"Wenn ich irgendwas für sie tun kann.."
"Egal was?"
"Ja, egal was."
"Wie wär's mit Pommes und 'nem Shake."
Jaja, welch ein running Gag.. der dunkelhäutige Hühne verzehrt gerne massenweise Pommes und Shake..
Dieser Aspekt und die Tatsache dass sich xXxxXx niemandem mit beugt ohne ihn mit einer eingefrorenen Mimik wie ich sie zuletzt bei Kay One sah zumindest im selben Atemzug zu beschimpfen sind dann auch schon alles in Sachen charakterlicher Ambiguität. Nun gut, Actionfilm halt. Aber kein guter.
der intellektuelle niedergang ist in allen sektoren der gesellschaft zu erkennen. die leinwand wird mit teenieködernden mumpitzromanzen bestückt, das fernsehprogramm gibt aufgrund von unterschichtentv rund um die uhr anlass zum permanent schockierten kopfschütteln, die meistverkaufte musik besteht aus billigen synthesizereffekten kombiniert mit aggressiv dämlicher metaphorik - "sie ist ein monster, sie macht mir angst doch ich weiss was ich will", gedrucktes gedankengut wird vom durchschnittsdeutschen nur mit starsiegel in autobiografieform erworben, alltägliche gespräche die in öffentlichen verkehrsmitteln aufgeschnappt werden können behandeln oberflächlichkeiten und nichtigkeiten, menschen stumpfen allgemein bis aufs maximum ab, sind bereit ihre grundrechte für ein spezielles riesenburgermenue abzugeben, prügeln sich im fussballstadion unter dem deckmantel der freiheit begleitet von propagandistische patriotismus-floskeln, argumentationen mit einem fremden enden in handgreiflichkeiten, vor dem club begegnen sich alte, respektlos behandelte säufer die sich die rente durch das ergattern von flaschenpfand aufzubessern versuchen und sich im konkurrenzkampf den schädel mit den tragischen letzten arbeitsutensilien, herumliegenden bierflaschen mit einem kleinen restbestand an flüssigkeit, den sie wie ausgezehrte hunde ihre kehle hinabbefördern um den pegel zu halten, einschlagen. eine pikierte ältere dame ist schlichtweg nicht dazu bereit sich auf ein gespräch mit einem jüngeren individuum einzulassen, sie hat zwar keine argumente für die offenstehende diskussion aber ihr höheres alter stellt sie, und das meint sie ernst, schlichtweg höher. die ausgetauschten ansichten spielen dabei keine rolle.
die dummheit nimmt überhand
Aber tröste dich:
Von unbekannten klugen Menschen aus Ur "Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe." (Keilschrift aus Ur, Chaldäa) über Aristoteles "Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.", Hesoid "Denn diese Jugend ist ohne Zweifel unerträglich, rücksichtslos und altklug." und Goethe "Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein." bis hin zur modernen Zeit "Die Jugend kann nicht mehr auf die Erwachsenen hören. Dazu ist ihre Musik zu laut." (Oliver Hassencamp) -- jede Zeit hatte ihre "Probleme" mit der Jugend und wohin unsere Gesellschaft steuert. Letztendlich hat die Zivilisation noch immer überlebt und hat es sogar geschafft, uns aus der späten Jungsteinzeit zu katapultieren - was dieser weise Mann in Ur bestimmt nicht gedacht hätte.
Moritz, bleib treu riefen schockierte Cineasten erfolglos. Der Filmtitel weist eine Art ironischer Selbstkritik auf, portraitiert er doch einen Musiker der seit etlichen Jahren dieselben Phrasen drischt. Somit ändert sich an der Musik rein gar nichts, die angesprochene Veränderung liegt demnach im Erschließen neuer Plattformen zur Verbreitung der frohen Ghettokunde. Herr Eichinger, ich kann vergeben, doch ich kann nicht vergessen. Kein interesse.
Für mich büßt der Film einiges an Authentizität ein, weil Ennis' zwar gut gespielte, jedoch einseitige Rolle nach dem Tode Jacks einen resignierten Dauerzustand annimmt, der nicht einmal von der Tochter, zu der er einen recht guten Draht hat, hinterfragt wird.
Was jedoch überzeugt, sind die sich aufbauenden inneren Spannungen, die Wut über das Ungewisse und die Selbstzweifel der Protagonisten, die mit dieser gesellschaftlich verpöhnten Situation umzugehen versuchen. Das Ende hingegen hat keine wirkliche Pointe sondern trudelt kitschig aus. Die verbreitete Anschuldigung, dass dieser Film von Kritikern zerrisen worden wäre, würde er von der Liebe eines heterosexuellen Pärchens handeln, ist haltlos, weil viele Schlüsselszenen und die Kernproblematik dann einfach wegfielen.
Somit ein guter, aber nicht überragender Film.
Solide Grundidee, aber die unauthentischen Reaktionen die die Protagonisten hier aufweisen sind meist eher lächerlich als zum Lachen. Die anfängliche Szene in der "Christoph", nachdem er einen Türken durch erbostes Hupen zum Aussteigen bringt, die Aussage "Ich fick dein Leben" mit einem eingeschüchterten "alles klar" quittiert, fand ich jedoch zum Brüllen.
Adam Sandlers Synchronstimme weckt in mir das Bild eines mit Valium zugedröhnten Vollidioten und der Humor ist mir einfach auf einem zu dämlichen Level um mehr als ein paar mal zu schmunzeln (Gag - Adam Sandler fängt an wie ein verprügelter Autist lauthals loszuheulen um das Herz einer Dame zu gewinnen und hat damit Erfolg). Humor geht auch intelligenter, etwa mit der Authentizität eines Filmes wie Lammbock, doch was ist von einem die Massen mit extraleichter Kost beliefernden Adam Sandler zu erwarten. Jedoch ist die Geschichte halbwegs originell (und täglich grüßt das Murmeltier) und Drew Barrymore vermag es sowohl niedlich als auch traurig in die Kamera zu gucken.
Zwar ist dies die Absicht des Regisseurs, aber ich war erstaunt wie oft ich während der Streitgespräche anhand der schlecht schauspielernden Protagonisten, die kein Stück aufeinander eingingen (Bild des plumpen, Biertrinkenden Mannes) und den Anschein erweckten als hätte der Schreiber des Skriptes einen minimalen Wortschatz, den Kopf schütteln musste
wird meiner meinung nach schlecht werden, weil der erste teil als plumper, verrückter unterhaltungsstreifen alles richtig gemacht hat. die fortsetzung wird dann wohl eine noch wahnwitzigere handlung aufweisen oder ein reines imitat sein
Obwohl ich von der die Geschichte abändernden Handlung (zugunsten des schludrigen Happy-Ends?) mehr als enttäuscht war, konnte ich dem Film einiges abgewinnen. Die geschriebenen Rollen kongruieren unglaublich gut mit den ausgewählten Schauspielern, vor allem der vielfach erwähnte Christoph Waltz spielt hier ausnahmslos alle an die Wand, da das Skript ihm deutlich mehr Situationen zum Glänzen bietet als etwa dem im Vorfeld groß propagierten Brad Pitt, der sich mit einer Ansprache und ein paar Kopfschnitzereien (schlichtweg unpassende letzte Szene) zufrieden geben muss. Zwar kann Tarantino, der die düstere Thematik mit der von ihm üblichen Stilvielfalt aufhellt, in diesem Genre nicht vollends überzeugen, jedoch vermag ich über die skurrile Geschichte anhand einer genialen Besetzung und Dialogen wie dem in der Anfangsszene hinwegzusehen.
Das vielfach genutzte Szenario einer menschenleeren Großstadt, in diesem Falle New York, ist in der ersten halben Stunde sehr atmosphärisch aufgebaut worden. Auch die mit fortschreitendem Handlungsverlauf raffinierter werdenden Ungeheuer, die furchtbarer aussahen als sie zu wirken vermochten, sind lustige Beilage zu einem Mahl das nach hinten hin immer fader wird und an Originalität einbüßt bis es im äußerst knappen Schlusswort endet. Trotzdem ein sehenswerter Film.
Absichtliches Versagen in der Namensgebung um wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit um einen grottenschlechten Film zu erlangen, meiner Meinung nach. ;D
Dieser Film brachte mich oft an Stellen zum Schmunzeln, an denen von der Vorstellung einer ewigen Liebe verflossene Teenieherzen vermutlich höher schlugen. Die Naivität der Dialoge, etwa am Beispiel der Endszene, in der sich die Hauptdarstellerin in ihrem kindlichen Leichtsinn für ein Leben als Vampir entschieden zu haben scheint, ist viel zu spontan und unglaubwürdig, da sich diese tiefgreifende Entscheidung keinesfalls aus dem Geschehen ergibt. Ebenso banal präsentiert sich das Liebesverhältnis der beiden Protagonisten, denen es in der Geschichte an jeglicher Ambiguität mangelt oder etwa die Freundschaften zu allen möglichen Jahrgangsgenossen mit denen nicht ein längeres Gespräch geführt wurde. Schlecht umgesetzte Romanze für leicht manipulierbare Heranwachsende.
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Zeddicus
über xXx2: The Next Level 2010/05/03 17:58:08
"Wenn ich irgendwas für sie tun kann.."
"Egal was?"
"Ja, egal was."
"Wie wär's mit Pommes und 'nem Shake."
Jaja, welch ein running Gag.. der dunkelhäutige Hühne verzehrt gerne massenweise Pommes und Shake..
Dieser Aspekt und die Tatsache dass sich xXxxXx niemandem mit beugt ohne ihn mit einer eingefrorenen Mimik wie ich sie zuletzt bei Kay One sah zumindest im selben Atemzug zu beschimpfen sind dann auch schon alles in Sachen charakterlicher Ambiguität. Nun gut, Actionfilm halt. Aber kein guter.
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Zeddicus
Kommentare 2010/04/19 17:56:32
in der tat unpassende überschrift
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Zeddicus
Kommentare 2010/03/12 03:41:24
der intellektuelle niedergang ist in allen sektoren der gesellschaft zu erkennen. die leinwand wird mit teenieködernden mumpitzromanzen bestückt, das fernsehprogramm gibt aufgrund von unterschichtentv rund um die uhr anlass zum permanent schockierten kopfschütteln, die meistverkaufte musik besteht aus billigen synthesizereffekten kombiniert mit aggressiv dämlicher metaphorik - "sie ist ein monster, sie macht mir angst doch ich weiss was ich will", gedrucktes gedankengut wird vom durchschnittsdeutschen nur mit starsiegel in autobiografieform erworben, alltägliche gespräche die in öffentlichen verkehrsmitteln aufgeschnappt werden können behandeln oberflächlichkeiten und nichtigkeiten, menschen stumpfen allgemein bis aufs maximum ab, sind bereit ihre grundrechte für ein spezielles riesenburgermenue abzugeben, prügeln sich im fussballstadion unter dem deckmantel der freiheit begleitet von propagandistische patriotismus-floskeln, argumentationen mit einem fremden enden in handgreiflichkeiten, vor dem club begegnen sich alte, respektlos behandelte säufer die sich die rente durch das ergattern von flaschenpfand aufzubessern versuchen und sich im konkurrenzkampf den schädel mit den tragischen letzten arbeitsutensilien, herumliegenden bierflaschen mit einem kleinen restbestand an flüssigkeit, den sie wie ausgezehrte hunde ihre kehle hinabbefördern um den pegel zu halten, einschlagen. eine pikierte ältere dame ist schlichtweg nicht dazu bereit sich auf ein gespräch mit einem jüngeren individuum einzulassen, sie hat zwar keine argumente für die offenstehende diskussion aber ihr höheres alter stellt sie, und das meint sie ernst, schlichtweg höher. die ausgetauschten ansichten spielen dabei keine rolle.
die dummheit nimmt überhand
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Tala 2010/03/12 07:26:34
Antwort löschenhttp://www.moviepilot.de/movies/idiocracy
Aber tröste dich:
Von unbekannten klugen Menschen aus Ur "Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe." (Keilschrift aus Ur, Chaldäa) über Aristoteles "Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.", Hesoid "Denn diese Jugend ist ohne Zweifel unerträglich, rücksichtslos und altklug." und Goethe "Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein." bis hin zur modernen Zeit "Die Jugend kann nicht mehr auf die Erwachsenen hören. Dazu ist ihre Musik zu laut." (Oliver Hassencamp) -- jede Zeit hatte ihre "Probleme" mit der Jugend und wohin unsere Gesellschaft steuert. Letztendlich hat die Zivilisation noch immer überlebt und hat es sogar geschafft, uns aus der späten Jungsteinzeit zu katapultieren - was dieser weise Mann in Ur bestimmt nicht gedacht hätte.
Zeddicus
über Zeiten ändern Dich 2010/02/06 16:31:48
Moritz, bleib treu riefen schockierte Cineasten erfolglos. Der Filmtitel weist eine Art ironischer Selbstkritik auf, portraitiert er doch einen Musiker der seit etlichen Jahren dieselben Phrasen drischt. Somit ändert sich an der Musik rein gar nichts, die angesprochene Veränderung liegt demnach im Erschließen neuer Plattformen zur Verbreitung der frohen Ghettokunde. Herr Eichinger, ich kann vergeben, doch ich kann nicht vergessen. Kein interesse.
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Zeddicus
über Brokeback Mountain 2009/12/18 11:50:21
Für mich büßt der Film einiges an Authentizität ein, weil Ennis' zwar gut gespielte, jedoch einseitige Rolle nach dem Tode Jacks einen resignierten Dauerzustand annimmt, der nicht einmal von der Tochter, zu der er einen recht guten Draht hat, hinterfragt wird.
Was jedoch überzeugt, sind die sich aufbauenden inneren Spannungen, die Wut über das Ungewisse und die Selbstzweifel der Protagonisten, die mit dieser gesellschaftlich verpöhnten Situation umzugehen versuchen. Das Ende hingegen hat keine wirkliche Pointe sondern trudelt kitschig aus. Die verbreitete Anschuldigung, dass dieser Film von Kritikern zerrisen worden wäre, würde er von der Liebe eines heterosexuellen Pärchens handeln, ist haltlos, weil viele Schlüsselszenen und die Kernproblematik dann einfach wegfielen.
Somit ein guter, aber nicht überragender Film.
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Zeddicus
Kommentare 2009/11/26 11:10:37
man darf gespannt sein. apropos futurama-filme,
die genialste einstiegssequenz der vier ist wohl die evidente kritik an fox in bender's big score^^
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Zeddicus
über Hardcover 2009/10/29 15:24:23
Solide Grundidee, aber die unauthentischen Reaktionen die die Protagonisten hier aufweisen sind meist eher lächerlich als zum Lachen. Die anfängliche Szene in der "Christoph", nachdem er einen Türken durch erbostes Hupen zum Aussteigen bringt, die Aussage "Ich fick dein Leben" mit einem eingeschüchterten "alles klar" quittiert, fand ich jedoch zum Brüllen.
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Zeddicus
über 50 erste Dates 2009/10/27 10:31:47
Adam Sandlers Synchronstimme weckt in mir das Bild eines mit Valium zugedröhnten Vollidioten und der Humor ist mir einfach auf einem zu dämlichen Level um mehr als ein paar mal zu schmunzeln (Gag - Adam Sandler fängt an wie ein verprügelter Autist lauthals loszuheulen um das Herz einer Dame zu gewinnen und hat damit Erfolg). Humor geht auch intelligenter, etwa mit der Authentizität eines Filmes wie Lammbock, doch was ist von einem die Massen mit extraleichter Kost beliefernden Adam Sandler zu erwarten. Jedoch ist die Geschichte halbwegs originell (und täglich grüßt das Murmeltier) und Drew Barrymore vermag es sowohl niedlich als auch traurig in die Kamera zu gucken.
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Zeddicus
über Leaves of Grass 2009/10/20 19:47:13
man darf gespannt sein
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Zeddicus
über Männersache 2009/10/16 03:30:14
Zwar ist dies die Absicht des Regisseurs, aber ich war erstaunt wie oft ich während der Streitgespräche anhand der schlecht schauspielernden Protagonisten, die kein Stück aufeinander eingingen (Bild des plumpen, Biertrinkenden Mannes) und den Anschein erweckten als hätte der Schreiber des Skriptes einen minimalen Wortschatz, den Kopf schütteln musste
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Zeddicus
über Hangover 2 2009/10/16 03:13:16
wird meiner meinung nach schlecht werden, weil der erste teil als plumper, verrückter unterhaltungsstreifen alles richtig gemacht hat. die fortsetzung wird dann wohl eine noch wahnwitzigere handlung aufweisen oder ein reines imitat sein
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tasse 2009/10/19 03:09:47
Antwort löschen"muss man sich doch angucken!!!!!!" ;)
Zeddicus 2009/10/19 13:48:16
Antwort löschenweil ich daran interessiert bin zu sehen ob meine vermutung zutrifft. kann mich ja auch irren ;)
Zeddicus
über Inglourious Basterds 2009/10/14 23:50:42
Obwohl ich von der die Geschichte abändernden Handlung (zugunsten des schludrigen Happy-Ends?) mehr als enttäuscht war, konnte ich dem Film einiges abgewinnen. Die geschriebenen Rollen kongruieren unglaublich gut mit den ausgewählten Schauspielern, vor allem der vielfach erwähnte Christoph Waltz spielt hier ausnahmslos alle an die Wand, da das Skript ihm deutlich mehr Situationen zum Glänzen bietet als etwa dem im Vorfeld groß propagierten Brad Pitt, der sich mit einer Ansprache und ein paar Kopfschnitzereien (schlichtweg unpassende letzte Szene) zufrieden geben muss. Zwar kann Tarantino, der die düstere Thematik mit der von ihm üblichen Stilvielfalt aufhellt, in diesem Genre nicht vollends überzeugen, jedoch vermag ich über die skurrile Geschichte anhand einer genialen Besetzung und Dialogen wie dem in der Anfangsszene hinwegzusehen.
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Zeddicus
über I Am Legend 2009/10/09 13:55:08
Das vielfach genutzte Szenario einer menschenleeren Großstadt, in diesem Falle New York, ist in der ersten halben Stunde sehr atmosphärisch aufgebaut worden. Auch die mit fortschreitendem Handlungsverlauf raffinierter werdenden Ungeheuer, die furchtbarer aussahen als sie zu wirken vermochten, sind lustige Beilage zu einem Mahl das nach hinten hin immer fader wird und an Originalität einbüßt bis es im äußerst knappen Schlusswort endet. Trotzdem ein sehenswerter Film.
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Zeddicus
über Die Noobs - Klein aber gemein 2009/10/09 09:35:43
Absichtliches Versagen in der Namensgebung um wenigstens ein bisschen Aufmerksamkeit um einen grottenschlechten Film zu erlangen, meiner Meinung nach. ;D
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Zeddicus
über Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen 2009/09/24 19:04:10
Dieser Film brachte mich oft an Stellen zum Schmunzeln, an denen von der Vorstellung einer ewigen Liebe verflossene Teenieherzen vermutlich höher schlugen. Die Naivität der Dialoge, etwa am Beispiel der Endszene, in der sich die Hauptdarstellerin in ihrem kindlichen Leichtsinn für ein Leben als Vampir entschieden zu haben scheint, ist viel zu spontan und unglaubwürdig, da sich diese tiefgreifende Entscheidung keinesfalls aus dem Geschehen ergibt. Ebenso banal präsentiert sich das Liebesverhältnis der beiden Protagonisten, denen es in der Geschichte an jeglicher Ambiguität mangelt oder etwa die Freundschaften zu allen möglichen Jahrgangsgenossen mit denen nicht ein längeres Gespräch geführt wurde. Schlecht umgesetzte Romanze für leicht manipulierbare Heranwachsende.
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