Requiem for a Dream

Requiem for a Dream (2000), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 03.01.2002

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8.3
Kritiker
72 Bewertungen
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7.9
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395 Kommentare
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von Darren Aronofsky, mit Christopher McDonald und Jennifer Connelly

Requiem for a Dream ist die kompromisslose und schockierende Darstellung dessen, wie (Sehn-) Süchte die Hoffnungen und Träume von vier Individuuen zerstören. Die Witwe Sara Goldfarb (Ellen Burstyn) schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und versinkt unerhört in der Welt des Fernsehens, die ihr die erhoffte soziale Anerkennung bescheren soll. Besessen davon für einen Fernsehauftritt in ihr altes rotes Kleid zu passen, geiselt sich Sara mit Diätpillen und wird zunehmend von Halluzinationen terrorisiert. Währenddessen überlegen ihr Sohn Harry (Jared Leto), dessen Freundin Marion (Jennifer Connelly) und bester Freund Tyrone (Marlon Wayans) wie sie mit Drogenhandel und Prostitution ihrer Zukunft auf die Sprünge helfen können. Doch zuallererst steht der nächste Schuss an…

Das Drehbuch für Requiem for a Dream beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hubert Selby Jr. aus dem Jahr 1978. Ellen Burstyns anfängliche Reaktion auf das Drehbuch von Regisseur Darren Aronofsky war Ablehnung. Erst nachdem sie dessen ersten Film Pi gesehen hatte, sagte sie Requiem for a Dream zu. Die Rolle als Sara Goldfarb stellt nicht nur Ellen Burstyns persönliches Highlight als Charakterdarstellerin dar, sie wurde ebenfalls mehrfach für ihre Leistung ausgezeichnet und war sogar als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Jared Leto wiederrum nahm in Vorbereitung auf seine Rolle als Sohn Harry Goldfarb 25 Pfund ab und freundete sich mit tatsächlichen New Yorker Drogenjunkies an.

Um die persönliche Drogenhölle der Filmfiguren visuell zu vermitteln, bediente sich Aronofsky seines Markenzeichens, der sogenannten Hip-Hop-Montage. Dies ist eine Filmtechnik (gerne auch als Videoclipästhetik bezeichnet), in der wichtige, wiederkehrende Bilder und Handlungen, oft in Großaufnahme, in kurzen, immer schneller werdenden Schnitten bzw. im Zeitraffer gezeigt und mit prägnanten, meist überlauten Geräuschen verknüpft werden, wodurch ein tranceähnlicher Eindruck entsteht. Während ein durchschnittlicher Film mit etwa 600 bis 700 Schnitten auskommt, sind es in Requiem for a Dream ganze 2.000 Schnitte. Zusätzlich verwendete Aronofsky die SnorriCam, die um die Brust des jeweiligen Darstellers gebunden diesen frontal filmt und sich im Verhältnis zu ihm scheinbar nicht bewegt. Ein laufender Akteur scheint sich durch diese Technik ebenfalls nicht zu bewegen, stattdessen fließt die Umgebung quasi um ihn herum. Der Zuschauer nimmt diesen Effekt als Drogenrausch und Orientierungslosigkeit der jeweiligen Person wahr. (JW)

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Cast & Crew


Kritiken (11) — Film: Requiem for a Dream

_Garfield: Blogbusters

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4.0Uninteressant

Es ist nicht die artifizielle Inszenierung und das bemühte Streben nach wahrer Größe, die „Requiem for a Dream“ letztlich so kläglich an den eigenen Erwartungen scheitern lässt. Es ist vielmehr – und das überrascht in Anbetracht der Tatsache, dass sich Aronofsky seit jeher als Autorenfilmer verstand umso mehr - die besondere Dummheit des Skripts. Die hässliche Schönheit dieses gerade bei der Erstsichtung äußerst beeindruckenden Filmes ist bloß Fassade, das Werk in seinem Kern hohl und dumm. Dies wird besonders dann ersichtlich, wenn Aronofsky auf das Finale zusteuert und beginnt den auf billigste Weise herbei-konstruierten Fatalismus zu zelebrieren. Wenn er schließlich alle Stricke reißen lässt, an denen seine immer mehr oder weniger seelenlosen Figuren hingen, offenbart „Requiem for a Dream“ eine erschreckend banale und schlicht falsche Sicht auf diese Welt. Es ist der Blick eines Pessimisten, der das Geschehen bestimmt: Ärzte schauen ihren Patienten nicht ein einziges Mal in die Augen, verschreiben einsamen alten Damen selbst-zerstörische Süchtigmacher, asoziale und sabbernde Anzugträger benehmen sich wie die Tiere („Ass to ass!“) und Vergammelte-Arm-Inhaber werden zunächst einmal ins Arbeitslager geschickt, ehe die finale Amputation für Entsetzen sorgt. Psychiatrien sind böse, Fernsehen ist böse, Drogen sind böse. Aronofsky beweist eindrucksvoll eine erschreckend simple und immer öfter mit dem Holzhammer vorgetragene Sicht auf die Dinge. Traurig ist diese Erkenntnis gerade angesichts des verschwendeten Potenzials: Mansell's Score ist der absolute Wahnsinn, die Darsteller-Riege um Jared Leto spielt fantastisch auf und der plakativen Bildsprache eines Aronofsky's wohnt ohne jeden Zweifel eine gewisse, unfassbare Faszination inne. Aber alles egal, merkt euch nur eines Kinder: Nehmt bloß keine Drogen.

Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Benjamin Barker

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Yes!


huggybaer

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endlich mal einer der meine meinung teilt...


SoulReaver: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Aronofsky lädt uns nicht mit seiner Geschichte ein. Er will uns nichts erzählen oder uns informieren, wie schlimm die Welt doch manchmal ist. Er knallt uns seinen Film ohne Gnade vor den Kopf. Zu Anfang kriegen wir sogar noch einen lockeren, recht unbekümmerten Eindruck vermittelt. Doch alles ist nur Fassade und eine grausame Lawine ist schon längst auf dem Weg zu uns. Wenn für unsere Hauptakteure das Leben selbst nicht mehr zählt, sondern nur noch der nächste Schuss um sich aus diesem Leben zu katapultieren, dann sind wir als Zuschauer ebenfalls schon längst gefangene dieses Abgrundes. Die Charaktere werden dabei nie als Identifikationsfiguren offenbart, nicht mal Sympathien können sie sich gutschreiben lassen. Doch wir leiden. Wir leiden mit ihnen, ihren Umständen und damit, was aus ihnen geworden ist. Wir hoffen auf Besserung, wünschen uns, dass alles doch irgendwie ein gutes Ende nehmen möge. Dafür haben wir uns jedoch den falschen Film ausgesucht und jeglicher Gedanke an Besserung ist bloße Verschwendung. Wir zerfallen in der blanken Berührung mit dieser schier unendlichen Radikalität. [...]

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filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...

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9.5Herausragend

[...]Wer Requiem for a Dream gesehen hat, wird Black Swan nicht weiter als Bestleistung des visionären Regisseurs bezeichnen können. Nach Fehlern im Drehbuch oder in der Charakteraufstellung sucht man hier vergebens. Ein von vorne bis hinten durchdachtes Werk, dass dank einer Musik, die selbst Zähneputzen dramatisch erscheinen lässt, eine absolut beklemmende und schockierende Wirkung auf seine Betrachter ausübt.[...]

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SiameseMax: SiameseMovies

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10.0Lieblingsfilm

[...] Darren Aronofskys Meisterwerk „Requiem for a Dream“ ist bei Weitem kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, der zunächst eher unbekannte Independent-Film avancierte bis heute zum regelrechten Kultfilm, der es unter die Top 50 der Imdb „250 besten Filme aller Zeiten“ schaffte, und seinen Regisseur sowie seine Akteure zu Stars machte. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, und das absolut zu Recht.
Durchaus als eine thematische und stilistische Fortführung und Weiterentwicklung Aronofkys ebenfalls fantastischen Vorgängers „Pi“ interpretierbar, fängt „Requiem for a Dream“ die Folgen des Drogenkonsums an dem Beispiel dreier Schicksale mit einer solch eindringlichen Intensität ein, wie kein anderer Drogen-Film zuvor. Der Regisseur meistert die Gratwanderung zwischen filmstilistischer Innovation und inhaltlicher Tragweite sowie dramaturgischer Tragik perfekt und erschafft damit ein filmisches Kunstwerk in Reinkultur: Hübsch anzusehen und grandios geschnitten (besonders die bereits in „Pi“ auftauchenden Sequenzen des Drogenkonsums und dessen Wirkung sind phänomenal), beginnt „Requiem for a Dream“ als hippe Szene -bzw. Sozialstudie, die den heroinsüchtigen Harry, dessen ebenso drogenabhängige Freundin Marion und seine depressive Mutter Sara, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ins Fernsehen zu kommen, begleitet. Doch die anfänglichen (Lebens-)Träume und Ziele der Protagonisten werden durch ihren immer stärker werdenden Drogenkonsum, aber auch durch die Macht der Massenmedien und der Gesellschaft, personifiziert durch die direkte Nachbarschaft, Ärzte und die Freunde der Figuren, zunehmend erschüttert und schließlich zu Grabe getragen. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

WaldderChiller

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Es sind vier Schicksale.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

[...] Vielleicht mag sich diese Bewertung ändern, wenn man selbst einschlägige Erfahrungen sammeln durfte oder musste - aber ganz ehrlich, auch diese Erkenntnis stellt keinen filmischen Mehrwert dar, den es zu belohnen gilt. Ebensowenig wie die Tatsache, dass es in diesem schrecklichen Sozialarbeiter-Zeigefinger-Genre noch schlimmere Auswüchse zu bestaunen gibt. [...] Das Medium Film muss keinesfalls reine Unterhaltung bieten - aber nur weil "Requiem vor a dream" seine feel-bad-Attitüde zelebriert und sich in seinem artifiziellen Look (ganz selten verstörend, dafür umso öfter ätzend) noch wichtiger nimmt als Günter Grass in Talkshows, wird er noch lange nicht intelligent oder gar qualitativ ansprechend - er verdeutlicht nur den pseudoelitären Anspruch, der schlechtem Arthouse-Kino bisweilen anhaftet. [...]

Kritik im Original 40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 31 Antworten

Harrigan

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Genialer Vergleich mit Günter Grass :D
Toller Kommentar!


Jek-Hyde

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Oh-ja, so ein schöner Kommentar, deren Meinung ich mit dir teilen kann. Ich mag keine Zeigefingerfilme...glaube ich...


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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10.0Herausragend

Es sind weniger die extravaganten Schnitte und filmischen Mittel, die Darren Aronofsky in seinem Drogen-Drama benutzt, sondern der Blick in die Gesichter der Protagonisten, die jedwede keimende Hoffnung und jede Träumerei von vornherein begraben. Sucht, Abhängigkeit, Drogen, Zerstörung, und Selbstaufgabe: In mechanischen, automatisierten, irgendwann manisch wiederholten Bewegungsabläufen der eingeworfenen Pillen und aufgezogenen Spritzen liegt die Tragik dieser weggeworfenen Leben. Aronofsky gelingt es anzuklagen, ohne zu moralisieren. Er zeigt die Schwächen des Systems: Den einen Arzt, der Pillen verschreibt ohne seine Patienten überhaupt anzusehen, oder den anderen Arzt, der, statt zu helfen, lieber die Polizei holt. „Requiem for a Dream“ zeigt aber auch die Selbstverleugnung, die Unfähigkeit seine eigene Fehlbarkeit einzugestehen. Trostlosigkeit und Trauer: Zerstörte Leben in düsteren Bildern, ausgekotzt und hingerotzt in düsteren Gassen, wo keiner hinsieht, weil keiner hinsehen will…

Kritik im Original 36 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

cellardoor94

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Diesem Kommentar ist nahezu nichts mehr hinzuzufügen.
Außer vielleicht:

Requiem for a dream, der eindrucksvollste Film, den ich jemals gesehen habe. Danke, Darren.


neon: pixelmonsters.de neon: pixelmonsters.de

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10.0Lieblingsfilm

Requiem for a Dream zeigt ohne jegliche Beschönigung die Ausmaße des Drogenkonsums. Drogen machen abhängig, gefügig und desillusionieren. Darren Aronofsky zeigt dies nicht nur, er thematisiert auf gar unorthodoxer Art und Weise das Thema Drogen und die Sucht, die dahinter steckt. Jeder der Figuren hat sein eigenes Laster und zwar die Sucht. Das streben nach Erfüllung, Liebe, Zuneigung und Beachtung.

Bildkomposition, Ton, Musik und Schnitt alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und diese Komponenten harmonieren hervorragend miteinander. Langsam baut Darren Aronofsky den Spannungsverlauf und die Geschichte in Requiem for a Dream auf und er treibt es dann bis zur Unerträglichkeit. Zum Ende hin schneidet er, Szene an Szene, sodass einem fast die Luft wegbleibt und einem der Atem stockt. Man sieht diese vielen Bilder, die Gnadenlos das Schicksal der Porträtierten wiederspiegeln. Grausam, schockierend, realistisch, voller erbarmungsloser Intensität und der Zuschauer weiß, dass es für die Protagonisten kein Happy End geben wird. Es bleibt nur der Fall in tiefes schwarzes Loch, ohne Wiederkehr, ohne eine Rückfahrkarte.

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kltrg

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9.0Herausragend

Nichts für schwache Nerven, aber wie ich finde absolut sehenswert!

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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5.0Geht so

Darren Aronofskys überinszenierter Blick auf eine Gesellschaft, die der Abhängigkeit verfallen ist. Die sozialkritischen Thesen des Films sind platt und unkonkret, die Bildmontage außergewöhnlich, experimentell und faszinierend. Aronofskys visuelle Handfertigkeiten wirken dabei aber zunehmend redundant und unkontrolliert, was dem erschöpfenden und verstörenden Charakter des Films hingegen nur zuträglich ist. Am Eindrücklichsten arbeitet "Requiem for a Dream" mit Filmmusik, die hier all ihre positiven und negativen Eigenschaften voll ausspielt. Der Handlungsteil um eine dem Suchtwahnsinn verfallende Ellen Burstyn ist besonders beispielhaft für Aronofskys penetrante Strategie der Zuschauermanipulation und ärgerlich insbesondere deshalb, weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist. Wenn sich die dramatischen Ereignisse zum Ende zuspitzen und die Schnittfrequenz immer weiter erhöht wird, kann man Aronofskys Übermut durchaus schon als emotionale Vergewaltigung bezeichnen.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

BurakkuEmparaa

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"[...]weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist."
Dass der Film auf einem Buch aus den Siebzigern basiert ist dir aber schon klar, oder?


thehannoka

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polemik!


Khitos: Kälte Reich

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9.5Herausragend

Requiem For A Dream ist ein intensiver Film, der schmerzt, der einen bannt und zugleich einem einen Spiegel vors Gesicht hält, einen auffordert darüber nachzudenken, was er gerade gesehen und gefühlt hat. Es ist in keinster Weise ein feelgood movie, der dich aufbaut und dir zulächelt. Viel mehr ist es so, dass er dich hinterhältig von der Brücke schubst, dich in einen Wagen ohne Gurte und Bremspedal setzt und mit voller Wucht gegen eine Wand fahren lässt. Es schmerzt, und das soll es auch. Im Hintergrund stets die melancholischen Klänge, umhüllt von Wehmut und Sehnsucht, der Sehnsucht nach dem kleinen Licht.

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TheCorey: MovieMaze

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10.0Lieblingsfilm

Was haben Bonnie & Clyde, M – Eine Stadt sucht einen Mörder und Requiem For A Dream gemeinsam? Alle drei stehen auf Premiere’s Liste der 25 meistgefährlichen Filme die je gedreht wurden. Was auf den ersten Blick übertrieben wirkt, erscheint bei näherer Sichtung gar nicht so falsch, denn der zweite Film von Darren Aronofsky, welcher auf dem Buch von Hubert Selby Jr. basiert, ist von seiner Thematik akut, aktuell und in der Tat gefährlich. Aronofsky gelang mit seinem Drogendrama ein optisch und inhaltlich charakteristisches Bild unserer Gesellschaft und ging zu Unrecht bei den großen Preisverleihungen unter, abgesehen von einer mehr als gerechtfertigten Nominierung von Ellen Burstyn.

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Kommentare (384) — Film: Requiem for a Dream


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maetti

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Bewertung9.0Herausragend

Genialer,kranker,scheiß ;-)mehr kann ich dazu nicht sagen,ausser das der Film zum empfehlen ist

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heiko.buschhaus

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Bewertung9.0Herausragend

Ein amerikanischer Filmkitiker (seinen Namen weiß ich leider nicht mehr) sagte, als dieser Film rauskam, "Aronofsky solle doch aufhören Filme zu machen, dann würde in Amerika vielleicht auch die Selbstmordrate runtergehen!". Dieser Satz trifft es eigentlich auf den Punkt. Denn von einem guten Kumpel wurde mir dieser Film empfohlen als extrem genialer Film, nachdem du aber 'ne Zeitlang wirklich depressiv bist! Dementsprechend habe ich mich relativ lange vor dem Film gedrückt; bis heute. Während ich den Film gesehen habe, dachte ich nur: "Schön, er ist nicht der positivste von Welt, aber depressiv...?" Naja, leider (guterweise) spitzt sich der Film zum Ende hin immer mehr zu, doch während des Sehens selbst fühlt man kaum etwas. Doch glaubt mir, Leute, ich habe den Film vor ner Stunde zuende gesehen, und ich fühle mich so leer, so schlecht, so sinnlos wie selten vorher! Aronofsky hat es also geschafft.
Zur Story des Films kann man an sich nicht allzuviel sagen. Von der Machart her ist der Film extrem genial getroffen und spiegel extrem gut die Wirkung der Drogen mit allerlei stylistischen Effekten wider. Man sollte diesen Film auf jeden Fall gesehen haben, man sollte aber in extrem guter psychischer Verfassung sein; nur zur Sicherheit!

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headmusic

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als würde man "A Clockwork Orange", "Trainspotting" und den Videoclip zu "Come To Daddy" von Aphex Twin zur gleichen Zeit anschauen. Egal was Darren Aronofsky beim schreiben des Drehbuchs, geschweige denn beim Dreh eingeworfen hat...es war die richtige Mischung!

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Tohuwahbohu

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr gelungenes "Psychodrama" mit einigen wirklich sehr guten Thrill-Elementen. Der Film schafft es auf eine wirklich sehr packende und abstruse Art und Weise, die 4 Persönlichkeiten und deren Entwicklungen, während des Films zu etablieren und darzustellen. Die Einteilung in die drei Kapitel finde ich sehr gelungen: so beginnt der Film im Kapitel "Summer" eher positiv und mit Erfolgen gekrönt, die Welt der jungen Clique bestehend aus Harry, Marion und Tyrone scheint aufzublühen. Doch direkt im Anschluss mit dem Kapitel "Fall", geht die vorher "heile, aufblühende Welt" der jungen Clique allmählich und dennoch sehr rapide zu Bruch und gipfelt in ihrem Untergang letzten Endes im Kapitel "Winter". Ebenso sehr fesselnd fand ich die Entwicklung von Sara Goldfarb, der vereinsamten, älteren Witwe und zugleich Mutter von Harry, die Zuflucht und Gesellschaft hauptsächlich im Fernsehn bzw. der Tappy Tibbons Show findet/sucht und aufgrund ihrer "Diät-Pillen" und der psychischen Leiden durch die Vereinsamung und Isolation, in ihrer Psyche und Physis eine derart verstörende Entwicklung durchmacht, wie man es sich kaum vorstellen kann. Desweiteren wird der Film mit einem wirklich sehr imposanten und absolut passenden Soundtrack von Clint Mansell untermalt und verstärkt zugleich die verstörenden Elemente des Films. Gleiches kann man vom "Schnitt" des Films behaupten, so bekräftigen auch hier Elemente wie die Zeitraffer-Sequenzen, die Bild-in-Bild Sequenzen, Mimiken usw. die starke Wirkung auf den Betrachter. Es ist einfach grandios wie hier all diese Elemente eine wirklich ineinander greifende Einheit bilden ! Dieser Film ist wirklich sehr sehenswert und wird definitiv in meine heimische Sammlung mit aufgenommen.

PS: Wer ebenso wie ich noch mehr Lust auf den Soundtrack hat - http://www.youtube.com/watch?v=hKLpJtvzlEI

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philipp.endres.18

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Der Soundtrack ist Gänsehaut-Feeling pur!


Benjamin Barker

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Bewertung4.0Uninteressant

Minimaler Spoiler im letzten Satz!

Ebenso biederer wie altkluger Oberlehrer-Lehrfilm, dessen erhobener Zeigefinger im Verlauf des Films immer größer wurde, sodass ich Probleme hatte, an ihm vorbei und auf den Bildschirm zu blicken. Aronofsky hievt das altbekannte Drogenthema aus der Gosse in weitere Teile & Schichten der Gesellschaft, greift somit noch andere Kritikpunkte an der modernen Öffentlichkeit auf und verpackt das Ganze dann in eine Fülle an optischen Spielereien und Bombast - fertig ist der Blender. Ich kann ja viele Dinge nachvollziehen, aber im Fall von "Requiem for a Dream" im Speziellen und Aronofsky im Allgemeinen ist mir wirklich schleierhaft, wie man dem etwas abgewinnen kann. Inhaltlich ist das Ganze ohnehin wenig nennenswert, die hinreichend bekannten und vorhersehbaren Stufen des Drogenkonsums wurden anhand vierer Reißbrett-Charaktere aufbereitet und schlittern unaufhaltsam auf den lauten Knall zu. Weit schlimmer ist in meinen Augen die optische Aufbereitung dieses oberflächlich-plumpen und arroganten Vorhabens. Dauerunterlegt von Clint Mansell (bevorzugt "Lux Aeterna") ergötzt sich Aronofsky an hippen Kameraspielchen und surreal eingesträuten TV-Bildern. War mir dieses Vorgehen schon viel zu plakativ und Holzhammer-artig, schüttelte ich zum ersten Mal den Kopf, als er einen Kühlschrank für Jump-Scares benutzte. Also bitte, diese nach Schockmomenten geifernde Art ist so billig, dass ich ratlos zurückblieb. Endgültig verloren hat der Film mich dann beim großen Finale, in denen die Einzelstränge visuell auf eine Linie gebracht werden, was schon redundant wirkte, aber dann in einer so hysterischen und exaltierten Weise vor sich ging, dass ich nur noch genervt war. Ich, als subtiler Mensch, und Aronofsky, als plakativer Blender, werden jedenfalls keine Freunde mehr. Will man den Junkie kurieren, nimmt man ihm einfach den Arm ab. Wie herrlich zynisch.

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Sigrun

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Gut geschrieben. Bin aber auch eher unsubtil, was Aronofsky angeht :-) War damals übrigens der erste Film, den ich sah, in dem ganz "normaler" Medikamentenmissbrauch thematisiert wurde. Bis dahin wusste ich gar nicht, dass es sowas gibt, ich Ahnungslose ...


Benjamin Barker

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Ach ja, war für meine Begriffe dann auch eher ein bemühter Aspekt, die altbekannte Drogenschiene mal etwas abzuwandeln, immerhin folgt es ganz offensichtlich den selben Mustern wie der Heroin-Erzählstrang.


florian.fiele

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandios gefilmt, dazu brauche ich wohl nichts zu sagen. Der Score ist einfach abartig geil und passt perfekt zum gesamten Film. Aber als so negativ wie der immer hingestellt wird, empfinde ich ihn nicht. Klar, "feelgood-Movie" wäre übertrieben, aber feel-bad für mich ebenso. Als bedrückend empfand ich ihn nicht, einfach nur ein starkes Psychodrama. Das liegt daran, dass ich von außen auf die Figuren in Requiem for a Dream blicke und nach dem Ende des Films nicht viel zum Grübeln oder Interpretieren bleibt. Wenn man so will, ähnelt der Film eher schnellen und flachen Actionthrillern als quälenden Dramen mit Raum zum Interpretieren, und gerade das ist manchmal sehr angenehm. Runter ziehen mich I Melt With You, Dogville, Melancholia, Les 7 jours du talion und Irreversible, die ich Fans von ausgesprochen starken und harten Dramen ans Herz legen möchte. Requiem for a Dream hat kaum Schwachpunkte und ist durchweg fesselnd. Score und Schnitt kommen der Perfektion verflucht nahe. Darsteller und Regie ebenso. Inhaltlich wird hier nicht viel erzählt, aber wozu auch, wenn das Thema nicht mehr hergibt. Wenn es nach Apocalypse Now keine Kriegsfilme mehr geben dürfte, müsste Requiem for a Dream den Endpunkt des Drogenfilms darstellen. Der Regisseur weiß, was er erzählen will, er erzählt es, dem Zuschauer gefällt (wie mir), was er erzählt, oder auch nicht. 10.0

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brainchild

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Ich empfand's exakt andersrum :D
Guter Film, innovativ gemacht, unterhaltsam, aber hat mich kaum mitgenommen. War zwar spätnachts und ich müde, aber allein schon der schwarze Humor verhindert da das extreme Downsein bei mir. Schau dir mal 'A Serious Man' an, der hat auch so einen deprimierenden Humor ;)


florian.fiele

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Von den Coens, oder? Deren Filme will ich alle mal sehen, habe da bislang Nachholbedarf. In nächster Zeit fehlt mir glaub ich selbige etwas, aber mal schaun :)


Alex.de.Large

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Bewertung10.0Herausragend

Willst du GOTT zum Lachen bringen, erzähle IHM von Deinen Plänen.

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HomerSimpson09

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Bewertung9.0Herausragend

Ein beklemmendes Meisterwerk von Darren Aronofsky. Dieser Film ist möglicherweise der bedrückendeste den ich bisher gesehen habe. Er ist in so kalten Farben gehalten und stellt in seinen knapp 100 Minuten eine solche Hoffnungslosigkeit dar, dass man diesen Film im Grunde gar nicht lieben kann. Aronofsky inszeniert seinen Film darüber hinaus sehr innovativ und gerade die sogenannten HipHop-Montagen haben dem Film nochmal etwas besonderes gegeben. Das Größte und Beste an diesem Film ist für mich jedoch die Titelmelodie, die den gesamten Film durchzieht. In meinen Augen ist dies der beste Titelsong der je komponiert wurde und er unterstreicht die düstere Grundstimmung des Films perfekt. Alleine hierfür müssen eigentlich schon 5 Punkte vergeben werden.
Es ist schwer ihn zu meinen Lieblingsfilmen zu zählen, so bedrückend wie der Film ist. Ob ich ihn jetzt nach dem 2. Gucken nochmal gucken werde, weiß ich nicht.

Legendäres Zitat:
"Die lilanen am Morgen. Die blauen am Nachmittag und die Orangen am Abend. So einfach ist das."

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Luke_92

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schweigsam und nachdenklich verbleibe ich zunächst in meinem Sessel. Dieser Anti-Drogen-Film hat es in sich, macht betroffen, traurig, säht Hoffnungslosigkeit und enthält vielleicht trotzdem einen versteckten Apell an die Zuschauer??!
Die filmischen Mittel haben mir imponiert. Besonders die Hip-Hop-Montage der Szenen beim Einwerfen des Stoffs, der Pillen, Drehen des Joints etc. sind ein Hingucker für jeden Liebhaber von innovativer Kameraführung und Schnitttechnik. Musikalisch dient dieser Film nicht umsonst als Vorlage für den Trailer eines Films der keinen Vergleich kennt ("Der Herr der Ringe"). Der Theme-Song gehört zu den besten der Filmgeschichte. Schauspielerisch gefällt mir jeder der Hauptcharaktere, doch hervorragend-eindrucksvoll ist die bereits etwas betagte Ellen Burstyn als Sara Goldfarb. Paranoid, verwirrt, depressiv, wahnsinnig, traurig, tranceartig.
Mögen kann ich den Film aber eigentlich nicht, denn er ist furchtbar beklemmend. Deshalb nur 8,5 Pkt.

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Shiffty

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film ist einfach nur abgefucked, aber auch sehr gut! Jedoch auch sehr schwere Kost, tiefgründig und mitreißend. Kann man sich zweimal angucken, ob man es wirklich will ? Entscheide es selbst und schau dir den Film an.

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DerBaertige

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Bewertung10.0Herausragend

Bei all den herausragenden Qualitäten, die Requiem for a Dream besitzt..ich werde dieses Werk wohl niemals zu meinen Lieblingsfilmen zählen. Viel zu mitreißend, verstörend und tieftraurig ist diese Abwärtsspirale. Ja, ich liebe diesen Film. Aber ich hasse ihn auch, weil ich weiß, dass er mich jedes Mal aufs Neue mit sich in den Abgrund reißt. Nicht grundlos sträubt sich bei mir alles dagegen, wenn jemand vorschlägt diesen Film anzusehen. Wem es allerdings nichts ausmacht, nach dem Anschauen den Rest des Tages mies gelaunt zu sein, dem spreche ich meine vollste Empfehlung aus.

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Helios12

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Besser hätte ich es nicht ausdrücken können. Ich gehe soweit zu sagen, dass es einer der besten Filme ist, den ich je gesehen habe. Ein zweites Mal schaue ich ihn mir aber nicht mehr an..


kobi

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kein anderer Film ist so unglaublich soghaft und erschütternd. er macht einen fertig - manipulativ oder nicht - und IST einer der besten Filme überhaupt
ihn nochmal anzuschauen ist dann aber doch die Frage, ne ;)


Eixenxxl

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Bewertung9.0Herausragend

"Requiem for a Dream" zeigt wie weit Menschen gehen, wenn es darum geht ihre Sucht zu befriedigen oder bestimmte "Ziele" auf Kosten ihrer Gesundheit zu erreichen.
Durch die häufig sehr hektisch aufeinanderfolgenden Schnitte und der tollen Musikuntermalung im Film kann man sich sehr gut in die konsumierenden Personen hineinversetzen, wie sie sich Schritt für Schritt ihr eigenes Grab schaufeln und die Hoffnung mehr und mehr im Keim ersticken lassen.
Ein harter und verstöhrender Film der eigentlich nur die bittere Wahrheit widerspiegelt.

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DeathNote.Misa

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Bewertung9.5Herausragend

Ich glaube, ich muss erstmal die ganzen Eindrücke verarbeiten. Weiß nicht wann zuletzt mich ein Film auf der technischen Ebene (die vielen schnellen Schnitte, die wiederholten Großaufnahmen) so beansprucht hat. Grandioses, eindringliches Meisterwerk!

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aggrotainment

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Bewertung7.0Sehenswert

Während unsere Hauptperson "Harry Goldfarb" seine Drogensucht hauptsächlich mit dem Verkauf von Gegenständen seiner Mutter finanziert rutscht diese durch ihre Fernsehsucht über Umwege in die Pillensucht. Requiem for a Dream zeigt diesen einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben der Goldfarbs', bei denen nach dem Tod des Vaters so einiges schief gelaufen zu sein scheint. Die Schlüsselrolle im Film nimmt demnach allerdings nicht unsere Hauptperson ein sondern eher die Mutter, welche durch eine Mischung aus Naivität und Selbstmitleid die Drogensucht ihres Sohnes nicht erkennt und ganz nebenbei selbst in diesen hässlichen Kreislauf hineingesogen wird.
Die Schauspieler liefern eine gute Performance die Schnitte und Montagen sind allererste Sahne werden allerdings auch mit fortschreitender Dauer des Films unerträglich oft wiederholt und gingen mir ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch auf die Nerven. Dem Soundtrack der wirklich einprägsam ist und den kompletten Film hochwertig untermalt, ist zu verdanken, dass auch beim Zuschauer etwas wie "Sucht" entsteht und dieser am Film dran bleibt. Denn, eine wirkliche Bindung zu den Hauptpersonen wird nie aufgebaut. Wenn man ehrlich ist leidet man nur mit, weil man sich in etwa vorstellen kann wie schlimm eine solche Sucht sein mag. Was also letztendlich bleibt ist ein Film den ich jedem Lehrer für den Unterricht empfehlen kann - zumindest war bei mir zu einem gewissen Zeitpunkt eine abschreckende Wirkung vorhanden die mich sogar kurz über meinen Zigarettenkonsum nachdenken lassen hat.
Es war sicher nicht die Intention des Regisseurs einen "Zeigefingerfilm" zu drehen, allerdings lässt das Thema und die bedrückende Atmosphäre bei "Normal-Denkenden" warscheinlich auch nichts anderes zu. Ob mir der Film gefallen hat ? Jein. Wie oben schon geschrieben hat er einen herausragenden Soundtrack, gute Schauspieler, ist handwerklich innovativ und dennoch verschließe ich mich dem Gefühl einen herausragenden Film gesehen zu haben. Allein dewegen weil überzeugt bin, dass die Szenen nur deßhalb im Gehrin bleiben weil sie so oft wiederholt werden und nicht weil sie besonders toll waren.

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tilmann.eimicke

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Bewertung7.0Sehenswert

Drugs are bad, mmkay.

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movie.max

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Der Knaller! :D


DeathNote.Misa

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Trifft's genau auf den Punkt! ^^


Datankian

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Bewertung9.5Herausragend

Es muss lange her sein, dass mich ein Film so schockieren konnte. Die stilistischen Mittel, die Schnitte, die Geschichten und die Musik... Zusammen ergibt das ein scheinbar niemals enden wollender Alptraum. Ein Alptraum, der bis zum Schluss hin nicht an Intensität verliert. Ein wahres Meisterwerk, auch wenn ich den Film erst einmal nicht wieder sehen muss :D

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hart, schonungslos, gut

Der Film ist eine verzeerte Wirklichkeitsaufnahme durch den Konsum (il-)legaler Drogen. Die Psychogramme der verstörten Darsteller (absolut sehenswert Ellen Burstyn und Jennifer Connelly) zeugen von einer Intensität von unglaublicher Wirkung. So zerrüttet und erbarmungslos waren selten Gesichter im Banne der Drogen im Film zu sehen. Die Welt ausserhalb der Drogen ist erschreckend langweilig (hier dargestellt durch Burstyn, oder die TV-Welt oder die alten Damen), aber die Welt durch Drogenaugen von einer unerschütterlichen Zerstörung. Ob mit oder ohne, die Welt ist unerträglich geworden. Daranofsky zelebriert hier aber keine der beiden Seiten, sondern zerstückelt sie nur und zerlegt sie in eine perverse Primitivität. Und das zeigt Daranofsky durch die Bilder; Schnitt-Stattakos, Splitscreens, Soundverfremdung, Zeitlupen, Wiederholungen. Das alles wirkt allerdings manchmal etwas zuviel für die Augen. Eine gelungene Anklage gegen die (Schein-) Realität..

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allyvan

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Bewertung9.5Herausragend

„Umwerfendes Meisterwerk - Optisch, akustisch und schauspielerisch absolut grandios. […] Es gibt wohl nur wenige Filme, die eine so starke Wirkung auf den Zuschauer haben wie dieser.“

Da schließe ich mich voll und ganz an. Requiem for a dream ist ein echt heftiger Film (ok, Filme über Drogenabhängige Leute sind fast immer echt heftig)..
Aber er ist sehr, sehr gut. Die Schauspieler sind großartig, der Soundtrack ist einfach genial und optisch ist der Film auch extrem gut gemacht (ich sage nur: Darren Aronofsky's Hip-Hop-Montagen).

Und vor allem ist es einer dieser Filme, wo man sich nach dem Angucken nur noch denkt: WTF..!

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T00BI

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Harry Goldfarb (Jared Leto), seine Mutter Sara Goldfarb (Ellen Burstyn), seine Freundin Marion (Jennifer Connelly) und seinen Kumpel Tyrone (Marlon Wayans) verbindet eine ganz bestimmte Sache: Die Sucht.

"Die violetten am morgen, blaue am nachmittag und orange abends."

"Requiem for a Dream", ein weiterer Streifen bei dem ich es bereue ihn nicht schon früher gesehen zu haben. Ein Film, der auf erschreckende und verstörende Art und Weise zeigt was Drogen aus Menschen machen können. Ein FIlm, der den Zuschauer durch eine düstere Stimmung, surreale Elemente und dramatische Wandlungen der Figuren fesselt und durch erschreckende Szenen und einigen Schockmomenten einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein Film, der eine ganz eigene spezielle Machart besitzt, mitunter klasse Kameraperspektiven, vielen Nahaufnahmen, aufeinanderfolgenden Bilderreihen und vielen Schnitten, die "Requiem for a Dream" von vielen anderen Filmen unterscheidet. Ein Film der vor allem auch wegen den authentischen und überzeugenden Leistungen der Schauspieler zu Glänzen weiß, vor allem Ellen Burstyn liefert hier eine starke Leistung ab, wobei mich Jennifer Connelly noch am meisten beeindruckt hat. Ein Film, der durch einen grandiosen Soundtrack von Clint Mansell nahezu perfekt untermalt wird, den die Meisten wohl schon kennen ohne den Film überhaupt gesehen zu haben. Ein Film, bei dem im Gesamtpaket einfach alles stimmt und den man sich einfach nicht entgehen lassen sollte.

FAZIT: "Requiem for a Dream" schafft es wie kaum ein anderer Streifen das Thema rund um Drogensucht derart schockierend, dramatisch und packend zu inszenieren und bleibt dem Zuschauer auch nach der Sichtung in einer verstörenden Art und Weise noch länger im Kopf.

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Martin Oberndorf

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Es ist für mich einer der besten Filme überhaupt.
Er vertritt zum Einen meine Ansichten, zum Zweiten ist er innovativ und
einzigartig, zum Dritten wahnsinnig gut gespielt (auch wenn ich's andersrum seh,
ich fand vor Allem Marlon Wayans toll, denn Shorty hätt ich das nie zugetr
aut, und Leto und Burstyn spielen sowieso die Seele aus dem Leib. Connelly war gut, aber in A Beautiful Mind z.B. fand ich sie atemberaubender), und weil mir der Film vor Allem zeigt, dass nicht nur illegale Drogen schlimm sind.
Entgegen der Meinung vieler anderer würd ich mir den Film auch noch öfters anschauen.
Dein Kommentar ist natürlich auch super!


T00BI

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Danke, ich hatte auch zuerst Zweifel ob das gut geht als ich "Shorty" gesehen hab, aber der hat das echt toll gemacht wie eigentlich alle Schauspieler, auch Leto war hier richtig klasse. Connelly hab ich das erste mal in "Blood Diamond" gesehen und fand sie gut, aber hier hat sie mich dann voll und ganz überzeugt, "A Beautiful Mind" werd ich mir dann auf jeden Fall mal vormerken jetzt wo du das sagst ;)


sam_ace_rothstein

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Bewertung9.5Herausragend

Überragend gespieltes Drama, bei dem es mir auch nach dem 10 mal anschauen eiskalt den Rücken runterläuft. Die Schockmomente und das zwar in Ansätzen erwartete aber trotzdem total schokierende Finale packen mich immer wieder. Requiem for a Dream ist verstörend und abschreckend. Ein Film den man nicht so schnell vergisst.

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