Blow

Blow (2001), US
Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 26.07.2001

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6.8 Kritiker
36 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.7 Community
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von Ted Demme, mit Franka Potente und Johnny Depp

Blow ist Koks und Koks ist der Stoff aus dem die Träume von George Jung (Johnny Depp) sind. Als sein Vater (Ray Liotta) – ein hart arbeitender Handwerker – pleite macht, wird George eines bewußt: Ehrliche Arbeit lohnt sich nicht.

Kaum erwachsen zieht George mit seinem Kumpel Tuna (Ethan Suplee) nach Kalifornien und beginnt sogleich einen regen Marihuana-Handel zu etablieren. Hier lernt er auch die attraktive Stewardess Barbara Buckley (Franka Potente) kennen, mit deren Hilfe sich sein Geschäft weiter vergrößert. Auf der Suche nach immer lukrativeren Geschäftsmodellen ändert er seine Einkaufspolitik und kauft direkt im Produktionsland Mexiko. Die erhöhten Mengen ziehen zwangsläufig eine erhöhte Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden nach sich, weshalb George irgendwann im Gefängnis landet. Aber auch die Inhaftierung entwickelt sich eher zur Geschäftsmöglichkeit, nämlich dann als er Diego Delgado (Jordi Mollà) kennenlernt, einen Zellengenossen mit Kontakten zum Medellin-Kartell. Von da an ist alles auf Blow: Seine Geschäfte, seine Freizeit und sogar sein Ehe- und Familienleben mit Mirtha (Penélope Cruz). Blow zeigt eine spannende, lustige, liebevolle und traurige Lebensgeschichte, die bestimmt ist vom Kampf um und gegen die mächtige Droge.

Das Biopic über George Jung stammt aus dem Jahr 2001. Tragischerweise starb der Regisseur und Produzent des Films – Ted Demme – kurze Zeit nach Vollendung des Films bei einer Herzattacke während eines Basketballspiels, mutmaßlich unter dem Einfluß von Kokain. Nach einer Buchvorlage von Bruce Porter zeichnet Blow die Entwicklung des amerikanischen Drogenmarktes nach – von der Blütezeit des Marihuanahandels Ende der sechziger Jahre bis zum Anfang der Achtziger, als Kokain zu der angesagten Partydroge wurde. Geschickt spielt der Film mit den modischen Veränderungen während dieser Zeiten und auch der sehr gelungene Soundtrack (z.B. mit Rolling Stones, Bob Dylan, Lynyrd Skynyrd oder Manfred Mann’s Earth Band) spiegelt die popkulturellen Einflüsse der jeweiligen Zeit wieder. Von der Kritik wurde Blow mit gemischten Reaktionen bedacht, was unter anderem der allzu starken Fokussierung des Plots auf George Jung (Johnny Depp) geschuldet ist. Dennoch können zwei Darstellerleistungen nicht unbeachtet bleiben: Cliff Curtis spielt den gewalttätigen, sadistischen, paranoiden, machtbesessenen und manchmal charmanten Pablo Escobar sehr überzeugend. Die zweite sehenswerte Performance in Blow liefert der Komiker Paul Reubens, der die verschiedenen Facetten des bisexuellen Ex-Marines, Friseurs und Kokaingroßdealers der ersten Stunde – Derek Foreal – detailreich verkörpert.

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Kommentare (85) — Film: Blow

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jessika.holz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich fand ihn super.

Denke schon den sollte man gesehen haben. :)

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Rukus

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Bewertung3.0Schwach

Ich habs ja eh nicht so mit Mafia- und Drogenfilmen, aber langweiliger als die zwei Stunden Blow geht kaum noch. Wieso der so eine extrem hohe Wertung hat ... keine Ahnung.

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ihre-herrlichkeit

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Danke! Meine Rede!


kations

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Bewertung7.5Sehenswert

"Mögest du immer Rückenwind haben und stets Sonnenschein im Gesicht und mögen Dich die Schicksalsstürme hinauftragen, auf daß du mit den Sternen tanzt."

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MartinNolan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

George Jung, einer der größten Drogendealer in der amerikanischen Geschichte, erzählt in dem Film "Blow" seine Geschichte. Gespielt wird er von einem mehr als überzeugenden Johnny Depp. Dargestellt wird der Anfang, der absolute Höhepunkt und der Abstieg im Gefängnis seiner Karriere als Dealer. Die Geschichte wird wunderbar in Szene gesetzt und der Film kann neben Johnny Depp auch hochkarätige Stars wie Franka Potente, Penélope Cruz und Ray Liotta, der den Vater von George Jung spielt. Einzig und allein die Szenen mit Penélope Cruz, die seine Ehefrau verkörpert, stören den ansonsten gelungen Film. Der Zuschauer sympahtisiert während des Films mit George, der am Ende des Films ein herzergreifendes Resümee über sein Leben zieht.
Der Soundtrack ist passend, Schnitt und Kamera optimal, die Geschichte abwechslungsreich und ergreifend und die Darsteller sind mehr als überzeugend.
Ein genialer Film über einen Drogendealer, der den Zuschauer zum Lachen und zum Weinen bringt.
Ein Film, den man unter jeden Umständen gesehen haben muss!

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taylortheman

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Bewertung6.0Ganz gut

Echt unglaublich gelungener Drogen Film mit Jonny Depp, welcher für solche Rollen wie massgeschneidert wirkt.
Hier sieht man einfach überragend wie Drogen aus-ins-Land kommen, und wer da alles dahinter steckt und wie machtlos eigentlich Polizei und Drogenrazzien sind, da es meist nur ein Tropfen auf den heißen Kohlen sind.
Auch beschreibt der Film sehr gut die Geschichte von Mr. Nice, welche sein Buch (von ihm selber geschrieben) stützt.
Auch von der Kamera und Regie kann man nicht viel beanstanden wobei Kamera nur auf einem heutzutagigen Kamera Standard bassiert.
Abschließend sollte man auch die Filmmusik in Augenschein nehmen die nicht gut gelungen ist und den Film etwas an sehenswertigkeit raubt.

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PhiDerLipp

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Bewertung7.5Sehenswert

Wirklich super Film!
Allerdings nur die erste Hälfte. In der zweiten schwächelt er etwas.
Trotzdem klasse

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schwedenretter

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Bewertung7.0Sehenswert

Netter Drogenfilm mit einem guten Jonny Depp und einem besseren Ethan Suplee. Das der Spannungsbogen im Laufe des Films hinuntergeht, mag verzeilich sein. Leider tut Gesamtfaszination des Films es ihm gleich, sodass das Ende doch recht mau ausfällt.

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cheesy738

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Bewertung9.0Herausragend

Genialer Streifen! Mit einem oscarreifen Johnny Depp zu keinem Zeitpunkt langweilig. Absolut genial.

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Maracaibo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lasst George Jung endlich aus dem Knast!!!

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kess de pain

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Oscarreifer Jonny Depp! Sex, DRugs and Rock'n'Roll!:)

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Benjamin Barker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Blow". Mainstream, glattgebügelt, vorhersehbar, Klischee-beladen, RTL-II-Sonntag-Prime-Time-Movie.

Todesurteile für einen Film?
In der Regel schon.
Nicht für "Blow".

Filme, die uns etwas ganz Neues präsentieren, sind gut. Wenn das revolutionäre Merkmal, dass dieser Film uns zeigt, funktioniert, hat der Film quasi schon gewonnen. Der Rest ist ein Kinderspiel.

Doch es gibt auch die Art von Filmen, die uns begeistern, obwohl sie weder a) revolutionär innovativ sind; b) den ultra-Independent-Bonus besitzen oder c) durch Skandale irgendeiner Art gehypt werden.

Genau so ein Film ist "Blow". Varriert eigentlich nur gängige Stereotypen. Benutzt sogar den abgenutzten Satz "based on a true story." Ist nicht dreckig, sondern blitzblank.

Aber damn it, der Film hat mich gepackt. Depp spielt bestechend authentisch, Liotta verschwendet sein Talent endlich mal nicht an C-Movies, der größtenteils hippe & lockere Stil wirkt viel besser als eine bierernste Version es getan hätte, die kurzen Einschübe verschiedener Stilelemente hielten den Film fit, die Story ist bekannt aber konsequent (nicht zu vergessen der hohe Kurzweil- & Unterhaltungsfaktor), das Setting ist durchgehend stimmig, Depps Frisur ist herrlich und das Ende läuft nochmal zur Höchstform auf. Da hats mich echt erwischt. Sehr lange her, dass so eine "Mainstream-"Produktion das geschafft hat, ganz toll. Und ja, auch wenn eine "True Story" schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr ist, war dieser Faktor hier nicht ganz unbeteiligt.

"It was perfect."

P.S.: Dass Regisseur Ted Demme nur ein Jahr nach Release des Films tragischerweise verstorben ist, war mir gar nicht bekannt und hat mich gerade echt getroffen.

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Neokraid

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Ich finde diesen Film auch einfach überragend :D


Irrelevant21

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film hat mich auf ganzer Linie überzeugt :
Fast nur gute Darsteller , vorallem ein überragender Johnny Depp der den Drogendealer Josh Jung darstellte. Die Story hört sich am Anfang zwar nicht besonders toll an : Ein Junger Mann fängt an mit Drogen zu handeln und wird reich , aber ich wurde eines besseren belehrt. Der Film hat mich mit sich gerissen , und ich war an manchen Stellen sehr emotional berührt , z.b. als er das Tonband an seinen Vater schickte. Ted Damme schaffte es den Aufsteig und Absturz eines der berühmtesten Kokaindealer überzeugend darzustellen ohne ins Lächerliche zu geraten . Aber vorsicht , nach dem film sollte man die Lust unterdrücken Kokain mal auszuprobieren ;)

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Digit

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr guter Film, ich muss allerdings zugeben das ich das letzte mal ab Abschnitt "kokain" aus gemacht habe, ich weiss schon warum ich kein Kokain konsumiere :)
Aber insgesamt genialer Film!

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Jack_Torrance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leider Gottes war "Blow" der letzte Film des damals 38-jährigen Ted Demme, der im Jahr nach der Veröffentlichung des Films von uns ging. Der Tod von Jason Friedberg oder Aaron Seltzer hätte vielleicht irgendwelche leidenschaftliche Cineasten glücklich gemacht, aber gemessen an dem Film muss man sagen: Ein große Regietalent ging im Jahre 2002 von uns.
Gewiss enthält das Drehbuch einige sentimentale Stellen, aber der großartigen Regie und den tollen Darstellern ist es zu verdanken, dass diese Stellen gekonnt vermieden wurden.
Getragen wird dieser Film nämlich vor allem von der sensiblen Inszenierung und der schauspielerischen Tour de Force Johnny Depps.
Sensibel ist der Film insofern, dass er die Gefühle der Hauptfigur gekonnt auf die Leinwand transportiert: anfangs heiter, am Ende melancholisch und deprimierend.
Großartig ist Johnny Depps Leistung insofern, dass er das gefühlsmäßige Auf und Ab seiner Filmrolle schnörkellos auf die Leinwand bringt, wobei sein Spiel trotzdem eine unglaubliche Leichtigkeit besitzt.
In der Schlussszene vereinen sich diese beiden Kraftpole so unglaublich sensibel und intensiv, dass man das Gefühl bekommt zusammen mit der Hauptfigur ein abwechslungsreiches Leben erlebt zu haben.

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seven

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Haha, du scheinst Friedberg und Seltzer ja auch zu lieben! :)


Jack_Torrance

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Und ob xD


MikeC.

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Bewertung9.0Herausragend

"Blow" ist eine charismatische Biographie über den Auf- und Abstieg des Drogendealers George Jung. Sie basiert zwar auf einer wahren Begebenheit, bedient allerdings trotzdem jedes vorhandene Klischee:
Eine schreckliche Mutter, das schnelle Geld, der totale Absturz.
Zum Ende hin leidet man jedoch mit dem Protagonisten mit, was vorraussetzt, dass man sich mit ihm identifizieren kann. Und wenn das geschieht, dann hat der Film einiges richtig gemacht.

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christian-bauer

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Johnny Depp hier in einer seiner besten Rollen (meine Meinung). Auch Rai Liotta konnte (wie immer) überzeugen. Story wurde schnell und interessant erzählt. Ich hab eigentlich keinerlei Längen entdeckt und vor allem die Schlussszene wurde dramatisch genial erzählt. Ich glaube, viele können nachfühlen wie es ist, sein "Herz" zu verlieren.

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Jizzel

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Bewertung9.5Herausragend

Die emotionale Beziehung des Zuschauers zu George, dem charismatischen Hauptcharakter, ist das Geheimnis von Blow. Von Kindheitsbeinen verfolgen wir seine Entwicklung zum größten Drogendealer der Westküste. Jonny Depp verleiht George eine widersinnige Phalanx: Weichei und trotzdem knallhart; süfisanter Lebensstil und trotzdem totale Kontrolle. George ist wie das Koks: Zwischen der totalen Extase und dem kränkelnden Zusammenbruch.

Auf einen unerwarteten Turnaround folgt ein weiterer Turnaround und immer mitten drin, das schelmiche Grinsen von George. George schafft es, dass wir ihm das Beste wünschen. George ist eine konträrer und fantasivolle Kinofigur, die ihren Platz in unseren Seelen niemals verlassen wird. George ist Kinogeschichte.

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Shion

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Das stimmt wohl und hat kam auch so bei George's Tochter an;)
--> "Kristina Jung besuchte ihren Vater im Frühling 2002, ca. ein Jahr nach dem Erscheinen des Films."


ihre-herrlichkeit

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Bewertung3.5Schwach

In diesem Film wurde so ziemlich jeder (bis auf vllt. Ray Liotta) katastrophal fehlbesetzt. Johnny ist in seiner Rolle viel zu weichgespült, um so knallharte Geschäfte zu machen, Escobar wirkt in seiner Naivität auch eher wie ein kleiner Hinterhofdealer und WAS ZUR HÖLLE hatte Franka Potente da bitte zu suchen??? Die interessiert ja mal keine Sau, besonders nicht in einer so "gewichtigen" Rolle. Die Frau soll mal schön die nuschelnde pseudointeressante Alternativoschlampe in deutschen Low Budget Produktionen spielen, da ist sie besser aufgehoben - und das Rattengesicht Cruz ist auch nicht gerade die Femme Fatale, die sie gerne wäre.
Zur Optik: Peinliche Perücken! Johnny sieht mit diesem Blond einfach scheiße aus! Eher wie das Mitglied einer Glamrockband als - was wollte er jetzt nochmal darstellen?
Und was sollte diese aufgeklebte Plautze bei ihm? Die kauft man ihm mit seinem knochigen Gesicht eh nicht ab! Eine reine Faschingsshow.
Positives am Rande: Der Zeitgeist der einzelnen Dekaden wurde sowohl modisch als auch in den Requisiten sehr gut umgesetzt.
"Wir hatten einen Traum", "Krieg dein Leben in den Griff", "Alles war super!" BLA! Die Dialoge waren genauso flach und klischeehaft wie die grobgezeichneten, unsympathischen Charaktere.
Der Film kann nicht hoch genug springen, um den Dreck unter den Schuhen von "Casino" und "Scarface" zu sehen.

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sam_ace_rothstein

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Harte Kritik! Aber mit Franka Potente hast du recht, fand sie auch extrem fehlbesetzt. Schön das du Casino in deiner Kritik erwähnst :)


ihre-herrlichkeit

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:D


guggenheim

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Bewertung6.5Ganz gut

Alles in allem ok, aber das geniale Moment habe ich nicht gesehen. Im Zuge der grassierenden Deppomanie ist es nur allzu verständlich, dass ein solches Biopic wie auf Koks abgefeiert wird, aber einen Platz im Genregeschichtsbuch nimmt "Blow" wohl eher nicht ein...

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Begbie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannendes Bio-Pic, das sich nicht hinter den Genre-Perlen wie Goodfellas verstecken muss. Johnny Depp spielt wie immer unglaublich authentisch und die Geschichte fesselt. Ich kann mir da nicht helfen, ich liebe einfach Filme mit Stimmen aus dem Off von dem Protagonisten - und dieses Millieu hat mich zusätzlich schon immer interessiert...

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Begbie

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haha :D Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun. Gibt ja viele Jos in der Branche (außerdem ists bei mir eher amerikanisch geprägt) ;)


Sigmund

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Der doofste (aber sehr verbreitete) Filmleute-Spruch hierzulande ist nämlich meiner Erfahrung nach: "Wer Voiceovers benutzt, kann nicht in Bildern erzählen etc." Aber was wären DOGVILLE, VICKY CRISTINA BARCELONA oder THE ROYAL TENENBAUMS ohne ihre brillanten Voiceovers? Ich finde: sehr viel weniger schön!


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