern die eigentliche Stärke von «The Hunger Games»: Schamlos und in bester postmoderner Verspieltheit und Augenzwinkerei gerinnen altbekannte Versatzstücke dennoch zu einem Neuentwurf, der nicht genial, aber immerhin pfiffig ist.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.5Sehenswert

Erfrischend emanzipierte Teenager-Science-Fiction, die es schafft, ihre eigene Vermarktungsstrategie zu transzendieren. Auf der Ebene der Dramaturgie erfährt der Film leider bei etwa der Hälfte einen starken Bruch und kann seine Spannung nur gerade so aufrecht erhalten. Unterm Strich trotzdem ein hundertmal intelligenteres Werk als Twilight. Und ein bißchen Teenager-Liebe ist auch dabei. Fein!

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Im Gegensatz zu den „Harry Potter“- oder „Twilight“-Filmen bietet „Die Tributen von Panem“ nicht nur Action und Liebeskummer. Zu der handfesten Action kommt der gesellschaftskritische Ansatz im Sinne bester Science-Fiction-Filme als Projektion heutiger Entwicklungen auf die Zukunft hinzu. Der Totalitarismus zeigt sich etwa auch in den martialischen, an die Nazi- und Faschismus-Architektur angelehnten Bauten. Die Abriegelung verschiedener Gesellschaftsschichten erinnert an Filme über dystopische Utopien wie „Children of Men“ oder „In Time – Deine Zeit läuft ab“. Der sozialkritische Gestus zeigt sich insbesondere aber in der an „Big Brother“, „Dschungelcamp“ und ähnliche Reality TV-Shows gemahnenden Allgegenwart von Kameras, wobei die riesigen Banner, auf denen bei ihrer Präsentation die einzelnen Spieler erscheinen, nicht von ungefähr denen der Fußball-Champions League nachempfunden sind.

Zwar steht die Action im Vordergrund. Dass „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ an heutigen (medien-)politischen Entwicklungen Kritik übt und auch moralische Fragen stellt, verleiht dem Film jedoch eine besondere Tiefe.

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Prestigeww

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Endlich ein Film der die Championsleague als das entlarvt, was sie ist!


Weltenkind

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@styx.canomo: Aber sicher.


Sm0K1ngGnu

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6.5Ganz gut

Ich habe extra vor dem Film die Bücher gelesen und muss sagen, der Stoff wurde schon sehr gut umgesetzt. Wer eine tiefgründige Story oder einen tollen Dystopie-Sci-Fi-Film erwartet, wird natürlich enttäuscht werden. Hunger Games ist ein Jugendbuch für 15-16-jährige und zumindest im ersten Teil nicht viel mehr als das. Das Dystopie-Element wird später, besonders in Teil 3 noch stärker, in Teil 1 liegt, besonders im Film, die Arena im Fokus. Kurz zusammengefasst: Mädchen ist mit 23 anderen in einer Arena, es kann nur einen Überlebenden geben. Das ist die Hauptstory in Teil 1. Dank der wackeligen Kamera sieht man nicht viel von den Kämpfen, obwohl das Buch schon recht brutal sein kann. Der Film wurde da klar entschärft. Wer Angst vor der Lovestory hat und einen zweiten Twilight erwartet: keine Sorge. Es gibt zwar eine Pseudo-Lovestory, aber die ist eher nebensächlich. Eigentlich haben wir ja hier das genaue Gegenteil von Twilight, nämlich eine starke, unabhängige junge Frau, die ihre Familie alleine ernährt und wichtigeres im Kopf hat, als an Männer zu denken.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

