Jackie Brown

Jackie Brown (1997), US Laufzeit 151 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 16.04.1998

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7.3
Kritiker
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7.4
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von Quentin Tarantino, mit Pam Grier und Samuel L. Jackson

In Quentin Tarrantinos Heist Krimi soll die Stewardess Jackie Brown für Waffenhändler Samuel L. Jackson Bargeld schmuggeln – doch der einfache Plan ist komplizierter als gedacht.

Die Stewardess Jackie Brown (Pam Grier) bessert ihr schmales Gehalt dadurch auf, daß sie im Auftrag des kleinen Waffenhändlers Ordell Robbie (Samuel L. Jackson) illegal Bargeld in die USA einführt – bis sie eines Tages am Flughafen von Los Angeles von Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) kontrolliert und festgenommen wird. Die Behörden setzen sie unter Druck: Jackie wird nur dann straffrei ausgehen, wenn sie aktiv mithilft, Ordell auffliegen zu lassen. Mit Hilfe des sympathischen Kautionsvermittlers Max Cherry (Robert Forster), der sich nur zu gut in ihre Lage hineinversetzen kann, heckt Jackie einen gewagten, tollkühnen Plan aus, um die verschiedenen Seiten gegeneinander auszuspielen. Noch vertrackter wird die Situation durch Ordells Komplizen Louis Gara (Robert De Niro) und Melanie Ralston (Bridget Fonda), die ihre eigenen Ziele verfolgen. Indem sie vorgibt, sowohl mit den Gangstern als auch mit den Fahndern zu kooperieren, versucht Jackie Brown, alle Beteiligten übers Ohr zu hauen und nicht weniger als eine halbe Million Dollar in ihre eigene Tasche wandern zu lassen…

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Jackie Brown

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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10.0Lieblingsfilm

Ein Ausdruck von Liebe und von Kamerapoesie: Bobby Womacks "Across 110th Street" ist angesagt, dazu klebt die Kamera minutenlang an der Hauptdarstellerin. An Pam Griers elektrisierendem Gesicht, wie sie zügig den Flughafen überquert, um noch pünktlich zu ihrem unterbezahlten Job als Stewardess bei einem schäbigen, kleinen Flugunternehmen anzukommen. Tarantino scheint sich in diese Frau verliebt zu haben. Wen wundert's: Jackie Brown hat den Durchblick und schöne Augen. Sie weiß das Spiel auszuspielen, ihre Mitstreiter noch viel mehr. "Jackie Brown" aber wiederum, das ist ein zugekifftes, zugedröhntes Liebesgedicht an die Liebe des Regisseurs an seine Schauspielerin. Ein gereifter Tarantino; kuriose Zweierbeziehungen, spontaner Sex in der Küche und multiperspektivisches Einkaufen. Jede Geste sitzt, jede ist unverzichtbar, unbezahlbar, jede Geste musste da rein. Tarantino liebt Jackie Brown, ich liebe "Jackie Brown". Liebe: Das können nur Lieblingsfilme.

28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Timo K.

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Du hast Geschmack. :)


Andy Dufresne

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Manchmal schon : )


ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Nebst einer perfekten Auswahl an akzentsetzend-sicher genutzen Songs fehlt es dem Film ebensowenig an ironisch-skurilem Dialog- und Situationswitz und einigen, durch die Figuren interessant gehaltenen Höhepunkten und spannenden Auseinandersetzungen. Tarantino gelingen passgenaue Portraits und auch wenn seine Bilder sich hier und da ein wenig zu ausgiebig am Anblick seiner Hauptdarstellerin ergötzen, ist „Jackie Brown“ durch das Ineinandergreifen seines Zentrums (Grier) und der Nebenschauplätze (Jackson, De Niro, Forster, Keaton) höchst gelungenes Kino. Durch Flashbacks und einige Montagen verkauft Tarantino die Story komplexer, als sie ist und inszenierte letztlich nie näher an der Konvention. Dennoch ist der Film mehr als eine bloße Fingerübung und die richtige Maßnahme, um das Kult- und Kulturphänomen Quentin Tarantino darauf herunterzurechnen, was er ist: ein Regisseur, dem eine schier grenzenlose Vielfalt an erzählerischen Möglichkeiten und Variablen zur Verfügung steht und der dieses Ausnahmetalent zu nutzen weiß.[...]

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] „Jackie Brown“ ist der ruhigste, unbekannteste, unverrückteste, unkultigste Tarantino. Es gibt keine so abgedrehte Figur wie den sadistischen Mr. Blonde, den mysteriösen Gangsterboss Marsellus Wallace, den Racheengel „Die Braut“, den verrückten Stuntman Mike oder den diabolischen Judenjäger Hans Landa. In seinem dritten Film entzieht Tarantino seinen Figuren den besonderen Mythos und verstärkt den Faktor Alltäglichkeit, obwohl sie sich auf die gleiche, spritzige Art miteinander unterhalten. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht etwas, das man nicht sehen kann (ein nicht gezeigter Banküberfall, ein geheimnisvoller Kofferinhalt, ein Rachemotiv) sondern schlicht und einfach das liebe Geld. [...]

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Perry Simm

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9.0Herausragend

Angesichts von "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Kill Bill" ist man ja versucht, "Jackie Brown" mit einem "Jaja, ist eh auch nicht schlecht" abzutun und insgeheim die Action, die coolen Sprüche und/oder den grotesken Humor der anderen Filme zu vermissen. Dabei beweist Tarantino gerade mit "Jackie Brown" seine wahre Größe. Er hätte auch einfach ein zweites "Pulp Fiction" drehen können, sowie es seine unzähligen Epigonen versucht haben. Stattdessen hat er etwas anderes probiert, ohne dabei seinen Stil zu verleugnen.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

Der einfühlsamste Tarantino-Film. Großes Schauspielerkino für Erwachsene.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Es gibt auch hier kurze, unvermittelte Gewaltexzesse, es gibt die Brüche gewohnter Erzählmuster, es gibt Genre-Mischmasch und eine allem zugrundeliegende Ironie, (die aber vielleicht gar nicht so subversiv ist, wie sie es gern wäre). All das ist sehr gut so, sonst wäre die Nostalgie, die durch diesen Film streicht, gar zu versöhnlich, die Ruhe gar zu langsam, und die Geschichte gar zu konventionell.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Kongeniale US-Adaption des britischen Kultbuches und endlich eine angemessene Rolle für John Cusack!

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Batzman

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Der Kommentar gehört zu High Fidelity - mal wieder ein Systemzuordnungsfehler...


Janus Winter

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*löööööl*
der war gut!



Kommentare (121) — Film: Jackie Brown


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Pegisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gefällt mir! Ich müsste mir jetzt Pulp Fiction noch einmal anschauen, um zu sagen welcher besser ist, aber man muss es ja immer nicht miteinander vergleichen.

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tjaden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Robert De Niro in Silent Bob-Manier.
Lohnt sich.

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doctorgonzo

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Interessanter Vergleich.


headmusic

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Bewertung7.5Sehenswert

Hab ich nach dem ersten schauen gar nicht so gemocht aber mittlerweile finde ich ihn fast noch ne Spur besser als Pulp Fiction. Er ist viel geradliniger und dadurch wirkt er mehr aus einem Guss. Pam Grier ist einfach der Knaller!

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GamarnaNebel

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Bewertung7.0Sehenswert

Quentin Tarantinos lässiger Heistfilm handelt von der 44jährigen Stewardess Jackie Brown, die für einen illegalen Waffenhändlers den Geldkurier spielt. Um nicht ins Gefängnis zu müssen, arbeitet sie mir den Behörden zusammen, um ihren Boss dingfest zu machen. Sie spielt jedoch ein doppeltes Spiel.
Tarantinos Verfilmung von Elmore Leonards Buch „Rum Punch“ besitzt ein sehr gemächliches Tempo und nimmt etliche Anleihen beim Blaxpotaionkino der 70er.
Auch Filme anderer Genres werden von Tarantino zitiert, so ist die Eröffnungssequenz der Anfangssequenz des Films „Die Reifeprüfung“ nachempfunden.
Der Film ist etwas zu lang geraten und lebt vor allem von seinen interessanten Charakteren, die von einer tollen Darstellerriege verkörpert werden, von Tarantinos skurrilen Dialogen sowie dem launigen Soundtrack.

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manitu17

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Bewertung7.0Sehenswert

...ich glaub ich habe vorhin den Tarantino mit den wenigsten toten gesehen :D

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anton.scharton1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

besser als pulp fiction. mehr ist eigentlich nicht zu sagen.

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gabriel.rost.77

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Bewertung9.0Herausragend

So, jetzt hab ich alle Tarantino-Filme gesehen. Der hier war mein Letzter.
Und ich fand ihn wirklich sehr gut, obwohl er bei anderen Tarantino-Fans einen eher schweren Stand hat. Besser als Tarantinos Erstling "Reservoir Dogs" gefiel er mir auf jeden Fall. Der Film ist mit über zweieinhalb Stunden Länge zwar etwas zu lang geraten und mehr als eine Szene hätte man auch herauskürzen können, aber größtenteils hat er mir viel Spaß bereitet. Wie in jedem anderen Tarantino-Streifen gibt es auch hier wieder abgedrehte Charaktere, witzige und intelligente Dialoge, einen unvorhersehbaren Handlungsverlauf, zahlreiche Zitate aus und Anspielungen auf andere Filme und eine verschachtelte Erzählweise (der sehr spannend inszenierte Coup wird bspw. aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt), alles ist hier allerdings nicht so stark ausgeprägt wie in seinen restlichen Filmen. Denn "Jackie Brown" ist der einzige Tarantino-Film, der auf einer literarischen Grundlage, nämlich einem Roman von Elmore Leonard beruht, und deswegen wohl auch sein untypischster Film. Denn er ist viel ruhiger inszeniert, und auch die Gewalt hält sich hier eher in Grenzen. Was den Film in meinen Augen aber nicht schlechter macht.
Die Schauspieler sind alle grandios, auch wenn manche Charaktere doch sehr blass gezeichnet waren, aber so sehr fällt das nicht ins Gewicht. Der Soundtrack, der sich hauptsächlich aus alten R&B-Songs zusammensetzt, hält auch bei Laune.
Insgesamt betrachtet kann der Film zwar nicht mit Meisterwerken wie "Pulp Fiction" und "Kill Bill" mithalten, aber für sich betrachtet ist er spannend und sehr unterhaltsam. Nur zu empfehlen.

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pischti

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"Jackie Brown" ist einer meiner wenigen Blindkäufe und ich mochte ihn sehr :)


halva616

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In den ersten paar Szenen erinnert mich de Niro an Earl Hickie!

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Cellmorbasg

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Bewertung9.0Herausragend

Jackie Brown - the most incredible woman in town. Wieder einmal beweist Tarantino, dass seine Dialoge nicht nur (ein unglaublich schöner) Selbstzweck sind, sondern eine Geschichte erzählen. Selbige ist gut konstruiert mit einer starken, ja fast möchte man sagen dominanten, weiblichen Hauptfigur. Doch sie wird oft genug herausgefordert und das Gelingen des Plans hängt immer wieder am seidenen Faden. Ob das Glück ihr bis zum Ende Hold ist, müsst ihr selbst herausfinden.

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leverkus

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Bewertung6.0Ganz gut

Tolle Schauspieler, gute Handlung, klasse Dialoge und so noch anderes das so typisch Tarantino ist. JACKIE BROWN hat eingentlich alles was ein guter Tarantino-Film braucht.

Trotzallem hat der Film mich jedoch ein bisschen enttäuscht.
Nach Pulp Fiction, Inglourious Basterds, Django Unchained und Reservoir Dogs
war ich doch schon an etwas anderes von Tarantino gewohnt.
Wie auch bei anderen seiner Filme gibt es hier bei JACKIE BROWN Dialoge die da mal etwas länger dauern. Doch hier fand ich es dann doch ein wenig langatmig.
Außer dem kann ich noch sagen, dass JACKIE BROWN noch einer der Harmlosesten Tarantino-Filme ist, da hier sehr stark am Kunstblut gespart wurde. Und das war auch ein Punkt, der mich doch sehr überraschte.

Pam Grier war mir bisher noch unbekannt und ich muss sagen, dass sie Ihre Rolle nicht schlecht gespielt hat. Der Samuel L. Jackson hat in dem Film mal wieder geglänzt und verkörperte seine Rolle als Ordell Robbie, dem Waffendealer, sehr gekonnt. Zudem belächelte ich hier sein Aussehen: Langer brauner Pferdeschwanz und einen geflochtenes Ziegenbärtchen.
Von Robert De Niro gibt es von meiner Seite aus nicht viel zu sagen. KURZ: Er war nicht schlecht.
Zu den anderen Schauspielern kann ich nicht viel sagen, klar Michael Keaton, aber ihn kenne ich auch nur aus den Batman-Filmen.

JACKIE BROWN ist ein recht unterhaltsamer Film, der auch mal seine Tiefen hat, aber durch seinen Cast und seine Handlung glänzt, jedoch durch seine eher schwach ausgeprägte Brutalität etwas enttäuscht.

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doktormovie

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film indem Quentin Tarantino wieder einmal zeigt,das er der Hammer ist!
Dieser Film ist einfach ein Meisterwerk.Die Musik bei diesem Film ist 1A genau wie die Story.Die Schauspielerische Leistung von Pam Grier ist einfach bis heute ein Hammer.Und ich feiere den Charakter "Jackie Brown" noch bis heute.Natürlich darf man auch die Leistung von Samuel L. Jackson und Robert De Niro nicht vergessen.Aber ich muss sagen das dieser Film kein typischer Tarantino ist.Aber trotzdem sind die Dialoge,der Humor und das Blut reichlich dabei.Also einfach anschauen!
MEISTERWERK!!!

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DonChris

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Genialer Film!


Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Jackie Brown ist wohl der erwachsenste und unverspielteste Film den Quentin Tarantino bisher gedreht hat.
Er ist nicht nur eine reine Hommage an die alten Blaxploitation Filme der 70er Jahre,
Tarantino huldigt dieses Filmgenre geradezu und Jackie Brown könnte zu 100% aus dieser Zeit stammen.
Tarantino geht mit einer absoluten Konsequenz an die Sache heran und läßt dafür sogar seine üblichen Spielereien beiseite.
Durch die langen Einstellungen und vielen Dialoge die sich durch den gesamten Film ziehen erinnert Jackie Brown wohl am ehesten an Tarantinos Regiedebüt "Reservoir Dogs".
Leider fehlt dem Film an einigen Stellen die Dynamik und er verliert sich in ewig dauernden Einstellungen.
Trotzdem sieht er toll aus und treibt Samuel L.Jackson zu absoluter Höchstleistung an,
aber auch alle anderen Darsteller reißen sich hier wirklich den Arsch auf.
Ein wirklich guter Film der aber durch seine Behäbigkeit in der Tarantino Filmografie etwas abfällt, nicht zum immer wieder ansehen animiert und er dadurch immer etwas stiefmütterlich behandelt wird.

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dmtjdc

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Liegt daran, dass der Film auf dem gleichnamigen Roman von Elmore Leonard basiert und Tarantino sich selbst zurück- und die Vorlage quasi 1:1 übernommen hat. Da sieht man, wie verschieden die Geschmäcker sind. Nach Pulp Fiction und vor Reservoir Dogs ist das für mich sein 2bester.


Dr.Hasenbein

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Ja, das ist richtig und daran wird es auch liegen.
Ich denke einfach dass mir die typischen Tarantinomerkmale fehlen (obwohl natürlich auch genug eingebaut sind wie die sehr coole Szene am Kofferaum mit Jackson und Tucker) und er sich einfach zu sehr abhebt und für sich alleine steht.
Trotzdem sind die Schauspieler alle toll besetzt und spielen einfach großartig.
De Niro schießt hier natürlich den Vogel ab!


HellGreetings

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nach "Pulp Fiction" kam also drei Jahre später "Jackie Brown", der leider bis auf die Geldübergabe aus drei verschiedenen Blickwinkeln nicht ansatzweise so viele Kultszenen mit Wiedererkennungswert vorzuweisen hat, wie Tarantinos vorheriger Film. Das macht aber nichts, denn dafür ist "Jackie Brown" insgesamt ein wenig stimmiger und hat vor allem viel durchdachtere Charaktere. ("Pulp Fiction" bekommt natürlich trotzdem den Lieblingsfilm-Bonus)

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mboe

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich konnte sehr lange mit dem Film nichts anfangen, mittlerweile kann ich aber sagen, dass er mir gefällt.

Die Machart ist etwas ruhiger, die Musik ist einfach cool (nicht ganz so überdreht wie in anderen Tarantino-Filmen) und die Darsteller sind wie immer gut gewählt und vor allem voll bei der Sache.
Jacky Brown kann man mögen oder nicht, er bleibt trotzdem ein typischer Tarantino.
Man muss Filme ja nicht immer auseinandernehmen oder bis ins kleinste Detail analysieren - einfach mal zurücklehnen und geniesen :)

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Finnigan

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Bewertung5.0Geht so

Nach einem Film wie Pulp Fiction liegt die Messlatte zweifelsohne hoch und die Ansprüche sind schier unerfüllbar. Jackie Brown wird häufig als der schwächste Tarantino bezeichnet. Und gerne würde ich aus der Reihe tanzen, gerne würde ich etwas anderes behaupten. Doch leider muss ich das auch für mich bestätigen – irgendwie finde ich keinen richtigen Zugang zu diesem Werk.

Dabei verfügt Jackie Brown prinzipiell wieder über die üblichen Zutaten eines Tarantino-Films, doch hier wollen sie einfach nicht so recht zünden. Die Darsteller und ihre Charaktere – allen voran Robert de Niro als verpeilter Ex-Knacki – sind wieder einzigartig, auch die Dialoge tragen wieder deutlich seine Handschrift. Doch als im Gesamtgefüge ergibt sich ein stotternder Motor.

Dies liegt nicht zuletzt auch an dem Erzähltempo. Jackie Brown ist langsam. Jackie Brown ist zäh. Ja, so sehr ich Tarantino und seine Filme mag, Jackie Brown ist einfach langweilig.

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KonTaicho

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Du sagst es... . _.


DarthStarkiller

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Bewertung6.5Ganz gut

Wie Tarantino-Filme halt sind, ist auch "Jackie Brown" anders als andere Filme. Die Handlung & die Charaktere kommen eigentlich ganz gut rüber, obwohl mir Robert DeNiro's Rollen-Charakter am Anfang etwas überflüssig vorkam (nix gegen DeNiro!).
Welche Frage ich mir im Nachhinein stellte war: Hat der Film mich "angesprochen", im Sinne von "In den Bann gezogen" oder "fasziniert". Ich kann mir denken, dass es vielleicht gar nicht gewollt ist und ich unbewusst nach soetwas suche, aber eine echte Verbundenheit/Sympathie mit der Protagonistin stellte sich bei mir nicht ein. Es war sehr distanziert. Fand's aber gut, dass die "Heldin" nicht, wie heutzutage eigentlich typisch, eine Schönheit ist, sondern wie eine Frau aussieht, der man zuhauf auf der Straße begegnet ... vielleicht wohne ich aber auch nur im falschen Stadtteil xP

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Simon Moon

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"Jackie Brown" ist eine echte Tarantino-Perle. Der ist halt ein wenig ruhiger.


rikkioh88

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Bewertung9.5Herausragend

ich liebe diesen film. mein geschmack leute, ich finde ihn den 2 bestem zusammen mit pulp fiction. der beste wäre also django unchained. also nur mein empfinden :)
ich mag die machart, die musik und die charaktere. ich weiss auch nicht, aber es passt einfach, obwohl sie viel reden ist es einfach ein grosses werk. mich überzeugt der film vorallem be der 2ten stunde, mit der geldübergabe und den morden, ebenso pam grier, in diesem anzug ist sie einfach wunderbar. ich finde nur die altersbeschränkung übertrieben. django unchained war also um einiges härter.
ein sehr gelungener und gut durchdachter film mit glänzenden darstellern. mein zweiter tarantino favorit!!

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filmschauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wie sehr der durch "Reservoir Dogs" und "Pulp Fiction" herausgeschälte Tarantino-Style sich von der gewohnten Gangart eines Films wegbewegt hat, zeigt der weitläufige Blick auf den gerne hinweggesehenen "Jackie Brown". Diese Verfilmung eines Elmore-Leonard-Stoffes besitzt aus heutiger Sicht sicherlich den - relativ gesehen - konventionellsten Inszenierungsgeist aller Tarantino-Streifen, die großen Stärken sollten aber dennoch keineswegs unterschätzt werden. Dass der Regisseur sich dieser Buchadaption gewidmet hat, zeigt zumindest schon mal den Willen, auch auf dieser Klaviatur sein Können aufzeigen zu wollen. Inhaltlich bleibt die Gangart allerdings weiterhin fokussiert auf ideenreiche Gangstergeschichten, die mit illustren Charakteren, erinnerungswürdigen Musikstücken vergangener Tage, eigenwilligen Dialogzeilen, kleinen Kinoreferenzen und gelungenen Überraschungsmomenten liebgewonnene Merkmale aufgepeppt werden. Was man "Jackie Brown" womöglich vorhalten könnte, wären die weniger für sich allein stehenden Einzelszenen wie in Tarantinos Vorgängerwerken. Dies ist jedoch auch zu einem großen Teil dem Kontext zu schulden, der hier verfolgt wird.

Denn diese Geschichte über eine gerissene Stewardess mittleren Alters ist clever, aber ebenso kompliziert genug, dass diese Hervorhebungen die aufgelegte Gangart mit Herz für die Blaxploitation-Welle vielleicht sogar gestört hätten. Viel mehr hervorzuheben ist das präsentierte Ensemble, die die ganzen Verwicklungen und Tricks, die hier von mehreren Stellen Anwendung finden, unmittelbar erlebbar machen. Wie Tarantino einer Pam Grier mit dieser Jackie-Brown-Rolle die Ehre erweist, ist genauso bemerkenswert wie etwa die schräge Einordnung der großen Robert de Niro in das Handlungsgeflecht. Sowieso ist hier fernab von Gut-Böse-Mustern nur selten zu erahnen, wer genau welches Spiel mit wem treibt - und wer wirklich die im Raum stehenden Moneten abgreifen wird. Das Mitfiebern lohnt sich jedenfalls, womit am Ende festzuhalten bleibt: Mehr Respekt für "Jackie Brown"!

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JackoXL

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Der letzte Satz verdient mindestens drei !!!.


filmschauer

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Schon, aber da ich ansonsten zumeist ein notorischer Ausrufezeichen-Gegner in (meinen) Texten bin, sollte die Botschaft auch so klar genug sein. ;)


wernerbremen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich bin beeindruckt, tarantino kann tatsächliche einen starken film drehen und dabei unter einem halben liter kunstblut bleiben.

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pischti

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"Jackie Brown" fande ich vom Erzählstil richtig stark und ich könnte nichtmal sagen dass mir "Pulp Fiction" besser gefiel als "Jackie Brown" ^^


domi.endres

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zum halben Liter Kunstblut in Pulp Fiction bleibt nur zu sagen: "Damn, I shot Marvin the face"


Yarden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mein erster Tarantino, den ich "bewusst" angesehen habe. Inglorious Basterds müsste ich noch einmal sehen, damals war ich noch jung (bzw jünger) und nicht wirklich auf den Film konzentriert.
Obwohl im Film kaum etwas passiert ist und er relativ unspektakulär war, hat er sehr gut unterhalten. Teilweise war er etwas langweilig. Die 8 erscheint mir als Bewertung eigentlich schon zu hoch, aber eine 7,5 ist mir dann doch wieder zu niedrig. Da ich mit der schauspielerischen Leistung mehr als zufrieden bin und mir auch die Musik gefallen hat, tendiere ich allerdings zur besseren Punktzahl.
Ich hoffe, bis zu "Django Unchained" krieg ich alle Tarantinos geschaut...^^

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terraNova

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Pulp Fiction, go go. ;)


Yarden

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Wird der Nächste ;D



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