Die Tribute von Panem - The Hunger Games - Kritik

US 2012 Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Science Fiction-Film, Actionfilm, Kinostart 22.03.2012

  • 4

    BlaBlabla....

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    • 6

      Wir mögen beide diese Art Filme, allerdings ging das Fazit etwas auseinander... Während ich meine, etwas zu viel Schmalz und Love sowie eine etwas zu überpowerte Heldin gesehen zu haben - meinte Frau Co-Pilotin, ich sähe das zu eng und das war alles gut und passend dosiert. Hmm, zu einer 7,0 wollte ich mich dann aber nicht überreden lassen, da ich selbst Mazerunner (weil ähnlich Survivalmäßig) doch besser fand. Und beide gleiche Wertung(?) Nee. Schließlich bin ich der Co-Pilot und mache hier zumeist die "Arbeit" in MP ;)

      *Sehenswert - Ja / Empfehlenswert - Ja*

      • 5 .5

        Einige nette Ideen wurden bei den Tributen umgesetzt, was diesen Film von anderen Teeniefilmen abheben dürfte. Leider treten dann im Laufe des Films immer größere Logiklöcher auf, welche sich nicht so einfach ignorieren lassen (ausser vielleicht im jugendlichen Wahnsinn...).
        Fazit: eine 15 Minuten Version des Werkes hätte vollkommen ausgereicht.

        • 7

          Overhypted wie ich finde, aber dennoch sehenswert.

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          • 10
            SuperXenon 31.05.2015, 21:59 Geändert 31.05.2015, 22:01

            Es gibt für jeden Mensch und jeden Geschmack Filme die man einfach nicht Neutral bewerten kann. Wie sonst könnten Filme wie ....... ! Ne :D lieber nicht. Ich möchte niemanden hier eine Revolution anzetteln lassen. Ein Funke kann alles ändern. ( haha voll die Filmzitat anspielung ;P ) Ich kenne die Bücher die hörspiele und nun auch die filme jedenfalls bis zur ersten Hälfte des dritten teils. Und verdammt nochmal hätten sie mich doch lieber 6 mal zur kasse gebeten und teil 1 und 2 auch gesplittet. So viel wie im ersten teil des dritten teils drinnen steckt das hat mich wirklich gerührt mit die beste buchverfilmung überhaupt. Für alle die das Buch tatsächlich gelesen haben!!! Aber bevor hier wieder alle ein Fass aufmachen hey ich weine heute noch den fehlenden Figuren aus der Herr der Ringe Trilogie nach. Aber da bin ich wohl ein wenig sonderlich. Wie gesagt es war einfach unglaublich perfekt wie alles umgesetzt war. Und meiner meinung nach erwähnenswert JF wie immer Perfekt aber mich hat diesmal auch J Hutcherson sehr beeindruckt ich mein hey ich glaub in 5 Szenen hat er mitgespielt und er hat es verdammt nochmal richtig gut hingekriegt. Ich bin voller erwartungen auf Teil 3.2/4 sowas blödes das es noch so lange dauert.

            PS BITTE: Wirklich tut mir einen gefallen ich bin einfach nur ein einfacher nur ein Privater Filmliebhaber. Also lasst eure Hasskommentare, Hexenjagden aufgrund meiner Rechtschreibung und die Belehrungen wie falsch ich mit meiner bewertung und meinung doch liege einfach Stecken. Dadurch werdet ihr meine Meinung nicht ändern. Aber wenn ihr was nettes oder etwas gleiches zu sagen habt dann bitte gerne und ich bin auch gern bereit für ne nette diskussion. ^^

            PPS: Seit auch nicht böse wenn ich nicht antworte hab nicht so viel zeit ^^.

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            • 4

              Mit der größte Murks, den ich in den letzten Jahren im Kino sehen durfte.
              Eine für mich unglaubwürdige, dystopisch-fiktionale Welt mit Charakteren, die mich einfach null ansprechen konnten und einer Story, die so naja, noch irgendwie zu verkraften war.

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                twentyfour 25.05.2015, 00:10 Geändert 25.05.2015, 08:42

                Es gibt so Filme mit denen freundet man sich so nach und nach immer mehr an. Die Hunger Spiele der Tribute ist so einer. Nach Erstsichtung war ich etwas enttäuscht, da die Geschichte mir zu langatmig erschien. Nachdem ich Teil 2 und 3 gesehen habe, versuchte ich es nochmal mit dem ersten und mit jeder weiteren Sichtung erreichte die Story und die Heldin, die hier geboren wird, mein Herz.

                Es ist wohl die Liebe der Schwester die ihrer kleinen Schwester vor dem sicheren Tod bewahrt, und auch die bedrückende Atmosphäre der Geschichte die mich anspricht. Die junge Katness (Jennifer Lawrence) meldet sich freiwillig für die tödlichen Opfer-Spiele um ihre kleine Schwester, die vom mächtigen Capitol als Tribut per Los gezogen wurde, zu schützen. So fängt die Geschichte an. Die Liebe der Schwestern. Die große die sich um ihre kleine Schwester liebevoll kümmert, weil der schwachen Mutter die Kraft fehlt. Dann erzählt der Film von der Geburt der Heldin, die, erst widerwillig, dann, in den weiteren Teilen, überzeugt, zur Speer-Spitze des Widerstandes gegen das Machthungrige Capitol wird.

                Die Tribute von Panem erzählt also eine traurige Geschichte aus einer fernen Zukunft. Und mit der von Jennifer Lawrence gespielten Katness hat die Story von Liebe und Tod eine sympatische Heldin, die mit den Filmen wächst.

                Ich mag den Film. Die Stimmung. Diese Verlorenheit. Dann die Hoffnung.

                Ich mag die Heldin mit ihrem Pfeil und Bogen sehr.

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                • 10

                  cool egentlich meine nummer1 unter den filmen

                  • 7

                    Ich war von Die Tribute von Panem wirklich positiv angetan.
                    Hätte beim Kaufen der DVDs keine so tolle schauspielerische Leistung und keine so fesselnde Handlung erwartet.
                    Hunger Games hat eine durchaus sehr souveräne Idee und schafft es auch, uns Zuschauer bereits beim ersten Film mit in eine neue Welt zu bringen.
                    Der Film bietet Spannung, Emotion und tolle Bilder.
                    Für mich persönlich gab es einen Kritikpunkt- nämlich das Ende. Ich hätte mir ein etwas spektakuläreres Ende erhofft. Einer sollte überleben, nicht zwei. Das war einfach zu vorhersehbar. Ich hätte mir gerne einen richtigen Schocker gewünscht.
                    Ansonsten ein guter Film, der Lust auf weitere Teile macht.

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                    • 8

                      Machs mal kurz und kapp. Teil 1 fand ich Prima. Teil 2 und 3 nur noch Langweilig und dämlich.

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                      • 5

                        Und Pro7 so: "Das MEISTERWERK mit Oscarpreisträgerin Jennifer Lawrence" :D

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                        • 8 .5
                          frightened_inm8_nr.2 14.05.2015, 18:07 Geändert 14.05.2015, 18:08

                          Ich bin normalerweise kein Fan von diesen ganzen Jugendbüchern und deren Verfilmungen, die dann einen riesen Hype auslösen, das letzte Buch der Trilogie in 2 Teile aufgespalten wird, um noch mehr Geld zu scheffeln und ich mir von allen Seiten anhören muss, was alles im Buch besser war und was nicht im Film vorkam, obwohl es darin hätte vorkommen müssen. Ich könnte jetzt darüber nachdenken, aus welchen anderen Filmen die Handlung zusammengebastelt worden sein könnte. Ich könnte jetzt cool darüber stehen und sagen "so ein Schrott", weil mir ja schließlich nie das gefällt, was allen anderen gefällt.
                          Aber ich will hier ganz ehrlich sein, der Film ist verdammt gut und macht Laune. Ich mag Filme über Dystopien, genauso wie das Thema Medien und Jeder-gegen-Jeden-Wettkämpfe sowieso. Wenigstens muss ich mir jetzt nicht mehr Divergent und Maze Runner ansehen, welche - zumindest wenn es nach Honest Trailers geht - sowieso alle gleich sind und The Hunger Games mit Abstand der Beste von allen ist.

                          • 8

                            Wolle ma mal Janz ehrlisch sein!

                            Hype, oder ned!

                            Die Filme sind echt gut!

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                            • 5

                              Nachdem ich mir aus reiner Neugierde die Filme angesehen habe, kann ich immer noch nicht den Hype um Tribute von Panem verstehen. Die Story an sich ist in meinen Augen in sich oft ziemliche unglaubwürdig und an vielen Stellen nicht nachvollziehbar - mag sein, dass die Bücher logischer sind, aber im Film wundert man sich schon oft... [Spoiler: Wieso ist es den Eltern scheißegal, dass die kleine Tochter als Tribut gewählt wird... nur die große Schwester springt ein?] Viele interessante dystopische Aspekte werden zwar aufgegriffen, aber da gibt es deutlich stärkere Vertreter (1984, Equilibrium etc.).

                              Zudem ist der Film für mich erschreckend unbrutal. Wer Kinder in einer Arena sich gegenseitig abschlachten lässt und Brutalität als Stilmittel für die Beschreibung einer genauso brutalen Gesellschaft wählt, dann sollte sie im Film wenigstens konsequent umgesetzt werden (FSK 16-18), um mehr Glaubwürdigkeit zu schaffen... dagegen siegt hier wie so oft der Kommerz und die Darstellung wird auf das 12-16 Jährige Publikum zugeschnitten und man sieht, wie Tribute von Pfeilen getroffen werden und einfach wie Puppen umfallen. Für mich stilistisch ein ziemlicher Fehlgriff.

                              Trotz der Kritikpunkte kann man sich den Film anschauen, wenn man die Ansprüche ordentlich runterschraubt. Die Akteure machen ihre Sache ganz akzeptabel, wenn auch keine Meisterleistung. Seichte Unterhaltung mit durchschnittlichem Unterhaltungswert.

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                                Dustdevil89 26.04.2015, 09:42 Geändert 26.04.2015, 09:44

                                Ich bin ja nicht immer so ein Freund von diesen Wackelkameras, das nimmt in vielen Szenen die Atmosphäre. Der Erste Teil ist nicht schlecht, begründet den Hype über diese Reihe aber nicht. Ja die Handlung ist mal was neues und man hätte mehr von dieser Kind Schiene weg gehen sollen. Jennifer Lawrence hat absoluten Wiedererkennungswert und ist in Action Szenen gut zu gebrauchen, wenn es um direktes Schauspielern geht, dann fehlt manchmal etwas Glaubwürdigkeit finde ich. Natürlich ist die deutsche Synchronisation auch immer hinter her.

                                Kein Herr der Ringe, kein Harry Potter...aber um Längen besser als Twilight!!!

                                • 9

                                  Insgesamt etwas zäher erster Teil der es aber geschafft hat meine Neugier zu wecken wie es denn weitergeht.

                                  Und es hat sich gelohnt. Wie meine Bewertung zu Teil 2 und 3 noch zeigen wird.

                                  • 6 .5

                                    Nicht so schlecht aber schlussendlich doch ein nur respektabler Film. Mir persönlich gefällt die Postapokalyptische Welt nicht so... Empfehlenswert ist er nur für Fans von z.B. Twilight

                                    • 6

                                      Der erste Teil ist mittelmäßig, gerade im Hinblick auf Teil zwei und 3.1.
                                      Ich hatte mir wesentlich mehr erhofft davon. Nach Betrachtung von Teil zwei stärkt dies nur meine Aussage, jedoch bei Betrachtung von Teil 3.1. muss ich sagen, ist Teil eins dann doch wieder besser, dass mag daran liegen, dass Teil 3.1. relativ schlecht abschneidet.
                                      Was Lawrence angeht bin ich mir bis jetzt noch immer nicht wirklich sicher. Zum Einen passt sie irgendwie perfekt in die Rolle, zum Anderen wirkt sie doch sehr unsympathisch, da sie dauerhaft unterkühlt, lustlos und "fad" rüber kommt. Ihre Mimik - sei sie mal vorhanden - zeigt keinerlei Empathie und wenn, dann nicht wirklich viel. Das macht es schwer den Charakter zu mögen bzw. mit ihm warm zu werden. Ich weiß nicht, ob das wirklich so stark gewollt war. Auch in den nachfolgenden Teilen kommt das zum Vorschein und ich weiß nie so recht, wie ich das finden soll. Was mir dann allerdings wieder super gefällt, ist die Everdeen in ihren bezaubernden Kleidern, die Vorführung, der Wandel, die Tricks, dass ist einfach nur Klasse.
                                      Ansonsten fällt nur Harrelson noch großartig in´s Gewicht, er macht seine Sache ganz gut und bringt etwas Schwung in die ganze Geschichte.
                                      Im Großen und Ganzen nen bissl Action, ne nette Story/Idee aber man hätte wesentlich mehr draus machen können.

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                                      • 5 .5

                                        Manche Szenen waren spannend, sonst nicht so meins

                                        • 3

                                          Das Buch war okay, der Film im Vergleich dazu lahm und der Hype darum hat dafür gesorgt, dass es mich wirklich nur noch nervt.

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                                          • 8

                                            Hi Leute,

                                            toller Film muss ich sagen. Die meisten meiner hochgeschätzten Buddies finden den nicht so dolle?!
                                            Nichts desto trotz, hatte ich ein wunderbares Film-Erlebnis mit meinen Kids. :D

                                            Mein Fazit: Die Lawrence blickts und die ganze Thematik ist bedrohlich ernst zu nehmen. Ich denke in naher Zukunft werden wieder Gladiatoren-Spiele ala "Running Man" wieder legalisiert werden.

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                                            • 3
                                              Borys Pshenitsa 29.03.2015, 16:45 Geändert 29.03.2015, 16:49

                                              (Spoiler)
                                              Leider musste ich mich den gesamten Film lang darüber aufregen,wie sehr hier von Battle Royale geklaut wurde. Und dies sind nicht einfach Vorwürfe, jeder der wenigstens den Manga gelesen hat, wird erkennen, dass die Handlung hier fast komplett übernommen wurde.
                                              Klar einige Aspekte waren hier verändert, jedoch waren das dann genau die Stellen an denen der Film nicht wirklich Sinn ergab.
                                              Hier ein paar Beispiele:
                                              1.Die Spieler wurde alle gleichzeitig entlassen ,was dazu führt ,dass die Hälfte der Leute ohne große Spannung schon einfach am Anfang abgemetzelt werden.
                                              2. Mir ist nicht wirklich klar geworden,was das Horten der ganzen Vorräte bringen sollte und warum die "Bösen" überhaupt eine Gruppe bildeten,obwohl sie klar den regel folgten und sich am Ende doch sowieso gegenseitig umbringen sollten.
                                              3. Bei Battle Royale (und ich wiederhole,dass die Story hier absolut offensichtlich als Vorlage diente) flohen die beiden Finalisten aus dem Spiel. Ich glaub kaum ,dass man die Leute einfach rausgelassen hätte,nur weil sie sich weigerten ,sich gegenseitig umzubringen.
                                              Die Liste könnte ich noch lange weitterführen...
                                              Im Endeffekt ist Tribute von Panem ein Film den man sich nur geben kann ,wenn man Battle Royale nie gelesen hat. Ansonsten wird man sich hier nur permanent aufregen ,so wie ich es getan habe ;)

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                                              • 6 .5

                                                Der Saga - Auftakt ist für mein Empfinden der schwächste Teil, jedenfalls bis jetzt (lassen wir uns mal überraschen, wie sich das Finale schlägt). Warum ist das so? Wie ich es schon befürchtet hatte, spiegelt der Film alles wieder, wogegen er eigentlich protestieren möchte. "The Hunger Games" zieht die Massen ins Kino, damit auch die kleinen Mädchen mitgucken dürfen ist der Inhalt - streng genommen für Erwachsene konzipiert - auf FSK 12 getrimmt und schleift somit die Storyline runter auf billige Massenware ohne Ecken und Kanten. Was soll das?! Wenn ich schon das Wort "Dystopie" höre werde ich ärgerlich, aus dem Grund das ein eigentlich ernstes Thema zugunsten des Profits glattgebügelt und verharmlost an Jugendliche verkauft wird. Das ist bei einer Buchvorlage wie dieser natürlich tragisch, denn hier hätte richtig was draus werden können. Die folgenen Teile haben sich zwar gesteigert, trotzdem bleibt ein bitteres Gefühl der Enttäuschung. Warum dann eine überdurchschnittliche Bewertung? Weil der Film trotz aller Kritikpunkte noch gut funktioniert. Er wird nie langweilig, und Woody Harrelson bringt eine gute Portion Humor mit rein, beim Lesen hatte ich mir schon gewünscht das er die Rolle des Haymitch übernimmt, die ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache gut - abgesehen von der Protagonistin, mit der ich nie so ganz warm geworden bin, aber das kann auch dem Drehbuch geschuldet sein.
                                                6,5 von 10 Punkten.

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                                                  Panem et circenses, unter diesem Motto würde der Film gerne stattfinden. Doch sind die Bezüge zum original Römischen Reich nur oberflächlich. Natürlich tragen die Figuren so illustre Namen, wie Cato oder Seneca. Damit hat man seine Schuldigkeit getan. Aber "Brot und Spiele", was steckt eigentlich hinter diesem Motto? Das Volk kann und will durch schnöde Unterhaltung politisch ruhig gestellt werden. Soviel ist schon mal klar. Aber eben auch nur mit gefülltem Magen. Wir können das genau in der Geschichte erkennen: Die Französische Revolution wurde maßgeblich ausgelöst durch zwei Missernten, die Russische Revolution hatte ganz ähnliche Ernährungsprobleme. Ist es denn nun glaubhaft, anzunehmen, mit Didi Bohlen und Frankreich sucht den Superstar hätte man eine Revolution verhindert?
                                                  Ganz anders stellt sich die Lage nämlich im Dritten Reich dar, wo es neben Olympia und den leichten Unterhaltungsfilmen im Kino eben auch gelungen war, die Ernährungslage bis weit in den Krieg hinein stabil zu halten. Da hatte man tatsächlich aus dem Scheitern des 1. Weltkriegs gelernt, wo Hunger maßgeblich für Revolution war (Stichwort: Steckrübenwinter 1917). Entsprechend blieben die ganz großen Aufstände auch aus (wobei natürlich auch die Kriegssituation eine Rolle spielt) Also Merksatz:" Wenn eure Kreaturen hungern tun, gebt ihnen aus der Farm ein Huhn!" (Dungeon Keeper).
                                                  Nach dieser historisch begründeten Feststellung muss man sich fragen, ob die Hintergrundgeschichte der Spiele überhaupt noch einen Sinn ergibt. Ich meine nein, auch nach mehrfachem Ansehen des Films und intensivem Nachdenken.
                                                  Da gab es also mal einen Hungeraufstand der Distrikte, der scheiterte. Im Anschluss an die Niederschlagung wurden die Spiele eingeführt, um daran zu erinnern, ohne aber die Ernährungssituation zu verbessern. Hmm, warum sollte das die Massen beruhigen? Im Gegenteil, da jedes Mal darauf hingewiesen wird, werden die Distrikte eigentlich noch zusätzlich gedemütigt. Der Präsident fragt auch noch an einer Stelle, warum man die Spiele veranstaltet und nicht sofort Hinrichtungen vornimmt. Ich verstehe den Sinn aber immer noch nicht. Man sieht ja schon, dass es nach dem Tod eines Kindes zu Aufständen in einem Distrikt kommt. Warum passiert sowas erst jetzt? Soviel zum unrealistischen Hintergrund.
                                                  Abseits davon läuft eine Geschichte ab, die wir so oder so ähnlich schon von "Das Millionenspiel" und - eher actionlastig mit Arnie - "Running Man" kennen.
                                                  Unsere Protagonistin Katniss wird von einer Clownin (warum sieht der futuristische Stil in Filmen oft so lächerlich aus?) und einem unrasierten Penner zu den Spielen gelotst. Neuerliche kleine Ungereimtheit: Es wird erwähnt, dass die Profis aus Distrikt 1 für diesen Tag trainieren und deshalb auch meistens gewinnen. Warum kommen die anderen nicht auf diese Idee?
                                                  Als Moderator steht ein phantastisch dauergrinsender blauhaariger Hagen-Rether-Verschnitt bereit, der auch sehr gut die glattgeleckten, unautenthischen und ekelhaft zynischen Moderationsmaschinen parodiert, die einem heutzutage auf allen Sendern entgegenseuchen. Gibt`n Pluspunkt.
                                                  Die Ausschlachtung der Romanze sowohl vor als auch hinter den Kulissen ergibt bei dieser ganzen Thematik auch wirklich Sinn und passt dementsprechend. Auch wie die Macher der Sendung am Schluss aufs Kreuz gelegt werden passt sehr gut.
                                                  Die Kämpfe in der Arena selbst stellen sich da eher als notwendiges Übel dar. Es bilden sich Zweckgemeinschaften, die auch logisch begründbar sind.
                                                  Mit mehr Schlüssigkeit hätte man durchaus einen akzeptablen Film hinbekommen. So allerdings nicht!

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                                                    Kindergartenfilm!