Der Bond 25-Schurke steht schon fest - es sei denn, er wird plötzlich russisch

007 - Skyfall
© MGM
007 - Skyfall

Warum genau Danny Boyle letztendlich beim 25. Bond-Film ausgestiegen ist, kann an dieser Stelle nur spekuliert werden. Angeblich fällte er den Entschluss, weil der Star des Films, Daniel Craig, zu viel Einfluss auf seine Casting-Entscheidungen ausübte. Der Haupt- und James Bond-Darsteller hatte sich wohl gegen eine Verpflichtung des polnischen Schauspielers Tomasz Kot ausgesprochen, der den russischen Schurken im in Bond 25 verkörpern sollte. Damit geht aber die Verwirrung erst los.

Ein Wonder Woman-Star als James Bond-Schurke?

Denn nun behauptet auch ein anderer Schauspieler, er sei bereits von Boyle in der Rolle des Bösewichts besetzt worden. Diese sei damals jedoch nicht russisch gewesen, sondern stammte aus dem Nahen Osten. Der französische Schauspieler Saïd Taghmaoui, bekannt als Wonder Womans Sidekick Sameer im DC-Blockbuster, sprach gegenüber The National von seiner ursprünglichen Verpflichtung als Schurke und über den jetzigen Stand der Dinge.

Der neue Schurken-Darsteller für Bond hängt ganz von der Nationalität ab

Laut Taghmaoui seien sich die Produzenten derzeit noch unschlüssig über die Nationalität des Gegenspielers. Dieser sollte nämlich eigentlich aus dem Orient stammen, später wurde aber dann doch überlegt, noch auf einen Russen umzusteigen. Sollte sich das Team von MGM und Sony dafür entscheiden, dass der Schurke im neuen Film ein Russe ist, wäre Taghmaoui, der marokkanische Wurzeln hat, wieder raus. Wird die Entscheidung beibehalten, diesmal einen arabischstämmigen Gegner auf Bond herausfordern zu lassen, habe er den Job jedoch sicher. Das hätten ihm die Produzenten so mitgeteilt:

Wir wissen nicht, wer Regie führen wird und die Produzenten wissen nicht, ob sie mit einem Bösewicht aus Russland oder dem Nahen Osten weitermachen wollen. Ich habe buchstäblich gerade erst eine Nachricht erhalten, in der steht: 'Wenn sie sich für den Nahen Osten entscheiden, wirst du es. Wenn sie einen Russen wollen, wird es jemand anderes.' Story of my life. Immer an der Grenze zwischen etwas, das mein Leben verändern könnte und etwas, das verschwindet.

Sollte Taghmaoui den Zuschlag bekommen, werde er übrigens versuchen, Araber-Klischees zu umgehen. Er weiß, "dass Bond als großes Klischee betrachtet wird, und ich kämpfe dagegen an. Ich lehne so viele Rollen ab, denn du kämpfst, um etwas zu kriegen und am Ende musst du es ablehnen, weil es einfach nicht gut ist."

Ein Nachfolger für Boyle als Bond 25-Regisseur ist darüber hinaus derzeit auch noch nicht gefunden, das Studio führt parallel Gespräche mit einigen vielversprechenden Kandidaten.

Würdet ihr Said Taghmaoui gerne als Bond-Schurken sehen?

moviepilot Team
Fussy Christian Fußy
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