Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Fantasyfilm, Thriller, Kinostart 22.03.2012

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Kritiken (33) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games

Xander8112: Xanders Blog

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7.0Sehenswert

[...]
Manches bleibt offen, vieles wird angedeutet, und gerade durch diese Tatsache macht dieser Film doch tatsächlich neugierig auf eine Fortsetzung. Möglich, dass einem als Nichtkenner der Vorlage einiges entgeht oder dass vielleicht einiges gar nicht gezeigt wurde – aber “The Hunger Games” funktioniert auch als eigenständiger Film.

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Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

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8.0Ausgezeichnet

Einer, der mit Abstand eindrucksvollsten Blockbuster des Jahres, der eigentlich gar keiner ist, denn wie hier mit Filmästhetik, Charakterentwicklung und Dramaturgie (größtenteils) umgegangen wird, ist wirklich erstklassig.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Menschenjagd für ein zielgerichtet jugendliches Publikum aufbereitet, aber nicht zwangsläufig harmloser als etwa "The Most Dangerous Game" oder der noch deutlich nahe liegendere "Battle Royale". Die Idee ritueller Teenager-Schlachten als medienwirksames Spektakel eines faschistischen Regimes verfehlt nicht ihre Wirkung, dennoch bleibt der dystopische Zukunftsentwurf des Films (und der Vorlage?) vage und nicht selten auch sehr inkonsistent. Dramaturgisch hätten diese Hungerspiele, deren Vorgeschichte und wirkliche Dimension ebenso rätselhaft bleibt wie die prunkvoll pervertierte Stadt und deren Einwohner, effektivere Schwerpunkte setzen können, so doch die sture Perspektive der Heldin Jennifer Lawrence wenig bis gar nichts über den größeren Entwurf vermittelt. Stichwort Heldin: In der klaren Positionierung des Films, welche der auserwählten Killer-Teens die Sympathien des Zuschauers verdienen und welche dies aufgrund grober Bösewichtsskizzierungen nicht tun, scheut er eine Auseinandersetzung mit schwierigen moralischen Fragen und lenkt den im Kern zutiefst barbarischen, geradezu erschütternden Überlebenskampf in konventionelle Bahnen – bequemes Mitfiebern statt unerträgliches Ausharren, so gesehen eine verschenkte Umsetzung. Trotzdem ist der auch inszenatorisch zwiespältige "The Hunger Games" gerade noch stark genug, um eine Fortsetzung interessant erscheinen zu lassen, die es sich hoffentlich weniger einfach machen wird.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Hisayasu S

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Das Fehlen des Erklärbärs fand ich bei PANEM augesprochen gelungen.


FlintPaper

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Es geht ja nicht nur um "Erklärbär", wenn hier die Rede ist von reflektierenden Monologen, die den ganzen Hauptcharakter anders dastehen lassen.


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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4.5Uninteressant

[...] Zunächst machen Die Tribute von Panem einen produktions- und inszenierungstechnisch einwandfreien Eindruck und wecken ziemlich schnell das Interesse des Zuschauers, wenn sich nach und nach die Begebenheiten in der dargebrachten dystopischen Welt erschließen, insbesondere was die namensgebenden Hungerspiele anbelangt. Jedoch stellt sich auch schnell Ernüchterung ein, wenn nach einer guten halben Stunde im Grunde noch nichts geschehen ist und die angedeuteten sozialen Verhältnisse oberflächlicher und nichtssagender kaum bleiben könnten. Freilich fällt es schwer, sämtliche oder auch nur viele Aspekte eines Buches in einen Film zu übertragen, jedoch der Weg alles anzudeuten, aber nichts zu erklären ist für meine Sehgewohnheiten definitiv der falsche und abgesehen davon, dass er in den Nachfolgeteilen sicherlich seine Bewandtnis haben wird, macht es für mich auch keinen Sinn, sich beispielsweise in den ersten zwanzig Minuten eingehend mit der Exposition einer Figur zu befassen, die im weiteren Verlauf des Films weder erneut in Erscheinung treten wird noch sonst irgendeinen Nutzen hat. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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4.0Uninteressant

[...]Gary Ross’ Inszenierung scheint eher auf dem Wikipedia-Artikel zur Romanvorlage, denn auf selbiger zu basieren: „The Hunger Games“ ist eine wacklige Angelegenheit, in jederlei Hinsicht. Die Kamera wackelt und zappelt (und zwar stellenweise so sehr, als hätte Paul Greengrass Jim Carreys Mimik verschluckt), Narration und Dramaturgie stehen auf wackligem Gebein, die CGI-Effekte wackeln zwischen auffällig eiligem Weggeschwenke und –geblende und ob der höchst durchwachsenen Qualität fingernägelkauenden „draufhalten, wird schon gut geh‘n…“-Shots, die vorgestellte Welt Panems und seiner Distrikte wackelt sich durch interessante Ansätze, aber eine für Nichtkenner der Vorlage irgendwann deutlich vor den Eintaucheffekt des Films tretende Sammlung loser Fäden und illisionsraubender Erklärverweigerungen, die jede Schlüssigkeit zu nichte macht. Und so ist auch das Interesse an „The Hunger Games“ eine wacklige Sache: das ist kein Film ohne Ambition, keiner ohne künstlerische Idee und ohne erzählerischen…

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Julio Sacchi: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Die hyperaktive Regie zoomt und wackelt sich reichlich planlos durchs Geschehen und ein überbeschäftigtes Produktionsdesign trägt uns aus einem faux-Nazideutschland in einen faschistischen 80s-Pop-Alptraum, dann schließlich findet der Film endlich seine Mitte. Man fühlt sich tief eingetaucht in eine befremdliche Dystopie, die ihr Geheimnis gerade wegen des Verzichts auf nähere Erläuterung zu wahren weiß. Mittendrin befremden ein wunderbar blauhaariger Stanley Tucci und eine schrille Elizabeth Banks mit ausgesucht exaltierten Darstellungen, fürs Menschliche haben Woody Harrelson und der schöne Lenny Kravitz zu sorgen. Die Intensität gipfelt im Beginn der Spiele: Eine stummgeschaltete Gewaltorgie, in der sich die angestaute Spannung entlädt und die sich zu den großen Sequenzen des Kinojahres zählen darf. Die eigentliche Hatz verliert schnell an Spannung, obwohl die pausbäckig-patzige Jennifer Lawrence den Laden ganz gut zusammenhält; zu wenig spannende Konflikte und zu viel Gerenne durch immergleiche Wald- und Wiesenszenarien nehmen dem laschen Showdown auch noch den letzten Impact. Dennoch, wahrlich kein schlechter Film.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.0Ausgezeichnet

Das Mädchen, das in Flammen steht: Die Verfilmung eines dystopischen SF-Jugendbuchs? Da durfte man skeptisch sein. Aber der Film hat gut gepunktet – nicht nur wegen des kommenden Superstars Jennifer Lawrence. Auf der Habenseite: exzellentes Casting, inspiriertes Produktionsdesign und die beeindruckende emotionale Wucht.

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Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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4.0Uninteressant

"Die Tribute von Panem" von Gary Ross nach dem ersten Teil der Romantrilogie von Suzanne Collins mit Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen und Josh Hutcherson als Peeta Mellark ist das neue Film-Franchise-Unternehmen Hollywoods. Die Lobeshymnen in den deutschen wie internationalen Medien waren groß; besonders die angebliche Medienkritik des Films an den Castingshows der Fernsehsender wurde allseits gelobt und gerühmt. Nur wenige Kritiker wie Sabine Horst von Epd-Film oder Hans-Ulrich Pönack vom DeutschlandRadio kritisierten den Film für seine abscheulichen Gewaltdarstellungen - sie haben vollkommen Recht. "The Hunger Games" führt hier nur die Erfolgsmaschinerie des Privatfernsehens bis zu einem konsequenten Ende: Das Spiel um Leben und Tod. Die Parallelen zu den Castingshows sind überdeutlich: Kandidaten treten gegeneinander an, ein denkfaules Publikum stimmt über Erfolg und Mißerfolg ab; es kann nur einen Gewinner geben, der aber doch wieder in seinen Distrikt zurück…

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Pathione

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Ich bin nicht deiner Meinung. Uninteressant mag er wohl für dich sein, über Geschmack lässt sich nunmal nicht streiten, aber zahlreiche begeisterte Kinobesucher, mich eingeschlossen beweisen wohl das Gegenteil: The Hunger Games ist ein unglaublich gut inszeniertes Epos. Obwohl ich das Buch vorher gelesen hatte, fieberte ich in jeder Minute mit und wunderte mich sogar über die teilweise Verweichlichung der einzelnen Szenen. Der Film wirkt noch relativ prä-pubertär-gerecht und zeigt rein thematisch ein grausames Regime, das über Leben und Tod bestimmen darf. Ein perverses Thema, aber eben auf vertrackte Art und weise aktuell und fast realistisch. Die Leute geilen sich nicht an diesem Blutvergießen auf, wie jene, die innerhalb des Filmes die Spiele verfolgen, sie erschaudern vor dieser Vision.
Abgesehen davon, finde ich mit den wenigen Worten hat sonotcherie den Film sehr gut beschrieben und dich völlig widerlegt. Ich finde deine Ausführungen sehr viel oberflächlicher und mindestens so unüberlegt, wie die Menschen, die du verurteilst.


H_B_C

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Das beweist ja nur, dass Oberflächlichkeit ausreicht, um unkritische Kinozuschauer zu umgarnen. Dieser Film hat absolut nichts mit einer kritischen, tiefgründigen Auseinandersetzung mit den angekratzten Themen zu tun. Visuell und technisch gut gemacht, auch die Schauspieler sind eine ganz andere Liga als beispielsweise in der deutlich schlechteren Franchise "Twilight", das muss man den "Spielen" ja lassen. Allerdings ist es auch nicht schwer, besser als "Twilight" zu sein, allerdings ist daran absolut GAR NICHTS(!) nur ansatzweise realistisch oder lebensnah, geschweige denn tiefgründig, sondern lediglich gut gemachte Massenabfertigungsware und reinem Kommerz als Ziel. Fazit: Nur weil es schlechteres gibt, ist etwas mittelmäßiges noch lange nicht gut. Und ja, das könnten RTL, Sat1, Pro Sieben etc. auch mal lernen!


Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Insgesamt ein Film für Jugendliche, der seinen großen Action-Survivalanteil mit Spuren von Kritik an der realityshowgeilen Gesellschaft würzt und leichte Romantikanteile drüberstreut. Das alles getragen von der reinen Frauenpower von Katniss/Jennifer, erzählt aus ihrer Sicht ohne Anspruch auf Objektivität. Ein lohnendes Erlebnis für mich, echt spannend und professionell gemacht und gefühlsmäßig kann man von verzweifelt traurig bis hin zu herzlich lachend hier alles erleben.

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Spideragent

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Ja das hab ich dann wohl vergessen, ich konnte mich an den Kerl echt nicht mehr erinnern ;) Und danke für das Lob, freut mich dass wir hier einer Meinung sind!


Kloina1893

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Wird auch nur sehr selten erwähnt, wenn ich mich recht erinnere. Dann ist das ja nur halb so schlimm. ;)


HerrLehmann: Das Manifest

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6.5Ganz gut

Hunger Games ist irgendwie ein Witz ohne Pointe: In 2 1/2 Stunden erreicht der Film nicht viel mehr, als die Welt von Panem zu etablieren (und selbst das macht er mehr schlecht als recht, denn wirklich viel über den Zukunfststaat erfahren wir nicht). Anders als seine deutlich schwächere Vorlage, die wirklich so gar nicht versucht, Katniss’ Kampf in der Arena in einen größeren Zusammenhang zu bringen, schaltet der Film immerhin zwar hin und wieder aus der Arena, blickt hinter die Kulissen der Hunger Games oder in Katniss’ Distrikt und zeigt so in kleinen Ansätzen, welche Konsequenzen Katniss’ „Auftritt“ hat, doch im Großen und Ganzen beschränkt der Film sich auf Katniss’ Überlebenskampf und ist so weniger der Anfang, eher der Prolog zu einer (hoffentlich) größeren, komplexeren Geschichte in den Fortsetzungen. Angeblich soll das Ganze ja irgendwie satirisch sein, das funktioniert aber nicht so recht, weil Panem einfach keinerlei Bezug zum Amerika der Gegenwart hat und die ganze „Die Hunger…

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Sedsch

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Da ich die Bücher gelesen habe, glaub ich eher, dass sich die Satire auf die Menschen bezieht. Frei nach dem Motto "Panem et circenses" (indem ja auch das Wort Panem stckt) soll wohl gezeigt werden, dass sich die grundlegende Art des Menschen nicht ändert und ihm alles egal ist solange es gut geht. Siehe Rom und die Gladiatoren.
Was sich dadurch auch auf Amerika bezieht, da es in ihrem Verdränungswettbewerb anderen Ländern schadet damit sie wirtschaftliche Vorteile hat und die Bevölkerung ruhig ist solange sie alles haben. Was im Film ja auch sehr deutlich wird, da sich die Bevölkerung des Kapitols sich nur um das Spektakel interessiert und nicht um die Menschen


Oceanic6: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Regisseur Gary Ross leistet Starkes, zumindest in der ersten halben Stunde. Im Sekundentakt wechseln sich Emotionen, Düsternis und wunderschöne Aufnahmen ab. Sobald es jedoch zur eigentlichen Action, der Vorstellung der 24 Jugendlichen und zur anschließenden tödlichen Auseinandersetzung dieser kommt, verlor er wohl seine Willenskraft oder das Geld lockte ihn mehr als die Kunst, seine Zuschauer zu fordern. Inwiefern der Film immer mehr vom ernstzunehmenden Blockbuster zur billigen Unterhaltungsware abdriftet, hat sich vor allem am Verhalten des Kinopublikums gezeigt. Es wurde geklatscht und die Hungerspiele wurden angefeuert anstatt für schockierte Gemüter und nachdenkliche Gesichter zu sorgen. [...]

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Scott Bowles: USA Today

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7.5Sehenswert

Die Action in The Hunger Games ist flott inszeniert, die darstellerische Leistung solide, und da ein Scheitern am Box Office unwahrscheinlich ist, bleibt nur zu sagen: A franchise is born. Lasset die Spiele beginnen!

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Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

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3.0Schwach

Die Tribute von Panem - The Hunger Games ist ein kitschiges Spektakel und lässt wahre Gefühle vermissen - mit Ausnahme der starken wie gleich auch berührend verletzlichen Präsenz von Jennifer Lawrence.

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Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto) Rick Groen: The Globe and Mail (Toronto)

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8.5Ausgezeichnet

Die Tribute von Panem - The Hunger Games ist eine gelungene Umsetzung der bei Teenagern beliebten literarischen Vorlage, die nicht einfach nur deren Themen werktreu erkundet, sondern - was wichtiger ist - auch beweist, dass diese Themen einen sehr erwachsenen Nachklang besitzen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Den Hype mal beiseite lassend, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Was nicht unbedingt an der ausgenudelten Story liegt, denn Todesduelle und Überlebenskampf sind ewige Themen, die durchaus in Variation immer wieder und wieder erzählt werden können. Und vielleicht ist es mit Panem ja wie mit den Potter-Filmen, die man auch nur wirklich verstand, wenn man die fehlenden Elemente aus Kenntnis der Romanvorlage ergänzt. Das will ich nicht ausschliessen, als reiner Film hat dieser erste Teil der Hunger Games für mich jedoch so gar nicht funktionieren wollen.

Die Kamera wackelt in der Art wie in schlechten Found Footage-Filmen Realismus angetäuscht werden soll und die Action (so sie denn vorkommt) wird in hektische Schnitte und Closen aufgelöst, die mehr verbergen als erhellen. Willkommen in PG13-Country in dem die Grundprämisse eines Kids bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird. Wie sovieles andere auch. Als reine Filmfigur bleibt Hauptdarstellerin…

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Hans Em.

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Da kann ich nur sagen: ja, ja und ja. Tatsächlich war es so. Auch wenn ich mich zu einer 6 hinreißen ließ, bleibt festzuhalten - ohne das Buch sonderlich gemocht zu haben, muss man diesem Film angesichts des Sujets Blutarmut in jeder Hinsicht attestieren. Und das Buch hatte wenigstens noch ein paar Konserven auf Lager ..


Rukus

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Ich nehm auch drei Bier!

Das mit der mangelhaften Einführung in die Welt und der inneren Logik des Settings ist mir auch aufgestossen. Schickt jährlich ein paar Kinder in die Arena, oder sonst ... Und schon bin ich wieder bei Demolition Man. *gg*

Mal im Ernst, wenn das in den Romanen auch so ist, macht es das nicht besser. Da frag ich mich eher, wieso man sowas überhaupt liest. Oder ist der Buch-Hype erst nach Ende der Trilogie ausgebrochen? Star Wars hier als Vergleich zu bringen hinkt allerdings ordentlich. A New Hope hat so ziemlich alles, was dieser Film hier nicht hat.


CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Basierend auf den Erfolgs-Romanen von Suzanne Collins haben The Hunger Games weitaus mehr zu bieten als die Abenteuer einiger Zauber-Lehrlinge oder Eifersucht zwischen Werwölfen und Vampiren. Themen wie die Ausbeutung der Massen durch eine kleine Gruppe von Mächtigen und Reichen oder die Faszination für Reality-TV sind heute so aktuell wie nie und verleihen dem Film eine unerwartete Tiefe. Die sozialkritische Studie über die Auswüchse des Kapitalismus liefert nicht nur einem jugendlichen Publikum Stoff zum Nachdenken.

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sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Die Trailer und der Hype liessen Großes erwarten. Der Film enthält Längen, die angesichts der 142 Minuten problemlos in der Postpro durch Schnitte ausgebügelbar gewesen wären. Der Film greift viele Themen - wenn überhaupt - nur am Rande an, was wiederum angesichts der Länge unverständlich ist. Die Spannung hat immer wieder Aussetzer. Ist dies bereits das Ende der Triologie?

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Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

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7.5Sehenswert

The Hunger Games zeigt eine durchgestylte futuristische Welt, in die man trotz aller (vor allem implizierter) Grausamkeit gerne eintaucht. [...] Gary Ross ist eine unsentimentale und erstaunlich eigenständige Interpretation des Romans gelungen, die wohl nicht nur Fans auf die Fortsetzungen gespannt macht.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Dicht erzählt, gut gespielt und trotz der Lauflänge von fast zweieinhalb Stunden ohne Längen. [...] Man könnte anlässlich der Auswahl der Tribute darüber nachdenken, wofür wir junge Menschen zum Beispiel in Afghanistan opfern. Auch so ein zynisches Spiel.

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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Die geradlinige Struktur und die nüchterne Erzählweise, die Gary Ross aus dem Roman auf den Film übertrug, verstärken den Eindruck, dass Die Tribute von Panem eigentlich auf ein reiferes Publikum abzielt, als es Reihen dieses Formats normalerweise tun. [...] Die Tribute von Panem ist ein langer, aber sehr fesselnder Film.

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V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

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9.0Herausragend

Diverse Branchenkenner verorten das Potential der „Panem“-Reihe bereits vor dem Start in einer Größenordnung irgendwo zwischen „Twilight“ und „Harry Potter“ und so wird es vermutlich auch kommen. Was die Qualität des ersten Films betrifft ist der jedoch keinesfalls „irgendwo dazwischen“ sondern sehr weit oben anzusiedeln, was die Möglichkeiten von unterhaltsamem und intelligentem Blockbusterkino angeht.

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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst

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5.0Geht so

Ähnlich wie man in nahezu jeder Szene des Films das taktische Kalkül spürt, visuell bloß nicht zu weit zu gehen, um mit explizitem Naturalismus nicht die Jugendfreigabe zu gefährden, so legt sich der Film immer wieder freiwillig Zügel an und verzichtet darauf, künstlerisch konsequenter und mutiger zu erzählen.

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Sabine Horst: epd-Film Sabine Horst: epd-Film

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2.5Ärgerlich

Am Ende weiß die Inszenierung – und das scheint kein bewusst herbeigeführter Effekt zu sein, sondern schieres Unvermögen – sich selbst nicht mehr vom Blick der Überwachungskameras im Wald abzugrenzen. Es ist, als wolle man Hitler mit Leni Riefenstahl austreiben.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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1.0Ärgerlich

Unfug ist das, zynischer, böser Unfug. Krank. Eine neue Erfolgsserie soll "Harry Potter" und "Twilight" folgen. Der erste Teil ist übel. Geschmacklos. Eine dumpfe Verherrlichung von feinen Extrem-Brutalitäten unter Kindern.

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Azazil

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@Ichundso, für wie blöd hältst du mich? :) Natürlich habe ich das Original gelesen und kann meine Aussage nur wiederholen.


BlueSquirrel

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:D


Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Gelungene Verfilmung eines Science Fiction-Bestsellers, der deutlich mehr anbietet als die übliche Berieselung der spektakulären Art. Hinter der harten Story verbirgt sich ein Plädoyer für Menschlichkeit, auch unter einem unmenschlichen Regime. Und massive Kritik an einer entarteten Form moderner Fernsehunterhaltung.

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I.Reicher: der Standard I.Reicher: der Standard

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6.5Ganz gut

Dass der Spielverlauf - und somit auch die Erzählung - hergestellt wird und manipulierbar bleibt, bestimmten Interessen zu folgen hat, das ist eine Form von sanfter Medienkritik, die bei einem Blockbuster für jugendliche Medienkonsumenten nicht selbstverständlich ist.

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M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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5.0Geht so

„Die Tribute von Panem“ ist ein ambitionierter, aber letztlich gescheiterter Film: Als Gesellschaftskritik muss er sich Hollywoods Forderungen nach runden Ecken geschlagen geben und bleibt ohne Konsequenzen.

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David Kleingers: Spiegel Online David Kleingers: Spiegel Online

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8.5Ausgezeichnet

Ein grandioses Teen-Drama, neben dem "Twilight" wie Kinderkram wirkt. [...] Smarte Folk-Heldinnen, die sich gegen Unrecht auflehnen und nebenbei eingefahrene Rollenbilder aufmischen, kann es im Kino gar nicht genug geben.

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Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung Till Brockmann: Neue Züricher Zeitung

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6.0Ganz gut

Man hat dauernd das Gefühl, Ähnliches schon einmal gesehen zu haben. Das ist jedoch nicht die Schwäche, sondern die eigentliche Stärke von «The Hunger Games»: Schamlos und in bester postmoderner Verspieltheit und Augenzwinkerei gerinnen altbekannte Versatzstücke dennoch zu einem Neuentwurf, der nicht genial, aber immerhin pfiffig ist.

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SchnabelPower: filmosophie.com

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7.5Sehenswert

Erfrischend emanzipierte Teenager-Science-Fiction, die es schafft, ihre eigene Vermarktungsstrategie zu transzendieren. Auf der Ebene der Dramaturgie erfährt der Film leider bei etwa der Hälfte einen starken Bruch und kann seine Spannung nur gerade so aufrecht erhalten. Unterm Strich trotzdem ein hundertmal intelligenteres Werk als Twilight. Und ein bißchen Teenager-Liebe ist auch dabei. Fein!

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Im Gegensatz zu den „Harry Potter“- oder „Twilight“-Filmen bietet „Die Tributen von Panem“ nicht nur Action und Liebeskummer. Zu der handfesten Action kommt der gesellschaftskritische Ansatz im Sinne bester Science-Fiction-Filme als Projektion heutiger Entwicklungen auf die Zukunft hinzu. Der Totalitarismus zeigt sich etwa auch in den martialischen, an die Nazi- und Faschismus-Architektur angelehnten Bauten. Die Abriegelung verschiedener Gesellschaftsschichten erinnert an Filme über dystopische Utopien wie „Children of Men“ oder „In Time – Deine Zeit läuft ab“. Der sozialkritische Gestus zeigt sich insbesondere aber in der an „Big Brother“, „Dschungelcamp“ und ähnliche Reality TV-Shows gemahnenden Allgegenwart von Kameras, wobei die riesigen Banner, auf denen bei ihrer Präsentation die einzelnen Spieler erscheinen, nicht von ungefähr denen der Fußball-Champions League nachempfunden sind.

Zwar steht die Action im Vordergrund. Dass „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ an heutigen (medien-)politischen Entwicklungen Kritik übt und auch moralische Fragen stellt, verleiht dem Film jedoch eine besondere Tiefe.

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Prestigeww

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Endlich ein Film der die Championsleague als das entlarvt, was sie ist!


Weltenkind

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@styx.canomo: Aber sicher.


Sm0K1ngGnu

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6.5Ganz gut

Ich habe extra vor dem Film die Bücher gelesen und muss sagen, der Stoff wurde schon sehr gut umgesetzt. Wer eine tiefgründige Story oder einen tollen Dystopie-Sci-Fi-Film erwartet, wird natürlich enttäuscht werden. Hunger Games ist ein Jugendbuch für 15-16-jährige und zumindest im ersten Teil nicht viel mehr als das. Das Dystopie-Element wird später, besonders in Teil 3 noch stärker, in Teil 1 liegt, besonders im Film, die Arena im Fokus. Kurz zusammengefasst: Mädchen ist mit 23 anderen in einer Arena, es kann nur einen Überlebenden geben. Das ist die Hauptstory in Teil 1. Dank der wackeligen Kamera sieht man nicht viel von den Kämpfen, obwohl das Buch schon recht brutal sein kann. Der Film wurde da klar entschärft. Wer Angst vor der Lovestory hat und einen zweiten Twilight erwartet: keine Sorge. Es gibt zwar eine Pseudo-Lovestory, aber die ist eher nebensächlich. Eigentlich haben wir ja hier das genaue Gegenteil von Twilight, nämlich eine starke, unabhängige junge Frau, die ihre Familie alleine ernährt und wichtigeres im Kopf hat, als an Männer zu denken.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

In einer Zukunft, in der die Wiedergutmachung für Vergangenes in einem blutigen Kampf Jugendlicher mündet, der von Kameras und übertriebenem Show-Gehabe begleitet wird, erzählt Gary Ross zusammen mit seinen Co-Drehbuchautoren (unter ihnen Suzanne Collins) die Geschichte eines jungen Mädchens, das schon früh auf eigenen Beinen stehen muss. Katniss, dieses starke Mädchen, das eigentlich gar nichts mehr beweisen muss, sich aber dennoch todesmutig für ihre kleine Schwester in die tödlichen Spiele stürzt, wird zum vordergründigen Dreh- und Angelpunkt einer Zukunftsvision, die erschreckend nahe an der Realität angesiedelt ist. Attribute wie „sensationslüstern“ und „Reality-TV“ sind – vor allem im direkten Zusammenspiel – schon heutzutage keine Fremdworte mehr, sondern zum Leidwesen Vieler bereits in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen. Es geht (leider) immer extremer, ohne Rücksicht auf Anstand und den guten Geschmack. Das wissen wir nur zu gut. „DIE TRIBUTE VON PANEM - THE HUNGER…

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Kommentare (503) — Film: Die Tribute von Panem - The Hunger Games


