The Fountain

The Fountain (2006), US
Laufzeit 98 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 18.01.2007

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6.7 Kritiker
52 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.9 Community
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von Darren Aronofsky, mit Hugh Jackman und Rachel Weisz

Im Jahr 1535 reisen die spanischen Konquistadoren und ein Priester unter der Führung von Kapitän Tomas Verde in den Dschungel der Mayas, um ein Geheimnis aufzudecken. Im Jahr 2500 reist ein anderer Tom in einem Raumschiff und hat eine wertvolle Fracht an Bord sowie Erinnerungen an den Dschungel der Mayas und eine verlorene Liebe. In der Gegenwart arbeitet Tommy Verde an einer fortgeschrittenen Heilmethode für Krebs, als er erfährt, dass seine Frau Izzi unheilbar erkrankt ist: an Krebs – und Tommy kann ihr nicht helfen.

Ein Liebespaar (Hugh Jackman und Rachel Weisz) findet und verliert sich in drei verschiedenen Zeiten.

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Cast & Crew


Kritiken (9) — Film: The Fountain

Fricki76: Asianfilmweb.de

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4.0Uninteressant

Aronofsky WILL bedeutungsvoll sein und schafft es mit bombastischer Optik (sowohl CGI als auch Kostüme und Ausstattung), eine ganze Weile Spannung aufrecht zu erhalten, wohin die filmische Reise wohl gehen wird. Umso trauriger, dass "The Fountain" letztlich nur ein prätentiöses und manchmal sogar unfreiwillig komisches Eso-New-Age-Geschwurbsel ist. 2 Punkte für die Optik, zwei für die ungewöhnliche und durchaus interessante Erzählform über 3 Zeiten/Dimensionen hinweg. Bei den vielversprechenden Rahmenbedingungen wirklich schade, dass der Film letztlich nur überambitionierter Jenseits-Kitsch ist... Da gefällt mir "The Wrestler" um Längen besser....

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Wieder Darren Aronofsky, wieder ein schweres Thema. Leben und Tod. Anfang und Ende, oder aber doch Ende und Anfang? „The Fountain“ mag zwar ein Film sein, natürlich, doch ist es auch mehr: Geschichte, Erzählung, sicher auch Drama, vor allem aber philosophische Reflektion über die eigene Vergänglichkeit. Was kommt danach, wie gehen wir mit dem Leben und dem Tod um? Der Film gibt keine Antworten, doch stellt er Fragen. Es geht somit nicht um das Wissen an sich, sondern um den Glauben. Vor allem aber ist „The Fountain“ transzendales Seherlebnis in grandiosen, berührenden Bildern. Die Geschichte von Tommy und Izzi als zentrales Element, um die sich die Erzählung rankt. Sie sterbenskrank. Er krank vor Angst sie zu verlieren. Die Rettung vor Augen, muss er scheitern. Das Leben ist endlich, die Akzeptanz dessen Schlüssel zur Ewigkeit. Eine Tatsache, gleichzeitig simpel und kompliziert, von Aronofsky in eine kunstvolle, bewegende, aber niemals kitschige Parabel gepackt, dessen…

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bascopeach

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"ein Manifest des Lebens im Angesicht des Todes" wunderbar!


Khitos: Kälte Reich

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6.0Ganz gut

Ich habe dem Film zwei Chancen gegeben, eine dritte bekommt er sicher nicht. Denn auch beim zweiten Mal kann The Fountain auf emotionaler Ebene keine Erfolge erzielen. Den emotionalen Kern, den The Fountain – durch die Geschichte mit Izzis bevorstehenden Tod und Toms Versuch sie zu retten – zu erstellen versucht, funktioniert einfach nicht. Man wird in die Geschichte hineingeworfen, ohne Vorgeschichte, ohne gar nichts. Es wird einem nicht leicht gemacht überhaupt mit den beiden Figuren mitzufühlen. Man kennt sie nicht. Wer sind Tom und Izzi? Man wird es nicht erfahren. Den ganzen Film über habe ich fast keine einzige emotionale Verbindung zwischen diesen Figuren empfunden. Es ist einfach nicht genug deren Geschichte in diesem eingeschränkten Rahmen zu erzählen, so tragisch und so gut umgesetzt sie auch ist. Lediglich das letzte Viertel des Films vermag es durch große, Ehrfurcht erweckende Töne Mansells einen transzendentale Atmosphäre zu entwickeln, die einen hineinzieht, sodass man für eine kurze Zeit das spürt, was man vergeblich den ganzen Film zu spüren versuchte.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

sushi25: movie-fan.de

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3.5Schwach

Visuell interessant gemacht lässt mich die Story ratlos zurück. Zwar sind die Zeitebenen gekonnt miteinander verwoben, Die Schauspieler geben ihr bestes, aber die Gesamt-Message bleibt für mich hinter dem Berg bzw lies mich kalt, wie Hausmeister sagt: Geschmackskino.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

