Hobbs and Shaw - So hat das Spin-off aus den Fehlern von Fast & Furious 8 gelernt

Fast and Furious 8
© Universal
Fast and Furious 8

Bevor sich Action-Fans auf den 9. Teil der Fast and Furious-Reihe freuen dürfen, wartet das Franchise zunächst einmal mit dem Spin-off Hobbs and Shaw auf. Der Streifen stellt mit Jason Statham und Dwayne Johnson zwei Lieblinge der Reihe ins Zentrum und soll auch einige andere bekannte Gesichter der ersten acht Abenteuer zurück auf die Kinoleinwand bringen. Wie sich der Streifen ansonsten von den anderen Filmen der Fast and Furious-Reihe abheben wird, erklärte Produzent Hiram Garcia nun in einem Interview mit Cinema Blend.

Hobbs und Shaw soll "verantwortungsvoll" umgesetzt werden

So wird der größte Unterschied zwischen Hobbs and Shaw und den letzten Fast and Furious-Filmen im Budget liegen, was natürlich Folgen für das Spin-off haben wird, wie Hirman Garcia verriet:

Wir machen es verantwortungsvoll. Es ist eben ein Spin-off, also sehen wir den Film als den ersten einer neuen Reihe von Filmen. Das Ausmaß der Fast and Furious-Filme ist enorm. Das Spektakel ist unglaublich und die Dinge die gemacht werden auch, Chris Morgan hat da ein echtes Händchen für. Wir mögen es nicht, zu sagen, dass wir einen Gang herunterfahren, weil der Film immer noch riesig und viel Spaß machen wird, aber wir werden ihn eben verantwortungsbewusst machen.

Das kann für Hobbs and Shaw nur etwas Gutes bedeuten. Selbst wenn Fast & Furious 8 bei einem Budget von 250 Millionen Dollar weltweit immer noch weit über 1,2 Milliarden Dollar in die Kinokassen spülen könnte, war dem achten Teil der Reihe durchaus anzumerken, dass er megalomanische Züge annahm und die Bodenhaftung handgemachter Action verloren hat. Wenn jedoch beim Budget gespart werden muss, ist zu hoffen, dass Hobbs and Shaw deutlich bewusster und konzentrierter als sein Franchise-Vorgänger vorgeht.

Als Spin-off muss sich Hobbs and Shaw somit erst einmal unter Beweis stellen und kann nicht direkt mit dem selben Budget aufwarten, das in einen Streifen aus der Fast and Furious-Reihe fließen würde. Dennoch soll das Solo-Abenteuer von Luke Hobbs und Deckard Shaw den Fans geben, was sie von den anderen Filmen des Franchise gewohnt sind. So erklärt Hiram Garcia weiter:

Je größer der Preis für einen Film ist, desto besser muss er ankommen und wir nehmen es nicht für selbstverständlich, wie schwer es ist, in diesem Business erfolgreich zu sein. Also fangen wir bei einem Budget an, das die Qualität und das Ausmaß des Films nicht schmälern wird. Wir werden den Fans geben, was sie gewohnt sind, wir werden nur wissen, dass wir es zu einem Preis machen, der uns das erlaubt, während das Studio auch zufrieden ist.

Mit John Wick-Regisseur David Leitch hinter der Kamera dürfte Hobbs and Shaw dabei einen echten Glücksgriff gelandet haben. Dieser hat zuletzt in Deadpool 2 bewiesen, dass Spektakel und Action nicht unbedingt ein Budget erfordern, das in die Richtung von Avengers 3: Infinity War oder Fast and Furious 8 geht. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, wie sich das Spin-off in das Franchise eingliedern wird. Der Streifen debütiert am 01.08.2019 in den deutschen Kinos.

Freut ihr euch auf das Fast and Furious-Spin-off Hobbs and Shaw?

moviepilot Team
pinotnoiraurevoir Joana Müller
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