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Collateral

Collateral (2004), US Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Actionfilm, Kinostart 23.09.2004


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7.7
Kritiker
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7.4
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von Michael Mann, mit Tom Cruise und Jamie Foxx

In dem Thriller Collateral muss der Taxifahrer Max (Jamie Foxx) den grauhaarigen Auftragskiller Vincent (Tom Cruise) quer durch Los Angeles kutschieren. Was tut man nicht alles für 600 Dollar?!

Vincent (Tom Cruise) ist ein eiskalter, berechnender Auftragskiller und sehr gefragt im Business. Max (Jamie Foxx) ist ein Taxifahrer mit großen Träumen und ohne Erfolg. In dieser schicksalshaften Nacht fährt Max Vincent zu seinem nächsten Auftrag. Vincent bietet 600 Dollar dafür, dass Max ihn eine Nacht lang quer durch Los Angeles kutschiert – von Job zu Job. Eine Nacht, fünf Stopps, fünf Treffer, eine Flucht… Zwei Leben prallen dabei aufeinander. Diese Zufallsbekanntschaft wird das Leben beider Männer nachhaltig verändern.

Hintergrund & Infos zu Collateral
Collateral, der Thriller von Michael Mann (Public Enemies), war 2005 für zwei Oscars nominiert (Jamie Foxx als Bester Nebendarsteller, Bester Schnitt). Jamie Foxx musste sich jedoch in der Kategorie Bester Nebendarsteller Morgan Freeman geschlagen geben, der für seine Rolle in Million Dollar Baby mit dem Academy Award ausgezeichnet wurde. Doch kein Grund zur Traurigkeit: Jamie Foxx gewann im gleichen Jahr in der Kategorie Bester Hauptdarsteller. Er wurde für seine Darstellung des Musikers Ray mit einem Oscar belohnt. (AP)

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Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Collateral

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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7.0Sehenswert

Auf geht's, kopfüber in die Nacht - vollkommen leichtfüßig-abgebrüht und verträumt (in das Bild vom Zufluchtsort der Insel und dem Meer, einem Lieblingsmotiv Mann's) kurvt Jamie Foxx als ganz otto-normaler L.A. Taxifahrer durch das urbane Neon-Paradies, als plötzlich ein adrett-gekleideter, mysteriöser Mann auf seiner Rückbank Platz und ihn fortwährend, zunächst mit Geld, dann mit Furcht und Waffengewalt, in Beschlag nimmt. Der entpuppt sich zudem als Auftragskiller, der von ihm durch die Gegend, von einer Zielperson zur nächsten, kutschiert werden will - eine erzwungene, aber zweckmäßige Symbiose, die unseren Cab-Man aber immer tiefer ins moralische Verderben reitet, so dass er bis zum Ende des Films kaum mehr das Morgengrauen erblicken kann.

Regisseur Michael Mann nutzte diesen hart-rastlosen Abstieg seines unschuldigen, permanent-herausgeforderten und schlussendlich gehetzt-konfrontativen Taxi-Drivers in die hinterlistige Nacht, um erstmals hauptsächlich mit der CineAlta so nah, roh und ungekünstelt in ihr umherzuwandern, einen bis dato im Kino unversuchten Grad an Naturalismus zu versuchen - welcher zwar als digitale Videoaufzeichnung bewusst befremdlich im Filmformat auffällt, aber dennoch einigen schnörkellosen Handheld-Grit vermitteln kann (lediglich der Soundtrack erscheint in der Hinsicht wohl teilweise overstated).

Er betrat mit diesem Film zwar technisches Neuland im Sinne der Kameraarbeit, passte aber nicht nur seinen alten, bewährten Modus der stilisierten Crime-Action daran an, sondern ließ u.a. auch seinen Protagonisten aus MANHUNTER, Profiler Will Graham, aus den dunklen Tiefen der amerikanischen Psyche, nochmals auferstehen. Nicht etwa, indem er einfach William Petersen wieder vor die Linse schleift, oh nein. Stattdessen verteilt er dessen Charakteristika auf 2 ebenso manische Figuren in COLLATERAL: der investigative, gerechtere Part des Graham taucht in Mark Ruffalo's adleräugigen Detective Fanning auf, der dem noch unbekannten Killer triebsam auf der Spur ist.

Die traumatisierte, melancholische Grauhaarigkeit des präzisen und vorausschauend-berechnenden Graham findet sich hingegen in Cruise's (recht ähnlich wie Petersen aussehenden) Charakter des rücksichtslos-kalten und dennoch durchweg menschlichen Auftragskillers Vincent wieder. Als ob Graham Jahre später nach seinem FBI-Einsatz und der damit verbundenen, ständigen Konfrontation mit Serienkillern und allerlei, endgültig in deren Welt einstieg - auch wenn er nach den Morden teils noch immer wie entgeistert auf die toten Körper seiner Opfer starrt, einschlägig-'telepathisch' nachvollziehen kann, was er ihnen angetan hat, 'antun musste', wie im Showdown von MANHUNTER.

Natürlich wurde er im Sinne dieser Geschichte zum Antagonisten umfunktioniert, der seinem blutigen Ziel für die Nacht wie ein einsamer, hungriger Wolf/Kojoten (einen Artgenossen sieht er zudem in den Straßen L.A.'s wild herumlaufen) rabiat folgt, am Ende damit aber auch eine recht tragische Figur darstellt, sobald er seinen abgestumpften, ziellos hetzenden Modus operandi endgültig aufgibt und mit der in den Horizont schlengelnden U-Bahn für immer in die unendlich erscheinende Nacht entschwindet. Mit dem Kopf nach unten gesenkt hinein in das Vergessen, ins Ende der Existenz, hinter ihm ein Pfad der materiellen und psychischen Zerstörung. Bitter!