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nick989

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Bewertung4.5Uninteressant

Bin sehr entäuscht von diesem Film obwohl mir das Buch so unglaublich gefallen hat.Die gesamte Story wurde meiner Meinung nach nicht richtig umgesetzt und darum hoffe ich dass das dann beim 2. Teil behoben wird. Auch die ersten 20min. sind vollkommen falsch insziniert worden.An der Kameraführung wäre auch einiges zu verbessern.
Naja muss mich leider den anderen negativen Kommentaren anschließen. :(

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GillianSeed

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Bewertung2.0Ärgerlich

Germany´s next Superkiller promi spezial ...holt mich hier raus

Trotz des schon stumpfsinnigen Titels sowie einiger inhaltlichen Fragmente, welche man hier und da aufschnappte -und welche nichts Gutes verhießen- rang man sich dazu durch, sich den Film doch mal... anzutun (das beschreibt die Sache ganz gut). Und ich wurde nicht enttäuscht: So etwas beklopptes habe ich schon lange nicht mehr gesehen... wobei man sich fragt, was bekloppter ist:
Der Inhalt des Films oder die positive Resonanz auf diesen. Wenngleich der hier celebrierte Voyeurismus doch schon fest in unserer Gesellschaft verankert ist. Da werden weinende Messies betreut, Transvestiten lutschen Kängurueier aus...warum nicht Kinder, die sich gegenseitig umbringen.
Hätte der Film einen kritischen Beigeschmack oder ein konsequentes Ende, wäre das ganze ja noch zu verkraften, jedoch das rosa-gepuderte, emotional-triefende Finale läßt einen in Agonie auf der Couch ( oder im Kinosessel, je nachdem, wo man sich befindet) herumwälzen...ich bin raus.

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pischti

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Handlungsidee des Filmes gefiel mir, doch leider besitzt "Die Tribute von Panem" ein paar Schwächen. Großer Schwachpunkt ist, dass man die Handlung in diesen knapp 2 1/2 h in ein paar Sätzen zusammenfassen kann. Für meinen Geschmack war der ganze Einstieg bis es endlich losging einfach viel zu lang. Nach knapp 70 Minuten beginnt dann endlich die Story, auf die davor recht lange hingearbeitet wurde. Sicherlich dienen die ersten 70 Minuten auch zur Charakterisierung der Figuren, die aber trotzdem, bis auf Jennifer Lawrence, recht blass und oberflächlich bleiben. Die ganze Umsetzung war mir persönlich, wie drücke ich es am besten aus........zu Disneylike, und eben typisch FSK 12 Einstufung. Am Ende war es dann leider eher eine Art modernerer "Herr der Fliegen" gepaart mit den Gewaltdarstellungen aus "Die Chroniken von Narnia" ^^ und einem Oberbösewicht (sofern man das überhaupt so nennen kann) aus dem Mickey Mouse Club. Bei einer Buchvorlage, welche über einen tödlichen Überlebenskampf in einer riesigen Arena (in Form eine Art Waldgebiet) zwischen 24 verschiedenen Jugendlichen schreibt, die mit Schwertern und Pfeil und Bogen ausgestattet werden und ums Überleben kämpfen, erwarte ich schon etwas mehr. Ich verlange keine FSK 18, aber mir hätte eine FSK 16 hier wesentlich besser gefallen. Das Geschehen in der Arena kann man leider auch an einer Hand abzählen.
Positiv in Erinnerung geblieben ist mir Jennifer Lawrence, die irgendwie eine grandiose Ausstrahlung hat und trotz recht oberflächlicher Rolle versucht, das bestmögliche aus ihrer Figur herauszuholen UND, trotz zu hoher Laufzeit hat mich der Film komischerweise nicht zu sehr gelangweilt und auch die Optik weiss zu überzeugen. Dazu gesellen sich noch ein paar subjektive Pluspunkte, da ich dieses Fantasy/Sci-Fi Genre sehr gerne mag.
Am Ende bleibt deshalb ein knapp positiver Eindruck. :)

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Rob Stark

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Guter Kommentar, auch wenn ich den Film ein bisschen besser fand. Aber jetzt so von deiner Beschreibung her, fällt mir auch so einiges auf. Ich war vllt. zu euphorisch und habe mir den Film besser beibehalten als er vllt ist. Aber diesen Bonus hat der noch weiterhin, ich freue mich auf die Fortsetzung ;-D


pischti

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Erstmal danke für Eure Kommentare! :) Ich fand ihn ja letztendlich, trotz schärferer Kritik, auch ganz gut, aber leider wäre für mich da viel mehr drin gewesen. Ich meine, wenn man sich mal überlegt welcher Handlungsstrang in der Arena stattfindet so ist es doch recht wenig ^^ Vorsicht Spoiler!!!!!
Alle starten in der Arena, Jennifer Lawrence flieht vor der Meute, versteckt sich im Baum, kleines Mädchen aus Distrikt 11 hilft ihr, sie fliehen weiter, irgendwann ist ihr Kumpel (den ich kotzlangweillig fand :D ) aus District 12 wieder mit ihr zusammen, sie verstecken sich weiterhin und schon ist der Film auch schon fast vorbei, das etwas schwache Finale mit den schlechten CGI Viehchern nicht zu vergessen. ^^ Bin aber auch gespannt auf den zweiten Teil, vor allem auf die Story.


sendorian

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Bewertung5.5Geht so

Sobald die Spiele beginnen, ist der Film wirklich fesselnd, vor allem, weil dem Zuschauer kaum eine Atempause gegönnt wird. Davor spätschert die Handlung ziemlich dahin. Man hätte den Film bei gleicher Handlung durch ein paar bessere Dialoge oder nonverbale Kommunikation deutlich kürzen und auch aufwerten können. So sind viele Dialoge doch arg glatt und verraten häufig nur, was man schon seit 5 Minuten selbst beobachtet hat - ein Zugeständnis an die junge Zielgruppe vielleicht? Die Charaktere sind dementsprechend leider sehr flach. Man erfährt kaum etwas über ihre Beweggründe, Vorlieben, Schwächen. Die Hauptdarstellerin wird trotz ihrer wortkargen Art und so mancher Fehlentscheidung ständig in den Himmel gelobt und von allen geliebt - warum eigentlich? Das kommt überhaupt nicht rüber. Wahrscheinlich ist dies bei der Adaption des Romans verloren gegangen und Aktion gewichen. Ebenso wird nicht erläutert, was hinter den Spielen eigentlich genau steckt - Rache, Einschüchterung, Selektion...?

Worin der Film überzeugen kann, ist die Darstellung. Die meisten Szenen sind durchaus sehenswert, einige sogar bombastisch umgesetzt. Die Aktionsequenzen sind sehenswert und ganz gut choreographiert.

Eine Warnung an Eltern: Der Film ist schon recht brutal und es werden so einige Leute erstochen oder schwer verletzt. Die FSK von 12 ist nicht wirklich zu erklären. Ich würde ihn erst älteren Kindern zeigen.

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sendorian

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Ja, dass ich mit der gängigen FSK-Einstufung nicht übereinstimme, habe ich schon oft gemerkt. Auch Schindlers Liste würde ich meinem 12-jährigen Kind nicht unbedingt zumuten. Das müssen die Eltern jeweils für sich klären und meine Anmerkung war für diese als Entscheidungshilfe gedacht. Was als FSK xy eingestuft wird ist mir persönlich völlig egal. Was man seinen Kindern zumuten kann, wissen die Eltern meist noch am besten (oder sollten es zumindest wissen)...


pischti

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Ja, da gebe ich Dir Recht. Ich denke bei Schindlers Liste spielt auch eine Rolle, dass der deutsche Staat ja den Kindern unbedingt zeigen muss, was das eigene Land schlimmes getan hat. Ich halte Schindlers Liste auch bedenklich für eine FSK 12. Aber beim FSK-Laden sieht man seit Jahren nicht mehr durch.


azzacx

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Bewertung4.5Uninteressant

Achtung kann spuren von Spoilern enthalten.

kann dem film persönlich kaum was abgewinnen, da ich die Bücher kenne.
Gegen die Bücher kann der Film bis zum beginn der Spiele nicht anstinken und dannach ists halt stinknormale action ohne große nuancen... Schade finde ich, dass im Film Überhaupt nicht rauskommt, dass sie die Liebe zu Pietaa nur spielt.

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pischti

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Das mit der gespielten Liebe ist eine interessante Aussage. Warum wird so ein wichtiger emotionaler Gesichtspunkt im Film anscheinend komplett weggelassen? Mir ist beim Sehen auch nicht aufgefallen, dass da irgendetwas gespielt ist. Also ist der Film wieder mal nur eine totale Adaption des Buches um das ganze wahrscheinlich massentauglicher zu machen...und sowas ist schwach.


niklas.nier.7

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine kurzweilige düstere Zukunftsvision, die den Zuschauer unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt. "Tribute von Panem" kann als moderner Gladiatorenkampf betrachtet werden, der aber noch tiefer erschüttert; handelt es sich bei den Kämpfenden doch um Jugendliche, aus denen der Überlebenstrieb herausgekitzelt wird.
Die filmische Umsetzung überzeugt und wechselt stets zwischen der ländlichen Wettkampfarena und dem hochmodernen Moderationskomplex ab. Das kontrastiert und wirkt ebenso absurd, erinnert es doch sehr an heutige TV-Shows, in der die Ethik aber gänzlich abhanden gekommen ist.
Willow Shields, als heroische Freiheitskämpferin, Woody Harrelson, der abgehalfterte Held vergangener Tage, und Stanley Tucci, als schmieriger Moderator, überzeugen in einem insgesamt ordentlichen Cast.

