Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012

Kommentare zu Die Tribute von Panem - The Hunger Games

  • 8
    schroemasta 17.11.2014, 15:18

    Der Film wirkte für mich anfänglich wie eine übliche neue Teenie Trilogie a la Twillight, bis der Moment kommt, als die Tribute in die Arena hochgefahren werden. Als Katniss sich umblickt und die anderen Tribute dort stehen sieht und jedem Moment das Start Signal ertönen wird, Gänsehaut pur. Spätesten nach dem kurz darauffolgendem gegenseitigen abschlachten erkennt man, dass dies reines erwachsenen Kino ist und mit einer Teenie Drama Serie nun gar nichts gemein hat. Ich finde sie Story fantastisch und auch beängstigend realistisch. Man denke um die 2000 Jahre an Rom zurück, Gladiatoren die sich in Arenen für das Publikum umbrachten waren alltäglich. Das dies irgendwann aufgrund mangelnder Nahrung wieder Interesse wecken könnte, ist meiner Meinung im Moment nicht denkbar, aber zu weit her geholt wohl auch nicht. Zum Inhalt des Films. Jennifer Lawrence gefiel mir (wie so häufig :-) richtig gut. Grundsätzlich ist auch an dem Rest des Cast nichts auszusetzen, obwohl nun keiner der anderen Akteure besonders heraussticht. Ich muss auch sagen, für ein Produktionsbudget von ca. 80 Millionen Dollar, sind die Bilder und Effekte hervorragend. Es gibt in dem Bereich wesentlich teurerer Filme, die dies nicht ansatzweise umsetzen können. Wie schon gesagt, die Story ist sowieso mein Ding und das Setting selber, ob in den Distrikten, dem Kapitol oder der Arena, hat mir auch richtig gut gefallen. Auch beim zweiten mal anschauen kann ich daher sagen, The Hunger Games ist noch immer ein richtig guter Film.

    • 2 .5
      doenef 17.11.2014, 13:36

      Von der George Orwellschen Idee sicherlich nicht schlecht, wird der Film aber trotz der protzig-übertriebenen Kulissen einfach zu einem reinen Kinderfilm bzw. kindgerechten "Running Man",...hervorzuheben ist allerdings das Aufgebot an Stars(?), über Stanley Tucci, dem aberwitzig agierenden Woody Harrelson bis zu Donald Sutherland
      Hab mich aber Bluray dieses "Running Man" für Kinder gekauft hab, obgleich's eben ein doch nur nervender Kinderfilm ist

      • 8
        ElkeK 16.11.2014, 14:56

        Es wird das Bild einer Zukunft gezeichnet – ein düsteres Bild. Panem, ein totalitärer Staat anstelle von Nord-Amerika! Es ist in zwölf Distrikte aufgeteilt, in denen bitterste Armut herrscht und die Menschen ums Überleben kämpfen müssen. Um nicht in das reiche Capitol zu gelangen, sind die Distrikte abgezäunt und und die Zäune Starkstrom belegt! Um die Menschen daran zu erinnern, was passiert, wenn man wegen dem Hunger aufbegehrt, werden alljährlich die Hungerspiele veranstaltet. Jeweils ein Junge und ein Mädchen aus jedem Distrikt! Dem Sieger winkt ein Leben in Reichtum und Anerkennung!

        Die 17jährige Katniss ist eine hervorragende Jägerin und fühlt sich für ihre kleine Schwester verantwortlich. Der Vater starb bei einem Gruben-Unglück und die Familie hat kaum etwas zu essen. Sie stürzt sich in das Abenteuer, um es ihrer kleinen Schwester zu ersparen. Da sie sich in jeder Hinsicht sehr unnahbar zeigt, wird sie zusammen mit Peeta zur Favouritin der Hungerspiele gewählt! Die Sponsoren raten ihr, es wie ein Liebespaar mit Peeta aussehen zu lassen. Peeta indes hegt tatsächlich tiefe Gefühle für sie, die sie jedoch nur bedingt erwidert. Aber um des Turniers Willen macht sie mit.

        Der Film hat auf schaurige und subtile Art etwas Wirkliches, Reales! Ich habe keinen Zweifel, das so etwas tatsächlich mal passieren kann, auch wenn ich es mir nicht wünsch. Aber die Geschichte um Katniss und Peeta mit dem Turnier ist so sehr aus der Luft gegriffen und gleichzeitig auch realistisch möglich. Die krassen Gegensätze zwischen den Distriken und dem Capitol sind nicht von der Hand zu weisen.

        Am Ende bleiben ein paar Fragen offen, so das ich hoffe, bald die Fortsetzung sehen zu können. Da ich nicht mehr viel lese, werde ich wohl kaum die Bücher lesen können, aber auch so stimmt die Geschichte nachdenklich und hinterläßt Spuren. Die Darsteller haben entsprechend ihrer Rolle eine solide Arbeit abgeliefert, aber sie stechen auch nicht so besonders heraus.

        Insgesamt gesehen bietet der Film gute Unterhaltung mit einer gewissen Nachhaltigkeit und ich wäre sehr gespannt auf die Fortsetzung!

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        • 6 .5
          doctorgonzo 12.11.2014, 15:55 Geändert 12.11.2014, 20:48

          "Whoa thought it was a nightmare
          Lord it was so true

          They told me don't go walking slow
          The devil's on the loose

          Better run through the jungle"

          Credence Clearwater Revival

          Auf geht´s ins Grüne.
          Nettes, naturverbundenes Mädchen liebt Mutter und Schwester, ackert tapfer gegen das harte Los der Familie und des gesamten Volkes.
          Dafür darf sie dann mit einem möglichen Love-Interest als "Partner" in einen Gladiatorenkampf ziehen, der in einem dystopischen Nordamerika dieselbe Funktion erfüllt wie hierzulande Castingshows. Die tumben Massen vom Denken abhalten.
          Das ist solange auf zynische Weise witzig bis man merkt, dass sich dadurch wenig ändert.
          Jedenfalls widmen sich die Moderatoren der Show auf ebenso peinlich-schleimige Weise den Kandidaten wie man es auch im "wirklichen" Leben beobachten darf und hier macht sich die Politik dieses Filmes bezahlt, auch gestandene Schauspieler in die Nebenrollen zu packen, was man ja beispielsweise im ganzen Zyklus um die metrosexuelle Vampire vollkommen verpasst hat.
          Stanley Tucci ist als dieser "ist das nicht eine tolle Geschichte" Moderator so perfekt hassenswert, dass man glauben könnte, er hätte extra ein Praktikum bei den Castingformaten von Pro7/Sat1 oder RTL gemacht, um zu üben wie man als komplett falscher Nervidiot rüberkommt.
          Harrelson wirkt so authentisch Harrelson-like, dass man bei ihm davon ausgehen kann, er trete sogar in eigenen Klamotten auf, als abgebrannter Ex-Gewinner der Spiele ist er hier unzweifelhaft der heimliche Held. Elizabeth Banks hingegen scheint die Hälfte eines jeden Drehtages in Maske und Garderobe zu verbringen. Dass man trotzdem so etwas wie Mimik erkennt, ist ihr dann schon hoch anzurechnen.
          Sutherlands Rolle als fieser Gegenspieler hätte toll werden können, ist leider so plakativ geschrieben, dass er als Steigerung nur noch eine Rapper-Style-Goldkette mit "I (heart) evil" um den Hals haben müsste.
          Wen gibt´s noch? Achja. Lenny Kravitz. Zu dem gratulieren sich die Produzenten sicher immer noch. "Wir haben einen Quotenschwarzen gefunden, den jeder erkennt und dem wir nicht annähernd soviel zahlen mussten wie Jamie Foxx...."
          Wenn Jennifer Lawrence manchmal betroffen in die Kamera schaut, fragt man sich, ist das nun die Rolle oder fühlt sie sich hoffnungslos unterfordert oder ärgert sie sich, dass ihre beiden männlichen Co-Stars Hutcherson und Hemsworth (sagt das 10x ganz schnell hintereinander) wenig bis gar keine Markanz verbreiten. Sie jedoch ist trotz chronischer Unterforderung stets überzeugend, auch das macht einen Profi aus.

          Familie, Turniergegner und so weiter sind nicht erwähnenswert. Lediglich Wes Bentley darf ein paar Minuten auftauchen und einen hässlichen Bart herumtragen. Wenn man so schaut, was er nach seiner Superleistung "American Beauty" so gemacht hat, möchte man einen Kopf gegen die Wand schlagen. Den eigenen oder seinen, das ist fast egal. Dazu ist Jacqueline Emerson niedlich, aber mehr nicht. Und ich freue mich immer über Toby Jones, der sieht immer witzig aus, hat hier aber zu wenig Screentime, um mehr als eben das zu tun.

          Die Kulissen sind cool programmiert (und das macht bei allem Lob auch etwas traurig) und wirken durchdacht und erfreulich selten steril.
          Beim Soundtrack tut sich nix. Als ironische Spitze hätte man ja tatsächlich die Jagdszenen im Dschungel mit ein bisschen CCR oder The Doors untermalen können.
          Insgesamt eine der besseren Jugenbuchverfilmungen, die sogar einen medienkritischen Unterton haben könnte, wenn man den Ansatz nicht so schändlich ungenutzt gelassen hätte.
          Insgesamt solide gespielt und ebenso inszeniert.
          Der Spannungsbogen hätte besser sein können, aber bei dem Rezept "Hollywood verfilmt ein Jugendbuch mit weiblicher Hauptfigur und Love Interest, die beide durch den Dschungel hetzen und einen Kampf auf Leben und Tod durchstehen müssen" braucht man nicht mal die teure Kristallkugel von Amazon (warte noch immer auf das Review von George Takei), um das Ende voraussagen zu können.

          So, nun gab es den Spaß auch auf Englisch. Was allerdings gerade den jungen Herren unter den Darstellern kaum gut tut. Die klingen nämlich schlimmer als Tick, Trick und Track.
          Als ich das Werk auf dem britischen Sender Film4 nun im Originalton ansah, lief danach "The Running Man". Also, wenn das nicht ein Beweis feinsten britschen Humors ist...

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          • 6 .5
            StrykeOut 10.11.2014, 13:29

            Eine dystopische Zukunft. Die autoritäre Regierung bietet der unterdrückten Bevölkerung moderne Gladiatorenspiele, um die Massen abzulenken. Das ganze wird landesweit im Fernsehen übertragen und als Großereignis inszeniert. "Deathrace 2000" ? Nein, denn die modernen Gladiatoren kämpfen in einer abgeschotteten Arena und fahren keine Autos. "Running Man"? Nein, es treten nämlich keine Straftäter zum Kampf an, sondern Kinder und Jugendliche. "Battle Royale"? Nein, das ganze findet nicht in Japan, sondern in Panem statt. Ah, "The Hunger Games".

            Man merkt schon: Besonders neu ist die Prämisse von "Die Tribute von Panem" nicht. Durch die klar definierten Regeln der "Spiele" und die lange Vorbereitungsphase, die den Zuschauer etwas hinter die Kulissen blicken lässt, ist die Idee aber trotzdem interessant. Durch einige Twists und häufige Blicke zu den Koordinatoren der "Hungerspiele" bekommt das ganze einen Hauch von "Die Truman Show" und geht damit vielleicht sogar als sehr platte, oberflächliche Mediensatire durch.

            Besonders erwähnenswert ist Jennifer Lawrence, die der Heldin des Films Leben einhaucht und ihr tatsächlich Persönlichkeit gibt. Katniss ist ein interessanter Hauptcharakter und eine starke Frauenfigur, die sich wohltuend von den Heldinnen anderer Teenie-Epen abhebt. Lawrence spielt super und auch der Rest des Casts ist sehr ordentlich.

            Diese Punkte lassen "Die Tribute von Panem" zu einem sehr kurzweiligen Film werden, dem man seine doch recht lange Laufzeit nie anmerkt und der durchgehend unterhält.

            Trotzdem gibt es so einiges zu kritisieren. Mein größter Kritikpunkt gilt wohl nicht für diejenigen, die die Bücher gelesen haben, auf denen der Film basiert. Aber mir als Neuling wurde das Szenario, die Regeln und Gegebenheiten der Dystopie von Panem viel zu wenig erklärt. Vieles bleibt unklar, wirkt unlogisch.
            Wieso ist die Schere zwischen Arm und Reich etwa so groß, wieso müssen Leute hungern, wenn es technisch und finanziell möglich ist, eine riesige künstliche Arena zu schaffen, die komplett mit steuerbaren Kameras ausgerüstet ist und sich sogar so krass manipulieren lässt, dass Feuerbälle und Mutantenhunde aus dem nichts erzeugt werden können? Wenn jeder Distrikt eine spezielle Aufgabe hat und Nahrung und Ressourcen von der Regierung verteilt werden, wie kann dann die komplette Hauptstadt nur aus reichen Nichtstuern bestehen? Woher stammt deren Reichtum, was tun die? Welchen Sinn haben die Hungerspiele genau? Provoziert es nicht unheimlich die Bevölkerung, jedes Jahr zig unschuldige Kinder in den Tod zu schicken?
            Vielleicht werden diese Fragen in den Büchern geklärt, im Film jedenfalls nicht.

            Sehr seltsam fand ich auch die Gewaltdarstellung im Film. Kinder, die sich unter Zwang gegenseitig töten...was für eine grausame, unmenschliche Vorstellung. Trotzdem fällt den Protagonisten das Töten erschreckend leicht, wird kaum hinterfragt und geschieht oft fast schon beiläufig. Hier mal ein Pfeil in den Bauch, hier mal jemanden lebendig von Hunden zerfleischen lassen. Dadurch, das die Figuren ziemlich unbeeindruckt von der Gewalt scheinen und der Zuschauer auch nicht die Konsequenzen der Tötungen sieht, etwa beim Hundeangriff, wirkt die Darstellung schon fast verharmlosend. Sicher nicht die Intention des Films.
            In den Kämpfen aber auch in Alltagssituationen wird leider viel zu oft eine extrem nervige Wackelkamera eingesetzt, die oftmals nichts mehr erkennen lässt, was ich als sehr störend
            empfunden habe.

            Mein letzter Kritikpunkt ist schließlich, dass die Handlung für meinen Geschmack zu sehr auf Teenager zugeschnitten ist. Ob es nun das obligatorische Love-Triangle ist, generische "epische" Momente oder mit Kitsch und Pathos überladene Todes- oder Verabschiedungsszenen, die man schon zig mal gesehen hat. Die Prämisse und die Heldin sind eigentlich sehr interessant, aber der Film verschenk viel Potential, indem er sich mit Teenie-Themen und Anbiederungen an die Zielgruppe aufhält.

            Insgesamt unterhaltsamer Sci-Fi-Streifen mit interessantem Szenario und guter Besetzung, der zu sehr an seiner Teenie-Zielgruppe und der etwas planlosen Inszenierung leidet, um in die wirklich hohen Bewertungsbereiche vorzustoßen.

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            • 6
              Ollum666 10.11.2014, 08:27 Geändert 10.11.2014, 08:29

              Schöne Bilder, aber nicht besonders eindrucksstark gespielt. Zudem noch unnötig rührseelig an den falschen Stellen. Die Story ist recht herzlos dahingeklatscht. Trotzdem, schön anzusehen, Natur, Jennifer, Kulisse... Gerade noch ganz gut, für mich. Jennifer Lawrence würde ne gute Lara Croft abgeben. Ich sage das als Fan. Hunger Games ist teils aber kurz vor unfreiwillig komisch. Hätte man wirklich mehr draus machen können. Hätte. Ich sags mal so: Für jüngere Leute echt okay.

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              • 3 .5
                oizymusic 09.11.2014, 23:20

                Alles ist sehr seicht und durchschaubar. Von der Dramaturgie, über den Sci-Fi Kitsch bis hin zum gesellschaftskritischen Element. Naja es ist halt ein Teeniefilm aber ich verstehe nicht wieso sich einige ältere Semester an diesem Hype beteiligen.

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                • 9
                  Cheesyspace 09.11.2014, 03:32

                  Super Film jeniffer lawrence ist einfach nur saugeil und süss in dieser Rolle :)

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                    DerRapha 08.11.2014, 14:00 Geändert 08.11.2014, 14:04

                    Ich habe die Bücher nicht gelesen, deshalb dazu keinen Kommentar!
                    Der Film war echt ganz gut (da mal was anderes), Zielpublikum ist natürlich eher die Jugend! Pluspunkte gibt's natürlich für Jennifer Lawrence, die durch ihre schauspielerischen Leistung überzeugt und schlicht und einfach die Optik des Films aufwertet :D

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                      alexa.krebs 04.11.2014, 14:27

                      finde den film an sich unterhaltsam, obwohl er in der mitte etwas langatmig ist.
                      denke einfach das man aus der story noch ein bisschen mehr hätte rausholen können !!!!
                      jennifer lawrence ist in der rolle toll und auch die anderen darsteller ( bis auf liam hemsworth) finde ich für ihre rollen passend.. vorallem lenny kravitz hat mich geflasht...

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                      • 3 .5
                        spanky 02.11.2014, 21:28

                        Man kommt ja nicht wirklich an dem Film vorbei und jetzt im Abendprogramm war es mal Zeit dafür. Aber hey, das ist ja noch naiver als erwartet. Und das hält einige WTF-Momente bereit wie z.B. Lenny Kravitz. Oder dieses "Unsere kleine Farm"-Feeling am Beginn in Distrikt 12. Und warum muss man den Harrelson in so eine Flusenperrücke stecken? Klar, die Lawrence kann was, aber auch die zeigt hier Schwächen. Aber wie soll sie auch glänzen können in einer derart dilletantischen Dramaturgie? Einzig der sureale Tucci mit seiner blauen Perrücke und den blendend weißen Grinsezähnen hat ein wenig spookyness verbreitet. Alles übrige ist ein ziemlicher Kinderbuch-Mumpitz.

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                        • Mert.Cahli 02.11.2014, 17:40

                          einfach so grotten schlecht gemacht.. total langweilig. Das das überhaupt als Film durchgehen darf...

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                            lars.soenksen 02.11.2014, 13:05

                            Einfach nur Geil! Location Besetzung Effekte TOP! Einer meiner absoluten Lieblingsfilme! 8,5 / 10 Punkten

                            • 8 .5
                              A-Wax 01.11.2014, 20:37

                              Starke Romanverfilmung der mit viel Spannung und tollen Darstellern überzeugt.

                              Ich schwimme ja gerne gegen den MP-Meinungsstrom und bei diesem Film werde ich das wohl auch wieder tun müssen. Für viele hier spielt dieser Film in einer Liga mit "Twilight" oder "Transformers". Das diese Vergleiche hinken liegt schon an der Vorlage die für diesen Film herangezogen wurde.

                              "Die Tribute von Panem" ist eine dystopische Roman-Trilogie die viele gesellschaftskritische Elemente enthält. Hier nimmt der Film sich natürlich eine gewisse künstlerische Freiheit, aber soweit ich gelesen habe, hält er sich recht genau an die tolle Vorlage.

                              Anhand des Schicksals von Katniss Everdeen wird das Schicksal des Landes Panem und seiner Distrikte erzählt. Zentraler Punkt sind die jährlich stattfindenden Hungerspiele, eine Art moderner Gladiatorenwettkampf der die Massen unterhalten soll.

                              Der Film weist mit über 2 Stunden eine stattliche Laufzeit auf. Allerdings kommt in keiner Sekunde Langeweile oder ähnliches auf. Die Story wird stringent erzählt und die Spannung baut sich immer mehr auf. Die Liebesgeschichte im Nebenplot ist schön erzählt und wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt. Die Figuren sind ebenfalls glaubhaft dargestellt und bilden die perfekte Grundlage für die tollen Darsteller.

                              Ja die Darsteller, die sind wahrlich das größte Plus dieses Films. Jennifer Lawrence sehe ich ausgesprochen gerne, denn sie kann definitiv einiges. Über Woody Harrelson muss ich wohl keine Worte mehr verlieren. Auch die anderen Nebendarsteller machen einen tollen Job, allen voran Donald Sutherland als diktatorischer Präsident.

                              Viele beklagen hier, dass die Gesellschaft- und Medienkritik nicht eindeutig zu vernehmen sei. Da darf ich mich auf "Starship Troopers" beziehen. Auch hier war auf den ersten Blick nicht sofort das kritische Element erkennbar, aber wie wir heute wissen, war es nicht nur da, sondern es war sogar ganz grandios im Film integriert. Ich persönlich sehe hier bei "Die Tribute von Panem" sehr wohl viele kritische Untertöne auf unsere heutige Gesellschaft und Teile unserer Vergangenheit. Mir kommt es eher so vor, als würden viele hier genau diese ernsten Untertöne übersehen wollen, da sie aus Prinzip gegen diesen erfolgreichen Film ins Feld ziehen müssen. Da sage ich nein, auch ein kommerziell erfolgreicher Film kann einen gewissen Anspruch haben und ja, den erkenne ich hier durchaus.

                              Da ich hier aber eine Minderheitsmeinung vertrete, freue ich mich schon sehr auf die nun folgenden Diskussionen ;-).

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                              • damla.turkan 01.11.2014, 19:16

                                Super Fılm!!!!!!!

                                • 2 .5
                                  lok 23.10.2014, 14:18

                                  Hab das grandiose Buch gelesen, der Film ist das krasse Gegenteil von gut.

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                                  • 3
                                    RoboMaus 23.10.2014, 08:05

                                    Teen-Kräftemessen im SF-Mäntelchen Biss zum bitteren Ende. Der ist klar an eine andere Altersgruppe adressiert - die 11-15-jährigen waren begeistert. Ich hatte schon den Verdacht, dass das nur auf dem Papier in meine Richtung geht (bei MP als SF-Action-Drama geführt), habe aber notgedrungen mitgeschaut.

                                    • 7 .5
                                      Filmfan30 19.10.2014, 16:34

                                      Ein Superfilm, der einen fesselt, flasht, mitnimmt und obendrein eine der wenigen wirklich guten Buchverfilmungen ist.

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                                        11Timo11 19.10.2014, 15:17

                                        Das Buch ist eindeutig besser als der Film.
                                        Viel Verschiedenes wurde im Film nicht gezeigt, aber auch ein wenig dazu gereimt.
                                        Er ist an sich nicht schlecht, aber gut ist auch was anderes.
                                        Er ist toll gemacht, aber gut ist trotzdem was anderes.
                                        Deshalb von mir eine 7.

                                        • 2 .5
                                          DeLarge 14.10.2014, 12:47

                                          War leider absolut nicht meins. Einziges Highlight oder besser gesagt einziger im positiv nennens Werter Teil sind die Szenen mit Woody Harrelson. Weder Aufbau, noch die Spannung konnten mich packen und an manchen Stellen fand ich es zu überzogen und teilweise nur noch dämlich. Im generellen hat mir dieser Film gezeigt, das ich mit Filmen dieser Art einfach rein gar nix anfangen kann. Da hilft auch keine gut aussehende, aber meiner Meinung nach, schauspielerisch, nicht ganz so gute, Jennifer Lawrence.

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                                          • 7
                                            RolyK 12.10.2014, 22:31

                                            Guter Film, wenn auch etwas zu lang und an manchen Stellen einfach zu dunkel. Beim finalen Kampf verliert man dadurch völlig die Übersicht und damit auch die Spannung.

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                                              lennard.vollmerig 06.10.2014, 22:46

                                              Mein absoluter Lieblingsfilm Jennifer Lawrence ist eine herausragende Schauspielerin und die Story des Films ist auch super. Habe schon die Bücher geliebt!

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                                                Bju 05.10.2014, 13:52

                                                Nachdem ich die Panem-Trilogie mit Begeisterung gelesen habe, konnte ich es natürlich kaum erwarten, den Film dazu zu sehen.

                                                Zu meiner Enttäuschung kam dieser nicht annähernd an das Buch heran.
                                                Mein erster Eindruck des Filmes war sehr gedämpft. Viele Schauplätze stellte ich mir anders vor, genauso wie die Protagonisten. Und ganz oft fehlt einfach etwas bei der Atmosphäre. Bei letzterem bleibt es auch, denn mir fehlt einfach an vielen Stellen die Hintergrundmusik.
                                                Außerdem waren mir einige Ereignisse zu abgehackt in den Film eingebaut, die meiner Meinung nach jedoch für die Entwicklung von Katniss wichtig sind.

                                                Allerdings ! hat sich meine Meinung zum Film beim 2. Angucken (diesmal auf Englisch, und das kann ich jedem Englischkönner empfehlen, denn in der Originalsprache ist er - natürlich - besser) etwas gebessert. Die Schauspieler leisten gute Arbeit und sobald es in die Arena geht, ist der Film durchaus spannend.

                                                Wer eine ähnliche Meinung teilt und den Film nicht so herausragend fand, sollte dennoch dem zweiten Teil eine Chance geben - denn dieser ist - zumindest meiner Meinung nach - viel besser und mitreißender als der erste Teil.

                                                Und zum Schluss etwas, was mich am ersten richtig gestört hat!
                                                Achtung, hier befindet sich ein kleiner SPOILER:
                                                Mich hat es tierisch genervt, dass im Film nur sehr schwach, wenn überhaupt, vermittelt wurde, dass Katniss' Gefühle für Peeta nur gespielt sind und sie das nur tut, um die Sponsoren auf ihre Seite zu bringen. Allgemein fehlt mir, dass man kaum etwas von Katniss' Gedanken und Ansichten mitbekommt, so wie es im Buch der Fall ist.

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                                                  mogerdo 05.10.2014, 02:03

                                                  Ein Film, der zelebriert wie Jugendliche und Kinder sich gegenseitig umbringen und dabei Emotionen zeigen wie bei der Wahl zur Abiball-Königin. Der Film strotzt vor Logiklöchern und man hat richtig Mitleid mit Jennifer Lawrence, die in diesem Unsinn überleben muss. Ich halte diesen pseudo-gesellschaftlichen Scheiß für äußerst verwerflich. Darüber kann auch die teils recht ästhetische Fassade nicht hinweg täuschen. Schade, dass sich so viele daran aufgeilen und einen Kassenerfolg bescheren, der zu einer bezeichnenden kommerziellen Ausschlachtung des dritten Teils führt. Der Film ist, was er kritisiert und erkennt noch nicht einmal, wie makaber das ist.

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                                                    emmanuelle.rastoldo 26.09.2014, 19:25

                                                    Wegen der schlechten Kritik wollte ich den Film erst nicht sehen. Hab ihn aber doch angeschaut! Und war sprachlos! Genialer Film mit einer herausragenden Jennifer Lawrence. Der Film hat mich echt gepackt und ich konnte mich sehr gut mit Katniss identifizieren, die die furchtbaren Hungerspiele überleben muss. Überrascht war ich, obwohl diese Spiele erst nach fast einer Stunde Filmzeit beginnen, dass der Film mich bis dorthin prima unterhalten hat. Wie Katniss im Kapitol ist,trainieren muss, mit Cesar auf der Bühne reden muss. Doch in der gefürchteten 2.Hälfte wird aus diesem postapokalyptischen Drama ein Adrenalinblockbuster. Ich will nicht zu viel sagen und ich sag nur: Prima Film, der trotz nicht perfekter Kritik super ist und mitreißt!
                                                    (Spotttölpel-Gepfeife)