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

lieber_tee

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...bei mir nicht^^, ich habe ihm in Reacher den harten Kerl nicht abgenommen. Bin aber echt nicht objektiv, da mir Cruise einfach unsympathisch ist.


Der Witte

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Cruise ist echt schwierig - Privat finde ich den gruselig :/ Seinen oft vorhandenen, selbstsicheren Leinwandcharme kann ich aber nicht verleugnen.


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.de

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9.0Herausragend

Die Stadt [Los Angeles] atmet – und mit ihr Collateral, pulsierend inszeniert von Michael Mann. Unglaublich, wie der Regisseur mit nur wenigen Nuancen und Akzentuierungen eine authentische Umgebung schafft, in die er anschließend eine mitreißende Geschichte – eine verheerende Taxifahrt – integriert. Irgendwann ertönt 'Shadow on the Sun' und Chris Cornells Stimme verändert alles, was zuvor geschehen ist. [...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Film: City of Cinema

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7.5Sehenswert

Es ist Nacht. Du sitzt in deinem Taxi. Entspannende Musik. Unter anderem nervige Kunden. Eine sympathische Staatsanwältin. Ach, und ein Auftragskiller. Einer der aufregenderen Abende eines Taxifahres...

...und auf jeden Fall einer der aufregenderen Tom Cruise Filme, er ist nicht unbedingt einer meiner Lieblingsschauspieler, doch hier kam er als eiskaltes 'Monster' perfekt zur Geltung und hat mal gezeigt das er echt was auf dem Kasten hat. Mit Sätzen wie "Hast du schonmal von Ruanda gehört? Zehntausende sind an einem Tag gestorben. Niemand hat so schnell Menschen umgebracht seit Nagasaki und Hiroschima. Hast du auch nur eine Träne vergossen?" will er Max, den Taxifahrer, aber auch den Zuschauer die Augen öffnen. Oder einfach nur davon ablenken das es trotzdem unmenschlich ist, dass er Gott spielt und Menschenleben in der Hand hat. Die Rolle des Psychaters hat der feine Herr Killer auch drauf, ""Irgendwann...Irgendwann wird mein Traum wahr werden"...eines Nachts wirst du aufwachen, und feststellen, dass es zu spät ist [...]", er zeigt Max, und wieder dem Zuschauer, das man sich lieber etwas vorstellt und seinen Traum nur im Kopf erfüllt, anstatt ihn auch wahr werden zu lassen. "Collateral" ist also nicht nur ein guter Thriller, es ist irgendwie Kritik an der Menschheit. Keine die äußerst ausgereift wirkt, doch es ist eine die gut vorgestellt wird. Zwischen diesen "Was ist der Sinn des Lebens"-Gesprächen geht Vincent(Tom Cruise) seinem Job nach und befördert ein paar wichtige Leute ins Jenseits. Damit wird "Collateral" auch in Sachen "Action" aktiv, Spaß hat man bei den Szenen allemal. Vor allem erkennt man bei diesen Szenen wie eiskalt dieser Mensch Vincent ist, dieser Mensch der über das Leben philosophiert.
Doch Tom Cruise ist hier auf keinen Fall der, der vollkommen im Rampenlicht steht. Jamie Foxx. Wow. Selten hat er mich so dermaßen überzeugen können, die Rolle des verängstigten, mit der Situation überforderten Taxifahrers, der eigentlich nichts im Leben kennt außer jeden Tag seine Mutter im Krankenhaus zu besuchen, seinem Traum eines eigenen Geschäftes hinterher zu jagen, und in Gedanken auf einer Insel auf den Malediven zu leben. Doch aus dieser Traumwelt ist er an diesem Abend herausgerissen worden.

26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Oceanic6

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Nene, unter 9 geht da gar nichts :D


Broda

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7.5 für Collateral ist schon ne ziemlich anständige Punktzahl. ;)


Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

Alles begann wie ein normaler Filmabend und alles endete für mich im Überwältigtsein!

"Collateral" ist ein Film, mit dem man entweder vom ersten Augenblick an vorlieb nimmt oder bei dem man sich bis zum Finale denkt "was soll das?".
Bei mir ist es nun so, dass ich nicht erst seitdem ich "Der Pate" oder "Taxi Driver" gesehen habe auf Dialoge stehe, die sich schon mal 10 Minuten oder länger ziehen können. Auch hier bekommen wir eine fast 10-minütige Exposition aus Dialogen serviert, welche ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe. Die Rolle des träumenden Taxifahrers, der nichts mit seinem Leben anzufangen weiss, habe ich Jamie Foxx dabei sofort abgekauft.
Seine Kundin, mit der er sich zuvor so nett unterhalten hat, steigt schließlich aus, macht Platz für den nächsten Passagier und weiter gehts durch die Straßen von Los Angeles. Was er nicht weiss, er hat einen rücksichtslosen Auftragskiller namens Vincent (superb: Tom Cruise) an Bord. Die Bindung und die Folgen, welche aus der Situation zwischen dem Killer und seiner Geisel resultieren, sind schlichtweg atemberaubend. Der Schauplatz Los Angeles wurde von Michael Mann hypnotisierend und stilistisch meisterlich gefilmt. Ob es die Kamerafahrten durch die Häuserschluchten, die eher ruhigen Einstellungen oder die wenigen, rapide gefilmten Actionszenen sind, es ist eine Glanzarbeit! Im Verlauf der Geschichte selbst ist nicht viel Platz für Humor, gesetzt wird auf emotionale (Max) oder kalte, gefühllose (Vincent) Sätze. Die Spannung steigert sich dabei konstant über mehrere Zwischen-Höhepunkte bis zum finalen Showdown. Begleitet wird diese Klimax von Newton-Howards sagenhaftem Score und einer tollen Musikauswahl (Klassiker wie "Destino de Abril")! Ohne Zweifel ist Mann hier ein Genre-Highlight (besonders in Sachen Atmosphäre, Schauspiel und Setting) und für mich einer der besten Filme des letzten Jahrzehnts gelungen. Dass der Regisseur seit eh und je aufgrund seiner eigenen Erzählweise ein gespaltenes Publikum hat, ist nichts neues. Daher kann ich nicht viel mehr als meine Begeisterung aussprechen, denn gewiss ist, dass Mann 5 Jahre nach seinem Meisterwerk "Insider" immer noch zu den ganz Großen seines Fachs gehört!

