Todeszug nach Yuma

3:10 to Yuma (2007), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 13.12.2007


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Kritiker
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7.5
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von James Mangold, mit Russell Crowe und Christian Bale

Wird Christian Bale es schaffen, den Outlaw Russell Crowe zum Todeszug nach Yuma und damit hinter Schloss und Riegel zu bringen?

Handlung von Todeszug nach Yuma
Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans (Christian Bale) hält sich und seine Familie mehr schlecht als recht auf einer öden Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen beiden Söhnen wird er Zeuge eines brutalen Postkutschenüberfalls des berüchtigten Outlaws Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda) ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt in Bisbee bringt. Auch Wade ist dort und kann in einer unvorsichtigen Minute gefasst werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstation in Contention aufgestellt werden. Von dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 Dollar soll er – gemeinsam mit einer Handvoll Männer – den Gangster Wade zur Bahnstation bringen. Doch Wades fanatische Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien.

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Kommentare (185) — Film: Todeszug nach Yuma


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Willis

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Bewertung10.0Herausragend

Eigentlich ist es ja nur ein Western, denkt man zu Beginn. Doch die Geschichte entwickelt sich immer tiefer und so einfach der Inhalt auch klingt, so spannend ist der Film. Grandiose Hauptdarsteller verleihen den Figuren eine Präsenz, die einem unter die Haut geht. Der Film hat alles, was Western-Fans gefallen kann, doch er bringt auch Menschen etwas, die übers Leben philosophieren. Die fragen sich im Lauf des Films dann, in welchem Zug sie gerade sitzen. Wohin fahren wir? Wohin werden wir gebracht? Wie weit können wir selbst mitbestimmen, wohin der Weg uns führt? Ein grandioses Werk, ein tolles Erlebnis.

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr spannender Western mit einem klasse Hauptdarsteller-Duo, dass trotz der gegensätzlichen Rollen sehr gut miteinander harmoniert. Die Episodenhaftigkeit der Story erinnerte mich sehr an Klassiker des Genres wie "Der Schwarze Falke".

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Vitellone

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Bewertung6.0Ganz gut

"Todeszug nach Yuma" gehört ohne Frage zu den unterhaltsamsten Western, die in den letzten Jahren gedreht wurden. Die Story ist typisch für einen Spätwestern und zeigt uns zwei Hauptcharaktere, die grandios von Russell Crowe und Christian Bale gespielt werden. Dabei legt der Film viel Wert auf eine düstere Atmosphäre und authentische Kulissen + Kostüme. Auch die Nebendarsteller machen ihre Sache ordentlich und sorgen ebenso wie die gelungenen Dialoge für einen überzeugendes Gesamtpaket. Für meinen Geschmack etwas zu viel Action, die dank starker Inszenierung aber durchaus erträglich ist. Hauptkritikpunkt ist für mich der Schluss, genauer gesagt die unglaubwürdige Charakterentwickung von Russell Crowe. Ich denke jeder der den Film gesehen hat, weiß was ich damit meine. Den Vergleich zum Original kann ich leider nicht ziehen, da ich den Film von 1957 noch nie gesehen habe. Wird aber in den nächsten Tagen bestimmt nachgeholt.

Abschließend bleibt zu sagen, dass "Todeszug nach Yuma" trotz enttäuschendem Schluss ein gelungener Western und eine klare Empfehlung für jeden Genrefan ist.

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Easy-C

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Bewertung7.0Sehenswert

Starker moderner Western, der eine gute und glaubwürdige Atmosphäre vermittelt und durch seine permanente Spannung nie langweilig ist. Die Dialoge sind gut, die Darsteller überzeugen, nur das Ende wirkt etwas zu erzwungen und konstruiert. Ohne groß spoilern zu wollen, aber dass sich das zu jener Zeit so abgespielt hätte, ist eher unwahrscheinlich. Trotzdem ist der Film eine Empfehlung wert und gerade wer auf Western steht, kommt um diesen Streifen nicht herum.

