Contagion
Contagion (2011), US Laufzeit 106 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Drama, Kinostart 20.10.2011
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Keine
von Steven Soderbergh, mit Marion Cotillard und Matt Damon
Im starbesetzten Contagion versuchen Wissenschaftler einer Epidemie auf den Grund zu gehen, bevor sich die ganze Welt mit der tödlichen Krankheit angesteckt.
Als Beth Emhoff (Gwyneth Paltrow) zu ihrer Familie zurückkehrt, ist es schon zu spät: Ein tödlicher Virus, mit dem sie sich auf einer Geschäftsreise im Fernen Osten infiziert hat, rafft sie innerhalb weniger Tage dahin. Mit diesem besetzungstechnischen Paukenschlag, der ein wenig an Hitchcocks Psycho erinnert, beginnt Steven Soderberghs neuer Thriller Contagion. Während der Ehemann und Vater Thomas Emhoff (Matt Damon) noch mit der persönlichen Tragödie zu kämpfen hat, kämpft ein internationales Ärzteteam unter Federführung der C.D.C. (Centers for Disease Control and Prevention) bestehend aus Dr. Leonora Orantes (Marion Cotillard), Dr. Erin Mears (Kate Winslet) und Dr. Ellis Cheever (Laurence Fishburne) u.a. im Wettlauf mit der Zeit gegen die weitere Ausbreitung des aggressiven Virus und die Zersetzung der gesellschaftlichen Strukturen. Denn im Angesicht des Todes ist sich jeder selbst der Nächste – und zwar weltweit.
Zehn Jahre nach Traffic hat Steven Soderbergh mit Contagion wieder einen fesselnden Action-Thriller inszeniert, der durch ein hochklassiges Ensemble besticht. So wartet Contagion neben den schon erwähnten Darstellern in größeren und kleineren Rollen weiterhin mit Jude Law, Bryan Cranston und Elliott Gould auf. Selbst der Deutsche Armin Rohde hat in Contagion seinen Auftritt.
Im Zuge der Globalisierung rückt nicht nur die Welt näher, auch Virus-Epidemien finden leichter Verbreitung. Zuletzt sorgte der Influenza-Virus H5-N1 im Zuge der Vogelgrippe für weltweites Aufsehen, da man immer mit einer Übertragung auf den Menschen rechnete. Das Horrorszenario, das in Contagion präsentiert wird, hat im Film schon eine längere Tradition. Berühmtester Vertreter dieses Sub-Genres ist bisher wohl Outbreak – Lautlose Killer von Wolfgang Petersen aus dem Jahre 1995.
Steven Soderbergh ist 2011 neben Contagion auch mit dem Rachethriller Haywire im Kino vertreten. (EM)
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Cast & Crew
- Genre
- Actionfilm, Politthriller, Thriller, Drama
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Erde, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Ansteckung, Arzt, Epidemie, Heilmittel, Infektion, Massensterben, Pandemie, Todkrank, Virus, globale Bedrohung
- Stimmung
- Aufregend, Ernst, Hart
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Kritiken (29) — Film: Contagion
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschenNeben der herausragenden Montage, die es tatsächlich schafft einen strukturierten Rhythmus in die unzähligen Erzählstränge hineinzubringen, besticht vor allem Soderberghs Regie. Mühelos schafft er zu Beginn mit Naheinstellungen von Türgriffen, Ubahn-Stangen und schweißgebadeten Gesichtern ein Gefühl von Ohnmacht gegenüber den mannigfaltigen Bakterienherden zu generieren, die die Virenverbreitung vorantreiben können. Kein Wunder, wenn man danach jedes Husten im Kinosaal deutlich aufmerksamer wahrnimmt. Hinzu kommt ein äußerst effektiver Score von Cliff Martinez, der mit seinen Elektro/Industrial Klängen stark an die Arbeit von Trent Reznor und Atticus Ross in The Social Network erinnert.
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Mit „Contagion“ spricht Regisseur Soderbergh das inzwischen allgegenwärtige Virus- und Infektionsthema an und verzichtet dabei gänzlich auf eine emotionale Achterbahnfahrt, die den Zuschauer mit dem Schicksal der Protagonisten mitreißen möchte, sondern setzt auf inszenatorischen Abstand und die kühle Unnahbarkeit. Wir sehen dabei zu, wie die Gesellschaft von der vorerst mysteriösen Pandemie (keine örtliche Beschränkung) hilflos erschlagen wird, beobachten die (verständliche) Massenpanik und die politische, medizinische und wissenschaftliche Überforderung, die durch die nüchtern-kalte Erzählweise zwar nie wirklich nahe tritt, aber dennoch das beunruhigende Gefühl erzeugt, welches den Zuschauer auch nach dem Abspann noch über das eben Gesehene nachdenken lässt. Sicher schlägt Soderbergh einen durchaus realistischen Ton an, gerade auch in Verbindung mit der heutigen Globalisierung, doch „Contagion“ ist letztlich, und das macht sich eben auch durch die offenkundige Distanzierung klar, zu bepackt mit Figuren, die keinen emotionalen Zugang erlauben, und sich so gegenseitig die Möglichkeiten auf einen Charakter-Tiefgang entreißen. Dazu gibt es noch eine Prise Medienkritik und einen Blick auf die humanen Verhaltensmuster in einem solchen Extremfall. Das ist alles wunderbar gefilmt und geschnitten, überaus aktuell und sicher auch wichtig, aber es ist in erster Linie keine brisante Neuigkeit und schlussendlich fehlt dem Zuschauer die nötige Empathie, um wirkliche Anteilnahme am Geschehen zeigen zu können. [...]
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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Man könnte Contagion schnell in der Sparte der Katastrophenfilme verorten oder auch bei den zahlreichen Seuchen-Thrillern einsortieren, aber beides würde diesem wirklich interessanten Film nur marginal gerecht werden. Denn im Grunde ist Soderberghs neuester Streich ein reinrassiges Drama mit Krimi-Anleihen und Versatzstücken, die mehr an eine fiktive Doku-Reportage denken lassen denn an ein effektvoll inszeniertes Stück Popcorn-Kino. Vermutlich habe ich gerade deshalb im Freundes- und Bekanntenkreis zahlreiche Stimmen vernehmen dürfen, die dem Film pure Langeweile diagnostizieren, denn diese hatten sich sicherlich ein mitreißendes Epos erwartet inklusive Splatter und Anarchie.
Doch was der Regisseur uns mit Contagion serviert ist ungleich spannender und gerade deshalb so unaufgeregt, ja beinahe kühl erzählt, denn die Geschichte trägt so deutliche Anleihen an der Realität, dass man sich stets bewusst sein darf, dass dieses Szenario in der Realität genauso eintreten könnte und teilweise in der Vergangenheit auch schon ist – wenn auch beileibe nicht in diesem dramatischen Ausmaß. Es gereicht dem Filmemacher zur Ehre, dass er sich auch nicht der üblichen Mechanismen wie etwa Ausschnitten aus Nachrichten-Shows bedient, um das wachsende Ausmaß der Epi- und später Pandemie zu verdeutlichen, sondern dass diese Entwicklung sich ganz organisch in die Geschichten der Einzelschicksale einfügt, derer es in Contagion einige hat. [...]
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEs gibt Filme, deren Qualität unbestreitbar ist. Ob sie einen aber auch unterhalten, ist eine ganz andere Frage. Zu diesen Filmen gehört Soderberghs “Contagion”, der die Regeln des Genre nicht befolgen will. Im Film ist die Aufmerksamkeit auf viele Personen verteilt: eine untreue Geschäftsreisende, ein gehörnter Ehemann, der seine Tochter retten will, vier ganz verschiedene Mitarbeiter der WHO, ein rebellischer Blogger, alle dargestellt von großartigen (und sehr bekannten) Schauspielern. Spannung ist auf der Jagd nach dem Patient Null, bei der Suche nach dem Heilmittel, auf der Flucht vor Infizierten eigentlich vorprogrammiert. Es sei denn Herr Soderbergh hat sich in den Kopf gesetzt, genau das zu verhindern. Mit Erfolg. (Mehr im Podcast)
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenAngenehm unsentimentales und darum um so packenderes Seuchendrama, das sein Staraufgebot nicht als Schauwert ausspielt, sondern ökonomisch und wirkungsvoll einsetzt. Ein spannender, konzentrierter Genrefilm mit dem Ernst der 70er.
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the gaffer: the-gaffer.de
Kommentar löschenVerteilt über den ganzen Globus und mit einem ungewöhnlich großen, weil gleichberechtigtem Ensemble verfolgt Contagion den Ausbruch und die Eskalation einer fiktiven Pandämie, ohne sich dabei auch nur einen Moment zu verzetteln. Zwar entpuppt sich nicht jeder Handlungsstrang als vollends gelungen. Jener von Marion Cotillards WHO-Vertreterin gerät in der zweiten Hälfte so überflüssig, dass der Film selbst ihn vergisst. Dennoch ist Contagion ein ungemein stark kontrollierter Film über den Kontrollverlust und eine der rationalsten Auseinandersetzungen mit der Hysterie, die man überhaupt im Kino zu Gesicht bekommen kann. [...]
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenEine Killer-Grippe (oder so) verbreitet sich von Hong Kong aus nach und nach auf der ganzen Welt. Wissenschaftler und Regierung suchen nach einer Heilung, während die Bevölkerung nach und nach in Panik verfällt.
Steven Soderbergh erzählt in Contagion weniger eine Geschichte als dass er geradezu Lehrfilm-haft und äußerst nüchtern den (möglichen) Verlauf einer Pandemie darstellt (ohne die Konsequenz zu haben, wirklich ganz auf Human Interest zu verzichten). Alles Gezeigte scheint zweifelsohne plausibel und authentisch – ist aber auch sterbenslangweilig. Viel Zeit wird auf wissenschaftliche Details und die Analyse des fiktiven Virus verwendet, während die wirklich interessanten Aspekte des Films zu kurz kommen: Die Massenpanik der Menschen, die Angst, auch scheinbar gesunde Menschen zu berühren und die vielen kleinen Geschichten, die Soderbergh andeutet, aber nicht wirklich auserzählt. Da ist allen voran Matt Damons Familienvater, der seine Frau und seinen Stiefsohn an die Grippe…
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen[...] Gut gespielter, äußerst ruhig inszenierter Seuchenfilm, dessen Genre sich nicht eindeutig bestimmen lässt. Wer einen zweiten “Outbreak” erwartet, könnte eventuell enttäuscht werden.
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KultHit.de: KultHit.de
Kommentar löschenAls Fazit zum "Contagion" lässt sich sagen, es ist ein guter Film. Gut gemacht - sehr glaubwürdig - und interessant. Das Gezeigte kann eines Tages Realität werden. Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit. Aber leider ist der Film nicht das Kinoerlebnis welches man erwartet. Dazu ist die Geschichte einfach zu kühl. Man verlässt den Kinosaal unbefriedigt. Nachdenklich aber emotionslos.
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R. Loch: FilmSzene.de R. Loch: FilmSzene.de
Kommentar löschenVereinzelt erreicht „Contagion“ eine Intensität unangenehmen Ausmaßes. Allerdings hält Soderbergh leider auch Maß; nie wird es so bedrückend, so schockierend, dass man hinterher ernsthaft in Versuchung gerät, seinen Umgang mit anderen Menschen gründlich zu hinterfragen. Für die Dauer seiner Laufzeit funktioniert „Contagion“ hervorragend – aber auf Dauer in Erinnerung bleibt er nicht.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDie unterschiedlichen Handlungsstränge werden von einem hervorragenden Schnitt in hohem Rhythmus miteinander verknüpft. Die von Soderbergh selbst unter dem Pseudonym Peter Andrews geführte Kamera bevorzugt blaue Töne, die zusammen mit der wirkungsvollen Filmmusik von Cliff Martinez der Handlung eine nüchterne, beklemmende Anmutung verleiht. Zur schaurigen Stimmung tragen sowohl die dokumentarisch anmutenden Bilder der Forschungslabors, einer leeren Flughafenhalle oder einer ebenso menschenleeren Straße, in der sich der Müll auftürmt, entscheidend bei. Zum visuellen Konzept von „Contagion“ gehören ebenfalls die Großaufnahmen der Gegenstände, durch die sich das Virus überträgt: ein Glas, eine Kreditkarte, eine Türklinke, eine Bus-Haltestange, aber auch ein Händedruck oder eine flüchtige Berührung.
Dass „Contagion“ früheren Seuchenfilmen wie Petersens „Outbreak – Lautlose Killer“ inhaltlich wenig Neues hinzufügt, kann kaum als Schwäche ausgelegt werden. Schwerer wiegt es indes,…
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Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenContagion ist ein stimmiger, realistischer und spannender Virenfilm, der es ausgezeichnet versteht das Leben in unserer vernetzten Welt zu portraitieren. Steven Soderbergh inszeniert eine globale Katastrophe, die sich aber fast anfühlt wie ein Kammerspiel. Mit viel Geschick und angetrieben von einem treibenden Soundtrack verzahnt er die einzelnen Fragmente, die sich so zu einem umfassenden Blick auf die Katastrophe zusammenfügen. Unterstützt wird er dabei von einer beeindruckenden Starriege, die sich von ihrer besten Seite zeigt.
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Thomas Hunziker: filmsprung.ch Thomas Hunziker: filmsprung.ch
Kommentar löschenBeinahe schon dokumentarisch schildern Regisseur Steven Soderbergh und Drehbuchautor Scott Z. Burns in «Contagion», was die Auswirkungen sein könnten, wenn sich ein solches Virus wirklich schnell ausbreiten sollte. Die Schilderung der Geschichte ist zwar mehrheitlich sehr nüchtern, aber dennoch mitreissend und beklemmend. [...]«Contagion» bietet eine faszinierende und packende Betrachtung der Folgen einer Pandemie.
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Franz Everschor: Filmdienst Franz Everschor: Filmdienst
Kommentar löschenAttraktiv mit einem Star-Ensemble besetzt, dabei aber kühl und distanziert erzählt, setzt der Thriller nicht auf die Mechanismen eines Katastrophenspektakels oder auf drastischen Körperhorror, sondern schockiert durch die Glaubwürdigkeit und wissenschaftliche Akkuratesse des geschilderten Szenarios.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenSteven Soderbergh, der gerne zwischen Kunst und Mainstream wechselt, macht keinen trivialen Katastrophenfilm, sondern liefert beim Wettlauf mit dem Tod trotz aller Nüchternheit ein Adrenalin gespicktes Meisterstück ab, bei dem er geschickt die Fäden rund um den Globus knüpft. Unterstützt wird er von einer glänzenden Besetzung [...].
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBei allen Stars und allem Aufwand fühlt sich Contagion doch insgesamt überraschend banal an. Irgendwo zwischen Outbreak und dem Galileo-Special zur Killergrippe, zieht sich der überlange Film ohne tatsächlich mitzureissen oder zu berühren. Keine der Figuren wirkt tatsächlich lebendig, alle sind überdeutlich durch ihre Funktion definiert.
Doch Funktionen lassen uns nicht mitfühlen. Wo im ähnlich gelagerten "And the band played on..." die Entdeckung des HIV-Virus und seine globalen Auswirkungen menschlich nachfühlbar vermittelt wurden, bleibt Contagion Herz- und Spannungsfreies Kino, das zwar halbwegs plausibel aber dennoch ohne eigentliche Story dahinplätschert und dramaturgisch mehr als einmal gehörig durchhängt.
Am Schlimmsten bleibt die durchgängige Unoriginalität, die den ganzen gängigen Todesviren-Szenarien überhaupt nichts hinzuzufügen hat und - das enttäuscht bei Soderbergh tatsächlich - beständig das Gefühl vermittelt, es auch nichtmal zu versuchen. Zwei drei sülzige Momente mit Matt Damon und Tochter, die wir im Grunde auch nicht kennenlernen und die erkennbar nur als "Human Interest" eingebaut sind, reichen nicht aus um die Dimension des Geschehens tatsächlich spürbar zu machen.
Contagion mag ausreichen um misstrauisch zu gucken, wenn das nächste Mal in der Ubahn jemand hustet - das wirkliche Grauen eines solchen Virenausbruchs, bleibt er trotz Millionen Toten letztlich schuldig.
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AltH85 Wed, 12 Oct 2011 10:51:41 -0000
Antwort löschenSchade, beim Trailer hats mich schon gejuckt.
lieber_tee Mon, 12 Dec 2011 21:35:16 -0000
Antwort löschenGerade in der distanzierten Machart findet der Film, bei mir, einen grausigen Zugang zu der Thematik. Angenehm unschmalzig.
D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenWie die meisten von Soderberghs Filmen in letzter Zeit, fühlt sich Contagion ein wenig steril an - eher eine Fingerübung im Filmemachen als ein Film, der voll von Leben ist. Doch Contagion ist zweifellos hochgeistig, vielleicht sogar der intelligenteste Katastrophenfilm aller Zeiten.
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Wesley Morris: The Boston Globe Wesley Morris: The Boston Globe
Kommentar löschenEs ist wahr, dass die Geschichte eher auf Breite statt auf Tiefe setzt, doch Contagion ist ein Vergnügen, dass viel zu schnell als selbstverständlich angesehen wird, wo es doch einen Filmemacher wie Steven Soderbergh, Christopher Nolan oder hin und wieder auch David Fincher braucht, um es zu liefern.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenObwohl in Ausführung und Aussehen eindeutig modern, verbreitet Steven Soderberghs Contagion das - höchst willkommene - Gefühl eines epischen Katastrophenfilms aus den 1970er Jahren.
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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenDadurch, dass die Charaktere in Contagion eher als Beiwerk der Geschichte genutzt werden, als ihr zentraler Fokus zu sein, kann der Film die Evolution der Krankheit zeigen, ohne ihn mit Melodrama oder unpassenden Action-Szenen zu belasten.
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Alle Kritiken (29)
Kommentare (199) — Film: Contagion
Hades1987 Sun, 16 Jun 2013 02:30:42 -0000
Kommentar löschenKeine Wahrzeichen brechen im zerstörten New York zusammen...der für mich beste Katastrophenfilm.
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LivingDead Mon, 20 May 2013 00:54:14 -0000
Kommentar löschenDas größte Plus des Filmes stellt zudem auch seine größte Schwachstelle dar: Und so steht und fällt der Film mit seinem Dokucharakter. Charakterzeichnungen gibt es eigentlich gar nicht. Der Zuschauer wird direkt mit "Tag 2" der Infektion in die Geschichte hinein geworfen und sieht mit an, wie schon in den ersten Minuten einer der Hauptcharaktere durch die Krankheit das Zeitliche segnet. Und so geht es dann auch knappe zwei Stunden weiter. Und so interessant, packend und in den besten Momenten erschreckend, die zugrunde liegende Geschichte sein mag, so distanziert bleibt der Zuschauer. Das Ganze fühlt sich eher nach einer nachmittäglichen N24-Doku an. Und so deplatziert wirken dann auch die handvoll Szenen, welche so etwas wie menschliche Wärme zu transportieren versuchen.
Dagegen funktioniert der Film als fiktionale Darstellung der Szenerie ziemlich gut, bleibt aber insgesamt hinter den Erwartungen und auch Möglichkeiten zurück.
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heikschn Mon, 13 May 2013 20:52:35 -0000
Kommentar löschenInteressant an den Soderbergh-Filmen ist, dass sie relativ wenig miteinander gemein haben. Der Regisseur läst sich schwer in ein Schema pressen. Entsprechend wird es vermutlich wenige geben, die alle seine Filme gut finden. Mir geht es zumindest so. Diesen hier finde ich ok. Solider Epedemie-Thriller, aber auch nicht mehr.
Wieder einmal hat sich eine illustre Truppe zusammengefunden, als Soderbergh gerufen hat. Contagion ist gespickt mit Stars, so dass der Filmemacher durchaus den einen oder anderen früher als später draufgehen lassen kann.
Soderbergh versucht hier verschiedene Aspekte einer Epedemie darzustellen. Jedoch fallen einige davon interessanter aus als andere. Vielleicht hätte es dem Film besser gestanden, sich auf einige der interessanteren zu konzentrieren und sich für die mehr Zeit zu nehmen. So wird vieles jetzt nur angedeutet. Zudem nervt das Ende etwas. Hätte mir einen anderen Ausgang gewünscht.
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Martyman Sun, 12 May 2013 17:26:28 -0000
Kommentar löschenEs gibt viele Katastrophenfilme. Sehr viele.
Sehr viele gute. Und sehr viele schlechte.
Es gibt bildgewaltige Actiongemetzel bei Naturkatastrophen à la "The Day after Tomorrow" und "2012" von Emmerich und es gibt "ruhigere" Katastrophenthriller wie "Die Wolke" - und "Contagion".
Ich habe bislang noch niemanden gesehen, der es schaffte, die Ausbreitung eines tödlichen Virus so kühl, distanziert und dadurch insgesamt erschreckend realistisch darzustellen wie Steven Soderbergh, der mit "Contagion" ein wahrhaftiges Meisterwerk des aufgrund der zahlreichen B-Movies meist eher herablassend belächelten Genres inszenierte.
Das gelungene Drehbuch wird hervorragend in Szene gesetzt, die Kameraführung sorgt im Zusammenspiel mit der bedrohlichen Musik für Gänsehaut.
Die exzellente Darstellerriege mit hochkarätigen Stars gibt einem den Rest. Einfach cool: Armin Rohde, der sich inmitten der Hollywoodgrößen Matt Damon, Gwyneth Paltrow, Laurence Fishburne und Kate Winslet äußerst wohlzufühlen scheint.
Wenn man dann auch noch einen Hustenreiz verspürt, bekommt man es mächtig mit der Angst zu tun - ein gutes Omen, denn das beweist, wie man in den Film reingesogen und von ihm mitgerissen wird, genau so, wie es sein soll.
Das Ende und die ersten News in der Presse lassen auf eine erneute, ebenso gelungene filmische Infektion (natürlich im positiven Sinne!) hoffen, wie es "Contagion" war.
Die Inkubationszeit von ca. 101 min ging jedenfalls schnell vorbei und letztendlich lassen sich bestimmt viele Katastrophenfilmliebhaber mit Soderberghs "Contagion" infizieren; es lohnt sich, denn die Symptome sind Begeisterung und Respekt für einen richtig guten Thriller.
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mikkean Sat, 11 May 2013 17:45:01 -0000
Kommentar löschenEin kleines Assoziation-Spielchen zum Thema "Contagion":
Soderbergh wirft eine Glücksmünze, auf deren beider Seiten ein Galgen prangt
die teuflische Seite der Globalisierung
die Apokalypse macht nicht vor der eigenen Haustür Halt
der Mensch richtet sich letztlich eben doch selbst zugrunde
Arm und Reich tanzen Hand in Hand ins Massen-Grab
wovor musst du mehr Angst haben - einem Bakterium oder der Pharma-Industrie?
auch Engel sprechen mit Teufelszungen, selbst wenn sie wie Jude Law aussehen
ein beklemmend dichte Geisterstunde nah an der Realität
Spekulativ faszinierend - echtes Angstfutter
weder übliches Moral-Geplänkel noch die immer gleichen Katastrophen-Szenen
die Stille ist unheimlicher als jeder Sturm
dies ist ein schönes, fies tief schneidendes Skalpell
eine echte "Ensemble"-Leistung
Prophezeiung oder doch Verhaltens-Katalog für die jüngste Zukunft?
das ist nicht nur die Paranoia, die auf deine Schulter klopft - es ist die Gewissheit, dass die
da schon Recht haben
Nichts für Sicherheits-Fanatiker, die es im Winter gern kuschelig haben, sich in ihre gepolsterten Kitsch-Kissenburgen verkrümeln, die beim fernen Donner-Grollen gleich den sonnigen Morgen herbeisehnen, die beim Krimi die Augen zumachen, wenn hinter jemanden der schwarze Schatten-Mann auftaucht, die Unglücke nur bei Kerzenlicht und Champagner erträglich finden - und für alle, die sich in der Bahn nicht mehr trauen, eine Stange anzufassen. Für diejenigen, die sich kaum die Hände waschen übrigens auch.
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jacker Fri, 26 Apr 2013 19:56:03 -0000
Kommentar löschenIch sah die Menschheit im Angesicht der Katastrophe.. Und ich fühlte nichts dabei!
Zum erneuten Male schafft Steven Soderbergh mich mit seiner Art der Inszenierung vollkommen kalt zu lassen. 106 Minuten ohne jegliche Regung in irgendeine erdenkliche Richtung des Gefühlsspektrums. Kein Mitleid, keine Hoffnung, kein schlechtes Gefühl im Bauch. Auch keine Spannung, kein Mitfiebern. Ich muss ihm lassen, in Anbetracht des anstehenden Weltuntergangsszenarios, welches er in CONTAGION entwirft, ist das tatsächlich eine Leistung (der Emmerich'sche Weltuntergang hat mich ja wenigstens verärgert). Vielleicht möchte er genau das mit seinem quasi Doku-Stil (der sich in meinen Augen extremst mit der völlig übersättigten und von überzogener Schärfentiefe geprägten Optik beißt)? Aber warum dreht er dann Filme und keine Dokus? Denn (ich kann jetzt nur von mir sprechen) einen Film zu schauen soll doch etwas im Zuschauer auslösen! Selbst wenn es einzig und allein Antipathie ist (wie beispielsweise in Malick's BADLANDS), so ist das dennoch eine Emotion.
Hier passiert nichts.
Wahrscheinlich erscheint das alles in viel positiverem Licht wenn man Soderbergh's audiovisuellen Stil zu schätzen weiß. Ich mag ihn nicht. Die Farbfilter, die Kamera, die besagten minimalen Brennebenen und übertrieben unscharfen Hintergründe (je kleiner der Fokus, umso größer die Kunst?) und die Musik, die ich hier als durchweg deplatziert empfand. Es gibt Filme die sehe ich mir an und was passiert ist völlig egal, weil sie einfach fantastisch aussehen - wahrscheinlich empfinden viele genau das beim Betrachten dieses Films? Ist das der Fall, mutiert der fehlende Zugang zum sekundären Problem.
Für mich bleibt er ein primäres: Denn inhaltlich wird in CONTAGION vieles gestreift, aber wenig intensiviert. Ein Haufen (zu viele!) Figuren sind unter Hochdruck mit der Lösung einer unbekannten viralen Epidemie beschäftigt. An einem Haufen Schauplätzen (vielleicht auch zu vielen?) wird diskutiert, koordiniert, untersucht und versorgt was das Zeug hält - und dabei bleiben alle Figuren als Zahnrad in der Maschinerie zurück, keiner der gezeigten menschlichen Faktoren (der Drang zu Helfen, die Qual des Verlustes, etc.) auch nur bis in geringe Tiefe ausformuliert. Das Seuchenproblem ist allem übergeordnet, die Lösung das einzige Ziel. An sich ein lobenswerter Ansatz, denn im gezeichneten Szenario bleibt kein Platz mehr für den Einzelnen - platt gesagt: die Menschheit muss gerettet werden, nur das zählt. Schockieren würde das (wie auch die Aufstände und der rapide Verfall zivilisatorischer Werte) wenn es echt wirkte - was es aufgrund der bunten, farb-geflterten Plastikwelt nicht tut. Auch die spärlich eingestreute Kritik an Pharma-Industrie und Gesundheits-Lobbyismus (was verdammt wichtige Themen sind!) geht in bizarrer Farbflut unter.
Vielleicht ist es inkonsequent so oft nach 'weniger Hollywood-Mechanismen' zu rufen, dann jedoch einen weniger effekthascherischen filmischen Ansatz als unzugänglich abzustrafen. Doch um sich von den gängigen Mustern authentisch zu lösen, fehlt hier die Konsequenz.
Weltuntergang ist nicht Hochglanzoptik.
Epidemie strahlt nicht in wärmsten Tönen.
Massenpanik sieht nicht gut aus.
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brainchild Fri, 26 Apr 2013 22:21:33 -0000
Antwort löschenBuuh!
jacker Sat, 27 Apr 2013 10:24:43 -0000
Antwort löschenDu hast ihn ja tatsächlich richtig hoch bewertet.
Aber leider keinen Kommentar geschrieben. Hat leider von meinen Buddys eh fast keiner (hoch haben ihn eh nur zwei bewertet ;)
Würde mich ja mal interessieren warum man den sogar überdurchschnittlich findet?
brainchild Sat, 27 Apr 2013 12:17:54 -0000
Antwort löschenIch kann auch die negative Kritik einigermaßen nachvollziehen, wahrscheinlich hatte ich deshalb nichts geschrieben.
Aber für mich persönlich war der Film emotional sehr zugänglich. Klar, es gibt eine Vielzahl an Figuren, aber die meisten empfand ich als wirklich gut charakterisiert, ob Winslet, Law oder Fishburne. Eine solche Form von Gleichberechtigung in der Screentime sieht man echt nur selten. Damon sticht aber klar heraus, diese internalisierende Trauer bringt er großartig rüber. Die Abschlussnacht-Szene in völliger Isolation ist doch großartig! :)
Den Soundtrack fand ich sehr angemessen, Cliff Martinez mag ich eh. Auf Farbgebung, Tiefenschärfe etc. hab ich gar nicht großartig geachtet, im Kino schau ich immer eher aufs große Ganze ;) Am ehesten waren mir diese Stilmittel bei 'Traffic' aufgefallen, aber sehr positiv! Bei beiden Filmen gibt es durchaus einige Parallelen: Toller Ensemble Cast, einzigartige Inszenierung und semi-dokumentarische Erzählung. Ich finde das ergänzt sich sehr gut und ist gerade nicht langweilig, weil die Abgrenzung zur Dokumentation ja auf audiovisueller und schauspielerischer Ebene größer kaum sein könnte. Trotzdem wird die Geschichte nicht zugekitscht. Gerade dieser authentische wissenschaftliche Ansatz hier war m.E. das spannende bzw. sogar beängstigende. Pandemie-Thriller gibt es eh viel zu viele, aber der hier hat einen so komplett einzigartigen Ansatz, das verdient einfach Respekt. Zumal ja auch so eniges an Gedankenanstößen und Kritik drinnensteckt (neben den von dir erwähnten v.a. solche hochgehypten Verschwörungstheorien im Internet wie die von Jude Law - auch wieder ein komplett gegen die Erwartung aber für die Realität sprechender Ansatz).
Negativ fand ich das antiklimatische Ende, ab dem (zu frühen!) Zeitpunkt wo das Gegenmittel gefunden ist sinkt die Spannung zwangsläufig. Die letzte Szene (Tag 1) war dafür aber sehr stark. Der Handlungsstrang mit Marion Cotillard war so naja. Aber insgesamt ist der Film nun mal unglaublich konsequent umgesetzt und hat größtenteils doch starke Charaktere, das reißt für mich alles raus.
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jacker Sun, 28 Apr 2013 09:52:34 -0000
Antwort löschenWOW. Das nenn ich mal eine ausführliche Antwort, die kannst du ja so wie sie ist als Kommentar posten :)
Verstehe dich voll und ganz, ich denke es läuft wohl auf zünden/nicht zünden hinaus. Und bei mir hat der eben gar nicht gezündet.
Und die Optik: Ich finde Soderbergh inszeniert so offensiv mit Fokus auf seinem optischen Stil, dass ich das nicht übersehen kann. Und der Stil ist sehr auf visuelle Kunst hin ausgerichtet. Und das geht für mich schwer mit Realismus zusammen, bzw. hebelt eine angestrebte realistische Machart etwas aus.
Lobenswert sind die äquivalenten Screentimes der Darsteller tatsächlich, das sieht man selten so!
brainchild Sun, 28 Apr 2013 11:39:09 -0000
Antwort löschenManchmal brauch ich einfach etwas Inspiration :D
Ehrlich gesagt hat für mich das eine wenig mit dem anderen zu tun. Realismus spiegelt sich für mich in erster Linie in der Erzählung und den Schauspielerleistungen wider. Beides war für mich durchweg nachvollziehbar. Dass die Inszenierung dieses nüchterne, authentische so krass konterkariert, finde ich dann gerade spannend, sonst wär's ja wirklich zu nah dran an der Doku. Natürlich könnte man das Ganze auch irgendwie dreckiger, imperfekter aussehen lassen, aber so oder so ist es ja "visuelle Kunst", wie du schreibst, mehr kann man doch kaum verlangen :)
Schlopsi Fri, 19 Apr 2013 23:12:26 -0000
Kommentar löschenUnglaublich wie man sich dank einer verschnupften Nase so gut in einen Film hineinversetzen kann...
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MrTrombone Mon, 01 Apr 2013 16:11:28 -0000
Kommentar löschenSehr ruhig erzählt, dieses Schreckensszenario, das als solches glaubwürdig und beängstigend ist. Auch die Darbietungen der aufgefahrenen Filmstars sind beeindruckend. Jedoch verliert sich Contagion in der Vielzahl der Handlungsstränge, wodurch die Übersichtlichkeit verloren geht. So schrammt er knapp an der Einstufung als "sehenswert" vorbei.
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Gielchen Fri, 29 Mar 2013 21:19:35 -0000
Kommentar löschenNicht unspannend, aber mir persönlich zu konfus und die Gegenmittel-Findung gelingt zu schnell..
Kann man sich aber durchaus anschauen.
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Hauserfritz Mon, 25 Mar 2013 21:34:02 -0000
Kommentar löschenKonnte mich nie wirklich packen. Gute Besetzung aber fade Story. Da hab ich schon bessere Seuchenfilme gesehen....
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TheCineast Mon, 18 Mar 2013 14:24:37 -0000
Kommentar löschenDas nenne ich mal eine echte Horror-Story! Und da erzähl mir noch mal einer, ich würde es mit dem Händewaschen übertreiben!
Um ehrlich zu sein dachte ich damals bei der EHEC-Krise, dass es sich um einen Anschlag (eines oder mehrerer Irren) hielt... Mal sehen, wann so etwas wirklich zur Realität wird!
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bestseimon Fri, 22 Feb 2013 20:20:03 -0000
Kommentar löschen„Ein Plastikhai im Film hält die Menschen davon ab ins Meer zu gehen, aber die Warnung auf einer Zigarettenpackung wird sie nicht davon abhalten zu rauchen.“
Viele haben heutzutage Angst vor Filmen wie etwa Paranormal Activity, fürchten sich wenn der böse Geist das Licht an und aus knipst oder die Bettdecke aufschüttelt. Für manche ist das blanker Horror und eine ständige Angst begleitet sie, ebenfalls solch ein Schicksal erleiden zu müssen. Doch wenn dann jemand wie Steven Soderbergh einen richtigen Horrorfilm dreht, vor dem man sich viel mehr fürchten könnte, dann ist das anscheinend vielen relativ egal. Was soll´s. In jedem Fall ist Contagion ein knallhart realistischer Seuchen-Thriller, der durch seine unterkühlte und ruhige Erzählweise sowie den atemberaubenden Klängen von Cliff Martinez ungemein packend daherkommt. Es schleichen sich zwar immer wieder ein paar kleine Schwächen ein und einige Themen werden leider nur angekratzt, trotzdem ist man am Ende ein Stück weit sprachlos und nachdenklich. Ein Film, der einige Fragen auf wirft, zu Diskussionen anregt und nicht zuletzt die vielleicht größte Bedrohung der Menschheit aufzeigt.
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alex023 Sat, 23 Feb 2013 12:14:59 -0000
Antwort löschenPerfekt. Im Kino noch atemberaubender, weil es da irgendwie noch stiller war als sonst, hab regelrecht an der Leinwand geklebt. Und ja, Cliff Martinez ist top.
bestseimon Sat, 23 Feb 2013 16:24:02 -0000
Antwort löschenDanke. Kann mir vorstellen, dass es im Kino noch viel intensiver gewesen ist.
the assassin 666 Sun, 17 Feb 2013 20:47:16 -0000
Kommentar löschenEs fehlt zwar an Spannung und der Film zieht sich zum Teil sehr hin, aber es gelang Steven Soderbergh ein beklemmendes Szenario zu schaffen, das seinen Schrecken zum einen aus dem nüchteren Erzählstil zieht, zum anderen aber auch dadurch das sowas jeder zeit passieren kann. Schon beängstigned wenn man bedenkt was da für ein Damokelsschwert über unseren Köpfen schwebt und dann haben Konzere auch noch ihre eigenen Anliegen die ihnen wichtiger sind. :)
Alternativen:
Outbreak 8,0
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Hawaii91 Sun, 17 Feb 2013 11:23:03 -0000
Kommentar löschen'Contagion' zeigt ein Szenario auf, welches jederzeit im wirklichem Leben passieren kann. Dabei wird unter anderem auf die menschlichen Beziehungen eingegangen und zeigt das Verhalten der Menschen auf, wie sie mit dieser Situation umgehen müssen/können. Das Seuchendrama, welches man zum Teil auch als eine Art Dokumentation über einen Seuchenausbruch bezeichnen kann, ist an Leute gerichtet, welche an einem solchen Thema interessiert sind. Wer in dem Film auf Action hofft, wird hier leider enttäuscht. Fand ihn soweit so gut in Ordnung, jedoch muss auch ich sagen, dass er an gewissen Stellen teils deutlich in die Länge gezogen ist. Der starbesetzte Cast gab dem Film aber noch einen kleinen "Bonuskick".
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Mac_C_Tiro Sat, 16 Feb 2013 09:56:12 -0000
Kommentar löschenHm.. ich mag Soderbergh eigentlich lieber wenn er nicht so mittig im Popcorn- Mainstream arbeitet, aber seis drum.. Was uns hier geboten wird ist ein Seuchendrama mit Thriller und Horroranleihen, einer geradliniegen Erzählstruktur und einem realitätsnahen Plot. Wer große Effekthascherei und andere sinnlose Übertreibung sucht orientiert sich besser an Emmerich und Co, denn dieser Fim meint es ernst. Die Ausleuchtung der Charaktere hätte etwas gründlicher ausfallen können und im Mittelteil erlahmt er etwas, aber ansonsten ist "Contagion" ein sehenswerter Endzeitfilm.
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Kevin2803 Tue, 12 Feb 2013 22:06:40 -0000
Kommentar löschen"Contagion" hat mich von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt und wurde nie langweilig. Der Verlauf der Epidemie wirkte sehr realistisch und es ist schon ziemlich angsteinflößend das uns sowas jederzeit passieren könnte (auch wenn Deutschland im Film nicht einmal erwähnt wurde). Die Darsteller waren ebenfalls super und das keiner von ihnen sicher war, machte den Film noch realistischer.
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Le Chuck Mon, 28 Jan 2013 16:22:23 -0000
Kommentar löschen"Irgendwo auf der Welt traf das falsche Schwein auf die falsche Fledermaus." Sehr trocken und realitätsnah inszenierter Seuchenthriller, fernab jeglicher RTL 2 oder Emmerich Katastrophenfilmmuster. Viel mehr wird hier der Fokus auf eine handvoll Einzelschicksale gelegt und wie ein solcher Ausnahmezustand die sozialen Strukturen ins Wanken bringt. Der Film macht einem auf beunruhigende Weise klar, dass es nicht nur gute Seiten hat, wenn die ganze Welt immer weiter zusammen rückt.
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DaMarci Wed, 16 Jan 2013 22:36:51 -0000
Kommentar löschenWitziger Thriller gegen Internet- und Pharmaziegegner und gegen Homöpathiegläubige. Leider ohne Zombies...
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BrittaLeuchner Tue, 15 Jan 2013 00:47:41 -0000
Kommentar löschenIch glaube ich verstehe den Konflikt vieler hier und vieler gegenläufiger Kritiken. Soderbergh Liebhaber wollen nicht begreifen warum er sich an solch ein "Emmerich" Thema herangemacht hat und die sagen wir mal "Emmerich"-Liebhaber haben Soderberghs Variante als vergleichsweise "öde" empfunden. Was aber eigentlich keine Ödigkeit sondern Soderberghs Versuch Tiefe und Getragenheit in den Erzählrhythmus reinzukriegen ist.
Genau da liegt der Hase im Pfeffer begraben, wie man so schön sagt: Soderbergh wollte eine Variante für jene Leue anbieten, die die Sacral-Chöre-Trommelwirbel-Emmerich Filme im MTV 0,5 Sekunden Schnitt-Rhythmus nicht mögen, aber dadurch sonst gar keinen Epidemiefilm hätten schauen können. Er wollte quasi für Jene den etwas anderen Epidemiefilm und hat dabei wahrscheinlich bei vielen das Gefühl von "weder Fisch noch Fleisch" hinterlassen.
Ich mag solche Endzeit-Filme, die eine endlose Havarie abspulen grundsätzlich nicht besonders, es sei denn sie gehen eine interessante Symbiose mit anderen Genres ein, oder erzählen primär eine andere Hauptgeschichte, die nur in dieses Setting gesetzt wurde, wie beispielsweise Book of Eli. Mich würde es stark wundern wenn bei Soderbergh sein ganzes Herzblut in diesen Film geflossen ist. Sieht eher nach einer Auftragsproduktion für eine große Produktion aus, die ihn eingekauft hat. Aber betrachtet man die einzelnen Szenen, sind sie technisch genial und einwandfrei nach soderberghscher Raffinesse umgesetzt. Da kann man wenig drann aussetzen.
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AgentSmith8 Sat, 12 Jan 2013 11:30:54 -0000
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