Todeszug nach Yuma

3:10 to Yuma (2007), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Western, Kinostart 13.12.2007


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
7.2
Kritiker
46 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5
Community
8296 Bewertungen
188 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von James Mangold, mit Russell Crowe und Christian Bale

Wird Christian Bale es schaffen, den Outlaw Russell Crowe zum Todeszug nach Yuma und damit hinter Schloss und Riegel zu bringen?

Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans (Christian Bale) hält sich und seine Familie mehr schlecht als recht auf einer öden Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen beiden Söhnen wird er Zeuge eines brutalen Postkutschenüberfalls des berüchtigten Outlaws Ben Wade (Russell Crowe) und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda) ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt in Bisbee bringt. Auch Wade ist dort und kann in einer unvorsichtigen Minute gefasst werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstation in Contention aufgestellt werden. Von dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen gefährlichen Deal ein: Für 200 Dollar soll er – gemeinsam mit einer Handvoll Männer – den Gangster Wade zur Bahnstation bringen. Doch Wades fanatische Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien.

  • 37795279001_1035567221001_ari-origin05-arc-145-1309631583369
  • Todeszug nach Yuma - Bild 6435310
  • Todeszug nach Yuma
  • Todeszug nach Yuma
  • Todeszug nach Yuma

Mehr Bilder (14) und Videos (2) zu Todeszug nach Yuma


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (181) — Film: Todeszug nach Yuma


Sortierung

hendrik.isenbart

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Kann dem Original leider nicht gerecht werden!!
Im Remake muss das relativ spannende Psychospiel aus dem Original leider zu sehr der Western - Action und Gewalt weichen und kann leider trotz einiger guter Szenen nicht wirklich überzeugen.
Das Ende finde ich im Vergleich zum Original besonders ungelungen!! Schade eigentlich, denn Bale, Crowe und auch Foster spielen gut und eigentlich hätte man die Geschichte selbst mit Action deutlich besser umsetzen können.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Berlin42

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Der Kriegsversehrte Dan Evans (Christian Bale) hilft gegen Bezahlung dabei, den Gefangenentransport des sagenumwobenen Ben Wade (Russel Crowe) zu begleiten. Ein selbstmörderisches Unterfangen, das der Farmer eingeht, um die Achtung seiner Familie wiederzuerlangen. "Todeszug nach Yuma" hat 2007 fraglos den Western wiederbelebt. Christian Bale und Russell Crowe als Kontrahenten in den Hauptrollen, das kann nur gut werden. Es wird allerdings noch besser als erwartet. Der Film fesselt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute und fährt wirklich alles auf, was ein Western braucht. Wer daran zweifelt, dass auch heutzutage noch einiges in dem angestaubten Genre steckt, sollte sich den Film ansehen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

rainewardo

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Die Zeit der Western war lange Zeit vorbei, doch jetzt erleben sie ein kleines Revival. "True Grit" und vorallem "Django: Unchained" haben zum aktuellsten Erfolg (immerhin wurden beide mit mehreren Oscarnominierungen bedacht) beigetragen, doch auch die Videospielindustrie hat mit "Red Dead Redemption" den Western erfolgreich belebt. Zwar kommt die Wiederauferstehung nur schleppend voran, aber manchmal finden sich darunter kleine Filmperlen wie "Todeszug nach Yuma".

Im Gegensatz zu anderen Western geht es hier nicht um Schätze, Rache oder Indianer, sondern schlicht um einen verzweifelten Rancher, der ein großes Risiko auf sich nimmt, um einen gesuchten Bandenanführer ins Gefängnis gegen eine Belohnung zu bringen. Hört sich zwar nicht so spannend und actionreich an, ist es aber und vorallem eines: originell.

Der Actionanteil wird erst zum Ende hin deutlich angezogen ohne Überhand zu nehmen, während die ersten zwei Drittel in gewohnter Western-Manier ruhig erzählt sind und sich sehr viel Zeit für die Charakterentwicklung und die Beziehungen untereinander widmen. Klar, es gibt wieder diese Charaktere, von denen man weiß, dass sie als Kanonenfutter enden (einfach eine zu stereotypische Charakterisierung), aber dafür wird man mit sehr guten Leistungen der Hauptcharaktere belohnt.

