Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat - Kritik

US 2008 Laufzeit 121 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Thriller, Kinostart 22.01.2009

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Kritiken (26) — Film: Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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8.0Ausgezeichnet

Der Zuschauer, vor allem der amerikanische, liebt strahlende Helden. In diesem Fall schien es nicht so zu sein was wahrscheinlich daran liegt der das Protagonist ein Deutscher in Wehrmachtsuniform ist. Dass dieser dann von einem Amerikaner gespielt wird birgt eine gewisse Ironie in sich und sorgt für gemischte Gefühle. Vermutlich hat auch die Tatsache, dass jeder der in Geschichte aufgepasst hat das Ende kennt - und bekanntlich hat der Film ja kein Happy End - nicht zum finanziellen Erfolg beigetragen.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Klinisch kaltes Möchtegern-Perfektionskino, das in seinem überbudgetierten Ausstattungswahn zwar zu unterhalten - oder besser: nicht zu langweilen - vermag, dabei jedoch stets als leere Hülle und entkernte Fassade in Erinnerung bleibt.
VALKYRIE drückt sich konsequent um das ambivalente Potenzial seiner Geschichte und Figur herum; die Möglichkeit, einen Prolog für ein kommendes "what if"-Szenario, samt der darin enthaltenen Kontroverse zu definieren, lässt Bryan Singer ungenutzt verstreichen, vielleicht hat er sie auch garnicht erst erkannt.

So bleiben letztendlich auch Zweifel daran bestehen, ob Cruise am Mittelmaß seiner Fähigkeiten, oder an Script und Inszenierung (Stichwort:"Attentat als formalen Heist") scheitert, die ihm zwar einen leidlich um Historizität bemühten biographischen Werdegang zuschanzen, jeglichen emotionalen Zugang oder auch nur die persönlichen Unsicherheiten aber äußerst marginal auf die Form einiger an gängigen Szenenklischees orientierten…


Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

Narrisch

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@ Mr Vincent Vega - du erinnerst mich an den diesen unbekannten regisseur den ich auf einem kurzfilmfestival kennenlernen durfte, der aufeinmal der meinung war sich über die wenig schmeichelhaften marotten seines prominenten hauptdarstellers lustig machen zu müssen. diese regisseur hat seit dem keinen film mehr gemacht und wird glaub ich auch keinen mehr machen, vielleicht einen porno aber das ist besser als nichts.


Brentano

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zum ursprünglichen Kommentar zurück-kehrend, halte ich die Begründungen weiter oben für zu episch und extrem materialistisch ausgeweitet verengend und zu weit her geholt , aber jeder nach seine Schemen und Chimären,


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Singer und McQuarrie gelingt es, aus einer sattsam bekannten historischen Begebenheit einen zügigen, teils erstaunlich spannenden Thriller zu machen, der seine Geschichte völlig frei von Sentimentalitäten erzählt. Neben einigen sehr gelungenen Regieeinfällen Singers und der unaufdringlichen, stimmungsvollen Musik John Ottmans ist es insbesondere die Besetzung, die überzeugt: Ein zunächst gewöhnungsbedürftiger Cruise bildet das eiserne Zentrum eines exzellent besetzten Ensembles britischer Mimen erster Güte. Definitiv empfohlen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Ein Film über das berühmteste Hitler-Attentat …aus Amerika? Mit Tom Cruise? „Nicht noch ein Nazi-Film!“ kommt einem da früh in den Sinn, vielleicht auch als Vorschlag für einen alternativen Filmtitel. Aber „Operation Walküre“ zeigt sich über nahezu alle Vorurteile erhaben und ist ein packender Kinofilm wie er im Buche steht. [...]

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juniorwoodchuck

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Dieser Rezension kann ich weitestgehend zustimmen. Der Film bietet schnörkellose Thriller-Unterhaltung. Stauffenberg wird dabei zum Hollywood-Helden par excellence, die mittlerweile auch im Thriller-Genre üblich gewordene kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Hauptfigur findet allerdings nicht statt.

@Flibbo: Was mich noch interessieren würde: Woran bemisst du "authentische Glanzleistungen" im Film "Der Untergang"?


Flibbo

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Damit meine ich nur, dass die deutsche Geschichte, die in "Der Untergang" erzählt wird, auch deutsch aussieht, nicht irgendwie hollywoodmäßig hochstilisiert und befremdlich. Eben weil es eine deutsche Produktion ist.


Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

Operation Walküre hat in seiner Intention auf ganzer Linie versagt. Anstatt zu zeigen, dass nicht alle Deutschen Nationalsozialisten waren, glorifiziert der Film Teile des Heeres um Claus Schenk Graf von Stauffenberg, die wagemutig und ohne eigennützige Hintergedanken Hitler zu Fall bringen wollten, während das normale Volk, repräsentiert durch die Sekretärinnen im Vorzimmer, bitterlich um den angeblichen Tod des Führers weint. Aber man nimmt dies dem Film gar nicht übel, denn er hat ganz andere Qualitäten zu bieten.[...]

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Flibbo

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Naja... woher weißt du was die eigentliche Intention des Films war?
Ja, sie wollten Hitler "ohne eigennützige Hintergedanken" zu Fall bringen. Und damit kommt es an, dass nicht alle Deutschen Nazis waren. Ich finde die Sekretärinnen im Vorzimmer repäsentieren lediglich... Frauen und die Seite der "führer-treuen" Mehrheit. Und das normale Volk wurde praktisch ausgespart, um sich auf das wesentliche zu konzentrieren.


Corsovilla: SchönerDenken

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7.0Sehenswert

"Operation Walküre" ist eine durchaus spannende Neuauflage eines durchaus bekannten Themas. Singer transportiert die "Helden" des 20 Julis ins 21. Jahrhundert und stellt sie einer Öffentlichkeit vor für die Hitler längst Geschichte geworden ist. Der in diesem Zusammenhang erhobene Vorwurf der "Populärkultur" verfehlt sein Ziel, verkennt die Vielschichtigkeit des Films und die Notwendigkeit Geschichte zu erzählen ... (Christopher für SchönerDenken)

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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8.0Ausgezeichnet

[...] Natürlich ist das kein Guido Knopp Doku-Drama, und in seiner Hollywood-Sprache auch weit entfernt von penibel um Authentizität bemühten deutschen Geschichtsverfilmungen. Bryan Singer neigt erwartungsgemäß nicht zu Subtilität und Differenzierung, sondern teilt mit der groben Kelle aus, es wird recht schamlos trivialisiert und emotionalisiert, zugespitzt und dramatisiert. Und das ist auch ok so, schließlich geht es hier nur in zweiter Linie um Aufklärung und historische Aufarbeitung, in erster Linie aber um Unterhaltung.[...]

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Ich fand den garnicht so schlecht. Ein guter Thriller im historischen Gewand. Natürlich darf man nicht denken, alles sei wirklich so passiert, aber für die Zuschauer-Gruppe die unter Aufmerksamkeitsstörungen leidet, dürfte der Film doch so etwas wie ein politisches Bewusstsein nähren.
Man darf den Film nicht über den Grenzen seines Genres hinaus betrachten, mehr gibt er nicht her. Singer kann aber sehr gut erzählen, vorallem optisch und mit wenig Worten, wodurch Valkyrie auch zum Cineasmus einlädt. Ein sehr kurzweiliger Kino-Abend, den ich jedem nur empfehlen kann.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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5.0Geht so

[...]Schlussendlich muss jedoch konstatiert werden, dass sich „Operation Walküre“ jeglicher Brisanz verweigert. Keine der im ersten Teil gestellten Fragen bezüglich der Motive, Ziele und des beteiligten Personenkreises, allen voran Stauffenberg, werden in diesem Film von Singer ernsthaft und tiefgründig thematisiert. Nein, es kann an dieser Stelle wirklich nicht darum gehen, einen kritisierenden Überblick über die der Dramaturgie geschuldeten Anpassungen an Ablauf und Konstellation und Zeichnung der Figuren zu evozieren, doch „Operation Walküre“ ist in seiner Summe aus den genannten Gründen nicht mehr als ein gut gemachter Thriller, der sich jeglicher provozierenden (und damit interessanten) tiefschürfenden Ambitionen konsequent verweigert[...]

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.5Schwach

[...] Und damit ist es ja auch nicht getan, sich vielleicht zu begnügen mit einem vielleicht guten Thriller. Denn das verschenkte Potential wird dadurch auch nicht wiederhergestellt: Wen interessiert schon Geschichtsverfälschung (außer Guido Knopp), wenn der Film gar nichts zur Fälschung anbietet – seine Figuren haben keine Eigenschaften, keine Motivationen, keine Ziele. Es gibt schlicht keinen politischen Kontext in dieser Geschichte, man weiß nicht einmal, warum da jetzt soundso viele Männer an einem soundso geheimen Plan tüfteln, und was die Erfüllung desselbigen für eine Bedeutung haben würde. Mal ein wenig anzudeuten, wer dieser Stauffenberg eigentlich ist, dieser ideologische Nazi-Beförderer, der fest entschlossen den Führer zu stürzen bereit ist – das hätte schon mal eine gute Vorraussetzung für einen … ähm … soliden Thriller ergeben können.

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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4.0Uninteressant

Operation Walküre – Das Stauffenberg-Attentat / Valkyrie taugt als Einführung in den deutschen Widerstand – allerdings nur auf vergleichsweise niedrigem, immerhin aber recht unterhaltsamen Niveau. Denn was der Film vollkommen außer Acht lässt, ist das mittlerweile vielschichtige Bild, dass der Kreis um Henning von Tresckow und Claus Schenk Graf von Stauffenberg bietet.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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4.0Uninteressant

Der größte Vorteil dieses Films ist: Man hat viel Schlimmeres befürchtet. Und an all dem gemessen ist "Valkyrie" eine positive Überraschung: Denn, ja, der Film ist weitaus weniger peinlich, als man erwarten musste. Er ist das trotz Tom Cruise in der Stauffenberg-Rolle. Daher die erleichterten Reaktionen aus den USA und in ersten deutschen Kritiken. Ist "Valkyrie" deswegen ein guter Film? Nein. Nicht wirklich.

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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

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4.5Uninteressant

Was den Film schwächt, ist Tom Cruise. Zum einen ist sein Stauffenberg nicht ambivalent, wie Superhelden es üblicherweise sind, und das obwohl die historische Rahmen dazu Anlass geboten hätte: In Operation Walküre scheint es aber, als wollten die Widerständler friedlich die Kapitulation von 1945 vorwegnehmen. Zum anderen macht Cruise aus Stauffenberg eine Tom-Cruise-Figur: einen nachgeborenen Emporkömmling, dessen Heldentum in Karriere besteht und der es den zaudernden Vätern (vor allem Bill Nighys General Olbricht) tatendurstig zeigen muss.

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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5.0Geht so

Dass "Operation Walküre" funktioniert, hat also seinen Preis. Zwar bedient der Film auf den ersten Blick in seiner dramaturgischen Mechanisierung, auch in der Wahl des als Inbegriff des Oberflächlichen etablierten Tom Cruise, die neonationalistischen Diskurse der Schirrmachers und Donnersmarcks nicht. Auf den zweiten Blick freilich ist gerade das Engziehen des Rahmens eine fatale Geste, weil sie genau die Ausblendbarkeit alles anderen impliziert. Und mit dieser Ausblendbarkeit im selben Zug eine nur scheinbar ganz sachliche Projektionsfläche eröffnet und offen hält, in der dann der eine sein Meisterwerk, der andere den besten Thriller seit Jahren, der dritte viele historiografische Fehlstellen und der nächste dann eben doch die Umschrift des Bildes von Deutschland in der Welt sehen kann.

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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...

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2.0Ärgerlich

Tom Cruise (»Tage des Donners«) hat einen neuen Film gedreht. Er heißt »Operation Walküre« und erzählt die Geschichte der Männer des 20. Juli, die ein Attentat auf Adolf Hitler durchführten, damit aber leider scheiterten. Über dieses Thema gibt es Filme wie Sand am Meer. Allerdings bisher ohne Tom Cruise. Dass Hollywoods prominentester B-Film-Darsteller einen so wichtigen Mann spielt, hat natürlich alle überrascht. Und so waren die Zeitungen voll mit Geschichten rund um die Filmproduktion. Denn damit alles echt wirkt, wurde auch an Originalschauplätzen in Deutschland gedreht. Zum Beispiel dem Bundesfinanzministerium. Das steht nämlich original in Berlin! Und diente früher als was gleich: NS-Reichsluftfahrtministerium? Die Berliner können sich glücklich schätzen, in so viel wichtiger Geschichte zu wohnen. Worauf man jetzt achten muss.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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5.5Geht so

Letztendlich ist „Operation Walküre“ ein recht belangloses Filmchen, dass auf keinen Fall NS-Geschichtsschreibung verändert oder überhaupt betreibt. Viel Lärm um nichts wäre auch ein passender Titel gewesen…

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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4.5Uninteressant

Das Regisseur Bryan Singer tolle Superheldenfilme machen kann hat er mit X-MEN und SUPERMAN RETURNS eindrücklich bewiesen. Wer aber wie ich bei OPERATION WALKÜRE auf den durchgeknallten Scientologen Tom Cruise als superheldigen Hitlerattentäter in MISSION-IMPOSSIBLE-Manier gehofft hat wird bitter enttäuscht. Der Film hat kaum Trashpotential, ist gut besetzt, nüchtern und unaufgeregt inszeniert, und eignet sich wunderbar für schnöde Schulaufführungen mit anschließender Diskussion. Eine seriöse Schlaftablette über die sich nicht mal das deutsche Feuilleton aufregen wird.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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4.0Uninteressant

Mission Total Impossible in der Baldrian-Version. Walküre wirkt wie die Spielszenen einer Guido Knopp-Doku auf Spielfilm-Länge gedehnt. Politische Auseinandersetzung mit der historischen Figur Staufenberg? Fehlanzeige. Der Film präsentiert eine erschreckend eindimensionale und flache Weltsicht. Wer Hitler töten will ist gut, egal aus welchen Motiven. Cruise wird mit stoischer Minimalmimik zur Ikone ohne Persönlichkeit stilisiert. Seine Beweggründe die die Eingangsequenz zusammenfasst haben nicht mehr Tiefgang als ein "Hitler ist doof!"-Statement, der Rest des Films bietet eine mühsam auf Spannung gedrillte, inhaltlich aber ungeheuer banale Variante eines Thrillers nach altbekannter Heist-Manier - nur das keine Spannung aufkommt, weil jede Wendung altbekannt ist. Die Dialoge laden in ihrem gestelzten Pathos eher zum Lachen ein und könnten so auch in irgendeiner WII-Klamotte der 60er Jahre vorkommen. Beste Szene: Bei der ersten Konfrontation Hitler/Staufenberg wird Hitler wie weiland Blofeld als Schäferhund streichelnde Karikatur seiner selbst eingeführt. Das passt zu einem Film, der so absolut gar keinen Anspruch hat und mit viel Aufwand ein überflüssiges Nichts präsentiert, dessen fragwürdige Heldenverklärung nicht erst im Nachhinein sauer aufstösst. Schade um die vielen guten Schauspieler. Kenneth Brannagh macht es richtig und liefert im Grunde wenig mehr als ein Extended Cameo ab - für das er hoffentlich so gut bezahlt wurde, das er sich demnächst wieder um gute Projekte kümmern kann.

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Narrisch

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fragwürdige Heldenverklärung nicht erst im Nachhinein sauer aufstösst


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«Valkyrie» ist ein sorgfältig inszeniertes Drama, das ein historisches Ereignis mit ein wenig zuviel Thriller-Elementen, aber dennoch durchwegs faszinierend nachstellt.

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Flibbo

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...und woher weißt du das?


TheCorey: MovieMaze

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6.0Ganz gut

Ein neutraler Blick auf "Operation Walküre" fällt dem deutschen Betrachter schwer. Schließlich hat man das Attentat vom 20. Juli schon zig Mal durchgenommen, sei es in der Schule oder in etwaigen Dokumentation und ZDF-Fernsehspielen. Am eindringlichsten bekannt sein dürfte die deutsche Produktion mit Sebastian Koch als Stauffenberg vor einigen Jahren. Dem Deutschen entlocken somit Szenen wie Stauffenbergs Gedankenblitz beim Hören von Wagners Musik während eines Luftangriffs ein leichtes Lächeln. Für internationale Zuschauer könnte die Szene wiederum ein plausibles Mosaik in einem komplexen Puzzle sein. In seinen Details lässt sich die Planung zur Operation Walküre nicht in einem zweistündigen Film abhandeln. Bedenkt man somit das, was Singers Film sein möchte und betrachtet das, was Singers Film letztlich geworden ist, können die Macher halbwegs zufrieden sein.

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sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Guter Film mit einem schwachen Tom Cruise. Insgesamt bedeutend besser als vermutet bzw.befürchtet.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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8.0Ausgezeichnet

Der Regisseur Bryan Singer ist in der Lage diesen Kriegs-Thriller handgemacht aussehen zu lassen. Dadurch vergisst der Zuschauer gelegentlich das von vornherein Feststehende und wird eingewickelt in die Spannung des Moments.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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7.0Sehenswert

Mark Twain zu der Musik von Richard Wagner – Es ist besser, als es sich anhört. Um es mit den Worten von Twain zu kommentieren, wenn er "Operation Walküre" gesehen hätte: Der Film ist besser, als er scheint.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.0Ausgezeichnet

"Operation Walküre" ist ein überaus genau recherchierter Thriller, basierend auf eine großangelegte Verschwörung innerhalb der deutschen Armee für die Ermordung Hitlers. Am 20. Juli 1944 führt dies zu einem vereitelten Bombenattentat.

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nurleben

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in Tom Cruise's Mind :D ;)


Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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5.0Geht so

Walküre ist ein Zweiter-Weltkriegs-Thriller ohne genug Thrill. Die Story [...] beginnt langsam und dreht auf dem Mittelweg zu stark auf. Auch während intensiver Actionszenen wirkt die aalglatte Produktion minimal fesselnd.

Einer der verfehltesten Aspekte ist das Casting mit Tom Cruise in der Hauptrolle. Während die Nebenrollen mit einigen der besten europäischen - meist britischen - Darstellern in starken Darbietungen besetzt sind, ist Cruise nicht überzeugend und so steif wie Claus von Stauffenberg. Mit seinem modernen Yankie-Akzent klingt Cruise auf störende Weise amerikanisch, was von einem überzeugenden Porträt des deutschen Offiziers ablenkt.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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7.5Sehenswert

Bryan Singer inszeniert das bereits mehrfach verfilmte Hitler- Attentat vom 20. Juli 1944 - zuletzt als aufwendiger Fernsehfilm mit Sebastian Koch - als akribisch recherchierten und punktgenau erzählten...

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Kommentare (125) — Film: Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat


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Cayopei

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Bewertung6.0Ganz gut

08/15-Hollywood-Hochglanz-Version des missglückten Hitler-Attentats. Auf der nach oben offenen Guido-Knopp-Skala geht der Film in Ordnung.

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T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich muss schon sagen Tom Cruise hat es echt geschafft, vom kleinen Teene-Star bis hin zum Hollywood-Titan. Der Mann hat wirklich Talent und Ausstrahlung und schafft es jeden film alleine mit seinem Dasein zu tragen. Allerdings hat Operation Walküre das nicht nötig, aus einem spannenden Stück Geschichte hat man wirklich einiges rausgeholt und man sitzt bis zuletzt gespannt im Sessel...egal ob man das ende schon kennt.

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Leveler

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Spoiler Alert: Hitler stirbt nicht, Stauffenberg schon.


-={(TATANKA)}=-

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Was hat das mit nem "Spoiler" zu tun?? Meine Fresse jeder der einen Hauch von Geschichte kennt, weiß wie die Sache ausgegangen ist...


Antoine-Brisebard

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich bin an den Film mit einer geringen Erwartungshaltung herangegangen und wurde positiv überrascht.
Die hier weit verbreitete Ansicht, dass Tom Cruise in diesem Film eine schlechte Leistung ablieferte, kann ich nicht teilen. Schon nach kurzer Zeit verkörperte Tom Cruise den Stauffenberg äußerst glaubhaft. Die Geschichte um Stauffenberg und die anderen Verschwörer wurde sehr spannend inszeniert und bis in die kleinsten Nebenrollen gut besetzt. (Endlich mal ein guter Film an dem Matthias Schweighöfer mitwirkt).

Wer von einer Hollywoodproduktion erwartet, dass sie die geschichtlichen Fakten absolut korrekt wiedergibt, sollte die Finger davon lassen. Wer allerdings einen kleinen, aber wichtigen Teil der deutschen Geschichte auf gut gemachte Art und Weise nähergebracht bekommen möchte, liegt bei diesem Film richtig!

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Mac_C_Tiro

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Bewertung4.0Uninteressant

Mäßig spannende, in der Hauptrolle völlig falsch besetzte und latent amerikanisierte "Geschictsstunde" die einem wie 4 erscheint und inhaltlich nur eine füllt. Glücklicherweise betrifft der Film ohnehin keine mir wirklich sympathische, historische Figur.

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Brentano

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Bewertung6.0Ganz gut

Also ist das jetzt der Film mit "Stahlkante aussen", weicher Geldsack innen, Tom Cruise?

Allgemein wird von diesem Filme jedoch in weitaus stimmig-schnittigerer Interpretation eher gemunkelt, das er gewisse, eindeutige, einseitige, zu höfisch-kriecherisch, angepasst haltende, verleugnete Zusammenhänge, da nicht aus deutscher, unschuldiger , Liebkind-"Dornröschen-Weißmacher" Sicht allein gesehen, besser und stimmiger Interpretiert habe, als wenn sie von „ehrbaren“ Kaufleuten, nein, von aufklärerischen, angeblich "korrekten", allseits unterwürfigen Filmsteigbügelhaltern wie "ZettDeeEff" oder „Ahh(aussen)ErrDdeee“ etwa umgesetzt worden wären.
(oder in f-ruch-t-bar-geschäftiger Mitarbeit jener, ..)

Des weiteren ist die gesamte, zu affirmative Widerstands-Epik auch sonst-wie arg überhöht und sehr surreal interpretiert, da in ihr ein recht später und anderer Widerstand (gegen „Gefreite“, sonstge Nie-ten/ -dere und weitere Chargen viel zu spät als ethisch, moralisch einwandfrei und angeblich „befreiende Tat“ zurecht gestückelt wurde.)
Stauffenberg und andere seiner Kohorte, waren erklärte, „edle“ Aristokraten und haben sich daher erst ultra late, Nightshow-mässig, im aller-letzten Moment, gerührt und sich peripher (also borderline) aus diesem äusserst barbarischen, absolut dämonischen Zwangs-Regimen heraus zu lösen versucht, als es ihnen peinlich wurde, diesen Bonvivants und es effektiv schon viel zu spät dafür war und die größten Verbrechen (aller Zeiten, bis damals und heute) bereits begangen worden waren.

(Zudem sie einem dezidiert-erfrischenden, ein sie äusserst anregendes Militär-Regime, grandiose Uniformpflicht überall, bis dahin anders tatenlos, kraftvoll berauscht oder wie auch der Vater von Weizsäcker's Schorsch, dem sonstwie, bunt-schwarzen Präsidenten und überzeugten Ostfrontoffizier, mit Unterschriften unter Deportationsurkunden/Einweisungen (wohin wohl, damals?) für Juden aka echtem Widerstand, „von Innen“, vielschichtig, Ehr- ergeben, beflissen, überzeugt-mannhaft, zugearbeitet hatten, etc.)

Dies kommt im Film, da er ebenso übles Blendwerk darstellt, wie zahlreiche, ähnliche und andere Feuerwerkskörper am Neujahreshimmel und in dunkeln Säalen und Gruften, nicht so recht geschmeidig 'rüber, so der Respekt vor brachial deutschen, militärischen und anderen Befehlsleistungen sich bei Nicht Backware- Amerikanern generell (ausser im Generalstab oder in der Politik, „ach lasst sie doch machen“, ) etwas mehr in Grenzen hält, als es bei anderen Völkern gewesen wäre. Naja, das auch Israel fest hinter den USA steht, zeigen nicht nur T Shirts, die dort im Lande zum Thema „echte Freundschaft mit den States“ verkauft werden, usw.

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nerdkiller

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Das auf alle Fälle, aber 90% der Deutschen hatten ab 1933 "aufs falsche Pferd gesetzt"... Ist ein sehr ambivalentes Thema. Einerseits ein richtiger Schritt, etwas gegen Adolf zu unternehmen, doch halt erst 1944, evtl. nur um den eigenen Hintern zu retten bzw. den Kaiser zurückzuholen (Hab mal was in die Richtung gelesen, dass Stauffenberg und co wieder ein von Preußen geführtes Kaiserreich angestrebt hatten).
Die weiße Rose finde ich persönlich auch deutlich ehrlicher und mutiger, da das Menschen von unten waren, und die nicht jahrelang von dem System profitiert hatte, die aus eigener Überzeugung und nicht aus der Not heraus gehandelt haben.


Brentano

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Ja und zudem, was war 1944, der Krieg war (glücklicherweise) verloren und die Nazis hatten bereits über 20 Mio. Menschen umgebracht und geopfert, vorher bis dahin waren den "edlen Adeligen" keine Bedenken gekommen, oder aufgefallen, ..
(klammheimliche Bewunderung,..?)

Zudem hatte diese "adeligen Offiziere" deutlich mehr an Mitteln (Ausrüstung, Waffen, Logistik ) zur Verfügung, als die "weiße Rose", denn das waren keine Schuljungs oder Studenten, mit minmaler Ausrüstung, und ein Preußen Staat wäre nur graduell besser gewesen als der Nazi Faschismus, überhaupt,
(so ein Art Franco Regime auf deutschem Boden, ohne KZ's?)?


c8n8b1s

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ich fand das Schauspiel aller Beteiligten leider grottenschlecht. Bei mir hat's der Film leider nicht mal bis zur 3.0 geschafft, da gerade dann, wenn bei solch einem historisch gesehen monströsen Filmvorhaben das Ende eh feststeht, alles dazwischen 200%tig funktionieren und fesselnd sein muss. Die Herausforderung müsste also den ja nicht ganz unbeschriebenen Blättern am Set vorher klar gewesen sein, wurde aber nicht angenommen.

Der Film scheitert wie das historische Ereignis wahrscheinlich an dem Umstand, dass es die falschen Leute angegangen haben ...

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c8n8b1s

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Na ja, der letzte Satz war natürlich nich sooo ernst gemeint ;-)


Brentano

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Also ist das jetzt der Film mit "Stahlkante aussen", weicher Geldsack innen, Tom Cruise?

Diesem alles Spieler, "gebt mir GELD" und ich mach es euch,.!?
(Woher kennt man das als Leit-Thema, übrigens noch?)


TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Vorab: Ich bin ein absoluter Cruise-Gegner und kann den Typ einfach nicht ab. Unter anderem dieser Fakt führt dazu, dass ich "Operation Walküre" lediglich "sehenswert" und nicht "herausragend" finde. Ich kriege halt direkt ne Bindehautentzündung, wenn ich Tommy da über die Leinwand stolzieren sehe... Die Thematik ist aber sehr ansprechend, es wird gut geschauspielert, die Handlung ist relativ wirklichkeitsnah, Spannung und Action sind auch dabei...Demnach: sehenswert!

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Ener

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Bewertung6.0Ganz gut

Selten hab ich einen so unauthentischen Historien-Film gesehen. Eigentlich schon eine Frechheit. Allerdings wäre eine getreue Erzählung wohl ziemlich langweilig bis unspektakulär geworden, da a) die Geschichte sachlich gesehen nichts besonderes & b) die Erzählung stinkelangweilig geworden wäre wenn man eh genau weiß was passiert. Stattdessen wurde aus dem Stoff ein gar nicht mal sooo schlechter Thriller gemacht. Mutig, aber gelungen.

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his_poisongirl

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Bewertung5.0Geht so

Bin ich die Einzige die findet, das Cruise den Stauffenberg schlecht rüberbringen konnte?

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Einar

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Bewertung6.5Ganz gut

"Keine trockene Lektion in Geschichte, sondern eine packende Lektion in Dramatik, in jeder Minute selbst eine Zeitbombe." (Kino.de)

Ich zitiere eine Kritik und negiere sofort diese Aussage: Optisch ist "Valkyrie" zwar wirklich ansprechend, inhaltlich aber doch recht platt.
Vielleicht wäre eine "trockene Lektion in Geschichte" dann doch besser als dieser Spielfilm... Trotz zahlreicher Mängel weiß dieser Helden-Streifen aber doch stellenweise zu unterhalten - und das will er wohl in erster Linie auch. Da werden dann sentimentale Gefühle aufgebaut, große Sets eindrucksstark in Szene gesetzt usw. Manch ein Zuschauer kann sich davon angesprochen fühlen, und das ist auch nicht verkehrt. Rein vom Unterhaltungswert gab es auch für mich gute Szenen, welche die Gesamtbeurteilung schönen. Vor allem liegt das aber an den Leistungen von Bill Nighy und in seinen wenigen Szenen Kenneth Branagh. Eben diese Charaktere bieten auch die angesprochene solide Unterhaltung.

Wer sich geschichtlich bilden möchte, dem sei ohnehin besser eine Dokumentation empfohlen. Ausführlicher, sachlicher und möglicherweise sogar spannender als der Cruise-Streifen. Ich als angehender Geschichtslehrer würde "Operation Walküre" ohnehin nicht als Schulfilm bezeichnen und ihn auch nicht im Unterricht ansehen.

Kleine Randbemerkung: In der deutschen Synchronisation klingt Adolf Hitler mMn wie Graf Dracula. Tragikomisch...

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Cingiz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Als Ex Tom Cruise Fan, ist dieser hier meiner Meinung einer seiner sehr guten Filme gewesen. Einige bekannte Schauspieler toben sich in Kriegsuniformen aus und sie Spielen ihre Rollen sehr gut. Anfangs musste ich mich daran gewöhnen, dass US Schauspieler Deutsche Soldaten spielen. War halt nicht Authentisch genug, aber das legt sich dann mit der Zeit. Operation Walküre kann ich also wärmstens empfehlen.

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Riese96

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich finde es gut, dass man diesen Menschen mit einem Film 'ehrt'!
Sehr gut gemacht, Darsteller gut und alles in einem Top!

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neenchen

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Bewertung6.0Ganz gut

Vor Filmen mit Tom Cruise in der Hauptrolle scheue ich mich aus Antisympathien immer etwas. Nachdem ich diese Scheu überwunden hatte, bekam ich einen soliden und guten Film zu sehen, der ein bekanntes Stück der Geschichte erzählt. Der Film zeigt in allen Einzelheiten, wie aus dem General Stauffenberg ein Wiederstandskämpfer wird. Der Film stellt die historische Ereignisse detailliert dar und zeigt genau die Entwicklung und Ausführung des Anschlags. Von der Ausstattung, über die Drehorte, bis hin zu der gesamten Crew war der Film gut gemacht und besetzt sowie spannend inszeniert. Die Rolle des Stauffenbergs selbst wirkte unsympathisch und sehr egozentrisch, wenn dies beabsichtigt war, war die Rolle mit Cruise perfekt besetzt.

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Drumhead92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Überraschend guter und spannender Blockbuster. Nicht zu überdreht und bleibt an der Vorlage der Geschenisse.

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Abettertomorrow

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ausgezeichneter Streifen mit brillanter Besetzung. Ich habe eine Schwäche für Politthriller/historische Filme und dieser ist besonders gelungen.

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Kritikally

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Bewertung5.0Geht so

Meine Geschichtslehrerin hat alles gespoilert.

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BrittaLeuchner

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Hahahaha ..... bester Kommentar seid langem. Hab mich kaum mehr eingekriegt. Hab köstlich gelacht. Trocken und auf dem Punkt. Danke. Top!


AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin leider ein völlig unkritischer Mensch. Somit ist es erfreulich, dass ich kein Historiker bin und werde. Aber ich kann ja von meiner Liebsten lernen, die Geschichte studiert und mich zumindest für einige Sachen sensibilisiert. So zum Beispiel beim Fall Stauffenberg. Natürlich ist ihm dieses Attentat hoch anzurechnen und die Tragik der Geschichte ist nicht abzustreiten. Genauso natürlich war aber Stauffenberg solange der Krieg für das Dritte Reich gut lief ein Überzeugungstäter, der historisch keine weiße Weste hat. Vermutlich würde letzteres aber kein Film aufgreifen.
Aus Sicht der Unterhaltung bietet diese Geschichte immer viel Spannung, so war es auch schon bei Jo Baiers Verfilmung mit Sebastian Koch in der Hauptrolle, die ich etwas besser fand. Zum einen vertrete ich den Tarantino-Ansatz, dass es wesentlich authentischer wirkt, wenn Deutsche Deutsche spielen, Franzosen Franzosen, Russen Russen, usw. usf. - Tom Cruise spielt zwar nicht schlecht, aber er kann den Amerikaner nicht verstecken, genauso wenig wie Bill Nighy den Briten wegstecken kann. Es war trotzdem unterhaltsam, auch bewegend und natürlich technisch vernünftig umgesetzt. Darüber hinaus bekommt man aber keinerlei Überraschungen und andere Blickwinkel geboten.

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Janus Winter

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Und ein Blinder einen Blinden? Eine Lesbe eine Lesbe? Ein Blonder einen Blonden?

Wie ist ein Deutscher, ein Amerikaner, ein Einarmiger?


Chewbacca

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Bewertung6.5Ganz gut

Völlig nüchtern betrachtet, bringt Bryan Singer dramatische Spannung auf die Leinwand und hat mit Tom Cruise einen guten Darsteller für die Rolle von Oberst Claus von Stauffenberg gefunden. Dass die ganze Geschichte natürlich aufgebauscht wurde und verschiedene Tatsachen historisch unkorrekt sind, ist fast selbstverständlich. So erhalten z. B. völlig unspektakuläre Szenen durch musikalische Untermalung und zugegeben interessante Kamerafahrten eine enorme Dramatik, werden aber durch die überzeugende Besetzung auch noch zusätzlich gestärkt und lassen den Film im Großen und Ganzen sehr authentisch wirken.

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Homer Simpson

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter, dramatisch aufgebauter, Film.
Sehenswert (0-4 Pkt.): 3

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CrazyWizard

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Bewertung6.5Ganz gut

Einen Spielfilm über eine historische Begebenheit zu produzieren ist ziemlich schwierig, denn man muss stets darauf achten, den Roten Faden nicht zu verlieren und die Story nachvollziehbar zu lassen und unverständliche Zeitsprünge zu vermeiden. Doch dies ist bei "Operation Walküre" nicht passiert.
Klar, die Geschichte ist spannend, sämtliche Geschehnisse werden gut in 121 Minuten Film konvertiert, ohne dass es Lücken gibt. Die Inszenierung ist ebenfalls gut gelungen, die Kamera hebt sich allerdings kaum vom Standard ab und die Vertonung, seien es Musik oder Effekte, kommt auch zu kurz, in diesen Punkten wäre erheblich mehr zu machen gewesen! Die Schauspielleistung ist tadellos, Graf Stauffenberg wird von Tom Cruise sehr gut gemimt, dies ist nicht von der Hand zu weisen, trotzdessen, dass es im Voraus zu Konflikten bezüglich Cruises Scientology-Tätigkeiten kam.
Wer sich also für die fehlgeschlagene Revolution im Dritten Reich interessiert und sich auf einen Historienfilm einlässt, der primär informiert, statt zu unterhalten, kann sich gerne "Das Stauffenberg Attentat" ansehen und sich über die Hintergründe des klar durchdachten Umschwunges in Nazi-Deutschland Wissen aneignen.

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