Zum Abschluss ist mir doch noch ein schwarzhumoriger Satz eingefallen, enjoy! :)

Max: Hey.
[stuttering]
Max: He, he, he fell on the cab. He fell, he fell from up there on the motherfucking cab. Shit. I think he's dead.
Vincent: Good guess.
Max: You killed him?
Vincent: No, I shot him. Bullets and the fall killed him.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

der cineast

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Schön geschrieben, muss ich mir auch nochmal ansehen.
PS: die Dialoge fand ich auch superb ;)


Mawazh

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Man spürt die Nacht, wie in keinem anderen Film.


Julio Sacchi: Das Manifest

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3.5Schwach

Abstruse Geschichte, zunehmend lächerliche Entwicklung, 08/15-Auflösung, nach etwa 15 perfekten Filmminuten eine erschreckend schlappe Inszenierung, die den Film ereignislos dahindrömmeln läßt. Peinlichst die Szene mit dem Kojoten und der doppelte Einsatz von Audioslave. Das war nüscht.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

cruzha

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"Eine erschreckend schlappe Inszenierung, die den Film ereignislos dahindrömmeln läßt."
Es scheint zwei Collaterals zu geben in diesem Universum.


Sonnyblack745

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Oh man!!! Oftmals habe ich das Gefühl sie wollen sich mit Absicht quer stellen. Denn ich bin zwar ein Riesen Action Freak und habe mir Krimi-Thriller wie "Collateral" nicht viel am Hut, aber selbst mir hat der Film super gut gefallen.

Für diese Kritik kann ich keinen Zuspruch gewähren. Absolut unversätndlich, was an diesem Film peinlich sein sollte!


Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] „Collateral“ ist ein spannender Thriller, der nicht nur durch seinen hochkarätigen Cast überzeugt, sondern auch storytechnisch bis zum Schluss fesseln kann.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Mit dem Zusammenprall der gegensätzlichen Charaktere hat Michael Mann ("The Insider") seinem ausgeklügelten Thriller eine melodramatische Dimension gegeben und diese organisch in die Dramaturgie eingebettet. Hier wird nicht nur geschossen und gerast, hier geht es um lebende Menschen und nachvollziehbare Schicksale. Zugleich ist die Handlung atemberaubend inszeniert.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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9.0Herausragend

Ich krieche im Staub vor dieser Kamera-Arbeit! Während mich George Lucas mit seinen Technik-Speränsken nicht vom Vorteil von High-Definition-Kameras überzeugen konnte, erläutert Michael Mann im Audiokommentar die besten Beweise für die Vorteile von diesem Aufnahme-Verfahren. Hochinteressant, welche Einstellung auf Film nicht möglich gewesen wären, oder nur mit großem Qualitätsverlust. Insbesondere in den Tiefenschärfen der Landschafts-Aufnahmen wird eine unglaubliche Optik geboten, von der Farbgestaltung und dem Look des Films mal ganz abgesehen - ich war echt von den Socken!
Auch der Rest des Films weiss zu begeistern! Eine dichte, straight erzählte Storyline, die die beiden Charaktere nur mit Details aufbaut, welche von den Schauspielern aber bestmöglich darstellt werden. Foxx spielt einfach grandios, einen Tick besser gefiel' mir tatsächlich Tom Cruise, der als Arschloch einfach immer am besten ist. Die Action ist spannend und einfallsreich in Szene gesetzt und in seinen besten Momenten kommt sogar kurz so etwas wie ein "Taxi Driver"-Feeling auf. Ein Klasse-Film, den ich so nicht erwartet hätte...

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DaveVegas

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Ich stimme dir zu der Film ist klasse aber wieso kriechst du im Staub vor dieser Kamera-Arbeit? Ich fand die ehrlich gesagt ziemlich schlecht. In der Nacht gab es viele Shaky Shots welche auch noch noisy waren.. naja mit RED Cameras durchaus machbar.


HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.0Herausragend

Wir haben die Nacht im Kino noch nie gesehen wie hier, derart pechschwarz und doch scharfkonturiert bis in tiefste Tiefen des Bildes, so dunkel und doch leuchtend. Es lässt sich überprüfen, wenn man am Ende aus dem Kino tritt; diese Kamera hat tatsächlich die Nacht so klar wahrgenommen wie das menschliche Auge - wenn nicht noch durchdringender. Der Kontrast zwischen diesen hyperrealistischen Bildern und der hyperstilisierten Geschichte, welche sie erzählen, könnte nicht augenfälliger sein.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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9.5Herausragend

Eine perfekte Rückkehr klassischer Film-Noir-Tugenden: Mit Collateral hat US-Regisseur Michael Mann ein urbanes Märchen gedreht, einen eleganten Großstadtthriller über harte einsame Männer, mit dosierter, aber genau eingesetzter und im richtigen Moment entfesselter Gewalt - ein existentielles Drama voller magischer Kinomomente.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Wenn man einfach einsteigt, losfährt und den Verstand zurücklässt (das tun ja einige beim Autofahren), dann bietet "Collateral" packendes Männer-Kino à la Michael Mann: mit zwei ungleichen Kerlen, die wie verzerrte Spiegelbilder wirken, Kehrseiten derselben Medaille.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Stylish-lakonischer Thriller der trotz ein paar Längen letztlich überzeugt.

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Kommentare (184) — Film: Collateral


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oliver.reichlin

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr geiler Streifen. Der geniale Soundtrack liefert eine Atmosphäre welche unbeschreiblich ist. Mich hat sie auf jeden Fall jede Minute in ihren Bann gezogen.

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Medardus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hach, hier stimmt so viel, das will ich gar nicht alles beschreiben. Außer das Tom Cruise auch mal richtig geil spielen kann. Da nervt nicht das äußerst zweifelhafte Ende, aber ey...geiler optisch bestechender Thriller.

Michael Mann <3

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Typischer Michael-Mann-Thriller mit seiner unvergleichlichen Atmospäre (L.A. bei Nacht, wie bei Heat), Tom Cruise als grauhaariger Killer, mal was Neues.

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alex023

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Bewertung7.0Sehenswert

»Someday my dream will come. One night you'll wake up and you'll discover it never happened. It's all turned around on you and it never will. Suddenly you are old, didn't happened and it never will, 'cause you were never going to do it anyway.«

Eigentlich steh ich ja mal so ab und zu auf Thriller. Vielmehr sogar viel öfter als ab und zu. COLLATERAL ist da so ein durchaus geeigneter Vertreter dieses Genres, spannungsgeladen, mit Action angereichert, aber auch durchaus einer ruhigen, berührenden Atmosphäre innehabend. Nun ist er mit Tom Cruise und Jamie Foxx in den Hauptrollen, sowie Mark Ruffalo in einer Nebenrolle auch noch stark besetzt. Da konnte eigentlich nicht viel schief gehen.

Und das ist in der Tat auch nicht passiert. Michael Manns Werk aus dem Jahr 2004 ist ein pulsierender L.A.-Thriller, reitet geschwind durch die Nacht, vorbei an flackernden Lichtern der Stadt, die nie schläft. Immer wenn eine Geschichte auf einen Zeitraum begrenzt wird wie eine Nacht, muss schon etwas Außergewöhnliches passieren. Ein Auftragskiller entführt ein Taxi mitsamt Fahrer, um ihn für seine fünf Aufträge in der Nacht herumzukutschieren. Und hier passiert allerhand. Beide schlittern ins Unheil, erfahren ungeahnte Komplikationen und immer wieder schwebt im Hintergrund, dass der Taxi Fahrer Max ja eigentlich nur eine Geisel des Killers Vincent ist.

Vielmehr wartet man noch auf eine Auflösung am Ende, einen tollen Twist, der alles zusammenhängen lässt. Dann kommt der auch schon, inhaltlich etwas, mit dem man hätte rechnen können (müssen), es aber nicht tat, weil man es schlicht weg verdrängte (Freud lässt grüßen). Hier wird schnell geschnitten und schnell geschossen, die Action ist solide bis gut inszeniert und es wird versucht, allerlei Spannung aufzubauen, die sich aber leider nicht allzusehr entfalten konnte. Na klar, COLLATERAL ist spannend, man fiebert zumindest ein wenig mit Max mit, hofft vielleicht, dass er sich aus der Lage befreien kann, ist für einen Moment geschockt als Mark Ruffalos Police Officer sterben muss, rappelt sich dann aber wieder auf und beobachtet gespannt das große Finale. Hier wird natürlich auch wieder geschickt der Bogen geschlagen vom Anfang, als sich Max und Vincent unterhalten über die Menschen, die Gesellschaft, was denn mit all dem los sei, wenn ein Mann in der U-Bahn gefunden wird, tot, obwohl tausende Leute während etlicher Fahrten neben ihm gesessen hatten. Dass dann Vincent am Ende ebenfalls in der U-Bahn stirbt, wirkt dann ein wenig flach und konstruiert, aber man kann leicht darüber hinweg sehen.

Mein Problem mit COLLATERAL ist dann eigentlich bloß dies, dass das Potenzial für mich als Zuschauer nicht voll genutzt wird. Es ist Nacht in Los Angeles, es geht um Leben und Tod, ein Auftragskiller, ein Taxifahrer – aber dennoch will mich die Stimmung des Films nicht ergreifen, nicht entführen, ich bleibe außen vor, als stiller Beobachter. Die herausragenden Thriller schaffen eben diesen letzten Schritt zur (beinahe) Perfektion in diesem Genre. Michael Mann gelingt es hier nicht, aber vielleicht trifft das auch nur auf mich zu, wenn ich andere Stimmen „Gourmet-Thriller“ und „exzellent“ rufen höre. Es bleibt eben alles subjektiv.

Fazit: COLLATERAL ist ein sehenswerter L.A.-Thriller von »Heat«-Regisseur Michael Mann, der mit Spannung, Stimmung und Action solide zu überzeugen weiß, in keinem der Bereiche sich großartig hervortun kann, jedoch in seinem Gesamtpaket rund wirkt und dadurch durchaus einen Blick wert ist.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/02/collateral-us-2004-michael-mann.html]

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Mr.Queeqeq

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Bewertung7.0Sehenswert

In Collateral brilliert Tom Cruise als eiskalter Cleaner, und Jamie Foxx darf auch mal zeigen dass er schauspielern kann.

Anyway, es geht um einen Taxifahrer. Ein Taxifahrer, der den Traum hat ein eigenes Unternehmen zu gründen, ein Limousinendienst der Touristen durch L.A fährt es soll eine fahrende Insel werden, und für diesen Traum fährt er seit 12 Jahren Taxi. Dann bekommt er von einem Mann mit grauen Haaren 700 Dollar, dafür muss den mann nur zu 5 verschiedenen Adressen fahren, doch bald stellt sich heraus, der Mann ist ein Killer! Was also tun? Fliehen! Daraus wird aber nichts. Der Mann ist nicht nur ein Killer, er ist ein berechnender Mann, dem keine Fehler unterlaufen, und so beginnt eine Spur des Todes....

"Collateral" ist ein gut inszenierter Thriller, der nicht von Spannung, sondern vom Geschehen selbst lebt, am besten fand ich die Konversationen zwischen dem Taxifahrer und dem Cleaner, insbesonders die subtile Kritik am American Way of Life haut hin, was ist, wenn jemand gut darin ist Menschen zu töten? Ist das dann auch eine Art der Selbstverwirklichung?

Collateral unterhält gut, man fiebert mit wie das ganze endet und wünscht dem Taxifahrer, dass er überlebt um seinen Traum irgendwann mal leben zu können, Collateral ist anspruchslos, aber unterhalten wird man auf jeden Fall.

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filmfuzzy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz schön mutig. Tom Cruise wandelt auf den Spuren Tom Hanks (Road to Perdition) und zeigt sich in seinem neuen Film als charismatischer Auftragskiller. Und das vorneweg. Er liefert eine hervorragende Performance ab. Nicht nach steht ihm dabei sein unfreiwilliger Helfer für eine Nacht – der Taxifahrer Max, dargestellt von Jamie Foxx.
Max hat sich an das Leben als Taxifahrer in der Nacht in L.A. gewöhnt. Manchmal träumt er noch davon einen Limousinendienst aufzuziehen. Gelegenheit von Regisseur Michael Mann ein bisschen Produktplacement zu treiben in dem er den neuesten Verkaufsprospekt von Daimler Chrysler zeigt. Doch dies ist nur eine kleine Ablenkung vom Alptraum dem Max an diesem Abend begegnet. Dieser Alptraum beginnt am Flughafen. Gerade hat er die nette Staatsanwältin Annie (Jada Pinkett Smith) abgesetzt. Sein neuer Fahrgast ist Vincent (Tom Cruise). Er hat heute Nacht fünf „Deals“ zu erledigen und engagiert Max für 600 Dollar für die ganze Nacht. Schon beim ersten Stopp erfährt Max, dass es sich hier nicht um Immobiliengeschäfte dreht, denn eine Leiche landet auf seinem Taxidach. Jetzt gibt es für ihn kein zurück mehr, denn Vincent macht ihm unmissverständlich klar, wer sonst die nächste Leiche abgibt. Und die Odyssee geht weiter. Nacheinander müssen die drei nächsten Zeugen Dranglauben, um nicht in einem Drogendealer-Prozess aussagen zu können. Als Max merkt wer der letzte Auftrag ist, nämlich seine Zufallsbekanntschaft die Staatsanwältin Annie, wird er aktiv und versucht Vincent zu stoppen.
Ein atmosphärisch dichter Actionthriller, komprimiert auf eine Nacht in Los Angeles und spannend bis zur letzten Sequenz. Hervorragend fotografiert und mit passender Musik abgerundet.

120 Minuten die etwas andere Stadtrundfahrt.

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laskler15

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich der beste Film mit Tom Cruise.
Mit Abstand.

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Faale de Lie

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Bewertung9.0Herausragend

Das nenn ich einen Thriller! Eigentlich hab ich nicht viel übrig für Jamie Foxx. Was jedoch "Collateral" trotzdem zu einem Top-Movie macht ist sein Gegenpart. Man kann von Tom Cruise halten was man will, aber hier ist er einfach nur unglaublich cool. Lässige Auftragskiller finde ich sowiso klasse, aber der gespielte Vincent übertrumpft so ziemlich alle.
Viel mehr an Darstellern braucht es hier eigentlich auch nicht. Die beiden streifen im Taxi mehr oder weniger freiwillig durch L.A., hervorragend inszeniert von einem Mann, der weiß wie es geht, Michael Mann.
Hinzu kommen noch die tollen Dialoge, welche einem oft auch zum schmunzeln bringen können, mich zumindest.

- "Scheiße ich glaub der ist tot!" "Gut geraten." "Sie haben ihn umgebracht!?" "Nein ich hab auf ihn geschoßen, die Kugeln und der Sturz haben ihn umgebracht." -

Keine dauernden Actioneinlagen, sondern gezielt platzierte Momente zwischen stillen und an den Nerven reibenden Situationen komplettieren ein unterm Wert verkauften Thriller der Extraklasse.
Soundtechnisch hatte mich der Streifen spätestens beim "Shadow on the Sun" von Audioslave. Wirklich passende Musik aus völlig verschiedenen Genres ergänzen sich prima mit dem jeweiligem Geschehen.
Wenn man dem Film was vorwerfen kann, ist es vielleicht das Ende, welches mir nicht komplett zusagte, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
"Collateral" ist Spannung auf höchstem Niveau mit einem guten Jamie Foxx und einem sehr coolen Tom Cruise kombiniert in einer einfach, aber auch gut erzählten Geschichte, welche mich mal wieder dran erinnert, dass ich doch recht oft den Antagonisten dem "Helden" vorziehe.
Mehr davon!

