Jackie Brown

Jackie Brown (1997), US
Laufzeit 151 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 16.04.1998

7.5 Kritiker
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.4 Community
11012 Bewertungen
89 Kommentare
Jackie Brown - Bild 5730
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von Quentin Tarantino, mit Pam Grier und Samuel L. Jackson

Die Stewardess Jackie Brown (Pam Grier) bessert ihr schmales Gehalt dadurch auf, daß sie im Auftrag des kleinen Waffenhändlers Ordell Robbie (Samuel L. Jackson) illegal Bargeld in die USA einführt – bis sie eines Tages am Flughafen von Los Angeles von Special Agent Ray Nicolet (Michael Keaton) kontrolliert und festgenommen wird. Die Behörden setzen sie unter Druck: Jackie wird nur dann straffrei ausgehen, wenn sie aktiv mithilft, Ordell auffliegen zu lassen. Mit Hilfe des sympathischen Kautionsvermittlers Max Cherry (Robert Forster), der sich nur zu gut in ihre Lage hineinversetzen kann, heckt Jackie einen gewagten, tollkühnen Plan aus, um die verschiedenen Seiten gegeneinander auszuspielen. Noch vertrackter wird die Situation durch Ordells Komplizen Louis Gara (Robert De Niro) und Melanie Ralston (Bridget Fonda), die ihre eigenen Ziele verfolgen. Indem sie vorgibt, sowohl mit den Gangstern als auch mit den Fahndern zu kooperieren, versucht Jackie Brown, alle Beteiligten übers Ohr zu hauen und nicht weniger als eine halbe Million Dollar in ihre eigene Tasche wandern zu lassen…

HandlungWaffenhändler Ordell (Samuel L. Jackson) kommt mit seinem alten Kumpel Louis (Robert De Niro) nach Hause. Dort erhält er einen Anruf von seinem Waffen-Schieber Beaumont (Chris Tucker), der ihm von Problemen mit der Polizei berichtet und dass er in Untersuchungshaft sitzt. Ordell sagt Hilfe zu und will ihn mit Hilfe von Max Cherry (Robert Forster) wieder aus dem Knast holen. Als Gegenleistung soll er ihm angeblich bei einem Waffendeal mit Koreanern helfen. In Wahrheit fährt er mit ihm aus der Stadt und erschießt ihn aus Angst, er könnte ihn verpfeifen. Stattdessen soll Louis einsteigen.

Die Polizei fahndet nach OrdellBei einer Kontrolle läuft die Stewardess Jackie Brown (Pam Grier) den beiden Zoll-Fahndern Mark (Michael Bowen) und Ray (Michael Keaton) in die Arme… Die entdecken in ihrer Tasche 50.000 Dollar und jubeln ihr auch noch ein Päckchen…

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Kritiken (6) — Film: Jackie Brown

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Nebst einer perfekten Auswahl an akzentsetzend-sicher genutzen Songs fehlt es dem Film ebensowenig an ironisch-skurilem Dialog- und Situationswitz und einigen, durch die Figuren interessant gehaltenen Höhepunkten und spannenden Auseinandersetzungen. Tarantino gelingen passgenaue Portraits und auch wenn seine Bilder sich hier und da ein wenig zu ausgiebig am Anblick seiner Hauptdarstellerin ergötzen, ist „Jackie Brown“ durch das Ineinandergreifen seines Zentrums (Grier) und der Nebenschauplätze (Jackson, De Niro, Forster, Keaton) höchst gelungenes Kino. Durch Flashbacks und einige Montagen verkauft Tarantino die Story komplexer, als sie ist und inszenierte letztlich nie näher an der Konvention. Dennoch ist der Film mehr als eine bloße Fingerübung und die richtige Maßnahme, um das Kult- und Kulturphänomen Quentin Tarantino darauf herunterzurechnen, was er ist: ein Regisseur, dem eine schier grenzenlose Vielfalt an erzählerischen Möglichkeiten und Variablen zur Verfügung steht und der dieses Ausnahmetalent zu nutzen weiß.[...]

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Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] „Jackie Brown“ ist der ruhigste, unbekannteste, unverrückteste, unkultigste Tarantino. Es gibt keine so abgedrehte Figur wie den sadistischen Mr. Blonde, den mysteriösen Gangsterboss Marsellus Wallace, den Racheengel „Die Braut“, den verrückten Stuntman Mike oder den diabolischen Judenjäger Hans Landa. In seinem dritten Film entzieht Tarantino seinen Figuren den besonderen Mythos und verstärkt den Faktor Alltäglichkeit, obwohl sie sich auf die gleiche, spritzige Art miteinander unterhalten. Im Mittelpunkt steht diesmal nicht etwas, das man nicht sehen kann (ein nicht gezeigter Banküberfall, ein geheimnisvoller Kofferinhalt, ein Rachemotiv) sondern schlicht und einfach das liebe Geld. [...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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10.0Lieblingsfilm

[...] Minutenlang „klebt“ die Kamera an der Hauptdarstellerin. An Pam Griers Gesicht, wie sie zügig den Flughafen überquert, um noch pünktlich zu ihrem unterbezahlten Job als Stewardess bei einem schäbigen, kleinen Flugunternehmen zu kommen. Untermalt wird diese (Anfangs-) Szene mit Bobby Womacks „Across 110th Street“, und brennt sich förmlich in das Gehirn des Zuschauers ein. Kein Wunder, denn dies ist eine der kultigsten, inszenatorisch eindrucksvollsten Sequenzen, die Quentin Tarantino je gefilmt hat (Zugleich auch eine Hommage an Mike Nichols "Die Reifeprüfung", und dessen ähnlich aufgebautem Anfang mit Dustin Hoffman.). [...]

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Goblin-Commander

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Die intro Szene war gut aber das wars dann leider auch schon.


dakader

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Eine Frau beim über-den-Flughafen-gehen filmen ist eine der inszenatorisch eindrucksvollsten Sequenzen, die Quentin Tarantino je gefilmt hat?!


Perry Simm

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9.0Herausragend

Angesichts von "Reservoir Dogs", "Pulp Fiction" und "Kill Bill" ist man ja versucht, "Jackie Brown" mit einem "Jaja, ist eh auch nicht schlecht" abzutun und insgeheim die Action, die coolen Sprüche und/oder den grotesken Humor der anderen Filme zu vermissen. Dabei beweist Tarantino gerade mit "Jackie Brown" seine wahre Größe. Er hätte auch einfach ein zweites "Pulp Fiction" drehen können, sowie es seine unzähligen Epigonen versucht haben. Stattdessen hat er etwas anderes probiert, ohne dabei seinen Stil zu verleugnen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Es gibt auch hier kurze, unvermittelte Gewaltexzesse, es gibt die Brüche gewohnter Erzählmuster, es gibt Genre-Mischmasch und eine allem zugrundeliegende Ironie, (die aber vielleicht gar nicht so subversiv ist, wie sie es gern wäre). All das ist sehr gut so, sonst wäre die Nostalgie, die durch diesen Film streicht, gar zu versöhnlich, die Ruhe gar zu langsam, und die Geschichte gar zu konventionell.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Kongeniale US-Adaption des britischen Kultbuches und endlich eine angemessene Rolle für John Cusack!

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Batzman

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Der Kommentar gehört zu High Fidelity - mal wieder ein Systemzuordnungsfehler...


Janus Winter

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*löööööl*
der war gut!



Kommentare (83) — Film: Jackie Brown

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FilmFreeza

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Bewertung5.5Geht so

Die Top 100 Filme deines Lebens

Platz 100 – Jackie Brown

Hallo liebe MP-ler,
in nächster Zeit werde ich mich einem ganz besonderen Projekt widmen. Den Top-100 Filmen meines Lebens. Da ich natürlich stets auf der Suche nach neuen Lieblingsfilmen bin, klang diese Rubrik äußerst vielversprechend und auch für mich ist es ein neues und interessantes Projekt. Ich hoffe dass ihr euren Spaß daran haben werdet. Den Start macht Jackie Brown.

Jackie Brown war es also. Jackie Brown war der Start. Der Start in ein hoffentlich erfolgreiches Filmabenteuer, welches mich fasziniert und begeistert, am besten von Platz 100 ab. Nun, diese Hoffnung kann ich schon mal vergraben, denn Platz 100 sprich Jackie Brown war alles andere als begeisternd und faszinierend.
Mein nächster Tarantino. Ein Name, der normalerweise für Top – Filme steht und vor allem ein Name, der immer meinen Geschmack getroffen hat bisher. Aber auch er hat sich einen richtig dicken Patzer erlaubt. Dieser Patzer kommt aus dem Jahre 1997 und hört auf den schon bereits erwähnten Namen ´Jackie Brown´.

Mit einem Cast voll mit bekannten Namen, macht der Film einen ganz starken ersten Eindruck und so waren meine Erwartungen die ich in den Film gesteckt hatte immer berechtigter und die daraus resultierende Enttäuschung ebenso. Samuel L. Jackson macht sich bei mir immer unbeliebter, denn auch hier wirkt er als Waffenhändler Ordell eher wie eine Witzfigur und so konnte ich ihn den Film über keine Sekunde ernst nehmen.
Robert de Niro verkauft sich deutlich unter Wert und es war ein großer Fehler, dass er diese Rolle angenommen hat, denn jetzt ist auch seine lupenreine Filmographie zumindest teilweise lediert.
Gott sei Dank gibt es ja immerhin noch einen positiven Aspekt in diesem Film und der heißt zweifelsohne Pam Grier. Glaubhaft und authentisch spielt sie hier die entschlossene Jackie Brown und liefert hier ein grandioses Comeback, welches die Schadensbegrenzung für den Film übernimmt und ihn vor einer noch schlechteren Bewertung bewahrt.

Des Weiteren ist der Score zu loben, der einen seltsam verspielten Eindruck auf mich hinterlassen hat, was mich aber immer weiter in die Richtung gelenkt hat, dass Tarantino seinen Film nicht wirklich ernst nimmt. Die Regie ist tadellos, da gibt’s keine Zweifel und dennoch wurde ich mit dem Film einfach nicht warm.

Ein nichtssagender Film, zu dem einem eigentlich nicht viel einfallen mag und der sich auf der Liste der belanglosen Filme ganz oben einreiht.

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SoulReaver

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@hoffman587! Ich wollte mich nur am Thema beteiligen, lass mich! :)


Canis Majoris

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@FF
Guck Dir mal Foxy Brown von 1974 an. Edel-Trash. :-)


aberaber

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehenswerter Film mit unglaublicher Besetzung. Allerdings etwas zu lang.

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1000Mindhunter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

tarantinos einziger film der nicht in einem blutbad endet der film kommt genauso gut wie alle anderen tarantinos ohne viel blut aus der film hat coole schauspieler ist manchmal verwirrend und ist im gleichen style wie die anderen tarantinos jacki brown ist tarantino auch ohne viel blut gelungnen

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Fulsome.

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Ich kenne ihn natürlich aber Zeit & Geld lassen es nunmal nicht zu, dass ich jeden Film sehen kann. :)


Fulsome.

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Ich kenne ihn natürlich aber Zeit & Geld lassen es nunmal nicht zu, dass ich jeden Film sehen kann. :)


J!GS4W

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Bewertung7.0Sehenswert

Erst kamen die grandiosen "Reservoir Dogs", dann haute Quentin gleich seinen All Time Klassiker "Pulp Fiction" raus und dann .. dann kam "Jackie Brown".
Natürlich ist es schwer an den Erfolg von "Pulp Fiction" anzuknüpfen, aber hatte das Publikum wirklich erwartet Tarantinos drittes Werk würde eine Erweiterung, gewissermaßen ein Abklatsch werden und sie beflügeln? Guckt man sich den filmischen Werdegang des tarantinoschen Kinos an, so ist "Jackie Brown" in etwa wie "Reservoir Dogs" eine Art Gehversuch des Kult-Regisseurs. Dass unter den anfänglichen Filmen gleich ein Meisterwerk dabei sein würde, konnte ja niemand ahnen, aber nachdem "Jackie Brown" geradezu floppte, tat Tarantino genau das, was das Publikum von ihm forderte und kehrte zurück zum bewährten Muster, welches ihm mit "Pulp Fiction" Ruhm eingebracht hatte. So entstanden "Kill Bill", "Death Proof" und die "Inglourious Basterds", aber dazu sage ich in diesem Kommentar nichts näheres.

Kommen wir zu "Jackie Brown", einem recht unkonventionellen Heist-Movie, das sich viel Zeit für seine Figuren lässt und eher schleppend in Gang kommt. Dank hochkarätiger Darsteller wirkt dieser Film nicht einmal sonderlich ermüdend und das täuscht teils auch über die nicht wirklich spannende Story hinweg. Ich mag "Jackie Brown" also recht gerne, sehe es aber als einen Anfängerfilm Tarantinos an, der er ja nun einmal auch ist. Schade ist nur, dass Tarantino mittlerweile nicht mehr wirklich viel wagt, auch wenn sein Machwerk noch immer den großen "Hommage-Stempel" trägt. "Jackie Brown" ist also alles andere als perfekt, zeigt aber eine vorstellbare Gangsterkiste, die, wenn Tarantino den Film etwas später gedreht hätte, vielleicht sogar noch besser gewesen wäre.

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Mr. Pink

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man gemeinhin von Quentin Tarantino spricht, kommt man zumeist als erstes auf "Pulp Fiction" und "Kill Bill" zu sprechen, dann vielleicht auf "Inglourious Basterds" und "Reservoir Dogs". "Jackie Brown" bleibt meistens außen vor und wird gerne mal unterschätzt, und das obwohl sich Tarantinos Mischung aus Heist-Movie und seiner Version eines Blaxploitation-Films wirklich sehen lassen kann. Auch wenn der Film nämlich nur auf einer Romanvorlage basiert, und somit grundsätzlich nicht seine Idee ist, fügt er sich doch bestens in Tarantinos Filmografie und das Universum seiner Figuren ein.

Denn in "Jackie Brown" geht es, wie könnte es auch anders sein, um Gangster. Und mit denen kennt sich Quentin offenbar gut aus. Es geht um Waffengeschäfte, Geldwäsche, Lug, Betrug und andere illegale Machenschaften, bei denen am Ende, jeder jeden austricksen will, um sich selbst zu bereichern.

Dabei ist "Jackie Brown" der vielleicht massentauglichste Tarantino-Film, da sich die Gewalt auf ein Minimum beschränkt und weil die Story relativ geradlinig verläuft und mit sehr wenig Zeitsprüngen auskommt, welche dafür dann aber auch perfekt abgestimmt sind. Außerdem handelt es sich um einen sehr ruhigen Film. Auch wenn sich zum Ende hin alles kontinuierlich steigert, verläuft der Film doch sehr gemächlich, Tarantino lässt sich mit der Handlung Zeit, konzentriert sich eher auf die Figuren und verlässt sich auf seine Darsteller. Ob nun Samuel L. Jackson als abgeklärter Waffenhändler, Robert de Niro als lethargischer Ex-Knacki, Bridget Fonda als heißes Strandhäschen oder Pam Grier als Titelheldin Jackie Brown, sie alle agieren glaubwürdig und füllen ihre Rollen großartig aus.

Dazu kommen hervorragende Dialoge, ein gelungener Soundtrack und eine insgesamt starke, einfach sehr ansprechende Atmosphäre, die mit vielerlei Filmzitaten, interessanten Details und einer perfekten Prise schwarzen Humors gewürzt ist, und "Jackie Brown" so zu einem durch und durch unterhaltsamen, sehenswerten Vergnügen macht. Schade, dass Tarantinos kleines, aber feines Meisterwerk, verglichen mit seinen anderen Filmen, eher zurückhaltend aufgenommen wird. Denn, auch wenn der Film sicherlich nicht so viel Kultpotential wie "Pulp Fiction" bietet, nicht ganz so cool wie "Reservoir Dogs" daherkommt, und vielleicht nicht so spektakulär zur Sache geht, wie "Kill Bill", so handelt es sich doch um einen außerordentlich gelungenen Streifen. Handwerklich hervorragend gemacht und auch inhaltlich absolut überzeugend. Cool, charmant und bemerkenswert.

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änna_banana

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Bewertung9.5Herausragend

Neben 'pulp Fiction' und 'Kill Bill' mein liebster QT-Film. Tarantino trumpft mal wieder mit einzigartigen Dialogen, welche die Geschichte zu einer ganz Besonderen machen. Mehr muss man eigentlich nicht dazu sagen - Daumen hoch!

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Anton Chigurh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der am meist unterbewerteter Tarantino Film.
Ich finde den Film echt cool, und jeder spielt hier seine Rolle mehr als gut, vor einigen Samuel L Jackson und Robert Deniro einfach genial.

"Weisst du Mann? Ich hasse diese Nigger, die einem andern Nigger einem Gefallen tun und 'bamm' gleich einen Gefallen dafür zurück haben wollen, aber... leider bin ich einer von diesen Niggern."

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Anton Chigurh

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Naja ich finde er verdient mindestens 8.


moepmoep

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Recht hast Du.


Irrelevant21

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Bewertung7.0Sehenswert

Mal wieder ein richtig Typischer Tarantinofilm:
Witzige Dialoge, Coole Charaktere und Füße.
Zwar schwächer als die anderen Filme von Tarantino , aber die guten Dialoge und die Leistung der Schauspieler machen den Film trotzdem sehenswert , auch wenn man ihm um mindestens 30min hätte kürzen können.

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RoosterCogburn

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Bewertung9.0Herausragend

Quentin Tarantino nimmt seine wahnwitzigen Fantasien bei diesem Film zugunsten einer smarten und spannenden Geschichte zurück. Ein paar nicht mehr ganz so junge Menschen müssen hier mit ihren Enttäuschungen fertig werden. "Jackie Brown" ist der ruhigste, unverrückteste, unkultigste und unterbewerteste Tarantino. Doch jede Szene dieser Krimikomödie sitzt. Eine tolle Elmore Leonard Verfilmung. Übrigens: Michael Keaton spielt in "Out of Sight" erneut die Rolle des Bundespolizisten Ray Nicolette, der dort allerdings beim FBI tätig ist.

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based_god

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Smartes Heist-Movie, made by Tarantino.

Eigentlich braucht es gar keine weiteren Zeilen mehr um den Film zu beschreiben, ich versuche trotzdem zu erklären, was diesen Film toll macht, obwohl seine Story in 45 Minuten gepasst hätte.

Es sind dies einerseits die Dialoge, mit denen Tarnatino mal wieder voll ins Schwarze trifft.
Andererseit die tolle Charakterentwicklung, die dann aber gegen Ende mal wieder völlig über den Haufen geworfen wird. Ein weiterer Punkt ist, dass "Tarantinos" immer völlig unvorhersehbar sind. Die Charaktere sind sehr strange und wandlungsfähig. Der Soundtrack ist wie immer saugeil und bei diesem Werk kommt noch dazu, dass der Film auf einem "Elmore Leonard-Roman" basierd, welche ich immer cool fand.

PS: Von wegen Memento mit seinem "Rückwärtserzählstil" sei was neues gewesen ^^

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philopee

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Bewertung6.0Ganz gut

Quentin Tarantino - Die Letzte

So, das wars. Jetzt habe ich wirklich alle Tarantino-Streifen gesehen ("My Best Friend's Birthday" zählt nicht!) und ab dem heutigen Tage befinde ich mich in einer Schwebeposition der Leere weil der weltbeste! Regisseur nun leider alles rausgehauen hat was ich anschauen könnte. Die Ironie des vorhergehenden Satzes liegt bei dem Wörtchen "weltbeste(r)", denn ich muss zum Bedauern von ettlichen Fanboys sagen, dass er davon immernoch ziemlich weit weg ist.

Ein paar Wörtchen zu Tarantino, die sich auch nahtlos auf "Jackie Brown" übertragen lassen:

Die Handlung in der ersten Szene beginnt mit einem langen Dialog und endet mit kurzer, aber prägnanter Gewalt. Wie war das doch bei "Pulp Fiction" oder bei "Inglourious Basterds" in der ersten Szene?
Es gibt einen starken weiblichen Charakter und einen, der es gerne wäre. "Kill Bill Vol. 1"? "Inglourious Basterds"?
Es sterben im Laufe der Handlung jede Menge Leute, die für die weitergehende Handlung aber doch nicht wirklich relevant sind. "Kill Bill Vol. 2"? "Death Proof"?
Im Mittelpunkt stehen irgendwelche Verbrecher, manche schwerer, manche weniger schwer, die allesamt aber eigentlich ziemlich cool sind. Ihre Coolness geht sogar so weit, dass man ihnen auch beim Rumballern nach Toaster-Beat oder Absäbeln von asiatischen Killerkommandos noch einige Sympatie abgewinnen kann.
Das Fazit das ich aus seinen bisher durchwachsenen Filmen ziehe: Was Charakterzeichung angeht, lässt er sich sehr wohl jedes Mal etwas neues einfallen aber eigentlich handelt jeder Film doch vom Gleichen. Irgendjemand begeht ein Verbrechen, was dann wieder gerächt wird und das hat dann folgende Konsequenz: Rache. Dann sterben ein Haufen Leute, nachdem noch irgendwo ein auf cool getrimmter Dialog über irgendwelchen Schwachsinn abläuft und dann rächt sich wieder irgendwer.

Bitte seht mich nicht als Rächer der Massen, seine Filme haben mir teilweise sehr viel Freude bereitet und auch bei "Jackie Brown" hatte ich besonders bei Robert deNiro sehr meinen Spaß. Die Handlung ist wie immer so überschaubar gehalten, dass es ein Unding ist den Faden zu verlieren. Wie bei jedem seiner Filme, und da sehe ich keine Ausnahme, steckt auch dieser hier voll von versteckten Anspielungen und reflektiert wie immer seine Liebe zur Filmmacherei. Aber auch hier wird deutlich, dass er mal wieder auf Tiefe verzichtet, die ihm eigentlich gut täte und der Streifen die viel zu langen 2 1/2 Stunden an der Oberfläche kratzt.

Tarantino als bester Regisseur? Far from it.
"Jackie Brown" als bester Tarantino? Even further.

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Keyser_Söze

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<<...aber eigentlich handelt jeder Film doch vom Gleichen.>>
Obwohl ich auch ein Aronofsky Fan bin, muss ich hierzu noch meinen Senf abgeben. ;-) Aronofskys Filme handeln eigentlich auch immer vom Gleichen. Von der Sucht. Zuerst kann einer nicht aufhören zu rechnen, dann kommen manche Leute nicht von den Drogen los, jemand kann nicht aufhören Leuten die Fresse zu polieren und zu guter letzt kann ein bezauberndes Mädchen nicht aufhören zu tanzen. Und all das endet natürlich fast immer katastrophal (In den Beiden letztgenannten sogar genau gleich).


philopee

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Tut mir leid dass meine Nachricht erst so spät kommt.

Ich will nur sagen der Punkt ist ganz interessant und bei genauerer Betrachtung stimmt das sogar so ziemlich. Doch eines muss man Aronofsky einfach positiv vorhalten, auch wenn seine Filme immer die gleiche Aussage verfolgen, sind die Handlungsstränge trotzdem immer unterschiedlich. Was Tarantino macht geht da in eine ganz andere Richtung. So wie mir das vorkommt ist jeder Film irgendwie wie der vorhergehende nur in einem anderen Gewand. Einmal mit Samuraischwert, einmal mit kompletter Farbpalette und einmal mit Stewardess. Der einzige Streifen der davon abweicht ist "Death Proof" und der hatte genug andere Schwächen..


Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"I'm 56 years old. I can't blame anybody else for something I did."

Ich hatte JACKIE BROWN bisher nur einmal gesehen, ihn damals eher als mittelmäßig eingestuft und die einzigen konkreten Erinnerungen die ich noch an ihn hatte waren der Mord an Chris Rock, Waffenwerbung, eine 3fach-Szene in einem Kaufhaus und Bridget Fondas Füße. Äh ja, irgendwie hatte ich aber jedenfalls schon seit längerem das Gefühl, das er eine Zweitsichtung verdient - und die ergab sich letzten Freitag bei einem Filmabend.

In vielerlei Hinsicht ist seine einzige Literaturverfilmung wohl der ungewöhnlichste Film in Tarantinos Œuvre: Er versucht dem Film nicht zwanghaft seinen Stil aufzuwingen, verleugnet ihn aber auch nicht, enthält die "realistischsten" Charakter in seiner Laufbahn obwohl es auch mal wieder um Angehörige der Unterwelt von LA geht, und in seinem Kern ist JACKIE BROWN vielleicht sogar ein Liebesfilm, und zwar ein besserer und ehrlicherer als es TRUE ROMANCE jemals sein könnte. Anders gesagt: In vielerlei Hinsicht ist seine einzige Literaturverfilmung der wohl erwachsenste Film in Tarantinos Œuvre.

Die Handlung mit all den Doppelt- und Dreifachspielchen diverser Charaktere ist zwar eher verwirrend als komplex, unterhält aber in ihrer ganzen Laufzeit durch viel Humor mehr als vorzüglich - und die oben schon erwähnte 3fach-Szene ist einfach brilliant. Man könnte JACKIE BROWN auf eine 151minütige Liebeserklärung an Pam Grier reduzieren, wenn man damit nicht den anderen Darstellern unrecht tun würde: Robert de Niro ist als grobschlächtiger Tölpel herrlich gegen den Strich besetzt, Bridget Fonda glänzt als gar nicht mal so dummes blondes Dummchen und Jackson spielt zum zweiten Mal unter Tarantino einen Gangster und schafft es, sich nicht zu kopieren. Allen die Show stiehlt für mich allerdings Robert Forster als sympathischer liebeskranker Kautionsagent Max Cherry, die wohl liebenswerteste Figur im Tarantinoverse.

Eine positive Erwähnung wert ist für mich hier mal weniger der Soundtrack als vielmehr die Art und Weise wie er eingesetzt wird, denn mit Soul und R'n'B kann man mich normalerweise jagen. "Didn't I Blow your Mind this Time" als wiederkehrendes Love Theme zu benutzen ist aber ebenso grandios wie zwischen zwei Szenen hin- und herzuspringen, in denen unterschiedliche Musik zu hören ist - ein tolles Spiel mit verschiedenen Stimmungen.

JACKIE BROWN ist Tarantinos damals dringend notwendige Emanzipation von ultracoolen anzugtragenden Gangstern und gibt mit der starken Protagonistin schon mal einen leichten Vorgeschmack auf die (Anti-)Heldinnen in seinen folgenden Filmen. Zu Unrecht gerne übersehen und unterbewertet (auch von mir - meine alte Wertung: 5,5), aber auch nicht schlechter als Quentins sonstiges Schaffen - nur eben ein bißchen anders...

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Tyler.Fincher

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Der wartet bei mir auch noch auf eine Zweitsichtung. Fand ihn beim ersten Mal auch sehr mittelmäßig.


Ichundso

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Ist eben der einzige Tarantino, in dem nicht jeder Charakter genau so redet wie er selbst. Das erste Mal gibt es wirklich ausgearbeitete Charaktere, Frauen, die reden Frauen und nicht wie der Nerd von der Videothek um die Ecke.


Wu-Tang-Sven

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich gebe dem Film eine 8, weil ich die Musik toll finde. Jedoch ist die Protagonistin relativ langweilig und zeigt selten Emotionen. Eigentlich ein Heist-Film. Allerdings fehlt dem Film die Action meiner Meinung nach. Der Anfang ist toll, während es zum Ende hin bisschen schnulzig wird. Außerdem vergebe ich die Punkte an eine große schauspielerische Leistung von Robert De Niro (ähnlich wie in Taxi Driver) und Samuel L. Jackson. Er glänzt wahrlich in dieser Rolle. Vielleicht noch besser als in Pulp Ficiton. Das Ende ist wie in jedem Heist-Film auch das Ende des Coup. Ein bisschen Einleitung und Hintergrundwissen um den Coup auch glaubwürdig zu machen. Dann die langatmige Planung und dann der Coup an sich der wahrlich spannend ist und dann doch überraschend. Ein Ende wie man es beinahe vorhersehen kann und das wars. So kurz ist der Film eigentlich. Deswegen auch ''nur'' 8 Punkte.

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moiCheCker

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Weißt du Mann? Ich hasse diese Nigger, die einem andern Nigger einem Gefallen tun und 'bamm' gleich einen Gefallen dafür zurück haben wollen, aber... leider bin ich einer von diesen Niggern."

(Warnung: Der folgende Kommentar könnte ein paar Spoiler enthalten!)

Pam Grier spielt die Jackie Brown grandios. Ordell, der schwarze Waffenhändler, der alles per Waffe statt Intelligenz aus dem Weg räumt wird wie gewohnt exzellent gespielt von Samuel L. Jackson. Robert de Niro, der den lahmarschigen und genervten Louis darstellt, spielt eher ungewöhnlich. Er wirkt neben Samuel L. Jackson und Pam Grier etwas blass.

Eine Szene im Warenhaus, wo der entscheidende Geldaustausch, der Betrug Jackies sowohl an Ordell wie der Polizei, stattfindet ist eine eigentlich relativ uninteressante, wenn auch effektvolle Szene, die Tarantino gleich dreimal zeigt: aus der Perspektive Jackie Browns, Louis/ Melanies und Max Cherrys. Diese Szene zeigt die unterschiedliche Sichtweise der verschiedenen Personen. Tarantino konstruiert hier eine clevere und interessante Szene, die für die Handlung entscheidend ist. 'Jackie Brown' hat eigentlich eine relativ simple Handlung, die jedoch mit Pepp, witzigen Sprüchen, Dialogen und einem erstklassigen Cast ausgestattet ist. Die Handlung wird beeindruckend erzählt und nie langweilig.
Tarantino zeigt in 'Jackie Brown' drei Morde mit kaum Blut. Vom Mord an Beaumont sieht man nur zwei blitzende Schüsse im Dunkeln. Den Mord an Louis betrachtet Tarantino einerseits vom Rücksitz des VW-Busses, in dem Louis und Ordell sitzen, und dann von außen, aus zig Meter Entfernung. Nur ein paar Blutspritzer an der Windschutzscheibe deuten auf Louis Tod. Sein Gesicht sieht man nicht, nur ein leichtes Zucken. Auch bei dem Mord, den Louis begeht, sieht man nur den Schuss.
'Jackie Brown' ist genau das Gegenteil der anderen Filme von Quentin Tarantino, da nicht viel bis gar kein Blut fließt.

Fazit: Die Kaufhausszene ist der Höhepunkt des langsamen Films. Jedoch darf man das nicht mit Langeweile verwechseln, denn das trifft hier so gut wie gar nicht zu. Die Kamerführung ist ebenso perfekt wie das Drehbuch und die Musikauswahl. Die Details und Kleinigkeiten machen den Film so außergewöhnlich. Letzlich ist 'Jackie Brown' ein untypischer, aber herausragender Tarantino-Film mit genialen Dialogen und großartigen Schauspielern.

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shadowhunting

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Fantastische Kritik!


moiCheCker

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Shadowhunting: danke, freut mich das zu hören ;)


Nico Gecko

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Bewertung7.5Sehenswert

Für mich der schwächste Film von Quentin Tarantino, was jetz nicht heißt dass er mist ist^^
Tarantinofilme sind immer Genial ;)

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donatboy

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Bewertung6.0Ganz gut

Meiner Meinung nach Tarantinos schwächster Film. Obwohl ich mich mit Inglourious Basterds überhaupt nicht anfreunden kann muss ich sagen, dass ich filmisch gesehen IB besser finde. Die Story war zwar gut(besonders zum Ende hin) jedoch gab es keine einzigartige, beziehungsweise bemerkenswerte Rolle wie in seinen anderen Filmen. Kein Mr. Pink kein Vincent und kein Stuntman Mike. Allein die gut inszenierte Rolle der emanzipierten und starken Frau Jackie Brown kann man Respekt zollen. Der Rest sind Figuren die man entweder schon kannte und sofort wieder vergisst.
Schade eigentlich da ich mir vom Film mehr erhofft habe. Eine solide 6/10

Man könnte jetzt meinen, dass man den Film nicht mit anderen Tarantino werken vergleichen sollte aber nach Reservoir Dogs und Pulp Fuction erwarte ich einfach viel mehr von ihm.

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der wohl beste Pam Griersplotation Film aller Zeiten. Des weiteren der einzige Tarantino in denen fast all seine Elemente - wie die dahin geredeten Dialoge, der Hexenkessel voller eigenwilliger Charaktere oder die Vorliebe sein immenses Filmwissen in jeder denkbar möglichen Situation einzusetzen - wie eine einzige bewegliche Einheit mit einander arbeiten als wie sonst oftmals gegeneinander. Jackie Brown hat die nötige verspieltheit um nie einzuengen aber gleichzeitig auch die Erfahrung um Platz für gut gesetzte Dramatik zu machen. Hat mir alles wirklich sehr gut gefallen und gesellt sich jetzt mit Kill Bill zu meinem Lieblings Tarantino. Die erste Hälfte wirkte zugegebener maßen etwas unkonzentriert und irgendwie als würde alles nur so vor sich hin vegetieren aber in Retrospektive macht das irgendwie Sinn und stört nicht wirklich, ganz im Gegenteil sogar macht es irgendwie Lust sich nochmals mit Jackie in dieses spannende Heist tohuwabohu zu begeben.

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stuforcedyou

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Bewertung9.0Herausragend

Nach dem massiven, verdienten Erfolg von „Pulp Fiction“ drehte Quentin Tarantino diesen smarten Krimi, den viele Tarantino-Fans für sein schwächstes Werk halten. Ich sehe das etwas anders.

„Jackie Brown“ ist unheimlich smooth. Die umwerfende Pam Grier, the Queen of Blaxploitation, sowie der grandiose Robert Foster verleihen ihren Figuren stilvolle Würde, während der restliche, hochkarätige Cast lustvoll die gängigen Loser-, Gangster und Schlampenschablonen ausfüllt. Der Krimiplot wird zwar wirklich sehr gestreckt und kommt erst spät in Fahrt, dafür ist er von der ersten Sekunde an verdammt cool und zwar nicht in Hochglanz wie etwa die ozeanischen Elf, sondern in einer durchaus realistischen, urbanen Art und Weise.

Was mir aber am besten gefällt ist, dass man immer merkt, dass der Film eine Art Liebeserklärung an seine Hauptdarstellerin ist. Die einen Verehrer schicken Blumen, Tarantino vergibt Hauptrollen. Mit diesem Aspekt ist „Jackie Brown“ für mich eine der besten Liebesfilme der 90er Jahre und auch einer meiner liebsten Tarantino-Werke.

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Sigmund

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Finde es auch superschön wie behutsam die beiden miteinander umgehen. Also Grier/Foster


pufaxx

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... und mir gefällt er besser als "Pulp Fiction".


MarianoRodriguentino

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jackie Brown ist ein sehr gemütlicher Gangsterfilm (oder auch Heistmovie) der aber nie langweilig wird. Der Fokus des Films wird immer wieder gewechselt: Erst steht knallharte Kriminalität, dann das Bild einer emanzipierten Powerfrau und zwischendurch eine nette Romanze im Mittelpunkt. Gepaart mit skurrilem Humor ergibt sich daraus eine gute Mischung, der es auch an Spannung nicht fehlt.

Die Schauspieler machen bis in die Nebenrollen einen guten Job, auch wenn mir Robert de Niro nicht so gut gefällt, was aber auch an seiner undankbaren Rolle liegt.
Was aber sehr gut gefällt ist der Soundtrack, der immer wieder sehr im Kontrast zu den Geschehnissen steht und einfach Laune macht.

Insgesamt ein typischer Film aus dem Hause Tarantino der trotz seiner Länge durchgehend gut unterhält.

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Punk

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bridget Fonda: Lust zu ...?
Robert De Niro: Hmm, warum nicht.
10 Sekunden später wird der Akt vollzogen. Ich kann mich noch an die Szene erinnern, als wenn ich gestern erst im Kino war. Von der Lautstärke des Gelächters zu urteilen würde ich sagen, das das kompletten Kino auf dem Boden lag vor Lachen, wissen tue ich das natürlich nicht. Jackie Brown kommt wieder mit kernigen Dialogen daher, wie man sie aus den anderen Filmen von Quentin her kennt. Gute Musik ist auch wieder mit am Start, ein echter Tarantino halt.

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