Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012

  • 6

    Insgesamt etwas zäher erster Teil der es aber geschafft hat meine Neugier zu wecken wie es denn weitergeht.

    Und es hat sich gelohnt. Wie meine Bewertung zu Teil 2 und 3 noch zeigen wird.

    • 6 .5

      Nicht so schlecht aber schlussendlich doch ein nur respektabler Film. Mir persönlich gefällt die Postapokalyptische Welt nicht so... Empfehlenswert ist er nur für Fans von z.B. Twilight

      • 6

        Der erste Teil ist mittelmäßig, gerade im Hinblick auf Teil zwei und 3.1.
        Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft davon. Nach Betrachtung von Teil zwei stärkt dies nur meine Aussage, jedoch bei Betrachtung von Teil 3.1. muss ich sagen, ist Teil eins dann doch wieder besser, dass mag daran liegen, dass Teil 3.1. relativ schlecht abschneidet.
        Was Lawrence angeht bin ich mir bis jetzt noch immer nicht wirklich sicher. Zum Einen passt sie irgendwie perfekt in die Rolle, zum Anderen wirkt sie doch sehr unsympathisch, da sie dauerhaft unterkühlt, lustlos und "fad" rüber kommt. Ihre Mimik - sei sie mal vorhanden - zeigt keinerlei Empathie und wenn, dann nicht wirklich viel. Das macht es schwer den Charakter zu mögen bzw. mit ihm warm zu werden. Ich weiß nicht, ob das wirklich so stark gewollt war. Auch in den nachfolgenden Teilen kommt das zum Vorschein und ich weiß nie so recht, wie ich das finden soll. Was mir dann allerdings wieder super gefällt, ist die Everdeen in ihren bezaubernden Kleidern, die Vorführung, der Wandel, die Tricks, dass ist einfach nur Klasse.
        Ansonsten fällt nur Harrelson noch großartig in´s Gewicht, er macht seine Sache ganz gut und bringt etwas Schwung in die ganze Geschichte.
        Im Großen und Ganzen nen bissl Action, ne nette Story/Idee aber man hätte wesentlich mehr draus machen können.

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        • 5 .5

          Manche Szenen waren spannend, sonst nicht so meins

          • 4 .5

            Nee!! Nicht noch 2Teile!

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            • 3

              Das Buch war okay, der Film im Vergleich dazu lahm und der Hype darum hat dafür gesorgt, dass es mich wirklich nur noch nervt.

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              • 8

                Hi Leute,

                toller Film muss ich sagen. Die meisten meiner hochgeschätzten Buddies finden den nicht so dolle?!
                Nichts desto trotz, hatte ich ein wunderbares Film-Erlebnis mit meinen Kids. :D

                Mein Fazit: Die Lawrence blickts und die ganze Thematik ist bedrohlich ernst zu nehmen. Ich denke in naher Zukunft werden wieder Gladiatoren-Spiele ala "Running Man" wieder legalisiert werden.

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                • 3
                  Borys Pshenitsa 29.03.2015, 16:45 Geändert 29.03.2015, 16:49

                  (Spoiler)
                  Leider musste ich mich den gesamten Film lang darüber aufregen,wie sehr hier von Battle Royale geklaut wurde. Und dies sind nicht einfach Vorwürfe, jeder der wenigstens den Manga gelesen hat, wird erkennen, dass die Handlung hier fast komplett übernommen wurde.
                  Klar einige Aspekte waren hier verändert, jedoch waren das dann genau die Stellen an denen der Film nicht wirklich Sinn ergab.
                  Hier ein paar Beispiele:
                  1.Die Spieler wurde alle gleichzeitig entlassen ,was dazu führt ,dass die Hälfte der Leute ohne große Spannung schon einfach am Anfang abgemetzelt werden.
                  2. Mir ist nicht wirklich klar geworden,was das Horten der ganzen Vorräte bringen sollte und warum die "Bösen" überhaupt eine Gruppe bildeten,obwohl sie klar den regel folgten und sich am Ende doch sowieso gegenseitig umbringen sollten.
                  3. Bei Battle Royale (und ich wiederhole,dass die Story hier absolut offensichtlich als Vorlage diente) flohen die beiden Finalisten aus dem Spiel. Ich glaub kaum ,dass man die Leute einfach rausgelassen hätte,nur weil sie sich weigerten ,sich gegenseitig umzubringen.
                  Die Liste könnte ich noch lange weitterführen...
                  Im Endeffekt ist Tribute von Panem ein Film den man sich nur geben kann ,wenn man Battle Royale nie gelesen hat. Ansonsten wird man sich hier nur permanent aufregen ,so wie ich es getan habe ;)

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                  • 3

                    Voyeuristische Scheiße mit dem gesellschaftskritischen und dystopischen Niveau eines Wendy-Heftes.

                    4
                    • 6 .5

                      Der Saga - Auftakt ist für mein Empfinden der schwächste Teil, jedenfalls bis jetzt (lassen wir uns mal überraschen, wie sich das Finale schlägt). Warum ist das so? Wie ich es schon befürchtet hatte, spiegelt der Film alles wieder, wogegen er eigentlich protestieren möchte. "The Hunger Games" zieht die Massen ins Kino, damit auch die kleinen Mädchen mitgucken dürfen ist der Inhalt - streng genommen für Erwachsene konzipiert - auf FSK 12 getrimmt und schleift somit die Storyline runter auf billige Massenware ohne Ecken und Kanten. Was soll das?! Wenn ich schon das Wort "Dystopie" höre werde ich ärgerlich, aus dem Grund das ein eigentlich ernstes Thema zugunsten des Profits glattgebügelt und verharmlost an Jugendliche verkauft wird. Das ist bei einer Buchvorlage wie dieser natürlich tragisch, denn hier hätte richtig was draus werden können. Die folgenen Teile haben sich zwar gesteigert, trotzdem bleibt ein bitteres Gefühl der Enttäuschung. Warum dann eine überdurchschnittliche Bewertung? Weil der Film trotz aller Kritikpunkte noch gut funktioniert. Er wird nie langweilig, und Woody Harrelson bringt eine gute Portion Humor mit rein, beim Lesen hatte ich mir schon gewünscht das er die Rolle des Haymitch übernimmt, die ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache gut - abgesehen von der Protagonistin, mit der ich nie so ganz warm geworden bin, aber das kann auch dem Drehbuch geschuldet sein.
                      6,5 von 10 Punkten.

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                      • 4

                        Panem et circenses, unter diesem Motto würde der Film gerne stattfinden. Doch sind die Bezüge zum original Römischen Reich nur oberflächlich. Natürlich tragen die Figuren so illustre Namen, wie Cato oder Seneca. Damit hat man seine Schuldigkeit getan. Aber "Brot und Spiele", was steckt eigentlich hinter diesem Motto? Das Volk kann und will durch schnöde Unterhaltung politisch ruhig gestellt werden. Soviel ist schon mal klar. Aber eben auch nur mit gefülltem Magen. Wir können das genau in der Geschichte erkennen: Die Französische Revolution wurde maßgeblich ausgelöst durch zwei Missernten, die Russische Revolution hatte ganz ähnliche Ernährungsprobleme. Ist es denn nun glaubhaft, anzunehmen, mit Didi Bohlen und Frankreich sucht den Superstar hätte man eine Revolution verhindert?
                        Ganz anders stellt sich die Lage nämlich im Dritten Reich dar, wo es neben Olympia und den leichten Unterhaltungsfilmen im Kino eben auch gelungen war, die Ernährungslage bis weit in den Krieg hinein stabil zu halten. Da hatte man tatsächlich aus dem Scheitern des 1. Weltkriegs gelernt, wo Hunger maßgeblich für Revolution war (Stichwort: Steckrübenwinter 1917). Entsprechend blieben die ganz großen Aufstände auch aus (wobei natürlich auch die Kriegssituation eine Rolle spielt) Also Merksatz:" Wenn eure Kreaturen hungern tun, gebt ihnen aus der Farm ein Huhn!" (Dungeon Keeper).
                        Nach dieser historisch begründeten Feststellung muss man sich fragen, ob die Hintergrundgeschichte der Spiele überhaupt noch einen Sinn ergibt. Ich meine nein, auch nach mehrfachem Ansehen des Films und intensivem Nachdenken.
                        Da gab es also mal einen Hungeraufstand der Distrikte, der scheiterte. Im Anschluss an die Niederschlagung wurden die Spiele eingeführt, um daran zu erinnern, ohne aber die Ernährungssituation zu verbessern. Hmm, warum sollte das die Massen beruhigen? Im Gegenteil, da jedes Mal darauf hingewiesen wird, werden die Distrikte eigentlich noch zusätzlich gedemütigt. Der Präsident fragt auch noch an einer Stelle, warum man die Spiele veranstaltet und nicht sofort Hinrichtungen vornimmt. Ich verstehe den Sinn aber immer noch nicht. Man sieht ja schon, dass es nach dem Tod eines Kindes zu Aufständen in einem Distrikt kommt. Warum passiert sowas erst jetzt? Soviel zum unrealistischen Hintergrund.
                        Abseits davon läuft eine Geschichte ab, die wir so oder so ähnlich schon von "Das Millionenspiel" und - eher actionlastig mit Arnie - "Running Man" kennen.
                        Unsere Protagonistin Katniss wird von einer Clownin (warum sieht der futuristische Stil in Filmen oft so lächerlich aus?) und einem unrasierten Penner zu den Spielen gelotst. Neuerliche kleine Ungereimtheit: Es wird erwähnt, dass die Profis aus Distrikt 1 für diesen Tag trainieren und deshalb auch meistens gewinnen. Warum kommen die anderen nicht auf diese Idee?
                        Als Moderator steht ein phantastisch dauergrinsender blauhaariger Hagen-Rether-Verschnitt bereit, der auch sehr gut die glattgeleckten, unautenthischen und ekelhaft zynischen Moderationsmaschinen parodiert, die einem heutzutage auf allen Sendern entgegenseuchen. Gibt`n Pluspunkt.
                        Die Ausschlachtung der Romanze sowohl vor als auch hinter den Kulissen ergibt bei dieser ganzen Thematik auch wirklich Sinn und passt dementsprechend. Auch wie die Macher der Sendung am Schluss aufs Kreuz gelegt werden passt sehr gut.
                        Die Kämpfe in der Arena selbst stellen sich da eher als notwendiges Übel dar. Es bilden sich Zweckgemeinschaften, die auch logisch begründbar sind.
                        Mit mehr Schlüssigkeit hätte man durchaus einen akzeptablen Film hinbekommen. So allerdings nicht!

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                        • 0

                          Kindergartenfilm!

                          • 8

                            Eine der wenigen Buchverfilmungen, die ich als wirklich gelungen empfinde. Natürlich fehlt viel und die ein oder andere Storyline verliert hier ein wenig an Bedeutung, wodurch das Teenie Love Triangle ein bisschen in den Vordergrund rutscht, aber tortzdem super Leistung der Schauspieler und das Drehbuch ist auch gut gelungen!

                            • 5 .5

                              Ein fiktives Gespräch zwischen allen beteiligten am Film:

                              Ross: "Haben wir denn auch genug Stars damit die ganzen Leute ohne nachzudenken ins Kino rennen?"
                              Lawrence: "Naja, ich bin ja dabei, auch wenn ich nicht mehr zu tun hab als traurig in die Kamera zu schauen und 'n bisschen rumzuschreien."
                              Harrelson: " Naja, dann biste ja eigentlich genauso wie Megan Fox."
                              Ross: "Ja, aber auf die Fox fahren sie auch alle ab."
                              Lawrence: "Ey, dass stimmt. Jetzt muss ich nur noch enge Lederklamotten tragen und keiner den optischen Reizen des Filmes widerstehen."
                              Ross: "Ey, dass ist 'ne Perfekte Idee. Und damit sich alle noch mehr wie in 'nem Michael Bay Film werde ich auf den Kameramann verzichten und dir einfach selbst die ganze Zeit mit der Handykamera hinterher rennen."
                              Hutcherson: "Geil, und von dem Geld was dann übrig bleibt können wir 'nen zweiten männlichen Nebendarsteller bezahlen. Damit können wir dann ein Beziehungsdreieck wie in dem Supererfolgreichen Twilight erstellen.
                              Lawrence: "Ja, können wir bitte Thor nehmen, ich find den Schauspieler so heiß..."
                              -Verführerisch zum Regisseur gucken-
                              Ross: "Ne, der dreht grade Avengers und ist viel zu beschäftigt. Aber wir könne seinen kleinen Bruder nehmen."
                              Agent: "Ja, aber der will ja schon ordentlich Money. Immerhin ist er der Bruder von Thor..."
                              Lawrence: "Egal, dann taucht er halt nur fünf Minuten auf. Hauptsache ich darf auch irgendwen vor der Kamera abknutschen. Das hat die Fox bei Transformers ja auch gemacht."
                              Ross: "Ja aber Thors Bruder kostet zu viel als das wir 'ne Kuss Szene mit ihm zeigen könnten."
                              Hutcherson: "Na, dann kann ich J-Law ja küssen..."
                              Ross: "Ja, das ist super! Dann denken alle sie liebt dich, obwohl sie Thors Bruder liebt. Dann haben wir auch mega den fetten Plottwist, der allerdings erst in Teil 2 enthüllt wird."
                              Harrelson: "Alles Egal, wo ist denn die Action?"
                              Ross: "Ja richtig fettes CGI Gewichse und sauviel Blut... das gefällt den Leuten. Und zum Schock töten wir auch noch Kinder..."
                              Produzent: "Naja, das Budget reicht nur noch für After Effects und Ketchup."
                              Ross: "Dann drehen wir das mit der 1,3 Megapixel Kamera von meinem 12 Jahre alten Nokia."
                              Alle: "Perfekt, so machen wir das!"
                              Studio: "Wow, das war ja mega erfolgreich. Aber diese Wackelkamera. Das war ja schlimmer als Transformers. Denn bei Transformers durfte Megan ihren Körper mit Slow Mo und fester Kamera präsentieren. Hier war sogar das verwackelt. Wir brauchen 'nen neuen Regisseur..."

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                              • 7

                                An sich ein schöner Film ... Ich kenne das Buch leider nicht, daher hab kann ich nur vom Film sprechen. Die vielen Facetten die auf einander treffen waren echt sehenswert, Spannung, Humor, Liebe, Verzweiflung... War eigentlich für jeden was dabei, aber im groben und ganzen ein klassischer Teenager Film ala twilight... Wenn auch nicht ganz so abgeklatscht.

                                • 3

                                  Leider einfach nur schlecht,langweilig und kaum zum Buch gehalten. Der Hype ist unberechtigt.

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                                  • johannes.krafft 24.01.2015, 10:52 Geändert 24.01.2015, 10:53

                                    Ohje was war das denn? Den ganzen Film lang wartet man auf die Vermittlung einer Moral, von wegen Auflehnung gegen ein totalitäres Regime...aber nichts da! Die Figuren fügen sich einfach den Perversionen der Oberschicht und spielen auch noch ohne Bedenken mit! Die Besetzung der Hauptrollen mit Muskelbepackten Twilight-ähnlichen Darstellern nehmen dem Film dann noch die letzte Glaubwürdigkeit. Ich kenne das Buch nicht aber diese Verfilmung halte ich sowohl qualitativ als auch inhaltlich definitiv für Problematisch. Da haben ja Nordkoreanische Propagandafilme mehr Substanz! In denen geht es übrigens auch immer um den Kampf gegen einen Bösen Unterdrücker ;)

                                    • 7

                                      Das Buch hätte hier eher zwei Filme gerechtfertigt. Zu viel Arena und zu wenig Hintergründe erklärt.

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                                      • 7 .5

                                        Solide Verfilmung der Buchvorlage, die ich sehr schätze, mit einer brillanten Jennifer Lawrence und einem tollen Woody Harrelson. Der Film schafft es jedoch über weite Strecken nicht, die Atmosphäre des Romans wirklich einzufangen. Die einzige Szene, die ich als genauso intensiv empfunden habe wie im Roman, ist der Tod von Rue. Die schauspielerische Leistung von Josh Hutcherson fand ich mittelmäßig, überrascht hat er mich dennoch. Liam Hemsworth bleibt blass, aber er hat ja auch kaum Part, und Elizabeth Banks als Effie Trinket ist solide, aber nicht herausragend. Gute Unterhaltung, aber meilenweit von der Spannung der Vorlage entfernt.

                                        • 7

                                          Ein sehr kurzweiliger film. Ich habe auch das Buch gelesen und fand vor allem Jennifer Lawrence als Katniss Everdeen hervorragend. Tolle Schauspielerin. Ansonsten ist durch das Marketing der Produktionsfirma der Film sehr hochsterilisiert worden.

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                                          • 3

                                            Castingshow trifft »Spartacus«: Mit nervöser Kameraarbeit und Power-Montage aufgestylte Bestselleradaption, in der 24 Teenager ums nackte Leben kämpfen, darunter die großartige Jennifer Lawrence.

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                                            • 2 .5

                                              Musste nach ca. 40 Minuten kapitulieren und habe mittendrin aufgehört. Der Hype hat mich neugierig gemacht und deshalb wollte ich mal reinschauen. Ich kann echt nicht verstehen, weshalb der Film teilweise so gute Kritiken bekommen hat. Keine Spannung, Freakige Kostüme und ne total komische Welt, alles wirkt befremdlich. Also das ist echt nicht dolle, schade.

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                                              • 6 .5
                                                Sigrun 21.12.2014, 15:52 Geändert 21.12.2014, 15:53

                                                DIE TRIBUTE VON BREMEN - zwei Six-Packs Becks und alles ist gut. Der Film war im Übrigen ein Geschenk von Telekom Entertain.

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                                                • 6 .5
                                                  Erlkoenig 19.12.2014, 01:14 Geändert 19.12.2014, 01:17

                                                  Ich habe bislang einen großen Bogen um diesen Panem-Hype gemacht. Zumindest hätten die Produzenten des Films oder der Autor der Bücher gerne einen wirklichen Hype gesehen. Überall Plakate zum neuen Kinofilm, die Kinozeitschriften voll mit Werbung, Trailer im Kino. Die Bücher überall als Bestseller angepriesen, Aufsteller der Charaktere und Riesenposter in den Buchhandlungen sowie im Kino.
                                                  Nuja, für mich auf den ersten Blick eine Mischung aus Teenie-Romanze à la "Twilight" (der Vergleich wurde hier auch bereits gezogen) und "Running Men". Auch erinnert der Film teilweise an "Maze Runner", der in Sachen Survival-Action in die gleiche Kerbe schlägt.
                                                  Interessant finde ich den medienkritischen Ansatz von DTvP, wie er auch schon bei "Running Men" zum tragen kommt. Die Sensationslust der Menschen, welche die Medien nährt und ihnen letztendlich ihre Macht über uns gibt. Ein Teufelskreislauf. Auch im Film wurde zu Beginn ein Gedanke gefasst, genau diesen Kreislauf zu durchbrechen - was wäre, wenn keine die Spiele schauen würde? Dann würden diese nicht weiter fortgeführt und die Grausamkeiten hätten ein Ende. Katniss sagt aber wohl richtig, dass das niemals passieren wird. In der Tat denke ich auch, dass die Menschen Elend und Kummer brauchen, an dem sie sich ergötzen können. Einfach damit sie sich selbst besser fühlen und sich immer wieder vor Augen führen können, wie gut sie es eigentlich im Vergleich zu anderen Menschen/Völkern haben.
                                                  Aber zurück zum Film an sich: Die Schauspieler waren mittelmäßig bis schlecht, die Action ganz passabel, die Effekte für die heutige Zeit eher mau (siehe die Hunde zum Schluss) und die eingestreute Romantik überflüssig.
                                                  Dann frage ich mich, wie man zum Ende hin als Sieger grinsen und jubeln kann, wenn über 20 Teenager bei diesen Spielen den Tod gefunden haben.
                                                  Also alles leicht an den Haaren herbeigezogen und damit für mich eher uninteressant.
                                                  Dennoch werde ich mir auch die nachfolgenden Teile ansehen - einfach um abzustecken, ob endlich mal ein Nachfolger dem Debutfilm das Wasser reichen kann. Schwer sollte es nicht werden.

                                                  • 7

                                                    Die Story ist vom Aufbau her sehr interessant, aber kommt einen doch irgendwie bekannt vor. Nach kurzem Nachdenken kam mir Battler Royal in den Sinn, den ich mal vor einer Weile gesehen hatte. Und das ist dann halt das große Manko des Filmes bzw. Buches, das es einfach nur plagiert ist.
                                                    Der Film an sich weiß aber zu unterhalten und speziell Jennifer Lawrence spielt die Katniss souverän, aber trotzdessen ist es nicht ihre beste Leistung. Der beste im Film ist meiner Meinung nach Woody Harrelson, da er mit seiner Performance, wie desöfteren, mitzureißen vermag. Dagegen wirkt Josh Hutcherson wie eine Fehlbesetzung, was aber auch an den dummen Charakter liegen kann, da ich das Buch nicht gelesen habe. So sind die Hungerspiele schön anzuschauen und fallen wesentlich unbrutaler als das Original von Battler Royal aus.