Drive

Drive (2011), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.01.2012


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7.6
Kritiker
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7.7
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819 Kommentare
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von Nicolas Winding Refn, mit Ryan Gosling und Carey Mulligan

In Drive versucht sich Ryan Gosling als cooler Fluchtwagenfahrer und Stuntman in LA. Für die Liebe seiner Nachbarin Carey Mulligan nimmt er es sogar mit der lokalen Mafia auf.

Drive ist die Kinoadaption des gleichnamigen Crimethriller-Romans von James Sallis. Ryan Gosling spielt in Nicolas Winding Refn’s Film einen Stuntman, der – spezialisiert auf Autostunts – schlicht The Driver genannt wird. Aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten hinter dem Steuer wird er gerne als Fluchtwagenfahrer angeheuert. Driver ist ein Vollprofi ohne jegliche zwischenmenschlichen Bindungen. Einzig zu seinem Mechaniker und Auftragbeschaffer Shannon (Bryan Cranston) hegt er so etwas wie freundschaftliche Gefühle. Dieser ist es auch, welcher ihm eine Karriere als Nascar-Profi in Aussicht stellt. Als er sich jedoch in seine neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan) verliebt, bekommt die Fassade des einsamen Wolfes Risse. Ihr zuliebe will er ihrem Mann Standard (Oscar Isaac) bei einem Überfall helfen, durch den er sich und seine Familie von Schutzgelderpressern freikaufen will.

Hintergrund & Infos zu Drive
Allein die Produktionsgeschichte von Drive ist eine eigene Story wert und Beleg dafür, dass, was manchmal lange währt, am Ende doch noch gut wird: Nachdem das Buch 2005 erschienen war und durchweg positive Kritiken erhielt, war lange Zeit Universal an einer Umsetzung von Drive interessiert. Zunächst war Hugh Jackman für die Hauptrolle von Drive im Gespräch, doch letztlich setzte sich Ryan Gosling als Wunschkandidat von Produzent n/a durch. In der Tat war er von Gosling so angetan, dass er diesem freie Hand bei der Wahl des Regisseurs für Drive gab. So kam der Däne Refn an Bord, Regisseur der Pusher Trilogie und Bronson. Gosling spielt in Drive an der Seite eines illustren Ensembles bestehend aus u.a. Albert Brooks, Ron Perlman und Christina Hendricks.

Der Beruf des Fluchtwagenfahrers fasziniert Filmemacher und Publikum nicht erst seit Drive. Besondere Bekanntheit im Genre erlangte Walter Hills Klassiker Driver. Aber auch Filme wie The Italian Job – Charlie staubt Millionen ab oder Heat würdigen jene oft unterschätzte Aufgabe.

Bei den Filmfestspielen in Cannes wurde Nicolas Winding Refn für Drive als Bester Regisseur ausgezeichnet. (EM)

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  • Drive US-Poster
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Mehr Bilder (44) und Videos (23) zu Drive


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Drive
Genre
Drama, Film Noir, Thriller
Zeit
Gegenwart, Nacht
Ort
Los Angeles
Handlung
Angst, Armbanduhr, Ausflug, Ausstieg, Auto, Autofahrt, Autopanne, Autorennen, Autowerkstatt, Basketball, Beschützung, Besorgt sein, Blick, Blut, Blutbad, Brutalität, Chance, Dankbarkeit, Dollar, Ehemann, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Einkaufswagen, Einkaufszentrum, Emotionslos, Entlassung aus dem Gefängnis, Ernst, Erschiessen, Eskalation von Gewalt, Fahndung, Fahrer, Fahrstuhl, Falle, Feier, Fenster, Fernsehen, Fernseher, Flucht, Fluchthelfer, Fluchtwagen, Frau zwischen zwei Männern, Fähigkeit, Gabel, Gangster, Gefühle, Geld, Geldkoffer, Geldübergabe, Gelächter, Gerechtigkeitssinn, Geschwindigkeit, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewehr, Glück, Grausam, Hammer, Hausflur, Helikopter, Highway, Hilfsbereitschaft, Hinterhalt, Hoffnung, Intrige, Investition, Junge, Kaltblütig, Kamera, Kopfverletzung, Kultfilm, Kuss, Laterne, Lüge, Mafia, Maske, Menschenmenge, Messer, Messerstecherei, Mietshaus, Modell, Mutter-Sohn-Beziehung, Nachbarin, Nachbarschaft, Neubeginn, Neue Freunde, Parkhaus, Party, Patronen, Pizzeria, Polizeiauto, Polizeifunk, Polizeisirene, Polizeiwagen, Pornoproduzent, Profikiller, Prügel, Rache, Rasiermesser, Raubüberfall, Rendez-Vous, Rennwagen, Reparatur, Restaurant, Risiko, Scheinwerfer, Schießerei, Schnell, Schnittwunde, Schuss, Schuss in den Kopf, Schusswechsel, Schusswunde, Schutzgeld, Schweigen, Schüchternheit, Skorpion, Sofa, Sportwagen, Stadtpark, Stille, Stock-Car-Rennen, Strand, Straße, Straßenverkehr, Strip-Club, Sträfling, Stunt, Stuntman, Suche nach Mörder, Supermarkt, Tasche, Telefon, Telefonanruf, Tod durch Erschießen, Tritt ins Gesicht, Uniform, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterersatz, Vaterfigur, Verbluten, Verfolgung, Verfolgungsjagd, Verhör, Verkehrsampel, Verletzung, Verlieben, Vertrauen, Vorbereitung, Welle, Wohnung, Wunde, Zukunftspläne, Überfall
Stimmung
Aufregend, Eigenwillig, Ernst, Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
Zielgruppe
Männerfilm, Über 18, Über 18 (Gewalt)
Tag
Kultfilm
Verleiher
Universum/24 Bilder
Produktionsfirma
Bold Films, Marc Platt Productions, Odd Lot Entertainment, Seed Productions

Kommentare (796) — Film: Drive


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B.Snyder

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Bewertung9.0Herausragend

Durch wenige Worte wird hier eine einzigartige Atmosphäre geschaffen. Beim Driver hat man immer das Gefühl er lebt irgendwie in seiner eigenen Welt aber gleichzeitig ist er sich vollkommen im klaren was er gerade macht. Ich habe selten Soundtracks gesehen die so in einen Film gepasst haben wie "Nightcall" und vor allem "A Real Hero". Ein Meisterwerk mit einem großartigen Cast (Bryan Cranston,Carey Mulligan und einem sensationellen Ryan Gosling).

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A-vienna

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Bewertung9.5Herausragend

Ein sehr guter Thriller mit einem überzeugendem Ryan Gosling. Trotz der realistischen Action-Szenen behält der Film eine sehr ungewöhnlich gute ruhige Atmosphäre bei. Ryan Gosling spricht den ganzen Film über gefühlt nur einen Satz, trotzdem überzeugt der Wortkarge Film vollstens. Die Story überzeugt, die Schauspieler überzeugen einfach.

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HonkeyDonkeyTonkMan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Obacht, Spoiler!

https://www.youtube.com/watch?v=UW9F81Kvm1o

Viele haben schon alles geschrieben.
Gosling rockt wie immer.

Perfekt gespielt!

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RiSiNGxSuN

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Bewertung6.0Ganz gut

Das war er nun also, der jetzt schon Legendäre Drive.
Was soll ich sagen? Für mich leider nicht.
Der Film hat ein paar nette Bilder einen netten Score nette Schauspieler und nette ``Kampfeinlagen´´ und dennoch bleibt er eine Schmonzette mit längen schwachem Plot und Pseudo Intelligente Dialoge.
Was hier als ein Leon der neuzeit etabliert wird ist für mich nur ein Durchschnitts Action/Drama Film der sich an vielen Vorbildern bedient und dennoch keine ihrer klassen erreicht.
Der Hype um Drive wird mir also ein Rätsel bleiben.
Fazit: Kann man mal schauen, ist nett aber auch nicht mehr.

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DonChris

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"Pseudo Intelligente Dialoge" ... habe den Film eben wieder gesehen, da waren keine solchen Dialoge - zumindest sind sie mir nicht aufgefallen. Welche meinst du denn da? Im Restaurant am Ende? Meiner Meinung nach wollen die Dialoge gar nicht intellektuell sein. Der Rest ist Geschmacksache. Ich fand vor allem die Machart und die Wandlung in der Handlung gut.


dertyp

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was soll ich zu dem Film noch sagen?

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burkivoll

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Bewertung9.5Herausragend

Fast so perfekt wie "Le Samurai ". Großartig!

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Simbod

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wenn man den zahlreichen hellauf begeisterten Kritiken und dem allgemeinen Kanon Glauben schenkt, hat man mit "Drive" einen der besten Filme der letzten Jahre vor sich liegen. Verwundern tut das nicht, schließlich vereint "Drive" alle Merkmale für einen Kultfilm: Hippe Mucke, glattgebürstete Hochglanzbilder, vermeintlich tiefsinnige Dialoge und stylische Gewaltsequenzen. Das alles funktionierte schon beim maßlos überschätzten "Scarface" damals wunderbar. Dass diese Mixtur eine unfassbare Blendwirkung entfaltet kann man sich gut vorstellen. Tatsächlich ist der Film aber ein einziges Ärgernis.
In der ersten Hälfte passiert erstmal lange Zeit gar nichts. Und dieses "gar nichts" dient, anders als in vergleichbaren Filmen, nicht einmal dem Aufbau von Atmosphäre oder dem Einführen der Charaktere, es ist nur reines Zeittotschlagen. Damit das Ganze dann auch schön gestreckt wird, glotzen die Charaktere (allesamt katastrophal blass gespielt, allen voran die Pfeife Gosling) minutenlang bedeutungsschwanger in die Leere. Da brauchen dann selbst simple Fragen wie "möchtest du ein Glas Wasser?" gefühlt 2 Minuten In-die-Leere-Blicken, bis dann mal eine Antwort erfolgt. Zwischendrin gibts dann noch die anfangs erwähnten Fahrszenen mit tighter Musik im Hintergrund. Warum? Besser nicht fragen, mit "warum" kommt man bei diesem Film nicht weit. Das alles jedoch wäre verkraftbar, es wäre ja nicht der erste langweilige Streifen, den man zu Gesicht bekommt. Doch das richtige Ärgernis erfolgt im zweiten Teil.
Etwa ab der Hälfte kippt der Film komplett um: Eine widerliche Gewaltszene jagt die nächste. Die zunächst verwunderlich erscheinende Kritik - schließlich haben sehr viele Filme Gewaltszenen - begründet sich in der Machart dieser Gewaltausbrüche: Refn zelebriert genüsslich jedes blutige Bild. Den ärgerlichen Höhepunkt findet der Film gleich zu Beginn des brutalen Abschnitts, bei dem ein Kopf in einer Slow-Mo-Aufnahme zerschossen wird, auf die ein Zack Snyder stolz wäre. Selbst das Aufschlitzen von Armen muss bildlich gezeigt werden. Jeder Gewaltausbruch wird cool und stylisch in Szene gesetzt und so lange wie möglich ausgekostet. Einen tieferen Sinn, und sei es nur eine simple Baukastenfunktion für den Film, besitzen die vollkommen ironiefreien Gewaltspitzen nicht. Refn findet es eben nur geil, möglichst viele brutale und nahezu unerträglich anzusehende Bilder der Gewalt aneinanderzureihen. Und so findet man sich etwa ab der Hälfte in einem menschenverachtenden Werk des puren Zynismus wieder. Ein sinnloses, schwer durchzustehendes Spektakel, das wohl nur noch einzig dazu dienen soll, seine eigenen stylischen Bilder zu feiern.
Ach ja, irgendwo so ab der Hälfte startet dann tatsächlich so eine Art "Plot", dieser ist jedoch wirr, in erster Linie ist er jedoch schlicht und ergreifend maximal egal für den Film und wirkt nur wie eine Rechtfertigung für seine Gewaltszenen. Die Story verliert den Zuschauer ohnehin nach nur kurzer Zeit, da diese schon unzählige Male besser und cleverer umgesetzt wurde.
"Drive" ist ein katastrophaler Fehlschlag. Es ist ein grausames, sinnentleertes, menschenverachtendes und gewaltverherrlichendes (ein adjektiv, das auch heutzutage noch viel zu oft verwendet wird, hier jedoch trifft es zu) Stück Komplettmist. Das erstaunt angesichts der Tatsache, dass Refn zuvor mit den "Pusher"-Filmen und "Valhalla Rising" zwar auch brutale, jedoch tatsächlich sehenswerte, interessante Filme ablieferte. Hier aber verliert er sich im Feiern seiner eigenen Bilder und beschert dem Kinojahr 2012 einen der miserabelsten Filme.

Persönliche Bemerkung am Rande: "Drive" war der erste Film, bei dem ich ernsthaft in Betracht gezogen habe, das Kino vorzeitig zu verlassen - mehrmals. Ebenso ging es meinen zwei Begleitern.

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dertyp

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Da haben wir wohl einen komplett gegensätzlichen Filmgeschmack.
Ich werde mir trotzdem mal Valhalla Rising anschauen.


dertyp

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Walhalla Rising


i3est

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Bewertung2.0Ärgerlich

Verschwendete Zeit !!!

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rene.ve.14

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Bewertung7.5Sehenswert

Unterkühltes Thrillerdrama mit starken Bildern und einigen gewalttätigen Szenen. Ryan Gosling spielt den Haupcharackter sehr gut. Die 2 Verfolgungsjagden sind auch gut und bodenständig inszeniert. Die Story fehlt es meiner Meinung nach ein wenig an Spannung.

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Kamil90

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich ein absoluter Überraschungshit, vom dem ich zuvor nichts wusste und ihn bloß stets auf irgendwelchen Top-Listen erblickt hatte. Möchte man es böse herunterbrechen, würde man den Film wohl als Rache-Flic bezeichnen, in dem man eine völlig neue brutale und höchst bedrohliche Seite von Ryan Gosling kennenlernt, der in diesem Streifen ein namenloser Schatten bleibt.

Es ist jedoch die Art und Weise, wie der Film aufgezogen wird, die ihn in einem solch besonderen Scheinwerferlicht stehen lässt - in fast jeder der 100 Minuten Spielzeit ist eine unterschwellige Spannung zu spüren, die durch relativ simple Mittel, wie eine intelligente Fokussetzung auf bestimmte Handlungen, Charaktere und einem großartigen Sound-Editing hervorgerufen wird! Es ist ein Lauern, ein Brodeln, ein ansteigender Puls, der in mir bloß eine Frage aufgeworfen hatte: wann wird sich dieser zuvor angekurbelte Generator und der brodelnde Vulkan endlich in einem aufregenden Crescendo entladen? Und wie er sich anschließend entlädt! Dabei ist die Brutalität nie Selbstzweck und obwohl sie auf dem Papier vielleicht plötzlich wirken mag, besteht der Kniff darin, dass sie in ein emotionales Gefüge eingebettet liegt, das in der ersten Stunde des Film durch die subtile Schauspielkunst der Protagonisten bereits etabliert wurde, und die Gewalt und der Racheimpuls fast schon als logischen Konsequenz gehandelt wird - es passt einfach!

Als Sahnebonbon oben drauf gibt es neben den emotional involvierenden Charakterinteraktionen und der stetig anschwellenden Spannung aber auch eine extrem stilisierte Form, in die der Film gebracht wurde und die ein gewisses Flair alter 80er Jahre-Filme versprüht, die hier passt wie die Faust aufs Auge. Hier gibt es einen klaren Anschaubefehl!

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SmooliEntertainment

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

DRIVE ist eine meisterlich inszenierte Liebesgeschichte.
Nicolas Winding Refn schafft es, das triste Leben in einer tristen Umgebung, einer abgestumpften, instabilen, vagen Welt so gefühlvoll, bedächtig und meditativ, zuweilen gar hypnotisch auf die Leindwand zu bringen, dass einen dieser Film von Beginn an fest umklammert und nicht loslässt.
Die verwendete Musik ist so perfekt, dass man sich sofort in dieser Welt wähnt. Sie ist emotional. Wie eine Erinnerung oder ein Versprechen einer besseren Zeit. Sie bringt einen in diese Welt, in der der Mensch ein Tier ist, von Instinkten getrieben. Eine Welt, in der Liebe die einzige sinngebende Konstante ist?
Der Hauptdarsteller Ryan Gosling ist hier in der Rolle seiner bisherigen Karriere zu sehen. Es ist wirklich ganz groß, was er hier schafft. Wie er jede Emotion durch seine Ausstrahlung auf den Punkt rüberbringt.
Das hilft dem Film ungemein dabei, seine Stimmung mit einer Kraft an den Zuschauer zu vermitteln, die heutzutage sehr selten ist.

_Smooli

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Ioosh698

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich konnte den Hype um "Drive", ein bekanntermaßen von vielen aus den höchsten Tönen gelobter Film des Dänen Nicolas Winding Refn, nie wirklich verstehen. Ryan Gosling als schweigsamer, ruhiger und namensgebender "Driver", was soll daran bitte so besonders sein? Tja, jetzt, nachdem ich diesen Streifen gesehen habe, ist "Drive" für mich ein guter Film, ein guter, nicht mehr und nicht weniger. Denn das ganz große, kunstvolle Meistwerk und einer der besten Filme aller Zeiten ist dieses Werk meines Erachtens nach nicht! Dazu fehlte mir mir einfach der ganz große Moment, nachdem ich hätte sagen können das Refn hier etwas ganz großes gelungen ist. "Drive" ist mir oft viel zu langatmig inszeniert, die Geschichte ist zwar von Anfang an sehr stark erzählt, doch die allgemeine Inszenierung war mir an manchen Stellen viel zu träge und nahezu bemüht darum beim Zuschauer durch eben jene, etwas gediegenere Art der Inszenierung, besondere Gefühle, Empfindungen, schlichtweg Begeisterung hervorzurufen. Wenn Ryan Gosling ohne eine Mine zu verzehren, aber trotzdem so unglaublich ausdrucksstark wirkend, durch die Straßen der Großstadt fährt und der schöne Soundtrack dazu erklingt, dann, genau in solchen Momenten, hat "Drive" für mich etwas , nennen wir es mal "magisches" an sich, etwas durch das dieser Film wieder sehr viele Pluspunkte einfangen kann. Ryan Gosling, der für mich mit jedem Film mehr und mehr zu einem der ganz großen Darsteller wird, spielt hier so unglaublich überragend und gerade die ruhige, stille, zurückhaltende Art des Schauspiels ist es die mir, paradoxerweise, bedenkt man das dies im Bezug auf Handlungsinszenierung und Tempo mein großer Kritikpunkt ist, an "Drive" so gut gefällt und den Film so stark macht. "Drive" funktioniert nicht ohne Gosling, Gosling funktioniert nicht ohne "Drive", da eben jener Streifen bisher schlicht und ergreifend meine liebste Rolle von ihm ist und er dort ganz klar am besten spielt! Die Atmosphäre hier, diese düstere, optisch überwältigende, oft melancholisch wirkende Stimmung , die durch das wunderbare, verdammt intensive Zusammenspiel der Schauspieler, allen voran Ryan Gosling und Carey Mulligan, und die starke Charakterzeichnung der einzelnen Protagonisten zu einem wirklich stimmigen Film vermischet wird hat mir im Endeffekt doch sehr gut gefallen, wenn auch "Drive" für mich wie gesagt nicht DER Film schlechthin ist.
Abschließend bleibt zu sagen das ich mir "Drive" auf jeden Fall nochmal ansehen werde und wer weiß, vielleicht wird er für mich dann auch zu dem ganz großen Film der er für viele ist...

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SmooliEntertainment

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Guter Kommentar! :)
Ich hab Drive zum ersten mal kurz nach seinem Erscheinen gesehen und wusste nicht so richtig etwas damit anzufangen. Ich hab nicht so richtig den Zugang dazu bekommen.
Bei der erneuten Sichtung vor Kurzem war aber alles anders. Da kann nur das Herz von meiner Seite kommen. Ich musste immer wieder an deine Formulierung des "Magischen" denken, genauer kann man die besten Momente des Films wohl nicht beschreiben.
Also kann ich dich nur darin bekräftigen, den Film nochmal zu schauen. Das wird es auf jeden Fall wert sein.


Ioosh698

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Danke;)! Also ansehen werde ich ihn mir auf alle Fälle nochmal, ob sich an der Wertung was ändert wird sich zeigen...;)


RayWidowDavis

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein schlauer Mann sagte einst. "Es ist nicht wichtig wo man herkommt, wichtig ist wohin man geht." Das war so ziemlich das erste woran ich denken musste. Der "Driver" hat keinen Namen, kein Alter, keine Herkunft - einfach gar nichts - und trotzdem strahlt er ein enormes Vertrauen aus. Nicht nur, weil er sein Handwerk perfekt beherrscht. Ryan Gosling spiel einen einsamen Mann auf den man sich schlichtweg verlassen kann. Er handelt distanziert, überlegt - ja beinah schon unterkühlt und gleichgültig ohne dabei an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Wenn man von einem passenden Soundtrack spricht, wäre das eine Untertreibung. Die Musik ist ideal und vermittelt eben diese Kälte und Einsamkeit. Synthesizerklänge, eine leise Frauenstimme - alles scheint wie geschaffen für ihn. Doch was machte diesen Film (bereits nach 2 Jahren) für manche zu einem Kultfilm? Nun, für mich ist es der Klang der Stille. Endlich ein Film ohne ständige Explosionen, ohne Drifts, ohne 20 Gangschaltungen binnen 2 Minuten. Die Stille ist in manchen Szenen so laut, dass sie einen erdrückt, mehr als es jeder Soundtrack schaffen könnte. Jeder Schuss in dieser Stille, jeder Knochenbruch und sogar das Knacken der Lederhandschuhe des Protagonisten erheben das Wort "Gewalt" auf eine neue, vorher kaum gesehene Ebene. Das zerstört die Stille und offenbart die wahre Natur von kompromissloser Gewalt. Geht es um Autofahren? Nein! Geht es um einen Autofahrer? Nein! Es geht um einen einsamen Mann, welcher es möglicherweise satt hat so zu sein, der es satt ist anonym und zweckbezogen zu sein, wie eins seiner Autos. Denn die Story ist in meinen Augen, der zweite Grund der Erhebung zum Klassiker. Mulligan spielt eine Nachbarin mit Kind. Wie es das Schicksal so will, verliebt sich der Driver in sie. Und das wird erwiedert. Zum ersten Mal sieht man ihn lächeln, es fallen selbst ein oder zwei Witze. Diese Liebesgeschichte, brauch keinen Sex, keine Romantik. Es reicht vollkommen aus diese unausgesprochen Zärtlichkeit mit anzusehen. Ihr Lächeln und das Lachen ihres Sohnes wird für ihn zu Welt.

Doch diese Welt wird zerrüttelt (kann es anders sein?), denn ihr Mann kommt aus dem Gefängnis. Er ist ein Krimineller und wird es ihn den Augen seiner Frau immer bleiben. Wieder ist es die Stille die uns Spielraum lässt um die eigene Meinung um die Konstellation dieser 4 Menschen zu machen. Ich persönlich sehe eine Frau, die wohl versteht, dass ihr Mann nicht mehr der ist, in den sie sich verliebt hat. Sie zweifelt an ihm. Wieso sie ihn aber nicht verlassen wird, liegt auf der Hand, sie haben ein gemeinsames Kind und ohne sie, wird er erst recht untergehen. Der Nachbar bleibt, aber trotzdem ihr Mann der Träume, denn er sagt nicht viel, ist ein komplettes Rätsel für sie. Die Lücken die der Driver aufweist, versucht sie mit Phantasie zu füllen - es entsteht ein idealer Mann für sie und ihren kleinen Sohn. NAtürlich weiß der Zuschauer bereits - er ist es nicht. Trotzdem bleibt sie. Verantwortungsbewusst verhält sich auch der Driver. Er bietet dem Ex-Sträfling seine besonderen Fähigkeiten an, als dieser gezwungen wird ins dreckige Geschäft zurückzukehren. Der Film deutet von Beginn an, es gibt kein Happy End - und es gibt auch keins. Einer der Männer stirbt, übrig bleibt der Driver - nun ist er das Ziel der lokalen Mafia. Menschen sterben - Geld brauch keine Zeugen und man könnte meinen die Pointe dieses Streifens, sei die typische 0815 - Moral "Lass dich nie als Profi mit einer Frau ein". Das ist aber kein Klischeefilm, sonst hätte er keine vollkommen verdiente 10.0 Wertung von mir erhalten. Der Driver wird alles daran setzten seine Liebe zu beschützen. Niemand kann sich zwischen ihnen stellen. Er zermalmt jeden und jede. Er wird das so lange tun, bis sie außer Gefahr ist. Doch zum "A Real Hero" macht ihn die Einsicht, dass die kleine Familie immer in Gefahr sein wird. Menschen wie er SIND die Gefahr. Er ist nicht besser als ihr verstorbener Mann und gerade deshalb, muss er weg. Ein richtiger Held handelt stets für andere.

So geht er, verletzt und das nicht nur seelisch. Womoglich in eine neue Stadt in welcher der Kreis von neuem beginnt. Denn es ist so wichtig wohin man geht, dass macht entweder Helden oder Tiere aus uns. Vielen Dank für die ernüchternste Liebesgeschichte der letzten Jahre über den Skorpion, der nicht lieben darf!

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Kalleyeti

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Bewertung3.0Schwach

wer kommt eigentlich auf solche ideen Milchgesicht Ryan Gosling als knallharten Fluchtwagenfahrer zu besetzen ? Wahrscheinlich der der mit dem Drehbuchschreiber zusammen Drogen genommen hat . Den die Geschichte ist an dummheit kaum zu überbieten . Ryan verliebt sich in seine verheiratet Nachbarin deren Mann mit Ganstern probleme hat . Was macht da der Normalbürger ? Er wartet bis die Ganster den Mann erledigt haben und macht dann seiner Nachbarin den Hof .Was würde der Ganster machen ? Schauen das die anderen schnell genug ihren Job machen und falls nicht den Kerl selbst beseitigen !! Was macht der knallharte Hund Gosling ?? Er riskiert sein leben damit seine große Liebe mit ihrem Mann weiter glücklich sein kann ????? Dabei kämpft er gegen ein Ganstersyndikat das aus 2-3 personen besteht ?????? Menschenfreund Gosling zertritt dann aber im Fahrstuhl den Schädel einer seiner widersacher ???? Einige Actionszenen sind durchaus gut gemacht aber das trägt keinen ganzen Film . Und Gosling war als Schönling in "Ganster Squad " gut besetzt . Den harten Hund nimmt ihm keiner ab .

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quastenflosser

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ansichtssache ;)


Kalleyeti

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Wie alles hier !!


brucelee76

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hallo zusammen,

wow, was für ein toller magischer Film. Der Soundtrack ist soooooo geil. Gosling als einsamer und wortkarger "Fahrer", einfach grandios. Dazu noch eine so ehrliche Liebesgeschichte aufbauen. Zauberhaft. Es funkt auf Anhieb zwischen Gosling und Mulligan. Leider wird das Liebes-Glück von miesen Geschäftspartner gestört ...

Mein Fazit: Ich schau nur Filme mehrmals an, die irgendetwas besonderes vorzuweisen haben und die direkt oder indirekt, mein Bewusstsein ansprechen.

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Berlin42

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Bewertung9.5Herausragend

Der Titel "Drive" schreckte mich erst einmal ab, als mein Kollege mir den Film auslieh. Wieder eine Neuauflage von irgendeiner alten Klamotte? Auch vom Regisseur Nicolas Winding Refn kannte ich bis dato nur "Only God Forgives", der sich meiner Meinung nach fernab des guten Geschmacks befindet. Umso erstaunter war ich bereits von der genialen Anfangssequenz in "Drive". Absolut fesselnd, der Soundtrack ebenfalls atemberaubend. Dazu kommt die schauspielerische Glanzleistung des Ryan Gosling, die keiner Worte bedarf. Weder vom Zuschauer, noch von ihm. Es genügen seine vielsagenden Blicke und Gesten, ich würde fast sagen, er hat im ganzen Film maximal 10 Sätze gesprochen, einfach nur stark wie er sein Handwerk versteht. Dieser Leistung schließt sich Carey Mulligan mit ihrer Darbietung als "Unerreichbare" an, die einfach in jeder Hinsicht perfekt zu ihm zu passen scheint. Doch am Ende kommt alles anders... Ein wirklich genialer Film mit starken Wendungen. Unbedingt ansehen!

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Holzwerner

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Bewertung4.0Uninteressant

Recht langweilige Schmonzette für die tapferen Autohelden und sonstigen Mitläufer hierzulande in Schlandcity aber auch in Amerika. Billig geklaut und in jedweder Hinsicht schwächer als das vermeintliche Vorbild "Driver", welcher in dem Stadtmoloch der 70er eine betont gute, antibürgerliche, reaktionärsfreie, "freie" Grundhaltung Mensch aufbaute. Hiervon ist bei dem Werk nix zu spüren. Inszenatorisch aber ein paar nette Tricks dabei und auch eine "Soundtracks" ganz stimmig, wenn auch fehl platziert (übersetzt der moderne KONSUMENT eigentlich noch simultan zum Gesehenen ?") und auch Gosling recht sympathisch dabei. Letztendlich aber zu betont auf dem AUTOHerrenmenschen aufbauend und gewisse reaktionäre Grundhaltungen predigend....

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WolfgangMueller

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Bewertung4.5Uninteressant

Gewaltige, verzaubernde Bilder und ein exzellenter Score, die leider über die flache Handlung sowie die geschmacklosen Gewaltexzesse nicht hinweg zu trösten vermögen. Positiv anzumerken sei, dass Nicolas Winding Refn mit seinen stoischen Aufnahmen der Protagonisten Goslings und Mulligans dem Zuschauer ein durch und durch gelungenes Gefühl urbaner, geborgener Romantik und Freiheit skizziert. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt wirken beide sehr authentisch. Schöne Autos hat es übrigens auch. Das sind allerdings alles Nebenkriterien.
Der Charakter des Films entfremdet sich mit der Zeit immer mehr zu einer blutrünstigen, spannungslosen Vendetta. Das macht vielleicht sprachlos, aber eher in der Form eines Zuges, der einem gerade vor Augen entgleist.
Drive möchte sich sphärisch gern in der Größenordnung neben alten David Lynch/Robert Altman-Klassikern einreihen. Mit dem plumpen Morden hat er sich jedoch keinen großen Gefallen erwiesen.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.0Herausragend

Das Intro, nach dem ersten Raub, wenn die Credits kommen, wenn der Song kommt.
Ich habe das ungelogen zwölf oder dreizehn Mal angeschaut, anschauen MÜSSEN.
Da ist der Film gerade 10 Minuten alt.

Ich wusste also sehr früh, das dieser Film meiner sein wird, sowas von mein Film.
Dieses Intro ist der Wahnsinn, so einfach, so retro, so zeitlos.
So fucking awesome einfach!

-“Meine Hände sind etwas schmutzig.“
-“Meine auch...“

Bryan Cranston.
Was für ein toller Schauspieler (und ich hab Breaking Bad noch nicht gesehen, aber ich habe die komplette Serie gekauft, bald geht es los!).

Albert Brooks und Ron Perlman sind sehr passende Antagonisten, vor allem Brooks brilliert, in seiner kopfschüttelnden, ambivalenten, zwingenden Präsenz.

Carey Mulligan ist wahnsinnig süß. Hübsch, wirklich interessant.
Interessant für mehr, nicht nur für eine Nacht.

Und Ryan Gosling ist schlicht ein ganz, ganz großartiger Schauspieler.
Hier nimmt er sich KOMPLETT zurück, nur deshalb funktioniert seine Rolle, rein deshalb funktioniert der Film.

„Drive“ schafft es extrem gut, die Anbandelung aufzuzeigen, nicht nur zwischen zwei Menschen, nein, zwischen drei Menschen.
Gosling, Mulligan und das Kind.
Wirklich schön, wie hier drei Menschen zusammen kommen.
Zärtlich, leicht, echt. Großartig.
Hier wird glaubhaft der Grundstein gelegt, für das was dann kommt.

Denn bei Winding Refn ist klar, dass es dann abgründig wird.

Ganz kurz dachte ich:
„Es wäre echt schön, wenn sich hier einfach gefunden wird, so „Romantic-Movie-mäßig“, es hat so ruhig, so besonnen angefangen.“

Aber dann wäre es ja eben nicht Winding Refn.
Und dann hätte dieser Film auch keine FSK ab 18 Freigabe.

"Drive" läuft dann Amok.
Minimalistisch, rabiat, konsequent.

Der Soundtrack ist perfekt, nicht weniger.
Er untermalt, interpretiert, hält sich zurück und ist gleichzeitig immens präsent. Herausragend.

Hier gibt es einen Film zu sehen, der es schafft Emotion aufzubauen und dann kaltblütig, fatalistisch, eben massiv konsequent den Bogen spannend, seinen brutalen, harten, blutigen Ablauf zu stilisieren.

Ein einfacher, reduzierter, stringent verdichteter Film.

Ein Film wie ein V8-Motor in einer Allerweltskarre.
Monströs und brutal stark, versteckt in einem ruhigen Outfit.

Full Throttle.

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toothfairy

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mir ging es so wie dir mit der Musik aus Drive. Die Lieder aus dem Film sind einfach der Hammer. Ich höre sie immer noch auf Spotify oder Joggen


Andy Dufresne

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Ich höre es immer noch im Auto (hatte ja den Soundtrack dann gekauft) :D


sachsenkrieger

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Bewertung9.5Herausragend

Was kommt dabei heraus, wenn ein amerikanischer Automuffel ein 160 Seiten kurzes Buch über einen "Driver" schreibt, das von einem Dänen ohne Führerschein verfilmt wird? Drive, ein stiller und schneller, ein lauter und langsamer, ein sanfter und häßlicher, ein gewalttätiger und schöner Reigen aus phantastischen Bildern im Stile der 80er Jahre, untermalt mit ebensolcher Musik. Obwohl der Film für mich der am "leichtesten verdauliche" der letzten drei Refn´s ist, hebt er sich doch immer noch meilenweit vom üblichen Einheitsbrei Hollywoods ab.

Vieles muss schiefgelaufen sein im Leben des Drivers, wenig erfahren wir davon. Ohne zuviel zu verraten für diejenigen, die das Buch noch lesen wollen: Der Driver ist in Kleinkriminellenmilieu geboren, "verlor" seine Eltern und verließ bereits als Jugendlicher seine Pflegeeltern mit deren Auto ..... und wenn er nicht gestorben ist, fährt er noch heute. Ohne Bindung, ohne soziale Kontakte lebt er ein Leben, das im Grunde keines ist - und doch alles, was er kennengelernt hat.

Auf seiner Jacke prangt ein Skorpion und wie ein solcher lebt er. Als Einzelgänger in einer lebensfeindlichen Umwelt. Allein und für sich, bar jeglicher Anteilnahme am Leben anderer. Bis die alleinerziehende Mutter Irene mit ihrem Sohn Benicio in Drivers Leben tritt und das Schicksal von ihm eine Entscheidung erwartet, der er sein Leben lang aus dem Weg gegangen ist.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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dannydiaz

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Da hat Refn so ein paar kleine Dinge übernommen.


sachsenkrieger

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Ups, da bin ich wohl zu früh schlafen gegangen.
@Cineast_Driver: Habe ich nur für dich getan ;-) Nee, is´ schon ein Meisterwerk, wenn man sich von der Startszene in den Sog ziehen lässt. Für mich ähnlich wie bei "Walhalla rising" und "Only God forgives"
@dannydiaz: Ich kenne den wahrscheinlich, aber jeden Tag werden von der zentralen Recheneinheit mehr Daten gelöscht. Würde den, schon wegen Bruce Dern, gern mal wieder sehen, aber ..... mit zunehmenden Alter fehlt an allen Ecken und Enden Zeit ;-)



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