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Civil War

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Beim ersten Mal fand ich das Ende auch nicht so toll, aber ab dem zweiten Mal hab ich es etwas anders gesehen. Bale hat etwas in Crowe geweckt. Dieser Mut von Bale sich nicht kaufen zu lassen und gegen alle Widrigkeiten sein Werte zu verteidigen hat Crowe beeindruckt. Crowe ist ein skrupelloser Gauner, deshalb ist es kein Wunder, dass er in einem Anfall von Wut seine Meute niederschießt. Dass er dann in den Wagen einsteigt bedeutet nur, dass er dem Jungen die Belohnung ermöglichen will, nicht dass er sich selbst opfert.


QaXx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bin vor ein paar Jahren durch Zufall auf diesen Film gestoßen und habs leider immer vergessen ihn zu bewerten.
Der Film ist einfach von Anfang bis Ende unglaublich spannend - kaum eine solche Konstanz gesehen ;)

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Walt Pixar

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Selbst wenn man kein Fan von Western ist, hat dieser Film einiges zu bieten. Besonders Ben Wade ist eine angenehme Überraschung. Auch oder sogar besonders wenn man den Film ein 2. oder 3. Mal sieht, erkennt man neue Facetten dieses Charakters. Ohne ihn bis zum Ende des Films zur Gänze zu verstehen bleibt Ben Wade trotzdem ein authentischer Charakter. Auch Christian Bale liefert eine sehr überzeugende Darbietung des in die Mitellosigkeit gedrängten Farmers, der alles tut um seine Familie zu retten und vor ihr und sich selbst zu bestehen. Mir persönlich hat der Film beim ersten Mal nicht so gut gefallen, wie beim zweiten Mal. Was für mich unter anderem einen guten Film ausmacht ist die Eigenschaft ihn häufig anschauen zu können, ohne seiner überdrüssig zu werden. Bei mir hat Todeszug nach Yuma das geschafft.

Achtung Spoiler!

Zu beanstanden wäre allerdings doch das etwas zweifelhafte Ende. Dass Ben Wade seine Bande letztendlich erschießt, nachdem sie um ihn zu retten seinen neuen Freund Evans getötet haben, ohne von deren freundschaftlichen Verhältnis gewusst zu haben, erscheint mir ein wenig unlogisch. Andererseits hat Wade auch zu Beginn eines seiner Bandenmitglieder, Tommy, kaltherzig getötet, nachdem Tommy einen Fehler machte. Wade bezeichnet sich selbst mehr oder weniger als durch und durch verdorbenen Killer, dennoch verurteilt er den Kopfgeldjäger Byron, der seiner Meinung nach viele Unschuldige getötet hat. Die genaue Motivation hinter Wades Entscheidung seine Bande zu töten wird leider nicht ganz klar und wirkt deshalb unrealistisch, aber vielleicht hat sie etwas mit dem Bibelzitat zu tun, das er im Laufe des Films von sich gegeben hat: "Der Herr prüft die Herzen"

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Civil War

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Ich denke es ist die Wut darüber, dass sie Bale erschossen haben. Er hat viel Zeit mit Bale verbracht und dieser hat ihn durch seine Entschlossenheit und Unnachgiebigkeit beeindruckt. In seiner Welt gab es vorher nur Menschen, die keine Moral haben, egal ob Gangster oder Kopfgeldjäger. Alle lassen sich kaufen, oder morden für etwas Geld. Bale ist da die große Ausnahme. Er lässt sich selbst in der ausweglosesten Lagenicht von seinem Vorhaben abbringen und das erkennt Crowe an. Zum ersten Mal ist da jemand, der es aus seiner Sicht nicht verdient hat umgebracht zu werden und dementsprechend ist er natürlich angepisst, als seine Leute es doch tun.


hendrik.isenbart

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Bewertung5.0Geht so

Kann dem Original leider nicht gerecht werden!!
Im Remake muss das relativ spannende Psychospiel aus dem Original leider zu sehr der Western - Action und Gewalt weichen und kann leider trotz einiger guter Szenen nicht wirklich überzeugen.
Das Ende finde ich im Vergleich zum Original besonders ungelungen!! Schade eigentlich, denn Bale, Crowe und auch Foster spielen gut und eigentlich hätte man die Geschichte selbst mit Action deutlich besser umsetzen können.

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Berlin42

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Bewertung9.5Herausragend

Der Kriegsversehrte Dan Evans (Christian Bale) hilft gegen Bezahlung dabei, den Gefangenentransport des sagenumwobenen Ben Wade (Russel Crowe) zu begleiten. Ein selbstmörderisches Unterfangen, das der Farmer eingeht, um die Achtung seiner Familie wiederzuerlangen. "Todeszug nach Yuma" hat 2007 fraglos den Western wiederbelebt. Christian Bale und Russell Crowe als Kontrahenten in den Hauptrollen, das kann nur gut werden. Es wird allerdings noch besser als erwartet. Der Film fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute und fährt wirklich alles auf, was ein Western braucht. Wer daran zweifelt, dass auch heutzutage noch einiges in dem angestaubten Genre steckt, sollte sich den Film ansehen.

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rainewardo

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Zeit der Western war lange Zeit vorbei, doch jetzt erleben sie ein kleines Revival. "True Grit" und vorallem "Django: Unchained" haben zum aktuellsten Erfolg (immerhin wurden beide mit mehreren Oscarnominierungen bedacht) beigetragen, doch auch die Videospielindustrie hat mit "Red Dead Redemption" den Western erfolgreich belebt. Zwar kommt die Wiederauferstehung nur schleppend voran, aber manchmal finden sich darunter kleine Filmperlen wie "Todeszug nach Yuma".

Im Gegensatz zu anderen Western geht es hier nicht um Schätze, Rache oder Indianer, sondern schlicht um einen verzweifelten Rancher, der ein großes Risiko auf sich nimmt, um einen gesuchten Bandenanführer ins Gefängnis gegen eine Belohnung zu bringen. Hört sich zwar nicht so spannend und actionreich an, ist es aber und vorallem eines: originell.

Der Actionanteil wird erst zum Ende hin deutlich angezogen ohne Überhand zu nehmen, während die ersten zwei Drittel in gewohnter Western-Manier ruhig erzählt sind und sich sehr viel Zeit für die Charakterentwicklung und die Beziehungen untereinander widmen. Klar, es gibt wieder diese Charaktere, von denen man weiß, dass sie als Kanonenfutter enden (einfach eine zu stereotypische Charakterisierung), aber dafür wird man mit sehr guten Leistungen der Hauptcharaktere belohnt.

Während Christian Bale wirklich alles tun würde, um seine Familie zu ernähren und vor der Existenzlosigkeit zu schützen, ist Russell Crowes Bandit erstaunlich gebildet und charismatisch, sodass man ihm manchmal sogar etwas mehr die Daumen drückt. Hervorzuheben ist besonders noch Ben Foster als unberechenbare und brutale rechte Hand von Crowes Charakter. Die ein oder andere Szene ist dennoch sehr überraschend, gerade aufgrund der gezeigten Kompromisslosigkeit, jedoch ist der Gewaltgrad nie übertrieben, sondern nur Mittel zum Zweck.

Fazit: Sehr gelungener Western, der vorallem durch die psychologische Ausarbeitung der Hauptcharaktere bestens unterhält, ein ansprechendes Setting und eine originelle Geschichte bietet.

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concienda

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr schöner Neo-Western mit einem tollen Cast, gelungener und stimmungsvoller Action, einer spannenden Geschichte und guter Regie(James Mangold, den ich abgesehen von "Knight and Day" sehr schätze).

Highlight ist und bleibt aber die absolut grandiose Westernatmosphäre. Schade, dass nur noch so wenige Filme dieses Genres gedreht werden, umso schöner dafür, wenn dabei so ein toller Film herauskommt.

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Floxij

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Bewertung7.0Sehenswert

Ganz guter Film, wobei das Ende - wie von einigen schon angemerkt- ein wenig zu konstruiert ist. Zwar kann ich die Gründe die Wade dazu bewegen in gewisser Weise nachvollziehen (SPOILER), auch bis zu dem Punkt wo sie den Zug erreichen, aber dass er sich vorher vollkommen ohne Gegenwehr und nachher sogar mithilft. Tja, ich weiß nicht. Und dann nimmt ihn das plötzlich so mit, dass er seine Bande abknallt? Klar er ist kein so böser Mensch, wie er es noch kurz vorher behauptet, aber das war mir insgesamt dann ein wenig zuviel.
(SPOILER ENDE)
Bis auf den Punkt trotzdem ein unterhaltsamer Film.

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Chev-Chelios

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Western sind ja in den letzten 20 Jahren eher die Ausnahme gewesen. Todeszug nach Yuma bildet da endlich mal wieder eine dieser Ausnahmen. Er spiegelt den klassischen Western wieder und lässt diesen neu aufleben. Zwei hervorragende Hauptdarsteller tragen ihr übriges dazu bei. Sowohl Russell Crowe, der für die Rolle des Outlaws eine super Besetzung ist, als auch Christian Bale in der Rolle des verbitterten Kriegsveteranen, der sein Ziel bis zum bitteren Ende verfolgt. Beeindruckend auch, das sich zwischen dem Outlaw und seinem Bewacher fast so etwas wie eine Freundschaft entwickelte, die Ben Wade zu einer unerwarteten Reaktion am Ende des Films veranlasst. Aber auch die Nebenrollen sind mit einem Peter Fonda, als kaltherzig und erbarmungslos auftretendem Kopfgeldjäger und Ben Foster als Wades treuer unbarmherziger zweiter Mann hervorragend besetzt. Der Film ist sehr spannend gestaltet und es tauchen alle Fassetten eines guten Westerns auf.

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Dady

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Der beste Western seit "der mit dem Wolf tanzt" !


Lili 9ochefort

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Bewertung3.0Schwach

So sehr mir Christian Bale und Russel Crowe in ihren meisten Rollen gefallen, so enttäuscht war ich von dem Film hier. Nein, es liegt nicht am Westerngerne, den ab und zu sehe ich diese Filme ganz gerne. Es liegt auch nicht an der Regie von James Mangold den ich für zahlreiche andere Filme auch zu schätzen weiß, nein es liegt hauptsächlich an der Story & der Charakterentwicklung, vieles davon ist dermaßen an den Haaren herbei gezogen, das man sich oft nur kopfschüttelnd fragt was dass soll, besonders das Finale, und weil die Charaktere nicht sonderlich gut ausgearbeitet sind wirken viele Shoot Out´s schon fragwürdig und bedenklich. Das zerstört mir, einen im Kern und von der Ausstattung her guten Film.

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T00BI

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Familienvater Dan Evans (Christian Bale) hält sich und seine Familie auf einer kleinen Ranch in Arizona gerade so über Wasser. Der gefährliche Outlaw Ben Wade (Russel Crowe) ist drauf und dran eine mit Geld beladene Postkutsche zu überfallen, wird aber kurz darauf verhaftet. Eine kleine Gruppe, darunter auch Dan, soll dafür sorgen, dass Wade den 3 Uhr 10 Zug nach Yuma nimmt, um ins Staatsgefängnis verfrachtet zu werden, das stellt sich aber als kein leichtes Unterfangen heraus.

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf einen Western und da ich von "Todeszug nach Yuma" bisher nur Gutes zu hören bekam, wurde es so langsam mal Zeit. Die Story ist hier natürlich eher einfach gehalten, dafür hat der Film seine Stärken in ganz anderen Bereichen, zum Beispiel den tollen Filmfiguren. Da wäre zum einen natürlich der Familienvater Dan, klasse gespielt von Christian Bale. Man nimmt ihm seine Rolle voll und ganz ab, allein äußerlich kommt er schon ziemlich dürr und arm rüber und wird hier zum Sympathieträger des Films. Aber auch sein Gegenstück Ben Wade, ebenso stark gespielt von Russel Crowe, gibt hier einen super Bösewicht ab, der aber durchaus eine gute Ader zu haben scheint. Wenn ich ehrlich bin ist es aber keiner von den beiden, die mir am besten gefallen haben, sondern Ben Foster in seiner Rolle des Charlie Prince, eines Komplizen von Ben Wade. Sobald er vor die Kamera tritt, stiehlt er allen die Show. Er hat hier als skrupelloser, fieser Gauner mit lässigem Vollbart und markanter Jacke einfach eine unglaubliche Präsenz vor der Kamera und hat hier was absolut Böses in seinen Augen. So gut wie hier hab ich Ben Foster bis dato noch nie gesehen, richtig stark!

Gerade wegen den tollen Figuren fiebert man hier ständig mit dem Geschehen mit und auch an Spannung fehlt es hier nicht. Vor allem Szenen wie der Postkutschenüberfall zu Beginn sind echt super mit anzusehen, vor allem wenn die Gatling zum Einsatz kommt. Aber auch die eher ruhigen Momente wie die Gespräche zwischen Dan und Wade wissen zu überzeugen und bilden einen guten Kontrast zu den actionreicheren Momenten. Vor allem zu beobachten, wie zwischen den beiden so langsam eine, ich will nicht sagen Freundschaft, aber spezielle Beziehung ensteht, verleiht dem Film dann noch das gewisse Etwas, denn man erfährt so etwas über die Figuren, über ihr Leben und ihre Vergangenheit. Gegen Ende nimmt der Film dann nochmal richtig Fahrt auf und läuft auf den großen Showdown am "Todeszug" hinaus. Leider, leider bleibt das Ende meiner Meinung nach etwas hinter den Erwartungen zurück, denn für mich handelt Wade hier nicht so ganz nachvollziehbar, was auf mich dann schon etwas ZU konstruiert rüber gekommen ist. Klar, das Ende ist natürlich nicht voll und ganz abwägig, ein bisschen seltsam ist es aber schon, nicht wirklich schlecht, aber irgendwie hat man eben das Gefühl, das hier mehr drin gewesen wäre. Ich hätte dem Film echt gerne einen halben Punkt mehr gegeben, aber auch so hat man hier auf alle Fälle einen richtig starken modernen Western vor sich!

FAZIT: Tolle Figuren, super Darsteller, Spannung, Action und ein kleine Portion Gefühl. Ich kann den Film nur jedem empfehlen!

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cpt. chaos

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Wäre das Finale etwas "stimmiger" angelegt worden, hätte ich dem Film auch acht Punkte verpasst, so habe ich es aber bei sieben Punkte belassen, die sich der Film allerdings voll und ganz verdient!


T00BI

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@captain: Geht mir genauso, stimmigeres Finale und ich hätte auch die 8 Punkte gezückt, aber wie du schon sagst, auch so ein toller Film! ;)


jorg.hoffmann.9849

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Farmer Dan Evans (Christian Bale) lebt mit seiner Frau Alice (Gretchen Mol) und ihren beiden Söhnen William (Logan Lerman) und Mark (Benjamin Petry) in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Mexiko in Arizona. Der ehemalige Scharfschütze, der im Bürgerkrieg ein Bein verlor, kann seine Familie kaum über die Runden bringen. Den Respekt seines 14-jährigen Sohnes William hat er längst verloren. Die Schulden türmen sich auf und Dan fürchtet sein Land zu verlieren. Als Dan und William Zeuge eines Bankkutschenüberfalls durch den berüchtigten Outlaw Ben Wade (Russell Crowe) und seiner kompromisslosen, brutalen Gang werden, wendet sich das Blatt. Der clevere Wade fällt dem Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda), dem Dan das Leben gerettet hat, in die Hände und eine Gruppe soll den Verbrecher nach Contention bringen, um dort den Gefangenentransportzug nach Yuma um 3:10 Uhr zu erwischen. Dan wittert seine Chance, Geld zu machen und schließt sich der Eskorte an. Doch der Weg ist gefährlich und Wades Rechte Hand Charlie Price (Ben Foster) ist ihnen mit seinen Leuten dicht auf den Fersen...

