Side Effects

Side Effects (2013), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 25.04.2013


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.7
Kritiker
41 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.8
Community
2049 Bewertungen
139 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Steven Soderbergh, mit Rooney Mara und Jude Law

Rooney Mara bekommt in Steven Soderberghs Side Effects von Jude Law die bittere Pille und Nebenwirkungen, die so keiner vorhergesehen hat.

Sie waren so ein ideales Paar: Emily (Rooney Mara) und ihr Mann (Channing Tatum). Doch die Wende des Glücks kommt mit seinem Gefängnisaufenthalt. Emily arrangiert sich so gut es geht und versucht, so etwas wie ein Alltagsleben zu führen. Die wahren Probleme beginnen allerdings mit seiner nahenden Entlassung. Um mit seiner Rückkehr klar zu kommen, begibt sie sich in die Behandlung eines Psychiaters (Jude Law), der ihr ein Psychopharmakon verschreibt. Das Medikament hat unerwünschte Nebeneffekte, die das Leben von Emily, ihrem Mann und ihrem Arzt weitreichend beeinflussen…

Hintergrund & Infos zu Side Effects
Side Effects (Arbeitstitel: The Bitter Pill) war die dritte Zusammenarbeit von Channing Tatum und Regisseur Steven Soderbergh, und nach Haywire (2011) und Magic Mike (2012) der dritte Film im dritten Jahr hintereinander.

Für die Rolle der tablettenabhängigen Emily war längere Zeit Blake Lively (Savages) im Gespräch, bevor sie durch Rooney Mara (The Social Network) ersetzt wurde.

Gemäß seiner Vorliebe, immer wieder mit den gleichen Schauspielern zu arbeiten, ist Side Effects ebenfalls die dritte Kooperation mit Catherine Zeta-Jones (nach Traffic – Macht des Kartells und Ocean’s Twelve). Auch Jude Law ist nach Contagion wieder in einem Soderbergh-Film mit dabei.

  • 37795279001_2251187943001_thumbnail-for-video-2250864825001
  • 37795279001_2125819759001_901868133-179-1359457315532
  • Side Effects
  • Side Effects
  • Side Effects

Mehr Bilder (35) und Videos (11) zu Side Effects


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (106) — Film: Side Effects


Sortierung

der cineast

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Wie kann man nur so dumme, hässliche Filme machen?

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

angelmoonsoul

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Spannender Thriller mit einer interessanten Geschichte und einer tollen Rooney Mara!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

thewolfman

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

ich bin ja kein soderberghfan. aber das spielt hier keine rolle. der film braucht ein bisschen. ohne grosse musikuntermalung rätselt man was das alles soll. lerne ich ein depressiver mensch zu werden? oder gabs einfach kein drehbuch??? dann nach unendlich langer zeit beginnt dann der eigentliche plot. ja er hat was. man taucht langsam ein. und auch als der film dann seine richtung zeigt ist man noch dabei. und dann...... kommt die grosse enttäuschung. die beginnende auflösung zeigt auch noch spannungselemente, aber die schlussendliche lösung wird so vorhersehbar und langweilig dargeboten, dass man nur mit dem kopf schütteln kann. catherine zeta jones spielt absolut gelangweilt einen langweiligen charakter. jude law bleibt absolut blass und spielt die figur eintönig. rooney maara hat immer den selben gesichtsausdruck. ihre figur wird auf dauer immer belanglosiger. und channing tatum hat nicht viel zu spielen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

MetalFan92

Kommentar löschen
Bewertung1.0Ärgerlich

Von der Beschreibung her habe ich mir weitaus mehr vorgestellt. Daraus hätte man verdammt viel machen können. Was man aber zusehen bekommt ist einfach nur miserabel.

Der Film brauch ewig um in die Gänge zukommen und der Twist ist vorraussehbar.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

bonjovi84

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

zur storyline:
der film braucht ein wenig bis er in die gänge kommt. die wendungen gegen ende haben den streifen dann aber "aufgefrischt". insgesamt gibts nur durchschnittliche 6 punkte.

Kamera/schnitt:
die anfangszene, die U-Bahn Szene "mind the gap", die Klinik, war ganz ordentlich dargestellt. (aber die u-bahn szene war von der story dann letztendlich irreführend.)
insgesamt hier 7 punkte.

musik:
ist mir in keinster weise positiv oder negativ aufgefallen. demnach nur schnitt: 5 punkte.

besetzung:
zeta-jones top, rooney mara noch besser, jude law war gut, aber etwas "kühl" dargestellt, tatum hatte hier irgendwie gar nicht reingepasst.
7 punkte.

Hintergrund der Story:
die Kritik an unserer pillengesellschaft, der Pharmaindustrie, der pharmalobby und dem damit verbundenen geldwahn kam leider zu kurz. eine klare, konkrete message, dass der mensch im Vordergrund steht und nicht der Profit, wäre mir lieber gewesen. dennoch schön, dass ein eher seltenes kritisches Thema abgehandelt wurde. hierfür dann 7 punkte.

Fazit: nicht unbedingt ein film für jedermann, aber durchaus sehenswert und anspruchsvoll. 7 punkte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nebenwirkungen, die beim Lesen dieses Kommentars auftreten können: Kopfschmerzen, Übelkeit und leichte Spoiler.

Einen besseren Hitchcock-Film werden wir wohl erstmal nicht zu sehen bekommen. In "Side Effects" geht es nicht bloß, wie ich annahm, um Medikamente, Heiltränke und bunte Pillen, die Probleme bereiten können, sondern dieser äußerst stilvoll in Szene gesetzte, vielschichtige Streifen bietet noch viel mehr. So zeichnet Soderbergh hier ein erschreckendes Bild der modernen Gesellschaft, wo Patienten als Versuchskaninchen missbraucht und für finanzielle Vorteile ausgenutzt werden, und Konzerne und Lobbys, in diesem speziellen Fall die allmächtige Pharmaindustrie, einen erschreckenden Einfluss auf alle Lebensbereiche ausüben. Das ist gruselig. Wie schon "Contagion" ein eindringlicher, weil glaubwürdiger Horrorfilm. Und in erster Linie funktioniert "Side Effects" selbstverständlich als spannender, immer dichter werdender Thriller, dem erst am Ende die Wirkstoffe ausgehen, wenn er sich auf das überstrapazierte Evil-Lesbians-Klischee schmeißt.

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

cycloo77

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Fängt schnarchend an und endet gähnend....Bei dieser Besetzung und dem Regisseur ist das so grade noch,der Film krankt völlig an der Spannungsarmut und bis auf Rooney Mara und Jude Law sieht das Cast aus ,als hätte es nicht wirklich Lust gehabt hier mal nur annähernd Normalform zu zeigen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CaptainHowdy

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

An sich ja echt nicht schlecht, aber sowas von vorhersehbar... Tut nem Thriller an sich ja nicht unbedingt gut, auch diesem hier nicht. Hatte mehr erhofft...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

zmpfl

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sehr schön !
Ich schließe mich der Meinung (mindestens) eines Mitkommentatoren an:
Am Besten ohne jedes weitere Vorwissen genießen.
Spitzenmäßiger Dann-Doch-Thriller mit jeder Menge Haken und Ösen, spannend mit hervorragenden Schauspielern inszeniert.

Empfehlung!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kara92

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Also ich fand den Film etwas in die Länge gezogen und an manchen Stellen einfach mit zu viel Fachgesimpel über Psychologie und den entsprechenden Tabletten.
Meine Hochachtung geht allerdings an Rooney Mara, die ihre Rolle wirklich sehr überzeugend und mit viel Tiefgang gespielt hat.
Mein Tipp: Für diesem Film sollte man sich Zeit nehmen und ihn nicht nebenher plätschern lassen, kein Film für zwischendurch.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

KeineSpoiler.de

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

»Side Effects« ist ein mauer Film, aber eine beeindruckende Arbeitsprobe für Rooney Mara.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jorg.hoffmann.9849

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Emily Taylor (Rooney Mara) und ihr Ehemann Martin (Channing Tatum) sind ein glückliches Paar, das im Wohlstand lebt. Doch der Broker Martin verliert wegen Insiderhandels nicht nur sein Geld, sondern auch seine Freiheit. Während Martin im Gefängnis sitzt, stürzt Emily in ein psychisches Loch und hat mit Depressionen zu kämpfen. Vier Jahre später wird Martin entlassen, doch die erneute Veränderung überfordert die junge Frau vollends. Der erfolgreiche Psychiater Dr. Jonathan Banks (Jude Law) kümmern sich um Emily und soll ihr helfen, mit ihrer Angst und den Depressionen fertigzuwerden. Nachdem erste Versuche der Stabilisation scheitern, verschreibt Banks ihr ein neues Medikament. Dieses führt jedoch zu ungeahnten Nebenwirkungen, an dessen Ende ein mysteriöser Todesfall steht. Nun droht nicht nur Emily, sondern auch Banks alles zu verlieren.

Ich habe eine Nacht erstmal drüber schlafen müssen, um einen klaren Kopf zu bekommen, wie meine Kritik zu diesem Film ausfällt. Er beginnt wie ein Thriller über die Machenschaften der Pharmaindustrie und den schnellen Einsatz von Psychopharma bei vielen Ärzten in den USA.
Dort hat fast jeder einen Psychater oder Psychologen. So weit so gut. Der Film nimmt im letzten Drittel eine überraschende Wendung, die mir nicht plausibel ist. Ich mag wendungsreiche Filme, Filme in denen nichts so scheint wie es ist, aber hier wollte Sonderbergh wohl alles unterbringen. Schauspielerisch ist das erste Sahne, vor allem Rooney Mara (Verblendung) spielt hier alle an die Wand, ich hoffe wir werden von Ihr zwei weitere Auftritte als Lisbeth Salander bald sehen. Side Effects ist trotzdem immer noch ein spannender Film und bekommt von mir 7/10.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sachsenkrieger

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

ACHTUNG! KOMMENTAR KANN SPOILER und Spuren von Zynismus, Schwachsinn, Sarkasmus, Idiotie, Ironie und Tourette-Syndrom enthalten!

Am besten man sieht sich den Film, so wie ich, ohne Vorkenntnisse und Erwartungen an. Er beginnt wie eine langatmige Doku zu Depressionen, Antidepressiva und den Verwicklungen zwischen verantwortungslosen Herstellern, geldgierigen Ärzten und doof alles in sich reinstopfenden Patienten. Ich war nach einer halben Stunde schon mit dem Finger am Stoppknopf angekommen.

Aber der anfangs wie ein Komapatient mit einer Überdosis Thorazinen dahinschlurfende Film entwickelt sich langsam aber stetig zu einem tollwütigen Cracksüchtigen. Durch diverse Twists wendet sich der anscheinend auf die größeren Zusammenhänge zielende Fokus doch auf die einzelnen Personen und macht einen Komplettschwenk in Richtung Thriller.

Das mag nicht jedem gefallen, der hier einen erhobenen Zeigefinger gegen die böse, böse Pharma-Mafia und die korrupten, unfähigen Ärzte erwartet hat, sowie eine Streicheleinheit für die armen, hintergangenen Patienten. Wer trotzdem weiterschaut, bekommt dafür einen recht spannenden Film mit stetig steigender Spannungskurve und einem gut aufgelegten Schauspielerensemble.

GOOD NIGHT AND GOOD LUCK!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

zmpfl

Antwort löschen

Absolut richtig. (Allerdings würde ich nach dem ersten Satz 'ne leichte Spoilerwarnung einarbeiten...;))


sachsenkrieger

Antwort löschen

Da hast du grundsätzlich recht. Das entfällt mir immer, da ich selbst vorm Film nur auf die Zahlen gucke und erst hinterher die Comments lese.


Bollundus

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Gut und kühl erzählt...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ThomasWzS

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Ehrlich gesagt muss ich mich jedes mal überwinden etwas zu schreiben, wenn in meinen Augen ein Film total misslungen ist..
Doch hier sei mal notiert, warum misslungen:
1. Titel: Side effects - da steckt massenhaft Stoff drin und was rauskommt: blosses effekhascherisches Beiwerk.
2. Story: Verwirrspiel um des Verwirrspiel willens oder um das eigentliche Thema zu vermeiden, zu verharmlosen ... Emotionsgehalt: gegen Null
3. Böses Erwachen: Film entpuppt sich als so was von langweilige "wenn's Geld nicht reicht, bring ich dich halt um und mach dabei noch Kohle Geschichte"
4. Soderbergh kann inszenieren, aber nicht fokussieren, weil er einfach keine Haltung einnehmen kann/will, oder nichts zu sagen hat ... wird Zeit für ein paar Sabbatjahre.
5. Rooney, Law und Zeta-Jones spielen zwar klasse, müssen aber Gefangene ihrer Rollenklischees bleiben, das allein kann den Film nicht reissen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

horro

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"Side Effects" hat für mich sicher so ein paar Effekte der letzten Zeit bestätigt: nämlich den sogenannten "Soderbergh-Effekt" - alles ist über weite Strecken distanziert und fast steril; leicht schleppend: den "Tatum-Effekt" müssen wir nicht weiter ausführen - dieser Mann ist in jeder Rolle einfach nur farblos und öd; spielt hier zum Glück kaum eine Rolle: nicht zu unterschätzen ist der "Law-Effekt" - er kann mit seiner Art jedem Charakter noch das Letzte rauskitzeln: der "Zeta-Jones-Effekt" - ist mittlerweile im Grusel-Segment anzusiedeln und passt hier nahezu perfekt (wo bleibt die längst fällige Schönheits-OP); ihre Stimme ist dafür göttlich: und über allem der "Rooney Mara-Effekt" - behaupte mal, jeder Mann möchte dieses überirdische Wesen während 80% der Laufzeit einfach nur knuddeln und beschützen, egal was sie angestellt hat; sie spielt so langsam auf hohem Level. Mit ein paar schwerst angekündigten aber immer noch flotten Twists, steigert sich dieser Film auf ein gar anständiges Niveau, das es zu würdigen gilt.

bedenklich? 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

laskler15

Antwort löschen

bei deinen Kommentaren, ist es unnötig selbst noch einen zu verfassen. Du bringst alles auf den Punkt. Immer!


horro

Antwort löschen

danke für die netten Worte ... wäre allerdings durchaus auf einen Kommentar von dir gespannt


jacker

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

[ZARTE SPOILER enthalten]

Endlich mal wieder etwas brauchbares aus dem Hause Soderbergh!
Nachdem er zuletzt mit seiner Schlaftablette CONTAGION weltweit viral Langeweile verbreitete und sich selbst dann auch noch mit dem Totalausfall HAYWIRE toppte, kann sein Pharma-Verschwörungs-Psycho-Thriller SIDE EFFECTS nun mal wieder einige Punkte abgreifen.

Zum einen behandelt die Story von Drehbuchautor Scott Z. Burns (der ironischerweise auch schon für besagten CONTAGION verantwortlich war) ein aktuelles und heikles Thema: fatale Nebenwirkungen von Psychopharmaka in Verbindung mit deren rasant wachsendem Konsum. Zum Anderen macht Soderbergh's diffus-unscharfer, von Farbfiltern dominierter Stil hier nun auch tatsächlich mal wieder Sinn - es geht um Unklarheit, um Blackouts, um Schlafwandeln, später auch um Komplotte und Verschwörungen - alles Zustände, deren emotionale Unklarheit hier durch (die von Soderbergh selbst geführte) Kamera und Schnitt zusätzlich intensiviert werden.

Worum geht es: Als der Psychologe Jonathan Banks einer hoffnungslosen Patientin, deren Mann gerade aus dem Knast zurück ist ein neues, von der Industrie als Testmuster in den Markt gedrücktes Medikament verschreibt, beginnt sie zu schlafwandeln. Bliebe es nur dabei, wär der 'Side Effect' tolerierbar, doch Emily tut im weggetretenen Zustand etwas schlimmes. Etwas sehr schlimmes. Und das führt zurück zum Medikament. Und das führt zwangsweise zurück zur Verantwortung von Dr. Banks. Ging hier alles mit rechten Dingen zu? Es folgt eine spannende Aufklärungsjagd, die Schuldfragen klären und Licht ins Dunkel bringen soll.

Positiv sticht hier ganz klar Rooney Mara hervor, die facettenreich und eindringlich die verschiedenen Stadien und Zustände der Emily verkörpert. Auch Jude Law liefert übersolide ab und so wirkt SIDE EFFECTS über weite Teile fesselnd und aus einem Guss.
Bis die Schatten langsam weichen.
Was wie ein großangelegter Komplott aus rechtlicher Unterdrückung und gekonnter Vertuschung der Pharma-Konzerne beginnt, mutiert leider auf den twistreichen letzten Metern in ein geradezu banales Konstrukt aus enttäuschten Liebeleien und konspirativen Rachegeschichten. Nicht der vermutete Rundumschlag gegen die modernen Aktions-Mechanismen einer milliardenschweren, profitorientierten Pharma-Industrie, sondern viel, viel kleiner auf der Skala angesiedelt. Von der Sache her ist das kein Beinbruch, wäre Z. Burns und Steven Soderbergh doch ein etwas weniger verkrampft-plattes Lüften des Vorhangs gelungen und in ein weniger TATORT-ähnliches runtergeleiertes Geständnis verpackt worden.

Zum Glück betrifft das nur das letzte Viertel des ohnehin in 100 Min. knackig erzählten Films, massive Abzüge in der B-Note hagelt es dafür aber gewiss - denn Atmosphäre, Inszenierung und Schauspiel hätten für einen richtigen Kracher getaugt!

[http://weltamdraht.blogsport.de/2013/12/31/side-effects-2013]

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

jacker

Antwort löschen

HAYWIRE ist in meinen Augen auch pure Zeitverschwendung (obwohl er von manch einem als "der körperlichste Actionfilm überhaupt" bezeichnet wird) CONTAGION fast genauso (selbst wenn das Thema dich interessieren würde).
DER INFORMANT hingegen war bereits aufgrund von Matt Damon's Look witzig!


cule0809

Antwort löschen

Ja Der Informant war ganz gut. Haywire werde ich wohl auch nicht gucken es sei denn ein Zufall ergibt sich hehe. Fand Side Effects ja schon toll denke also ich werde Contagion trotzdem ne Chance noch geben allein wegen den Schauspielern hehe.


Cinematic

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ganz solider Thriller ohne große Momente..da fand ich Contagion weitaus spannender und packender als diesen Pharmazeutikerfilm..Die Nebenwirkungen in diesem Film haben in dem Fall zu 100% gewirkt!!! aufkommende langeweile,desinteresse und leichte müdigkeit ...

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Frederik Witte

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Nach den ganzen negativen Kritiken hier unter mir, muss ich einfach mal etwas zu dem Film schreiben.
Es ist ein Film. Man darf doch nicht jeden Film darauf beziehen, dass er die Menschen belehren soll, etc. Darüber hinaus darf man einem Film doch nicht 0 Punkte geben, nur, weil er ein geniales Drehbuch hat, welches allerdings nicht die Pharmaindustrie kritisiert, sondern viel eher geniale Twists hat. Wenn man mit einem klaren Bild an einen Film geht, darf man meiner Meinung nach auch nicht kritisieren. Wozu schaut man einen Film, wenn man eh schon den kompletten Film im Kopf hat. Das ist doch nicht der Sinn der Sache.
Das wäre als würde ich auf ein Konzert gehen, mit der Vorstellung der kompletten Reihenfolge der Soundtracks und der Aufstellung der Bühne, etc. und wenn etwas nicht stimmt, dann ist das Konzert scheiße. Bullshit so etwas.

Wenn ihr Filme guckt, dann geht ohne Erwartungen und Vorurteile in einen Film. Ansonsten kann man diesen nicht neutral betrachten und bewerten.

Side Effects ist genial!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

In_Ex_Fan

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

>>>Spoileralarm!<<<

Auf den Film wurde ich erst aufmerksam, als ich einen Trailer auf einer Blu-Ray sah. Vorher mal wieder nichts von gewusst.
Los Gehts!

Side Effects beginnt ziemlich ruhig. Emily Taylor besucht ihren Ehemann, Martin Taylor, im Gefängnis. Dieser sitzt wegen Insiderhandels eine Haftstrafe von vier Jahren ab. Kurz danach wird Martin entlassen und lebt zusammen mit seiner Frau in einer kleinen Wohnung. Auf dem Weg zur Arbeit versucht Emily eines Morgens scheinbar sich selbst das Leben zu nehmen, indem sie mit ihrem Auto vor eine Wand fährt.
Im Krankenhaus wird sie von dem Psychiater Jonathan Banks untersucht. Als er ihr zustimmt sie nicht einzuweisen, wenn sie zu ihm in seine Praxis kommt, beginnt die Behandlung ihrer vermeintlichen Depression.
Kurz danach, mit dem Tod von Martin verschwindet auch ziemlich schnell das interessante an dem Film. Viel zu auffällig ist das Verhalten von Dr. Siebert um später davon überrascht zu sein, dass sie etwas mit der Sache zu tun hat. Genau das war mein Problem mit Side Effects. Je mehr die Wahrheit ans Licht kam, umso weniger hat mich diese noch gereizt. Die Story ist mMn. viel zu durchsichtig um die Aufmerksamkeit des Zuschauers dauerhaft einfangen zu können, obwohl das für einen Film dieser Kategorie „überlebenswichtig“ ist.
Außerdem wirken Emilys Beweggründe ziemlich unglaubwürdig. Wenn sie mit ihrem Leben und ihrer Ehe nicht zufrieden ist hätte eine Scheidung wohl gereicht. Mord ist da etwas weit hergeholt. Ob Beziehung mit ihrer Psychiaterin hin oder her.
Die Darstellerleistungen sind eher gemischt.
Während Jude Law als Jonathan Banks deutlich den Film dominiert, wirkt Catherine Zeta-Jones etwas fehl am Platz. Rooney Mara wirkt überzeugend depressiv, das will ich ihr lassen. Doch das ist auch schon alles. Der Rest ihrer Darstellung ist durchschnittskost. Channing Tatum ist kaum erwähnenswert, da er ziemlich schnell aus dem Film verschwindet.
Wieder einmal ein Film, der einen faden Nachgeschmack hinterlässt und bei mir relativ schnell wieder in Vergessenheit geraten wird.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch