Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

The Hunger Games

US · 2012 · Laufzeit 142 Minuten · FSK 12 · Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm · Kinostart
  • 0

    Oh man....

    Also hab mich nun über 2 Stunden durch den Film gekämpft.
    Der Film ist mit Logiklöchern vollgepumpt !
    Das ist teils so schlimm, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Extrem kitschig... schnulzig und absolut nicht zu empfehlen.
    Ich kann mir leider nicht erklären warum dieser Film so eine hohe Wertung erzielen konnte ?! Der hat 240 Millionen Dollar eingespielt !!! (unvorstellbar)
    Einzig die Landschaftsbilder im Wald empfand ich als sehenswert... das war's leider auch schon.
    Kostüme sind schlecht, Animationen sind schlecht und deutlich erkennbar.
    Story - eigentlich mit Potenzial behaftet, aber schlecht umgesetzt.
    Logischer Ablauf - so gut wie nicht vorhanden.

    (Beispiel gefällig - Vorsicht Spoiler)

    *Hey, sie sitzt auf dem Baum.. oh wir kommen da nicht so leicht rauf... ach was soll's.. wir belagern sie einfach bis sie uns ein Wespennest auf den Kopf wirft weil wir zu doof sind den Baum anzubrennen oder sie mit dem Bogen zu treffen*

    oder

    *Oh - wir machen jetzt Allianzen, ist ja egal das am ende nur ein Paar, oder Einer übrig bleiben darf. Juckt ja keinen, wir können uns ja dann später noch gegenseitig abschlachten und ummurksen*

    (Spoiler ende)

    Mir würden da noch ein Dutzend mehr einfallen, aber ich denke wir belassen es erst einmal dabei...

    Schauspielerische Leistung. Gerade noch OK.

    Warum ich dem Film aber dennoch die Nullwertung gebe: Weil er so unendlich gehypt wurde und diese hohe Erwartungshaltung nicht ansatzweise erfüllt !

    Und generell:

    Ein Film wo sich Kinder gegenseitig abschlachten und dieses noch verherrlicht wird, in Kombination *Teenieschnulze*, würde ich meinen Kindern gewiss nicht vorsetzen.

    Kurzum leider ein dummer Film dessen Sichtung etwa so prägend ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt...

    • 5
      Adrian.Cinemacritics 19.04.2016, 21:58 Geändert 19.04.2016, 22:02

      Aaaaaaaw!
      Peeta und Katniss sind so ein schnuckliges Päärchen! ♥
      So schnucklig, ich shippe die Beiden so sehr!
      Die müssen ein Päärchennamen kriegen wie Brad + Angelina = Brangelina!
      Wie wärs mit Keeta? Ja, klingt nicht schlecht.
      Oder Peenis!
      ........................................................
      Ähm...o_O"'
      Wisst ihr was? Vergessen wir lieber den Namen!
      Schließt nicht aus, dass die Beiden schnucklig sind!
      ( ˘ ³˘)

      11
      • 2 .5
        Miki 18.04.2016, 11:02 Geändert 18.04.2016, 11:05

        Schlechter Film mit Logiklöchern. Jugendliche, die sich gegenseitig abmurksen. Geschmacklos in der Handlung. Ein belangloses Theater.

        • 4 .5

          Wäre fast eingeschlafen...

          • Schrott

            • 8

              Ein schöne Dystopie - keine dreckig-steampunkige, sondern eine abgeklärte, durchstilisierte Vision unserer Welt am sozialen Abgrund. Dass hier die Teilung der sozialen Welt im Fokus steht, wo die Armen gegeneinander ausgespielt werden, wurde schon zu Genüge in anderen Kommentaren und Kritiken erläutert - deshalb hier nur noch der Hinweis, dass Slavoi Žižek (Intellektueller/Gesellschaftsanalyst) hier einen Bezug zur Realität sieht. In einem Interview zu Krise und Terrorismus sagt er auf die Frage was zu tun sei:

              "Mir erscheint recht offensichtlich, dass all die Phänomene vom globalen Kapitalismus erzeugt werden. Ich glaube nicht an eine große leninistische Revolution, ich bin ja kein Idiot. Die Zeit dafür ist vorbei! Das 20. Jahrhundert ist vorbei! Aber selbst wenn das utopisch klingen mag: Die Lösung ist eine globale ökonomische Veränderung. Und wir brauchen Mechanismen internationaler Kooperation jenseits der Märkte. Klappt das nicht, steuern wir auf eine neue Apartheid zu. Anders gesagt: Die Horrorszenarios aus Hollywood würden Wirklichkeit. Wissen Sie, ich vertraue Hollywood immer. All diese neuen Blockbuster wie Hunger Games zeigen eine chaotische postapokalyptische Gesellschaft, bei der die einen drinnen und die anderen draußen sind. Wie verhindert man das?"

              Er sieht die im Film gezeigte radikale Gesellschaft als mögliche Zukunft - das muss man sich mal vorstellen: The Hunger Games als educated guess über eine mögliche Zukunft unserer Gesellschaft.

              Die Antwort darauf ist offensichtlich links im Sinne einer Gleichheit aller Menschen, liberal im Sinne von Freiheit gegenüber eines überregulierten Eingriffs der Regierung und sozial im Sinne einer Stütze der Menschen dort, wo der Markt das nicht schafft.

              Links
              http://www.zeit.de/campus/2016/02/slavoj-zizek-krise-terrorismus-europa
              https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Linke
              https://de.wikipedia.org/wiki/Linksliberalismus
              https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialstaat

              • Wie in so vielen Science Fiction Filmen, muss die Zukunft als Parabel gelesen werden und zwar für die Gegenwart. Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika durch eine Katastrophe zerstört wurden, wuchs eine Zivilisation namens Panem aus den Ruinen hervor. Regiert wird in der gewaltigen Hauptstadt, dem Capitol. Die zwölf Districts stellen nicht mehr als Satellitenstaaten dar - ohne Macht. Der Film beginnt mit der jährlichen Eröffnung der Hunger Games. Jeder District muss ein Mädchen und einen Jungen entsenden. Die 24 Finalisten bekämpfen sich in einer Arena, die überall von beweglichen Kameras umgeben ist, bis zum Tode. Das Spektakel wird als TV Show gesendet, um die Bevölkerung ruhig zu halten. Brot und Spiele. Ein Vergleich zum Fast Food verzehrenden Reality TV süchtigen Amerika darf hergestellt werden. Doch wie würde die Bevölkerung den Tod von so vielen jungen Menschen ertragen? Im Zentrum stehen zwei "Tribute" des District 12: Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson). Die 16jährige Katniss ernährt ihre Familie als Jägerin mit Pfeil und Bogen, worin sie es zu wahrer Meisterschaft gebracht hat. Übrigens: Alle Tribute sind von adretter Schönheit, eine Romanze also möglich! Im Gegensatz zu diesen gesunden jungen Teilnehmern, sieht die herrschende Klasse des Capitols wie ein dekadenter Maskenball aus. Effie Trinket (Elizabeth Banks) in greller Kosmetik oder Moderator Caesar Flickerman (Stanley Tucci), der mit seiner Haarpracht das gemacht hat, was Donald Trump wohl gerne würde, hätte er genug Haare. Ganz oben in der gesellschaftlichen Ordnung steht der Präsident (Donald Sutherland) mit dem Antlitz eines gütigen, gedankenvollen Mannes mit grauem Bart. Seine gemeinen Taten sieht man ihm nicht an, dass er der Initiator barbarischer Spiele ist noch weniger. Die einzelnen Tribute bleiben gegen die Obligarchen des Capitols recht blass. Die Frage sei zudem erlaubt, wie sich 12jährige Mädchen gegen 18jährige Jünglinge zur Wehr setzen sollen? Katniss besteht darauf, den Platz ihrer kleinen Schwester einzunehmen. Sie ist das einzige Gesicht der Unterklasse, das uns in Erinnerung bleiben wird. Jennifer Lawrence spielt eine starke Frau, die sich ihrer selbst aber gar nicht so bewusst ist. The Hunger Games mag als ordentliches Unterhaltungskino durchgehen, lässt aber zu viele Fragen offen und ist für meinen Geschmack auch etwas zu lang.

