Requiem for a Dream
Requiem for a Dream (2000), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 03.01.2002
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
14553 Bewertungen
341 Kommentare
Keine
von Darren Aronofsky, mit Christopher McDonald und Ellen Burstyn
Requiem for a Dream ist die kompromisslose und schockierende Darstellung dessen, wie (Sehn-) Süchte die Hoffnungen und Träume von vier Individuuen zerstören. Die Witwe Sara Goldfarb (Ellen Burstyn) schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und versinkt unerhört in der Welt des Fernsehens, die ihr die erhoffte soziale Anerkennung bescheren soll. Besessen davon für einen Fernsehauftritt in ihr altes rotes Kleid zu passen, geiselt sich Sara mit Diätpillen und wird zunehmend von Halluzinationen terrorisiert. Währenddessen überlegen ihr Sohn Harry (Jared Leto), dessen Freundin Marion (Jennifer Connelly) und bester Freund Tyrone (Marlon Wayans) wie sie mit Drogenhandel und Prostitution ihrer Zukunft auf die Sprünge helfen können. Doch zuallererst steht der nächste Schuss an…
Das Drehbuch für Requiem for a Dream beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hubert Selby Jr. aus dem Jahr 1978. Ellen Burstyns anfängliche Reaktion auf das Drehbuch von Regisseur Darren Aronofsky war Ablehnung. Erst nachdem sie dessen ersten Film Pi gesehen hatte, sagte sie Requiem for a Dream zu. Die Rolle als Sara Goldfarb stellt nicht nur Ellen Burstyns persönliches Highlight als Charakterdarstellerin dar, sie wurde ebenfalls mehrfach für ihre Leistung ausgezeichnet und war sogar als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Jared Leto wiederrum nahm in Vorbereitung auf seine Rolle als Sohn Harry Goldfarb 25 Pfund ab und freundete sich mit tatsächlichen New Yorker Drogenjunkies an.
Um die persönliche Drogenhölle der Filmfiguren visuell zu vermitteln, bediente sich Aronofsky seines Markenzeichens, der sogenannten Hip-Hop-Montage. Dies ist eine Filmtechnik (gerne auch als Videoclipästhetik bezeichnet), in der wichtige, wiederkehrende Bilder und Handlungen, oft in Großaufnahme, in kurzen, immer schneller werdenden Schnitten bzw. im Zeitraffer gezeigt und mit prägnanten, meist überlauten Geräuschen verknüpft werden, wodurch ein tranceähnlicher Eindruck entsteht. Während ein durchschnittlicher Film mit etwa 600 bis 700 Schnitten auskommt, sind es in Requiem for a Dream ganze 2.000 Schnitte. Zusätzlich verwendete Aronofsky die SnorriCam, die um die Brust des jeweiligen Darstellers gebunden diesen frontal filmt und sich im Verhältnis zu ihm scheinbar nicht bewegt. Ein laufender Akteur scheint sich durch diese Technik ebenfalls nicht zu bewegen, stattdessen fließt die Umgebung quasi um ihn herum. Der Zuschauer nimmt diesen Effekt als Drogenrausch und Orientierungslosigkeit der jeweiligen Person wahr. (JW)
Mehr Bilder (18) und Videos (3) zu Requiem for a Dream
Cast & Crew
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Darren Aronofsky
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Jennifer Connelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marion Silver
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Christopher McDonald
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tappy Tibbons
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Jared Leto
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Goldfarb
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Keith David
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Louise Lasser
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Ellen Burstyn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sara Goldfarb
Regie
Schauspieler
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Sean Gullette
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Mark Margolis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Rabinowitz
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Marlon Wayans
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tyrone C. Love
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Darren Aronofsky
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Besucher
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Jack O'Connell
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Hubert Selby Jr.
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Darren Aronofsky
- Genre
- Sozialdrama, Psychodrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Coney Island, Gefängnis
- Handlung
- Abhängig, Afroamerikaner, Alptraum, Amputation, Armut, Arzt, Bett, Diät, Drogen, Drogendealer, Drogenhandel, Drogensucht, Einsamkeit, Fernseher, Fernsehshow, Freiheitsentzug, Fremdgehen, Freundschaft, Gefängnis, Gruppensex, Halluzination, Heroin, Heroinsüchtiger, Hochhaus, Infektion, Interkulturelle Freundschaft, Irrenanstalt, Joint, Kokain, Krankenhaus, Kriminalität, Kultfilm, Kuss, Kühlschrank, Liebe, Mutter-Sohn-Beziehung, Prostitution, Scheitern, Scheitern, Scheitern, Speed, Spritze, Tablettensüchtig, Traumwelt, Ungeselligkeit, Verfolgungswahn, Vestido, Wahnvorstellung, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Hart, Spannend, Traurig, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Requiem for a Dream
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Kritiken (10) — Film: Requiem for a Dream
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Aronofsky lädt uns nicht mit seiner Geschichte ein. Er will uns nichts erzählen oder uns informieren, wie schlimm die Welt doch manchmal ist. Er knallt uns seinen Film ohne Gnade vor den Kopf. Zu Anfang kriegen wir sogar noch einen lockeren, recht unbekümmerten Eindruck vermittelt. Doch alles ist nur Fassade und eine grausame Lawine ist schon längst auf dem Weg zu uns. Wenn für unsere Hauptakteure das Leben selbst nicht mehr zählt, sondern nur noch der nächste Schuss um sich aus diesem Leben zu katapultieren, dann sind wir als Zuschauer ebenfalls schon längst gefangene dieses Abgrundes. Die Charaktere werden dabei nie als Identifikationsfiguren offenbart, nicht mal Sympathien können sie sich gutschreiben lassen. Doch wir leiden. Wir leiden mit ihnen, ihren Umständen und damit, was aus ihnen geworden ist. Wir hoffen auf Besserung, wünschen uns, dass alles doch irgendwie ein gutes Ende nehmen möge. Dafür haben wir uns jedoch den falschen Film ausgesucht und jeglicher Gedanke an Besserung ist bloße Verschwendung. Wir zerfallen in der blanken Berührung mit dieser schier unendlichen Radikalität. [...]
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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...
Kommentar löschen[...]Wer Requiem for a Dream gesehen hat, wird Black Swan nicht weiter als Bestleistung des visionären Regisseurs bezeichnen können. Nach Fehlern im Drehbuch oder in der Charakteraufstellung sucht man hier vergebens. Ein von vorne bis hinten durchdachtes Werk, dass dank einer Musik, die selbst Zähneputzen dramatisch erscheinen lässt, eine absolut beklemmende und schockierende Wirkung auf seine Betrachter ausübt.[...]
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SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] Darren Aronofskys Meisterwerk „Requiem for a Dream“ ist bei Weitem kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, der zunächst eher unbekannte Independent-Film avancierte bis heute zum regelrechten Kultfilm, der es unter die Top 50 der Imdb „250 besten Filme aller Zeiten“ schaffte, und seinen Regisseur sowie seine Akteure zu Stars machte. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, und das absolut zu Recht.
Durchaus als eine thematische und stilistische Fortführung und Weiterentwicklung Aronofkys ebenfalls fantastischen Vorgängers „Pi“ interpretierbar, fängt „Requiem for a Dream“ die Folgen des Drogenkonsums an dem Beispiel dreier Schicksale mit einer solch eindringlichen Intensität ein, wie kein anderer Drogen-Film zuvor. Der Regisseur meistert die Gratwanderung zwischen filmstilistischer Innovation und inhaltlicher Tragweite sowie dramaturgischer Tragik perfekt und erschafft damit ein filmisches Kunstwerk in Reinkultur: Hübsch anzusehen und grandios geschnitten (besonders die bereits in „Pi“ auftauchenden Sequenzen des Drogenkonsums und dessen Wirkung sind phänomenal), beginnt „Requiem for a Dream“ als hippe Szene -bzw. Sozialstudie, die den heroinsüchtigen Harry, dessen ebenso drogenabhängige Freundin Marion und seine depressive Mutter Sara, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ins Fernsehen zu kommen, begleitet. Doch die anfänglichen (Lebens-)Träume und Ziele der Protagonisten werden durch ihren immer stärker werdenden Drogenkonsum, aber auch durch die Macht der Massenmedien und der Gesellschaft, personifiziert durch die direkte Nachbarschaft, Ärzte und die Freunde der Figuren, zunehmend erschüttert und schließlich zu Grabe getragen. [...]
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WaldderChiller 2012/03/02 23:19:29
Antwort löschenEs sind vier Schicksale.
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen[...] Vielleicht mag sich diese Bewertung ändern, wenn man selbst einschlägige Erfahrungen sammeln durfte oder musste - aber ganz ehrlich, auch diese Erkenntnis stellt keinen filmischen Mehrwert dar, den es zu belohnen gilt. Ebensowenig wie die Tatsache, dass es in diesem schrecklichen Sozialarbeiter-Zeigefinger-Genre noch schlimmere Auswüchse zu bestaunen gibt. [...] Das Medium Film muss keinesfalls reine Unterhaltung bieten - aber nur weil "Requiem vor a dream" seine feel-bad-Attitüde zelebriert und sich in seinem artifiziellen Look (ganz selten verstörend, dafür umso öfter ätzend) noch wichtiger nimmt als Günter Grass in Talkshows, wird er noch lange nicht intelligent oder gar qualitativ ansprechend - er verdeutlicht nur den pseudoelitären Anspruch, der schlechtem Arthouse-Kino bisweilen anhaftet. [...]
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Mr Vincent Vega 2010/09/13 16:44:15
Antwort löschenSo isses!
stalker 2010/09/13 16:57:57
Antwort löschenMost seen movie nach "Die Monsterinsel" und "Die Olsenbande fliegt über die Planke" und einer der besten Filme aller Zeiten.
fabel 2010/09/13 21:51:22
Antwort löschenund ich wollte mir ihn tatsächlich letztens kaufen im Media-Markt...tsst....
fabel 2010/09/13 21:55:08
Antwort löschenbzw. bei AMAZON kaufen...^^
aber hab ich dann doch lieber gelassen....anscheinend ja zurecht, aber könnt ihr euch nicht mal einigen ?
BANDRIX liebt ihn, XEBECHE anscheinend auch, ebenso der MOVIESTAR und du nicht......wem soll ich denn jetzt glauben ??
fabel 2010/09/13 21:56:16
Antwort löschenund PHOENIX und ARAKUNE auch.....hmm..das ist eine nicht so schöne situation......kannst du mir zu tausend % versichern, dass der sich nicht lohnt ?
Hitmanski 2010/09/13 22:36:27
Antwort löschenNaja, formulieren wir es mal diplomatisch: Ich erhebe keinen Allmachtsanspruch, aber ich stehe zu meinen Überzeugungen.
Aus meiner Sicht kann man sich das Geld auch sparen und sich zwei Stunden vor so ne Anti-Drogen-Tafel setzen, oder du gehst zum Schulpsychologen, der entertained dich beim Stichwort "Sucht" sicherlich genauso gut, wie "Requiem" es tun würde ;)
fabel 2010/09/13 22:47:37
Antwort löschendann warte ich doch lieber auf den Fernsehauftritt dieses Filmes ;)
Wenn er dann tatsächlich hervorragend ist, dann spar ich das Geld und komme doch am besten weg. ;)
Danke für den Tip, mit den Psychologen. Nur weis ich gar nicht, ob wir überhaupt einen haben. ^^ Hab ich morgen ja mal was zu tun. :)
Hitmanski 2010/09/13 22:50:58
Antwort löschenImmer gut solche Leute zu kennen - vorallem jetzt, bei deinem bevorstehenden Lynch-Marathon :D
fabel 2010/09/13 22:54:35
Antwort löschendas hab ich ja heute gelernt :D:D
haste erfahrung mit, was ? :D:D
naja, morgen möchte ich eine neue Lynchempfehlung für die nächsten Tisch irgendwo stehen haben ;)
Ich bin irgendwie heiß darauf. ^^
kasuke 2010/09/14 10:06:35
Antwort löschenNächste Station : MULHOLLAND DRIVE ! :-)
stalker 2010/09/14 18:18:41
Antwort löschenMir ging der Kommentar auch an die Nieren, zum Glück hab ich zwei.
Hitmanski 2010/09/14 19:40:00
Antwort löschenAch kommt schon, ihr habt den Film überlebt, also wird es mit etwas Survival-Training auch möglich sein, meine Comments zu ertragen ;)
fabel 2010/09/15 22:05:26
Antwort löschenHitmanski ist längst nicht so unerträglich wie ihn hier hinstellt. Schämt euch. :D
Dolly Zoom 2010/09/16 00:17:25
Antwort löschenNö, dass ich regelmäßig mit seiner Meinung (zu Filmen) nicht konform gehe, muss keineswegs die Empfindung einer "Unerträglichkeit" bedeuten. Doch sein obiges Geschreibsel ist für mich hinsichtlich einer nachvollziehbaren Begründung für seine Bewertung eklatant misslungen.
Der Vergleich mit Plakaten läuft schnurstracks ins Hanebüchene:
Die Effektivität einer Botschaft steigt mit ihrer emotionalen
Wirkung auf den Betrachter während ihrer Vermittlung, ergo ist ein derart intendierter Film potenziell einem schnöden, blöden Plakat überlegen.
Freilich lässt sich gegen den Film ein Scheitern diesbezüglich anbringen, aber das verfolgt Hitmanski unzureichend.
Stattdessen ergeht er sich lieber in popkulturellen Verweisen, die sonst meist unterhaltsam montiert sind, hier selbstgefällig und deplatziert einen Großteil des Textes ausmachen - zumindest für alle, die besagte Begründung lesen wollen.
Weiter ist es ziemlich kurzsichtig, Requiem for a Dream auf einen läppischen Antidrogenappel zu beschränken. Zwar steht in der Konsequenz das Scheitern der Charaktere durch ihre Drogen im Fokus - seien es Amphetamine, TV, Essen oder bloß das Verlangen nach Zuwendung -, doch ebenso werden die Ursprünge und Umstände dieser Süchte aufgezeigt; dabei zeichnet Aronofsky mit relativ komplexe Sozialstrukuren multikausal, vereinfacht keineswegs, sondern gibt der gesamten verdammten Gesellschaft eine Mitschuld.
Für einen versöhnlichen Abschluss: Kennst du Pi, Hitmanski (mir wird mal wieder nichts angezeigt), Aronofsky macht den Eraserhead für alle Mathefreaks?
Dolly Zoom 2010/09/16 00:22:24
Antwort löschenUnd fabel, lass dich nicht einschüchtern, dir diesen Film nicht anzuschauen; der exzessive Einsatz (fast) aller möglichen filmischer Mittel und die berüchtigte Filmmusik machen ihn zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Hitmanski 2010/09/16 00:56:28
Antwort löschenDer Text ist nicht umsonst so geschrieben worden, wie er jetzt hier steht: Die obige Kritik ist eingedampft auf die intendierte Grundaussage und bedient sich auf dem Weg zu dieser, einer Palette von sprachlichen Mitteln und Verknüpfungen, die in ihrer Häufung und als Untermauerung des Standpunktes bei manchen durchaus die Grenze zur Selbstgerechtigkeit überschreiten könnten. Und somit sind die Angriffsflächen die gleichen wie beim rezensierten Film: "Requiem" bietet für mich keinen sonderlichen Subtext, sondern er gestaltet seine Kernaussage nur geradezu messianisch aus - er bietet viel Emotion, aber wenig Inhalt (daran ändern auch die "Werdegänge" wenig). Und somit versagt er für all diejenigen, die - aus welchen Gründen auch immer - keinen emotionalen Zugang zu den Figuren finden. Aronofsky hat mit seinem Film ein künstlerisches Tableau (mit einer mir missfallenden Optik) geschaffen, aber alle Akteure bleiben - trotz ihrer Schicksale - ungreifbar und auf die Rolle von unnahbaren Statisten beschränkt. Aus diesem Grund stehe ich nach wie vor zum oben gebrachten Plakat-Vergleich: Wie du richtig erkannt hast, die Intensität einer vermittelten Botschaft steigt mit der emotionalen Intensität, mit der sie rübergebracht wird. Aber allein die Tatsache, dass das Medium Film sich quantitativ länger Zeit zur Vermittlung einer Information lässt, als es bei Printmedien oder Plakaten der Fall ist, impliziert für mich noch lange keinen qualitativen Zugewinn.
"Requiem" fordert den Zuschauer zu einer Haltung auf, aus diesem Grund sah ich auch von etwaigen Konsenspunkten in meiner Kritik ab: Auch wenn mir die Optik nicht liegt - die Technik ist gut bis sehr gut, gar keine Frage. Aber angesichts des Anspruchs, den der Film an sich selber stellt, versagt er für mich nahezu vollständig - es bleibt ein apodiktischer Zeigefinger-Film.
________________________________________________________
"Pi" kenn ich noch nicht, der "Eraserhead"-Vergleich ist zwar verlockend, gleichwohl ist "Requiem" nun schon der zweite Film von Aronofsky, mit dem ich überhaupt nichts anfangen kann - mal sehen^^
stalker 2010/09/16 10:14:57
Antwort löschenPi mit Eraserhead zu vergleichen. naja, beide Filme sind zwar schwarz-weiß, aber mehr haben die aber auch nicht gemein.
Dolly Zoom 2010/09/16 11:20:25
Antwort löschen@Hitmanski
Na, das gefällt mir schon besser, obwohl ich dir kaum mehr Zustimmung entgegenbringe, kann ich deinen Standpunkt endlich aufgrund deiner schlüssigen Begründungen akzeptieren.
Noch einige kleinere Anmerkungen, derer ich mich wohl oder übel nicht verweigern konnte:
Der qualitative Zugewinn bei einem Appel im Medium Film ist generell und prinzipiell (!) möglich: Die meisten Zuschauer dürften die schonungslose Darstellung eines deprimierenden Niedergangs im
Drogenkreislauf nachhaltiger schockieren als etwa ein ausgeblichenes Plakat einer Raucherlunge, das man ungeduldig und genervt neben einer Ampel im morgendlichen Stau sieht. Nicht unwesentlich ist natürlich der Grad der Identifikation mit den Figuren - aber ich wundere mich ja nicht zum ersten Mal über mangelnde Empathie deinerseits ;-)
Gegen die inhaltliche Kritik möchte ich noch anführen, dass Aronofsky zwecks vorgeworfener ätzender Missionierung auch die Läuterung zumindest von einem der Charaktere hätte zeigen können...
Interessanterweise wird ja durch die Ausweglosigkeit der Suchtsituationen die fehlende "Praxiskompatibilität" einer Belehrung deutlich; die Figuren gehen ja nur ihren Grundbedürfnissen nach (die womöglich letzte Anerkennung im Leben, Bestätigung des Vertrauens in einen, Selbstverwirklichung, Einkommen,..).
Alle sind sie nicht nur an ihren Drogen und damit an sich selbst gescheitert, sondern auch durch ihre Mitmenschen:
Kinder, die sich nicht um ihre Eltern kümmern.
Eltern, die sich nicht um ihre Kinder kümmern.
Freunde, die sich nicht für einen interessieren.
Ein Arzt, der sich nicht für seine Patienten interessiert.
Ein Arzt, der sich zu sehr für seine Patienten interessiert.
Ausbeutung überhaupt.
...
@ stalker
Es gibt auch inhaltliche Parallelen (surrealistische Elemente, das Thema der Vereinsamung, "jugendliche" Sinnsuche). Der Vergleich war natürlich auch im Hinblick auf Hitmanskis Vorliebe für Lynch gewählt ;-)
stalker 2010/09/17 00:22:12
Antwort löschen@Dolly Zoom. Bei deinen Anmerkungen zum Requim triffste aber meiner Filmsicht nach voll ins Schwarze.
BurakkuEmparaa 2010/09/19 16:43:09
Antwort löschen@Hitmanski:
Ich glaube du hast den Film missverstanden, es geht nicht unbedingt um Drogen, sondern um Träume (wie der Name eben schon sagt) und dass fast jeder Mensch sie auf die falsche Art zu erfüllen versucht. In Requiem eben mit Drogen. Allerdings muss man sagen, dass der Film nicht mal annähernd an das Buch von Selby Jr. rankommt (der übrigens auch ganz am Ende ein Cameo hat). Und der Mann weiß (wusste) wirklich, wovon er spricht.
Fu-Jay 2010/12/19 22:38:37
Antwort löschen"Der Nächste bitte!" Das klingt, als würdest du gegen von Kritikern hochgelobte Filme ankämpfen. :D
DerDude_ 2010/12/21 16:57:51
Antwort löschenJa , das tut er .
Frage :Magst du eigentlich irgendeinen Film ?
Hitmanski 2010/12/23 14:04:10
Antwort löschenJoa: Rocky Horror Picture Show, Godfather, Godfather II, There will be blood, American Beauty, Magnolia, Life Of Brian, Clockwork Orange, Sin City, Gladiator, Fight Club, M, Amadeus, Leon, The Good, the bad and the ugly, Mullholland Drive, Pulp Fiction, Blade Runner, Once upon a time in the west, Cabaret, Batman Returns, eXistenZ, Being John Malkovich, Changeling, Nightmare On Elm Street, All About Eve, Django, Some like it hot, Repulsion, Witness for the Prosecution - um mal ungefähr ein Drittel der Filme aufzuzählen, die Punktewerte im Ü8-Sektor abbegkommen haben...
moepmoep 2011/01/24 14:29:06
Antwort löschenDrogen sind nicht blöd.
stalker 2011/01/24 15:56:41
Antwort löschenUps. Jetzt hab ich aus Versehen den gefällt mir Button geklickt. Hm. Gut geschrieben ist er ja und wenn ich den Film so sehen würde wie du, ich hätte schon längst geklickt. Nun gut. Geklickt ist geklickt.
@moepmoep: Drogen sind nicht blöd, aber schwierig.
BurakkuEmparaa 2011/01/24 23:43:24
Antwort löschenMan kann ja auch auf "gefällt mir doch nicht" klicken. ^^
psuch 2011/01/26 11:26:19
Antwort löschenDas könnte ich genau so unterschreiben. Fand den Film auf Dauer einfach nur sau öde und extrem langatmig. Nach 45 Minuten habe ich erstmal pausiert und mir ein Bier geholt. In der Handlung war nämlich noch gar nichts weiter passiert. Und der Film stand unter meinen Top-100 Filmen. Grausig!
Alle 29 Antworten zeigen
moepmoep 2011/01/26 13:19:52
Antwort löschen@psuch: Ich werde Menschen, die einen Film, der ihnen nicht gefällt, nicht abbrechen, wohl nie verstehen.
Janus Winter 2011/01/29 01:25:47
Antwort löschenverstehe ich auch nicht, möppi. mehr als 30 minuten gebe ich keinem film, wenn er mich anödet.
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEs sind weniger die extravaganten Schnitte und filmischen Mittel, die Darren Aronofsky in seinem Drogen-Drama benutzt, sondern der Blick in die Gesichter der Protagonisten, die jedwede keimende Hoffnung und jede Träumerei von vornherein begraben. Sucht, Abhängigkeit, Drogen, Zerstörung, und Selbstaufgabe: In mechanischen, automatisierten, irgendwann manisch wiederholten Bewegungsabläufen der eingeworfenen Pillen und aufgezogenen Spritzen liegt die Tragik dieser weggeworfenen Leben. Aronofsky gelingt es anzuklagen, ohne zu moralisieren. Er zeigt die Schwächen des Systems: Den einen Arzt, der Pillen verschreibt ohne seine Patienten überhaupt anzusehen, oder den anderen Arzt, der, statt zu helfen, lieber die Polizei holt. „Requiem for a Dream“ zeigt aber auch die Selbstverleugnung, die Unfähigkeit seine eigene Fehlbarkeit einzugestehen. Trostlosigkeit und Trauer: Zerstörte Leben in düsteren Bildern, ausgekotzt und hingerotzt in düsteren Gassen, wo keiner hinsieht, weil keiner…
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cellardoor94 2010/04/13 15:14:38
Antwort löschenDiesem Kommentar ist nahezu nichts mehr hinzuzufügen.
Außer vielleicht:
Requiem for a dream, der eindrucksvollste Film, den ich jemals gesehen habe. Danke, Darren.
neon
Kommentar löschenRequiem for a Dream zeigt ohne jegliche Beschönigung die Ausmaße des Drogenkonsums. Drogen machen abhängig, gefügig und desillusionieren. Darren Aronofsky zeigt dies nicht nur, er thematisiert auf gar unorthodoxer Art und Weise das Thema Drogen und die Sucht, die dahinter steckt. Jeder der Figuren hat sein eigenes Laster und zwar die Sucht. Das streben nach Erfüllung, Liebe, Zuneigung und Beachtung.
Bildkomposition, Ton, Musik und Schnitt alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und diese Komponenten harmonieren hervorragend miteinander. Langsam baut Darren Aronofsky den Spannungsverlauf und die Geschichte in Requiem for a Dream auf und er treibt es dann bis zur Unerträglichkeit. Zum Ende hin schneidet er, Szene an Szene, sodass einem fast die Luft wegbleibt und einem der Atem stockt. Man sieht diese vielen Bilder, die Gnadenlos das Schicksal der Porträtierten wiederspiegeln. Grausam, schockierend, realistisch, voller erbarmungsloser Intensität und der Zuschauer weiß, dass es für die Protagonisten kein Happy End geben wird. Es bleibt nur der Fall in tiefes schwarzes Loch, ohne Wiederkehr, ohne eine Rückfahrkarte.
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kltrg
Kommentar löschenNichts für schwache Nerven, aber wie ich finde absolut sehenswert!
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenDarren Aronofskys überinszenierter Blick auf eine Gesellschaft, die der Abhängigkeit verfallen ist. Die sozialkritischen Thesen des Films sind platt und unkonkret, die Bildmontage außergewöhnlich, experimentell und faszinierend. Aronofskys visuelle Handfertigkeiten wirken dabei aber zunehmend redundant und unkontrolliert, was dem erschöpfenden und verstörenden Charakter des Films hingegen nur zuträglich ist. Am Eindrücklichsten arbeitet "Requiem for a Dream" mit Filmmusik, die hier all ihre positiven und negativen Eigenschaften voll ausspielt. Der Handlungsteil um eine dem Suchtwahnsinn verfallende Ellen Burstyn ist besonders beispielhaft für Aronofskys penetrante Strategie der Zuschauermanipulation und ärgerlich insbesondere deshalb, weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist. Wenn sich die dramatischen Ereignisse zum Ende zuspitzen und die Schnittfrequenz immer weiter erhöht wird, kann man Aronofskys Übermut durchaus schon als emotionale Vergewaltigung bezeichnen.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten
sikkmeidack 2009/08/10 03:21:47
Antwort löschennichts verstanden, hmm?
Und 3 Leuten gefällt das auch noch? Angsteinflößend,--- mein Mitgefühl.
jollyroger 2009/08/15 14:50:01
Antwort löschenKeine Ahnung, davon aber ganz viel, gepaart mit einer Überdosis an selbstgefälligem, pseudo-intellektuellem Geschwafel, das einem schon nach dem zweiten Satz auf den Sack geht - was kommt raus?
Richtig, Möchtegern-Kritiker und Hobby-Narzisten wie unser Vinnie.
Tyler 2009/10/01 17:58:07
Antwort löschenWas spricht mehr für Narzismus, seine Meinung vertreten, oder die Meinung anderer nicht akzeptieren und sich auf dessen auch noch profilieren wollen? Denkt mal darüber nach, und diskutiert es doch morgen mal mit eurem Ethiklehrer.
sikkmeidack 2009/10/13 13:58:57
Antwort löschenUnangehmen Narzimus zu entlarven, bedeutet nicht zwangsläufig ein Übermaß eigener Profilierungssucht und überzogener Selbstliebe. Narzistische Selbstwertstörungen gehen immer mit stark soziopathischen Tendenzen einher, die wiederum vom Umfeld als abstoßend empfunden und somit mit entsprechenden intersozialen Reaktionen bedacht werden. Niemand mag schwafelnde, substanzlose Klugscheißer.
Ich verstehe dein Posting. Ist tatsächlich sehr ambivalent.
peter pan 09 2010/02/23 17:51:57
Antwort löschenIch muss dir auch recht geben substanzloser Klugscheisser trifft vollkommen zu Mr Vincent kann nicht anders...
Melcon 2010/05/04 15:53:01
Antwort löschenDen wohl eindrucksvollsten Anti-Drogen-Film, der das wirklich dramatische Leben von Millionen wiedergibt, deren tieftrauriger Verlust von Glück und Wahrnehmung in einer zerstörenden Stimmung aufgezeigt wird und nur von der Wirklichkeit übertroffen.
Dann ist so eine Kritik und dessen Zustimmung nur noch peinlich. Entweder reagiert man so, weil einem der Film total verängstigt, aber um sich zu profilieren ... du meine Güte ...
harm4life 2010/07/12 01:15:50
Antwort löschendoch lieber emotional vergewaltigt als nie oder nur oberflächlich berührt worden sein..
Super8951 2010/07/28 21:44:27
Antwort löschenUnd täglich grüsst das Murmeltier, und der Pseudo-Intellekt hat wieder zugeschlagen.
Alle 10 Antworten zeigen
BurakkuEmparaa 2011/02/13 16:56:24
Antwort löschen"[...]weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist."
Dass der Film auf einem Buch aus den Siebzigern basiert ist dir aber schon klar, oder?
thehannoka 2011/03/29 22:00:46
Antwort löschenpolemik!
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenRequiem For A Dream ist ein intensiver Film, der schmerzt, der einen bannt und zugleich einem einen Spiegel vors Gesicht hält, einen auffordert darüber nachzudenken, was er gerade gesehen und gefühlt hat. Es ist in keinster Weise ein feelgood movie, der dich aufbaut und dir zulächelt. Viel mehr ist es so, dass er dich hinterhältig von der Brücke schubst, dich in einen Wagen ohne Gurte und Bremspedal setzt und mit voller Wucht gegen eine Wand fahren lässt. Es schmerzt, und das soll es auch. Im Hintergrund stets die melancholischen Klänge, umhüllt von Wehmut und Sehnsucht, der Sehnsucht nach dem kleinen Licht.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWas haben Bonnie & Clyde, M – Eine Stadt sucht einen Mörder und Requiem For A Dream gemeinsam? Alle drei stehen auf Premiere’s Liste der 25 meistgefährlichen Filme die je gedreht wurden. Was auf den ersten Blick übertrieben wirkt, erscheint bei näherer Sichtung gar nicht so falsch, denn der zweite Film von Darren Aronofsky, welcher auf dem Buch von Hubert Selby Jr. basiert, ist von seiner Thematik akut, aktuell und in der Tat gefährlich. Aronofsky gelang mit seinem Drogendrama ein optisch und inhaltlich charakteristisches Bild unserer Gesellschaft und ging zu Unrecht bei den großen Preisverleihungen unter, abgesehen von einer mehr als gerechtfertigten Nominierung von Ellen Burstyn.
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Kommentare (331) — Film: Requiem for a Dream
Kommentar schreibengil.keller.5 2012/06/01 16:54:31
Kommentar löschenEin Meisterwerk, meiner Meinung nach.
Sicherlich, es gibt "bessere" Filme, erfolgreichere, die die über die Grenzen ihres Genres bekannt wurden. Doch ich finde, dass der Regisseur, der Drehbuchautor, die Schauspieler geniale Eindrücke aus dem Leben eines Drogenabhängigen erstellt haben, besser als jeder andere Film, der dieses Thema hat. Diese Eindrücke und Empfindungen werden durch eine geniale Musik und geniale Bilder hervorgerufen. Es ist fast schon erschreckend, wie die Szenen einen Zuschauer "der sich schon einmal mit der Materie auseinander gesetzt hat" an einen tatsächlichen Drogenrausch erinnern !
Doch nicht nur das; man darf dabei nicht den anderen Aspekt des Films vergessen, der aufzeigt wie vor nicht allzu langer Zeit (und ich wetter, heute immer noch) Ärzte und Doktoren leichtfertig mit abhängig machenden Pillen um sich warfen (Speed war soweit ich weiß vor Verbot gängig als Diätpille verabreicht).
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InfiniteJest 2012/05/29 17:19:10
Kommentar löschenLeider habe ich ab und zu gedacht: Wie kann man sich so unbedacht ins Elend reiten? Bei einem 10Pkte Drogenfilm, stellt man sich diese Frage nicht. In diesem Film, war der Schaden der Chemie eindeutig, aber seine Verlockung nicht ganz.
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she's lost control 2012/05/25 03:12:01
Kommentar löschenIch würde schon fast sagen, das ist Kunst!
Großartig, aber beklemmend.
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ReubenCogburn 2012/05/25 01:27:16
Kommentar löschenDieser Film hat mir sehr hart in den Bauch geboxt und das habe ich gebraucht. Jetzt geht es mir wieder besser und es fühlt sich unglaublich gut an, wieder atmen zu können.
Ich kann nicht behaupten, daß mir der Film gefällt. Eine Wurzelbehandlung gefällt auch niemandem, aber sie kann nötig sein. Weiß auch nicht, ob ich ihn nochmal verkrafte.
Dies ist der bislang erste Film, der so starke Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich hasse Aronofsky ein wenig dafür, daß er meinen wunden Punkt getroffen hat. Ich muss jetzt irgendwie sowas wie "Indiana Jones" gucken oder ... ach, ich mag keine Filme mehr sehen ^^
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Mr.Bungle 2012/05/18 00:04:47
Kommentar löschenAn sich kein schlechter Film. Trotzdem ist die Thematik des Films nichts für mich gewesen, weshalb ich dem Film nur 7,5 Punkte gebe. Drogenabhängige die langsam vor die Hunde gehen... langweilig und alles andere als interessant. Das beste am Film war die arme Mutter. Das Thema um welches es bei ihr ging war schon eher interessant. Ärzte, Tabletten und fragwürdige Therapien. Hier empfindet man tatsächlich Mitleid und wird auch ein wenig in eine depressive Laune versetzt. Die Junkys aber waren nicht so dolle... Verabscheuungswürdig ist alles was mir zu denen einfällt.
Keine Macht den Drogen.
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Atheisst 2012/05/25 23:46:41
Antwort löschen''langweilig und alles andere als interessant.'' lolwat
Mr.Bungle 2012/05/26 15:48:25
Antwort löschenich weiß schon... xD
janew94 2012/05/13 20:23:14
Kommentar löschenDie "Totenmesse für einen Traum" ist ein unglaublich schockierender und krasser Drogentrip mit wirklich perfekten schauspielerischen Leistung aller handelnden Charaktere. Der Film zeigt vier Menschen die auf ihrer Suche nach Glück, Liebe & Anerkennung den Drogen verfallen u. zu Grunde gehen. Was ,der inzwischen vorallem durch "Black Swan" bekannte, Regisseur hier abliefert ist schlicht weg einzigartig. Das Ende des Films ist meiner Meinung nach eines der härtesten aller Zeiten in Filmen.
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Kavau 2012/05/13 14:39:05
Kommentar löschenEin richtig schockierender Film. Da sieht man was Manche Menschen für ihr Sucht geben...Auch die vielen Cuts und die ständige Musikunterlegung ist richtig gut! Aber das ist ein Film den man nicht gerne ein zweites mal schaut.
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k2 2012/05/13 01:28:23
Kommentar löschenBin schwer enttäuscht von diesem Film.
Natürlich geht er unter die Haut, aber leider auf eine sehr unangenehme Art und Weise.
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Maracaibo 2012/05/13 02:12:15
Antwort löschenDas war ja auch Sinn und Zweck des Films! Man soll sich danach ganz mies fühlen. Definitiv KEIN Spaßfilm! ;)
Thewlis 2012/05/09 15:38:46
Kommentar löschenWas "Requiem for a Dream" uns zeigen will, ist eine "Feel-Bad" Proklamierung gepaart mit der zweifelhaften Erfüllung seiner Träume. Doch Aronofsky schafft es weder, sich feinfühlig in ein solches Thema einzufinden, noch ist er in der Lage sich diese raue Angehens Weise filmisch zu Nutze zu machen. Um dem ganzen einen gewissen Tiefgang zu verpassen, wird man mit einem beachtlichen Score umhüllt, der sich zwar positiv auf die Geschichte, aber nicht auf den Film auswirkt. Überhaupt erscheint Aronofskys Werk stark pseudoelitär und das Non-Plus-Ultra in dem, was er sein will.
Ebenso sind ein paar durch die luftfliegende und zudem schlecht animierte Donuts noch lange kein Indikator für das Grauen, den die Sucht mit sich bringt.
Obgleich es nicht gelungen ist, die Quintessenz zu transparieren versucht sich Aronofsky auch in filmischer Ekstase zu profilieren. Durch den exzessiven Einsatz der Kombination durch Zeitlupe und Zeitraffer suggeriert der Film mehr eine pseudointellektuelle Anrichte, als den ernsthaften Versuch das Thema Sucht oder die Erfüllung seiner Träume zu visualisieren.
Man vermag sich als außenstehender in den Film einfühlen zu können, und das ist jedem sein gottgegebenes Recht, aber mir erscheint er vielleicht aufgrund fehlender Erfahrungen oder Empathie vollkommen nutzlos und fehlerhaft.
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der cineast 2012/05/09 20:01:40
Antwort löschenGeht nicht um Tiefgang, geht nicht um Feinfühligkeit. Es geht um die Vermengung jeglicher Suchtformen.
Thewlis 2012/05/09 20:17:58
Antwort löschenDann hat er all das ausgelassen, was mir wichtig gewesen wäre. Tragisch.
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der cineast 2012/05/09 20:34:09
Antwort löschenJa.
Thewlis 2012/05/09 20:37:47
Antwort löschenOk.
Benchmark 2012/05/08 02:44:40
Kommentar löschenDen Film pack ich nicht und kann ihn auch nicht bewerten, sorry. Ist mir zu krass.
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doctorgonzo 2012/05/08 10:02:04
Antwort löschenSehr ehrenvoll, dann auch tatsächlich auf eine Bewertung zu verzichten, das schaffen viele nicht (unabhängig vom Film).
Benchmark 2012/05/08 10:33:19
Antwort löschenDanke doc! :) den Film müsste man hoch bewerten, kann ich aber nicht. Denke ihr versteht mich.
Tobacho 2012/05/05 00:22:19
Kommentar löschenRechts oben sollte eigentlich 10 und Lieblingsfilm stehn.
Das geht bei mir aber nicht obwohl der Film so gut gemacht ist und das eigentlich auch verdient hätte kann ich dies aber nicht verkraften. Dafür ist er einfach zu tiefgründig.Ich kann so einen Film nicht lieben. Hab ihn deshalb bisjetzt auch nur einmal angesehn. Er beschreibt das Elend einfach zu gut. Man sieht wie die Menschheit an der Droge zu Grunde geht und das will ich einfach nicht ;) und deshalb "nur" 9,5.
Hoffe um Verständnis!
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Sicke20232 2012/05/01 23:25:37
Kommentar löschenDer Film trifft einen ins Mark und geht unter die Haut.
Super Film Musik und starke Bilder die einem in den Rausch versetzen den die Charaktere in den unzähligen Momenten des Drogenkonsums verspüren.
Die Leistung der Darsteller ist Top und sehr glaubwürdig. Vor allem Ellen Burstyn muss man hier mit ihrer hervorragenden Leistung erwähnen.
Was Anfangs startet wie ein 0815-Drogenfilm endet für alle beteiligten auf direkten Weg in Ihre persönliche Hölle. Dies war abzusehen. Nur von den betroffenen Personen nicht wie es auch so oft in der Realität passiert.
Und das vermittelt der Film von Anfang an!
Das Ende hat mich getroffen und mit einem leeren Gefühl während des Abspanns zurück gelassen.
Top Film den man sich ansehen sollte.
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Maracaibo 2012/04/24 04:46:45
Kommentar löschenDieser Film ist mir tief unter die Haut gegangen und hat sich dort festgesetzt. Wahrlich sehr hart und sehr gut! Absolute Top-Empfehlung!
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annami 2012/04/22 22:39:28
Kommentar löscheneine wirkliche qual, den film anzusehen - ein kompliment dafür, wie realistisch er sicher ist. ein absoluter horrortrip.
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Bartel aka Faniel Dranz 2012/05/06 03:53:15
Antwort löschenEine weitaus schlimmere Qual war es, vollkommen hilflos dabei zuhören zu müssen,wie Clint Mansels gemeinsam mit dem Kronos Quartet eingespielter, brutal-tragischer Violinen-Score , so derartig unerträglich und penetrant in allen beliebten Daily Soaps oder Reality-TV-Formaten runtergedudelt wurde, bis auch der letzte soziale Sonderling Bescheid wußte: Das kann kein gutes Ende nehmen! Wirklich nicht!
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annami 2012/05/06 22:04:19
Antwort löschen:D true story.
Bartel aka Faniel Dranz 2012/05/07 04:51:05
Antwort löschenJa, sogar die ganze Wahrheit. Nichts halbes. Das Ganze!
Da musst du mal drauf achten. Okay mittlerweilen hört man die Melodie ganz, ganz selten aber damals wollte die einen ja fast weismachen das jeder Gang zum Arbeitsamt mit Clint Mansel Soundrack übermalt werden kann...uff!
StevenStone 2012/04/18 22:37:29
Kommentar löschenWirklich beeindruckender Film. Aber doch etwas zu abgefahren ;-)
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ElTomatos 2012/04/18 11:55:01
Kommentar löschenAWESOME! Ein Film,der emotionaler nicht sein kann. Gute Story,geiler Soundtrack,nette Kameraführung und die Schauspieler überzeugen total. Wohl einer der besten Drogen Filme und dessen Folgen.
Absolut sehenswert!
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ZedsDeadBaby 2012/04/14 19:56:52
Kommentar löschenDiesen Film habe ich lange vor mir hergeschoben, obwohl ich ihn schon lange sehen wollte hab ich mich irgendwie nie dazu bekommen. Ich dachte, dass das sowieso so eine überbewertete Nummer ist, weil ihn mir viele Freunde vorgeschlagen haben deren Filmgeschmack eigentlich so gar nicht meiner ist.
Umso überraschender war das, was ich auf der (endlich) spontan gekauften DVD vorgefunden habe.
Zu Beginn die eigentlich hellen, unscheinbaren Szenen...jedoch in steter Begleitung vom mächtigen Soundtrack. Von Anfang an wirkt alles bedrohlich und irreführend, obwohl es eher unschuldig und friedlich scheint. Und siehe da - die Geschichte nimmt eine heftige Wendung. Man verfolgt das Geschehen mit offenen Augen und Ohren bis zum Schluss...
Dieser Film hat mich verstört im Dunkeln sitzen lassen. Ich habe einige Momente gebraucht um zu verarbeiten was gerade passiert ist
und es sitzt noch immer fest in meinem Kopf. Wer solche Gefühle und Gedanken verkraftet: Ansehen
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Hannibal Lecter 2012/04/13 21:12:52
Kommentar löschenFilm 11/10 - Soundtrack 20/10. Wenn man diesen Film ganz sieht, wird man einfach Traurig. Der Film ansicht ist richtig Cool, ich hätte ihn eigentlich 8/10 gegeben, aber der Soundtrack ist Sex in den Ohren. Ich höre den Soundtrack durch gehend. Aber zurück zum Film. Am anfang sieht gut aus, der Regisseur zeigt am Anfang das sie bischen Geld durch Drogen machen und die ein gutes Leben haben. Am Ende wird es sowas von Dramatisch, das man selber Traurig wird. Kurz und Knapp, Geiler Film, Traurige Story und GEILER SOUNDTRACK.
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Kate Portman 2012/04/09 00:28:33
Kommentar löschenWirklich sehr schwer zu bewerten...natürlich ein ausgezeichneter Film! Aber ich will nicht, dass mir Moviepilot nur noch Filme vorschlägt die einen melancholisieren.
Leute, die RFAD als Lieblingsfilm angeben, kaufe ich das nicht ab! Denn komplett alles an diesem Film strahlt negative Energie aus.
Diese Leute müssten also entweder a, sehr depressive Menschen sein oder b, sich besonders cool vorkommen, weil sie diesen must have gesehen haben!
Also bewerte ich ihn als 50/50.
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roots1910 2012/04/09 00:39:22
Antwort löschenInteressante Meinung!
Die 5/10, um nicht zuviele RFAD-alikes hoch bewertet vorgeschlagen zu bekommen, verstehe ich und auch die Einschätzung "must have seen" teile ich ;-)
Was du "negative Energie" nennst begeistert mich aber immer wieder aufs Neue in RFAD. Der Film ist in seiner Darstellung absolut erbarmungslos und legt die ganzen Abgründe der Hauptfiguren schonungslos offen.
Es ist ein aufwühlender Film, der einen nicht nur beim ersten Gucken sprachlos zurücklässt. Aber das gefällt mir. Insofern ist 'Requiem for a Dream' schon ein Lieblingsfilm, wenn auch einer, den ich nicht jede Woche sehen muss.
Kate Portman 2012/04/09 00:56:50
Antwort löschenDanke für den Kommentar!
Ich persönlich kann eine so eingeschränkte, dunkle Sichtweise auf das Leben nur sehr schwer ertragen (und auch nicht ohne Nachwirkungen).
Mr.Bungle 2012/04/12 13:47:35
Antwort löschenNie solch einen Stuss gelesen. Nicht alle sind solche Mental schwachen Menschen wie du sorry... und dann auch noch über andere Menschen zu urteilen und zu verallgemeinern, einfach nur lächerlich. Ich weiß nicht ob ich mich über dich aufregen oder über dich lachen soll. Der erste Teil deines Posts ist ja ok, jeder Mensch ist anders. Der zweite Teil ist aber einfach nur extrem lächerlich.
Kate Portman 2012/04/12 14:55:17
Antwort löschenalso mir fällt das ganz leicht: ich lache über dich!
Mr.Bungle 2012/04/12 14:57:02
Antwort löschenWas für ein Troll...
Kate Portman 2012/04/12 15:11:06
Antwort löschenohwow, ich hohl gleich meine Mami.
Nee, erzähl doch einfach mal, warum ich Unrecht habe :)
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Mr.Bungle 2012/04/12 16:32:06
Antwort löschenMein erster Post müsste reichen um das zu verstehen.
roots1910 2012/04/12 16:55:24
Antwort löschenUnd dafür hast du jetzt extra noch einen Kommentar hinterlassen müssen, Mr. Bungle? Bloß keine kontroversen Meinungen zulassen, sondern erstmal 'n bisschen zurückpöbeln, wenn das nicht meiner Meinung entspricht... sowas versteh ich nicht.
Dieser und die beiden Kommentare hier drunter zeigen ja schon, dass RFAD beim Publikum ganz unterschiedliche Reaktionen hervorrufen kann. Hätte ich in dem Ausmaß gar nicht erwartet und beim nächsten Mal "RFAD" achte ich vielleicht hier und da mal darauf, was an der Kritik berechtigt und was weniger berechtigt ist.
JohnnyKee 2012/04/05 13:50:40
Kommentar löschenBei solch einem Thema ist Feingefühl angesagt aber Aronofsky besitzt so etwas anscheinend nicht und präsentiert es uns mit dem Presslufthammer direkt ins Gesicht. Klar, das ist schockierend ja, aber keineswegs eine große Kunst, durchdacht oder gar sinnvoll. Wenn man schon so ein deprimierendes Thema behandelt ist das vollkommen überflüssig, denn die passende Stimmung kommt da ganz von allein. Man braucht vielmehr Charaktere mit denen man sich beschäftigen will und optional noch mitfühlt. Doch diese sind hier leider ausgesprochen flach, uninteressant und hassenswert geraten das ich deren Anblick nur selten ertrage und mit ihnen auch in keinerlei Hinsicht etwas anfangen kann. Was bietet mir dieser Film? Mir persönlich nichts. Hier wird nichts Neues zum Thema hinzugefügt, was nicht sonderlich schlimm ist, hätte der Film noch etwas anderes zu bieten als ein paar achso schlimme und verstörende Schockszenen die stets aus der Reihe tanzen. Die Längen ziehen sich, das Interesse schwindet kontinuierlich, die nächste Schockszene à la “Ach, das kennen wir doch/Musste ja kommen.“ ist Standardware, nervige Kameraeinstellung soweit das Auge reicht. Drogen sind scheiße und zerstören Leben! Das wissen wir Aronofsky. Sonst noch was? Anscheinend nicht. Außer ein paar tolle schauspielerische Leistungen, die dieser Film nicht verdient hat, gibt‘s eigentlich nix, zumindest für mich. Alle anderen auf der Welt finden den ja abartig toll. Dann sich lieber doch gleich von einer drittklassigen Drogen-Seelsorge belehren lassen. Da erhalte ich die gleiche Erkenntnis, die gleiche persönliche Involviertheit, das gleiche Gefühl, das gleiche Maß an Interesse. Ich fühle mich von diesem Film vergewaltigt und das meine ich nicht im positiven Sinne. Ihr nennt andere Filme emotional manipulierend, ja? Was ist dann wohl Requiem for a Dream, bitteschön? Einmal Kollektivscheißefühlen der staubig, schulkreidetrockenen und zähen Art, bitte!
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SoulReaver 2012/04/05 14:29:29
Antwort löschenOh je!
Oceanic6 2012/04/05 14:50:19
Antwort löschenHahaha!
hoffman587 2012/04/05 15:10:03
Antwort löschenIch mag dich trotzdem noch, Johnny. War doch gar nicht so schlimm oder?:)
Le Samourai 2012/04/05 15:18:02
Antwort löschenOha
stalker 2012/04/05 15:40:48
Antwort löschenHehe.
Wumz 2012/04/05 15:41:03
Antwort löschenEndlich sagt es mal jemand <3
Deutlich bessere Filme über die zerstörerische Kraft der Drogen sind "Candy" und "Das verlorene Wochenende". In den beiden Dramen spielen nämlich keine seelenlose Charaktere die Hauptrolle.
Benjamin Barker 2012/04/05 15:44:10
Antwort löschenAuf dich ist noch Verlass, Johnny... Kenne den noch gar nicht, aber da mich bislang kein Aronofsky überzeugen konnte, hab ich auch hier Bedenken.
JohnnyKee 2012/04/05 16:10:35
Antwort löschen@hoffy: Nett zu hören ;)
@wumz: Die kenn ich noch nicht aber wenn die besser sind merk sie mir mal vor und hoffe auf die Erleuchtung :)
@Benny: Naja, schau erstmal rein. Vielleicht flasht der dich genauso wie er alle anderen flasht. Auf meinen Geschmack ist nur selten Verlass, weißte ja^^
@the Rest: Ich hab euch auch lieb.
Timo K. 2012/04/05 17:05:50
Antwort löschenSchön! <3
vPidschv 2012/04/05 23:23:53
Antwort löschenIn dem Film geht es um weitaus mehr als einfach nur zu zeigen, was Drogen mit dir machen. Lass dir nochmal den gesamten Handlungsstrang mit Ellen Burstyn durch den Kopf gehen, in einem durchschnittlichen "Drogendrama" wie du Requiem For A Dream anscheinend eingeschätzt hast, findest du solche komplexen Dinge nicht. Ich behaupte daher einfach mal, dass du den Film nicht verstanden hast. :)
JohnnyKee 2012/04/06 00:34:48
Antwort löschen@Timo: Thx :)
@vPidschv: Ich finde den Handlungsstrang mit Burstyn nicht im Geringsten komplex. Außerdem geht es sehr wohl ausschließlich um die Auswirkungen der Drogen bei Menschen weil der Film nie über diesen Punkt hinauskommt und nie die Grenze zum Mehrwert überschreitet. Aber wie gesagt, ich habe ihn halt einfach nicht verstanden...
SoulReaver 2012/04/06 01:12:44
Antwort löschen:D :D Immer wieder geil "Du hast den Film nicht verstanden". Jetzt geh ich mit nem fetten Lächeln im Gesicht schlafen. Niedlich.
Le Samourai 2012/04/06 01:18:16
Antwort löschenPidsch has a point...
Ich würde "nicht verstanden" umformulieren in "unterschätzt, Komplexität nicht vollständig erfasst", dann passt das. :)
Der Film ist ein absolutes Meisterwerk, für mich DER definitive, purste "Drogenfilm" überhaupt.
JohnnyKee 2012/04/06 01:35:24
Antwort löschenAmen.
Isolation 2012/04/08 09:17:11
Antwort löschenIch verstehe, was Du meinst. Ich habe mit dem Aronofsky auch meine Probleme, aber empfands hier noch als in sich geschlossenere Einheit.
Und ignoriere einfach die 'Kommentare' von den Typen, die denken, sie müssen mal die ganz coole "Haha"-Nummer abziehen.
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JohnnyKee 2012/04/08 16:50:22
Antwort löschenAlso cool ist die Nummer nicht. Viel eher unfreiwillig komisch und peinlich^^ But whatever.... ;)
Isolation 2012/04/08 19:23:10
Antwort löschenDas wissen sie noch nicht. ;-) Zerstöre jetzt bloß nicht ihren Bildungsstand mit der Unterstellung, dass Dummheit nicht cool sei.