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spektrum

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Bewertung5.0Geht so

Ich hatte mir wirklich wesentlich mehr versprochen, da das Thema an sich mir sehr reizvoll erscheint und eine gelungene Umsetzung verdient hätte. Leider wartet der Film nur mit Platitüden auf. Die Dialoge sind unglaublich langweilig und meistens einfach überflüssig. Die Charactere, wenn man sie denn so nennen darf, sind volkommen oberflächlich gezeichnet, verkommen zu reinen Stereotypen. Die Zeit, bis die Hunger-Games dann tatsächlich stattfinden, kommt einem wie eine gefühlte Ewigkeit vor. Äonen streichen am Zuschauer vorbei, ohne dass man irgendetwas erhellendes über diese Gesellschaft erfährt, außer das es in der Hauptstadt (Kapitol) viel Pomp gibt und das eben dort diese Spiele ausgetragen werden. Vieles erscheint mir letztendlich unlogisch, und ich kann nur hoffen, dass die Romanvorlage hier besser ist.
Optisch vermag der Film aber durchaus zu beindrucken, insbesondere die Kostümbildner habe hier ganze Arbeit geleistet. In dieser Hinsicht ist der Film auch sehr stimmig: Szenerie, Beleuchtung, Kostüme und Musik passen hervorragend zusammen. Daher auch die Wertung.
Das Problem des Films ist der Plot. Viel zu langatmig und irgendwie ... unlogisch.
Ist die Teilnahme an diesen Spielen nun eine Bürde, die man hinnimmt, oder, wie uns der 'Einmarsch der Gladiatoren' nahelegen würde, eher eine Chance und Ehre? Wenn letzteres, warum dann so ein seltsames Losverfahren?
Geht es um die Befriedigung medialer Bedürfnisse oder um den Wettstreit der Distrikte? Wenn ersteres, warum nutzen die 'Herrscher' nicht ihre unglaublichen technischen Möglichkeiten, um diese Spiele volkommen virtuell zu gestalten? Geht es um letzteres, warum erfahre ich das als Zuschauer nicht?
Also da sind 'Runnning Man', 'Das Millionenspiel' oder selbst 'In Time' wesentlich konsistenter.
Schade, das ein gutes Thema so verspielt wurde.

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Velly

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Nachtrag: ja, die Romanvorlage ist da wirklich besser. Man erfährt mehr über diese Hintergründe.


spektrum

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Danke für den Hinweis. Vielleicht wird das ja im nächsten Teil alles etwas klarer.


Anne_Moeller

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Bewertung9.5Herausragend

eine erfrischend gute Buchverfilmung! Man kann sagen was man möchte über diesen Film, aber er ist erstaunlich nah dran an der literarischen Vorlage und das war schon lange nicht mehr der Fall! Wer also das Buch schon mochte, wird den Film auch mögen.
Jedoch ist der Film bei weiten nicht so gut, wenn man das Buch nicht kennt, da viele kleine Details ohne HIntergrundwissen schnell übersehen werden könnten.

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Holden82

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Bewertung5.0Geht so

Stellenweise interessant, stellenweise etwas langatmig und langweilig. Dazu kommt dass ich Running Man von S. King gelesen und Battle Royal gesehen hab. Also innovativ war das hier jetzt auch nicht. Was mich überrascht hat war die FSK Freigabe ab 12, die Szenen an sich kommen auch in anderen Actionfilmen ab 12 vor, aber der Kontext, weiß nicht ob das schon etwas für 12 Jährige ist...

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Paatzee

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

DAS ist mein absoluter Lieblingsfilm!
Hammer! Die Schauspieler sind super besetzt.
Fans von "Die Tribute von Panem" wissen, dass aus den Büchern einiges fehlt,
aber seien wir mal ehrlich, wie lange wäre der Film denn dann gegangen?
Er ging ja so schon echt lange!

Josh Hutcherson als Peeta = Perfekt!
Jennifer Lawrence als Katniss = Perfekt!
Liam Hemsworth als Gale = Perfekt!
Elizabeth Banks = Perfekt!

Die Schauspieler waren wirklich super! :-)

Also auf und schaut euch den Film an!

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pischti

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Josh Hutcherson war langweillig wie Sau! :D


pearlEX

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Tribute von Panem - das sind Kinder zwischen 12 und 18 Jahren, die in jährlichen Festspielen geopfert werden. Für den Frieden und zur Belustigung des Volkes.

Amerika ist nach jahrelangen Kriegen zur Diktatur geworden. Die Bevölkerung ist in zwölf Distrikte aufgeteilt und lebt größtenteils in ärmlichen Verhältnissen. Und da man in einer Diktatur grausame Zustände braucht und offensichtlich auch keine vernünftigen Gründe dafür, gibt es jährliche Opfergaben an den Frieden. Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren werden ausgelost - aus jedem Distrikt zwei, ein Junge und ein Mädchen. Anschließend verfrachtet man sie in ein riesieges Areal, eine Kampfarena, in der sie so lange Jagd aufeinander machen, bis es einen Sieger gibt - den letzten Überlebenden. Das Areal ist hochtenologisiert, und mit tausenden Kameras ausgestattet, die in die ganze Welt übertragen. Ein wenig wie eine Mischung aus "Battle Royale" und der "Truman Show" - nicht besonders originell, aber für einen unterhaltsamen Film reicht das allemal.

Durch den 75 Jahre alten Brauch, immer wieder 23 Kinder zu opfern, damit eines überlebt, scheint die Gesellschaft abgestumpft, ohne Moral. Besonders in der Hauptstadt Panems, in der die großen Spiele beginnen, und in der es weit mehr Reichtum gibt, als in den umliegenden Distrikten.
Auch den 24 Teilnehmern merkt man ihr fehlendes Verhältnis zur Moral an. Der Wille zu Überleben ist gering - dadurch wirkt die große Jagd aufeinander nur wenig intensiv. Das mag dem ein oder anderen als langweilig erscheinen, ist aber gewollter Ausdruck der gestörten moralischen Prinzipien und Gefühle in der Diktatur Panem. Auch den Machern der Show wird es oft ein bisschen zu ruhig und da man in alle Welt sendet, legt man selbst Hand an, um für die nötige Action zu sorgen. In der Schaltzentrale erzeugt man auf Knopfdruck Waldbrände oder riesige Hunde, die den mehr oder weniger Überlebenswilligen einheizen sollen.

Insgesamt ist "Die Tribute von Panem" kein schlechter Film. Technisch solide gemacht, beschreibt er eine Welt, in der man Brot und Spiele braucht um die Bevölkerung ruhig zu stellen. Eine Diktatur eben - grausam, trist und sinnlos.
Es bleibt die Frage, welche Intention dahinter steht. Sollen wir abgeschreckt werden? "Seht welch furchtbare Dinge Diktaturen hervorbringen!". Das wäre gelinde gesagt etwas lächerlich - doch leider kommt man am Ende nicht umhin genau das anzunehmen. Das nimmt dem Film seine Überzeugungskraft. Für bloße Unterhaltung ist er zu ernsthaft, zu wenig intensiv sind seine Szenen, zu wenig spürbar ist die Angst der Protagonisten. Für einen ernsthaften Film, für ein abschreckendes Beispiel diktatorischer Willkür ist das Motiv zu albern, sind die gezeichneten Figuren zu skurril, zu harmlos, die Reaktionen der Bevölkerung zu platt.
"Die Tribute von Panem" steht zwischen zwei Stühlen. Das macht ihn am Ende zu einem Film, den man mal eben so mitnimmt. Er bleibt nicht hängen - weder durch große Unterhaltung, noch durch einen intensiven politischen Diskurs.

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Tyhny

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Dass der Film nicht hängen bleibt, merkt man spätestens, wenn man zwei Tage danach schon überlegen muss, wie der Film eigentlich hieß, den man da geschaut hat :-D


Drehmumdiebolzen

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Bewertung7.5Sehenswert

Viel will „The Hunger Games“ als erster Teil der „Tribute von Panem“ sein: Sci-Fi Drama, Teenie-Lovestory, Survival-Thriller, zum Nachdenken anregende medienkritische Satire.
Doch für sich allein bleibt er vor allem eines : Ein gewaltiges Setup.
Ein zelluloidisierter Warm-Upper für die noch kommenden zwei (inzwischen drei) Sequels. Drei, weil man ja schon wie beim Finale der „Potter“ und „Twilight“ Belegschaft doch so schrecklich viel zu erzählen hat und es wohl oder übel splitten muss.
Doch mal abwarten, schließlich hat sich das Zerstückeln beim Doppelschlussakt des Zauberlehrlings am Ende doch recht gut ausgezahlt, während bei den Kollegen der „Modekatalog-Glitter-Daywalker Fraktion“ schon ein 90-Minüter zum Einen genug, zum Anderen zuviel des „Guten“ gewesen ist.

Aber zurück zu „Panem“.
Zu Beginn baut Gary Ross (dessen „Pleasantville“ ich großartig fand), eine beklemmende Holocaust-Atmosphäre bei der „Ernte“ auf. Sehr bezeichnend ist hier auch der eingespielte Propagandafilm.
Mit dem Capitol gibt es aber einen ziemlichen Stilbruch, hier scheint er mit den schillernden Figuren Anleihen bei den schrillen Einwohnern von Whoville in „Der Grinch“ zu machen. Ob Stanley Tucci als schmieriger Talkmaster oder Elisabeth Banks' "Erscheinung" als Effie Soundso, alles wirkt sehr überspitzt. Trotz der schrägen Maskerade machen die Nebendarsteller von Woody Harrelsons Haymitch über Donald Sutherland als Diktator Snow einen guten Job und holen das Beste aus ihrer Screentime heraus. Was Lenny Kravitz hier (nach seiner ähnlich überflüssigen Rolle in „Precious“) zu suchen hat, kann sich wohl noch bis zum Start von Teil 2 zusammenreimen.
Hier liegt eines der wirklichen Probleme. Während man an Christopher Nolan stets wegen seines Hangs zur „Erklärbär“- Dramaturgie herumkrittelt, wünscht man sich diese hier schon wieder fast irgendwie. Das Skript lässt einen zu sehr im Regen stehen und wirft dem Publikum nur ab und an machmal recht plumpe „Faktenfetzen“ hin. Auch wenn das vielleicht der Vorlage geschuldet ist und sich im Verlauf der Reihe noch ändert, bleibt das „Panem“ Universe hier noch sehr fragmentarisch in seiner Ordnung der zwölf Distrikte und der Hungerspiele sowie deren genaue Hintergründe und Historie. Die Darstellung der Kluft zwischen Arm und Reich wirkt doch arg formelhaft und erinnert sehr an „Soylent Green“.
Mann kann nur hoffen, das die Sequels einem da einen gewissen Kick in die „Was soll das hier eigentlich alles?!“ Richtung versetzen werden.

„Poster-Girl“ Jennifer Lawrence hat mich gelinde gesagt umgehauen. Vielleicht eine der größten Entdeckungen der letzten Jahre und nicht erst seit den frühen Oscar-Ehren auf dem Weg nach ganz oben. Sie verleiht ihrer Katniss Everdeen die nötige Erdung und fängt damit die auf tönernen Füßen laufende Dramaturgie und Charakterzeichnung mühelos auf. Dass sie scheinbar ohne die ganz großen Gesten nicht gegen die etablierte Riege an Neben-“Gestalten" wie Tucci und Co. verblasst, ist ebenfalls beeindruckend. Gleiches kann man von ihren Co-Stars Josh Hutcherson (etwas einsilbig) und Liam („Thor“ sein Bruder) Hemsworth nicht behaupten, Letzterer bleibt zum Passiven verdammt und bringt sich schonmal für das todsichere, obligatorische Love-Triangel in Stellung.
Was dem Film vor allem fehlt, ist der Mut. Das wird deutlich in der PG13-Version der

„Hunger Games“. Wäre es kein so zielgruppen-orientiertes Kalkül, hätte man ein visuelles Gemenge im Tarantino-Stil daraus machen können. Okay, es sind Kiddies, die sich hier gegenseitig ins Jenseits befördern, aber es zu zeigen um es dann irgendwie wieder doch nicht zu zeigen, führt auch zu nichts.
Es ist nicht so, dass der Film hier komplett scheitert, aber die peinlich pikierte Inszenierung der Gewalt ist geradezu übervorsichtig, manchmal fast schon ein bisschen verharmlosend. Und das bei so einer gewalttätigen Thematik. Aufregen kann mich hier gar nicht mal die von vielen geradezu verhasste „Shaky Cam“, sondern eher diese inkonsequente Umsetzung.
Ansonsten: Warum bilden sich zwischen den verschiedenen "Tributern" dann eigentlich zunächst Gruppen (inklusive Peeta, also Hutcherson)? Weil letztendlich müssen die Spiele ja, ähnlich wie beim Quidditch erst der Schnatz gefangen werden muss, mit nur einem Überlebenden beendet werden.
Was ich dem Hungerspielkonzept positiv anrechne, ist die Zuspitzung des Geschehens durch die zum Teil nicht immer vorhersehbaren Spielregeländerungen und konstante Spannung. Die technischen Mittel und wohlweislichen Gimmicks des Spielemachers (Wes Bentley, der plastiktütenfilmende Junkie aus "American Beauty") lassen mitunter sprachlos zurück und machen stark einen auf "Truman Show".

Fazit: Nach all meiner Kritik also eine so gute Wertung? Ja, denn der Film, seine Darsteller (besonders Jennifer Lawrence) und der mit wachsender Laufzeit sprießende Potenzialkern dieses neuen Franchise haben mich dann doch überzeugt. Die Perversion der Mediengeilheit in Form des reinsten Survival-Trips mag ohne das nötige Selbstbewusstsein umgesetzt worden sein, Langeweile kam aber auch zu keiner Zeit auf, und der Film regte oberflächlich betrachtet schon irgendwie zum Nachdenken an.
Einen halben Bonus-Punkt gibt es für meine Hoffnung, dass diese Oberfläche im kommenden „Catching Fire“ mit mehr "Materie" unterfüttert werden kann.

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gabriel.rost.77

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Auch wenn ich den Film besser finde: Kann dir nur zustimmen. Ich hoffe auch, dass im Nachfolger dann mehr erklärt wird


Drehmumdiebolzen

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Alles in allem hat er mir gut gefallen, für seine üppigen rund 2 1/2 Stunden irgendwie kurzweilig. Aber mir ist das Ganze noch zu nebulös und einfach gestrickt (was bei "Soylent Green" auch mein Problem war). Aber wenn man sich die Trailer so betrachtet, könnte der 2te echt schon was werden. Hoffentlich verhunzt den der Typ von "I Am Legend"(Francis Lawrence) nicht.


dilan.or.5

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Bewertung5.0Geht so

Ich bin gelinde gesagt erschüttert.... und das sicher nicht wegen der Thematik des Films.
Eins vorab: Ich kenne die Bücher(noch nicht) und würde ich mich nur an Buchverfilmungen halten, ich würde 80% der Bücher, nachdem ich den Film gesehen habe, nicht mit der Kneifzange anfassen.
Hier vielleicht ein Fehler meinerseits, ich hätte die Vorlage zuerst lesen sollen.
Aber dann wäre die Kritik wahrscheinlich noch nüchterner ausgefallen.
Zuallererst: Ich fand den Anfang sehr gelungen, man konnte sich ein Bild von "der Welt in "die Tribute von Panem" machen, das blieb bei Battle Royale weites gehend aus, der Film war da leider etwas knapp, aber deutlich, wer BR kennt, weiß was ich meine.
Was mich jedoch so unglaublich gestört hat an "die Tribute von Panem" war diese überzeichnete Schwarzweiß-Darstellung und die Verharmlosung.
Ich bin weiß Gott kein Fan von blutigen Filmen, die das töten Teilweise als Stilmittel Ästhetisieren( siehe Tarentino) aber das, was hier in Panem abgeliefert wurde...
Ich bin nach den guten Kritiken so dermassen enttäuscht.
Auch an einen FSK 12-Film habe ich Ansprüche, ich kenne durchaus sehr krasse 12-FSK Filme... allein schon psychologisch betrachtet.
So leid es mir tut, die Grundstory ist so dermaßen geklaut; Regime schickt Kinder in ein Todesspiel mit Auslosung. Sogar das Video... :/
Ich habe sehr viel an Battle Royale rum gejammert und ja, er ist trashig und hat auch deswegen sehr viel Unterhaltungswert.
Auch hier kamen viele Charaktere zu kurz, aber den Film konnte ich Ernst nehmen.
Der Film war einfach roher...
So wie es nun einmal wäre, wenn dieses Szenario Realität wäre.
4,00 Punkte gibt es für die Optik, was bei Hollywood Budget nicht schwer ist, dazu einen Bonuspunkt, weil ich solche Stories im Grunde sehr mag.
Und bitte kommt mir jetzt nicht mit:
"Aber immerhin besser als Twilight..." Wenn Twilight das Maß aller Teenie-Romanverfilmungen wäre, wo kämen wir dann hin????( Siehe meine Kritik zu Twilight -.-)

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kobbi88

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in den meisten Szenen ist ja Django so sehr überspitzt, dass es wie eine Groteske wirkt, wobei die Hundeszene für mich die körperlich heftigste und realistischste Gewalt darstellt.
Naja, und größere Hollywood-Produktionen haben natürlich auch immer so ne kleinen "Bonus" bei der FSK.. wenn Tarantino ein unbekannter Asia-Regisseur wäre, dann hätte Django wohl auch ne 18 gekriegt...denke ich ;)


dilan.or.5

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Okay, dass ist ne Erklärung :) und ich dachte mit meinem "Gewaltempfinden" stimmt was nicht xDD ^^


Kara92

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Bewertung5.5Geht so

Ich fand ihn eigentlich ganz sehenswert, war aber trotzdem froh, ihn mir nur ausgeliehen zu haben. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Bücher nicht kenne, aber mir war der Anfang bisschen zu langatmig, da hätte ich von den eigentlichen Hungerspielen dann doch mehr erwartet, als durch den Wald butschern und flüchten.
Aber wie schon gesagt, oft ist es so, dass man den "Filmepos" nicht verstehen kann, wenn man das Buch dazu nicht kennt, schätze mal im Buch ist alles etwas spannender und detailierter.
Den nächsten Teil werd ich mir trotzdem angucken, will schließlich wissen wie es weitergeht.

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yo.eykeam

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Bewertung5.0Geht so

Unvoreingenommen, ohne die Bücher bzw. das erste Buch gelesen zu haben, habe ich mir den Film mal angeschaut - mit einer zugebener Maßen relativ hohen Erwartungshaltung. Leider, wurde ich ziemlich enttäuscht. Von Fehlern auf logischer Ebene (z. B. die Hände der beiden Mädchen) mal ganz ab, war mir alles zu vorhersehbar.

Es wird keinerlei Spannung aufgebaut, weil man beinahe exakt sagen könnte: 'Als nächstes wird dieses oder jenes passieren'. Sehr schade, denn ich vermute dass die Bücher/ das Buch sehr viel Potenzial lieferte(n), welches aber nicht genutzt wurde.

Vllt. machen Sie es ja beim folgenden Teil besser - ich hoffe es für die Fangemeinde!

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Jacura

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Bewertung3.5Schwach

Vor kurzem habe ich mir die Bücher zugelegt und sie in kürzester Zeit verschlungen - danach dachte ich mir, ich gebe dem Film mal eine Chance und habe ihn mir angesehen, was ich wohl lieber doch nicht hätte tun sollen.
Also ich muss sagen, ich habe ja schon wenig erwartet (Buchverfilmungen gehen ja nu sehr häufig in die Hose), aber das hier war wirklich nicht viel.

Die Schauspieler gefielen mir nicht so richtig (bis auf Effie, die eigentlich recht gut umgesetzt wurde und Haymitch ist eigentlich auch in ordnung, nur irgendwie ist die Rolle viel zu sehr im Hintergrund), es wurde zuviel weggelassen oder umgeändert, wie z.B. die Sache mit der Spottölpelbrosche, deren Herkunft im Buch doch später noch eine wichtige Rolle spielt und sie ihr hier einfach von einer Fremden geschenkt wurde...
Katniss zwiespältige Gefühle kommen im Film überhaupt nicht richtig rüber und am bedauernswertestens finde ich den Schluß des Films - den Schluß bzw. Schlußsatz des 1. Buches hätte man doch Umsetzen können?!
Hinzu kommt der Tod Rues, bei welchem ich im Buch einen richtigen Schauer hatte - im Film ist es nicht gerade so bewegend dargestellt, wie es mMn gemusst hätte...
Dann noch diese Kameraführung, was man sich da nur bei gedacht hat?
Irgendwie wirkt der Film fast wie ein Abklatsch von "Battle Royal" und das ist wirklich Schade, denn das Buch hätte soviel mehr hergeben können!

Mein Fazit, nicht unbedingt zu empfehlen, wenn man die Bücher als sehr gut empfand und an Buchverfilmungen hohe Ansprüche hat!
Vielleicht retten die Filme jene Leser, die sich über das Ende der Buchreihe ausgelassen haben, denn irgendwie kann man sich ja schon vorstellen, dass Hollywood mal wieder ein super kitschiges Happy End erschaffen wird... ;)
Wer die Bücher nicht gelesen hat, könnte an dem Film gefallen finden - wobei ich mir nicht so sicher bin, ob man ihn ohne Vorwissen des Buches so 100 prozentig richtig versteht...

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TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Menschenskinder! Ich hatte das Gefühl als wenn der Film den ganzen Sonntag lief, so dermaßen zieht er sich. Die Rollen sind größtenteils fehlbesetzt, es gibt nicht eine einzige Überraschung, die Charaktere machen nichts her und auch die Kulissen finde ich nicht sonderlich hübsch. Zwar ist die Story auf jeden Fall gut, aber der gesamte Film ist ein Zusammengeklaue aus vielen anderen Filmen und Romanen, was ich wirklich negativ finde. Kurz und knapp:"Die Tribute von Panem - The hunger games" --> einfach uninteressant und wirklich nicht sehenswert!

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Mr. Pink

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Bewertung3.5Schwach

Na sowas! Das ist ja ein Ding! Den Film habe ich doch schon mal gesehen. Bloß, da hieß er noch "Battle Royale" und war gut. Aber ich gebe ja grundsätzlich jedem Film eine Chance. Sogar, wenn Jennifer Lawrence mitspielt. Leider entpuppt sich "The Hunger Games" am Ende aber, wie ihr Gang auf die Oscarbühne, als very bad trip. Also, ich habe alle drei Teile der Romanvorlage gelesen. Wirklich gefallen hat mir dabei eigentlich nur der erste Teil. Und ich muss auch sagen, das Ganze ist schon ziemlich zusammengeklaut. Ein bisschen Bachman, enorm viel Fukasaku, dazu ein wenig Connell und eine Prise Logan und fertig sind die Hungerspiele. Was das Buch aber durch eine doch recht spannende Schreibweise wettmacht, bekommt der Film nicht hin. Obwohl es sich, wie ich finde, um eine relativ werkgetreue Verfilmung handelt, wurde so gut wie alles vergeigt, was man vergeigen konnte.

Das beginnt schon bei den Schauspielern. Okay, Stanley Tucci und Woody Harrelson (beide mit krassen Frisuren) machen eine Menge Spaß und ich fange langsam an, die Hemsworth Brothers zu mögen, aber Donald Sutherland und Elizabeth Banks wurden verschwendet, Lenny Kravitz ist vermutlich bloß zu sehen, weil...ähm...oh Lenny Kravitz hat gerade Zeit, packen wir ihn doch in den Film, und wie Jennifer Lawrence sich ausdruckslos durch die Wälder Panems deliriert, ist eine echte Zumutung und ich finde, dass sie hier eine schlechte, unpassend besetzte Hauptdarstellerin ist. Weiterhin ist das Setdesign miserabel. Die Ideen sind da, die Ideen sind gut, funktionieren aber nicht. Und besonders neben dem tristen grau und braun der armen Distrikte ist die bonbonbunte Welt der Reichen, die aussieht, als ob sich ein Kleinkind nach einer Nacht im Süßwarenladen einmal quer über alle Kostüme und Bauten erbrochen hat, ein zu offensichtlicher, aufgesetzter, gewollter Kontrast. Alles wirkt zu plastisch, künstlich, zu steril, eben wie das, was es ist, ein Filmset, weswegen es mir schwer fiel, die Gräuel, die der totalitäre Staat in dieser dystopischen Zukunft zu verantworten hat und die ungeheure Macht, die er ausübt, wahrzunehmen, auch weil inhaltlich viel zu wenig darauf eingegangen wurde.

Wenn die Tribute dann in der Arena aufeinander treffen und gegeneinander antreten, geht das Schlamassel genauso weiter, wie es angefangen hat. Hier fehlt mir der Schrecken, die Angst, der Horror. Es ist ein echtes Albtraumszenario, das hier gezeigt wird. Die jungen Menschen, teils noch Kinder, sind auf einem begrenzten Raum eingesperrt und müssen die ganze Zeit bangen, von einem ihrer Mitstreiter getötet zu werden. Für mich hatte das Ganze eher die Atmosphäre eines Abenteuerspielplatzes (von den Toten mal abgesehen). Dabei handelt es sich hier (vielleicht abgesehen von den sogenannten Karrieretributen) um Menschen, die unfreiwillig dabei sind, niemandem etwas tun wollen, aber zu Gewaltanwendung, Meuchelei und Blutvergießen gezwungen werden, weil es in diesem Kampf auf Leben und Tod heißt: entweder ich oder sie, weil die Gefahr auch noch von außen her lauert, da die Spiele und der Spielraum von Dritten kontrolliert werden. Die Machthaber zwingen die Menschen zu unvorstellbaren Taten, aber ich hatte nie das Empfinden, dass die Situation während der Hungerspiele so absolut verloren wäre. Man scheint sich gefügt, vielleicht sogar resigniert zu haben, ohne gänzlich zufrieden zu sein aber trotzdem wirkt es auf mich eher wie eine unverständliche Akzeptanz der Lebenssituation, obwohl Hoffnungslosigkeit und ständige Furcht vor allem und jedem herrschen sollte, im ganzen Land Panem und speziell auf dem Kampfareal.

Davon ist aber nichts zu spüren. Das liegt zum einen an den unterirdischen Actionsequenzen, die viel zu schnell geschnitten und viel zu hektisch gefilmt sind, sodass alles ständig verwackelt und man insbesondere von den Kampfhandlungen kaum etwas mitbekommt, was schnell anödet, andererseits bleibt "The Hunger Games" auch inhaltlich komplett oberflächlich und langweilig, weil innerhalb der Gruppe keine Konflikte aufgebaut werden. Gut, die 'Spieler' kennen sich untereinander nicht, bzw. kaum, aber auch oder gerade in so einer Extremsituation sollten Bindungen, und tragische Freundschaften, aber vor allem Zwiste, Streitigkeiten und Kämpfe untereinander und auch mit einem selbst und seinem Gewissen entstehen. Ansatzweise sieht man das hier zwar, aber zu keinem Zeitpunkt ist irgendetwas davon nachvollziehbar. Bestes Beispiel dafür ist der Schwarze, der SPOILERSPOILERSPOILER das andere Tribut aus seinem Bezirk rächt, ohne dass es eine Erklärung gibt, wieso er dies tut, ob er vielleicht mit ihr verwandt, in sie verliebt war, ob es ihm nur ums Prinzip ging oder wie oder was. SPOILER ENDE! Außerdem sind seine hervorstechenden Eigenschaften, dass er schwarz und wütend ist und böse guckt. Ich möchte dem Film hier keineswegs Rassismus vorwerfen, das wäre falsch, aber er arbeitet stark mit überholten Stereotypen und Klischees und ist zudem noch viel zu verweichlicht. Die meisten der Tribute sind gut aussehende Weiße, es ist kein einziger Durchschnittstyp dabei. Und auch nach mehreren Tagen Kämpfen, Verstecken und Umherrennen im Wald, ohne die Möglichkeit, sanitäre Einrichtungen zu nutzen, sehen alle noch aus wie geleckt, frisch gewaschen und geschminkt. Das alles führt dazu, dass die interessante Prämisse von "The Hunger Games" durch die lieblose, dahingerotzte Inszenierung all seine Kraft verliert und der Film auf mich mehr als lächerlich wirkt.

Und jetzt fällt mir auf, dass ich schon viel mehr geschrieben habe, als dieser schnarchig schläfrige, unwichtige Film es jemals verdient hätte, aber so ist das eben manchmal, wenn der Hass einen durchfließt. Trotzdem halte ich mich jetzt kurz. Liebe Kinder, geht viel an die frische Luft, esst euer Gemüse auf und schaut bloß nicht diesen Film an! Es ist reine Zeitverschwendung. Lieber die Buchvorlage oder noch besser eine der zahlreichen Vorlagen für die Vorlage genießen, das bringt mehr.

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SuperXenon

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vllt bin ich voreingenommen weil ich die bücher gelesen habe und sie momentan in jeder hinsicht meine absoluten favoriten sind. Aber dennoch muss ich sagen ich hab mir nachträglich battle royale angeschaut und auch die buchvorlage hab ich mir mal angeschaut und finde es ist schon eine ziemliche frechheit Suzanne Collins meisterwerk mit diesem schlechten film zu vergleichen das buch mag zwar durch mehr details punkten aber im ernst das einzige was in battle royale besser gemacht wurde als in panem war der gewaltgrad der wurde zwangsläufig für jugendfrei niedrig gehalten aber im ernst battle royale ist einfach nur abschlachterrei während bei die tribute von panem das ganze paket stimmt story atmospähre und vorrallem besetzung natürlich ein paar sind nicht genug ausgearbeitet worden aber die leistung von lawrence , harrelson und nicht zuletzt die in den nächsten filmen größer werdende rolle von sutherland als snow ist genial.

MFG SuperXenon

PS: bitte keine bschwerden wegen schreibfehlern oder satzzeichen fehlern kritik ist absolut erwünscht.


Mr. Pink

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Ich habe "The Hunger Games" gelesen und finde, es ist schon eine ziemliche Frechheit, Fukasakus Meisterwerk mit diesem schlechten Buch zu vergleichen. ;)

Die Atmosphäre war stellenweise okay und die Story ist tatsächlich nicht schlecht, wurde jedoch mangelhaft umgesetzt. Sutherland und Harrelson fand ich natürlich auch gut, Jennifer Lawrence hat mich mit ihrem halben Gesichtsausdruck als Hauptdarstellerin überhaupt nicht angesprochen. Aber das ist hier wirklich das geringste Problem.

Also, wie gesagt, ich habe Collins' Romane auch gelesen. Ich fand sie ganz nett, von einem Meisterwerk sind sie aber weit entfernt. Dafür waren sie mir, wie ich geschrieben habe, zu zusammengeklaut und nicht tiefgründig genug. Simple Unterhaltung für zwischendurch, mehr nicht. Aber hier geht es ja um den Film. Also, BR hat seine Charaktere besser ausgearbeitet. Die Beziehungen der Figuren untereinander und die Konflikte, die während des Spiels zwischen ihnen entstehen sind tiefgründiger als in THG. Hier hat man die Figuren (außer das Haupt-Duo) überhaupt nicht kennengelernt, weshalb mir ihr Schicksal vollkommen egal war (bis auf einen einzigen Tod vielleicht). Bei BR hingegen wurden Freundschaften geknüpft, dann unausweichliche Konfrontationen zwischen den einzelnen Personen angezettelt und insgesamt ein tieferer Einblick in die Gedanken und Gefühle eines jeden gestattet. Deswegen war dort ausnahmslos jeder Tod tragisch und erschütternd.

Der höhere Gewaltgrad in BR ist ebenfalls ein Pluspunkt. Denn die Gewalt funktioniert dort als Stilmittel und hilft, den Horror und die aussichtslose Lage, in der sich die Schüler befinden, zu verdeutlichen und zu zeigen, dass es aus dieser grauenhaften Hölle kein Entkommen gibt. Das Szenario in THG wirkt durch die fehlende Brutalität bei Weitem nicht bedrohlich und düster genug. Ein paar Kinder, die im Wald rumrennen und sich bekämpfen...Ich zumindest hatte aber zu keinem Zeitpunkt das beengende Gefühl, dass sie sich wirklich in Gefahr befinden. Nicht weil die Geschichte das nicht hergibt, sondern weil der Film es versäumt, das angemessen darzustellen.


Teezy123

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Bewertung7.0Sehenswert

Nunja... sicherlich kein Überflieger, aber doch ein Film, der mich mehr als nur unterhalten konnte...
Mir hat äußerst gut gefallen, dass man hier nicht von einem Fantasyspektakel ertränkt wurde...
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass der Zeigefinger der Moral glaubwürdig gewirkt hat und nicht wie in manch Filmen dieses Genres komplett überzogen wirkte.
Von grossartigen Metzelszenen bin ich bei einer FSK 12 Einstufung eh nicht ausgegangen.
Alles in allem ein Film, den ich doch ziemlich gut fand... 4 von meinen Punkten gehen aber in jedem Fall an die wirklich brillante Hauptdarstellerin...
Neben ihr hatten es selbst Sutherland und Harrelson schwer.. Respekt.
Fazit: Ein Film, wo ich mir sogar einen zweiten Teil "antun" würde

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BuendelKap

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Bewertung7.5Sehenswert

Dem Büchern würde ich durchgehend eine 10 geben, weil mich schon lange keine Geschichte mehr so gefesselt hat.
Der Film ist eine gute, allerdings nicht sehr gute Umsetzung.
Jennifer Lawrence ist eine echt tolle Schauspielerin und sie passt wirklich gut auf Katniss.
Josh Hutcherson als Peeter, Woody Harrelson als Haymitch und Liam Hemsworth als Gale finde ich hingegen unpassend gewählt.
Natürlich habe ich mir das meiste komplett anders vorgestellt und man sollte auf jeden Fall die Bücher lesen.
Allerdings werde ich mir auch die anderen Filme anschauen und hoffe, dass sie eine gute Qualität aufweisen.

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SuperXenon

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hemsworth fehl hast recht. Hallo du hast die Bücher gelesen der heißt Peeta xD ist mit Hutcherson dachte ich auch fehlbesetzt aber umso öfter ich ihn gesehen hab um so mehr konnte ich mich mit ihm anfreunden. Lawrence einsame spitze hätte mir keine bessere für Katniss wünschen können und jetzt zu Haymitch man man man ich hatte mir jemand ganz anderen vorgestellt vorallem weil es ja hieß im buch er sei dickbäuchig oder so aber alter als ich gesehen hab das es harrelson ist meine fresse ich hab hn zuerst garnicht erkannt weil er mal haare hat :D find ich super gewählt Crane der mir zu weich vorkommt war schwach ansonsten tucci und sutherland beste wahl :D.

MFG SuperXenon

PS sry für rechtschreibung und alles bitte nur konstruktive kritik kein gehate


BuendelKap

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Kann mich gar nicht mehr daran erinnern, dass ich Peeter geschrieben habe. :D Finde Haymitch viel zu sympatisch im Film. Habe ihn mit immer als griesgrämig und dauernd betrunken vorgestellt. Im Film ist er so nett und dafür verantwortlich das die Regeln geändert werden. Das passt halt nicht so zum Buch, aber immerhin besser als die Besetzung von Gale. Finde es auch extrem schlimm, dass Peeta so klein ist. Hab mir den immer viel größer vorgestellt und neben Jennifer sieht der so winzig aus. Bei der einen Szene wo sie zusammen gekuschelt haben sah das doch recht merkwürdig aus. Und wenn man sie auf dem Roten Teppich sieht. xD Jennifer ist größer als er.
Finde den Film trotzdem gut und bin auch auf die nächsten drei Filme gespannt.



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