dbeutner
dbeutner aus Eppstein-bremthal heißt Detlev Beutner, ist 43 Jahre alt. Er hat sich Fri, 08 Aug 2008 09:31:16 -0000 auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1153 Filme bewertet und legendäre 867 Kommentare geschrieben. Anders als Andere Mehr
| Name | Detlev Beutner |
|---|---|
| Alter | 43 |
| Stadt | Eppstein-Bremthal |
| Geschlecht | männlich |
| Meine Lieblingsfilmfigur | Wyatt (Peter Fonda) in Easy Rider |
| Meine Lieblingsschauspieler: | Charlotte Gainsbourg, Uma Thurman, Mads Mikkelsen, John Turturro, Edward Norton, Brad Pitt, Tim Roth, Jean Reno, Gary Oldman, Steve Buscemi, Al Pacino, Anthony Hopkins, Christopher Walken, Harvey Keitel, Samuel L. Jackson, Bruce Willis, Sean Penn, Elijah Wood, Armin Müller-Stahl, Kevin Spacey, Dustin Hoffman |
| Ich bin Fan von: | |
| Meine Lieblingsregisseure: | Lars von Trier, Michel Gondry, Terry Gilliam, David Lynch, Ethan & Joel Coen, Peter Greenaway, Quentin Tarantino |
| Mein Lieblingsfilmzitat: | "Scheiße!" - "Was?" - "Die Bullen!" - "Nein?!" - "Doch!" - "Scheiße! |
| Über mich | Anders als Andere |
Interessant, aber überbewertet. Vor allem ist die Laufzeit von vier Stunden nicht ernsthaft zu rechtfertigen, 2.5 Stunden hätten es auch getan. Die Story ist schon nett, die DarstellerInnen gut, es stört nichts. Und einige Aspekte sind auch wirklich gut umgesetzt. Aber zu einer begeisterten Bewertung ab 8 Punkte aufwärts hat das in der Summe nicht gereicht.
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lina.lenz.3 Fri, 24 May 2013 09:31:14 -0000
Antwort löschenHast du den Film gestreamt? Wenn ja, kannst du mir sagen wo? In unserer Videothek gibt es den leider nicht :/
dbeutner Fri, 24 May 2013 10:07:23 -0000
Antwort löschenHabe ihn via Amazon UK: http://www.amazon.co.uk/Love-Exposure-Blu-ray-Takahiro-Nishijima/dp/B0085MSGYC
Ein irritierender Film. Die ersten 20 Minuten gehen klar in Richtung Cronenberger BodyHorror, aber dann wird eine Kurve gezogen, und ab dort wandelt der Film auf eigenen Wegen, oder besser: Wegstücken. (Und nein, "Lynch" steckt da eigentlich gar nicht drin, wenn man "Lynch" etwas spezifischer als "habe ich nicht verstanden" versteht...)
Nach 20 Minuten war ich…
Ein irritierender Film. Die ersten 20 Minuten gehen klar in Richtung Cronenberger BodyHorror, aber dann wird eine Kurve gezogen, und ab dort wandelt der Film auf eigenen Wegen, oder besser: Wegstücken. (Und nein, "Lynch" steckt da eigentlich gar nicht drin, wenn man "Lynch" etwas spezifischer als "habe ich nicht verstanden" versteht...)
Nach 20 Minuten war ich kurz vorm Ausschalten, dann aber dran geblieben. Und weiß noch gar nicht so recht, was ich am Ende davon halten soll. Der Film ist viel zu fragmentarisch, als dass man am Ende sich Gedanken über "die Story" machen könnte. Und eventuell ist das Gesamtwerk in meinen Augen auch nur eine Möchtegernkunstform - aber sicher bin ich mir da noch nicht. Es hat mich während des Films etwas, danach eigentlich noch mehr gefesselt. Und das ist ja erst einmal was. Wobei Sound&Musik dazu kommen, die mich sehr angesprochen haben. Künstlerische Soundenthusiasten bekommen jedenfalls auch etwas geboten, die sollten sich den in jedem Fall ansehen, völlig unabhängig von der Story.
Werde irgendwann mal eine zweite Sichtung machen, und vermute, dass dann die unbeholfene Erstwertung nach oben oder unten korrigiert wird. Oder ich bleibe so irritiert wie jetzt. Wer weiß.
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WelcometotheKlap Wed, 15 May 2013 16:28:27 -0000
Antwort löschenWenn man Lynch aber eher in Richtung "Tonspur erzählt die eigentliched Narrative" auffasst, eines seiner Trademarks seit den Industrial-Sounds von ERASERHEAD, dann steckt er da schon irgendwo drin. Aber egal, Guter Text, Film ist toll, auch wenn ich zu der Erkenntnis auch erst nach der Zweitsichtung gelangt bin. Keine 24 Stunden später, die Sound&Musik&Film-Combo hatte mich dann doch zu sehr im Griff...
Die Grundstory hat ein bisschen Potential, meinetwegen auch als Trash. Aber das hier ist in erster Linie eine LowBudget-Peinlichkeit: Schnitt geht noch (orientiert sich an Standards), Kamera extrem unsicher, Darsteller zwischen leidlichem Mittelmaß und unfreiwilliger Karikatur, Ton/Sound unerträglich (und ich spreche vom O-Ton).
Schade; aber lohnt wirklich nicht. Achja, "Horror-Anteil" liegt bei ganz, ganz klein. Eigentlich will das Werk absurd-witzig sein, aber mehr als seltenes eher gequältes Lächeln hat's mir nicht entlocken können.
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Nicholas Hoult in der Hauptrolle? Na immerhin, seit SKINS ist das ein klares Kriterium - geht in meinem Leben ungesehen an mir vorbei. Der guckt ja nicht mal als Zombie anders...
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Bored to Death
dbeutner 7.5 "Sehenswert" Fri, 26 Apr 2013 10:22:23 -0000
"Bored To Death" ist so ein la-la-Ding. Wenn man das mögliche Serienniveau nach 2010 zum Vergleich heranzieht, schwächelt hier einiges: Mit Jason Schwartzman und Zach Galifianakis schon einmal nur durchschnittlich besetzte zwei Hauptrollen, Heather Burns schon deutlich drunter (die Frau wirkt immer wie dauer-angesäuselt). Auch das Drehbuch sprüht nicht gerade vor großen Grundideen und…
"Bored To Death" ist so ein la-la-Ding. Wenn man das mögliche Serienniveau nach 2010 zum Vergleich heranzieht, schwächelt hier einiges: Mit Jason Schwartzman und Zach Galifianakis schon einmal nur durchschnittlich besetzte zwei Hauptrollen, Heather Burns schon deutlich drunter (die Frau wirkt immer wie dauer-angesäuselt). Auch das Drehbuch sprüht nicht gerade vor großen Grundideen und sicheren Pointen oder intelligentem Witz.
Auf der anderen Seite ist mit Ted Danson, dem Darsteller der Figur des George Christopher, ein echter Glücksgriff gelungen. Eine liebenswerter Macho, der eben eigentlich kein Macho ist. Alleine die Figur ist einfach sehr interessant gezeichnet und - zugleich sehr pointiert umgesetzt. Auch einige Gaststarauftritte (Kevin Bacon :-)) geben Würze. Und wenn man sich mal auf das chillig-lakonische Niveau von BtD eingeschaukelt hat, ist Weitersehen keine lästige Pflicht. In Summe hat es mir also schon auch Spaß gemacht, wobei die wirklich guten Episoden eher selten sind.
Insofern gnädige 7.5 Punkte, was alleine schon durch den Vergleich mit "den Großen" das Höchstmaß der Gefühle darstellt.
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Für eine Komödie deutlich zu wenig - nämlich streng genommen überhaupt nicht - witzig (leichte humoristische Züge, die - mit viel gutem Willen - für leichtes Schmunzeln sorgen, mehr ist nicht drin). Für ein Drama, was in manchen Momenten durchschimmert oder durchschimmern will, nicht tief genug. Und dann gibt es noch eine Nebenstory mit der irischen Gangsterwelt - Ihr könnt es Euch denken: Für einen…
Für eine Komödie deutlich zu wenig - nämlich streng genommen überhaupt nicht - witzig (leichte humoristische Züge, die - mit viel gutem Willen - für leichtes Schmunzeln sorgen, mehr ist nicht drin). Für ein Drama, was in manchen Momenten durchschimmert oder durchschimmern will, nicht tief genug. Und dann gibt es noch eine Nebenstory mit der irischen Gangsterwelt - Ihr könnt es Euch denken: Für einen Gangsterfilm...
Die Musik ist sehr uninspiriert, qualitativ einfach auch nichts, was man (ob man's nun mag oder nicht) U2 entgegensetzen könnte.
Es plätschert auf ganzer Linie vor sich hin, ziellos, widerholt sich ständig und findet dann irgendwann nach einer mit nichts zu rechtfertigenden Überlänge gnädigerweise doch noch ein Ende. Und wegen Robert Sheehan lohnt es sich auch nicht ("Robert Sheehan beweist, dass er mehr kann als das Großmaul vom Dienst zu spielen" - nur so gut wie in Misfits ist er bei weitem nicht, das vergaß der Batzmann).
Achja, und Matin McCann als Bono? "schafft es dort aber eine glaubwürdige, sympathische (ja vielleicht sogar etwas zu sympathische) Version des U2-Frontmanns zu erschaffen" -- ist'n Witz, oder? Bono hat zumindest Charisma, fehlte im Film komplett.
Nee, lieber links liegen lassen.
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Eines der vielen lehrreichen Kapitel aus dem Buch "Wenn der Kameramannn mal selbst Regie führen möchte". Es funktioniert nur sehr selten. Zumindest funktioniert es nicht bei David Armstrong, dem Regisseur von "Pawn", der hier erstmals nach einem langen Leben in der Traumfabrik sich selbst in den Meisterstuhl gesetzt hat. Der Cast ist gespickt mit Namen, die auf der einen Seite…
Eines der vielen lehrreichen Kapitel aus dem Buch "Wenn der Kameramannn mal selbst Regie führen möchte". Es funktioniert nur sehr selten. Zumindest funktioniert es nicht bei David Armstrong, dem Regisseur von "Pawn", der hier erstmals nach einem langen Leben in der Traumfabrik sich selbst in den Meisterstuhl gesetzt hat. Der Cast ist gespickt mit Namen, die auf der einen Seite zumindest irgendwann mal gezeigt haben, dass sie Potential besitzen, die aber auch für Schund immer zu haben waren - Ray Liotta und Forest Whitaker hier als Spitzen, aber auch ein Michael Chiklis war so richtig gut bisher nur in "The Shield". Es sind alles Darsteller, die starke Regisseure brauchen, um aufzublühen. Hier blüht nichts wirklich... Wobei auch Nebendarsteller zu sehen sind, denen man das Potential anmerkt, mehr aber auch nicht.
Auch die Story - weit über 75% spielen an einem Ort - braucht Fingerspitzengefühl, um spannend zu sein, schlüssig wäre oberschön. Die Drehbuchgrundlage ist dabei eigentlich völlig in Ordnung, aber die Umsetzung hätte sich eben Mühe geben müssen.
Bleibt in Summe: Ein Film, den man sich zur lauen Unterhaltung natürlich mal ansehen kann, wenn der Abend sonst nichts besseres bietet; es droht nur die Gefahr leichter Melancholie, wenn man sich vorstellt, was ein begabter Regisseur aus dem Streifen hätte machen können...
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Sicherlich ist "Der Stille Amerikaner" gerade aus der Post-Vietnam-Sicht politisch interessant (wobei das weniger den Film betrifft, als mehr Green's Buch), da im Vorfeld des US-Vietnam-Feldzugs die historische unmittelbare Vorgeschichte erzählt und das US-Interesse mehr als frühzeitig kritisch beleuchtet wird. Daher auch mein grundsätzliches Interesse an dem Film.
Allerdings…
Sicherlich ist "Der Stille Amerikaner" gerade aus der Post-Vietnam-Sicht politisch interessant (wobei das weniger den Film betrifft, als mehr Green's Buch), da im Vorfeld des US-Vietnam-Feldzugs die historische unmittelbare Vorgeschichte erzählt und das US-Interesse mehr als frühzeitig kritisch beleuchtet wird. Daher auch mein grundsätzliches Interesse an dem Film.
Allerdings ist die Umsetzung doch weniger stark als erwartet. Der bereits zitierte Satz "Früher oder später muss man Partei ergreifen, wenn man menschlich bleiben will..." ist in gewisser Weise der zentrale Satz des Films, aber genau diese Botschaft hat der Film, bezogen auf seine Figuren, nicht empathisch an mich herangetragen. Insbesondere die Wandlung Fowlers vom sich selbst als neutral verstehender Beobachter zum Menschen, der Partei ergreift, wurde nicht gerade in Einzelheiten nachvollziehbar gemacht. Wenn nach dem entscheidenden Attentat Fowler in der Retrospektive zwei Opfer noch einmal benennt und diesen damit Geschichte und Gesicht gibt, fühlt sich das nach einem Abhaken eines Drehbuchpunktes an. Gefühle, insbesondere Fowlers, kommen da wenig herüber.
Ich vermute, dass das Buch den Aspekt, um den in dem Film / letztlich in der Geschichte geht, deutlich differenzierter transportiert.
Gutes Schauspiel, interessantes Thema, aber Potential definitiv verschenkt.
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An und für sich hat der Film viel Zeug, um lustig zu sein - ein Coen-Drehbuch und einen starken Cast. Regisseur Michael Hoffman (hat schon viel gemacht, ich kannte aber nix davon, und das ist vermutlich auch gut so) setzt die Sache aber dann doch rel. gekonnt in den Sand, in dem er an allen Ecken völlig überzieht - insbesondere lässt er seine starken DarstellerInnen dermaßen übertrieben herumhampeln, dass Alan Rickman einem schon leid tun kann, so zum Clown degeneriert zu werden.
Für Kids und ausgesprochen Unanspruchsvolle vermutlich völlig in Ordnung, für alle anderen doch viel zu seicht und überzogen um so etwas wie Begeisterung hervorrufen zu können. Schade drum.
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Wer bei "Kill The Irishman" einen klassischen Kriminalfilm/Actionfilm, wie hier betitelt, erwartet, kann eigentlich nur enttäuscht werden. Und auch die Besetzungsliste erinnert mehr an geradlinige Mafia-Thriller: Christopher Walken (eher Nebenrolle, aber stark), Val Kilmer (eher überflüssig), Paul Sorvino & Mike Starr (Good Fellas), Steve Schirripa & Tony Darrow (Sopranos). Die…
Wer bei "Kill The Irishman" einen klassischen Kriminalfilm/Actionfilm, wie hier betitelt, erwartet, kann eigentlich nur enttäuscht werden. Und auch die Besetzungsliste erinnert mehr an geradlinige Mafia-Thriller: Christopher Walken (eher Nebenrolle, aber stark), Val Kilmer (eher überflüssig), Paul Sorvino & Mike Starr (Good Fellas), Steve Schirripa & Tony Darrow (Sopranos). Die Hauptrolle wird von Ray Stevenson (Dexter's Isaak Sirko, Staffel 7) ebenfalls sehr gut ausgefüllt.
Aber: Nur sehr am Rande wird eine fesselnde Mafia-Story erzählt, bzw. auch nur Versatzstücke einer solchen. Eigentlich schwebt der Film eher zwischen Biopic und Drama, wobei Green schon etwas arg positiv und charismatisch gezeichnet wird.
Wer die zweite Staffel von "The Wire" gerne mochte, wird sich aber doch recht wohl fühlen. Die Hafenproblematik und von ihr ausgehende Dramen scheinen universal zu sein.
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Alex Gibney's Doku über die "Enforcer" im Eishockey hat mich gereizt, nicht etwa weil ich so ein großer Eishockey-Fan wäre oder die Thematik empathisch angehen wollte - Eishockey und insbesondere die Nähe zur platten Prügelei (obwohl der Sport elegante Züge hat / haben könnte) haben mich immer eher verwundert bzw. abgeschreckt -, sondern weil ich einen Blick über diesen Gartenzaun…
Alex Gibney's Doku über die "Enforcer" im Eishockey hat mich gereizt, nicht etwa weil ich so ein großer Eishockey-Fan wäre oder die Thematik empathisch angehen wollte - Eishockey und insbesondere die Nähe zur platten Prügelei (obwohl der Sport elegante Züge hat / haben könnte) haben mich immer eher verwundert bzw. abgeschreckt -, sondern weil ich einen Blick über diesen Gartenzaun werfen wollte, um mal wat janz Komisches zu sehen. Sozialstudie sozusagen.
In Ansätzen offeriert der Film auch diese Möglichkeit, wobei ich nach 25 Minuten sehr ermüdet war, dann aber nach 50 Minuten doch wissen wollte, wie's weiter geht bzw. was noch gezeigt wird. Die persönliche Seite der Enforcer wird erst rel. spät angegangen, gerade aber diese gibt dem Film erst einen etwas tieferen Wert.
Gibney ist kein ganz Unbekannter: Insbesondere "Taxi to the Dark Side" ist sehr interessant, wobei mich das Thema selbst natürlich auch viel direkter ansprach. Aber was ich damals schon bemängelte: "Mitunter verzettelt sich die Doku auch etwas zwischen Personen, Orten und Zeiten." Ähnliches kann man auch T.L.G. vorwerfen: Zu zerfahren, zu wenig Zielrichtung, roter Faden.
Daher für Sport-Fremde (wie mich) wohl nur sehr bedingt geeignet. In Summe keineswegs uninteressant, aber doch nur eine mittelmäßige Inszenierung eines schrägen Phänomens mit merkwürdig-unangenehmen Gestalten am Rande (ich sage nur: der Vater!).
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Homeland
dbeutner 8.0 "Ausgezeichnet" Tue, 12 Mar 2013 11:04:54 -0000
Spannend und gut erzählt, teilweise etwas überzogen und unglaubwürdig, politisch sicherlich an der einen oder anderen Ecke fragwürdig, aber zugleich soweit ausgeglichen, dass es nie in billige Propaganda abtaucht (dabei hilft die fiktive Story, im Ggs. zu Z.D.T., dem Film, den niemand brauchte...). Während ich das Gefeiere um das Schauspiel der beiden ProtagnistInnen nur sehr bedingt verstehe, ist mein Held der Serie - auch darstellerisch - ganz klar Saul Berenson (Mandy Patinkin). Solide, mäßig komplexe Unterhaltung mit den üblichen Schwächen einer spannungsgeladenen Serie, nicht mehr, nicht weniger.
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Mit viel Skepsis ran gegangen, wurde ich letztlich tendenziell positiv überrascht. Die Action-Szenen werden zwar auch hier für meinen Geschmack etwas langweilig breitgetreten und gerade in diesem Bereich ist auch einiges over-the-top inszeniert, so dass man dann doch - selbst wenn Zauberer, Zwerge, Orks und Hobbits beteiligt sind - dazu neigt, hin und wieder ein "nee kla ne" zu raunen…
Mit viel Skepsis ran gegangen, wurde ich letztlich tendenziell positiv überrascht. Die Action-Szenen werden zwar auch hier für meinen Geschmack etwas langweilig breitgetreten und gerade in diesem Bereich ist auch einiges over-the-top inszeniert, so dass man dann doch - selbst wenn Zauberer, Zwerge, Orks und Hobbits beteiligt sind - dazu neigt, hin und wieder ein "nee kla ne" zu raunen. Auch sind die CGI-Effekte - insbesondere die wolfsähnlichen Tiere - mitunter qualitativ völlig jenseits der Schmerzgrenze. Von dem nationalistisch gefärbten Hintergrund der Geschichte (die Zwerge wollen das zurück, was einmal vor vielen vielen Jahren "ihres" war, obwohl sie eigentlich gerade ganz glücklich leben - immerhin gab es einen kurzen kritischen Dialog zu Beginn) will ich gar nicht anfangen.
Auf der anderen Seite gibt es einige echte Höhepunkte, insbesondere: Die Trolle (und spätestens bei deren geilem Cockney wird man für den O-Ton so dermaßen belohnt) sowie Gollum - einfach großartig umgesetzt.
Und: Die Zeit verging wie im Fluge. Nach knapp drei Stunden hätte ich ohne weiteres weiter sehen können (und tendenziell auch wollen).
In Summe also sicher nicht das, was ich unter "Filmkunst" verstehe, aber ein verdammt unterhaltendes Werk mit einigen Hoch- und Tiefpunkten. Bei aller Skepsis Jackson ggü und auch unter der Prämisse, dass ich /einen/ dichten guten und weniger Action-geladenen Film diesem erneuten Dreiteiler klar vorgezogen hätte: Hut ab, was Jackson draus gemacht hat. Hoffe nur, dass er nicht in den folgenden Teilen - wie in HdR - die ruhige Art dem RummsBumms völlig opfert...
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Gästebuch
Cameron Sun, 28 Apr 2013 12:40:20 -0000
Hallo,
du wolltest doch mal deutsche Untertitel zu "eine reine Formalität" erstellen... hast du diesen Plan in die Tat umgesetzt?
silverFF Fri, 01 Feb 2013 15:44:42 -0000
Hi! Lang nicht mehr Kontakt gehabt... gerade deinen Post zu Homeland gelesen... schön geschrieben...
Mich hat auch Saul mehr angetan, als die zwei... auf jeden Fall hat er viele Folgen gerettet:) Ich war sehr neugierig wie die Synchro so ist, und habe deswegen mal reingeguckt in die erste Folge... wenn man mit englischem VO gewohnt ist.. ich fand sie schrecklich, nun ja es geht vieles verloren irgendwie.... du sagst keine Synchro:( Obwohl man dazu sagen muss das die Serienidee von den Amis übernommen wurde.. glaub aus Israel?
Ansonsten selbst habe ich ausschließlich nur Serien angeguckt in letzter Zeit : / Wie schaut es bei dir so aus?:)
Roldur Thu, 17 Jan 2013 19:08:45 -0000
Für den enorm geilen Pusher-Vergleich bekommst du ne Anfrage :)
DonChris Mon, 19 Nov 2012 08:34:55 -0000
Hallo Detlev,
ich bin soeben durch deinen Kommentar zu "Argo" auf dein Profil gestoßen und habe zu meiner Freude festgestellt, dass du ausschließlich gute Kommentare schreibst - mein Kompliment!
Aus diesem Grund und für regen Austausch über das geliebte Thema Film, würde ich mich auch freuen dich auf meiner Freundesliste begrüßen zu dürfen.
Beste Grüße vom Don
r3sortiane Thu, 13 Sep 2012 11:23:12 -0000
Toller, informativer Kommentar zu "Eine reine Formalität" - würde da gern weiter von dir profitieren - MP-Freunde?
lieber_tee Mon, 23 Apr 2012 15:31:17 -0000
Deine differenzierten Filmkommentare sind mir aufgefallen, ebenso deine persönlich-sachlichen Abschlussworte zu Duffy. Sind mir eine Anfrage wert.
Oliver
Joeyjoejoe17 Wed, 18 Jan 2012 11:22:49 -0000
Mir gefallen deine Kommentare sehr und würde sie gerne auf meinem Dashboard haben :>
bobo-lemon Wed, 19 Oct 2011 10:54:34 -0000
Nach dem sehr schönen RED STATE Review musste ich dir jetzt mal 'ne Freundschaftsanfrage rüberschicken. Auch wenn 45 % an geschmacklicher Übereinstimmung nach oben hin noch etwas Luft lassen, so zählt bei mir hier eher die gemeinsame Weltanschauung!
m.laterne Wed, 15 Jun 2011 05:37:06 -0000
Gut zu lesende Kommentare. Ich stimme nicht immer überein aber gut zu lesen.
Mr Lee Mon, 10 May 2010 14:31:49 -0000
Ja viel Spass bei "happiness" du wirst es nicht bereuen, Ich hatte mir den auch damals auf Englisch besorgt. Eigentlich versteht man die Story gut. Und auf Deutsch isser, wie bei den meisten anderen Syncros eh Mist kann ich mir vorstellen. Once, läuft ja die Tage, mal sehn wie der wird... Grüße
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Kult und in meinen Augen einer der besten Carpenter, vermutlich, weil ich schrägen Humor einem ernsten Gemetzel gegenüber klar vorziehe. In gewisser Weise die SciFi-Antwort auf "Angriff der Killertomaten" (oder umgekehrt?), nur reduzierter und mit einem Touch Trash-Philosophie :-)