In einer Zukunft, in der die Wiedergutmachung für Vergangenes in einem blutigen Kampf Jugendlicher mündet, der von Kameras und übertriebenem Show-Gehabe begleitet wird, erzählt Gary Ross zusammen mit seinen Co-Drehbuchautoren (unter ihnen Suzanne Collins) die Geschichte eines jungen Mädchens, das schon früh auf eigenen Beinen stehen muss. Katniss, dieses starke Mädchen, das eigentlich gar nichts mehr beweisen muss, sich aber dennoch todesmutig für ihre kleine Schwester in die tödlichen Spiele stürzt, wird zum vordergründigen Dreh- und Angelpunkt einer Zukunftsvision, die erschreckend nahe an der Realität angesiedelt ist. Attribute wie „sensationslüstern“ und „Reality-TV“ sind – vor allem im direkten Zusammenspiel – schon heutzutage keine Fremdworte mehr, sondern zum Leidwesen Vieler bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Es geht (leider) immer extremer, ohne Rücksicht auf Anstand und den guten Geschmack. Das wissen wir nur zu gut. „DIE TRIBUTE VON PANEM - THE HUNGER GAMES“ funktioniert somit in seiner wahrlich überspitzten Darstellung der Hungerspiele als überaus gelungene Gesellschaftskritik, als Spiegel einer manipulativen Zeit, in der eigentlich nur noch das nackte Überleben zählt. Egal zu welchem Preis. Und die Welt schaut mehr oder minder gebannt zu. Gary Ross schöpft hier inszenatorisch wenig überraschend aus den Vollen, wenn sein Einzug der Tribute etwa an den Einzug von Gladiatoren im alten Rom erinnert. Das Motto Brot und Spiele (hier: Leben und Belustigung) schwebt erkennbar über allem.

Schließlich nehmen die Hungerspiele ihren Lauf und mit ihnen ein deutlicher, wenngleich nachvollziehbarer Bruch in Ross' Inszenierung. Als Gegenstück zum opulent-strahlenden Kapitol herrscht nun ein dreckiger, grobkörniger Handkamera-Look vor, der nur noch wenig mit einem hochbudgetierten Blockbuster der Neuzeit gemein hat. Aber es ist ein passender Entschluss, der zum einen eine Nähe zu Katniss' Charakter entstehen lässt, die man vorher als Kenner der Vorlage vielleicht etwas vermisst hat, und zum anderen an eine Ästhetik gemahnt, die man nur allzu gut aus den ominösen Reality-TV-Formaten kennt. Auch wenn die Kamera nun größtenteils arg wackelig ausfällt, erweist sich dieses Stilmittel als gelungener Schachzug, der eine nicht zu leugnende Intensität entstehen lässt, welche der düsteren Buchvorlage mehr als nur gerecht wird. Es braucht freilich ein wenig Eingewöhnungszeit, danach jedoch stört die Inszenierung fast gar nicht mehr. Denn trotz aller Hektik, die insbesondere in den Action-Sequenzen zum Tragen kommt, ist „DIE TRIBUTE VON PANEM - THE HUNGER GAMES“ vorrangig ein Film über Menschlichkeit in schweren Zeiten, vor unsere Augen geführt durch eine Riege von sowohl alteingesessenen als auch jungen, gleichsam talentierten Schauspielern. Die filmtypischen Kürzungen und Charakterstreichungen einmal außen vorgelassen, wird jeder der im Buch wichtigen Protagonisten auch in der Filmversion ernst genommen. Mehr noch: Die nach „Winter's Bone“ [2010] erneut als toughe Jugendliche überzeugende Jennifer Lawrence geht in der Rolle der Katniss derart auf, dass man als Zuschauer automatisch mitleidet. Dies ist schlicht und ergreifend ihr Film und ein weiterer Beweis dafür, dass dem bereits oscar-nominierten Schauspieltalent eine vielversprechende Zukunft bevorsteht. Mehr als zuvor.

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (643) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games


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fabienlombardi

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Bewertung7.0Sehenswert

Also für mich ist das Buch das spannendste was ich je gelesen hab,nur leider kommt beim film nicht das gleiche feeling Auf ist aber trotzdem dass gucken wert.Es fehlen leider zu viele Details aus dem Buch.Die Schauspieler find ich aber perfekt gewählt. Vor allem finde ich Jennifer Lawrence perfekt für die Rolle der Katniss everdeen.

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djstoewi

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ganz mieser Film. Totaler Abklatsch von Battle Royale der einzig dadurch punkten kann das 2-3 Darsteller(nicht die Hauptdarsteller)gut sind und Setting wohl ziemlich teuer war.

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AnimeGamingTV

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Bewertung0.0Hassfilm

Dem Zweiten hab ich 6 punkte gegeben, aber ich kann verstehen warum der Film so beliebt ist wegen dem Setting. Das sind die gründe warum ICH(ich hab ich großgeschrieben weil es meine persönliche Meinung ist) den Film hasse
-Langweilig und in die Länge ziehend
-Die Gewaltdarstellung
-Und Schauspieler wie Jennifer Lawrence und Woody Harrelson kommen nicht dazu ihre Schauspielkünste zu zeigen was ich schade finde
-Und die Story ist zum Teil LÄCHERLICH

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jessilove

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haha ja :'D ist so oder ? ich meine die kleinen panem fänchen kommen gleich wieder an und versuchen den film irg. zu schützen es gibt viele menschen die den film mögen und Sehr Viele Menschen die den film nicht mögen !


AnimeGamingTV

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Ja ist bei fast jedem Film so ^^


Troublemaker69

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein eigentlich ziemlich interessanter Film, der sich von den anderen Teenage-Filmen abzuheben scheint.
Die Handlung ist packend, die Dialoge sind solide und der Film kommt ganz anders daher.
Ein Film, den man sich auf jeden Fall mal ansehen sollte.

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Patschen

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich fand, dass der erste Teil der Film Reihe von der Story her dem Buch sehr ähnlich war und die ausgesuchten Schauspieler gut besetzt waren, aber ich bin der Meinung, dass die Gewalt die im Buch ausführlich beschrieben wird, im Film zu kurz kommt. Dadurch wird die Mentalität der Geschichte verdorben. Sonst war der Film sehr in Ordnung!

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jessilove

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Bewertung0.0Hassfilm

Also ich muss Erlich sagen das ist Woll der SCHLECHTESTE FILM ALLERZEITEN !!!die ersten 10 minuten konnte ich nicht mehr vor lachen weil ich mir dachte haha was ist das den für eine schei*** und nach ein paar Minuten konnte ich es nicht mehr aushalten das ich einfach raus aus dem kino bin nicht nur weil die schauspielerin so schlecht geschauspielert hat sondern auch weil das thema in diesem *film* einfach nur total schlecht ist!!! ich hab mein geld umsonst aus dem fenster geworfen! DIESER FILM UND DIE SCHAUSPIELERIN IST UND SIND und bleiben EINFACH NUR LACHHAFT!!

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jessilove

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ich hab den film mit meiner freundin zuhause zu ende gekukt weil sie gb. hatte und ich wollte ihr einen gefallen machen wenn ich den film nicht gekukt hätte, hätte ich hier keine bewertung geschrieben


Otis_the_Dude

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na wenn das so ist


JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Ich habe die Bücher noch nicht gelesen, werde das aber bald möglichst nachholen. Nach dem Film bin ich sehr auf die Details des Buches gespannt. Die Tribute von Panem hat alles, was ein guter Film braucht. Gute Darsteller, ein tolles Set, brillante Masken- und Kostümdesigner und eine echt gute Story. Die Zukunft ist gar nicht mal so abwegig. Den Schauspielern nimmt man allen ihre Rolle sehr glaubhaft ab, allen voran Jennifer Lawrence. Die Oscar-Preisträgerin macht einfach alles richtig. Egal in welcher Stimmung ihre Rolle gerade ist, sie schafft es immer, Katniss echtes Leben einzuhauchen.

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Schubi09

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Bewertung9.0Herausragend

Also schon einmal vorab ich war eigentlich einer von denen, welche nicht direkt auf diesen Mega-Hype-Zug aufgeschwungen sind. Den Film habe ich das erste mal (zufällig) gesehen kurz bevor der 2. Teil im Kino erscheint ist. Am Ende des Filmes war ich einfach geflashed! Ich habe das lange nicht mehr erlebt, dass mich ein Film derartig gepackt hat und ich noch solange über diesen nachgedacht habe!
Wie gesagt ich wusste absolut nichts über den Film, aber habe mich sofort ergriffen von diesem gefühlt! Die Darsteller (Jennifer Lawrence als Katniss, Josh Hutcherson als Peeta Mellark, Woody Harrelson als Haymitch usw.) finde ich alle durchweg sympatisch und durchweg gut gewählt für die Rollen (ja ich weiß einige meckern ja auch hier und da mal rum vonwegen "im Buch ist er aber anders" und "den habe ich mir aber anders vorgestellt" etc. aber ich finde man sollte den Film nicht, auch wenn das natürlich schwer ist das weiß ich selbst, auch nicht immer auf das Buch zurückführen. Ich selbst habe mir später auch das Buch zum ersten Film geholt um es gelesen und ich fand es als einzelnes Werk ebenso toll wie den Film an sich!
Was mir auch total gut gefallen hat war dieser Kontrast der Darstellung des Kapitols und der armen Distrikte, wobei das alles nochmal glaubwürdiger rübergebracht wird (in den Distrikten leben alle in Armut (bis auf die Sieger natürlich) und im Kapitol schwimmen alle im Grunde in ihrer Luxuriosität).
weiterer Pluspunkt für mich (ist halt meine persönliche Meinung) ist der Wechsel zwischen den einzelnen Genres des Filmes: zuerst hat man ein futuristisches Drama, dann kriegt das alles im weiteren Verlauf mehr Touch Fantasy/Science Fiction und ab dem Hauptteil auch zu einem Actionfilm. Das alles bringt dem ganzen viel Pepp wie ich finde! Dabei greife ich auch gerne nochmal den guten Cast auf, weil man mit den Protagonisten durchweg mitfiebert und die ein oder andere Überraschung ist auch dabei wie ich finde ^^
Kleine Kritikpunkte wären für mich die Altersbegrenzung FSK12 was damit auch die etwas verwackelte Kamera mit sich zieht (die stört mich in 1-2 Sequenzen) und der Film für mich selbst sogar auch noch 5-10 min hätte länger sein können

Was ich jetzt noch loswerden wollte (***KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!!!***):
1)Natürlich kann ich hier einige Kommentare zum Teil leicht verstehen, dass es ja genauso ist wie Battle Royale usw. , aber wie gesagt nur zum Teil, weil man diesen Film schon als eigenständig sehen sollte!
2) Ich verstehe nicht wie hier einige Sachen schreiben wie: "Die Romanze zwischen Katniss und Peeta kommt so unglaubwürdig rüber" HALLO?! Das müsste doch wohl eig jeder mitbekommen haben dass Katniss das nur gespielt hat um an Sponsorengeschenke zu gelangen! Ich meine es wird doch auch an mehreren Stellen erwähnt, beispielsweise das Haymitch sie als das tragische Liebespaar aus Distrikt 12 darstellen will, wegen der Sponsoren versteht sich. Natürlich merkt man auch, dass es von Peetas Seite aus wahre Gefühle sind aber in der letzten Zugszene auf der Rückfahrt in den Distrikt, da hätte doch wohl auch der letzte Mensch merken müssen, dass Katniss (zu diesem Zeitpunkt jedenfalls) keine Gefühle für Peeta hat!
Dazu verstehe ich diese Aufregung um die schnulzigen Szenen auch nicht. Die Romanze zwischen Katniss und Peeta ist nunmal auch ein wichtiger Bestandteil für die komplette Handlung und sie wird hier auch nicht sonderlich ausführlich dargestellt meiner Meinung nach!

Fazit: Diesen Film kann ich echt einfach nur weiter empfehlen! Tolle, sympathische Darsteller, teils tolle Bilder, tolle Idee Storytechnisch und auch meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt. Dieser Film bleibt im Kopf und regt zum nachdenken an und macht gleichzeitig sehr viel Spaß!

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marcshake

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Bewertung7.0Sehenswert

Plot

In einer nicht allzu fernen Zukunft gibt es Nordamerika in der derzeit bekannten Form nicht mehr. Stattdessen gibt es Distrikte und diese sind einfach nur noch durchnumeriert. Distrikt 1 ist stinkreich, Distrikt 5 so halb und Distrikt 12 ist derjenige Distrikt, der auch in Zukunft so aussieht, wie diverse Stadtteile größerer, armer Städte. Und auch in der Zukunft laufen die ganz armen so rum, als hätte man sie direkt aus einem 3.Reich-Film teleportiert und in die Zukunft verfrachtet. Das muss auch so sein, denn dann ist es dramatischer, wenn es zur Ernte geht.

Die "Ernte" ist folgendes: Aus jedem Distrikt werden ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren ausgelost. Diese Personen nennt man dann Tribute, denn sie sollen geopfert werden, um daran zu erinnern, dass die Regierung der Oberchef ist. Diese Opferung ist aber eben nicht einfach so, dass 24 Jugendliche an einen Vulkankrater gestellt werden und die dann jemand hinein schubst. Die Tribute haben das Recht, um ihr überleben zu kämpfen. Das Ziel ist also, dass sich alle Distrikt-Kinder gegenseitig umbringen.

Hauptfiguren von "The Hunger Games" sind Katniss Everdeen und Peeta Mellark. Die beiden stammen aus dem ärmsten Distrikt 12 und abgesehen von den bescheuerten Namen ist Katniss eine fantastische Bogenschützin und Peeta ein sehr kräftiger Kerl. Katniss hat sich als erste Freiwillige für die Hungerspiele gemeldet, um ihre Schwester vor den Grausamkeiten zu bewahren und Peeta wurde halt ausgewählt.

Die beiden werden in das Kapitol (Hauptstadt) verfrachtet und nehmen an einem Trainings-Programm teil. Da der ganze Kampf der Kinder untereinander als TV-Event inszeniert wird, müssen beide auch noch so'ne Art Medien-Crash-Kurs machen und sich bei Sponsoren beliebt machen. Sponsoren sorgen nämlich dafür, dass innerhalb der gigantischen Kampfarena die ein oder andere nützliche Drohne mit Medizin oder Nahrung an die Jugendlichen geschickt wird. Der Kampf findet im Wald statt. Die TV-Macher können aber auch nach belieben weitere Gefahren wie Kampfhunde oder Wetterwechsel herbei führen. Auch ist es so, dass wenn jemand sich zu lange aus dem Geschehen raushält, der Wald um die Person drum einfach abgefackelt wird, um die Person wieder auf Kurs zu bringen.

Kritik

Basierend auf einer Romanvorlage von Suzanne Collins wurde hier ein Film abgeliefert, der eigentlich ein viel zu düsteres Thema hat, um noch als FSK12 durch zu gehen. Ich mein, die schicken Kinder in den Wald, um sich gegenseitig abzuschlachten. Mit Messern, Ziegelsteinen(!) und was weiß ich noch alles. Nebenbei greifen die TV-Macher auch gern mal ein, um den Tod bestimmter Personen noch dramatischer zu inszenieren.

Man hat hier also eine relativ aufwändig gestaltete Produktion, die eine nahe Zukunft optisch einigermaßen prächtig in Szene setzt. Ich hab zwar zu jeder Zeit irgendwie gesehen, dass und wo CGI ist aber der Ansatz war da und der Unterschied zwischen dem reichen Kapitol mit seinen Gärten und dem verarmten Distrikt 12, der wirklich wie so'ne Hollywood-Version eines KZ-Arbeitslagers wurde doch ziemlich treffend gezeigt.

Die darstellerischen Leistungen waren soweit okay. Mit Kindern zu arbeiten und denen zu sagen, dass sie jetzt "vergiftet" gucken müssen oder drauf reagieren müssen, dass denen plötzlich ein Speer im Korpus steckt ist sicherlich nicht leicht. Die unvermeidliche Liebesgeschichte zwischen Katniss und Peeta hat allerdings meinen Sehspaß wirklich getrübt, denn die Chemie zwischen den beiden Schauspielern ist ungefähr so toll wie das Mischen von Öl und Wasser. Aber gut, die kleinen wollen sowas sehen, also wird denen das auch präsentiert. Und da das Teil vom Marketing her als das "Twilight mit -voll auf die Fresse" präsentiert wurde, blieb es wohl nicht aus, dass das einfach sein muss.

Als ich damals die ersten Trailer gesehen habe, dachte ich noch: Geil, die Amis haben Battle Royal verfilmt. Haben sie nicht und das ist auch gut so.

Fazit

Der Film nimmt sich zu ernst und ist an den Stellen, wo Gewalt wirklich gut getan hätte, nicht gewalttätig genug. Nochmal: Die kämpfen bis auf den Tod und auch wenn es für Kat und Peeta zwischendurch echt "eng" wird, hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass gleich irgendwo ein pubertierender rausspringt und dir die Eingeweide rausschneidet. Die Buchvorlage soll ja angeblich noch mehr auf das politische Umfeld eingehen und auch das Killen untereinander ist wesentlich plastischer beschrieben. Das hätte man hier auch versuchen sollen. Immerhin haben wir es hier wirklich mit so einer Art "Running Man" zu tun.

Optik und Sound gehen klar, wobei meine Rearspeaker nicht wirklich viel zu tun hatten.

Alles in allem hab ich mich sehr gut unterhalten gefühlt, besser als gedacht, daher 7 Punkte (siehe auch trancefish.de/blog/show/movieblog)

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jessilove

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pfffff... KEIN film topt TWILIGHT!!! und erst recht dieser film nicht ...


marcshake

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okay, wusste ich nicht.


cinenerd

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Bewertung9.0Herausragend

Die Tribute von Panem haben mich soweit gefesselt, dass ich hinterher mir die E-Books (ich als normalerweise "Nicht-Leser") geholt habe um zu wissen wie es weitergeht. Die Story - zu der ja mittlerweile genug geschrieben wurde und ich dies einfach mal hier auslasse - ist so packend dargestellt, dass ich beim Film extrem mitgefiebert habe und die Anspannung bzgl. was passiert als nächstes gespürt habe. Die Musik des Film verstärkt wunderbar die jeweiligen Stimmungslagen und passt sehr gut zum Film. Die Charactere - auch die Nebenrollen - werden sehr glaubhaft dargestellt. Die Fortsetzung lief mittlerweile ja auch schon im Kino und ich freu mich jetzt schon auf den nächsten Teil (auch wenn ich schon weiß was passieren wird ;-))

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Friedsas

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Bewertung7.0Sehenswert

Die zweite Sichtung hat dem Film nicht gut getan, hatte ihn irgendwie besser in Erinnerung, vor allem actionreicher!

Aber nun zum Film: Er ist eigentlich echt schön sieht vor allem aber schön aus. Hat in den Hauptrollen auch ganz gute Schauspieler allen voran Jennifer Lawrence (Sorry bin einfach "verliebt" in die *.* ), Donald Sutherland, Stanley Tucci und Woody Harrelson. Aber ein der größeren Schwächen des Films ist der Cast der Tribute. Die kommen reichlich blass und austauschbar rüber. Allen voran: Cato der "böse" des Films... eine glatte Fehlbesetzung da es in Hollywood viel bessere Jungschauspieler gibt mit einer stärkeren Präsenz und Ausstrahlung und auch böseren! Zweite Schwäche ist: Er ist irgendwie nicht das Actionfeuerwerk was er hätte sein können. Ich kenne das Buch nicht, aber denke es wäre mehr drin gewesen.

Trotz den beiden Schwächen gibt es noch genug zum sehen und auch hören. Den die Dialoge sind nicht peinlich und viele Szenen unglaublich toll. Auch sind keine Schnitzer bei der Regie zu entdecken.

Man kann ihn mal anschauen, darf aber keine große Action erwarten.

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hno-16

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich weiß gar nicht überhaupt nicht was ich sagen soll. Zu einem ist der Film volkommen wirr und merkwürdig, ich kann den überhaupt nicht definieren oder interpretieren. Während ich den Film zu einem 10.0 fand und zum anderen wiederum 4.0, wusste ich überhaupt nicht wie ich diesen merkwürdigen Film beerten sollte. Während ich zum einem Jennifer Lawrence 10.0-Würdig fand, fand ich sie zum anderen grottenschlecht. Ich wollt erst auf eine Bewertung verzichten!

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imdh87

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Bewertung0.0Hassfilm

Eine nervige Kopie von Battle Royale.

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lukas.liedig

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Bis auf das Grundkonzept der Spiele sind beide Geschichten total verschieden. Transformers 4 ist ja auch keine Kopie von Godzilla, obwohl es dort riesige Monster gibt, oder?


WiiktoriiaHakerWiiki

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oder Armageddon von...2012, the core und und und...


luis.norden

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Bewertung3.5Schwach

ACHTUNG: SPOILER!
Ein Film, mit einer Spannenden, düsteren Geschichte, Anfangs großes Potenzial zeigt, dann jedoch, spätestens als das Mädchen stirbt in eine sinnlose Waldhetzterei abdriftet als mickriger Teenie-Film endet. Ich bin leicht enttäuscht, hoffentlich wird Teil 2 besser...

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stepsili

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Bewertung5.5Geht so

Ich war noch nie Fan von diesen Triologien..ich habs mir jetzt trotzdem mal angeschaut. Umgehauen hats mich nicht. Die Story ist eigentlich voll gut und ziemlich präsent aber die Umsetzung finde ich jetzt nicht überzeugend. Die Atmosphäre baut sich nicht auf. Und obwohl ich Jennifer Lawrence für ein Talent halte, fand ich die irgendwie falsch besetzt. Ich seh sie eher in Indie-Filmen. Aber das junge Publikum kann sich wahrscheinlich gut mit der Figur identifizieren, sonst hätte der Film ja nicht ein so riesiges Einspielergebnis gehabt.

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manuel.luger.3

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Bewertung7.5Sehenswert

Da wurde was geschaffen was total neu war für mich.. die outfits sehen verdammt albern aus aber das alles passt einfach verdammt gut. Die story ist ziemlich interessant und ich denke auch das maß an Gewalt ist gut gewählt. Der Film erinnert mich ein wenig an "Running Man" .... ;D Kann ich auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Dragongirl

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Bewertung7.5Sehenswert

Kaum zu fassen, dass derartige Literatur in der Jugendabteilung zu finden ist. Ich habe bisher keines der Bücher gelesen, aber wenn die Gewalt dort so bzw. noch eindringlicher beschrieben ist, wie es im Film umgesetzt wurde, dann ist es heftig.
Die Idee ist interessatn und verdient es weiterverfolgt zu werden. Jennifer Lawrence bietet eine sehr gute Leistung, man kauft ihr die Figur mit all Ihren Sorgen, Gefühlen, Gedanken und Problemen von der ersten Sekunde an ab. Genial!

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le_ver_luisant

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Ich verstehe ja immer noch nicht, wie man den Film ab 12 freigeben kann, während harmlosere Filme FSK 16 sind...


Gallifrey

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Ganz einfach: weil die Haupt-Zielgruppe eigentlich 14 bis 16-Jährige sind. FSK-Kennzeichen sind sowieso völliger Quatsch. Z.B ist Frühstück bei Tiffany auch FSK 16. Warum? Das schlimmste, was man tatsächlich sieht, ist ein Mann oben ohne, sonst nix.


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Wo früher einmal Nordamerika war, liegen heute die zwölf Bezirke der hyperkapitalistischen Nation Panem. Alljährlich werden dort je ein Junge und ein Mädchen im Alter von 12 bis 18 Jahren aus den Bezirken auserkoren, um bei den sogenannten Hunger Games anzutreten. Bei dem mörderischen Überlebenskampf zwischen den mittellosen Jugendlichen, für die als Hauptpreis unermesslicher Wohlstand und vor allem Nahrung für ihre Familien winkt, soll die spröde 16-jährige Katniss teilnehmen. Einer ihrer Rivalen ist dabei ausgerechnet der heimlich in sie verliebte Junge Peeta.
Das Thema ist interessant und auch ganz gut umgesetzt,die Figuren blieben teilweise blass,wobei Jennifer Lawrence schon ne Außnahme bildet.Von mir bekommt Die Tribute von Panem eine gute 7/10,weil er mich trotzdem fesselte.

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sachsenkrieger

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Bewertung7.5Sehenswert

Alles in allem irgendwie eigentlich eine sehr abstruse Story, teilweise sogar B-Movie-artig. Die abgedroschene Idee der Römer als Vorbild für ein modernes Regime mit all seinen Exzessen wirkt fast schon kindisch.

Trotzdem ist die Story ganz gut verarbeitet und der Spannungsbogen verläuft ballistisch korrekt. Jennifer Lawrence und Woody Harrelson machen einen ziemlich guten Job, ebenso wie nahezu alle Nebendarsteller. Wer etwas Unterhaltung abseits künstlerischen Anspruches sucht, wird zufrieden sein.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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Ali34

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Dying Light?


moep0r

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Bewertung6.0Ganz gut

War mir persoenlich in der ersten Haelfte zu langatmig, das haette man sicherlich kuerzen koennen. Insgesamt aber durchaus guckbar.

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VisitorQ

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Wow, der Typ einen ernsthaft guten Filmgeschmack. :D


VisitorQ

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Und sieht außerdem noch verdammt gut aus.



Deine Meinung zum Film Die Tribute von Panem - The Hunger Games