Für mich ist das Remake von Todeszug nach Yuma einer der besten neuzeitlichen Western mit einer grandiosen Besetzung allen voran Christian Bale und vor allem Russel Crowe als Bösewicht! Klasse.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Es hat eine Weile gedauert bis mich der "Todeszug nach Yuma" begeistern konnte, aber das furiose Finale und die ungewöhnliche Beziehung der beiden Hauptdarsteller hat es dann letztendlich doch noch geschafft!

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Matthi333

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein herausragender Film mit starken Darstellern über Moral und Ehre mit einem fulminantem Finale.

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cariballdi

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Herausragend beschrieben aber nur Sehenswert Bewertet...
Ich glaube wir haben da unterschiedliche Vorstellungen von Herausragen ;)
Aber stimmt schon, der Film ist wirklich gut


Matthi333

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8 Punkte sind für mich auch schon herausragend. Ich fand das Wort für den Kommentar passend ;) Mehr Punkte waren wegen der Längen in der Mitte der Spielzeit nicht drin


emotionfreak

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film gefiel mir Anfang bis Mitte nur wenig, die Atmosphäre und die ganze Art und Weise, ist nicht so ganz mein Ding. Es waren ein paar Dialoge, ein paar gut Inszenierte Szenen, das Spiel von Russel Crowe und diese Andeutungen, dass es bald richtig spannend wird, die mich weitergucken ließen. Das Finale grandios und unheimlich spannend. Die Frage ist nur, wie glaubwürdig man das finden soll. SPOILER Die Beziehung, die sich zwischen Dave und Ben entwickelte, gefiel mir, und dass Ben Sympathien für seinen Gegenspieler entwickelte., ebenfalls. Hätte Dave es nicht geschafft und Ben dafür gesorgt, dass seine Leute , Dave am Leben lassen, kein problem, aber so bleibt die Frage der Glaubwürdigkeit. Aber nun gut, glaubwürdig oder unglaubwürdig hin oder her, das Finale hat einfach Spaß gemacht.

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CuchillaPitimini

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh, das war mein erster Western. Ok, kein "alter" Western, keiner von den Klassikern. Aber ich stand dem Genre bisher skeptisch gegenüber, daher wollte ich erst mal einen modernen Western sehen mit 2 Darstellern, die ich mag.
Und was soll ich sagen? Mir hats gefallen. Russel Crowe und Christian Bale sieht man einfach gerne zu, die Kulisse ist toll, die Kostüme und auch die Geschichte hat mich gepackt. War zwar meiner Meinung nach schon alles sehr hollywood-typisch und ich kann nicht beurteilen inwiefern sich die Story, das Tempo und die Ausstattung mit den alten Western vergleichen lassen, aber sicher werde ich jetzt nicht mehr so schnell wegzappen wenn mal wieder einer läuft.

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Booooniggl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich wird hier alles schon gesagt. Bis auf die Tatsache dass von einem tragischen Ende gesprochen wird. Das issn schlichtes Happy End. Dan wollte genau das, einmal als Held vor seinem Jungen dastehen und dass er dabei drauf geht war quasi die Krönung. Der Bösewicht zeigt am Ende ja auch seine gute Seite und alles ist toll. Bei Disney wäre Dan wohl nach 3 Tagen in nem Krankenhaus wieder aufgewacht und hätte mit seiner Familie und Wade zusammen die Ranch aufgebaut... aber für mich war das dennoch ein schlichtes Happy End.

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Booooniggl

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Oh... ja... ähm... sorry. SPOILER!!!!! ^^


Velly

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