Nach MCU-Ausschluss: Tom Holland rettete Spider-Man unter Tränen und betrunken

Tom Holland als Spider-Man
© Sony Pictures
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Betrachtet das Leben in 2.35:1 und hat in Programmkinos aufgrund der freien Platzwahl Angst vor einem Kontrollverlust.

Die besten Dinge entstehen eben immer nach ein paar Runden Bier. Zumindest im MCU wäre künftig vielleicht einiges anders, hätte Spidey-Darsteller Tom Holland nicht etwas zu tief ins Glas geschaut.

Der zwischenzeitlich geplatzte Deal zwischen Disney und Sony, die Spider-Man-Marke ins MCU zu integrieren, konnte bekanntlich mittlerweile nun doch noch erfolgreich abgewickelt werden. Enthüllt wurde im Oktober zudem, dass vor allem Tom Holland einiges dazu beigetragen hat. So soll er mit den Chefs von Sony und Disney gesprochen haben, so dass diese wieder offen für Verhandlungen waren.

Tom Holland hat Spider-Man gerettet

Holland war in der zurückliegenden Woche zu Gast bei Late-Night-Star Jimmy Kimmel und enthüllte nun, was wirklich passiert ist. Und wie groß sein Anteil bei der Rettung von Spider-Man tatsächlich ist.

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"Ich würde nicht sagen, dass alles mein Verdienst ist", erzählt Holland. "Aber ich habe Spider-Man gerettet", meint der Schauspieler anschließend nicht ganz ernst.

Vermutlich hat der 23-jährige aber genau das getan. Zunächst befand sich der Schauspieler im August 2019 auf der Disney-Messe D23, wo er den kommenden Pixar-Film Onward bewarb – "nicht gerade mein bester Tag", wie Holland erzählt. Gerade erst wurde nämlich bekannt, dass die Verhandlungen zwischen Disney und Sony für eine Verlängerung mit Spider-Man im MCU geplatzt sind.

Holland habe sich sehr schlecht gefühlt deswegen, auf der Messe sprach er zudem seine Unterstützung für die Fans aus, die sich im Internet mit dem Hashtag #SaveTheSpiderMan für ihren Lieblingshelden stark machten. Anschließend habe Holland sich dann die E-Mail-Adresse von Disney-CEO Bob Iger geholt und diesen auch kontaktiert.

"Nur um mich bei ihm für die fantastischen letzten fünf Jahre zu bedanken und dass mein Leben auf die bestmögliche Art verändert wurde", wie er bei Kimmel erzählt. Iger hätte dann auch schnell geantwortet und gefragt, wann er Holland telefonisch erreichen kann.

"Einem Bob Iger nennst du ja keinen Terminplan", so der Schauspieler. Also durfte der Kopf des größten FIlmstudios der Welt ihn natürlich jederzeit anrufen.

„Ich habe geweint“: So konnte Tom Holland den Disney-Boss umstimmen

Allerdings geschah das dann zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt: Wie der Spidey-Darsteller erzählt, habe ihn Iger ausgerechnet an einem Abend angerufen, an dem er mit seiner Familie in einem Pub abhing. "Ich hatte schon drei Bier intus", so Holland. "Und ich war betrunken."

Wie er zugibt, habe er am Telefon sogar geweint. Offenbar war Iger dadurch überzeugt. "Es gibt eine Welt, in der wir das machen können", soll er zu Holland gesagt haben.

Gemeint war wohl ein Spider-Man ins MCU, denn es dauerte nicht lang, als plötzlich die Kehrtwende kam und der Deal verlängert wurde. Und nicht nur das: Der dritte Spider-Man-Film im Avengers-Universum hat sogar schon einen Veröffentlichungstermin: Am 15. Juli 2021 startet der Titel in den deutschen Kinos.

Wie wichtig ist euch Tom Hollands Spider-Man im MCU?

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