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Side Effects

Side Effects (2013), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 25.04.2013


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6.7
Kritiker
41 Bewertungen
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6.8
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1843 Bewertungen
133 Kommentare
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von Steven Soderbergh, mit Rooney Mara und Jude Law

Rooney Mara bekommt in Steven Soderberghs Side Effects von Jude Law die bittere Pille und Nebenwirkungen, die so keiner vorhergesehen hat.

Sie waren so ein ideales Paar: Emily (Rooney Mara) und ihr Mann (Channing Tatum). Doch die Wende des Glücks kommt mit seinem Gefängnisaufenthalt. Emily arrangiert sich so gut es geht und versucht, so etwas wie ein Alltagsleben zu führen. Die wahren Probleme beginnen allerdings mit seiner nahenden Entlassung. Um mit seiner Rückkehr klar zu kommen, begibt sie sich in die Behandlung eines Psychiaters (Jude Law), der ihr ein Psychopharmakon verschreibt. Das Medikament hat unerwünschte Nebeneffekte, die das Leben von Emily, ihrem Mann und ihrem Arzt weitreichend beeinflussen…

Hintergrund & Infos zu Side Effects
Side Effects (Arbeitstitel: The Bitter Pill) war die dritte Zusammenarbeit von Channing Tatum und Regisseur Steven Soderbergh, und nach Haywire (2011) und Magic Mike (2012) der dritte Film im dritten Jahr hintereinander.

Für die Rolle der tablettenabhängigen Emily war längere Zeit Blake Lively (Savages) im Gespräch, bevor sie durch Rooney Mara (The Social Network) ersetzt wurde.

Gemäß seiner Vorliebe, immer wieder mit den gleichen Schauspielern zu arbeiten, ist Side Effects ebenfalls die dritte Kooperation mit Catherine Zeta-Jones (nach Traffic – Macht des Kartells und Ocean’s Twelve). Auch Jude Law ist nach Contagion wieder in einem Soderbergh-Film mit dabei.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (33) — Film: Side Effects

JackoXL: Die Drei Muscheln

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6.5Ganz gut

Der (womöglich?) vorletzte Film von Steven Soderbergh wirkt in seiner eleganten wie nüchternen Präsentation fast schon steril-unterkühlt. Durchaus vergleichbar mit seinem Seuchen-Thriller "Conatgion", nur noch eine Spur geleckter. Dem Thema an und für sich angemessen, nur eine Zeit lang grenzt das an staubtrocken. Wie seine Pillen ohne Wasser schlucken zu müssen.

Das der Plot langsam in Fahrt kommt und sich erst im letzten Drittel zu einem spannenden Thriller entwickelt ist klar beabsichtigt und nicht zwangsläufig negativ, nur erfordert "Side Effects" dementsprechend Geduld und zeitweise sogar Durchhaltevermögen. Nicht ungeschickt werden diverse zeitgeistliche Themen in seine Story gemischt, der leicht behäbige Aufbau erweist sich nicht als purer Störfaktor, wenn das große Ganze am Ende rückwirkend betrachtet wird. Nur etwas zäh ist das schon. Und ehrlich gesagt nicht so unvorhersehbar, wie es wohl gerne wäre. Funktioniert, absolut, nur ist auch nichts Besonderes. Vielleicht sogar um ein zwischenmenschliches Detail zu viel in der Pointe bereichert, ohne jetzt einen Spoiler rauszuhauen. Wer es gesehen hat, wird wissen was gemeint ist.

Formal natürlich alles schön und gut, mit Ausnahme von Null-Mimiker Channing Tatum ansprechend gespielt, und mit zeitlichem Bezug, fast sogar Statement zur Gesellschaft anno 2013, aber diese ganze Makellosigkeit droht zwischenzeitlich im Hals stecken zu bleiben. Gut gemacht, aber einmal reicht.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

sidnew

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Immerhin: Seltenst (vielleicht noch nie) hat mich ein Plottwist dermaßen in den Sitz gedrückt, wie dass, was nach ca. 40 Minuten passiert...


JackoXL

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Fand ich ehrlich gesagt nicht sooo überraschend, obwohl es natürlich eine recht gute Idee ist.


DrAsokan: Filmstarts DrAsokan: Filmstarts

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4.0Uninteressant

Doch bevor man sich als Zuschauer in einem Genre einnisten kann, schaltet der Film in andere Genre-Modi. Leider schaltet er aber damit weder das Tempo hoch, noch mag er so mehr für das Schicksal seiner durchweg unsympathischen Figuren zu begeistern. Die fehlende Stilsicherheit bei diesen Sprüngen zwischen den Genres – vom Medizindrama hin zum Frauenfilm, vom Kriminalfilm hin zum Psychothriller, von der Gesellschaftssatire zum Suspense-Film – blockiert die Anteilnahme an den Figuren und ihrer Geschichte. Auch ergeben sich so logische Brüche und im Nachhinein lässt sich das Verhalten mancher Figuren an bedeutenden Punkten der Handlung nicht mehr nachvollziehen. Das ist dann hinsichtlich der Handlungsstruktur ärgerlich und unbefriedigend. Da kann die für Soderbergh-Verhältnisse gewohnt namhafte, solide Besetzung auch keinen Stich machen. Rooney Mara, die sich mit ihrer energetischen Vorstellung in David Finchers Verblendung (2011) gar eine Oscar-Nominierung sicherte, mag weder als Opfer, noch als Täter in dem Verwirrspiel überzeugen. Zu reserviert, zu gelangweilt wirkt sie über die Länge des Films. Lobenswerter ist da ein nervöser Jude Law als moralisch ambivalenter Spielball der Intrigen und eine herrlich kaltherzige Catherine Zeta-Jones als zynische Strippenzieherin, die zum Ende hin aber leider in ein altbackenes Gender-Klischee stolpert.

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Kotelette: Die Nacht der lebenden Texte

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Auch ein durchschnittlicher Soderbergh-Film hat seine Qualitäten, hier ist es eben mal nicht die Narration. „Side Effects“ bietet ein klasse Ensemble, einen kritischen Blick auf ein Gesundheitswesen mit Ärzten im Einflussbereich der Pharmaindustrie sowie überraschende Wendungen. Das mag nicht für einen Spitzenplatz in der Rangliste der Soderbergh-Filme reichen, wohl aber für einen annehmbaren Heimkino-Abend.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.0Sehenswert

Ein Thriller inklusive Kritik an der sogenannten Prozac Nation. Kann das gut gehen? Es kann. Steven Soderbergh inszenierte mit "Side Effects" einen Spannungsfilm mit wohl dosierten Twists, gut ak­zen­tu­ie­rten Darstellern und einer distanzierten Sicht auf das große Ganze.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

kobbi88: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

[...]

Vielleicht zum letzten Mal hat Steven Soderbergh gezeigt, dass er ein grundsätzlich guter Regisseur ist, der optisch ansprechende Filme machen kann und der auch versucht, relevante Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medizin in seine FIlme zu packen. Doch einmal mehr hat er auch gezeigt, dass er mit zunehmender Laufzeit diese relevanten Themen nicht adäquat fortsetzen kann, mit Ausnahme von „Traffic“. Dass er zugunsten von Unterhaltung und Spannung leider immer mal wieder in die Belanglosigkeit driftet.

[...]

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

kobbi88

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Ich finde, Noomi Rapace sieht als Punk zu gut aus für Lisbeth ;)


Martin Oberndorf

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Nichts ist zu gut für Verblendung, DEN Thriller Europas.
Und im internationalen Vergleich nur hinter Sieben und die üblichen Verdächtigen.


SoulReaver: CinemaForever, D3M

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7.0Sehenswert

»Destroy that before it destroys you.«

Mit digitaler Unterkühlung widmet sich Steven Soderbergh dem gegenwärtigen Realismus und umklammert eine blass-depressive Zeitperiode, in dem die individuelle Neophilie dominiert und der Mensch sich dem Fortschritt zwanghaft anpassen muss. »Side Effects« erweist sich dabei nicht nur als Reminiszenz an Regiegrößen wie Brian De Palma und Alfred Hitchcock, der Film überzeugt hinzukommend durch sein ambivalentes Netz, in dem jede Schlaufe durch einen intriganten Knoten verdrängt werden kann. Soderbergh ist dabei nicht unbedingt daran interessiert, die kritischen Tiefensätze der Pharmaindustrie mit sozialen wie gesellschaftlichen Aspekten auszuloten, sondern bleibt viel lieber an der Oberfläche haften. Er inszeniert einen Thriller voller zwielichtiger Maskierungen, dessen täuschende Kalkulation geradewegs ins Ziel findet und den Zuschauer genauso betrügt, wie sich die Charaktere untereinander in die Enge treiben. Die Noir-Duftnoten und Suspense-Anleihen kommen in diesem schleierhaften Vexierspiel nicht von ungefähr, scheiternde Karrieren, Lügen, medizinische Entgleisung, Gier und Verschwörungen sind der informale Treibstoff des Geschehens, während Unschuld und Wahrheit schon lange die Bühne verlassen haben.

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

SoulReaver

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Ich weiß zwar nicht, wer dieser De Palma ist, aber Soderbergh kann ich auch nur bedingt leiden. Der hier hat mich echt überrascht.


JackoXL

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Musst du auch nicht kennen, der hat kaum was auf die Beine gestellt, so ein Trash-Onkel mit südländischem Namen, halt meine Baustelle.


M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun... M.Keuschnigg: Die Presse, die Tageszeitun...

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5.0Geht so

Steven Soderberghs Krimi über die Korruption der Pharma-Lobby fehlt das Gefährliche. Side Effects wirkt mühelos und zurechtgeschliffen.

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Kill_Diether

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M.Keuschnigg hat nicht aufgepasst...näh näh nähhh nä


Chr. Buß: Spiegel Online Chr. Buß: Spiegel Online

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7.0Sehenswert

Wie schon bei "Contagion" mag man Soderberghs Alarmismus und Plot-Purzelbäume für übertrieben halten: Als Inneneinsicht einer Nation im Drogennebel ist sein Schlafwandler-Thriller konsequent.

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TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung TobiasKniebe: Süddeutsche Zeitung

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7.5Sehenswert

Die Verbindung von Krisendepression und hysterischem Thriller ergibt eine bizarre und bipolare Mischung.

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P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter P. Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

Eine eher missglückte Therapie, mit coolen Nebenwirkungen.

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Andrea Woeger: DVD-Forum.at Andrea Woeger: DVD-Forum.at

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8.0Ausgezeichnet

Side Effects ist ein[...] knackiges Psychospiel mit jeder Menge unerwarteter Wendungen.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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7.0Sehenswert

Side Effects ist Soderberghs angeblich letzter, aber sehr unterhaltsamer Kinofilm [...]. Durch viele überraschende Wendungen [...] wird dann der thrillerhafte und leider etwas hanebüchen wirkende zweite Teil des Films eingeläutet.

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Krischan Koch: NDR Krischan Koch: NDR

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7.5Sehenswert

Soderbergh gelingen wunderbar leicht inszenierte Bilder, packende Dialoge mit tollen Schauspielern und eine eisige Atmosphäre, die unter die Haut geht.

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Roman Scheiber: ray Roman Scheiber: ray

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6.5Ganz gut

Das fintenreiche Drehbuch geizt nicht mit Twists and Turns. [...] In aller für ihn typischen Detailfülle präsentiert Steven Soderbergh in Side Effects noch einmal sein Inszenierungsprofil in der Grauzone zwischen Konvention, Originalität und Taschenspielerei.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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7.5Sehenswert

Kein spektakulärer Thriller, aber einer, der gekonnt in die Irre führt!

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Patrick Seyboth: epd-film Patrick Seyboth: epd-film

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6.5Ganz gut

Überambitioniert erscheinen irgendwann die immer neuen Wendungen des Plots, und die hochtourige Kunstfertigkeit zehrt die Spannung der Geschichte auf.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.0Ganz gut

[...] Der Star dieses Films ist unbestritten Grand Dame Catherine Zeta-Jones, die mit Nerd-Brille und grauem Kostüm die Edith-Head-Verzerrung einer Psychiaterin spielt und den ganzen Fetisch zugespitzter Lippen und strenger Lehrerinnen auslebt. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Obwohl sich einige der Drehbuchwendungen recht konstruiert ausnehmen, dosiert Soderbergh die Spannung in einem Film geschickt, der von der Anklage gegen die Missstände in der psychiatrischen Praxis und die Machenschaften der Pharmaindustrie über den reinen Krimi bis zu einer Rachegeschichte mutiert. Steven Soderbergh inszeniert „Side Effects“ hyperrealistisch, viel naturalistischer als seine früheren Filme: Um Emilys psychischen Zustand zu visualisieren, gestaltet Produktionsdesigner Howard Cummings ihr Appartement besonders beengt. Den begrenzten Räumen entnimmt die wie üblich von Soderbergh selbst geführte Kamera ungewöhnliche Perspektiven mit bewussten Unschärfen. Die blau-grauen Farbtöne unterstreichen eine Trostlosigkeit, die mit den sonnendurchfluteten Bildern der Rückblenden aus den glücklichen Zeiten des Paares kontrastiert. Sehr realistisch wirkt trotz der erwähnten Drehbuchwendungen auch die ohne jeden Schmuck gedrehte Krimigeschichte, die allerdings in einer kurzen lesbischen Episode unangenehm aufstößt.

Durch den Perspektivenwechsel im Laufe der Handlung verschiebt sich auch die Zuordnung in Haupt- und Nebenfiguren. Die Schauspieler gestalten authentisch ihre Figuren, die verschiedene moralische Pathologien zeigen. So handelt der von Jude Law verkörperte Dr. Jonathan Banks keineswegs aus Sorge um seine Patientin oder lediglich aus Wahrheitsliebe. Sein eigentlicher Beweggrund ist die Erhaltung seines Sozialstatus. Jude Law gestaltet diesen zwischen allen Stühlen sitzenden Psychiater mit einer Spielfreude, die ihn an seine besten schauspielerischen Leistungen anknüpfen lässt. Die weitaus weniger bekannte Rooney Mara vekörpert ihrerseits die widersprüchlichen Gefühlszustände der Emily mit schlafwandlerischer Sicherheit, so dass ihre Wandlungsfähigkeit eine erstaunliche Höhe erreicht. Ihr glaubwürdiges Spiel hilft über manch einen arg gekünstelten Drehbuchumschwung hinweg. Die insbesondere von Jude Law und Rooney Mara verkörperten Figuren, aber auch die von Catherine Zeta-Jones als undurchsichtig gestaltete Dr. Siebert erhalten an diesem klassisch inszenierten Thriller die Spannung. Sie lassen die immer wieder den Zuschauer in die Irre führenden Wendungen authentisch wirken.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Ein echter Soderbergh eben. [...] Wie sie [Emily Taylor] die Kranke (und bis zu einem gewissen Grad Schwindlerin) spielt, das ist schon einsame Spitze.

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Daniel Licha: Movie Maze Daniel Licha: Movie Maze

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8.0Ausgezeichnet

Schon zu Beginn nimmt Side Effects richtig Fahrt auf, erwischt den Zuschauer dabei ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß und ist wohl einer der bodenständigsten und spannendsten Thriller, der in letzter Zeit in den deutschen Kinos zu sehen war.

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Alle Kritiken (33)


Kommentare (99) — Film: Side Effects


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CaptainHowdy

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Bewertung6.5Ganz gut

An sich ja echt nicht schlecht, aber sowas von vorhersehbar... Tut nem Thriller an sich ja nicht unbedingt gut, auch diesem hier nicht. Hatte mehr erhofft...

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zmpfl

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schön !
Ich schließe mich der Meinung (mindestens) eines Mitkommentatoren an:
Am Besten ohne jedes weitere Vorwissen genießen.
Spitzenmäßiger Dann-Doch-Thriller mit jeder Menge Haken und Ösen, spannend mit hervorragenden Schauspielern inszeniert.

Empfehlung!

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Kara92

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Bewertung5.0Geht so

Also ich fand den Film etwas in die Länge gezogen und an manchen Stellen einfach mit zu viel Fachgesimpel über Psychologie und den entsprechenden Tabletten.
Meine Hochachtung geht allerdings an Rooney Mara, die ihre Rolle wirklich sehr überzeugend und mit viel Tiefgang gespielt hat.
Mein Tipp: Für diesem Film sollte man sich Zeit nehmen und ihn nicht nebenher plätschern lassen, kein Film für zwischendurch.

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KeineSpoiler.de

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Bewertung6.0Ganz gut

»Side Effects« ist ein mauer Film, aber eine beeindruckende Arbeitsprobe für Rooney Mara.

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jorg.hoffmann.9849

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Bewertung7.0Sehenswert

Emily Taylor (Rooney Mara) und ihr Ehemann Martin (Channing Tatum) sind ein glückliches Paar, das im Wohlstand lebt. Doch der Broker Martin verliert wegen Insiderhandels nicht nur sein Geld, sondern auch seine Freiheit. Während Martin im Gefängnis sitzt, stürzt Emily in ein psychisches Loch und hat mit Depressionen zu kämpfen. Vier Jahre später wird Martin entlassen, doch die erneute Veränderung überfordert die junge Frau vollends. Der erfolgreiche Psychiater Dr. Jonathan Banks (Jude Law) kümmern sich um Emily und soll ihr helfen, mit ihrer Angst und den Depressionen fertigzuwerden. Nachdem erste Versuche der Stabilisation scheitern, verschreibt Banks ihr ein neues Medikament. Dieses führt jedoch zu ungeahnten Nebenwirkungen, an dessen Ende ein mysteriöser Todesfall steht. Nun droht nicht nur Emily, sondern auch Banks alles zu verlieren.

Ich habe eine Nacht erstmal drüber schlafen müssen, um einen klaren Kopf zu bekommen, wie meine Kritik zu diesem Film ausfällt. Er beginnt wie ein Thriller über die Machenschaften der Pharmaindustrie und den schnellen Einsatz von Psychopharma bei vielen Ärzten in den USA.
Dort hat fast jeder einen Psychater oder Psychologen. So weit so gut. Der Film nimmt im letzten Drittel eine überraschende Wendung, die mir nicht plausibel ist. Ich mag wendungsreiche Filme, Filme in denen nichts so scheint wie es ist, aber hier wollte Sonderbergh wohl alles unterbringen. Schauspielerisch ist das erste Sahne, vor allem Rooney Mara (Verblendung) spielt hier alle an die Wand, ich hoffe wir werden von Ihr zwei weitere Auftritte als Lisbeth Salander bald sehen. Side Effects ist trotzdem immer noch ein spannender Film und bekommt von mir 7/10.

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sachsenkrieger

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ACHTUNG! KOMMENTAR KANN SPOILER und Spuren von Zynismus, Schwachsinn, Sarkasmus, Idiotie, Ironie und Tourette-Syndrom enthalten!

Am besten man sieht sich den Film, so wie ich, ohne Vorkenntnisse und Erwartungen an. Er beginnt wie eine langatmige Doku zu Depressionen, Antidepressiva und den Verwicklungen zwischen verantwortungslosen Herstellern, geldgierigen Ärzten und doof alles in sich reinstopfenden Patienten. Ich war nach einer halben Stunde schon mit dem Finger am Stoppknopf angekommen.

Aber der anfangs wie ein Komapatient mit einer Überdosis Thorazinen dahinschlurfende Film entwickelt sich langsam aber stetig zu einem tollwütigen Cracksüchtigen. Durch diverse Twists wendet sich der anscheinend auf die größeren Zusammenhänge zielende Fokus doch auf die einzelnen Personen und macht einen Komplettschwenk in Richtung Thriller.

Das mag nicht jedem gefallen, der hier einen erhobenen Zeigefinger gegen die böse, böse Pharma-Mafia und die korrupten, unfähigen Ärzte erwartet hat, sowie eine Streicheleinheit für die armen, hintergangenen Patienten. Wer trotzdem weiterschaut, bekommt dafür einen recht spannenden Film mit stetig steigender Spannungskurve und einem gut aufgelegten Schauspielerensemble.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

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zmpfl

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Absolut richtig. (Allerdings würde ich nach dem ersten Satz 'ne leichte Spoilerwarnung einarbeiten...;))


sachsenkrieger

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Da hast du grundsätzlich recht. Das entfällt mir immer, da ich selbst vorm Film nur auf die Zahlen gucke und erst hinterher die Comments lese.


Bollundus

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut und kühl erzählt...

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ThomasWzS

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Bewertung3.0Schwach

Ehrlich gesagt muss ich mich jedes mal überwinden etwas zu schreiben, wenn in meinen Augen ein Film total misslungen ist..
Doch hier sei mal notiert, warum misslungen:
1. Titel: Side effects - da steckt massenhaft Stoff drin und was rauskommt: blosses effekhascherisches Beiwerk.
2. Story: Verwirrspiel um des Verwirrspiel willens oder um das eigentliche Thema zu vermeiden, zu verharmlosen ... Emotionsgehalt: gegen Null
3. Böses Erwachen: Film entpuppt sich als so was von langweilige "wenn's Geld nicht reicht, bring ich dich halt um und mach dabei noch Kohle Geschichte"
4. Soderbergh kann inszenieren, aber nicht fokussieren, weil er einfach keine Haltung einnehmen kann/will, oder nichts zu sagen hat ... wird Zeit für ein paar Sabbatjahre.
5. Rooney, Law und Zeta-Jones spielen zwar klasse, müssen aber Gefangene ihrer Rollenklischees bleiben, das allein kann den Film nicht reissen.

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horro

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Bewertung7.0Sehenswert

"Side Effects" hat für mich sicher so ein paar Effekte der letzten Zeit bestätigt: nämlich den sogenannten "Soderbergh-Effekt" - alles ist über weite Strecken distanziert und fast steril; leicht schleppend: den "Tatum-Effekt" müssen wir nicht weiter ausführen - dieser Mann ist in jeder Rolle einfach nur farblos und öd; spielt hier zum Glück kaum eine Rolle: nicht zu unterschätzen ist der "Law-Effekt" - er kann mit seiner Art jedem Charakter noch das Letzte rauskitzeln: der "Zeta-Jones-Effekt" - ist mittlerweile im Grusel-Segment anzusiedeln und passt hier nahezu perfekt (wo bleibt die längst fällige Schönheits-OP); ihre Stimme ist dafür göttlich: und über allem der "Rooney Mara-Effekt" - behaupte mal, jeder Mann möchte dieses überirdische Wesen während 80% der Laufzeit einfach nur knuddeln und beschützen, egal was sie angestellt hat; sie spielt so langsam auf hohem Level. Mit ein paar schwerst angekündigten aber immer noch flotten Twists, steigert sich dieser Film auf ein gar anständiges Niveau, das es zu würdigen gilt.

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laskler15

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bei deinen Kommentaren, ist es unnötig selbst noch einen zu verfassen. Du bringst alles auf den Punkt. Immer!


horro

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danke für die netten Worte ... wäre allerdings durchaus auf einen Kommentar von dir gespannt


jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

[ZARTE SPOILER enthalten]

Endlich mal wieder etwas brauchbares aus dem Hause Soderbergh!
Nachdem er zuletzt mit seiner Schlaftablette CONTAGION weltweit viral Langeweile verbreitete und sich selbst dann auch noch mit dem Totalausfall HAYWIRE toppte, kann sein Pharma-Verschwörungs-Psycho-Thriller SIDE EFFECTS nun mal wieder einige Punkte abgreifen.

Zum einen behandelt die Story von Drehbuchautor Scott Z. Burns (der ironischerweise auch schon für besagten CONTAGION verantwortlich war) ein aktuelles und heikles Thema: fatale Nebenwirkungen von Psychopharmaka in Verbindung mit deren rasant wachsendem Konsum. Zum Anderen macht Soderbergh's diffus-unscharfer, von Farbfiltern dominierter Stil hier nun auch tatsächlich mal wieder Sinn - es geht um Unklarheit, um Blackouts, um Schlafwandeln, später auch um Komplotte und Verschwörungen - alles Zustände, deren emotionale Unklarheit hier durch (die von Soderbergh selbst geführte) Kamera und Schnitt zusätzlich intensiviert werden.

Worum geht es: Als der Psychologe Jonathan Banks einer hoffnungslosen Patientin, deren Mann gerade aus dem Knast zurück ist ein neues, von der Industrie als Testmuster in den Markt gedrücktes Medikament verschreibt, beginnt sie zu schlafwandeln. Bliebe es nur dabei, wär der 'Side Effect' tolerierbar, doch Emily tut im weggetretenen Zustand etwas schlimmes. Etwas sehr schlimmes. Und das führt zurück zum Medikament. Und das führt zwangsweise zurück zur Verantwortung von Dr. Banks. Ging hier alles mit rechten Dingen zu? Es folgt eine spannende Aufklärungsjagd, die Schuldfragen klären und Licht ins Dunkel bringen soll.

Positiv sticht hier ganz klar Rooney Mara hervor, die facettenreich und eindringlich die verschiedenen Stadien und Zustände der Emily verkörpert. Auch Jude Law liefert übersolide ab und so wirkt SIDE EFFECTS über weite Teile fesselnd und aus einem Guss.
Bis die Schatten langsam weichen.
Was wie ein großangelegter Komplott aus rechtlicher Unterdrückung und gekonnter Vertuschung der Pharma-Konzerne beginnt, mutiert leider auf den twistreichen letzten Metern in ein geradezu banales Konstrukt aus enttäuschten Liebeleien und konspirativen Rachegeschichten. Nicht der vermutete Rundumschlag gegen die modernen Aktions-Mechanismen einer milliardenschweren, profitorientierten Pharma-Industrie, sondern viel, viel kleiner auf der Skala angesiedelt. Von der Sache her ist das kein Beinbruch, wäre Z. Burns und Steven Soderbergh doch ein etwas weniger verkrampft-plattes Lüften des Vorhangs gelungen und in ein weniger TATORT-ähnliches runtergeleiertes Geständnis verpackt worden.

Zum Glück betrifft das nur das letzte Viertel des ohnehin in 100 Min. knackig erzählten Films, massive Abzüge in der B-Note hagelt es dafür aber gewiss - denn Atmosphäre, Inszenierung und Schauspiel hätten für einen richtigen Kracher getaugt!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/12/31/side-effects-2013]

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jacker

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HAYWIRE ist in meinen Augen auch pure Zeitverschwendung (obwohl er von manch einem als "der körperlichste Actionfilm überhaupt" bezeichnet wird) CONTAGION fast genauso (selbst wenn das Thema dich interessieren würde).
DER INFORMANT hingegen war bereits aufgrund von Matt Damon's Look witzig!


cule0809

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Ja Der Informant war ganz gut. Haywire werde ich wohl auch nicht gucken es sei denn ein Zufall ergibt sich hehe. Fand Side Effects ja schon toll denke also ich werde Contagion trotzdem ne Chance noch geben allein wegen den Schauspielern hehe.


Cinematic

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Bewertung5.0Geht so

Ganz solider Thriller ohne große Momente..da fand ich Contagion weitaus spannender und packender als diesen Pharmazeutikerfilm..Die Nebenwirkungen in diesem Film haben in dem Fall zu 100% gewirkt!!! aufkommende langeweile,desinteresse und leichte müdigkeit ...

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Frederik Witte

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Bewertung9.5Herausragend

Nach den ganzen negativen Kritiken hier unter mir, muss ich einfach mal etwas zu dem Film schreiben.
Es ist ein Film. Man darf doch nicht jeden Film darauf beziehen, dass er die Menschen belehren soll, etc. Darüber hinaus darf man einem Film doch nicht 0 Punkte geben, nur, weil er ein geniales Drehbuch hat, welches allerdings nicht die Pharmaindustrie kritisiert, sondern viel eher geniale Twists hat. Wenn man mit einem klaren Bild an einen Film geht, darf man meiner Meinung nach auch nicht kritisieren. Wozu schaut man einen Film, wenn man eh schon den kompletten Film im Kopf hat. Das ist doch nicht der Sinn der Sache.
Das wäre als würde ich auf ein Konzert gehen, mit der Vorstellung der kompletten Reihenfolge der Soundtracks und der Aufstellung der Bühne, etc. und wenn etwas nicht stimmt, dann ist das Konzert scheiße. Bullshit so etwas.

Wenn ihr Filme guckt, dann geht ohne Erwartungen und Vorurteile in einen Film. Ansonsten kann man diesen nicht neutral betrachten und bewerten.

Side Effects ist genial!

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In_Ex_Fan

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Bewertung3.5Schwach

>>>Spoileralarm!<<<

Auf den Film wurde ich erst aufmerksam, als ich einen Trailer auf einer Blu-Ray sah. Vorher mal wieder nichts von gewusst.
Los Gehts!

Side Effects beginnt ziemlich ruhig. Emily Taylor besucht ihren Ehemann, Martin Taylor, im Gefängnis. Dieser sitzt wegen Insiderhandels eine Haftstrafe von vier Jahren ab. Kurz danach wird Martin entlassen und lebt zusammen mit seiner Frau in einer kleinen Wohnung. Auf dem Weg zur Arbeit versucht Emily eines Morgens scheinbar sich selbst das Leben zu nehmen, indem sie mit ihrem Auto vor eine Wand fährt.
Im Krankenhaus wird sie von dem Psychiater Jonathan Banks untersucht. Als er ihr zustimmt sie nicht einzuweisen, wenn sie zu ihm in seine Praxis kommt, beginnt die Behandlung ihrer vermeintlichen Depression.
Kurz danach, mit dem Tod von Martin verschwindet auch ziemlich schnell das interessante an dem Film. Viel zu auffällig ist das Verhalten von Dr. Siebert um später davon überrascht zu sein, dass sie etwas mit der Sache zu tun hat. Genau das war mein Problem mit Side Effects. Je mehr die Wahrheit ans Licht kam, umso weniger hat mich diese noch gereizt. Die Story ist mMn. viel zu durchsichtig um die Aufmerksamkeit des Zuschauers dauerhaft einfangen zu können, obwohl das für einen Film dieser Kategorie „überlebenswichtig“ ist.
Außerdem wirken Emilys Beweggründe ziemlich unglaubwürdig. Wenn sie mit ihrem Leben und ihrer Ehe nicht zufrieden ist hätte eine Scheidung wohl gereicht. Mord ist da etwas weit hergeholt. Ob Beziehung mit ihrer Psychiaterin hin oder her.
Die Darstellerleistungen sind eher gemischt.
Während Jude Law als Jonathan Banks deutlich den Film dominiert, wirkt Catherine Zeta-Jones etwas fehl am Platz. Rooney Mara wirkt überzeugend depressiv, das will ich ihr lassen. Doch das ist auch schon alles. Der Rest ihrer Darstellung ist durchschnittskost. Channing Tatum ist kaum erwähnenswert, da er ziemlich schnell aus dem Film verschwindet.
Wieder einmal ein Film, der einen faden Nachgeschmack hinterlässt und bei mir relativ schnell wieder in Vergessenheit geraten wird.

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Kaisu

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich erwartet man bei dieser Thematik von einem Film viel Tiefsinnigkeit, Feingefühl und Aufklärung, aber irgendwie geht der Schuss hier nach hinten los ... im ersten Teil hegt man noch die Hoffnung, dass der Film klasse wird, doch als der Höhepunkt erreicht wird und die Wende kommt, zieht man die Stirn kraus und fühlt sich als Zuschauer total hintergangen! Schade, hätte man mit diesen Darstellern wesentlich mehr rausholen können!!

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franziska.kapteina

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Bewertung0.0Hassfilm

Ein übler Drecksfilm da ein Schlag in die Gesichter der tatsächlich Betroffenen. Statt das breite amerikanische Publikum das diese Glückspillen wie Smarties schluckt an die mögliche Problematik dieser Medikamente heranzuführen wir hier eher ein indirektes Misttrauensvotum gegenüber dieser ausgesprochen. Dazu kommt die billige Heldeninszenierung eines Psychaters dessen Deals mit der Pharmazieindustrie als absolut lupenrein dargestellt werden,wobei es mich auch nicht überraschen.würde wenn.diese ihre Finger im Spiel hat. Gekrönt wird das Ganze mit einer Lesbenstory damit auch die einfachsten Gemüter auf ihre Kosten kommen. Angesichts Der Menschen die unter dem.Einfluss von Depressiva ihre eigenen Kinder töteten und ihrer Angehörigen unverantwortlich. Sorry.

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Uli Kunkel

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Bewertung3.0Schwach

Soderberghs Inszenierung ist, wie immer, ungemein genußreich ausgefallen und die Darstellerleistungen sind überdurchschnittlich.
Das war's aber dann auch schon.
Was in der ersten Hälfte wie eine spannende Auseinandersetzung mit den Machenschaften der Pharmaindustrie beginnt, verläuft sich in der zweiten im unübersichtlich verrankten Dickicht eines überkomplexen, im Grunde jedoch furchtbar konventionellen Thrillers, der mit jeder weiteren Entwicklung und Enthüllung zunehmend den Unmut wachsen, die Stirn sich in Falten werfen und die Augenbrauen in die Höhe steigen läßt. Das. Macht. Nun aber. Überhaupt keinen. Aber auch nicht. Den geringsten. Sinn!
Ein echtes Ärgernis und Zeitverschwendung für alle Beteiligten.
So. Ich brauche jetzt meine Medikamente.

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Uli Kunkel

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Mich.
Ja, "Ocean's Eleven" und "Traffic" find' ich auch ganz nett. ;)


jacker

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Mich auch du Otto :D
Die Filme können was, da haste wohl recht. Finde erst die ganz neuen so schwach!


Lillie1919

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein solider Thriller... aber trotz all der Verirrungen (und Jude Law), wenn schon nicht vorhersehbar, dann am Ende recht doch enttäuschend, aus verschiedenen Gründen. Wärend des Films, muss man ein bisschen aufpassen und sollte sich nicht von einem französischen Date ablenken lassen, dass kein Wort versteht. So bleibt das Gefühl, man hätte einen harten Arbeitstag hinter sich, wenn man aus dem Kino kommt :) :D und das muss nicht sein!

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dbeutner

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Bewertung6.5Ganz gut

Beginnt ziemlich schick (das Handwerkliche, keine Frage, beherrscht Soderbergh) und ließ mich lange hoffen, einen richtig guten Film zu sehen; bis klar wird, dass das ganze in einer überkonstruierten und scheinschlauen Twiststory endet, habe ich 8 Punkte als Untergrenze gesehen. Was dann aber folgt, ist eben billig und hängt von der Erzählung so viele Meilen seinem äußeren Schein hinterher, dass es schon etwas Wut in mir ausgelöst hat. Schade schade. Aber ein Beispiel mehr dafür, dass Jude Law nach wie vor völlig unterschätzt wird und wirklich einer der Großen ist.

Bleibt noch zu erwähnen: Wer Rooney Mara als introvertierte "ich-habe-so-lange-auf-meinen-Mann-gewartet"-Darstellerin sehr mochte, sollte sich "Ain’t Them Bodies Saints" antun - wenn es auch etwas skeptisch stimmt, wie sehr Teile ihrer Rolle / ihres Spiels sich gleichen, irgendwie hat dieses Spiel etwas - und zumindest in Side Effects bricht sie da ja auch später etwas heraus.

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uncut123

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Bewertung7.0Sehenswert

fand den echt gut...ist genau so spannend und einfallsreich wie ich es erhoffte...und man bekommt angst wenn man bedacht was wäre wenn der
Psychiater sowas mit dir abzieht...

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Moe Szyslak

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Bewertung5.0Geht so

War im Großen und Ganzen gerade noch so okay. Aber irgendwie konnte sich Soderberghs Film nicht so recht entscheiden, ob er denn nun Drama, Thriller oder beides zusammen sein wollte, was die ganze Sache ziemlich unausgewogen erscheinen und somit nicht sonderlich gut anschauen ließ. Diese sterile Atmosphäre war auch nicht gerade förderlich. Zudem plätscherte es ganz schön träge dahin und hatte einige sehr merkwürdige Entwicklungen in der Handlung, die mir auch nicht sonderlich gefallen haben. Die Geschichte um Nebenwirkungen von Antidepressiva war im Grunde nicht uninteressant und es gab durchaus Phasen, die einigermaßen spannend weil ziemlich undurchsichtig waren, aber letztendlich war das nicht so das Wahre, weil die Umsetzung größtenteils einfach zu langweilig war. Rooney Mara und Jude Law machen ihre Sache zwar sehr gut, können aber den Film auch nicht aus seiner Lethargie retten.

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