To Rome with Love

To Rome with Love (2012), ES/IT/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 30.08.2012


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6.5
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81 Kommentare
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von Woody Allen, mit Jesse Eisenberg und Ellen Page

Woody Allens Episodenfilm To Rome with Love entführt uns in die italienische Hauptstadt und wartet mit einem fulminanten Staraufgebot auf.

Der Architekturstudent Jack (Jesse Eisenberg) lebt glücklich verliebt mit seiner Freundin Sally (Greta Gerwig) in Rom. Als jedoch Sallys beste Freundin Monica (Ellen Page) aus den USA zu Besuch kommt, wird die Beziehung des jungen Paares auf die Probe gestellt. Der mit Jack befreundete Stararchitekt John (Alec Baldwin) ist einige Tage mit Freunden nach Rom gereist. Er hat mit starken und anstrengenden Frauen Erfahrungen gemacht und warnt den angehenden Architekten vor unüberlegten Taten. Der alternde Opernregisseur Jerry (Woody Allen) und seine Frau Phyllis (Judy Davis) sind gerade zu Besuch, um die Familie ihres zukünftigen Schwiegersohnes Michelangelo (Flavio Parenti) kennen zu lernen. Leopoldo (Roberto Benigni) wird mit einem berühmten Schauspieler verwechselt und über nacht zum Star. Zudem verirrt sich das frischvermählte Paar Antonio (Alessandro Tiberi) und Milly (Alessandra Mastronardi) auf dem Weg zu ihren Verwandten im Trubel der Stadt.

Hintergrund & Infos zu To Rome with Love
Regisseur von To Rome with Love ist Tausendsassa Woody Allen, der ebenfalls eine Rolle in dem Film übernimmt. Nach London (Match Point), Barcelona (Vicky Cristina Barcelona) und Paris (Midnight in Paris), stattet er mit diesem Film der italienischen Hauptstadt einen Besuch ab und weiß mit namhaften Stars zu überzeugen. Mit dabei sind u.a. auch Roberto Benigni, Penélope Cruz und Ornella Muti.

Die Idee zu To Rome with Love kam Allen, als ihm eine römische Produktionsfirma anbot einen Film zu finanzieren, unter der einzigen Bedingung, dass dieser auch in Rom spiele. Da Woody Allen sowohl der Gedanke gefiel in Rom zu drehen, als auch die Möglichkeit zu haben sofort mit der Arbeit beginnen zu können, akzeptierte er. Die Geschichten zu den einzelnen Personen entstanden aus diversen Notizen, die er sich ein Jahr vor seiner Arbeit am Drehbuch gemacht hatte. (MS)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails To Rome with Love
Genre
Komödie
Zeit
2012
Ort
Rom
Handlung
Anstrengung, Architekt, Architektur, Beste Freunde, Besuch, Beziehung, Beziehungsprobleme, Beziehungsstress, Frauenfreundschaft, Freund, Freundin, Liebe, Macho, Pop Star, Prostituierte, Rat, Rockstar, Schwiegereltern, Schwiegermutter, Schwiegersohn, Schwiegertochter, Schwiegervater, Stress, Student, Sänger, Urlaub, Verirren, Verlaufen, Verwechslung
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Witzig
Zielgruppe
Frauenfilm, Pärchenfilm
Tag
Episodenfilm
Verleiher
Tobis Film GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Gravier Productions, Mediapro, Medusa Film, Perdido Productions

Kommentare (64) — Film: To Rome with Love


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CrazyWizard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wirklich herrlicher Humor, der hier von Woody Allen inszeniert wird. Dies ist keine Holzhammer-Komödie mit markigen Sprüchen und harten Gags, sondern hier läuft das ganze etwas sanfter ab. Die verqueren Charaktere und wilden Situationen birgen hier das humoristische Potenzial. Mit einem Staraufgebot, welches wirklich großartig spielt, brilliert Woody Allen hier mit vielen kleinen Geschichten in Rom, die erzählt werden. Auch wenn ich die Story von Leopoldo etwas platt finde, so war ich doch fasziniert von der unglaublich guten Kombi von Alec Baldwin und seiner mentor-haften Figur, die dem jungen Studenten Jack stets im Ohr liegt. Klasse!
Eine wirklich tolle Komödie, in der die Biographien der Charaktere für kurze Zeit komplett aus den Fugen geraten und ad absurdum führen, bis am Ende doch wieder der Ausgangszustand hergestellt ist. Amüsantes Kino!

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FilmFreeza

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Bewertung6.0Ganz gut

Bekanntlich führen ja alle Wege nach Rom. Woody Allen versammelt in TO ROME WITH LOVE ein Ensemble, die auf mehr oder weniger kuriosen Wegen in der Hauptstadt Italiens landeten.

Da wäre zum Beispiel die Touristin Hayley, die sich in den Einheimischen Michelangelo verliebt und nun die Familien vereinen zu versucht. Da wären Antonio und Milly, die ihre Flitterwochen in Rom verbringen um zum einen ihre Hochzeit zu feiern, zum anderen aber auch Chancen für die Zukunft wittern. Da sind Jack und Sally, deren Beziehung durch die Ankunft von Sally´s bester Freundin Monica auf eine harte Probe gestellt wird. Da ist auch noch John Foy, der als junger Mann an diesem Ort eine wunderschöne Zeit erlebt hat und nun zurückkehrt um vergangenes Revue passieren zu lassen. Und da wäre auch noch Leopoldo Pisanello, der unerhofft zu einer Berühmtheit wird und sich mit Sonnen- und Schattenseiten des Glanz und Glamour auseinandersetzen muss.
All diese Personen haben eins gemeinsam – Rom.

Es ist schon erstaunlich wie unkonventionell die Projekte Woody Allens auf den Zuschauer wirken. Wie er es schafft solch simple Geschichten, solch simple Dinge immer wieder so sehenswert daherkommen zu lassen. Getreu dem Motto dass das interessanteste immer noch das Leben selbst ist, fuchtelt er gekonnt an seinem zu Hause, der Kamera, herum.

Was am Ende dabei herumkommt ist ein Film, der dem Beobachter ein sonniges Gefühl beschert. Ein Schmunzeln, ein Freuen, ein Lachen. Allen konzentriert sich hier auf eine sorgsam aufgebaute Feel Good – Atmosphäre, statt mit dem dunklen Zauberstab der Dramaturgie umher zu wedeln. Kein Tiefpunkt, keine Depression, einfach nur Leben. Er zeigt dass das schönste auf dieser Welt noch das Leben selbst ist und dieses Aufzeigen ist eine Gabe, die Woody Allen zu etwas ganz Besonderen macht. Hinter jeder Ecke, in jedem Winkel können Überraschungen auf den Menschen warten. Unverhofft kommt oft. Ob das nun der Besuch einer bezaubernden Prostituierten, das Erlangen plötzlicher Berühmtheit oder das Kennenlernen eines Filmstars ist. Das Leben steckt volle r Überraschungen.

Das kleine große Manko an TO ROME WITH LOVE ist, das Allen es nicht schafft den gesamten Flair Roms so unverwechselbar einzufangen, wie er es beispielsweise in MIDNIGHT IN PARIS tat. Klar, den Duft des Kaffees kann man förmlich durch den Bildschirm riechen, dennoch hat das gewisse Etwas gefehlt, das diesen Streifen zu einer herausragenden Reise durch eine sehenswerte Stadt macht. Zu wenig Kulissen, die man mit Rom in Verbindung bringt. Der Film spielt häufig an Orten, die nicht von Interesse sind. Neben all den sympathischen Figuren und Schauspielern, all den netten Geschichten und Erlebnissen fehlt TO ROME WITH LOVE der gewisse Grad an Kultur und Romantik um ihn zu einem Ausnahmefilm emporsteigen zu lassen.

Neben seiner Regiearbeit leistet Woody Allen in seinem Werk rund um die ewige Stadt auch eine ordentliche Schauspielarbeit. Mit seiner drolligen Figur des Opernregisseurs Jerry liefert er ein weiteres Highlight ab. Neben ihm können vor allem Roberto Benigni als Leopoldo Pisanello, Alec Baldwin und Ellen Page überzeugen. Eine verhältnismäßig durchschnittliche Leistung zeigt hier Jesse Eissenberg, der in der wenigen Screentime nicht über einen zurückhaltenden Eindruck hinauskommt.
Wenig verwunderlich ist es, dass Charakterzeichnung und Charaktertiefe sehr spärlich ausfallen. Allen konzentriert sich hier auf wirkungsvolle Kurzgeschichten und die Stadt Rom und macht aus dieser Tatsache auch keinen Hehl.

Unterm Strich entsteht eine Vielzahl an Storys denen der Zuschauer angenehm leicht folgen kann, denen zu keinem Zeitpunkt die Puste ausgeht und denen man stets mit einem lachenden Herzen zusehen kann. Kleine und große Missgeschicke die passieren. Harmlose und bedeutende Entscheidungen die getroffen werden. Zu jederzeit ist TO ROME WITH LOVE sehenswert aber nicht annähernd perfekt. Während die verschiedenen Erzählungen zum Highlight des Filmes avancieren, bleibt Rom an sich erstaunlich blass, Atmosphäre fehlt hier an entscheidenden Stellen. Letztlich überzeugen dennoch die ausgeglichene und positive Aura, sowie ein fröhlich aufgelegtes Schauspielerensemble, sympathische Figuren und Geschichten, die nur das Leben schreiben kann.

(Auch nachzulesen hier : www.cityofcinema.blogspot.de)

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Cheshirescalli

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht berühmt zu sein, sein Idol zu treffen und auch bei ihm/ihr Eindruck zu schinden, seinem jüngeren Ich Ratschläge zu geben oder einfach, dass man der großte Sänger der Welt ist, weil es sich in der Dusche doch einfach so fabehalft anhört :) Sehr toller Film!

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Moviegod

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Bewertung7.0Sehenswert

Kommt nicht an das Meisterwerk "Midnight in Paris" heran, ist aber immer noch besser als viele von Allens letztjährigen Werken. Die Story und Figuren sind typisch für Allen und werden von dem hochkarätigen Cast sehr gut zum Leben erweckt. Ein großer Kritikpunkt für mich ist wie immer Jesse Eisenberg. Ich mag ihn einfach nicht und kaufe ihm auch keine Rolle ab. Aber dafür kann ja Woody nichts. Gut geschrieben ist der Film auf jeden Fall.

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lasse98

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Bewertung6.0Ganz gut

Die recht großen Erwartungen wurden nur bedingt erfüllt.
Die einzelnen Handlungsstränge, geprägt durch Woody Allens feinsinnigen Humor und die bissige Gesellschaftskritik, sorgen immer wieder für Lacher. Allerdings sind sie miteinander nicht in Zusammenhang gebracht, was an sich nicht schlimm ist, aber dazu führt, dass die einzelnen Geschichten immer wieder in Vergessenheit geraten, sodass To Rome With Love ein netter, unterhaltender Streifen ist, der Tags darauf jedoch schon wieder in Vergessenheit gerät.

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Amarawish

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Bewertung7.0Sehenswert

Vollkommen unterwartet traf mich die Hommage an die ewige Stadt.
Ich war wohl voreingenommen, dass es eine abermalige typische Woody Komödie sei, ist sie auch irgendwo bestimmt, jedoch hatte ich nicht erwartet, dass dieser Witz so amüsant auf einen anderen Schauplatz übertragen werden kann.
Wenn ich dieses mit anderen Woody-Werken vergleiche, empfinde ich das "Romwerk" zwar weniger genial, jedoch nicht in geringerem Maße belustigend.

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timmoe

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Bewertung5.5Geht so

Meinen Humor trifft Herr Allen zwar nicht so sehr, sein gute Laune Film ist aber dennoch o.k. und überzeugt insbesondere durch die darstellerischen Leistungen, seine eigene Rolle eingeschlossen.

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angelmoonsoul

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Bewertung5.0Geht so

Am besten fand ich ja noch Penelope Cruz. Jesse Eisenberg und Ellen Page waren auch ganz okay in ihren Rollen.
Doch der Film hatte, meiner Meinung nach schon ein paar Längen. So war ich dann froh, als der Film endlich vorbei war.

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Spielberg_Fan

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach London, Barcelona und Paris, schenkt Regisseur und Schauspieler Woody Allen nun Rom seine Aufmerksamkeit und liefert mit „To Rome with Love“ einen sympathisch kleinen Liebes-Episodenfilm, der leider nicht ganz an die Schönheit von „Midnight in Paris“ heran kommt.

Wie in jedem Woody Allen Film stehen auch hier wieder die erfrischenden Dialoge im Vordergrund, die aber nur selten an das hohe Niveau vergangener Allen –Filme heranreichen. Schön anzuschauen ist das aber alles trotzdem alles, was auch der tollen Besetzung zu verdanken ist. Alec Baldwin, Ellen Page, Robert Benigin, Penelope Cruz, Jesse Eisenberg und Woody Allen selber unterhalten mit ihren lockeren Darbietungen. Das Flair von der Stadt Rom wird von Allen dabei auch gut eingefangen, wenn auch nicht ganz so herzlich.

„To Rome with Love“ ist eigentlich wenig romantisch, dafür stellenweise aber lustig und kurzweilig erzählt. Woody Allen hat in der Vergangenheit solche Liebeserklärungen an Städte schon besser hinbekommen. Bei „To Rome with Love“ hat mir irgendwie der klassische Allen-Faktor gefehlt.

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DieFilmguckerin

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Bewertung3.0Schwach

“To Rome with Love” fängt schon schrecklich an. Der Zuschauer sieht einen dicklichen, italienischen Verkehrspolizisten auf einem Podest, der mit Akzent (der eigentlich sympatisch sein könnte, hier aber nur nervt) verkündet, dass er alles sehen könne, was in Rom vor sich geht. Deshalb führt er das Publikum mehr oder minder behutsam in die Geschichte und ihre jeweiligen Figurenkonstellationen ein – wie ungemein praktisch, denn mit so einem Voice-Over lassen sich viele erklärende Filmminuten oder gar eine behutsame Einführung ohne Worte sparen.

Wir lernen sogleich den leicht aufgedunsenen Alec Baldwin kennen, der sich im Verlauf des Films wie ein unsichtbarer und immer irgendwie fehl am Platz wirkender Geist in Jesse Eisenbergs Geschichte einschleicht, um hier und da einige wohlgemeinte, großväterliche Ratschläge in Sachen Liebe zu erteilen. Frei nach dem Motto: “Ich habs dir doch gesagt!” ist er mal für die Charaktere des Films sicht- und hörbar und mal nicht – ein toller Kniff vom späten Europa-Liebhaber Woody Allen. Die Geschichten reichen von unendlich langweilig bis zu schrullig-eigensinnig und entlocken dem Zuschauer leider mehr Gähnen als Gelächter.

Die schöne Stimmung und die unterschwellige Liebeserklärung an die Stadt, die man bei “Midnight in Paris” noch spüren konnte, sucht man hier leider vergeblich. Hier und da gibt es ein schönes Bild von Rom, die Musikpalette kehrt jedoch grauenvollerweise immer wieder zur äußerst nervigen und bald ärgerlichen Version von Amada mia, Amore mio di El Pasador zurück, um den Zuschauer möglichst oft zu foltern und die gezwungen komische Anmutung des Films zu unterstreichen. Nicht gut.

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HoleInMyHeart

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Bewertung5.0Geht so

Ganz nett - das einzig wirkliche Highlight in diesem Woody Allen Film ist für mich Woody Allen selbst mit seiner Darstellung des Jerry

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mattxl

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Bewertung5.0Geht so

Persönliches Resumee der Woody-Allen-Europa-Tournee: Barcelona und London hat mir gut gefallen, Paris und Rom fand ich (sehr) mäßig. Wären die letzten beiden nicht Allen-Filme, wäre ich vermutlich ungnädiger.

"To Rome with Love" hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Die 5 Punkte sind ein Resultat innerer Verbundenheit, nicht objektiver Urteilskraft. Einzig die Geschichte mit Penelope Cruz setzt mal die Mundwinkel in Bewegung. Ja, ausgerechnet die klassischste (= Screwball--) Geschichte amüsiert! Ja, die hätte ich gern als Film - und nicht als eine von vier Episoden gesehen. Der goldgelbe Farbfilter regt mich auf. Ebenso wie der Soundtrack: Der ist bei den New-York-Filmen stets so liebevoll und sorgfältig ausgewählt: Hier, in Rom, gibt es wirklch nur die ausgelutschtesten aller ausgelutschten Italo-Songs. Bajazzo - Volare und ein paar Italo-Disco-Stampfer. Na, wer hätte das gedacht.... ich vermisse allerdings Albano und Romina Power sowie Pia Zadora...wie konnte das bei der Soundtrack-Auswahl passieren?

Sehr krass spingt hier ins Gesicht, was - geschickter verschleiert - auch schon bei fast allen früheren Filmen der Fall - und ein echtes Manko war: Egal, wie hochkarätig die Darsteller : Wer in Allen-Filmen glänzen will, muss spielen wie Allen. Manche - darunter auch Hochkaräter, die sich unter Wert schlagen - können das gut (Benigni - die Story zündet nur leider nicht, Baldwin - da gilt das gleiche). Andere können das gar nicht (Eisenberg, Pill, Gerwig). Ich will das den Schauspielern nicht vorwerfen. Eher ist es ein Appell an den - auch von mir verehrten Woody Allen - seinen Schauspielern endlich einmal den Raum zu geben, den sie verdienen.

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Redapple

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Bewertung7.0Sehenswert

Welch ein ausgesprochen schöner Film.
Natürlich, wie immer bei Allen, sehr unbeschwert und vielleicht auch ein bisschen belanglos. Aber wen kümmert's?
Manchmal hab' ich keine Lust auf den besten Film meines Lebens, nach dem ich den Rest des Tages damit beschäftigt bin mir den Kopf zu zerbrechen, an schönen Sommerabenden gibt es echt bessere, weil leichtere Dinge zu tun. Woody Allen schauen zum Beispiel, denn für all diese Gelegenheiten sind seine Filme, mit ihren bezaubernden Bildern und ihrer leichtfüßigen Ironie einfach Perfekt.
Wunderschön, angefangen beim Setting über die Musik bis hin zu den Darstellern, alles mit der Perfektion inszeniert und geschrieben, die man, wenn man mal ehrlich ist, von jemandem der seit nun bald 50 Jahren Filme macht auch Erwartet.
Klar kann man "To Rome With Love" als kitschiges Fließbandprodukt abtun, aus seinen allseits bekannten Formeln bricht Woody Allen auch hier nicht aus. Aber wieso sollte er auch, wenn er den Zuschauer auch einfach für 2 Stunden mit der Schönheit erfreuen kann, die nur der verklärte Blick eines (amerikanischen) Touristen auf die Hauptstädte Europas erlaubt?
Von mir an dieser Stelle ein Hoch auch Woody Allen, mögen er und sein jährlicher Film-Rhythmus uns noch lange lange erhalten bleiben.

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moviereporter

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Bewertung3.5Schwach

Eine Woche vor Filmsichtung war ich in Rom, und was soll ich sagen? Die Stimmung der Tiber-Metropole fängt Woody Allen in wunderbaren warmen Farben ein, das ganze mit schöner musikalischer Untermalung und guten Darstellern.

Leider kommt der 'Zauber' der Stadt nicht ansatzweise so gut rüber, wie in 'Midnight in Paris'. Das liegt vor allem an den größtenteils einfach stinklangweiligen Einzelgeschichten. Bis auf die Story mit Ellen Page als Femmé fatale und die mit Penelopé Cruz als Bordsteinschwalbe, sind sie einfach nur öde und teilweise sogar nervig - Woody Allen hätte lieber hinter der Kamera bleiben sollen. Die Krönung war allerdings jene mit Roberto Benigni. Bei dieser grauenhaften Episode habe ich mich mehrmals fremdgeschämt, so etwas dümmliches hab ich selten gesehen.

Fazit: Nette Optik, schöne Settings - allgemein aber äußerst witzlose Dialoge, schwache Handlung(en) und vorwiegend einschläfernde Inszenierung. Schade, denn Potenitial hätte die wundervolle Stadt für einen unwiderstehlichen Film ohne Frage geboten...

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f-rex

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Bewertung5.0Geht so

Nach Midnight in Paris und Vicky Christina Barcelona habe ich deutlich mehr von dem Film erwartet. Die Musik war toll, die Schauspieler gut und die Bilder bezaubernd, alles wie erwartet. Leider war die Geschichte für meinen Geschmack zu zusammenhangslos und qualitativ nicht gleichwertig. Während ich den Sänger unter der Dusche einfach super fand konnte ich den anderen Geschichten nicht viel abgewinnen, daher nur 5 Punkte.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Willkommen auf Woodys Europatournee! Barcelona. Paris. Nächster Halt: Rom

Ein bisschen schade fand ich es ja, dass die einzelnen Geschichten sich nicht überschnitten haben oder zum Ende noch irgendwie, wenn auch vielleicht nur ein kleines bisschen, zusammengeführt wurden. Aber eigentlich ist das auch egal, weil mich "To Rome with Love" einfach verzaubert hat. Ich glaube, in der Realität würden die Figuren aus einem Woody-Allen-Film gar nicht zurechtkommen, weil sie irgendwie vollkommen in ihrer eigenen, kleinen Welt leben. Und hier fand ich ich diese Welt und die Menschen darin ausgesprochen charmant. Die witzigen Ideen der einzelnen Episoden haben mir eine Menge Spaß bereitet, einige originelle Dialoge und schöne Aufnahmen der italienischen Hauptstadt runden diese Reise ins Land, wo die Zitronen blühen wunderschön ab. Und zu guter Letzt ist auch das hervorragende Ensemble absolut hinreißend und den ganzen Ausflug wert. Woody Allen spielt zwar nur Woody Allen und Jesse Eisenberg spielt bloß Woody Allen in jung, aber wie gesagt, hier passt das schon. Woodys Rom ist einfach eine andere Welt.

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jacker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Woody Allen beeindruckt mich mit den aktuellen Beiträgen seines Spätwerks. Genug mit vertrackten, unlösbaren Irrungen und Wirrungen des Lebens, genug mit tiefschwarzem Zynismus, genug mit Verzweiflung und zwanghafter Neurotik - Allen konzentriert sich in TO ROME WITH LOVE noch auf genau eins: Die pure Schönheit!

Inhaltlich, wie auch optisch ist sein neuster Streich einfach wundervoll, warm und enorm leicht. Leichtigkeit, die in keinem Fall mit Banalität gleichzusetzen ist - Allen versteht es nach wie vor, im Kern von wichtigen Themen und Elementen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens zu erzählen, allerdings hat sich der Fokus verändert. Mit 77 Jahren scheint Allen tatsächlich an einem Punkt zu stehen, in dem er uneingeschränkt die schönen Dinge des Lebens betrachtet - sei es um persönliche Erfüllung zu finden, sei es um sich den Lebensabend frei von Neurosen zu halten - und diese auch in seinen Filmen verbaut.

Bereits optisch kommt TO ROME WITH LOVE nahezu märchenhaft daher. Die unglaublich warme Farbgebung lässt Rom (welches Allen hier tatsächlich von seiner absolut allerschönsten Seite zeigt) in einem majestätischen Glanz erstrahlen - instant Fernweh vorprogrammiert - und deckt sich vollständig mit dem positiven, lebensbejahenden Inhalt der vier kleinen Geschichten aus der italienischen Hauptstadt.
Liebe, Familie, Selbstverwirklichung.
Um mehr geht es nicht und mehr braucht es nicht um ein wenig zu berühren, ein wenig zu amüsieren und wirklich sehr kurzweilige 100 Minuten zu schaffen.

Besonders interessant ist der Vergleich mit den Vorgängern aus Allen's Filmografie: Bereits YOU WILL MEET... war optisch darum bemüht eine wundervolle Stimmung zu kreieren, schlug aber inhaltlich noch etwas bitterere Töne an. Darauf folgte der einzigartige MIDNIGHT IN PARIS, welcher diese Tendenz fortführte (mit London, Paris, Rom hat Allen natürlich auch ein gefundenes Fressen an Kulisse serviert bekommen) und perfektionierte - kleine niedliche Straßen, eine simple, nachdenkliche und effektvolle Geschichte über Selbstfindung und -verwirklichung (und Liebe, aber muss man das bei Allen noch dazu sagen?) und schlichtweg berauschende Bilder. Perfektionierte? Das dachte ich, bis TO ROME WITH LOVE mir vor die Linse kam und den zuvor eingeschlagenen Weg auf ein neues Level hob. Ich könnte Stunden schwärmen wie SCHÖN dieser Film einfach ist!

Abseits der visuellen und inszenatorischen Größe, die Allen hier unbestritten zeigt, hat er zudem mal wieder ein Gespür für einen höchst interessanten und vielseitigen Cast bewiesen: Ein starkes Stelldichein zwischen mehr und weniger bekannten US- und italienischen Schauspielern sorgt für Abwechslung und gibt dem Film viele verschiedene Gesichter, die je nach Situation die ein oder andere Mimik parat haben.

Einfach toll!

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Oceanic6

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Ich schließe mich Souli an :)


jacker

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Ich hab gegen ihn eigentlich nichts..
Ist halt der absolute Schluffi-Typ und wirkt demnach immer leicht verloren.


Riese96

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Bewertung4.5Uninteressant

Die Story und Handlung ist interesant, nur habe Ich zu selten lachen müssen!
Eigentlich ganz witzig aber man hat nichts draus gemacht.

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manager18

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht unbedingt die Art von Filmen, die ich gerne schaue, aber dennoch recht unterhaltsam. Woody Allen ist und bleibt einfach grandios in der Führung von Dialogen. Sein Humor bleibt ein Garant für gute Filme.

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eisbaerdios

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Woody Allen ist einfach virtuos, was Dialoge angeht. Der Film ist leicht und doch auch bissig auf seine Art und Weise.
Hätte dem ganzen hin und her noch den ganzen Tag zuschauen können.

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