Paul - Ein Alien auf der Flucht

Paul (2011), ES/FR/GB/US Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Komödie, Road Movie, Science Fiction-Film, Kinostart 14.04.2011

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6.4
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von Greg Mottola, mit Simon Pegg und Nick Frost

Auch E.T. – Der Außerirdische kam wohl irgendwann einmal in die Pubertät. Doch ist es sehr unwahrscheinlich, dass er dabei ein ähnlich schlechtes Benehmen angenommen hat wie das Roswell-Alien Paul (Seth Rogen): Pupswitze, Genitalentblößungen und Essmanieren wie vom anderen Stern passen so gar nicht ins Bild der überlegenen Intelligenz aus fernen Galaxien. Dies bekommen auch die beiden britisch Comic-Nerds Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Gollings (Nick Frost) zu spüren, als Paul plötzlich vor ihnen auf der Straße steht.

Nach 60 Jahren Gefangenschaft in der Area 51 gelang Paul endlich die Flucht vor den Regierungsbeamten. Jetzt ist er auf die Hilfe der beiden britischen Loser angewiesen, um eine Möglichkeit zu finden zu seinem Heimatplaneten zurückzukehren. Dicht gefolgt vom Geheimdienst, der alles daran setzt Paul zu töten, und schwer genervt von einer christlichen Anhalterin macht sich das ungleiche Trio auf einen rasanten Road Trip quer durch die Wüste Nevadas.

Simon Pegg und Nick Frost, welche nicht nur die Hauptdarsteller sind, sondern auch das Drehbuch beisteuer, sind Fans britischer Komödien schon lange ein Begriff. Die langjährigen Freunde und ehemaligen Mitbewohner schafften ihren Durchbruch 1999 mit der Serie Spaced über eine durchgedrehte britische WG. Seitdem waren sie gemeinsam verantwortlich für die erfolgreichsten britischen Komödien der letzten Jahre: Die Zombie-Parodie Shaun of the Dead hat mittlerweile Kultstatus und auch die Cop-Komödie Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis begeisterte Kritiker und Publikum.

Bei Paul gehen die beiden Komiker jedoch zumindest was die Regie angeht neue Wege. Seit Spaced arbeitete das Duo stets mit dem Regisseur Edgar Wright zusammen, der zuletzt Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt seine eigene Karriere startete. Bei Paul führte an seiner Stelle Greg Mottola Regie, welcher allerdings auch kein Debütant mehr ist: Seine Coming-of-Age-Komödien Superbad und Adventureland sind ebenso moderne Genre-Klassiker wie Edgar Wrights Filme. (ST)

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Cast & Crew


Kritiken (22) — Film: Paul - Ein Alien auf der Flucht

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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7.5Sehenswert

[...] Wie gesagt besticht der Film insbesondere durch seine namensgebende Figur, die nicht nur sehr glaubhaft integriert worden ist, sondern trotz ihres stereotypen Aussehens auch mit Eigenheiten, Marotten und einer Vergangenheitsgeschichte ausgestattet worden ist und dadurch an Charaktertiefe gewinnt. Doch auch die weiteren Darsteller neben Pegg & Frost wissen zu gefallen, insbesondere Jason Bateman und Bill Hader haben es mir hier wieder einmal angetan. Die Geschichte von Paul dagegen ist mehr typisch und vorhersehbar und punktet nicht unbedingt mit großen Überraschungen. Der Auftritt Sigourney Weavers ist zwar gut, hätte aber auch berauschender ausfallen können, ebenso wie das Finale an sich und die gar nicht mal so überraschende Wendung. [...]

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CINEMAN.ch

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6.0Ganz gut

Nach Horrorfilm und Buddy-Cop-Komödie nehmen sich Simon Pegg und Nick Frost mit Paul ein drittes Genre vor, das sie mit einer Parodie gleichzeitig aufs Korn nehmen und auf ein Podest stellen. Einziger Wermutstropfen bei ihrem Abarbeiten an den Klassikern des Science-Fiction-Kinos ist der Wechsel auf dem Regiestuhl. Statt des Briten Edgar Wright nahm dort nun der Amerikaner Greg Mottola Platz, wodurch der Humor des Duos spürbar an Schärfe verloren und die sympathische Familientauglichkeit ein wenig hinzugewonnen hat.

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Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

Paul ist ein Alien auf der Flucht vor der amerikanischen Regierung. Unterstützung erhält er dabei von Simon Pegg und Nick Frost. Das hört sich natürlich erst mal super an, hat man hier doch gleich “Shawn Of The Dead” und “Hot Fuzz” im Hinterkopf, ist aber im Endeffekt nicht ganz so toll. “Paul” ist leider harm- und belangloser als man sich wünscht, vertraut ganz auf die unfassbare Komik ständigen Fluchens und von Fäkalhumor. Ganz nett die Anspielungen auf das Science-Fiction Genre, denen aber nicht immer 100% vertraut wird und sie demzufolge teilweise noch erklärt werden (siehe zu Beginn die Nachstellung aus “Star Trek”). Irgendwie ist Paul als Außerirdischer schon fast zu menschlich, im Grunde wirkt er wie ein ganz normaler Typ, der halt nur etwas anders aussieht. Seine besonderen Fähigkeiten sind nicht wirklich relevant, besonders in Hinblick auf die Übermittlung seines Wissens hätte man mehr daraus machen können. Genrezitate sind nicht alles – ein wenig mehr Biss oder tiefgründiger Humor hätten dem Film mehr als gutgetan.

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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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7.5Sehenswert

Mit „Superbad“ und „Adventureland“ hat Regisseur Greg Mottola Filme gemacht, die vor allem sehr unterhaltsam sind, aber auch eine sehr individuelle Note haben. Diese Note hat er auch diesem Film wieder verpasst, der aber auch einen britischen Einschlag hat. Zu verdanken ist das dann in erster Linie den beiden Hauptdarstellern Simon Pegg und Nick Frost, die hier nicht nur als dynamisches Duo ihren Einstand vor der Kamera beim amerikanischen Film feiern, sondern auch für das Drehbuch verantwortlich waren.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«Paul» ist gleichzeitig eine genussvolle Hommage an und eine amüsante Bereicherung für das Science-Fiction-Genre.

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SiameseAlex: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

[...]
Was jedoch 'Paul - Ein Alien auf der Flucht' erst zu einem mehr als überdurchschnittlichen Highlight wachsen lässt, ist - neben der weitestgehend niveauarmen, aber amüsanten Comedy-Kost - die überaus geschickte Aufarbeitung der im Subtext mitschwingenden Anspielungen, deren Understatement zeitverzögert und dennoch punktgenau ins Schwarze trifft. Die besondere Faszination entfaltet sich dabei mittels unverblümter Glaubenskritik und der damit einhergehenden Einbettung in den fiktionssprengenden Rahmen der als real propagierten Sci-Fi-Filmgeschichte. Vollendet ein Film sich nicht erst dadurch, falls dieser die in ihm durchkomponierte Thematik auch und vor allem durch die konsequente Nutzung formaler Kriterien transparent machen kann? Denn auch wenn 'Paul' nur ein weiterer kleiner Filmschnipsel in der Historie ist, so verfügt er über das Talent, stets für das einzustehen und zugleich eben das zu verkörpern, was er vermitteln will: Eine offensichtlich überdurchschnittliche Komödie mit derbem Humor im Allgemeinen, aber dann doch ein besonderer, augenzwinkernder Genuss für Fans im ganz Speziellen.
[...]

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The_Comedian

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...freue mich darauf!


Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Durch die zahlreichen kuriosen Einfälle schweifen Frost und Pegg letzlich doch etwas zu oft von der wesentlichen Geschichte ab. Insgesamt ist «Paul» nämlich ordentlich überladen. [...]
Fazit: «Paul» ist gleichzeitig eine genussvolle Hommage an und eine amüsante Bereicherung für das Science-Fiction-Genre.

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B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung B. Roschy: Die Zeit, Sächsische Zeitung

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7.0Sehenswert

Die Gag-Palette reicht von grobmotorischen Späßen über albernen Slapstick bis hin zu großartigen Pointen. Die beiden unterschiedlichen Humor-Geschwindigkeiten wirken mitunter befremdlich, halten aber einen konstanten Kicherpegel. Die originellen menschlichen Charaktere indes, die ganz geradlinig und unironisch auftreten, weisen über die bloße Parodie und Zitatenhuberei hinaus. Paul ist eine verspielte E.T.-Komödie für Fortgeschrittene, die sich nicht nur an Sci-Fi-Afficionados adressiert.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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6.0Ganz gut

Der lockere, kreative Tonfall fehlt, mit dem Simon Pegg und Nick Frost in "Shaun of the Dead" [...] mit liebevollem Humor und augenzwinkerndem Respekt Zombieslasher [...] aufs Korn nahmen. [...] "Paul" ist etwas verkrampft, dem Film fehlt die britische Lässigkeit. Amüsant ist der Mix aus Buddy-Movie, Road-Trip und Sci-Fi-Verballhornung dennoch.

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theannoyingmatz

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ziemlich gut auf den punkt getroffen, wie ich finde :) auch wenn ich dem film eine 7 gegeben hab^^


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

[...] Bei aller Sympathie für Filmfreaks im Allgemeinen und Pegg/Frost im Besonderen: Dieses ständige Drehen um die eigene Nerd-Achse verkommt in "Paul" mitunter zur reinen Masche, die weniger einen charmanten als vielmehr ermüdend selbstgefälligen Eindruck macht. Das redundante Wildern in Film- und Serienzitaten gerinnt spätestens dann zur Belastungsprobe, wenn das Zitat als solches nur noch zur ungebrochenen Nachahmung führt. Während ihrer Zusammenarbeit mit Regisseur Edgar Wright haben Pegg und Frost mehrmals bewiesen, dass nerdiges Popkulturwissen nicht nur selbstgenügsamen Slacker-Humor produzieren, sondern auch formale Komplexität, Intelligenz im Umgang mit den Vorbildern und letztlich auch herzhaften Charme zulassen kann. Nicht zuletzt das unterschied die Arbeiten der beiden Autoren und ihres Freundes Wright von den einfältigen Pillepalle-Komödien des Nerd-Urgesteins Kevin Smith, der ja ungepflegte Langweiler überhaupt erst zum salonfähigen Kult erklärt und damit im Kino weitere nicht enden wollende Ergüsse postmodernen Bescheidwissens in Gang gesetzt hat. "Paul" jedoch ist davon leider nicht mehr allzu weit entfernt.

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ralphiee

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Ich werd mich heute Abend wohl mal selbst überzeugen um dir hoffentlich ausnahmsweise widersprechen zu können :)


Fulsome.

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Weiß was du meinst, wurde aber gut unterhalten.


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Mit „Paul“ biedern sich Pegg und Frost etwas mehr dem Mainstream an als bei ihren bisherigen gemeinsamen Auftritten. Nicht nur die verspielte Montage fällt weg. Platter Humor für die breite Masse steht an der Tagesordnung, als Paradebeispiel das altbewährte, im Film etlichemal gezeigte Ohnmächtig-werden angesichts einer großen Überraschung (Paul). Gleichzeitig aber spicken die beiden ihre Geschichte mit zahlreichen, mal mehr, mal weniger elegant untergebrachten Genre-Verweisen für Kenner und spielen ihren Nerd-Sympathiebonus voll aus, womit sich das Duo wiederum als clever verkauft und so insgesamt ein ziemlich großes Publikum unterschiedlicher Ansprüche zu unterhalten weiß. [...]

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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Zu Beginn, wenn die beiden Freunde durch die Hallen der Comic Con wandern, kommt der Humor des Filmes noch nicht richtig in die Gänge. [...] Aber später, etwa ab dem Zeitpunkt wenn sie in einen Wohnwagenpark stolpern und sich Graeme Hals über Kopf beim ersten Blick in Ruth verliebt, die Bibel-zitierende Kreationisten-Tochter des religiösen Park-Managers, ergibt die humoristische Landkarte von Paul plötzlich Sinn.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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Das Drehbuch zu Paul von Pegg und Frost ist stark, voller Zwischenfälle und rasant. [...] Es findet seine Lacher in originellen Pop-Kultur-Referenzen und der Angst der Leute vor Anal-Sonden - etwas, dass sie als Plan von jedem Alien vermuten. Aber vor allem ist Paul ein Verfolgungsjagd-Film.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Paul ist nicht genug Alien. Der Spaß an Figuren wie E.T. und Starman kommt daher, dass sie vom andern Stern sind. Sie denken in seltsamen Wegen. Ihre Reaktionen sind unerwartet. Pau aber ist irgendwie zu...normal. Der Film ist also eine Niete - aber eine Niete, die auch Spaß macht.

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Michael O'Sullivan: Washington Post Michael O'Sullivan: Washington Post

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5.0Geht so

Paul ist überdurchschnittlich oft niedlich, aber nicht durchgehend clever. Misst man Paul an den Standards von Mainstreamfilmen, dann ist ziemlich wenig an Paul wirklich paranormal. Anstatt seine Späße über die Konventionen von Hollywood Science-Fiction Filmen zu reißen, gehorcht er ihnen in den meisten Fällen.

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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6.0Ganz gut

Regisseur Greg Mottola hat in der Vergangenheit gute Arbeiten abgeliefert, aber Paul lässt uns etwas ratlos zurück. Das Drehbuch vermeidet es, alles auf Satire zu bürsten. Was es jedoch stattdessen macht entbehrt jedes Zwecks und einer Daseinsberechtigung, die über das Name-Checking von Akte-X und Konsorten hinausgeht.

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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe

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4.0Uninteressant

Sicher war es ein Heidenspaß sich über dumme Menschen, christliche Fundamentalisten und Schwulenhasser zu amüsieren. Aber all die Auffahrunfälle, Schießereien und der Auftritt von großmäuligen Hinterwäldlern hinterließ bei mir den traurigen Eindruck, dass das Herz von Paul nicht dem Science Fiction-Genre gehört, sondern "Auf dem Highway ist die Hölle los".

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P. Wellinski: Filmszene.de P. Wellinski: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Am Ende ist "Paul" [...] ein Film, der sich nur an eine ganz bestimmte Zielgruppe richten möchte und auch nie versucht, diese signifikant zu erweitern. Ein amerikanischer Kritiker bezeichnete ihn darum folgerichtig als "Film von Nerds, über Nerds, für Nerds." Daran ist nichts schlecht. Man sollte das nur wissen, bevor man die Kinokarte kauft.

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simvlacrvm

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Also ich als Nerd konnte nur müde lächeln. Wenn überhaupt.


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Der Trailer täuscht - zum Glück! Denn was dort krampfhaft auf Pipikaka-Debil-Humor für die Freunde von Hangover, Transformers und American Pie getrimmt wird, entpuppt sich dann doch als sympathischer, witziger und trotz kleiner Schwächen sehr unterhaltsame SciFi-Komödie mit hohem Zitierpotential.

Pegg und Frost, die diesmal erstmals gemeinsam das Drehbuch verfasst haben, unternehmen ihren ersten Ausflug in den Mainstream und bewahren sich dennoch viele der kleinen Eigenheiten die Shaun of the Dead und Hot Fuzz so liebenswert machten. Denn trotz einiger Klischees und Charakteren die eher als Karikaturen angelegt sind, vom debilen Redneck bis zum verbohrten Kreationisten, bleiben die Figuren nachvollziehbar und sympathisch und auch Paul, den das Marketing sich müht "als Total Crazy Proll-Alien zu verkaufen" ist letztlich viel ruhiger, menschlicher und intelligenter als erwartet und wird von Seth Rogen mit subtilem Witz statt sprachlichen Verrenkungen gesprochen…

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

LevLeverson

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Er heißt Gordon Shumway und nicht Gordon Shamway.
Sonst geb ich dir vollkommen recht.


Marco31

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Alf war gester, Paul ist heute!!!
Um den liebenswerten, bekifften Ausserirdischen kommt man einfach nicht herrum und seinem Charme kann sich wohl kaum einer entziehen. Zwei Comic-Nerds und ein Alien - ÜBERAUS SEHENSWERT. Prädikat: BESONDERS WERTVOLL.


alviesinger: bummelkino

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5.5Geht so

„Shaun of the Dead“ war witzig. Die Steigerung kam in Form von „Hot Fuzz“ – saukomisch plus ein starkes Drehbuch. Und was ist mit „Paul“? Simon Pegg und Nick Frost (minus Edgar Wright – und das merkt man sehr deutlich) stellen sich einen am Computer zum Leben erweckten Außerirdischen an die Seite und versuchen das Alien-Genre zu persiflieren. Das klappt mal so gar nicht. Denn „Paul“ hat kaum gute Gags, sondern greift meist auf peinliche Witzchen und Pipi-Kaka-Beschimpfungen zurück, die vielleicht zwölfjährige Klosterschülerinnen zum Kichern bringen. Und nun muss ich das schreiben, was ich eigentlich nie machen wollte – denn bisher konnte ich dieser Aussage noch nicht zustimmen -, aber die besten Gags des Films sind tatsächlich im mittelmäßigen Trailer zu sehen. Neben der geringen Gag-Dichte ärgert einen zudem die größte Pfeife des Films: der Zoten-E.T. mit dem ach so unpassenden Vornamen. Diese auf Kult getrimmte Figur möchte die lässige Coolness von Gordon Shumway besitzen, nervt bisweilen aber so sehr wie Jar-Jar-Binks. Und dieser miese Running-Kalauer bezüglich der „Drei Titten“ funktioniert in einem geekigen Filmkosmos wie „Paul“ überhaupt nicht. Ständig reiben sich die Protagonisten ihr Popkultur-Wissen unter die Nase, tragen nerdige T-Shirts und wollen dann nicht einmal die dreibrüstige Dame aus „Total Recall“ kennen? Also bitte. Zusammengefasst: „Paul“ ist in Grenzen unterhaltsam und hat nette Cameos. Wer Stoff aus diesem Genre braucht, sollte trotzdem lieber auf „Men in Black“ zurückgreifen.

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GerMexBoy

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ich schau ihn mir trotzem an... Simon Pegg hat es einfach drauf ;)


oschi

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Die Dame kenn ja sogar ich =)


Alle Kritiken (22)


Kommentare (225) — Film: Paul - Ein Alien auf der Flucht


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goodmovie

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Bewertung6.5Ganz gut

Gut anzuschauen, aber sehr vorhersehbar und deswegen einer der Faktoren, die dem Film lange nicht zu der Klasse verhelfen wie "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz".

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TinaCocaine

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Bewertung5.5Geht so

"Der Eine hatte einen Unfall und ist verbrannt, der Andere ist nur verbrannt" :-DDDD

Ein eher flacher Roadmovie mit halbwegs netten Charakteren, einem wunderbaren, enorm gut animierten Alien und ganz passablen Darstellern. Die Gagpalette ist sehr breit gefächert, über stumpfsinnige Schenkelklopfer und abgedroschene Witze bis hin zu großartigen Happenings, richtig schlapp gelacht habe ich mich aber zu keinem Zeitpunkt. Teilweise habe ich mich leider etwas gelangweilt, wiederum haben mir andere Szenen wirklich sehr gut gefallen.

Zusammengefasst einfach kein Meilenstein der Komödienwelt, aber ein durchaus durchschnittlicher Film mit Tendenz zu einem "gut".

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Nette Hommage und guter dritter Teil

Gut, die Messlatte nach dem fulminanten "Shaun" sind für Pegg und Frost extrem gestiegen. Der zweite Teil der Cornettotrilogie "Hot Fuzz" musste schon an Witz und Originalität bluten, aber dieser dritte Teil ist wieder besser. Die beiden machen Filme von Fans für Fans. Gespickt mit unzähligen Genrezitaten (ich könnte hier jetzt viele aufzählen wie z.B. der "Ayers Rock" oder die Melodie aus "Close Encounters" für die Feuerwerkskörper...) bietet dieser Film ein wahres Sammelsurium an Gags und Insidejokes. Und die Figur von Paul ist mit eine der besten animierten Figuren die es bisher gab. Zwar kann man nicht so herzhaft lachen wie bei "Shaun", aber für einen vergnüglichen Abend lohnt es sich allemal.

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Haschbeutel

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Das ist nicht der dritte Teil. Der Dritte heißt THE WORLD'S END und kommt Ende des Jahres. Ist zwar Pegg & Frost, aber ien anderer Regisseur... :)


Slevin_Kelevra23

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Bewertung6.5Ganz gut

Alien Filme gibt es heutzutage echt zuhauf, doch noch nie ist jemand auf die Idee gekommen einen Film mit einem schrägen und rauchenden Alien wie „Paul“ zu drehen. Dieser Einfall ist echt Gold wert. Auch die Darstellung von Paul ist super gelungen. Doch der Rest des Films ist Geschmackssache. Wer Pegg und Frost Filme (Hot Fuzz, Shaun Of The Dead, ect.) unterhaltsam findet, kommt auch bei „Paul“ auf seine Kosten. Der Humor ähnelt sich doch sehr mit diesen vorherigen Filmen des Duos und beschränkt sich fast ausschließlich auf flache und stumpfe Witze. Einziges echtes Highlight ist wirklich das Alien Paul, welcher die coolsten Sprüche und Aktion drauf hat.

Weitere Kritiken unter - www.jfmoviecritics.jimdo.com -

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Glücksritter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Tut mir Leid dass mein Dad dich erschossen hat."
-"Ach, das ist schon in Ordnung."
Herrlich nerdige Sci-Fi Komödie mit cleverem Twist, derben Sprüchen, unzähligen ironischen Andeutungen und dem wohl besten britischen Schauspielerduo aller Zeiten. Ein Muss für Liebhaber der Cornetto Trilogie, für alle anderen natürlich auch sehr wohl einen Blick wert.

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Eigenbrötler

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Wie kann man bereits jetzt Liebhaber der "Blood and Ice Cream"-Trilogie sein, wenn der letzte Teil noch in Arbeit ist? ;)
Davon abgesehen, sehr passender Kommentar! :)


N. Hornblower

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Weil man sich sicher sein kann, dass was Gutes dabei herauskommt, wenn Edgar Wright, Simon Pegg und Nick Frost gemeinsame Sache machen. ;)


aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein ziemlich mainstreamiger Pegg/Frost-Film. Nicht mehr ganz so leichtfüßig wie Hot Fuzz oder Shaun of the Dead, aber immer noch sehr unterhaltsam. Das Ganze ist unglaublich vorhersehbar, dennoch gelingt es Pegg/Frost immer noch ein paar Überraschungen einzubauen, wie z.B. die Wiedererweckung eines toten Vogels und dessen weiteres Schicksal...:-)

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Kasparle

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Bewertung6.0Ganz gut

Relativ brauchbare Komödie... Relativ... Mehr gibts nicht zu sagen!

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Lautsprecher

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hat mir gut gefallen. Den Machern von "Shaun of the Dead" ist mal wieder ein sehr lustiger Film gelungen. Klasse Animation, gute Story, Pegg und Frost gefallen mir sowieso....dann werd ich mir heute Abend wohl mal Hot Fuzz anschauen :)

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dmtjdc

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Bewertung6.5Ganz gut

Zu vorhersehbar, zu sehr Seth MacFarlane. Frost und Pegg wie immer in Hochform, trotzdem lieber noch mal "Shaun of the Dead" oder "Hot Fuzz".

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gtimaster2000

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Bewertung5.5Geht so

Die Animation von Paul ist ausgezeichnet gelungen, leider ist die Handlung ein wenig flach und lässt schon ein wenig das Gefühl einer low budget Produktion zurück.

Die komödiantischen Elemente des Films sind ab und an wirklich ganz gut, leider schleicht sich auch der ein oder andere Logikfehler mit ein: ich sage nur Schwert am Ende des Films, das übrigens eine überraschende Endung im Koffer hat und ebenfalls zu den gelungenen Teilen des Films zählt.

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hallidalli

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Bewertung6.0Ganz gut

hab ihn von einem Spezel empfohlen bekommen. Der Film hat durchaus seine lustigen Stellen und der rauchende, luftanhaltende Paul ist echt Klasse aber der Film trifft nicht ganz meinen Humor. Er tröpfelt als RoadMovie dahin ohne jegliche Vorkommnisse.

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puma d ace

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Bewertung3.5Schwach

Es gab nicht viel zu lachen, aber wenigstens ist das Ende gut gewesen.

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Saorie

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Bewertung5.0Geht so

Die beiden Hauptdarsteller wie immer super, aber dennoch war mir der Film nicht lustig genug, der Alien trifft einfach nicht meinen Humor. Das Ende hingegen klasse, besonders für Fans der "Alien" Filme. Sigourney Weaver erinnert mich einfach jedes Mal an diese.

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Damagedbrain

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Bewertung6.0Ganz gut

für ne komödie einfach nicht witzig genug. vllt auch einfach nicht mein humor. als film aber sehenswert, wenn auch nicht herausragend.

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Richter11

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Bewertung9.0Herausragend

das war ja klar das Simon Pegg und Nick Frost wider zusamm filme machen die beiden zusammen sind klasse
der film war recht lustig

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DKennyK

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Bewertung6.5Ganz gut

In »Paul - Ein Alien auf der Flucht« vereinen sich ein sympathisches Alien, viel Witz und eine interessante und unvorhersehbare Handlung zu einem stimmigen Gesamteindruck.

Aus dem simplen Grundplot hat man hier wirklich einiges herausgeholt. Handlung und eingebaute Wendungen passen sehr gut und unterhalten die volle Laufzeit über, ohne das sich erkenntliche Längen deutlich machen. Jeder, der nur ansatzweise etwas mit Sci-Fi anfangen kann, wird hier bestens unterhalten.

Fazit: Tolle Komödie nicht nur für Alien-Fans!

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Fu-Jay

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Bewertung7.0Sehenswert

Längst nicht so doof wie der Trailer vermuten lässt. Ein großer Spaß für Nerds (die richtigen, nicht die beknackten 8-Bit Shirt-Träger mit der dicken Pseudo-Nerdbrille ohne Sehstärke) und sicherlich ein "Ans-Bein-Pissen" für Gläubige aller Art. Der außerirdische Paul ist nicht wie erwartet ein Flachwitzbringer, sondern ein intelligenter und sympathischer Zeitgenosse der mit subtilem Witz punkten kann. Fazit: Besser als erwartet, aber leider auch kein Meisterwerk. Aber eine Buddy-Komödie mit einem Alien war noch nie meisterwerkig und wird es vermutlich niemals sein.

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Scheffler

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Bewertung6.5Ganz gut

Guter und sehr lustiger Film für einen Sonntagabend. Die Besetzung mochte ich in "Shaun of the dead" schon. Und den Agenten aus "Kill the boss" also die Casts sind völlig genial. Das Alien ist sehr gut geworden und hat einen lustigen und frechen Charakter. Die Story kommt manchmal zwar etwas zu kurz, aber damit kann man noch gut leben. Gelungener Film.

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Roger

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Bewertung3.0Schwach

Der Film enttäuscht früh innerhalb der ersten Hälfte, er verspricht als Lustfilm über ein entlaufenes Alien zu unterhalten, entpuppt sich aber als perfider Haßfilm gegen traditionelle Werte und Sichtweisen, die abzulegen vom Alien Paul als antichristlicher, fiktiver Heilsbringerfigur den Protagonisten beigebracht wird.

Pauls auf gütig getrimmter, nerviger Augen- und Gesichtsausdruck und die überzogene flappsige Art biedern an, wie der gesamte Film in seiner extrem amerigophilen (und vorgeblich amerikakritischen) Art. Paradoxerweise werden Stereotypen wie ländliche fundamentale Christen, hier sog. Kreationisten, regelrecht gebraucht, um ein Bild von der amerikanischen Lebensart und Landschaft zu zeichnen, auf der anderen Seite als aufzuklärende Naivlinge diffamiert, deren nach-emanzipatorische Freudenausdrücke sich dann anhören wie: "Super, ich darf jetzt unzüchtig sein" - ein Bombenergebnis extraterrestrischer Ethik! Die Diskussion Evolution/Kreation wird dementsprechend falsch, dass ein Alien die monotheistischen Religionen widerlegen würde, oder polarisierend, wie auf dem Stand des 19. Jh.s, geführt, mit einem von beiden Seiten bekannten Irrtum, dass etwaige Evolution zwangsläufig Nichtschöpfung bedeute.

Die Witze sind naiv und abgedroschen und funktionieren hier weitestgehend unter der Gürtellinie, jede Figur ist, besser: verbraucht auf langweilige Weise ein Klischee. Man hätte aus der originellen Grundidee weitaus mehr machen können.

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moep0r

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Aehnlich grossartig wie Fanboys, laesst in der zweiten Haelfte allerdings etwas nacht. Dennoch absolut toll und jedem sehr ans Herz zu legen. Definitiv von Nerds fuer Nerds gemacht.

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