Umgeben von seinen langjährigen Kollegen Matthew Libatique (Kamera) und Clint Mansell (Musik), die schon für «π» und «Requiem for a Dream» mit ihm zusammengearbeitet haben, kreierte Darren Aronofsky in sechs Jahren Arbeit ein unvergängliches, transzendetes Filmwunder.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Aronofsky, der Kurosawa und Polanski als Vorbilder angibt, hat eine völlig eigenständige Ästhetik entwickelt, Räume und Objekte durchgestaltet und einer extrem akzentuierten Farbgebung unterzogen. Der Schnitt ist eine Augenweide, Motive und Zeitebenen gehen bruchlos ineinander über in einem organischen, rhythmischen Bilder- und Gedankenfluss. Dialoge sind rar und eher nachrangig, die Erörterung der philosophischen Grundfrage erfolgt visuell.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

Für mich persönlich bot "The Fountain" einige schöne Interpretationen zu den Themen “Ewiges Leben gibt es nur im Tod” und “Wozu die Liebe einen Menschen bringen kann”. Zwar hat der Film mich nicht vor Spannung gefesselt, aber es gab einige Momente, die mich sehr berührt haben. Daher kann ich diesen Film nicht als schlecht abtun. Dass er wie kaum ein anderer in die Schublade “Geschmackssache” passt, streite ich nicht ab.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.5Ausgezeichnet

Die entfesselte Kamera von Matthew Libatique und das eingängige zu gleichen Teilen monumentale wie sanfte Grundthema von Aronofskys Stammkomponisten Clint Mansell [...] lassen den gesamten Film in einem seltsamen Zustand der Schwerelosigkeit eintreten, dessen Sogwirkung auch abseits des Mainstreams seinesgleichen sucht. Hugh Jackman und Rachel Weisz verkörpern in dieser universalen Geschichte das Liebespaar jenseits aller Gebilde aus Zeit und Raum. Beide Schauspieler zeigen die besten Leistungen ihrer gesamten Karriere.

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plusquamperfekt: Vice Magazin plusquamperfekt: Vice Magazin

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10.0Lieblingsfilm

Es ist der visuelle herrausragendeste Film, den ich je gesehen habe. Die Bilder bohren sich in meinen Kopf, wie die Hand, in meiner Hand, als ich im Kino saß. Ich werde diesen Film nie vergessen, und immer wenn ich in der Videothek bin seufze ich. Wenn ich sehe, dass der Film ein Wackelbildcover hat.

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theONEinsane

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glaub die hand in deiner hand würde verschwinden wenn du wirklich sagen würdest wie du den film findest..



Kommentare (123) — Film: The Fountain

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Teo

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Bewertung4.0Uninteressant

Zu viel Pseudotiefsinnigkeit, zu viel Esoterik. Ich habe nichts gegen Melancholie, aber dieser Film ist einfach nicht meins gewesen.

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loveissuicide

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Bewertung6.0Ganz gut

Optisch beeindruckend, haben mich weder die Personen, noch die Geschichte wirklich berührt. Der Film ist an mir irgendwie vorbeigegangen, ohne Eindruck zu hinterlassen. Und ein wenig zu esoterisch ist er mir auch gewesen.

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loveissuicide

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Achja, die Musik: die fand ich großartig!


derFilmfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Lange hat mich die Besetzungsliste von dem Film abgehalten. Aber alle Achtung was für Bilder, Soundtrack und Story.

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Sicke20232

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr emotionale und bewegende Geschichte über einen Mann der den Tod besiegen will. Und über eine Frau die ihn lehrt, dass der einzige weg den Tod zu besiegen der ist ihn zu akzeptieren. Mit all seinen Konsequenzen.

Die Geschichte wird in wirklich wunderschönen und traumhaft anmutenden Bildern erzählt die ich wirklich passend und schön finde. Man spürt das The Fountain eine Herzensangelegenheit für Aronofsky war. Nicht umsonst hat er 6 Jahre und gegen große Wiederstände an diesem Werk gearbeitet.

Eine Bildkomposition wie im Traum die uns die wichtigen Fragen im Leben stellt. Tod, Wiedergeburt, Unsterblichkeit, Schicksal.

Es bleibt jedem selbst überlassen was Fantasie und Realität ist und war.

