Netflix stellt zwei Neuerungen vor - eine ist furchtbar, die andere nützlich

Sharknado - Genug gesagt
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Sharknado - Genug gesagt

Zweimal im Jahr findet der sogenannte Hackathon statt, der unter anderem auch unter der Bezeichnung Hack Day bekannt ist. Dabei besteht die Veranstaltung der Hack Days darin, dass Teilnehmer aus verschiedensten Gebieten der Soft- und Hardware-Industrie möglichst einfallsreiche oder spaßige Softwareprodukte herstellen oder zusammen an Lösungen für vorgegebene Probleme arbeiten. Wie der Spiegel berichtet, hat Netflix am diesjährigen Hackathon ebenfalls teilgenommen und einige Konzepte präsentiert, die jeweils entweder den Unterhaltungsfaktor oder eine allgemeine Nützlichkeit abdecken. Eine nicht allzu ernst gemeinte Idee betrifft den kultigen Film Sharknado - Genug gesagt! aus der Trash-Schmiede The Asylum, während eine andere mit einer durchaus sinnvollen Augensteuerung für das iPhone zu tun hat.

Netflix ermöglicht das pure Sharknado-Erlebnis

Das wohl ausgeflippteste Konzept, das Netflix bei den Hack Days präsentiert hat, ist ein Button, mit dem Zuschauer von Sharknado immer direkt zur nächsten Hai-Szene gelangen. Da viele Fans des Trash-Fests der Ansicht sind, dass gerade die Dialogszenen sowie die sonstigen Handlungsmomente in dem Film viel zu unspektakulär sind, dient der Button als eine Art Vorspulfunktion, mit der Sharknado von einem absurden Höhepunkt zum nächsten springt. Gleichzeitig sterben mit dieser Funktion die guten Manieren des Filmkonsums. Selbst wenn es sich um einen Trash-Film wie Sharknado handelt, zählt hier immerhin noch das gesamte Erlebnis. Ein Video der Sharknado-Vorspulfunktion hat Netflix trotzdem bereitgestellt:

Netflix hat aber auch eine nützlich Funktion für das iPhone parat

Neben dem witzigen Button für das Vorspulen zu den Hai-Szenen in Sharknado stellten drei andere Entwickler von Netflix eine weitere Idee vor. Bei dieser wurde die iPhone-Gesichtserkennung mit der Steuerung der Video-App von Netflix kombiniert. Hierbei werden die Augen des Nutzers von der Kamera aufgezeichnet und dienen auf dem Smartphone-Display als Cursor, der durch längeres Starren auf eine Stelle zum Tippen verwendet werden kann. Durch das Rausstrecken der Zunge wechselt die App wieder ins Menü zurück. Auch hierzu könnt ihr euch nachfolgend ein Video ansehen:

Während die Idee eines Buttons für Sharknado eher als alberner Spaß verstanden werden sollte, erscheint die vorgestellte Augensteuerung für das iPhone, die sich neben der Netflix-App auch für alle anderen Anwendungen auf dem Gerät benutzen lässt, überaus sinnvoll für die Nutzung im Alltag körperlich benachteiligter Menschen. Ob die vorgestellten Konzepte jemals für die Allgemeinheit veröffentlicht werden, steht jedoch noch nicht fest.

Würdet ihr euch als Nutzer über eine der vorgestellten Netflix-Funktionen freuen?

moviepilot Team
MrDepad Patrick Reinbott
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"I read about this guy, gets on the MTA here, dies. Six hours he's riding the subway before anybody notices his corpse doing laps around L.A., people on and off sitting next to him. Nobody notices."
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