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Assassin's Creed: Empire erst 2017, dafür schon bald Watch Dogs 2

05.01.2016 - 11:45 UhrVor 5 Jahren aktualisiert
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Watch Dogs
© Ubisoft
Watch Dogs
Erst gestern machte das Gerücht die Runde, Ubisoft würde der Assassin's Creed-Hauptreihe ein Jahr Pause gönnen. Neue Quellen scheinen das nicht nur zu bestätigen, sondern nennen bereits einen Kandidaten, der die Lücke füllen könnte: Watch Dogs 2.

2016 erscheint wohl tatsächlich kein großer Assassin's Creed-Ableger. Gestern verbreitete sich bereits ein entsprechendes Gerücht , kurze Zeit später meldete sich eine weitere Quelle, die mit dem Projekt vertraut sei, bei Kotaku . Assassin's Creed: Empire , so der Codename, soll demzufolge erst 2017 erscheinen. Als Grund dafür nannte die Quelle die Enttäuschung, die die Veröffentlichung von Unity  nach sich zog.

Stattdessen könnte Ubisoft in diesem Jahr eine andere große Marke fortsetzen. Kotaku hält es für möglich, dass Watch Dogs 2  den Platz von Empire einnimmt. Der Nachfolger zum Hacker-Abenteuer von 2014 soll angeblich Ende des Jahres auf den Markt kommen und in San Francisco spielen.

Mehr: Entwickler kündigt Watch Dogs 2 versehentlich an 

Zudem will Kotaku bereits im letzen Jahr gehört haben, dass der nun für 2017 vermutete Assassin's Creed-Teil im alten Ägypten angesiedelt ist. Damit würden die vermeintlichen Informationen, die ein angeblicher Ubisoft-Mitarbeiter vor wenigen Tagen auf 4chan preisgab, an Glaubwürdigkeit gewinnen. Auch er nannte Ägypten als Schauplatz, erzählte aber darüber hinaus noch eine ganze Menge mehr.

So habe Ubisoft das Setting gewählt, da die Macher von einer geringen historischen Dokumentation ausgehen und sich davon versprechen, möglichst große Freiheiten bei der Gestaltung des Szenarios zu haben: "Ins alte Ägypten zurückzugehen, bedeutet, dass sie tun können, was immer sie auch wollen, ohne ‚geschichtliche Sorgfalt‘, die sie zurückhält." Trotzdem soll auch Empire mit historischen Bezügen aufwarten, schließlich handele es sich dabei um einen Teil des Assassin's Creed-Grundkonzepts. Aber die Geschichte finde zu einem Zeitpunkt statt, als es weder die Assassinen noch die Templer gab.

Die Spielwelt, die im Vergleich zu Assassin's Creed IV: Black Flag dreimal so groß werde, lockt wiederum angeblich mit üppiger, farbenfroher Vegetation. Außerdem deutet der vermeintliche Ubisoft-Mitarbeiter Wüsten-Abschnitte an, in denen der Spieler mit "Fata Morganas und solchem Zeug" zu kämpfen habe.

Mehr: Was Assassin's Creed: Empire beachten muss, um wirklich gut zu werden 

Der wortkarge Protagonist, ein Sklave beziehungsweise ehemaliger Sklave, ähnele optisch Altaïr, dem Helden des ersten Teils , und könnte uns über mehrere Spiele hinweg begleiten. So stehe die Möglichkeit im Raum, der Hauptfigur von Empire eine Trilogie zu widmen – Assassin's Creed-Kenner dürften sich nun an Ezio Auditore  erinnert fühlen.

Er verspricht auch ein Spiel, das im Vergleich zu anderen Serienteilen die wenigsten Elemente wiederverwerte. Die Macher würden die Welt von Grund auf neu gestalten, lediglich bei den Animationen sollen sie auf (wenig) Altbekanntes zurückgreifen.

Als unterstützte Plattformen nannte er PC, PS4 sowie Xbox One. Ob Assassin's Creed: Empire seinen Weg auch auf Nintendos nächste Konsole finde, wisse er nicht.

Kotaku hat Ubisoft um eine Stellungnahme gebeten, aber bislang wohl keine Antwort erhalten.

Findet ihr, Assassin's Creed sollte ein Jahr Pause machen?

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