The Fountain hat mir gut gefallen so wie eigentlich jeder Aronofsky bisher. Fehlt mir nur noch Black Swan der sicherlich bald folgen wird.

Anschauen lohnt in jedem Fall. Nicht nur für Fans von Aronofsky.

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Weltenkind

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Bewertung9.0Herausragend

Inszenatorisch bewegt sich Darren Aronofskys Werk äquivalent mit Malicks "The Tree of life". Dessen Komplexität schafft es Aronofsky allerdings nicht zu visualisieren und hängt seinem Nachfolger dementsprechend nach. Dennoch hat der Regisseur sein persönliches Meisterwerk geschaffen. Er bedient sich allerlei entsprechend wichtiger und auch sehr persönlicher Themen. Leben und Tod. Mit spirituell-esoterischer Perfektion macht sich Aronofsky zu einer Legende in diesem Bereich des Films. Auf drei Handlungsebenen vollführt der Film in drei verschiedenen Epochen die Geschichte dreier Persönlichkeiten. Die Verschmelzung dieser drei Handlungsstränge funktioniert nicht ohne Schwierigkeiten. Die Übergänge wirken zu gewollt, zu plötzlich. Kaum findet die eine Handlung in der einen Epoche ihr Ende, schwenkt die Kamera ins mittelalterliche Spanien oder in das Jahr 2050 zum Baum des Lebens. Mit großer Intelligenz versehen schafft es Aronofsky seinen Zuschauer zu fordern und sein Werk "The Fountain" in die Gedächtnisse seines Publikums zu brennen. Und diese Musik.. Diese Musik gehört zu den Besten, die ich jemals in einem Film gehört habe. Der Abspann ist aufgrund dessen ein wahres Highlight.
Neben der inszenatorischen Meisterleistung des Darren Aronofsky befindet sich das Schauspielduo auf einem ebenso hohen Niveau. Hugh Jackman liefert seine überzeugendste Leistung ab und beweist, dass er mehr ist, als Wolverine. Rachel Weisz hingegen fand ich nur stellenweise überzeugend, vielleicht liegt es auch an ihrem Charakter, der mir zu spirituell, zu mystisch erschien.
Aronofsky erschuf mit "The Fountain" ein inszenatorisches Meisterwerk, was sich ganz oben in der Reihe der visuell überragenden Filme einordnen kann.

"Diese Zeiten sind finster. Doch so dunkel ein Schatten auch sein mag, es bedroht ihn das Licht des Morgens."

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r3sortiane

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Bewertung7.0Sehenswert

DAS FAZIT ZU BEGINN:
Ein sehr spirituell-esoterischer, überwiegend traurig-emotionaler, manchmal an der Grenze zur Sentimentalität schürfender Film über die verzweifelte Verleugnung einer todbringenden Krankheit und über das fast schon besessene Klammern an einen Strohhalm. "The Fountain" ist durchaus ein besonderer und sehenswerter Film, der beim Betrachter jedoch ein großes Maß an Einfühlungsvermögen voraussetzt.

DIE DARSTELLER:
Rachel Weisz und Hugh Jackman ergänzen sich gut in ihren Rollen - beide liefern eine authentische und gute, z.T. auch mitreißende Leistung ab. Es gelingt beiden, den emotionalen Cocktail der ergreifend ausweglosen und verzweifelten Situation differenziert auszudrücken. Ich finde, auch Hugh Jackman macht seine Sache wirklich gut - obwohl viele ihn wahrscheinlich mit weniger ernsten, eher aktiongeladenen Rollen verbinden, und ihm mehr Tiefe vielleicht auch nicht zutrauen würden.

DIE EBENEN DES FILMS:
"The Fountain" versucht, drei verschiedene Zeit- und Handlungsebenen miteinander zu verweben. Der eigentlich sehr interessante und verlockende Ansatz ist meiner Meinung nach nicht so gut gelungen. Der Film gefällt mir vor allem in "unserer Gegenwart" - sowohl "Vergangenheit" als auch "Zukunft" schwächeln ein wenig. Beide wirken auf mich ein wenig stiefkindlich verkümmert, da sie eher oberflächlich und stückwerkig daherkommen. Auch die Gesamtheit leidet darunter in meinen Augen ein wenig.

