LOL - Laughing Out Loud - Kritik

LOL (Laughing Out Loud)

FR · 2008 · Laufzeit 103 Minuten · FSK 12 · Komödie · Kinostart
Du
  • 6

    Den Fans von Sophie Marceau wird dieser Film ein Déjà vu bescheren: Die einstige Rebellin aus »La Boum« kehrt als Mutter wieder. »LOL« belebt das Genre der französischen Teenagerkomödie mit einer flotten Mischung aus Sentimentalität und Abgeklärtheit neu. [Gerhard Midding]

    • 5
      Otto Normal 09.11.2017, 00:58 Geändert 09.11.2017, 01:00

      Ganz süß. Aber auch nicht hü und nicht hott. Tröpfelt dahin. Sophie Marceau war 1980 eine größere Sensation als heute. Jemand Vergleichbares fehlt dem Film sehr, egal ob nun 14 oder 40 Jahre alt.

      • 7

        Ein geradezu tragischer Beleg dafür daß die Zeit nicht stillsteht: vor fast 30 Jahren war es Sophie Marceau selber die eine von Teenagernöte gebeutelte Tochter in den legendären „La Boum“ Filmen spielte – jetzt ist sie selbst die Mutter. Allerdings bezweifele ich stark daß dieser Film in zwei bis 3 Jahrzehnten noch irgendeinen Stellenwert besitzt, den verdient er sich ja nichtmal heute: es ist die xte variante einer Mutter und ihrer Teenagertochter, diverse Liebesprobleme und Mutter-Tochter Knatsch. Das wozu ich immer sage: es ist die gleiche Sache wie immer, aber irgendwie wird ssie wohl gerne gesehen und darum immer wieder gemacht. Was erfreulich ist das der Film nichts so restlos auf kuschelig macht sondern durchaus ernsthafte Passagen über Sex enthält und auch die ein oder andere Kummerszene – und ich mag es wenn ein Film einigermaßen lebensnah bleibt, nicht etwa wie die berüchtigten US Filme die meist in einer bunten Zauberwelt spielen sondern durchaus in einem glaubhaften Rahmen und Umfeld. In Frankreich wird der Film sicherlich problemlos seine Zuschauer unter 20 finden, hierzulande wird’s eher ein Filmchen fürs Kellerkino.

        Fazit: Mutterzoff und Teenagernöte aus Frankreich, weiß Gott keine Revolution des Genres, aber eben doch eine nette Ironie ausgerechnet Sophie Marceau als Mutter zu sehen.

        • 5
          RoosterCogburn 18.03.2017, 17:46 Geändert 18.03.2017, 17:51

          Die Generation 2.0 und welche Probleme sie mit sich bringt, wird von dem Film „LOL“ nur recht oberflächlich thematisiert. Denn die Digitalisierung birgt Probleme. Aber darauf will man hier nicht eingehen. Ist meiner Ansicht nach auch nicht der richtige Rahmen dafür. „LOL“ erinnert allein durch den Plot an bekannte Themen des Genres und verpackt diese auf passable Art neu. Allein wegen der Besetzung erinnert er an einen Klassiker seines Genres. Einst spielte Sophie Marceau in „La Boum“ die Tochterrolle und war genauso rebellisch und an Jungs interessiert. Die Schule war ihr Alltag. In den „La Boum“ Filmen war zwar die Ehe der Eltern zeitweise bereits bedroht (und schon damals mit diesem Punkt sehr aktuell), aber letztendlich blieben Claude Brasseur und Brigitte Fossey zusammen. In „LOL“ spielt Christa Théret das Töchterchen solide und Marceau übernimmt die Mutterrolle. Dabei ist sie besonders stark in ihren einfühlsamen Sequenzen als auch in den emotionalen Ausbrüchen. Bis auf einige bedingte Abänderungen, zum Beispiel ist die Mutter – wie es heutzutage bei den Autoren selbstverständlich geworden ist – natürlich alleinerziehend, erinnert mich das Grundkonstrukt von "LOL" schon sehr an "La Boum". Außerdem fällt mir auf, wie glatt hier angeblich 15-jährige in Szene gesetzt werden. Akne ist kein Thema mehr, heute kommt man wie aus dem Ei gepellt zum Frühstück. Auch sonst unterliegt die Erzählung dem generischen Muster, ohne dabei wirklich eine Handlung zu erzählen. So plätschert der Alltag von Mutter und Tochter mehr oder weniger dahin, unterlegt mit zeitgemäßen Musikstücken, die einen verkaufsträchtigen Soundtrack ergeben.

