Restless - Kritik

Restless

US · 2011 · Laufzeit 91 Minuten · FSK 6 · Drama · Kinostart
Du
  • 8
    fujay 01.09.2018, 21:44 Geändert 03.09.2018, 15:17

    Gus van Sant zaubert hier einen sensiblen, kleinen Film hin, der wie Balsam auf der Seele auf mich gewirkt hat. Das Thema Tod wird hier so angenehm behandelt, mit einer gewissen Leichtigkeit, ohne den Ernst der Lage ins Lächerliche zu ziehen. Aber mit der minimal nötigen Distanz, um mit sich und der Situation, in der wir nun mal alle leben, Frieden schließen zu können. Ausgezeichnet

    Bisher der beste Film, den ich von Gus van Sant kenne. Er ist für mich ein sehr kontroverser Regisseur. Hat auch Filme gemacht, die ich gar nicht mochte.

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    • 6 .5

      Die Geschichte ist stellenweise sehr anrührend. Immer wieder schleichen sich aber auch etwas skurrile Momente ein, die die ganze Handlung etwas unglaubhaft werden lassen. Die Geschichte mit dem japanischen Kamikazeflieger zum Beispiel, nimmt, nach meinem Dafürhalten, viel zu viel Raum ein. Umso mehr, da bis zum Schluss eigentlich nicht klar wird, weshalb Enoch einen Kamikazeflieger als Geist sieht.
      Henry Hopper als Enoch ist hier in seiner ersten Rolle zu sehen, und seine Unsicherheit ist deutlich zu spüren. Dies führt zu einigen Szenen, in denen die Harmonie zwischen den beiden Hauptfiguren etwas leidet.
      Die Dialoge wirken zuweilen etwas hölzern und aufgesetzt. Ich bin mir jedoch bewusst, dass man versucht hat „natürlich“ zu wirken. Die Grenzen zwischen natürlich und gekünstelt sind allerdings fliessend und das Drehbuch holpert hier schon einige Male beträchtlich.
      Dessen ungeachtet ein sehenswerter Independent-Film, der einen originellen Blick auf das Thema Tod und Abschied wirft. Der Streifen strahlt (trotz aller Tragik) eine lebensbejahende Gelassenheit aus, die dem Zuschauer etwas hilft, die traurigen Ereignisse zu verdauen.
      Der Soundtrack ist zudem sehr gut, wenn auch ab und an etwas zu penetrant eingesetzt…
      Ein für Genreliebhaber, trotz einiger Mängel, sehenswerter Film.

      • 9
        SebastianK 28.11.2015, 21:11 Geändert 28.11.2015, 21:14

        Zunächst wirkt der Film nur subtil wie ein Gus Van Sant Film. Ein ganz bemerkenswerter Hinweis auf die Gedanken von Van Sant um das Projekt ist dann leider nur in den Extras der DVD zu finden: Der komplette Film als Stummfilm gedacht. Jede Szene wurde noch einmal ohne Dialog gespielt und aufgenommen. Eine simple Idee, aber sie geht auf.
        Die dabei eingeblendeten Dialoge auf den typischen Texttafeln wie bei früheren Stummfilmen erzeugen im Kontext des Themas eine außergewöhnliche Stimmung. Sie erinnern an Grabinschriften in ihrer tristen Erscheinung.
        Da schwingen Dinge mit wie die beruhigende Stille bei Trauerfeiern, die Nichtigkeit der Worte oder einfach die Stille um das Thema Tod. Schöne Überraschung und ein tolles Ding.

        6
        • 2

          Die zigste Love-Story-Variante: Junge mit Todeserfahrung trifft todgeweihtes Mädchen. Alles sehr traurig, aber leider auch ganz schön abgeschmackt. [Barbara Schweizerhof]

          • 7

            Für mich ist Restless ein gut gemachter Film mit einem ernsten Thema. Henry Hopper und Mia Wasikowska als Liebespaar haben mir wirklich gut gefallen. Leider sind bei mir nicht immer so viele gefühle rübergekommen wie es wünschenswert gewesen wäre. Aber alles in allem ein schöner Film

            • 6

              "Immer ihr Weißen, alles müsst ihr anfassen."

              Hat mich leider nicht gekriegt. Überambitioniert wäre das Wort was mir hier als erstes einfallen würde. Einzig das "sprachlose" Ende fand ich toll umgesetzt.

              Anmerkung am Rande: Henry Hopper (der mir echt gut gefiel) hat mich die ganze Zeit, sowohl von der Mimik als auch vom Aussehen her, nein, nicht an seinen Vater Dennis, sondern an Owen Wilson erinnert.

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              • 1

                Verstehe die guten Bewertungen nicht.... Der schlechteste Film aller Zeiten.... Nicht bewegend nicht gefühlvoll.... Die einzigste authentische Szene war wo sie sich gestritten haben... Aber sonst.... Mir fehlen die Worte....

                • 5
                  BenAffenleck 17.11.2014, 22:03 Geändert 14.11.2018, 20:02

                  Bei RESTLESS handelt es sich um ein Hoffnung spendendes, morbide angehauchtes und gleichzeitig melancholisches Außenseiter-Drama, welches erfrischend unsentimental daherkommt und sich jeden Kitsch erspart.

                  Leider fand ich die Regie unterm Strich aber auch erschreckend unspektakulär. Manchen mag das mal wieder gefallen. Ich hätte mir für dieses schwere Thema, was auch irgendwie gefühlt zwanghaft in ein Independent-Kostüm rein gepresst werden musste, einige nette und ungewöhnliche Einfälle gewünscht. Letzten Endes fehlte mir Irgendetwas, was mich richtig begeistern konnte.

                  Absolut einnehmend und toll war Mia Wasikowska. Was für eine Aura...

                  Fazit: Meilenweit von einem schlechten Film entfernt, doch zu gewollt um wirklich Eindruck zu hinterlassen. Möglicherweise hätte Gus van Sant doch das ein oder andere Mal ein wenig auf die Tränendrüse drücken müssen...

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                  • 7

                    Ein kleiner, ruhiger Film, eine Indie-Tragikomödie, die viele kleine Aspekte ineinander verbindet. Die Coming-Of-Age-Geschichte wird gewürzt mit einer Story über Leben, Liebe und Tod, wobei eine große Portion morbider Humor nicht fehlen darf. Obwohl es sehr junge Darsteller sind gibt es sehr erwachsene Sichtweisen auf Leben und Sterben. Sie nehmen sich gegenseitig die Angst vor dem Tod und die Angst vor dem Alleinsein.

                    Allerdings werden auch hier die typischen Indiefilm-Zutaten verwendet. Der typische Soundtrack mit von Gitarren dominierten Softpopsongs, Chansons und ein bisschen Klaviermusik. Das Aussehen, überhaupt, die ganze Zeichnung der Hauptfiguren Annabel und Enoch schreit nur „Seht ihr denn nicht? Wir sind anders!“. Die immer leicht verstrubbelten Haare von Enoch, der Männerkleidungslook Annabels, das wirkt alles zu altbacken und wird der originellen Story einfach nicht gerecht. Aber dafür machen es die beiden hochsympathischen Hauptdarsteller wieder wett.

                    In den Hauptrollen spielen nämlich Mia Wasikowska und Henry Hopper, der Sohn von Dennis Hopper. Sie harmonieren als junges Gespann wunderbar miteinander, auch wenn bei Hopper doch ab und an die schauspielerischen Grenzen zu sehen sind. Wasikowska kann, auch durch die viel optimistischer angelegte Rolle der Annabel, jede Szene an sich reißen, lässt aber dem viel zurückhaltenderen Hopper immer wieder die Chance, mit ihr zu kommen. Ein wenig fehl am Platz wirkt hingegen Enochs eingebildeter japanischer Kamikazefliegerfreund Hiroshi (Ryo Kase), der lange nur als Sprücheklopfer nebenhertrampelt und für ein paar platte Gags herhalten muss, bis er dann endlich auch eine wichtigere Rolle einnehmen darf. Nebenbei: Elizabeth (Skuyler Fisk) als Annabels Schwester ist ne ganz liebe :)

                    „Restless“ ist also eine gut gespielte, kleine, melancholische Coming-of-Age-Geschichte zweier Jugendlicher. Gespickt mit morbiden Humor werden Themen wie Liebe, Leben und Sterben angesprochen und mit den Problemen und Ängsten der beiden heranwachsenden Teenager verknüpft. Auch wenn vieles irgendwie bekannt vorkommt, so hat der Film auch einige kreative, neue Aspekte zu bieten und ist traurig, optimistisch und schön zugleich.

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                    • 7

                      RESTLESS ist ein kleines Wunder für mich.
                      So ziemlich alles sprach für mich gegen den Film. Modernes Indiekino handelt meist von den ersten Welt Problemen nerviger Hipsters, sind gespickt mit Prätentionsdialogen. Das schwierigen Themen Liebe und Tod halte ich für zu groß um in einer romantischen Komödie behandelt zu werden. Zum Überfluss ist der Regisseur kein anderer als Gus van Sant himself. So sehr ich ihn für GERRY auch mag, seit dem nervig, eingebildetem und sehr mutlosen ELEPHANT und spätestens seit der filmischen Schlaftablette PARANOID PARK mochte mir der Mann nicht mehr zu gefallen.
                      Und doch ist es, wie es ist : RESTLESS hat mir tatsächlich gefallen. Er hat mich amüsiert und sogar gerührt. Am meisten wohl deswegen, weil der Film sich nicht für wichtiger nimmt als er es ist. Es ist kein, auf die Tränendrüse drückendes, Krebsdrama, sondern eine einzige Ode an den unendlichen Wert des Lebens und die unbeschreibliche Kraft der Liebe. Federleicht und ohne seine, zurückliegende, aufgesetzte Wichtigkeit nähert sich van Sant seinen Figuren, die er sehr liebevoll ausarbeitet. Ganz groß sind auch seine beiden Hauptdarsteller, Henry Hopper und Mia Wasikowska, die beide in ihren Rollen aufgehen.
                      Man könnte meinen RESTLESS sei ein eher belangloser, netter Film und einer der umspektakuläre Filme von Gus van Sant, nach dessen Erfolg sowohl in Hollywood (GOOD WILL HUNTING, MILK) und in Cannes (ELEPHANT). Aber eigentlich ist er das mitnichten : RESTLESS bringt das Thema von allen van Sant Filmen auf den Punkt. Es geht um den Tod. Der Tod ist in fast allen Filmen von Sant präsent. Es hört sich merkwürdig an, aber wenn man jeden Film aus seiner Filmografie vergleicht erkennt man das ständige Auftreten der Thematik des Todes in (fast) allen Filmen.
                      Und es ist schade das der Film sich kleinste Abrutscher in die Melodramatik nicht verkneifen kann. Aber dennoch ist es ein Überraschungsfilm für mich und eine Inspiration, mich etwas mehr mit Gus van Sant zu beschäftigen.

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                      • 7

                        [...] Vor allem gelingt es »Restless« seine zwei Protagonisten nicht zu bloßen Sklaven der tristen Hobbymorbidität zu modellieren. Annabel und Enoch handeln nicht aus fragwürdiger Faszination, sondern suchen die Berührung mit dem Ableben, um die seelischen Bewältigungsversuche auf gesundem Nährboden anzupflanzen. Es ist daher auch kein Kunststück, das zentrale Thema in Van Sants Karriere zu erkennen: Der Tod. Im Fall von »Restless« erwartet den Zuschauer jedoch nicht die Konfrontation mit sozialer Ratlosigkeit, gesellschaftlicher Ohnmacht oder der bitteren Leere im Nirgendwo. »Restless« verteilt seine glückliche Duftnote mit leichtfüßiger Wärme und steht trotz seiner ernsten Grundlage für die anschmiegsame Erlösung und die Annahme des Abschieds. Schließlich geht es hier nicht nur um das Ende des Seins, sondern auch um den Anfang einer zarten Liebesgeschichte zweier Randläufer. [...]

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                        • 7 .5

                          "We have so little time to say the things we mean."

                          Restless hat mich teilweise sehr begeistert. Gus van Sant trifft genau meinen Nerv und weiß mit seinem Film zu überzeugen. Hauptsächlich sind es wahrscheinlich die zwei perfekt besetzten Schauspieler, Henry Hooper und vor allem Mia Wasikowska. Auch wenn sich hier vielerlei filmischer Klischees bedient wird, und es vor allem gegen Ende viel zu kitschig wurde, hat man hier insgesamt dennoch einen sehr berührendes Drama geschaffen. Diese skurrilen Außenseiter, die ihre Sorgen und ihr Schicksal miteinander teilen, haben eine etwas andere Geschichte zu erzählen und dabei gerät die Story (meistens) nicht ins Lächerliche. "Restless" hat mich zwar nicht "Restlos" begeistert, aber eben doch stellenweise unterhalten und vor allem fasziniert, denn eine Story muss nicht immer kompliziert oder komplex aussehen, sie kann auch einfach nur schön und zugleich amüsant sein.

