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Midnight in Paris

Midnight in Paris (2011), ES/US Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 18.08.2011


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7.4
Kritiker
48 Bewertungen
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7.3
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7602 Bewertungen
220 Kommentare
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von Woody Allen, mit Owen Wilson und Rachel McAdams

Paris am Morgen ist entzückend, Paris am Nachmittag ist bezaubernd aber Paris bei Nacht ist magisch. Owen Wilson begibt sich auf eine Zeitreise und trifft Poeten, Maler und Autoren der Vergangenheit.

Paris ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Das muss auch Gil (Owen Wilson) in Midnight in Paris feststellen, als er mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) in die Stadt an der Seine fährt. Während er von einer Karriere als Schriftsteller in der französischen Metropole träumt und dafür sogar seinen Job als Hollywood-Drehbuchautor an den Nagel hängen will, sind seine Frau und Schwiegereltern alles andere als begeistert von seinem Plan, einen Roman über die 1920er Jahre in Paris zu schreiben. Als dann seine Verlobte auch noch lieber mit einem blasierten Snob tanzen geht, als die romantischen Straßen von Paris zu erkunden, hat Gil genug und tritt allein den Heimweg an.

Auf dem Weg nach Hause wird er Punkt Mitternacht überraschend von einem Auto mitgenommen, welches ihn in eine Bar bringt. Dort angekommen, kann er seinen Augen kaum trauen: Es ist das Jahr 1920. In der Bar findet er aber nicht nur eine vergangene Epoche, sondern auch die künstlerischen und literarischen Größen der verlorenen Generation vor, welche sich ausgiebig mit ihm über seinen Roman unterhalten.

Midnight in Paris, der 46. Film von Workaholic Woody Allen, ist eine große Liebeserklärung an Paris. Doch nur das alte Paris, wohlgemerkt, welches eine internationale Anlaufstelle für Künstler und Schriftsteller war. Diese als “Génération Perdue” bekannte Künstlergeneration, welche nach dem ersten Weltkrieg das kulturelle Leben in Paris prägte, ist in Midnight in Paris auch durch zahlreiche Gastauftritte vertreten.

Gil begegnet in Midnight in Paris unter anderem Ernest Hemingway (Corey Stoll), F. Scott Fitzgerald (Tom Hiddleston), Josephine Baker (Sonia Rolland) und Pablo Picasso (Marcial Di Fonzo Bo). Auch die Surrealisten Salvador Dalí (Adrien Brody) und Luis Buñuel (Adrien de Van) tauchen auf und sind die einzigen, welche sich nicht über Gils Zeitreise wundern. Als wenn dies nicht schon aufregend genug wäre, präsentiert uns Woody Allen in Midnight in Paris bei einer weiteren Zeitreise auch noch einige Maler der Belle Époque wie Henri de Toulouse-Lautrec (Vincent Menjou Cortes).

Auch eine berühmte First Lady wurde von ihrem langjährigen guten Freund Woody Allen mit einer Gastrolle versorgt. Niemand Geringeres als Carla Bruni, die Frau des französischen Präsidenten, ließ sich zu einer kleinen Gastrolle in Midnight in Paris als Museumsführerin im Musée Rodin überreden. Damit tut sie recht, denn Midnight in Paris ist – man mag es kaum glauben – der Film, den Woody Allen komplett in Paris drehte. (ST)

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Mehr Bilder (17) und Videos (10) zu Midnight in Paris


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Midnight in Paris
Genre
Fantasyfilm, Komödie
Zeit
1920er Jahre, Gegenwart, Mitternacht
Ort
Montmartre, Notre-Dame, Paris
Handlung
Amateur Detektiv, Amerikaner, Anhalter, Aufgelöste Verlobung, Autor, Bar, Drehbuchautor, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ernest Hemingway, Gegensätzliche Liebe, Geheimnis, Geschäftsreise, Künstler, Künstlerszene, Lebensplanung, Maler, Nachtleben, Privatdetektiv, Reise, Reise in die Vergangenheit, Romantik, Untreue, Verlieben, Verlobte, Verlobter
Stimmung
Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
Verleiher
Concorde Filmverleih GmbH
Produktionsfirma
Gravier Productions, Mediapro, Televisió de Catalunya, Versátil Cinema

Kritiken (29) — Film: Midnight in Paris

Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Eine Ode an Paris, die Liebe, die Nostalgie, an die Schönheit selbst. Woody Allen liefert zwar kitschig, aber grandios liebevoll ab, er erfüllt das Herz des Zuschauers mit genau den Emotionen, die er auch beim Dreh gefühlt haben muss. Owen Wilson (= der Mann kann schauspielern!) der die Ehre hat, Allens Liebe zu dem Thema darzustellen, funktioniert auch gleichzeitig als Spiegel eines Selbst. Er reagiert sympathisch, hinterfragt die magischen Geschehnisse nicht, erfreut sich einfach daran und genießt die Zeit mit den Menschen, die er schon immer treffen wollte.

Der Clou, dass Wilson Mitternachts in Paris mit einem alten Peugeot Landaulet abgeholt wird, und so durch die Zeit in die vergangenen 20er reist um die große Epoche seiner Künstlerlieblinge mitzuerleben, ist schön schlicht eingefädelt und familiär in Szene gesetzt. Was dann folgt sind Gespräche mit Hemingway, Dali, Picasso, Fitzgerald. Es gibt keinen Höhepunkt in diesem Film, kein Moment der sagen soll "DAS ist das Highlight", der Film an sich ist der Höhepunkt und man möchte sich nie auf etwas besonderes festlegen, man bleibt fair und gibt jeder Person die Chance sich zu entfalten und ihren Charme durch den Bildschirm weiterzugeben.

"The best way to find out if you can trust somebody is to trust them" - Hemingway, eine der wichtigsten Personen wenn es um Literatur geht, wurde hier wohl mit am besten verkauft. Der philosophisch trinkende Autor, welcher stehts die wahren Worte findet. Besser kann man solche Persönlichkeiten heutzutage nicht mehr an die Jugend bringen. Und das ist besonders an MIDNIGHT IN PARIS, man beschäftigt sich teilweise gar nicht mal so oberflächlich mit den Künstlern, es wird über jeden gesprochen und den Rest kann man leicht zwischen den Zeilen lesen, Bilder und andere Werke werden besprochen. Und das nicht so langweilig, wie mancher es aus Klassenausflügen in Museen kennt.