DIE BOTSCHAFT:
"The Fountain" greift natürlich ein unheimlich trauriges, schwer zu bewältigendes und bitteres Thema auf. Der Film thematisiert eine authentische Auswahl an konsequenten Gefühlen und Verarbeitungsstadien: Angst, Schmerz, Trost - Verzweiflung, Verleugnung und Besessenheit. Er bringt in angemessener Intensität den Kampf um die Bewältigung des Nicht-Bewältigbaren zum Ausdruck ... und beschäftigt sich auch mit dem drohenden menschlichen Scheitern in diesem Kampf. Unterschiedliche Auflösungen dieser existenziellen Aufgabe werden angedeutet. Wer es schafft, dieses grausame Thema auch nur ansatzweise gefühlsmäßig auf sich wirken zu lassen, dem wird es wahrscheinlich leichter fallen, auch die Lösungsansätze in Betracht ziehen zu können.

DIE KRITIK:
Vielleicht weil es einem guten Maß Masochismus bedarf, sich vollends in die Lage der Hauptdarsteller zu versetzen, wird der eine oder andere angesichts der im Film thematisierten Bewältigungsversuche an manchen Stellen auch recht befremdet, gelangweilt, genervt oder belustigt reagieren. So ging es zumindest mir. "The Fountain" nährt sich aus der Betroffenheit des Zuschauers - je mehr man emotional "am Ball" bleibt, desto mehr trifft einen der Film. Gelingt dies nicht, so verliert auch der Film ein wenig. Nicht immer macht es einem der Film leicht, dieses Maß an Betroffenheit aufrecht zu erhalten.

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Selcarnor

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

>The Fountain<. Tja… Wieder einer der Filme, die an sich sehr speziell sind und sicher nicht jeden ansprechen. Für viele ist er sicher unglaublich faszinierend und auch ich war oft genug von ihm verzaubert. Allerdings haben einige kleine Schwächen den Eindruck ein wenig getrübt.

1. Optik

Also die Bilder hauen einen oft um. Anders kann ich es nicht beschreiben. Mit warmen, aber doch eher dunkleren Farben werden Szenen kreiert, die wie wahre Gemälde wirken. Unglaublich schön, unglaublich düster oder unglaublich fantasievoll. Exzellente Kamerawinkel und sehr nahe Bilder von den Protagonisten, wenn sie sich z.B. mit den Lippen berühren, verbreiten eine wunderbare Atmosphäre. Allerdings (!) waren mir einige Sachen doch viel zu symbolhaft (beispielsweise die schwebende Buddha-Pose), was insbesondere auf das sehr lichtdurchflutete Finale zutrifft – auch wenn es immer noch beeindruckend aussieht.

2. Musik

>Clint Mansell<. Das sagt vermutlich alles. Dieses Genie hat wieder einmal einen sehr intensiven, diesmal eher ruhigeren Soundtrack erschaffen, mit einem einprägsamen, märchenhaften Klang. Klavier und Geige werden besonders gerne eingesetzt, klingen aber in diesem Film fast schon göttlich in ihrer Wirkung. Dies ist einer der Soundtracks, der es schafft große Gefühle hervorzubringen.

3. Inhalt

Wenn man mal alles auf das Kernthema reduziert, ist >The Fountain< im eigentlichen Sinne nur eine tragische Liebesgeschichte, angereichert mit einer Reihe von Metaphern.
Doch dies ist alles in einer exzellenten Weise miteinander verwoben und besitzt eine magische, fremdartige Atmosphäre, die mich sehr angesprochen hat. Der Film wirft in der Story nicht mit Erklärungen um sich und viele werden nach dem Ende sicher leicht verdattert dasitzen. Doch wenn man seine Fantasie anstrengt, werden einem so viele >Aha<-Momente, Symbole, Einzelheiten und Verknüpfungen auffallen, dass es einem schlicht erschlägt. Das Analyse- und Interpretationpotential ist schon sehr hoch.
Es gibt aber einige Negativpunkte. So wirkte mir vielen doch fast schon pseudophilosophisch und während mir der Teil mit dem Konquistador noch in allen Bereichen gefallen hat, wirken die Abschnitte in der Kugel, die durchs All rast, fast schon lächerlich.
Ebenfalls kritisch war die Liebesgeschichte, die ich >Hugh Jackman< und >Rachel Weisz< nicht zu 100% abgekauft habe. In bestimmten Filmen, wie Effektblockbuster, kann ich etwas verunglückte Romanzenaspekte noch akzeptieren. Da sind sie sowieso meistens nur Beiwerk. Doch hier in >The Fountain< ist die Beziehung der wichtigste Teil des Films, der alles alltreibt. Wenn da die Chemie nicht stimmt, dann ist das einfach gesagt nicht gut. Den Schauspielern will ich an sich hier auch nichts vorwerfen. Sie machen ihren Job nämlich hervorragend. Das Problem ist einfach das Drehbuch, wo die so weltbewegende Liebe – die jenseits von Raum und Zeit liegt – einfach nicht richtig zur Geltung kommt. Schlecht ist das Ganze natürlich nicht und es geht durchaus gefühlsvoll stark zur Sache… doch um mich völlig im Kontext zur Handlung zu überzeugen hat es nicht gereicht.

4. Fazit

Trotz einiger Schwächen gebe ich dennoch eine etwas höhere Wertung. Zum einen ist die Stimmung wirklich meisterhaft und Musik wertet oft genug auch einige mittelmäßige Szenen enorm auf. Und optisch wird einem sowieso etwas vollkommen Einzigartiges geboten.
Empfehlung? Jein. Ich habe wirklich keine Ahnung. Man muss sich einfach selbst ein Bild machen.

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r3sortiane

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Sehr schöne Rezension - angenehm differenziert und subjektiv! Gefällt mir :-)


Punsha

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Bewertung7.0Sehenswert

„Death is a disease, it's like any other. And there's a cure. A cure - and I will find it.“
Ganze sechs Jahre lies sich Aronofsky für sein drittes Werk THE FOUNTAIN Zeit, um schließlich etwas ganz Großes zu wagen und einige der urältesten philosophischen Fragen zu beantworten versucht. Dieses Wagnis kam leider ein wenig zu früh.
Mit höchst kunstvollen, einzigartigen Bildern und Mansells rührseligen Score versucht er hier den Eindruck zu erwecken, dass der Film etwas Universelles mit größter Bedeutung für uns alle erzählt, doch der Schein trügt. Aronofsky ist nicht fähig, seine Botschaft über die herkömmlichen Grenzen eines Dramas mit Einzelschicksal auszuweiten, wodurch seine in allen Belangen riesige Inszenierung, inklusive seiner drei Zeitebenen, durchaus übertrieben erscheint. So sorgt Hugh Jackman als durch das Weltall schwebender Buddha für ein paar unfreiwillige Lacher, obwohl er nichts dafür kann und den verzweifelten Ehemann wiederum mit sehr viel Hingabe und Überzeugung gibt. Dennoch funktioniert THE FOUNTAIN als Drama über einen Menschen, der den Tod nicht akzeptiert und vom Leben nicht loslassen kann sehr gut. Schon Schiller sprach damals vom "Erhabenen", den Tod als fester Bestandteil der Natur hinzunehmen und ihm mit Würde gegenübertreten. Aronofsky tut es ihm gleich und schafft mit Izzy (Rachel Weisz) eine Figur, die sich erhaben ihrem Schicksal stellt, während wir Tommy (Hugh Jackman) bei seinem Weg zu dieser Erkenntnis begleiten, das trotz seiner Bitterkeit im Hinblick auf unser alle Schicksal Hoffnung schöpft und uns, anstatt zu verzweifeln, bittet, an Tommys erlangter Weisheit ebenso teilzuhaben.
Wer also mit allen Regeln der Kitschkunst gewaschen ist, wird auch THE FOUNTAIN überstehen und vielleicht sogar ein wenig lieben lernen, wenn man wie ich ein Liebhaber großer Emotionen ist und missachtet, dass Aronofsky uns hier mehr verkaufen will als notwendig ist. Nüchtern betrachet dennoch sein schlechtester Film.

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skinflowers

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Muss denn immer alles einen Sinn haben? Ich finde nicht!

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Diggler27

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Sorry, aber für mich hat der Film zwar eine puzzleartige Struktur, ist aber in seiner Gesamtheit, wie in seinen Details nicht so schwer zu begreifen. Ich erspare mir also eine Komplett-Interpretation, bin aber gerne bereit auf einzelne Unklarheiten einzugehen. Also, schieß mal los!


skinflowers

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Vielleicht schaue ich mir den Film noch einmal an - möglicherweise verstehe ich ihn dann besser. Falls nicht, komme ich auf dich zurück.


Glücksritter

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Zeitlos. Tief. Emotional. Sagenumwoben. Tranceartig. Gigantisch. Unerreicht.
Aronofsky schuf ein bebildertes, fließendes Kunstwerk, gleich einem metaphysischem, filmischem Artefakt.

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jollyroger

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/ signed.


AddictedToIan

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Bewertung2.5Ärgerlich

Irgendwie wirkt "The Fountain" viel zu angestrengt. Man nehme eine schwachsinnige, pseudokomplexe Story, füge noch eine Prise dramatische Liebesgeschichte hinzu schüttele das Ganze einmal- fertig ist der WTF-Cocktail.
Ich verstehe nicht, was die Aussage dieses Filmes ist. Generell verstehe ich die Zusammenhänge nicht. Und warum was getan wird. Der Bezug zur Vergangenheit bzw den Mayas/Conquistadores wird klar mit der Gegenwart verknüpft- durch das Buch, das Toms Frau Izzy schreibt. Aber was zur Hölle soll diese merkwürdige Zukunftsvision in der Tom als merkwürdiger tibetanischer Weltraummönch in einer Seifenblase hockt und den Baum des Lebens betüttelt? Die Seifenblase schwebt im goldenen Nebel, den Izzy mal in der Gegenwart erwähnte. Trotzdem: Wieso ist das relevant für die Story?

Abgesehen von der völlig sinnentleerten Geschichte fehlt "The Fountain" noch etwas. Die Gefühlsebene. Gefühle- was ist das? -.-

Wenn man jemanden wie Hugh Jackman als Protagonisten in einem "gefühlsvollen Schicksalsdrama" einstellt ist ja wohl klar, dass da nur Quatsch bei rauskommen kann. ich weiß nicht wieso- ich hege eine starke Abneigung gegen diesen Mann. Abgesehen davon dass er entgegen seinem Ruf alles andere als sexy ist - mehr abstoßend - kann er absolut nicht schauspielern. Das mag Geschmackssache sein- davon kann man mich nicht abbringen.

Es ist mir egal, ob Toms Frau in der Gegenwart stirbt. Es ist mir egal, ob der Conquistador am Ende draufgeht, es ist mir auch egal ob der Baum des Lebens des tibetanischen Weltraummönches verwelkt. Ich fühle mich einfach nur gelangweil
t.
"The Fountain" will unbedingt ganz, ganz tiefsinnig sein, ist es aber genauso wenig wie meine Sonntagzeitung. Und wieder habe ich etwas dazugelernt: Darren Aranofsky oder wie auch immer der Kerl heißt, möchte unbedingt ganz groß rauskommen. Dass sein zugegebenermaßen angestrengter, nerviger Stil doch noch Anklang in Form von "Black Swan" gefunden hat ... wundert mich. Ihr braucht auch keiner nen Kommentar zum letzten Satz abgeben, ich mag "Black Swan" nicht. Genauso wenig wie "The Fountain".
Verschwendete Zeit. Mal wieder.

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Diggler27

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Find ich auch, denn ich liebe diesen Film :-)


Andre Jonas

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Ich teile Deine Meinung zwar überhaupt nicht, aber ich kann mir gerade bei diesem Film seeeehr gut vorstellen, dass er solche (sehr unterhaltsam dargestellte Gefühle – und das meine ich nicht ironisch) auslöst! ;)


Jack_Torrance

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Bewertung5.5Geht so

Das war er also, der ambitionierteste Film von Darren Aronofsky. Er versucht hier, eine komplexe Geschichte über Liebe und Tod zu erzählen, aber er übertreibt hier so dermaßen, dass man am Ende mehr stutzig denn fasziniert ist.
Auf inszenatorischer Ebene ist und bleibt Aronofsky ein Genie. Beispielsweise bei Black Swan überrollte er den Zuschauer mit einer immensen Wucht, dass man am Ende mit weit aufgerissenem Mund vorm Fernseher hockt. Am Ende von The Fountain sah ich allerdings aus wie mein Chemielehrer, wenn er schlecht gelaunt den Klassensaal betritt.
Das Problem von The Fountain ist, dass er einfach zu bemüht wirkt. Man spürt deutlich, dass Aronofsky einen super mega perfekten Film erschaffen will - und genau aus diesem Grund fehlt dem Film etwas, was bei so einem Thema enorm wichtig ist: der Zugang zu den Figuren. Man interssiert sich nicht wirklich für das Schicksal des spanischen Konquistadores, man interessiert sich nicht wirklich für den engagierten Chirurgen, der für das Leben seiner Frau kämpft und man versteht auch nicht wirklich, wieso er sich in der Zukunft so leidenschaftlich um den "Baum des Lebens" kümmert. Aufgrund diesem mangelnden Zugang zu den Figuren erreicht Aronofsky nicht das, was er erreichen will: eine komplexe Reichhaltigkeit seines Werkes. Es wirkt einfach zu bemüht, zu übertrieben, einfach to much. Schade !

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Jenny von T

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Zugang zu den Figuren bietet auch "2001" nicht wirklich, aber im Gegensatz zu "The Fountain" bemängelt man es gefühlsmäßig dort nicht, weil Kubrick Einzelschicksale bewusst nicht einmal anreißt. Der Film wirkt einfach anders und ist insofern stimmiger, als man recht schnell weiß, woran man ist.


Jack_Torrance

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Dito.


countcount

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vorgemerkt

der film fehlt mir noch von Aronofsky...!

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denratten

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Bewertung4.0Uninteressant

Wirklich schöne Bilder, einzigartig, auch recht passende Musik. Leider hat mich dann das dauernde einschläfernde Sprechen der Protagonisten ein wenig eingelullt, und ich konnte insgesamt mit dem Film leider recht wenig anfangen. Schade.

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robertpaulsen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Irgendwie ein seltsamer Film. ich weiß nicht so recht ob er mir wahnsinnig gut gefällt oder eigentlich doch eher nicht. Fest steht aber dass ich Jackman noch nie so gut fand.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung9.0Herausragend

Das Duo Arronofsky und Mansell leisteten mal wieder hervorragende Arbeit, und Hugh Jackman zeigt seine überzeugendste Leistung.

Eine grandiose Optik, überwältigende Musik, und mit beider einhergehend auch eine gute Atmosphäre, eine vielschichtige und komplexe Story vollgestopft mit allerlei Symbolik, und ein wunderbar einfühlsam und intensiv zusammenspielendes Hauptdarstellerduo machen aus diesem Film das, was er ist: Ein leider viel zu unbekanntes Meisterwerk.

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Joeyjoejoe17

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Mein Bekanntenkreis gibt sich engstirnigerweise nur mit dem großflächig beworbenen Zeugs, auch genannt Mainstream-Filme, ab. Nicht einmal eine handvoll hat einen breitflächigeren Geschmack, aber die kennen nur den sterbenden Schwan und das Drogenkarussell von ihm, und ihn selbst nicht mal beim Namen :D


ReubenCogburn

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Ich hab meinen Bekanntenkreis schon lange "erzogen". ^^


Jeffrey Liedtke

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Bewertung5.0Geht so

den film habe ich wohl schon vor 5 jahren gesehen.
war damals schon nicht so doll, sonst...

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HxC_Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

The Fountain zeigt beeindruckend, wie sehr ein Soundtrack einen Zuschauer beeinflussen kann. Wäre der Soundtrack von Clint Mansell nicht so verdammt gut, der Film wäre wahrscheinlich gar nichts außer ein tieftrauriges, kitschiges Drama von dem man die Handlung schon dreimal nicht kapiert, liest man sich durch was auf der DVD-Hülle draufsteht. Eigentlich hat der Film eine ganz andere Message. Nämlich. Äh. Vielleicht irgendwas mit Liebe? Die Liebe ist hier nämlich ziemlich überzeugend dagestellt. Scheinbar wird die Liebe in verschiedenen Reinkarnationen dagestellt bzw. in verschiedenen Zeiten. Oder es zeigt wie es immer um dasselbe geht, bloß in anderen Formen. Eigentlich ist das egal, denn bei The Fountain handelt es sich ganz klar um einen wunderschön gemachten Kunstfilm, der sich mehr auf seinen tollen, esoterischen bis kitschigen Bildern ausruht, bzw. auf dem Soundtrack, anstatt menschenwürdig eine Handlung zu erzählen. Ich kann es verstehen wenn manchen Leuten der Film überhaupt nicht gefällt, weil er einfach zu traurig und gleichzeitig so nichtsaussagend ist. Die dramatik ist gut dagestellt, aber was bringt das tollste Szenario, wenn man mindestens bis zur Hälfte des Films kein bisschen versteht worum es eigentlich geht? Vielleicht bin ich ja auch dumm, aber ich glaube dass es vielen so geht. Und ich mache mir schon ordentlich Gedanken über Filme. Ich schau mir den Film gern an. Er ist schön und entspannend, irgendwie leichte Kost. Aber was Aronofsky damit sagen wollte, bleibt ungeklärt. Diese Kunstfilme eben. Die relativ gute Bewertung hängt aber vorallem mit dem suptertollen Soundtrack zusammen. Ohne den würde sich nämlich keine Träne irgendwo rühren, auch wenn der Film noch so traurig ist. Dennoch, Empfehlung für einen schönen Abend zu zweit. Und wer mal den Schlauen Kerl raushängen lassen will, kann da ja sonst was reininterpretieren. Ich jedenfalls habe meinen Teil gesagt.

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Shorty06

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Bewertung10.0Herausragend

The Fountain von Darren Aronofsky
Ein Film über die grenzenlose Liebe, den aussichtslosen Kampf gegen den Tod, und den schmerzhaften Weg zu dessen Akzeptanz.
The Fountain ist sicherlich Aronofskys persönlichster Film, derjenige in dem das meiste Herzblut steckt. Mit diesem Projekt ist er durch hoch und tiefs gegangen. Es war sein Jugendtraum diesen Film zu machen, umso härter traf es ihn, dass er seine Arbeit daran aufgrund studiobedingter Einwände und dem Ausstieg der Hauptdarsteller ursprünglich auf Eis gelegt wurde. Es hat dann schließlich beim zweiten Anlauf geklappt. Sein Wunschfilm war realisiert, nur um dann bei der Premiere gnadenlos ausgebuht zu werden und von einem Kritiker nach dem anderen einen Verriss zu ernten. Zu Unrecht. Ein wunderschöner Film, visuelll beeindruckend und emotional berührend.
Es geht um den Wissenschaftler Tommy, dessen Frau Izzy an ihrer Krebserkrankung zu sterben droht. Manisch sucht er nach einem Heilmittel, und als er fast am Ziel ist, ist es doch zu spät? Oder?
Die Erzählweise ist eine besondere: Uns wird Tommy's Weg zur Erleuchtung auf 3 unterschiedlichen Erzählebenen klargemacht. Zuerst einmal auf der Realitätsebene, in welcher wir seiner verzweifelten Suche nach einer Abwendung des Unabwendbaren folgen. Desweiteren auf einer inneren, gedanklichen Ebene, in der Tommy Izzy's Gedankengängen folgt und diese schlussendlich eigenständig in ihrem Sinne zu Ende führt. Und letztlich einer seelischen Bewusstseinsebene, in welcher Tommy den schmerzlichen Verlust Izzy's akzeptiert und somit die Erleuchtung erlangt, die Izzy bereits besaß.
Großartiges Schauspiel der beiden Hauptdarsteller und ein wundervoller, nicht zu aufdringlicher Score von Clint Mansell komplettieren das tolle Buch, die wunderbaren Effekte aus den Petrischalen und Aronofsky's unverwechselbare Regie. Meisterhaft und zu Tränen rührend.

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fkfilmkritik

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist aus. Ich habe jetzt alle Aronofkys gesehen und ich muss sagen: Ich feiere diesen großartigen Mann! Angefangen hat es als ein Film namens "Black Swan" in die Kinos schwirrte und ich wie geplättet rauskam. Ich las auf dem Kinoplakat: Vom Regisseur von "The Wrestler" und "Requiem for a Dream". Das waren dann auch schon die nächsten Filme, die ich mir ansah. Beide - ganz besonders "Requiem" - waren so unfassbar großartig. Es folgte genauso schnell die Sicht von "Pi" (ebenfalls ein toller Film) und danach stoppte ich. Warum? Der letzte Film hieß "The Fountain". Von dem hörte ich wenig positives. Vor allem Filmstarts.de - dessen Kritiken ich öfters mal vertraue - hob "Requiem for a Dream" in den Himmel und nannte "The Fountain" ein Desaster. Ich hörte auch, dass der Regisseur mit Buhrufen in Venedig leben musste. Ich blieb wirklich eine Zeit lang diesem Film weg. Wollte mir nicht den positiven Gesamteindruck von Aronofsky ruinieren. Doch jetzt habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und es war kein Fehler. Es war eine Erlösung und trotzdem kann ich jeden Buhruf verstehen, denn dieser Film ist esoterisch, kitschig, prätentiös und deckt sich schon fast auf grotesk, arrogante Weise mit optischen Spielereien zu. Es war ein Film, bei dem es wirklich nicht leicht war ein Urteil abzugeben, obwohl ich im Grunde genau wusste, dass es nur positiv ausfallen kann. Selten wurde ich so hypnotisiert und berührt. Dabei fragte ich mich: Kann/Muss man das verstehen? Die Antwort bleib vorerst nein. Darren Aronofsky erzählt keine Märchen. Darren Aronofsky lässt hier etwas in den Kopf verankern - bis man keine andere Wahl hat als sich darauf einzulassen und es in jedem Moment fühlen, schmecken und weiter sehen zu wollen. Hoppla, ich habe "hören" vergessen. Clint Mansell hat es nämlich mal wieder geschafft seinen Soundtrack so derartig einfühlsam zu präsentieren, dass es mir wieder Tage durch den Kopf schwirrt. Einfach nur wundervoll! Die Bildkompositionen sind atemberaubend, neuartig und schlicht schön. Die Story wird verwirrend und doch sehr elegant auf drei Ebenen verteilt. Dabei sieht man Hugh Jackman schweben, trauern und kämpfen in einem. Ein pures, impulsives Erlebnis. Eine Reise ohne Ziel-mit Energie.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Imagination

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:)


Timo K.

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Och nö.


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