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                          • 9

                            Es gibt sie nicht oft, die Filme, die das Thema Liebe und Tod auf solch eine amüsante als auch tragische Art und Weise verbinden.
                            Dabei sind die verschrobenen Figuren aus „Restless“ auch noch ein Ausbund an Skurrilität, wachsen einem aber mit der Zeit immer weiter ans Herz.
                            Klar, hier und da ist der Film schon arg in Richtung Kitsch unterwegs, doch Gus Van Sant trifft trotzdem immer den richtigen Ton.
                            Auf leichtfüßigen Pfaden erzählt er die tragische Liebesgeschichte zweier dem Leben entflohenen Personen. Anrührend, mit skurrilen Momenten und dennoch echt und nah.
                            Die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, haben alle ihre Macken und werden von Mia Wasikowska und Henry Hopper klasse gespielt.
                            „Restless“ ist mit Sicherheit nicht anspruchsvolles Kino, aber muss er das denn sein?
                            In seinen 91 Minuten vermittelt er dafür ein vollkommen realistisches Bild der Liebe, auch wenn ein Funken Mystik immer haften bleibt. Das der Film gegen Ende etwas zu deutlich ins Kitschige abdriftet – geschenkt.

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                            • 4 .5

                              Schade, hatte mir aufgrund der guten Kritiken mehr erhofft. Der Film hat mich einfach nicht berührt ...

                              • 2 .5

                                *achtung Spoiler*

                                Warnung!
                                Dieser Film ist unglaublich schlecht!
                                Habs nicht fertiggebracht ihn zuende zu schauen. Bin jetzt aber zu faul zu erklären, warum. Es ist einfach so, dass in dem Film rein garnichts funktioniert. Die Dialoge könnten nicht langweiliger sein. Die Originalität der Figuren ist komplett aufgesetzt, so wie alles halt.
                                Wirkt wie ein Klassenaufsatz den man mal schnell in der Pause hinkritzelt oder so.
                                Ist aber auch nicht schade drum weil eben nichmal potenzial verspielt wurde. Ahoi!

                                auf den Punkt gebracht von NIck Schager: Slant Magazine:

                                Das Ergebnis von "Restless" ist eine Übung in leerer, übertriebener Ernsthaftigkeit. Den ehrlichsten Moment verdanken wir Hiroshi, wenn er sich vernünftigerweise fragt [...], "Warum zieht sich Annabel wie ein Mann an?"

                                • 7

                                  Teilweise poetische aber auch genauso stereotype Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, die in ihrer finalen Konsequenz vielleicht ein wenig zu Feige ist, um wirklichen Tiefgang zu erzeugen. Vielleicht liegt es daran, dass die Grundidee an "Harold und Maude" erinnerrt und der Film deswegen auch ein wenig an Originalität krankt. Dafür ist der Cast eine gelungene Überraschung und die offenbare Tatsache, dass der Senior im Junior wirklich weiterleben kann, ist hier mehr als tröstlich.

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                                  • 9

                                    Ein wundervoll zärtlicher Film mit bewegenden Momenten.

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                                    • 6 .5

                                      RESTLESS unterscheidet sich von seinen vielen coming-of-age-Kollegen im Grunde nur dadurch, dass er sich hauptsächlich mit dem Thema Tod auseinandersetzt. Die Herangehensweise Van Sants ist dabei leider nicht immer klischeefrei und würden die beiden Hauptfiguren durch ihre etwas entrückte Charakterzeichnung nicht auf so spezielle Art und Weise mit der Situation umgehen, dann wäre aus RESTLESS auch nur ein weiterer Downer mit Tränengarantie geworden. So aber zieht sich ob der düsteren Geschichte ein positiver Grundtenor durch den Film, der es aber wahrlich schwer hat gegen das ganze unvermeidliche und übertrieben pathetische Singer-/Songwriter-Gesäusel anzukämpfen. Etwas mehr Mut zur unkonventionellen Angstbewältigung hätte gut getan.

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                                      • 2

                                        Wow, kaum ein Film beschäftigt mich so lange - mit extensiven Nachdenken, was mir nicht gefallen hat. Ok, Top 3: 1. Deutsche Synchro grottig. 2. Story: man nehme ne stinknormale Love-Story und womit kann man das noch aufpeppen? Achja, Krebs, verunglückte Eltern, irgendne morbide Psychomacke, das geht immer! 3. Ein Film kann sich auch steigern, aber nach der Montage á la "We need a montaaaage" und dem Streit bei 2/3 der Zeit war klar: das ist ein Schema-F-Hollywood-Movie. Aber dann muss man das auch ehrlich zuzugeben und nicht "ach wir sind ja so sensibel" tun! Wenn euch das Krebsthema interessiert, guckt lieber "50/50", wenn das Thema Tod, lieber 6 Feet Under.
                                        PS Kann gar nicht glauben, dass derselbe Mensch "Milk" und "Good Will Hunting" gemacht hat!

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                                        • 7 .5

                                          Nicht sehr tiefschürfend. Aber so federleicht über Liebe und Tod erzählen, das kann wohl nur ein Altmeister. Wurde im Cannes-Wettbewerb gegen "Michael" ausgetauscht. Schon verständlich, schon schade.

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                                          • 10

                                            Wundervoll, traurig, lustig, makaber, liebevoll, herzergreifend, lebensbejahend - eine zu unrecht von vielen Seiten unbeachtete Filmperle, wie seinerzeit "(500) Days of Summer".
                                            Und das trotz der 1a-Riege hinter der Kamera: Gus van Sant (u.a. oscarnominierter Regiesseur von "Good Will Hunting"), Ron Howard (u.a. oscarnominierter Produzent von "Frost/Nixon"), Brian Grazer (u.a. oscarprämierter Produzent von "A beautiful Mind") und Danny Elfman (u.a. oscarnominierter Komponist für "Milk"); und Mia "Alice im Wunderland" Wasikowska vor der der Kamera.
                                            Ein Film, der glücklicherweise meinen hohen Erwartungen nach dem Trailer gerecht wurde!

                                            • 8

                                              „Die Leute tragen heutzutage zu sowas was Farbenfrohes.“ – „Ich habe nichts Farbenfrohes.“
                                              'Restless' besitzt fünf unleugbare Stärken: alltäglich deprimierende Atmosphäre, einfühlsame Singer-Songwriter-Musik, Leute, die sich mit dem Tod beschäftigen, zwei außerordentlich talentierte Protagonisten und ein unendlicher Charme. 'Restless' sprudelt für ein derartiges Indiedrama quasi vor zeitgenössischer Phantasie und kreativen Funken, wirkt förmlich inspiriert und tatsächlich sensibel und ergreifend. Viel besser hätte man ein solches Drama voller Romantik, einer Nuance Humor und charmanter Niedergeschlagenheit nicht machen und mit Henry Hopper und Mia Wasikowska in erster Linie sicherlich auch nicht besetzen können. Mein Herz wurde getröstet, zerrissen und fand für eine viel zu knappe Zeit ein seelenverwandtes Zuhause.
                                              „Er ist irgendwie anders.“

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                                              • 7

                                                "Restless" ist auch so ein Film, der einem nicht die Genietorte ins Gesicht werfen will. Die klischeehafte Indie-Aufmachung des Films mag zwar störend sein, aber es ist eben auch Gus van Sant, der sie mitgeprägt hat und sich ihrer auch bedienen kann, denn betrachtet man den Film, über die zwei jungen wandelnden Toten, genauer, so gibt es doch eigentlich nichts auszusetzen, dafür umso mehr zum Nachdenken und vorallem zum Mitfühlen. "Restless" ist ein erfrischend wärmender Zombiefilm.

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                                                • 9

                                                  Die etwas andere Liebesgeschichte. Großartig erzählt, mit unglaublichen Bildern und einem tollen Soundtrack. Eine traurige Geschichte, die jedoch nur selten auf die Tränendrüse drückt - eines der Dinge, die ich dem Film besonders hoch anrechne. Stellenweise wirkt das irgendwie schräg, aber immer liebenswürdig. Herzerwärmend.
                                                  Außerdem lebt der Film von seinen beiden Hauptdarstellern. Mia Wasikowska und Henry Hopper (sieht genauso aus, wie sein Papa in jungen Jahren) spielen überzeugend und wirken nie zu aufdringlich.
                                                  Kaum ein Film des letzten Jahres hat mich so tief berührt.
                                                  Das ist ganz großes Kino. In meinen Augen eine absolute Perle.

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                                                  • 8 .5

                                                    Die Schönheit des Lebens ist nicht die Schönheit am Leben sondern die Schönheit des Erlebens.

                                                    Lange reden muss man bei dem Film gar nicht schwingen. Super gespielt, Klasse Bilder und Musik, insgesamt ein wunderbarer Film den Gus van Sant hier abliefert.

                                                    "Alles ist gut, und wenn's nicht gut ist wird's gut."