Zu Listen hinzufügen

To Rome with Love

To Rome with Love (2012), ES/IT/US Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 30.08.2012


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.1
Kritiker
17 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5
Community
1719 Bewertungen
80 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Woody Allen, mit Jesse Eisenberg und Ellen Page

Woody Allens Episodenfilm To Rome with Love entführt uns in die italienische Hauptstadt und wartet mit einem fulminanten Staraufgebot auf.

Der Architekturstudent Jack (Jesse Eisenberg) lebt glücklich verliebt mit seiner Freundin Sally (Greta Gerwig) in Rom. Als jedoch Sallys beste Freundin Monica (Ellen Page) aus den USA zu Besuch kommt, wird die Beziehung des jungen Paares auf die Probe gestellt. Der mit Jack befreundete Stararchitekt John (Alec Baldwin) ist einige Tage mit Freunden nach Rom gereist. Er hat mit starken und anstrengenden Frauen Erfahrungen gemacht und warnt den angehenden Architekten vor unüberlegten Taten. Der alternde Opernregisseur Jerry (Woody Allen) und seine Frau Phyllis (Judy Davis) sind gerade zu Besuch, um die Familie ihres zukünftigen Schwiegersohnes Michelangelo (Flavio Parenti) kennen zu lernen. Leopoldo (Roberto Benigni) wird mit einem berühmten Schauspieler verwechselt und über nacht zum Star. Zudem verirrt sich das frischvermählte Paar Antonio (Alessandro Tiberi) und Milly (Alessandra Mastronardi) auf dem Weg zu ihren Verwandten im Trubel der Stadt.

Hintergrund & Infos zu To Rome with Love
Regisseur von To Rome with Love ist Tausendsassa Woody Allen, der ebenfalls eine Rolle in dem Film übernimmt. Nach London (Match Point), Barcelona (Vicky Cristina Barcelona) und Paris (Midnight in Paris), stattet er mit diesem Film der italienischen Hauptstadt einen Besuch ab und weiß mit namhaften Stars zu überzeugen. Mit dabei sind u.a. auch Roberto Benigni, Penélope Cruz und Ornella Muti.

Die Idee zu To Rome with Love kam Allen, als ihm eine römische Produktionsfirma anbot einen Film zu finanzieren, unter der einzigen Bedingung, dass dieser auch in Rom spiele. Da Woody Allen sowohl der Gedanke gefiel in Rom zu drehen, als auch die Möglichkeit zu haben sofort mit der Arbeit beginnen zu können, akzeptierte er. Die Geschichten zu den einzelnen Personen entstanden aus diversen Notizen, die er sich ein Jahr vor seiner Arbeit am Drehbuch gemacht hatte. (MS)

  • 37795279001_1545954269001_ari-origin06-arc-149-1333523044808
  • To Rome with Love
  • To Rome with Love - Bild 7227853
  • To Rome with Love - Bild 7227839
  • To Rome with Love

Mehr Bilder (16) und Videos (2) zu To Rome with Love


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails To Rome with Love
Genre
Komödie
Zeit
2012
Ort
Rom
Handlung
Anstrengung, Architekt, Architektur, Beste Freunde, Besuch, Beziehung, Beziehungsprobleme, Beziehungsstress, Frauenfreundschaft, Freund, Freundin, Liebe, Macho, Pop Star, Prostituierte, Rat, Rockstar, Schwiegereltern, Schwiegermutter, Schwiegersohn, Schwiegertochter, Schwiegervater, Stress, Student, Sänger, Urlaub, Verirren, Verlaufen, Verwechslung
Stimmung
Eigenwillig, Geistreich, Witzig
Zielgruppe
Frauenfilm, Pärchenfilm
Tag
Episodenfilm
Verleiher
Tobis Film GmbH & Co. KG
Produktionsfirma
Gravier Productions, Mediapro, Medusa Film, Perdido Productions