MIDNIGHT IN PARIS ist Fernweh in seiner schlimmsten Form, man sehnt sich, natürlich auch dank der Aufhübschung dieser Epoche, in diese Zeit und in diese Stadt. Das Paris die Stadt der Liebe ist und auch sonst in Europa hochgelobt wird, ist Alltag und könnte deswegen den ein oder anderen nerven - wenn es denn nicht stimmen würde. Allen verfilmt aber nur das, was eben so ist, wie die Schönheit dieser Stadt eingefangen gehört.

Der Film ist nicht mehr als ein Spaziergang. Schlichtheit überwiegt, jedes einzelne Bild hat Zeit zu wirken. Wenn man Lust auf solch eine Entdeckungstour hat, wenn man tourimäßig nichts dagegen hat, sich langsame Bilder der Stadt anzuschauen, dann kann MIDNIGHT IN PARIS für jeden eine nette Erfahrung sein.

Zwar wird hier nur geträumt, doch es wird auch dazu aufgefordert es nicht dabei zu belassen. So wie Adriana Modligiani (= "I'm from the '20s, and I'm telling you the golden age is 'la Belle Epoque'") vorführt, dass es sowieso nie die perfekte Zeit geben wird, wird so auch dem Zuschauer der Rat mitgegeben, nicht all zu sehr in der Vergangenheit zu schwelgen, und einfach dass zu tun, von dem er jetzt träumt.

Woody Allen inszeniert die Liebe an sich und das ohne grenzwertige Liebesbeziehungen. So kitschig es auch sein mag, anders kann man Paris nicht in Szene setzen und genauso sollte man die Stadt auch vermitteln. Wie Allen mal sagte: "Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, wo man ein gutes Steak bekommt", sollte man auch selber einfach das Beste daraus machen, was man hat. Und das bitte mit genug Humor.

"You can fool me, but you cannot fool Ernest Hemingway!"

Kritik im Original 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Woody Allen entdeckt weiter Europa. Sein "Midnight in Paris" badet gerade zu im Zauber der franz. Metropole. Das, was man als Standard-Europäer aka Nicht-Pariser mit der Stadt in Verbindung bringt, wird von Allen süffisant auf dem Silbertablet serviert. Aber "Midnight in Paris" ist keine Postkartensammlung als Film, es ist eine Reise in die Vergangenheit, es ist ein delikater Dialoge zwischen Heute und Damals und Allen weiß einfach, wie man amüsante Gespräche verfasst und inszeniert. Doch "Midnight in Paris" wird nach und nach immer schwerer, behäbiger. Die Ausflüge in das goldenen Zeitalter der Kunst und der Kultur, verlieren mit zunehmender Zeit an Esprit. Die Botschaft des Films, die Allen unnötiger Weise mit dem Holzhammer bekannt gibt, zerstört ebenfalls einen gehörigen Teil dieser kunstvollen, intellektuellen Aura, in die sich der Film kleidete wie es wohl nur ein (versnobbter aber liebenswerter) Bohème tun kann.

17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten

regiseurin

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"Midnight in Paris" ... is das nicht der Film mit Paris Hilton ;)?


Edward Nigma

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Kritik trifft den Nagel auf den Kopf :)


SiameseAlex: SiameseMovies

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9.0Herausragend

[...]
Das wohl auffälligste Charakteristikum an »Midnight in Paris« dürfte neben den schillernden Figuren wohl der ausbleibende Höhepunkt in der Handlungsstruktur sein. Was anderswo zu einem Dahinplätschern mutiert, gerät bei Woody Allen zum Faszinosum. Dieser schafft es nämlich auf gleichbleibend hohem Niveau Anreize und Gedanken zu offenbaren, deren jeweils innewohnendes Gefühl beim Zuschauer nur durch eigenes Zutun bewältigt werden kann. Schließlich mit Einführung der betörenden Marion Cottilard zündet die Endlosschleife im Gewand einer augenscheinlich zwar völlig einsichtigen, einfachen Weisheit, die jedoch in zweiter Hinsicht schwieriges Potential entfaltet.
[...]

Kritik im Original 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Die Fantasy-Komponente durch die jähen Zeitreisen erscheint zunächst ziemlich albern, doch Allen zieht das neben seinen üblichen Beziehungskisten so charmant durch, dass man diese Barriere bald überwindet und gerne mit Gil in dessen Welt eintaucht. Schließlich fühlt man sich sehr wohl in diesem Film – sein wichtigster Verdienst, zumal er keinen großen Anspruch auf Tiefgang erhebt. Zwar sind in Schlüsselszenen ein paar antinostalgische Denkanstöße eingeflochten, doch bleibt keine Zeit, diese auszuweiten. – Zu viele Hommagen hat Allen abzuarbeiten, zugunsten einer stets leichtfüßigen Atmosphäre. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Wolfgang M. Schmitt jun.: www.die-filmanalyse.de

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7.5Sehenswert

Jahr für Jahr und schon vier Jahrzehnte während beschert uns Woody Allen einen Film nach dem anderen. Zu sagen, daß der Altmeister sich nur selbst kopiert, keine neuen Erzählstrukturen und Figurenkonstellationen wagt und er eigentlich nur an einem großen Film zu arbeiten scheint, dem er jährlich etwas hinzufügt, ist eine Plattitüde geworden. Es stimmt: „Midnight in Paris“ ist wie alle anderen Woody-Allen-Filme. Und ich möchte hinzufügen: Zum Glück! Wir müssen bei diesem Film über Wunder sprechen und eines sei gleich benannt: Das Kino-Wunder Woody Allen ereignet sich auch im Jahr 2011. Es hat funktioniert, wieder einmal. Überdies gelangen wir in „Midnight in Paris“ an den Kern von Allens Schaffen und an die Urformel des Kinos selbst.
Michel Foucault nennt als Heterotopien der Zeit die Museen und Bibliotheken und hat dabei glatt das Kino vergessen. Doch Filme sind Orte ohne Ort. Während sich Owen Wilson in den Zwanzigern wohlfühlt, will Marion Cottilard diese Zeit verlassen und geht noch vierzig Jahre weiter zurück, in das Zeitalter der Belle Epoque. Es geht deshalb bei Woody Allen nicht allein um Nostalgie, sondern um die Verwirklichung einer Utopie. Es geht ihm in all seinen Filmen um die kinematographische Erschaffung eines Ortes als Gegenort zur Realität. Denken wir auch an seine früheren Meisterwerke „The purple rose of Cairo“ und „Mach`s noch einmal, Sam“. Woody Allen sagte einmal: "Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, wo man ein gutes Steak bekommt." Mehr über Allens Kino als Heterotopie in meinem Videoblog „Die Filmanalyse“.

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Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de

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6.0Ganz gut

Woody Allens Alter Ego wandert diesmal in Person von Owen Wilson durch das heutige Paris und erträumt sich während seiner Spaziergänge mehrere nächtliche Zeitsprünge in das Paris der 20er Jahre. Im Laufe seiner Wanderungen durch die Zeit trifft er auf bedeutende Künstler des 20. Jahrhunderts, auf Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Scott Fitzgerald, Salvadore Dali, Pablo Picasso usw.. Diese Begegnungen entbehren keineswegs jeglicher Grundlage. Zahlreiche (aber nicht alle) auf der Leinwand präsentierten Künstler hatten sich in der Tat zu diesem Zeitpunkt in der "Stadt der Liebe" aufgehalten. Nur bleibt der Film lediglich eine Träumerei. Ein Meet and Greet. Allen weiß nichts mit diesen Treffen anzufangen. Seine angedeutete Inspiration für den Künstler bleibt bloße Behauptung. Es ist eine süße, unterhaltsame Träumerei. Aber wie einen schönen Traum hat man auch den Film am nächsten Tag schon vergessen.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Nach großzügigem Cannes-Buzz, begeisterten Feuilletonarien und sogar klingelnden Kinokassen versprach "Midnight in Paris" einen Woody Allen in alter Form, bestenfalls sogar in Tradition seiner filmreflexiven Vergnüglichkeiten à la "Purple Rose of Cairo". Erwartung vergebens. Auch im alten Europa, das Allen zuletzt noch einmal zu später Frische anregte (so frisch ein Film von ihm eben sein kann), haben nun erneut Altherrenulk und formale Lethargie den Regisseur fest in ihrer Hand. Mit der Idee, Owen Wilson als Woodys Alter Ego auf berühmte historische Persönlichkeiten aus Kunst, Musik und Literatur treffen zu lassen, weiß der Film nichts anzufangen. Statt einen künstlerisch diskursiven Dialog zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu eröffnen, betreibt Allen ausschließlich Namedropping. Übrig bleibt ein einziger Leerlauf zwischen Paris-Postkartenstrecke und "gewitzten" Beziehungsproblemchen – eine müde pointierte, betagte Komödie für Bildungsbürger jedweder Couleur, in der es wieder einmal um rein gar nichts geht.

20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

matteo

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Diese Kritik ist weltglatze!!!


Le Samourai

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Nee, im Kino mit Rotwein!


goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.0Ausgezeichnet

[...] Es lässt sich kaum bestreiten, „Midnight in Paris“ ist ein weiterer, Fernweh schürender Film über die Stadt der Liebe. Aber insbesondere ist es Woody Allens persönliches Liebesbekenntnis an die schönen Künste dieser Welt. Ein Loblied auf die kreative, Genuss orientierte Avantgarde und die Kraft, die Paris seit jeher auf sie ausübte. Der Film ist die Summe aller Einflüsse, die Allen während seinem langen Leben prägten - und somit auch uns.

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Oceanic6: CinemaForever

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9.0Herausragend

[...] Danke Woody Allen, genau so muss eine Liebeserklärung aussehen: Frech, kurzweilig, charmant, altmodisch, lustig, clever und emotional. Zwar hätte er noch etwas auf die typische musikalische Seite von Paris, die Musettes und die Guinguettes eingehen können, aber damit verbinde ich einfach etwas sehr Persönliches, daher ist das Meckern auf hohem Niveau. [...]

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

Punsha

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Jaaaa! :D Das macht ja richtig Vorfreude, danke dafür!
Wo würdest du Midnight in Paris zwischen seinen anderen Werken ab 2000 einordnen, falls du da ein paar gesehen hast? :)


Punsha

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Achso, überlesen :D ja Match Point war super, dann freu ich mich einfach mal drauf


Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Ein typischer Allen: mit neuer, ausgefallener hübscher Idee, leicht, spielerisch, intelligent, wie immer mit etwas zynischen Dialogen versehen, die fast ironisch zu verstehenden „schönen“ Touristenphotos von Paris nicht zu vergessen.

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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung

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8.0Ausgezeichnet

Auch "Midnight in Paris" hat seine schwachen Momente, tröpfelt manchmal etwas dahin und hätte durchaus noch ein klitzekleines bisschen weniger Geschwätzigkeit und ein wenig mehr Esprit vertragen können. Dennoch gelingt es Allen, seine typischen Beziehungserforschungen mit einer frischen Grundidee in eine wortwitzige Romantikfantasie zu fassen, deren hinreißendem Charme man sich kaum entziehen kann.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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8.0Ausgezeichnet

Der Zuschauer wird mit einem wunderbaren Film belohnt. (...) Owen Wilson ist einfach großartig.

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S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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7.0Sehenswert

Tiefgründig ist das alles nicht wirklich, muss es aber auch gar nicht sein. Bei den kritisierten Filmen Allens der letzten Jahre hieß es zur Verteidigung meistens, es handle sich doch nur um einen leichten Unterhaltungsfilm, da solle man nicht zu hart urteilen. Mit "Midnight in Paris" hat Allen hier nun wirklich einmal einen leichten Unterhaltungsfilm abgeliefert, der kaum mehr will, als kurzweilig einer Epoche und ihren künstlerischen Helden ein Denkmal zu bauen. Das kann er, das schafft er, damit ist man zufrieden. Fürs Erste.

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H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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8.5Ausgezeichnet

Was für ein Kulturvergnügen allererster Gedanken - wie Gefühlsgüte. Diese neueste Woody Allen-Poesie "Midnight in Paris" tut richtig gut. En Meisterwerk der wunderschönen Leichtigkeit!

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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

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7.5Sehenswert

Und natürlich ist "Midnight in Paris" eine Liebeserklärung an diese Stadt. An Paris als Ort der Künste und der Inspiration, als Sehnsuchtsort eines anderen, aufgeklärten, weltoffenen Amerika. So wie Allens Film eine klare, unfassbar komische Aufforderung ist, unsere Träume, deren Verwirklichung ja nie wahrscheinlich ist, einfach zu leben.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.0Ausgezeichnet

Mit dieser witzig charmanten Romantic Comedy beweist Woody Allen, dass er noch mitten drin steckt in seinem "Goldenen Zeitalter". Ein großes Vergnügen!

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Thilo Wydra : br-online Thilo Wydra : br-online

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7.5Sehenswert

(...) leichtfüßig und doch nicht oberflächlich, voller Poesie, und – wir sind in Paris! – auch voller Romantik. Am Ende wird Gil, der nun auch an seinem Roman sitzt, auf einer der Seine-Brücken in seiner neuen Stadt abends mit einer Frau entlang schlendern, und man weiß: diese ist die Richtige für ihn. Seufz!

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José Garcia: Textezumfilm

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9.0Herausragend

Die wunderbaren Bilder des Kameramanns Darius Khondji tauchen die in der Vergangenheit angesiedelten Bilder in ein goldenes Licht, während in den Einstellungen der Gegenwart naturalistische Töne vorherrschen. Sie ordnen sich freilich einer zwischen spielerisch und verspielt anzusiedelnden Inszenierung unter, die einem Drehbuch mit einem wunderbaren Gefühl für Rhythmus entspringt. Wie kaum ein zweiter Woody Allen-Film der letzten zwei Jahrzehnte setzt das Drehbuch die witzigen Dialoge wohldosiert ein, weil es sie in den Dienst des Handlungsfortgangs stellt. Die bei aller Wunderlichkeit doch noch zurückgenommene Charakterzeichnung insbesondere der männlichen Figuren verdankt sich einer Schauspielführung, die Owen Wilson und Michael Sheen zu Höchstleistungen herausfordert.

Obwohl „Midnight in Paris“ ganz andere, weil durch und durch komödiantische, Töne anschlägt als die melancholische Stimmung von „The Purple Rose of Cairo“, loten beide Woody Allen-Filme das Verhältnis zwischen Kunst und Leben aus. „Midnight in Paris“ variiert das „The Purple of Cairo“-Bonmot „Die wirklichen Menschen wollen, dass ihr Leben eine Fiktion ist, und die erfundenen, dass ihr Leben Realität wird“ auf überaus originelle Weise. Den nostalgischen Blick auf ein vermeintliches Goldenes Zeitalter stellt Allens durchaus moralische Erzählung als Wirklichkeitsflucht bloß: Wer seine Gegenwart, sein Leben nicht bewältigt, findet sich in keiner von ihm auch noch so verklärten Vergangenheit zurecht.

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Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Midnight in Paris ist ein höchst sympathischer, charmanter und unterhaltsamer Film, bei dem Woody Allen seinen bekannten Zynismus lediglich stellenweise durchscheinen lässt und sich stattdessen auf eine fast schon naiv anmutende Abenteuerreise quer durch die Zeit begibt. Ohne den Druck zu verspüren all die magisch-realistischen Ereignisse zu erläutern führt er uns in die Goldenen 20er Jahre und spielt geschickt mit dem Mythos diverser Künstlerfiguren. Dank den tollen Darstellern und den wunderbaren Dialogen wird Midnight in Paris tatsächlich zur betörenden Reise, die sich Fans des Regisseur auf keinen Fall entgehen lassen sollten.

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Sigmund

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Wo ist Woody Allen denn zynisch? Michael Bay ist zynisch.


alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Frisch und originell: Dass einem Woody Allen-Film, der im 21. Jahrhundert abgedreht wurde, noch einmal so etwas attestiert werden würde, hätten wohl auch die kühnsten Fans des Filmemachers nicht gedacht. Viel zu lange schon pflegte der kleine New Yorker sein eigenes filmisches Erbe, drehte jedes Jahr Variationen seiner Klassiker. Das gelang ihm manchmal recht ordentlich, doch gerade in der jüngeren Vergangenheit griff Allen zu oft daneben. „Midnight in Paris“ ist endlich der nun wirklich nicht erwartbare Befreiungsschlag. Dabei muss gesagt werden, dass der Paris-Ausflug im Allen-Universum kein völlig neues Gebilde darstellt. Man erinnere sich bloß an das gefeierte „The Purple Rose of Cairo“, „Der Fluch des Jade-Skorpion“ oder „Geliebte Aphrodite“. Das waren erfolgreiche Allen-Werke, die bereits Ausflüge ins Mystisch-Magisch-Märchenhafte darstellten. Dafür hat Allen einen Faible. In „Midnight in Paris“ verkörpert Owen Wilson Allens Leinwand Alter Ergo, sprich den Stadtneurotiker, der außerhalb einer Metropole einzugehen droht und erst bei einem ordentlichen Platzregen im Großstadtdschungel wieder aufblüht. Allen bleibt hinter der Kamera. Positiv ist, dass man für diese Figur kein Oscar-Kandidat sein muss. Denn Wilson ist Wilson. Er hat dieses spezielle Tom Cruise-Gen. Der Blonde mit der Wuschelfrisur kann nur sich selber spielen. Allens bekannter Hauptcharakter, der sich von Film zu Film nur minimal ändert, überfordert Wilson also nicht. Selbst wenn: Allen hat ja noch Marion Cotillard zu bieten. Sie ist in jeder Szene bezaubernd und spielt ihre Co-Stars mit einem Augenaufschlag an die Wand. Ihr nimmt man gerne ab, dass sie Künstler wie Pablo Picasso oder Ernest Hemingway den Kopf verdrehte. Völlig überflüssig und ärgerlich ist hingegen der Kurzauftritt der Anti-Schauspielerin Carla Bruni. Solches Name-Dropping hat Allen nicht nötig. Aber schön ist es dann doch, wenn einen im Kinosaal der Nachbar mit dem Ellenbogen anstößt und fragt: Das ist doch die vom Sarkozy. Ja, das ist sie. Nächste Szene bitte. Also, Allens Spiel der Realitäten ist ein feuchter Feuilleton-Traum, der wahr wird. Sein kleiner ideenreicher Kniff erweist sich als Rettung für den New Yorker. Allen kann seinem abgenutzten Beziehungsspiel zwar nicht ganz entfliehen, trotzdem widmet er sich der von vielen geträumten Hoffnung und dem verklärten Blick auf die Vergangenheit. Dabei rechnet Allen mit den Schöngeistern und Nostalgikern in Maßen ab. Das ist gezähmte Unterhaltung, die überrascht und verzaubert. Sehr schön.

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Alle Kritiken (29)


Kommentare (190) — Film: Midnight in Paris


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MrDurden

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich war, trotz der tollen Geschichte und Idee, dann doch etwas enttäuscht von der Umsetzung, aber "Sehenswert" ist der Film allmal.

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ProfessorDauti

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Bewertung3.5Schwach

Ich habe keine Ahnung, was Woody da wieder geraucht hat und noch weniger wofür der Oscar war.

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Telebaum

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kein Interesse

Woody Allen verbreitet mal wieder Langeweile.

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Telebaum

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Warten wir also ...


ready2fall

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Was war denn bei Dir los? Also ich find's Klasse. ^^


Waran

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine Hommage an das Paris der 20er und seine Protagonisten. Schon der Einstieg mit den Bilder aus dem heutigen Paris macht Laune. Die Story ist jetzt nicht unbedingt immer streng sinnhaft, aber bei einem Märchen muß das auch nicht sein. Ein Film der sich lohnt, auch für ein zweites Mal.

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Imortary

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film ist schon allein wegen Tom Hiddleston als F. Scott Fitzgerald sehenswert!!! Hinzukommt die wunderschöne Pariser Kulisse, eine nette Zeitreisen-Geschichte und man hat einen unterhaltenden Film für den Abend.

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craax

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Bewertung5.0Geht so

Ein paar hübsche, müde Gedankenpetitessen, sorgsam herausgebürstet mit frisch gummiduftend entnommenen Lockenwicklern im dürftig kaschierten Haupthaar eines Altmeisters, zugeflogen wohl im leichten Dämmer eines Mittagsschläfchens zwischen Tag und Traum, wo in sanft von Tellerrändern zurückschwappender Kräuselsuppe von Vorlieben, Anstößen, Bildungsbröckchen und Turteltüfteln – jemals gehabten wie sogar gegenwärtigen Gedankenähnlichkeiten wie sanft geschmolzene Pralinees – die Grenzen sich verwischen von Einbildung und Wirklichkeit, Vergangenheiten und Zukunft, Kerzenlicht und Gasbeleuchtung, Droschken und Charleston, Nostalgie und Lebemut, der Anmut und Elegance des Readers Digest Who’s Who, gesehen von Andromeda aus: immer noch &immer wieder die Claire de la Lune-Lichter von Isle-de-Cite-Paris, dem möglicherweise schönsten Ort des Universums, wenn die Mieten nicht so teuer wären. Außer, man verfügt natürlich über ein bedeutendes Regisseurs-Ruhestandssalär,- einen selbstläufigen Markennamen-Autopiloten, Mittagsruhe, und vorrätig Chaiselongue. Dann muß man nur noch die wundervolle jetzige Marion Cotillard, diesen Inbegriff von (französischer) Weiblichkeit (wieso Accent‘ ? Sie i s t doch Pariserin!), dazu kriegen. Der Rest ist, solange man sich noch jedermann an ein paar Namen erinnern kann, sowieso egal. Rose est une rose est une rose est une rose. Picasso so übrigens mitspielen zu lassen ist, selbst für ein No-Name-Produkt, Blasphemie.

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Acry

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Bewertung5.5Geht so

(Achtung ‘Spoiler’)
Auf den ersten Blick könnte man den Film als ‘nett’ beschreiben: ein bemitleidenswerter Autor (Owen Wilson muss man ohnehin schon immer wegen seines Aussehens und seiner beschränkt schauspielerischen Fähigkeit bemitleiden) überwindet durch fantastische Erlebnisse seine Schreibblockade und trennt sich endlich von seiner schrecklichen Frau. Eigentlich eine nette Botschaft über Kreativität und das Ausbrechen aus dem langweiligen Alltag.

Schaut man allerdings genauer hin, hat die ganze Geschichte in ihrem Aufbau und ihrer ‘Moral’ etwas kindisch Oberflächliches, das man eher in einer Zeichentrickserie erwarten würde: die Charaktere sind eindimensional (abgesehen von den wirklich gut dargestellten Autoren/Künstlern), die Story und die Moral vorhersehbar. Mut zur Fantasie zu haben und daraus Inspirationen ziehen, ist ja eine schöne Sache, nur scheint Woody Allen gerade das in seinem Film nicht zu tun: Er zeigt, wie erfrischend und bereichernd unsere Imagination sein kann, aber ist selbst total uninspiriert. Stattdessen dürfen wir wieder seine Vorliebe für blonde Frauen (wenigstens keine Johansson, dafür aber Doppelgänger) und Städte begutachten, wobei Allen bei letzteren schon wieder wirklich schöne Aufnahmen abliefert.

Das Nostalgie-Motiv inklusive Marion Cotillard (die das einzige tut, was sie kann: französisch aussehen) verleiht dem Film dann auch nicht wirklich viel Substanz, im Gegenteil: wenn Wilson ihr groß und breit die Botschaft des Films erklärt (Lebe im Jetzt, egal wie nostalgisch du bist), wirkt das ganze schon fast lächerlich.

Fazit: Unkreativität, wenig Witz und viel Oberflächlichkeit im schicken (und Achtung!) nostalgischen Paris-Look getarnt.

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JimiHendrix

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was guckst du auch immer für belangloses zeug?? da kannst du schon mal aus dem internetesken vollen schöpfen und dann guckst du so was banales... woody hat sein mojo schon länger verloren. schau lieber "drecksau" ;)


Acry

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dich seh ich ja schon am mittwoch ^^


Nemo456

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film mit wunderschönen Szenenbildern, allerdings hat mich die Storyline nicht überzeugt.

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uncut123

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Bewertung6.5Ganz gut

hab so garnichts mit Woody Allen am hut aber der war doch recht nett gemacht...

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OptiMaster

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Bewertung9.0Herausragend

„Midnight in Paris“ beginnt mit einer grandiosen, stimmungsvollen Anfangsmontage von Paris bei Tag und bei Nacht, die den Zuschauer sofort in ihren Bann zieht. Mit fast schon verträumt, romantisch wirkenden Jazz-Klängen präsentiert sich uns die Stadt der Liebe nicht in den ganz großen Bildern, sondern in alltäglichen Situationen, in den Menschen auf den Straßen.

Eben das schätze ich so sehr an Woody Allen: Seine Filme drücken oft von Beginn an, eine fantastische und stimmungsvolle Atmosphäre aus, in die es sich so herrlich (leicht) hineinversetzen und eintauchen lässt. So konnte ich mich sofort damit identifizieren und erinnerte mich an meine Aufenthalte und Reisen durch Paris (back in the days).

Auf der anderen Seite muss man jedoch feststellen, dass seine Filme davon leben, den persönlichen/intimen Zugang zu Motiven, den Charakteren und der sehr „kleinen und simplen“ Story zu finden und daher wohl nicht jeden in dieser verzaubernden Weise ansprechen werden.

„This is unbelievable! Look at this! There's no city like this in the world. There never was.“
- Gil

Ein Lobeshymnus, eine Liebeserklärung, ein begeistertes Geständnis, eine Faszination für und an Paris. Bereits aus vergangenen Werken ist bekannt, dass Woody Allen sich wohl sehr persönlich mit den Motiven und Reizen der Großstädte (London, Manhattan, …) auseinandersetzt und mit ihnen, eben so viel mehr als nur große, gesellschaftliche Probleme und Hektik assoziiert, sondern vor allem ihren unwiderstehlichen Charme spielen lässt. Der persönliche Aspekt zeigt sich auch darin, dass er als interessierter und begabter Jazz Musiker, jene Klänge zu Beginn gewählt hat, um den Zugang (für sich) zu erleichtern und die Bilder in sehr harmonisierender Weise für sich sprechen zu lassen.

Das zentrale Motiv und der Dreh- und Angelpunkt des Films ist die Nostalgie: Wehmut, Melancholie, Sehnsucht, Traurigkeit, Weltschmerz (Synonyme, Rechtschreibduden).

Damit wählt Regisseur Woody Allen ein universelles, omnipräsentes „Gefühl“ aus, dass in seiner Darstellung sehr schwierig sein kann: Denn der Hang zum Depressiven, vielleicht den inneren Schattenseiten, dem tendenziell Düsteren ist groß. Eine mögliche Lösung findet sich unter anderem darin, dass er seine Fantasiewelt in ein komödiantisches Gewand steckt (was eine Metapher) und somit – meiner Meinung nach - eine tolle, überzeugende Balance zwischen diesen beiden „Extremen“ kreiert. Ein weiteres Mittel zur Erreichung dieser Ausgeglichenheit ist die Darstellung seines Protagonisten Gil.

„Nostalgie ist eine gefährliche Neurose, die sich in der Ablehnung jeglichen Fortschritts äußert.“ (Uncyclopedia)

Gil (Owen Wilson) ist ein Nostalgiker. Er lebt mit seiner liebreizenden, entzückenden Verlobten Inez, gespielt von Rachel McAdams, in den Vereinigten Staaten (L.A.) und arbeitet dort als erfolgreicher Hollywood-Drehbuchautor. Mit dem gefassten Entschluss, seinen ersten Roman über das Paris der 1920er zu schreiben, entdeckt er bei einem Besuch in der Stadt an der Seine, dass sie alles an Inspiration bietet, was er benötigt, um sein Buch fertigzustellen und entwickelt nach und nach mehr das Verlangen, unbedingt nach ihrer gemeinsamen Hochzeit dort hinzuziehen. An dieser Stelle möchte ich nicht weiter auf die Geschichte eingehen, da sie nur den Rahmen bietet für das, was dem Betrachter deutlich werden soll und was Woody Allen zum Ausdruck bringen will.

Es ist eben nicht das moderne, gewöhnliche Paris, das Gil so sehr ins Schwärmen geraten und ihn wie bei seiner ersten Liebe Höhensprünge machen lässt. Für die 1920er Jahre mit all den großartigen Künstlern und Namen: Ernest Hemingway, Pablo Picasso, Salvador Dali schlägt sein Herz.

Was ist es aber, das uns immer wieder aus dem Hier und Jetzt heraus, in die vergangenen Zeiten/Epochen/Momente zurückverschlägt? Uns in alten Erinnerungen schwelgen lässt und im Inneren das starke sehnsüchtige Verlangen entfacht, einen Schritt zurück und eben nicht vorwärts zu gehen?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass Woody Allen nicht die Intention verfolgte, signifikante, gesellschaftskritische Themen und Probleme anzureißen und darzulegen, von denen wohl ausnahmslos jede Generation und jedes Zeitalter betroffen sind: In diesem Fall eventuell die zunehmende Kreativlosigkeit, gemessen an den großen Köpfen des 20. Jhd., der distanzierte Umgang miteinander, darauf beruhend, den eigenen Profit in den Vordergrund zu stellen, auch über die Grenzen der Moral hinweg (anklingend in der Diskussion zwischen Gil und seinem Schwiegervater), … Es sind die persönlichen Schicksale und Erlebnisse, die den Kern ausmachen – die Gefühle, die dahinter stehen. Dieses Bild des sentimentalen, leicht gebrochenen, orientierungslosen, dennoch lebhaften Charakters setzt Owen Wilson wirklich fantastisch in Szene. Und gerade diese intensiven und emotionalen Eigenschaften, die Gil zu Eigen sind, verleihen der Handlung Authentizität und Nähe.

Nostalgische Menschen leben glücklicher und haben weniger schlechte Laune. Nachvollziehbar, aber auch nur solange, wie sie nicht in Konflikt mit der Realität bzw. mit realen Menschen kommen. Auch dieses wird wunderbar im Film dargestellt, indem Gil von seiner ganzen Familie (Inez und ihre Schwiegereltern) eher als verträumter Spinner angesehen wird, selbst jedoch glücklich und völlig überwältigt ist.

Nostalgie hilft uns aber dennoch an schönen Momenten festzuhalten und daraus neue Kraft und Motivation für neue Projekte zu schöpfen. Ein gesundes Maß an Sehnsucht und Melancholie schadet also keinem von uns. In diesem Sinne …

Peace out!

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LIONS

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Wirklich schöne Worte :D Das macht Lust den Film nochmal zu schauen.


OptiMaster

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Thx!!!


geeki2805

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Midnight in Paris ist ein wunderschöner Film mit einer großartigen Schlussfolgerung am Ende. Wer träumt sich nicht gerne in die Vergangenheit? Wer hat noch nie den Spruch gehört "Früher war alles besser"? Und wer wollte noch nie seine Idole aus vergangenen Zeiten treffen und über ihre Werke debattieren?
In Midnight in Paris wird dieser Traum wahr. Woody Allen schafft es, Träume in Erfüllung gehen zu lassen. Lernen Sie den Schöpfer des großen Gatsby kennen, treffen Sie Ernest Hemingway und Gertrud Stein kennen und lassen Sie sich verzaubern.
Ich war es. :)

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The Freewheelin Fonda

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Hab den damals im Kino leider verpasst :/
Wird aber wie viele Allen Werke noch nachgeholt!


geeki2805

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Ich auch. Und eigentlich hatte er mich bislang auch nicht angesprochen, aber dank Tom Hiddleston bin ich wieder mal auf einen großartigen Film gestoßen ^^


kasem

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Früher war alles besser, sogar die Vergangenheit.... ob wohl mal jemand in Zukunft das Heute für das Goldene Zeitalter hält? Ich könnt hier jetzt unheimlich viel über diesen Film schreiben, ihn analysieren und auseinander nehmen wie ein Bild von Picasso, aber ich lasse es, da der Film mich in eine seltsame Stimmung versetzt hat die ich nicht kaputt machen möchte.

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Zwiebel88

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Bewertung7.5Sehenswert

Midnight in Paris. Ja, das klingt verlockend. Ist es auch in filmischer Form. Woody Allens Film ist wunderbar gefilmt, sympathisch gespielt und halt ziemlich typisch Allen. Auch wenn der Film etwas seichter und weniger bissig ist, als seine Top-Werke, kann man wunderbar mit Owen Wilson durch das alte und junge Paris schwelgen und für 90 Minuten abschalten. Bunuel und Dali sind auch dabei, klasse.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.0Ganz gut

Rachel McAdams fand ich ganz gut in ihrer Rolle der Inez. Owen Wilson hat mich leider stellenweise etwas genervt.
Ich fand die Aufnahmen von Paris ganz schön & die Story war okay. Ein zweites mal würde ich mir den Film wahrscheinlich nicht ansehen ..

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vanilla

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nur wenige Regiesseure verstehen es einen Film, mit so einer Leichtigkeit und Schönheit zu erzählen, wie der Altmeister Woody Allen.
Wer hat es nicht schon einmal erlebt, dass man wahrscheinlich zu einer falschen Zeit ins Dasein gekomen ist???
Man sehnt sich nach dem Früheren, einer Zeit der Antike, oder des Mittelalters, vielleicht aber auch zurück in die 20er. Die meisten von uns vermissen die Jugend, oder bestimmte Schauplätze, in denen wir uns so wohl gefühlt haben.
Einfach nur der Realität entkommen, wer kennt das nicht??
So ergeht es auch dem Hauptprotagonisten (beste schauspielerische Leistung von Owen Wilson, die ich je gesehen habe), der ständig in Nostalgie lebt und den nur wenige Menschen verstehen, auch seine Verlobte (toll gespielt von Rachel McAdams) kann es nicht. So entflieht er dem Alltag und wird in der Nacht des bezaubernden Paris, wie durch ein Wunder, in die Zeit seiner Träume transportiert.
Realität, oder doch nur Fantasie??
In den Nebenrollen sind auch Stars wie Adrien Brody oder Marion Cotillard zu sehen, was dem Ganzen noch mehr Esprit verleiht.
Für mich persönlich ist "Midnight in Paris" eine der positivsten Überraschungen des Jahres. Es ist ein Genuß diesen Film zu sehen. Denn hier stimmt einfach alles.

"Ich kann in 3 Sekunden die Welt erobern
Den Himmel stürmen und in mir wohnen.
In 2 Sekunden Frieden stiften, Liebe machen, den Feind vergiften.
In 'ner Sekunde Schlösser bauen
2 Tage einzieh'n und alles kaputt hau'n.
Alles Geld der Welt verbrenn'
und heut' die Zukunft kenn'.

Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
Und das ist alles nur in meinem Kopf.

Wir sind für 2 Sekungen Ewigkeit unsichtbar
Ich stopp die Zeit
Kann in Sekunden Fliegen lernen
Und weiß wie's sein kann, nie zu sterben.
Die Welt durch deine Augen seh'n.
Augen zu und durch Waende geh'n.

Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Und das ist alles nur in meinem Kopf.
Ich wär' gern länger dort geblieben,
doch die Gedanken kommen und fliegen.
Alles nur in meinem Kopf
Und das ist alles nur in meinem Kopf.

Du bist wie ich, ich bin wie du
Wir alle sind aus Fantasie
Wir sind aus Staub und Fantasie
Wir sind aus Staub und Fantasie."
(Andreas Bourani - "Nur in meinem Kopf")

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pischti

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Stimmt, "Match Point" war das, der mir schonmal empfohlen wurde. Gleich mal uffe Liste knallen :D


vanilla

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wird dir gut gefallen;-)


natedb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Midnight in Paris" gehört zu der Kategorie Filme, vor denen ich mich lange drücke und die mich schließlich doch noch vor den Bildschirm locken und fesseln können.
Warum ich diesen Film gemieden habe?
Weil Owen Wilson ein Platz in meiner ganz persönlichen und besonderen Sparte "abschreckender Schauspieler" neben Adam Sandler, Jackie Chan und Jim Carrey zukommt. Und wie ich es nicht bereue, trotz Jim Carrey aufgrund des verheißungsvollen Namens Peter Weir "Die Truman Show" geguckt zu haben, so bereue ich es genausowenig mich vom großen Namen "Woody Allen" zu diesem kleinen, feinen Filmchen bezirzen haben zu lassen.
Woody Allen inszeniert bescheiden, ohne großen Aufwand, und seine gemächlichen Filme leben von den scharfsinnigen Dialogen, als auch von ihren hinreißend guten Darstellern. So ist es auch dieses Mal und ich gebe zu, dass mich Owen Wilson dieses Mal mit angenehmer Zurückhaltung auf seine Seite zog. Vielleicht streiche ich ihn sogar von der Liste, denn der Kerl hat anscheinend doch was auf dem Kasten und wurde bisher von mir unterschätzt.
Auch sonst ist "Midnight in Paris" eine rundum gelungene, leicht verdauliche romantische Komödie mit Woody Allens typischen Merkmalen und sehr empfehlenswert!

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Prechtl

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Bei Anderson kann ich "Darjeeling Limited" empfehlen. Ist zwar nicht sein bester Film, dafür fand ich Owen Wilson in diesem Film super. Allgemein kann ich Anderson nur empfehlen ;)


Prechtl

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@ Hfonda: Ja, ich weiß was du meinst. Ich hab es nämlich ziemlich schwer mit Allen, eigentlich kann ich nur Midnight in Paris leiden :S


fkfilmkritik

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Bewertung3.5Schwach

"Midnight in Paris" ist ein aufgeblasener Reiseführer mit Postkarten-Bildern und einer schleimigen Aneinanderreihung von Namen der großen Künstler und schönen Plätze. Dazwischen befindet sich irgendwo die Geschichte eines sich gegenseitig nervenden Pärchen. Der Mann ist natürlich ein Autor, wird aber immer schon bei einer Kurzbeschreibung seines Buches verhöhnt. Aber wenn man in Paris ist, muss man ja nur ein paar Schritte allein durch die schönen Gassen gehen und schon gelangt man irgendwie zu den großen Künstlern der 20er, was ihm bei der Arbeit am Buch sehr hilft. Woody Allen hätte denen allen bestimmt damals viel zu sagen und Bunuel gerne die Idee für "Der Würgeengel" überreicht. Eine bemüht nostalgische Liebeserklärung an die ach so schöne Stadt, in der ich wohlgemerkt noch nie war und ein anstrengend seichter Woody-Film, der die ganze Kultur Paris' in den Arm nimmt.

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fkfilmkritik

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Was Edward Nigma sagt.


based_god

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Du machst mich traurig...


oliver.dambeck

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Bewertung3.5Schwach

Seit langem ein Film von WA, der Geld einspielt auch weil er Paris feiert und dass allein ist schon schoen, ich bin auch ein Paris-Fan. Auch die Idee mit den Zeitreisen ist sicher nett und die alten Meister werden mit Witz und gleichzeitig als liebeswert recherchierte Hommage praesentiert.
Das kann aber nicht ueber die ueblichen Woddy Allen shortcommings hinwegtaeuschen, eben die ueberdrehten Frauen und die nervigen maennlichen Hauptpersonen und die duennen und banalen Handlungsstraenge.
Allen macht seit 40 Jahren fast jedes Jahr einen Film und ich kenne fast jeden einzelnen, einfach weil Alle etwas interessantes zeigen, auch wenn seit Jahren das ansehen derselben oft zur Qual wird, weil das Interessante oft unter der ganzen Banalitaet nahezu verschwindet. Dieser war ertraeglich, auch wenn das Gefuehl zurueckbleibt, er sollte er sich doch ein wenig mehr (einiges mehr!) Zeit lassen um die Sache ein wenig ausgereifter werden zu lassen.....eindeutig geistiger Durchfall, viel zu duenn!

Wo da Tiefgruedigkeit sein soll, kann ich leider nicht nachvollziehen, sorry.

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dbeutner

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Bewertung4.0Uninteressant

Eigentlich war ich mit Woody Allen durch. Meiden, wir sind einfach zu verschieden, etwa 0% Übereinstimmung im Humor. Aber hier hat mir MP nochmal 8 Punkte versprochen - also allerallerletzte Chance (ich muss da mal hart bleiben...) - vergebens.

Ich finde den Film nicht witzig, nicht romantisch, nicht irgendwas schönes-gutes. Das alles lasse ich auch weiterhin darauf beruhen, dass ich da anders bin als viele und das eine reine Geschmacks-Inkompatibilität ist.

Was mich allerdings wundert: Wieso reibt sich niemand an künstlichen Dialogen, die künstlich aufgesagt werden? Das finde ich schon wieder einer objektiveren Kritik zugänglich, und gerade da ärgert mich M.i.P. über das gewohnte Allen-Maß hinaus (auch wenn mich Allens Vorliebe für dummes Oberschicht-Gequatsche, dem eine gewisse Künstlichkeit immer inne wohnt, schon immer angeödet hat).

Also: Nicht meins, aber selbst für Allen mE etwas zu viel des Schlechten. Gäbe es nicht so richtig schlechte Filme mit so richtig schlechtem Bild und so richtig schlechtem Ton und so richtig schlecht in allem, würde meine Wertung noch deutlich drastischer sein...

PS: Nein, ich kann mich nicht entscheiden, ob Rachel McAdams oder Scarlett Johansson püppchenhafter ist. Aber ist auch egal. Wenn ein alter Mann auf blonde Püppchen mit Hohlgrinsen steht, wie soll ich dann mit dem meinen Humor teilen... :-( Ahhh, irgendwie widerwärtig.

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loveissuicide

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Bewertung9.0Herausragend

Eine wunderbare Komödie, die mit dem gängigen Glauben auflöst, dass damals alles besser gewesen ist. Eine Zeitreisegeschichte einmal anders, bei der nur Gil's vermeintlich Zukünftige und deren Anhang ein wenig stört. Die sind für Geschichte aber wahrscheinlich notwendig, um einen klaren Kontrast zur "guten alten Zeit" zu schaffen. Dennoch stelle ich mir in solchen Filmen schon die Frage, wieso solch unterschiedliche Menschen immer wieder Ehepaare in spe sein müssen, wo doch schon in den ersten Szenen klar ist, dass diese Bindungen niemals halten werden. Aber das soll für diesen Film jetzt kein großer Kritikpunkt sein. Mir hat er wirklich überaus gut gefallen, auch die Musik war passend gewählt. Man bekommt eine Sehnsucht nach Gil's Paris, wobei das ja auch wieder nur ein idealisiertes Wunschbild ist, dem man erliegt.

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