          Der Marshal stellt fest: Als indirekte Auflage der La Boum-Ära kann man sich das mal geben. Sehenswert ist Marceau in der Mutterrolle tatsächlich. Mehr nicht. Persönlich hat mir die inoffizielle La Boum-Fortsetzung von '88 mehr gegeben („Die Studentin“).
          #cinémafrançais

          6
          • 5 .5

            Recht charmante französische Komödie, mit skurillen Frisuren. Oder bin ich nur zu alt für sowas???

            • 4 .5

              Gibt es das auch? Eine französische Komödie, und kein Lacher? Was so oft ein Quell gelungener Unterhaltung ist, will hier einfach nicht zünden, vielleicht gerade weil der Name 'LOL' Programm sein soll. Sophie Marceau sieht gut aus, kann in viele Rollen schlüpfen, überzeugt in 'James Bond' (1999) und 'Braveheart' (1995), aber sie ist einfach nicht witzig.

              In 'LOL' steht allerdings das Coming of Age ihrer Tochter und deren Freunde im Vordergrund. Als alleinerziehende Mutter hat Marceau ihre liebe Mühe, den Aufsässigkeiten der Tochter zu begegnen. Die hat wiederum jede Menge Probleme mit ihrem Freund, und überhaupt hat jeder mit jedem Probleme, vor allem in der Schule. Da sind Zickenkrieg, Beziehungsstress und ständige Streitereien vorprogrammiert - wer sich so etwas geben will, ist hier genau an der richtigen Adresse. Witzig ist anders.

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              • 7 .5

                Ich fand den Film ganz wunderbar. Ein französischer Coming-Of-Age Film .. perfekt umgesetzt. Schau ich mir gerne wieder an.

                • 10

                  Ich liebe diesen Film. Erinnert mich an "La Boum" mit Sophie Marceau. LOL - Laughing Out Loud [2009] wird für mich immer ein wunderschöner Jugendfilm bleiben - die andere Version (US) [2012] mit Miley Cyrus & Demi Moore ist ein billiger Abklatsch.

                  In LOL treffen alltägliche Probleme und Liebe zusammen. Eine supersüße Komödie.

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                  • 7 .5

                    Anne: "Sag mal, hast du dich da etwa rasiert?"
                    Lola: "Mama!"
                    Anne: "Du bist meine Tochter. Ich erlaub bestimmt nicht, dass du wie in einem Porno herumrennst"
                    Kleine Schwester: "Mama, was ist das. Ein Porno?"
                    Anne: "Nicht jetzt bitte."

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                    • 6

                      Ganz und gar überflüssiges US-Remake der charmanten französischen Teenager-Komödie gleichen Titels: Die 16-jährige Lola (Miley Cyrus) schlingert durch die Stromschnellen des Erwachsenwerdens; zu sehen sind aber nur gelackte jugendliche Models in einer sterilen Welt. Ohne Schwung, ohne Charme. [Patrick Seyboth]

                      • 4 .5

                        auch sophie kann da nicht viel retten...aber sehe sie immer wieder gerne

                        • 3 .5

                          Bin zwar ohne Erwartungen an der Film herangegangen wurde aber trotzdem enttäuscht. Am Ende doch viel zu oberflächliche und seichte französische Komödie, alle Charaktere bleiben blass und nur wenig glaubwürdig. Lustig fand ich das Teil auch überhaupt nicht, dafür waren die Sprüche viel zu aufgesetzt. Dennoch ganz nett gespielt und wenn überhaupt nur etwas für zwischendurch.

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                          • 7

                            Der Streifen kommt mir immer vor wie eine verspätete zweite Fortsetzung von La Boum, vielleicht liegt es daran, dass die Handlung einige Parallelen hat, vielleicht aber auch daran, dass ich mir die Hauptcharakterin genau so in etwas älter vorgestellt habe.

                            Jedenfalls unterhält mich der Film annähernd so viel wie La Boum, auch wenn natürlich dieser gewisse Nostalgie-Bonus fehlt und auch die Charaktere nicht so sympathisch sind wie damals, kommt doch ein gewisser Charme auf, der den Film durchaus sehenswert werden lässt.
                            Ansonsten setzt sich der Film mit den Problemen von Jugendlichen auseinander, es geht um das erste Mal, um Drogen, um Partys, um Alkohol und um Stress mit der Mutter.
                            Das Ganze dann noch ausgeschmückt mit den in der Pubertät auftretenden Katastrophen mit Klassenkameraden, mit Freunden und natürlich mit der Schule.

                            LOL-Laughing Out Loud soll in meinen Augen eine aktuellere Version von La Boum sein, auf die heutige Jugend angepasst und dieser Versuch gelingt auch, denn ich denke, dass man es hier gut geschafft hat, der modernen Jugend gerecht zu werden und dabei trotzdem diesen gewissen Charme beizubehalten.
                            Natürlich komm der Streifen nicht an La Boum heran, ist aber durchaus ein empfehlenswerter Film, gerade für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, denn LOL ist nie einseitig, sondern geht in gleicher Maßen auf Jugend und Erwachsene ein, auf ihre Fehler, Bedürfnisse und Wünsche, somit müsste hier jeder auf seine Kosten kommen...

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                            • 7 .5

                              Man stöbert an einem gemütlichen Abend die Regale durch, sieht dort interessante Filme wie "Der König der Löwen", "Léon - Der Profi" und "Fight Club", den ich trotz ständiger Empfehlungen und Fragen wie "Na, hast du endlich Fight Club gesehen?" immer noch nicht gesehen habe - hier eine kurze Entschuldigung dafür: sorry - und greift zu "LOL - Laughing out loud".

                              Ja, dieser Film steckt voller Klischees. Nein, es ist (eigentlich) kein typisches Leben einer 16-jährigen Schülerin dargestellt. Und ja, die Frisuren der Jungs sehen äußerst merkwürdig aus.
                              Doch ich finde den Streifen trotzdem ganz gut.
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                              Ein junger, französischer Coming-of-Age-Film. Es gibt Beziehungsprobleme, einer Mutter die was mit ihrem Ex-Mann hat, doch auch anderswo flirtet, eine nette Clique mit Teenie-Problemen, nebenbei geht es um Sex and Drugs. Es geht also im Großen und Ganzen um Dinge, die man in vielen Filmen dieses Genres findet. Oft wird es ganz gut umgesetzt, oft weniger gut. „LOL“ liegt irgendwo im oberen Mittelfeld, wie ich finde.

                              Ein kurzweiliger Feelgood-Movie, in dem beliebte, schöne Menschen im Mittelpunkt spielen. Die sonst gern gesehenen Looser-Cliquen, die dann doch ganz witzige Menschen in den Mittelpunt des Films bringen, sind hier kaum zu sehen. Doch das macht auch gar nichts, irgendwie wären die Mauerblümchen hier auch fehl am Platz, beziehungsweise würden ein wenig von Lola und ihren Stories ablenken. Ich finde es ganz nett, sich einfach nur auf die paar Jugendlichen und nebenbei noch auf die Mutter konzentrieren zu müssen. Für einen gemütlichen Sonntag, an dem man sich sowieso schon so halb im „schlafy-mode“ befindet, ist „LOL“ genau das Richtige.
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                              Die Figuren wurden gut besetzt, es sind keine Oscar-reifen Spielkünste, doch schlecht ist definitiv anders. Sophie Marceau spielt sehr schön. Das schaue ich mir gerne noch öfter, in anderen Filmen mit ihr, an.
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                              Man lächelt, man schmunzelt, doch fühlt auch ein wenig mit Lola mit. Es sind keine großen Emotionen, wie ich sie wahrscheinlich bei „Fight Club“ erlebt hätte, doch es hat mir gereicht. Es war sogar mehr als nur ausreichend. Es war gut.

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                              • 6 .5

                                ich hab den film jetzt schon soooo oft gesehen ^^ aber ich find ihn immer noch toll. teilweise etwas nervig weil ich mir denk das sind voll die klisché jugendlichen aber trotzdem is der film voll cool. und ich bin mir sicher ich werd ihn noch weitere 100 mal sehen und er wird mir nicht zu fad sein ;P

                                • 4

                                  ich HASSE miley cyrus, aber daran lags nichtmal. überladen mit klischees und idioten. okay, für die schauspielerischen leistungen noch 3 punkte und noch 1 für england. aber ansonsten ist das verschwendete zeit und oftmals auch nur peinlich.

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                                  • 9

                                    Glänzende Sophie Marceau, glänzende Schauspieler. Mael, der wunderschöne!
                                    Super Jugend- und Mädchenfilm zum Dahinschmelzen.
                                    Sehr französisch.
                                    Sehr echt teilweise und authentisch.
                                    Schöne Musik.
                                    Gut nachvollziehbare Streits zwischen Kindern und Eltern.
                                    Nur an der Story hat mir etwas gefehlt.
                                    Für Mädchenfilmliebhaber und Parisliebhaber sehr geeignet.

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                                    • 5

                                      Liebes Tagebuch,
                                      heute habe ich im Französischunterricht einen Film geguckt. LOL hieß der. Ein ziemlich komischer Film, der viele Fragen aufwirft. Die wohl wichtigste ist: Wieso haben die Typen da so komische Frisuren? Und vor allem: Hat das alles einen Sinn? Eine Lehre? Damals vor langer Zeit, als ich 15 war, war das Leben nicht so wie im Film beschrieben. Ich habe keine Kameras in Hühner reingesteckt! In dem Film ging es auf jeden Fall um ein Mädchen und ihr pubertäres Leben und das ihrer Freunde. Überraschungen gab es nicht. Streit, Klischee und Happy End. Aber einen guten Soundtrack hat der Film...Girls who are boys, who like boys to be girls, who do boys like they´re girls, who do girls like they´re boys. Always should be someone you really looooove... 

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                                      • 4 .5

                                        Kann mir mal jemand erklären, warum dieser Film "LOL" heisst? Wegen dem Chatkürzel und dem Spitzname einer der Hauptdarstellerinnen? Whatever, ich fand den Film jedenfalls einfach nur langweilig. Sophie Marceau war jedenfalls in den "La Boum" Filmen besser als hier. Das US Remake erspare ich mir lieber. Miley Cyrus mag ich überhaupt nicht und das Remake soll angeblich noch schlechter sein.

                                        • 8

                                          Schwungvolle, sympatische Schulkomödie, die zum Ende hin etwas zu sehr versucht, alles noch gerade zu biegen, was gar nicht hätte sein müssen. Dadurch bekommt er in den letzten Minuten Längen.
                                          Gerade die Vater-Sohn-Geschichte von Mael stößt da gegen Ende dann etwas negativ auf, da sie sowieso schon die schwächste Nebenhandlung darstellte.
                                          Im Allgemeinen könnte man nun auch die etwas einseitige Sichtweise kritisieren, das eben nur die "coolen" Kids der Schule gezeigt werden und der Film in diesem Milieu nicht besonders vielschichtig ist.
                                          Aber das stört nicht weiter, da der Film sich sowieso meist nicht wirklich um seine Umwelt schert und immer eng bei seinen Protagonisten und Familien bleibt.

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                                          • 10

                                            gerade die Version mit Miley Cyrus geschaut...ganz ok, aber Sophie Marceau ist nicht zu übertreffen!!!! Miss you Sophie!!!
                                            Wenn irgendwer von euch noch ähnliche Filme wie La Boum oder Lol kennt, bitte kommi ;)
                                            Also eher etwas ältere frazösische Filme :D

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                                            • 7 .5

                                              Sehr schöner Teen-Film, aber eine Frage hat mich die ganze Zeit über beschäftigt. Wann haben ihre Freunde sie bitteschön "LOL" gennant?

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                                              • 5

                                                durchschnittliche story die weder verzaubert noch interessant erzählt wird.

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                                                • 3

                                                  LoL ist wenig witzig, hat keine Charackter die jetzt so gut spielen dass man sich ihnen anpasst und genießt es im Rampenlicht zu stehen wenn die Kamera draufhält. Fazit: Schwache Kameraführung, eher nur was für Teenies im Alter von 13 Jahre oder jünger und problemlos ohne Gefühl zum Detail.

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                                                  • 6

                                                    Ein Film in der Art von "La Boum", der jedoch nicht den Charme dieses Vorgängers hat. Die Figuren wirken heruntergekommener und weniger sympathisch und die erste Liebe ist auch nicht mehr das was sie in "La Boum" war.
                                                    Aber trotzdem bleibt LOL wie "La Boum" eine erfrischend natürliche Teenager-Komödie, die nicht wie ihre amerikanischen Vorbilder auf billige Lacher abzielt oder sich in Kitsch verliert, sondern nahe an der Realität bleibt.