Kritiken (16) — Film: To Rome with Love

Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Dass für Allen nach Paris (Midnight in Paris, 2011) nun Rom an der Reihe ist, Kulisse zu spielen, wirkt irgendwie wie eine logische Konsequenz. Dass Italien Frankreich dabei irgendwie nachhinkt ebenso. Die Komik trägt die Allensche Handschrift, ist mitunter auch wirklich unterhaltsam und liebenswert, die Handlung im Gesamten zieht sich aber etwas sehr uneinig durch die 112 Minuten. Die witzigsten Momente verdankt der Film den Sequenzen mit Das Leben ist schön-Aushängeschild Benigni – sein “Jedermanncharakter” stolpert sympathisch durch seine Storyline.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Manchmal bleibt To Rome with Love für Allens Verhältnisse erstaunlich substanzlos. Als durchschnittlich amüsante Alterswerk-Fußnote hinterlässt dieser Italien-Ausflug so keine nennenswerten Spuren.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
5.0Geht so

Es ist schon ein großes Potpourri der heißen Luft und der Nichtigkeiten, welches der mal mehr, mal weniger zuverlässige Chronist menschlicher Verhaltensweisen uns dieses Mal auftischt und trotzdem: Einen gewissen Charme und Witz hat das natürlich und Spaß macht es - auch dank vieler ausgezeichneter Darsteller - dann letztendlich doch wieder. Womit erneut bewiesen wäre, dass selbst ein schwächerer Allen-Film immer noch eine gewisse Grundqualität besitzt [...].

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Mit Slapstick und Dialogwitz ist diese Komödie über die Versuchungen von Eros und Ruhm spaßig, aber leider recht belanglos. Besonders auf der Zielgeraden zum Happy End wird der leichtfüßig begonnene Trip mit biederen Botschaften zur Durstrecke.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Woody Allen fügt seine römischen Fantasien zu einem launigen Sommernachtstraum zusammen. [...] Das mag keine große Kinokunst sein, garantiert aber einen unterhaltsamen Kinoabend voller Sensationen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Woody Allens köstliches Tourismus-Kino der Marke "Lache Bajazzo" macht Spaß. Mach's weiterhin, Woody: Deine alljährlichen Filme sind wie ein ganz wunderbarer Schluck besten Filmweines. To Rome With Love ist Genuss mit Prädikat. Ein herzliches Vergnügen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ulrike Frick: BR Ulrike Frick: BR

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Woody Allens Rom bietet neben erlesen fotografierten Sehenswürdigkeiten einige nette Episoden, aber auch viel Leerlauf.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Dass die italienische Hauptstadt offenbar wenig hergegeben hat, zeigt sich daran, dass To Rome with Love mehrere Episoden erzählt, ohne zu viel Energie auf eine Rahmenhandlung zu verwenden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Die Episoden erwecken allerdings den Eindruck von "bits and pieces", Kleinteiligem, das Allen wohl irgendwann auf seinen gelben Post-its als Gag notiert hat und nun eher grob zu einem Ganzen aneinanderreiht.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Andreas Borcholte: Spiegel Online Andreas Borcholte: Spiegel Online

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

To Rome With Love ist einer der besten Filme von Woody Allens Spätwerk. [...] Denn er feiert die klischeereiche Drunter-und-Drüber-Kultur Roms mit so viel Mut und Herz, dass man einige wenige verlaberte Szenen und ein zum Teil unter zu viel dramaturgischem Ballast ächzendes Konstrukt gerne verzeiht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

To Rome with Love ist eine Reminiszenz ans eigenes Œuvre – schlimmer noch: ein „Best of“. Behäbig und muffig im Ganzen, witzig und spritzig in Detail.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
5.5Geht so

An einigen Stellen bricht sich zwar Woody Allens Sprachwitz Bahn („Ich kann mich bei Turbulenzen nicht entkrampfen. Ich bin Atheist“). Im Großen und Ganzen aber überwiegen jedoch Slapstick-Elemente, die etwa in den Szenen mit dem auf der Bühne einer Operninszenierung unter der Dusche singenden Stimmwunders Giancarlo einfach peinlich berühren. Im Laufe seiner Filmografie hat sich Woody Allen des Öfteren mit dem Prominentenwahn und mit dem unrühmlichen Beitrag des Fernsehens zur allgemeinen Verdummung beschäftigt und etwa im Medienmogul Lester (Alan Alda) in „Verbrechen und andere Kleinigkeiten“ dafür eine paradigmatische Figur geschaffen. Im Vergleich dazu wirkt die „To Rome with Love“-Episode mit dem von Roberto Benigni verkörperten grauen Büroangestellten Leopoldo Pisanello, der aus unerfindlichen Gründen so berühmt wird, dass er in Fernseh-Talk-Shows auf dümmliche Fragen („Was haben Sie heute gefrühstückt?“) antworten soll, leidlich uninspiriert.

Woody Allen selbst hat einmal Oscar Wildes Bonmot „Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben“ in „Das Leben imitiert nicht die Kunst, es imitiert schlechtes Fernsehen“ umgewandelt. Mit „To Rome with Love“ imitiert sich Woody Allen selbst – und dabei kommt schlechtes Fernsehen heraus. An der Arbeitsweise des eigenwilligen Regisseurs, die Jahr für Jahr einen Film dreht, liegt es, dass das Drehbuch stets zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen sein muss, ganz gleich ob er wirklich reif ist oder eben nicht. Woody Allens Filme ähneln Weinjahrgänge: Es gibt gute und weniger gute, ja ausgesprochen unausgegorene Filme. Woody Allens Jahrgang 2012 gehört zu den Letzteren. Es bleibt nur zu hoffen, dass sein nächster Film besser wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Der Höhepunkt inkarniert sich in Anna, die unverzüglich zu «Milly» zu werden hat, als Alessandros biedere Verwandtschaft das Hotelzimmer betritt, in dem aufgrund einer Verwechslung bereits mit Alessandros erotischer Weiterbildung begonnen wurde.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

Kommentar löschen
5.5Geht so

[...] „To Rome with Love“ ist ein tolle Komödie. Niemand wird hier schreiend aus dem Kino stürmen, aber gerade so nistet sich Allens Film in der Nische der berüchtigten Wohlfühlfilme ein, diese ominöse Schnittmenge an Filmen, wo sich makelloses Handwerk und inhaltliche Reibungsfreiheit vereinen, im Grunde die Erfolgsformel kommerzieller Arthousefilme. Keine schräge Zeitreise wie bei „Midnight in Paris“ oder schwergewichtige Dramatik ala „Match Point“. Vielleicht ist es auch ein bisschen zu viel verlangt von einem Regisseur sich jährlich bei jedem Film neu zu erfinden, aber ich schütte trotzdem Salz in die Wunde, gerade weil man damit rechnen muss, dass es Woody Allen bald nicht mehr geben wird. Dann reißt die Kette jährlicher Allenfilme einfach so ab, urplötzlich und ohne Vorwarnung. Also ganz ehrlich: Welcher Regisseur will einen Film wie „To Rome with Love“ als sein Vermächtnis haben?

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Woody Allens neuer Episodenfilm überzeugt nicht mit allen Handlungssträngen, die Geschichte mit Ellen Page, Jesse Eisenberg und Alec Baldwin aber rüttelt ordentlich am Innersten und lässt fast vermuten, als würde der Film ein paar Rechtfertigungen im Rückblick aufs Leben bereithalten. Wird Woody Allen alt? To Rome With Love ist nett, aber...

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

To Rome With Love bietet kein außergewöhnliches Vergnügen oder Überraschungen. Er liefert aber genau die Art agenehmer Unterhaltung, die Woody Allen anscheinend auf Bestellung liefern kann.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (63) — Film: To Rome with Love


Sortierung

Cheshirescalli

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht berühmt zu sein, sein Idol zu treffen und auch bei ihm/ihr Eindruck zu schinden, seinem jüngeren Ich Ratschläge zu geben oder einfach, dass man der großte Sänger der Welt ist, weil es sich in der Dusche doch einfach so fabehalft anhört :) Sehr toller Film!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Donny Brandt

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

To Rome with Love
Ich mag Woddy Allen, trotz des Missbrauch-verdachtes, eigentlich sehr gerne, aber was hat er denn hier veranstaltet. Für mich steht WoddyAllen für extrem viel Liebe in seinen Werken. Obwohl er jetzt schon 70 Filme gemacht hat. Doch „To Rome with Love“ wirkt auf mich wie ein liebloses hingerotztes Werk, frei nach dem Motto: Ich muss dieses Jahr noch einen Film machen, dann lade ich mir doch einfach ein paar Stars ein und nehme mir ein Drehbuch, was ich vor ein paar Jahren in einer Nacht geschrieben habe und das, obwohl es doch in „To Rome with Love“ nur um Liebe geht. Das Ganze wurde dann in verschieden Episoden gepresst. Aber lasst uns die „Episoden“ doch einfach mal unter die Lupe nehmen.

Jack, Monica, Sally und John:

Für mich mit Abstand die schlechteste Episode, obwohl sie die besten Schauspieler hat. Allerdings ist die Story für mich einfach nur grässlich und ich frage mich immer noch, wen es von Jack und John nicht gibt, weil sonst ist die Story noch schlechter als sie schon ist. 
Doch ich erzähle am besten, um was es geht:

Jack ist mit Sally zusammen, deren Freundin Monica für ein paar Tage nach Rom kommt, nachdem sie sich von ihrem Freund getrennt hat. Kurz vor Monicas Ankunft, trifft Jack während eines Spaziergangs John, einen Architekten und sein absolutes Vorbild. Dieser warnt Jack vor Monica, allerdings ohne Erfolg, obwohl er in jeder intimen Szene von den beiden zwischen ihnen steht.

Die Geschichte ist so aufgebaut, dass alles real ist, allerdings würde die Rolle von John dann kein bisschen Sinn machen. Um das, was ich gerade von mir gegeben habe, zu verstehen, sollte man den Film selber geguckt haben.

Jerry,Phillys, Michelangelo,Hayley, der Typ der nur unter der Dusche singen kann und seine schwerhörige Frau:

Ach ja, eigentlich eine ganz nette Idee:

Jerry ist ­ein erfolgloser Theater Regisseur, der mit seiner FrauPhillys nach Rom fliegt, um seinen neuen Schwiegersohn Michelangelo kennenzulernen. Dessen Vater singt sehr gerne unter der Dusche und das hört Jerry, der seine letzte Chance sieht und inszeniert ein Theaterstück mit dem Typ unter der Dusche. Das funktioniert allerdings nicht ohne Komplikationen.

Wie gesagt eigentlich eine sehr nette Idee, allerdings ist die Episode extrem witzlos und wirklich kreativ ist die Idee auch nicht umgesetzt. Obwohl die Schauspieler auch in dieser Episode nicht schlecht spielen.

Leopoldo:

Leopoldo ist ein ganz normaler Bürotyp dessen Meinung eigentlich niemanden interessiert. Bis zu dem Tag, an dem auf einmal Hunderte Reporter vor seiner Tür stehen und ihm nach seiner Meinung fragen.

„Du bist bekannt dafür bekannt zu sein“
Leopoldos Chauffeur.

Ich mag Robert Benigni sehr gerne, seit ich ihn in „Night on Earth“ gesehen habe und auch hier ist einer der 3 besten Schauspieler. Die Idee ist auch nicht schlecht, doch hat sie genau das Problem wie die „Episode“ vorher und wie fast alle anderen, sie ist einfach nicht witzig umgesetzt.

Antonio und die Nutte Anna:

Antonio steht kurz davor seine Freundin seiner Verwandtschaft vorzustellen. Doch die ist unzufrieden mit ihren Haaren und will noch mal kurz zum Friseur und so begibt sie sich, auf die Suche nach einem Friseur, dazu gleich aber mehr. Während dessen kommt Anna in das Zimmer von Antonio und meint, sie wäre von seinen Freunden bezahlt, der weiß davon allerdings gar nichts und kennt diese sogenannten Freunde auch gar nicht. Allerdings lässt sich Anna nicht aus dem Zimmer bringen und während sie sich an Antonio ran macht, kommen die Verwandten ins Zimmer und Anna hat keine andere Wahl sich als Freundin von Antonio auszugeben. 

Diese „Episode“ ist für mich mit Abstand die witzigste, was nicht unbedingt für sie spricht denn wirklich witzig ist sie auch nicht. Daneben gibt es in dieser Episode, die schlechtesten Schauspieler Leistungen. Aber die „Episode“ besteht eigentlich auch aus zwei „Episoden“ denn da gibt es ja auch noch Antonios Freundin.

Milly und der Schauspieler:

Milly ist die Freundin von Antonio, die während ihrer Suche nach einem Friseur, auf ihren Lieblingsschauspieler trifft. Der lädt sie auf einen Kaffee ein, bei dem sich die beiden näher kommen. Danach geht sie sogar noch mit auf sein Zimmer, was da passiert, lass ich mal offen.

Die „Episode“ ist nur noch halb so lustig wie ihr erster Teil und leider genau so schlecht gespielt. Auch die Story finde ich nur so naja, und wirklich interessant umgesetzt, ist sie auch nicht.

Rom:

Rom ist die letzte Episode und der eigentliche Hauptdarsteller. Allerdings wurde auch Rom schon hundertmal schöner fotografiert. So kann auch nicht der Hauptdarsteller überzeugen.

Fazit: Eine riesige Enttäuschung, die für immer in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.

#HördocheinfachaufWoddy

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moviegod

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Kommt nicht an das Meisterwerk "Midnight in Paris" heran, ist aber immer noch besser als viele von Allens letztjährigen Werken. Die Story und Figuren sind typisch für Allen und werden von dem hochkarätigen Cast sehr gut zum Leben erweckt. Ein großer Kritikpunkt für mich ist wie immer Jesse Eisenberg. Ich mag ihn einfach nicht und kaufe ihm auch keine Rolle ab. Aber dafür kann ja Woody nichts. Gut geschrieben ist der Film auf jeden Fall.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

lasse98

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Die recht großen Erwartungen wurden nur bedingt erfüllt.
Die einzelnen Handlungsstränge, geprägt durch Woody Allens feinsinnigen Humor und die bissige Gesellschaftskritik, sorgen immer wieder für Lacher. Allerdings sind sie miteinander nicht in Zusammenhang gebracht, was an sich nicht schlimm ist, aber dazu führt, dass die einzelnen Geschichten immer wieder in Vergessenheit geraten, sodass To Rome With Love ein netter, unterhaltender Streifen ist, der Tags darauf jedoch schon wieder in Vergessenheit gerät.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Amarawish

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Vollkommen unterwartet traf mich die Hommage an die ewige Stadt.
Ich war wohl voreingenommen, dass es eine abermalige typische Woody Komödie sei, ist sie auch irgendwo bestimmt, jedoch hatte ich nicht erwartet, dass dieser Witz so amüsant auf einen anderen Schauplatz übertragen werden kann.
Wenn ich dieses mit anderen Woody-Werken vergleiche, empfinde ich das "Romwerk" zwar weniger genial, jedoch nicht in geringerem Maße belustigend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

timmoe

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Meinen Humor trifft Herr Allen zwar nicht so sehr, sein gute Laune Film ist aber dennoch o.k. und überzeugt insbesondere durch die darstellerischen Leistungen, seine eigene Rolle eingeschlossen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

angelmoonsoul

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Am besten fand ich ja noch Penelope Cruz. Jesse Eisenberg und Ellen Page waren auch ganz okay in ihren Rollen.
Doch der Film hatte, meiner Meinung nach schon ein paar Längen. So war ich dann froh, als der Film endlich vorbei war.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Spielberg_Fan

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Nach London, Barcelona und Paris, schenkt Regisseur und Schauspieler Woody Allen nun Rom seine Aufmerksamkeit und liefert mit „To Rome with Love“ einen sympathisch kleinen Liebes-Episodenfilm, der leider nicht ganz an die Schönheit von „Midnight in Paris“ heran kommt.

Wie in jedem Woody Allen Film stehen auch hier wieder die erfrischenden Dialoge im Vordergrund, die aber nur selten an das hohe Niveau vergangener Allen –Filme heranreichen. Schön anzuschauen ist das aber alles trotzdem alles, was auch der tollen Besetzung zu verdanken ist. Alec Baldwin, Ellen Page, Robert Benigin, Penelope Cruz, Jesse Eisenberg und Woody Allen selber unterhalten mit ihren lockeren Darbietungen. Das Flair von der Stadt Rom wird von Allen dabei auch gut eingefangen, wenn auch nicht ganz so herzlich.

„To Rome with Love“ ist eigentlich wenig romantisch, dafür stellenweise aber lustig und kurzweilig erzählt. Woody Allen hat in der Vergangenheit solche Liebeserklärungen an Städte schon besser hinbekommen. Bei „To Rome with Love“ hat mir irgendwie der klassische Allen-Faktor gefehlt.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DieFilmguckerin

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

“To Rome with Love” fängt schon schrecklich an. Der Zuschauer sieht einen dicklichen, italienischen Verkehrspolizisten auf einem Podest, der mit Akzent (der eigentlich sympatisch sein könnte, hier aber nur nervt) verkündet, dass er alles sehen könne, was in Rom vor sich geht. Deshalb führt er das Publikum mehr oder minder behutsam in die Geschichte und ihre jeweiligen Figurenkonstellationen ein – wie ungemein praktisch, denn mit so einem Voice-Over lassen sich viele erklärende Filmminuten oder gar eine behutsame Einführung ohne Worte sparen.

Wir lernen sogleich den leicht aufgedunsenen Alec Baldwin kennen, der sich im Verlauf des Films wie ein unsichtbarer und immer irgendwie fehl am Platz wirkender Geist in Jesse Eisenbergs Geschichte einschleicht, um hier und da einige wohlgemeinte, großväterliche Ratschläge in Sachen Liebe zu erteilen. Frei nach dem Motto: “Ich habs dir doch gesagt!” ist er mal für die Charaktere des Films sicht- und hörbar und mal nicht – ein toller Kniff vom späten Europa-Liebhaber Woody Allen. Die Geschichten reichen von unendlich langweilig bis zu schrullig-eigensinnig und entlocken dem Zuschauer leider mehr Gähnen als Gelächter.

Die schöne Stimmung und die unterschwellige Liebeserklärung an die Stadt, die man bei “Midnight in Paris” noch spüren konnte, sucht man hier leider vergeblich. Hier und da gibt es ein schönes Bild von Rom, die Musikpalette kehrt jedoch grauenvollerweise immer wieder zur äußerst nervigen und bald ärgerlichen Version von Amada mia, Amore mio di El Pasador zurück, um den Zuschauer möglichst oft zu foltern und die gezwungen komische Anmutung des Films zu unterstreichen. Nicht gut.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

HoleInMyHeart

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ganz nett - das einzig wirkliche Highlight in diesem Woody Allen Film ist für mich Woody Allen selbst mit seiner Darstellung des Jerry

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

mattxl

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Persönliches Resumee der Woody-Allen-Europa-Tournee: Barcelona und London hat mir gut gefallen, Paris und Rom fand ich (sehr) mäßig. Wären die letzten beiden nicht Allen-Filme, wäre ich vermutlich ungnädiger.

"To Rome with Love" hat bei mir überhaupt nicht funktioniert. Die 5 Punkte sind ein Resultat innerer Verbundenheit, nicht objektiver Urteilskraft. Einzig die Geschichte mit Penelope Cruz setzt mal die Mundwinkel in Bewegung. Ja, ausgerechnet die klassischste (= Screwball--) Geschichte amüsiert! Ja, die hätte ich gern als Film - und nicht als eine von vier Episoden gesehen. Der goldgelbe Farbfilter regt mich auf. Ebenso wie der Soundtrack: Der ist bei den New-York-Filmen stets so liebevoll und sorgfältig ausgewählt: Hier, in Rom, gibt es wirklch nur die ausgelutschtesten aller ausgelutschten Italo-Songs. Bajazzo - Volare und ein paar Italo-Disco-Stampfer. Na, wer hätte das gedacht.... ich vermisse allerdings Albano und Romina Power sowie Pia Zadora...wie konnte das bei der Soundtrack-Auswahl passieren?

Sehr krass spingt hier ins Gesicht, was - geschickter verschleiert - auch schon bei fast allen früheren Filmen der Fall - und ein echtes Manko war: Egal, wie hochkarätig die Darsteller : Wer in Allen-Filmen glänzen will, muss spielen wie Allen. Manche - darunter auch Hochkaräter, die sich unter Wert schlagen - können das gut (Benigni - die Story zündet nur leider nicht, Baldwin - da gilt das gleiche). Andere können das gar nicht (Eisenberg, Pill, Gerwig). Ich will das den Schauspielern nicht vorwerfen. Eher ist es ein Appell an den - auch von mir verehrten Woody Allen - seinen Schauspielern endlich einmal den Raum zu geben, den sie verdienen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Redapple

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Welch ein ausgesprochen schöner Film.
Natürlich, wie immer bei Allen, sehr unbeschwert und vielleicht auch ein bisschen belanglos. Aber wen kümmert's?
Manchmal hab' ich keine Lust auf den besten Film meines Lebens, nach dem ich den Rest des Tages damit beschäftigt bin mir den Kopf zu zerbrechen, an schönen Sommerabenden gibt es echt bessere, weil leichtere Dinge zu tun. Woody Allen schauen zum Beispiel, denn für all diese Gelegenheiten sind seine Filme, mit ihren bezaubernden Bildern und ihrer leichtfüßigen Ironie einfach Perfekt.
Wunderschön, angefangen beim Setting über die Musik bis hin zu den Darstellern, alles mit der Perfektion inszeniert und geschrieben, die man, wenn man mal ehrlich ist, von jemandem der seit nun bald 50 Jahren Filme macht auch Erwartet.
Klar kann man "To Rome With Love" als kitschiges Fließbandprodukt abtun, aus seinen allseits bekannten Formeln bricht Woody Allen auch hier nicht aus. Aber wieso sollte er auch, wenn er den Zuschauer auch einfach für 2 Stunden mit der Schönheit erfreuen kann, die nur der verklärte Blick eines (amerikanischen) Touristen auf die Hauptstädte Europas erlaubt?
Von mir an dieser Stelle ein Hoch auch Woody Allen, mögen er und sein jährlicher Film-Rhythmus uns noch lange lange erhalten bleiben.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

moviereporter

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Eine Woche vor Filmsichtung war ich in Rom, und was soll ich sagen? Die Stimmung der Tiber-Metropole fängt Woody Allen in wunderbaren warmen Farben ein, das ganze mit schöner musikalischer Untermalung und guten Darstellern.

Leider kommt der 'Zauber' der Stadt nicht ansatzweise so gut rüber, wie in 'Midnight in Paris'. Das liegt vor allem an den größtenteils einfach stinklangweiligen Einzelgeschichten. Bis auf die Story mit Ellen Page als Femmé fatale und die mit Penelopé Cruz als Bordsteinschwalbe, sind sie einfach nur öde und teilweise sogar nervig - Woody Allen hätte lieber hinter der Kamera bleiben sollen. Die Krönung war allerdings jene mit Roberto Benigni. Bei dieser grauenhaften Episode habe ich mich mehrmals fremdgeschämt, so etwas dümmliches hab ich selten gesehen.

Fazit: Nette Optik, schöne Settings - allgemein aber äußerst witzlose Dialoge, schwache Handlung(en) und vorwiegend einschläfernde Inszenierung. Schade, denn Potenitial hätte die wundervolle Stadt für einen unwiderstehlichen Film ohne Frage geboten...

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

f-rex

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Nach Midnight in Paris und Vicky Christina Barcelona habe ich deutlich mehr von dem Film erwartet. Die Musik war toll, die Schauspieler gut und die Bilder bezaubernd, alles wie erwartet. Leider war die Geschichte für meinen Geschmack zu zusammenhangslos und qualitativ nicht gleichwertig. Während ich den Sänger unter der Dusche einfach super fand konnte ich den anderen Geschichten nicht viel abgewinnen, daher nur 5 Punkte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr. Pink

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Willkommen auf Woodys Europatournee! Barcelona. Paris. Nächster Halt: Rom

Ein bisschen schade fand ich es ja, dass die einzelnen Geschichten sich nicht überschnitten haben oder zum Ende noch irgendwie, wenn auch vielleicht nur ein kleines bisschen, zusammengeführt wurden. Aber eigentlich ist das auch egal, weil mich "To Rome with Love" einfach verzaubert hat. Ich glaube, in der Realität würden die Figuren aus einem Woody-Allen-Film gar nicht zurechtkommen, weil sie irgendwie vollkommen in ihrer eigenen, kleinen Welt leben. Und hier fand ich ich diese Welt und die Menschen darin ausgesprochen charmant. Die witzigen Ideen der einzelnen Episoden haben mir eine Menge Spaß bereitet, einige originelle Dialoge und schöne Aufnahmen der italienischen Hauptstadt runden diese Reise ins Land, wo die Zitronen blühen wunderschön ab. Und zu guter Letzt ist auch das hervorragende Ensemble absolut hinreißend und den ganzen Ausflug wert. Woody Allen spielt zwar nur Woody Allen und Jesse Eisenberg spielt bloß Woody Allen in jung, aber wie gesagt, hier passt das schon. Woodys Rom ist einfach eine andere Welt.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jacker

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Woody Allen beeindruckt mich mit den aktuellen Beiträgen seines Spätwerks. Genug mit vertrackten, unlösbaren Irrungen und Wirrungen des Lebens, genug mit tiefschwarzem Zynismus, genug mit Verzweiflung und zwanghafter Neurotik - Allen konzentriert sich in TO ROME WITH LOVE noch auf genau eins: Die pure Schönheit!

Inhaltlich, wie auch optisch ist sein neuster Streich einfach wundervoll, warm und enorm leicht. Leichtigkeit, die in keinem Fall mit Banalität gleichzusetzen ist - Allen versteht es nach wie vor, im Kern von wichtigen Themen und Elementen des zwischenmenschlichen Zusammenlebens zu erzählen, allerdings hat sich der Fokus verändert. Mit 77 Jahren scheint Allen tatsächlich an einem Punkt zu stehen, in dem er uneingeschränkt die schönen Dinge des Lebens betrachtet - sei es um persönliche Erfüllung zu finden, sei es um sich den Lebensabend frei von Neurosen zu halten - und diese auch in seinen Filmen verbaut.

Bereits optisch kommt TO ROME WITH LOVE nahezu märchenhaft daher. Die unglaublich warme Farbgebung lässt Rom (welches Allen hier tatsächlich von seiner absolut allerschönsten Seite zeigt) in einem majestätischen Glanz erstrahlen - instant Fernweh vorprogrammiert - und deckt sich vollständig mit dem positiven, lebensbejahenden Inhalt der vier kleinen Geschichten aus der italienischen Hauptstadt.
Liebe, Familie, Selbstverwirklichung.
Um mehr geht es nicht und mehr braucht es nicht um ein wenig zu berühren, ein wenig zu amüsieren und wirklich sehr kurzweilige 100 Minuten zu schaffen.

Besonders interessant ist der Vergleich mit den Vorgängern aus Allen's Filmografie: Bereits YOU WILL MEET... war optisch darum bemüht eine wundervolle Stimmung zu kreieren, schlug aber inhaltlich noch etwas bitterere Töne an. Darauf folgte der einzigartige MIDNIGHT IN PARIS, welcher diese Tendenz fortführte (mit London, Paris, Rom hat Allen natürlich auch ein gefundenes Fressen an Kulisse serviert bekommen) und perfektionierte - kleine niedliche Straßen, eine simple, nachdenkliche und effektvolle Geschichte über Selbstfindung und -verwirklichung (und Liebe, aber muss man das bei Allen noch dazu sagen?) und schlichtweg berauschende Bilder. Perfektionierte? Das dachte ich, bis TO ROME WITH LOVE mir vor die Linse kam und den zuvor eingeschlagenen Weg auf ein neues Level hob. Ich könnte Stunden schwärmen wie SCHÖN dieser Film einfach ist!

Abseits der visuellen und inszenatorischen Größe, die Allen hier unbestritten zeigt, hat er zudem mal wieder ein Gespür für einen höchst interessanten und vielseitigen Cast bewiesen: Ein starkes Stelldichein zwischen mehr und weniger bekannten US- und italienischen Schauspielern sorgt für Abwechslung und gibt dem Film viele verschiedene Gesichter, die je nach Situation die ein oder andere Mimik parat haben.

Einfach toll!

bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Oceanic6

Antwort löschen

Ich schließe mich Souli an :)


jacker

Antwort löschen

Ich hab gegen ihn eigentlich nichts..
Ist halt der absolute Schluffi-Typ und wirkt demnach immer leicht verloren.


Riese96

Kommentar löschen
Bewertung4.5Uninteressant

Die Story und Handlung ist interesant, nur habe Ich zu selten lachen müssen!
Eigentlich ganz witzig aber man hat nichts draus gemacht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

manager18

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nicht unbedingt die Art von Filmen, die ich gerne schaue, aber dennoch recht unterhaltsam. Woody Allen ist und bleibt einfach grandios in der Führung von Dialogen. Sein Humor bleibt ein Garant für gute Filme.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

eisbaerdios

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Woody Allen ist einfach virtuos, was Dialoge angeht. Der Film ist leicht und doch auch bissig auf seine Art und Weise.
Hätte dem ganzen hin und her noch den ganzen Tag zuschauen können.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Peter Franz Scherer

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Am besten finde ich die Story um Roberto Benigni, der ohne ersichtlichen Grund zum Medienstar aufsteigt und im TV Fragen nach seinem Frühstück und ähnlichen Belanglosigkeiten beantworten muss.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch