Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Valkyrie, US 2008 — Kritik
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News zum Film Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Loser des Kinojahres 2009 - Tom Cruise, Will Smith & Co.
2009/12/29 09:01:00
Sie haben im Kinojahr 2009 nichts auf die Reihe bekommen, kein Film von ihnen lief im Kino oder wenn, dann ist er gefloppt. Die großen Stars in Hollywood befinden sich in der Krise: Wir zeigen Euch unsere Loser des Jahres.
Operation: Walküre auf BluRay abgreifen
2009/07/20 12:00:00
Das hätte Hitler wohl auch gerne gehabt: Seine Fratze in einem Tom Cruise-Film. Und dann auch noch auf BluRay. Da sieht das Dritte Reich dagegen aus wie eine zweite Geige.
Kritiker — Film: Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Julio Sacchi: Das Manifest
Singer und McQuarrie gelingt es, aus einer sattsam bekannten historischen Begebenheit einen zügigen, teils erstaunlich spannenden Thriller zu machen, der seine Geschichte völlig frei von Sentimentalitäten erzählt. Neben einigen sehr gelungenen Regieeinfällen Singers und der unaufdringlichen, stimmungsvollen Musik John Ottmans ist es insbesondere die Besetzung, die überzeugt: Ein zunächst gewöhnungsbedürftiger Cruise bildet das eiserne Zentrum eines exzellent besetzten Ensembles britischer Mimen erster Güte. Definitiv empfohlen.
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alanger 2010/03/19 09:18:31
klasse!
Flibbo: wieistderfilm.de
Ein Film über das berühmteste Hitler-Attentat …aus Amerika? Mit Tom Cruise? „Nicht noch ein Nazi-Film!“ kommt einem da früh in den Sinn, vielleicht auch als Vorschlag für einen alternativen Filmtitel. Aber „Operation Walküre“ zeigt sich über nahezu alle Vorurteile erhaben und ist ein packender Kinofilm wie er im Buche steht. [...]
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juniorwoodchuck 2009/07/30 18:15:29
Dieser Rezension kann ich weitestgehend zustimmen. Der Film bietet schnörkellose Thriller-Unterhaltung. Stauffenberg wird dabei zum Hollywood-Helden par excellence, die mittlerweile auch im Thriller-Genre üblich gewordene kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Hauptfigur findet allerdings nicht statt.
@Flibbo: Was mich noch interessieren würde: Woran bemisst du "authentische Glanzleistungen" im Film "Der Untergang"?
Flibbo 2009/07/30 19:03:13
Damit meine ich nur, dass die deutsche Geschichte, die in "Der Untergang" erzählt wird, auch deutsch aussieht, nicht irgendwie hollywoodmäßig hochstilisiert und befremdlich. Eben weil es eine deutsche Produktion ist.
Kaltduscher: MoviezKult.de
Operation Walküre hat in seiner Intention auf ganzer Linie versagt. Anstatt zu zeigen, dass nicht alle Deutschen Nationalsozialisten waren, glorifiziert der Film Teile des Heeres um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die wagemutig und ohne eigennützige Hintergedanken Hitler zu Fall bringen wollten, während das normale Volk, repräsentiert durch die Sekretärinnen im Vorzimmer, bitterlich um den angeblichen Tod des Führers weint. Aber man nimmt dies dem Film gar nicht übel, denn er hat ganz andere Qualitäten zu bieten.[...]
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Flibbo 2009/07/18 03:41:26
Naja... woher weißt du was die eigentliche Intention des Films war?
Ja, sie wollten Hitler "ohne eigennützige Hintergedanken" zu Fall bringen. Und damit kommt es an, dass nicht alle Deutschen Nazis waren. Ich finde die Sekretärinnen im Vorzimmer repäsentieren lediglich... Frauen und die Seite der "führer-treuen" Mehrheit. Und das normale Volk wurde praktisch ausgespart, um sich auf das wesentliche zu konzentrieren.
Corsovilla: SchönerDenken
"Operation Walküre" ist eine durchaus spannende Neuauflage eines durchaus bekannten Themas. Singer transportiert die "Helden" des 20 Julis ins 21. Jahrhundert und stellt sie einer Öffentlichkeit vor für die Hitler längst Geschichte geworden ist. Der in diesem Zusammenhang erhobene Vorwurf der "Populärkultur" verfehlt sein Ziel, verkennt die Vielschichtigkeit des Films und die Notwendigkeit Geschichte zu erzählen ... (Christopher für SchönerDenken)
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
[...] Natürlich ist das kein Guido Knopp Doku-Drama, und in seiner Hollywood-Sprache auch weit entfernt von penibel um Authentizität bemühten deutschen Geschichtsverfilmungen. Bryan Singer neigt erwartungsgemäß nicht zu Subtilität und Differenzierung, sondern teilt mit der groben Kelle aus, es wird recht schamlos trivialisiert und emotionalisiert, zugespitzt und dramatisiert. Und das ist auch ok so, schließlich geht es hier nur in zweiter Linie um Aufklärung und historische Aufarbeitung, in erster Linie aber um Unterhaltung.[...]