                • 7

                  Ich habe den Film erst heute gesehen und bin dem Hype von damals nie gefolgt. Ich somit die Bücher auch nicht und um ehrlich zu sein dachte ich, dass mir der Film nicht gefallen würde (obwohl ich auch nicht wusste um was geht). Heute habe ich ihm dann endlich einmal eine Chance gegeben und wurde positiv überrascht. Ein makaberes Thema und eine gute Umsetzung. Der Film ist sehenswert und ich werde mir jetzt auch die weiteren Teile ansehen.

                  • 6 .5

                    Nachdem ich den Film das erste Mal im Kino gesehen hatte, hatte ich ihn ganz schnell wieder vergessen. Durch einen blöden Zufall hatte ich dann die Romane auf dem Nachttisch und sie dann alle recht schnell gelesen. Okay, dann mal die Blu Ray geholt, rein damit. Nun ja. Nach 5 Minuten dann die Spracheinstellungen geändert, es ging im O-Ton weiter. Soviel zur Synchro. Jennifer Lawrence sehe ich ganz gerne, weil ich sie unheimlich attraktiv finde. Allerdings..... darstellerisch überzeugt sie mich nicht wirklich. Die Handlung bleibt nah am Buch, die Kulissen sind top und auch sauber in Szene gesetzt. Hat der Film mir gefallen? Ja. Das Problem bei verfilmten Romanen ist, dass man weiss, was passiert. Dennoch kann man von einem Film ein gewisses Maß an Spannung erwarten. Das hat aber leider nicht so recht geklappt. Die männlichen jungen Hauptdarsteller sind nicht der Rede wert. Liam Hemsworth punktet hier lediglich durch seine Ausstrahlung. Überzeugt haben mich Stanley Tucci, Elisabeth Banks, die in meinen Augen einfach umwerfend spielt (!!!) und Woody Harrelson. Unterhaltungswert ist für mich vorhanden. Ich finde die Idee toll und dafür, dass mir die Romanreihe mit den Worten: "Ist zwar mehr was für Teenager, aber lies mal, ist ganz gut " übergeben wurde, ein sehenswerter Film.

                    • 10

                      Das Buch zum Film kenne ich nicht, ich habe damals zwar den Hype über die Geschichte und auch die Verfilmung mitbekommen, habe mich anfangs aber nicht anstecken lassen und hatte auch kein wirkliches Interesse, den Film anzusehen, da es nicht mein "Genre" ist/war...
                      Mein Freund hingegen war "Feuer & Flamme" und überedete mich letztendlich, den Film doch mal mit ihm zu schauen. Was soll ich sagen!?? Ich war geschockt.... Geschockt das mich ein Film aus diesem Genre, den ich anfangs als "Twilight mal anders" einschätzte, so fesseln konnte. Nicht nur das - die Reihe ist sogar zu meinen absoluten Lieblingsfilmen geworden, was vielleicht daran liegt, das endlich mal die Fortsetzungen nicht schlechter sind als der erste Teil, wie es ja in den meisten Fällen , bzw Filmen der Fall ist :-)
                      Vor allem gibt der Film zum nachdenken...
                      Gesehen habe ich den Film schon oft, und könnte ihn noch mehrere Male schauen^^

                      • 6 .5
                        sachsenkrieger 08.03.2016, 23:33 Geändert 10.03.2016, 09:06


                        Gut, das man Kommentare nachträglich löschen kann ... weil ich wahrscheinlich vollkommen bescheuert bin. Beim ersten Mal ´ne 8, wenn ich mich nicht täusche, beim zweiten Mal ´ne 4 und jetzt geht´s wieder aufwärts. Liegt vielleicht daran, das ich heute abend, das erste Mal seit Monaten, leckere Mettbrötchen zum Film hatte. War mir fast ein bisschen peinlich, aber Eichhörnchen und verbranntes, nasses Brot sind eigentlich auch gar nicht so übel. Beim Wandern während eines Gewitters, hat man ja manchmal auch nix besseres.
                        Da tut Suzanne Collins den ollen Römern aber ganz schön unrecht, wenn sie vermutet, die durchaus nützlichen Foederati wären derart schlecht behandelt und unterdrückt worden. Liegt aber vielleicht daran, das ihre eigene Regierung nach dieser Methode gegen ihre Vasallenstaaten vorgeht, wenn die nicht spuren. Aber was soll man schon erwarten aus einem Land, in dem anscheinend einige Leute nicht wissen, das Paris in Wahrheit in Texas liegt und nicht in Deutschland ... lebt Hitler eigentlich noch?

                        Jetzt habe ich ja eigentlich schon genug zum Film gesagt, darum fasse ich mich kurz. DIE HUNGERSPIELE sind wohl durchaus sehenswert filmisch umgesetzt. Das Schauspiel von Woody Harrelson, Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Lenny Kravitz und Stanley Tucci ist durchaus erträglich und der Film hat einige ausreichend starke Momente, um sich über das mittlere Maß, dieser wie Pilze aus dem Boden schießenden Reißbrettfilmchen zu erheben. Zu meinem eigenen Erstaunen erlebte ich 135 durchaus unterhaltsame Minuten...

                        13
                        • 5

                          Bewertung für alle 4 Teile:
                          Die Idee finde ich richtig gut, gerade bezüglich der Revolution, auch teilweise ein sehr kritische Film, was ich auch ansich schonmal sehr gut finde.
                          AAAABER, die Umsetzung, vor allem die Charaktere sind unerträglich.
                          Von den Hauptcharakteren finde ich nicht einen einzigen symphatisch oder authentisch, eher naiv und/oder schleimig.
                          Auch die Story ist meiner Meinung nach sehr kitschig umgesetzt.
                          Ich habe alle Teile gesehen und ich muss sagen ich habe mich schon teilweise echt gequält, Teil 2+3 sogar im Kino und ich war echt froh, als es dann endlich vorbei war.
                          Das alles erinnert mich eher an einen Teenie oder Frauen Film.

                          • 6
                            Knight of Cydonia 25.01.2016, 15:14 Geändert 25.01.2016, 15:21

                            Ich persönlich konnte dem Ganzen nicht so viel abgewinnen, von daher frage ich mich wirklich, woher dieser Hype kommt. Für mich ist das alles recht dürftiges Mittelmaß. Nicht wirklich übermäßig schlecht, aber eben erst recht auch nicht wirklich gut.
                            Hui, junge Leute lehnen sich gegen ein faschistisches Regime auf, gab es ja auch noch nie!
                            Hui, Jennifer Lawrence spielt mit! Ist wohl auch nur so beliebt, weil sie eine starke Frauenfigur spielt, die aber auch nie an wirkliche "Sheroes" wie Ellen Ripley oder Kiddo rankommt. Hier allerdings kriegen wohl nur Hardcore-Feministen und Teenie-Mädels einen feuchten Schlüpper.
                            Hui, mittendrin noch eine tolle Liebesgeschichte zwischen der supi-dupi-süßen Lawrence und einem austauschbaren Bubi mit Muckis, um auch noch die letzten pubertären Mädels hinter ihrer Bravo mit dem nächsten Star-Schnitt von One Direction hervorzuholen. Und dann dürfen die beiden natürlich nur zusammen überleben. Hach, ist das romantisch!
                            Wo das Unterhaltung sein soll, die sich auch an Erwachsene richtet, bleibt mir schleierhaft. Es sei denn, 2.-Weltkrieg-Veteranen aus Deutschland sollten eine Zielgruppe sein, die dann voller Stolz mitreden können, dass auch sie schon so eine Diktatur überstanden haben. Wie sang schon Hans Albers? "Einmal muss es vorbei sein..." Das gilt nicht nur für Diktaturen, sondern zum Glück auch für Franchises. God bless Hollywood.

                            • 3 .5

                              Ich verstehe den Hype um TVP überhaupt nicht. Noch weniger verstehe ich, warum Lawrence einen Oscar kassiert hat, denn ihre Miene ist meistens ausdrucksloser als die von C-3P0 ^^
                              Ich habe das Buch nie gelesen, und deswegen beurteile ich auch nicht die Umsetzung, sondern nur mein Erlebnis vor der Glotze. Nur so viel: Wer Battle Royal bereits gesehen hat, der wird ein Déjà-vu erleben. Das lässt sich aber hinnehmen. Mein größtes, aber eben entscheidendes Problem mit dem Film: Die Hauptdarsteller wirkten auf mich alle unsympatisch, nur Woody Harrelson war überzeugend. Sonst waren die Sets durchaus schön gestaltet, und die Effekte sind auch okay, aber wer heutzutage nicht auf dem Standard ist, hat eben überhaupt keine Chancen mehr in Hollywood ^^

                              5
                              • 9 .5

                                Der beste Film in der Trilogie. Hier ist die Spannung am höchsten.

                                • 10

                                  Den film habe ich mir heute zum 30.785 mal angeschaut und ich werde ihn noch 30.785 mal schauen , ich liebe diesen film ..man kann lachen , weinen und mitfühlen

                                  • 9 .5

                                    Ich finde es ein super film geworden das buch wurde im film super umgesetzt. Ich finde der film baut die geschichte sehr gut auf. Ich kann jedem nur das Buch und den Film empfehlen!!

                                    • 6

                                      Durch das hohe Budget hat der Film durchgehend einen hochwertigen look (Kulissen, Kostüme, Settings etc), allerdings gibt es dahinter nicht viel Film. Der Plot ist schnell erzählt. Diktatur hält zur Belustigung der Massen Spiele ab, in denen sich jugendliche bis zum Tod bekämpfen. Die Hauptprotagonistin rebelliert dagegen und tritt so eine Rebellion los, die in den nachfolgenden Teilen behandelt wird.

                                      Wo ist das Problem? Nun für dieses wir bekämpfen uns bis zum Tod geht es im Film doch ziemlich freundlich zu. Es gibt eine Hollywood love story und die Duelle sind trotz des harten Hintergrunds familienfreundlich gehalten, es rollen hier keine Köpfe oder ähnliches. man merkt das junge Zielpublikum, ich musste hier ständig an einen entschärften und seiner Seele beraubten "Battle Royale" denken.

                                      Immerhin gibt es einen hochkarätigen Cast, der bei erstmaligem Sehen ein bisschen über den dünnen Plot hinweg tröstet.

                                      Nicht schlecht, aber auch nicht empfehlenswert.

                                      • 1

                                        Einer der schlechtesten Filme, die ich je gesehen habe. Da stimmt ja wirklich gar nichts. Ihnen gelingt nicht einmal die Patina aus Kitsch, mit der die Macher den gesamten Film offenbar überziehen wollten.

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                                        • 9

                                          Der erste Teil ist nach Mockingjay teil 2 der Beste der Reihe. Oder sie liegen gleich auf ist bei The Hunger Games schwer zu sagen. Aber die Geschichte kapiert man sofort nach 5 Min oder weniger und der Film ist sehr spannend aufgebaut. Natürlich sind die Rollen auch sehr gut besetzt. Von meiner Seite aus eine klare Empfehlung.

                                          • 7 .5

                                            Dieser Film war noch wirklich gut und originell. Die Perversion der Welt, dieser Hunger Spiele, das Schicksal der Menschen, das alles wurde ordentlich und packend umgesetzt.
                                            Für meinen Geschmack bot diese Geschichte jedoch nicht den Stoff für eine ganze Filmreihe, sondern in einem Film hätte man alles notwendige erzählen können.
                                            Die Fortsetzungen zeigen dann den vorhersehbaren Ablauf und bringen für mich keinen Mehrwert.

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                                            • 4
                                              KuffarBoy 22.11.2015, 15:58 Geändert 22.11.2015, 15:59

                                              Mal abgesehen vom medial erzwungenden hype, hat der Film leider nicht so richtig viel zu bieten. Willkommen in PG13-Country in dem die grundprämisse eines, kinder bringen sich gegenseitig um nicht wirklich thematisiert wird, wie sovieles andere auch. Protagonistin Katniss bleibt herrlich eindemensonal und läuft die ganze zeit, relativ emotionsfrei durch die gegend. Ziel ist es ihre schwester zu retten, aber wer ist Sie? woher kommt Sie? Vielleicht müsste man die fehlenden Elemente aus der Romanvorlage ergänzen.. Auch wenn die ersten 45min des films inhaltlich eher fades geplänkel sind, unterhalten sie immer noch besser als die eigentlichen "Hunger Games".

                                              Mich beschäftigten zusätzlich noch einige fragen: Wofür braucht dieser film für so wenig handlung so wahnsinnig viel zeit? Was zum geier ist das für ein bescheuertes weltkonzept? Was sollen diese Spiele? Wieso halten sie bezirke von der rebellion ab? Warum muss das ganze wie deutschland sucht den superstar präsentiert werden, obwohl man keine wahl hat? Warum lässt der tod von so vielen kindern die bezirke scheinbar kalt und wenn irgend ein belangloses kleines miststück stirbt bricht sofort krieg aus? warum herrscht angeblich nahrungsmangel in einer Welt die aus feldern und wäldern besteht? Und warum habe ich mir das überhaupt angetan?
                                              Aber hey! tolle kostüme, ehrlich! Und die lawrence in lederjacke und stiefel war auch lecker

                                              • 8

                                                Ich bin ein Fan der Bücher. Die habe ich schon vor dem Film gelesen. Ich war positiv vom Film überrascht. Die Handlung wird im allgemeinen gut umgesetzt, die Darsteller gefallen mir auch. Im großen und ganzen ein guter Film. Effie fand ich im Film einfach perfekt besetzt und inszeniert. Die gelungenste (Jugendbuch-)Roman Verfilmung seit Harry Potter.

                                                • 6

                                                  Unterhaltungssucht wird in "The Hunger Games" mit großen Buchstaben an die Wand gemalt und archaische Appetenzen nach Blut und Mord wie im alten Rom werden von der faschistischen Oberschicht verabsolutiert. Doch was ist die eigentliche Botschaft, die in diesem Werk vermittelt wird? Auf der Meta-Ebene ausschlaggebend das Leitmotiv »Wie weit darf Unterhaltung gehen?«, vorallem wie weit darf sich das mediale Gaudium entfalten, bevor es seinen Zenit erreicht? In Gary Ross' Regiearbeit wird die Medienphilosophie angeprangert, welche sich sowohl an Realismus als auch an Konstruktivismus bedient und welche (nach Kant) die totale Vernunft vollkommen untergräbt. Menschenjagd auf Jugendliche in einem postapokalyptischen Nordamerika ist die privatime Metapher für Gladiatorenkämpfe im römischen Reich, wodurch quasi die Dystopie zur Antike avanciert. "The Hunger Games" ist die Zelebrierung archaischer Moralitäten und eine (relativ) clevere Sozialstudie und Verbindung von Moderne und Antike, welche uns den Homo Sapiens als zurückentwickelten media-addict präsentiert.

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                                                  • 4 .5

                                                    alles in allem hab ich 6 tage für den Film gebraucht
                                                    alles Durchschnitt in dem Film
                                                    und das war mir dann doch zu wenig bei dem Hype

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