Während Christian Bale wirklich alles tun würde, um seine Familie zu ernähren und vor der Existenzlosigkeit zu schützen, ist Russell Crowes Bandit erstaunlich gebildet und charismatisch, sodass man ihm manchmal sogar etwas mehr die Daumen drückt. Hervorzuheben ist besonders noch Ben Foster als unberechenbare und brutale rechte Hand von Crowes Charakter. Die ein oder andere Szene ist dennoch sehr überraschend, gerade aufgrund der gezeigten Kompromisslosigkeit, jedoch ist der Gewaltgrad nie übertrieben, sondern nur Mittel zum Zweck.

Fazit: Sehr gelungener Western, der vorallem durch die psychologische Ausarbeitung der Hauptcharaktere bestens unterhält, ein ansprechendes Setting und eine originelle Geschichte bietet.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

concienda

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr schöner Neo-Western mit einem tollen Cast, gelungener und stimmungsvoller Action, einer spannenden Geschichte und guter Regie(James Mangold, den ich abgesehen von "Knight and Day" sehr schätze).

Highlight ist und bleibt aber die absolut grandiose Westernatmosphäre. Schade, dass nur noch so wenige Filme dieses Genres gedreht werden, umso schöner dafür, wenn dabei so ein toller Film herauskommt.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Floxij

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ganz guter Film, wobei das Ende - wie von einigen schon angemerkt- ein wenig zu konstruiert ist. Zwar kann ich die Gründe die Wade dazu bewegen in gewisser Weise nachvollziehen (SPOILER), auch bis zu dem Punkt wo sie den Zug erreichen, aber dass er sich vorher vollkommen ohne Gegenwehr und nachher sogar mithilft. Tja, ich weiß nicht. Und dann nimmt ihn das plötzlich so mit, dass er seine Bande abknallt? Klar er ist kein so böser Mensch, wie er es noch kurz vorher behauptet, aber das war mir insgesamt dann ein wenig zuviel.
(SPOILER ENDE)
Bis auf den Punkt trotzdem ein unterhaltsamer Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chev-Chelios

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gute Western sind ja in den letzten 20 Jahren eher die Ausnahme gewesen. Todeszug nach Yuma bildet da endlich mal wieder eine dieser Ausnahmen. Er spiegelt den klassischen Western wieder und lässt diesen neu aufleben. Zwei hervorragende Hauptdarsteller tragen ihr übriges dazu bei. Sowohl Russell Crowe, der für die Rolle des Outlaws eine super Besetzung ist, als auch Christian Bale in der Rolle des verbitterten Kriegsveteranen, der sein Ziel bis zum bitteren Ende verfolgt. Beeindruckend auch, das sich zwischen dem Outlaw und seinem Bewacher fast so etwas wie eine Freundschaft entwickelte, die Ben Wade zu einer unerwarteten Reaktion am Ende des Films veranlasst. Aber auch die Nebenrollen sind mit einem Peter Fonda, als kaltherzig und erbarmungslos auftretendem Kopfgeldjäger und Ben Foster als Wades treuer unbarmherziger zweiter Mann hervorragend besetzt. Der Film ist sehr spannend gestaltet und es tauchen alle Fassetten eines guten Westerns auf.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Dady

Antwort löschen

Der beste Western seit "der mit dem Wolf tanzt" !


Lili 9ochefort

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

So sehr mir Christian Bale und Russel Crowe in ihren meisten Rollen gefallen, so enttäuscht war ich von dem Film hier. Nein, es liegt nicht am Westerngerne, den ab und zu sehe ich diese Filme ganz gerne. Es liegt auch nicht an der Regie von James Mangold den ich für zahlreiche andere Filme auch zu schätzen weiß, nein es liegt hauptsächlich an der Story & der Charakterentwicklung, vieles davon ist dermaßen an den Haaren herbei gezogen, das man sich oft nur kopfschüttelnd fragt was dass soll, besonders das Finale, und weil die Charaktere nicht sonderlich gut ausgearbeitet sind wirken viele Shoot Out´s schon fragwürdig und bedenklich. Das zerstört mir, einen im Kern und von der Ausstattung her guten Film.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

T00BI

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Der Familienvater Dan Evans (Christian Bale) hält sich und seine Familie auf einer kleinen Ranch in Arizona gerade so über Wasser. Der gefährliche Outlaw Ben Wade (Russel Crowe) ist drauf und dran eine mit Geld beladene Postkutsche zu überfallen, wird aber kurz darauf verhaftet. Eine kleine Gruppe, darunter auch Dan, soll dafür sorgen, dass Wade den 3 Uhr 10 Zug nach Yuma nimmt, um ins Staatsgefängnis verfrachtet zu werden, das stellt sich aber als kein leichtes Unterfangen heraus.

