Besetzung für neue Psycho-Adaption stehtBearbeiten

Veröffentlicht am 26.07.2010, 13:30

Was einmal gut war, kann ein zweites Mal nicht schlecht sein: So lautet die Devise der Macher von House at the End of the Street. Da das Casting mittlerweile abgeschlossen ist, soll die Adaption von Alfred Hitchcocks Psycho ab August ihren Drehbeginn haben.

Bleibt vermutlich trocken: Jennifer Lawrence (l) Bleibt vermutlich trocken: Jennifer Lawrence (l) © Retna, Paramount Pictures

Erst letzte Woche hatten wir euch über die Top7 der schlechtesten und besten Remakes aller Zeiten berichtet. Bei dem nun neu angekündigten Projekt bleibt abzuwarten, in welche Riege es sich einreihen darf: Wie hollywoodreporter.com berichtete, beginnen in Kürze die Dreharbeiten zu dem neuen Film House at the End of the Street, einem Psycho -Remake.

Während das federführende Studio bisher nur Jennifer Lawrence, die schon in Winter’s Bone und X-Men: Erste Entscheidung sehen war, vertraglich für eine der Hauptrollen engagieren konnte, wurde nun die zweite Hauptrolle mit Elisabeth Shue (Piranha 3D) besetzt. House at the End of the Street macht sich den Klassiker Psycho von Altmeister Alfred Hitchcock zum Vorbild und will damit in die Fußstapfen von anderen Adaptionen, wie z.B. Disturbia als Remake von Das Fenster zum Hof, treten.

Wer nun aber eine schlechte Kopie der wohl bekanntesten Dusch-Szene der Welt erwartet, sollte nicht unnötig panisch werden. Erste Plot-Stränge verweisen auf eine stark abgewandelte Story: In House at the End of the Street geht es um ein Teenager-Mädchen, das mit ihrer Mutter in ein kleines Dorf umzieht. Dort angekommen stellen sie fest, dass sich gegenüber ihrem neuen Heim ein Wohnhaus befindet, in dem erst kürzlich ein Doppelmord geschehen war. Zu allem Überfluss freundet sich das junge Mädchen auch noch mit einem anderem Teenager (Max Thieriot) an, der der einzige Überlebende des Massakers ist.

Die Idee zu House at the End of the Street hatte der Produzent Jonathan Mostow (Surrogates – Mein zweites Ich). Diese wird nun von Drehbuchautor David Loucka (Borderline – Unter Mordverdacht) zu Papier gebracht und mittels der Regiearbeit von Mark Tonderai (Hush) für die Leinwand umgesetzt.

Disturbia, das Remake von Das Fenster zum Hof aus dem Jahre 2007 mit Shia LaBeouf, war bei der Community bisher ganz gut angekommen, bei den Kritikern leider nur mäßig. Wir sind gespannt, wie House at the End of the Street als Psycho -Reinkarnation dem Publikum gefallen wird.

Freut ihr euch auf diese neue Verfilmung oder hört ihr bei dieser Nachricht schon Psychos Horror-Geigen einsetzen?


Scout_Finch (Alina Impe)

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Kommentare

über Besetzung für neue Psycho-Adaption steht
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guggenheim

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Auch wenn mich das nur bedingt interessiert, finde ich es zumindest besser, wenn man sich mehr oder weniger nur inspirieren lässt und kein 1:1 Remake produziert. Was letztlich dabei rauskommt, steht auf einem anderen Papier...

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Cazeemo

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Muss denn sowas sein? Besser kann man es doch eh nicht machen?

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mikkean

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Oh je, bestenfalls kommt dabei ein Teenie-Schocker heraus, der bald darauf wieder vergessen werden darf. "Disturbia" war ja nun wirklich ein angehender Klassiker des Genres. In Sachen Hitchcock-Inspiration sollten die Macher vielleicht mal bei Brian De Palma durchklingeln.

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DustRaiser

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Meine Fresse, ödet mich die Story an.

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Chaosmacherin

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Wie jetzt? Noch mal? Oo

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Miike

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OH JA nachdem ich mir keine Sorgen mehr machen muss, dass der Film inhaltlich allzusehr in die Nähe von Psycho kommt und ich von der wirklich neuen und atemberaubenden Idee gehört habe das eine Mädchen mit ihrer Mutter neben ein Wohnhaus zieht wo kürzlich ein Doppelmord geschehen war und sich das gute Mädel auch noch mit dem einzigen Überlebenden bei diesem Doppelmordmassaker anfreundet, bin ich wirklich sehr gespannt und freu mich tierisch!!!

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Slevin Kalebra

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Ich glaube niemand hat vergessen was Gus van Sant da vor 12 Jahren angerichtet hat. Deshalb keine 1:1 Kopie.

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tomgo92

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Als erstes wurde King Kong verrissen. Dann erzürnte mich die hier zu lesende Nachricht, dass auch die Geschichte von Butch und Sundance nun vernichted werden soll. Aber ich dachte wenigstens vor dem Master of Suspense hätte Hollywood so viel Respekt, um ihn nicht zu besudeln. Aber gegenüber den pekuniären Absichten der Filmindustrie hat das Andenken an einen der besten Thriller aller Zeiten wohl das Nachsehen. Ohne Alfred, ohne die überwältigende Musik von Bernard Herrmann und ohne die schauspielerische Klasse von Perkins, Leigh oder Balsam wird ein unbedeutender, schwach gespielter und verzichtbarer Teenie-Schocker entstehen. Alfred würde sich im Grabe rumdrehen! Ich schlage vor danach gleich noch Die 39 Stufen, Der unsichtbare Dritte oder Weißes Gift zu zerstückeln. Armes Hollywood!

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Discostu

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Nitpick: Adaption ist hier eigentlich nicht der richtige Begriff, denn er bezeichnet eine Übertragung einer Story in eine andere Gattung (Roman -> Drama) der ein anderes Medium (Roman -> Film), ist also kein Synonym für ein Remake (Film -> Film).

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Batzman

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In dem Fall dürfte es aber auch kein Remake sein, denn die Geschichte hat eine andere Handlung, einen anderen Titel und die einzige Verbindung zu Psycho besteht in der Aussage des Regisseurs, er habe sich von Psycho inspirieren lassen. Von Remake ist da nirgends die Rede...


dAJaro

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psycho ist aber im ursprung ein buch. adaption passt schon.


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