Nach 34 Jahren: Die Lindenstraße wird abgesetzt

Lindenstraße
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Wie ARD-Programmdirektor Volker Herres bekanntgegeben hat, wird die Seifenoper Lindenstraße abgesetzt. Dies berichtet z. B. DWDL. Grund sei das "nachlassende Zuschauerinteresse" in Verbindung mit den "unvermeidbaren Sparzwänge[n]" der ARD. Die Produktionskosten für eine "solch hochwertige Serie" wären dafür einfach zu hoch.

Dann wird die letzte Folge der Lindenstraße zu sehen sein

Lindenstraßen-Fans müssen aber nicht sofort Abschied nehmen von Mutter Beimer und Co. Die letzte Folge der 1985 gestarteten Seifenoper soll im März 2020 zu sehen sein. Momentan kann die Lindenstraße auf ungefähr 1700 Episoden zurückblicken, sie befindet sich in ihrer 33. Staffel.

Dafür war die Lindenstraße bekannt

Erfunden wurde die Lindenstraße von Hans W. Geissendörfer, der mit der Seifenoper auch immer wieder aktuelle gesellschaftliche Themen ansprechen wollte, darunter Homosexualität, Umweltschutz, Vegetarismus, Rechtsextremismus, Arbeitslosigkeit und Sterbehilfe. Obwohl die Serie in München spielt, wird sie auf dem WDR-Studiogelände in Köln-Bocklemünd gedreht.

Diesen Abgang musste die Lindenstraße zuletzt verkraften

Zuletzt machte die Lindenstraße Schlagzeilen, als Hans Beimer-Darsteller Joachim Hermann Luger die Serie am 02.09.2018 verließ. Er war wie Marie-Luise Marjan als Helga Beimer von Anfang an dabei, seine Figur litt aber an den letzten Jahren an Parkinson. Dies habe ihn, so Luger z. B. in der Augsburger Allgemeinen, doch sehr eingeschränkt: "Über Jahre diese Erkrankung zu spielen, ist nicht einfach. Auch weil das, was im Wesentlichen die Schauspielerei ausmacht - Mimik, Gestik und Sprache - dadurch eingeschränkt wird."

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