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf einen Western und da ich von "Todeszug nach Yuma" bisher nur Gutes zu hören bekam, wurde es so langsam mal Zeit. Die Story ist hier natürlich eher einfach gehalten, dafür hat der Film seine Stärken in ganz anderen Bereichen, zum Beispiel den tollen Filmfiguren. Da wäre zum einen natürlich der Familienvater Dan, klasse gespielt von Christian Bale. Man nimmt ihm seine Rolle voll und ganz ab, allein äußerlich kommt er schon ziemlich dürr und arm rüber und wird hier zum Sympathieträger des Films. Aber auch sein Gegenstück Ben Wade, ebenso stark gespielt von Russel Crowe, gibt hier einen super Bösewicht ab, der aber durchaus eine gute Ader zu haben scheint. Wenn ich ehrlich bin ist es aber keiner von den beiden, die mir am besten gefallen haben, sondern Ben Foster in seiner Rolle des Charlie Prince, eines Komplizen von Ben Wade. Sobald er vor die Kamera tritt, stiehlt er allen die Show. Er hat hier als skrupelloser, fieser Gauner mit lässigem Vollbart und markanter Jacke einfach eine unglaubliche Präsenz vor der Kamera und hat hier was absolut Böses in seinen Augen. So gut wie hier hab ich Ben Foster bis dato noch nie gesehen, richtig stark!

Gerade wegen den tollen Figuren fiebert man hier ständig mit dem Geschehen mit und auch an Spannung fehlt es hier nicht. Vor allem Szenen wie der Postkutschenüberfall zu Beginn sind echt super mit anzusehen, vor allem wenn die Gatling zum Einsatz kommt. Aber auch die eher ruhigen Momente wie die Gespräche zwischen Dan und Wade wissen zu überzeugen und bilden einen guten Kontrast zu den actionreicheren Momenten. Vor allem zu beobachten, wie zwischen den beiden so langsam eine, ich will nicht sagen Freundschaft, aber spezielle Beziehung ensteht, verleiht dem Film dann noch das gewisse Etwas, denn man erfährt so etwas über die Figuren, über ihr Leben und ihre Vergangenheit. Gegen Ende nimmt der Film dann nochmal richtig Fahrt auf und läuft auf den großen Showdown am "Todeszug" hinaus. Leider, leider bleibt das Ende meiner Meinung nach etwas hinter den Erwartungen zurück, denn für mich handelt Wade hier nicht so ganz nachvollziehbar, was auf mich dann schon etwas ZU konstruiert rüber gekommen ist. Klar, das Ende ist natürlich nicht voll und ganz abwägig, ein bisschen seltsam ist es aber schon, nicht wirklich schlecht, aber irgendwie hat man eben das Gefühl, das hier mehr drin gewesen wäre. Ich hätte dem Film echt gerne einen halben Punkt mehr gegeben, aber auch so hat man hier auf alle Fälle einen richtig starken modernen Western vor sich!

FAZIT: Tolle Figuren, super Darsteller, Spannung, Action und ein kleine Portion Gefühl. Ich kann den Film nur jedem empfehlen!

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

cpt. chaos

Antwort löschen

Wäre das Finale etwas "stimmiger" angelegt worden, hätte ich dem Film auch acht Punkte verpasst, so habe ich es aber bei sieben Punkte belassen, die sich der Film allerdings voll und ganz verdient!


T00BI

Antwort löschen

@captain: Geht mir genauso, stimmigeres Finale und ich hätte auch die 8 Punkte gezückt, aber wie du schon sagst, auch so ein toller Film! ;)


jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Farmer Dan Evans (Christian Bale) lebt mit seiner Frau Alice (Gretchen Mol) und ihren beiden Söhnen William (Logan Lerman) und Mark (Benjamin Petry) in einem kleinen Dorf an der Grenze zu Mexiko in Arizona. Der ehemalige Scharfschütze, der im Bürgerkrieg ein Bein verlor, kann seine Familie kaum über die Runden bringen. Den Respekt seines 14-jährigen Sohnes William hat er längst verloren. Die Schulden türmen sich auf und Dan fürchtet sein Land zu verlieren. Als Dan und William Zeuge eines Bankkutschenüberfalls durch den berüchtigten Outlaw Ben Wade (Russell Crowe) und seiner kompromisslosen, brutalen Gang werden, wendet sich das Blatt. Der clevere Wade fällt dem Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda), dem Dan das Leben gerettet hat, in die Hände und eine Gruppe soll den Verbrecher nach Contention bringen, um dort den Gefangenentransportzug nach Yuma um 3:10 Uhr zu erwischen. Dan wittert seine Chance, Geld zu machen und schließt sich der Eskorte an. Doch der Weg ist gefährlich und Wades Rechte Hand Charlie Price (Ben Foster) ist ihnen mit seinen Leuten dicht auf den Fersen...

Für mich ist das Remake von Todeszug nach Yuma einer der besten neuzeitlichen Western mit einer grandiosen Besetzung allen voran Christian Bale und vor allem Russel Crowe als Bösewicht! Klasse.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Daymare

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Es hat eine Weile gedauert bis mich der "Todeszug nach Yuma" begeistern konnte, aber das furiose Finale und die ungewöhnliche Beziehung der beiden Hauptdarsteller hat es dann letztendlich doch noch geschafft!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Matthi333

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein herausragender Film mit starken Darstellern über Moral und Ehre mit einem fulminantem Finale.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

cariballdi

Antwort löschen

Herausragend beschrieben aber nur Sehenswert Bewertet...
Ich glaube wir haben da unterschiedliche Vorstellungen von Herausragen ;)
Aber stimmt schon, der Film ist wirklich gut


Matthi333

Antwort löschen

8 Punkte sind für mich auch schon herausragend. Ich fand das Wort für den Kommentar passend ;) Mehr Punkte waren wegen der Längen in der Mitte der Spielzeit nicht drin


emotionfreak

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film gefiel mir Anfang bis Mitte nur wenig, die Atmosphäre und die ganze Art und Weise, ist nicht so ganz mein Ding. Es waren ein paar Dialoge, ein paar gut Inszenierte Szenen, das Spiel von Russel Crowe und diese Andeutungen, dass es bald richtig spannend wird, die mich weitergucken ließen. Das Finale grandios und unheimlich spannend. Die Frage ist nur, wie glaubwürdig man das finden soll. SPOILER Die Beziehung, die sich zwischen Dave und Ben entwickelte, gefiel mir, und dass Ben Sympathien für seinen Gegenspieler entwickelte., ebenfalls. Hätte Dave es nicht geschafft und Ben dafür gesorgt, dass seine Leute , Dave am Leben lassen, kein problem, aber so bleibt die Frage der Glaubwürdigkeit. Aber nun gut, glaubwürdig oder unglaubwürdig hin oder her, das Finale hat einfach Spaß gemacht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CuchillaPitimini

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Oh, das war mein erster Western. Ok, kein "alter" Western, keiner von den Klassikern. Aber ich stand dem Genre bisher skeptisch gegenüber, daher wollte ich erst mal einen modernen Western sehen mit 2 Darstellern, die ich mag.
Und was soll ich sagen? Mir hats gefallen. Russel Crowe und Christian Bale sieht man einfach gerne zu, die Kulisse ist toll, die Kostüme und auch die Geschichte hat mich gepackt. War zwar meiner Meinung nach schon alles sehr hollywood-typisch und ich kann nicht beurteilen inwiefern sich die Story, das Tempo und die Ausstattung mit den alten Western vergleichen lassen, aber sicher werde ich jetzt nicht mehr so schnell wegzappen wenn mal wieder einer läuft.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Booooniggl

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eigentlich wird hier alles schon gesagt. Bis auf die Tatsache dass von einem tragischen Ende gesprochen wird. Das issn schlichtes Happy End. Dan wollte genau das, einmal als Held vor seinem Jungen dastehen und dass er dabei drauf geht war quasi die Krönung. Der Bösewicht zeigt am Ende ja auch seine gute Seite und alles ist toll. Bei Disney wäre Dan wohl nach 3 Tagen in nem Krankenhaus wieder aufgewacht und hätte mit seiner Familie und Wade zusammen die Ranch aufgebaut... aber für mich war das dennoch ein schlichtes Happy End.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Booooniggl

Antwort löschen

Oh... ja... ähm... sorry. SPOILER!!!!! ^^


Velly

Antwort löschen

Du kannst Kommentare auch direkt editieren, indem Du einfach NOCHMAL auf "Kommentar schreiben" gehst.
Dadurch kannst Du auf Deinen bestehenden Text zugreifen und ihn verändern. :-)