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
[...]Schlussendlich muss jedoch konstatiert werden, dass sich „Operation Walküre“ jeglicher Brisanz verweigert. Keine der im ersten Teil gestellten Fragen bezüglich der Motive, Ziele und des beteiligten Personenkreises, allen voran Stauffenberg, werden in diesem Film von Singer ernsthaft und tiefgründig thematisiert. Nein, es kann an dieser Stelle wirklich nicht darum gehen, einen kritisierenden Überblick über die der Dramaturgie geschuldeten Anpassungen an Ablauf und Konstellation und Zeichnung der Figuren zu evozieren, doch „Operation Walküre“ ist in seiner Summe aus den genannten Gründen nicht mehr als ein gut gemachter Thriller, der sich jeglicher provozierenden (und damit interessanten) tiefschürfenden Ambitionen konsequent verweigert[...]
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde / gamona /...
[...] Und damit ist es ja auch nicht getan, sich vielleicht zu begnügen mit einem vielleicht guten Thriller. Denn das verschenkte Potential wird dadurch auch nicht wiederhergestellt: Wen interessiert schon Geschichtsverfälschung (außer Guido Knopp), wenn der Film gar nichts zur Fälschung anbietet – seine Figuren haben keine Eigenschaften, keine Motivationen, keine Ziele. Es gibt schlicht keinen politischen Kontext in dieser Geschichte, man weiß nicht einmal, warum da jetzt soundso viele Männer an einem soundso geheimen Plan tüfteln, und was die Erfüllung desselbigen für eine Bedeutung haben würde. Mal ein wenig anzudeuten, wer dieser Stauffenberg eigentlich ist, dieser ideologische Nazi-Beförderer, der fest entschlossen den Führer zu stürzen bereit ist – das hätte schon mal eine gute Vorraussetzung für einen … ähm … soliden Thriller ergeben können.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat / Valkyrie taugt als Einführung in den deutschen Widerstand – allerdings nur auf vergleichsweise niedrigem, immerhin aber recht unterhaltsamen Niveau. Denn was der Film vollkommen außer Acht lässt, ist das mittlerweile vielschichtige Bild, dass der Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg bietet.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Der größte Vorteil dieses Films ist: Man hat viel Schlimmeres befürchtet. Und an all dem gemessen ist "Valkyrie" eine positive Überraschung: Denn, ja, der Film ist weitaus weniger peinlich, als man erwarten musste. Er ist das trotz Tom Cruise in der Stauffenberg-Rolle. Daher die erleichterten Reaktionen aus den USA und in ersten deutschen Kritiken. Ist "Valkyrie" deswegen ein guter Film? Nein. Nicht wirklich.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Was den Film schwächt, ist Tom Cruise. Zum einen ist sein Stauffenberg nicht ambivalent, wie Superhelden es üblicherweise sind, und das obwohl die historische Rahmen dazu Anlass geboten hätte: In Operation Walküre scheint es aber, als wollten die Widerständler friedlich die Kapitulation von 1945 vorwegnehmen. Zum anderen macht Cruise aus Stauffenberg eine Tom-Cruise-Figur: einen nachgeborenen Emporkömmling, dessen Heldentum in Karriere besteht und der es den zaudernden Vätern (vor allem Bill Nighys General Olbricht) tatendurstig zeigen muss.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Dass "Operation Walküre" funktioniert, hat also seinen Preis. Zwar bedient der Film auf den ersten Blick in seiner dramaturgischen Mechanisierung, auch in der Wahl des als Inbegriff des Oberflächlichen etablierten Tom Cruise, die neonationalistischen Diskurse der Schirrmachers und Donnersmarcks nicht. Auf den zweiten Blick freilich ist gerade das Engziehen des Rahmens eine fatale Geste, weil sie genau die Ausblendbarkeit alles anderen impliziert. Und mit dieser Ausblendbarkeit im selben Zug eine nur scheinbar ganz sachliche Projektionsfläche eröffnet und offen hält, in der dann der eine sein Meisterwerk, der andere den besten Thriller seit Jahren, der dritte viele historiografische Fehlstellen und der nächste dann eben doch die Umschrift des Bildes von Deutschland in der Welt sehen kann.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Tom Cruise (»Tage des Donners«) hat einen neuen Film gedreht. Er heißt »Operation Walküre« und erzählt die Geschichte der Männer des 20. Juli, die ein Attentat auf Adolf Hitler durchführten, damit aber leider scheiterten. Über dieses Thema gibt es Filme wie Sand am Meer. Allerdings bisher ohne Tom Cruise. Dass Hollywoods prominentester B-Film-Darsteller einen so wichtigen Mann spielt, hat natürlich alle überrascht. Und so waren die Zeitungen voll mit Geschichten rund um die Filmproduktion. Denn damit alles echt wirkt, wurde auch an Originalschauplätzen in Deutschland gedreht. Zum Beispiel dem Bundesfinanzministerium. Das steht nämlich original in Berlin! Und diente früher als was gleich: NS-Reichsluftfahrtministerium? Die Berliner können sich glücklich schätzen, in so viel wichtiger Geschichte zu wohnen. Worauf man jetzt achten muss.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Letztendlich ist „Operation Walküre“ ein recht belangloses Filmchen, dass auf keinen Fall NS-Geschichtsschreibung verändert oder überhaupt betreibt. Viel Lärm um nichts wäre auch ein passender Titel gewesen…
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, Flute...
Das Regisseur Bryan Singer tolle Superheldenfilme machen kann hat er mit X-MEN und SUPERMAN RETURNS eindrücklich bewiesen. Wer aber wie ich bei OPERATION WALKÜRE auf den durchgeknallten Scientologen Tom Cruise als superheldigen Hitlerattentäter in MISSION-IMPOSSIBLE-Manier gehofft hat wird bitter enttäuscht. Der Film hat kaum Trashpotential, ist gut besetzt, nüchtern und unaufgeregt inszeniert, und eignet sich wunderbar für schnöde Schulaufführungen mit anschließender Diskussion. Eine seriöse Schlaftablette über die sich nicht mal das deutsche Feuilleton aufregen wird.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Mission Total Impossible in der Baldrian-Version. Walküre wirkt wie die Spielszenen einer Guido Knopp-Doku auf Spielfilm-Länge gedehnt. Politische Auseinandersetzung mit der historischen Figur Staufenberg? Fehlanzeige. Der Film präsentiert eine erschreckend eindimensionale und flache Weltsicht. Wer Hitler töten will ist gut, egal aus welchen Motiven. Cruise wird mit stoischer Minimalmimik zur Ikone ohne Persönlichkeit stilisiert. Seine Beweggründe die die Eingangsequenz zusammenfasst haben nicht mehr Tiefgang als ein "Hitler ist doof!"-Statement, der Rest des Films bietet eine mühsam auf Spannung gedrillte, inhaltlich aber ungeheuer banale Variante eines Thrillers nach altbekannter Heist-Manier - nur das keine Spannung aufkommt, weil jede Wendung altbekannt ist. Die Dialoge laden in ihrem gestelzten Pathos eher zum Lachen ein und könnten so auch in irgendeiner WII-Klamotte der 60er Jahre vorkommen. Beste Szene: Bei der ersten Konfrontation Hitler/Staufenberg wird Hitler wie weiland Blofeld als Schäferhund streichelnde Karikatur seiner selbst eingeführt. Das passt zu einem Film, der so absolut gar keinen Anspruch hat und mit viel Aufwand ein überflüssiges Nichts präsentiert, dessen fragwürdige Heldenverklärung nicht erst im Nachhinein sauer aufstösst. Schade um die vielen guten Schauspieler. Kenneth Brannagh macht es richtig und liefert im Grunde wenig mehr als ein Extended Cameo ab - für das er hoffentlich so gut bezahlt wurde, das er sich demnächst wieder um gute Projekte kümmern kann.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
«Valkyrie» ist ein sorgfältig inszeniertes Drama, das ein historisches Ereignis mit ein wenig zuviel Thriller-Elementen, aber dennoch durchwegs faszinierend nachstellt.
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Flibbo 2009/07/18 03:32:27
...und woher weißt du das?
alanger 2009/07/30 12:25:56
toll was du alles zu wissen glaubst. keine ahnung was du da gelesen und wo du dich informiert hast, aber entweder war das schrott oder du hast da einiges falsch verstanden.
TheCorey: Das Manifest, MovieMaze, ev... TheCorey: Das Manifest, MovieMaze, ev...
Ein neutraler Blick auf "Operation Walküre" fällt dem deutschen Betrachter schwer. Schließlich hat man das Attentat vom 20. Juli schon zig Mal durchgenommen, sei es in der Schule oder in etwaigen Dokumentation und ZDF-Fernsehspielen. Am eindringlichsten bekannt sein dürfte die deutsche Produktion mit Sebastian Koch als Stauffenberg vor einigen Jahren. Dem Deutschen entlocken somit Szenen wie Stauffenbergs Gedankenblitz beim Hören von Wagners Musik während eines Luftangriffs ein leichtes Lächeln. Für internationale Zuschauer könnte die Szene wiederum ein plausibles Mosaik in einem komplexen Puzzle sein. In seinen Details lässt sich die Planung zur Operation Walküre nicht in einem zweistündigen Film abhandeln. Bedenkt man somit das, was Singers Film sein möchte und betrachtet das, was Singers Film letztlich geworden ist, können die Macher halbwegs zufrieden sein.
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sushi25: movie-fan.de
Guter Film mit einem schwachen Tom Cruise. Insgesamt bedeutend besser als vermutet bzw.befürchtet.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Der Regisseur Bryan Singer ist in der Lage diesen Kriegs-Thriller handgemacht aussehen zu lassen. Dadurch vergisst der Zuschauer gelegentlich das von vornherein Feststehende und wird eingewickelt in die Spannung des Moments.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Mark Twain zu der Musik von Richard Wagner – Es ist besser, als es sich anhört. Um es mit den Worten von Twain zu kommentieren, wenn er "Operation Walküre" gesehen hätte: Der Film ist besser, als er scheint.
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
"Operation Walküre" ist ein überaus genau recherchierter Thriller, basierend auf eine großangelegte Verschwörung innerhalb der deutschen Armee für die Ermordung Hitlers. Am 20. Juli 1944 führt dies zu einem vereitelten Bombenattentat.
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nurleben 2009/07/12 18:23:46
in Tom Cruise's Mind :D ;)
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Walküre ist ein Zweiter-Weltkriegs-Thriller ohne genug Thrill. Die Story [...] beginnt langsam und dreht auf dem Mittelweg zu stark auf. Auch während intensiver Actionszenen wirkt die aalglatte Produktion minimal fesselnd.
Einer der verfehltesten Aspekte ist das Casting mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Während die Nebenrollen mit einigen der besten europäischen - meist britischen - Darstellern in starken Darbietungen besetzt sind, ist Cruise nicht überzeugend und so steif wie Claus von Stauffenberg. Mit seinem modernen Yankie-Akzent klingt Cruise auf störende Weise amerikanisch, was von einem überzeugenden Porträt des deutschen Offiziers ablenkt.
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Thomas Steiger: Blickpunkt:Film Thomas Steiger: Blickpunkt:Film
Natürlich bin ich mit 0 Erwartungen in den Film gegangen und wurde positiv enttäuscht: sowohl Drehbuch als auch Inszenierung sind solide und spannend (obwohl man doch weiß was wie passiert). Es gibt sogar einige richtig gute Dialogzeilen. Ein echter Downer ist allerdings der Hauptdarsteller, einerseits ist er einfach kein Schauspieler und zum Anderen ist er einfach eine Fehlbesetzung. Da sind die Kollegen schon ein ganz anderes Kaliber ...
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L33D-Critic 2010/07/24 18:28:57
Klar passt Cruise nicht in die Rolle. Er macht seine Sache für seine Art von Typ allerdings ausgesprochen gut.
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Bryan Singer inszeniert das bereits mehrfach verfilmte Hitler- Attentat vom 20. Juli 1944 - zuletzt als aufwendiger Fernsehfilm mit Sebastian Koch - als akribisch recherchierten und punktgenau erzählten...
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Kommentare (85) — Film: Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat
Blonder 2010/09/03 20:20:14
Kommentar löschenOb der Film nun historisch korrekt ist, mag man mal außer acht lassen. Denn während alle Filme über Stauffenberg wie Dokus wirken, ist dieser hier ein wirklich spannender Thriller. Außerdem hat man bestimmt noch nicht einen so coolen Stauffenberg gesehen, wie der von Tom Cruise dargestellt wird.
Obwohl man genau weiß wie der Film ausgeht, fiebert man bis zum Schluß mit. Wenn man die Geschichte öfters so spannend als Politthriller verfilmen würde, würden sich vielleicht mehr Leute für Geschichte interessieren.
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Marie Krolock 2010/09/04 00:29:54
Antwort löschenApplaus :D
(aber der Stauffenberg mit Sebastian Koch ist auch gut)
kinogaengerin 2010/08/17 20:07:53
Kommentar löschenAuch wenn der Film historisch nicht völlig korrekt daherkommt, finde ich "Operation Walküre" einfach genial. Soll Tom Cruise in seiner Freizeit doch treiben was er will, als Oberst Stauffenberg liefert er hier eine großartige Leistung ab. Am Anfang scheint er zwar noch etwas fremd in dieser Rolle, doch im Laufe der Zeit spielt er immer besser. Ich kann die Leute nicht verstehen, die diesen Film nur wegen ihm nicht anschauen. Dank des phantastischen Casts, der tollen Atmosphäre und der permanenten Spannung ist dies ein kleines Stück Filmgeschichte geworden, welches hervorragend unterhält. Mein Fazit daher: Kategorie Lieblingsfilm! Nicht umsonst befindet sich ein 3 mal 4 Meter Poster in meinem Besitz. ;-)
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L33D-Critic 2010/07/24 18:27:46
Kommentar löschenFür einen Hollywoodstreifen geht dieser Film ziemlich nüchtern an das Thema ran. Teilweise werden ein paar Wiederstandskämpfer zu sehr glorifiziert, aber schließlich haben sie eben auch ihr Leben dafür riskiert. Cruise spielt seine Rolle gewohnt stark, der Film hat eine Menge Spannung und genügend interessante Dialoge. Sollte man sich anschauen.
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loh 2010/07/12 18:18:53
Kommentar löschengibt es beweise dafür das Staufenberg eine Augenklappe getragen hat¿
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JoJoNagel 2010/07/12 20:49:03
Ja.
http://www.br-online.de/content/cms/Bildergalerie/2009/01/15/cumulus/BR-online-Publikation--271797-20090115131845.jpg
Dalia 2010/07/09 17:00:31
Kommentar löschenJa, tatsächlich ... Tom Cruise ist der Grund, weswegen ich diesen Film NIEMALS sehen möchte. Diesen Scientology-Heini in der Rolle des Stauffenbergs zu sehen - alleine bei dem Gedanken dreht sich mir der Magen um.
Ich hätte gerne Thomas Kretschman in der Rolle gesehen, aber Cruise musste ihm die Rolle ja klauen, um sich selbst zum Helden eines Hollywoodstreifen zu machen. Danke, das muss ich nicht sehen.
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Dalia 2010/07/09 17:01:33
KEIN INTERESSE sollte hier angezeigt werden, aber irgendwie wird immer "Vorgemerkt" gezeigt.
L33D-Critic 2010/07/24 18:25:02
mimimimimimi
Dalia 2010/07/25 18:18:01
Welch erwachsener Kommentar.
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L33D-Critic 2010/07/29 06:21:15
Ich denke er cirka genauso Erwachsen wie dein Kommentar.
Ich halte es für sehr unangebracht einen Film zu kritisieren, nur weil dir nicht passt was der Schauspieler in seiner "Freizeit" anstellt.
Dalia 2010/08/10 21:53:50
Ich dachte, ich hätte auch rübergebracht, dass ich einen amerikanischen Sekten-Heini nicht als deutschen Widerstandskämpfer sehe? Chuck Norris würde ich ebenso wenig in der Rolle von Jesus sehen wollen. Das sind Dinge, die nicht zusammenpassen.
Graf Krolock 2010/07/05 23:36:29
Kommentar löschenÄrgerlich nicht, weil das filmerische nicht gestimmt hätte oder Cruse einem Verein angehört, der zurecht in aller Welt in Frage gestellt wird. Nein, ärgerlich, weil historische Filme um das Attentat vom 20. Juli 1944 noch nie auf einen entscheidenden Aspekt der Geschichte eingegangen sind:
Nachweislich hat Stauffenberg nicht alles getan, um Hitler zu töten. Er hat sich vor der Explosion aus dem Staub gemacht, obwohl man um die Ungewissheit des Standortes Hitlers am Tisch und die Massivität des großen Tisches wusste. Hätte Stauffenberg sich selbst mit der Tasche direkt neben Hitler platziert und direkt geopfert, hätte das Attentat wohl funktioniert. So ist es als größter Fehlschlag in die Geschichte eingegangen und hat obendrein vielen, teilweise kaum Beteiligten das Leben gekostet. Die Propaganda hat die Wahrheit umfunktioniert und Hitler erhielt ein Jahr vor Ende des Krieges einen Beweis für seine Unfehlbarkeit und für die göttliche Vorsehung. Ohne Hitler wäre Deutschland führerlos und wohl führungslos gewesen. Alles in Deutschland war auf den Führer ausgerichtet. Der Tod Hitlers hätte viel verändert. Mit dem fehlgeschlagenen Attentat und dem eher schlecht vorbereiteten und zaghaften Umsturzversuch, der Unentschlossenheit und den Querelen im Widerstand hat man den Entwicklungen des folgenden und letzten Jahres indirekt Vorschub geleistet. Es war das schlimmste und folgenreichste der gesamten Naziära. Es starben mehr Menschen und wurden mehr Menschen ermordet, als in allen Jahren zuvor zusammengenommen. Hitler hat den Massenmord noch beschleunigen lassen und es interessierten ihn nicht mal mehr die Ermordung der eigenen Hitlerjungen, die zahlreich wegen angeblicher Desertion aufgehängt wurden.
Wie sagt man so schön über Filme, man hätte mehr draus machen können. Stauffenberg hätte auch mehr draus machen können.
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Don_Bucci 2010/07/04 14:46:54
Kommentar löschenEin weiteres mal beweisen amerikanische Filmemacher, dass sie lieber die Finger von deutscher Weltkriegsgeschichte lassen sollten. Tom Cruise als Stauffenberg war ein verzweifelter Versuch noch mehr Aufmerksamkeit in den Medien zu tanken.
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mikkean 2010/04/12 12:54:53
Kommentar löschenOperation Walküre folgt dem großen Anspruch, dem deutschen Widerstand gerecht zu werden. Dafür werden imposante Bilder und einige tiefsinnige Dialoge aufgefahren. Tom Cruise fällt nach langer Scientology-Debatte wieder mal positiv als Schauspieler auf. Seine Darstellung Stauffenbergs hält einige große Momente bereit (der Hitlergruß!), wird aber auch vom Drehbuch limitiert.
Dieses empfand ich inhaltlich als hin- und hergerissen zwischen einem Portrait des hochrangigen Attentäters, einer genauen Chronik der Ereignisse und einem sentimentalen Drama um die Sicherheit seiner Familie. Alles in allem verständlich und gut nachzufühlen, aber es wird insgesamt nur an der Oberfläche des Menschen Stauffenbergs gekratzt. Eine Studie seiner Psyche und genauer Beweggründe sollte man nicht erwarten. Als Thriller taugt das Ergebnis mehr, selbst wenn das Attentat scheiterte, zieht Regisser Bryan Singer beinahe sämtliche Spannungsregister.
Auch die im Vorfeld beschworene Huldigung des Widerstand wurde von den Machern meiner Meinung nach eher als Vorwand eingeworfen, um diesen Film in Berlin zu realisieren. Als Helige werden sie zwar nicht glorifiziert, aber ihre Darstellung als Politrealisten bleibt seltsam distanziert. Darin liegt vielleicht aber auch wieder eine Stärke des Films.
Alles in allem beileibe nicht die erwartete Katastrophe. Die Besetzung führt einige großen Namen an, die sich keine großen Patzer erlaubt. Auf Pathos wurde zwar verzichtet, aber auf Spannung gottseidank auch nicht. Operation Walküre ist nicht die große Geschichtsstunde oder das Widerstands-Denkmal, eher ein interessanter Thriller, der in seiner Bedeutung nicht überbewertet werden sollte.
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zakabgamer 2010/03/30 01:38:48
Kommentar löschenDachte nicht, dass mich ein Film, dessen Ende jedem von vornherein klar ist, so bei der Stange halten kann. Von der üblichen Hollywood-Pathetik abgesehen sehr spannend inszeniert und einer der wenigen Filme in denen mir Tom Cruise nicht ständig auf die Nerven geht. Nur diese Verherrlichung der Verschwörer...ich habe mich nicht eingehend mit dem Thema Stauffenberg befasst, aber wer weiß was im Falle seines Erfolgs aus Deutschland geworden wäre? Selbst im Film kam es bis kurz vor dem Finale rüber als ob sie vorhätten gleich die nächste Schreckensherrschaft einzuführen.
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JoJoNagel 2010/03/30 01:53:51
Tja, schwer zu sagen. Sicher ist, dass die Verschwörer nie im Sinne hatten, eine Demokratie o.Ä. zu errichten. Vielleicht hätten sie die totale Niederlage abwenden und Verhandlungen mit den Alliierten einleiten können... das Nazipack wäre dann noch gimpflicher davongekommen, als es das ohnehin ist. Einige der Verschwörer haben wohl sogar vorgehabt, den Holocaust zu stoppen - aber das war ingesamt wohl eher ein nachrangiges Thema, also wer weiß...
alanger 2010/03/30 02:17:02
„Es ist Zeit, daß jetzt etwas getan wird. Derjenige allerdings, der etwas zu tun wagt, muß sich bewußt sein, daß er wohl als Verräter in die deutsche Geschichte eingehen wird. Unterläßt er jedoch die Tat, dann wäre er ein Verräter vor seinem Gewissen. Ich könnte den Frauen und Kindern der Gefallenen nicht in die Augen sehen, wenn ich nicht alles täte, dieses sinnlose Menschenopfer zu verhindern.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Attentat_vom_20._Juli_1944
ck.liotta 2010/03/26 13:43:26
Kommentar löschenAus Scientologie - Gründen werde ich diesen Film nicht mal mit dem Arsch anschauen. Außerdem ist der deutsche Zweiteiler eine sehr gute Themaverfilmung!!!
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guggenheim 2010/03/21 22:25:08
Kommentar löschenWer einen akkuraten Historienfilm erwartet, der hat sowieso etwas nicht verstanden. Der Film begreift sich als Politthriller und dementsprechend wird manches im Sinne des Spannungsaufbaus geschichtlich weniger genau genommen - aber bei weitem nicht so stark, wie gemutmaßt wurde!
Entstanden ist ein spannendes Werk, das durch Atmosphäre und einen guten Aufbau glänzt. Tom Cruise wächst mit der Dauer des Films in seine Rolle: zu Anfang wirkt er irgendwie unpassend besetzt, mit der Zeit jedoch wird er aber immer mehr zu Schenk Graf von Stauffenberg. Auch der restliche Cast, sei es nun Bill Nighy als General Olbricht oder Tom Wilkinson als Generaloberst Fromm, spielt ausgezeichnet.
Fazit: Wenn man keine Geschichtsstunde erwartet und Cruise losgelöst von seiner Sektenzugehörigkeit sehen kann, dann bekommt man hier einen ausgezeichneten Thriller geliefert.
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Krähe 2010/03/10 16:01:01
Kommentar löschenIch hoffe der eine oder andere Amerikaner hat sich diesen Film auch einmal angeschaut! Naja, wahrscheinlich schon außer die im Süden und im mittleren Westen ;-)
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doctorgonzo 2010/03/05 16:48:13
Kommentar löschen"In Deutschland lebte eine Opposition, die zum Edelsten und Größten gehört, was in der politischen Geschichte der Völker je hervorgebracht wurde. Die Männer kämpften ohne eine Hilfe von innen oder von außen, einzig getrieben von der Unruhe ihres Gewissens ... Ihre Taten und Opfer sind das Fundament eines neuen Aufbaus." - Winston Churchill über die Widerstandkämpfer um Claus Schenk Graf von Stauffenberg.... Dass der bekannteste dieser Männer hier nun dargestellt werden darf von einem Mann, der als PR-Zugpferd für eine Organisation (völlig wertungsfrei, darf sich jeder selbst ein Bild darüber machen) wie Scientology steht, ist etwas, das mein geschichtliches Gewissen ebenso belastet wie beleidigt und mich menschlich in allerhöchster Intensität ankotzt. Hinzu kommt, dass Cruise unabhängig von seinen persönlichen Schwächen auch kein toller Schauspieler ist. Im Gegenteil. Trotzdem muss ich, losgelöst von diesen Tatsachen, gestehen, dass dieser Film nicht misslungen ist: Die Anspannung der Verschwörer, die subjektive Komponente der einzelnen Figuren wird überzeugend rübergebracht und auch bildlich ist das Ganze durchaus genießbar. Logisch ist, dass die Geschichte nichts Neues ist (wer über den 20.07.1944 bis dahin nichts wußte, möge bitte seinen Pass verbrennen und nach Lummerland oder Texas ziehen), trotzdem wird sie gut erzählt. Eine Hollywood-Produktion, die sich erfreulicherweise nicht im eigenen Bombast der Belanglosigkeiten verliert.
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_SUPERNATURAL_ 2010/01/21 17:02:12
Kommentar löschenfiind den Film Klasse
gute schauspieler !
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BlueSquirrel 2010/01/17 03:35:13
Kommentar löschenAufgerehgte Kritiken aus der deutschen Presse über diesen Film zu hören find' ich schon irgendwie ärgerlich. Unsere Mainstream-Industrie hätte diesen Film verschissen wie so ziemlich alles andere auch was sie anpackt. Hier denkt man, man müsse den "Roten Baron" verfilmen. Seit lieber dankbar das ein Ausländer hier Abhilfe leistete, bevor wir wieder ohne Scham auf unsere goldenen 20er gepinkelt hätten. Unsere Filmindustrie ist in einem erbärmlichen Zustand, und dieser Film ist gut und hält sich FAST immer zurück.
PS Ich geb' nicht viel drauf das Cruise ein Bekloppter ist und Stauffenberg kein Liberaler war. Cruise lebt in Beverly Hills und Stauffenberg starb 1944. "Get real!"
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Bäda 2010/01/07 16:21:22
Kommentar löschenGefiel mir trotz aller Bedenken überaus gut. Spannend bis zum Schluss obwohl man ja eigentlich weiß wie es endet. Für mich deutlich besser als erwartet. Cruise ist in dem auch ganz ok. Die Set's sind richtig gut nachgebaut bzw gewählt worden. Für mich auf jedenfall deutlich besser als der Film im Vorfeld gemacht wurde.
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PaJeRo 2009/12/26 23:17:07
Kommentar löschenEine groß aufgemachte Stauffenberg-Feier, die in sich absolut oberflächliches Denken beherbergt: "Er will Hitler töten, er ist gut!". Man hätte so viel Tiefe in den Charakter noch hineinbringen können, doch Bryan Singer und Christopher McQuarrie scheinen daran noch nichtmal im geringsten zu denken. Zugegebenermaßen muss man sagen, dass der Film stellenweise spannend sein kann. Tom Cruise will ich hier nur wenig unterstellen da er recht solide spielt. Wenn man sich die Filmographie anschaut scheint Singer auf der Qualitätsleiter weiter zu fallen, hoffentlich können ihn die nächsten Projekte wieder abfangen.
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patcharisma 2009/12/25 22:04:21
Kommentar löschenZiemlich lieblos heruntergeschwurbelte, routinierte Geschichtsstunde, die mich persönlich auf der emotionalen Ebene nicht zu packen wusste. Zwar ordentlich gespielt und manchmal ziemlich ungemütlich - trotzdem eher für die Schule als für meine Stube.
Und ich schreibe das ganz neutral, nicht weil ich etwa in den Cruise-Bashing-Chor einstimmen will .
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Vasafay 2009/12/13 23:21:06
Kommentar löschenMeiner Meinung nach wurde da aus einem wichtigen teil der deutschen Geschichte ein ganz billiger Polit-Thriller gemacht. Furchtbare Dialoge, Tom Cruise spielt mit seinem einzigen Gesichtsausdruck in etwa so gut wie mein Hamster und warum Kenneth Branagh sich zu diesem Film hat überreden lassen, wird mir immer ein Rätsel bleiben...
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Jan Terzky 2009/12/09 20:48:54
Kommentar löschenGanz sicher sind nicht alle Details historisch getreu. Aber ist es denn Sinn von Kunst, diese Einzelheiten realistisch nachzuerzählen? Auch ein Theaterstück packt oft eine komplizierte und langwierige Handlung auf zwei Stunden zusammen. Auch hier bleibt ein spannender Film, der gerade dadurch ein Vergessen der Geschichte verhindert, selbst wenn er nicht alle Aspekte des Für und Wider darstellt.
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BigH 2009/12/06 11:24:34
Kommentar löschenerstaunlich - um nicht zu sagen erfreulich - unspektakulär inszeniert, kommt "Operation Walküre" fast wie ein Doku-Reenactment von Guido Knopp daher. Ich bin zugegebenermaßen nicht mit allen Details der Historie vertraut, aber zumindest macht der Film nicht den Eindruck, sich allzuviele Freiheiten zugunsten der Dramatik zu machen und sich weitgehend an die Fakten zu halten (auch wenn man diesbezüglich natürlich immer Abstriche machen muß).
Die Besetzung ist durchweg erstklassig gewählt, und gerade Tom Cruise, um den im Vorfeld ja einiges Aufhebens gemacht wurde, als er ausgerechnet diese Rolle übernahm, spielt angenehm zurückhaltend - "Operation Walküre" ist kein explizites Cruise-Vehikel, mit dem er sich nur selbst in Szene setzt.
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SamRamJam 2009/12/06 11:35:26
Stimmt genau. Es wurde sich außerdem größtenteils an die Fakten gehalten. Gespräche wie die zwischen dem Major und Goebbels können natürlich nur vermutet werden, und Stauffenbergs letzte Worte sind nicht bestätigt sollen aber so gesagt wurden sein. Es wurde aber nichts (von den wichtigen Sachen) von einem Hollywood Autor verändert oder dazugedacht
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Chev Chelios 2009/12/14 20:20:36
Da kann ich n ur sagen: ich hasse Tom Cruise scheiss Syntologe
BigH 2009/12/15 15:56:21
Das sei dir unbenommen, ich bin selbst auch alles andere als begeistert von dieser Gruppierung (ich hab die DVD auch in der Bibliothek ausgeliehen, um Scientology nicht unnötig Geld in den Rachen zu werfen). Aber erstens macht das Tom Cruise nicht zu einem schlechteren Schauspieler und "Operation Walküre" nicht zu einem schlechteren Film, und zweitens sollte man sich, wenn man schon so eine Abneigung hat, daß man diese in einem verhältnismäßig inhaltsfreien Kommentar in einem FILM(!)forum kundtun muß, meines Erachtens zumindest um die richtige Schreibweise von Scientology bemühen...
Marie Krolock 2009/11/27 02:43:41
Kommentar löschenTom Cruise sieht auch noch gut aus, wenn er eine Augenklappe trägt und nur noch eine Hand hat. Der Film ist spannend, trotz bekanntem Ende - ob alles so war, wie es dargestellt wurde, ist mir hier letztlich egal, es ist ein Spielfilm und keine Dokumentation. Tolle Schauspieler, allen voran Tom Cruise, der wie immer wunderbar spielt!
"Wanderers Nachtlied" am Ende lässt die Tränen nochmals laufen. Das ist wirklich schön.
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flix87 2009/11/01 23:13:12
Kommentar löschenObwohl das Ende ja wohl jedem bekannt ist, der Geschichte hatte, ein sehr spannender Film!
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Dom81 2009/11/01 12:51:54
Kommentar löschenÜberraschend guter Film und astreine schauspielerische Darbietung von Tom Cruise. Der Film bedient nicht die üblichen Nazi-Klischees. Auch die Darsteller abseits der Haupthandlung werden nicht als dumme Monster dargestellt. Dies gilt sogar für Hitler. Der Film kümmert sich nicht um die Umstände des Krieges, sondern konzentriert sich allein auf die Männer um Staufenberg und ihren Plan Nazi-Deutschland zu stürzen. Er zeigt eine Gruppe von Männer, die das Wohl ihres Landes über ihr eigenes stellen und nicht wegsehen oder sich hinter einem Eid verstecken, während die Nazis Deutschland zu Grunde richten. Sicherlich ist der Film an der ein oder anderen Stelle doch etwas zu heroisch - Hollywood eben - aber insgesamt find ich ihn sehr gelungen und durchweg spannend, obwohl das Ende ja jedem bekannt sein dürfte.
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Bradbury 2009/10/23 03:30:15
Kommentar löschenDa wird die deutsche Militär-Bourgeoisie zur letzen "Bastion der Menschlichkeit" verklärt und darf sogar den Heldentod sterben. Warum keinen Film über Georg Elser, Herr Cruise?
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patcharisma 2009/10/23 05:19:33
Das Walküre-Bashing ist out...
Bradbury 2009/10/23 07:05:43
Wenn ich bashe, dann gibts 00 Punkte. Alles andere ist Mäkeln.
Schlegel 2009/10/16 17:13:10
Kommentar löschenBambi für gute Momente. Ansonsten sehen und vergessen.
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shade1593 2009/10/09 14:30:20
Kommentar löschenDer Film ist echt nicht schlecht.
Meiner Meinung nach ist auch Tom Cruise eine gute Darstellung Staufenbergs gelungen (mags auch nur wegen seinem Aussehen sein ^^)
Der Film ist spannend gemacht aber das Ende ist meiner Meinung nach en bissle zu schnell da
Gefreut hätte es mich auch wenn sie auch gezeigt hätten wie es danach weiterging mit seiner Familie etc.
Insgesamt kein schlechter antinazi film und mit GUTEN Deutschen allein deswegen ist es wert sich den Film anzugucken^^
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Hucklberry 2009/09/27 07:54:27
Kommentar löschenDer Film hat mich angenehm überrascht. Ich hatte echt nichts erwartet.
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Geistertexter 2009/09/14 08:36:52
Kommentar löschenNazi-Action-Drama, das handwerklich eher an eine Mission -Impossible-Fortsetzung erinnert und darum im Grunde gut anzusehen und auch spannend ist. Mr. Cruise allerdings ist als Anti-Nazi-Heros überfordert. Er dominiert den Film und ruiniert ihn damit. Nicht er spielt Stauffenberg und versucht die empathische Verwandlung in einen innerlich zerrissenen deutschen Offizier, sondern er macht Stauffenberg zu einem Teil von sich, er verleibt ihn sich ein und was er uns wiedergibt ist kleinkariert und seelenlos.
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Alex27 2009/09/12 11:28:32
Kommentar löschenIch habe gar nicht gewusst das es in amerikanischen filmen auch "gute" deutsche gibt.
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