Penélope Cruz — DVDs bei Amazon kaufen
Beteiligt an 34 Filmen
Penélope Cruz ist eine spanische Schauspielerin von internationalem Rang, die mit Filmen von Pedro Almodóvar den Durchbruch schaffte und seither auch in Hollywood-Produktionen erfolgreich mitwirkt. Für ihre Nebenrolle der jähzornigen Exfreundin in Vicky Cristina Barcelona unter der Regie von Woody Allen erhielt Penélope Cruz 2008 einen Oscar als Beste Weibliche Nebenrolle.
Vita und Werk
Penélope Cruz Sánchez wurde am 28. April 1974 in Madrid, Spanien geboren. Bereits als Kind liebte sie die Schauspielerei und erheiterte ihre Familie mit dem Imitieren von Fernsehwerbung. Allerdings zog es sie mit der Zeit doch mehr in Richtung Tanz, so dass sie bald am spanischen Nationalkonservatorium mit dem Ballettunterricht begann und neben einer Reihe von namhaften Tänzern auftrat. Mit 15 Jahren gewann Penélope Cruz einen Talentwettbewerb und widmete sich seitdem vermehrt dem Schauspiel und feierte mit dem Film El Laberinto Griego 1991 ihr Leinwa… — Mehr
Vita und Werk
Penélope Cruz Sánchez wurde am 28. April 1974 in Madrid, Spanien geboren. Bereits als Kind liebte sie die Schauspielerei und erheiterte ihre Familie mit dem Imitieren von Fernsehwerbung. Allerdings zog es sie mit der Zeit doch mehr in Richtung Tanz, so dass sie bald am spanischen Nationalkonservatorium mit dem Ballettunterricht begann und neben einer Reihe von namhaften Tänzern auftrat. Mit 15 Jahren gewann Penélope Cruz einen Talentwettbewerb und widmete sich seitdem vermehrt dem Schauspiel und feierte mit dem Film El Laberinto Griego 1991 ihr Leinwanddebüt.
1992 gewann der Film Belle Epoque -Saison der Liebe einen Oscar und mehrere Goyas, und spätestens als der berühmte spanische Regisseur Pedro Almodóvar sie 1997 für seinen Film Carne Trémula entdeckte, wurde Penélope Cruz damit auch der Weg ins internationale Filmgeschäft eröffnet. Im selben Jahr spielte sie im Mysteryfilm Virtual Nightmare – Open Your Eyes mit, der 2001 für das amerikanische Kino als Vanilla Sky mit ihr und Tom Cruise in den Hauptrollen neu aufgelegt wurde.
Mit La Nina De Tus Ojos erlebte Penélope Cruz 1998 einen Höhepunkt ihrer Karriere als sie bei der Goya-Verleihung als Beste Schauspielerin ausgezeichnet wurde.
Es folgte 1999 der oscargekrönte Film von Pedro Almodóvar Alles Über Meine Mutter, mit der Penélope Cruz endgültig der internationale Durchbruch gelang. In Hollywood spielte sie im Jahr 2000 in der Komödie Woman on Top mit und glänzte 2001 an der Seite von Johnny Depp in dem Drogendrama Blow.
Während Penélope Cruz privat durch ihre Liaison mit Hollywood-Star Tom Cruise für Schlagzeilen sorgte, konnte sie trotz weiterer amerikanischer Produktionen wie All The Pretty Horses im amerikanischen Filmgeschäft keinen Fuß fassen.
Ihre Rückkehr ins spanische Kino feierte sie 2006 im neuen Film von Pedro Almodóvar Volver, mit dem sie auf den 59. Filmfestspielen von Cannes zusammen mit ihren Schauspielkolleginnen den Preis in der Kategorie “Beste Darstellerin” gewann. Für Vicky Cristina Barcelona unter der Regie von Woody Allen erhielt Penélope Cruz als erste Spanierin eine Oscar für die Beste weibliche Nebenrolle, anschließend drehte sie Zerrissene Umarmungen von Pedro Almodóvar und spielte darin abermals die weibliche Hauptrolle. Als nächstes wird Penélope Cruz im Musical Nine zu sehen sein, wofür sie in London vor der Kamera steht, anschließend dreht sie einen Film mit ihrem Lebensgefährten Javier Bardem in Sarajevo.
Weiterführende Informationen
- Penélope Cruz auf moviepilot.de
- Penélope Cruz Bilder auf moviepilot.de
Populäre Filme
von Penélope Cruz
Blow
US 2001
Alles über meine Mutter
FR, ES 1999
Vanilla Sky
US 2001
Gothika
US 2003
Vicky Cristina Barcelona
ES 2008
News
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6 Kommentare
über Penélope Cruz
Knutrobert 2010/02/28 13:05:36
Kommentar löschenPenelope Cruz hat mit der Rolle der Maria Elena in "Vicky Christina Barcelona" und ihrem Tanz in "Nine" das wort "sexy" komplett neu definiert.
Eine höchst attraktive und ausdrucksstarke Schauspielerin.
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Der typische Spanier ist er nicht: obwohl Andrés Iniesta die Selección española de fútbol im Weltmeisterschaftsfinale mit seinem 1:0 zum Titel schoss entsprechen Teamkollegen wie Sergio Ramos, David Villa oder Xavi Hernández zumindest optisch eher dem Bild des südländischen Don Juan. Iniesta hingegen, Edeltechniker des FC Barcelona, ist ein blasses, manchmal fast kränklich aussehendes und sympathisch-scheues Kerlchen. Nicht nur ein Gegensatz zu seinen Mitspielern auf dem Fußballfeld, sondern auch zu Landsfrau Penélope Cruz, ihres Zeichens der Inbegriff rassig-feuriger Klasse von der iberischen Halbinsel, die Lippen geschwungen wie die Provinzen der Extremadura, die Kurven üppig wie die Küsten und Bergketten Galiciens, ausgeprägt ihre Gibraltar-förmige Nase. Der größte Unterschied zum bleichen Iniesta ist aber ein ganz anderer. Während der sowohl auf Vereinsebene, als auch im Dienste seiner Nationalmannschaft außerhalb der Heimat mit Pässen und Toren glänzt tut sich Cruz meist schwer, überzeugende Leistungen abzuliefern, sobald sie den spanischen Boden unter den Füßen verliert.
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Geboren und aufgewachsen in Alcobendas, eine Gemeinde der autonomen Gemeinschaft Madrid, interessierte sich Penélope Cruz Sánchez erst einmal nicht für die Schauspielerei, obwohl sie ihre Familie bereits als niño mit nachgespielten Werbespots belustigte. Wie später ihre jüngere Schwester Mónica bot Cruz zunächst der Tanz und das Ballett eine Bühne. Sie nahm neun Jahre klassischen Ballettunterricht am spanischen Nationalkonservatorium, vier Jahre verbrachte sie außerdem an Cristina Rotas Schule in New York. Die Schauspiellust weckte schließlich Pedro Almodóvars „¡Átame!“ (1990). Im Alter von fünfzehn begann Cruz sich für Castings zu bewerben, trotz ihrer extrovertierten Art anfangs jedoch ohne Erfolg. Allerdings stach sie noch im gleichen Jahr 300 andere junge Damen beim Vorsprechen einer Talentagentur aus, gewann einen Vertrag und bekam nun erste Engagements in Spots für das spanische Fernsehen und in Musikvideos. Unter anderem trat Cruz im Video zu „La Fuerza Del Destino“ der Band Mecano auf, ebenso moderierte sie die an ein Teenie-Publikum gerichtete Talkshow „La Quinta Marcha“.
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Ein erster Eindruck war hinterlassen, Spanien nun nicht unbedingt im Sturm erobert, aber doch angetan von der selbstbewussten chica mit dem gewissen beeindruckenden Etwas. Dieses blieb auch der Filmwelt nicht verborgen und Penélope Cruz gab ihr Debüt neben ihrem späteren Ehemann Javier Bardem in „Jamón, jamón“ (1992). Ihre Performance als schwangere Silvia brachte ihr eine Nominierung für den Goya Award und aufgrund ihrer Nacktszenen im Film ward ein neues Sexsymbol gefunden. Für internationale Aufmerksamkeit sorgte Fernando Truebas „Belle Epoque“ (1992), der 1994 mit dem Oscar als Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet wurde. Nach diesen ersten Erfolgen spielte Cruz in einer Vielzahl von Filmen, zum Beispiel im italienischen Drama „Per amore, solo per amore“, Rafael Alcázars Thriller „El Laberinto griego“ (beide 1993), in der romantischen Komödie „Alegre ma non troppo“ (1994) und zwei bis drei weiteren Filmen pro Jahr. Ohne sich an Genres oder feste Rollentypen zu binden wurde Cruz in kurzer Zeit zur gefragtesten Darstellerin Spaniens, was natürlich auch dem größten Filmemacher des Landes nicht verborgen blieb.
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1997 besetzte Pedro Almodóvar Penélope Cruz als Prostituierte neben Liberto Rabal, Francesca Neri und Javier Bardem in „Carne trémula“, im gleichen Jahr spielte sie in Alejandro Amenábars in Spanien enorm erfolgreichen und mit acht Goyas ausgezeichneten Mystery-Thriller-Drama-Meisterwerk „Abre los ojos“. Für „La Niña de tus ojos“ (1998) erhielt sie schließlich auch selbst den spanischen Oscar. Mit Stephen Frears‘ „The Hi-Lo Country“ (1998) spielte sie neben Billy Crudup, Woody Harrelson und Sam Elliott erstmals in einer US-Produktion, trotz ausbleibenden Erfolges des Films bei Kritik und Publikum wurde Cruz für den ALMA Award nominiert. Weit größere Erfolge feierte Almodóvars „Todo sobre mi madre“ (1999). Der Film, in dem Cruz eine HIV-infizierte Nonne spielt, wurde mit über vierzig Filmpreisen, unter anderem dem Oscar, dem GoldenGlobe und dem BAFTA, ausgezeichnet und wurde mit weltweit eingespielten 67 Millionen zu ihrem bis dato erfolgreichsten Film. Nun wollte auch Hollywood mehr von ihr sehen. Nach der Hauptrolle als Köchin mit Flugangst in „Woman on Top“ trat sie in Billy Bob Thorntons lahmer Pferdeoper „All the Pretty Horses“ (beide 2000) gemeinsam mit Matt Damon und Henry Thomas vor die Kamera, in Ted Demmes ausgezeichnetem Drogendrama „Blow“ verführte sie Johnny Depp, in John Maddens schwerfälligem Kriegsdrama „Captain Corelli’s Mandolin“ (beide 2001) sah man sie neben Nicholas Cage und Christian Bale. In Cameron Crowes gespalten aufgenommenen Remake von „Abre los ojos“, „Vanilla Sky“ (2001), wiederholte Cruz den Part der Sofia.
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Obwohl Penélope Cruz schauspielerisch nicht viel verkehrt machte gaben ihre Rollen, selbst die zum Original im Prinzip identische in „Vanilla Sky“, in dieser Zeit weniger her. Mimische Ausdrucksstärke und Selbstbewusstsein waren weniger gefragt, Cruz wurde zum Love Interest, zum exotischen Anhängsel mit verführerischem Akzent degradiert. Sp erregten dann auch weniger ihre Leistungen Aufmerksamkeit, als vielmehr die Liebelei mit Megastar und „Vanilla Sky“-Partner Tom Cruise. Daran änderten auch die Nebenrollen in der Komödie Waking Up in Reno (2002) und dem Light-Grusler „Gothika“ (2003) mit Halle Berry und Robert Downey jr. nicht viel. Nach dem Weihnachtsdrama „Noel“ (2004) mit Susan Sarandon und Paul Walker stellte den Tiefpunkt wohl die Clive Cussler-Abenteuerromanverfilmung „Sahara“ (2005) dar, in dem Cruz und Matthew McConaughey einander anschmachten und nebenbei Afrika vor einer gefährlichen Seuche retten. Bei Kosten von 130 Millionen brachte es der müde Wüstentrip gerade einmal auf 119 weltweit eingespielte Millionen und die Affäre der Cruz mit dem zu dieser Zeit Sexiest Man Alive McConaughey sorgte einmal mehr für ein Übergewicht an Schlagzeilen.
