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Fast & Furious-Produzent verklagt Studio wegen Spin-off mit Dwayne Johnson

18.10.2018 - 11:00 Uhr
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Fast & Furious 8 - Trailer 2 (Deutsch) HD
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Dwayne Johnson in Fast & Furious 8Abspielen
© Universal
Dwayne Johnson in Fast & Furious 8
Neal Moritz, Produzent des Fast and Furious-Franchise, verklagt das Spin-off Hobbs and Shaw mit Dwayne Johnson und Jason Statham wegen finanzieller Uneinigkeiten.

Das erste Spin-off des Fast and Furious-Franchise steht nach acht Filmen der regulären Reihe in den Startlöchern und sollte eigentlich nächsten Sommer die Ziellinie überqueren. Wie Deadline  berichtet, wird die Produktion von Hobbs and Shaw mit Dwayne Johnson und Jason Statham in den Hauptrollen nun jedoch von einigen Komplikationen erschüttert. So verklagt Neal Moritz, ein langjähriger Produzent des Franchise, Universal aktuell wegen finanzieller und vertraglicher Unstimmigkeiten, die beim Spin-off aufgetreten seien.

Universal feuert den langjährigen Fast and Furious-Produzenten wegen zu hohen Budgets

So wirft Neal Moritz Universal vor, seinen Vertrag gebrochen zu haben, da er als einer der Produzenten von Hobbs and Shaw entlassen wurde. Der Produzent möchte durch die Klage seine Stelle als "lead producer" entweder zurückerhalten oder aber "einen zweistelligen Dollar-Millionenbetrag Schadensersatz" ausgezahlt bekommen. Kurz bevor die Dreharbeiten zum Fast and Furious-Spin-off begannen, sollte Neal Moritz, der zuvor an der Produktion aller acht Fast and Furious-Teile beteiligt war, einem neuen Deal mit einer weitaus schlechteren Bezahlung zustimmen. Als er den Deal nicht annahm, wurde er kurzum als Produzent des Streifens gefeuert. Laut Universal war dieser Schritt nötig, da das Budget des Films plötzlich höher ausfiel, als ursprünglich geplant.

Fast & Furious 8

Darüber hinaus erklärt Neal Moritz in seiner Klage, dass seine Ideen und die Arbeit, die er seit eineinhalb Jahren in das Spin-off gesteckt habe, durch das Vorgehen Universals missbraucht und nicht gewürdigt würden. Bei den anderen Fast & Furious-Filmen sah sein Vertrag vor, dass er auf jeden Fall bezahlt wird, unabhängig davon, wie viel von seiner Arbeit genutzt wurde. Bisher ist noch unklar, ob die Klage des Produzenten vor Gericht geht oder Universal versuchen wird, die Sache außergerichtlich zu klären. Dass sich die Komplikationen hinter den Kulissen auf die sonstige Produktion von Hobbs and Shaw sowie dessen Kinostart auswirken, ist jedoch nicht anzunehmen. So soll das Spin-off bisher weiterhin am 01.08.2019 in die deutschen Kinos kommen. Zumindest dürfte Moritz damit auch nicht bei den von Vin Diesel geplanten weiteren Spin-offs dabei sein.

Freut ihr euch auf Hobbs and Shaw?

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