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THE_DREAM

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine unendliche Aneinanderreihung von Logikfehlern, die ohne Not zu einem sinnlosen Wirrwarr konstruiert werden. Dennoch hat der Film viele Reize, was ihn rettet. Werden diese Drehbücher in Hollywood nach dem Zusammenschreiben durch einen Praktikanten nicht mehr gegengelesen?

SPOILER

1. Absurder Riesenzufall, dass der Taxifahrer, der die Staatsanwältin transportiert, kennenlernt und ihre Telefonnummer bekommt, welche später als letztes vom Killer liquidiert werden soll, ebenfalls den Killer transportiert und kennenlernt. Wieviele Menschen leben in LA? Zehn?
2. Der Killer macht sich sehr unauffällig, indem er im Schummerlicht eine Sonnenbrille trägt.
3. Der Taxifahrer weiss von vornherein, dass er als Zeuge am Schluß liquidiert wird, handelt aber nicht entsprechend.
4. Bescheuerter Zufall, dass die Leiche des ersten Opfers genau auf dem Taxi landet. Schiesserei und Fenstersturz führen allerdings nicht dazu, dass irgendjemand ausser einem halbblinden Opa mal nachsieht, was passiert. Statt dessen kann man minutenlang auf der Strasse herumdiskutieren.
5. Ein komischer Top-Killer, der schon ewig im Geschäft ist, aber reihenweise seine Aufträge vermasselt und überall Zeugen und Spuren hinterlässt.
6. Ein komischer Top-Killer, der statt eines Mietwagens oder eines Komplizen einen Zeugen in Form eines Taxifahrers heranzieht. Naja, man kann ja schließlich die immer neuen Zeugen erschiessen, ganz professionell. Dabei gibt's dann irgendwann keine Zeugen mehr, weil Schiessereien ziehen ja keine Aufmerksamkeit auf sich.
7. Ein komischer Top-Kiler, der mit jedem Verbrecher fertig wird, aber von einem Taxifahrer überlistet wird.
8. Ein komischer Top-Killer, der seine Morde unter Zeugen plant und auch als letzter mit dem Mordopfer gesehen werden will.
9. Schalldämpfer machen aus einem ohrenbetäubenden Lärm einen Grillenpups.
10. Ein komischer Top-Killer, der sich sogar gegenüber dem Taxiunternehmer und der Mutter des Taxifahrers als der Dauerfahrgast dieser Nacht vorstellt.
11. Der Cop trifft den Killer, den er sucht natürlich mehrmals per absurden Zufall persönlich. Wieviele Menschen leben in LA? Zehn?
12. Statt einfach abzuhauen oder den Killer vor die Wahl Tasche oder Taxifahrer zu stellen, haut der Taxifahrer mit der Tasche als Ballast ab. Er kann ja schließlich erwarten, in besserer körperlicher Verfassung als ein Auftragskiller zu sein, da stört Ballast ja nicht. Er zerstört die Tasche des Killers, ohne einen Nutzen davon zu haben.
13. Verbrecher kontrollieren zwar Ausweise, aber filzen Fremde nicht auf Waffen.
14. Die Empfangsdame konnte zwar den Killer identifizieren, taucht aber nie als Zeugin oder als Leiche auf.
15. Bei Felix hätte der Taxifahrer die Bullen und das Krankenhaus oder aber Felix informieren können, tut es aber nicht. Felix wäre sicherlich nicht froh darüber, dass Beweise für seinen Auftragsmorde auf dem Highway rumliegen.
16. Ein komischer Top-Killer, der eine Gruppe Zeugen einer nach dem anderen erledigt, wenn die Bullen das merken und ihn deshalb abfangen können. Eine gleichzeitige Aktion mit mehreren Killern wäre zwingend notwendig.
17. Ein komischer Top-Killer, der sich die Details seiner Auftragsmorde nicht vorher einprägt, sondern eine dicke schwere Mappe mit Beweismitteln mit sich herumschleppt.
18. Der Killer kann in einer vollen Disko unter Polizeibeobachtung mehrere Morde durchführen. Das geht schon irgendwie. Die ersten Morde führen nicht mal zu einer Reaktion beim Publikum.
19. Die Bullen halten einen Taxifahrer für einen Killer, der 100% genauso aussieht wie der Taxifahrer.
20. Am Tag vor einem wichtigen Gerichtstermin gegen das Kartell gibt es kein Zeugenschutzprogramm mehr.
21. Man schützt wichtige Zeugen gegen das Kartell nicht, wenn sie sich in Lebensgefahr befinden, man benutzt sie als Lockvogel für einen Auftragskiller des Kartells.
22. Bodyguards werden entwaffnet, indem man auf sie zugeht und mit ihnen einen Ringkampf um ihre Waffe beginnt.
23. Eine zufällig durch die Disko schwirrende Kugel trifft den Einsatzleiter der Bullen.
24. Auf 4 Meter Entfernung treffen Bodyguards mit Maschinenpistolen bei freiem Schussfeld keinen Unbewaffneten.
25. Eine Übermacht an Bullen löst sich einfach in Luft auf bzw. erscheint nie am Einsatzort.
26. Der Killer hat drei Arme, mit dem dritten kann er ein Messer ziehen, wenn die anderen beiden festgehalten werden.
27. Personenschützer bringen die zu schützende Person nicht aus dem Gefahrenbereich, sondern verzetteln sich in Schießereien mit einer mutmasslichen Bedrohung, die genauso eine Ablenkung sein könnte.
28. Cops wollen vom Hauptzeugen nicht als erstes wissen, wer der Killer ist.
29. Das Taxi des Killers wird von der Polizei nicht gestoppt, obwohl sie wissen, dass es das Fahrzeug des Killers ist.
30. Bullen lassen ihre Kronzeugen allein, nachdem sie ihnen sagen, dass sie in Sicherheit seien, während sie nicht in Sicherheit sind.

Reichen 30 Idiotien, oder soll ich weitermachen? Ich komme sicher auf 100.

Fazit: Sind amerikanische Drehbuchschreiber Klebstoffschnüffler?

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THE_DREAM

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Nee, ich habe nachträglich den unsprünglichen Kommentar geupdated, weil mir die aufgezählten Punkte als wesentlich genug erschienen, und dann wieder auf den (inzwischen geupdateten) Kommentar verwiesen.


Enrico_Palazzo

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lol


reinkege

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich glaube,man sollte die Handlung des Filmes nicht so sehr in Betracht ziehen,ich denke die Handlung dient nur dazu,den Charakteren ihre Botschaft zu ermöglichen. Vor allem sehr gesellschaftskritisch,wenn man den Film etwas genauer betrachtet und zwischen den Zeilen liest. Außerdem,endlich mal wieder ein Film mit origineller Filmmusik. Die 115 Minuten vergingen für mich wie im Flug. Mehr gibts nicht zu sagen.

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FilmFanDave

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Bewertung9.5Herausragend

Ein richtig geiler Film der mich wirklich gefesselt hat. Eine sehr schöne Story über einen Taxifahrer. Der für seinen größten Traum Nachts Taxi fährt um das Geld zusammen zu bekommen. Doch er hätte nie gedacht das diese Nacht noch der reinste Alptraum für ihn wird. Und das nur wegen einem Fahrgast.

Und Jamie Foxx kennt man aus "Operation: Kingdom" oder "Gesetz der Rache" spielt seine Rolle als Taxifahrer sehr gut und auch Tom Cruise kennt man aus "Top Gun" oder "Mission: Impossible 1 bis 3" als eiskalter Auftragskiller wird sehr gut gespielt.

Ein echt fantastischer Psychothrioller mit einigen Action Szenen. Der Film hat zwar eine doch schon lange Laufzeit jedoch hält er die Spannung von Anfang bis zum Ende. Auch bietet der Film einige schöne Szenenbilder von L. A. bei Nacht. Ich finde auch der Soundtrack passt Perfekt zu dem Film.

Wer diesen Film noch nicht kennt und Fan des Genre ist eine Klare Empfehlung.

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Saro0505

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Find den Film super! Endlich eine Rolle, bei der mir Tom Cruise zusagt :D
Top

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MaceWindu1998

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vorsicht SPOILER:

Ich fand den Film stark, ein starker Anfang, gefolgt von einer etwas schwächenden Mitte. Die letzte Halbe Stunde war grandios, einziger Kritikpunkt ist der Tot von Vincent. Das hätte man vlt etwas spektakulärer machen können (jemand sagt einen Satz und 1 Sekunde danach stirbt er fand ich jetzt nicht so toll).

Alles in allem ein Thriller, den man sich immer mal wieder ansehen kann. Tom Cruises' schauspielerische Leistung war stark, Jamie Foxx war ok (bin generell kein so großer Fan von ihm).

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TV Einheit

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein spannungsgeladener Hollywood-Thriller wie es im Buche steht: pointiert, konstruiert und aalglatt. Cruise fügt sich in dieses Konzept genauso gut wie in seinen kleinen maßgeschneiderten Anzug, der diesmal von rasanten Action-Szenen nicht überstrapaziert wird.

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Acranius

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich fande den Film durchgehend spannend...alles hat auf ein großes Feuerwerk zum Schluss abgezielt. Was dann aber kam, war sehr sehr enttäuschend. Das Ende passt meiner Meinung nach nicht zu diesem Film. Schade...

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heiko.buschhaus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

>>Prima, das war ja eine glänzende Idee!<<
>>Wieso? Warst du etwa nicht angeschnallt?<<
Wenn Gangster-Kult-Regisseur Michael Mann ('Heat', 'Public Enemies') ein Projekt in die Hand nimmt, wird daraus meistens ein Meisterwerk; so ist es hier genauso! Mit einem hypergenialem Tom Cruise ('Mission Impossible', 'Minority Report') und einem noch genialerem Jamie Foxx ('Django Unchained', 'Kill The Boss') in den Hauptrollen sowie tollen nebendarstellern wie Mark Ruffalo ('Shutter Island', 'Marvel's The Avengers') und Javier Bardem ('No Country For Old Men', 'Skyfall') bis hin zu einem Cameo-Auftritt von Action-Ikone Jason Statham ('Crank', 'The Transporter') ist dieser Film top besetzt und gespielt. Dazu kommt eine extrem interessante Kameraführung, die an vielen Stellen sehr leihenhaft ist und man merkt, wo der Kameramann selbst rennt; was einem das Gefühl gibt, mittendrin zu sein in der Marterie. Eine super Regie von Mann und ein toller Sundtrack runden den Film ab; bis auf das etwas enttäuschende Ende, dass man wirklich besser hätte machen können! Sonst hätte der Film vielleicht sogar 9 Punkte von mir bekommen! Schade, aber sei's drum, ist trotzdem ein geiler Film!

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Geilomatico

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einer der besten Thriller die ich in meinem Leben je gesehen habe. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich den Film mit 12/13 Jahren gesehen habe und einfach begeistert war. Aber trotzdem liefern Jamie Fox und Tom Cruise hier einen klasse Film ab, der einen in den Bann zieht. Dabei entsteht ein kleiner Zwiespalt für welchen Protagonisten man sein soll und das Wechselspiel zwischen den beiden Charaktern ist einfach klasse umgesetzt. Der Psychopath gespielt von Cruise ist einfach klasse anzusehen. Nach dem Film bekommt man mit einem ''Boarh, krass. ist das wirklich passiert,'' gefühl und ich hatte riesigen spass/ unterhaltung diesen Film gesehen zu haben

Also wer auf Thriller und spannende mit action geladene Filme steht, so wie ich, für den ist dieser Film garantiert das richtige. Ich würd ihn mir glatt noch mal ansehen. einer meiner top lieblings filme zusammen mit Drive :)

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henrik.bruning

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich Spannend und top inszeniert!
Reißt mit und lässt den einen oder anderen zu Nachdenken bringen..auch dieser Charaktergegensatz ist selten so gut wie hier.
Das epische Ende setzt dem die Krone auf!

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icebo3rg

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

#####ENTHÄLT SPOILER#####

'Ein Mann steigt in die U-Bahn und stirbt. Glaubst du, dass das irgend jemand mitkriegt?'


In COLLATERAL begibt sich der Zuschauer mit in die Nachtschicht des Taxifahrers Max (Jamie Foxx), der zu Beginn des Films die taffe junge Anwältin Annie (Jada Pinkett Smith) kennenlernt. Es herrscht gegenseitige Sympathie und Max erhält am Ende der Fahrt die Visitenkarte der Dame. Indess - Auftritt des Auftragskillers Vincent (Tom Cruise), welcher in das Taxi von Max steigt und ihn unter einem Vorwand für die ganze Nacht "bucht", um 5 Adressen abzuklappern. Natürlich möchte er dabei seine "To-Kill-Liste" abarbeiten. Gleich sein erstes Opfer fällt jedoch aus dem Fenster und landet auf dem Dach des Taxis. Der Killer zwingt Max von da an immer wieder, ihn weiter durch die Stadt zu chauffieren. Soweit zur Handlung.

Gleich von Beginn an werden dem Filmfreund wunderbare Bilder eines nachterleuchteten L.A.'s präsentiert, welche sich auch durch den Rest des Films ziehen. Hervorragend eingefangen kommt das richtige Großstadtfeeling auf. Tolle Helikoptersichten und gelungene Kamerafahrten machen den Film schon zu einem visuellen Vergnügen.

Der Film setzt ganz klar auf die Tiefe der Charaktere. Dabei konzentriert sich der Streifen auf die Beziehung zwischen Max und Vincent. Beinahe philosophisch kommen die Dialoge daher und stellen die ruhige, ausgeglichene Art des Taxifahrers der eiskalt zynischen Art des Killer gegenüber. Allerdings ist hier nicht alles schwarz oder weiß, da hier der Killer nicht wirklich als absoluter Badguy auftritt, sondern auf seine eigene Weise sympathisch wirkt. Er kann Max sogar beispielsweise helfen sich endlich gegen seinen unfreundlichen Chef durchzusetzten und lässt ihn erkennen, dass er sich mitunter selbst belügt und seinen Träumen im Wege steht. Dieses neue Selbstvertrauen tut dem Taxifahrer wirklich gut und er fasst zunehmend den Mut sich aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage zu befreien. Jamie Foxx bringt sein Filmego wirklich super zur Geltung und verdeutlicht seine Entwicklung im Verlauf des Films. Man möchte gar nicht aufhören den beiden Haupdarstellern zuzusehen und deshalb stört es nicht, dass diese den Großteil der Screentime besetzen. Der Rest der Darstellerriege macht seinen Job ebenfalls hervorragend, lediglich der Polizist Fanning (Mark Ruffalo) wirkt ein wenig aufgesetzt.

Es gibt im Film einige wirklich gut eingefangene Feuergefechte, die die Action immer authentisch erscheinen lassen. Vor allem die Discoszene ist sehr gut gelungen. Im Verlauf des Thrillers kommen da schon einige Leichen zusammen.

Trotzdem ist nicht alles perfekt. Gerade dann, wenn der Film auf den Showdown zuläuft, ergeben sich ein paar Längen, obwohl der Streifen hier eigentlich an Tempo aufnehmen müsste. Insgesamt spielen im Film so viele Zufälle zusammen, dass die Gesamthandlung etwas konstruiert wirkt. Außerdem passiert hier ein beliebter Filmfehler, denn der Antagonist ist ein absolut übermächtiger Gegner, der nach jeder gefangenen Kugel wieder aufsteht. Spätestens beim Aufspringen auf die U-Bahn wird es ein bisschen viel des Guten.

Fazit:
Ein intelligent gestalteter Thriller, der spannend ist und mit großartigen Hauptdarstellern zu überzeugen weis. Großartige Bilder einer nächtlichen Großstadt und die genau richtige Portion Action geben dem Film seinen Reiz. Da können nur ein paar Längen und ein etwas dünner Showdown noch Flecken auf die weiße Weste bringen.

Überaus sehenswert und mit zwei hervorragenden Hauptdarstellern besetzt! 8/10

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daniel.wolf.7731

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Bewertung10.0Herausragend

Für mich die beste Leistung von Tom Cruise. Ein Film der einen von Anfang an in seinen Bann zieht und keine Minute Langeweile aufkommen lässt!

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