Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

The Hunger Games

US · 2012 · Laufzeit 142 Minuten · FSK 12 · Drama, Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • Nicht schlecht aber auch nicht gut. Einwenig zu lange herausgezogen das ganze. Jennifer Lawrence ist ganz gut und ich halte sie für die richtige Besetzung.
    Die erste Hälfte des Films ist zum Teil sehr langweilig aber der Film wird später dann gut und Langeweile kommt nicht mehr auf.

    Mittelmässige Unterhaltung für zwischendurch.

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    • Der nächste Fall in dem eine erfolgreiche Buchserie auf die große Leinwand wandert – trotzdem nervt es mich wenn hierbei ständig Parallelen gezogen werden zu Potter oder Twilight, davon ist der Film wirklich meilenweit entfernt. Schon alleine wegen dem Feeling: hier wird bewusst eine ungemütliche, schroffe und glanzfrei Atmosphäre geschaffen, da nervt die permanente Wackelkamera zwar ziemlich aber es hilft in der Tat sich von fröhlichem Popcorn Kino zu distanzieren und eine unbequeme Umgebung zu schaffen. Ebenso bleibt der Grundton des Films: eine starke junge Frau die körperlich und seelisch an ihre Grenzen und darüber hinaus getrieben wird – wenngleich Jennifer Lawrence ihre Katniss ziemlich tapfer und sicher anlegt ist sie jederzeit davon entfernt als lässiger Actionhero durchzugehen sondern leidet sich durch den ganzen Film. Damit schafft Lawrence eine Heldin die sicherlich als neues Frauenbild Maßstäbe setzen wird. Aber auch drum herum stimmt nahezu alles: der Film isnzeniert sich wie ein Kriegsfilm, scheußlich und abstoßend und nicht cool überhöhend, die Sterbeszene einer Figur geht restlos an die Nieren und das Drumherum steckt voller Nebenstorys und satirischen Elementen. Die Action ist angemessen, setzt aber aufgrund der Umgebung zu keiner Zeit effektreiche Maßstäbe und auch wenn die weiteren Darsteller neben der imposanten Jennifer Lawrence verblassen machen sie ihren Job durchweg gut (selbst Lenny Kravitz). Wer das Buch kennt weiß zwar das einige Passagen sehr hastig zusammengestrichen sind und wurden und das am Ende bei zwei Szenen mächtig geschludert wurde, aber das ruiniert den Gesamteindruck des Films nicht: bombastisches Megakino mit Hintersinn und Hirn!

      Fazit: Keine hohle Actionnummer sondern krasse Science-Fiction Utopie mit hohem Dramaanteil!

      Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=xA7Q1Dos6Ec

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      • Mir hat die Reihe gut gefallen , die Bücher hab ich nicht gelesen :-)

        • Thomas Hetzel 07.07.2017, 17:41 Geändert 09.07.2017, 12:46

          Der Auftakt zur "Hunger Games"-Reihe ist im Grunde ganz gut gemacht. Ich bin jetzt nicht der größte Fan von dieser Reihe, aber sie hat schon was. Brutal und tragisch geht es hier auch gleich im ersten Teil zur Sache. Der Anfang war wirklich super inszeniert, so schön trostlos. Auch der spätere Verlauf war spannend gemacht. Leider hat die ganze Reihe auch einen Nachteil: Josh Hutcherson. Ich mag den Typen sowieso nicht, aber seine Figur des Peeta Mellark ist ohnehin ziemlich unsympathisch und nervig geschrieben. Ist mir unerklärlich wie Katniss sich in den verlieben kann. Zudem war mir auch dieser Teil etwas zu lang, vor allem das Ende zog sich etwas hin. Bis dahin konnte mich der Film aber schon gut mitreißen und er besticht mit jeder menge sympathischer Schauspieler (bis auf Josh Hutcherson natürlich): Jennifer Lawrence ist als taffe Heldin einfach klasse, hübsch, charismatisch, schlau und mit einem Herz aus Gold, Wood Harrelson ist als Mentor ebenso brilliant und lockert die düstere Stimmung etwas auf, Stanley Tucci macht als zwielichtiger Moderator ebenso eine super Figur und Elizabeth Banks ist als Effie Trinket kaum wieder zu erkennen. Während Donald Sutherland als President Snow und Liam Hemsworth als Gale (der meiner Ansicht nach viel besser zu Katniss passt) hier noch etwas zu kurz kommen.
          Der erste Teil von "Tribute von Panem" ist in meinen Augen kein Meisterwerk, aber er hat schon seine großartigen Momente und macht den Weg frei für eine neue emanzipierte Heldin: Katniss Everdeen.

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          • Das ist es also, das so hoch gelobte und lange hin geschobene Panem. Erstmal SPOILER.
            Einerseits hat mich der Film überrascht. Andererseits enttäuscht.

            Okay, zum Guten: Ich mag die Mediansatire und die lange Aufbauphase an sich funktioniert. Die irren Frisuren und Farben gefallen mir. Auch wenn ein Gilliam vielleicht alles noch ein wenig irrer und schräger gemacht hätte (was ich begrüßen würde).
            Ich war doch recht gut unterhalten. Kurz um, ich habe bis zum ende durchgehalten und auch wenn der Film manchmal ins turteln gerät wird er doch nie so richtig langweilig, sondern höchstens mäßig langweilig. DIE Spannung Funktioniert im Moment der Spannung.
            Woody Harrelson ist klasse und es gibt den einen, oder anderen Charackterkopf, nur leider nicht unter den Protagonisten.
            Was ich auch nicht vergessen möchte ist dass er doch gekonnt suggeriert, dass wir brutaleres sehen, als wir eigentlich sehen.
            Und zum Glück blieb die Liebesbeziehung immer so ein bisschen im unklaren. Er liebt sie ja, aber es gab Momente wo es schleierhaft blieb, ob sie ihn auch liebt.
            Die Idee der Mächtigen, die Unterdrückte kämpfen lassen ist nicht neu, aber auch nicht langweilig. Und irgendwie erinnerte mich der Kampf an sich dann ein wenig an Herr der Fliegen.

            Also zum schlechten: Ich mochte den Männlichen Protagonisten nicht. Der Starke/schwache nette Bauernjunge von neben an, der ach sooo verliebt ist. Er ging mir einfach nur auf die Nerven und seine zu kleine Augen, Nase und Mund können einfach seinen kantigen Kopf nicht füllen. Kurz um, ich mag ihn nicht. Die weibliche Protagonistin ist doch auch eher gesichtslos und als das verschlossene, eigentlich mutige Mädchen etwas klischeehaft. Ich hätte lieber das Schwarze Mädchen als Protagonist gehabt. Die war wesentlich interessanter.
            Auch die allgemeine Atmosphäre wackelt hin und her. Die Fernsehatmosphäre beißt sich irgendwie mit der Natur im zweiten Abschnitt, der einfach viel kürzer als die Aufbauphase daherkommt.
            Man hätte aber doch gern brutaler und rauer daherkommen können und viel mehr Konflikte zwischen den verschiedenen Kämpfern aufbauen können. Eine 18er Version ist bei Kampfsachen immer sehr empfehlenswert. Vielleicht ein Setting mit Regen und mehr Matsch. So dass alles dreckiger und verzweifelter wird. Quasi: Sauberer/klinischer Anfang und Ende aller Predator. Dafür dass die Kämpfer draußen im Dreck schlafen, sehen alle doch zu gepflegt und sauber aus.
            Außerdem ist der Hauptteil, gefühlt zu kurz.

            Es ist seltsam. Aus dem Film bin ich noch recht bis mäßig zufrieden raus, aber jetzt wo ich das hier tippe fallen mir doch immer mehr Sachen ein die mich gestört haben. Ich werde mir den 2. Teil sicher noch geben. Aber ich glaube, dass Battle Royal, mit dem Panem ständig konkurriert mir wahrscheinlich doch besser gefallen würde. :-/

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            • Das ganze Gesamtpaket des Films hat mich einfach nicht restlos überzeugt, ich finde einfach das der Film viel zu konstruiert und vorhersehbar ist.
              Trotz der aufwändigen Set´s und Kulissen ist mir das alles zu Steril geraten.
              Die Cast ist vielschichtig ausgewogen.
              Jennifer Lawrence ist fantastisch, aber auch sie kann den Film nicht alleine über 142.Minuten tragen, auch wenn sie alles gibt. So länger der Film läuft desto eintöniger wird er. Der Schmalz am Ende ist dann doch etwas zu dick aufgetragen.

              Kann man sich anschauen, man kann aber auch die Bücher lesen.

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              • The good: 142min sind vergangen wie im Fluge, Katniss (also name und frau), die story und das Ende
                The bad: schwerst unlogisch (beispiel: man positioniert sich auf einer kleinen Lichtung als Wache mit einem Säbel, während im Wald drumherum Bogenschützen sind), im Einstieg sehr Tv-produktionsmässig.

                Insgesamt erinnerte mich der Film an einen frischen Aufguss von "Running man" , der allerdings insgesamt mehr zu bieten hatte.

                • Wie so oft, wenn ein Buch verfilmt wird, wird die Umsetzung der Vorlage (nicht ganz) gerecht.
                  Also
                  BUCH LESEN! NACHDENKEN! FILM ANSCHAUEN! NOCH MEHR DENKEN!
                  Und wer beides für Mist hält...
                  Der sollte lieber nicht Wählen gehen!

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                  • Rassilon 12.11.2016, 14:33 Geändert 13.11.2016, 12:09

                    Kauderwelsch Reihe Teil 2.
                    __________

                    Lang vergangener Krieg.
                    Andauerndes Elend.
                    Nur ein Ausweg zu entkommen: Tödliche Spiele.
                    Gerissen aus der Familie, dem Tod entgegen.
                    .
                    Lieber Wiederstand als Ende, wie Aufgabe zum Sieg.
                    Ein Funke wird zum rasenden Brand.
                    Bröckelnd die Fassade der Ewig Reichen.
                    Ein Distrikt, dann ein Volk dass sich erhebt.
                    .
                    Hoffnung die trügt, ein Feind als Freund.
                    Am Ende kommt Klarheit. So traurig, so einsam.
                    Yard um Yard der Pfeil geflogen.
                    Mitten ins Herz des Wahren Feindes, Leer der Schütze.
                    In Trauer die Flucht. Ein einzig Halt geblieben.
                    Tot fast alle Bekannten und Verwandten.
                    Cirkus und Maskerade vorbei. Ruhe vorraus.
                    Hoffnung stirbt nach allen die sie kannnte zuletzt.

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                    • Ich hätte mir den Film einen Tick temporeicher gewünscht und die Story ist doch sehr hanebüchen. Trotzdem hat er insgesamt gut gefallen und ich bereue gerade das es schon so spät ist und ich nicht gleich den zweiten Teil schauen kann. Was ja auch eine Art Qualitätsurteil ist.

                      • ein kleiner teil der gesellschaft lebt in saus und braus, während der größte teil für deren luxus arbeitet.
                        leid wird zelebriert, die medien sind allgegenwärtig, schönen und beeinflussen das bild des geschehens, dass es massentauglich wird.
                        das ganze leid lastet auf den schultern der kinder.
                        das system ist so verstrickt und etabliert, dass den menschen das unrecht kaum mehr auffällt.

                        dieser film ist beinahe näher an der realität, als an der dystopie. er erzählt sehr stringent seine geschichte und nimmt sein publikum für voll. erstaunlich für ein multimillionen dollar franchise. ich war sehr überrascht!

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                        • Im Podcast besprochen

                          Eine Gruppe Heranwachsender werden in einer Arena ausgesetzt um bis zum Tode gegeneinander zu kämpfen. Hmm... das haben wir doch schon mal gehört? Kramt man ein bisschen im sogenannten Internet herum, findet man schnell den japanischen "Battle Royale". So sehr sich die Plots ähneln, so unterschiedlich sind sich die beiden Filme am Ende und haben beide ihre Vorzüge.

                          • Insgesamt starker und unterhaltsamer Auftakt dieser Abenteuer-Reihe mit der reizenden Jeni Lawrence in der Hauptrolle.

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                            • hipsu 26.06.2016, 06:38 Geändert 29.06.2016, 16:54

                              Jennifer Lawrence und Lenny Kravitz - was braucht es schon mehr für einen guten Film? 10/10

                              • Die Hunger Games aka Tribute von Panem. Ein Mega-Franchise der jungen Vergangenheit, das fast vollkommen an mir vorbeizog. Auch in der Wiederholungssichtung hatte ich so meine Probleme mit der Welt und der zu zahmen Darstellung einer eigentlich dreckigen, morbiden und dystopischen Prämisse. Geschenkt.

                                Denn im Kern geht es bei diesem Film um was ganz anderes. Die Geschichte ist eine wunderbare Analogie auf die Leiden und den Prozess der Pubertät: Junge Menschen werden aus ihren Familien gerissen, in eine unsinnige Erwachsenenwelt geworfen und müssen sich dort behaupten. Die Ellenbogen müssen ausgefahren, die Oberflächlichkeiten akzeptiert und die Regeln befolgt werden!

                                Dazu eine Protagonistin, die eher unbeholfen durch diese Welt stolpert, sich selbst findet, niemals verliert und mit ihren eigenen Werten und Vorstellungen aus dieser Welt herausbricht und alle Regeln missachtet. Schön. Sehr, sehr schön!

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                                • Geht inszenatorsich und dramaturgisch in Ordnung, aber der Plot ist widerlich. Und es ist mir an dieser Stelle herzlich egal, dass es ja der "Sinn der Sache" ist, weil diese Widerlichkeit die Gegenseite bildet. Es ist widerlich und mir geht die Hutschnur hoch, wenn ich mir sowas über längere Zeit reinziehen muss.

                                  • Hatte hohe Erwartungen in den Film, und wurde aber ein bisschen enttäuscht.
                                    Er braucht ewig um in die Gänge zu kommen, wie dann die Spiele beginnen hat er dann gute Momente, aber zu lahm erzählt.
                                    Über die Schauspielleistungen muss man nichts sagen, da sprechen die namhaften Schauspieler für sich.
                                    Aber für einen netten Filmabend taugt er allemal.

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                                    • Er läuft wieder im Fernsehen und ich dachte mir ich sollte nochmal jede Szene durchgehen und sehen ob ich ihn immernoch so finde wie das letzte mal...

                                      Als erstes hebe ich hervor das jeder Auftritt von César Flickerman 10 Punkte Wert ist und die Art und Weise wie man hier Medienkritik übt im Rahmen seiner Auftritte und der wenigen Minuten drumherum ist brillant und zutreffend umgesetzt.
                                      Aber da hört es auch schon auf.
                                      Drumherum sind nervige Charaktere die ihre Zeilen aufsagen wie aus einer Broschüre für eine Nervenheilanstalt. Die Wackelkamera verschafft mir das Gefühl ich würde ein zu teures YouTube Video sehen das Lionsgate auf die Leinwand bringen wollte um zu zeigen: "Hey Leute, wir zeigen euch wie es nicht sein sollte, hat der Böhmermann ja auch gemacht."

                                      Also schleppt sich der Film nun durch die Arena und bleibt gleich zwei Meter hinter dem Füllhorn liegen und hechelt nach Luft.
                                      Aber viel weiter muss er ja auch gar nicht weg weil ja das "Hochdramatische" Ende da spielt.

                                      Das selbst Woody Harrelson nichts reißen konnte sollte einen schon stutzig machen.

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                                      • ilja1973 04.05.2016, 10:05 Geändert 04.05.2016, 10:10

                                        kann meinem vorrender nur zustimmen selten so ein
                                        dämlichen scheiss gesehn.
                                        wen man anfangen würden mit der warum aufzählung
                                        würde die liste kein ende haben.
                                        eigentlich mag ich dystopia filme aber das ist der
                                        schlechteste zu diesem thema überhaupt.
                                        hat die buchvorlage ein 7 jähriger geschrieben
                                        weil anders ist das wohl nich zu erklären.
                                        und das der film erfolgreich war da kann man nur den kopf
                                        schütteln.
                                        das so viele leute sich mit ausgeschaltetem gehirn filme
                                        anschauen ist schon erstaunlich.

                                        3
                                        • Oh man....

                                          Also hab mich nun über 2 Stunden durch den Film gekämpft.
                                          Der Film ist mit Logiklöchern vollgepumpt !
                                          Das ist teils so schlimm, dass es nicht mehr zu ertragen ist. Extrem kitschig... schnulzig und absolut nicht zu empfehlen.
                                          Ich kann mir leider nicht erklären warum dieser Film so eine hohe Wertung erzielen konnte ?! Der hat 240 Millionen Dollar eingespielt !!! (unvorstellbar)
                                          Einzig die Landschaftsbilder im Wald empfand ich als sehenswert... das war's leider auch schon.
                                          Kostüme sind schlecht, Animationen sind schlecht und deutlich erkennbar.
                                          Story - eigentlich mit Potenzial behaftet, aber schlecht umgesetzt.
                                          Logischer Ablauf - so gut wie nicht vorhanden.

                                          (Beispiel gefällig - Vorsicht Spoiler)

                                          *Hey, sie sitzt auf dem Baum.. oh wir kommen da nicht so leicht rauf... ach was soll's.. wir belagern sie einfach bis sie uns ein Wespennest auf den Kopf wirft weil wir zu doof sind den Baum anzubrennen oder sie mit dem Bogen zu treffen*

                                          oder

                                          *Oh - wir machen jetzt Allianzen, ist ja egal das am ende nur ein Paar, oder Einer übrig bleiben darf. Juckt ja keinen, wir können uns ja dann später noch gegenseitig abschlachten und ummurksen*

                                          (Spoiler ende)

                                          Mir würden da noch ein Dutzend mehr einfallen, aber ich denke wir belassen es erst einmal dabei...

                                          Schauspielerische Leistung. Gerade noch OK.

                                          Warum ich dem Film aber dennoch die Nullwertung gebe: Weil er so unendlich gehypt wurde und diese hohe Erwartungshaltung nicht ansatzweise erfüllt !

                                          Und generell:

                                          Ein Film wo sich Kinder gegenseitig abschlachten und dieses noch verherrlicht wird, in Kombination *Teenieschnulze*, würde ich meinen Kindern gewiss nicht vorsetzen.

                                          Kurzum leider ein dummer Film dessen Sichtung etwa so prägend ist, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt...

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                                          • Adrian.Cinemacritics 19.04.2016, 21:58 Geändert 19.04.2016, 22:02

                                            Aaaaaaaw!
                                            Peeta und Katniss sind so ein schnuckliges Päärchen! ♥
                                            So schnucklig, ich shippe die Beiden so sehr!
                                            Die müssen ein Päärchennamen kriegen wie Brad + Angelina = Brangelina!
                                            Wie wärs mit Keeta? Ja, klingt nicht schlecht.
                                            Oder Peenis!
                                            ........................................................
                                            Ähm...o_O"'
                                            Wisst ihr was? Vergessen wir lieber den Namen!
                                            Schließt nicht aus, dass die Beiden schnucklig sind!
                                            ( ˘ ³˘)

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                                            • Miki 18.04.2016, 11:02 Geändert 18.04.2016, 11:05

                                              Schlechter Film mit Logiklöchern. Jugendliche, die sich gegenseitig abmurksen. Geschmacklos in der Handlung. Ein belangloses Theater.

                                              • Wäre fast eingeschlafen...

                                                • Schrott

                                                  • Ein schöne Dystopie - keine dreckig-steampunkige, sondern eine abgeklärte, durchstilisierte Vision unserer Welt am sozialen Abgrund. Dass hier die Teilung der sozialen Welt im Fokus steht, wo die Armen gegeneinander ausgespielt werden, wurde schon zu Genüge in anderen Kommentaren und Kritiken erläutert - deshalb hier nur noch der Hinweis, dass Slavoi Žižek (Intellektueller/Gesellschaftsanalyst) hier einen Bezug zur Realität sieht. In einem Interview zu Krise und Terrorismus sagt er auf die Frage was zu tun sei:

                                                    "Mir erscheint recht offensichtlich, dass all die Phänomene vom globalen Kapitalismus erzeugt werden. Ich glaube nicht an eine große leninistische Revolution, ich bin ja kein Idiot. Die Zeit dafür ist vorbei! Das 20. Jahrhundert ist vorbei! Aber selbst wenn das utopisch klingen mag: Die Lösung ist eine globale ökonomische Veränderung. Und wir brauchen Mechanismen internationaler Kooperation jenseits der Märkte. Klappt das nicht, steuern wir auf eine neue Apartheid zu. Anders gesagt: Die Horrorszenarios aus Hollywood würden Wirklichkeit. Wissen Sie, ich vertraue Hollywood immer. All diese neuen Blockbuster wie Hunger Games zeigen eine chaotische postapokalyptische Gesellschaft, bei der die einen drinnen und die anderen draußen sind. Wie verhindert man das?"

                                                    Er sieht die im Film gezeigte radikale Gesellschaft als mögliche Zukunft - das muss man sich mal vorstellen: The Hunger Games als educated guess über eine mögliche Zukunft unserer Gesellschaft.

                                                    Die Antwort darauf ist offensichtlich links im Sinne einer Gleichheit aller Menschen, liberal im Sinne von Freiheit gegenüber eines überregulierten Eingriffs der Regierung und sozial im Sinne einer Stütze der Menschen dort, wo der Markt das nicht schafft.

                                                    Links
                                                    http://www.zeit.de/campus/2016/02/slavoj-zizek-krise-terrorismus-europa
                                                    https://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Linke
                                                    https://de.wikipedia.org/wiki/Linksliberalismus
                                                    https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialstaat