Heavy Metal - Kritik

Heavy Metal

CA/US · 1981 · Laufzeit 86 Minuten · FSK 16 · Science Fiction-Film, Animationsfilm, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Actionfilm · Kinostart
Du
  • 8

    Ich habe den Film im Kino gesehen, allein- weil keiner da rein wollte. Ich hatte Angst, dass ich nicht rein käme, ich war gerade 14 geworden. Hinter mir kifften 2 Jungs und ich bekam den Shit ab. Der Film schlug voll bei mir ein. Hab ihn danach aber nie wieder gesehen.

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    • 5 .5

      Ich habe diesen Film nach der parodierenden South-Park-Folge vor einigen Jahren gesehen und geil gefunden. Gerade eben hab ich ihn mir nochmal angesehen und fand ihn eher langweilig. Schlechter Wiederguckwert. Kann aber auch an den heutigen Sehgewohnheiten liegen. Was bleibt ist aber ein guter Soundtrack.

      • 6 .5

        Der Streifen hat was. Wobei ich ihn besser in Erinnerung hatte und der rewatch somit doch etwas enttäuschend war. Bedenkt man aber das Alter, so kriegt er einfach Bonus-Kultpunkte und schlecht ist er definitiv nicht.

        • 8

          old School. In den 80er war der film im Kino 1a. Heute eher nicht. Ist aber doch gut gemacht.

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          • 9

            Episodenfilm in anlehnung an die Heavy Metal Comics führt den Zuschauer in eine düstere Welt, voller Sex & Drugs & Rock´n Roll. Die überzeichneten Charaktere der Darsteller sind nicht unbedingt etwas für zartbesaitete Friedensaktivisten, für denjenigen, der Heavy Metal Comics gern gelesen hat ein grenzenloses Vergnügen.
            Der Film führt in die Welt von Menschlichen Perversionen und vermittelt ein düsteres Zukunftsbild, die Filmmusik hat mir sehr gefallen und passt zu den ganzen Thema.

            Absolut sehenswert!!!

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            • 7 .5

              Für diese Art von Film muss man der richtige Typ sein es ist seine machart sein Stil, auch das Zeitgefühl der 80er muss man lieben dann ist man genau richtig hier !

              • 7 .5

                Das Filmkorn prasselt in beständiger Manie nieder, wenn man 'HEAVY METAL' auf Blu-Ray sichtet. Ein unumgängliches Merkmal der zahlreichen Ebenen, die in diesem 35mm-Animationsfilm zu visuell-atemberaubenden Welten geschaffen wurden. Soviel Aufwand & Ambition, die da drin stecken, gründen sich natürlich auf den zahlreichen, variierten Stil-Auswüchsen der phantastischen Vorlage, aber auch auf deren Geist vom Pulp-Enthusiasmus, der vor allem pubertierende Geeks & Macker ansprechen soll, somit auch ein Ventil (nicht nur) für sexuelle Eroberungsfantasien und exploitative, 'verbotene' Schauwerte darstellt.

                Neben dem Genre-Sleaze, der von futuristischem Hardboiled-Noir hin über Conan-artige Fantasy-Schlachten reicht, beherbergt der Film aber zudem eine durchweg leichtfüßige, gar satirische Ader der Übertreibung von Sex & Slime, Space & Creatures - auch getragen vom drollig-sarkastischen Voice-Cast (inkl. Harold Ramis, John Candy, Eugene Levy). Wenn dann nämlich adoleszente Protagonisten aus ihrem stinkigen Mittelamerika-Alltag herausgezogen werden, um das Bestehen weit entfernter Galaxien in verstärkter Körperfassung zu entscheiden, während auf dem Soundtrack Musical-ähnlich die neuesten Rock-Hits aufspringen und Wände einreißen, zeugt das von eskapistischer, rotziger Punk-Attitüde und wird dementsprechend grotesk, mit massig dicken Brüsten, abgezeichnet (in liebevollem Detail zu den ursprünglichen Comic-Künstlern).

                Nicht umsonst erlebt man dabei auch ein Arsenal an jüdischen Charakteren, Mythen ("Looks like something out of the Ten Commandments"), Symbolen und Urängsten (Zombies im zweiten Weltkrieg). Da schwebt stets ein Gefühl der Befreiung und Flucht, Selbstverwirklichung und Rechtschaffenheit durch den episodenhaften Narrativ, der stets im Kampf gegen das über die Jahrtausende hinweg manifestierte Böse (das in einer entfernten Anfangssequenz von den fiesesten Amöben bis hin zu Adolf Hitler reicht) neben all dem anarchischen Galaxy-Fun auch auf Supermänner und sexy Golems zurückgreift.

                Nirgendwo wird dies deutlicher, als in der letzten halben Stunde des Films, die am stärksten als klassischer Spielfilm-Narrativ ausgearbeitet wurde und den meisten Pomp beinhaltet, nur noch wenig Humor, aber dafür reichlich Mythos, Action, auch Spaß und Spannung bereithält. Dort beauftragt eine vom rücksichtslosen Bösen gefährdete Zivilisation die letzte Überlebende eines Krieger-Stammes, die schweigsame Taarna, sie retten zu kommen - eine Mission, der sie schicksalhaft Folge leisten muss, denn dafür wurde sie auserkoren (= Golem). Ihre glorreiche Aufrüstung, mit dem fliegenden Gefährten an ihrer Seite, sowie das nachfolgende Gefecht, erinnern nicht von ungefähr an das Kino des jüdischen Regisseurs Zack Snyders, der (als einer unter vielen) ebenfalls zugab, von 'HEAVY METAL' inspiriert worden zu sein.

                Dies schlägt sich auch in der Struktur seines 'SUCKER PUNCH' nieder, der nicht nur den episodenhaften, metaphysisch-Genre-variierenden Struggle des HEAVY-METAL-Komplex hommagiert, sondern auch dessen Rahmenhandlung mit einer unterdrückten Protagonistin, welche sich allmählich jenseits von Zeit und Raum als starke Frau gegen das Böse behauptet (speziell in der alternativen Version im Bonusmaterial). Bezeichnenderweise legt Komponist Elmar Bernstein in dieser Sektion seinen empathisch-zauberhaften Fokus und schafft inmitten des ganzen, außerirdischen Wahnsinns (courtesy of u.a. Dan O'Bannon & Jean Giraud) eine emotionale Grundlage mit Larger-Than-Life-Leidenschaft. Feministische Power darf eben auch nicht fehlen, wenn hier auch stark fetischisiert.

                Dies gepaart mit der ohnehin beständigen, filmischen Power macht 'HEAVY METAL' zu einem bunten, ekstatischen und krassen Wunderwerk der frühen 80er Jahre, dem nur wenige Realfilme gleich kommen, was Ausgelassenheit, Exzess und Fantasie betrifft. Inhaltlich ist er sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, doch wenn soviel psychotronisch-verruchter und sexuell-naiver Spaß im Spiel ist, ist das auch schon eine Menge wert - selbst wenn nur für den 12-Jährigen in uns.

                8
                • 7

                  Die beste Szene war meiner Meinung nach, als vor dem Held eine nackte Frau mit rießigen Brüsten liegt, und ihm nur "sie hat wunderschöne Augen" einfällt.

                  Es gibt dazu auch ne coole Southparkfolge, in der Kenny auf Drogen in die Welt von Heavy Metal abtaucht (Staffel 12, Folge 3). Unbedingt ansehen!

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                  • 1

                    Es tut mir echt leid und ich muss vorab sagen, dass ich metal und hardrock absolut liebe, aber der film ging gar nicht. Trotz einer vorhersage von 7,5 muss ich dem film leider so eine schlechte bewertung geben, weil er meiner ansicht nach einfach nur langweilig ist. Und auch die songs von black sabbath, journey etc. dümpeln meistens nur leise im hintergrund vor sich hin, anstatt sie episch in die nicht vorhandene handlung zu integrieren. Der eine punkt kommt somit lediglich durch die bandauswahl zu stande. Schade!

                    • 8

                      Ein 15-jähriger, pubertierender Junge flüchtet sich in eine Welt voller Brüste, Aliens, Gewalt und Heavy Metalesquer Musik, holt sich viele bunte Farben, wirft sich ein paar Pillen ein und animiert einen Film - so fühlt sich "Heavy Metal" an und man fühlt sich dabei überraschenderweise wohl. Toll!

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                      • 8 .5

                        Das war so Wunderbar !!!

                        • 8

                          Ich mag diesen trashigen und kultigen Zeichentrickfilm einfach.
                          Die letzte Geschichte hat es mir besonders angetan.
                          Der zweite Teil ist mir egal.

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                          • 6 .5

                            Zwar gefällt mir die Aufmachung des ganzen sehr, sehr gut, der Inhalt hat allerdings einige sehr große Schwächen.
                            Leider wurde sehr viel Potenzial damit verschenkt dass es kaum eine zusammenhängende Geschichte oder so etwas wie einen roten Faden gibt, was man zu sehen bekommt sind einige Kurzgeschichten (mal mehr mal weniger gut) die kaum eine Story und bis auf einen kleinen grünen Ball auch nichts miteinander zu tun haben.

                            • 10

                              Ganz kleine SPOILER

                              Sex and Rock´n Roll!!!
                              Ein Film den ich immer wieder sehen kann der die Stimmung hoch treibt, unterteielt in verschiedenen Episoden.
                              Die Episoden konnten doch nur im Rausch entstanden worden sein, aber Lustig wie eine Klatschzeitung am Sonntag.
                              Immer wieder könnte ich lachen wenn ich den Film sehe voralem mit der besten Episode des Filmes:Sternn.

                              "Keine Bange Charlie, ich habe einen Totsicheren dreh!"
                              "Wo ist dein Totsicherer dreh?"

                              Kurz danach....

                              Hanover: Solange ich ihn kenne hat er nie etwas schlimmes getan solange ich ihn kenne ... bis auf die Gründung eines Puffs mit Vorschulkindern.
                              Und er hat auch nie etwas unmoralisches getan, "Wenn man die wenigen male vergisst wo er in der Nonne Rauschgifft verkauft hat!!!"
                              "Sternn:" Was! ich hab doch nur auf einem Mondfeld gearbeitet."
                              "Hanover: Sternnnnnn... er ist nichts weiter als ein falschspielender, gemeingefährlicher pervertierter Wurm! Hängen ist zu gut für ihm, verbrennen ist geradezu eine Belohnung, man sollte ihn in kleine Portionen zerlegen und dann lebendig verscharen... Ich mache ihn kalt! Eiskalt Kalt!"

                              Ich mag die Episode so abgöttisch XD

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                              • 10

                                Darf man nur schauen, wenn man die ersten HM- Hefte kennt und genial findet!
                                Der Film ist sozusagen ein Zusammenschnitt der ersten HM- Comics als Film. Wenn man es mit dem Wissen schaut ist er gut.
                                Alle anderen sollten den Film einfach vergessen und keine schlechten Bewertungen abgeben nur weil sie was anderes erwartet haben...

                                • 6 .5

                                  Heavy Metal... lieb es oder hass es, hab ich neulich gedacht, der Film bietet einen kruden Mix aus dem was auch das Comicmagazin ausmacht: SF, Horror, Sex, Gewalt... und archaische Männerfantasien...
                                  Was solls, einzelne Episoden sind wirklich toll gemacht und der Soundtrack ist wirklich klasse. Über die Auswahl der Episoden lässt sich streiten.
                                  Für Fans: Derzeit wird die französiche Live-Action-Serie "Schwermetall" auf Animax ausgestrahlt, auch einzelne Episoden, ganz nett gemacht und es sind immer wieder Perlen darunter!

                                  • 7

                                    Sex und Gewalt ... nimmt man noch ein paar Bierchen dazu, ist der klischéehafte Männerabend gerettet. Den satten Sound gibt es nämlich als Goodie gratis. Die Rahmenhandlung ist kein Oberkracher und die Episoden sind ein recht wüster SciFi-Fantasy Mix mit teils coolem und trockem Humor, aber so ist für fast jeden Comicfreak was dabei, der mit den beiden Schlagwörtern was abfangen kann. Ein ordentlicher Streifen, wenn man das Hirn nicht zu sehr anstrengen will.

                                    • 4

                                      Komisch. Es gibt Filme, von denen man meint, dass man sie eigentlich lieben müsste aber es irgendwie nicht tut. Heavy metal ist so ein Beispiel für mich. Der Film hat nen klasse Soundtrack und immer wenn ich den Trailer sehe denke ich, wow eigentlich müsste ich den Film noch mal sehen... Aber wenn ich es dann tue gefällt er mir wieder nicht. Irgendwie gefallen mir die Geschichten nicht und ich langweile mich beinahe die ganze Zeit über. Ich finde es selbst sehr schade. *seufz*

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                                      • 9

                                        Überraschend gut. Hatte keine Erwartungen, die über ästhetischen Eskapismus hinaus gingen. Außerdem bin ich nicht unbedingt der größte Freund von Episodenfilmen. Aber neben der genialen Animation gab es echt abwechslungsreiche und fesselnde Geschichten ohne Durchhänger. Selbst die an den Haaren herbeigezogene Rahmenhandlung funktioniert ganz gut. Top.

                                        • 8

                                          Und dabei hatte ich schon Angst vor den legendären Zerschmelzszenen und fluchte innerlich, dass ich den Film noch beim Essen anmachen musste. Zum Glück war es dann nicht ganz so furchtbar.
                                          Ein klasse skurriler, trashiger und nostalgischer Zeichentrick. Gleich danach musste Dio und Stevie Nicks gehört werden, doch leider besitze ich keine SciFi/Cyber Punk Romane/Comics, die meinen Hunger nach mehr hätten stillen können.

                                          • 7 .5

                                            "Heavy Metal" ist genau das, was seit den 50er Jahren der Comic-Kultur unterstellt wurde. Dreckig, fies, moralisch unter aller Sau mit jeder Menge Sex und Gewalt garniert. Ausgerechnet Ivan Reitman sorgte für die Produktion dieses Episoden-Streifens, der unterschiedlichste Motive der gleichnamigen Heft-Reihe verfilmte. Als roter Faden dient hierbei der Loc-Nar, die Urquelle des konzentrierten Bösen, der einem kleinen Mädchen sozusagen wirklich verstörende Gute-Nacht-Geschichten erzählt. Die einzelnen Stories sind leider ziemlich uneinheitlich, was die Qualität betrifft. So schwanken sowohl Zeichenstil als auch Produktions-Standards, aber insgesamt ist das ganze ein mehr als empfehlenswerter Cocktail aus kiffenden Aliens, abgeklärtem Sci-Fi-Noir und auch Barbaren-Kämpfen. Highlights sind hier die Adaption der Serie "Den" von Richard Corben und die Episode "B-17". In dieser erzählt "Alien"-Autor Dan O'Bannon eine waschechte Horror-Story mit Zombies im Kampf-Flugzeug. Ganz nebenbei sorgen Devo, Blue Öyster Cult und auch Cheap Trick für den richtigen Soundtrack. Für jeden, der meint, Zeichentrick sei nur was für Kinder, die beste Radikal-Kur. Für alle anderen ein derber Trick-Spass mit fettem Soundtrack.

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                                            • Wohl der genialste Film aller Zeiten.Der Zeichenstyl die Musik einfach genial.Dem Autoren und Zeichnern würd ich gern mitteilen mehrer Filme dieser Art zu machen.Leider liegt dies einige Jahre vor mir.Aber dennoch ein ganz ganz großes Lob!!!!!

                                              • 10

                                                Heavy Metal ist ein Film den man sich wirklich immer wieder ansehen kann da man jedesmal neue kleinigkeiten findet die man davor nicht bemerkt hat.

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                                                • 7

                                                  heute morgen noch gesehen und wieder spass dabei gehabt. jede episode hat ihren eigenen reiz.

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                                                  • 4 .5

                                                    Konnte damit leider überhaupt nichts anfangen. Ich mag eigentlich Episodenfilme mit einzelnen kurzen Geschichten, doch das hier kann man leider nicht als Geschichten bezeichnen. Keine der Stories hat sowas wie einen Handlungsbogen, alles passiert einfach, nichts wird erklärt, es wirkt alles, wie ein mieser Drogenrausch. Undurchdacht, unkonzipiert und unsympathisch.
                                                    Tut mir Leid. Wiedermal kann ich den Kult um einen Film nicht nachvollziehen.
                                                    Ein paar Punkte gibt es für die wirklich beeindruckende Machart und die tollen Bilder, die heute noch beeindrucken.
                                                    Für mehr reichts aber hinten und vorne nicht.

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