Requiem for a Dream

Requiem for a Dream (2000), US
Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 03.01.2002

admin edit edit group memberships sweep cache
8.5 Kritiker
70 Bewertungen
Skala 0 bis 10
8.0 Community
14553 Bewertungen
341 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Darren Aronofsky, mit Christopher McDonald und Ellen Burstyn

Requiem for a Dream ist die kompromisslose und schockierende Darstellung dessen, wie (Sehn-) Süchte die Hoffnungen und Träume von vier Individuuen zerstören. Die Witwe Sara Goldfarb (Ellen Burstyn) schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und versinkt unerhört in der Welt des Fernsehens, die ihr die erhoffte soziale Anerkennung bescheren soll. Besessen davon für einen Fernsehauftritt in ihr altes rotes Kleid zu passen, geiselt sich Sara mit Diätpillen und wird zunehmend von Halluzinationen terrorisiert. Währenddessen überlegen ihr Sohn Harry (Jared Leto), dessen Freundin Marion (Jennifer Connelly) und bester Freund Tyrone (Marlon Wayans) wie sie mit Drogenhandel und Prostitution ihrer Zukunft auf die Sprünge helfen können. Doch zuallererst steht der nächste Schuss an…

Das Drehbuch für Requiem for a Dream beruht auf dem gleichnamigen Roman von Hubert Selby Jr. aus dem Jahr 1978. Ellen Burstyns anfängliche Reaktion auf das Drehbuch von Regisseur Darren Aronofsky war Ablehnung. Erst nachdem sie dessen ersten Film Pi gesehen hatte, sagte sie Requiem for a Dream zu. Die Rolle als Sara Goldfarb stellt nicht nur Ellen Burstyns persönliches Highlight als Charakterdarstellerin dar, sie wurde ebenfalls mehrfach für ihre Leistung ausgezeichnet und war sogar als Beste Hauptdarstellerin für den Oscar und den Golden Globe nominiert.
Jared Leto wiederrum nahm in Vorbereitung auf seine Rolle als Sohn Harry Goldfarb 25 Pfund ab und freundete sich mit tatsächlichen New Yorker Drogenjunkies an.

Um die persönliche Drogenhölle der Filmfiguren visuell zu vermitteln, bediente sich Aronofsky seines Markenzeichens, der sogenannten Hip-Hop-Montage. Dies ist eine Filmtechnik (gerne auch als Videoclipästhetik bezeichnet), in der wichtige, wiederkehrende Bilder und Handlungen, oft in Großaufnahme, in kurzen, immer schneller werdenden Schnitten bzw. im Zeitraffer gezeigt und mit prägnanten, meist überlauten Geräuschen verknüpft werden, wodurch ein tranceähnlicher Eindruck entsteht. Während ein durchschnittlicher Film mit etwa 600 bis 700 Schnitten auskommt, sind es in Requiem for a Dream ganze 2.000 Schnitte. Zusätzlich verwendete Aronofsky die SnorriCam, die um die Brust des jeweiligen Darstellers gebunden diesen frontal filmt und sich im Verhältnis zu ihm scheinbar nicht bewegt. Ein laufender Akteur scheint sich durch diese Technik ebenfalls nicht zu bewegen, stattdessen fließt die Umgebung quasi um ihn herum. Der Zuschauer nimmt diesen Effekt als Drogenrausch und Orientierungslosigkeit der jeweiligen Person wahr. (JW)

  • 37795279001_96815414001_ari-origin07-arc-116-1276779549846
  • 37795279001_1027929245001_6760-thumb-square
  • Requiem for a Dream - Bild 5545246
  • Requiem for a Dream - Bild 5545260
  • Requiem for a Dream - Bild 5545288

Mehr Bilder (18) und Videos (3) zu Requiem for a Dream


Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Requiem for a Dream

SoulReaver: CinemaForever

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

[...] Aronofsky lädt uns nicht mit seiner Geschichte ein. Er will uns nichts erzählen oder uns informieren, wie schlimm die Welt doch manchmal ist. Er knallt uns seinen Film ohne Gnade vor den Kopf. Zu Anfang kriegen wir sogar noch einen lockeren, recht unbekümmerten Eindruck vermittelt. Doch alles ist nur Fassade und eine grausame Lawine ist schon längst auf dem Weg zu uns. Wenn für unsere Hauptakteure das Leben selbst nicht mehr zählt, sondern nur noch der nächste Schuss um sich aus diesem Leben zu katapultieren, dann sind wir als Zuschauer ebenfalls schon längst gefangene dieses Abgrundes. Die Charaktere werden dabei nie als Identifikationsfiguren offenbart, nicht mal Sympathien können sie sich gutschreiben lassen. Doch wir leiden. Wir leiden mit ihnen, ihren Umständen und damit, was aus ihnen geworden ist. Wir hoffen auf Besserung, wünschen uns, dass alles doch irgendwie ein gutes Ende nehmen möge. Dafür haben wir uns jedoch den falschen Film ausgesucht und jeglicher Gedanke an Besserung ist bloße Verschwendung. Wir zerfallen in der blanken Berührung mit dieser schier unendlichen Radikalität. [...]

Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...

Kommentar löschen
9.5Herausragend

[...]Wer Requiem for a Dream gesehen hat, wird Black Swan nicht weiter als Bestleistung des visionären Regisseurs bezeichnen können. Nach Fehlern im Drehbuch oder in der Charakteraufstellung sucht man hier vergebens. Ein von vorne bis hinten durchdachtes Werk, dass dank einer Musik, die selbst Zähneputzen dramatisch erscheinen lässt, eine absolut beklemmende und schockierende Wirkung auf seine Betrachter ausübt.[...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SiameseMax: SiameseMovies

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

[...] Darren Aronofskys Meisterwerk „Requiem for a Dream“ ist bei Weitem kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, der zunächst eher unbekannte Independent-Film avancierte bis heute zum regelrechten Kultfilm, der es unter die Top 50 der Imdb „250 besten Filme aller Zeiten“ schaffte, und seinen Regisseur sowie seine Akteure zu Stars machte. Eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, und das absolut zu Recht.
Durchaus als eine thematische und stilistische Fortführung und Weiterentwicklung Aronofkys ebenfalls fantastischen Vorgängers „Pi“ interpretierbar, fängt „Requiem for a Dream“ die Folgen des Drogenkonsums an dem Beispiel dreier Schicksale mit einer solch eindringlichen Intensität ein, wie kein anderer Drogen-Film zuvor. Der Regisseur meistert die Gratwanderung zwischen filmstilistischer Innovation und inhaltlicher Tragweite sowie dramaturgischer Tragik perfekt und erschafft damit ein filmisches Kunstwerk in Reinkultur: Hübsch anzusehen und grandios geschnitten (besonders die bereits in „Pi“ auftauchenden Sequenzen des Drogenkonsums und dessen Wirkung sind phänomenal), beginnt „Requiem for a Dream“ als hippe Szene -bzw. Sozialstudie, die den heroinsüchtigen Harry, dessen ebenso drogenabhängige Freundin Marion und seine depressive Mutter Sara, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ins Fernsehen zu kommen, begleitet. Doch die anfänglichen (Lebens-)Träume und Ziele der Protagonisten werden durch ihren immer stärker werdenden Drogenkonsum, aber auch durch die Macht der Massenmedien und der Gesellschaft, personifiziert durch die direkte Nachbarschaft, Ärzte und die Freunde der Figuren, zunehmend erschüttert und schließlich zu Grabe getragen. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

WaldderChiller

Antwort löschen

Es sind vier Schicksale.


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Vielleicht mag sich diese Bewertung ändern, wenn man selbst einschlägige Erfahrungen sammeln durfte oder musste - aber ganz ehrlich, auch diese Erkenntnis stellt keinen filmischen Mehrwert dar, den es zu belohnen gilt. Ebensowenig wie die Tatsache, dass es in diesem schrecklichen Sozialarbeiter-Zeigefinger-Genre noch schlimmere Auswüchse zu bestaunen gibt. [...] Das Medium Film muss keinesfalls reine Unterhaltung bieten - aber nur weil "Requiem vor a dream" seine feel-bad-Attitüde zelebriert und sich in seinem artifiziellen Look (ganz selten verstörend, dafür umso öfter ätzend) noch wichtiger nimmt als Günter Grass in Talkshows, wird er noch lange nicht intelligent oder gar qualitativ ansprechend - er verdeutlicht nur den pseudoelitären Anspruch, der schlechtem Arthouse-Kino bisweilen anhaftet. [...]

Kritik im Original 38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 29 Antworten

moepmoep

Antwort löschen

@psuch: Ich werde Menschen, die einen Film, der ihnen nicht gefällt, nicht abbrechen, wohl nie verstehen.


Janus Winter

Antwort löschen

verstehe ich auch nicht, möppi. mehr als 30 minuten gebe ich keinem film, wenn er mich anödet.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

Kommentar löschen
10.0Herausragend

Es sind weniger die extravaganten Schnitte und filmischen Mittel, die Darren Aronofsky in seinem Drogen-Drama benutzt, sondern der Blick in die Gesichter der Protagonisten, die jedwede keimende Hoffnung und jede Träumerei von vornherein begraben. Sucht, Abhängigkeit, Drogen, Zerstörung, und Selbstaufgabe: In mechanischen, automatisierten, irgendwann manisch wiederholten Bewegungsabläufen der eingeworfenen Pillen und aufgezogenen Spritzen liegt die Tragik dieser weggeworfenen Leben. Aronofsky gelingt es anzuklagen, ohne zu moralisieren. Er zeigt die Schwächen des Systems: Den einen Arzt, der Pillen verschreibt ohne seine Patienten überhaupt anzusehen, oder den anderen Arzt, der, statt zu helfen, lieber die Polizei holt. „Requiem for a Dream“ zeigt aber auch die Selbstverleugnung, die Unfähigkeit seine eigene Fehlbarkeit einzugestehen. Trostlosigkeit und Trauer: Zerstörte Leben in düsteren Bildern, ausgekotzt und hingerotzt in düsteren Gassen, wo keiner hinsieht, weil keiner…

Kritik im Original 37 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

cellardoor94

Antwort löschen

Diesem Kommentar ist nahezu nichts mehr hinzuzufügen.
Außer vielleicht:

Requiem for a dream, der eindrucksvollste Film, den ich jemals gesehen habe. Danke, Darren.


neon

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Requiem for a Dream zeigt ohne jegliche Beschönigung die Ausmaße des Drogenkonsums. Drogen machen abhängig, gefügig und desillusionieren. Darren Aronofsky zeigt dies nicht nur, er thematisiert auf gar unorthodoxer Art und Weise das Thema Drogen und die Sucht, die dahinter steckt. Jeder der Figuren hat sein eigenes Laster und zwar die Sucht. Das streben nach Erfüllung, Liebe, Zuneigung und Beachtung.

Bildkomposition, Ton, Musik und Schnitt alles ist perfekt aufeinander abgestimmt und diese Komponenten harmonieren hervorragend miteinander. Langsam baut Darren Aronofsky den Spannungsverlauf und die Geschichte in Requiem for a Dream auf und er treibt es dann bis zur Unerträglichkeit. Zum Ende hin schneidet er, Szene an Szene, sodass einem fast die Luft wegbleibt und einem der Atem stockt. Man sieht diese vielen Bilder, die Gnadenlos das Schicksal der Porträtierten wiederspiegeln. Grausam, schockierend, realistisch, voller erbarmungsloser Intensität und der Zuschauer weiß, dass es für die Protagonisten kein Happy End geben wird. Es bleibt nur der Fall in tiefes schwarzes Loch, ohne Wiederkehr, ohne eine Rückfahrkarte.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

kltrg

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Nichts für schwache Nerven, aber wie ich finde absolut sehenswert!

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

Kommentar löschen
5.0Geht so

Darren Aronofskys überinszenierter Blick auf eine Gesellschaft, die der Abhängigkeit verfallen ist. Die sozialkritischen Thesen des Films sind platt und unkonkret, die Bildmontage außergewöhnlich, experimentell und faszinierend. Aronofskys visuelle Handfertigkeiten wirken dabei aber zunehmend redundant und unkontrolliert, was dem erschöpfenden und verstörenden Charakter des Films hingegen nur zuträglich ist. Am Eindrücklichsten arbeitet "Requiem for a Dream" mit Filmmusik, die hier all ihre positiven und negativen Eigenschaften voll ausspielt. Der Handlungsteil um eine dem Suchtwahnsinn verfallende Ellen Burstyn ist besonders beispielhaft für Aronofskys penetrante Strategie der Zuschauermanipulation und ärgerlich insbesondere deshalb, weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist. Wenn sich die dramatischen Ereignisse zum Ende zuspitzen und die Schnittfrequenz immer weiter erhöht wird, kann man Aronofskys Übermut durchaus schon als emotionale Vergewaltigung bezeichnen.

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

BurakkuEmparaa

Antwort löschen

"[...]weil er unglaubwürdig und wissenschaftlich irgendwo in den 70ern stecken geblieben ist."
Dass der Film auf einem Buch aus den Siebzigern basiert ist dir aber schon klar, oder?


thehannoka

Antwort löschen

polemik!


Khitos: Kälte Reich

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Requiem For A Dream ist ein intensiver Film, der schmerzt, der einen bannt und zugleich einem einen Spiegel vors Gesicht hält, einen auffordert darüber nachzudenken, was er gerade gesehen und gefühlt hat. Es ist in keinster Weise ein feelgood movie, der dich aufbaut und dir zulächelt. Viel mehr ist es so, dass er dich hinterhältig von der Brücke schubst, dich in einen Wagen ohne Gurte und Bremspedal setzt und mit voller Wucht gegen eine Wand fahren lässt. Es schmerzt, und das soll es auch. Im Hintergrund stets die melancholischen Klänge, umhüllt von Wehmut und Sehnsucht, der Sehnsucht nach dem kleinen Licht.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

TheCorey: MovieMaze

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

Was haben Bonnie & Clyde, M – Eine Stadt sucht einen Mörder und Requiem For A Dream gemeinsam? Alle drei stehen auf Premiere’s Liste der 25 meistgefährlichen Filme die je gedreht wurden. Was auf den ersten Blick übertrieben wirkt, erscheint bei näherer Sichtung gar nicht so falsch, denn der zweite Film von Darren Aronofsky, welcher auf dem Buch von Hubert Selby Jr. basiert, ist von seiner Thematik akut, aktuell und in der Tat gefährlich. Aronofsky gelang mit seinem Drogendrama ein optisch und inhaltlich charakteristisches Bild unserer Gesellschaft und ging zu Unrecht bei den großen Preisverleihungen unter, abgesehen von einer mehr als gerechtfertigten Nominierung von Ellen Burstyn.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (331) — Film: Requiem for a Dream

Kommentar schreiben
Sortierung

gil.keller.5

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Meisterwerk, meiner Meinung nach.
Sicherlich, es gibt "bessere" Filme, erfolgreichere, die die über die Grenzen ihres Genres bekannt wurden. Doch ich finde, dass der Regisseur, der Drehbuchautor, die Schauspieler geniale Eindrücke aus dem Leben eines Drogenabhängigen erstellt haben, besser als jeder andere Film, der dieses Thema hat. Diese Eindrücke und Empfindungen werden durch eine geniale Musik und geniale Bilder hervorgerufen. Es ist fast schon erschreckend, wie die Szenen einen Zuschauer "der sich schon einmal mit der Materie auseinander gesetzt hat" an einen tatsächlichen Drogenrausch erinnern !
Doch nicht nur das; man darf dabei nicht den anderen Aspekt des Films vergessen, der aufzeigt wie vor nicht allzu langer Zeit (und ich wetter, heute immer noch) Ärzte und Doktoren leichtfertig mit abhängig machenden Pillen um sich warfen (Speed war soweit ich weiß vor Verbot gängig als Diätpille verabreicht).

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

InfiniteJest

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leider habe ich ab und zu gedacht: Wie kann man sich so unbedacht ins Elend reiten? Bei einem 10Pkte Drogenfilm, stellt man sich diese Frage nicht. In diesem Film, war der Schaden der Chemie eindeutig, aber seine Verlockung nicht ganz.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

she's lost control

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich würde schon fast sagen, das ist Kunst!
Großartig, aber beklemmend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ReubenCogburn

Kommentar löschen
Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film hat mir sehr hart in den Bauch geboxt und das habe ich gebraucht. Jetzt geht es mir wieder besser und es fühlt sich unglaublich gut an, wieder atmen zu können.
Ich kann nicht behaupten, daß mir der Film gefällt. Eine Wurzelbehandlung gefällt auch niemandem, aber sie kann nötig sein. Weiß auch nicht, ob ich ihn nochmal verkrafte.
Dies ist der bislang erste Film, der so starke Emotionen in mir ausgelöst hat. Ich hasse Aronofsky ein wenig dafür, daß er meinen wunden Punkt getroffen hat. Ich muss jetzt irgendwie sowas wie "Indiana Jones" gucken oder ... ach, ich mag keine Filme mehr sehen ^^

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Mr.Bungle

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

An sich kein schlechter Film. Trotzdem ist die Thematik des Films nichts für mich gewesen, weshalb ich dem Film nur 7,5 Punkte gebe. Drogenabhängige die langsam vor die Hunde gehen... langweilig und alles andere als interessant. Das beste am Film war die arme Mutter. Das Thema um welches es bei ihr ging war schon eher interessant. Ärzte, Tabletten und fragwürdige Therapien. Hier empfindet man tatsächlich Mitleid und wird auch ein wenig in eine depressive Laune versetzt. Die Junkys aber waren nicht so dolle... Verabscheuungswürdig ist alles was mir zu denen einfällt.

Keine Macht den Drogen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Atheisst

Antwort löschen

''langweilig und alles andere als interessant.'' lolwat


Mr.Bungle

Antwort löschen

ich weiß schon... xD


janew94

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Die "Totenmesse für einen Traum" ist ein unglaublich schockierender und krasser Drogentrip mit wirklich perfekten schauspielerischen Leistung aller handelnden Charaktere. Der Film zeigt vier Menschen die auf ihrer Suche nach Glück, Liebe & Anerkennung den Drogen verfallen u. zu Grunde gehen. Was ,der inzwischen vorallem durch "Black Swan" bekannte, Regisseur hier abliefert ist schlicht weg einzigartig. Das Ende des Films ist meiner Meinung nach eines der härtesten aller Zeiten in Filmen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kavau

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein richtig schockierender Film. Da sieht man was Manche Menschen für ihr Sucht geben...Auch die vielen Cuts und die ständige Musikunterlegung ist richtig gut! Aber das ist ein Film den man nicht gerne ein zweites mal schaut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

k2

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Bin schwer enttäuscht von diesem Film.
Natürlich geht er unter die Haut, aber leider auf eine sehr unangenehme Art und Weise.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Maracaibo

Antwort löschen

Das war ja auch Sinn und Zweck des Films! Man soll sich danach ganz mies fühlen. Definitiv KEIN Spaßfilm! ;)


Thewlis

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Was "Requiem for a Dream" uns zeigen will, ist eine "Feel-Bad" Proklamierung gepaart mit der zweifelhaften Erfüllung seiner Träume. Doch Aronofsky schafft es weder, sich feinfühlig in ein solches Thema einzufinden, noch ist er in der Lage sich diese raue Angehens Weise filmisch zu Nutze zu machen. Um dem ganzen einen gewissen Tiefgang zu verpassen, wird man mit einem beachtlichen Score umhüllt, der sich zwar positiv auf die Geschichte, aber nicht auf den Film auswirkt. Überhaupt erscheint Aronofskys Werk stark pseudoelitär und das Non-Plus-Ultra in dem, was er sein will.
Ebenso sind ein paar durch die luftfliegende und zudem schlecht animierte Donuts noch lange kein Indikator für das Grauen, den die Sucht mit sich bringt.
Obgleich es nicht gelungen ist, die Quintessenz zu transparieren versucht sich Aronofsky auch in filmischer Ekstase zu profilieren. Durch den exzessiven Einsatz der Kombination durch Zeitlupe und Zeitraffer suggeriert der Film mehr eine pseudointellektuelle Anrichte, als den ernsthaften Versuch das Thema Sucht oder die Erfüllung seiner Träume zu visualisieren.
Man vermag sich als außenstehender in den Film einfühlen zu können, und das ist jedem sein gottgegebenes Recht, aber mir erscheint er vielleicht aufgrund fehlender Erfahrungen oder Empathie vollkommen nutzlos und fehlerhaft.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Ja.


Thewlis

Antwort löschen

Ok.


Benchmark

Kommentar löschen

Den Film pack ich nicht und kann ihn auch nicht bewerten, sorry. Ist mir zu krass.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

doctorgonzo

Antwort löschen

Sehr ehrenvoll, dann auch tatsächlich auf eine Bewertung zu verzichten, das schaffen viele nicht (unabhängig vom Film).


Benchmark

Antwort löschen

Danke doc! :) den Film müsste man hoch bewerten, kann ich aber nicht. Denke ihr versteht mich.


Tobacho

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Rechts oben sollte eigentlich 10 und Lieblingsfilm stehn.
Das geht bei mir aber nicht obwohl der Film so gut gemacht ist und das eigentlich auch verdient hätte kann ich dies aber nicht verkraften. Dafür ist er einfach zu tiefgründig.Ich kann so einen Film nicht lieben. Hab ihn deshalb bisjetzt auch nur einmal angesehn. Er beschreibt das Elend einfach zu gut. Man sieht wie die Menschheit an der Droge zu Grunde geht und das will ich einfach nicht ;) und deshalb "nur" 9,5.
Hoffe um Verständnis!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Sicke20232

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film trifft einen ins Mark und geht unter die Haut.

Super Film Musik und starke Bilder die einem in den Rausch versetzen den die Charaktere in den unzähligen Momenten des Drogenkonsums verspüren.

Die Leistung der Darsteller ist Top und sehr glaubwürdig. Vor allem Ellen Burstyn muss man hier mit ihrer hervorragenden Leistung erwähnen.

Was Anfangs startet wie ein 0815-Drogenfilm endet für alle beteiligten auf direkten Weg in Ihre persönliche Hölle. Dies war abzusehen. Nur von den betroffenen Personen nicht wie es auch so oft in der Realität passiert.

Und das vermittelt der Film von Anfang an!

Das Ende hat mich getroffen und mit einem leeren Gefühl während des Abspanns zurück gelassen.

Top Film den man sich ansehen sollte.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Maracaibo

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist mir tief unter die Haut gegangen und hat sich dort festgesetzt. Wahrlich sehr hart und sehr gut! Absolute Top-Empfehlung!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

annami

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

eine wirkliche qual, den film anzusehen - ein kompliment dafür, wie realistisch er sicher ist. ein absoluter horrortrip.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

annami

Antwort löschen

:D true story.


Bartel aka Faniel Dranz

Antwort löschen

Ja, sogar die ganze Wahrheit. Nichts halbes. Das Ganze!
Da musst du mal drauf achten. Okay mittlerweilen hört man die Melodie ganz, ganz selten aber damals wollte die einen ja fast weismachen das jeder Gang zum Arbeitsamt mit Clint Mansel Soundrack übermalt werden kann...uff!


StevenStone

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Wirklich beeindruckender Film. Aber doch etwas zu abgefahren ;-)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ElTomatos

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

AWESOME! Ein Film,der emotionaler nicht sein kann. Gute Story,geiler Soundtrack,nette Kameraführung und die Schauspieler überzeugen total. Wohl einer der besten Drogen Filme und dessen Folgen.

Absolut sehenswert!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ZedsDeadBaby

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Diesen Film habe ich lange vor mir hergeschoben, obwohl ich ihn schon lange sehen wollte hab ich mich irgendwie nie dazu bekommen. Ich dachte, dass das sowieso so eine überbewertete Nummer ist, weil ihn mir viele Freunde vorgeschlagen haben deren Filmgeschmack eigentlich so gar nicht meiner ist.
Umso überraschender war das, was ich auf der (endlich) spontan gekauften DVD vorgefunden habe.
Zu Beginn die eigentlich hellen, unscheinbaren Szenen...jedoch in steter Begleitung vom mächtigen Soundtrack. Von Anfang an wirkt alles bedrohlich und irreführend, obwohl es eher unschuldig und friedlich scheint. Und siehe da - die Geschichte nimmt eine heftige Wendung. Man verfolgt das Geschehen mit offenen Augen und Ohren bis zum Schluss...
Dieser Film hat mich verstört im Dunkeln sitzen lassen. Ich habe einige Momente gebraucht um zu verarbeiten was gerade passiert ist
und es sitzt noch immer fest in meinem Kopf. Wer solche Gefühle und Gedanken verkraftet: Ansehen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hannibal Lecter

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Film 11/10 - Soundtrack 20/10. Wenn man diesen Film ganz sieht, wird man einfach Traurig. Der Film ansicht ist richtig Cool, ich hätte ihn eigentlich 8/10 gegeben, aber der Soundtrack ist Sex in den Ohren. Ich höre den Soundtrack durch gehend. Aber zurück zum Film. Am anfang sieht gut aus, der Regisseur zeigt am Anfang das sie bischen Geld durch Drogen machen und die ein gutes Leben haben. Am Ende wird es sowas von Dramatisch, das man selber Traurig wird. Kurz und Knapp, Geiler Film, Traurige Story und GEILER SOUNDTRACK.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kate Portman

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Wirklich sehr schwer zu bewerten...natürlich ein ausgezeichneter Film! Aber ich will nicht, dass mir Moviepilot nur noch Filme vorschlägt die einen melancholisieren.
Leute, die RFAD als Lieblingsfilm angeben, kaufe ich das nicht ab! Denn komplett alles an diesem Film strahlt negative Energie aus.
Diese Leute müssten also entweder a, sehr depressive Menschen sein oder b, sich besonders cool vorkommen, weil sie diesen must have gesehen haben!

Also bewerte ich ihn als 50/50.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Mr.Bungle

Antwort löschen

Mein erster Post müsste reichen um das zu verstehen.


roots1910

Antwort löschen

Und dafür hast du jetzt extra noch einen Kommentar hinterlassen müssen, Mr. Bungle? Bloß keine kontroversen Meinungen zulassen, sondern erstmal 'n bisschen zurückpöbeln, wenn das nicht meiner Meinung entspricht... sowas versteh ich nicht.

Dieser und die beiden Kommentare hier drunter zeigen ja schon, dass RFAD beim Publikum ganz unterschiedliche Reaktionen hervorrufen kann. Hätte ich in dem Ausmaß gar nicht erwartet und beim nächsten Mal "RFAD" achte ich vielleicht hier und da mal darauf, was an der Kritik berechtigt und was weniger berechtigt ist.


JohnnyKee

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Bei solch einem Thema ist Feingefühl angesagt aber Aronofsky besitzt so etwas anscheinend nicht und präsentiert es uns mit dem Presslufthammer direkt ins Gesicht. Klar, das ist schockierend ja, aber keineswegs eine große Kunst, durchdacht oder gar sinnvoll. Wenn man schon so ein deprimierendes Thema behandelt ist das vollkommen überflüssig, denn die passende Stimmung kommt da ganz von allein. Man braucht vielmehr Charaktere mit denen man sich beschäftigen will und optional noch mitfühlt. Doch diese sind hier leider ausgesprochen flach, uninteressant und hassenswert geraten das ich deren Anblick nur selten ertrage und mit ihnen auch in keinerlei Hinsicht etwas anfangen kann. Was bietet mir dieser Film? Mir persönlich nichts. Hier wird nichts Neues zum Thema hinzugefügt, was nicht sonderlich schlimm ist, hätte der Film noch etwas anderes zu bieten als ein paar achso schlimme und verstörende Schockszenen die stets aus der Reihe tanzen. Die Längen ziehen sich, das Interesse schwindet kontinuierlich, die nächste Schockszene à la “Ach, das kennen wir doch/Musste ja kommen.“ ist Standardware, nervige Kameraeinstellung soweit das Auge reicht. Drogen sind scheiße und zerstören Leben! Das wissen wir Aronofsky. Sonst noch was? Anscheinend nicht. Außer ein paar tolle schauspielerische Leistungen, die dieser Film nicht verdient hat, gibt‘s eigentlich nix, zumindest für mich. Alle anderen auf der Welt finden den ja abartig toll. Dann sich lieber doch gleich von einer drittklassigen Drogen-Seelsorge belehren lassen. Da erhalte ich die gleiche Erkenntnis, die gleiche persönliche Involviertheit, das gleiche Gefühl, das gleiche Maß an Interesse. Ich fühle mich von diesem Film vergewaltigt und das meine ich nicht im positiven Sinne. Ihr nennt andere Filme emotional manipulierend, ja? Was ist dann wohl Requiem for a Dream, bitteschön? Einmal Kollektivscheißefühlen der staubig, schulkreidetrockenen und zähen Art, bitte!

bedenklich? 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 17 Antworten

JohnnyKee

Antwort löschen

Also cool ist die Nummer nicht. Viel eher unfreiwillig komisch und peinlich^^ But whatever.... ;)


Isolation

Antwort löschen

Das wissen sie noch nicht. ;-) Zerstöre jetzt bloß nicht ihren Bildungsstand mit der Unterstellung, dass Dummheit nicht cool sei.


Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch