Bandrix
Bandrix aus Aschaffenburg ist 19 Jahre alt. Er hat sich 2009/07/10 13:48:56 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1381 Filme bewertet und legendäre 1387 Kommentare geschrieben. Mich nerven alle kleinen Gangsterkiddies mit Goldkette und T- Shirts die mehr als Bettlaken durchgehen würden! Wenn du einer dieser Leute bist, bitte, dann fordere ich dich auf, ganz ruhig und freundlich, ohne jegliches Drängen oder auch nur mit dem Versuch der Gewaltanwendung, wirklich ohne jedes Schimpfwort, zu gehen. Wenns dir nicht passt...dann...kriegst nen Keks! Mehr
| Name | |
|---|---|
| Alter | 19 |
| Stadt | Aschaffenburg |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Christian Bale, Samuel L. Jackson, Denzel Washington Jennifer Connelly, Rose Byrne, Marion Cotillard, Ellen Page, Salma Hayek |
| Ich bin Fan von: | Jennifer Connelly, Ellen Page, Rose Byrne, Joss Whedon, Michael Fassbender, Brittany Murphy, Summer Glau, Woody Harrelson, Lily Cole, Gemma Arterton, Tim Burton, Alyson Hannigan, Mark Strong, John C. McGinley, Clint Mansell, Marion Cotillard, Carrie Fisher, Jack Black, Anna Friel, Natalie Portman, Yimou Zhang |
| Meine Lieblingsregisseure: | Quentin Tarantino, Tim Burton, Christopher Nolan, Darren Aronofsky, Zhang Yimou, Danny Boyle |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Ich rauche, ich schniefe, ich klaue und hab schon Menschen erschossen...also bin ich ein Mann", " Nun, wir alle fürchten böse Menschen. Aber das Böse hat viele Gesichter. Und eins davon ist für mich das fürchterlichste. Und das ist die Gleichgültigkeit guter Menschen!", "It's the real deal, Roc. Evil men, dead men.", |
| Über mich | Mich nerven alle kleinen Gangsterkiddies mit Goldkette und T- Shirts die mehr als Bettlaken durchgehen würden! Wenn du einer dieser Leute bist, bitte, dann fordere ich dich auf, ganz ruhig und freundlich, ohne jegliches Drängen oder auch nur mit dem Versuch der Gewaltanwendung, wirklich ohne jedes Schimpfwort, zu gehen. Wenns dir nicht passt...dann...kriegst nen Keks! |
Black Gold
Bandrix 7.5 "Sehenswert" 2012/02/07 17:58:30
Gesneaked.
„Black Gold“ hätte auf jeden Fall das Zeug zu einem großen Wüstenepos.
Er hätte aus seinen Gegebenheiten so einiges schneidern können, hätte großes erreichen und endlich mal wieder epochales Stück Kino sein können.
Ihr merkt es schon.
Hätte. Hätte. Hätte.
Regisseur Jean -Jacques Annaud hat auf jeden Fall alle Möglichkeiten.
Die ersten…
Gesneaked.
„Black Gold“ hätte auf jeden Fall das Zeug zu einem großen Wüstenepos.
Er hätte aus seinen Gegebenheiten so einiges schneidern können, hätte großes erreichen und endlich mal wieder epochales Stück Kino sein können.
Ihr merkt es schon.
Hätte. Hätte. Hätte.
Regisseur Jean -Jacques Annaud hat auf jeden Fall alle Möglichkeiten.
Die ersten 90 Minuten scheint er auch wirklich aus dem Vollen zu schöpfen.
Da regnet es großartige Bilder, fremdartige Kulturen und Ideologien werden dem Zuschauer vorgestellt und „Romeo und Julia“ – Versatzstücke mit eingebaut.
Die Thematik behandelt einen Kampf zwischen zwei verfeindeten Stämmen in der Wüste, die Aufrechterhaltung des brüchigen Friedens und der weiße Mann, der mit seinem Geld Zerstörung über das Wüstenkaff bringt.
Der Aufwand hierfür ist wahrlich groß gewesen. Die Kulissen wirken fantastisch, Kostüme sind hervorragend und die darin agierenden Schauspieler eine Wucht.
Mark Strong und Antonio Banderas als verfeindete Anführer spielen absolut glaubhaft und vor allem Ersterer sorgt trotz geringer Screentime dafür, dass sich, sobald er den Raum betritt, alle Blicke auf ihn richten. Da hat Tahar Rahim, obwohl solide, als Hauptdarsteller absolut keine Chance.
Annaud präsentiert uns „Black Gold“ dabei überraschend blutig. Die Gefechte sind schonungslos realistisch und geizen nicht mit Blut und Schweiß. Zudem wirkt das Gezeigte authentisch und nicht hollywoodesk.
Allerdings nur die ersten 90 Minuten.
Dann werden plötzlich uralte Klischees ausgepackt, Ungereimtheiten schleichen sich ein und die Dialoge laden auf einmal zum Fremdschämen ein. Charaktere werden eingeführt, die überhaupt nichts auszusagen haben und ins nichts führen.
Der überaus positive und gar an ein Meisterwerk angrenzende Gesamteindruck schwindet zusehends.
Zwar ist der Showdown nett gemacht, hin und wieder schleicht sich auch ein guter Witz ins Geschehen ein, doch dank einiger Logiklöcher und der erwähnten Dialoge schmälert alles den Spaß.
So bleibt „Black Gold“ zwar überaus sehenswert, ein Meisterwerk ist er aber nicht. Dafür passieren Jean Jacques Annaud zu viele inhaltliche sowie formale Fehler gegen Ende hin.
bedenklich? 13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Underworld Awakening
Bandrix 6.5 "Ganz gut" 2012/02/03 17:40:18
„Underworld: Awakening“ spielt ein paar Jährchen nach den Vorkommnissen von Teil zwei.
Die Macher versuchen der Reihe neues Leben einzuhauchen, indem nun der Kampf gegen den Menschen im Vordergrund steht.
So kommt es nun zum Krieg zwischen Untoten, Lykarnern und Menschen.
Hier bietet die Story jede Menge Potenzial und anfänglich sieht es auch danach aus, dass dieses genutzt…
„Underworld: Awakening“ spielt ein paar Jährchen nach den Vorkommnissen von Teil zwei.
Die Macher versuchen der Reihe neues Leben einzuhauchen, indem nun der Kampf gegen den Menschen im Vordergrund steht.
So kommt es nun zum Krieg zwischen Untoten, Lykarnern und Menschen.
Hier bietet die Story jede Menge Potenzial und anfänglich sieht es auch danach aus, dass dieses genutzt wird.
Man wird doch wohl nicht etwas Tiefe in das Geschehen hinein bringen?
Diese Hoffnung wird allerdings zwischen umher fliegendem Blut, herausragenden Knochen, abgetrennten Köpfen, Lungen und Gehirnen zu einem nichtexistenten Vakuum zusammengepresst.
Dafür bekommt der Zuschauer jedoch eine Zeitlupenaufnahme nach der anderen geboten, die in 3D wirklich vortrefflich wirken. Außerdem sieht Kate Beckinsale in ihrem knallengen Latexoutfit immer noch zum anbeißen aus.
Die Story dient nur als schmückendes Beiwerk und wird im Vergleich zu den vorherigen Teilen sogar noch heruntergeschraubt.
Wer das nicht für möglich gehalten hat, muss sich schon selbst davon überzeugen. Auf dem berühmten Bierdeckel/Serviette/Taschentuch dürfte noch mindestens die Hälfte unbeschriftet sein.
Doch „Underworld: Awakening“ wäre nicht Teil des „Underwold“- Kosmos, wenn das nicht völlig egal wäre.
Hier werden Menschen mit Kugeln durchpflügt, Werwölfe in zwei Hälften gerissen und Vampire zerfleischt.
Sinn? Nicht vorhanden.
Spaß? Allerdings.
Man kann „Underworld: Awakening“ nicht als guten Film bezeichnen, jedoch kann ihm keinesfalls ein hoher Unterhaltungsfaktor abgesprochen werden.
Solange Kate also noch in ihr ikonisches Outfit passt, kann es gerne weiter gehen. Für Fortsetzungen weißt der Film selbst schließlich auch hin.
Man darf gespannt sein, inwieweit die Macher die Story weiter schrumpfen lassen und dafür das Aufgebot an verschiedenster Tötungsmethoden (in Slow Mo natürlich!) aufstocken...
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Sex on the Beach
Bandrix 6.0 "Ganz gut" 2012/02/02 18:04:04
Gesneaked.
„Sex on the Beach“ unterscheidet sich nicht viel von herkömmlichen Teenieklamotten. Weiß man zudem nicht, dass dies der Film zu einer Serie ist, wirken Figuren noch einmal ein ganzes Stück flacher.
Die Gagdichte mag zwar relativ hoch sein, doch das heißt noch lange nicht, dass alle auch die Ziellinie überwinden und nicht als Rohrkrepierer enden.
Der Film traut…
Gesneaked.
„Sex on the Beach“ unterscheidet sich nicht viel von herkömmlichen Teenieklamotten. Weiß man zudem nicht, dass dies der Film zu einer Serie ist, wirken Figuren noch einmal ein ganzes Stück flacher.
Die Gagdichte mag zwar relativ hoch sein, doch das heißt noch lange nicht, dass alle auch die Ziellinie überwinden und nicht als Rohrkrepierer enden.
Der Film traut sich etwas mehr als andere Vertreter, übertreibt in manchen Szenen bis zur Geschmacklosigkeit, hat aber hier und da doch einen Lacher zu bieten.
Die Story rund um ein paar Jungfrauen, die es nach der Schule mal so richtig wissen wollen, ist auch nichts weiter als filmgewordener Durchschnitt.
Keine Überraschungen, kein Versuch etwas Neues zu wagen und insgesamt alles schon mal da gewesen.
Insgesamt ist „Sex on the Beach“ zwar kein Totalausfall, aber wirklich gut macht ihn das nicht. Die Figuren sind teilweise arg unsympathisch, einzig und allein die Situationskomik rettet den Film über das Mittelmaß. Außerdem ist die Riege der weiblichen Darstellerinnen wirklich gekonnt gecastet. Sehr nett.
Die Tanzszenen sind allerdings Gold wert...
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Die Kunst des negativen Denkens und 1 weitere Filme ...
Bandrix 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/31 20:40:25
Tanz der Vampire
Bandrix 7.0 "Sehenswert" 2012/01/31 18:21:32
„The fearless Vampire Killers“ war seinerzeit bestimmt etwas völlig neuartiges, etwas originelles.
Doch heutzutage präsentiert sich dieser Klassiker reichlich angestaubt. Der Slapstick ist zu übertrieben, die Kampfszenen muten doch arg altertümlich an und richtiger Horror kommt auch nicht auf.
Allerdings ist „Tanz der Vampire“ trotzdem unterhaltsam, da er in seinen besten…
„The fearless Vampire Killers“ war seinerzeit bestimmt etwas völlig neuartiges, etwas originelles.
Doch heutzutage präsentiert sich dieser Klassiker reichlich angestaubt. Der Slapstick ist zu übertrieben, die Kampfszenen muten doch arg altertümlich an und richtiger Horror kommt auch nicht auf.
Allerdings ist „Tanz der Vampire“ trotzdem unterhaltsam, da er in seinen besten Momenten Vampire ziemlich treffend persifliert.
Was mich persönlich vom mitfiebern abhielt, ist der Umstand, dass ich das Musical schon gesehen habe. Das ist vom Storyverlauf leider beinahe 1:1, nur eben besser umgesetzt. Dementsprechend fällt es schwer sich auf diesen Film einzulassen, wenn dieses grandiose Musical schon alles vornweg genommen hat.
Die Schauspieler sind trotz dessen überzeugend, sogar Roman Polanski selbst gibt sich die Ehre. Allerdings ist es schon ein seltsames Gefühl seine spätere Ehefrau Sharon Tate brutal ermordet zu sehen und zu wissen, dass ihr dasselbe Schicksal auch im wirklichen Leben blühte...
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sweetForgiveness 2012/01/31 18:30:42
Antwort löschenkann dir mal wieder nur zustimmen Bandrix. Gerade im Fall das man das Musical geseheh hat ist der Film etwas enttäuschend, da das Musical viel monumentaler ist. Deswegen geliche Meinung und gleiche Wertung!
Bandrix 2012/01/31 21:26:05
Antwort löschenIst ja Wahnsinn, wie oft wir die selbe Meinung haben! ;)
Kung Fu Panda 2
Bandrix 7.5 "Sehenswert" 2012/01/30 18:55:43
„Kung Fu Panda 2“ erreicht vielleicht nicht die Klasse des Erstlings, kann aber immerhin wieder mit ordentlich Charme punkten.
Po ist wie gewohnt knuffig, hat seine Sprüche wieder im Gepäck und wird unterstützt von seinen zahlreichen Freunden.
Das diese jedoch weit hinter ihm zurückstecken müssen, sei mal dahingestellt. So ist der Panda, ähnlich wie Johnny Depp in „Fluch…
„Kung Fu Panda 2“ erreicht vielleicht nicht die Klasse des Erstlings, kann aber immerhin wieder mit ordentlich Charme punkten.
Po ist wie gewohnt knuffig, hat seine Sprüche wieder im Gepäck und wird unterstützt von seinen zahlreichen Freunden.
Das diese jedoch weit hinter ihm zurückstecken müssen, sei mal dahingestellt. So ist der Panda, ähnlich wie Johnny Depp in „Fluch der Karibik“, Alleinunterhalter. Macht aber nicht sonderlich viel, denn sein Gegenspieler punktet dafür mit umso mehr Leinwandpräsenz.
Das ist es auch, was die Fortsetzung ausmacht. Deutlich düsterer geraten, wird hier Massenmord, Machtgier und die Auslöschung von Minderheiten zum Thema gemacht, ohne dass es reißerisch wirkt.
Die Animationen sind wie zu erwarten das Optimum des derzeit machbaren, schön sind auch die wechselnden Animationsstile. Flashbacks aus Pos Vergangenheit sind teilweise noch Zeichentrick, während die Geschichte des Bösewichts an chinesische Malereien erinnert.
Das sieht nicht nur schön aus, es sorgt auch gut für die wechselnden Stimmungen innerhalb des Filmes.
Der zweite Teil bleibt auch nicht auf der Stelle stehen, sondern entwickelt den Charakter unseres Lieblingspandas weiter. Da gibt es noch genügend Stoff für einen dritten Teil. Bei dem Erfolg auch nicht anders zu erwarten...
Wirklich begeistern können jedoch die Kampfchoreographien, die so viele Lacher bieten, wie eine Jackie Chan- Komödie in ihren besten Zeiten. Alles wirklich originell und fantasiereich gestaltet, da freut sich mein kampfsportaffines Herz.
Zwar steckt „Kung Fu Panda 2“ hinter seinem Vorgänger und auch „Drachenzähmen leicht gemacht“ zurück. Sehenswert ist er aber allemal.
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Ghostbusters - Die Geisterjäger
Bandrix 8.0 "Ausgezeichnet" 2012/01/27 18:41:30
„Who you gonna call?“
„Ghostbusters“ ist das, was man einen modernen Klassiker nennt.
Zwar ist der Film effektbedingt deutlich angestaubt, doch macht er immer noch einen Mordsspaß.
Allein das Dreiergespann bestehend aus Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis sorgt für Unmengen an Lachern.
Das Trio sorgt für eine durchweg sympathische als auch urkomische Geisterhatz…
„Who you gonna call?“
„Ghostbusters“ ist das, was man einen modernen Klassiker nennt.
Zwar ist der Film effektbedingt deutlich angestaubt, doch macht er immer noch einen Mordsspaß.
Allein das Dreiergespann bestehend aus Bill Murray, Dan Aykroyd und Harold Ramis sorgt für Unmengen an Lachern.
Das Trio sorgt für eine durchweg sympathische als auch urkomische Geisterhatz. Die denkwürdigen Effekte geben ihr restliches dazu, dass „Ghostbusters“ einen Charme versprüht, wie es aktuellen Komödien kaum gelingt. Hier ist das Herz noch am rechten Fleck, alle Beteiligten hatten großen Spaß und es ist kaum verwunderlich, dass jetzt noch einmal ein drittel Teil mit alter Crew nachgelegt werden soll. Wobei Murray da wohl anderer Meinung ist...
Regisseur Ivan Reitman sorgt für allerlei gute sowie originelle Ideen und beweist, dass er früher mal ein Könner war. Was er heutzutage fabriziert, ist meilenweit von seinen früheren Werken entfernt. Da könnte ein weiterer Ghostbustervertreter seiner Karriere den dringend benötigten Schub geben.
Detailverliebt, originell, spaßig, spannend und ausgestattet mit ziemlich abgefahrenen Ideen.
Marshmallows werden in eurem Leben nun eine ganz neue Bedeutung haben...
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Der König der Löwen 2: Simbas Königreich
Bandrix 6.0 "Ganz gut" 2012/01/25 18:19:30
„Der König der Löwen 2: Simbas Königreich“ ist nicht die schlechteste Direct – to – DVD – Veröffentlichung aus dem Haus mit der Maus.
Aber, das ist wichtig, es wirkt wie ein „König der Löwen“ auf Sparflamme.
Weder die Story, die knallbunten Farben, die Vielfalt, noch die Gags sind auf einem Niveau des Erstlings.
Da fehlt die gewisse Spannung, die den Vorgänger…
„Der König der Löwen 2: Simbas Königreich“ ist nicht die schlechteste Direct – to – DVD – Veröffentlichung aus dem Haus mit der Maus.
Aber, das ist wichtig, es wirkt wie ein „König der Löwen“ auf Sparflamme.
Weder die Story, die knallbunten Farben, die Vielfalt, noch die Gags sind auf einem Niveau des Erstlings.
Da fehlt die gewisse Spannung, die den Vorgänger so lebendig wirken lässt. Die Figuren sind zwar ganz charmant, hinken aber dem ersten Teil hinterher. Dass dies immer noch für eine überdurchschnittliche Wertung reicht, zeigt was für eine große Qualität „Der König der Löwen“ doch hat.
Insgesamt tut das Sequel niemandem weh, Fans des Erstlings werden natürlich auf ihre Kosten kommen und Disney kann weiter Geld scheffeln.
Das ist der Lauf der Welt.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
The American
Bandrix 8.5 "Ausgezeichnet" 2012/01/24 18:16:13
Ich kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können…
Ich kann es niemandem übel nehmen „The American“ zu verschmähen. Er macht es einem ja auch wirklich nicht einfach.
Für einen Actionthriller passiert zu wenig, für ein Drama ist der Actionanteil dann doch zu hoch. So pendelt sich der Film irgendwo in der Mitte ein, während er hin und wieder beinahe zum Stillstand kommt.
Das gibt George Clooney natürlich Raum sein ganzes Können zu beweisen und diese Möglichkeit nutzt er auch ausgiebig. In „The American“ dürfte er wohl einer seiner besten Performances abliefern.
Regisseur Anton Corbijn versorgt seinen Film glücklicherweise mit der passenden Atmosphäre, die trotz der traumhaften Kulisse Italiens immer etwas unterkühlt und herzlos wirkt. Da beginnt sich ein Schlagabtausch erst eine gute Viertelstunde anzukündigen, bevor es dann richtig zur Sache geht. Unsichere Blicke auf umherlaufende Personen, Abkürzungen durch Nebengassen und schlussendlich die Konfrontation.
Für mich eine willkommene Abwechslung zum Schnitt- und Bildstackato der letzten Kinozeit. Dabei verfällt der Film der brutalen Gewalt niemals, sondern serviert einem die (kurzen) Kämpfe realistisch, schnell und unspektakulär. Doch ausnahmsweise ist dieser Umstand nicht negativ gemeint. Ein Actionfeuerwerk würde überhaupt nicht zur Atmosphäre von „The American“ passen. Es würde sie sogar zerstören und eindampfen.
So mischt sich dem Treiben noch eine ganze Menge Realismus bei, denn authentisch wirkt das Gezeigte sehr wohl. Da kann auch eine etwas klischeehafte Story nichts dran ändern.
Auftragskiller, die aufgrund einer gefundenen Liebe aussteigen wollen, gab es schon zu oft. Doch die Verpackung drum herum überzeugt und weiß (mich) zu unterhalten.
Für das männliche Auge wird auch noch etwas geboten, Clooneys Love Interest bewegt sich angenehm freizügig durch den Film.
Die größte Überraschung des Filmes dürfte allerdings der Soundtrack von Herbert Grönemeyer sein. Der ist nämlich so passend und perfekt genutzt, dass er überlegen sollte, seine Gesangskünste sein zu lassen und nur noch im Bereich Filmmusik tätig zu sein.
Wer also nichts gegen einen leisen, entschleunigten und seine Spannung allein aus seiner Atmosphäre ziehenden Film hat, macht mit „The American“ wenig falsch.
11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
hoffman587 2012/01/24 18:38:17
Antwort löschenSchön auch mal insofern mal wieder was positives zu lesen. Hatte schon fast das Interesse verloren. :)
Bandrix 2012/01/24 21:23:17
Antwort löschenWie gesagt, kann Kritik absolut nachvollziehen. Aber wenn man in der richtigen Stimmung ist, steht einem "Ausgezeichnet" nichts im Wege. Man muss sich nur drauf einlassen. ;)
hoffman587 2012/01/26 17:53:47
Antwort löschenIch werds so dann mal versuchen. Aber dann doch irgendwann. :)
Gästebuch
sweetForgiveness 2012/01/31 20:59:03
Ja wir haben auch ne tolle Besetzung gehabt und gleich doppeltes Glück gehabt weil ich und meinee Freundin ja schon, man kann es so nenneen, "Wicked"-addicted waren und sehr oft da drin waren und dann einer aus dem Wicked Ensemble die Woche über dort ein Gastspiel hatte (und meine Freundin schwärmt total für ihn) und wir wussten das nicht und dann haben wir uns gleich noch mehr darüber gefreut (vor allem sie!) :D
sweetForgiveness 2012/01/31 18:48:21
Worüber hast du dich denn ausgleassen beschwert?
Hab "Tanz der Vampire" erst vor ca. 3 Wochen in Berlin gesehen...war schon cool :D
horro 2012/01/25 17:09:45
das geht mir doch jetzt genau gleich wie dir - freut mich, dass wirs nun endlich geschafft haben!
sweetForgiveness 2012/01/19 19:34:39
Ja "The Artist" war schon ne Nummer für sich. Ganz klar ist das Jean Dujardin den Golden Globe völlig zurecht gewonnen hat und meiner Meinung George Clooney zu Unrecht (zumindest ist er Meiner Meinung in vielen anderen seiner Rollen deutlich besser gewesen). The Artist war einfach toll, weil ich es liebe neue Sachen im Kino zu sehen und ich hab schon bei "Perfect Sense" im letzten Jahr gemerkt, dass es ohne Ton manchmal viel intensiver ist. Natürlich muss man auf schwarz-weiß stehen und auch auf ein wenig melodramatischen Kitsch...ich hatte einen Audrey Hepburn Marathon, dass wochenende davor hingelegt also erübrigt sich glaub ich zu sagen, dass ich beides (zumindest in manchen Filmen) liebe.
Insgesamt hab ich aber jetzt schon das Gefühl 2012 ist JETZT SCHON viel besser als 2011 was Kino angeht. "Ziemlich beste Freunde" (ok den hab ich 2011 gesehen zählt aber zu 2012) und "The Artist" haben beide eine 9.5 bekommen, dass hat 2011 nicht einer geschafft, war doch eher sehr durchwachsen. und was noch alles 2011 kommt...The Dark Knight Rises, The Hobbit, Tribute von Panem, Die Dame in Schwarz, Der Lorax, nicht zu vergessen Die Schöne und Das Biest in 3D (JA DISNEY gehts immer!!! auch in 3D vor allem wenn es sich um einen meiner Lieblingsfilme handelt.).......ach das Jahr wird noch toll.
sweetForgiveness 2012/01/19 17:46:57
Naja hoffe mal es wird nicht ganz so schlimm wie du sagst, obwohl längere Dialoge als in J.Edgar kann es schonmal nicht geben...:D
Ja, Ja, Ja "Dr. Horrible's Sing-Along Blog" vorgemerkt, dass gibt zwei Daumen nach oben. Ist wirklich grandios genial!
sweetForgiveness 2012/01/18 01:40:51
"Drive" kam auch schon hab ich aber leider verpastt..nächste Woche kommt dann "Moneyball" auch nicht schlecht :)
MasterZ 2012/01/17 23:35:36
Danke für deinen Kommentar und danke an SweetFrogiveness das sie mich auf dich gebracht hat!
Deine Kritiken/Kommentare sind überaus interessant!
sweetForgiveness 2012/01/17 18:56:17
warum zeigen die sneaks eigentlich keine oscar kanidaten? bei uns ist es eine "goldene regel" (auch "goldene oscar regel" genannt) das ab Januar/Februar nur noch Oscarkanidaten in der Sneak laufen...The Help/The Descandants/ J.Edgar/The Artist und ihr müsst Intruders sehen...also eigentlich kann ich die Liebe zu meinem Kino nicht mehr steigern aber anscheinend doch..:)
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Mit „The Artist“ ist dem Regisseur Michel Hazanavicius natürlich ein genialer Schachzug gelungen.
Gerade in Zeiten, in denen Hollywood von allen Seiten angegriffen wird, Ideenmangel herrscht und nur noch sichere Erfolge vermarktet werden, ist es an der Zeit dem zu huldigen, was früher einmal der Inbegriff von Kunst, Können und Glamour war.
Die goldenen Zeiten Hollywoods, die Zeit…