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Die Staatsaffäre - Was sagen die Kritiker zu Kanzlerin Ferres?

02.09.2014 - 11:30 UhrVor 6 Jahren aktualisiert
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Veronica Ferres und Philippe Caroit in Die Staatsaffäre
© Sat.1
Veronica Ferres und Philippe Caroit in Die Staatsaffäre
Heute Abend zeigt Sat.1 den Fernsehfilm Die Staatsaffäre mit Veronica Ferres. Wir haben ein paar Kritiken gefunden, die euch das Ein- oder Ausschalten erleichtern sollen.

Zur besten Sendezeit zeigt Sat.1 heute Abend den Fernsehfilm Die Staatsaffäre, in der sich die deutsche Bundeskanzlerin, gespielt von Veronica Ferres, in den französischen Präsidenten (Philippe Caroit) verliebt. Wir haben uns für euch umgesehen und erste Kritiken zu dieser deutsch-französischen Romanze gesammelt.

Worum geht's in Die Staatsaffäre?
Anna Bremer (Ferres) ist hübsch, erfolgreich, und hat den Job, den es nur einmal in Deutschland gibt: Sie ist die Bundeskanzlerin. Work-Life-Balance ist für sie ein Fremdwort, ihr Privatleben opfert sie vollständig ihrem Arbeitsleben. Obwohl ihr Berater Bernhard (Martin Brambach) sie lieber jetzt als gleich vor dem Traualtar sähe, ist es mit Männern nicht weit her. Als über Nacht ein neuer französischer Präsident gewählt wird, glaubt Anna, diesen Guy Dupont (Caroit) von irgendwoher zu kennen. Auf dem Gipfeltreffen von allen europäischen Premierministern fällt es ihr schlagartig ein: Guy ist der Typ, der vor Jahren nach einem One-Night-Stand einfach abgehauen ist. Auch Guy erinnert sich, wen er da eigentlich vor sich hat. Doch beide sind immerhin Staatsoberhäupter – und würden die Deutschen einen Franzosen als First-Man im Staat akzeptieren? Nach einer heißen Liebesnacht muss Anna eine Entscheidung treffen…

Bilder zu Die Staatsaffäre

Und das sagen die Kritiker:
In seiner TV-Kritik für die Frankfurter Rundschau  zeigt sich Tilmann P. Gangloff begeistert, für ihn ist Die Staatsaffäre die schönste Fernsehromanze des Jahres. Die Drehbuchidee, dass die deutsche Kanzlerin und der französische Präsident bereits vor 25 Jahren eine aufregende Nacht miteinander verbrachten, findet er grandios. Zudem ist Veronica Ferres als Bundeskanzlerin durchaus glaubwürdig.

Was für Tilmann P. Gangloff eine grandiose Idee ist, ist für Peter Luley (Spiegel ) eine absurde Handlungsprämisse, aus der Regisseur Michael Rowitz weder eine Satire noch eine romantische Komödie entwickeln kann. Zudem werden die politischen Implikationen, die sich aus dieser Affäre ergeben, nur auf erbärmlichem Niveau gestreift.

Petra Koruhn (Der Westen ) stellt fest, dass Die Staatsaffäre nichts für Leute ist, die eine gute Geschichte und tragfähige Charaktere brauchen. Wer sich aber mit Belanglosem gut unterhalten fühlt, der kann sich schon ein bisschen freuen, meint die Kritikerin.

Der Film, der als Komödie geplant war, lässt sich bestenfalls als Groteske einordnen. Positiv werden immerhin Stephan Kampwirth als intriganter politischer Gegenspieler und Martin Brambach als Kanzlerin-Berater hervorgehoben. (Stern )

Jan Freitag (LN Online ) rät davon ab, sich Deutschlands einsilbigste Schauspielerinnen seit Erfindung des Schweigeklosters anzusehen, während Karsten Frei (Osnabrücker Zeitung ) dem Film ein Szenario zum Kopfschütteln bescheinigt, welches aber dennoch einen gewissen Unterhaltungswert mit sich bringt.

Die Staatsaffäre läuft heute Abend um 20.15 Uhr auf Sat.1.

Werdet ihr euch Die Staatsaffäre ansehen?

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