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Im Jahr 2006, nachdem sie auf der Überholspur Hollywoods nicht wirklich hatte mithalten können, bog Penélope Cruz wieder in Richtung Heimat und vor allem schauspielerischen Anspruchs ab. Im Anschluss an den harmlosen, von Luc Beeson produzierten Spaß-Western „Bandidas“ mit Freundin Salma Hayek arbeitete sie zum dritten Mal mit Pedro Almodóvar. Dessen leichtfüßige Geister- und Familiengeschichte „Volver“ bot Cruz endlich einmal wieder Gelegenheit zu ausdrucksreichem und vielfältigem Spiel. Ihre Rolle der Raimunda brachte ihr die erste Oscar-Nominierung und eine Vielzahl weiterer Auszeichnungen, unter anderem gab es für sie und ihre Leinwandpartnerinnen Carmen Maura, Lola Dueñas, Blanca Portillo, Yohana Cobo und Chus Lampreave den Darstellerpreis bei den 59. Internationalen Filmfestspielen von Cannes, sowie den Europäischen Filmpreis. Im Torero-Biopic „Manolete“ (2007) spielte sie neben Adrien Brody, in Isabel Coixets „Elegy“ die junge Geliebte von Ben Kingsley. Für die Dramödie „Vicky Cristina Barcelona“ (beide 2008) von Altmeister Woody Allen erhielt sie für ihre Nebenrolle an der Seite von Scarlett Johansson, Javier Bardem und Rebecca Hall den Academy Award, den BAFTA, den Goya Award und einiges weitere an Preisen.
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Auch für ihre vierte Zusammenarbeit mit Pedro Almodóvar, „Los abrazos rotos“, war das Lob für Penélope Cruz reichlich. Rob Marshalls mit enorm hohen Vorschusslorbeeren bedachtes Musical „Nine“ (beide 2009) floppte trotz Aufsehen erregender Besetzung, neben Cruz gaben unter anderem Daniel Day-Lewis, Marion Cotillard, Kate Hudson und Nicole Kidman ihre Sangeskünste zum besten. Für Cruz gab es 2010 dennoch die dritte Oscar-Nominierung. Dieses Jahr brachte ihr außerdem eine Nebenrolle in „Sex and the City 2“, sowie die Hochzeit mit Javier Bardem, mit dem sie seit den Dreharbeiten zu „Vicky Cristina Barcelona“ liiert ist. Außerdem startet Cruz in einem der gewinnversprechendsten Blockbuster-Franchises den nächsten Anlauf zum ganz großen Hit auf US-Boden: im für Mitte 2011 angekündigten „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“ gibt sie die feurige Seebräuberin Angelica, die Captain Jack Sparrow, alias Johnny Depp, das Freibeuterleben schwer macht. Das ausgerechnet eine Jerry Bruckheimer-Produktion ihren darstellerischen Fähigkeiten gerecht wird, davon darf natürlich getrost nicht im Ansatz ausgegangen werden, Cruz‘ nicht selten offensiv eingesetzte Reize dürften da eher gefragt sein. Die Kombination aus beiden scheint eh nur Meister Almodóvar in Perfektion zu gelingen.
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Er mag der Masse an Leidenschaft, an Ungezähmtheit, an blühender Vielfalt und emotionaler Substanzhaltigkeit, die Penélope Cruz auf und von der Leinwand direkt ins Publikum zu transportieren fähig ist, tatsächlich nicht gewachsen sein, der typische Hollywoodfilm. Das, was diese Señora zu bieten hat, findet nur sehr bedingt seinen Platz im kurzen Stichpunktbogen, dem ein weiblicher Charakter zu entsprechen hat, aber wer schert sich schon darum, wenn Cruz doch immer wieder den Weg vor die Kamera jener Filmemacher findet, die ihre Optik ebenso wie ihren Inhalt einzusetzen in der Lage sind. Da kann ihr ein Pedro Almodóvar oder eine Isabel Coixet noch so direkt ins Dekoltee filmen, ihren Hintern und ihre Brüste ins Bild rücken, ihre Bewunderung für die Weiblichkeit gilt darum nicht weiniger dem Wert und der Stärke ihrer Performance, ihrem Weg weg von der der Schauspierin Penélope Cruz, hinein in die Figuren. Exotischer Love Interest, sexy Sidekick, Geschichten über Affären mit Co-Stars – zumindest auf letzteres wird man nach der Eheschließung mit Bardem wohl verzichten „müssen“, alles andere an Talentverschwendung wird sich verschmerzen lassen, wenn stets mal wieder ein Volltreffer dabei ist. Immerhin hat Andrés Iniesta auch erst sieben Treffer in neunundvierzig Länderspielen erzielt, aber: ein entscheidenes 1:0 zu schießen ist eben immer wichtiger und erfreulicher als ein belangloses 5:0, das ist beim Fußball so und irgendwie auch bei Penélope Cruz.
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kompletter Artikel („Stars im Portrait, Teil 23: Penélope Cruz“) siehe: http://christiansfoyer.wordpress.com/2010/07/23/penelope-cruz/
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