Contagion

Contagion (2011), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 20.10.2011


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6.8
Kritiker
43 Bewertungen
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6.6
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5389 Bewertungen
240 Kommentare
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von Steven Soderbergh, mit Marion Cotillard und Matt Damon

Im starbesetzten Contagion versuchen Wissenschaftler einer Epidemie auf den Grund zu gehen, bevor sich die ganze Welt mit der tödlichen Krankheit angesteckt.

Als Beth Emhoff (Gwyneth Paltrow) zu ihrer Familie zurückkehrt, ist es schon zu spät: Ein tödlicher Virus, mit dem sie sich auf einer Geschäftsreise im Fernen Osten infiziert hat, rafft sie innerhalb weniger Tage dahin. Mit diesem besetzungstechnischen Paukenschlag, der ein wenig an Hitchcocks Psycho erinnert, beginnt Steven Soderberghs neuer Thriller Contagion. Während der Ehemann und Vater Thomas Emhoff (Matt Damon) noch mit der persönlichen Tragödie zu kämpfen hat, kämpft ein internationales Ärzteteam unter Federführung der C.D.C. (Centers for Disease Control and Prevention) bestehend aus Dr. Leonora Orantes (Marion Cotillard), Dr. Erin Mears (Kate Winslet) und Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne) u.a. im Wettlauf mit der Zeit gegen die weitere Ausbreitung des aggressiven Virus und die Zersetzung der gesellschaftlichen Strukturen. Denn im Angesicht des Todes ist sich jeder selbst der Nächste – und zwar weltweit.

Zehn Jahre nach Traffic hat Steven Soderbergh mit Contagion wieder einen fesselnden Action-Thriller inszeniert, der durch ein hochklassiges Ensemble besticht. So wartet Contagion neben den schon erwähnten Darstellern in größeren und kleineren Rollen weiterhin mit Jude Law, Bryan Cranston und Elliott Gould auf. Selbst der Deutsche Armin Rohde hat in Contagion seinen Auftritt.
Im Zuge der Globalisierung rückt nicht nur die Welt näher, auch Virus-Epidemien finden leichter Verbreitung. Zuletzt sorgte der Influenza-Virus H5-N1 im Zuge der Vogelgrippe für weltweites Aufsehen, da man immer mit einer Übertragung auf den Menschen rechnete. Das Horrorszenario, das in Contagion präsentiert wird, hat im Film schon eine längere Tradition. Berühmtester Vertreter dieses Sub-Genres ist bisher wohl Outbreak – Lautlose Killer von Wolfgang Petersen aus dem Jahre 1995.
Steven Soderbergh ist 2011 neben Contagion auch mit dem Rachethriller Haywire im Kino vertreten. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Contagion
Genre
Actionfilm, Politthriller, Thriller, Drama
Zeit
Gegenwart
Ort
Erde, Vereinigte Staaten von Amerika
Handlung
Ansteckung, Arzt, Epidemie, Heilmittel, Infektion, Massensterben, Pandemie, Todkrank, Virus, globale Bedrohung
Stimmung
Aufregend, Ernst, Hart
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Double Feature Films, Participant Media

Kommentare (209) — Film: Contagion


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doenef

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Bewertung6.0Ganz gut

Beklemmende, aber auch interessante Studie über eine Pandemie, leider etwas zu kurz geraten

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Uwe B.B.B.

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein hervorragender Film, der sich um Authentizität bemüht, wo andere lieber auf reißerische Effekte setzen. So ist denn auch die Empfehlung für diesen Film: Actionjunkies, die zu blöd und zu desinteressiert sind, um einer intelligent gestalteten Handlung zu folgen, sollten diesen Film meiden. Allen anderen sei er wärmstens ans Herz gelegt.

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Ludi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein sehr realitätstreuer Film. Von den Chromosomensätze der Erreger bis hin zu Inkubationszeiten etc usw. hat mir sehr gut gefallen!
Was auch klasse war, dass es nicht aus einer Sicht erzählt wurde, sondern aus mehreren.
Aus der Sicht des Gesundheitsministeriums, von Forschern, Vätern...
Richtig cool!

und mit dem Anfang haben sie einen gleich in den Bann gezogen.

Auch das Ende war schlüssig und zugleich auch schockierend!

kann man sich aufjedenfall anschauen !!!!

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frank-br

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Bewertung6.5Ganz gut

Schnörkellos wird die Ausbreitung des Virus erzählt. Ein bisschen mehr Spannung hätte dem Film gut getan Kann man mal an einem verregneten Tag Nachmittags anschauen.

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Oskar Gleit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Absolut erstklassig gemachter Film, ohne viel Peng Peng und Augenwischerei. Stattdessen nüchtern, sachlich und ernsthaft. Denn so wie im Film dargestellt, passiert es auch in der Realität. Und zwar bei jeder Art von Seuche. Wir können von Glück sagen, das bei den Seuchen der letzten Jahre nicht mehr passiert ist. Also mich hat der Film überzeugen können. Fazit: Klare Empfehlung von mir !!

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julius.kassburg

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Atmosphärisch guter film, hat spass gemacht ihn anzuschauen obwohl das Thema beklemmend ist ...

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Plus

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Bewertung5.5Geht so

Vermutlich muss man für diese Form der Panikmache irgendwie empfänglich sein, um den Film zu mögen. Ich fand ihn zwar nicht langweilig, aber auch keineswegs mitreißend.
Seit der Schweinepest, Vogelseuch, Rinderwahn und was sonst noch alles so da war, fällt es mir schwer das Thema "Killerseuche" ernst zu nehmen.
"Outbreak" hat mir damals besser gefallen... aber gut...das war auch 'ne andere Zeit.

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fliegendreck84

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film ist schon ganz schön aufgebaut. Das Thema ist einfach nicht mehr originell. Ein Virus möchte die Erde vernichten - ja das hat man schon öfters gehört. Doch wie schön und langsam er die Katastrophe und die Geschichten der einzelnen Personen in den Film einbaut ist gut gemacht. Wer Katastrophenfilme oder ähnliches mag, kann sich diesen Streifen gerne reinziehen.

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FrEAk0

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Bewertung6.5Ganz gut

Gerade gesehen und ich möchte nur ein kurzes Fazit ziehen. Von mir gibts nie was vom Inhalt ..steht ja da oben :-P
Also die Ersten 20-35 Minuten habe ich echt mit sehr hohem Interesse verfolgt.
Doch leider viel zu viel langatmige Passagen bei denen mir der Gedanke kam das der Film sich im Kreis dreht und der Regisseur sich zu sehr verkrampft um die dann entscheidende "ins-gedächtnis-brennende-Story-Bombe" platzen zu lassen. Doof formuliert aber ich schreib immer drauf los ;).
Unterhalten hat er mich, nicht mal das Genörgel meiner Frau störte mich, die Ich ansonsten bei Filmen anfauche wenn ich der Story folgen will... hehe.
Irgendwie garnicht angesprochen hat mich der Auftritt von Jude Law.
Meine Frau würd ne 5 geben, ich geb ne 6,5 .. weniger hat er nicht verdient, mehr aber meiner Ansicht auch nicht.
Hat viel Potential verschenkt, verliert sich aber im Gefaselstrudel und wirren Passagen.

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primatemike

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Bewertung5.5Geht so

Der Anfang war sehr vielversprechend aber dann kam warme Luft... Schade eigentlich. Das hätte nämlich was werden können.
Der Streifen wirkt irgendwie sehr steril, als Zuschauer sind einem die Darsteller relativ Wurst. Das Spannungspotenzial das so eine Pandemie mit sich bringen würde, wird hier nicht im geringesten genutzt und nach der interessanten ersten Hälfte macht sich gähnende Langweile breit. Da ändert auch der fantastische Cast nix dran.
Schade.
Fazit: Für Epidemiologen ein must see. Alle anderen schauen WWZ oder Ähnliches.

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Line3105

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Bewertung7.0Sehenswert

Eines gleich vorne weg: Für mich ist der neue Soderbergh nur ein mittelmäßiger Unterhaltungsfilm.

Eine Seuche geht um und infiziert durch eine sehr, sehr kurze Inkubationszeit die halbe Welt…

Der Film ist hochbesetzt bis in dei kleinste Rolle. Aber manchmal ist weniger auch mehr!
Viel Action und Spannung darf man hier eigentlich nicht erwarten, denn es wird lediglich nüchtern das Ausmaß der Virenausbreitung dargestellt. Was tut die Regierung? Wie will man es aufhalten? Kann man überhaupt in so kurzer Zeit einen Wirkstoff entwickeln, der das Virus bekämpfen kann?

Kann man mal gucken – muss man aber nicht!

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dannydiaz

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Bewertung9.0Herausragend

Bestes schockierendes Filmplakat bit.ly/17M7IVm ;)

Mich hat der Film ziemlich schnell gepackt. Die Musik, Die Bilder, Die ganze Athmosphere war genial beklemmend.
Ich mag es wenn Soderbergh einfach im Ansteckungs-Horror schwelgt. Statt in der Mikrowelle schnell erhitzt, wird hier auf offenem Feuer gekocht. Das dauert bis das Wasser heiß ist und bis dahin kann man das auflammende Virus und die knisternde Stimmung genießen.
Der Filmscore von Cliff Martinez (Arbitrage,Drive) ist düster und still und dann ab und zu sehr intensiv. Top!
Der Film schafft ein Bewußtsein für ein Thema, was viel zu oft in den Nachrichten wie ein Möchtgern-Thriller zu rüberkommt. (Deswegen hat Soderbergh wissend auch nicht die nächsten Schlagzeilen Tropes geschrieben.) Gleichzeitig gibt es den Irrglauben, dass wir zu hygenisch leben und "Kinder ruhig mal ne Schauffel Dreck essen sollten" oder so ähnlich, um das Immunsystem zu stärken. Das dies Quatsch ist kann man daran am besten sehen, dass wenn dem so wäre Kinder in Slums wohl die besten Immunabwehr haben würden.
Panikmache wird vermieden aber die Panik kommt dann nach dem Film schleichend. Denkt man darüber nach, dass wir Tiere mit Antiobiotika vollstopfen. Denkt man darüber nach, dass wir nur noch ein funktionierendes Antibiotikum gegen Staphylokokken haben. Wenn man dann realisiert, dass der Virus in Tieren mutieren kann, wenn Antibiotika kommen und wir im Kampfe gegen diese Viren, so naiv sind und ihnen den "Schlüssel" geben, kann einem Angst und Bange werden.
Und nachdem Film hat wahrscheinlich jeder erstmal gezählt wie oft man sich ins Gesicht fasst. ;)

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Dom699

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Natürlich stärkt die Konfrontation mit geringen Dosen krankheitserregern und umwelteinflüssen, welche das Immunsystem fordern, die gGesundheit und dir immunabwehr. Nur eben nicht gegen völlig neue Krankheiten.


dannydiaz

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Das spielt gut auf den Übervirus der Information an (bzw Desinformation).
Die Informationen die Jude Law im Internet bloggt sind nicht ganz richtig und besorgniserregend. Die Informationen die das CDC verbreitet sind akkurat richtig aber irrelevant. Wird man dank des Wissens schneller geheilt, oder kann sich den Virus immnisieren? "Wir haben den Virus MEV-1 identifiziert" aha usw


Schwabilicious

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Bewertung7.0Sehenswert

Im Gegensatz zu diversen anderen Genrevertretern versucht "Contagion" den Ausbruch eines mutierten "Super-Virus" mit hoher Ansteckungs- und Mortalitätsrate realistisch darzustellen- das scheint (Ich bin kein Experte) auch zu gelingen.
Aber in seiner ganzen emotionslosen Nüchternheit kommt dem Streifen leider zuweilen eine Kernessenz, die Spannung, abhanden.
Vielleicht wäre es ab und an angemessener gewesen den Schrecken der Seuche etwas deutlicher/drastischer zu zeigen, das hätte dem Zuschauer vlt. an mancher Stelle einen kalten Schauer über den Rücken gejagt, den ich bei aller Neutralität von "Contagion" teilweise allzu schmerzlich vermissen musste.
Zeigt sich auf den ersten Blick natürlich ein Top-Cast, so wirken aufgrund des kalten Stils manche der Stars seltsam beschnitten und blass.
Überhaupt scheint "Contagion" mit seiner Vielzahl an Charakteren zu überladen, eine große Varietät verschiedener (meist gut/top besetzter) Protagonisten kommt zum Zug, deren Rollen allerdings oft nur äußerst schnell (tlw. beinahe wirr) eingeführt werden um dann ein Nischen-/Nebenrollendasein zu fristen. Ein bisschen entfalten können sich hier nur wenige der bekannten Gesichter, nicht zuletzt ebenfalls ein Produkt der gewollten Emotionslosigkeit und des nüchternen Stils.
Stellt sich die Frage, was "Contagion" denn sein will? Eine Pseudo-Doku? Oder doch Spannungskino?
Zumindest wenn man Zweiteres sein wollte hat man kräftig den Vogel abgeschossen. Sehenswert ist es trotzdem irgendwie- mehr aber auch nicht.

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Erlkoenig

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Bewertung6.5Ganz gut

Blockbuster mit Starbesetzung - in Sachen Spannung steht "Outbreak" mit Dustin Hoffmann allerdings um einiges besser da. Langatmige Passagen, die sich teilweise ziehen wie Kaugummi, stellen das Konzentrationsvermögen doch sehr auf die Probe. Dann wird die Endzeitstimmung nicht so wirklich deutlich. Das Virus, das die gesamte Menschheit auslöschen könnte, kommt hier zu lasch weg. Man fühlt die Angst, die Beklemmung einfach nicht.
Für Ärzte oder Wissenschaftler sicher spannender zu verfolgen als für actionsuchende Filmliebhaber.

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

ich hatte ihn gut in erinnerung und es sollte sich auch bestätigen...es ist mehr als erschreckend was alles passieren könnte und das wird hier gut dargestellt...spannung pur

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whitywhite

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Bewertung4.0Uninteressant

Anstrengend war mein erster Gedanke nach diesem Streifen, den ich weder als Film bezeichnen WILL noch als Reportage bezeichnen DARF.
Geradlinig, völlig emotionslos, keine Spannung, langweilig, usw. mit einem misslungenem Ende. Einzig der Besetzung kann man keinen Vorwurf machen.

Fazit: Das Augenmerk wurde auf den Versuch gelegt einen neuen Ansatz für diese Erzählweise zu finden, dafür wurde der Rest, in meinen Augen, vernachlässigt. Das Ende war, wie ich finde, bezeichnend für diesen Streifen. Für mich reine Zeitverschwendung (das liegt aber wahrscheinlich auch daran, dass ich kein Fan vom Stil von Steven Soderbergh bin)

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jacker

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Same here!


CuchillaPitimini

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Bewertung7.5Sehenswert

Bei dem Film „Contagion“ möchte ich mich nicht so sehr auf die Handlung fokussieren, sondern vielmehr auf seine Wirkung eingehen.
Denn die Handlung des Films wird weitesgehend schon im Trailer klar: Unzählige Menschen infizieren sich mit einem bislang unbekannten Virus, die Sterblichkeitsrate liegt bei 30% und es dauert Monate einen Impfstoff zu entwickeln. Es geht nun um die Suche nach dem Auslöser, um die Versorgung der Kranken, um die Prävention, um die Entwicklung eines Impfstoffs aber auch um Einzelschicksale wie die um Thomas Emhoff, der seine Frau und seinen Sohn wegen der Krankheit verlor und um Alan Krumwiede, ein Blogger, der glaubt, das Heilmittel zu kennen und hinter dem Virus eine Verschwörung der Regierung, Pharmazie und Gesundheitsbehörden vermutet.

Der Film hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Er startet an „Tag 2“ und der besondere Fokus wird in der Anfangsszene auf alle die Ansteckungsherde gesetzt, denen wir tagtäglich begegnen. Ich fand es dadurch durchaus nachvollziehbar wie sich ein Virus verbreiten könnte.
Es ist beängstigend wie selbst den erfahrensten Ärzten und Pandemiebeauftragten die nackte Angst im Gesicht steht, als sie von dem neuen tödlichen Virus erfahren. Je schlimmer die Lage wird, desto weniger trauen sich die Menschen auf die Straßen. Viele Menschen gehen nicht mehr zur Arbeit, zum Beispiel Verkäufer oder auch medizinisches Personal. Es kommt zu Plünderungen und Gewalt. Die Notrufleitungen sind überlastet. Auch wenn diese Szenen etwas übertrieben dargestellt wurden, denke ich, dass sie den Kern der Sache treffen. Überall Verzweiflung und Angst, Misstrauen und Egoismus. Furchtbar, aber doch nachvollziehbar: Niemand will krank werden, man möchte seine Familie vor dem Tod schützen, mit allen Mitteln. Am Ende des Films sieht man dann übrigens auch was an Tag 1 passierte.

Die beklemmende Situation im Film wird auch durch das brillante Staraufgebot untermauert. Matt Damon, Kate Winslet, Marion Cotillard, Gwyneth Paltrow, Laurence Fishburne, Jude Law und sogar Armin Rohde finden Platz in dem Streifen. Alle erfüllen ihre Rollen durchaus glaubwürdig, auch wenn ich Jude Laws Charakter etwas nervend fand, aber er ist in den schweren Stunden der Führer („Prophet“) einer Gegenbewegung, einer paranoiden Masse die sich im Zeitalter der Web 2.0 vor allem online formiert, die ihn aber im „Real Life“ irgendwann einholt. Mir persönlich war die Rolle unsympathisch (ja, obwohl er Blogger ist), aber von Jude Law gut gespielt.

Mein Fazit ist: Ein Film der etwas anderen Art, der ohne viel Action auskommt und trotzdem eine starke Wirkung hat. Wer keine Angst vor dem beklemmenden Gefühl hat, das der Film hinterlässt, und nicht unbedingt Humor oder Action sucht, der sollte sich diesen Film ansehen! Ich persönlich kann ihn sehr weiterempfehlen.

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resolver

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Contagion ist ein durchaus interessanter Film zum Thema Epidemie. Er zeigt unterhaltsam und eindrücklich, wie verschiedene Aspekte der globalisierten Welt zu Probelmen und Lösungen führen können. Auch, wie die Welt wohl bei einer globalen Epidemie arbeitet/arbeiten könnte.

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Alienator

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Bewertung5.5Geht so

Als Reportage gut, als Film nicht wirklich

Brauch die Welt einen weiteren "Viruskatastrophenfilm"? Gibt es etwas neues zu erzählen, was so noch nicht erzählt wurde? Kann man neue Erkenntnisse gewinnen? Die Antworten dazu sind unterschiedlichst. Im Grunde brauch man keinen weiteren Katastophenfilm dieser Art, weil bereits alles erzählt wurde. Die Frage ist nunmehr: Wie verpacke ich eine neue Variante der Geschichte? Und da kommt Soderberghs Film ins Spiel. Während andere Filme dieses Genre versuchen den Schrecken durch apokalyptische groß angelegte Bilder zu zeigen (mit z. B. Szenen von Massenpanik oder die Auswirkungen eines Virus in Nahaufnahme) so macht dies Soderbergh hier nicht. Er belässt es bei einer ruhigen, statischen Erzählweise die langsam aber konsequent den Weltuntergang präsentiert. Die Machart ist kühl-distanzierte Diagnose eines Wettlaufs mit der Zeit. Und hier ist das Manko: Es ist zu kühl . Keine Identifizierung, keine emotionalen Momente. Der Film berührt in keinster Weise. Und das macht ihn seltsam emotionslos. Nun gut, man kann nun sagen,dass wäre eine neue Erzählweise in solch einen Subgenre und das täte ihm gut. Tut es aber nicht. Die Szenen und Emotionen bleiben statisch und berühren überhaupt nicht. So bleibt es, dass der Film eher wie eine Reportage aussieht anstatt eines dramaturgischen Filmes.

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pischti

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Mir gefiel er bis zum Ende noch einigermaßen gut, aber gerade das Ende war so belanglos, dass es kein würdiger Abschluss des Filmes war.


Hades1987

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Bewertung9.5Herausragend

Keine Wahrzeichen brechen im zerstörten New York zusammen...der für mich beste Katastrophenfilm.

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