Todeszug nach Yuma
3:10 to Yuma (2007), US Laufzeit 123 Minuten, FSK 16, Western, Thriller, Kinostart 13.12.2007
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154 Kommentare
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von James Mangold, mit Russell Crowe und Christian Bale
Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans hält sich und seine Familie mehr schlecht als recht auf einer öden Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen beiden Söhnen wird er Zeuge eines brutalen Postkutschenüberfalls des berüchtigten Outlaws Ben Wade und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger Byron McElroy ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt in Bisbee bringt. Auch Wade ist dort und kann in einer unvorsichtigen Minute gefasst werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstation in Contention aufgestellt werden. Von dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen gefährlichen Deal ein: Für $200 soll er gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zur Bahnstation bringen. Doch Wades fanatische Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien.
Handlung
Dan Evans (Christian Bale), der im Bürgerkrieg ein Bein verloren hat, lebt zusammen mit seiner Frau Alice (Gretchen Mol) und seinen zwei Söhnen auf einer Ranch in Arizona. Wegen anhaltender Dürre hat er Schulden und seine Gläubiger zünden in der Nacht seinen Vorratsschuppen an.
Der Überfall
Am nächsten Morgen werden er und seine zwei Söhne unfreiwillig Zeugen eines brutalen Überfalls auf eine Postkutsche, die die Bande des berühmten Banditen und Revolverhelden Ben Wade (Russell Crowe) verübt. Alle Mitreisende werden getötet, nur der alte Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda) überlebt mit einem Bauchschuss. Dan bringt Byron in den kleinen Ort Bisbee, wo sich Wade noch aufhält. Durch einen Zufall und die Unvorsichtigkeit des Banditen kann Dan dem Sheriff helfen Wade festzunehmen. Jetzt bietet sich für Dan eine Chance: Der Sheriff sucht Männer, die den gefährlichen Wade zur Bahnstation im drei Tagesritte entfernten Contention bringen, wo ein Gefangenenzug Wade ins Gefängnis nach Yuma bringen soll. Für 200…
Der Bürgerkriegsinvalide Dan Evans hält sich und seine Familie mehr schlecht als recht auf einer öden Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen beiden Söhnen wird er Zeuge eines brutalen Postkutschenüberfalls des berüchtigten Outlaws Ben Wade und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger Byron McElroy ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt in Bisbee bringt. Auch Wade ist dort und kann in einer unvorsichtigen Minute gefasst werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstation in Contention aufgestellt werden. Von dort fährt der Zug zum Staatsgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen gefährlichen Deal ein: Für $200 soll er gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Gangster zur Bahnstation bringen. Doch Wades fanatische Komplizen lassen nichts unversucht, um ihren Anführer zu befreien.
Handlung
Dan Evans (Christian Bale), der im Bürgerkrieg ein Bein verloren hat, lebt zusammen mit seiner Frau Alice (Gretchen Mol) und seinen zwei Söhnen auf einer Ranch in Arizona. Wegen anhaltender Dürre hat er Schulden und seine Gläubiger zünden in der Nacht seinen Vorratsschuppen an.
Der Überfall
Am nächsten Morgen werden er und seine zwei Söhne unfreiwillig Zeugen eines brutalen Überfalls auf eine Postkutsche, die die Bande des berühmten Banditen und Revolverhelden Ben Wade (Russell Crowe) verübt. Alle Mitreisende werden getötet, nur der alte Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda) überlebt mit einem Bauchschuss. Dan bringt Byron in den kleinen Ort Bisbee, wo sich Wade noch aufhält. Durch einen Zufall und die Unvorsichtigkeit des Banditen kann Dan dem Sheriff helfen Wade festzunehmen. Jetzt bietet sich für Dan eine Chance: Der Sheriff sucht Männer, die den gefährlichen Wade zur Bahnstation im drei Tagesritte entfernten Contention bringen, wo ein Gefangenenzug Wade ins Gefängnis nach Yuma bringen soll. Für 200 Dollar, die Dan aus der finanziellen Not befreien sollen, erklärt er sich bereit mit Byron und drei anderen Männern Wade dorthin zu bringen.
Der Sheriff versucht Wades Bande, die jetzt von dem kaltblütigen Charlie Prince (Ben Foster) angeführt wird und Wade um jeden Preis befreien wollen, auf eine falsche Fährte zu locken und schickt die leere Gefangenenkutsche zu einem nahe gelegenen Fort, Wade selbst wird erst auf Dans Farm gebracht. Erst in der Nacht soll Wade nach Contention eskortiert werden. Dans vierzehnjähriger Sohn Will (Logan Lerman), der seinen Vater für schwach hält und stattdessen den charismatischen und schlagfertigen Gangster Wade bewundert, folgt dem Zug unbemerkt. Wade versucht seine Bewacher mit Psychotricks zu bearbeiten und zu spalten. Den ersten Bewacher, einen Gehilfen des Gläubigers von Dan, tötet Wade schon in der ersten Nacht.
Der Todeszug
Da die Bande von Wade den Zug verfolgen, beschließt Byron eine Abkürzung durch gefährlichen Indianerland zu nehmen. Auf dem Weg tötet Wade nun Byron selbst, als dieser seine Mutter beleidigt und bedroht seine Bewacher. Dans Sohn, der bis jetzt dem Zug unbemerkt gefolgt ist, kann Wade aber wieder entwaffnen. In der Nacht wird der Zug von Indianern angegriffen, Wade bezwingt diese alleine und kann entkommen, ist aber noch mit Handschellen gefesselt. Um diese loszuwerden reitet er zu einer nahe gelegenen Eisenbahnbaustelle. Dort wird er allerdings festgenommen, da die dortigen Arbeiter Wade kennen und selbst noch offene Rechnungen mit ihm haben und ihn selbst töten wollen. Als Dan und die Anderen auch zur Baustelle kommen, können sie Wade aber mit dessen Hilfe befreien. Dabei stirbt Doc Potter (Alan Tudyk), ein Bewacher Wades.
Auf dem Weg wird immer klarer, dass sich zwischen Dan und Wade eine besondere Beziehung aufbaut. Als sie schließlich in Contention. ankommen, zählt der Zug nur noch Grayson Butterfield (Dallas Roberts) von der Eisenbahngesellschaft, Dan und seinen Sohn. Im Saloon warten sie nun auf den Zug, als schließlich die Bande von Wade auch Contention erreicht. Der Sheriff von Contention und zwei seiner Männer wollen erst Dan helfen, als aber Prince jeden 200 Dollar verspricht, der einen der Bewacher von Wade erschießt und das ganze Dorf sich bewaffnet, geben der Sheriff, seine Gehilfen und Butterfield auf. Außer Butterfield werden sie aber trotzdem erschossen, als sie den Saloon verlassen.
Der Weg zum Bahnhof
Nur Dan beschließt weiterzukämpfen, obwohl die Lage aussichtslos erscheint und vor dem Saloon Wades Bande und gierige Dorfbewohner hoch bewaffnet warten, dass Dan den Salon verlassen muss, damit er Wade zum Bahnhof bringen kann. Er will seinem Sohn beweisen, was einen Mann zum Mann macht. Wade, der vorher schon versucht hat, Dan zu bestechen, damit er ihn freilässt, versucht erneut Dan zu überzeugen aufzugeben. Aber er bleibt hart und besteht darauf, ihn zum Bahnhof zu bringen.
Unter Kugelhagel verlassen sie den Saloon, Dan wird aber angeschossen und Wade kann ihn überwältigen und will in gerade erwürgen, als Dan ihm erzählt, dass er sein Bein gar nicht im Krieg, sondern unrühmlich auf einem Rückzug verloren hat und ihn deswegen sein Sohn für schwach hält. Wade lässt von Dan ab und hilft ihm nun, damit er unversehrt zum Zug kommt, damit Dans Sohn wieder Achtung vor seinem Vater hat. Wade offenbart Dan auch, dass er schon zweimal im Gefängnis war und wieder ausgebrochen ist. Als sie den Zug schließlich erreichen und Wade gerade den Waggon betritt, erschießt Prince Dan von hinten. Daraufhin erschießt Wade Prince und seine ganze Bande. Dans Sohn, der Wade erschießen kann, erschießt ihn nicht und Wade steigt freiwillig in den Zug ein. Als der Zug schon losgefahren ist, pfeift Wade und sein Pferd folgt dem Zug.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Überblick über Reaktionen der englischsprachigen Presse auf Rottentomatoes
Kritik auf programmkino.de
Wikipediaartikel zum Orginal-Film
Weitere Links u.a. mit US-Presseschau und Trailern auf filmz.de
Quellen
Presseheft Sony Pictures
Cast & Crew
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James Mangold
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Russell Crowe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ben Wade
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Christian Bale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dan Evans
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Logan Lerman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Evans
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Dallas Roberts
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grayson Butterfield
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Peter Fonda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Byron McElroy
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Ben Foster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Prince
Regie
Schauspieler
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Gretchen Mol
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alice Evans
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Alan Tudyk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doc Potter
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Luce Rains
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marshal Weathers
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Vinessa Shaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Emmy Nelson
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Lennie Loftin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Glen Hollander
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Rio Alexander
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Johnny Whitworth
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Shawn Howell
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Pat Ricotti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jorgensen
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Ramon Frank
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Deryle J. Lujan
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Brian Duffy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sutherland
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Jason Rodriguez
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Kevin Durand
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Chris Browning
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Chad Brummett
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Forrest Fyre
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Walter Boles
-
Benjamin Petry
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mark Evans
-
Arron Shiver
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bill Moons
-
Halsted Welles
-
Michael Brandt
-
Derek Haas
- Genre
- Western, Thriller
- Zeit
- 1880er Jahre, Amerikanischer Bürgerkrieg
- Ort
- Arizona, Saloon, Schlucht, Schlucht, Wildnis, Wüste, Zug
- Handlung
- Anführer, Angriff, Apache, Auftrag, Bahn, Bahnhof, Bande, Bandit, Bauer, Baustelle, Bergwerk, Brutalität, Cowboy, Cowboyhut, Dynamit, Eisenbahnwagon, Erschiessen, Farm, Flucht, Gang, Gefahr, Gefangenenbefreiung, Gefangenentransport, Gefangener, Geldnot, Geldtransporter, Gewalt, Gewehr, Indianer, Kaltblütig, Kopfgeld, Kopfgeldjäger, Krimineller, Kutsche, Maschinengewehr, Outlaw, Pferd, Pistole, Revolverheld, Scharfschütze, Schießerei, Schuss in den Bauch, Showdown, Sterben und Tod, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vaterfigur, Verachtung, Verletzung, Verlust des Vaters, Zeuge, Zugüberfall, Zweikampf, Überfall
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Todeszug nach Yuma
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Kritiken (13) — Film: Todeszug nach Yuma
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAn Andrew Dominiks amythischer Westernneueröffnung "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" knüpft James Mangold mit seinem bar jedweden Zweifels kurzweilig wegzuguckenden Spätwestern "Todeszug nach Yuma" nicht an. Obgleich in dem Punkt einig, dass Mythen neu entfesselt werden und unverbrauchte Denkanstöße ein Genre transformieren respektive es überhaupt aus den Hangeln zu heben imstande sind, unterscheidet sich der Todeszug nicht nur in erster Linie von dem Feigling ganz rapide, sondern grenzt sich vielmehr wohl auch innerhalb seiner ihm auferlegten Regeln ab. Nahezu exaltiert (und nicht immer glücklich) streift Mangold eine grimmig-kühle Westernatmosphäre, um sie doch nicht zu streifen, ihr ihrer Theatralik zu berauben, sie allerdings trotzdem nicht zu dekonstruieren. Cinemascope, das schon, aber keine Landschaftstotalen in Cinemascope, keine spannungsgeladenen Duelle mit dem Colt, sondern auch mal mit futuristisch wirkenden Präzisionsgewehren,…
27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
_Garfield 2011/10/06 17:59:19
Antwort löschen..und ich hab's tatsächlich gelesen. :D
Timo K. 2011/10/06 18:09:15
Antwort löschen*rotwerd*
seven 2011/10/06 18:15:58
Antwort löschenSchön, schön, ich schau mir den grad an, dürfte auf eine ähnliche Wertung hinauslaufen! :)
der cineast 2011/10/06 18:24:32
Antwort löschenT.K. Hats drauf.
seven 2011/10/06 18:27:31
Antwort löschen@der cineast: Jep, das beweist er in regelmäßigem Abstand aufs Neue! ^^
der cineast 2011/10/06 18:41:06
Antwort löschen<3
Alle 8 Antworten zeigen
Punsha 2011/10/06 19:22:11
Antwort löschenEieiei, ein erneuter Augenschmaus. Sag mal ganz ehrlich, wie viel Zeit und Überlegung kosten dich eigentlich deine Kommentare? :)
Timo K. 2011/10/06 20:04:48
Antwort löschenIch muss dich leider enttäuschen, wenn ich dir ganz unspektakulär sagen muss, dass es von Film zu Film abhängig ist.^^ Nein, kommt wirklich drauf an. Eine Lobhudelei schreibt sich jedenfalls leichter herunter als so ein klassischer 5-6 Punkte-Film, bei dem ich deutlich länger überlegen muss, inwiefern ich die beiden Seiten positiv wie negativ strukturiere und gewichte. Verriss schreibt sich ziemlich schwer für mein Empfinden (ferner zwischen Ironie und Argumentation möglichst differenziert zu balancieren; mir fällt das sehr schwer, es nimmt einige Zeit in Anspruch), aber es macht zugleich unheimlichen Spaß abzulästern, masochistischen Spaß.^^ | Wenn mir außerdem nichts mehr an Wörtern einfallen will, schreib' ich den Kommentar dann am nächsten Tag zu Ende. Ich hab' damit kein Problem. Teilweise fallen mir kleinere, vergessene Satzfragmente gegen Abend wieder ein, die ich ursprünglich im Hinterkopf behalten wollte, um sie gegebenfalls irgendwo zu verwenden. Zeitdauer: Ich müsste raten, auf die Uhr gucke ich dabei selten. :)
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„TODESZUG NACH YUMA“ ist schlicht und ergreifend ein beachtlich inszenierter Spät-Western, dem nur zu wünschen ist, dass man seine Spuren noch etwas länger wahrnehmen kann. Denn wenn sie auch nicht zur erhofften Renaissance eines fast schon totgeglaubten Genres führen, so doch zumindest zu einem Genrebeitrag, der als intensives, charakterorientiertes und spannendes Filmerlebnis - abgesehen von einigen verzeihbaren Längen - ganz wunderbar funktioniert.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur James Mangold treibt die Handlung in strikter, gradliniger Western-Manier zügig von einem Schusswechsel zum nächsten voran. Düster und schonungslos kommt es zur finalen Konfrontation der rauchenden Colts. Die Schlussszene wirkt dann zwar widersprüchlich, regt aber zu angeregten Debatten an. Der zeitliche Ablauf und die Verdichtung der Handlung ist den Drehbuchautoren hervorragend gelungen. Leben wird dem Text aber vor allem durch die brillante Besetzung eingehaucht.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenBale ist gut und Crow großartig. Die Westernstimmung ist auch sehr dicht gestrickt und optisch gut umgesetzt.
Die Figur von Bales Filmsohn Willian überzeugt nicht. Der Sohn, der nicht gehorcht, entgegen der Weisung des Vaters mitreitet, entgegen der Weisung des Vaters mit in den Endkampf eingreifen will... das hat keinen neuen sehenswerten Aspekt, sondern ist zum 100-Mal der Vater-Sohn-Konflikt.
Das Ende des Films bietet nicht das, was an Spannung bis dahin aufgebaut worden ist. "3:10 to Yuma" kommt an die Gerneklassiker nicht heran, ist aber unterhaltsam gemacht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenObwohl Bale sich etwas zu viel für etwas zu wenig Rolle verausgabt und die Eitelkeit Crowes mit dieser x-ten Variante seiner angestammten Rolle als "Harte Sau mit Herz" wieder mal zu sehr umschmeichelt wird, darf man hier zwei Profis in ausgezeichneter Form bei der Arbeit zu sehen - was einfach Spaß macht.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenNach seinem grandiosen Johnny Cash-Biopic Walk The Line schickte sich Regisseur James Mangold im letzten Jahr an, dem totgesagten Western-Genre mit einem Remake von Zähle Bis Drei Und Bete (1957) wieder Leben einzuhauchen. Fernab traditioneller Normen des Westerns erzählt er in ruhigen Bildern eine Fabel über die Ehre eines Mannes und verzichtet dabei erfreulicherweise auf eine standarisierte Skizzierung des epischen Helden, der den Kampf gegen einen übermächtigen Bösen aufnimmt. Vielmehr verschwimmen in Todeszug Nach Yuma die Grenzen zwischen gut und böse, die Charaktere sind vielschichtig und tiefgründig. Basierend auf eine Kurzgeschichte von Elmore Leonard (Jackie Brown, Schnappt Shorty) erzählt der Film die Geschichte des armen Farmers Dan Evans (Christian Bale), der zufällig Zeuge eines Überfalls auf einen Geldtransport durch den berühmt berüchtigten outlaw Ben Wade (Russell Crowe) wird. Zusammen mit dem verwundeten Kopfgeldjäger Byron McElroy (Peter Fonda) zieht er in die nächste Stadt, in der sie Wade ausfindig machen. Für ein Handgeld von 200 Dollar, welches Evans von allen Lasten befreien würde, erklärt er sich bereit, Teil einer Gefangeneneskorte zu werden, die den Gangster in eine fern gelegene Stadt geleitet, von wo er mit einem Zug in ein das Gefängnis Yuma gebracht werden soll.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenEin Spätwestern-Szenario dieser Schärfe war seit Sam Peckinpahs "Pat Garret & Billy the Kid" (1973) nicht mehr zu sehen: Korrupte Marshalls, beinharte Kopfgeldjäger und zielsichere Desperados im Kleinkrieg, ein Eisenbahn-Manager, der glaubt, alles sei käuflich, und die letzten Apachen schießen auf jeden Weißen, der sich in ihre Berge verirrt.
[...]
Die Geschichte bleibt spannend bis zur wirklich allerletzten überraschenden Wendung. Großes Kino bleibt großes Kino, ganz egal in welchem Genre.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenYuma erzählt eine sehr klassische Story mit alle Zutaten eines traditionellen Western: Einsame Cowboys und Gunmen, staubige Prärie, rauchende Colts, Indianer, Eisenbahn-Pioniere - atmosphärisch dicht und äußerst brutal inszeniert. Regisseur James Mangold hat keine Neuerfindung des Genres geschaffen, sondern die bekannten Elemente auf aktuellem Hollywood-Niveau zu einer gelungenen Auffrischung des Genres gemixt.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDer Western war meiner Meinung nach als Genre schon ziemlich tot. Seitdem solche Haudegen wie John Wayne oder Charles Bronson nicht mehr unter uns weilen, hat die Western-Welt sehr gelitten. Zwar konnte Clint Eastwood in den 90ern mit „Erbarmungslos“ noch einen oscar-prämierten Achtungserfolg landen, aber anschließend kamen entweder seichte Comedy-Western a la „Der Schuh des Manitu“ und „Bandidas“ oder Dramen im Western-Umfeld („Die Ermordung des Jesse James usw…“, “The Missing”).
50 Jahre nach dem Originalfilm “3:10 to Yuma” setzt „Todeszug nach Yuma“ einmal mehr auf die Drama-Schiene als auf platte High-Noon-Action – aber das ziemlich gut!
Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s... The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...
Kommentar löschenDer Western gilt ja gemeinhin als tot. Woher diese Behauptung stammt, vermag ich nicht zu verstehen. Denn obgleich die Menge der jüngst erschienenden Titel sich zwar nicht zahlreich bezeichnen kann, so haben doch einige gelungene Genre-Vertreter in den letzten Jahren die Filmstudios verlassen und eben für mehr oder minder finanziellen Erfolg gesorgt. Das diese Spezies Film nicht allein in der Hand der Amerikaner liegt, das bezeugte ja vor nicht allzu langer Zeit der australische Ableger „The Proposition“. Dennoch, haben die Cowboys ihre Wurzeln ganz klar in den USA. Seit mehr als 90 Jahren nun schon sind sie auf der Bühne vertreten und begeisterten vor allem in den 40ern und 50ern die Massen. Blickt man in die Gegenwart, so ist die Begeisterung merklich verebbt und nur noch wenige Filmfreunde wissen diese und neue Werke zu schätzen. Obgleich die Definition Kassengift wohl jeder neuzeitlichen Western-Produktion im Wege steht, schaffen es dennoch stets aufs neue einige Filme auf…
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenDer "Todeszug" ist "todes gut", wie ein einstiger Jugendslang gesagt hätte, vor allem durch die enorme Präsenz der Darsteller. Wirklich spannend sind die Blick-Duelle zwischen Russell Crowe und Christian Bale. Dazu kommt ein Vater-Sohn-Drama, denn der wütende William folgt dem Transport und greift selbst im entscheidenden Moment ein.
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDoch leider gerät der Film ausgerechnet in dem Moment, in dem er auf das Finale zusteuert, in das falsche Fahrwasser.
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Tytus 2010/08/16 23:06:58
Antwort löschenund säuft ab wie die Titanic ;)
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDiese Geschichte hat alles, was einen edlen (Spät)western auszeichnet: Einen packenden Plot, deftige Schießereien, einen Postkutschenüberfall und sogar Indianer fehlen nicht. In erster Linie verfügt das Drama aber über zwei charismatische, vielschichtig gezeichnete Protagonisten, die sich gegenseitig nichts schenken, sich dabei aber weniger mit Pistolen duellieren, als sich scharfe Wortgefechte zu liefern. Großes Retro-Kino in stilvollendet fotografierten Bildern und unterlegt mit coolen Western-Klängen, dessen Finale eine Referenz an den Klassiker „12 Uhr Mittags“ darstellt: Definitiv einer der besten Filme des Jahres!
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Kommentare (141) — Film: Todeszug nach Yuma
Kommentar schreibenAngrymonkey 2012/02/03 08:42:29
Kommentar löschenkurz und knapp: ich bin kein Westernfan, aber der Film hat mich mitgerissen und überzeugt, schön anzusehen; tolle geschichte, so wie Farbgebung und Kamera.
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SoulReaver 2012/01/28 11:10:58
Kommentar löschen„Die Seite an ihnen gefällt mir, Dan.“
Der Western lebt! Zwar nicht mehr so intensiv wie früher, aber es gibt ihn noch. Zum Glück kann man sagen. Mit Filmen wie 'Open Range', 'Jesse James' und zuletzt 'True Grit' wurde dem Genre immer wieder neues Leben eingehaucht. 2007 konnte Regisseur James Mangold mit dem Film 'Todeszug nach Yuma' das Genre ebenfalls mal wieder so richtig aufleben lassen und inszeniert einen hochspannenden und vielschichtigen Film der jedem Western-Fan das Herz öffnet.
Der Bürgerkriegsveteran Dan Evans hält sich und seine Familie gerade so mit einer Ranch in Arizona über Wasser. Mit seinen Söhnen beobachtet er einen brutalen Postkutschenüberfall des berüchtigten Ben Wade und seiner Bande. Der hartgesottene Kopfgeldjäger McElroy ist der einzige Überlebende, den Evans mit einem Bauchschuss zum Arzt bringt. Auch Wade ist in der Stadt und kann in einer unvorsichtigen Minute gepackt werden. Sofort muss eine Eskorte zur Bahnstatation in Contention zusammengestellt werden. Von dort fährt der Zug direkt zum Staatesgefängnis nach Yuma wöchentlich um Punkt 3 Uhr 10 ab. Um zu beweisen, dass er kein Versager ist, lässt sich Dan auf einen riskanten Deal ein: Für 200$ soll er gemeinsam mit einer Handvoll Männer den Verbrecher zum Zug bringen. Wades Komplizen lassen allerdings nicht unversucht um ihren Boss zu befreien...
Wie es sich für einen ordentlichen Western gehört müssen schöne und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen vertreten sein. Hier hat 'Todeszug nach Yuma' so einiges zu bieten. Kameramann Phedon Papamichael liefert Oscarreife Arbeit ab und fängt die felsige, unberührte Natur in wunderschönen Bildern ein. Bilder an denen man sich kaum sattsehen kann. Auch die Kamerafahrten, ganz besonders hier bei der Jagd durch die Stadt gegen Ende, sind fantastisch. Komponist Marco Beltrami rundet die visuelle Klasse mit seinem tollen Soundtrack perfekt ab. Gefühlvoll, gewaltig und immer punktgenau eingesetzt. Ganz besonders auch wieder bei den letzten 15 Minuten, die wirklich blendend unterstrichen wurden.
Auch bei den Schauspielern beweist James Mangold ein mehr als feines Händchen und lässt keine Wünsche offen. An erster Stelle Christian Bale als Familienvater und Gutmensch Dan Evans. Dass Christian Bale ein toller Schauspieler ist sollte inzwischen hoffentlich bekannt sein und auch als Dan Evans kann er durch sein ausdrucksstarkes und emotionales Schauspiel voll überzeugen. Russell Crowe steht dem natürlich in nichts nach und kann als berühmt berüchtigter Bandit und Bandenchef Ben Wande sein ganzes Können ausspielen und einen zwielichtigen wie interessanten Charakter verkörpern. Ein weiteres Highlight in der Besetzungsliste ist Ben Foster als durch und durch verdorbener Charlie Prince, der so was wie Wades rechte Hand ist. Foster zeigt wieder sein unglaubliches Talent und hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck. Auch die anderen Nebenrollen sind mit Alan Tudyk, Peter Fonda und Logan Lerman stark besetzt.
An erster Stelle sollte man noch erwähnen, dass 'Todeszug nach Yuma' ein "Remake" des Klassikers 'Zähl bis Drei und bete' ist, sich aber in einem Punkt deutlich davon unterscheidet. Mangold geht, anders als Elmore Leonard, auf die Charaktere der Geschichte ein und legt großen Wert darauf ihnen die nötige Tiefgründigkeit zu verleihen.
Dementsprechend vielschichtig und interessant sind die wichtigsten Charaktere des Films auch gezeichnet. Zuerst Dan Evans, der ein armer Rancher in Arizona ist. Gezeichnet durch den Bürgerkrieg und erdrückt von Schulden versucht er sich und seine Familie irgendwie durchzuschlagen. Doch die Dürre macht ihm einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Dazu kommt auch noch, dass sein Ältester ihn für einen Wachlappen hält. Auf der anderen Seite Ben Wade. Wade steht auf der falschen Seite des Gesetzes und schlägt sich mit seinen brutalen Verbrechen durchs Land. So durchtrieben Wade auch auf den ersten Blick aussehen mag, sein wahres Ich sieht anders aus. Auf der gemeinsamen Reise lernen sich die beiden Männer kennen. Dan Evans dient hier zuerst natürlich als klare Identifikationsfigur und Ben Wade wird noch als personifiziertes Verbrechen dargestellt. Ein Mörder, ein Draufgänger, aber unglaublich charismatisch. Der Zuschauer wird in eine Zwickmühle gedrängt, denn so schlecht Wade auch sein mag, genauso schwer fällt es auch ihn nicht zu mögen. Nach und nach kommen wir den Charakteren immer näher und entwickeln viel Sympathie für beide, allerdings auf unterschiedliche Art und Weise. Genau wie Ben und Dan, die das aber nicht wahrhaben wollen. Immer mehr geht Mangold auf die beiden ein und der wahre Charakter so wie die Vergangenheit kommen Stück für Stück ans Licht. Die Rolle des wahren Bösewichts übernimmt dann eindeutig Charlie Prince. Ein widerlicher und gewissenloser Charakter der ohne Probleme über Leichen geht. Diese Figuren, vor allem natürlich Wade und Evans, wurden fantastisch gestalten und verkommen nicht zum typisch wortkargen Cowboy ohne jegliche Gefühle.
Mangold inszeniert mit 'Todeszug nach Yuma' eine Geschichte über Moral, Ehre, Mut und wahre Stärke. Auch wenn sich die beiden, und das kann man nicht abstreiten, leiden können, so zielstrebig müssen sie auch sein. Evans darf sein Ziel nicht aus den Augen verlieren, denn er will nicht vor seinen Kindern als Versager dastehen. Wade kann das verstehen und gibt ihm die Chance ihn irgendwie zum Zug zu bringen. In der Stadt wartet allerdings Wades Bande die ziemlich treffsicher ist. So kommen wir auch gleich zum zweiten Punkt des Films: die Action. Die sitzt nämlich genauso wie die Charakterisierung. Allein der nervenaufreibende und furiose Showdown ist absolut fantastisch inszeniert und knallt nur so über den Bildschirm. Aber auch die zahlreichen Schießereien oder der Kutchenüberfall sind ungemein spannend und keinesfalls blutarm. 'Todeszug nach Yuma' hält perfekt das Gleichgewicht aus Charakterfilm und rasantem Western-Action-Abenteuer und fesselt über die gesamte Laufzeit.
Fazit: 'Todeszug nach Yuma' ist exzellentes Western-Kino voller Action, Spannung und dem nötigen Tiefgang. Die fantastischen Schauspieler, die grandiosen Bilder und der starke Soundtrack tun ihr übriges und runden den Film einfach hervorragend ab.
„Tut mir leid Mister, aber ich habe nicht vor heute zu sterben.“
25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Haschbeutel 2012/01/28 11:22:59
Antwort löschenSuper Film, Super Kommentar und vor allem: Super Ben Foster.
(Stand auf dem DVD-Cover :D)
SoulReaver 2012/01/28 11:25:51
Antwort löschenDanke :) (Stand nicht auf dem DVD-Cover :D)
Alle 4 Antworten zeigen
Oceanic6 2012/01/28 11:28:28
Antwort löschenDer Soundtrack war wirklich verdammt stark, und der Film ist auch sehr gut, nur das Ende mag mir nicht so recht munden. ;)
Filmkenner77 2012/01/28 15:45:42
Antwort löschenSehr schön. Wäre das Ende nicht, würde ich den Film wirklich mögen. So ziehe ich das Original diesem Film vor.
Snakeeater 2012/01/16 00:35:27
Kommentar löschenTodeszug nach Yuma! Warum der Film gut ist? Wenn ich ihn mir innerhalb von 2 Wochen 4 mal anschaue nur um ihn diversen Leuten zu zeigen und JEDER den Film absolut geil fand, dann MUSS der Film einfach was haben!
Ben Foster ist so überzeugend! Die Rolle spielt er Grandios! Man könnte denken er ist immer so.
Und die Geschicht von Bale Und Crowe die in den letzten 20 Minuten den Höhepunkt finden!
Wo Bale zu Crowe noch sagt: "Wir werden niemals Freunde werden...", und dann so ein Ende!
Einzigster Minuspunkt ist das der Film in der Mitte bis zum Finale ETWAS sich etwas zieht.
Trotzdem 8.5 für einen grandiosen Film den sich wirklich JEDER anschauen kann!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Haschbeutel 2012/01/05 21:48:25
Kommentar löschen"Even bad men love their mommas."
Ich bin nicht der bewandertste in Western, kenne vor allem viele "Klassiker" noch nicht und habe hier nicht die Vergleichsmöglichkeiten - aber 3:10 TO YUMA ist schlicht und ergreifend das packendste, was ich bis dato in dem Genre gesehen habe. Was Crowe und Bale hier abliefern, ist einfach phänomenal und ganz großes Charakterkino. Trotz um die 120 Minuten Laufzeit ist keine einzige Minute langweilig. Die Nebencharaktere sind bis in's Detail gut besetzt, vor allem Ben Foster macht eine verdammt abgebrühte und starke Figur als rechte Hand von Crowe. Die Story ist recht trivial: abgehalfterter Farmer hilft gefährlichen Gangster zu fangen und erklärt sich für Geld bereit, ihn in den "Todeszug" nach Yuma zu verfrachten. So weit, so simpel und bekannt. Das spannende ist sowieso das "Wie?". Denn natürlich geht auf dem Weg so gar nichts glatt und ständig werden die Fronten klar gestellt. Hier der Fluchtversuch, da Personalverlust. Und dazwischen Crowe und Bale, die jede Leinwandsekunde mit einer Präsenz füllen, dass mir der Atem stockt. Hier gibt es keine aufwändigen CGI-Monster-Explosionen, keine ablenkenden, ausufernden Landschaftsaufnahmen, keine Effekthascherei. Es dominieren ein dezenter, unaufdringlicher Soundtrack, überwiegend ruhige Kameraführung, die immer mitten am Geschehen ist und zwei Darsteller, die sich hier ständig versuchen zu überbieten. Sogar das "Kid", Logan Lerman, kann durchaus mithalten, geht nicht unbedingt auf die Nerven und spielt den Sohn von Bale mehr als überzeugend.
Richtig aufgedreht wird dann nochmal im Finale. Die letzten 20 Minuten sind immens packend und haben mich dann vollends in ihren Bann gezogen. Abermals dominieren vor allem Worte das Gefecht, bevor die blauen Bohnen fliegen. Die Lage ist schier aussichtslos, die entspannte Dominanz der Überlegenheit, die Crowe ausstrahlt, zerreisst die Luft. Knackpunkt ist dann wohl das Ende, das hier einigen nicht ganz behagt hat. Mir persönlich hat es sehr zugesagt, den "Wandel" konnte ich durchaus nachvollziehen. Es ist vor allem konsequent, genau wie der ganze Film: packende Action, knallharte Dialoge, mitreissende Duelle wechseln mit den ruhigen, nicht minder spannenden Szenen. Durch und durch ein mehr als "herausragend"er Film, den ich garantiert nicht zum letzten Mal gesehen habe. Ganz, ganz großes Kino - mehr davon!
"They're going to kill me in the morning... I'll never see the sun."
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Coach T 2012/01/05 22:13:57
Antwort löschenBeim ersten Punkt bin ich ganz bei dir! Aber ich lege dir "Die Ermordung des Jesse James..." mit Brad Pitt und Casey Affleck ans Herz. Ist mit Sicherheit ruhiger als Yuma, aber gefällt dir bestimmt genau so gut ;) PS: Schöner Kommentar :)
alanger 2012/01/05 22:16:56
Antwort löschenhaschi, nicht böse sein wegen vergessener xmas & silvester grüßen:
hab dich lieb :)
schöne kritik!!
SoulReaver 2012/01/05 22:17:25
Antwort löschenSuper Film, Super Kommentar und vor allem: Super Ben Foster.
Haschbeutel 2012/01/05 22:17:33
Antwort löschenSuper - dann schau ich mir den doch auch mal an bzw. pack ihn mir in den Warenkorb!
PS: Vielen Dank :D
Haschbeutel 2012/01/05 22:20:15
Antwort löschenWuuah wo kommt ihr denn jetzt alle her - danke, danke! Und auch dir alanger die Grüße zurück :) Hab euch alle lieb .:. *g*
alanger 2012/01/05 22:25:35
Antwort löschenlieber Coach T: der "die ermordung... " ist staublangweilig und schießt dem western als genre von hinten in den bauch.
alviesinger 2012/01/05 22:54:50
Antwort löschenlieber alanger: stopp dieses "die ermordung..."-gebashe. denn der ist schlichtweg großartig. so. muss hin und wieder erwähnt und hervorgehoben werden.
phoenix409 2012/01/05 22:56:44
Antwort löschenJesse James ist verdammt ruhig und melancholisch, aber nichts anderes als einer der schönsten Filme die ich kenne und hat bis auf's Setting (und ich glaub das meint alanger als alter Westernhase) nichts mit den üblichen Genrevertretern gemein.
@Haschi: Sehr schön, und bestes Zitat zu Anfang ;)
alanger 2012/01/05 23:18:29
Antwort löschenich bin im kino eingeschlafen, lags nun am kino oder am film?
ich sach am film. noch die schlimmsten müdigkeitsattacken haben mich bei KLASSE filmen bisher irritiert.
aber, ok schau ich ihn mir nochmal an, versprochen.
filmschauer 2012/01/05 23:22:11
Antwort löschenSchöner Kommentar, Haschbeutel. Und SoulReaver kann ich nur beipflichten. Was Foster aus dieser Nebenrolle macht, bleibt in der Erinnerung wirklich haften.
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SoulReaver 2012/01/05 23:26:44
Antwort löschenEin schönes Extra bei sogut wie jedem Foster-Auftritt :)
Taucher 2012/01/11 16:13:26
Antwort löschenAuch wenn ich mir jetzt Feinde machen: Ich schalf immer so in der Mitte ein, obwohl ich echt auf Western stehe..... Sorry ;-)
aberaber 2012/01/05 14:21:46
Kommentar löschenToller Spätwestern. Mit grandiose Besetzung spannend und unterhaltsam umgesetzt.
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Hagen Hagen 2011/12/03 13:41:27
Kommentar löschenEin schöner Western mit guter Besetzung. Leider etwas unlogisch und mit zu oft wackelnder Kamera.
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RoosterCogburn 2011/11/01 00:20:21
Kommentar löschenAlte Western-Mythen modern verpackt. Eine klasse Neuverfilmung des Westerns "Zähl bis drei und bete" (mit Glenn Ford von 1957). Jedoch durch zusätzliche Rahmenhandlung gut 30 Minuten länger.
Bei diesen klassischen, schnörkellosen Western ist allein die letzte halbe Stunde mit dem Showdown absolut meisterlich und packend in Szene gesetzt. Grandiose Neuverfilmung eines Westernklassikers.
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Laura Eissenberger 2011/10/09 23:54:00
Kommentar löschenDefinitiv kurzweilig.
SPOILER
Aber mit absurder Ende-Wende: Warum schießt Crowes Russell plötzlich auf seine Homies? Warum erschießt der Sohn den Revolverhelden nicht?
Von groben Drehbuchfehlern abgesehen, hat auch das hysterische, behämmerte Ende dem Film eine bessere Bewertung verwehrt.
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smartyx 2011/10/10 19:53:06
Antwort löschenWie ich sehe, hast du dir die gleichen Fragen gestellt wie ich
Laura Eissenberger 2011/10/10 20:10:27
Antwort löschenWer sich die Fragen nicht gestellt hat, sollte nen kräftigen Kaffee trinken. ;-))
smartyx 2011/10/10 22:51:18
Antwort löschen*ohne Worte* ^^
Haschbeutel 2012/01/05 20:18:49
Antwort löschenWeil Wade trotz allem ein Mann der Ehre ist und Dan helfen wollte. Er entkommt ja eh wieder aus Yuma (wie zweimal zuvor auch). Er wollte ihm helfen, vor seinem Sohn gut dazustehen. Auch Wade ist eben doch nur ein Mann der Ehre.
Laura Eissenberger 2012/01/05 20:26:09
Antwort löschenJa, die Idee dahinter ist mir schon klar, es ist nur nicht stimmig mit der Figur, die er im restlichen Film abgibt.
Haschbeutel 2012/01/05 20:31:15
Antwort löschenIch fand's mehr als stimmig. Er hat ja oft genug durchscheinen lassen (vor allem gegenüber dem Jungen), dass er tief drinnen auch noch ein Herz hat. Und dass Dan, der nur seine Familie über Wasser halten und Respekt von seinem Sohn bekommen will, die er verloren hat durch seine Desertation (was damals einfach mehr Wert hatte wie heute), hinterrücks ganz link niedergeschossen wird, das konnte und wollte er nicht weiter seine "Homies" nennen. ;)
Laura Eissenberger 2012/01/05 20:40:44
Antwort löschenMehr als stimmig? Also quasi überstimmt? ;-))
Ja nee, mal im Ernst: Jahrzehntelang ist er der Evil Boy, der alles niederschießt, was sich seinen Plänen in den Weg stellt, und dann, zackdiwupp, kaum isser mit Danny-Boy unterwegs, wird er zum weichkernigen Hartschalenkoffer?
Nicht zu vergessen, dass er noch eine Filmstunde vorm Showdown dafür sorgen wollte, dass Dan & Sohn von seinen Homies (!) und der angeheuerten Dorfbevölkerung abgeknallt wird. Aber dann, auf dem Weg zum Zug, da isses ihm plötzlich eingefallen, dass er doch lieber sein eigenes Leben lässt, um die Ehre des Mannes zu retten, den er gerade noch abknallen lassen wollte?
No, Sir!
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Mr. Ogi 2012/01/06 15:00:14
Antwort löschenTja Haschbeutel...im Grunde hatte ich das gleiche geschrieben. Meine Antwort wurde aber entfernt. Die Laura Eissenberger mag wohl keine Kritik! Also nicht wundern wenn dein Beitrag bald entfernt ist.
TheJoker 2012/01/27 13:40:33
Antwort löschenDas Ende ist genau richtig, unfassbar gut durchdacht und überragend umgesetzt. Jedes andere Ende wäre dem Film nicht gerecht geworden. Punkt.
smartyx 2011/10/06 22:53:47
Kommentar löschenEigentlich mag ich Western. Eigentlich mag ich Filme mit Russell Crowe. Eigentlich mag ich auch Filme mit Christian Bale. Und eigentlich müsste ich diesen Western mit beiden Schauspielern lieben. Eigentlich.
Der Film fängt ganz gut an und entwickelt sich auch zu einem ansehnlichen Stück Leinwandprodukt. Leider fällt der Film in den letzten 45 Minuten was Logik der Handlung und Glaubwürdigkeit von Russell Crowe angeht massiv ab.
-Spoileranfang- Diesen grundlosen Sinneswandel am Ende nehme ich ihm einfach nicht ab.
Es beglückt mich zutiefst, dass er (zumindest muss der Zuschauer das annehmen) seiner gerechten Strafe zugeführt wird und auch seine Mitstreiter ausgeschaltet sind.
Außerdem mag ich keine Filme ohne Happy End. Da bin ich altmodisch.
-Spoilerende-
Deswegen auch die schlechte Bewertung. In der Kombination der Schauspieler und der Handlung hätte das ein gelungenes Werk werden können á la "Schneller als der Tod". Eigentlich. Eigentlich schade.
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Kreaexo 2011/10/06 23:59:14
Antwort löschenEigentlich alles sehr gut geschrieben und auch nachvollziehbar begründet. Aber ich kann mich diesem Kommentar, und vor allem dieser niedrigen Bewertung, doch nicht ganz anschließen. Das Ende ist doch wirklich gut, so wie es ist. Nicht jeder Film muss/darf ein Happy End haben; wäre extrem beschissen und meistens unglaubwürdig, wenn es so wäre. [Bsp. American Beauty, dieser Film mit Happy End? Undenkbar.] Was die Sache mit Russel Crowe betrifft, ich schätze, dass er gegen Ende des Films eine gewisse Sympathie und Respekt gegenüber der von Christian Bale gespielten Figur entwickelt und er sich einfach für ihn gefreut hat. Erbost war er dann natürlich, als seine Crew auftaucht und ohne irgendwelche Kenntnis einfach wild drauflosballert.
Also ergibt die ganze Handlung, auch noch gegen Ende hin, schon irgendwie Sinn. Auch wenn dies natürlich nicht genau deinen Geschmack getroffen hat.
smartyx 2011/10/07 07:43:36
Antwort löschenDanke.
Wie gesagt, beim Happy End bin ich altmodisch.
Wenn dir der Film besser als mir gefallen hat ist das fein für mich. Wäre ja schlimm, wenn jeder den gleichen Geschmack hat.
Laura Eissenberger 2011/10/09 23:50:44
Antwort löschenWas hast Du denn so an Logikfehlern entdeckt? Ich fand's ja klasse, dass der Sohnemann mit Hundeblick aus der Hochzeitssuite raus ist, um die beiden Turteltäubchen allein zu lassen, aber dann plötzlich wieder drin war.
Und ja, die charakterliche Kehrtwende von Crowes Russell war wirklich unglaubwürdig. Nicht umsonst guckt er in der letzten Einstellung im Zug sitzend auch, als würde er selbst nicht verstehen, warum er das alles gemacht hat. xD
smartyx 2011/10/10 19:50:54
Antwort löschenDas mit den Logikfehlern kann ich auf zwei Beispiele beziehen:
Zum einen der schon angesprochene Sinneswandel von Russell Crowe, den ich ihm nicht abkaufe (du bist da ja ähnlicher Meinung).
Zum anderen sind die Vertrauten von Russell Crowe am Anfang bei dem Überfall auf die Kutsche recht zielsicher. Beim Showdown auf dem Weg vom Hotel in den Zug treffen die so gut wie gar nichts. Nicht mal der mexikanische Scharfschütze. Das fand ich dann schon etwas seltsam.
Laura Eissenberger 2011/10/10 20:08:53
Antwort löschenStimmt, das auch. Und Crowe rennt als Gefangener auch vor seinem Sinneswandel schon so kooperativ hinter Bale her, dass man sich vor die Stirn schlagen möchte. Charaktere und Handlung sind leider wirklich unglaubwürdig.
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Laura Eissenberger 2011/10/10 20:09:42
Antwort löschen(Das sind zwar nicht im Wortsinne Logikfehler, aber ansonsten: Jo.)
smartyx 2011/10/10 22:46:38
Antwort löschenHatte kein besseres Wort gefunden :-)
Wu-Tang-Sven 2011/10/02 19:05:06
Kommentar löschenEnde zu dramatisch wie ich finde. Auch (Spoiler), dass der Gangsta dann ein auf Gefühlsheld macht finde ich in diesen mitreißenden Film nicht gut.
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daweed 2011/10/01 00:32:55
Kommentar löschender rotzbengel hat genervt!
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sam_ace_rothstein 2011/08/22 13:09:38
Kommentar löschenWurde positiv überrascht von diesem Neu-Western. Die Darsteller konnten mich alle überzeugen. Christian Bale als verzweifelter Farmer, Russel Crowe als Eiskalter Bandenchef Ben Wade und in den Nebenrollen vorallem Peter Fonda und Ben Foster. Ben Foster hat den Psychopathen echt beängstigend gut drauf, ist mir schon in Hostage aufgefallen.
Der Film ist spannend. Die Dialoge zwischen Crowe und Bale stechen hinaus. Solche Psychospielchen/duelle liebe ich bei Filmen.
Die letzten 30 Minuten fand ich einfach Perfekt was die Inszenierung betrifft.
Auch Leute die mit Western wenig anfangen können sollten sich diesen Film mal ansehen.
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fabel 2011/08/22 13:56:09
Antwort löschenExactly.:)
sam_ace_rothstein 2011/08/22 14:47:57
Antwort löschendanke fabel :)
Andy Dufresne 2011/08/22 16:23:12
Antwort löschenJupp.Hat mich auch komplett überzeugt.Würde mich sogar gaaaaaanz weit aus dem Fenster lehnen und sagen:Einer der besten Western aller Zeiten!
fabel 2011/08/22 16:24:23
Antwort löschenIch glaub, damit bist du aus dem Fenster herausgefallen.:P
Andy Dufresne 2011/08/22 16:35:25
Antwort löschen:) Aber weich gelandet...Saugut ist der nämlich.
Kommt halt drauf an ob man über die Top 100 oder die Top 10 nachdenkt..Unter den Top 100 ist er ganz sicher (in die Top 10 wird es aber eher nicht ganz langen:).
sam_ace_rothstein 2011/08/22 20:44:14
Antwort löschenFür mich auch einer der besten Western aller Zeiten. Ob es daran liegt das ich nicht viele Western gesehen habe? ;) Aber auch ich denke auch wenn ich viele Western gesehen hätte wäre dieser Film weit vorne... er macht (fast) alles richtig :)
sam_ace_rothstein 2011/08/22 20:44:14
Antwort löschenFür mich auch einer der besten Western aller Zeiten. Ob es daran liegt das ich nicht viele Western gesehen habe? ;) Aber auch ich denke auch wenn ich viele Western gesehen hätte wäre dieser Film weit vorne... er macht (fast) alles richtig :)
Andy Dufresne 2011/08/22 21:51:19
Antwort löschenAlso ich LIEBE Western und ich hab sehr,sehr viele gesehen,ob uralt oder ganz neu... Und "Juma" hält vielem, wenn auch nicht allem ( Liberty Valance,Erbarmungslos, 12 Uhr mittags ,die alten Ford/Wayne Filme,Red River,der mit dem Wolf tanzt,Open Range,Django, Spiel mir das Lied vom Tod,die klassischen Hill/Spencer Western und doch noch einiges mehr...) stand. Ein guter Film eben,fertig.
sam_ace_rothstein 2011/08/22 22:30:32
Antwort löschenZu meiner Schande muss ich gestehen das ich alle Filme die du aufgezählt hast noch nicht gesehen habe... Aber Erbarmungslos und Spiel mir das Lied vom Tod. Das sind Western wo ich unbedingt mal sehen will :)
sam_ace_rothstein 2011/08/22 22:30:32
Antwort löschenZu meiner Schande muss ich gestehen das ich alle Filme die du aufgezählt hast noch nicht gesehen habe... Aber Erbarmungslos und Spiel mir das Lied vom Tod. Das sind Western wo ich unbedingt mal sehen will :)
Andy Dufresne 2011/08/23 01:05:29
Antwort löschenSieh es mal so:Kein Grund zum schämen sondern ein Grund für Vorfreude.Schließlich hast du die alle noch vor dir und wenn "Juma" dir derart gefallen hat,werden dir vor Freude die Augen brennen wenn du angefangen hast die "wahren" Western zu schauen...:)
custin 2011/09/17 11:56:23
Antwort löschenIch geh da mit, einer meiner Top 5 an Western. Hat mich mit der Reduzierung der Story schon angenehm an Spiel mir das Lied vom Tod erinnert.
Aber wie alles, ist sowas Geschmackssache: Wayne Western sind mir zu Schwarz-Weiß/ Gut-Böse... und wenn man bspw. nen Western der Neuzeit, Erbarmungslos gegenstellt, ist Yuma für mich einfach runder.
Andy Dufresne 2011/09/18 23:10:51
Antwort löschen@ Custin:Hast du "Der Mann der Liberty Valance erschoß" gesehen?Da ist Wayne nicht in diesem Schwarz/Weiß Schema drin,da zeigt er das er ein richtig Guter war (wie auch in "The Shootist",mein persönlicher Lieblings_Wayne).Und ja, Yuma ist wirklich ein sehr runder,kompletter Film.
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custin 2011/09/19 00:08:52
Antwort löschen..sind vorgemerkt.
Andy Dufresne 2011/09/19 00:11:51
Antwort löschenAlles klar :D
Kreaexo 2011/08/19 01:43:22
Kommentar löschenEin sehr guter Western. Hat mich gefreut Christian Bale und Russel Crowe zusammen in Action zu sehen.
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getNo 2011/08/15 21:37:37
Kommentar löschenEigentlich ganz guter Western. Nur ich weis nicht so richtig, ob das "HappyEnd" wirklich die richtige Entscheidung gewesen ist. Ben Wades Geisteswandel zum Schluss kommt doch etwas plötzlich und ein "Himmelsfahrtskommando OHNE gutes Ende" hätte besser gepasst.
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der_hacki 2011/08/24 12:47:41
Antwort löschenHab ihn gestern gesehen und dachte genau das gleiche. Musste direkt mal hier schauen und dachte nach den ersten Kommentaren, ich wäre allein mit meiner Meinung ;) Das Ende hat mich wirklich so derart angewidert.. Alles davor war super, geile Szenerie, ein paar überraschende Handlungen von Ben Wade, alles prima. Aber mein Gott, war das Ende hirnrissig! Nachdem ich mir hier eigentlich nur Filminfos geholt und geguckte Filme bewertet habe, hab ich somit meinen ersten Kommentar hier geschrieben. Den Film konnt ich so einfach nicht auf mir sitzen lassen ;)
_Garfield 2011/08/08 15:42:20
Kommentar löschenSpaßiger Spät-Western, welcher in erster Linie von den Performances seiner beiden Hauptdarsteller lebt, jedoch die gesamte Laufzeit über mit der Tatsache seiner filmischen Belanglosigkeit zu kämpfen hat. „3:10 to Yuma“ ist zwar beileibe kein schlechter Film und er funktioniert an und für sich recht gut: er macht optisch etwas her, die Feuergefechte sind rasant inszeniert und Mangold versteht es seine Darsteller vernünftig in Szene zu setzten. Doch wo „3:10 to Yuma“ handwerklich alles richtig macht fehlt es ihm an dem, was die großen Leone-Klassiker bis heute ausmacht: Atmosphäre. Mangold's inzwischen siebter Regie-Arbeit haftet fortwährend die Belanglosigkeit seines Plots an und begeht den Fehler dies durch austauschbare und schon oft gesehene Action-Sequenzen zu kompensieren zu versuchen. Das ist in Anbetracht der Tatsache, dass ihm mit Bale und Crowe zwei durchaus talentierte Schauspieler zur Seite standen sehr schade, denn hätte er den Fokus noch mehr auf die Figuren verlagert, dann wäre aus „3:10 to Yuma“ vielleicht mehr als ein sehenswerter Genre-Beitrag geworden..
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strangelet 2011/07/31 20:08:43
Kommentar löschenJaja, ich seh schon, warum der so gut sein soll. Dass man jemandem so eine Figur wie Ben Wade abkauft, ist ein kleines Wunder, das niemand außer Crowe vollbringen kann. Und Christian Bale ist auch gewohnt brillant. Aber ich sitze da, und es interessiert mich alles nicht. Keine Ahnung, wieso. Wahrscheinlich mein Fehler.
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MikeC. 2011/06/26 21:06:45
Kommentar löschen"Todeszug nach Yuma" ist ein bedächtiger Film, eher eine Charakterstudie denn ein waschechter Western. Klar, geschossen wird auch, allerdings nur am Rande. Im Mittelpunkt stehen Ben Wade, ein berühmt berüchtigter Outlaw, und Dan Evans, ein vom Leben gebeutelter Bürgerkriegsinvalide, der mehr schlecht als recht eine Farm im trockenen Arizona zu führen versucht. Und die Beziehung, die zwischen dem Gefangenen und dem Wächter entsteht. Die typische Stockholm-Syndrom Geschichte also, jedoch sehr atmosphärisch inszeniert, mit teilweise mehr, teilweise weniger glücklich gewählten Schauspielern. Jemand, der sowieso in Westernlaune ist, kann mit diesem Film zwei unterhaltsame Stunden verbringen.
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moiCheCker 2011/06/26 18:50:12
Kommentar löschenDan: "Noch ein einziges Wort und ich mach sie auf der Stelle fertig!"
Ben: "Diese Seite gefällt mir an Ihnen, Dan."
Die Zeiten des Westerns sind schon lange vorbei und auch dieser Spätwestern wird daran nicht viel ändern. Kein Film wird den Western wiederbeleben können.
Das heißt aber nicht, dass 'Todeszug nach Yuma' schlecht ist, nur weil er kein Genre wiederbeleben kann, im Gegenteil. 'Todeszug nach Yuma' ist trotzdem ein klassischer, jedoch mit modernen Mitteln inszenierter Western, der hervorragend gespielt ist. Vor allen Dingen Russell Crowe liefert hier wieder eine Meisterleistung ab, wodurch Christian Bales Charakter zwar nicht untergeht, jedoch im Gegensatz zu Crowe's Rolle blass wirkt. Der Film ist eine brilliante Mischung aus Westerndrama und 'Gut und Böse'-Story.
'3:10 To Yuma' (der Originaltitel) hat zwei besondere Stärken: Die Charakter werden perfekt durch die grandiosen Darsteller in Szene gesetzt und die Action wird immer dann eingebaut, wenn es für die Handlung notwendig ist.
Fazit: 'Todeszug nach Yuma' revolutioniert vielleicht nicht das tote Westerngenre, jedoch haucht es frischen Wind ein. Alles wirkt fast immer glaubwürdig, was am meisten an den grandiosen schauspielerischen Leistungen liegt.
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hoffman587 2011/06/26 18:54:07
Antwort löschenSehr gut, obwohl ich Bale und Crow gleichwertig gut finde. Das mit dem der Western solltest du nicht so laut sagen, man weiß ja nie;)
"Der Western ist tot. Es lebe der Anti-Western";)
Übrigens kann ich dir nur das Original hans Herz legen: Zähl bis drei und bete.
moiCheCker 2011/06/26 18:57:00
Antwort löschenNaja, obwohl ich nicht wirklich glaube, dass es noch Kettenproduktionen von Western geben wird. Aber man weiß wirklich nie. Jedoch stehen die Jugendlichen und andere Kinogänger mehr auf sinnlose Actionroboter, oder Vampirromanzen. Wobei ich Transformers 1 im Vergleich zum grottigen 2. Teil noch echt gut fand.
'Zähl bis drei und bete' würde ich mir nur angucken, wenn er mal im TV kommt. Mal sehen ;)
hoffman587 2011/06/26 19:00:26
Antwort löschenDann behalte die Öffentlich-Rechtlichen im Auge, da kommen "meine alten" Filme immer meistens;D
Filmkenner77 2011/06/26 19:32:15
Antwort löschenIch ziehe das Original diesem Film vor, da ich das Ende im Remake für misslungen halte.
moiCheCker 2011/06/26 19:35:37
Antwort löschenJa, deswegen hab ich dem Film auch keine 9 wie hoffman587 gegeben. Ich fand den Film echt klasse, jedoch das Ende etwas unlogisch. Warum opfert der Vater sich? Nur um seinem Sohn zu zeigen dass er mutig ist und sein Ding durchzieht? Davon hat der Sohn dann aber nichts, wenn der Vater tot ist.
Das Ende ist im Original vielleicht genauso, weiß ich nicht, aber ich fand es dann lustig, als sich Russell Crowe im Zug im Käfig einschließt, pfeift, und man dann nur noch ein Pferd hinter dem Zug herrennen sieht ;)
hoffman587 2011/06/26 19:55:32
Antwort löschenAch hast die 9 entdeckt:D, die soll eh bald weg, ich schau ihn mir demnächst nochmal an, wahrscheinlich auch 8.5.
Das Ende ist im Original anders....
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moiCheCker 2011/06/26 19:57:10
Antwort löschenna dann, guck ich ihn mir vielleicht an ;)
Filmkenner77 2011/06/26 20:11:03
Antwort löschenDas Ende ist ja gerade der Knackpunkt. Im Original ist das viel stimmiger, während es im Remake vollkommen unlogisch erscheint. Dies hat den Gesamteindruck des Films ein wenig zunichte gemacht.
primatemike 2011/06/04 19:54:54
Kommentar löschenDer Film ist wirklich gut, leider ist das Ende des Films versaut worden und ertrinkt in Unlogik. Schade. Trotzdem sehenswert.
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LuckyJinx 2011/05/16 16:39:55
Kommentar löschenIch bin kein Western-Filmfan und habe mich sehr sehr lange um diesen Film gedrückt, obwohl ich die Schauspieler Russell Crowe und Christian Bale sehr gerne sehe. Und als ich mich dann endlich durchgerungen habe, wurde ich mehr als nur positiv überrascht. Ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt. Ben Wade, gespielt von Russell Crowe ist die Coolness in Person und sein Charakterbild ist hervorragend und Crowe war in Top-Form, da ist selbst ein ausgezeichneter Christian Bale neben ihm etwas verblasst.
Das Ende hat mich dann doch etwas überrascht und ich fand es ein wenig 'abgedreht', doch ich denke, das war so gewollt. Vielleicht wollte ein Ben Wade insgeheim so ein aufrichtiger Kerl sein wie Evans, zumindest schien er ja von Beginn an von ihm fasziniert zu sein. Ein Bisschen mehr zur Hintergrundgeschichte von Wade hätte mir aber auch sehr gut gefallen, das kam zu kurz wie ich finde. An und für sich hat mir der Film aber jede Menge Unterhaltung geboten und auch einige unfreiwillig komische Szenen. Super umgesetzt und authentisch gespielt und auch mit hervorragenden Nebendarstellern besetzt. Für mich also absolut sehenswert!
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