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Iron Man 3

Iron Man 3 (2013), CN/US Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 01.05.2013


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7.1
Kritiker
53 Bewertungen
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7.4
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409 Kommentare
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von Shane Black, mit Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow

Tony Stark, besser bekannt als Iron Man, findet in Teil 3 im Mandarin Ben Kingsley einen seiner härtesten Widersacher.

In Iron Man 3 geht der Eiserne, wie er zu Beginn seiner Comic-Karriere in Deutschland genannt wurde, nun in die 3. Runde. Die Dellen, die sich Iron Man im Kampf gegen seine Widersacher Justin Hammer (Sam Rockwell) und Ivan Vanko (Mickey Rourke) zugezogen hatte, sind kaum ausgebeult, da droht neue Gefahr.

Doch zunächst ein Rückblick: Wir schreiben Sylvester 1999. Tony Stark (Robert Downey Jr.) befindet sich auf einer Messe in Bern, wo er die Bekanntschaft mit der attraktiven Gentechnikerin Maya Hansen (Rebecca Hall) macht und wenig später auch mit dem weit weniger attraktiven Krüppel und Visionär Aldrich Killian (Guy Pearce), der Tony Stark eine Teilhabe an seinem viel versprechenden Projekt seiner Firma AIM (Advanced Idea Mechanics) anbietet. Doch Tony hat nur Augen für Maya und vergisst Killian…

Die Gegenwart: Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) hat den Vorsitz von Stark Industries übernommen, Tonys früherer Leibwächter Happy (Jon Favreau) ist zum Sicherheitschef aufgestiegen und James Rhodes (Don Cheadle) sorgt als neu erannter Iron Patriot höchst persönlich für die Sicherheit des Präsidenten (William Sadler). Tony hat so nun alle Zeit der Welt, um sich seinen Basteleien und Verbesserungen am Iron Man hinzugeben. Sein neuestes Modell, der MK 42, ist der letzte Hit, Tony hat ihn mit einem neuen Steuerungssystem versehen, das ihm ganz faszinierende Tricks erlaubt. Doch die Ereignisse von New York (zu sehen in Marvel’s The Avengers) sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Während Tony noch mit diesem Trauma hadert, erscheint am Horizont eine sinistre Gestalt namens der Mandarin (Ben Kingsley), der mit terroristischen Anschlägen den USA den Kampf ansagt. Als Happy bei einem Angriff schwer verletzt wird, fordert Tony ihn zu einem direkten Duell heraus. Aber der Mandarin hat noch ein weiteres As im Ärmel: das Serum Extremis, das die genetische Struktur der Probanden verändert und sie zu Supersoldaten werden lässt. Und auch das Erscheinen zweier Gestalten aus der Vergangenheit ist nicht ohne erheblichen Effekt auf Tony. Droht der Iron Man einzuknicken?

Hintergrund & Infos zu Iron Man 3
Wie schon bei Iron Man diente auch bei Iron Man 3 die Comicreihe Iron Man: Extremis, geschrieben von Warren Ellis, als Grundlage. Entscheidendes Gimmick dort ist der Einsatz von Nanotechnologie, was Tony Stark aka Iron Man erlaubt, in ganz neuer Interaktion mit seinem Anzug zu treten. Wieder mit dabei sind Gwyneth Paltrow als Pepper Potts, Paul Bettany als Jarvis und Jon Favreau als Happy Hogan. Anders noch als in Iron Man und Iron Man 2 war Letzterer in Iron Man 3 nicht mehr auf dem Regiestuhl zu finden. Diese Funktion übernahm Shane Black (Autor von Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis), der mit Favreau die Gemeinsamkeit teilt, auch vor der Kamera zu stehen (z.B. in RoboCop 3 – Resurrection). Black und Downey Jr. kennen sich bereits von ihrer Zusammenarbeit an Kiss, Kiss, Bang, Bang. (EM)

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Mehr Bilder (50) und Videos (39) zu Iron Man 3


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Iron Man 3
Genre
Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film
Ort
Flugzeug
Handlung
Air Force One, Alptraum, Angriff, Anschlag, Anzug, Attentat, Bedrohung, Bösewicht, Eifersucht, Einsturz, Eisen, Entführung, Erzfeind, Fallen, Feind, Feindschaft, Fernsteuerung, Flugzeugabsturz, Freundschaft, Gefahr, Geheimnis, Held, Heldentum, Hilfe, Labor, Lebensgefahr, Macht, Marvel Comics, Männerfreundschaft, Nanotechnologie, Panikattacke, Passagier, Raketenwerfer, Rettung, Rettung der Welt, Rettungsmission, Rüstung, Rüstungsindustrie, Serum, Splitter, Superheld, Superkräfte, Superwaffe, U.S. Präsident, US-Regierung, Untergang, Verletzung, Wahre Liebe, Überraschungsangriff
Stimmung
Witzig
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
3D Konvertierung, Marvel Comics, Sequel
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
DMG Entertainment, Fairview Entertainment, Marvel Studios, Noble Media, Outlaw Sinema, Paramount Pictures

Kritiken (42) — Film: Iron Man 3

ComancheMan: filmmonster.de

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7.0Sehenswert

Nachdem der erste Teil um die Heldenerschaffung des Iron Man fast durchgehend gut ankam, fiel der folgende Film trotz gleichem Regisseur Favreau deutlich ab. Das lag hauptsächlich an einer uninteressanten, wirren Story und einem schwachen Gegner. Trotz der schwankenden Qualitäten der Marvel-Filmoffensive der letzten Jahre etablierten sich die Iron Man Streifen dennoch nach Spieder-Man als zweitkassenstärkste Marke Marvels. Diesen Erfolg muss man der zentralen Figur, dem extrem charismatischen Tony Stark und seiner Idealbesetzung Robert Downey Jr. anrechnen. Downeys Comeback-Rolle passt so unmittelbar zu ihm, dass inzwischen nicht mehr klar ist ob es nur ein Charakter ist oder ob Downey nicht auch Aspekte seiner selbst einfach nur direkt wiedergibt.
[...]

Iron Man 3 ist zu allererst mal unterhaltsames Popcornkino und bietet wieder eine deutliche Formerholung gegenüber seinem Vorgänger. Die inzwischen übliche, „normale“ Durchschnittsqualität wird erreicht, aber auch nicht gerade übertroffen. Einen echten Abschluss zu dieser ersten Trilogie bietet der Film nicht und auch die Stärken der Vorlage werden nur bedingt genutzt. Insgesamt ist der Film vielleicht sogar etwas zu sehr auf Tony Stark / Robert Downey Jr. fixiert, der hier das gesamte Themenspektrum dominiert, aber eigentlich schon sehr auserzählt rüberkommt. Zuschauer, die mit seiner Art nichts anfangen können, dürften langsam von ihm auch fast schon abgestoßen sein. Und Comicfans dürften sich bei Iron Man 3 mindestens mal über den Einsatz einzelner Figuren in Bezug auf die Vorlage ärgern.
Nach einem trotzdem netten Videoabend mit Iron Man 3 muss man sich über Marvel wundern wohin es z.B. mit Avengers 2 weitergehen soll. Ihre Marken verkaufen sich noch immer sehr gut, obwohl schon in den letzten Filmen keine zentrale Intention mehr erkennbar war. Inzwischen scheinen sowohl Tony Stark als auch Downey mittelfristig die Lust am Stillstand zu verlieren, wie in Folge wahrscheinlich irgendwann letztlich auch der Zuschauer.

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Intergalactic Ape-Man: Intergalaktische Filmreisen

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6.5Ganz gut

[...] Wie drückt man nun aus, was auch weniger bewanderten Cineasten langsam dämmern müsste? Nun, für Tony Stark ist Iron Man 3 eine Herzensangelegenheit, Gwyneth Paltrow ist am Ende irgendwie heißer als sonst und Stan Lee erhält für seinen Cameo-Auftritt diesmal eine 10. Interessant ist die aufgezeigte Verletztlichkeit Tony Starks, die auch auf das Fratzengeballer in Marvel’s The Avengers zurückzuführen ist, in dessen Natur die Figurenentwicklung weniger im Vordergrund stehen konnte. Insgesamt hält Marvel jedoch nur den üblichen Qualitätslevel im oberen Durchschnitt, allein schon deshalb, weil man zu wenig Kanten aufbaut, um die einen Kunden zu verprellen, während andere in Begeisterungsstürme ausbrechen können. Alles gleicht sich irgendwie aus, so wiegen zum Beispiel Product Placement, das herzerweichend wichtige Kid und die Tatsache, daß hier kein fuckin’ Heavy Metal gespielt wird(!) auf, daß man in der ansprechenden Story auch dem Superbösewicht einige Facetten mehr einräumt. Und wenn Tony Stark doch so innerlich auf die Probe gestellt wird, so ist es andererseits wieder ein optisch hochglanzpoliertes Spektakel mit generischem Score. [...]

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Ästhetisch und tricktechnisch bedient Shane Black den Marvel-Standard, visuell fällt ihm gegenüber Vorgänger Jon Favreau kaum etwas ein. Zwar bewegen sich die Marvel-Studios-Filme stets nur im Rahmen von Produktionskino, unterliegen also per se künstlerischen Einschränkungen, Joss Whedon oder vor allem Kenneth Branagh mit seinem wunderbaren "Thor" aber demonstrierten hingegen durchaus die Möglichkeit, den Franchise-Anforderungen auch mit einer eigenen kreativen Handschrift nachkommen zu können. Diese verbleibt in "Iron Man 3" einzig als Black-typisches Zeugnis uralter Buddy-Kalauer mit all ihren banalen Machoposen und der aufs markige Spektakel abzielenden Lässigkeit eines eher bedauerlichen Gespanns aus Ego-Regisseur und Ego-Star. [...]

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Khitos: Kälte Reich

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6.0Ganz gut

[...] Es ist halt ein Drehbuch, dass diesen Charakerzügen zuspielt. Man gibt der ganzen Story eine beinahe lächerliche Wendung. Es ist einfach zu viel. [...] Iron Man III ist besser gewesen als ich erwartet hatte. Besonders die Actionszenen lassen einen wirklich staunen, wenn man sich neben der Attacke auf Iron Mans Anwesen noch die Rettungsaktion in der Luft ansieht. Die zusätzlichen Euros für die 3D Brille wären jedoch wieder einmal nicht nötig gewesen. Nichtsdestotrotz bekommt man was geboten und wird seinen Spaß haben. Eigentlich stand Iron Man III nicht auf meinem Plan, ich bin aber froh ihn doch gesehen zu haben.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.5Herausragend

Die Schauspieler sind toll und der Film hat neben einer gelungenen Geschichte auch optische Qualitäten zu bieten. Damit spielt der Film auf Augenhöhe von Avengers!

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ShotgunKitty

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SPOILER
Was an der Geschichte war da gelungen? Schon allein Tonys Freundin war schlecht eingefügt und ein nutzloser Charakter, der einfach stirbt, ohne irgendetwas erreicht zu haben.
Das kann ja ein Kind schreiben.
SPOILER ENDE ;)


Xander8112: Xanders Blog

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7.5Sehenswert

Selten war ein Gegenspieler gefährlicher, selten eine Iron Man-Rüstung fehleranfälliger, selten war ein dritter Teil zugleich ein perfektes Finale einer Filmreihe, mit der es schön gewesen ist, die aber allem finanziellen Anreiz zum Trotz jetzt eine Pause braucht.

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_Garfield: Blogbusters

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5.0Geht so

Irgendwie und irgendwo bewegt sich dieser große Franchise-Knall im ganz guten Durchschnitt zeitgenössischen Action-Kinos, irgendwie gehört er auch zu den besseren Comicverfilmungen und irgendwo hat er zeitweise auch Spaß gemacht. Aber jetzt, einen Tag nach dem Kinogang, ist die Erinnerung an diesen netten Film auch schon wieder verblasst, der vorläufige Höhepunkt einer neuen Superhelden-Trilogie nur noch eine Montage aus willkürlichen Action-Sequenzen vor meinem geistigen Auge. Es sind leider zu oft übliche Dramaturgie-Konventionen und die ewig-gleichen Mechanismen, die Shane Black bedient. Nun ereilt nämlich nach Bond und dem Dark Knight auch Tony Stark, dem großen Exzentriker, das Schicksal eines angeknacksten und durchpsychologisierten Helden. Das ist gerade in Anbetracht seines Auftritts in „Avengers“ - der immer wieder als Referenzmaterial für seine instabile Psyche herhalten muss – eher peinlich. Für große Verblüffung sorgt dafür Black's wunderbarer Story-Twist, dessen Drehbuch sich überhaupt selten wirklich ernst nimmt und für Robert Downey Jr. einige herrliche Dialogszenen bereithält, ehe der ziemlich redundant geratene Showdown (Iron Man scheint fast obsolet) wieder auf den ernüchternden Boden der Tatsachen zurückholt.

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FritzGoettler: Süddeutsche Zeitung FritzGoettler: Süddeutsche Zeitung

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8.0Ausgezeichnet

Der Weltenretter ist der große Exzentriker unter den Superhelden - und bekommt im bravourösen dritten Teil der Comic-Saga im Kampf gegen einen Bin-Laden-Verschnitt viel Raum für seine Facetten.

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Affenpranke

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Herr Goettler, bitte rezensieren Sie nie wieder einen Film. Sie haben für sowas genauso viel Geschmack wie Mike Tyson Ahnung von Quantenchromodynamik.


Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

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9.0Herausragend

Shane Black gelingt es, jede Szene von Iron Man 3 mit maximaler Intensität darzustellen. Spektakulär!

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Affenpranke

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Herr Gleiberman, sie sind Geisteskrank!


M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.5Ganz gut

Ich habe einiges an Iron Man 3 wirklich genossen, aber The Avengers war im Vergleich einfach überzeugender.

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StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer

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8.0Ausgezeichnet

Marvels Phase 2 entführt zurück zum Beginn

Seit dem bombastischen Erfolg des MTV Movie-Award Gewinners für den besten Film, The Avengers, im Jahr 2012 warten die Fans des Marvel Cinematic Universe gespannt auf die sogenannte Phase 2, jene Filmreihe, welche zum Sequel des größten Superhelden-Epos der letzten Jahre hinführen wird. Iron Man 3 gibt für dieses nächste Projekt aus ineinander überfließenden Blockbustern den ersten Ton an, ohne jedoch eine großartige Zukunftsvision zu kreieren.

Der Film und der Kinosommer 2013 starten mit einem Ausflug in die Vergangenheit. In typischer Tony Stark-Manier geht es schon mit unerwarteten Wendungen los- so erwartet man, während das berühmte Marvel-Logo über den Bildschirm flimmert, wohl kaum die Klänge von Eiffel 65s ‚Blue‘, einem Hit aus dem Jahr 1999. Zu diesem Zeitpunkt wird Tony Stark (Robert Downey Jr) daueralkoholisiert auf einer Silvesterparty seinem Ruf als Frauenheld und überheblicher Narzisst voll und ganz gerecht. Die Kurzauftritte von Maya Hansen (Rebecca Hall) als schon nach einer Nacht verschmähten Liebhaberin (Rebecca Hall) und Aldrich Killan (Guy Pearce) als verwirrtem Wissenschaftler rechtfertigen die Rückblende, wenn sie auch etwas plump gestaltet ist. Das auf das Filmende verweisende Voice-over durch Tony wirkt im Vergleich mit Marvels sonstigen experimentellen Elementen nur ein wenig zu klassisch.

Zurück in der Gegenwart sehen wir den exzentrischen Billionär zurückgezogen an seinen Anzügen basteln. Mit Hilfe von Technologie, die er sich eigenhändig unter die Haut implantiert, schafft er es, dass seine Anzüge nunmehr seinen Handbewegungen gehorchen und ihm so noch schneller dabei dienen, in seine zweite Identität als Iron Man zu schlüpfen.

Schnell wird jedoch klar, dass Stark im Moment für die Weltrettung gar nicht viel übrig hat. Der mysteriöse Terrorist, der sich der Mandarin (Ben Kingsley) nennt, ruft seinen Geltungsdrang und seinen Wunsch, sich für das Gute einzusetzen, nicht so wie früher auf den Plan. Gefangen im posttraumatischen Stress nach den Ereignissen in The Avengers bleibt ihm Schlaf genauso verwehrt wie die rechte Motivation, sich um seine Partnerin Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) zu kümmern.

Der perfekte Zeitpunkt für Killian, sich seiner Jugendfreundin Pepper mit einem effekttechnisch durchaus überzeugenden Forschungsprojekt zu nähern, dies sehr zum Missfallen von Peppers Bodyguard Happy Hogan (Jon Favreau). Der rüstige, übereifrige Leibwächter bringt einen Hauch der humorvoll-geerdeten Atmosphäre der ersten beiden Filme ins Spiel. Pflichtgemäß vermeldet er seinem ehemaligen Boss Tony Killians Demonstration seines „wirklich sehr großen Gehirns“.

Dies führt zu einem vermurksten romantischen Abend, zu dem Tonys eigenwilliges Weihnachtsgeschenk eines gigantischen Stoffhasen nicht unbedingt beiträgt. Pepper jedoch beweist die Hartnäckigkeit, mit welcher sie seit Jahren an Tonys Seite steht und bringt ihn dazu, zu offenbaren, wie sehr ihm New York wirklich in den Knochen steckt. Eine verletzliche, bis dato unbekannte Seite offenbart sich, die Downey Jr in seinem gewohnten, fast schon trotzigen Festhalten an seinen letzten Sicherheiten in Gestik und Mimik emotionaler denn je ausdrückt.

xxx

Um den Rest der Kritik zu lesen, klickt den beigefügten Link zum Fandom Observer an!

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.5Sehenswert

Iron Man 3 strotzt nur so vor schillernden und blendenden Effekten sowie atemberaubenden Stunts, dass er schon fast zu überladen wirkt. Doch mit seiner trockenen Art haut Downey Jr. das alles wieder raus.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.5Sehenswert

Wenn das in Iron Man 3 Downey Jr.'s letzter Auftritt in einem Iron Man-Film war, dann ist das ein solider Weg, die Reihe zu beenden.

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Manohla Dargis: New York Times Manohla Dargis: New York Times

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5.0Geht so

Eskapistischer Film, der dringenden Themen ausweicht und die Angst vor Terror als Mittel zum Zweck missbraucht. Im Prinzip das selbe, wie Teil eins und zwei.

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Dylukera

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Welchen dringenden Themen weicht er aus?

Was hätte statt "Angst vor dem Terror" besser gepasst?
Im Bezug auf den Mandarin, musste etwas anderes her, als das, was in den Comics seit 50 Jahren das Bild des Bösen ausmacht. Wenn man die Comics kennt, merkt man, dass dies einfach nicht mehr zeitgenössisch ist. Der grüne Herr stand als Sinnbild für den Kommunismus. Das war mal aktueller als es heute ist.

Zudem hebt es sich stark von Teil 1 und 2 ab.
Die Entwicklung von Tony Stark, der nun Panik Attacken bekommt, aus Angst Pepper zu verlieren.
Der verwundbare Tony Stark, der seine Gegner ohne Anzug in den Arsch treten muss.
Der vermeintliche Tod von Pepper.
Für mich gibt es da enorme Abgrenzungen...

Für mich klingt ihr Kommentar, als hätten sie nur die Trailer gesehn.


Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse

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7.5Sehenswert

Drei aufwendige und ansehnliche Actionkonfrontationen erfüllen den Blockbuster-Auftrag, aber der Reiz von Iron Man 3 liegt anderswo: in forscheren Dialogen und einem gleichermaßen unbekümmerten wie liebevollen Zugang zum Comic-Universum, der perfekt zu Downeys aalglatter Entschlossenheit in der Interpretation passt. [...] Ein eminent unterhaltsamer Film.

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Nick de Semlyen: Empire Magazine Nick de Semlyen: Empire Magazine

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8.0Ausgezeichnet

Shane Black war genau der Richtige, um Iron Man zu alter Stärke zurück zu führen. Wenn das Downeys letzter Auftritt war, dann war es ein genialer Abgang.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Shane Black liefert einen ganz soliden Beitrag zur Iron Man-Reihe ab, der in jedem Fall cineastischer und unterhaltsamer ist als der vergeigte zweite Teil, der vor lauter Avengers anteasen nicht dazu kam eine eigene Story zu erzählen. Die Action-Setpieces sind wohldosiert über den Film verstreut, das 3D ist absolut überflüssig und Szenen wie die Zerstörung von Starks Anwesen fühlen sich realistisch genug an um einen gewissen Eindruck zu machen. Obendrein ist der Look im sympathischen Retrostil gehalten. Nicht ganz so luftig wie die Avengers, aber auch bar jeder "dirty, gritty, darkness" die die Nolan-Filme (und wahrscheinlich auch "Man of Steel") so monoton und öde macht, liefert Black einen Actionfilm in der Anmutung der frühen 90er Jahre. Saftige, warme Farben und ein polierter Look, der sich nicht am heute üblichen blau/gelb/grün-Color-Grading a la Michael Bay orientiert. Und das mit dem Subplot des Extremis-Virus ein sehr typisches Comicelement eingeführt wird, ist grundsätzlich auch nicht schlecht. Auch nett das die Chemie zu Rhode diesmal besser ist und Don Cheadle sich in der Rolle mehr zuhause fühlt als im Vorgänger.

Was Blacks Film holpern lässt ist das Skript und der recht unausgegorene Ton des Films, der Iron Man als Figur weniger ernst nimmt und fast das Gefühl aufkommen lässt, es wäre dem Regisseur unangenehm echte Gefühle und Emotionen zuzulassen. Zu oft ist Iron Man 3 "to cool for school" - um mal eine passende 80er Floskel zu verwenden. Er flüchtet sich in Slapstick, kalauernde Oneliner (die gerade in der grauenerregenden Synchro schwer zu ertragen sind und mehr nach "Die Zwei" klingen als nach einem aktuellen Film) und reserviert Emotionen für cheesige Nostalgie. Klar: Tony Stark ist ironischer Typ, der mit Popkulturzitaten um sich wirft, gerne post und wenig wirklich ernstnehmen will. Das ist okay und macht Robert Downey Jr. zu einer so idealen Besetzung für die Rolle. Was seine bisherigen Auftritte ausgemacht hat, war allerdings, dass sich der Film selbst nie mit Stark gemein gemacht hat, sondern die ganzen Quips und Gags als ein Element seines Charakters schilderte - was gerade in Wheatons Dialogen in The Avengers wunderbar funktionierte.

Shane Black verpasst dem Film im ganzen eine Perma-Ironie, die letztlich jegliche Emotionalität unmöglich macht. Alles ist irgendwie witzig gemeint und aus dem sympathischen Humor von Iron Mans ersten Flugversuchen in Teil 1 wird hier ein platte Slapstick-Szene die darin kulminiert das Stark Iron Mans Metallschritt in die Eier knallt. Ähnlich wirkt die initiale Rückblende wie eine Szene aus einem 80er Jahre Don Johnson-Film statt wie aus dem Jahr 1999 - alles ist einen Tick zu laut, zu derb, zu augenzwinkernd.

SPOILER BEWARE STOP NICHT WEITERLESEN VOR DEM FILMBESUCH

Dazu kommt, dass die Actionszenen geil aussehen - aber alle viel zu lang sind und die Handlung bisweilen schon fast ausbremsen, genau wie ein absolut unnützer Subplot um Stark der sich in einer Spielberg-Suburb mit einem nervigen, neunmalklugen Kind anfreundet. Angeblich weil sein Anzug defekt ist, aber irgendwie dann doch nur, weil Black anscheinend einen großen Widerwillen gegen Iron Man im Anzug hat und sich den kompletten Film ständig Ausreden einfallen lässt, warum Stark anzuglos durch die Gegen rennt. Nichts an dieser 100x gesehenen Vater-Sohn-Story ist wichtig, nichts ist so charmant wie es glaubt zu sein und dramaturgisch begeht der Film an dieser Stelle Kamikaze, weil er wirklich jedes Tempo herausnimmt und auf Null bremst. Die sinnlosen Panik-Attacken die Stark erleidet und die in etwa die Bedrohlichkeit eines sporadischen Schluckaufs haben, tun ihr übriges die Spannung permanent im mauen Bereich zu lassen. 20min passiert mal so gar nichts, weder auf der Handlungs- noch auf der Charakterebene - denn der Rehash auf Iron Giant, Last Action Hero und dutzende andere Filme die diese "Actionheld lässt sich von kleinem Jungen aufpäppeln"-Trope aufgegriffen haben, bleibt bedeutungslos.

Ja nicht nur bedeutungslos, sondern auch doof - denn spätestens wenn im Finale die zwölfunvierzig Iron Man-Anzüge angedüst kommen, fragt sich der Zuschauer wohl, warum Stark sich so lange mit dem einen kaputten Anzug abgegeben hat (denn wenn er mit Pepper Pots via das Stark-Computersystem Kontakt aufnehmen konnte, hätte er ja auch irgendwie einen Anzug herbeiordern können).

Zum Mandarin: ich bin kein Comicfan und habe keinerlei Beziehung zu Iron Mans Erzfeind - aber selbst ich fand es schon recht respektlos (und im Einklang mit der generellen Scheissegal-Haltung die Black an den Tag legt) das er ihn in einer unglaublich klamottigen Szene als trotteligen Suffkopf enthüllt, der die Rolle nur gespielt hat. Klar, Ben Kingsley hat sicher einen Heidenspaß gehabt eine Figur zu spielen, die irgendwo zwischen Joe Pesci aus Lethal Weapons und Rodney Dangerfield liegt - aber ob dieser eine Gag gut genug ist um damit eine Figur mit langer Tradition der Lächerlichkeit preis zu geben, darf bezweifelt werden. Natürlich fühlt sich das immer total Rock'n'Roll an - doch es entwertet eine Figur und ruiniert sie für weitere Kinoeinsätze. Black hat offensichtlich keine große Affinität zur Vorlage, sonst wäre ihm bewusst das sein flapsiger Tonfall dem durchaus komplexen Charakter Starks nicht gerecht wird. Er ist was er ist - und dazu gehören seine Feinde und dazu gehört vor allem auch sein Brustreactor und seine Verletzung. Beides wird mal eben beiseite gewischt für eine halbgare Traumabewältigung.

Blacks Stärken sind die Momente in denen er auf seinen üblichen Macho-Jive bauen kann. Auch wenns inhaltlich doof ist, rockt die Szene in der Stark im improvisierten Kampfanzug das Anwesen des Mandarin stürmt. Und auch die Buddy-Movie-Momente Rhodes und die ganze Flugzeug-Nummer machen Spaß und sind erstaunlich sicher inszeniert. Vorteil der 90er-Retro-Optik: Keine Wackelcam, keine extremen Nahaufnahmen sondern schöne Action-Choreographien die Spaß machen, Tempo haben und zu jeder Zeit den Überblick behalten lassen. Diese Testosteron-Sachen sind Blacks-Stärke, hier ist er am souveränsten. Eher ungelenk wirds immer dann wenn Frauen auftreten, denn so richtig weiß er weder mit Pepper Potts noch mit Rebecca Hall etwas anzufangen. Die Szenen zwischen den beiden Frauen passieren den Bechdel-Test auch nur mit zwei zugekniffenen Augen und im Zusammenspiel mit Stark funktioniert Pepper immer dann, wenn Black sie als Mann schreibt. Wenn es emotional wird holpern Dialoge und auch die Chemie zwischen Downey Jr. und Gwyneth Paltrow war schonmal besser (ja selbst in Teil 2). Das sie am Ende nicht völlig auf die Jungfrau in Nöten reduziert wird und wenigstens ein bißchen für sich selber kämpft rettet ihre Figur vor dem Totalausfall - das sie allerdings innert drei Sekunden vom Extremix-Virus geheilt wird nimmt viel Potential, das in einem Sequel gut hätte genutzt werden können.

Unterm Strich schon ein solider Eintrag in den Marvel-Kanon, der aber nichtdestotrotz noch einmal vor Augen führt wie gut der erste Teil war und wie großartig Wheadon es in Avengers geschafft hat, die Figuren gleichzeitig ernst zu nehmen und sie aus sich selber heraus zu ironisieren. Das schafft Black leider nicht. Spaß macht der Film aber trotzdem noch.

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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

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9.0Herausragend

Furiose Stunts, Hightech aus dem Heimwerkermarkt und echte Terrorangst: Unter der Regie von "Lethal Weapon"-Legende Shane Black wird der dritte Film über den Comic-Superhelden Iron Man zum Triumph des modernen Action-Kinos.

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nils.johannson.1

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Entschuldigen Sie, Herr Borcholte. Aber ihre Kritik, die Kurz- sowie die Langfassung, ist doch schon sehr oberflächlich. Und natürlich kann man sich über Bewertungen immer streiten aber eine 9.0 ist, wie ich finde, mindestens einen ganzen Ast zu hoch aufgehängt.


Affenpranke

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Ein Ast ist noch viel zu kurz dafür. Einem solchen Klamauk eine Wertung von "Herausragend" zu geben, grenzt schon an Wahnsinn.


S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Dies ist smartes, fabulös unterhaltsames Mainstreamkino, wie es sein sollte. Sogar die 3D-Fassung ist empehlenswert.

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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de

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9.0Herausragend

Flankiert von einem stark besetzten Ensemble, sorgen Downey jr., Kingsley und der Rest des Teams für ein Filmvergnügen, dass sich hinter der Gruppenarbeit der „Avengers“ nicht verstecken muss.

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Alle Kritiken (42)


Kommentare (367) — Film: Iron Man 3


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Robbejr

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ungeachtet der Tatsache, dass der Trailer einen andere Art von Film erwarten ließ, ist Iron Man 3 wirklich gelungen. Erstmal das wichtigste vorweg: Die Action ist gut, die Sprüche witzig und die Story gelungen. Ich finde es gut, dass New York Konsequenzen für Starks Charakter hatte. Er "ist nur ein Typ in einer Blechdose", ein Sterblicher, der konfrontiert wurde mit Aliens, Göttern und Spionen. Er wäre fast gestorben und erlitt einen Herzstillstand. Somit kommen wir gleich zu einem Punkt, den ich im Film wirklich mochte: Die Konzentration alleine auf Tony Stark. Nicht auf Iron Man, Shield oder unzählige Handlungsstränge, was ja ein oft kritisiertes Manko am 2ten Teil gewesen ist. Es gibt viele Actionsequenzen, in denen Tony ohne Anzug kämpft , die er bestehen muss ohne teure Technik und somit viel zu improvisieren hat. Dies hat auch seinen bedeutungsschwangeren Satz am Ende vom Film zu Folge. Nämlich dass ER Iron Man ist. Er ist ein Held, nicht nur aufgrund seiner Technik.
Das positivste am Film war aber eindeutig Shane Black, der viel von seinen früheren Werken einfließen ließ. Starks Monologe, der Humor ("weißt du woher ich das weiß? Wir haben eine Verbindung zu einander") und auch der 80iger Jahre Buddy-Movie Anteil kam nicht zu kurz. Das individualisiert den Film. Toll! Leider war das Ende zu glatt, sonst wäre die Bewertung höher :)

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Rolfi6285

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Bewertung4.5Uninteressant

Kann die hohe Durchschnittliche Bewertung hier nicht verstehen. Von Anfang an konnte der Film mich nicht ansatzweise so fesseln, wie seine Vorgänger. Was ich von Iron Man erwarte sind neue, spätakulär Hergestellte Upgrades des Mark Anzugs. Was wird hier stattdessen gebracht. Am Anfang mal kurzer Hand eine Steuereinheit in die Hand transplantiert. Wer dann noch auf mehr wartet, wird richtig enttäuscht. Es folgt eine langatmige Handlung, bei der man vergebens auf den Mandarin aus den Comics wartet, welcher sich als Puppe herausstellt. Lachnummer: Anstatt mit seinem War Machine Anzug zu arbeiten, pakt Don Cheadle die Knarre aus. Nach kurzer Recherche, findet man dann raus, dass der Regisseur Lethal Weapon gedreht hat, was in der Szene auch zum tragen kommt. Absoluter Tiefpunkt: Die Figur des Tony Starks inkl. des Ark Reaktors in der Brust wird dem Boden gleichgemacht und die Iron Man Reihe geschlossen... Bin mal gespannt wie Avengers 2 das wieder gutmachen will...

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Schlopsi

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich weiß noch genau wie enttäuscht ich damals nach dem Kinobesuch war. Der Trailer suggerierte etwas episches, aber episch war das letzte Adjektiv, welches ich dem Film hinterhergeschmissen hätte. Zu genervt war ich von Iron Mans Feinden, Extremis und dem übertriebenen "Houseparty"-Finale.
Nunja, das war damals. Heute durfte sich der Film einer zweiten Runde unterziehen und nun habe ich auch endlich meinen Frieden mit dem dritten Teil der Iron Man Filme geschlossen. Zwar nicht der Überflieger, aber soo schlecht ist er doch nicht mehr.

Seichte Spoiler voraus.

Die Idee, Stark nach dem Avengersauftritt als angeknackstes und arbeitswütiges Häufchen Elend in seiner schicken Bude weitertüfteln zu lassen war nicht verkehrt. Denn obwohl sich Tony nicht mehr ganz auf dem Damm befindet, hat er nichts an seiner trockenen Art und seinem unwiderstehlichen Charme einbüßen müssen, denn die Sprüche treffen immernoch punktgenau ins Zwerchfell des Zuschauers. Gerade die Szenen mit dem kleinen Jungen haben es mir angetan, die Symbiose passt, die beiden haben einfach "einen Draht" füreinander. Und manchmal brauchts nur einen Arschtritt von den kleinen, um wieder zu alter Form auflaufen zu können...
Guy Pearce spielt sowieso immer so schön schmierig fies, seine beiden Handlanger haben mich aber kaum aus den Socken hauen können. Schade, denn genau so wie sämtliche Nebendarsteller verheizt werden, so fühlt sich auch die eigentliche Bedrohung, Extremis, nur wie heiße Luft an. Irgendetwas fehlt mir hier, gerade in Hinblick auf das Spektakel aus Marvels Phase 1-Klimax "The Avengers". Es würde von vornherein schwer werden genau da anzuknüpfen und weiterzumachen, wobei Iron Man wohl auch die Figur ist, der man sowas aufgrund ihrer Popularität beim Zuschauer noch am ehesten zutrauen könnte. Leider fällt aber genau das im ersten Film der 2. Phase am ehesten ins Gewicht. Während die Nachzügler "Thor 2" und "Captain America 2" das Geschehen aus "The Avengers" nur nebensächlich behandeln oder eher gesagt kurz abhaken, wird es hier ins Zentrum gerückt. Der Film erscheint durch Tonys angeknacksten Gemütszustand präsenter und das macht mir den Filmgenuss hier wiederum etwas zunichte. Dass sich das Finale dann in einem "immer mehr gleich immer besser" Gedanken verlieren muss, war infolgedessen leider abzusehen. Auch wenn ich die Mark [setze beliebige Nummer ein]-Anzüge echt als ein cooles Gimmick sehe, hier wurde es schlicht zu ausufernd und verkam zu einer reinen VFX-Materialschlacht.

Eine andere Sache die ich an "Iron Man 3" als ungelungen empfinde, ist die Art wie die Nebenfiguren Pepper und Rhodes immer mehr an den Rand gedrängt werden. Zwar bekommt Pepper Potts hier deutlich mehr Screentime als üblich, aber wirklich bringen tut es ihr nichts, abgesehen von ihrer Funktion als Eyecandy (und ihre Figur ist einfach... wow). Man lernt die beiden nicht mehr genug kennen, denn sie stagnieren zu sehr. Zwar werden einem die beiden nie auch nur im Ansatz egal, aber sie entfernen sich Stück für Stück und das Teil für Teil, was nicht schon zuletzt allein wegen der sympathischen Besetzung eine Schande ist. Wenn man selbst ein "Genie, Milliardär, Playboy, Philanthrop" mit einer gewissen charakterlichen Tiefe ausfüllen kann, dann sollte das bei den beiden doch wirklich kein Problem sein... so bleiben sie gerade hier lediglich ein Vehikel Tony Starks.
Dass der Einfall mit dem Mandarin hingegen so verteufelt wird, ist aus Sicht der Comicleser sicher mehr als nur nachvollziehbar. Mich selbst hat es allerdings nicht gestört, viel mehr war das für mich eine verdammt lustige Angelegenheit und gerade beim zweiten Durchlauf kam ich bei seinem Anblick nicht mehr aus dem Lachen heraus. Gerade der Mut einen solchen Gegner zu einem Gag werden zu lassen verdient auf seine Weise großen Respekt. Und das sich Kingsley für eine solche Rolle hergegeben hat... Köstlich! Die ganze Chose sehe ich daher als äußerst gelungen an.

Was ich an dem Film aber so richtig geil finde, ist seine wundervolle Farbgestaltung. Die gesättigten Farben, vermischt mit diesem typisch kalifornischem Licht. Das hat was anziehendes und gefällt mir hier, im Vergleich zu anderen Marvelfilmen, mit Abstand am besten. Dafür gibt es noch einen halben Punkt extra. Auf die Effekte müssen wir auch nicht weiter eingehen, die suchen ohnehin ihresgleichen. Gerade wenn das Stark-Anwesen zerlegt wird und es Tony in den Abgrund reißt... wer da keine Gänsehaut bekommt... Mein lieber Scholli.

"Iron Man 3", der Film der nach "The Avengers" mit einer enorm hohen Erwartungshaltung herbeigesehnt wurde, konnte dem Druck damals aber nicht standhalten. Jetzt, mit etwas Abstand, wirkt der Film doch nicht ganz so schlecht wie noch beim ersten mal. Zwar krankt er immernoch an zahlreichen Mankos und ist auch nicht mehr ganz so cool wie seine Vorgänger. Dafür unterhält er auf seine vergleichsweise tragische Art und Robert Downey Jr. ist zu sehr ein Genuss in der Rolle, als das man sich davon unterkriegen lassen kann. Und auch die letzten Szenen, Tony und wie er mit seinem heißen Audi R8 wegfährt, das wäre im Grunde mehr als nur ein würdiger Abschluss dieser Iron Man-Trilogie. Denn dieses Ende ist schlicht perfekt.

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Lydia Huxley

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Toller Kommentar, Schlopsi :) Und da kann ich dir auch nur zustimmen!


Schlopsi

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@Everton: Ja, du hast ja recht in Anbetracht einer Comicverfilmung. Bei Thor (Portman) bspw. finde ich sowas aber auch enorm schade. Da sind gerade die weiblichen Figuren einfach nur da, auch wenn sie mal ins Zentrum gerückt werden. Da könnte man so viel mehr mit machen. Aber ist nur meine Meinung. Potts mag ich ja auch ungemein.
@Lydia: Danke schön :)


Dady

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Bewertung7.5Sehenswert

Nachdem ich es damals komischerweise nicht ins Kino geschafft habe. War es dann Gestern soweit das ich mir den Film @Home angesehen habe. Und....der 3.Teil ist gleich mal der beste der ganzen Reihe!!
Das liegt an dem so wunderbar aufgelegten Robert Downey Jr. der hier wieder ne Menge Witz und Charme versprüht. Es macht einfach Spaß ihm zuzusehen. Dazu kommen ne Menge ilustre Nebenfiguren von denen ich höchstens Sir Ben Kingsley ein wenig schwach fand. Die Action und Effekte sind in "Iron Man 3" auch wieder ausschlaggebend. Sie sind auf jeden fall ein Grund warum man diesen Film gesehen haben sollte.
Von der Idee einen 4.Teil zu drehen bin ich nicht so begeistert. Da im 2.Avengers Film Tony Stark bestimmt auch wieder eine entscheidende Rolle spielen wird und irgendwann auch mal genug ist. Aber solange es Geld bringt wird das Theater wohl noch ne Weile weiter gehen!!

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Dady

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Ich fand einfach das Gesamtpaket am überzeugenden. Gute Story, top Action und einen coolen Tony Stark.


Filmfan30

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Cool UND neurotisch. Das hatte was! :-D Welcher Superheld kann schon sonst noch von sich behaupten, so durch und durch menschlich zu sein.


selnic

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Bewertung7.5Sehenswert

Kommt nicht ganz an den ersten Teil heran, aber trotzdem absolut sehenswert. Spezialeffekte sind natürlich Top und es sind auch einige lustige Momente dabei...

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GermanSnake

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Immer noch ein super Film jedoch kommt er für mich nicht an Teil 1 & 2 ran, der Schluss ist wieder sehr gut gelungen aber für mich hat am Anfang etwas gefehlt! Aber nichts desto trotz Iron Man ist ist der beste!!!!

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Iron Man 3 ist allerbestes Popkornkino. Für mich ist es der bisher beste Teil der Franchise und ich wurde bestens unterhalten. Er hat auch bei einer Laufzeit von 131 Minuten keinerlei längen und die Zeit verging wie im Flug. Der Film spielt zeitlich im Anschluss an „The Avengers“ und hebt auch deutlich die Verknüpfung im „Marveluniversum“ heraus. Natürlich ist der Film sehr CGI lastig, aber wie sonst hätte man dieses Spektakel darstellen sollen. Ich war mal wieder im Cinemaxx mit Maxximum Sound, wodurch der akustische Eindruck entstand mittendrin zusitzen. Das war einfach klasse. Es gab erstklassige Actionszenen und auch immer wieder sehr lustige Situationen die einige Lacher hervorriefen. Robert Downey verkörperte die Rolle des arroganten überheblichen Tony Stark hervorragend. Er spielt ganz groß auf und ist sicherlich das Highlight des Films. Ben Kingsley in seiner Rolle als Mandarin war ebenfalls klasse. Da ich vorher nicht geguckt hatte, wer alles mitspielt, habe ich ihn zunächst gar nicht erkannt. Auch Guy Pearce als Aldrich Killian sollte noch erwähnt werden. Er liefert ebenfalls eine ordentliche Leistung ab und trägt positiv zum Gesamteindruck des Films bei.

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vanilla

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Bewertung4.5Uninteressant

Für mich ist es eine reine Geldmacherei.
Der erste war noch gut, der zweite eine Schande und dieser ist nur unwesentlich besser als der schwache zweite Teil.
Man legt viel Wert auf Effekte und auf Crash Boom Bang, aber was sich hinter der Fassade verbirgt ist wahrlich nicht das Gelbe vom Ei.
Was noch im ersten Teil so interessant und neu war, fühlt sich hier schon lasch und ausgelutscht an.
Story ist so schlecht, dass ich kurz davor was auszuschalten.
Was sollte das mit dem Feuer sein???
Da wachsen die Extremitäten wieder nach und dann werden die zu Feuermenschen und sind böse???
Oder es explodiert ihnen der Kopf??
Hallo, geht es noch dümmer???
Nach paar Momenten hab ich mich wieder damit abgefunden und zum Schluß war es sogar "teilweise" ansehnlich.
Trotzdem ist dieser Teil eher für die Katz und hoffentlich werden wir jetzt endlich in Ruhe gelassen mit den ganzen Thor/Iron Man/Superman/Avenger/X-Men/Spiderman usw. Teilen, denn in der Masse fehlt einfach die Klasse. Na gut X-Men geht, aber der Rest ein No-Go.

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pischti

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Ich hab auch momentan kaum Bock auf Filme dieser Art :D


vanilla

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Null.....dieser hat mir den Rest gegeben :O


Filmfan30

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Teil 3 setzt den beiden Vorgängern, die auch mit sehr viel Effekten, schrägen Gags und einem Superhelden, der so ganz anders ist als alle anderen, aufwarten konnten, noch eins drauf.

Iron Man ist einfach eine scheißcoole Sau! Er hat es gar nicht nötig nobel zu sein. Gerade seine Fehler machen ihn so verdammt sympathisch. Denn er ist ein ganz normaler Mensch, mit dem man sich allein schon deshalb identifizieren kann, weil er auf Augenhöhe bleibt.

Er ist nicht so überirdisch selbstlos wie Superman und auch nicht so aufopferungsbereit wie Captain America oder Batman. Gerade deshalb muss man ihn einfach lieben.

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Oliver0403

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meiner Meinung nach genauso gut wie Teil 1. Alleine die zahlreichen Actionszenen sind es schon wert, den Film zu schauen. Mehr als einmal bebt der Fussboden dabei mit.

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11er

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Rassige Comic-Action mit Humor und Überraschungen!

Warum freut man sich eigentlich wie verrückt auf Iron Man 3? Ganz einfach! Ich habe alle Vorgängerfilme, wo die Avengers einzeln oder auch komplett mit von der Partie waren, gesehen. Zum anderen bin ich ein großer Fan von Robert Downey Jr..

Robert dürfte die Zusage für diesen Film nicht schwer gefallen sein, da er schon in Kiss Kiss Bang Bang mit Regisseur Shane Black zusammengearbeitet hat. Und außerdem spielt er unheimlich gerne Iron Man. Er passt wie kein anderer in diese Rolle und zeigt das auch glaubhaft dem Publikum. Er überzeugt mal wieder mit viel Action und Wortwitz, wie man es von Tony Stark gewohnt ist. Natürlich darf Partner Colonel James Rhodes, gespielt von Don Cheadle nicht fehlen. Für die, die die zwei Vorgänger von“Iron Man 3“, “Hotel Ruanda“ und “L. A. Chrash“ gesehen haben, wissen wovon ich spreche. Oscarpreisträger Ben Kingsley (Gandhi) ist als The Mandarin am Start. Eine interessante Besetzung, die zu überraschen weiß. Dann wäre da noch Guy Pearce (Memento) als Aldrich Killian. Dieser Charakter macht im Laufe des Films eine Wandlung durch, die ebenfalls in eine Überraschung mündet. Mit dem frechen Harley Keener, gespielt von Ty Simpkins, gewinnt Tony Stark einen neuen Freund und Helfer dazu. Dabei sei zu erwähnen, dass er noch ein Kind ist. Aber gerade deswegen kommt neuer Wind in den Film. Nicht die schlechteste Wahl. ;-) In diesem Atemzug möchte ich Gwyneth Paltrow als Pepper Potts nicht vergessen, die dem Geschehen bereits bei den beiden Vorgängern beigewohnt hat. Mich hat es sehr gefreut, dass sie wieder ihre Momente im Film bekommen hat.

Natürlich läuft der Film in 3D. Brillen nicht vergessen, die bereits eine besitzen. Ansonsten 1,00 € Aufschlag. ;-) Die 3D-Effekte kommen zwar nicht den ganzen Film zur Geltung, überzeugen in den richtigen Szenen aber umso mehr.

Fazit: Iron Man (2008) war ein toller Start. Teil 2 (2010) war zwar nicht enttäuschend, konnte dem Vorgänger aber nicht das Wasser reichen. Deswegen waren die Erwartungen bei “Iron Man 3“ sehr groß. Diese wurden sogar übertroffen, bzw. “Iron Man“ (2008) in den Schatten gestellt. Fans der Marvel-Reihe und Robert Downey Jr. werden hellauf begeistert sein, und erheitert den Kinosaal verlassen. Selbst Comicmuffel könnten Freude an dem Streifen haben. Aber bitte den Saal erst nach dem Abspann verlassen. Es kommt was nach. ;-)

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eisn_

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Bewertung7.0Sehenswert

Tjoah,

damit bin ich dann mit der Iron Man Reihe durch.
Leute mit Marvel-Kindheit sehen diese Trilogie bestimmt nochmal ein wenig anders und können über viele Ungereimtheiten und flachen Witze hinwegsehen.
Das fiel mir da schon etwas schwerer da ich nie ein großartiger Superhelden-Fan war.
Vor gar nicht so langer Zeit habe ich Nolans Batman-Trilogie geschaut und ich muss sagen, dass mich der eisn-Mann im direkten Vergleich doch enttäuscht hat.
(jaja Amadeus ich weiß - man darf DC und Marvel nicht vergleichen).

Wobei ich nicht zwangsläufig sagen will, dass Iron Man schlecht ist. Ich hatte nur stark das Gefühl, dass sich die Zielgruppe hier doch weit unter 20 Jahren befindet aber Filme für diese Zielgruppe muss es schließlich auch geben.
Seriöse Action für anspruchsvollere Zuschauer sucht man hier leider, mit einigen Ausnahmen, vergebens.

Pluspunkte lieferten Gwyneth Paltrow, Ben Kingsley und selbstredend Robert

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Moo-Zart

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Ich versteh nur blablabla und selbstredend Robert!


deevaudee

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Bewertung9.0Herausragend

Nach den Avengers ist vor den Avengers.

Das gute, das grosse Avengers Tamtam wird gleich im Keim erstickt. So bleibt wieder der Fokus auf Iron Man selbst. Und ohne Scheiss, mir fällt es schwer einen derartig genial aufgelegten RD Jr. zu betrachten. Der eiskalte Zyniker den er noch im ersten Film darstellte, war praktisch ausgelöscht. Gut, flotte Sprüche blieben es weiter aus seinem Mund, aber, es fühlte sich wesentlich reifer an, wesentlich erwachsener. Seine Frisur, seine ganze Aura, sein Auftreten allgemein unterschied sich sichtlich von dem was noch in den Avengers zu sehen war. Neben seinen Neurosen, und neuerdings nicht ganz unangebrachten Panikattacken, die durch die immer noch vorhandenen Granatsplitter in seiner Brust mit ausgelöst werden, entwickelte Shane Black eine ganz besondere Harmonie zwischen ihn und seiner Angebeteten Pepper Potts. Aber meine güte, hat John Favreau seine ganze Gage in Essen reinvestiert? gott ist der Junge auseinander gegangen. Und da legt auch der grösste Minuspunkt des Films dar, nämlich die angebliche Rückblende ins Bern von 1999. Weil Favreau fett da, und in der Gegenwart, Favreau, immer noch fett. Na gut, moppelig, um politisch korrekt zu bleiben. Diese angedeutete Rückblende mag mir so gar nicht gefallen. Dagegen wars witzig, erstmal Eiffel 65 mit Blue im die Ohren geblasen zu bekommen statt irgendwas von ACDC. War mal was anderes.

Der Widersacher von Stark, die Mandarine, oder Clementine??! hatte mir es echt zugesagt. Ich konnt nicht mehr nach dem twist. Geiles Ding. Aber Kingsley, göttlich, einfach göttlich. Das hätte nicht besser gemacht werden können für eine Agentenparodie. Wenns eine wäre. Denn noch war es eine Comicadaption, die immer noch mit möglich viel High-Tech Schnick Schnack und massig guten Effekten daher kommen sollte. Und dies, je nach Handlung, echt gut hinbekam. Hatte mich echt beeindruckt. Das setting, der Bösewicht, die Story, funktionierte wirklich wunderbar. Stark der natürliche Übermensch. Während der Autofahrt erstmal Akten sortieren und lesen, dabei Telefonate führen, mal ehrlich, Männer und Multi Tasking?? :D

Natürlich gibt es auch einige Logiklöcher. Aber hey, es is ne Comicverfilmung, da darf das so sein. Und wenn ich nie von Iron Man gross was gehört hatte, spätestens jetzt ist mir RD Jr. mit dieser Rolle schwer ans Herz gewachsen. Das Filmfinale endete etwas übertrieben, und die heilende Schlussanekdote ist auch eher mit nem zögerlichen najaaa versehen, aber sonst, echt dufte Nummer. Allein das der Mandarin sich erstmal fein Dosenbier rein pfeifft und ne Runde Fussball guckt, zumindest hab ich Rudolf Skacel im Trikot erkannt, ist auch unwichtig, und auch ein gewisser Ex Bodyguard total auf Dowton Abby steht, hatte echt mega Lacher eingeheimst.
Für mich der beste Iron Man, auch wenn es einige Anzugprobleme zu bewältigen gab, machte der Film echt was her, und stellt im Alleingang fast die Avengers in den Schatten. Ich wiederhole mich gerne, aber Iron Man ist RD Jr. Rolle seines Lebens. Er ist Iron Man. Unbedingt gucken!!!

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Smacko

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Bewertung9.5Herausragend

Klassischer Iron Man. Coole Sprüche. Action. Alles was man braucht. Robert Downey Jr. ist einfach die coolste Sau ever.

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peli_cula

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Bewertung3.0Schwach

Irgendwie war Tony männlicher bevor er sich ne feste Freundin zugelegt hat. Jetzt hat er Panikattacken usw. und am Ende des Films hat er praktisch alles verloren.... Schade!

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lupusnoir

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Danke für den Hinweis auf das Ende, ist super wenn man schon ein bisschen auf den Film vorbereitet wird. Dann ist man nacher nicht so überrascht, das will man ja nun wirklich nicht. Gibt da ein nettes kleines Wort, das man vor so einen Kommentar schreiben kann. Nennt sich SPOILER. Das kann man auch verwenden wenn man vllt nicht gerade Details, jedoch eine doch nicht gerade unwesentliche Richtung des Films in seinem Kommentar benennt. Unabhängig davon, dass der Ausgang des Films sowieso klar ist, nervt es mich sowas zu lesen ohne die Möglichkeit zu haben es eben nicht zu lesen.


peli_cula

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An deiner Stelle würde ich mir die Kommentare nachdem ich den Film gesehen habe anschauen. Dann hast du auch die Möglichkeit dich negativ überraschen zu lassen und es eben nicht zu lesen ;)


Kill_Diether

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Bewertung6.5Ganz gut

Wenn nur das typisch vorhersehbare Ende nicht wäre, das immergleiche Bombast-Finale, mit immergleichem Ausgang. Ja, dann wäre "Iron Man 3" tatsächlich eine glänzende Besonderheit, die aus dem Einheitsbrei der Comic-Verfilmungen herausragt. Denn die Story ist schon mal ziemlich interessant: Selbstzweifel, Verletzlichkeit, Authentizität mit durchschnittlichem Verhalten. Akzeptable Dialoge und gute Schauspieler. Highlights sind hier die Bösewichte, Guy Pearce und noch besser Ben Kingsley. Die Spezialeffekte, die Technik-Ideen sind erste Sahne und richtig gut platziert, also nicht willkürlich überladen; leider gilt das für das letzte Viertel nicht mehr.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.5Sehenswert

Tony Stark (Robert Downey Jr.), der eben erst New York City von der Zerstörung bewahrt hat, bekommt es mit einem Gegner zu tun, dessen Reichweite keine Grenzen zu kennen scheint. Der Mandarin (Ben Kingsley), Kopf der Terrororganisation "Die Zehn Ringe", zerstört das komplette Leben des berühmten Tony Stark alias Iron Man. Dieser muss sich der äußerst schwierigen Aufgabe stellen, seine Welt wieder in Ordnung zu bringen und jene zu beschützen, die ihm am nächsten stehen - vor allem seine große Liebe Pepper Potts (Gwyneth Paltrow). Einmal mehr sind dafür sein ganzer Mut und all sein Können gefragt. Starks Lage ist allerdings alles andere als aussichtsreich. Er steht mit dem Rücken zur Wand und muss sich auf seine ureigensten Stärken zurückbesinnen: seinen Einfallsreichtum sowie seine guten Instinkte. Schritt für Schritt kämpft er sich vor, doch um dieses Mal zu gewinnen, muss er sich auch der Frage stellen, die ihn schon lange beschäftigt: Macht ihn erst sein Kampfanzug zum Helden oder ist er bereits ein Held, der lediglich einen Kampfanzug trägt?

Iron Man 3 ist Action Bombast auf hohem Niveau. Der Cast ist Klasse und die Action auch. Für mich mit der beste Comic, da der Held Spaß macht und vor Ironie strotzt und nebenbei auch menschelt. Ein Blockbuster im besten Sinne und dafür bekommt er schlappe 7,5/10 von mir.

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Brennegan

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Bewertung7.5Sehenswert

Bisher einen Punktstand von 5,5, geht die Wertung nach erneuter Sichtung deutlich rauf. Iron Man 3 kann die Vorgänger nicht toppen, dazu ist zu viel vom anfänglichen Charme verloren gegangen. Aber Charme ist da und Downey Jr. ist eine Wucht, der nur ein Problem hat. An entscheidender Stelle muss er die Bühne Kingsley überlassen, der hier einfach wunderbar besetzt ist und dessen Figur im Nachhinein einfach toll ist.

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Zak

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gefiel mir auch nach der zweiten besichtigung besser


Brennegan

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Ich denke, die Erwartungen nach den vorherigen Auftritten waren einfach recht hoch (egal ob man zum Beispiel den zweiten mochte oder nicht) ... und die konnte der Film nicht erfüllen.


FilmFreak2K13

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich besser als der 2. Teil und fast auf Augenhöhe mit dem 1. Iron Man.
Wenn ich mir hier die Kritiken so durchlese kann ich froh sein nicht die Comics zu kennen. Denn ich war von dem Twist schon überrascht und sah den mal so gar nicht kommen.
Aber irgendwie gab es, für einen Iron Man Film, wenig Iron Man zu sehen. Nicht falsch verstehen, mir gefiel das da es Tony mehr tiefe gab, er so öfter auf sich und seinen normalen Fähigkeiten angewiesen war und so erst mal wieder richtig klar werden musste nach dem was in New York passierte. Ist halt wie bei Batman beginns, da tauchte Bats auch erst nach 45-50min auf.
Was mir sonst noch etwas too much war, war die übertriebene Darstellung der Technik. Die einzelnen Anzugteile finden vollkommen alleine zu dem 1300km entfernten Tony?!? Na ich weiß nicht. Ok, die übertriebene Darstellung der Technik war bei den IM Filmen schon immer, aber war es, wie gesagt, für mich einfach etwas too much.
Ansonsten kann ich nicht weiter groß meckern über IM3. Die Action passte, der Humor kam nicht zu kurz und RDJ spielt Tony einfach großartig. Man merkt aber schon dass er den Film fast alleine stemmen musste da die Nebenfiguren nicht wirklich dazu in der Lage waren.
Na, auf jeden fall ein weiterer guter Marvel Film der die Lust auf die kommenden Filme wieder geweckt hat.

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Spearman

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Bewertung6.5Ganz gut

Solide Kost. Ich fand den ersten Teil am besten und bin nicht sicher, ob der dritte besser ist als der zweite. Jedenfalls erscheint mir ein vierter nicht unbedingt nötig.

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