Copacabanasun

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Ich würde ja sagen: "Fahr zur Hölle!" - aber ich glaube, da bist du schon."
................
Hier sieht man richtig gut, was für ein toller Regisseur James Mangold ist. Traurig das er zurzeit seine Zeit mit FSK 12 "Wolverine"-Mainstream-Filmen vergoldet. Das soll einer verstehen.
...............
Fazit: Furioser Film mit ordentlich viel Blei und zwei großartigen Haupdarstellern. Bitte mehr davon. - Auf die Pferde!

bedenklich? 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

Murphante

Antwort löschen

Klasse Streifen ... der Todeszug ... mit echt tollen Schauspielern die ordentlich Wüstensand aufwirbeln ... war mal ein Glücksgriff bei Karstadt ... 5 Takken inner Steelbook Version !!! War mega begeistert darüber !!!


Velly

Antwort löschen

Ich würde am liebsten unter JEDEN Yuma-Kommi schreiben: BEN FOSTER! ^^ Sein Charlie Prince ist einfach so ekelhaft gut! ♥


DrGonzo

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Wäre nicht dieses völlig unpassende, unrealistische Ende gewesen, wäre Todeszug nach Yuma n echt dufter Streifen geworden. Schade, eigentlich...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andy Dufresne

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Totgesagte leben länger...

Der Western war in den 40ern, 50ern und 60ern DAS Ding, gegen Ende der 60er und in den 70ern wurde er begraben.

Und doch:
Immer wieder kam er hoch, tauchte immer wieder auf.

Wurde melancholisiert (Unforgiven), wurde episch sozial instrumentalisiert ( Dances with Wolves), wurde revitalisiert (Open Range), wurde gepulpt (Django Unchained).

Und auch Heute lebt er noch.

Unter anderem in Form von "3:10 to Yuma".

Männer, Rache, Reise, Vergeltung, Verantwortung, Loyalität.
Ewige Themen.
Und der Grund, warum der Western nie sterben wird.

Der Western behandelt (wenn er gelungen ist), existentielle Themen, archaische, im menschlichen verwurzelte Themen:
Freiheit, Weite, das Bewusstsein, das dort keiner sieht, was man tut, aber das genau hier das Menschliche berührt wird:
Wenn Keiner sieht, wenn du das Richtige (oder das Falsche!) tust, weil es mitten im Nirgendwo passiert, heißt dies nicht, das du dich davon freisprechen kannst, oder dadurch glorifiziert wirst.

Was passiert, passiert.
Großartiges, sowie Schlimmes.
Altruistisches, sowie Misanthropisches.

Nicht nur im Weltraum hört dich keiner schreien, auch im Western/Westen hört dich Keiner schreien.
Und doch ist der Hall immer da.
Vergeht nicht.

In diesem Sinne, ist "3:10 to Yuma" ein Western, wie er sein muss.

Er erzählt vom Echten.

bedenklich? 50 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 43 Antworten

Lydia Huxley

Antwort löschen

Woohoo! TRASHY! Mir wird schon ganz schwindelig, wenn ich dran denke :D


Andy Dufresne

Antwort löschen

:D


Abettertomorrow

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Starker Western mit ziemlichem Bleigewitter und guter Besetzung, kein absoluter Klassiker, aber immer noch sehr unterhaltend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Einar

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

23.August 2013 – Einar’s persönliches „Yuma-Double-Feature“ *Teil 2: „Todeszug nach Yuma“*

Das 2007-Remake des Daves-Original, welches als Klassiker gelten sollte, jedoch noch viel zu unbekannt ist. Dem breiteren Publikum ist der neuere Western auch dank der Namen Crowe und Bale bekannt, die im „Todeszug“ mitspielen. Sie treten ein schweres Erbe an, jedenfalls wenn man das Original kennt. Mein Problem: Ich kannte nicht nur die Vorlage, sondern habe sie erst zwei Stunden vorher gesehen gehabt. Da ist man doch immer etwas voreingenommen. Von wegen: Original ist immer besser, moderne Filme leben nur von Action, das Erstgesehene ist immer besser (egal ob Original oder Remake)... Möglichst frei von den Vorurteilen, versuche ich objektiv zu urteilen, jedoch mit dem notwendigen subjektiven Einschlag, ob der Film denn gefallen hat, unabhängig von Vorkenntnissen oder Befangenheiten.
Zu den Tatsachen: „Todeszug nach Yuma“ ist im Grunde ein vorerst grob originalgetreues Remake, samt Einlagen und Sprüchen. Was aber sofort auffällt, sind mehr Explosionen, mehr Action – ohne aber zu übertreiben. Auch werden neue Figuren eingeführt, welche man aus dem Daves-Film nicht kennt, wie z.B. den knorrigen Pinkerton-Detektiv.
Diese Voraussetzungen führen auch dazu, dass der „Todeszug“ mit zwei Stunden knappe vierzig Minuten länger dauert, als „Zähl bis Drei und bete“ – allerdings vergeht die Zeit wie im Flug, denn die Story wird spannend und amüsant erzählt. Jedoch müsste der Filmtitel „Die Reise nach Contention“ lauten, denn es wird (zu viel?) Zeit auf dem Ritt zum bahnhofsort verbracht, ein Großteil der Handlung geschieht hier. Das geht dann leider auf Kosten der psychologischen Tiefe und Ebene, welche im Daves zu finden ist, als das Duo Evans/Wade im Brautzimmer des contentionschen Hotels wartet und der Outlaw seinen Bewacher mit Psycho-Tricks mürbe machen möchte. Im „Todeszug“ nähern sich dafür Beide umso mehr an, die Figuren erhalten mehr Hintergrundgeschichten, einen Charakter hinter dem Gesicht, der in „Zähl bis Drei“ nur angedeutet wurde. Man kann nicht sagen, dass ein Film einen anderen übertrifft. Beide haben das gleiche Thema, beleuchten es trotz der gleichen Story aber geringfügig anders. „Zähl bis Drei und bete“ ist direkter, ohne Umschweife, stringenter und geradliniger. „Todeszug nach Yuma“ ist facettenreicher, actionlastiger, teilweise sentimentaler und auch ausufernder.
Spoiler:
Das große Finale, an dem sich im „Todeszug“ viele Diskussionen erhitzen, finde ich persönlich gar nicht mal so schlecht (So ein Shoot-Out war für das heutige Publikum wohl unabdingbar und typisch Western). Okay, es ist nicht so realistisch und es menschelt schon sehr zwischen den beiden (un)gleichen (?) Männern – die Krönung ist, dass Wade freiwillig den Zug betritt – aber macht so ein Schluss nicht auch mal Spaß? Lassen wir die Logik beiseite, das Finale ist halt US-Kino, es rührt uns und sorgt für menschliche Wärme. Zugleich dürfen wir Sadisten, die auf kein Happy-End stehen, auch noch den Tod des „Guten“ Evans bejubeln. Sind dann nicht alle zufrieden? Ja, es war ein wenig Zynismus dabei, aber dennoch kann ich dem Finale deutlich etwas abgewinnen, selbst wenn das Original unübertroffen bleibt. Sowohl im Finale, als auch in der Komplexleistung.

Warum es 7.0 Punkte gibt, welche auch „Zähl bis Drei und bete“ erhalten hat? Nun ja, anfangs war ich versucht, eher eine 6.5 zu vergeben. Aber wer sich an so eine Aufgabe heranwagt, sie dann meistert und auch noch eigene (wenngleich einige umstrittene) neue Punkte einfügt, der sollte belohnt werden. Zumal Western heute auch nicht mehr en masse produziert werden und dieser hier ein richtig brauchbarer ist.
Den 1:1-Vergleich gewinnt aber das Original. Kurz und knackig, ohne Schnörkeleien. Wer den nicht kennt, sollte ihn nachholen. Erst Recht, wenn man den „Todeszug nach Yuma“ gesehen hat.
Wenn wir es haarklein aufdröseln würden, sage ich einfach mal aus subjektiver Warte:
„Zähl bis Drei und bete“ – 7.2 Punkte
„Todeszug nach Yuma“ – 6.9 Punkte
Im Endeffekt sind beide Western richtig gute Genre-Vertreter, die man sich gelegentlich anschauen darf oder gar sollte.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Andy Dufresne

Antwort löschen

Unbedingt sollte!


Gerryloop

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Bin sehr erstaunt darüber, dass man damals schon so gute Prothesen entwickelt hatte, dass man so fix auf beiden Beinen unterwegs sein konnte. Speziell an dem Punkt, wo beide am Ende auf dem Weg zum Zug sprinten. Ein wirkliches Hindernis war diese Prothese nicht, sie diente nur der Story. Der Film an sich ist ganz gut gelungen, jedoch für mich ganz klar – kann man mal gucken – ein Lieblingsfilm wird er definitiv nicht. Das Ende halte ich auch für Fragwürdig!! Bzw. tun sich bei mir einige Fragezeichen auf.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch