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Der neue Sherlock Holmes-Film ist sogar für Netflix zu schlecht

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© Sony
Holmes und Watson
29.12.2018 - 10:30 Uhr
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Will Ferrell und John C. Reilly dümpeln mit Holmes und Watson durch die US-Kinos. Sony wollte den Film vorher schon loswerden, doch nicht einmal Netflix wollte ihn haben.

Eigentlich kann Netflix ja die eigene Schmerzgrenze einem vielfältigen Programm zuliebe ein gutes Stück ausdehnen. So können den Studios ungeliebte, Misserfolg versprechende Produktionen abgekauft und zu exklusivem Netflix-Material deklariert werden. Deshalb landeten weitestgehend verschmähte Filme wie The Cloverfield Paradox oder zuletzt Mogli - Legende des Dschungels beim Streamingdienst. Für Holmes und Watson, der neuen Komödie mit Will Ferrell und John C. Reilly, wollte aber auch Netflix nicht mehr in die Bresche springen.

Sony wollte Holmes und Watson loswerden, Netflix sagte ab

Deadline  berichtet, dass Sony nach dem Bekanntwerden der katastrophalen Test-Screenings von Holmes und Watson kalte Füße bekam und den Film bei Netflix loswerden wollte. Der Streamingdienst erteilte dem aber eine Absage. Jetzt, wo die ersten Zahlen vorliegen, dürfte auch klar sein, warum: Ungefähr niemand mag den Film. Bei Rotten Tomatoes  kam er zwischenzeitlich auf eine seltene 0%-Kritikerwertung, mittlerweile ist er auf stabile 6% raufgeklettert. Bei IMDb  liegt die Durchschnittswertung derzeit bei über 2000 Ratings bei 3,8 Punkten. Sony kann jetzt nur noch hoffen, keine großen finanziellen Verluste zu machen. Das sieht momentan aber auch nicht besonders gut aus.

Holmes und Watson

So schlecht steht es um Holmes und Watson an den Kinokassen

Holmes und Watson startete in den USA am ersten Weihnachtstag mit gut 6 Millionen US-Dollar und kann laut Box Office Mojo  froh sein, wenn übers kommende Wochenende noch weitere 8 Millionen dazu kommen. Bei der grauenhaften Rezeption - sowohl bei Kritikern als auch beim regulären Publikum - scheint ein gewinnbringendes Endergebnis beinahe ausgeschlossen: Sony ließ sich die Produktion stattliche 42 Millionen Dollar kosten. Inklusive der Marketingkosten müssten weltweit also etwa 100 Millionen eingenommen werden, um auf Null rauszukommen. Aktuell steht Holmes und Watson bei weltweit 10 Millionen. Zwar ist der Film auf dem größten Teil des Marktes noch nicht gestartet, trotzdem müsste für die 100 Millionen wohl ein Wunder passieren.

In Deutschland startet Holmes und Watson am 07.02.2019.

Werdet ihr euch Holmes und Watson anschauen?

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