Iron Man 3
Iron Man 3 (2013), CN/US Laufzeit 131 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller, Kinostart 01.05.2013
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287 Kommentare
Keine
von Shane Black, mit Robert Downey Jr. und Gwyneth Paltrow
Tony Stark, besser bekannt als Iron Man, findet in Teil 3 im Mandarin Ben Kingsley einen seiner härtesten Widersacher.
In Iron Man 3 geht der Eiserne, wie er zu Beginn seiner Comic-Karriere in Deutschland genannt wurde, nun in die 3. Runde. Die Dellen, die sich Iron Man im Kampf gegen seine Widersacher Justin Hammer (Sam Rockwell) und Ivan Vanko (Mickey Rourke) zugezogen hatte, sind kaum ausgebeult, da droht neue Gefahr.
Doch zunächst ein Rückblick: Wir schreiben Sylvester 1999. Tony Stark (Robert Downey Jr.) befindet sich auf einer Messe in Bern, wo er die Bekanntschaft mit der attraktiven Gentechnikerin Maya Hansen (Rebecca Hall) macht und wenig später auch mit dem weit weniger attraktiven Krüppel und Visionär Aldrich Killian (Guy Pearce), der Tony Stark eine Teilhabe an seinem viel versprechenden Projekt seiner Firma AIM (Advanced Idea Mechanics) anbietet. Doch Tony hat nur Augen für Maya und vergisst Killian…
Die Gegenwart: Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) hat den Vorsitz von Stark Industries übernommen, Tonys früherer Leibwächter Happy (Jon Favreau) ist zum Sicherheitschef aufgestiegen und James Rhodes (Don Cheadle) sorgt als neu erannter Iron Patriot höchst persönlich für die Sicherheit des Präsidenten (William Sadler). Tony hat so nun alle Zeit der Welt, um sich seinen Basteleien und Verbesserungen am Iron Man hinzugeben. Sein neuestes Modell, der MK 42, ist der letzte Hit, Tony hat ihn mit einem neuen Steuerungssystem…
Tony Stark, besser bekannt als Iron Man, findet in Teil 3 im Mandarin Ben Kingsley einen seiner härtesten Widersacher.
In Iron Man 3 geht der Eiserne, wie er zu Beginn seiner Comic-Karriere in Deutschland genannt wurde, nun in die 3. Runde. Die Dellen, die sich Iron Man im Kampf gegen seine Widersacher Justin Hammer (Sam Rockwell) und Ivan Vanko (Mickey Rourke) zugezogen hatte, sind kaum ausgebeult, da droht neue Gefahr.
Doch zunächst ein Rückblick: Wir schreiben Sylvester 1999. Tony Stark (Robert Downey Jr.) befindet sich auf einer Messe in Bern, wo er die Bekanntschaft mit der attraktiven Gentechnikerin Maya Hansen (Rebecca Hall) macht und wenig später auch mit dem weit weniger attraktiven Krüppel und Visionär Aldrich Killian (Guy Pearce), der Tony Stark eine Teilhabe an seinem viel versprechenden Projekt seiner Firma AIM (Advanced Idea Mechanics) anbietet. Doch Tony hat nur Augen für Maya und vergisst Killian…
Die Gegenwart: Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) hat den Vorsitz von Stark Industries übernommen, Tonys früherer Leibwächter Happy (Jon Favreau) ist zum Sicherheitschef aufgestiegen und James Rhodes (Don Cheadle) sorgt als neu erannter Iron Patriot höchst persönlich für die Sicherheit des Präsidenten (William Sadler). Tony hat so nun alle Zeit der Welt, um sich seinen Basteleien und Verbesserungen am Iron Man hinzugeben. Sein neuestes Modell, der MK 42, ist der letzte Hit, Tony hat ihn mit einem neuen Steuerungssystem versehen, das ihm ganz faszinierende Tricks erlaubt. Doch die Ereignisse von New York (zu sehen in Marvel’s The Avengers) sind nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Während Tony noch mit diesem Trauma hadert, erscheint am Horizont eine sinistre Gestalt namens der Mandarin (Ben Kingsley), der mit terroristischen Anschlägen den USA den Kampf ansagt. Als Happy bei einem Angriff schwer verletzt wird, fordert Tony ihn zu einem direkten Duell heraus. Aber der Mandarin hat noch ein weiteres As im Ärmel: das Serum Extremis, das die genetische Struktur der Probanden verändert und sie zu Supersoldaten werden lässt. Und auch das Erscheinen zweier Gestalten aus der Vergangenheit ist nicht ohne erheblichen Effekt auf Tony. Droht der Iron Man einzuknicken?
Hintergrund & Infos zu Iron Man 3
Wie schon bei Iron Man diente auch bei Iron Man 3 die Comicreihe Iron Man: Extremis, geschrieben von Warren Ellis, als Grundlage. Entscheidendes Gimmick dort ist der Einsatz von Nanotechnologie, was Tony Stark aka Iron Man erlaubt, in ganz neuer Interaktion mit seinem Anzug zu treten. Wieder mit dabei sind Gwyneth Paltrow als Pepper Potts, Paul Bettany als Jarvis und Jon Favreau als Happy Hogan. Anders noch als in Iron Man und Iron Man 2 war Letzterer in Iron Man 3 nicht mehr auf dem Regiestuhl zu finden. Diese Funktion übernahm Shane Black (Autor von Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis), der mit Favreau die Gemeinsamkeit teilt, auch vor der Kamera zu stehen (z.B. in RoboCop 3 – Resurrection). Black und Downey Jr. kennen sich bereits von ihrer Zusammenarbeit an Kiss, Kiss, Bang, Bang. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller
- Ort
- Flugzeug
- Handlung
- Air Force One, Alptraum, Angriff, Anschlag, Anzug, Attentat, Bedrohung, Bösewicht, Eifersucht, Einsturz, Eisen, Entführung, Erzfeind, Fallen, Feind, Feindschaft, Fernsteuerung, Flugzeugabsturz, Freundschaft, Gefahr, Geheimnis, Held, Heldentum, Hilfe, Labor, Lebensgefahr, Macht, Marvel Comics, Männerfreundschaft, Nanotechnologie, Panikattacke, Passagier, Raketenwerfer, Rettung, Rettung der Welt, Rettungsmission, Rüstung, Rüstungsindustrie, Serum, Splitter, Superheld, Superkräfte, Superwaffe, U.S. Präsident, US-Regierung, Untergang, Verletzung, Wahre Liebe, Überraschungsangriff
- Stimmung
- Witzig


























Kritiken (39) — Film: Iron Man 3
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschen[...] Ästhetisch und tricktechnisch bedient Shane Black den Marvel-Standard, visuell fällt ihm gegenüber Vorgänger Jon Favreau kaum etwas ein. Zwar bewegen sich die Marvel-Studios-Filme stets nur im Rahmen von Produktionskino, unterliegen also per se künstlerischen Einschränkungen, Joss Whedon oder vor allem Kenneth Branagh mit seinem wunderbaren "Thor" aber demonstrierten hingegen durchaus die Möglichkeit, den Franchise-Anforderungen auch mit einer eigenen kreativen Handschrift nachkommen zu können. Diese verbleibt in "Iron Man 3" einzig als Black-typisches Zeugnis uralter Buddy-Kalauer mit all ihren banalen Machoposen und der aufs markige Spektakel abzielenden Lässigkeit eines eher bedauerlichen Gespanns aus Ego-Regisseur und Ego-Star. [...]
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschen[...] Es ist halt ein Drehbuch, dass diesen Charakerzügen zuspielt. Man gibt der ganzen Story eine beinahe lächerliche Wendung. Es ist einfach zu viel. [...] Iron Man III ist besser gewesen als ich erwartet hatte. Besonders die Actionszenen lassen einen wirklich staunen, wenn man sich neben der Attacke auf Iron Mans Anwesen noch die Rettungsaktion in der Luft ansieht. Die zusätzlichen Euros für die 3D Brille wären jedoch wieder einmal nicht nötig gewesen. Nichtsdestotrotz bekommt man was geboten und wird seinen Spaß haben. Eigentlich stand Iron Man III nicht auf meinem Plan, ich bin aber froh ihn doch gesehen zu haben.
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenDie Schauspieler sind toll und der Film hat neben einer gelungenen Geschichte auch optische Qualitäten zu bieten. Damit spielt der Film auf Augenhöhe von Avengers!
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschenSelten war ein Gegenspieler gefährlicher, selten eine Iron Man-Rüstung fehleranfälliger, selten war ein dritter Teil zugleich ein perfektes Finale einer Filmreihe, mit der es schön gewesen ist, die aber allem finanziellen Anreiz zum Trotz jetzt eine Pause braucht.
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_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschenIrgendwie und irgendwo bewegt sich dieser große Franchise-Knall im ganz guten Durchschnitt zeitgenössischen Action-Kinos, irgendwie gehört er auch zu den besseren Comicverfilmungen und irgendwo hat er zeitweise auch Spaß gemacht. Aber jetzt, einen Tag nach dem Kinogang, ist die Erinnerung an diesen netten Film auch schon wieder verblasst, der vorläufige Höhepunkt einer neuen Superhelden-Trilogie nur noch eine Montage aus willkürlichen Action-Sequenzen vor meinem geistigen Auge. Es sind leider zu oft übliche Dramaturgie-Konventionen und die ewig-gleichen Mechanismen, die Shane Black bedient. Nun ereilt nämlich nach Bond und dem Dark Knight auch Tony Stark, dem großen Exzentriker, das Schicksal eines angeknacksten und durchpsychologisierten Helden. Das ist gerade in Anbetracht seines Auftritts in „Avengers“ - der immer wieder als Referenzmaterial für seine instabile Psyche herhalten muss – eher peinlich. Für große Verblüffung sorgt dafür Black's wunderbarer Story-Twist, dessen Drehbuch sich überhaupt selten wirklich ernst nimmt und für Robert Downey Jr. einige herrliche Dialogszenen bereithält, ehe der ziemlich redundant geratene Showdown (Iron Man scheint fast obsolet) wieder auf den ernüchternden Boden der Tatsachen zurückholt.
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FritzGoettler: Süddeutsche Zeitung FritzGoettler: Süddeutsche Zeitung
Kommentar löschenDer Weltenretter ist der große Exzentriker unter den Superhelden - und bekommt im bravourösen dritten Teil der Comic-Saga im Kampf gegen einen Bin-Laden-Verschnitt viel Raum für seine Facetten.
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Affenpranke Thu, 16 May 2013 15:11:51 -0000
Antwort löschenHerr Goettler, bitte rezensieren Sie nie wieder einen Film. Sie haben für sowas genauso viel Geschmack wie Mike Tyson Ahnung von Quantenchromodynamik.
Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenShane Black gelingt es, jede Szene von Iron Man 3 mit maximaler Intensität darzustellen. Spektakulär!
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Affenpranke Thu, 16 May 2013 15:09:13 -0000
Antwort löschenHerr Gleiberman, sie sind Geisteskrank!
M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenIch habe einiges an Iron Man 3 wirklich genossen, aber The Avengers war im Vergleich einfach überzeugender.
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StormXPadme: fandom observer StormXPadme: fandom observer
Kommentar löschenMarvels Phase 2 entführt zurück zum Beginn
Seit dem bombastischen Erfolg des MTV Movie-Award Gewinners für den besten Film, The Avengers, im Jahr 2012 warten die Fans des Marvel Cinematic Universe gespannt auf die sogenannte Phase 2, jene Filmreihe, welche zum Sequel des größten Superhelden-Epos der letzten Jahre hinführen wird. Iron Man 3 gibt für dieses nächste Projekt aus ineinander überfließenden Blockbustern den ersten Ton an, ohne jedoch eine großartige Zukunftsvision zu kreieren.
Der Film und der Kinosommer 2013 starten mit einem Ausflug in die Vergangenheit. In typischer Tony Stark-Manier geht es schon mit unerwarteten Wendungen los- so erwartet man, während das berühmte Marvel-Logo über den Bildschirm flimmert, wohl kaum die Klänge von Eiffel 65s ‚Blue‘, einem Hit aus dem Jahr 1999. Zu diesem Zeitpunkt wird Tony Stark (Robert Downey Jr) daueralkoholisiert auf einer Silvesterparty seinem Ruf als Frauenheld und überheblicher Narzisst voll und ganz gerecht. Die Kurzauftritte…
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenIron Man 3 strotzt nur so vor schillernden und blendenden Effekten sowie atemberaubenden Stunts, dass er schon fast zu überladen wirkt. Doch mit seiner trockenen Art haut Downey Jr. das alles wieder raus.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenWenn das in Iron Man 3 Downey Jr.'s letzter Auftritt in einem Iron Man-Film war, dann ist das ein solider Weg, die Reihe zu beenden.
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Manohla Dargis: New York Times
Kommentar löschenEskapistischer Film, der dringenden Themen ausweicht und die Angst vor Terror als Mittel zum Zweck missbraucht. Im Prinzip das selbe, wie Teil eins und zwei.
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Dylukera Sat, 04 May 2013 19:34:46 -0000
Antwort löschenWelchen dringenden Themen weicht er aus?
Was hätte statt "Angst vor dem Terror" besser gepasst?
Im Bezug auf den Mandarin, musste etwas anderes her, als das, was in den Comics seit 50 Jahren das Bild des Bösen ausmacht. Wenn man die Comics kennt, merkt man, dass dies einfach nicht mehr zeitgenössisch ist. Der grüne Herr stand als Sinnbild für den Kommunismus. Das war mal aktueller als es heute ist.
Zudem hebt es sich stark von Teil 1 und 2 ab.
Die Entwicklung von Tony Stark, der nun Panik Attacken bekommt, aus Angst Pepper zu verlieren.
Der verwundbare Tony Stark, der seine Gegner ohne Anzug in den Arsch treten muss.
Der vermeintliche Tod von Pepper.
Für mich gibt es da enorme Abgrenzungen...
Für mich klingt ihr Kommentar, als hätten sie nur die Trailer gesehn.
Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenDrei aufwendige und ansehnliche Actionkonfrontationen erfüllen den Blockbuster-Auftrag, aber der Reiz von Iron Man 3 liegt anderswo: in forscheren Dialogen und einem gleichermaßen unbekümmerten wie liebevollen Zugang zum Comic-Universum, der perfekt zu Downeys aalglatter Entschlossenheit in der Interpretation passt. [...] Ein eminent unterhaltsamer Film.
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Nick de Semlyen: Empire Magazine Nick de Semlyen: Empire Magazine
Kommentar löschenShane Black war genau der Richtige, um Iron Man zu alter Stärke zurück zu führen. Wenn das Downeys letzter Auftritt war, dann war es ein genialer Abgang.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenShane Black liefert einen ganz soliden Beitrag zur Iron Man-Reihe ab, der in jedem Fall cineastischer und unterhaltsamer ist als der vergeigte zweite Teil, der vor lauter Avengers anteasen nicht dazu kam eine eigene Story zu erzählen. Die Action-Setpieces sind wohldosiert über den Film verstreut, das 3D ist absolut überflüssig und Szenen wie die Zerstörung von Starks Anwesen fühlen sich realistisch genug an um einen gewissen Eindruck zu machen. Obendrein ist der Look im sympathischen Retrostil gehalten. Nicht ganz so luftig wie die Avengers, aber auch bar jeder "dirty, gritty, darkness" die die Nolan-Filme (und wahrscheinlich auch "Man of Steel") so monoton und öde macht, liefert Black einen Actionfilm in der Anmutung der frühen 90er Jahre. Saftige, warme Farben und ein polierter Look, der sich nicht am heute üblichen blau/gelb/grün-Color-Grading a la Michael Bay orientiert. Und das mit dem Subplot des Extremis-Virus ein sehr typisches Comicelement eingeführt wird,…
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenWer hat eigentlich das offenbar in Hollywood umgehende Gerücht in die Welt gesetzt, dass das letzte, was Comic-Fans sehen wollen, ihre Helden im Kostüm sind? Anscheinend kann niemand - außer Joss Whedon - so richtig etwas mit kostümierten Helden anfangen - IRON MAN 3 unter der Regie von Shane Black ist nur der jüngste Vertreter dieses seltsamen Trends. Die Masse an unnötigen Story-Spielereien und erzwungenen Plot-Points, die Black hier auffährt, um Robert Downey Jr.'s Tony Stark möglichst lange aus seinem Anzug zu halten, sorgt bisweilen allerdings für mehr unfreiwillige Komik, als es ein albernes Kostüm je könnte.[…]
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Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online
Kommentar löschenFuriose Stunts, Hightech aus dem Heimwerkermarkt und echte Terrorangst: Unter der Regie von "Lethal Weapon"-Legende Shane Black wird der dritte Film über den Comic-Superhelden Iron Man zum Triumph des modernen Action-Kinos.
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nils.johannson.1 Thu, 02 May 2013 20:06:14 -0000
Antwort löschenEntschuldigen Sie, Herr Borcholte. Aber ihre Kritik, die Kurz- sowie die Langfassung, ist doch schon sehr oberflächlich. Und natürlich kann man sich über Bewertungen immer streiten aber eine 9.0 ist, wie ich finde, mindestens einen ganzen Ast zu hoch aufgehängt.
Affenpranke Thu, 16 May 2013 15:14:57 -0000
Antwort löschenEin Ast ist noch viel zu kurz dafür. Einem solchen Klamauk eine Wertung von "Herausragend" zu geben, grenzt schon an Wahnsinn.
S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de
Kommentar löschenDies ist smartes, fabulös unterhaltsames Mainstreamkino, wie es sein sollte. Sogar die 3D-Fassung ist empehlenswert.
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F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenFlankiert von einem stark besetzten Ensemble, sorgen Downey jr., Kingsley und der Rest des Teams für ein Filmvergnügen, dass sich hinter der Gruppenarbeit der „Avengers“ nicht verstecken muss.
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Stefan Stiletto: fluter Stefan Stiletto: fluter
Kommentar löschenShane Black gelingt mit Iron Man 3 ein überaus unterhaltsames Sequel, das geschickt mit den bekannten Elementen der Serie spielt und mehr von dem Gleichen liefert, aber eben nicht nur dasselbe. [...] Black kehrt zunächst zum Kern der Figur zurück und stellt die grundlegende Frage, was diese eigentlich ausmacht.
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Kommentare (248) — Film: Iron Man 3
dilocan95 Fri, 24 May 2013 13:45:41 -0000
Kommentar löschenLeider hatte ich mir etwas mehr als Abschluss der Iron Man Trilogie erhofft, aber finde den Teil trotzdem nicht schlecht!
Tony Stark bleibt halt Tony Stark und sein Humor ist wie immer vorhanden, trotzdem hätte man das Ende gaaaaanz anders gestalten können (besonders die letzten 10 min.), ich bekam den Eindruck das der Film einfach nur beendet werden sollte und somit leider kein Knüller ist!
Jedoch bin ich Iron Fan und sehe mir die Filme immer wieder gerne an :)
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-m- Thu, 23 May 2013 12:32:29 -0000
Kommentar löschenIch weiß nicht, wie ich meine Eindrücke hier klar erklären soll. Einerseits könnte man sagen, dass ich nach Iron Man 2 nicht wusste, dass es noch schlechter werden könnte, aber man könnte auch sagen, vor Iron Man 3 wusste ich nicht, wie gut eigentlich der 2. Teil gewesen ist. AB HIER SPOILER.
Vom recht beknackten Ende, der irgendwie alles ad Absurdum stellt (auf einmal ist es möglich, alle Splitter zu entfernen und er braucht den Minireaktor nicht mehr) und diese Schurken, die Feuer speihen, booahh, das ist soo etwas von bescheuert - zumindest für Iron Man. Ben Kingsley als "Mandarin", wenn man ihn so nennen kann, hat mich erst im Trailer nicht überzeugt, und nach dem Film weiß man allerdings auch warum: weil er eben nicht der wahre Bösewicht ist, sondern nur (wiederum eine coole Idee) eine Identifikationsfigur für das Böse darstellt. Das macht alles wieder herrlich ironisch. Dann gibt es da allerdings noch Guy Pearce, der mich irgendwie zu sehr an den Schurken aus Iron Man 2 erinnert hat, der sich persönlich an Tony rächen möchte. Alles in allem geht Iron Man 3 im Gegensatz zu seinen Vorgängern und auch den Avengers vom Sci-Fi weg zur Science-Fantasy, was angesichts einer wohl angestrebten Trilogie unvorteilhaft wirkt, da er sich zu sehr von den ersten zwei Teilen unterscheidet (was an sich gut wäre, allerdings meine ich die Interpretation der Comics, die sich doch eher anfühlt, als wäre das gesamte Kreativteam ausgewechselt worden).
Ich hoffe auf einen 4. Film, der sich wieder - back to the roots - am ersten Teil orientiert.
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CineDackel Thu, 23 May 2013 09:58:19 -0000
Kommentar löschenIch hatte nach den Trailern so meine Befürchtungen, nämlich: Was anderes ist euch nicht eingefallen? Dann war ich im Kino und doch: Es ist ihnen was anderes eingefallen. Ist das auch gut? Wenn man "anders" mag: Ja. Die Kritik kann ich (dennoch) nachvollziehen. Der Film sägt ein bisschen den Ast ab, auf dem er sitzt (und auf dem vielleicht alle Superhelden-Filme sitzen). Aber damit zeigt sich, dass auch Ironman III dem Genre einen neuen Impuls gibt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich sehe zwei Filme: Einen der seine Geschichte konstruiert und einen der sich dekonstruiert. In dem "ersten" Film stören die vielen kleinen Logik-Fehler, die hier schon erwähnt wurden, die krampfhafte Anbindung an "Avengers" und das "Spielberg"-Kind (aber ich befürchte, das musste da rein, um sich die Tür für eine neue Ironman-Figur offen zu halten). An dem "anderen" Film stört mich dagegen gar nichts, im Gegenteil: Diesen Anspielungsreichtum habe ich lange nicht mehr im Kino gesehen und in diesem Film-Format auch nicht erwartet. Also ist es ihnen doch gelungen, mich zu überraschen und ihrem Markenzeichen treu zu bleiben: Anti-Helden-Superhelden-Filme zu machen. Dafür gibt es 7 "wau" und ein extra "wau" für den Bonustrack gaaaanz am Ende, weil ich da als Abspann-Kucker endlich mal belohnt wurde, statt nur böse angesehen vom Kinopersonal.
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Snakeeater Wed, 22 May 2013 23:41:27 -0000
Kommentar löschenLeider habe ich mir durch den Trailer einen ganz anderen Film versprochen, als den der gezeigt wurde. Die Effekte waren super und man wird gut Unterhalten. Leider habe ich den Film aber nicht als mehr empfunden.
Daher gibt es 6.0 Punkte für einen Film den jeder sehen sollte der Superhelden Fan ist.
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burnacki Wed, 22 May 2013 13:13:00 -0000
Kommentar löschenEine kurze Frage, Ich will heute evtl mit einem Kumpel ins Kino, der hat die beiden Vorgänger allerdings nicht gesehen. Wird das problematisch oder versteht man den Film auch so?
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Turokko Wed, 22 May 2013 14:13:09 -0000
Antwort löschenGeht auch so ! Villeicht hätte man The Avengers sehen müssen/sollen aber das ist auch nicht wirklich relevant!
burnacki Wed, 22 May 2013 14:35:47 -0000
Antwort löschenAlles klar, perfekt. Danke, für die Antwort :)
hellonearth Wed, 22 May 2013 09:57:44 -0000
Kommentar löschenTjoa, das war irgendwie nix. Erzwungen wirkende Charakterentwicklung, bei der die unnötigen Panikattacken eher peinlich wirkten, als das sie dem ganzen Tiefe verleihen. Dann noch die Familienfilmeinlage mit dem Kid-Sidekick und schon war meine Post-Trailer-Begeisterung verflogen. Über den unerwartet kurzen Auftritt von Ben Kingsley hätte man mich mit einem gelungenen Ersatz-Bösewicht noch hinwegtrösten können, aber der beleidgte Nerd war - trotz Guy Pearce - leider ein kompletter Fehlschlag. RDJ war natürlich wieder unterhaltsam, hat aber auch schon mal motivierter gewirkt.
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mondauge Tue, 21 May 2013 22:18:17 -0000
Kommentar löschenLahmes langweiliges Lichtspektakel. Ben Kingsley war durchaus Klasse. Der Iron Man hat ein Coming of Age. Unglaubwürdig!
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Donald Dungeon Tue, 21 May 2013 22:30:48 -0000
Antwort löschendie 6.5 ist da auch unglaubwürdig!
Joker93 Tue, 21 May 2013 20:21:34 -0000
Kommentar löschenDer Film ist wie die anderen 2 Teile sehr gut gelungen.Da ich den 2.Teil nicht ganz so stark fande wie den 1.war ich sehr gespannt auf Iron Man 3 und enttäuscht wurde ich nicht.Der Film ist teiweilse wirklich sehr amuisant und die Actionszenen sind einfach gut gemacht.
Die Darsteller haben mir sehr gut gefallen.Vor allem natürlich Robert Downey Jr,aber auch Guy Pearce hat sehr sehr gut gespielt.Hat Spass gemacht den beiden zu zuschauen.
Ich geben dem Film,da ich Ihn auf dem selben Niveau wie den 1.Teil sehe,8,5 Punkte.
Kann ich nur weiterempfehlen.
Joker93
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Andy_Awesome Wed, 22 May 2013 11:38:15 -0000
Antwort löschenSo ähnlich war auch unser Feedback:
http://www.youtube.com/watch?v=95o6o2lWhIk
montana772 Tue, 21 May 2013 11:40:00 -0000
Kommentar löschenmanchmal ist weniger halt doch eher mehr....zumindest was action szenen anbelangt...oder actionen-szenen in fortsetzungen.
endlich mal ein 3. teil einer reihe der die frage in den raum stellt:ist er möglicherweise besser als teil 2?!... geschmacksache...
die sache mit ben kingsley ist grossartig, mit allem was damit zusammen hängt.
guy pearce spielt optisch einen so wiederlichen schleimigen kerl...den ich nur totschlagen wollte. sehr gut.
alle darsteller machen was man von ihnen gewohnt ist.. oder erwartet.
guter film sehr sehr gute fortsetzung.
popcorn kino ungewohnt anders.
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pischti Tue, 21 May 2013 12:36:04 -0000
Antwort löschenOhje, ich fande den zweiten Teil schon beschissen und Du stellst Dir wirklich die Frage ob der dritte besser ist. Ich hoffe es! ^^
Andy_Awesome Wed, 22 May 2013 11:38:49 -0000
Antwort löschenDem Stimme ich zu !!!
http://www.youtube.com/watch?v=95o6o2lWhIk
Nebelung Tue, 21 May 2013 11:12:35 -0000
Kommentar löschenAuch ich kam aus dem Kino und war einfach nur sehr gelangweilt.
Hatte der erste "Iron Man" noch durch sein Tempo, sein Humor
und einen herrlich unverbrauchten Marvel-Held überrascht und der lange
durch einzelne Marvelfilme vorbereitete "The Avengers"-Film durch die
Vielfalt der einzelnen Helden gepunktet, hinterließ dieser hier nur noch
innere Leere.
Ich habe mich schlichtweg geärgert soviel Geld für den Streifen hinzulegen.
Das 3D war mal wieder überflüssig, die Story ist belanglos, der Bösewicht verdient den Namen nicht und erinnert fatal an eine jünger Ausgabe von Peter Maffay (wtf!).
Das hier auch noch klar bemerkbar mehr auf Aktion und beeindruckende CGI-Tricks gesetzt wurde, hat bei mir nur das Gegenteil ausgelöst. Am Ende hat mich gar nicht mehr interessiert, wie das alles ausgeht, war doch klar, dass er den US-Präsidenten (!) rettet und was ist das überhaupt für ein Finale, sind wir in einem B-Movie?
Nach dem Kino konnte ich nichtmal über mögliche herausgesuchte "philosophische Fragen" nachdenken, wie ich es oft bei Aktionfilmen mache, um vor mir das Ansehen zu rechtfertigen. Das war bei Iron Man 3 nicht möglich. Ich hatte das Gefühl zwei Stunden lang einfach nur beschallt zu werden, ohne das es in mir eine emotionale Reaktion auslöste.
Ich war danach nur noch sehr ernüchtert und desinteressiert. Ich finde es schade: ich bemerke wohl, dass ich mit 18 wohl jetzt entgültig zu alt für diese Art der Unterhaltung bin.
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Bobmaster Mon, 20 May 2013 21:59:33 -0000
Kommentar löschenNa, was soll ich zum neuen Teil der bisherigen Iron-Man-Trilogie sagen?
Na ganz einfach:
Der neue Teil zeigt den charismatischen Playboy mit "Superjob" von einer Seite, die bisher in den letzten beiden Filmen nicht vorhanden war. Tony Stark alias Iron-Man hat nun viel zu verlieren. In den vorherigen Teilen hatte er kaum Sorgen.
SPOILER
Keine Pepper auf die er ahcten musste und auch die Tragik um seinen Freund verleien dem Film einen Ernsthaftigkeit, die ich in den vorherigen sehr vermisste.
SPOILER END
Auch der Gegner ist diesesmal kein billiger Iron-Man Verschnitt, keine billige Kopie des Originalanzugs. Und ich musste sagen, dass die Auflösung gegen Ende sehr überraschend aufgenommen wurde.
Alles in einem ist "Iron-Man 3" eine große Verbesserung im Gegensatz zum eher schlechten 2.Teil und eine gelungene Fortsetzung.
( PS 3D lohnt sich hier endlich wider mal ;) )
Euer Bobmaster.
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TheAvenger68 Tue, 21 May 2013 07:24:48 -0000
Antwort löschenIch fand 3D hier vollkommen schlecht, weil kaum vorhanden.
Da ist der neue Star Trek wesentlich besser !
Alle 3 Antworten zeigen
Andy_Awesome Wed, 22 May 2013 11:39:03 -0000
Antwort löschenJepp das 3D war dürftig..
http://www.youtube.com/watch?v=95o6o2lWhIk
Bobmaster Wed, 22 May 2013 21:33:57 -0000
Antwort löschen@avenger : hab schon lange nichts mehr in 3D gesehen, weil ichs eigentlich eher schlecht als recht finde. vllt fand ichs deshalb besser als sonst :P
plane noch den neuen star trek zu sehen :)
mikkean Mon, 20 May 2013 16:00:12 -0000
Kommentar löschenDer größte und beste Teil der Reihe. Es kracht und fetzt an jeder Ecke und überhaupt ist das hier das geilste Ding der Saison. Ach was, des ganzen Kinojahres ...
Jetzt habe ich euch aber fast gehabt, oder? Es wäre ja so leicht, jetzt den Fanboy raushängen zu lassen und "Iron Man 3" ewige Liebe zu schwören. Sicher, Comic-Adaptionen genießen bei mir eine Art Sonder-Status. Was nicht heißt, dass ich sie von vornherein zum Kinogold erhebe und die Augen und Ohren vor jedem anderen Event verschließe. Wir haben schon zu viele schmerzhafte Reinkarnationen unserer liebsten Comic-Helden erlebt. Da freue ich mich prinzipiell über jede gutgetrickste Leinwand-Umsetzung. Ganz einfach aus deshalb, weil diese Filme zum inoffiziellen Synonym der Blockbuster-Unterhaltung geworden sind. Wenn also nicht gerade Blechroboter und Army-Soldaten aus dem Spielzimmer in die Kinosäle hüpfen, ist es doch meist eine altgediente Heldenfigur aus der Welt der bunten, dynamischen Blättchen, die sich anschickt, unsere Münzen aus der Tasche zu stibitzen. Und so jemand wie ich lässt das gerne zu, denn mit Unterhaltung meinte ich das Versprechen des Eskapismus. Der Flucht aus den Alltag, den blinden Kopfsprung ins pulsierende Action-Glück. Dahin, wo dunkle Wolken am Himmel aus einer feindlichen Alien-Armada oder fiesem High Tech-Spielzeug des Bösen bestehen.
Eine Welt wie die des Tony Stark also, der erst letztes Jahr mit seinen Avengers-Kumpeln die Welt gerettet hat. Und der sich nun wieder seinen persönlichen Vorlieben widmet: einer exzentrischen Selbst-Überzeugung - die er aber auch immer wieder mit fettem Spielzeug rechtfertigt -, seiner Beziehung zu Pepper Potts und der wohl ewig währenden Erforschung des eigenen Seelenzustands. Vom sich überschätzenden, hedonistischen Saulus zum wenigstens humanistisch einegstellten Mecha-Paulus hat es Tony Stark schon geschafft. Aber wie immer, kommt von irgendwo doch noch ein Schatten der Vergangenheit herbei gerauscht, dem Stark dereinst einen triftigen Grund zum Hassen gab.
Bleibt natürlich unser allerliebste Frage nach der Existenz-Berechtigung von "Iron Man 3". Wieso braucht es einen dritten Teil? War der zweite nicht schon genug? Teilweise stimme ich dieser Ansicht zu. Selbst als Fan kann ich heute sagen, dass "Iron Man 2" weniger Handlung in langer Laufzeit bot. Durchsetzt mit etwas zu viel Vorgaben aus dem Hause Marvel, das Geschehen jetzt aber deutlich in Richtung "The Avengers" zu lenken. Das verträgt sich nun mal nicht mit einem schon damals angeschlagenen Helden. Einem Kerl im Übermacht-Anzug, der doch mit sich selbst hadert, aber schön die Übermacht an Fieslingen aufhalten soll. Kein Wunder, dass sich Regisseur Jon Favreau, angeblich entnervt, vom Regie-Posten zurückzog und lieber nur als Happy vor der Kamera, spürbar motiviert, agiert. Dieser Umstand bot eine gute Chance, die Versäumnisse des Vorgängers ein wenig gutzumachen. Und dem ganzen vielleicht nicht einen weiteren, unnötigen Nachfolger zu verpassen. Und jene Chance nutzte ausgerechnet Shane Black - der als Autor von "Lethal Weapon 1 und 2" oder "Last Boy Scout" das Action-Kino nachhaltig prägte. Dass der Mann einige Zeit unter so manchem Radar flog, liegt nicht an einer abnehmenden Qualität seiner Werke. Im Gegenteil, mit seiner ersten Regie-Arbeit, dem verkannten "Kiss Kiss Bang Bang", zeigte Black, dass er es immer noch krachen lassen kann. Und dabei doch nie das Augenzwinkern aus den Augen lässt.
Jene Grund-Haltung fürs Leinwand-Scheppern mit Timing fürs leichtfüßige sorgt auch bei "Iron Man 3" für den fetten Bonus, der die ein oder andere Furcht vor Enttäuschung verpuffen lässt. Hier hagelt es in der Tat wieder Spezial-Effekte. Kreist am Ende eine Vielzahl von Iron Man-Anzügen am Himmel. Sorgt Ben Kingsley als furchterregend kaltblütiger Terroristen-Lord Mandarin für Angst und Schrecken. Es ist aber auch der Teil der Reihe, bei dem Robert Downey Jr. - muss ich noch erwähnen, dass er diese Rolle lebt und atmet? - die meiste Screen-Time ohne Rüstung hinlegt. Und dabei muss er nicht nur witzeln und irgendwie charmant seine Fehltritte verteidigen. Nee, "Iron Man 3" exerziert weniger das Rulebook der Marvel-Helden durch, als dass er mühelos sehr viele Kniffe aus dem Action-Kino der achtziger Jahre übernimmt. Statt sich abermals mit den Ansichten seines Bro Rhodes (Don Cheadle) auseinanderzusetzen, schlägt sich Stark lieber durch einen halben Buddy-Movie mit einem neunmalklugen, aber wenig nervenden Jungen. Ballert sich mal unbeholfen durch und sorgt für natürlich immer verlässlich fette Sprüche. Ja genau, neunmalklug ist dieser Tony Stark natürlich auch, aber er ist vor allem mega-amüsant. Das belegt schon sein Monolog zu Beginn des Films, der übrigens mit seinem 90's-Flashback erstmal die Nackenhaare aufstellt, aber auch vielschichtig ist. Nicht nur für den späteren Handlungs-Verlauf, auch Kenner des ersten Teils werden hier überrascht.
Überhaupt ist es Neueinsteiger Shane Black gelungen, das Verhältnis von Stark's Charakter als nonchalanten Technik-Dandy und Superheld gut auf diesen dritten Film zu übertragen. Endlich ist die Action voll aufgeladen, zieht die Patrioten-Schiene heran und führt sie letztlich sogar ad absurdum. Mit einem großen Augenzwinkern natürlich. Black stürzt sich natürlich auch begeistert auf den ein oder anderen Baustein, mit denen Michael Bay seine "Transformers" bis zum Overkill zukleisterte. Im Gegensatz dazu nahm Black aber einiges Fine-Tuning vor. Wenn er es mal etwas aus den Augen verliert, dann ist es schon der Showdown und da geht es naturgemäß drunter und drüber. Sogar die wundervollen Anspielungen und Wieder-Erweckungen des guten Action-Kinos behindern "Iron Man 3" nicht wie einen schwerfälligen Dinosaurier. Allein bei der Rolle der Frau sorgt der Film schließlich für Gleichstand der Geschlechter - auch wenn hier leider am Ende keine echte Superheldin am Horizont steht. Etwas schade vielleicht, aber na ja.
Immerhin tröstet allein die Einsicht, dass "Iron Man 3" nicht zum seelenlosen, heillosen Durcheinander verkommen ist, die zweite Fortsetzungen gerne mal darstellen. Es gibt keine Abstriche beim Esprit, beim Wortwitz und klar, auch nicht bei der Material-Schlacht. Downey Jr. hat das Glück, dass die Rolle seines Lebens nicht von minderwertigen Kalkül-Geburten beschmutzt wird. Da darf jeder selbstverständlich rummäkeln, seine persönlichen Lieblings-Defizite finden. Ob Comic-Liebhaber oder nicht. Verhandeln wir doch lieber darüber, ob es einen weiteren Teil geben sollte/muss. Bei "Iron Man 3" gilt für mich die Devise: Wenn schon Mainstream-Blockbuster, dann bitte so. Klug genug, um mich mit Schauwerten UND Dialogen bei Laune zu halten. Vielleicht nicht perfekt, um für alle Zeit das Maß aller Dinge zu werden, aber perfekt genug, um sich mal aus dem Alltag auszuklinken. Darum geht es doch, "It's Only Entertainment!"
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gabriel.rost.77 Mon, 20 May 2013 16:38:00 -0000
Antwort löschenHervorragend geschrieben. Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Ich hatte zwar auch ein paar Dinge zu bemängeln, die die Wertung für mich ein wenig nach unten drückten, bin aber ansonsten größtenteils genau deiner Meinung.
mikkean Mon, 20 May 2013 19:02:18 -0000
Antwort löschenDanke, danke - das freut mich aber, das noch mehr Leute ähnlich ticken. Ich wollte ja nichts in Stein meißeln, sondern nur meine Bgeisterung teilen. Dinge, auf denen man rumreiten kann, gibt es ja auch hier. Aber wozu immer aufs 3D bashen, oder den einen oder anderen Schlenker in der Geschichte? ;-)
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Andy_Awesome Wed, 22 May 2013 11:39:50 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=95o6o2lWhIk
mikkean Thu, 23 May 2013 21:38:18 -0000
Antwort löschenNa sieh an, scheint ja noch mehreren Leuten so zu gefallen.
Christoph7K Mon, 20 May 2013 11:55:36 -0000
Kommentar löschenDie ersten zwei Teile habe ich nicht gesehen und kann daher nicht sagen, ob der dritte schlechter oder besser ist. Ich fand ihn in Ordnung, aber nicht besonders gut. Könnte eher irgendein Alienfilm sein(wer den Film gesehen hat, weiß hoffentlich was ich meine).
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manug Mon, 20 May 2013 10:59:32 -0000
Kommentar löschenObwohl ich Teil 1 & 2 nicht gesehen habe- konnte ich mich schnell im Film einfinden. Die Story, die Umsetzung, die Symbolik, die Message sind wirklich sehr gut im Film. Action in Kombination mit viel Spaß macht einen guten Film aus. Im Kino lohnt sich aber nicht, meiner Meinung nach die 3D Fassung.
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QaXx Sun, 19 May 2013 18:44:00 -0000
Kommentar löschenJeder wahre Iron Man Fan wird diesen Film lieben!
Ich selbst bin kein großer Freund von Fortsetzungen - erst recht nicht wenn der erste Teil sagenhaft gut war - Iron Man 3 ist der erste Film, der es geschafft hat mich zu überzeugen und den ersten Teil sogar noch zu toppen! Iron Man 2 war zwar gut - kann mit Teil 1 u 3 aber nicht mithalten.
Robert Downey Jr. war wiedereinmal weltklasse - nur er alleine ist Iron Man und nur er kann diesen verkörpern!!
Eines vielleicht zu der Kritik anderer User - wer von einem Iron Man Film Logik erwartet - sollte lieber andere Filme besuchen!!
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daniel.milanista Sun, 19 May 2013 18:28:20 -0000
Kommentar löschenEin Film, der nur funktioniert, wenn man sein Hirn ausschaltet. Während der Trailer einen packenden Film im Stile eines The Dark Knight Rises verspricht, hält der Film selbst dieser Erwartung leider nicht stand.
Achtung: Da meine Kritik sich auf die Handlungsidiotien konzentriert, sind deutliche Spoiler vorhanden.
Kommen wir zu den einzelnen Punkten, die die Handlung unglaubwürdig und unlogisch erscheinen lassen(auch für eine Comicverfilmung)
- Tony Stark baut 42 Modelle seines Iron Man Suits, hat aber keinen einzige funktionierenden auf Lager bzw. in seiner Nähe, wenn völlig überraschenderweise ein Angriff auf sein Haus erfolgt.
- Sollen wir wirklich glauben, dass Tonys Adresse vorher völlig unbekannt war? Sein Haus und seine Person sind nicht wirklich unauffällig, ebenso hat er, wie aus den vorigen Filmen bekannt, oft genug Besucher. Nachdem Tony im Fernsehen einem Terroristen droht, lebt er natürlich seelenruhig weiter, ohne Sicherheitssystem oder ähnliches.
- Statt einem potenziell interessanten Bösewichts mit politischen Motiven, bekommen wir als Antagonisten einen einfachen Biologen ohne glaubwürdige Motive. Seine Handlungen sind folglich nicht nachvollziehbar und der Charakter ist deutlich zu flach und simpel gestrickt, um interessant zu sein.
- Der Junge, der zu Tonys persönlichem Robin wird, ist klischeehaft und unglaubwürdig
- Tony Stark wird für tot gehalten, läuft in Tennessee herum und wird nicht erkannt. Natürlich warten, die Bösewichte bereits vor Ort auf ihn. Wie das geht? Wird nicht erklärt, ist einfach so.
- Die "Erhitzung" des eigenen Körpers auf einen Punkt, der die schier unzerstörbaren Iron Man Suits(zumindest in den vorigen Teilen) zum Schmelzen bringt, ist einfach absurd. Ja, es ist eine Comicverfilmung, aber sowas muss doch wirklich nicht sein.
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Ben Kenobi Tue, 21 May 2013 11:39:48 -0000
Antwort löschenKönnte man noch ewig forsetzen, diese Liste...
Amadeus Arkham Sun, 19 May 2013 13:12:53 -0000
Kommentar löschenDieser Iron Man Teil ist für mich eindeutig der witzigste, jedoch habe ich mir deutlich mehr erhofft von dem (wahrscheinlichen) Abschluss der Trilogie. Denn bis auf die gelungene Dialoge und ein paar coole Effekte fand ich ihn nicht wirklich besonders, irgendwie war der Film nur Durchschnitt. Und der 3D-Effekt war so gut wie gar nicht vorhanden, ich kam mir vor, wie jemand der übers Ohr gehaut wurde. Zur Story und vorallem zu den Gegnern kann ich nichts sagen ohne zu spoilern. Und die Schauspielleistungen waren nicht besonders anders als in den vorigen Teilen, außer den ständigen Panikattacken von Tony Stark, die aber, wie ich fand ziemlich nervend waren. Und von Ben Kingsley bekam man sowiso nicht viel zu sehen, was sehr entäuschend ist, da ich mich auf ihn am meisten gefreut habe.
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faulheitsiegtimmer Sat, 18 May 2013 23:15:18 -0000
Kommentar löschenGut, dass es der letzte Teil ist. Er wird langweilig.
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TheRambostar007 Sat, 18 May 2013 22:16:44 -0000
Kommentar löschenIron man 3 war genau das was ich erwartet hatte: Gute Action, lustige Sprüche, Stars und Effekte. Die Action ist bombastisch und vor allem am Ende wird noch einmal ein großes Feuerwerk"" abgefeiert. Leider ist die Story nicht mehr so klever wie in Teil 1. Dafür haben wir mit Ben Kingsly und Guy Pearce eine gute Verstärkung und Robert Downey Jr. macht eben das, was er am besten kann. Er zieht die Robert Downey Jr.Show ab. Alles in allem der Wohl schwächste Iron Man, aber die liegen alle sehr nah aneinander. Wie jeder Teil nimmt sich dieser zwischen den Actionfeuerwerken ein wenig Zeit für Dialoge, Witze und Story. Für die Iron Man Reihe wünsche ich mir trotzdem, dass sie nicht noch weiter für Geld ausgenutzt wird, denn sie hat einen guten, würdigen, wenn auch auch nicht grandiosen Abschluss gefunden. Ach ja, das 3D kann man sich auch schenken, denn es ist nicht vorhanden und nur abzocke.
Fazit: Wie gehabt, wie erwartet...alles in Ordnung !
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based_god Sat, 18 May 2013 10:42:25 -0000
Kommentar löschenEnttäuschend!
Anstatt der üblichen Kurzzusammenfassung, die normalerweise vor meiner eigentlichen Kritik steht, mache ich eine Liste was der Film alles sein will:
- Er will voller Action sein, was durchaus auch gelingt. Nur werden die CGI-Schlachten langsam langweilig und vermögen nicht mehr wirklich vom Sessel zu reissen.
- Er will oft auf die Avengers anspielen, was eher komisch wirkt, da sich alle bewusst waren, dass man die Avengers nicht übertreffen kann.
- Marvel will sich selber immer wieder übertreffen. Was sowieso lächerlich ist. Ich bin sehr gespannt ob die kommenden Filme (Thor, Captain etc.) dies auch versuchen und genauso kläglich scheitern werden...
- Er will witzig sein, wobei die Tony Stark-Sprüche schon länger nicht mehr so cool wirken wie in Teil 1 + Die witzigste Szene wurde hinter den Abspann gesetzt.
- Er möchte aber gleichzeitig böse sein, was aber durch den Twist und das völlige Verschenken von Kingsley und durch das inkonsequente Ende verunmöglicht wird.
- Er will intelligent und teilweise belehrend sein - Kein Kommentar.
- Er möchte ein Kind als Quasi-Side-Kick integrieren - Kopfschuss.
Marvels Phase 2 hat also denkbar schlecht begonnen. Eigentlich schade, da die Voraussetzungen für einen Film in verschiedenste Richtungen (stupide Action/ ernster Thriller) gut zu werden, durchaus gegeben waren. Zu viel wollte man aber unter einen Hut bringen und zu nahe ist "Avengers", die eigentlich nicht mehr zu übertreffende Vollendung und der Marvel-Idee.
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