Meg - Hai-Action mit Jason Statham jagt Kritikern keine Angst ein

Meg mit Jason Staham
© Warner Bros.
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moviepilot Team
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You want it darker, we kill the flame.

Actionstar Jason Statham hat es im Verlauf seiner Karriere schon mit so einigen Gegner aufgenommen. Im kommenden Leinwand-Abenteuer Meg jedoch wartet ein Gegenspieler auf ihn, der alles bisher Gesehene locker übertreffen dürfte. Als Tiefseetaucher Jonas Taylor nämlich macht Statham hier im Marianengraben die unangenehme Bekanntschaft mit einem Megalodon, einem gewaltigen Ur-Hai, der in den geothermischen Zonen seit der Kreidezeit überleben konnte. Zwar übersteht Taylor die erste Begegnung mit dem Tier, ist fortan aber leicht traumatisiert. Seine Geschichte glaubt ihm natürlich niemand. Als es ihn eines Tages erneut in den Marianengraben zieht, um einem alten Freund zu helfen, wird Taylors schlimmster Albtraum Wirklichkeit.

Die ersten Reaktionen auf Meg fielen äußerst euphorisch aus und versprechen ein kompromisslos spaßiges Kinoerlebnis im August. Also genau das, was der letzte Trailer auch erwarten lässt. Hauptdarsteller Statham frohlockt sogar schon, dass es bald ein neues Hai-Monster-Franchise geben könnte, doch bevor es so weit ist, widmen wir uns erst einmal den Kritikerstimmen zu Meg. Hier zunächst unsere moviepilot-Zahlen:

Die harten Fakten zu Meg

  • 13 Community-Bewertungen mit einem Durchschnitt von 5,8
  • 5 Kritikerbewertungen mit einem Durchschnitt von 3,3
  • 4 x Lieblingsfilm und 0 x Hassfilm
  • 299 haben sich den Film vorgemerkt, 5 sind nicht interessiert

Das sagen die positiven Stimmen zu Meg

Für Julian Roman von Movie Web stimmt die Mischung beim Sommer-Blockbuster:

The Meg kommt mit starkem prähistorischen Biss daher ohne Geschmacklosigkeiten oder willkürlichem Blutvergießen anheim zu fallen. Regisseur John Turteltaub hat mit der Monsterjagd eine Geschichte zu erzählen. The Meg spielt zwar nicht in der selben Liga wie Der weiße Hai, ist aber deutlich ausgeklügelter als The Shallows und der schreckliche 47 Meters Down.

Don Kaye von Den of Geek sieht in Jason Statham den Schlüssel zum Glück:

Es ist ein guter, altmodischer Monsterfilm mit Lachern und [...] einigen echten Spannungsmomenten genau dort, wo sie gebraucht werden. Er ist bis zu einem gewissen Grad ernst genug, sich aber auch seiner selbst bewusst. Am allerbesten ist Jason Statham, der die ganze Sache am Laufen hält, wann immer das titelgebende Monster nicht zu sehen ist.

Tim Caspar Boehem von der taz wurde zum Nachdenken angeregt:

Man kann in so einem Hai nun allerhand Symbolik erkennen wollen – einen Immobilienhai womöglich? –, doch beschränkt sich das Grauen bei Meg vorwiegend auf etwaige gefühlte Bedrohungen durch eine unbesiegbar wirkende Übermacht, die ohne Vorwarnung zuschlägt. Das lässt dann reichlich Interpretationsspielraum. Für einen soliden Nervenkitzel ist Meg [...] allemal gut. Und für ein paar alberne Lacher obendrein.

Diese Aspekte an Meg haben die Kritiker nicht überzeugt

Daniel Benedict von der SVZ vermisst bei Meg trotz Riesenhai die Gefahr:

Und das ist das Hauptproblem von 'The Meg': In seiner Begeisterung für den tollkühnen Helden gelingt es ihm fast nie, eine wirkliche bedrohliche Stimmung aufzubauen. Weil der Hai nur dazu dient, Taylors Größe zu beweisen, fühlt man sich selbst im Kino nie klein und verlassen. Vielleicht sollte man den Film ganz einfach noch einmal drehen. Diesmal aus der Perspektive des Terriers.

Für Christian Buß von Spiegel Online hält Meg seinem großen Vorbild nicht stand:

Man kommt nicht umhin, das 150-Millionen-Euro-Monstrum 'Meg' mit den großen bahnbrechenden Illusionierungskunstwerken in Vergleich zu setzen, von denen es klaut. Von der psychologischen Dichte und suggestiven Kraft, die Steven Spielberg einst mit einfachen Mitteln in 'Der weiße Hai' erzeugte, ist das plump getrickste und dann platt ausgestellte Urviech in 'Meg' weit entfernt. Auch stellt sich beim Zuschauer keinerlei Gefühl für die vielbeschworene Tiefe ein.

Karl Gedlicka von Der Standard hat das alles schon einmal gesehen:

Jon Turteltaubs 150 Millionen Dollar teure Produktion The Meg verleibt sich im Schnelldurchlauf eine Vielzahl von Action-, Science-Fiction- und Horror-Elemente ein, um sie halbverdaut wieder auszuspucken. [...] Hanebüchene Dialoge werden hölzern, aber mit so viel Inbrunst aufgesagt, dass sie die Pappkulissen jedes C-Movies zum Wackeln brächten.

Das Kritiker-Fazit zu Meg

Viele Kritiker vergleichen Meg mit Der weiße Hai, doch gegen Steven Spielbergs Klassiker hat das Urzeit-Monster von Jon Turteltaub am Ende nicht viel zu melden. Einen großen Unterhaltungswert können die meisten dem Film indes nicht absprechen. Jason Statham tut in Meg das, was er am Besten kann und trägt den Blockbuster mühelos. Lustige Momente sind im Film durchaus vorhanden, jedoch sorgen eben diese nach Meinung mancher Kritiker auch dafür, dass ein Gefühl wahrhaftiger Bedrohung nicht aufkommen kann. Allzu ernst ist das Ganze natürlich nicht zu nehmen. Für mehr Infos haben wir alles, was wir über Meg wissen, für euch gesammelt.

Werdet ihr euch Meg im Kino anschauen?

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