_Garfield

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_Garfield aus Timbuktu heißt Kai H., ist 23 Jahre alt. Er hat sich auf moviepilot angemeldet und hat schon unglaubliche 1705 Filme bewertet und legendäre 277 Kommentare geschrieben. Mein Blog: die-blogbusters.blogspot.de | Autor für Cereality | „Wenn man leben will, wird jeder Ort zum Paradies.“ Mehr


Gästebucheinträge

  • JonnyvsSherlock heißt jetzt Jonnys Reflections...Hoffe man gewöhnt sich dran ;)

    • Hi :) Habe gesehen, dass du "Inside Out" mit guter Begründung super findest, dich aber trotzdem um eine differnzierte Wertung bemühst, was ich sehr lobenswert finde, wie auch "Titanic" und "Blade Runner" auf der Lieblingsfilmliste. Würde mich über eine mp-Freundschaft freuen.

      LG,
      Desmond

      • Ähm, nee?!

        • Was hat dir an ASSAULT nicht zugesagt/gefehlt?

          • Ich hab mich ähnlich gefreut, weil ich schon wieder vergessen hatte, dass du den Film auch sehr mochtest. ^^ Dein Kommentar spiegelt meine Eindrücke eigentlich schon ziemlich nah wider. Ich habe zuallererst einen Feministen-Film vermutet, dann lange Zeit gedacht: 'Okay, wirklich Zugang wirst du da nicht mehr kriegen.' und erst mit dem Elefantenmensch bzw. spätestens in der Szene, als sie den Kuchen probiert, hat es dann langsam Klick gemacht. Ich kann dir da eigentlich nicht viel Neues erzählen, einiges blieb auch mir verschlossen, inklusive der schwarzen Materie ^^, aber das sind auch alles Dinge, die nicht wirklich entschlüsselt werden wollen bzw. oft auch einfach nebensächlich sind. Sowas nehm ich dann einfach als aufregende Stilübung mit. Findest du eigentlich, dass sich Scarlett lediglich in das Wesen des Menschen einfühlen wollte, ihn verstehen wollte oder bis zur Vergewaltigung gar selbst den Wunsch verspürte, Mensch zu sein?

            Schade hingegen, dass du ALL IS LOST nicht ganz so feierst wie ich. Auch wie UNDER THE SKIN ein Film, den ich im Gegensatz zur allgemeinen Kritik als sehr kurzweilig empfand.

            Nebenbei: Bist du hier gar nicht mehr als "Kritiker" unterwegs?

            • Ein gutes, neues Jahr wünsche ich dir!!!

              • Ja, stimmt schon. Für meinen Geschmack dann etwas zu sentimental. Die Japaner übertreiben da oft und gerne. Und Ghibli hat ja vorgegeben, wie man das perfekt ausgewichten kann. Mit dem norwegischen Holz meine ich übrigens die gleichnamige (sehr schlechte) Romanvorlage von (dem sehr schlechten) "Naokos Lächeln", der wiederum nach dem (sehr schlechten) Lied der Beatles benannt ist. In dem Lied geht es im weitesten Sinne um Hippie-Indie-Yuppies und die findet Murakami gleich so toll, dass er diese Lebenseinstellung mit Manns Zauberberg verwurstet und ein unsäglich nerviges Depri-Buch schreibt. Nur als Randinfo, haha!

                • Dem norwegischen Holz ne 6 und ne 7 für die Wolfsbälger! Muss man sich Sorgen um deine Geistesverfassung machen?

                  • Auch super. Bemerkenswert finde ich, wie viele Dalí-Einflüsse und Motive darin verarbeitet werden: anamorphe, sich verflüssigende Uhren, merkwürdige Gebilde und Insekten. Schön. Hatte gestern Nacht (!) spontan Lust gehabt auf ein paar (de facto drei) surrealistische Kurzfilme, da ich aus diesem Bereich nur den ANDALUSISCHEN HUND sowie DAS GOLDENE ZEITALTER kenne. Hat sich gelohnt; habe den DESTINO dreimal gesehen, die beiden anderen zweimal - und immer ließ sich etwas Neues entdecken. :)

                    • Ich auch nicht aus dir - IRREVERSIBEL? X-MEN? DREDD? THE EXPENDABLES 2? :D ;)

                      War leider nur halbherzig gebannt vom MAN. Das, was man häufig den Coens vorwirft - Stilsicherheit, die ins Selbstverliebte zu kippen droht, intellektuelle Kühle, Stars auf Knopfdruck für voneinander abgekoppelte, dialogreiche Minigeschichten -, war hier für mich erstmalig ein wenig (!) nachzuvollziehen. Im Gegensatz zum organisch sich entwickelnden, wunderschön doppelbödigen und über das Kino hinausreichenden A SERIOUS MAN fehlte mir emotionale Intimität und ein Fluss, der durch die Geschichte führt. Alles ist so merkwürdig auf Noir-Hommage getrimmt, so geleckt und visuell perfekt, unangenehm perfekt, würde ich sagen. Dann wieder ausgefranst: Niemand hat den öden Klavier-Subplot gebraucht. Natürlich bieten die Coens auch in THE MAN WHO WASN'T THERE eine Reihe von urkomischen bis magenbitteren Einzelszenen, Charakteren, Reflexionen (den Gerichtsteil, Freddy Riedenschneider sowie den Schluss mochte ich sehr), aber ich verspürte dennoch das Gefühl, dass ihre diesmal künstlichen Figuren in diesem Film nicht davon befreit werden, weil sie nebeneinander gestapelt worden sind - so wie ihre Konversationen. Damit erreichen die Coens zwar ein mögliches Bild des "modernen Menschen", aber mich nicht. Eine bisschen leere Stilübung, aber bei weitem nicht so schrecklich wie THE GOOD GERMAN oder, bleiben wir bei den Coens, BURN AFTER READING. Dafür habe ich mich einigermaßen amüsieren können.